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Gesundheits- und Sozialdepartement
Dienststelle Soziales und Gesellschaft
Fachstelle Gesellschaftsfragen
Blickpunkt 03.2014
Konzept Frühe Förderung
In der frühen Kindheit wird die Basis für lebenslanges Lernen sowie für den Erwerb wichtiger
Lebenskompetenzen gelegt. Frühe Förderung
verbessert die Chancengerechtigkeit und unterstützt Kinder darin, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Sie trägt viel zu einem guten
Start ins Leben bei. Im Kanton Luzern setzen sich
zahlreiche Akteurinnen und Akteure für eine
optimale und gesunde Entwicklung kleiner Kinder ein. Mit verschiedenen Angeboten in den
Gemeinden unterstützen sie die Kleinsten unserer Gesellschaft, ihre Eltern und ihr Umfeld. Im
Auftrag des Luzerner Regierungsrates haben die
Dienststelle Volksschulbildung und die Dienststelle Soziales und Gesellschaft gemeinsam das
«Konzept Frühe Förderung Kanton Luzern» erarbeitet. Damit will der Kanton Luzern die Frühe
Förderung stärken, sie zum Gegenstand der
Diskussion machen und ihre Weiterentwicklung
anregen.
www.disg.lu.ch/fruehe_foerderung
Kind-Jugend-Familie
Jugendliche tatsächlich abstimmfaul? Oder:
Wie können Jugendliche beitragen, die Bildung
zu optimieren, ohne dass man dabei an der
Qualität spart? Aus der Diskussion entstehen
konkrete Forderungen und zum Abschluss des
Tages wird ein Anliegen als Petition an den
Kantonsrat übergeben. Das Bildungs- und Kulturdepartement empfiehlt den Schulen und Betrieben die Teilnahme interessierter Jugendlicher an
der Session zu ermöglichen. Anmeldeschluss ist
der 13. Oktober 2014.
www.jukalu.ch/jugendsession
1. Luzerner Elternbildungstag
Am 8. November 2014 lädt «Elternbildung LU»
in Sursee zum 1. Luzerner Elternbildungstag ein.
Unter dem Motto «Dabei sein – Eltern sein»
können sich Eltern von Kindern bis 15 Jahren an
ausgewählten Workshops informieren, weiterbilden, sich mit anderen Eltern austauschen und
vernetzen. Für Kinder ab 3 Jahren ist eine Betreuung organisiert. Während der Mittagspause
und am Nachmittag stehen Marktstände mit
Informationen zu ausgewählten Themen bereit.
Anmeldeschluss ist der 24. Oktober 2014.
Kantonales Kinder– und Jugendleitbild
Mit einem Kinderfest wurde das neue Kinderund Jugendleitbild Ende August offiziell lanciert.
Es zeigt die Richtung der kantonalen Kinderund Jugendpolitik auf. Anhand von sechs Handlungsfeldern umschreibt das Leitbild die Rechte
und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen.
Das Leitbild soll ein Orientierungsrahmen sein
und aufzeigen, wo im Kinder- und Jugendbereich Schwerpunkte gesetzt werden können. Es
dient auch als Checkliste, um bestehende Aktivitäten zu überprüfen. Gemeinden können es als
Anstoss für die Entwicklung kommunaler Leitbilder nutzen, die gezielt die lokalen Erfordernisse
berücksichtigen. Die Fachstelle Gesellschaftsfragen begleitet die Umsetzung des Leitbildes.
Jeweils eines der sechs Handlungsfelder wird
ein Jahr lang ins Zentrum gestellt. Den Auftakt
macht das Handlungsfeld Partizipation.
www.elternbildung.lu.ch
www.disg.lu.ch/kjf_leitbild
www.kinder-4.ch
Jugendliche verschaffen sich Gehör
Alle Jugendlichen, die im Kanton Luzern wohnen
und unter 25 Jahre alt sind, haben am 20.
Oktober 2014 die Möglichkeit im Kantonsratssaal an der 1. Kantonalen Jugendsession teilzunehmen. Die diesjährige Session widmet sich
ebenso aktuellen wie brisanten Fragen: Wie
können Homophobie und Rassismus—auch
unter Jugendlichen—verhindert werden? Sind
Integration
Ich sehe was, was siehst du?
Kinder sind neugierig und erkunden die Welt
mit allen Sinnen. Ihr Alltag steckt voller Gelegenheiten, Neues zu entdecken. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat das Projekt «Lerngelegenheiten für Kinder bis 4» lanciert. 40 Kurzfilme zeigen, wie Kinder bis 4 Jahre im Alltag
begleitet und gefördert werden können. Die
Kurzfilme in 13 Sprachen richten sich an Fachpersonen und Eltern. Dank der Unterstützung
des Lotteriefonds Kanton Luzern können Fachpersonen aus dem Kanton Luzern kostenlos eine
Box bestellen (gesellschaftsfragen@lu.ch). Die
Box enthält Flyer, ein Postkartenset, eine Begleitbroschüre und die Filme auf einem MemoryStick. Die Filme sind für Interessierte auch auf
der Webseite zugänglich.
Weiterbildung für Spielgruppen
In Spielgruppen treffen sich Kinder ab 2 bis 3
Jahren bis zum Kindergarteneintritt zum gemeinsamen Spielen, Austauschen und Lernen. Dazu
gehören auch zugewanderte und fremdsprachige Kinder. Die Spielgruppe leistet damit einen
wichtigen Beitrag zur Integration dieser Kinder
Gesellschaftsfragen
Unsere Themen für Sie:
• Konzept Frühe Förderung
• Kantonales Kinder– und
Jugendleitbild
• Jugendliche verschaffen
sich Gehör
• 1. Luzerner Elternbildungstag
• Ich sehe was, was siehst
du?
• Weiterbildung für Spielgruppen
• 5. Nationaler Zukunftstag
• Lohngleichheit: Logib—
Klarheit in 5 Schritten
• Integration—ein Prozess
für beide Seiten
• Orientierungsrahmen:
Fokus Integration
• Ausstellung «Schleier und
Entschleierung»
• Die Stadt Luzern heisst
willkommen
• Sexuelle Belästigung verhindern
• E-Learning Migration und
Gesundheit
• Stillen am Arbeitsplatz
und ihrer Eltern. Spezielle Weiterbildungen vermitteln
massgeschneidertes Wissen, wie fremdsprachigen
Kindern der Zugang zur Spielgruppe und zur deutschen Sprache erleichtert werden kann. Die Fachstelle Gesellschaftsfragen unterstützt im Rahmen des
Kantonalen Integrationsprogramms Weiterbildungen
für Spielgruppenleitende zu diesen Themen finanziell. Die Kurse werden von der AWIS und von der IG
Spielgruppen ausgeschrieben und durchgeführt.
www.disg.lu.ch/fruehe_foerderung
Gleichstellung von Frau und Mann
5. Nationaler Zukunftstag
Der Nationale Zukunftstag eröffnet Horizonte: Buben
und Mädchen bekommen Mut und Selbstvertrauen
ihre Interessen und Talente ungehindert der Geschlechterbilder in die Berufswelt einzubringen. Der
Seitenwechsel, die zahlreichen Spezialprogramme
sowie die Leitfäden für Schulen und Betriebe zeigen
vielfältige Möglichkeiten auf, um den 5. Nationalen
Zukunftstag am 13. November 2014 auch in Luzerner Schulen und Betrieben umzusetzen.
www.nationalerzukunftstag.ch
Lohngleichheit: Logib—Klarheit in 5 Schritten
Erhalten Frauen und Männer an Ihrem Arbeitsplatz
den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit? Das
Instrument Logib steht Unternehmen für einen internen
Selbsttest zur Verfügung. In 5 Schritten kann die
Lohnpraxis schnell, zuverlässig und vertraulich auf
Diskriminierung überprüft werden. Ein Workshop am
24. Oktober 2014 in Bern ermöglicht HR-Fachpersonen und anderen Lohnverantwortlichen Logib
im Detail kennen zu lernen – von der Datenaufbereitung und –interpretation bis zu Handlungsoptionen.
www.logib.ch
Weitere Hinweise
Integration—ein Prozess für beide Seiten
Die Abendveranstaltungen «Vielfalt erleben – Unterschiede anerkennen» (25.9./29.10./27.11.) der
Fachstelle für die Beratung von Ausländerinnen und
Ausländern FABIA gibt Zugewanderten die Gelegenheit, ihre eigenen interkulturellen Erfahrungen zu reflektieren, für Andersdenkende und –handelnde offener zu werden und mit ihnen entspannter in Kontakt
zu treten. Die Fachveranstaltung «Erfolgreich kommunizieren mit Migrantinnen und Migranten» (21.10.)
setzt sich mit Wahrnehmung und Kommunikation
auseinander, die in der Arbeit mit Zugewanderten
eine wichtige Rolle spielen. Mittels Theatersequenzen
lernen Teilnehmende neue Sichtweisen kennen.
www.fabialuzern.ch/aktuell
Orientierungsrahmen: Fokus Integration
Der Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung,
Betreuung und Erziehung in der Schweiz bietet seit
2010 eine umfassende pädagogische Grundlage
für die Arbeit mit Kindern bis 4 Jahren. Die Fokuspublikation Integration widmet sich nun den zahlreichen
interkulturellen Fragen, die sich im Rahmen der Qualität der Arbeit von Kindertagesstätten, Spielgruppen
Seite 2 Blickpunkt 03 . 2014 . September
und Tagesfamilien stellen. Aspekte und Bausteine
qualitativ guter Integrationsarbeit in der frühen Kindheit vertiefen den Orientierungsrahmen.
www.orientierungsrahmen.ch
Ausstellung «Schleier und Entschleierung»
Die Ausstellung erzählt vom 28. Oktober bis zum
16. November im Zentrum MaiHof die Kulturgeschichte des Schleiers bis hin zum Phänomen der
verordneten Entschleierung. Ausstellung und Begleitprogramm regen zum Nachdenken an – z.B. zum
Verhältnis von Körper und Kleidung in unserer Gesellschaft.
www.kathluzern.ch/schleier-und-entschleierung
Die Stadt Luzern heisst willkommen
Die Stadt Luzern hat auf ihrer Webseite ein mehrsprachiges Informationsangebot «Neu in der Stadt»
veröffentlicht. Dieses besteht aus Fragen und Antworten zu verschiedenen Alltagsthemen – zu Arbeit,
Freizeit, Integration, Politik, Wohnen, Alter, Finanzen, Kinder, Gesundheit und Verkehr. Die Inhalte
sind in deutscher und englischer Sprache publiziert.
Zu fast jedem Thema gibt es zudem ein Audio-File in
12 verschiedenen Sprachen.
www.willkommen.stadtluzern.ch
www.welcome.stadtluzern.ch
Sexuelle Belästigung verhindern
Das Gleichstellungsgesetz verpflichtet Unternehmen
zur Prävention sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
Belästigendes Verhalten gehört jedoch auch heute
vielerorts noch zum Arbeitsalltag – mit schwerwiegenden beruflichen und privaten Folgen für betroffene Frauen und Männer. Vorgesetzte aller Hierarchiestufen spielen eine Schlüsselrolle, um ein belästigungsfreies Arbeitsklima zu garantieren. Ein Reglement, klare Vertrauenspersonen und Nulltoleranz
sowie eine respektvolle Unternehmenskultur sind
wichtige Grundlagen. Der Bund stellt Checklisten,
Reglementvorlagen sowie Listen mit Fachpersonen
zur Verfügung.
www.sexuellebelaestigung.ch
E-Learning Migration und Gesundheit
Verständigungsschwierigkeiten mit Migrantinnen und
Migranten können im Gesundheitsbereich zu Problemen bis hin zur Fehlversorgung führen. Die OnlineWeiterbildung «Interaktion und Qualität» vermittelt
anhand von Praxisbeispielen Fachwissen, um die
gesundheitliche Situation der Migrationsbevölkerung
besser zu verstehen und Sprachbarrieren abzubauen. Drei Lehrgänge stehen Ärztinnen und Ärzten,
Pflegefachpersonen sowie Gesundheitsdiensten und
Empfangspersonal zur Verfügung.
www.elearning-iq.ch
Stillen am Arbeitsplatz
Seit dem 1. Juni 2014 dürfen Frauen neu ein ganzes
Jahr lang während der Arbeitszeit bezahlt stillen oder
abpumpen. Für die Dauer der zu entlöhnenden Pausen gelten einheitliche Mindestregeln in Abhängigkeit von der täglichen Arbeitszeit.
www.mamagenda.ch > Checklisten & Tools
Gesundheits– und Sozialdepartement
Dienststelle Soziales und
Gesellschaft (DISG)
Fachstelle Gesellschaftsfragen
Rösslimattstrasse 37
Postfach 3439, 6002 Luzern
Telefon 041 228 67 12
Telefax 041 228 51 76
gesellschaftsfragen@lu.ch
www.disg.lu.ch/gesellschaftsfragen
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