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Festbrennstoffkessel Biosolid Bedienungsanleitung

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Blatt 1 von 15
Montage- und Bedienungsanleitung
BioSolid 17 / 26 / 34
Blatt 2 von 15
1. Techn. Daten
Bezeichnung
FBK 17
FBK 26
FBK 34
Nennleistung (kW)
17
26
34
Erforderlicher Zugbedarf (Pa)
14
16
18
Wasserinhalt Kessel (ltr.)
54
72
98
Mittl. Abgastemperatur (°C)
180
170
160
Abgasmassenstrom (kg/s)
0,017
0,026
0,034
6
10
15
330
520
520
12 -20
12 – 20
12 – 20
70
91
117
Wasserseitiger Kesselwiderstand (mbar)
Max. Scheitholzlänge (mm)
Feuchtegehalt Brennstoff (%)
Füllraumvolumen (ltr.)
10 – 15 °C, 2 bar
Versorgung Sicherheitswärmetauscher (bar)
Elektrischer Anschluß
230 V, 50 Hz
370 x 255
Abmessungen Füllöffnung AxB (mm)
530 x 255
Betriebsdruck (bar)
2,5
Max. Betriebstemperatur (°C)
110
Rauchrohranschluß Dm (mm)
150
Kesselgewicht (kg)
288
530 x 255
390
489
Abmessungen (mm)
L1 – Länge Kesselkörper
1015
1070
1140
B2 – Breite Kesselkörper
550
710
710
H – Höhe Kesselkörper
1050
1050
1150
L1 - Gesamtlänge
1015
1070
1140
B1 - Gesamtbreite
665
825
825
H1 - Gesamthöhe
1050
1050
1150
H2 - Anschluß Entleerung
165
165
165
H3 - Anschluß Rücklauf
340
340
340
H4 - Rauchrohranschluß
505
675
775
H5 - Anschluß Vorlauf
915
915
1015
H7 - Ausgang Sicherheitswärmetauscher
500
500
605
H8 - Eingang Sicherheitswärmetauscher
845
845
945
B - Breite Kesselboden
436
596
596
L - Länge Kesselboden
670
670
740
L2 - Abstand Mitte
275
227
227
Blatt 3 von 15
FBK 26 + FBK 34
FBK 17
Legende:
KR
Elektronische Kesselregelung
KA
Anschluß Ausgang Sicherheitswärmetauscher
GV
Obere Kesselabdeckung
TV
Eingang Sicherheitswärmetauscher
VL
Fülltür
OD
Rauchgassensor
OZ
Abdeckung Verbrennungslufteinst.
DO
Reinigungsöffnung/Sekundärluft
DV
Untere Kesseltüre (Aschetür)
SV
Mikroschalter Gebläse
PL
Vorlaufanschluß 5/4“ IG
OC
Reinigungsöffnung hinten
DM
Rauchrohranschluß
VT
Saugzuggebläse
PP
Entleerung ½“ IG
PV
Rücklauf 5/4“ IG
TO
Fühler therm. Ablaufsicherung ¾“ IG
Blatt 4 von 15
2. Allgemeine Informationen
Der Stahlheizkessel vom Typ FBK ist nach den neuesten Regeln der Technik
konstruiert und wird aus hochwertigem Stahl auf modernsten Fertigungsanlagen
hergestellt.
Der Kessel entspricht den Anforderung der EN 303-5, Klasse 3.
3. Beschreibung des Heizkessels
Der Kessel vom Typ FBK ist ein Heizkessel mit Saugzuggebläse. Der Kessel
entspricht den Anforderungen der EN 303-5 und erfüllt damit die Anforderungen an
einen modernen Heizkessel mit effizienter Brennstoffnutzung und minimalen
Emissionswerten.
In dem großzügig ausgelegten Brennraum ist es möglich eine Scheitholzlänge von
510 mm (26 und 34 kW), bzw., 330 mm bei der Ausführung FBK 17, zu nutzen.
Die Funktion des Kessels wird über die integrierte elektronische Regelung überwacht
und gesteuert.
Die Verwendung von entsprechend dimensionierten Pufferspeichern ist gemäß den
jeweils gültigen Vorschriften auszuführen.
Die Brenndauer ist abhängig vom verwendeten Brennstoff, sowie von der Wärmeabnahme.
4. Lieferumfang
Die Auslieferung erfolgt fertig montiert in einem Holzverschlag. Die elektronische
Regelung ist weitgehend vorverdrahtet. Zum Lieferumfang gehört ein
Temperatursensor für die Pufferspeicher, ein Aschekasten sowie das entsprechende
Reinigungszubehör.
5. Einbauhinweise
Die Installation sollte durch entsprechendes Fachpersonal unter der Berücksichtigung der allgemeinen und spezifischen Regeln, Normen und Gesetze erfolgen.
Wir empfehlen die Installation auf einem Betonsockel mit einer Höhe von 50 bis 100
mm. Der Heizraum muß frostgeschützt sein und muß über eine ausreichende Luftzufuhr verfügen. Der Kessel muß so positioniert werden, das der Rauchrohranschluß
problemlos durchgeführt werden kann, und das die Zugänglichkeit für Wartungs- und
Reinigungsarbeiten gewährleistet ist.
Der Einsatz von entsprechend groß ausgelegten Pufferspeichern ist vorgeschrieben.
Die Größe der Pufferspeicher richtet sich nach der installierten Leistung und den
entsprechenden gültigen Richtlinien.
Blatt 5 von 15
Für eine problemlose Reinigung und Wartung des Heizkessels empfehlen wir die in
der Skizze aufgeführten Abstände einzuhalten.
6.Frischluftzufuhr
Die Frischluftzufuhr muß gemäß der installierten Kesselleistung entsprechend groß
genug dimensioniert sein. Als Faustformel kann man sich an folgende Richtlinie
anlehnen:
A = 6,02 x Q (A= Größe der Öffnung in cm2, Q = Nennleistung des Kessels)
Es sind die jeweils gültigen Vorschriften, Normen und Gesetze entsprechend zu
berücksichtigen.
7. Anschluß an den Schornstein
Gemäß EN 303-5 ist die gesamte Abgasanlage so auszuführen, dass möglichen
Versottungen, ungenügendem Förderdruck und Kondensation vorgebeugt wird.
Der Anschluß sollte auf kürzestem Weg zwischen 30 – 45° zum Kamin steigend
hergestellt werden. Das Verbindungsstück zwischen Kessel und Kamin ist entsprechend zu isolieren.
Die gesamte Abgasanlage ist entsprechend den gültigen Normen und Vorschriften
auszuführen. Die Kaminanlage muß vom Schornsteinfeger genehmigt werden.
Zugbegrenzer
Der Einbau eines geeigneten Zugbegrenzers ist vorgeschrieben !
-
Blatt 6 von 15
Die Anbringung sollte unter der Einmündung der Abgasleitung sein, da hier ein
ständiger Unterdruck gewährleistet ist.
Isolierung
Reinigungsöffnung
Isolierung
Reinigungsöffnungen
8. Anschluß an das Heizsystem
Der Anschluß ist durch qualifiziertes Fachpersonal unter Berücksichtigung der
gültigen Normen und Vorschriften durchzuführen.
Das Sicherheitsventil des Kesselsicherheitsblockes muß bei 2,5 bar öffnen.
Die Befüllung des Kessels/Heizungsanlage muß mit aufbereitetem Heizungswasser
gemäß VDI 2035 erfolgen um Schäden an der Anlage zu vermeiden.
Rücklaufanhebung
Ein Betrieb ohne Rücklaufanhebung kann zu Kondenswasserbildung führen.
Kondenswasser bildet in Verbindung mit Verbrennungsrückständen ein aggressives
Kondensat, welches die Lebensdauer des Kessel verkürzt.
Daher gilt:
Eine Rücklaufanhebung mit einer mind. Rücklauftemperatur von
60°C ist Vorschrift !
1 – Kesselsicherheitsblock
2 – Kesselisolierung
3 – 3-Wege Mischer
5 – Rücklaufanhebung
7 – Raumthermostat (opt.)
8 – Pufferspeicher
9 – Membranausdehnungsgefäß
10 - Speicherladepumpe
Blatt 7 von 15
9. Sicherheitswärmetauscher
Der Anschluß des Sicherheitswärmetauschers an die Kaltwasserzufuhr ist
entsprechend
den gültigen Normen und Vorschriften vorzusehen. Die zu
installierende thermische Ablaufsicherung öffnet bei ca. 95°C ein Ventil, und führt
dem Sicherheitswärmetauscher Kaltwasser zu, um die Kesseltemperatur zu senken.
Eine fehlende therm. Ablaufsicherung, bzw., eine nicht fachgerechte Installation führt
zum Erlöschen der Gewährleistung.
(1) Anschluß für Temperaturfühler der therm. Ablaufsicherung.
(2) Ventil thermische Ablaufsicherung
(3) Temperatursensor thermische Ablaufsicherung..
(4) Kaltwasseranschluß thermische Ablaufsicherung
(5) Ausgang therm. Ablaufsicherung zu Kesselanschluß (6).
(6) Eingang Sicherheitswärmetauscher.
(7) Ausgang Sicherheitswärmetauscher. Anschluß an Abfluß gem. Richtlinien.
Wasserdruck max. 2 bar, Wassertemperatur 10 – 15°C
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10. Kesselregelung
Der Heizkessel wird über die elektronische Kesselregelung, die im seitlichen
Schaltfeld eingebaut ist, geregelt. Die Regelung besitzt weiterhin einige
Schutzfunktionen zum sicheren Betrieb des Heizkessels.
Die Speicherladepumpe sollte an die Regelung angeschlossen werden um eine
Abkühlung des Heizkessels in den Kondensatbereich zu vermeiden.
10.1 Tasten und Symbole
1 - „0/1“ – Hauptschalter schaltet die Regelung ein und aus.
2 – LED „START“ leuchtet wenn die Regelung aktiv ist.
3 – „START/STOP“ – Taste schaltet den Funktionsablauf ein oder aus.
4 – „+“- Taste.
5 – „SET“ – Taste.
6 – „ – “- Taste.
7 – LED ”Brennstoffmangel” leuchtet wenn nach Ablauf der definierten Gebläselaufzeit die Rauchgastemperatur unterhalb des voreingestellten Wertes ist.
8 – LED „GEBLÄSE“ leuchtet wenn das Gebläse eingeschaltet ist.
9 – LED „PUMPE“ leuchtet wenn die Speicherladepumpe in Betrieb ist.
10 – Display zur Anzeige der Temperaturen und der eingestellten Werte.
11 – Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB), schaltet das Gebläse ab wenn die
Kesseltemperatur über 101°C steigt.
Blatt 9 von 15
10.2 Temperaturanzeige
Regelung am Hauptschalter (1) einschalten.
Das Display (10) zeigt die Kesseltemperatur mit dem Symbol „°C“ an.
Durch Drücken der „+“-Taste (4) erscheint im Display (10) „__01“. Nach dem Loslassen der „+“-Taste erscheint der aktuelle Wert der Rauchgastemeratur ohne das
Symbol „°C“.
Durch erneutes Drücken der „+“-Taste (4) erscheint im Display „__02“. Nach dem
Loslassen erscheint nun im Display der Temperaturwert für die Puffertemperatur
ohne das „°C“-Symbol.
Nach einer bestimmten Zeit springt das Display bei keiner erneuten Betätigung einer
Taste wieder in die Anzeige der Kesseltemperatur zurück.
10.3 Parametereinstellung
Kesselsolltemperatur:
Werkseinstellung: 80 °C (Einstellbereich 70 – 90 °C)
-
Regelung am Hauptschalter (1) einschalten.
„SET“ – Taste (5) und „- “-Taste gleichzeitig für drei Sekunden gedrückt
halten bis im Display „P-01“ erscheint.
„SET“ erneut drücken , im Display erscheint „t80“.
Durch Drücken von „+“ oder „- “ kann die Temperatur verändert werden.
„SET“- Taste erneut drücken bis wieder „P-01“ erscheint.
Durch drücken der „START/STOP“- Taste den Wert bestätigen.
Wenn nach der Veränderung der Temperatur nicht innerhalb von 60 Sekunden der
Wert durch die „START/STOP“- Taste bestätigt wird, springt die Regelung ohne
Veränderung der Solltemperatur in die Anzeige der Kesseltemperatur zurück.
Einschalthysterese Gebläse:
FP01
Temperaturdifferenz bei der das Gebläse nach Erreichen der Kesselsolltemperatur
wieder einschaltet. Einstellbereich 0 – 8°C. Werkseinstellung 5°C. (z.B.
Kesselsolltemperatur 80°C -> Gebläse wird bei 80°C abgeschaltet und schaltet bei
75°C wieder ein).
FP02
Überwachungszeit bis das Gebläse abschaltet wenn die Rauchgastemperatur
niedriger wie die Kesseltemperatur ist. Werkseinstellung 120 min. (Einstellbereich 0 –
180 Minuten).
Blatt 10 von 15
Die Zeit wird gestartet:
-> Beim Drücken der „START“-Taste
-> Nach dem Öffnen/Schließen der oberen Tür (Mikroschalter).
-> Wenn das Gebläse bei der Rauchgastemperatur von 250°C abgeschaltet hat.
-> Wenn der Kessel seine Solltemperatur erreicht hat und das Gebläse abschaltet.
Betrieb mit oder ohne Pufferspeichertemperaturfühler: FP 03
Werkseinstellung = 1
1 -> Betrieb mit Pufferspeichertemperaturfühler
0 -> ohne Temperaturfühler.
Verändern der Parameter FP01/FP02/FP03
-
-
-
-
Hauptschalter ausschalten.
„SET“- Taste gedrückt halten und den Hauptschalter einschalten. Im Display
erscheint „PIN“
„SET“-Taste erneut drücken. Im Display erscheinen vier Linien and die linke
Linie blinkt. Durch Drücken der „+“ oder „- “- Taste können die Werte für die
einzelnen PIN-Zahlen eingegeben werden. Die jeweilige Zahl wird mit der
„SET“-Taste entsprechend bestätigt. Nach dem Bestätigen springt die
Regelung zur nächsten Stelle der PIN-Zahl. Die PIN ist 1234.
Nachdem die PIN eingegeben ist erscheint durch erneutes Drücken der
„SET“-Taste der Wert für FP01. Durch „+“ oder „- “ können die Werte
entsprechend geändert werden.
Die Bestätigung der Werte erfolgt immer durch die „SET“-Taste. Die Regelung
springt dann automatisch zum nächsten Werte (FP02, …). Nach Eingabe des
Wertes für „FP03“ springt die Regelung wieder zu „FP01“.
Nachdem alle Werte wunschgemäß eingestellt worden sind, muß dies mit
dem Drücken der „START/STOP“- Taste bestätigt werden. Erfolgt innerhalb
von 60 Sekunden keine weitere Eingabe, springt die Regelung ohne eine
Übernahme der geänderten Parameter wieder zur Anzeige der aktuellen
Kesseltemperatur zurück.
10.4 Regelung auf Werkseinstellung zurücksetzen
-
Hauptschalter ausschalten
„+“-Taste gedrückt halten und Hauptschalter einschalten. Im Display erscheint
„FS“ und die Regelung springt wieder in die Anzeige der aktuellen
Kesseltemperatur zurück.
10.5 Relaistest
-
Hauptschalter ausschalten.
„START/STOP“-Taste gedrückt halten und den Hauptschalter einschalten.
Das Gebläse wird eingeschaltet und die LED „Gebläse“ leuchtet, Im Display
erscheint „tESt“. Durch Drücken von „+“ oder „- “ kann man das Relais für die
Blatt 11 von 15
-
Pumpe einschalten und bei erneutem Drücken wieder das Gebläse
einschalten.
Erfolgt für 90 Sekunden keine Eingabe so springt der Regler wieder in den
Normalzustand zurück und zeigt die aktuelle Kesseltemperatur an.
10.6 Fehlermeldunngen
E1-1 – Kesselfühler unterbrochen.
E1-2 – Kurzschluß Kesselfühler -> Gebläse aus, Speicherladepumpe Normalfunktion.
E2-1 - Rauchgassensor unterbrochen.
E2-2 – Kurzschluß Rauchgasfühler -> Gebläse aus, Speicherladepumpe Normalfunktion.
E3-1 – Unterbrechung Pufferspeichertemperaturfühler.
E3-2 – Kurzschluß Pufferspeichertemperaturfühler -> Gebläse und Speicherladepumpe
arbeiten normal. Puffertemperatur kann nicht abgelesen werden.
E4 – Sicherheitstemperaturbegrenzer hat ausgelöst -> Gebläse aus, Speicherladepumpe
arbeitet normal. Entriegelung erst bei einer Kesseltemperatur unter 60°C möglich..
11. Elektrischer Anschluß
Der elektrische Anschluß darf nur durch geschultes Fachpersonal gemäß den jeweils
gültigen Richtlinien, Normen und Gesetzen ausgeführt werden.
Netz
Gebläse
Pumpe
Pufferfühler
Steckerbelegung:
Anschluß
Speicherladepumpe
Anschluß
Puffertemperaturfühler
Pufferspeichertemperaturfühler
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12. Inbetriebnahme
Vor der ersten Inbetriebnahme muß sichergestellt sein, das alles ordnungsgemäß
installiert ist, und die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen funktionieren.
Die Bedienung des Heizkessels darf nur von ordnungsgemäß eingewiesenen
Personen erfolgen. Entsprechende Schutzvorkehrungen, z.B., nicht brennbare
Handschuhe sind unbedingt zu benutzen.
Die Heizungsanlage muß komplett gefüllt und entlüftet sein.
Bitte bei der ersten Inbetriebnahme den Kessel langsam anfeuern und nicht gleich
komplett volllegen, damit die eventuell in den Keramikteilen vorhandene Restfeuchte
langsam entweichen kann. Zu schnelles Anfeuern kann zu Rissen in den
Keramiksteinen führen.
Die Inbetriebnahme darf nur durch den Werkskundendienst, oder durch einen
vom Hersteller authorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden !
Wieso Inbetriebnahme:
Die Inbetriebnahme umfasst die exakte Einstellung und Anpassung auf die
individuellen Bedürfnisse der Anlage. Nur optimal eingestellte Heizungsanlagen
geben dem Kunden ein Maximum an Sicherheit, das die Anlage vom ersten Tag an
optimal funktioniert.
Im Zuge der Inbetriebnahme wird die gesamte CTC-Heizung überprüft. Regelung
und Steuerung werden optimal eingestellt. Es wird eine Abgasmessung durchgeführt
und der Wirkungsgrad optimiert. Es erfolgt eine Einweisung zum richtigen Heizen mit
Holz, sowie zur Reinigung und Wartung des Kessels. Es ist daher sehr wichtig, das
der Betreiber bei der Einweisung persönlich anwesend ist.
Für eine Emissionsmessung darf nur hochwertiges, abgelagertes Scheitholz (z.B.
Buche , 2 – 3 Jahre abgelagert, Restfeuchte ca.12 – 20%) verwendet werden. Der
Kessel muß vor der Messung sorgfältig gereinigt werden.
Einstellung Verbrennungsluft:
Zur Erreichung bester Emissionswerte muß die Luftzufuhr entsprechend eingestellt
werden. Hierzu den Schieberegeler durch Öffnen des Sterngriffes und den
Schieberegler entsprechend positionieren.
Verschiebung nach links: Mehr Primärluft. (Luftzugabe in der Brennkammer).
Die Einstellung der Sekundärluft erfolgt an der seitlichen Lufteinstellung.
Nach der Einstellung den Schieberegler durch Festdrehen des Klemmmechanismus
arretieren.
Während der Einstellung mittels eines geeigneten Messgerätes die Emissionswerte
kontrollieren.
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Auf korrekte Einstellung des Schornsteinzugbegrenzers muß geachtet werden. Die
Einmessung des Schornsteinzugbegrenzers muß vor dem Einstellen der
Luftzuführung erfolgen.
Primärlufteinstellung
Sekundärlufteinstellung
Sekundärlufteinstellung
Primärlufteinstellung
Lufteinstellung
Primär-/Sekundärluft
Werkseinstellung mit
Schraube M5 gesichert.
Anheizen:
-
Legen Sie kleines Anzündholz zusammen mit einem geeigneten
Feueranzünder auf die unteren Keramikstäbe.
Füllen Sie nun den Brennraum mit dem geeigneten Brennstoff auf
(Restfeuchte des Holzes 12 – 20 %).
Schließen Sie die obere Fülltüre.
Hauptschalter der elektronischen Regelung einschalten.
„START“- Taste betätigen. Das Gebläse beginnt zu laufen.
Öffnen Sie die untere Kesseltür.
Öffnen Sie die kleine Anzündtüre und zünden Sie das Feuer an.
Wenn das Feuer angebrannt ist und sich stabilisiert hat, schließen Sie die
kleine Anzündtür und die untere Kesseltür.
Bei einer Kesseltemperatur von ca. 65°C startet die Pufferladepumpe.
Ist das Feuer abgebrannt meldet die Regelung durch das leuchtende Symbol
den Brennstoffmangel.
Lassen Sie die Kesseltüren während der Abbrennphase immer geschlossen
bis das Symbol Brennstoffmangel angezeigt wird.
Beim Nachlegen muß immer sichergestellt sein, das das Gebläse läuft. Hierzu
ggf. die Taste „START“ erneut drücken.
Wenn kein Holz mehr nachgelegt wird und keine erkennbaren Glutreste
vorhanden sind, kann der Hauptschalter ausgeschaltet werden.
Blatt 14 von 15
Legen Sie immer nur soviel Brennstoff auf, wie Wärme vom
System oder Pufferspeicher aufgenommen werden kann !
13. Reinigung und Wartung
VORSICHT:
IN DER ASCHE KÖNNEN NOCH EVENTUELL NICHT SICHTBARE GLUTRESTE
SEIN. TRAGEN SIE DESHALB IMMER SCHUTZHANDSCHUHE UND BENUTZEN
SIE EINEN METALLEIMER.
Die Rauchgaszüge und der Brennraum sollten täglich gereinigt werden. Die
Reinigung kann durch die Fülltüre oder/und durch die untere Kesseltüre erfolgen.
Weiterhin ist die regelmäßige Reinigung des Heizkessels durch die seitlich angebrachten Reinigungsöffnungen erforderlich. Die Häufigkeit richtet sich nach dem
Heizverhalten des Betreibers.
Der Ascheanfall ist abhängig von der verwendeten Brennstoffart und von der
Betriebsdauer des Heizkessels !
Der untere, herausnehmbare Aschekasten ist je nach Ascheanfall zu entleeren.
Reinigung des Gebläserades:
- lösen Sie die vier Schrauben/Muttern M8.
- Ziehen Sie das Gebläse aus dem Kessel heraus und schwenken Sie es zur Seite.
- Mit einem weichen Pinsel den Schmutz von dem Gebläserad entfernen.
- Montieren Sie das Gebläse wieder ordnungsgemäß.
- Unterhalb des Gebläses die zwei Schrauben von dem Deckel entfernen und den
Bereich unter dem Gebläse reinigen.
Reinigung der Rauchgaszüge:





Öffnen Sie die obere Abdeckung
Nehmen Sie die Turbulatoren aus den Rauchgaszügen heraus.
Reinigen Sie die Rauchgaszüge und die Turbulatoren.
Setzen Sie die Turbulatoren wieder in die Rauchgaszüge ein.
Schließen Sie die obere Abdeckung
FBK 17
FBK 26
FBK 34
Blatt 15 von 15
Abstandshalter
Roststäbe
Roststäbe Abstandshalter
FBK 26/34
Achten Sie beim Reinigen darauf, das die Abstandshalter für die Roststäbe
nach dem Reinigen wieder ordnungsgemäß platziert sind !!
Roststäbe
Abstandshalter
FBK 17
Überprüfen Sie regelmäßig die Funktion der Rücklaufanhebung !!!
Nur ein sauberer Heizkessel gewährleistet eine hohe Energieausnutzung und niedrige Emissionswerte.
Türschaniere und Schließmechanismus regelmäßig fetten, bzw., mit
einem geeigneten Schmiermittel versehen.
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