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Bedienungsanleitung GXV Normsignalmessung 4-stellig

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überreicht durch / presented by :
SCHRIEVER & SCHULZ
& Co. GmbH
Vertriebsbüro für Mess- & Regeltechnik seit 1958
Eichstr. 25 B
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D 30880 Laatzen
Tel. ++49 (0) 511 86 45 41 / Fax ++49 (0) 511 86 41 56
info@schriever-schulz.de
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www.schriever-schulz.de
Bedienungsanleitung GXV
Normsignalmessung 4-stellig
Einbaugerät Typ GBV
Aufbaugerät Typ GAV
Ihr kompetenter Ansprechpartner / Your competent contact partner :
SCHRIEVER & SCHULZ
Tel ++49 (0 ) 511 86 45 41
& Co. GmbH
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seit 1958
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* www.schriever-schulz.de | info@schriever-schulz.de
/ Fax ++49 (0 ) 511 86 41 56
Inhaltsverzeichnis
1.
Kurzbeschreibung......................................................................................................... 3
2.
Sicherheitshinweise ...................................................................................................... 3
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung.............................................................................. 3
2.2. Kontrolle des Gerätes................................................................................................... 3
2.3. Installation .................................................................................................................... 3
2.4. Installationshinweise..................................................................................................... 3
3.
Montage........................................................................................................................ 4
3.1. Einbaugerät GBV (57 mm und 100 mm Anzeigenhöhe)............................................... 4
3.2. Aufbaugerät GAV (57 mm und 100 mm Anzeigenhöhe) .............................................. 5
3.3. Aufbaugerät GAV (200 mm Anzeigenhöhe) ................................................................. 5
4.
Elektrischer Anschluss.................................................................................................. 6
4.1. Anschlussbelegung Normsignale und Sensorversorgung ............................................ 6
4.1.1. Eingang für Normsignale .............................................................................................. 6
4.1.2. Sensorversorgung ........................................................................................................ 7
4.1.3. Anschlussbeispiele für GAV ......................................................................................... 7
4.2. Anschlussbelegung der Spannungsversorgung für alle Ausführungen ........................ 8
5.
Bedien-/Anzeigeelemente............................................................................................. 9
5.1. Bedien- und Anzeigeelemente...................................................................................... 9
5.2. Einschalten ................................................................................................................. 10
5.3. Startsequenz .............................................................................................................. 10
5.4. MIN/MAX-Speicher..................................................................................................... 10
5.5. Überlauf bzw. Unterlauf .............................................................................................. 10
5.6. Grenzwertüberwachung ............................................................................................. 10
5.6.1. Optische Rückmeldung Anzeigeblinken ..................................................................... 11
6.
Programmierung ......................................................................................................... 12
6.1. Programmierablauf ..................................................................................................... 12
6.1.1. Wechsel von Programmier- in Betriebs-Modus .......................................................... 13
6.2. Messeingang .............................................................................................................. 13
6.2.1. Werkskalibration ......................................................................................................... 14
6.2.2. Sensorkalibration ........................................................................................................ 14
6.2.3. Sensorlinearisierung ................................................................................................... 14
7.
Geräteparameter ........................................................................................................ 15
7.1.1. Messeingang PN0 ...................................................................................................... 15
7.1.2. Skalierung PN1 und PN2............................................................................................ 15
7.1.3. Nachkommastellen PN3 ............................................................................................. 15
7.1.4. Offsetverschiebung PN5............................................................................................. 15
7.1.5. Nullpunktunterdrückung PN10 .................................................................................... 16
7.1.6. Anzeigezeit PN 13 ...................................................................................................... 16
7.1.7. Messzeit PN14 ........................................................................................................... 16
7.1.8. Sicherheitseinstellungen, Userlevel PN50 bis PN52................................................... 16
7.1.9. Anzeigeblinken PN59 ................................................................................................. 17
7.1.10.
Grenzwertalarm PN60 bis PN75 ......................................................................... 17
7.1.11.
Linearisierung PN100 bis PN110 ........................................................................ 17
7.1.12.
Seriennummer PN200 ......................................................................................... 17
8.
Programmnummerntabelle ......................................................................................... 18
9.
Technische Daten....................................................................................................... 20
10.
Fehlerbehebung ......................................................................................................... 23
10.1. Fragen und Antworten ................................................................................................ 23
10.2. Reset auf Defaultwerte ............................................................................................... 23
11.
Notizen ....................................................................................................................... 24
Seite 2
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Kurzbeschreibung
1. Kurzbeschreibung
Mit dem GxV können Normsignale von 0/4…20 mADC oder von 0…5/10 VDC gemessen
werden. Das 4-stellige Display zeigt die Messwerte, bzw. den skalierten Wert der Messgröße
an. Während der Programmierung dient das Display der Rückmeldung der eingestellten
Werte und der Benutzerführung. Der integrierte Gleichspannungsausgang dient zur
Versorgung möglicher Sensoren.
2. Sicherheitshinweise
Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung vor der Installation durch und bewahren Sie diese
Anleitung als künftige Referenz auf.
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung
Das GxV ist für die Auswertung und Anzeige von Sensorsignalen bestimmt.
Gefahr!
Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung oder Bedienung kann es zu
Personen- und/oder Sachschäden kommen.
2.2. Kontrolle des Gerätes
Die Geräte werden vor dem Versand überprüft und in einwandfreiem Zustand verschickt.
Sollte an dem Gerät ein Schaden sichtbar sein, empfehlen wir eine genaue Überprüfung der
Transportverpackung. Informieren Sie bei einer Beschädigung bitte umgehend den
Lieferanten.
2.3. Installation
Das GxV darf ausschließlich durch eine Fachkraft mit entsprechender Qualifikation, wie z.B.
einem Industrieelektroniker oder einer Fachkraft mit vergleichbarer Ausbildung, installiert
werden.
2.4. Installationshinweise
‰ In der Nähe des Gerätes dürfen keine magnetischen oder elektrischen Felder, z.B. durch
‰
‰
‰
‰
‰
‰
‰
Transformatoren, Funksprechgeräte oder elektrostatische Entladungen auftreten.
Die Absicherung der Versorgungsspannung sollte einen Wert von 6A träge nicht
überschreiten.
Induktive Verbraucher (Relais, Magnetventile, usw.) nicht in Gerätenähe installieren und
durch RC-Funkenlöschkombinationen bzw. Freilaufdioden entstören.
Steuer- und Versorgungsleitungen räumlich getrennt voneinander und nicht parallel
zueinander verlegen. Hin- und Rückleitungen nebeneinander führen. Nach Möglichkeit
verdrillte Leitungen verwenden.
Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.
Ein vom Anschlussplan abweichender elektrischer Anschluss kann zu Gefahren für
Personen und zur Zerstörung des Gerätes führen.
Das Gerät darf nicht im Bereich direkter Sonneneinstrahlung montiert werden.
Es sollten nicht unmittelbar übereinander mehrere Geräte montiert werden. Siehe dazu
auch die Umgebungstemperatur in den technischen Daten.
Seite 3
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Montage
3. Montage
Das GxV ist für die Montage in einer Schalttafel oder als Aufbaugerät vorgesehen (bei
Bestellung anzugeben).
3.1. Einbaugerät GBV (57 mm und 100 mm Anzeigenhöhe)
Vor der Montage muss ein entsprechender Einbauausschnitt vorhanden sein. Die genauen
Abmessungen und Toleranzen sind den technischen Daten zu entnehmen. Das Gerät ist mit
dem mitgelieferten Befestigungsmaterial entsprechend der Zeichnung einzubauen.
90 mm
(142mm)
1
Seite 4
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
2
Montage
3.2. Aufbaugerät GAV (57 mm und 100 mm Anzeigenhöhe)
Das Gerät ist mit dem mitgelieferten Befestigungsmaterial entsprechend der Zeichnung
anzubringen.
1
3
3.3. Aufbaugerät GAV (200 mm Anzeigenhöhe)
Seite 5
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
2
4
Elektrischer Anschluss
4. Elektrischer Anschluss
Der elektrische Anschluss erfolgt auf der Rückseite oder Oberseite des Gerätes.
Im Folgenden sind alle Anschlussausführungen des GxV aufgeführt.
4.1. Anschlussbelegung Normsignale und Sensorversorgung
Aufbaugerät GAV
3
0/4-20mA
0V
4
5
0V
2
GV+
1
10V
Stecker C (Eingänge)
6
Geberversorgung
(Option)
Signaleingänge (DC)
Einbaugerät GBV
4
5
6
GV+
10V
0/4-20mA
0V
n.c.
Geberversorgung
(Option)
Signaleingänge (DC)
7
8
9
n.c.
3
n.c.
2
n.c.
1
GV+
Stecker B (Eingänge)
not connected
4.1.1. Eingang für Normsignale
An den Klemmen 1…3 (GAV, GDV) wird das Eingangssignal angeschlossen. Das GxV
besitzt einen Spannungseingang und einen Stromeingang, an denen die meisten
gebräuchlichen Sensoren mit Normsignalausgang angeschlossen werden können. Der
Eingang ist galvanisch von der Versorgungsspannung (bzw. Hilfsspannung) getrennt.
Sensor
0...10 V
0...5 V
0...20 mA
4…20 mA
Messspanne
-12 V…+12 V
1
U+
-24 mA…+24 mA
2
3
U-
I+
I-
Beispiele für den Anschluss verschiedener Sensoren finden Sie im Abschnitt
Anschlussbeispiele.
Seite 6
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Elektrischer Anschluss
4.1.2. Sensorversorgung
An den Klemmen 4 und 5 (GAV) wird die Sensorversorgung zur Verfügung gestellt. Über
diese Sensorversorgung lassen sich Stromschleifensensoren (2-Leiter) sowie 3-Leiter- und
4-Leitersensoren betreiben, soweit deren Stromverbrauch nicht höher als 50 mA (Leistungsaufnahme <1,2 VA) ist. Die Sensorversorgung ist galvanisch mit dem Messeingang
verbunden.
4
5
Sensorversorgung - Sensorversorgung +
4.1.3. Anschlussbeispiele für GAV
Im Folgenden finden Sie einige Anschlussbeispiele, in denen praxisnahe Anwendungen
dargestellt sind. Aus den verschiedenen Darstellungen können Anschlussvarianten
kombiniert werden.
Messung eines Stromsignals von einem 2-Leiter-Transmitter, unter Verwendung der
Sensorversorgung.
Sensorversorgung
Eingang
In 1 In 2 In 3 In 4 In 5
1
2
3
4
+
5
+
B1
?
U +
Messung eines Spannungssignals (5 V oder 10 V) von einem 3-Leiter-Transmitter, unter
Verwendung der Sensorversorgung 12-24 VDC.
Sensorversorgung
Eingang
In 1 In 2 In 3 In 4 In 5
1
+
2
3
4
-
5
+
B1
?
U
Seite 7
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Elektrischer Anschluss
Messung eines Stromsignals (0…20 mA) von einem 3-Leiter-Transmitter, unter Verwendung der Sensorversorgung 12 oder 24 VDC.
Sensorversorgung
Eingang
In 1 In 2 In 3 In 4 In 5
1
2
+
3
4
-
5
+
B1
?
U
4.2. Anschlussbelegung der Spannungsversorgung für alle Ausführungen
230 V/AC
GND
2
+24 V
1
Schutzerde
L
2
N
1
Stecker A
Netzanschluss +24 V/DC
Schutzerde
Stecker A
Netzanschluss 230 V/AC
+24 V/DC
Seite 8
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Bedienung
5. Bedien-/Anzeigeelemente
Die Geräte werden über 3 Tasten konfiguriert und besitzen eine 4-stellige
7-Segmentanzeige.
5.1. Bedien- und Anzeigeelemente
5
m/min
4
1
2
P
3
1 Programmtaste
[P]
Mit der Programmtaste wird der Programmiermodus aufgerufen, bzw. im
Programmiermodus verschiedene Funktionen durchgeführt.
2 Minustaste
[DOWN]
Mit der Minustaste wird der MIN-Speicher aufgerufen, bzw. im
Programmiermodus Parameter eingestellt.
3 Plustaste
[UP]
Mit der Plustaste wird der MAX-Speicher aufgerufen, bzw. im
Programmiermodus Parameter eingestellt.
4 7-Segmentanzeige
In der 7-Segmentanzeige werden Messwerte, bzw. während der
Programmierung die Programmnummern oder Parameter angezeigt.
An dieser Stelle kann eine physikalische Einheit nach Kundenwunsch
angebracht werden.
5 Dimensionsfeld
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Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Bedienung
5.2. Einschalten
Nach Abschluss der Installation können Sie das Gerät durch Anlegen der Versorgungsspannung in Betrieb setzen.
Prüfen Sie zuvor noch einmal alle elektrischen Verbindungen und deren korrekten
Anschluss.
5.3. Startsequenz
Während des Einschaltvorgangs wird für ca. 1 Sekunde ein Segmenttest durchgeführt, wobei
alle LEDs der Front angesteuert werden. Darauf folgt für ca. 1 Sekunde die Meldung des
Softwaretyps und im Anschluss für die gleiche Zeit die SW-Version. Nach der Startsequenz
folgt der Wechsel in den Betriebs- bzw. Anzeigemodus.
5.4. MIN/MAX-Speicher
Die gemessenen Minimal- und Maximalwerte werden in einem flüchtigen Speicher des
Gerätes gespeichert.
Der Inhalt wird durch kurzes Betätigen (weniger als 1 Sekunde) der [UP]- oder
[DOWN]-Taste abgerufen. Der jeweilige Wert wird für ca. 7 Sekunden angezeigt. Durch
einen erneuten kurzen Druck auf dieselbe Taste gelangen Sie sofort zurück in den
Anzeigemodus.
[UP]
[DOWN]
Ÿ
Ÿ
Anzeige des MAX-Wertes
Anzeige des MIN-Wertes
Den jeweils in der Anzeige befindlichen Wert können Sie durch gleichzeitiges Betätigen von
[UP] & [DOWN] löschen. Der Löschvorgang wird vom Gerät durch waagerechte Balken
quittiert.
Der Inhalt des Speichers geht beim Ausschalten des Gerätes verloren.
5.5. Überlauf bzw. Unterlauf
Ein Überlauf der Anzeige wird durch Darstellung von waagerechten Balken im oberen
Bereich der 7-Segmentanzeige signalisiert.
Ein Unterlauf der Anzeige wird durch Darstellung von waagerechten Balken im unteren
Bereich der 7-Segmentanzeige signalisiert.
5.6. Grenzwertüberwachung
Die Grenzwertüberwachung hat folgende Eigenschaften:
Grenzwertalarm x
Grenzwert
Hysterese
Überwachungsprinzip
Aktivierungsverzögerung
Deaktivierungsverzögerung
deaktiviert, aktiviert
Schwellwert der Grenzwertüberwachung
Breite des Fensters zwischen Grenzwertzuständen
Überschreitung / Unterschreitung
Zeit bis zum Aktivieren des Grenzwertalarms nach
Erreichen der Alarmbedingung.
Zeit bis zum Deaktivieren des Grenzwertalarms nach
verlassen der Alarmbedingung.
Seite 10
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Grenzwert
Bedienung
Alarm
Ein
aktivieren
deaktivieren
Überschreitung
Bei der Überschreitung ist
der Grenzwertalarm unterhalb des Grenzwertes
deaktiv und wird mit
Erreichen des Grenzwertes
aktiviert.
Aus
Anzeige
Alarm
deaktivieren
Ein
aktivieren
Unterschreitung
Bei der Unterschreitung ist
der Grenzwertalarm unterhalb des Grenzwertes
aktiviert und wird mit
Erreichen des Grenzwertes
deaktiviert.
Grenzwert
Hysterese
Aus
Anzeige
Hysterese
Alarmverzögerung
Der Alarm wird 10 Sekunden
nach Erreichen des
Grenzwertes geschaltet, eine
kurzfristige Überschreitung
des Grenzwertes führt nicht
direkt zu einem Alarm.
Die Deaktivierungsverzögerung funktioniert in
der gleichen Weise, hält also
den Alarm um die
parametrierte Zeit länger
aktiv.
Eingang
10
Schaltschwelle
0
5
Relais Anzugsverzögerung 10 s
Zeit [s]
Ein
Aus
5
Zeit [s]
5.6.1. Optische Rückmeldung Anzeigeblinken
Ein Alarm kann über das Blinken der Anzeige signalisiert werden. Dabei lässt sich der Alarm
frei der Blinkfunktion zuordnen.
Seite 11
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Programmierung
6. Programmierung
Auf der Anzeige werden die Programmnummern (PN) rechtsbündig als 3-stellige Zahl mit
einem vorangestellten P dargestellt.
Anzeige von z.B. Programmnummer 0
6.1. Programmierablauf
Die gesamte Programmierung des GxV erfolgt gemäß den nachfolgend beschriebenen
Schritten.
Wechsel in den Programmiermodus
Ein Wechsel in den Programmiermodus erfolgt durch Betätigen der Taste [P]. Das Gerät
springt dadurch auf die niedrigste freigegebene Programmnummer. Bei aktivierter
Programmiersperre muss die Taste mindestens 1 Sekunde gedrückt bleiben.
Beispiel:
Wechseln Sie in den Programmiermodus durch Betätigen
der Taste [P]. Hier erscheint die erste freigegebene
Programmnummer (PN), in diesem Fall PN0.
P
Wechsel zwischen Programmnummern
Um zwischen den einzelnen Programmnummern zu wechseln, muss bei gedrückter [P]-Taste
die Taste [UP] für einen Wechsel zu einer höheren Programmnummer, bzw. die Taste
[DOWN] für einen Wechsel zu einer niedrigeren Nummer betätigt werden. Durch Halten der
Tasten z.B. [P] & [UP] startet die Anzeige, nach ca. 1 Sekunde, mit einem automatischen
Durchlauf der Programmnummern.
Beispiel:
P
Unter PN0 ist eine 1 parametriert.
Halten Sie die Taste [P] gedrückt und betätigen Sie
einmal die Taste [UP]. Im Display erscheint PN1. Unter
diesem Parameter kann der Endwert des Eingangs
verändert werden.
Wechsel zum Parameter
Ist die gewünschte Programmnummer in der Anzeige, so wechselt man mit der Taste
[DOWN] oder [UP] zum hinterlegten Parameter. Der aktuell gespeicherte Parameter wird
angezeigt.
Beispiel:
Durch Betätigen der Taste [DOWN] oder [UP] bringen Sie
den momentan gespeicherten Wert für die PN1 zur
Anzeige. In diesem Fall ist dies 75,64.
P
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Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Programmierung
Ändern eines Parameters
Nach dem Wechsel zum Parameter blinkt in der Anzeige die niederwertigste Stelle des
jeweiligen Parameters. Über [UP] oder [DOWN] kann der Wert verändert werden. Um zur
nächsten Stelle zu gelangen, muss die [P]-Taste kurz betätigt werden. Ist die höchstwertige
Stelle eingestellt und mit [P] bestätigt, wechselt das
Blinken wieder auf die niederwertigste Stelle.
Beispiel:
Die 4 blinkt, dies ist die niederwertigste Stelle und fordert
durch das Blinken zu einer Eingabe auf. Der Wert soll nun
von 75,64 auf 75,00 geändert werden.
Verändern Sie den Wert indem Sie mit [UP] oder [DOWN] die Zahl von 4 auf 0 verstellen.
Betätigen Sie kurz die Taste [P] um zur nächsten Stelle zu wechseln. Die 6 beginnt zu
blinken. Verändern Sie den Wert indem Sie mit [UP] oder [DOWN] die Zahl von 6 auf 0
verstellen. Betätigen Sie kurz die Taste [P] um zur nächsten Stelle zu wechseln. Die 5 und
die 7 erfordern keine Veränderung.
P
Speichern von Parametern
Alle Parameter müssen vom Anwender durch Drücken der [P]-Taste für eine Sekunde
quittiert werden. Dadurch werden die geänderten Parameter als aktuelle Betriebsparameter
übernommen und im EEPROM gespeichert.
Das Speichern wird auf der Anzeige durch Aufleuchten von Querbalken quittiert.
Beispiel:
Speichern Sie die Parameter in dem Sie die Taste [P] für
1 Sekunde gedrückt halten.
P
Alle Eingaben werden vom Gerät quittiert, bleibt diese Meldung aus, so wurde der
entsprechende Parameter nicht gespeichert.
Beispiel:
P
Sie erhalten vom Gerät eine Rückmeldung für den
Speichervorgang durch Anzeige von waagerechten
Balken auf den mittleren Segmenten.
6.1.1. Wechsel von Programmier- in Betriebsmodus
Wird im Programmiermodus für etwa 7 Sekunden keine Taste betätigt, so wechselt das
Gerät selbsttätig zurück in den Betriebsmodus.
6.2. Messeingang
Das GxV ist mit einem Messeingang für Normsignale ausgestattet, der es erlaubt, normierte
Signale (z.B. 4…20 mA) verschiedenster marktgängiger Sensoren direkt zu messen.
Seite 13
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Programmierung
6.2.1. Werkskalibration
Dazu sind im Gerät verschiedene Sensorwerte für 0…10 V, 0…5 V, 0…20 mA und
4…20 mA hinterlegt, welche man über den Parameter PN0 abrufen kann. Diese werden
infolge Werkskalibration genannt, da sie während der Produktion ermittelt und im Gerät
dauerhaft abgespeichert werden. Damit lässt sich ein vorjustierter Sensor direkt mit der
Anzeige betreiben, ohne dass die zu messenden Größen vorher angelegt werden müssen.
Die Anzeige lässt sich dabei frei nach der zu messenden physikalischen Größe skalieren.
6.2.2.
Sensorkalibration
Ist dagegen der Sensor noch nicht vorkalibriert, kann die Anzeige direkt über die Messgröße
mitsamt der Sensorstrecke justiert und kalibriert werden. Dies lässt sich über den Parameter
PN0 = 0 auswählen, was infolge Sensorkalibration genannt wird.
6.2.3.
Sensorlinearisierung
Zusätzlich lassen sich unlineare Sensoren anhand einer in der Anzeige abspeicherbaren
Kennlinie linearisieren, wie im nachfolgendem Beispiel beschrieben. Das Sensorsignal muss
dabei streng monoton steigend parametriert werden, d.h. jeder neue Stützpunkt (z.B.
PN104) muss ein größeres Eingangssignal wie der vorhergehende (z.B. PN103) haben,
damit er von der Anzeige übernommen wird. Ansonsten wird auch keine Quittierung
angezeigt. Dagegen brauchen die zugehörigen Anzeigewerte nicht streng monoton steigend
zu sein. Diese können fallend oder sogar wechselhaft steigend und fallend sein.
Beispiel:
Zur Programmierung von z.B. 5 zusätzlichen Stützpunkten muss unter PN100 die
Anzahl von 5 Stützpunkten eingetragen werden.
Anschließend muss für jeden der Stützpunkte die Messgröße an das Gerät angelegt
werden und unter den folgenden Programmnummern PN101 – PN105 der entsprechende Anzeigewert programmiert werden.
Linearisierung eines Druckmessumformers für 0...100 mbar mit einem Ausgang
von 0...20 mA.
Der Anzeigewert vor der Korrektur kann entweder aus der bekannten Kennlinie des
Messumformers berechnet oder empirisch ermittelt werden.
Seite 14
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Programmierung
Der unlineare Bereich sei zwischen 0...75 mbar. Für Stützstelle 101 bedeutet dies:
Bei einem Druck von 15 mbar liefert der Messumformer 3,3 mA statt des Idealwertes 3,0 mA.
Da 20 mA der Anzeige 100,0 entsprechen, entsprechen 3,3 mA der Anzeige 16,5 vor der
Korrektur.
Stützstelle Druck Ausgang
(PN)
[mbar] Messumformer
[mA]
2
0
0,5
101
15
3,3
102
30
6,2
103
40
9,2
104
60
11,4
105
75
14,7
1
100
20,0
Anzeige vor Gewünschte
Korrektur
Anzeige
(IN)
(OUT)
2,5
0,0
16,5
15,0
31,0
30,0
46,0
40,0
57,0
60,0
73,5
75,0
100,0
100,0
7. Geräteparameter
Das GxV verfügt über eine Anzahl von Geräteparametern, mit denen sich die Funktion der
Anzeige an die jeweilige Messaufgabe anpassen lässt. Wegen der großen Zahl dieser
Einstellungen und der nur begrenzten Darstellungsmöglichkeit auf der 7-Segmentanzeige,
wurden diese Parameter durchnummeriert.
7.1.1. Messeingang PN0
Zur Grundkonfiguration des Gerätes gehört der gewünschte Messeingang, welcher sich aus
der Klemmenwahl und der zugehörigen Werks- bzw. Sensorkalibration zusammensetzt.
7.1.2. Skalierung PN1 und PN2
Die beiden Programmnummern 1 und 2 dienen der Skalierung der Anzeige, mit diesen
beiden Parametern wird der Nullpunkt und der Endwert parametriert. Ist über die PN0 = 0 die
Sensorkalibration gewählt, so ist bei der Programmierung das zugehörige Sensorsignal
anzulegen. Ansonsten findet eine einfache Zuweisung der gewählten Eingangskonfiguration
statt. z.B. Es wird z.B. bei PN0 = 3, was einem Normsignaleingang 0…10 V entspricht, der
unter PN1 abgelegte Wert bei 10 V und der unter PN2 abgelegte Wert bei 0 V angezeigt.
7.1.3. Nachkommastellen PN3
Durch Verändern dieses Parameters wird die Anzahl der dargestellten Nachkommastellen
auf der Anzeige geändert. Dieser Parameter hat keinen Einfluss auf die Skalierung des
Anzeigewertes, sondern nur auf die Darstellung der Kommaposition in der Anzeige.
7.1.4. Offsetverschiebung PN5
Mit diesem Parameter besteht die Möglichkeit eine Parallelverschiebung der parametrierten
Kennlinie durchzuführen. Dies kann erforderlich sein, wenn z.B. ein Drucksensor mit der Zeit
altert und so eine Nullpunktverschiebung entsteht. Mit der Parallelverschiebung lässt sich der
Sensor wieder auf den Nullpunkt justieren. Eine weitere Anwendung ist bei einem Tank einen
bestimmten Stand zu Null zu parametrieren, so dass die Abweichung davon angezeigt wird.
Seite 15
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Programmierung
7.1.5.
Nullpunktunterdrückung PN10
Über die Nullpunktunterdrückung kann ein Anzeigewertfenster zu Null definiert werden. Das
heißt, dass z.B. bei PN10 = 10, alle Anzeigewerte zwischen -10…10 als Null in der Anzeige
dargestellt werden. Diese Funktion soll bei hoher Anzeigeauflösung und geringer
Sensorgenauigkeit um den Nullpunkt eine sichere Nulldarstellung bringen. Das kann z.B. die
Drehzahl eines Motors sein, bei dem im Stillstand auch Null in der Anzeige erwartet wird.
7.1.6. Anzeigezeit PN13
Bei der Anzeigezeit wird die Zeit eingestellt die zwischen der Aktualisierung der Anzeige
verstreichen soll. Je länger die Zeit zwischen zwei Anzeigezyklen, umso ruhiger wirkt die
Anzeige optisch, wobei eine Anzeigezeit von 1 Sekunde in der Regel als sehr angenehm
empfunden wird. Ist für die Anzeigezeit eine längere Zeit eingestellt als für die Messzeit,
erfolgt keine Mittelung über die während der Anzeigezeit ermittelten Messwerte. Die Anzeige
wird immer mit dem jeweils letzten ermittelten Messwert aktualisiert.
7.1.7. Messzeit PN14
Die Messzeit entspricht der Wandlungszeit der AD-Wandlung, welche die Reaktionszeit der
Alarmausgänge bestimmt. Je länger die Wandlungszeit, desto kleiner wird der Einfluss von
Störungen und desto höher die Auflösung des Messsignals.
7.1.8. Sicherheitseinstellungen, Userlevel PN50 bis PN52
Mit den Parametern der Sicherheitseinstellungen wird der Zugriff auf die Programmnummern
über die Einstellung verschiedener Userlevel geregelt. Der Userlevel unterteilt den Zugriff in
verschiedene Ebenen. Dem Bediener wird lediglich der Zugriff auf die vom Anlagenbetreiber
freigegebenen Einstellungen gewährt, wie z.B. die Einstellung der Schaltschwellen. Je
geringer der Zahlenwert des unter PN52 vorgegebenen Userlevels, umso geringer ist der
Grad der Sicherung der Geräteparameter vor Bedienereingriffen.
0 1 2 3 4 5 6 7 8
Userlevel ( PN52 = )
Zugriff auf:
Sperrcode / Userlevel
Messeingangsparameter
Linearisierungsparameter für Messeingang
Einstellparameter der Alarmausgänge
Hysterese der Alarmausgänge
Schaltschwellen der Alarmausgänge
Freischaltcode
Seriennummer
zugehörige PN:
51, 52
0 ... 18
100 ... 110
59, 60, 63 … 65,
70, 73 … 75
62, 72
61, 71
50
200
Seite 16
Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
X
X X X
X X X
X X X X X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X X
X X X X
X X X X
Programmierung
Die Userlevel 1,3 und 7 sind reservierte Userlevels, bei denen jeweils die Zugriffe des
zahlenmäßig höheren Userlevels aktiv sind.
Der unter PN52 eingestellte Userlevel ist aktiviert, solange der unter PN51 gespeicherte
Freischaltcode und die unter PN50 eingegebene Programmiersperre nicht übereinstimmen.
Bei Auslieferung der GxV sind beide Codes auf die Werte 0000 eingestellt, wodurch die
Programmiersperre deaktiviert ist.
Beim Wechsel in den Programmiermodus springt das Gerät dann jeweils auf die erste
freigegebene Programmnummer. Ist das Userlevel PN52 = 3 parametriert, so ist z.B. der
Zugriff auf die Programmnummern der Grenzwertüberwachung freigegeben, eine Änderung
des Messeingangs (PN0) ist bei diesem Userlevel nicht möglich.
Um zu einem späteren Zeitpunkt Zugriff auf alle Programmnummern zu erhalten (entspricht
Userlevel 0), muss zum Freischalten unter PN50 der unter der PN51 gespeicherte vierstellige
Sperrcode erneut eingegeben und durch Betätigen der Taste [P] für ca. 1 Sekunde quittiert
werden. Danach ist der Zugriff auf alle Programmnummern frei.
Achtung! Ist der Sperrcode verloren gegangen, kann das Gerät ohne Datenverlust beim
Hersteller auf den Defaultwert 0000 zurückgesetzt werden.
7.1.9. Anzeigeblinken PN59
Durch das Aktivieren des Anzeigeblinkens lassen sich verschiedene Alarmzustände optisch
verstärken. Dabei kann man den Auslöser für das Blinken der Anzeige frei den
Grenzwertalarmen zuordnen.
7.1.10. Grenzwertalarm PN60 bis PN75
Das Verhalten der Grenzwertalarme können Sie über verschiedene Programmnummern
beeinflussen. Die Angaben beziehen sich auf den skalierten Messwert und werden mit der
eingestellten Messzeit aktualisiert. Die Beschreibung der verschiedenen Parameter ist im
Abschnitt 5.6 Grenzwertüberwachung beschrieben.
7.1.11. Linearisierung PN100 bis PN110
Durch die Linearisierung hat der Anwender die Möglichkeit, ein nicht lineares Sensorsignal
zu linearisieren. Eine ausführliche Beschreibung befindet sich im Kapitel Sensorlinearisierung. Unter PN100 wird die gewünschte Anzahl von zusätzlichen Stützpunkten
freigeschaltet. Erst nach Veränderung der Zahl, sind diese über die Konfiguration PN101 bis
maximal PN110 zugänglich. Ist PN100 = 0, dann wird auch keine PN101 angezeigt. Zur
Kontrolle der gewünschten Linearisierung sind alle Stützpunkte zuerst zu parametrieren.
Ansonsten kann es zu Abweichungen in der Anzeige des gewünschten Wertes kommen!
7.1.12. Seriennummer PN200
Unter der Seriennummer kann die 4-stellige Seriennummer abgefragt werden, die eine
Zuordnung zum Produktionsprozess und dem Fertigungsablauf ermöglicht. Dieser Parameter
kann lediglich abgefragt werden.
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Programmnummerntabelle
8. Programmnummerntabelle
In der folgenden Programmnummerntabelle sind alle Programmnummern (PN) mit Funktion,
Wertebereich, Defaultwerten und Userlevel aufgelistet.
PN Funktion
0
Kanal 1
Messeingang
Die Parameter 1 bis 4 greifen auf die
Werkskalibration zurück.
Wertebereich
Default
Userlevel
Strom, Spannung
0 = Sensorkalibration
1 = 0...20 mA
2 = 4...20 mA
3 = 0...10 V
4 = 0....5 V
2
2
1000
0
0
2
2
2
0
0
2
2
1
2
3
Endwert bzw. Full-scale
Nullpunkt bzw. Offset
Anzahl der Nachkommastellen
5
10
Offsetverschiebung auf Anzeigewert
Nullpunktunterdrückung
-999...9999
-999...9999
0=0
1 = 0,0
2 = 0,00
3 = 0,000
-999…9999
0…999
13
14
Allgemeine Einstellungen
Anzeigezeit
Messzeit
0,1 ... 10,0
0,1 ... 10,0
1,0
1,0
2
2
0000...9999
0000...9999
1...8
0000
0000
8
8
0
0
0
4
50
51
52
59
Sicherheitseinstellungen
Programmiersperre
Freischaltcode
Userlevel
Schwellverhalten der LED-Anzeige
Anzeigenblinken ( ca. 0,5 Sekunden )
kein Blinken
Blinken bei Grenzwertalarm 1
Blinken bei Grenzwertalarm 2
Blinken bei Grenzwertalarm 1 und 2
0 kein Blinken
1 blinkt bei 1
2 blinkt bei 2
3 blinkt bei 1 und 2
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Programmnummerntabelle
PN Funktion
60
Grenzwertalarm 1
Grenzwertalarm 1
61
62
63
Grenzwert
Hysterese
Überwachungsprinzip Grenzwert
64
65
Schaltverzögerung in Sekunden
Verzögerungsart
70
Grenzwertalarm 2
Grenzwertalarm 2
71
72
73
Grenzwert
Hysterese
Überwachungsprinzip Grenzwert
74
75
Schaltverzögerung in Sekunden
Verzögerungsart
Linearisierung
100 Anzahl zusätzlicher Stützpunkte
101 Stützpunkte 1...30
...
130
Informationen
200 Seriennummer
Wertebereich
Default
Userlevel
0 = deaktiviert
1 = aktiviert
-999...9999
1...9999
0 = Unterschreitung
1 = Überschreitung
0…1000 Sekunden
0 keine
1 Aktivierung verzögert
2 Deaktivierung verzögert
3 immer reaktionsverzögert
1
4
1000
1
1
6
5
4
1
0
4
4
1
4
1000
1
1
6
5
4
1
0
4
4
0...10
-999...9999
0
2
2
0...9999
0
8
0 = deaktiviert
1 = aktiviert
-999...9999
1...9999
0 = Unterschreitung
1 = Überschreitung
0…1000 Sekunden
0 keine
1 Aktivierung verzögert
2 Deaktivierung verzögert
3 immer reaktionsverzögert
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Technische Daten
9. Technische Daten
Abmessungen
Aufbaugehäuse
(ohne Stecker)
(mit Stecker)
(mit Klemmkasten)
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
200 mm Anzeige
B 288 x H 96 x T 82 mm
B 550 x H 200 x T 82 mm
B 1000 x H 330 x T 82 mm
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
200 mm Anzeige
B 288 x H 137 x T 82 mm
B 550 x H 241 x T 82 mm
B 1000 x H 390 x T 82 mm
Befestigung
Anzeigen bis 100 mm über Schraub-/Klemmbefestigung
Anzeige 200 mm über Befestigungsflansche
an der Rückwand
Gehäusematerial
57/100 mm
200 mm
Aluminium, schwarz, pulverbeschichtet
Stahlblech, schwarz, pulverbeschichtet
Schutzart
IP65
Gewicht
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
200 mm Anzeige
ca. 2,2 kg
ca. 4,2 kg
ca. 15,0 kg
Anschluss
57/100 mm Anzeige
200 mm Anzeige
3-poliger Steckverbinder in Schutzart IP65
für Spannungsversorgung geeignet für
Leitungsdurchmesser von 5,5 bis 10 mm
6-polige Steckverbinder in Schutzart IP65 für
Ein- und Ausgänge geeignet für Leitungsdurchmesser von 4 bis 7,5 mm
3-polige abziehbare Schraubklemme
(2,5 mm2) für Spannungsversorgung.
Zuführung über PG16 geeignet für Leitungsdurchmesser von 5,5…10 mm.
6-polige abziehbare Schraubklemme
(2,5 mm2) für Ein- und Ausgänge. Zuführung
über 2x PG12 geeignet für Leitungsdurchmesser von 3,0…6,5 mm.
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Abmessungen
Einbaugehäuse
(ohne Steckklemme)
(mit Steckklemme)
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
B 288 x H 96 x T 82 mm
B 550 x H 200 x T 82 mm
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
Einbauausschnitt
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
B 288 x H 96 x T 104 mm
B 550 x H 200 x T 104 mm
Befestigung
Schraub-/Klemmbefestigung
Gehäusematerial
Aluminium, schwarz,
pulverbeschichtet
frontseitig IP65
Anschluss IP00
B 282,0-0.5 x H 90,0-0.5 mm
B 544,0-0.5 x H 194,0-0.5 mm
Schutzart
Gewicht
57 mm Anzeige
100 mm Anzeige
ca. 2,2 kg
ca. 4,2 kg
Anschluss
57/100 mm Anzeige
3-polige abziehbare Schraubklemme für Spannungsversorgung
mit Leiterquerschnitt bis 2,5 mm2
9-polige abziehbare Schraubklemme für Ein- und Ausgänge mit
Leiterquerschnitt bis 1,5 mm2
Eingang
Display
Ziffernhöhe
Segmentfarbe
Anzahl der Stellen
Anzeigebereich
Überlauf
Unterlauf
Anzeigezeit
Bereich
Messbereich
RI ca.
Messbereich /
Eingangswiderstand /
Messfehler
(bei Messzeit = 1 s)
0...10 V
0...5 V
0...20 mA
4…20 mA
7-Segment LED
57 mm, 100 mm, 200 mm
rot
4 Stellen (optional 5 Stellen)
-999...9999 (-9999…32500)
waagerechte Balken oben
waagerechte Balken unten
0,1...10,0 Sekunden
Innenbereich / Indoor
Messfehler
Digit
[%] MB
0,1
r1
0,1
r1
0,1
r1
0,1
r1
Temperaturdrift
Messzeit & Anzeigezeit
Messprinzip
Auflösung
(bei Messzeit = 1 s)
alle Messeingänge 50 ppm/K
0,1...10,0 Sekunden
Spannungs-/Frequenzwandlung
ca. 20 bit
Anzeige
Ausgang
Geberversorgung
57/100 mm
200 mm
150 k:
150 k:
100 :
100 :
12- 24 VDC; 50 mA; galvanisch nicht getrennt
24 VDC; 50 mA; galvanisch nicht getrennt
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Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Netzteil
Versorgungsspannung
(galvanisch getrennt)
230 VAC / 50/60 Hz / r10 %
24 VDC / r10 %
Leistungsaufnahme
max. 30 VA (57 mm, 100 mm)
max. 100 VA (200 mm)
Speicher
Datenerhalt
Parameterspeicher EEPROM
>20 Jahre
Umgebungsbedingungen
Arbeitstemperatur
0...60 °C
Lagertemperatur
-20...80 °C
Klimafestigkeit
rel. Feuchte d 75 % im Jahresmittel ohne Betauung
EMV
CE-Zeichen
DIN 61326
Konformität gemäß 89/336/EWG
Sicherheitsbestimmungen
DIN 61010
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Stand 02/2006 - GXVD.DOC – V1.06
Fehlerbehebung
10. Fehlerbehebung
Im Folgenden sind Maßnahmen und Vorgehen zur Behandlung von Fehlern und deren
möglichen Ursachen aufgelistet.
10.1. Fragen und Antworten
I.
Das Gerät zeigt permanent Überlauf an. „µ µ µ µ µ“
¾ Der Eingang hat einen sehr großen Messwert, überprüfen Sie die Messstrecke.
II.
Das Gerät zeigt permanent Unterlauf an. „ _ _ _ _ _ “
¾ Der Eingang hat einen sehr kleinen Messwert, überprüfen Sie die Messstrecke.
III.
Das Gerät zeigt „HELP“ in der 7-Segmentanzeige.
¾ Das Gerät hat einen Fehler im Konfigurationsspeicher festgestellt, führen Sie
einen Reset auf die Defaultwerte durch und konfigurieren Sie das Gerät
entsprechend Ihrer Anwendung neu.
IV.
Programmnummern für die Parametrierung des Eingangs sind nicht verfügbar.
¾ Die Programmiersperre ist auf einen Userlevel eingestellt, der den Zugriff nicht
erlaubt.
V.
Das Gerät zeigt „Err1“ in der 7-Segmentanzeige an./
¾ Dieser Fehler kann nur vom Hersteller behoben werden.
10.2. Reset auf Defaultwerte
Um das Gerät in einen definierten Grundzustand zu versetzen, besteht die Möglichkeit,
einen Reset auf die Defaultwerte durchzuführen.
Dazu ist folgendes Verfahren anzuwenden:
Versorgungsspannung des Gerätes abschalten
Taste [P] betätigen
Versorgungsspannung zuschalten und Taste [P] für ca. 2 Sekunden betätigt
halten
Durch Reset werden die Defaultwerte der Programmnummerntabelle geladen und für den
weiteren Betrieb verwendet. Dadurch wird das Gerät in den Zustand der Auslieferung
versetzt.
Achtung!
Dies ist nur möglich wenn die Programmiersperre PN50 einen Zugriff auf alle
PN erlaubt oder HELP angezeigt wird.
Achtung!
Alle anwendungsspezifischen Daten gehen verloren.
*
Ihr kompetenter Ansprechpartner / Your competent contact partner :
SCHRIEVER & SCHULZ
Tel ++49 (0 ) 511 86 45 41
& Co. GmbH
*
Ing.- und Verkaufsbüro *
Eichstr. 25 B , D - 30880 Laatzen
* www.schriever-schulz.de | info@schriever-schulz.de
/ Fax ++49 (0 ) 511 86 41 56
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seit 1958
Notizen
11. Notizen
Seite 24
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