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EMCO FB-3 Universale Werkzeugfräs- und Bohrmaschine - VDH

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EMCO FB-3
Universale Werkzeugfräs- und Bohrmaschine
Betriebsanleitung
EMCO FB-3
Ref.-Nr. DE 7808
Ausgabe D2006-04
Diese Anleitung ist in elektronischer Form (.pdf) auf
Anfrage jederzeit verfügbar.
EMCO Maier Ges.m.b.H.
P.O. Box 131
A-5400 Hallein-Taxach/Austria
Phone ++43-(0)62 45-891-0
Fax ++43-(0)62 45-869 65
Internet: www.emco.at
E-Mail: service@emco.at
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Hinweis
Auf Grund der Namensänderung der Maschine von F 3 auf FB-3 und der
Verbesserung der elektrischen und mechanischen Ausführung sind einige
Abbildungen der Maschine nicht mehr am aktuellsten Stand.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
EG-Konformität
Das CE-Zeichen bescheinigt zusammen mit der EGKonformitätserklärung, dass Maschine und Anleitung den Bestimmungen der Richtlinien, unter die die
Produkte fallen, entsprechen.
Alle Rechte vorbehalten, Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Fa. EMCO MAIER
© EMCO MAIER Gesellschaft m.b.H., Hallein
2
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines
Bestimmungsgemäße Verwendung ................................................................................................ 4
Garantiebedingungen für EMCO Neumaschinen ............................................................................ 4
Sicherheitshinweise ......................................................................................................................... 5
Technische Daten ............................................................................................................................ 6
Maschinenübernahme ..................................................................................................................... 7
Transport der Maschine ................................................................................................................... 8
Lieferzustand der Maschine ............................................................................................................ 8
Reinigen der Maschine .................................................................................................................... 8
Gesamtabmessungen ..................................................................................................................... 9
Aufstellen ....................................................................................................................................... 10
Bedienung-Beschreibung
Hauptelemente ................................................................................................................................ 13
Bedienungselemente ....................................................................................................................... 14
Beschreibung der Maschine ............................................................................................................ 16
Der Maschinenuntersatz ................................................................................................................. 16
Kühlmitteleinrichtung ....................................................................................................................... 16
Der Maschinenständer .................................................................................................................... 17
Schlitten
....................................................................................................................................... 17
Die Spannflächen für Werkstücke ................................................................................................... 20
Schaltgetriebe .................................................................................................................................. 21
Antrieb der Frässpindel ................................................................................................................... 24
Frässpindeln .................................................................................................................................... 24
Der Senkrechtfräskopf ..................................................................................................................... 25
Umrüstvorgang Waagrecht - Senkrecht - Waagrecht .................................................................... 27
Ausschwenkvorrichtung .................................................................................................................. 28
Vorschubantriebe für X-Richtung (längs) und Y-Richtung (quer) ................................................... 28
Spannen der Werkzeuge ................................................................................................................. 29
Spannenzangenhalter ...................................................................................................................... 32
Aufsteckfräsdorn ............................................................................................................................. 33
Einsatzhülse .................................................................................................................................... 34
Fräsdorn mit Gegenhalter ............................................................................................................... 35
Innengewindeschneidapparat ......................................................................................................... 36
Die Schutzeinrichtung ..................................................................................................................... 38
Ersatzteilliste für Schutzeinrichtung ................................................................................................ 40
Funktion des Fußtasters ................................................................................................................. 40
Wartung und Nachstellarbeiten
Schmierplan ..................................................................................................................................... 41
Schmiermittelempfehlungen ........................................................................................................... 43
Kühlschmiermittelempfehlungen (chlorfrei) .................................................................................... 44
Schlittenführungen nachstellen ....................................................................................................... 46
Spindelspiel nachstellen .................................................................................................................. 49
Kegelrollenlager für Frässpindel nachstellen .................................................................................. 50
Ersatzteileliste
3
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Maschine ist zum Gleich- und Gegenlauffräsen und für Bohrarbeiten von zerspanbaren
Metallen und zerspanbaren Kunststoffen geeignet.
Die Bearbeitung anderer Werkstoffe ist unzulässig bzw. hat in Sonderfällen nur nach
Rücksparche mit dem Maschinenhersteller zu erfolgen.
Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet auch die Einhaltung der vom Hersteller
angegebenen Betriebs- und Wartungs- und Instandsetzungsanweisungen.
Die Maschine darf ausschließlich von Personen, die mit Betrieb, Wartung und Instandsetzung vertraut, und über die Gefahren unterrichtet sind, bedient und betreut werden..
Sämtliche Unfallverhütungs- und Sicherheitshinweise für Arbeiten mit der Werkzeugmaschinen und CNC-Werkzeugmaschinen sind stets einzuhalten.
Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung der Maschine wird vom Hersteller jede
Haftung ausgeschlossen, und die Verantwortung ausschließlich dem Anwender übertragen.
Garantiebedingungen für EMCO Neumaschinen
1. Die Garantiezeit für EMCO Neumaschinen beträgt ohne Betriebsstundengrenze 12
Monate ab Lieferung der Maschine durch EMCO oder deren autorisierte Händler. Führt
EMCO oder deren autorisierter Händler auch die Installierung durch, beginnt der
Fristenlauf mit erfolgter Installierung der Maschine.
Verzögert sich die Installierung ohne Verschulden von EMCO oder deren Vertriebspartner,
erlischt die Gewährleistung 12 Monate nach dem geplanten Installierungstermin.
2. Die Garantie umfaßt die Beseitigung aller Material- und Ausführungsmängel, die die
ordnungsgemäße Funktion der Maschine beeinträchtigen.
3. Auftretende Mängel sind dem EMCO Vertriebspartner oder der nächstgelegenen EMCO
Service-Stelle unverzüglich und unter detaillierter Beschreibung des Mangels schriftlich
oder mündlich, mit nachfolgender schriftlicher Bestätigung, mitzuteilen.
4. Ordnungsgemäß gemeldete und von der Garantie umfaßte Mängel werden durch
Beseitigung des Mangels oder Ersatzlieferung für den Kunden kostenfrei behoben;
defekte Teile sind auf Verlangen an EMCO oder deren Vertriebspartner zurückzusenden.
Die Kosten und Risiken dieser Übersendung sind vom Kunden zu tragen.
5. Die Garantiezeit für Ersatzteile beträgt sechs Monate ab Lieferung bzw. Einbau wobei
auch bei wiederholter Inanspruchnahme dieser Garantie höchstens der bei der erstmaligen Geltendmachung erbrachte Leistungsumfang geschuldet wird.
6. Es besteht kein Anspruch auf Gewährleistungen für Mängel, die entstanden sind durch:
Nichtbeachtung von Bedienungsanleitungen, Sicherheits- und Zulassungsvorschriften
oder sonstiger die Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme oder den Gebrauch der
Maschine betreffende Instruktionen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung,
fehlerhafte Montage bzw. Inbetriebnahme sowie eigenmächtige nicht ausdrücklich
angeordnete oder gestattete Eingriffe oder Veränderungen der Maschine durch den
Kunden oder Dritte, natürliche Abnutzung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung,
chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, ungenügende Energieversorgung und höhere Gewalt.
7. Kosten für Leistungen, die ausserhalb der Gewährleistungsverpflichtung erbracht werden, sind vom Kunden zu tragen.
4
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Sicherheitshinweise
Anleitung lesen
Lesen Sie die Anleitung vollständig, bevor Sie die
Maschine in Betrieb setzen.
Spannschlüssel
Spannschlüssel (Drehfutterschlüssel etc.) dürfen
nicht mit Ketten, Schnüren oder ähnlichen Mitteln an
der Maschine befestigt werden.
E-Anschluß
Der elektrische Anschluß und Eingriffe in den Schaltschrank dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Nie in laufende Maschine greifen
Bei Gefahr - NOT-AUS
Bei Gefahrensituationen die Maschine sofort mit der
NOT-AUS-Taste zum Stillstand bringen.
Befugte Bedienung
Die Maschine darf nur von geschulten und befugten
Personen bedient werden. Sie muß gegen unbefugte
Inbetriebnahme gesichert werden (absperrbarer
Hauptschalter).
Schutzkappe aufsetzen
Bei Arbeiten mit waagrechter Arbeitsspindel muß auf
den Antrieb für den senkrechten Fräßkopf unbedingt
die dafür vorgesehene Schutzkappe aufgesetzt werden.
Beaufsichtigungspflicht
Laufende Maschine nie unbeaufsichtigt lassen.
Nach Arbeitsende Hauptschalter ausschalten und
mit einem Vorhängeschloß gegen unbefugte Inbetriebnahme sichern.
Höchstzulässige Drehzahl beachten
Die höchstzulässige Drehzahl der Werkzeuge nicht
überschreiten.
Schadensfall
Im Kollisions- oder Schadensfall mit dem Vertreter
oder Hersteller in Verbindung treten.
Geben Sie bei Reklamations- und Schadensfällen,
sowie bei Unklarheiten und Ersatzteilbestellungen
immer die Maschinennummer an.
Für Teile, die nicht von EMCO geliefert wurden,
übernimmt EMCO keine Haftung.
Maschine nicht verändern
Eigenmächtige Veränderungen an Sicherheitseinrichtungen, Überbrückungen von Überwachungseinrichtungen, sowie jeder Eingriff in den elektrisch/
elektronischen Teil der Maschine ist verboten. Bei
Nichtbeachtung gefährden Sie den Bediener und die
Funktion der Maschine. Des weiteren erlischt sämtlicher Garantieanspruch.
Sauberkeit
Arbeitsplatz und Maschine immer sauber halten.
Inbetriebnahme
Überzeugen Sie sich, daß sich die Maschine vor
jeder Inbetriebnahme in einwandfrei gewartetem
Zustand befindet und daß keine Sicherheitseinrichtungen entfernt wurden.
Wartungs- und Nachstellarbeiten
Sämtliche Wartungs- und Nachstellarbeiten dürfen
nur bei abgeschalteter Maschine und betätigter NOTAUS-Taste durchgeführt werden.
Körperschutz tragen
Haarschutz (Kopfbedeckung), Augenschutz (Brille)
und enganliegende Kleidung tragen
Arbeitsplatz
Maschine so aufstellen, daß ausreichend Platz zum
Bedienen und Warten der Maschine vorhanden ist.
In diesen Bereichen nichts abstellen, lagern oder
elektrische Leitungen verlegen.
Arbeiten bei stillstehender Maschine
Führen Sie Meß-, Spannarbeiten, Werkzeug-, Werkstückwechsel und Einrichtearbeiten nur bei Stillstand der Maschine und bei betätigter NOT-AUSTaste durch.
Werkzeuge
Nur mit einwandfrei geschärften Werkzeugen arbeiten. Drehrichtung der Werkzeuge beachten.
Entfernen von Gegenständen
Vor Beginn des eigentlichen Arbeitszyklus müssen
aus dem Aufspannraum alle freien Gegenstände,
wie z.B. überflüssige Spannklauen, Schraubenschlüssel, Meßgeräte, Werkzeuge u.dgl. entfernt werden.
Maschinenleuchte
Der Abstand zwischen Maschinenleuchte und angestrahlter Fläche muß mindestens 0,1 m betragen,
sonst kann die Lampe wegen Wärmeströmung zerstört werden.
Sicher Spannen
Vor Bearbeitungsbeginn kontrollieren, ob Werkstück
und Werkzeug fest und sicher gespannt sind.
5
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Technische Daten
Schlittenverfahrbereich
Kühlmitteleinrichtung
Schlittenweg längs (X) .............................. 300 mm
Schlittenweg quer (Y) ................................ 200 mm
Schlittenweg senkrecht (Z) ........................ 350 mm
Leistung Pumpenmotor ................................ 100 W
Behälterinhalt ................................................... 30 l
Max. Kühlmittelfluß ..................................... 15 l/min
Aufspannflächen
Skalenringteilung der Handräder
Vertikaltisch ....................................... 600x180 mm
2 T-Nuten .............................................. 12x21 mm
Nutenabstand .............................................. 90 mm
Zul. Werkstückgewicht ......................... max. 50 kg
X-, Y- und Z-Achse ................................... 0,01 mm
Pinole ......................................................... 0,5 mm
Starrer Winkeltisch ............................ 600x200 mm
4 T-Nuten .............................................. 12x21 mm
Nutenabstand .............................................. 45 mm
Zul. Werkstückgewicht ......................... max. 80 kg
Spannungsversorgung ........................ 400V~/3/PE
Frequenz ....................................................... 50 Hz
Max. Spannungsschwankungen ............... +6/-10%
Anschlußwert ................................................. 3kVA
Vorsicherung für die Maschine ................ 12 A träg
Elektrischer Anschluß
Hauptantrieb
Maschinenabmessungen
IEC-Drehstrommotor 2-stufig (IP54)
Leistung bei 100/40% ED ..................... 1,1 /1,4 kW
Motor Nenndrehzahl .................... 1400/2800 U/min
Drehmoment bei 1450 U/min ....................... 98 Nm
Länge ...................................................... 1150 mm
Breite ....................................................... 1410 mm
Höhe ........................................................ 1550 mm
Gewicht .................................................. ca. 500 kg
Vorschubantrieb
Schalldruckpegel
Vorschubkraft .............................................. 1600 N
Geschwindigkeit stufenlos ................. 50-550 U/min
Eilgang ................................................. 1200 U/min
Max. Schalldruckpegel ............................. 82 dB(A)
Bei folgenden Bedingungen:
- Hüllflächen-Meßverfahren nach DIN 45635
- Betriebszustand: Höchstdrehzahl im Leerlauf
- Meßpunkt: 1m Abstand und 1,6m über dem Boden
Waagrechte Frässpindel
Werkzeugaufnahme ...................................... SK30
Mechanische Drehzahlstufen ............................... 8
Drehzahlbereich .............................. 80-2200 U/min
Schwenkbarer Vertikalfräskopf
Werkzeugaufnahme ...................................... SK30
Pinolenhub .................................................. 45 mm
Schwenkbereich .............................................. ±90°
Drehzahlstufen ..................................................... 8
Drehzahlbereich .............................. 80-2200 U/min
Betriebsbedingungen
Erforderliche Umgebungstemperatur ......+10°C bis
+35°C
Technische Änderungen vorbehalten!
Die technischen Daten sind ein Auszug der "Technischen Spezifikation" dieser Maschine.
Bei abweichenden Angaben sind grundsätzlich die Werte der "Technischen Spezifikation" gültig.
6
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Maschinenübernahme
Beachten Sie für die Maschinenübernahme folgende
Hinweise:
- Lichte Weite der Türen ausreichend?
- Nur Hebezeuge mit ausreichender Tragkraft verwenden (siehe Transport).
- Maschine auf eventuelle Transportschäden prüfen. Falls Schäden feststellbar sind, sofort Händler, Versicherungsgesellschaft kontaktieren.
- Maschine auf Vollständigkeit des Lieferumfanges
prüfen:
Maschinenuntersatz, Maschinenständer, Aufspanntisch, Spindelbock mit Waagrechtspindel,
Senkrechtfräskopf,
Winkeltisch,
Ausschwenkvorrichtung, automatische Vorschubantriebe für X-Achse (längs) und Y-Achse (quer),
abnehmbare Spänewanne, E-Schrank, Antriebsmotor, Kühlmitteleinrichtung, Schutzkappe für
Kupplungsrad;
5 Stk. Sechskantschraubendreher (SW3, SW4,
SW8, SW10), Nachstellschlüssel, Fettpresse und
Ölpresse;
Betriebsanleitung und Ersatzteilliste.
Hinweis:
Die Grundausstattung kann je nach Lieferland
erweitert sein. Bei Mängel oder Unklarheiten Händler kontaktieren.
- Bei allen Reklamationen, Ersatzteilbestellungen
auch die Fabrikationsnummer angeben (Pos. 1).
- Bei allen Reklamationen, Ersatzteilbestellungen
von elektrischen Teilen zusätzlich die Nummer
der E-Ausrüstung bekanttgeben (Pos. 2 + 3).
Hinweis:
Nehmen Sie, falls Ihre Maschine mit einer Kunststoffabdeckung verpackt worden ist, diese vorsichtig von der Maschine ab und bewahren Sie sie
als Staubschutz für die Maschine bei längeren
Stehzeiten auf.
7
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Transport der Maschine
Die Maschine wird auf einer Holzpalette verschraubt
geliefert.
Transportmöglichkeit mit Gabelstapler:
Gabelbreite mind. 560 mm
- Verschraubungen zwischen Maschine und Holzpalette lösen
- Zwei Rohre (Länge 1 m, ø 40 - 50 mm, Wandstärke
min. 5 mm) durch den Sockel der Maschine stekken.
Lieferzustand der Maschine
- Sämtliche Klemmhebel sind geklemmt.
- Sämtliche Schmierstellen sind geschmiert.
- Spindelbock ist mit Öl gefüllt.
Reinigen der Maschine
Alle blanken Teile sind mit einem Rostschutzmittel
versehen.
Vor Inbetriebnahme die Aufspannflächen mit einem
Lappen reinigen.
8
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Gesamtabmessungen
9
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Aufstellen
Fundament
Belastbarkeit des Untergrundes ca. 1000 kg/m²
1.) Gewindebohrung für Stellschrauben
2.) Bohrung für Ankerschrauben
Einrichten
Frästisch muss in Längs- und Querrichtung waagrecht stehen; Messen mit Wasserwaage.
Methode A:
Die Stellschrauben werden auf Nivellierschuhe gestellt; Ausrichten mit den Stellschrauben.
Die Nivellierschuhe haben schwingungsdämpfende
und geräuschmindernde Eigenschaften. Ein zusätzliches Niederschrauben der Maschine ist nicht mehr
nötig.
Erforderliches Zubehör:
4 Stk. Nivellierschuhe,
Best. Nr. 780 150 (1 Stk.)
Methode B:
Unterlage für Stellschrauben sind Stahlplatten (ca.
50x50x10 mm); mit den Steinschrauben M16 x 160
DIN 529 Maschine niederschrauben.
10
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Elektrischer Anschluß
für Maschinen FB-3 ohne Prototrak-Steuerung
Sicherheitsvorschrift
• Der elektrische Anschluß darf nur von einer
Elektrofachkraft durchgeführt werden.
• Schutzleiterkontakt am Netzanschluß muß
vorhanden sein.
5
• Bei allen elekrischen Arbeiten Spannungsfreiheit herstellen (Netzstecker abziehen).
1
9
2
X3
3
Durchlässe für Zuleitungen
4
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
X1
Linke Not-Aus-Taste
Maschinenleuchte
Hauptantrieb
Y-Antrieb
X-Antrieb
Wegmeßanzeige
Netzanschluß
Kühlmittelpumpe
1. Netzanschluß
Erforderliches Kabel: 4-polig
Vorsicherung: 16 A träg
Kabelquerschnitt: 4 x 2,5 mm2
• Die Tür des E-Gehäuses öffnen und Netzkabel durch
Kabelverschraubung (Bohrung 7) führen.
• Netzkabel an Klemmleiste klemmen (lt. Zeichnung)
und in Kabelkanäle verlegen.
PE
Kontrolle des Netzanschlußes
Überprüfen Sie, ob die Drehrichtung der Hauptspindel
nach dem Einschalten korrekt ist. Sollte die Spindelbewegung (im Uhrzeigersinn) nicht stimmen (Blickrichtung: auf Spindel von oben), dann sind zwei Phasen
z.B. L1 mit L2 auf der Klemmleiste vertauscht zu
klemmen.
6
7
10
Sicherheitsvorschrift:
• Vor dem Umklemmen der Phasen
das Zuleitungskabel spannungsfrei machen.
• Der elektrische Anschluß darf nur von einer
Elektrofachkraft durchgeführt werden.
8
E-Gehäuse bei offener Tür
2. Anschluß der Wegmeßanzeige
Klemmenöffner
Kabelverschraubung in Bohrung 6 montieren. Kabel durchführen und auf Klemmleiste X1, Klemme 1 und 2 klemmen.
Den Schutzleiter auf Klemme PE (gelb grüne Klemmen)
klemmen.
Zusätzliche Erdung montieren:
• PE-Klemme (9) auf Hutschiene montieren.
• Erdungsdraht 6mm² an Klemme (9) klemmen.
• Erdungsdraht durch Gummitülle (10) führen (gemeinsam mit vorhandenem 2,5mm² Erdungsdraht).
• Anderes Drahtende an der Gehäuserückwand der
Wegmeßanzeige klemmen.
Achtung: Beachten Sie zusätzlich die Anleitung des
Herstellers der Wegmeßanzeige.
3(
/
/
/
Netzanschluß
11
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
3. Anschluß der Maschinenleuchte
Kabelverschraubung in Bohrung 2 montieren,
Kabel durchführen und auf Klemmleiste X3,
Klemme 6 und 7 klemmen.
4. Kontrolle des
Transformatoranschlußes
• Den Deckel unterhalb des Bedienpultes öffnen (7
Blechschrauben)
• Je nach Netzspannung müssen die beiden schwarzen Drähte entsprechend den Zeichnungen geklemmt sein.
• Die Spannungsversorgung für den Vorschubantrieb (=Steckkontakt auf Trafoklemme 230 V) darf
nicht verändert werden.
Sicherheitsvorschrift:
• Vor dem Umklemmen der Phasen
das Zuleitungskabel spannungsfrei machen.
• Der elektrische Anschluß darf nur von einer
Elektrofachkraft durchgeführt werden.
• Wichtig: Der Trafo darf nur zwischen 400V
und 440V umgeklemmt werden (=Spannungsanpassung).
Ein Umklemmen auf den 200/230V-Bereich
zerstört die Maschine.
Umklemmen zwischen 400V und 440V
Vorsicht:
Der Anschluß dieser Maschine an ein Netz mit
FI-Schutzschalter ist nur dann zulässig, wenn ein
allstromsensitiver FI verwendet wird.
Grund:
Die bei dieser Maschine eingesetzten Antriebe
können Gleichfehlerströme verursachen, die einen herkömmlichen FI-Schutzschalter in seiner
Schutzfunktion beeinträchtigen (Nichtauslösen).
Typenbezeichnung des von EMCO getesteten
allstromsensitiven FI-Schutzschalters:
SIEMENS 5 SZ6 468 - OKG00
EMCO-Ref.No.: ZME 280 720
Alternative Type: ABB F804-63/0,3
12
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Hauptelemente
1
2
3
4
5
6
7
Späneschutz (abnehmbar)
Vorschubmotor X (längs)
Winkeltisch
Universalteilapparat (Zubehör)
Senkrechtfräskopf (abnehmbar)
Antriebsmotor
Spindelbock mit Waagrechtfrässpindel
8
9
10
11
12
13
14
13
Vorschubmotor Y (quer)
Maschinenständer
Aufspanntisch
E-Schrank
Digitalanzeige (Zubehör)
Kühlmitteleinrichtung
Maschinenuntersatz
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Bedienungselemente
Mechanisch
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Pinolenhebel mit einstellbarem Tiefenanschlag
Klemmhebel für Pinole
Schalthebel für Hauptspindeldrehzahl
Klemmhebel für Querschlitten
Sicherheitshandrad für Querschlitten
Klemmhebel für Vertikalschlitten
Vertikalschlittenhandrad
Klemmhebel für Längsschlitten
Sicherheitshandrad für Längsschlitten
NOT-AUS
NOT-AUS
Zusätzlicher Not-Aus-Taster
An der linken Maschinenseite ist ein zusätzlicher
Not-Aus-Taster montiert. Dadurch ist in Gefahrensituationen von jeder Maschinenseite aus sofort ein
Not-Aus-Taster erreichbar.
14
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Schalterausführung am Bedienpult
11
,
10
10. Absperrbarer Haupt-Not-Aus-Schalter
11. Not-Aus-Taste: Nach Betätigung kann diese
durch Herausziehen entriegelt werden.
12. Vorwahlschalter für zwei Drehzahlstufen des
Hauptmotors: langsam (1), schnell (2)
13. Ein-/ Ausschalter für Hauptspindel
14. Schalter für Kühlmittelpumpe
Die Pumpe kann eingeschaltet bleiben. Sie läuft
aber nur, wenn die Hauptspindel (Pos.13)
eingeschaltet ist.
15. Potentiometer zur Einstellung der Vorschubschwindigkeit stufenlos.
16 Tasten für Vorschubrichtung
17. Eilgangtaste ( ~ ) gemeinsam mit entsprechender
+/- Taste drücken.
18. Vorschub HALT (FH)
19. Kontrolleuchte grün. Leuchtet, wenn Vorschub
in Betrieb.
13
14
,
2
12
15
a
16
)+
19
18
17
Bedienpult
Hinweis:
Die +/- Tasten (Pos.16) sind nur dann selbsthaltend, wenn der Geschwindigkeitsregler (Pos.15)
nicht auf Null steht.
Den Geschwindigkeitsregler auf O% drehen hat
die gleiche Wirkung wie die Taste Vorschub HALT
(FH).
Vorschubrichtung
15
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Beschreibung der
Maschine
Der Maschinenuntersatz
Auf der steifen Stahlkonstruktion mit integrierter
Wanne ist der Maschinenständer aufgebaut. Die
Späne- und Kühlmittelwanne ist so ausgeführt, dass
sie leicht gereinigt werden kann.
Kühlmitteleinrichtung
Der Kühlmittelbehälter ist mit einem Schnellverschluß
mit der Wanne verbunden. Der Kühlmittelmotor wird
über das Schaltpult betätigt.
Behälterinhalt: 30 l
Fördermenge: 15 l/min
Reinigen des Kühlmittelbehälters:
Motor mit Deckplatte abheben, Kühlmittelbehälter
hochheben.
Achten Sie beim Zurückstellen oder beim Montieren
(Einhängen) des Kühlmittelbehälters, dass die Nut
der Laschen in das Blech eingreift.
Hinweis:
Kontrollieren Sie öfters, ob das Sieb des Ansaugstutzens sauber ist.
16
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Der Maschinenständer
Der Maschinenständer ist aus hochwertigem Grauguß gefertigt. Die steife Kastenbauweise aus Grauguß ergibt hohe Formfestigkeit und ein
vibrationsarmes Erscheinungsbild.
Auf dem Maschinenständer sind Längs- Quer- und
Vertikalschlitten aufgebaut. Die Elektrik und das elektrische Bedienpult sind im Maschinenständer integriert.
Der Maschinenständer ist mit Schutzblechen verkleidet und dadurch leicht zu reinigen.
In den Maschinenständer integriert ist der Gewichtsausgleich für die Schlitten. Der Gewichtsausgleich
ist eine starke Entlastung der Z-Spindel und erleichtert die Höhenverstellung.
Schlitten
Die Schlitteneinheiten
Längs- Quer- und Vertikalschlitten sind eine
verwindungssteife Graugußkonstruktion.
Die Schlittenführung
Alle Schlitten laufen in hochpräzis geschliffenen
Schwalbenschwanzführungen. Die stabile Auslegung
der Schwalbenschwanzführungen und die optimalen
Führungsverhältnisse garantieren hohe Lebensdauer und präzises Verfahren.
Jeder Schlitten ist mit zwei Keilleisten ausgestattet.
Dadurch ist ein problemloses Nachstellen der
Schlittenführung möglich.
Die Vertikalführung ist gehärtet (HB 30, 400-500)
und geschliffen.
Stellspindeln für Schlitten
Die Schlitten werden über Spindeln mit Trapezgewinde verstellt.
Die Spindelmuttern sind aus Caro-Bronze mit hoher
Verschleißfestigkeit.
Alle drei Spindelmuttern sind spielnachstellbar.
Der Antrieb der Spindeln erfolgt beim Längsschlitten
direkt, beim Querschlitten und Vertikalschlitten über
Schraubenradgetriebe und Handräder.
17
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Der Späneschutz
Der Späneschutz besteht aus drei stckbaren Blechen und zwei seitlichen Plexiglasabdeckungen.
Die Schnellverschlüsse ermöglichen schnelle Demontage und Montage, z.B. zur Reinigung.
1.) Spritzblech
2.) Späneblech
3.) Spänewanne
4.) Plexiglas
Die Handräder zur Schlittenverstellung
Die groß ausgebildeten Handräder ermöglichen ein
leichtes und exaktes Verstellen der Schlitten.
Die Skalenringe auf den Handrädern sind stellbar
(Skalenteilung 0,025 mm). Bei einer vollen Handradumdrehung werden die Schlitten 3 mm bewegt.
Sicherheitshandräder:
Die Handräder für Längs- (X) und Querschlitten (Y)
sind als Sicherheitshandräder ausgeführt.
Bei automatischem Schlittenvorschub dreht sich das
Sicherheitshandrad nicht mit (Sicherheitsvorschrift).
Für manuellen Vorschub (Handverstellung) das
Sicherheitshandrad etwas drehen und herausziehen, bis es eingreift.
Skalen und Positionsschilder
Die Positionsschilder sind verstellbar, dadurch wird
das Ablesen des Verstellweges an den Skalen vereinfacht.
18
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Schlittenklemmung
Längs- Quer- und Vertikalschlitten können mit umsetzbaren Klemmhebeln geklemmt werden.
Umsetzen der Klemmhebel
Je nachdem in welcher Winkellage bzw. in welcher
Höhe gearbeitet wird, werden die Klemmhebel in die
bedienungsfreundliche Stellung umgesetzt.
Der jeweilige Klemmhebel wird soweit herausgezogen bis er sich umsetzen läßt. Umsetzen in 30°
Schritten möglich.
Anschläge für längsschlitten
Die Längsanschläge (Pos. 1) könnenfür manuellen
und automatischen Vorschub gesetzt werden. Für
das Anschlagfräsen mit automatischem Vorschub
ist eine Rutschkupplung eingebaut.
Hinweis:
Beim Fräsen alle Schlitten (außer Schlitten mit
Arbeitsvorschub) klemmen.
Beispiel:
Arbeitsvorschub mit Längsschlitten:
Querschlitten, Vertikalschlitten und Pinole klemmen.
19
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Die Spannflächen für Werkstücke
Die Werkstücke können mit den entsprechenden
Spannwerkzeugen am Aufspanntisch oder am
Winkeltisch gespannt werden.
Aufspanntisch
Aufspannfläche: 600 x 180 mm, geschliffen
T-Nuten: ähnlich DIN 650
Bezugsnut
Bezugsnut
Für präzises Ausrichten von Spannmittel oder Werkstücken.
Winkeltisch
Aufspannfläche: 600 x 200 mm, geschliffen
T-Nuten: ähnlich DIN 650
T-Nutenschrauben nach DIN 787 Größe M12
Hinweis:
Der Winkeltisch wird mit vier T-Nutenschrauben
(M12 x 50 DIN 787) fixiert.
Durch die eingeschliffenen Paßfedern wird der
Winkeltisch exakt waagrecht eingerichtet.
Montage - Demontage des Winkeltisches
20
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Schaltgetriebe
Im Querschlitten ist das Schiebezahnradgetriebe
eingebaut.
Die Zahnräder sind hochpräzis angefertigt (geschabt).
Schalten der Spindeldrehzahlen
Durch die Abdachung der Schiebezahnräder ist das
Schalten der Drehzahlen sehr leichtgängig. Wenn
die Zähne jedoch übereinander stehen, muss die
Spindel von Hand gedreht werden. Dies geschieht
durch Drehen des Motorstummels mit aufgesetztem
Handrad (1).
Schaltstellungen und dazugehörige Drehzahlen:
Stellung der
Schalthebel (2)
Motorschalter
Stufe I
Stufe II
Vorsicht:
Getriebe nie bei laufendem Motor schalten, sonst
Beschädigung!
Hinweis:
Das Getriebe läuft in einem Ölbad. Die richtige
Ölmenge wird vom Werk eingefüllt.
Kontrolle: Richtiger Ölstand in der Mitte des
Ölstandschauglases. (Ölwechsel siehe Schmierplan)
21
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Spanleistung der Maschine
Das Diagramm zeigt mögliche Frästiefen und Vorschubgrößen für die jeweiligen Fräserdurchmesser.
Beispiel: D = 50 mm, t = 8 mm
ergibt Vorschub = 50 mm/min
Beispiel: D = 50 mm, v = 50 mm/min
ergibt t = 6 mm
Die angeführten Werte gelten für Stahl Ck 45. Bei
weicheren oder festeren Materialien sind die Werte
entsprechend zu ändern.
Bei Fräserdurchmesser kleiner als 20 mm werden
maximaler Vorschub und Schnitttiefe meist vom
Werkzeughersteller bekanntgegeben. Bei diesen
kleinen Fräserdurchmessern sind diese Daten durch
die Fräserbauart und nicht durch die Maschinenleistung begrenzt.
22
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Diagramm zur Drehzahlermittlung
Diagramm zur Vorschubumrechnung
23
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Antrieb der Frässpindel
Der Antrieb der Frässpindel erfolgt durch:
- 2-poligen Motor
- über Vielkeilriemen
- auf Vorgelege des Schaltgetriebes
- über Schaltgetriebe und Palloidkegelradgetriebe auf Vertikalfrässpindel
- über Schaltgetriebe auf Waagrechtfrässpindel
Frässpindeln
Die Frässpindeln sind einsatzgehärtet und geschliffen.
Die Rundlaufgenauigkeit entspricht den Abnahmebedingungen nach DIN 8615 und beträgt max. 0,01
mm.
Lagerung
Die Frässpindeln sind mit je zwei hochgenauen,
nachstellbaren Kegelrollenlagern spielfrei gelagert.
Starrheit
Aufnahme
(für Senkrecht- und Waagrechtspindel)
Steilkegel SK30 nach DIN 2079 gehärtet und geschliffen (Rauhtiefe RZ = 2ì )
Senkrechtfrässpindel
SW10 DIN 911
(Grundausstattung)
Abdrückmutter
Anzugstange
(=Zylinderschraube) M12 x 220 DIN 91212.9
Steilkegel SK30 nach DIN 2079
Waagrechtfrässpindel
Anzugstange M12
Abdrückmutter
Steilkegel SK30 nach DIN 2079
SW10 DIN 911
(Grundausstattung)
24
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Der Senkrechtfräskopf
Schwenken des Senkrechtfräskopfes
Vier Zylinderschrauben (1) lockern und Kopf in gewünschte Position schwenken.
Schwenkbereich +90° bis -90°.
Der Nonius (2) ermöglicht eine Ablesegenauigkeit
von 10 Minuten.
Genaues Einrichten mit Prüfdorn möglich (Zubehör).
Die Pinole
Pinolenhub: max. 45 mm
Durch Schwenken des Knebels (3) gegen den Uhrzeigersinn wird die Pinole abgesenkt. Der Weg der
pinolenabsenkung kann am stellbaren Skalenring
(4) exakt abgelesen werden.
Der Tiefenanschlag
Sollen mehrere Bohrungen gleicher Bohrtiefe hergestellt werden, so kann der Pinolenhub auf das erforderliche Maß eingestellt werden.
Praktisch: In der abgesenkten Stellung der Pinole
wird der Anschlagring (5) mit der Zylinderschraube
(6) geklemmt. Der Hub der Pinole ist dadurch begrenzt.
Pinolenklemmung
Die Pinole kann mit dem umsetzbaren Klemmhebel
(7) geklemmt werden.
Umsetzen der Klemmhebel
Je nachdem in welcher Winkellage bzw. in welcher
Höhe gearbeitet wird, werden die Klemmhebel in die
bedienungsfreundliche Stellung umgesetzt.
Der jeweilige Klemmhebel wird soweit herausgezogen bis er sich umsetzen läßt. Umsetzen in 30°
Schritten möglich.
25
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Höhenverstellbarer Bohr- und
Frässchutz
Nach Lockern des Sterngriffes kann der Bohr- und
Frässchutz in der Höhe verstellt werden.
Sicherheitsvorschrift:
Nie ohne Bohr- und Frässchutz arbeiten!
Der Frässchutz muß immer über den rotierenden,
aber nicht in Eingriff befindlichen Teil von Werkzeug bzw. Futter positioniert werden.
26
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Umrüstvorgang Waagrecht - Senkrecht - Waagrecht
Waagrechtfräsen
Senkrechtfräsen
Schutzkappe
abschrauben
Senkrechtfräskopf
montieren
Senkrechtfräskopf
abmontieren
Schutzkappe
aufschrauben
Schutzklappe
Beim Waagrechtfräsen unbedingt Schutzkappe (1)
aufschrauben, um das Kupplungsrad vor Beschädigung und Verschmutzung zu schützen und um Unfälle zu vermeiden.
Beim Senkrechtfräsen die Schutzkappe auf die
Öleinfüllschraube stecken. So ist sie immer griffbereit und wird nicht verloren.
Demontagedes Senkrechtfräskopfes
Die vier Zylinderschrauben (3) abschrauben, Fräskopf
nach vorne ziehen. Mit Hilfe der Ausschwenkvorrichtung (4) wird der Senkrechtfräskopf
einfach seitlich ausgeschwenkt.
Montage des Senkrechtfräskopfes
Senkrechtfräskopf so aufsetzen, dass Passstift (2)
eingreift und Kupplungsrad in Kegelrad des
Senkrechtfräskopfes eingreift; (Frässpindel mit der
Hand drehen)
Mit den vier Zylinderschrauben (3) festziehen.
Passstift und präzisionsgeschliffene Zentrierung
gewährleisten Positioniergenauigkeit des
Senkrechtfräskopfes bei Montage.
27
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Ausschwenkvorrichtung
Beim Horizontalfräsen muss der Senkrechtfräskopf
abgenommen werden.
Mit Hilfe der Ausschwenkvorrichtung wird der
Senkrechtfräskopf einfach seitlich ausgeschwenkt.
Ausgeschwenkter
Horizontalfräsen
Senkrechtfräskopf
beim
Wartung
-
Axiallager (1) ölen (jährlich).
Axiallager (2) ist als Kugellager ausgebildet und
wartungsfrei.
Alle Radiallager bestehen aus eingepreßten
Kunststoff-Lagerbuchsen und sind somit auch
wartungsfrei.
Vorschubantriebe für X-Richtung
(längs) und Y-Richtung (quer)
Die Vorschubantriebe bestehen aus Vorschubgetriebe (1) und Vorschubmotor (2).
Technische Daten
-
28
Vorschubkraft 1600 N
stufenlos regelbare Vorschubgeschwindigkeit von
50-550 mm/min
Eilganggeschwindigkeit 1500 mm/min
Rutschkupplung zum Anschlagfräsen
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Spannen der Werkzeuge
Senkrechtfrässpindel
SW10 DIN 911
(Grundausstattung)
Hinweis:
Spannkegel und Frässpindel müssen staub- und
fettfrei sein.
Abdrückmutter
Anzugstange
(=Zylinderschraube) M12 x 220 DIN 91212.9
Steilkegel SK30 nach DIN 2079
Waagrechtfrässpindel
Anzugstange M12
Abdrückmutter
Steilkegel SK30 nach DIN 2079
SW10 DIN 911
(Grundausstattung)
Spannen der Werkzeuge
Getreibe auf kleinste Spindeldrehzahl stellen. Werkzeug in die Frässpindel halten und mit Anzugstange
(1, 2) im Uhrzeigersinn (Rechtsgewinde) spannen.
Hinweis:
Reinigen Sie Werkzeugkegel und Spindelkegel
vor der Montage.
Ausspannen
Anzugstange gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sie
drückt das Werkzeug aus dem Konus, falls es stekken sollte.
29
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Schlüsselauswurf
Der Steckschlüssel (1) (zum Spannen der Fräser in
der Senkrechtfrässpindel) wird aus Sicherheitsgründen durch eine Druckfeder (2) selbständig ausgeworfen.
Spannmittel für Senkrechtfräsen
30
Innengewindeschneideapparat
Einsatzhülse
Aufsteckfräsdorn 27
Aufsteckfräsdorn 22
Aufsteckfräsdorn 16
Spannzangenhalter
Senkrechtfrässpindel:
Steilkegel SK30 mit Anzugsgewinde M12
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Spannmittel für Waagrechtfräsen
Waagrechtfrässpindel:
Steilkegel SK30 mit Anzugsgewinde M12
Spannzangenhalter
Aufsteckfräsdorn 16
Aufsteckfräsdorn 22
Aufsteckfräsdorn 27
Einsatzhülse
Zur Aufnahme von Werkzeugen mit MK2-Schaft
Fräsdorn mit Gegenhalter
Ø 27 mm und Ø 32 mm
31
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Spannenzangenhalter
Kann in Horizontal- und Vertikalspindel gespannt
werden.
Der Spannzangenhalter ist gehärtet und geschliffen.
Er dient zur Aufnahme von Spannzangen ESX 25.
Spannbereich
Für zylindrische Schäfte von Ø 1,5 - 16 mm
Montage
-
Spannzange schräg in die Spannmutter einsetzen, damit der Exzenterring (1) in die Nut der
Spannzange eingreift.
Spannmutter mit Spannzange auf Spannzangenhalter schrauben.
Spannen der Werkzeuge
-
Einstecken des Werkzeuges in Spannzange.
Festziehen der Spannmutter mit Zylinderstift im
Uhrzeigersinn.
Herausnehmen der Spannzange
Spannmutter aufdrehen.
Durch den Exzenterring in der Spannmutter wird
beim Abschrauben der Spannmutter die Spannzange
herausgedrückt.
Pflege
Vor und nach dem Einsatz Spannzangen und Zangenhalter reinigen und ölen. Späne und Schmutz können
die Spannkegel und den Spannkonus beschädigen
und die Präzision beeinträchtigen.
Spannzangen
Auf den Spannzangen sind die Spannbereiche in
metrischen und zölligen Maßen eingetragen.
Größere oder kleinere Durchmesser dürfen nicht
gespannt werden.
32
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Aufsteckfräsdorn
Kann in Horizontal- und Vertikalspindel gespannt
werden.
Qualität: gehärtet, geschliffen, höchste Rundlaufgenauigkeit.
Einsatzbereich: zum Spannen von Scheibenfräsern,
Walzenfräsern, Metallkreisfräsern, Modulfräsern usw.
Aufsteckfräsdorn
Paßfeder DIN 6885
Dicke der Fräsdornringe
Anzugschraube
Schlüssel DIN 6368
33
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Einsatzhülse
Kann in Horizontal- und Vertikalspindel gespannt
werden. Die Einsatzhülse ist gehärtet und geschliffen.
Sie dient zur Aufnahme von Werkzeugen mit MK2
Schaft. Abmontieren des Werkzeuges mit
Austreibkeil.
Beispiel:
1. Bohrfutter mit Einsteckzapfen MK2 (für Bohrer
mit zylindrischem Schaft von 1 - 13 mm)
2. Fräser und Bohrer mit MK2 Schaft
3. Schnelllauffrässpindel
Drehzahl-Übersetzungsverhältnis 1 : 4
Spannbereich Ø 1 - 8 mm
Bedienungsanleitung ist dem Gerät beigepackt.
4. Ausdrehkopf
Technische Daten:
Am Schlitten befinden sich 2 Aufnahmebohrungen
mit Ø 12 mm.
Stahlhalter in linker Aufnahmebohrung:
min. Drehdurchmesser 20 mm
max. Drehdurchmesser 58 mm
Stahlhalter in rechter Aufnahmebohrung:
min. Drehdurchmesser 58 mm
max. Drehdurchmesser 110 mm
Drehstahlquerschnitt: 6 x 6 mm
Skaleneinteilung: 0,025 mm
Hinweis:
Vor Arbeitsbeginn den Schlitten mit dem Gewindestift (17) klemmen.
Nachstellhinweise:
Mit den zwei Gewindestiften (18) kann die Schlittenführung spielfrei eingestellt werden.
Mit dem Gewindestift (4) kann das Umkehrspiel
der Verstellspindel eingestellt werden.
34
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Fräsdorn mit Gegenhalter
Der Fräsdorn mit Gegenhalter ist eine Zusatzeinrichtung zum Horizontalfräsen. Er dient zum Spannen von Walzenfräsern, Scheibenfräsern, Modulfräsern, Kreissägeblättern, Fräserkombination usw.
Fräsdorn Ø 32
Aufspannzylinder Ø 32 x 185
Breite der Fräsdornringe: 0,1; 0,1; 0,2; 0,5; 1; 2; 4; 5;
8; 10; 15; 20; 20; 50; 50 mm
Paßfeder: A8 x 7 x 160 DIN 6885
Fräsdorn Ø 27
Aufspannzylinder Ø 27 x 185
Breite der Fräsdornringe: 0,1; 0,1; 0,2; 0,5; 1; 1; 2; 4;
5; 6; 6; 8; 12; 20; 20; 50; 50 mm
Paßfeder: A7 x 7 x 160 DIN 6885
Montage
- Gegenhalter (1) aufsetzen und mit vier Sechskantschrauben (M10 x 35) festziehen.
- Fräsdorn montieren
- Fräser und Fräsdornringe aufstecken und mit Mutter spannen.
- Gegenhalterplatte (2) aufstecken und mit zwei
Zylinderschrauben (M10 x 30) klemmen.
Montagegenauigkeit
Paßstifte und präzisionsgeschliffener Zylinderring
gewährleisten Positioniergenauigkeit des Gegenhalters.
35
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Innengewindeschneidapparat
Innengewindeschneidapparat für Gewindegrößen
M3-M10 (1/8" - 3/8").
Arbeitsweise
Die Pinole wird gesenkt und der Gewindebohrer in
das Arbeitsstück geführt.
Ist die gewünschte Gewindetiefe durch den Tiefenanschlag der Pinole erreicht, löst die Kupplung für
den Vorwärtsgang aus und der Gewindebohrer steht
still.
Durch Hochheben der Pinole tritt mittels dem eingebauten Planetengetriebe der Schnellrücklauf ein,
ohne dass dazu die Drehrichtung der Bohrspinde zu
ändern ist.
Eine Bedienungsanleitung ist dem Gerät beigepackt.l
36
Schraubstock
781010
781080
Drehbarer
Untersatz
781020
Universalflansch
F3Z130
Drehfutter 125
V1D106R
V4D000
37
Schwenkbare Tische
786020
789010
789020
781030
Vertikal Aufspannfläche/ Winkeltisch Aufspannfläche
Rundtisch
781320
786030
789030
Drehbarer
Untersatz
781020
Drehfutter 160
V2E106R
V2E108R
Basis: T-Nuten nach DIN 650/ ISO 299
Stufenspannpratzen
F3Z220
F3Z210
C3Z300
Teilapparat
786040
786220
781330
ÜBERSICHT SPANNMITTEL FÜR „W E R K S T Ü C K E“ AUF FB3, FB4, FB5, FB6
EMCO FB-3
BETRIEBSANLEITUNG
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Die Schutzeinrichtung
Montage
Montage der Schutzeinrichtung siehe Ersatzteilliste
mit Zeichnung.
Ein Paßkerbstift muss am Z-Schlitten (mittig) eingeschlagen werden. Dieser dient als Verfahrwegbegrenzung, damit die Schutzeinrichtung in oberster Z-Position bei automatischen X-Vorschub nich
mit dem Y-Schlitten kollidiert.
Durch den Paßkerbstift ergibt sich ein reduzierter
Schlittenhub in Z-Richtung von 324 mm.
Bei älteren Maschinen müssen zusätzlich die Bohrungen laut Bohrpläne (siehe unten) gefertigt werden.
Die Schutzeinrichtung wird als Zubehör angeboten
und nachträglich montiert.
Bohrung für Paßkerbstift
Acht Bohrungen für Stehbolzen (Pos 6)
Zwei Bohrungen für Stehbolzen (Pos 12) und Träger
(Pos 13)
An linker und rechter Seite des Schlittens (von oben
gesehen) je zwei Bohrungen von M6 auf M8 ändern
und je zwei Bohrungen M8 fertigen
38
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
1
2
9
11
10
3
4
5
6
7
8
12
5
24
13
23
14
22
21
20
19
18
17
16
39
15
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Ersatzteilliste für
Schutzeinrichtung
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Funktion des Fußtasters
Der Fußtaster funktioniert gemeinsam mit der elektrisch überwachten Schutzeinrichtung
Arbeiten bei offener Tür
Wird die Tür der Schutzeinrichtung geöffnet, so wird
durch Drücken des Fußtasters der gleiche Betriebszustand erreicht wie bei geschlossener Tür (für
Einrichtarbeiten mit Hilfe der Fernbedienung).
Wird bei offener Tür der Fußtaster nicht gedrückt, so
geht die Maschine bei Einsatz des Eilgangs in einen
sogenannten Sicherheitszustand über:
- Die max. Vorschubgeschwindigkeit wird von 2,5
auf 2 m/min reduziert.
- Der Schlittenvorschub läuft unregelmäßig (durch
Spannungsreduktion).
Hinweis
Damit die Sicherheitsfunktion des Fußtasters
nicht durch Drauflegen eines Gegenstandes
außer Betrieb gesetzt werden kann, ist im Fußtaster ein Zeitrelais mit folgender Wirkung eingebaut:
Bleibt der Fußtaster länger als 1 Minute gedrückt, geht die Maschine in den Sicherheitszustand über (siehe rechts).
40
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Wartung und
Nachstellarbeiten
Gefahr:
Sämtliche Wartungs- und Nachstellarbeiten dürfen nur bei abgeschalteter Maschine durchgeführt werden.
Schmierplan
41
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Nr.
Intervalle
1
jährlich
2
monatlich
Stelle
Spindelbock- Einfüll- und
Entlüftungsschraube
Mittel
Menge
Nähere Hinweise
Hydrauliköl
ca. 0,4 l
Altes Öl bei Ablaßschraube (3)
ablassen, bis Mitte Ölstandsauge (2) mit
neuem Öl füllen.
Ölstandskontrolle:
Mitte Ölstandsauge
4
Spindelbockführung
5
Pinole
6
Schraubenräder für Vertikalspindel
7
(Schmiernippel für die schwarz
gezeichneten Schlittenflächen)
Gleitbahnöl
ca. 3 cm³
mit Ölpresse
ca. 0,5 cm³
Fett
Schlittenführung
einige
Stöße
mit Fettpresse
ca. 5 cm³
mit Ölpresse
ca. 6 cm³
mit Ölpresse - wichtigste
Schmierstelle
je ca. 2 cm³
mit Ölpresse
einige
Stöße
einige
Stöße
einige
Stöße
mit Fettpresse
täglich
Schlittenführung
8
(Schmiernippel für die schwarz
gezeichneten Schlittenflächen)
9/9a
(Schmiernippel für die schwarz
gezeichneten Schlittenflächen)
Schlittenführung
10
Querspindelmutter
11
Längsspindelmutter
12
monatlich
Späneabstreifer
14
Sicherheitshandräder X, Y
jährlich
Fett
Vertikalmutter
13
15
Gleitbahnöl
Abdeckblech und Spänestreifer
abmontieren und reinigen
Gleitbahnöl
Ausschwenkvorrichtung
42
einige
Stöße
einige
Tropfen
mit Ölpresse
siehe Ausschwenkvorrichtung
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Schmiermittelempfehlungen
Empfehlung
Bezeichnung nach DIN
Hydrauliköl:
HLP DIN 51524/2 ISO VG 46
BP
CASTROL
EUROL
ESSO
KLÜBER
MOBIL
OMV
Energol HLP 46
Vario HDX
Spezial K
Nuto H 646
Croucolan 46
DTE 25
Hyd HLP 46
Gleitbahnöl:
CGLP DIN 51502 ISO VG 68
BP
CASTROL
ESSO
KLÜBER
MOBIL
OMV
TRIBOL
Maccurat 68
Magnaglide D 68
Febis K68
Lamora Super Pollad 68
Vactra 2
Glide 68
1060/68
Fett
DIN 51804/T1 NLGI 2
DIN 51807 1
EMCO
BP
CASTROL
KLÜBER
MOBIL
MOLUB ALLOY
OMV
RÖHM
TRIBOL
Gleitpaste
L2
Grease MS 3
Altemp Q NB 50
Mobilgrease Special
Topfit 3284
Signum LM
F 80
4020/460-2
43
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Kühlschmiermittelempfehlungen
(chlorfrei)
Al, Ms,
Nichteisenmetalle
Stahl, Guß,
legierter Stahl
Phosphor
Schwefel
Fett
Korrosionsschutz Note ø [%] *)
pH-Wert
Mineralölanteil [%]
Viskosität
bei 40°C [cSt]
Viskosität
bei 20°C [cSt]
Sorte
wassermischbar
Beachten Sie bei der Auswahl des Kühlschmiermittels auch die Hinweise auf der nächsten Seite!
Castrol
[3%-ig]
Hysol R
40
9,3
3,0
+ 320
Alusol B
210
40
8,8
3,0
+
Syntilo XPS (Syntilo 9954)
0
9,3
4,0
+ 50
295/3
40
9,1
3,0
+ 320
Variocut C 334
11
–
+
+
–
×
Variocut C 335
37
–
+
+
+
×
Variocut C 462
22,5
–
+
–
–
Cimcool-types
[3%-ig]
Cimstar MB 602 (Qualstar)
9,0
6,7
+
Cimperial 1070
8,9
+
OMV
[3%-ig]
Unimet AS 220 R
39
9,3
3,0
+ 70
Alumet AL 877
42
9,0
3,5
+ 135
hebro chemie
[3%-ig]
KSM 921
41
9,0
4,0
+ 90
KSM 950
28
8,9
3,0
+ 120
Jokisch
[5%-ig]
Kompakt V
40
9,3
+ 360
Kompakt YV
40
8,9
+ 110
Kompakt W4CBF
60
8,9
+ 180
Spezial S91
28
0
–
+
+
+
Spezial S94
23
53
–
+
+
+
×
Shell
[3%-ig]
+
Adrana D2215.04
32
9,2
3,0
+
–
–
–
×
Adrana D406
30
9,3
3,0
+
–
–
+
Adrana D2420
28
9,2
4,0
+
++
–
–
Adrana A2859
40
9,2
4,0
+
++ ++
–
Metalina B3850
0
9,2
4,0
+
–
–
–
Metalina B3650
0
9,2
4,0
+
–
–
–
Garia 601 M 12
80
– 24,8 12
+
++ +++
×
Garia 601 M 22
57,8
22
80
–
+
++ +++
×
Garia 601 M 32
80
– 86,2 32
+
++ +++
×
Macron 401 F 12
12
93
–
+
+
+
Macron 401 F 22
22
93
–
+
+
+
Hauptanwendung
× nicht geeignet
Eignung gegeben
*) Bei Unterschreiten des angegebenen Wertes (= Mischungsverhältnis von Kühlschmiermittel mit Wasser)
ist Korrosionsschutz nicht mehr gewährleistet.
44
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Hinweise zur Auswahl des Kühlschmiermittel
Gefahr:
Der Sprühnebel von nichtwassermischbaren Kühlschmiermitteln kann an heissen Oberflächen (Werkzeugspitze, Späne) explodieren!
Verringerung des Risikos:
gezielte Flutung der Zündstelle (der heissen Oberfläche)
Vermeidung des Risikos:
Möglichst wassermischbare Kühlschmiermittel im entsprechenden Mischungsverhältnis verwenden.
Reinigung des Kühlschmiermittelbehälters
• Bei der Reinigung ist auf Restlose Beseitigung von
Ablagerungen (vor allem schwer zugängliche Ekken und Kanten) zu achten. Verbleibende Verunreinigungen sind Brutnester für Bakterien, welche
die frisch eingefüllte Emulsion befallen und die
Standzeit drastisch verkürzen.
• Die verbrauchten Schmiermittel sollen in einen
unmißverständlich gekennzeichneten Behälter eingefüllt werden um Verwechslungen mit anderen
Flüssigkeiten zu vermeiden.
• Rückstände im Kühlschmiermittelkreislauf
(Schlämme) sind Sondermüll und dürfen nicht gemeinsam mit dem Hausmüll entsorgt werden.
• Ölverschmierte Putzlappen sind Sondermüll und
dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
• Für die Reinigung des Kühlschmiermittelbehälters
dürfen keine fettlösenden FCKW's verwendet werden (z.B. Trichloräthylen, Trichloräthan, Perchloräthilen usw.), da die Verwendung dieser Substanzen
in nicht geschlossenen Kreisläufen im hohen Maße
gesundheitsgefährdend ist.
• Putzlappen und Reinigungsmittel sollten möglichst
sparsam verwendet werden, um so die anfallenden Sondermüllmengen klein zu halten.
weitere Hinweise:
Weiters sind folgende Punkte beim Einsatz von
Kühlschmiermitteln zu beachten:
• Entsorgung (Spaltbarkeit, Abbaubarkeit)
• Inhaltsstoffe (Chlor, Nitrit, Phenole, usw.)
• Korrosionsschutz
• Viskosität
• Alterungsbeständigkeit, Standzeit
• Resistenz gegen Mikroorganismen
• Emulgierbarkeit, Anspringverhalten
• Schaumverhalten
• Schmutzabscheidevermögen
• Benetzungsvermögen
• Filtrierbarkeit
• Transparenz
• Verträglichkeit mit Metallen, Kunststoffen
• Rückstandsverhalten
• Schwerentflammbarkeit
• Geruch
• Gesundheitliche Verträglichkeit (Nebelbildung,
Hautverträglichkeit, Toxizität)
Nichtwassermischbare Kühlschmiermittel sind weitgehend unproblematisch. Probleme treten jedoch
bei der Nebelbildung und Späneentölung auf.
Ein falsch ausgewähltes Kühlschmiermittel kann
entscheidende Auswirkungen auf den Fertigungsprozess ausüben, und damit indirekt sehr hohe
Kosten verursachen.
Nach dem Ende der Standzeit stellen Kühlschmiermittel Sonderabfälle dar, die entsprechend entsorgt
werden müssen.
Beim Zerspanen mit hoher Leistung besteht die
Hauptaufgabe des Kühlschmiermittels in der Kühlung von Werkzeug und Werkstück.
In diesem Fall sind wassermischbare Kühlschmiermittel vorzuziehen.
Bei komplizierteren Zerspanungen (Gewindedrehen,
Gewindebohren, Stechdrehen) muss das Kühlschmiermittel vorwiegend wirksam zwischen Werkzeug und Werkstück schmieren.
Hier sind nichtwassermischbare Mittel vorzuziehen.
Die Effizienz beim Wegspülen der Späne lässt sich
durch die Anordnung der Kühlschmiermitteldüsen,
sowie durch die Durchflussmenge und den Druck
des Kühlmittelstrahles beeinflussen.
45
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Schlittenführungen nachstellen
Nachstellen des Schlittenspieles
zwischen Maschinenständer und
Kreuzschlitten
Keilleiste
Maschinenständer
Kreuzschlitten
Einstellschraube
Maschine von oben gesehen
Demontage
- Abstreifer von Kreuzschlitten abmontieren - obere
Einstellschraube ist freigelegt.
- Spänewanne abnehmen und Spindelabdeckblech
abmontieren - untere Einstellschraube befindet
sich hinter Spindel für Höhenverstellung.
- Winkeltisch abmontieren
Messvorgang
- Messuhr auf Höhe der oberen Keilleiste setzen.
- Kreuzschlitten nach links drücken (Aufspanntisch
an der rechten Seite nach oben drücken) und
loslassen.
- Messuhr ablesen
- Kreuzschlitten nach rechts drücken (Aufspanntisch an der rechten Seite nach unten drücken) und
loslassen.
- Messuhr ablesen.
Der Kreuzschlitten darf jetzt max. 0,01 mm weiter
rechts stehen. Ansonsten Keilleiste etwas einschrauben und Messvorgang wiederholen.
- Messuhr auf Höhe der unteren Keilleiste ansetzen
und nach demselben Prinzip vermessen.
46
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Nachstellen des Schlittenspieles
zwischen Kreuzschlitten und
Aufspanntisch
Demontage
- Winkeltisch abmontieren.
- Linken und rechten Faltenbalg öffnen.
Messvorgang links
- Messuhr links aufsetzen
- Aufspanntisch an der linken Seite nach unten drükken und loslassen.
- Messuhr ablesen.
- Aufspanntisch nach oben drücken und loslassen.
- Messuhr ablesen.
Der Aufspanntisch darf jetzt max. 0,01 mm weiter
oben stehen. Ansonsten Keilleiste etwas einschrauben und Messvorgang wiederholen.
Messvorgang rechts
- Messuhr rechts aufsetzen und nach demselben
Prinzip vermessen.
Aufspanntisch
Keilleiste
Einstellschraube
Kreuzschlitten
Maschine von links gesehen
47
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Nachstellen des Schlittenspieles
zwischen Maschinenständer und
Spindelbock
Spindelbock
Keilleiste
Einstellschraube
Maschinenständer
Maschine von vorne gesehen
Demontage
- Abstreifen von Maschinenständer abmontieren vordere Einstellschraube ist freigelegt.
- Blechverkleidung auf Rückseite des Spindelbockes
abmontieren - hintere Einstellschraube ist zugänglich.
Messvorgang vorne
- Messuhr auf Höhe der vorderen Klemmleiste aufsetzen
- Spindelbock nach links drücken und loslassen
- Messuhr ablesen.
- Spindelbock nach rechts drücken und loslassen
- Messuhr ablesen.
Der Spindelbock darf jetzt max. 0,01 mm weiter
rechts stehen. Ansonsten Keilleiste etwas einschrauben und Messvorgang wiederholen.
Messvorgang hinten
- Messuhr auf Höhe der hinteren Keilleiste aufsetzen und nach demselben Prinzip vermessen.
48
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Spindelspiel nachstellen
Längsspindelmutter (1)
Rechten Faltenbalg (von vorne gesehen) öffnen.
Querspindelmutter (2)
- Blechverkleidung auf Rückseite des Spindelbockes
abmontieren.
Vertikalspindelmutter (3)
- Spänewanne abnehmen
- Spindelabdeckblech abmontieren
Nachstellen
Mutter (4) nachstellen (Rechtsgewinde!), bis der
Totgang eliminiert ist. Ein zu strenges Nachstellen
verursacht einen unnötigen Verschleiß der Mutter
(5).
Stiftschraube (6) vor dem Nachstellen lösen und
danach wieder klemmen.
49
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Kegelrollenlager für Frässpindel
nachstellen
Nachstellen der Kegelrollenlager (1) für
Waagrechtfrässpindel
- Blechverkleidung auf Rückseite des Spindelbockes
abmontieren.
- Klemmhebel für Querschlittenklemmung
(Spindelbockklemmung) abmontieren.
- Drehzahlschild abmontieren.
- Abdrückmutter (2) mit Gabelschlüssel SW 24 abschrauben (Linksgewinde!).
- Anzugschraube (3) herausnehmen.
- Zylinderschraube (4) mit Sechskantschraubendreher SW 4 lockern.
- Mit Spezialschlüssel (siehe Zeichnung) durch seitliche Öffnung die Ringmutter (5) halten und Hauptspindel vorne drehen, bis Lager spielfrei sind
(Rechtsgewinde!)
- Zylinderschraube (4) klemmen und Montage der
abmontierten Teile in umgekehrter Reihenfolge.
50
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
Nachstellen der Kegelrollenlager für
Senkrechtfrässpindel
- Klemmhebel (1) und Klemmschraube (2) herausschrauben
- Verkleidung (3) abmontieren
- Linsenschraube (4) herausschrauben und Triebling
(5) herausziehen.
Hinweis:
Der Anschlagring (6) ist vorgespannt. Beim Herausziehen des Trieblings verdreht (entspannt) sich
der Anschlagring. Bei Montage des Trieblings den
Anschlagring wieder auf dieselbe Winkelstellung
(oder etwas mehr) vorspannen.
- Anschlagbolzen (7) herausschrauben.
- Abdrückmutter (8) abschrauben (Linksgewinde!)
Hinweis:
Achten Sie darauf, dass die Abdrückmutter nicht
durch die frei werdende Federkraft wegfliegt. Sobald die Abdrückmutter abgeschraubt ist, fällt die
Pinole heraus.
- Pinole herausnehmen.
- Senkschraube (9) lockern.
- Ringmutter mit Gefühl anziehen bis Lager spielfrei
sind (Rechtsgewinde!) und mit Senkschraube klemmen.
Montage
- Pinole so einführen, dass Anschlagbolzen (7) in die
Nut der Pinole eingreift. Kontrolle: Nach Klemmen
des Anschlagbolzens muss die pinole noch verschiebbar sein.
- Klemmschraube (2) montieren und Pinole in oberster Position klemmen.
- Abdrückmutter montieren: Getriebe außer Eingriff
bringen. Abdrückmutter (8) und Feder auf
Frässpindel drücken und mit der zweiten Hand
Frässpindel drehen (Linksgewinde!). Getriebe auf
kleinste Spindeldrehzahl stellen und Abdrückmutter
festziehen.
- Klemmschraube herausschrauben.
- Triebling montieren.
- Klemmschraube und Klemmhebel montieren.
51
BETRIEBSANLEITUNG
EMCO FB-3
52
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