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WALLIS
Walliser Bote
Mittwoch, 15. Oktober 2014
UNTERWALLIS
Jean Zermatten
gibt ab
SITTEN | Jean Zermatten
gibt die Führung am Internationalen Institut für Kinderrechte ab. Der ehemalige
Richter wird sich aber weiterhin im Bereich der Kinderrechte engagieren.
Paola Riva Gapany wird ab
dem 1. Januar 2015 Nachfolgerin Zermattens und Direktorin des Internationalen
Instituts für Kinderrechte
werden.
Energie | Walliser beteiligen sich an europäischem Konsortium zur Förderung der Energieeffizienz
Walliser Fähigkeiten gefragt
WALLIS | Sechs Schweizer
Firmen beteiligen sich an
einem EU-Forschungsprojekt zur Senkung der
Energiekosten. Fünf
davon stammen aus dem
Wallis, aus dem Oberwallis bringen die Misurio AG und die EnAlpin
AG ihr Wissen ein.
THOMAS RIEDER
Neuer Direktor
für Schloss
ST-MAURICE | Philipp Duvanel, Direktor des Comicfestivals BD-FIL in Lausanne,
wurde vom Vorstand der
Stiftung zum neuen Direktor
des Schlosses St-Maurice
ernannt. Er wird Nachfolger
von Jean-Pierre Coutaz, der
nach zehn Jahren als Direktor abtritt.
Duvanel verfügt über ein
umfangreiches Netzwerk in
der Welt der Comics und
von vielen Veranstaltungen.
Er war für die Förderung von
«Events» an der Expo.02 verantwortlich und arbeitete in
der Kommunikation des
Paleo Festivals in Nyon. Er
tritt seine Stelle am 1. Januar 2015 an.
App für Saillon
SAILLON | «Einzigartig», so
wird die neue App der Gemeinde Saillon beschrieben.
Sie führt den Anwender der
App, deren Anwendung auf
Smartphones und Tablets
möglich ist, durch die mittelalterliche Gemeinde und ihre schönsten Routen.
Die Applikation wurde im
Auftrag von Saillon Tourismus und der Gemeindeverwaltung entwickelt. Die
Kosten belaufen sich auf
30000 Franken. Die App
«Saillon» kann man ab
sofort herunterladen. Insgesamt 60 Kilometer können
mithilfe der App zurückgelegt werden. Zudem
informiert sie über die Geschichte und die Geologie
der Gemeinde.
Budget 2015
präsentiert
SIDERS | Gestern präsentierte die Stadt Siders ihr Budget für das Jahr 2015. Im
Vergleich zum laufenden
Jahr sehen die Zahlen viel
besser aus. 2015 sollen wieder mehr als 25 Millionen
Franken investiert werden.
Davon fallen sechs Millionen
Franken zulasten des
Bahnhofkomplexes und
2,1 Millionen Franken in das
Industriegebiet «Daval».
Das Projekt hat zum Ziel, ein
zentrales System zur Steuerung des optimalen Energieverbrauchs zu ermitteln. Mit
der Bereitstellung von Energielastmanagementdiensten sollen die Energiekosten gesenkt,
die CO2-Emissionen reduziert
und die Brennstoffkosten verringert werden.
Etwas konkreter bringt es
Karl Werlen auf den Punkt, der
mit seiner Misurio AG am Projekt beteiligt ist. «Es gibt Zeitphasen, da wird mehr Energie
in die Netze eingespeist, als Bedarf vorhanden ist. Das führt
zu sogenannten Negativpreisen
und hat auch andere Nachteile,
etwa in der Netzstabilität. Sinnvoll ist deshalb eine optimale
Steuerung von Produktion und
Bedarf.» Diese Lastensteuerung
ist beispielsweise bei Warmwasser-Boilern und Wärmepumpen leicht nachvollziehbar. Sie sollen den Strom dann
anzapfen, wenn genügend vorhanden ist. «Und nicht zwingend dann, wenn ihn eine
Rundsteuerung abruft», sagt
Fabian Schmidhalter, Projektverantwortlicher seitens der
EnAlpin. Optimierungsbedarf
besteht auch für Heizungen,
die bekanntlich mit einer gewissen Trägheit reagieren.
Energieverbrauch in
Nebenzeiten verlagern
Das setzt freilich eine ausgeklügelte Steuerung voraus, die
entsprechender Messgeräte bedarf. Die gilt es nun zu entwickeln. Schmidhalter gibt sich
überzeugt, dass der Endverbraucher Interesse hat, hier
seinen Beitrag zur Energieeffizienz zu leisten, «sofern er in
Sachen Komfort keine Einbus-
EU-projekttauglich. Die Vertreter der Walliser Teilnehmer mit (von links) Dominique Gabioud (HES-SO Wallis), Pierre-Antoine Fellay
(Seic-Teledis), Benoît Cosandey (netplus.ch SA), Fabian Schmidhalter (EnAlpin) und Kilian Jossen (Misurio AG).
FOTO NOUVELLISTE
sen hinnehmen muss und es
preislich attraktiv ist».
Genau hier setzt das Projekt an: den Energieverbrauch
aus Zeiten mit hohen Verbrauchslasten in Nebenzeiten
verlagern und dabei die Energie aus erneuerbaren Quellen
erzeugen. Es würde laut Projektleitung die Stromrechnungen für die Verbraucher
senken, die Integration erneuerbarer Energien verbessern
und die Stabilität des Energieverteilnetzes erhöhen.
Fünf Walliser Partner
machen mit
Der innovative Ansatz des
Projektes beruht auf der Entwicklung eines offenen, dezentralen Systems, welches
ein Umfeld für die Einführung
von Smart-Grid-Diensten in
privaten Haushalten möglich
macht. Darüber hinaus wird
ein zentrales System für die
Bereitstellung von DemandResponse-Diensten auf Basis
Kompetenzen vorhanden
Dr. sc. techn. Karl Werlen, CEO
der Misurio AG, bezeichnet
just das Steuern von Energie-
lasten als Kernkompetenz seiner Firma. Die Teilnahme am
Projekt SEMIAH ist eines von
mehreren Engagements. Bis
greifbare Ergebnisse vorlägen,
dürfte es seine Zeit dauern.
Wesentlich näher an möglichen Ergebnissen sei man
bei einem ähnlich gelagerten
Projekt in Zürich. Dort steht
das Vorhaben «warm up»
zusammen mit dem EW Zürich vor dem Start der Pilotphase. Die optimale Steuerung
der Energielasten soll an einer grösseren Liegenschaft mit
mehreren Dutzend Wohnungen ausprobiert werden.
«Die EnAlpin ist neben
der Produktion auch an einem
stabilen Netz interessiert», sagt
Fabian Schmidhalter. «Dem gilt
es bei immer mehr unregelmässigen Energielieferanten,
etwa durch die Fotovoltaik,
gerecht zu werden.» Bei der
Entwicklung der Messgeräte
im ersten Projektschritt will
die EnAlpin vorab ihre Ideen
einspeisen. Sie kommt verstärkt bei Schritt zwei ins Spiel,
wenn die Geräte vor Ort zum
Einsatz kommen. Schmidhalter
sagt, dass im Wallis 100 Testhaushalte ein Steuerungsgerät
erhalten werden. Für die individuelle Energiesteuerung gibt
es bereits Geräte. So lassen sich
etwa Heizungen in der Zweitwohnung per Handy ein- und
ausschalten. «Was bisher fehlt,
ist die Durchgängigkeit», sagt
Schmidhalter.
3,7 Millionen Euro
für drei Jahre
Die EnAlpin rechnet für sich
mit Projektkosten von einigen
Zehntausend Franken. Die Misurio AG, die derzeit elf Mitarbeitende beschäftigt, plant für
die Projektdauer mit einem
Halbtagsmandat.
Das Projekt SEMIAH hat
eine Laufzeit von drei Jahren
und wird von der Europäischen Union mit 3,7 Millionen
Euro gefördert.
Pauschalsteuer | Bergkantone lehnen Abschaffung der Pauschalbesteuerung ab
Wirtschaft nicht zusätzlich schwächen
CHUR/WALLIS | Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone will die Pauschalsteuern in der Schweiz nicht
abschaffen.
Die sieben Kantone lehnen die Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre» klar ab.
Aus ihrer Sicht könnten die Bergkantone den Wegzug von Pauschalbesteuerten nicht verkraften.
Bei einer Abschaffung der Pauschalbesteuerung wäre die Gefahr gross,
dass diese Personen ihren Wohnsitz woanders hin verlegen würden, heisst es in
der Mitteilung vom Dienstag. Kantone
und Gemeinden im Berggebiet wären
Fahrverbot
für Lastwagen
A9 | Auf einem Teil der Autobahn A9 in Richtung Wallis
war gestern die Durchfahrt
für Lastwagen verboten. Eine Umfahrung wurde signalisiert. Die Sperre des Teilstücks galt noch für die letzte Nacht. Der Zustand
der Strasse war für schwere
Lasten zu schlecht.
der Aggregation Prognose und
Disposition entwickelt.
Beteiligt sind am Projekt
sechs Schweizer Adressen. Sie
ergänzen das Team von zwölf
Partnern aus vier Ländern. Die
Projektleitung liegt in den
Händen der dänischen Universität Aarhus. Vereinigt sind im
Projektteam Kompetenzen aus
den Bereichen Informationsund Kommunikationstechnologie, Energie und Telekommunikation. Von den sechs
beteiligten Schweizer Partnern
haben fünf ihr Domizil im
Wallis. Engagiert sind die Fachhochschule Westschweiz über
die HES-SO Wallis, die netplus.ch SA aus Siders, die SeicTeledis SA aus Vernayaz sowie
die beiden Oberwalliser Unternehmungen EnAlpin und Misurio AG aus Visp.
Heute auf 1815.ch
wegen ihrer Finanzknappheit aber nicht
in der Lage, das dadurch entstehende Vakuum zu füllen. Denn Pauschalbesteuerte seien nicht nur Steuerzahler, sondern auch Investoren und Mäzene.
Die Bergkantone erachten die
wirtschaftlichen Folgen der Zweitwohnungsinitiative als anspruchsvoll genug. «Eine zusätzliche Schwächung
der Wirtschaft in den Gebirgskantonen wäre somit fatal.»
Vermögende Ausländerinnen und
Ausländer können heute nach den Lebenshaltungskosten statt nach Einkommen und Vermögen besteuert werden.
Das Volksbegehren, über das Volk und
Stände am 30. November befinden, will
dies verbieten. | sda
«Kein signifikanter Anstieg
gemessen»
Ohne Sorgen auf die
Wanderung
Gerade im Kanton Wallis werden mehr
Erdbeben verzeichnet als in anderen
Kantonen. Das Wallis zählt neben Basel
zu den erdbebengefährdetsten Gebieten
der Schweiz. Prognosen sind trotzdem
schwierig.
Was nach einem entspannten Ausflug
klingt, kann es durchaus in sich haben.
Lesen Sie einige Ratschläge, wie Fehler,
etwa bei der Ausrüstung oder während
der Vorbereitung, vermieden werden
können.
www.1815.ch
www.1815.ch/wandern
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Kunst und Fotos
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