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FACTS
NOCH EINE OBENDRAUF
Mit einer weiteren, noch leistungsfähigeren Förder- und Sortieranlage im Paketzentrum
Härkingen rüstet sich die Schweizerische Post für das ständig zunehmende Paketvolumen. Die neue Anlage wurde über den drei bestehenden Sortern in sechs Metern Höhe
installiert und mit diesen verbunden. Im Rahmen ihrer E-Commerce-Offensive rüstet die
Post die Paketzentren Härkingen, Frauenfeld und Daillens auf. Die erste Anlage konnte
kürzlich in Härkingen in Betrieb genommen werden. Mit 2,5 Metern pro Sekunde läuft
der Neubau wesentlich schneller als das bestehende System, das in der gleichen Zeit 1,7
Meter zurücklegt.
Eingesetzt wird der neue Sorter vorwiegend zu Spitzenzeiten, dadurch kann die Kapazität von 20 000 auf 25 000 Pakete pro Stunde gesteigert werden. Das entspricht einer Effizienzsteigerung von 25 %, ohne dass zusätzliche Bauten nötig waren. Jeweils nicht benötigte
Anlagenteile können heruntergefahren werden, was eine Energieeinsparung von bis zu 80 %
ermöglicht. «Der E-Commerce-Markt
verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum von durchschnittlich sechs Prozent
pro Jahr, 2013 waren es sogar fast zehn»,
erklärt Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics. «Und die Kunden stellen immer
höhere Ansprüche an die Flexibilität beim
Paketempfang, der Zustellgeschwindigkeit,
der Qualität und der Pünktlichkeit.»
Rund 46 Prozent der Kundinnen und
Kunden wünschen heute eine Zustellung
ihres Pakets am nächsten Tag (Priority),
auch hier ist in den letzten Jahren eine
stark steigende Tendenz zu verzeichnen.
Ausserdem nimmt die Zahl der Retourpakete stetig zu. Zu Stosszeiten, beispielsweise Weihnachten, werden pro Tag über eine Million Pakete verarbeitet. Allein in Härkingen investierte
die Post rund 20 Millionen Franken in den Ausbau der Sortieranlage. Stefan Luginbühl, Leiter
Paket national/international PostLogistics, erläutert: «Der Einbau der über 370 Tonnen schweren Stahlkonstruktion stellte eine grosse Herausforderung dar, weil er während des laufenden
Betriebs der bestehenden Sorter in sechs Metern Höhe erfolgen musste. Die Bauzeit betrug
rund ein Jahr, und die Anlage besitzt eine Kapazität von rund 500 000 Paketen pro Tag.»
Im Paketzentrum Frauenfeld ist derzeit der Bau einer Sortieranlage des gleichen Typs
im Gange. Sie soll im Sommer 2015 den Betrieb aufnehmen. Der Umbau in Daillens startet im nächsten Jahr. Mit «YellowCube» bietet die Post eine
Logistiklösung an, die ihren
Geschäftskunden alle Aufgaben
der E-Commerce-Prozesskette
abnimmt, einschliesslich Bestellabwicklung, Vermarktung, Sendungsverpackung, Retourenmanagement und Bezahlung.
Den Bedürfnissen der Privatkunden nach mehr Flexibilität
beim Empfang und der Retournierung ihrer Sendungen, trägt
die Post mit neuen Dienstleistungen Rechnung. Diese umfassen nebst den My-Post-24-Paketautomaten, PickPost, pick@
home, die Abend- und Samstagszustellung sowie die E-Mail- und SMS-Avisierung für Pakete.
Post CH AG, PostLogistics, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern
Tel. 0848 888 888, logistik@post.ch, www.post.ch/logistik
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FACTS
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CARBONFLITZER
Nicht nur die
Elektromobilität
spart CO2-Emissionen – auch
G ew i c hts re d uzierungen mithilfe
moderner Konstruk tionstechnik senken die
Schadstoffbilanz.
In Partnerschaft
mit Coop hat die
Firma TTT The Team Composite AG das weltweit erste 3,5 TonnenLieferfahrzeug mit Carbon-Aufbau entwickelt. Coop@home will das
neue Lieferfahrzeug mit Leichtbautechnologie für die Belieferung
der Online-Shop-Kunden einsetzen. Da das Lieferfahrzeug um 500
Kilogramm leichter ist, kann es bei 3,5 Tonnen Eigengewicht mit
1,5 Tonnen Nutzlast, rund 40 Prozent mehr beladen werden, als
bisher möglich waren. Eine Vakuum-Wärmedämmung reduziert
die notwendige Leistung der Kühlmaschine um 60 Prozent. Dank
einer speziell entwickelten CFK-Kühlertechnologie konnten zudem
die zwei Hauptprobleme des Kühltransports, CO2-Emission und
Lärmerzeugung, deutlich reduziert werden. Der Carbon-Anbau hat
laut Hersteller eine doppelt so lange Nutzungsdauer wie herkömmliche 3,5-Tonnen-Lieferwagen. Nach fünf Jahren, heisst es, müsse
lediglich der Triebkopf ausgetauscht werden. Im November kommt
das Carbon-Lieferfahrzeug erstmals für Coop@home zum Einsatz.
Nach einer Testphase will Coop über eine mögliche Ausdehnung
des Projekts entscheiden.
Coop Genossenschaft, Thiersteinerallee 12, 4002 Basel
Tel. 061 33 66 666, Fax 061 33 67 585, info@coop.ch, www.coop.ch
IDEEN-TRANSFER
Eine «Stiftung Logistik Schweiz» hat im September eine «Logistics Hall of Fame Switzerland» initiiert, um verdiente Persönlichkeiten aufgrund herausragender Leistungen in der Logistik
auszuzeichnen. Als Gründer werden Intralogistikanbieter wie
Jungheinrich, Swisslog, Linde Material Handling, SSI Schäfer,
Fiege, die Personalberatung Logjob sowie der Verein Netzwerk
Logistik Schweiz VNL genannt. Gründungszweck und Statuten
ähneln auffallend einer deutschen «Hall of Fame», die seit 2003
existiert. Dort wurden bislang Grössen wie Klaus-Michael Kühne, Heinz und Hugo Fiege, Gottfried Schenker, Staplererfinder
Der neue Massstab.
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10
FACTS
Eugene Bradley
Cla rk oder
ContainerErfinder Malcom McLean
geehrt. Original-Gründerin
Anita Würmser zeigte sich
überrascht von in weiten Teilen gleichlautenden Formulierungen. Weder sei sie über die Initiative informiert gewesen, noch
habe es Anfragen gegeben, ob die Idee – was natürlich nicht
auszuschliessen wäre – auch auf andere Länder eins zu eins
übertragbar sei.
lichen. Swisslog und Kuka könnten im Verbund von Synergien aus
gemeinsamer Technologienutzung, bei der Bündelung von Knowhow, in den Bereichen Einkauf und Services sowie aus der gemeinsamen Nutzung internationaler Standortstrukturen profitieren.
Peter Hettich, Delegierter des Verwaltungsrates und Vorsitzender
der Gruppenleitung von Swisslog: «Wir sehen erhebliches Potenzial,
Produkte, Technologien und Lösungen von Kuka, wie mobile Roboterplattformen in der Lagerlogistik, Kleinroboter in Verteilzentren
oder sensitive Leichtbauroboter in der Montage oder im Healthcare-Bereich für unsere Kunden einzusetzen. Umgekehrt können wir
unser Logistik-Know-how auch bei den grossen Automobilkunden
von Kuka einbringen, etwa in der Produktions- und Lagerlogistik.»
Logistik Hall of Fame, Anita Würmser
Brunnbachlweg 3, D-85774 Unterföhring
Tel. +49 89 95 82 26 11, Fax +49 32 12 95 82 260
anita.wuermser@logistikhalloffame.de, www.logistikhalloffame.de
Stiftung Logistik Schweiz, Kronenplatz 14, 8953 Dietikon
Tel. 044 745 10 56, Fax 044 745 10 40, info@stiftunglogistik.ch
www.stiftunglogistik.ch/logistics-hall-of-fame/
ZUSAMMENSCHLUSS
Der in Deutschland ansässige und börsenkotierte Automations- und
Robotisierungsanbieter Kuka hat für das Intralogistikunternehmen
Swisslog Ende September 338 Millionen Franken für eine Übernahme aller im Umlauf befindlichen Aktionärsanteile angeboten. Der
Verwaltungsrat von Swisslog gab grünes Licht für die Transaktion.
Swisslog realisiere Automatisierungslösungen für Krankenhäuser,
Lager- und Verteilzentren mit Fokus auf den Segmenten Handel
Swisslog werde insbesondere in den USA und China von der
starken internationalen Präsenz von Kuka profitieren. Hans Ziegler,
Präsident des Verwaltungsrates von Swisslog: «Wir empfehlen unseren Aktionären einstimmig, das Angebot von Kuka anzunehmen und
die Swisslog-Aktien anzudienen.» Die Grenzebach-Gruppe und die
Swoctem GmbH, die beiden grössten Einzelaktionäre von Swisslog,
unterstützen die Transaktion vollumfänglich. Die Angebotsfrist wird
voraussichtlich am 21. Oktober beginnen. Angestrebt wird die Übernahme von mindestens zwei Dritteln des Aktienkapitals von Swisslog. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden
werde der Vollzug der Übernahme bis zum Jahresende erwartet.
Swisslog AG, Webereiweg 3, 5033 Buchs
Tel. 062 837 95 37 Fax 062 837 95 10
info@swisslog.com www.swisslog.com
SELBER MACHEN
inklusive E-Commerce, Pharma und Nahrungsmittel im Kühl- und
Tiefkühlbereich. Kuka sei einer der weltweit führenden Anbieter von
Robotern und automatisierten Produktionsanlagen. Gemeinsam soll
ein neuer, globaler Anbieter integrierter Automationslösungen für
eine Vielzahl von Branchen entstehen. Die Einbindung von Swisslog als eigenständiger Bereich in den Kuka-Konzern werde weitere
Wachstumspotenziale und die Erschliessung neuer Märkte ermög-
«Ein Datenlogger ist wie eine Black Box im Flugzeug: Er zeichnet
Daten auf, die im Schadenfall die Ursache klären lassen», erklärt
Gabriela Zumkehr vom Datenlogger-Hersteller MSR Electronics
aus Seuzach. Die knapp 40 Teilnehmerinnen des vierten Damentags bei Wegmüller folgen gespannt ihren Ausführungen. Beim
exklusiven Weiterbildungsevent für Kundinnen des Exportverpackungsspezialisten aus Attikon ging es Anfang September
auch um Kombiverpackungen. Deren Eigenheiten beleuchtete
Geschäftsführer Marc Wegmüller. Sie eignen sich vor allem, um
wertvolle Apparate wie Medizinalgeräte oder Gastro-Kaffeemaschinen rasch zu verpacken und sicher zu versenden. Sinnvoll
sei, dem Kern der Verpackung höchste Aufmerksamkeit zu widLOGISTIK UND FÖRDERTECHNIK 10/2014
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FACTS
men, so Wegmüller. Der Schaumstoff, der das Packgut umgibt,
ist weich, um zum Beispiel Acrylglasfronten nicht zu zerkratzen. Gleichzeitig
muss er Schläge
dämmen, Vibrationen fern und
das Packgut an
Ort und Stelle
halten. Die Teilnehmerinnen
waren begeistert, das theoretisch Erlernte in
einem anschliessenden Workshop praktisch anzuwenden. Die Verpackungs- und Logistikwelt
werde mehr und mehr durch weibliche Fachkräfte bereichert,
so Wegmüller. «Wir begrüssen das und möchten den Damen
unser Fachwissen zugänglich machen.» Eine Teilnehmerin: «Es
war ein wirklich toller Event mit coolen Teilnehmerinnen und
spannenden Themen.»
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sungen zu beobachten ist, existiert in der Schweiz bisher keine
vergleichbare kooperative Güterlogistiklösung in urbanen Räumen»,
so Helene Schmelzer vom ZHAW-Institut für Nachhaltige Entwicklung. Die Stadt Zürich verzeichne bereits heute Kapazitätsengpässe
in der Verkehrsinfrastruktur. Gleichzeitig sei ein weiterer Anstieg der
Güterflüsse und damit verbundene Fahrten zu erwarten. Für die
Logistikdienstleister und ihre Kunden folgen daraus unter anderem
Verzögerungen bei der Zustellung und Abholung von Gütern sowie
eingeschränkte Erreichbarkeit, gerade im Innenstadtgebiet.
Erklärtes Ziel des Projekts sei es, für das Geschäftskundensegment der Stadt Zürich ein Angebot zu entwickeln, das diese Herausforderungen in den Griff bekomme, sowie die sich verändernden Anforderungen an die Logistik berücksichtige. Mittels eines
Optimierungsmodells sollen dazu die Auswirkungen der einzelnen
Lösungsalternativen auf Verkehr, Kosten, Zeit- und Umweltaspekte
ermittelt werden. «Wir untersuchen unter anderem, welchen Effekt
Wegmüller AG, Bahnstrasse 14, 8544 Attikon
Tel. 052 320 99 11, Fax 052 320 99 10
info@wegmueller-attikon.ch, www.wegmueller-attikon.ch
ZHAW ARBEITET AN CITYLOGISTIK
Gemeinsam mit der Stadt Zürich
und fünf weiteren Partnern will die
ZHAW School of Engineering ein innovatives Angebot für den urbanen
Gütertransport entwickeln. Ziel sei
es, mithilfe einer Kooperationsplattform den logistischen Aufwand effizienter zu gestalten. Dies soll sowohl den Stadtverkehr als auch die
Umweltbelastung reduzieren. Während der kommenden zwei Jahre
soll ein ökonomisch und ökologisch
effizientes Konzept für die urbane
Güterversorgung ausgearbeitet
und in einer Pilotanwendung in der
Stadt Zürich umgesetzt.
«Obwohl europaweit ein neuer
Trend in Richtung City-Logistiklö-
die Bündelung von Sendungen verschiedener Logistikdienstleister
oder der Einsatz von alternativen Fahrzeugen wie beispielsweise
Lastenvelos haben», so Helene Schmelzer. Das Kernstück der
Innovation soll schliesslich eine Kooperationsplattform bilden, die
mittels einer intelligenten IT-Lösung diversen Logistikpartnern die
Zusammenarbeit bei der Distribution und Tourenplanung ermöglicht.
Die Entwicklung dieses neuen Geschäftsmodells für die urbane
Güterlogistik wird von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gefördert. Die ZHAW ist mit insgesamt fünf Instituten
am Projekt beteiligt und übernimmt mit dem Institut für Nachhaltige
Entwicklung (INE) die Projektleitung. Neben der Stadt Zürich sind
der Gewerbeverband Stadt Zürich, die Logistikdienstleister Schweizerische Post, Planzer und Veloblitz sowie das auf Logistik spezialisierte IT-Unternehmen Cabtus am Projekt beteiligt.
ZHAW School of Engineering
Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE)
Technoparkstrasse 2, 8401 Winterthur
Tel. 058 934 76 19, Fax 058 935 76 19
info.ine@zhaw.ch, www.ine.zhaw.ch
Industrieumzüge.
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