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Bedienungsanleitung Panda PVMV-N 12.000NE - Fischer Panda

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Bedienungsanleitung
Beschreibung des Generators und Betriebsanleitung
Panda PVMV-N 12.000NE 10kW
Panda PVMV-N 14.000NE 12kW
Panda PVMV-N 15.000NE 12,7kW
230/400V - 50 Hz
Fischer Panda GmbH
Aktueller Revisionsstand
Dokument
Aktuell:
Panda_12000NE_PVMV-N_deu.R02_14.7.07
Ersetzt:
Panda_12000NE_PVMV-N_deu.R01
Revision
Seite
+14000NE +15000NE
--
Copyright
Vervielfältigung und Änderung des Handbuches ist nur der Erlaubnis und Absprache des Herstellers
erlaubt!
Alle Rechte an Text und Bild der vorliegenden Schrift liegen bei Fischer Panda GmbH, 33104 Paderborn.
Die Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Für die Richtigkeit wird jedoch keine
Gewähr übernommen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass technische Änderungen zur Verbesserung des Produktes ohne vorherige Ankündigung vorgenommen werden können. Es muss deshalb
vor der Installation sichergestellt werden, dass die Abbildungen, Beziehungen und Zeichnungen zu dem
gelieferten Gerät passen. Im Zweifelsfall muss bei der Lieferung nachgefragt werden
2
Inhaltsverzeichnis
Aktueller Revisionsstand....................................................................................................... 2
Sicherheit ist oberstes Gebot................................................................................................ 6
Werkzeug................................................................................................................................. 7
Sicherheitshinweise ............................................................................................................... 9
Erste Hilfe bei Unfällen durch Stromschläge..................................................................... 11
Atmungsstillstand bei Erwachsenen.................................................................................. 12
A
Der Panda Generator ................................................................................................... 13
A.1
Lage des Typenschildes ................................................................................................ 13
A.2
Beschreibung des Generators ...................................................................................... 14
A.2.1
A.2.2
A.2.3
A.2.4
A.2.5
A.3
Detailansichten der Baugruppen am Generator .......................................................... 19
A.3.1
A.3.2
A.3.3
A.3.4
A.3.5
A.3.6
A.3.7
A.3.8
A.4
Anschlüsse am Generator ............................................................................................. 39
B.1.1
B.1.2
B.1.3
B.1.4
B.1.5
B.1.6
B.2
Vorbemerkungen ............................................................................................................... 39
Anschlüsse ........................................................................................................................ 39
Kraftstoff Installation .......................................................................................................... 40
Anschluss der 12V Starterbatterie ..................................................................................... 41
Anschluss der elektrischen Komponenten ........................................................................ 42
Anschluss des externen Kühlers ....................................................................................... 43
AC-Kontrollbox ............................................................................................................... 44
B.2.1
Elektronische Spannungsregelung .................................................................................... 45
B.3
Die Lüfterregelung ......................................................................................................... 46
B.4
Das Kühlsystem ............................................................................................................. 47
B.5
Abgasinstallation ........................................................................................................... 59
Generator Gebrauchsanweisung ............................................................................... 61
C.1
Sicherheitshinweise ....................................................................................................... 61
C.1.1
C.1.2
C.1.3
16.3.09
Vorbemerkungen ............................................................................................................... 36
Installationshinweise................................................................................................... 39
B.1
C
Fernbedienpanel - siehe Fernbedienpanel Datenblatt ...................................................... 19
Komponenten des Kühlsystem .......................................................................................... 19
Komponenten des Kraftstoffsystems ................................................................................. 23
Komponenten der Verbrennungsluft ................................................................................. 25
Komponenten des elektrischen Systems .......................................................................... 27
Sensoren und Schalter zur Betriebsüberwachung ............................................................ 31
Komponenten des Ölkreislaufs ......................................................................................... 33
Externe Komponenten ....................................................................................................... 35
Betriebsanleitung ........................................................................................................... 36
A.4.1
B
Seitenansicht Rechts ......................................................................................................... 14
Seitenansicht Links ........................................................................................................... 15
Frontansicht ....................................................................................................................... 16
Rückansicht ....................................................................................................................... 17
Draufsicht .......................................................................................................................... 18
Schutzleiter ........................................................................................................................ 61
Hinweise zu den Kondensatoren ....................................................................................... 62
Belastung des Motors im Dauerbetrieb ............................................................................. 62
Panda_12000NE_PVMV-N_deu.R02 - Inhaltsverzeichnis
Seite 1
Inhaltsverzeichnis
C.1.4
D
Wartungshinweise........................................................................................................67
D.1
Wartungsanweisungen .................................................................................................. 67
D.2
Intervalle für den Ölwechsel .......................................................................................... 67
D.3
Entlüften des Kühlwasserkreises ................................................................................. 70
D.3.1
D.3.2
E
Entlüften des Kraftsoffsystems .......................................................................................... 72
Austausch des Kraftstofffilters ........................................................................................... 74
D.4
Austausch des Luftfilters ............................................................................................... 74
D.5
Austausch des Keilriemens ........................................................................................... 75
Störungen am Generator .............................................................................................77
E.1
Werkzeuge und Messinstrumente ................................................................................. 77
E.2
Überlastung des Generators ......................................................................................... 77
E.2.1
E.2.2
E.2.4
E.3
Überwachung der Generatorspannung ............................................................................. 78
Automatische Abschaltung bei Über-/Unterspannung ....................................................... 78
Einstellung der maximalen oberen Drehzahl ..................................................................... 80
Generator-Ausgangsspannung ist zu niedrig .............................................................. 85
E.3.1
E.3.2
E.3.3
E.3.4
E.3.5
E.3.6
E.4.1
Entladen der Kondensatoren ............................................................................................. 85
Überprüfen der Kondensatoren ......................................................................................... 86
Prüfen der Generatorspannung ......................................................................................... 87
Messung des ohmschen Widerstands in den Generator-Wicklungen ............................... 87
Überprüfung der Wicklung(en) auf Masseschluss ............................................................. 88
Messung des induktiven Widerstandes ............................................................................. 88
Fehlender Rest-Magnetismus und Wiedererregung .......................................................... 89
E.4
Generator liefert keine Spannung ................................................................................. 89
E.5
Motor Startprobleme ...................................................................................................... 90
E.5.1
E.5.2
E.5.3
E.5.4
F
Sensoren und Schalter zur Generatorüberwachung ......................................................... 63
Elektrisches Kraftstoffmagnetventil .................................................................................... 90
Starter-Fehlerüberbrückungstaster .................................................................................... 90
Hubmagnet für Motorstop - optional .................................................................................. 92
Tabelle zur Fehlerbeseitigung ........................................................................................... 92
Tabellenteil....................................................................................................................93
F.1
Wartungsintervalle ......................................................................................................... 93
F.2
Fehlertabelle .................................................................................................................... 94
F.3
Wicklungstypen ............................................................................................................ 104
F.4
Motoröl ........................................................................................................................... 105
F.5
Kühlwasser .................................................................................................................... 106
Generator Control Panel P6+ Handbuch ..........................................................................107
Aktueller Revisionsstand ...................................................................................................108
A
Seite 2
Generelle Bedienung..................................................................................................109
A.1
Generator Control Panel P6+ ....................................................................................... 109
A.2
Rückseite 12V-Version ................................................................................................. 110
A.3
Rückseite 24V-Version ................................................................................................. 111
Panda_12000NE_PVMV-N_deu.R02 - Inhaltsverzeichnis
16.3.09
Inhaltsverzeichnis
A.4
Klemmenbelegung ....................................................................................................... 112
A.5
Funktion der Lötjumper ............................................................................................... 113
A.6
Startvorbereitungen / Kontrolltätigkeiten (täglich) ................................................... 114
A.6.1
A.6.2
A.7
Starten und Stoppen des Generators ......................................................................... 115
A.7.1
A.7.2
A.8
Klemmenbelegung .......................................................................................................... 121
Konfiguration und Einstellung .......................................................................................... 122
Abmessungen ............................................................................................................ 125
B.1
16.3.09
Klemmenbelegung .......................................................................................................... 119
Master-Slave Adapter - optional ................................................................................. 120
A.9.1
A.9.2
B
Start des Generators ....................................................................................................... 115
Stoppen des Generators ................................................................................................. 116
Automatikaufsatz - optional ........................................................................................ 117
A.8.1
A.9
Marine Version ................................................................................................................ 114
Fahrzeug Version ............................................................................................................ 115
Lochbild ........................................................................................................................ 125
Panda_12000NE_PVMV-N_deu.R02 - Inhaltsverzeichnis
Seite 3
seit
1977
seit
1978
seit
1988
seit
1988
Icemaster GmbH
Fischer Marine
Zusammenschluss
100
(Namensänderung 2007:
Generatoren
Fischer - Icemaster
Panda Generatoren
Fischer Panda)
%
wassergekühlte
seit
1988
Panda Fahrzeug
Generatoren
GmbH
Fischer Panda
FISCHER GENERATOREN sind seit 1978 bekannt als Markenfabrikat für erstklassige Dieselstromerzeuger mit
einer besonders effektiven Schalldämmung. Im Bereich der Marine zählt Fischer seit dieser Zeit zu den führenden
Fabrikaten. FISCHER hat mit der Sailor-Silent Baureihe als weltweit erster Hersteller für modernste Marine-Dieselstromerzeuger schon 1979 eine GFK-Schalldämmkapsel entwickelt und damit den Grundstein für eine neue Technik
im schallgedämmten Generatorenbau gelegt. 1988 haben sich die Firmen Fischer und Icemaster (Namensänderung
2007: Fischer Panda) unter der Führung von Icemaster (Fischer Panda) zusammengeschlossen, um sich gemeinsam auf die Entwicklung neuer Produkte zu konzentrieren. Die Produktion wurde nach Paderborn verlegt.
Durch das Zusammenführen der Erfahrungen der zwei qualifizierten Partner konnte in sehr kurzer Zeit mit den wassergekühlten Panda Aggregaten ein neues Programm entwickelt werden. Die Aggregat haben damals in nahezu
allen technischen Aspekten neue Maßstäbe setzt.
Durch die wesentlich verbesserte Kühlung sind die Aggregate effizienter und leistungsfähiger als andere Aggregate
im gleichen Nennleistungsbereich. Bei mehreren Tests von international renommierten Instituten und Zeitschriften in
den letzten Jahren konnte der Panda Generator immer wieder seine Überlegenheit demonstrieren. Durch die patentierte Spannungsregelung VCS, bei der auch die Motordrehzahl mit einbezogen wird, und durch die Anlaufstromverstärkung ASB bieten die Fischer Panda Generatoren auch hinsichtlich Spannungsfestigkeit und Anlaufleistung
Werte, die hohe Anforderungen erfüllen.
Ein wassergekühlter Panda Generator liefert mit dem gleichen Antriebsmotor bis zu 15 % mehr effektive Ausgangsleistung als die meisten konventionellen Generatoren. Diese Überlegenheit in der Effizienz bewirkt auch im gleichen
Verhältnis eine Kraftstoffersparnis.
Die Fischer Panda Generatoren werden zur Zeit im Leistungsbereich von 2 bis 200 kW in verschiedenen Ausführungen gebaut. Dabei werden in der Leistung bis ca. 30 kW vorzugsweise schnell laufende Motoren verwendet (Nenndrehzahl 3000 bzw. 3.600 UpM). Für den höheren Leistungsbereich werden vorzugsweise die schwereren
Langsamläufer verwendet. Insbesondere die schnell laufenden Aggregate haben in vielen tausend Anwendungen
bewiesen, dass sie den Qualitätsanforderungen im Yacht- und Fahrzeugbereich gut entsprechen können, dabei aber
bis zu 50 % Gewichts- und Raumersparnis gegenüber langsam laufenden Generatoren mit sich bringen.
Neben der Panda Baureihe liefert Fischer Panda auch die kompakten AGT-Batterieladeaggregate, die in der DC-ACPowertechnik eine Alternative zur konventionellen Stromerzeugung im mobilen Bereich darstellen.
Die neue HTG-Lichtmaschine liefert mit 280 A eine Laderate, wie sie bisher in dieser kompakten Bauform kaum realisierbar war. Diese Lichtmaschine ersetzt in Verbindung mit einem Panda HD-Wechselrichter einen separaten Bordstromgenerator (230 V Wechselstrom bis zu 3.500 W von der Hauptmaschine im Dauerbetrieb).
Alle Rechte an Text und Bild der vorliegenden Schrift liegen bei Fischer Panda GmbH, 33104 Paderborn. Die Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Für die Richtigkeit
wird jedoch keine Gewähr übernommen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass technische Änderungen zur Verbesserung des Produktes ohne vorherige Ankündigung vorgenommen
werden können. Es muss deshalb vor der Installation sichergestellt werden, dass die Abbildungen, Beziehungen und Zeichnungen zu dem gelieferten Aggregat passen. Im Zweifelsfall muss bei
der Lieferung nachgefragt werden
5
Sicherheit ist oberstes Gebot
Diese Warnzeichen werden in diesem Handbuch verwendet, wenn bei Ausführung bestimmter Wartungsarbeiten
bzw. Bedienungsvorgängen Verletzungs- oder Lebensgefahr besteht. Die so gekennzeichneten Hinweise auf jeden
Fall genau durchlesen und befolgen.
Kann in sehr geringen Mengen beim Einatmen, Schlucken oder Hautberührung
akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen oder zum Tod führen
Dieses Gefahrensymbol bezieht sich auf elektrische Gefahr und weist auf spezielle
Warnungen, Anweisungen oder Verfahren hin, die, wenn sie nicht beachtet werden,
einen elektrischen Schlag ergeben können, der Personenschäden oder den Verlust
des Lebens zur Folge haben kann.
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Warnung vor einer Gefahrenstelle
Dieses Warnsymbol weist auf spezielle Warnungen, Anweisungen oder Verfahren
hin, die, wenn sie nicht ausschließlich beachtet werden, Beschädigungen oder Zerstörungen der Ausrüstung zur Folge haben.
6
Werkzeug
Diese Symbole werden in diesem Handbuch verwendet, um zu zeigen, welche Werkzeuge bei Wartungen oder
Installation benutzt werden.
Schraubenschlüssel
X = Anzahl der Schraubenschlüssel
X
Spannschlüssel für Ölfilter
Schraubendreher, Schlitz und Kreuz
Multimeter, Multimeter mit Kondensatormesser
Steckschlüsselsatz
Sechskantsteckschlüsselsatz
7
CALIFORNIA
Proposition 65 Warning
Diesel engine exhaust and some of its constituents
are known to the State of California to cause cancer,
birth defects, and other reproductive harm.
Die elektrischen Installationen dürfen nur durch dafür ausgebildetes
und geprüftes Personal vorgenommen werden!
Herstellererklärung im Sinne der Maschinenrichtlinie 98/37/EG
Der Generator ist so aufgebaut, dass alle Baugruppen den CE-Richtlinien entsprechen. Falls die Maschinenrichtlinie 98/37/EG anwendbar ist, ist die Inbetriebnahme des Generators solange untersagt, bis festgestellt wurde, dass
die Anlage, in die der Generator eingebaut werden soll, den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie 98/37/EG entspricht. Dieses betrifft unter anderem das Abgas- und Kühlsystem sowie die elektrische Installation.
Die Beurteilung des Berührungsschutzes muss in eingebautem Zustand in Verbindung mit der jeweiligen Anlage
durchgeführt werden. Ebenso sind unter anderem der korrekte elektrische Anschluss, eine sichere Erdleiterverbindung, der Fremdkörper- und Feuchtigkeitsschutz, der Schutz gegen Feuchtigkeit infolge übermäßiger Kondensation
sowie die Erwärmung im sachgemäßen und unsachgemäßen Gebrauch im eingebauten Zustand in der jeweiligen
Maschine zu beurteilen. Die Durchführung dieser Maßnahmen liegt im Verantwortungsbereich desjenigen, der den
Einbau des Generators in ein(e) Endgerät / -anlage vornimmt.
Nutzen Sie die Vorteile der Kundenregistrierung:
• Dadurch erhalten Sie erweiterte Produktinformationen, die unter Umständen sicherheitsrelevant sind
• Sie erhalten, wenn nötig kostenlose Upgrades
Weiter Vorteile:
Durch Ihre vollständigen Angaben können Ihnen die Fischer Panda Techniker schneller Hilfestellung geben, da 90 %
der Störungen durch Fehler in der Peripherie entstehen.
Probleme durch Fehler in der Installation können im Vorfeld erkannt werden.
Technical Support per Internet:
info@fischerpanda.de
Achtung, wichtiger Hinweis zur Inbetriebnahme!
1. Sofort nach der ersten Inbetriebnahme ist das Inbetriebnahmeprotokoll auszufüllen und durch Unterschrift zu bestätigen.
2. Das Inbetriebnahmeprotokoll muss innerhalb von 4 Wochen nach der ersten Inbetriebnahme bei Fischer Panda GmbH in
Paderborn eingegangen sein.
3. Nach Erhalt des Inbetriebnahmeprotokolls wird von Fischer Panda die offizielle Garantiebestätigung ausgefertigt und den
Kunden übersandt.
4. Bei anstehenden Garantieansprüchen muss das Dokument mit der Garantiebestätigung vorgelegt werden.
Werden die vorstehenden Auflagen nicht oder nur teilweise durchgeführt, so erlischt der Garantieanspruch.
8
Sicherheitshinweise
Die elektrischen Installationen dürfen nur durch dafür ausgebildetes
und geprüftes Personal vorgenommen werden!
Der Generator darf nicht mit abgenommener Abdeckhaube in Betrieb genommen werden.
Sofern der Generator ohne Schalldämmgehäuse montiert werden soll, müssen die rotierenden Teile (Riemenscheibe, Keilriemen etc.) so abgedeckt und geschützt werden, dass eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen wird.
Falls vor Ort ein Schalldämmumbau angefertigt wird, muss durch gut sichtbar angebrachte Schilder darauf hingewiesen werden, dass der Generator nur mit geschlossenem Schalldämmgehäuse eingeschaltet werden darf.
Alle Service-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten dürfen nur bei stehendem Motor vorgenommen werden.
Elektrische Spannungen über 48 V (bei Batterieladern sogar schon bei mehr als 36 V) sind immer lebensgefährlich.
Bei der Installation sind deshalb unbedingt die Vorschriften der jeweils regional zuständigen Behörde zu beachten.
Die Installation der elektrischen Anschlüsse des Generators darf aus Sicherheitsgründen nur durch einen Elektrofachmann durchgeführt werden.
Schutzleiter:
Serienmäßig ist der Generator "genullt" (Mittelpunkt und Masse sind im Generatorklemmkasten durch eine Brücke
miteinander verbunden). Dies ist eine erste Grundsicherung, die, solange keine anderen Maßnahmen installiert sind,
einen Schutz bietet. Sie ist vor allem für die Auslieferung und einen eventuell erforderlichen Probelauf gedacht.
Diese "Nullung" (PEN) ist nur wirksam, wenn alle Teile des elektrischen Systems auf einem gemeinsamen Potential
"geerdet" sind. Die Brücke kann entfernt werden, wenn das aus installationstechnischen Gründen erforderlich ist und
stattdessen ein anderes Schutzsystem eingerichtet worden ist.
Beim Betrieb des Generators liegt auch in der AC-Kontrollbox die volle Spannung an. Es muss deshalb
unbedingt sichergestellt sein, dass die Kontrollbox geschlossen und sicher vor Berührung ist, wenn der
Generator läuft.
Es muss immer die Batterie abgeklemmt werden, wenn Arbeiten am Generator oder am elektrischen System
des Generators vorgenommen werden, damit der Generator nicht unbeabsichtigt gestartet werden kann.
Bei Arbeiten am Generator alle Verbraucher abschalten
Um Schäden an den Geräten zu vermeiden, sind bei Arbeiten am Generator immer alle Verbraucher abzuschalten.
Ferner muss das Halbleiterrelais in der AC-Kontrollbox abgeklemmt werden um zu vermeiden, dass während der
Einstellung die Boosterkondensatoren aktiviert werden können. Der Minuspol der Batterie soll abgeklemmt werden.
Zum Betrieb des Generators werden Kondensatoren benötigt. Diese erfüllen zwei unterschiedliche Funktionen:
A) Die Betriebskondensatoren
B) Die Startverstärkungskondensatoren (Booster)
Beide Gruppen befinden sich in der separaten AC-Kontrollbox.
Kondensatoren sind elektrische Speicher. Es kann vorkommen, dass an den Kontakten der Kondensatoren auch
nach dem Trennen vom elektrischen Netz noch für einige Zeit eine hohe elektrische Spannung anliegt. Sicherheitshalber dürfen die Kontakte nicht berührt werden. Wenn Kondensatoren ausgewechselt oder geprüft werden sollen,
soll man mit einem elektrischen Leiter durch einen Kurzschluss zwischen den Kontakten die evtl. noch gespeicherte
Energie entladen.
Wenn der Generator auf normale Weise abgeschaltet wird, sind die Betriebskondensatoren über die Wicklung des
Generators automatisch entladen. Die Boosterkondensatoren werden durch interne Entladungswiderstände entladen.
Sicherheitshalber müssen alle Kondensatoren vor Arbeiten an der AC-Kontrollbox durch Kurzschluss entladen werden.
9
Batterie
Achtung:
Nehmen Sie keine Gel-Zellen Batterie als Starterbatterie, die Regelspannung des Generators ist zu
hoch für solche Btterien
Nehmen Sie keine Batteriebänke als Starterbatterie. Der Generator benötigt eine eigenständige Starterbatterie.
Wir empfehlen folgende Batteriegröße: (Sollte Ihr Generator nicht genannt sein - sehen Sie bitte im Motorhandbuch nach)
Panda 6000 -8000
12V, 28AH equivalent
Panda 18
12V, 65AH equivalent
Panda 9000-14000
12V, 36AH equivalent
Panda 24-30
12V, 70AH equivalent
Panda 16
12V, 52AH equivalent
Panda 33-42
12V, 100 to 120AH equivalent
10
Erste Hilfe bei Unfällen durch Stromschläge
Falls jemand einen elektrischen Schlag erlitten hat, sollten
diese 5 Schritte eingehalten werden.
1
Versuchen Sie nicht, das Opfer zu berühren, solange der Generator läuft
2
Schalten Sie den Generator sofort ab.
3
Wenn Sie den Generator nicht ausschalten können, benutzen Sie einen Holzstab,
ein Seil oder einen anderen nicht leitenden Gegenstand, um die Person in Sicherheit zu bringen.
4
Schicken Sie so schnell wie möglich nach Hilfe. (Notarzt rufen)
5
Beginnen Sie sofort mit erforderlichen Erste-Hilfe Maßnahmen.
11
Atmungsstillstand bei Erwachsenen
WARNUNG
Versuchen Sie nicht, die hier dargestellten Beatmungstechniken anzuwenden, wenn Sie
nicht dazu ausgebildet sind. Die Anwendung dieser Techniken durch ungeschultes Personal
kann zu weiteren Verletzungen oder zum Tod des Opfers führen.
1 Reagiert die Person?
2 "Hilfe!" rufen
•
Person berühren oder vorsichtig
schütteln.
•
•
Ansprechen "Wie geht es Ihnen?"
Andere dazu auffordern, telefonisch Hilfe herbei zurufen.
3 Person auf den Rücken drehen
•
Drehen Sie das Opfer in Ihre Richtung, indem sie es langsam zu sich
ziehen.
4 Mund des Opfers öffnen
5 Achten sie auf die Atmung
•
Den Kopf zurück neigen und das
Kinn anheben.
•
•
Ansprechen: "Sind Sie in Ordnung?"
Für 3 bis 5 Sekunden auf die Atmung achten; durch Horchen und
Fühlen.
6 Beatmen Sie 2 x mit vollem Atemzug
•
Kopf des Opfers im Nacken halten.
•
Die Nase des Opfers zuhalten.
•
Pressen sie ihren Mund fest auf den
Mund des Opfers
•
Machen Sie zwei 1 - 1,5 Sekunden
dauernde volle Atemzüge.
7 Puls an der Halsschlagader prüfen
8 Rufen Sie 112 zu Hilfe
•
•
Tasten sie 5 bis 10 Sekunden nach
dem Puls.
Beauftragen Sie jemanden, einen
Krankenwagen anzurufen.
9 Mit der Wiederbeatmung beginnen
10 Minütlich den Puls prüfen
•
Kopf des Opfers im Nacken halten.
•
•
Kinn des Opfers anheben.
Kopf des Opfers dabei zurückgebeugt halten
•
Die Nase des Opfers zuhalten.
•
5 bis 10 Sekunden nach dem
Puls fühlen.
•
Alle 5 Sekunden beatmen.
•
•
Zwischen den Zügen auf die Atmung
achten; durch Horchen und Fühlen.
Wenn sie einen Puls, aber keine
Atmung spüren, die Wiederbeatmung fortsetzen. Ist kein Puls zu
spüren, mit Herzmassage beginnen.
12
Der Panda Generator
A. Der Panda Generator
A.1 Lage des Typenschildes
Fig. A.1-1: Typenschild
Fig. A.1-2: Beschreibung des Typenschildes
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 13
Der Panda Generator
A.2 Beschreibung des Generators
A.2.1 Seitenansicht Rechts
01
03
02
04
19
05
06
18
07
08
09
10
11
12
01. Wassergekühlter Abgaskrümmer
02. Kompensator unter Wärmeisolierung
03. Kühlwasserleitung, Abgaskrümmer - Schalldämpfer
04. Lichtmaschine 12V
05. Thermoschalter Abgaskrümmer
06. Öldruckschalter
07. Motorölfilter
08. Anlasser
09. Schalldämmkapsel-Unterteil
10. Generator Klemmkasten
Seite 14
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
13
14
15
16
17
11. Magnetschalter für Anlasser
12. Motoranschlußflansch
13. Anschluß Kühlwassereingang
14. Generatorgehäuse mit Wicklung
15. Anschluß Kühlwasserausgang
16. Anschluß Abgasschlauch
17. Anschluß externes Kühlwasser-Ausgleichsgefäß
18. Wassergekühlter Vorschalldämpfermit trockenem Nachschalldämpfer
19. Entlüftungsleitung zum external Ausgleichsgefäß
Der Panda Generator
A.2.2 Seitenansicht Links
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
22
21
20
01. Wassergekühlter Vorschalldämpfermit trockenem Nachschalldämpfer
02. Entlüftungsschraube Schalldämpfer
03. Thermoschalter Schalldämpfer
04. Luftansauggehäuse mit Luftfilter
05. Einspritzdüse
06. Stellmotor für Drehzahlregelung
07. Entlüftungsschraube Thermostatgehäuse
08. Entlüftungsschraube interne Kühlwasserpumpe
09. Riemenscheibe interne Kühlwasserpumpe
10. Kraftstoff - Magnetventil
11. Motoröl-Peilstab
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
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15
12. Kraftstoff-Feinfilter
13. Fehler-Überbrückungstaster
14. Kraftstoffpumpe Start-Relais K3
15. Vorglüh-Relais (Glühkerzen) K2
16. Start-Relais Ks
17. Flachsicherung 25A (weiß)
18. Flachsicherung 15A (blau)
19. Lufteinlass
20. Kühlwasser-Anschlußblock
21. Laderegler für Lichtmaschine
22. Schalldämmkapsel-Unterteil
14
Der Panda Generator
A.2.3 Frontansicht
22
01
21
02
20
03
19
04
18
05
06
07
08
09
10
01. Entlüftungsschraube interne Kühlwasserpumpe
02. Riemenscheibe interne Kühlwasserpumpe
03. Kraftstoff - Magnetventil
04. Ölpeilstab
05. Formrohr für Kühlwasserzufuhr
06. Kraftstoff Feinfilter
07. Schalldämmkapsel-Unterteil
08. Anschluß Kraftstoff-Vorlauf
09. Anschluß Kraftstoff-Rücklauf
10. Kabel Kraftstoffpumpe (2x1,5mm²)
11. Kabel Fernbedienpanel (12x1mm²)
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Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
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17
12. Ölablaßschlauch
13. Kabel VCS (5x1mm²)
14. Kabel AC-Kontrollbox
15. Hauptstromanschluß
16. Batterie Minus (-)
17. Batterie Plus (+)
18. Motorölfilter
19. Keilriemen für Lichtmaschine und interne Kühlwasserpumpe
20. Lichtmaschine 12V
21. Spannvorrichtung für Lichtmaschine
22. Entlüftungsschraube Thermostatgehäuse
Der Panda Generator
A.2.4 Rückansicht
01
02
03
04
01. Wassergekühlter Schalldämpfer mit trockenem Nachschalldämpfer
02. Rücklauf externes Ausgleichsgefäß
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
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03. Anschluß Abgasschlauch
04. Anschluß externes Ausgleichsgefäß
Der Panda Generator
A.2.5 Draufsicht
01
02
03
04
05
06
13
12
07
08
01. Wassergekühlter Schalldämpfer mit trockenem Nachschalldämpfer
02. Kompensator unter Wärmeisolierung
03. Kühlwasserleitung, Abgaskrümmer - Schalldämpfer
04. Wassergekühlter Abgaskrümmer
05. Motoröl Einfüllstutzen
06. Lichtmaschine 12V
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Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
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07. Entlüftungsschraube Schalldämpfer
08. Thermoschalter Schalldämpfer
09. Luftansauggehäuse mit Luftfilter
10. Thermoschalter Zylinderkopf
11. Kraftstoff-Magnetventil
12. Entlüftungsschraube Kühlwasserpumpe
13. Entlüftungsschraube Thermostatgehäuse
Der Panda Generator
A.3 Detailansichten der Baugruppen am Generator
A.3.1 Fernbedienpanel - siehe Fernbedienpanel Datenblatt
Das Fernbedienpanel ist zur Steuerung des Aggregates und zur Auswertung der Motor-/ Generatorüberwachung erforderlich. Bei Abweichung der Betriebsdaten von den Sollwerten wird der
Generator automatisch abgeschaltet. Der Betrieb des Generators ohne Fernbedienpaneel ist
nicht zulässig.
A.3.2 Komponenten des Kühlsystem
Dieser Anschluß wird mit dem externen
Kühler verbunden. Von hier fließt das
kühle Wasser zuerst zum Kühlwasseranschlußblock.
Fig. A.3.2-1: Kühlwasser Vorlauf
Kühlwasseranschlußblock
Über den Kühlwasseranschlussblock wird
das Kühlwasser in die Generatorwicklung
ein- und ausgeleitet. Der Kühlwasseranschlussblock ist aus einer speziellen Aluminiumlegierung
gefertigt,
die
als
Opferanode wirken kann.
Fig. A.3.2-2: Kühlwasseranschlußblock
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 19
Der Panda Generator
Kühlwasserleitung
Vom Kühlwasseranschlussblock führt das
Kühlwasser zur internen Kühlwasserpumpe.
Fig. A.3.2-3: Kühlwasserverlauf
Interne Kühl-Wasserpumpe
Die Kühlwasserpumpe am Dieselmotor
dient zur Zirkulation des internen Frischwasserkreises.
Fig. A.3.2-4: Interne Kühlwasserpumpe
Entlüftungsschraube Kühlwasserpumpe
Die Entlüftungsschraube über dem
Gehäuse der Kühlwasserpumpe darf
nicht geöffnet werden, während der
Generator läuft. Wenn dies versehentlich
geschieht, wird durch die Öffnung Luft
angesaugt. Eine sehr aufwendige Entlüftung des gesamten Systems ist danach
erforderlich.
Fig. A.3.2-5: Entlüftungsschraube interne Kühlwasserpumpe
Seite 20
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
Entlüftungsschraube Thermostatgehäuse
Die Entlüftungsschraube am Thermostatgehäuse soll gelegentlich zur Kontrolle
geöffnet werden. Grundsätzlich soll die
Entlüftung nur bei stehender Maschine
vorgenommen werden.
Fig. A.3.2-6: Belüftungsschraube Thermostatgehäuse
Wassergekühlter Abgaskrümmer
Der Abgaskrümmer wird durch das aus
dem Zylinderkopf austretende Wasser
gekühlt.
Fig. A.3.2-7: Abgaskrümmer
Kühlwasserleitung
Kühlwasserleitung vom wassergekühlten
Abgaskrümmer zum wassergekühlten
Vorschalldämpfer.
Fig. A.3.2-8: Kühlwasserleitung
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 21
Der Panda Generator
Wassergekühlter Vorschalldämpfer
Fig. A.3.2-9: Wassergekühlter Vorschalldämpfer
Rücklauf externer Kühler
Von hier aus fließt das erhitzte Kühlwasser in den Radiatorkühler.
Fig. A.3.2-10: Externer Ausgleichsbehälter
Entlüftungsschraube
Die Entlüftungsschraube am wassergekühlten Vorschalldämpfer wird bei Erstbefüllung oder nach Reperaturarbeiten
benutzt.
Fig. A.3.2-11: Entlüftungsschraube Vorschalldämpfer
Seite 22
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
Rücklauf Ausgleichsbehälter
Die Entlüftungsleitung am wassergekühlten Vorschalldämpfer führt zum externen
Ausgleichsbehälter.
Fig. A.3.2-12: Überlauf
A.3.3 Komponenten des Kraftstoffsystems
Elektrische Kraftstoffpumpe
Der Panda Generator wird immer mit einer
externen, elektrischen (12 Volt DC) Kraftstoffpumpe geliefert. Die Kraftstoffpumpe
muss immer in der Nähe des Tanks montiert werden. Die elektrischen Anschlüsse
mit dem dafür vorgesehenen Anschlusskabel sind am Generator vorinstalliert. Da die
Ansaughöhe und der Förderdruck begrenzt
sind, kann es unter Umständen möglich
sein, dass zur Verstärkung eine zweite
Pumpe installiert werden muss.
Fig. A.3.3-1: externe Dieselpumpe
Anschlussstutzen für die Kraftstoffleitung
1. Kraftstoffvorlauf
2. Kraftstoffrücklauf
1
Fig. A.3.3-2: Kraftstoffanschlüsse
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 23
2
Der Panda Generator
Kraftstofffilter
Eine konsequente Filterung des Kraftstoffes ist bei allen Anlagen besonders wichtig.
Zum Lieferumfang des Generators gehört
ein Feinfilter, welcher bei einigen Modellen
innerhalb der Schalldämmkapsel fest montiert ist und bei anderen Modellen lose mitgeliefert wird. In allen Fällen muss aber
zusätzlich ein weiterer Vorfilter mit Wasserabscheider installiert werden. Siehe Hinweise zur Kraftstoffinstallation.
Fig. A.3.3-3: Kraftstofffilter
Kraftstoffmagnetventil
Das Kraftstoffmagnetventil öffnet automatisch, wenn bei dem Fernbedienpanel die
Taste „START“ gedrückt wird. Wenn der
Generator auf „OFF“ geschaltet wird,
schließt das Magnetventil. Es dauert dann
noch einige Sekunden, bevor der Generator stoppt. Wenn der Generator nicht
anspringt oder nicht einwandfrei läuft (z.B.
unruhig läuft), die Enddrehzahl nicht
erreicht oder nicht einwandfrei stoppt,
kommt in erster Linie das Kraftstoffmagnetventil als Ursache in Frage.
3
1
2
1) Kraftstoff - Magnetventil
2) Entlüftungsschraube Magnetventil
3) Magnetspule
Fig. A.3.3-4: Kraftstoff-Magnetventil
Einspritzdüsen
Fig. A.3.3-5: Einspritzleitungen
Seite 24
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
Glühkerzen
Glühkerzen erhitzen die Vorkammer
Fig. A.3.3-6: Glühkerzen
A.3.4 Komponenten der Verbrennungsluft
Ansaugluftzufuhr am Gehäuse
Durch diese Öffnung saugt der Motor frische Verbrennungsluft an. Es muß daher
darauf geachtet werden, dass diese Öffnung nicht abgedeckt wird.
Fig. A.3.4-1: Verbrennungsluft Eintritt
Luftansauggehäuse
Das Luftfiltergehäuse saugt Frischluft aus
der Kapsel an.
Fig. A.3.4-2: Luftansauggehäuse
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 25
Der Panda Generator
Luftfilter
Typ: MANN C2039
Fig. A.3.4-3: Luftfilter
Brennkammer Ansaugkrümmer
Fig. A.3.4-4: Ansaugkrümmer
Wassergekühlter Abgaskrümmer
Fig. A.3.4-5: Abgaskrümmer
Seite 26
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
Kompensator unter Wärmeisolierung
Dieses Teil ist durch den internen Aufbau
elastisch und kompensiert so Schwingungen
Fig. A.3.4-6: Abgasanschlusstutzen
Abgas-Austritt
Hier muß der Nachschalldämpfer angeschlossen werden.
Fig. A.3.4-7: Abgas-Austritt
A.3.5 Komponenten des elektrischen Systems
Anschluss Starterbatterie
1: Kabel für Starterbatterie (Plus)
2: Kabel für Starterbatterie (Minus)
2
Fig. A.3.5-1: Kabel für Starterbatterie
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 27
1
Der Panda Generator
Wechselstromausgang
Hier werden die Verbraucher angeschlossen.
1
Fig. A.3.5-2: Wechselstromausgang
Elektrische Anschlüsse zur Steuerung
1. Kraftstoffpumpe
2. Fernbedienpanel
3. VCS
4. AC-Kontroll-Box
1
2
3
Fig. A.3.5-3: elektrische Anschlüsse
Anlasser mit Magnetschalter
1. Anlasser und
2. Magnetschalter
1
2
Fig. A.3.5-4: Anlasser
Seite 28
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
4
Der Panda Generator
Stellmotor für Drehzahlregelung
Die Spannung des Generators wird durch
die „VCS“ in Verbindung mit dem Drehzahl-Stellmotor durch eine progressive
Drehzahlregelung beeinflusst. Das heißt,
mit steigender Belastung wird die Drehzahl erhöht.
Fig. A.3.5-5: Stellmotor
Blindstopfen für Drehzahlsensor
Hier kann zusätzlich ein Sensor für die
Automatikstartoption installiert werden.
Fig. A.3.5-6: Blindstopfen
Lichtmaschine
In der Regel eine 12V DC- Lichtmaschine,
welche die Starterbatterie auflädt.
Fig. A.3.5-7: Lichtmaschine
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 29
Der Panda Generator
Laderegler für Lichtmaschine
Der Spannungsregler für die 12V Lichtmaschine darf nicht abgedeckt werden, um
die Kühlung der internen Elektronik
sicherzustellen.
Fig. A.3.5-8: Laderegler
Generator Klemmkasten 230V/50Hz
N
L
L
Z
Für die Position des Generatorklemmkastens siehe Kapitel A2.
In diesem Kasten sind die elektrischen
Anschlusspunkte des AC-Generators verklemmt. Hier befindet sich auch die
Brücke für die Nullung des Generators.
Der Deckel darf nur abgenommen werden, wenn sichergestellt ist, dass der
Generator nicht versehentlich gestartet
werden kann.
Beispielbild
Fig. A.3.5-9: Generator Klemmkasten 230V/50Hz
Generator Klemmkasten 400V/50Hz
L1
L2
Für die Position des Generatorklemmkastens siehe Kapitel A2
In diesem Kasten sind die elektrischen
Anschlusspunkte des AC-Generators verklemmt. Hier befindet sich auch die
Brücke für die Nullung des Generators.
Der Deckel darf nur abgenommen werden, wenn sichergestellt ist, dass der
Generator nicht versehentlich gestartet
werden kann.
Beispielbild
Fig. A.3.5-10: Generator Klemmkasten 400V/50Hz
Seite 30
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
L3
N
PE
Der Panda Generator
Klemmleiste für Fernbedienpanel,
Sicherungen und Relais
F1 Sicherung 15A für DC
Ks
F2 Sicherung 25A für Anlasser
K2
Ks Relais für Anlasser
K2 Relais für Glühkerzen
K3 Relais für Kraftstoffpumpe
F1 F2
Fig. A.3.5-11: Klemmleiste
A.3.6 Sensoren und Schalter zur Betriebsüberwachung
Thermoschalter Zylinderkopf
Fig. A.3.6-1: Thermoschalter am Abgasanschluss
Thermoschalter am wassergekühlten
Abgaskrümmer
Fig. A.3.6-2: Thermoschalter am Abgaskrümmer
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 31
K3
Der Panda Generator
Thermoschalter Vorschalldämpfer
Hier erreicht die Kühlflüsseigkeit in der
Regel ihren höchsten Wert. Von hier fließt
sie zurück in den Kühler.
Fig. A.3.6-3: Thermoschalter am Abgasanschluss
Thermoschalter am Stirndeckel
Um die Temperatur in dem oelgefüllten
Generatorlager überwachen zu können,
ist ein Öltemperaturschalter in das System
eingebaut. Der Schalter befindet sich auf
dem Stirndeckel des Generators.
Fig. A.3.6-4: Öeltemperaturschalter
Thermoschalter in der Generator-Wicklung
1. Generator Wicklung
1
2. Thermoschalter
3. Gehäuse
2
3
Fig. A.3.6-5: Wicklungsschalter
Seite 32
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
Öldruckschalter am Dieselmotor
Fig. A.3.6-6: Öldruckschalter
Fehlerüberbrückungstaster
Der Fehlerüberbrückungstaster bietet die
Möglichkeit, den Generator zu starten,
wenn die elektrische Steuerung auf Grund
eines Fehlers im Kühlsystem durch Überhitzung abgeschaltet hat.
Fig. A.3.6-7: Fehlerüberbrückungstaster
A.3.7 Komponenten des Ölkreislaufs
Motoröl Einfüllstutzen mit Verschlußkappe
Beachte auch die Hinweise zur Motorölspezifikation.
Fig. A.3.7-1: Motoröl Einfülldeckel
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 33
Der Panda Generator
Motoröl Peilstab
Wenn der Füllstand die Mitte zwischen
Maximum und Minimum unterschritten
hat, muss der Ölstand bis zu Maximum
aufgefüllt werden.
Fig. A.3.7-2: Motoröl Peilstab
Motorölfilter
Der Ölfilter sollte bei einem Ölwechsel
ebenfalls mit ausgetauscht werden.
Fig. A.3.7-3: Motorölfilter
Motoröl Ablaßschlauch
Beim Ölwechsel wird die Schraube an diesem Schlauch geöffnet.
Fig. A.3.7-4: Motoröl Ablaßschlauch
Seite 34
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
A.3.8 Externe Komponenten
AC-Kontrollbox geöffnet
Beim Betrieb des Generators liegt in der
AC-Kontrollbox die Betriebsspannung von
120/230 bzw. 230/400V an. Es muss deshalb sichergestellt sein, dass der Generator nicht versehentlich gestartet werden
kann, wenn die Kontrollbox geöffnet ist.
Aus diesem Grunde soll bei allen Arbeiten
am elektrischen System mit gefährlicher
Spannung vor Beginn der Arbeit der
Minuspol der Starterbatterie abgeklemmt
werden.
Fig. A.3.8-1: AC-Kontrollbox
Spannungsregelung VCS
Die Abbildung zeigt die Steuerplatine für
die VCS-Spannungsregelung. Über diese
Steuerplatine werden die Steuersignale
für den Stellmotor für die Drehzahlregelung gegeben. Auf der VCS-Platine befinden sich auch Einstellmöglichkeiten für
die Regelparameter.
Fig. A.3.8-2: VCS
Externe Kraftstoffpumpe
Mit dem Panda Generator wird in der
Regel eine externe, elektrische Kraftstoffpumpe (12 Volt DC) geliefert. Die Kraftstoffpumpe muss nahe am Kraftstofftank
montiert
werden.
Die
elektrischen
Anschlüsse mit dem dafür vorgesehenen
Anschlusskabel sind am Generator vorinstalliert.
Fig. A.3.8-3: Externe Kraftstoffpumpe
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 35
Der Panda Generator
A.4 Betriebsanleitung
A.4.1 Vorbemerkungen
Vorglühen des Dieselmotors
Wenn der Dieselmotor als "Vorkammermotor" für eine indirekte Einspritzung des Kraftstoffes ausgelegt ist, muss der Motor vorgeglüht werden. Bei allen Kubota-Dieselmotoren wird dazu eine
Schnell-Glüheinrichtung eingesetzt. Diese Glühvorrichtung darf nur maximal 20 Sekunden ohne
Unterbrechung betätigt werden. Bei einer Umgebungstemperatur über 20°C (Plus) genügt im allgemeinen eine Vorglühzeit von 5 - 6 Sekunden. Bei niedrigeren Temperaturen muss die Vorglühzeit entsprechend länger gewählt werden.
Beispielbild
Hinweise zur Starterbatterie
Bei den Empfehlungen für die Auslegung der Starterbatterie orientiert sich Fischer Panda an dem
Normalbetrieb. Wenn ein Aggregat für extremen Winterbetrieb benötigt wird, soll die Kapazität
der Starterbatterie verdoppelt werden. Es ist in diesem Falle auch zu empfehlen, die Starterbatterie regelmäßig (d.h. mindestens alle 2 Monate) durch ein geeignetes Batterieladegerät zu laden.
Für den Start bei niedrigen Temperaturen ist eine optimal geladene Starterbatterie eine notwendige Voraussetzung.
Seite 36
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Der Panda Generator
A.4.2 Kontrolltätigkeiten vor dem Start (täglich)
1. Ölstandkontrolle (Sollwert: MAX).
ACHTUNG! ÖLDRUCKÜBERWACHUNG!
Der Dieselmotor schaltet sich zwar bei Öldruckmangel automatisch ab, es ist aber für den Motor sehr schädlich,
wenn der Ölstand die untere Grenze erreicht. Bei Bewegungen des Bootes im Seegang kann, wenn der Ölstand
bei Minimum steht, immer wieder kurzfristig Luft mit angesaugt werden. Dadurch reißt der Schmierfilm in den
Lagerstellen ab. Es ist deshalb erforderlich, dass der Ölstand täglich vor der ersten Inbetriebnahme des Generators kontrolliert wird. Wenn der Füllstand die Mitte zwischen Maximum und Minimum unterschritten hat, muss der
Ölstand bis zu Maximum aufgefüllt werden.
Abhängig von der Umgebungstemperatur sollten Sie die Art des Motoröls wechseln. Siehe
“Motoröl” auf Seite 105. Motorölmengen Siehe “Technische Daten” auf Seite 102.
2. Kontrolle Kühlwasserstand.
Der externe Ausgleichsbehälter sollte im kalten Zustand nur bis zu maximal 20% gefüllt sein. Es ist sehr wichtig,
dass ein möglichst großer Ausdehnungsraum über dem Kühlwasserstand erhalten bleibt.
3. Alle Schlauchverbindungen und Schlauchschellen auf Dichtigkeit prüfen.
Sofern an den Schlauchverbindungen Undichtigkeiten festgestellt werden, sind diese sofort zu beheben. Dabei
muss auch besonders die Seewasser-Impellerpumpe kontrolliert werden. Es ist durchaus möglich, dass die Seewasser-Impellerpumpe abhängig von der Betriebsituation an der Wellenabdichtung undicht wird. (Dies kann verursacht werden durch Sandkörner im Seewasser etc.) In diesem Falle sollte die Pumpe sofort gewechselt werden,
weil das heruntertropfende Seewasser durch den Keilriemen im Schalldämmgehäuse versprüht wird und sehr
schnell enorme Korrosionsschäden verursachen kann.
4. Alle Klemmkontakte der elektrischen Leitungen kontrollieren. (Fester Sitz)
Dies betrifft insbesondere die Kontakte der Temperaturschalter, welche im Störungsfalle den Generator automatisch abschalten sollen. Nur wenn diese Anlage regelmäßig überprüft wird, besteht die Sicherheit, dass sie im Störungsfalle auch den Generator schützen kann.
5. Alle Befestigungsschrauben an Motor und Generator auf festen Sitz prüfen.
Es gehört zur Sicherheit des Generators, dass die Befestigungsschrauben regelmäßig kontrolliert werden, Jedes
Mal, wenn der Ölstand kontrolliert wird, muss man einen Blick auf diese Schrauben werfen.
6. Wahlschalter Landstrom/Generator auf Null stellen oder alle Verbraucher ausschalten.
Der Generator soll nur gestartet werden, wenn alle Verbraucher abgeschaltet sind.
Wenn der Generator mit eingeschalteten Verbrauchern abgeschaltet worden war und für längere Zeit gestanden
hat oder wenn er mit aufgeschalteter Last gestartet worden ist, wird unter Umständen die Erregung des Generators unterdrückt, wobei auch der Restmagnetismus, der zur Erregung des Generators erforderlich ist, gemindert
werden kann. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass der Generator durch eine Gleichspannungsquelle
nacherregt werden muss. Wenn der Generator sich beim neuen Start nicht mehr selbstständig erregt, dann muss
die Erregung durch eine Gleichspannungsquelle erneut herbeigeführt werden.
7. Die Funktion der automatischen Überwachung und Öldruck kontrollieren
Der Test dieser Überwachungsfunktion erfolgt, indem ein Kabelende von einem der Überwachungsschalter abgezogen wird. Dann muss der Generator automatisch abschalten. Bitte beachten Sie auch die vorgeschriebenen
Wartungsintervalle (siehe Checkliste im Anhang!).
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Seite 37
Der Panda Generator
A.4.3 Start des Generators - siehe Fernbedienpanel Datenblatt
A.4.4 Abschalten des Generators - siehe Fernbedienpanel Datenblatt
A.4.5 Starten des Generators mittels Fehlerüberbrückungsschalter
Mit dem Fehlerüberbrückungs-Taster können manuell anliegende Fehlermeldungen (z.B. durch
Übertemperatur) überbrückt werden. Solange der Taster niedergehalten wird, sind die Fehlermeldungen abgeschaltet. Der Generator kann dann über das Fernbedienpanel gestartet werden.
Falls der Generator durch Übertemperatur abgeschaltet hat, kann auf diese Weise durch eine
kurze Laufzeit (selbstverständlich ohne Belastung) die Betriebstemperatur gesenkt werden, so
daß der Fehlerschalter wieder in die Ausgangsstellung zurückschaltet.
ACHTUNG: - Wenn sich der Generator beim Betrieb mit Last aus Temperaturgründen
abschaltet, muß unverzüglich untersucht werden, welche die Ursache ist. Das kann ein
Fehler am Kühlsystem oder an einem der Lüfter bzw. auch in der Lüfterstromversorgung
oder irgendein Fehler im Bereich des äußeren Kühlsystems sein.
Die elektrische Spannung sinkt mit der sich verlangsamenden Drehzahl des Motors. Für verschiedene elektrische Geräte (z.B. Kühlkompressoren, Klimakompressoren und andere Elektromotoren) kann dies unter Umständen schädlich sein, wenn die Motoren durch die sich
vermindernde Spannung zum Stillstand kommen, statt ordnungsgemäß abgeschaltet zu werden.
(Siehe auch Hinweise zur Spannungsüberwachung mit automatischer Abschaltung bei Unterspannung und Überspannung zum Schutz von Verbrauchern).
Dies gilt auch für den Fall, daß der Generator mit eingeschalteten Verbrauchern gestartet wird.
Normalerweise kommt der Generator nicht mehr in Erregung, wenn eine gewisse Grundlast aufgeschaltet ist. Der Generatormotor läuft zwar, der Generator wird aber keine Spannung abgeben.
Es kann auch vorkommen, daß der Generator eine Spannung aufbaut, die wegen der aufgeschalteten Verbraucher nicht den vollen Wert erreicht, wodurch es möglich ist, daß u.U. ein eingeschalteter Elektromotor nicht anlaufen kann und dadurch zu Schaden kommt (z.B.
durchbrennt).
Seite 38
Panda_12000NE_PVMV-N_deu - Kapitel A: Der Panda Generator
Installationshinweise
B. Installationshinweise
B.1 Anschlüsse am Generator
ACHTUNG! Vor der Installation bzw. Bearbeitung unbedingt “Sicherheitshinweise” auf
Seite 9 lesen.
B.1.1 Vorbemerkungen
•
Frischluftzufuhr für Verbrennungsluft muss ausreichend sein.
•
Es muss sichergestellt werden, dass die Kühlluftzufuhr von unten bzw. seitlich ausreichend ist.
•
Der Kühler darf nicht abgedeckt werden.
•
Der darf nur von Fachpersonal geöffnet werden.
•
Abgeschlossenheit! Schlüssel vor Unbefugten verwahren.
B.1.2 Anschlüsse
01
02
03
04
01. Anschluß Kraftstoff IN
02. Anschluß Kraftstoff OUT
03. Kabel für Kraftstoffpumpe
04. Kabel für Fernbedienpanel
05. Kabel für VCS
05
06
08
09
06. Kabel für AC-Kontrollbox (nicht bei allen Modellen)
07. Generator Ausgang
08. Kabel für Starterbatterie Minus (-)
09. Kabel für Starterbatterie Plus (+)
Fig. B.1.2-1: Anschlüsse- Schema
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
07
Seite 37
Installationshinweise
B.1.3 Kraftstoff Installation
Am Generator ist ein Kraftstofffilter mit Wasserabscheider bereits installiert. Generell müssen
Kraftstoff-Vorlauf und Kraftstoff-Rücklauf mit einem eigenen Kraftstoffansaugstutzen am Dieseltank angeschlossen werden.
Wenn der Generator höher als der Tank montiert wird, sollte unbedingt die Rücklaufleitung zum
Tank bis auf die gleiche Eintauchtiefe in den Tank hinein geführt werden wie auch die Ansaugleitung, um zu vermeiden, daß nach dem Abschalten des Generators der Kraftstoff in den Tank
zurücklaufen kann, was zu erheblichen Startschwierigkeiten nach längerem Abschalten des
Generators führt.
Falls die Rücklaufleitung nicht ebenfalls als Tauchrohr in den Tank hineingesetzt werden kann,
sollte unbedingt durch ein Rückschlagventil in der Ansaugleitung gewährleistet werden, daß der
Kraftstoff nach dem Abschalten des Generators nicht zurückfließen kann.
Grundsätzlich ist der Panda selbstentlüftend. Nach der ersten Inbetriebnahme oder nach längerer Stillstandzeit sollten die Hinweise "Entlüftung des Krafstoffsystems“ beachtet werden.
Siehe “Entlüften des Kraftsoffsystems” auf Seite 70.
Die folgenden Komponenten müssen installiert werden:
1. Kraftstoffvorfilter
2. externe Kraftstoffpumpe
3. Rückschalgventil
Die externe elektrische Kraftstoffförderpumpe soll in der Nähe des Tanks montiert werden.
1
2
3
1. Generator
2. Rückschlagventil
3. Externe Kraftstoffpumpe
4
4. Externer Kraftsofffilter
5. Kraftstofftank
Fig. B.1.3-1: Kraftstoffanschluss - Schema
Seite 38
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
5
Installationshinweise
B.1.4 Anschluss der 12V Starterbatterie
Für den Panda Generator muss eine eigene separate 12V Starterbatterie montiert werden.
Das Pluskabel (+) der Batterie wird direkt an dem Magnetschalter des Anlassers angeschlossen
(Position 01). Das Minuskabel (-) der Batterie wird wird unterhalb des Anlassers am Motorblock
angeschlossen (Position 02).
ACHTUNG!
Es muss sichergestellt sein, dass zuerst die Kabel am Generator angeschlossen werden
und erst dann an die Batterie. Um große Spannungsverluste zu vermeiden sollte die Batterie möglichst nah an den generator installiert werden. Der Pluspol der Batterie wird an
dem roten Kabel angeschlossen, der Minuspol an dem blauen Kabel.
1
3
2
1. Generator
2. Starterbatterie 12V
3. Batteriehauptschalter
4. Batteriesicherung
Fig. B.1.4-1: Starterbatterieanschluss 12V - Schema
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Seite 39
4
Installationshinweise
B.1.5 Anschluss der elektrischen Komponenten
1
2
4
3
1. Generator
2. Externe Kraftstoffpumpe
3. Fernbedienpanel (P6-50 oder P6+)
4. AC-Kontrollbox (Beispielbild)
Fig. B.1.5-1: elekt. Anschluss - Schema
Seite 40
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
B.1.6 Anschluss des externen Kühlers
2
1
1. Generator
2. Externer Kühler
Fig. B.1.6-1: Kühleranschluss - Schema
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Seite 41
Installationshinweise
B.2 AC-Kontrollbox
Zum Betrieb der Panda Generatoren ist eine AC-Kontrollbox erforderlich. Je nach Generatorleistung ist diese AC-Kontrollbox unterschiedlich dimensioniert und bestückt. Sie ist mit einem
abschließbaren Deckel versehen.
Dieser muß unbedingt verschlossen sein, während der Generator läuft, da bei allen Modellen
während des Betriebes 400V in der AC-Kontrollbox anliegen.
2
1
3
1. Anschlußleiste for Erregerkabel
2. VCS-Platine (nicht bei ND Modellen)
3. Kondensatoren
Fig. B.2-1: AC-Box - Beispiel
Seite 42
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
B.2.1 Elektronische Spannungsregelung
Die VCS-Steuerung dient zur Regulierung der Drehzahl des Motors und damit der Spannung des
Generators. Sie gehört zum Zubehör und wird extern angeschlossen. (Bei ND Modellen nicht
vorhanden
VCS-Steuerplatine
1
2
3
6
4
7
5
1. Anschluß Meßpannung
2. Einstellung Boosterspannung (nocht verstellen!)
3. Einstellung VCS-Spannung
4. Anschluß VCS Eingang
5. Elektrische Sicherung (1,6A träge)
6. Potentiometer für Boosterzeit
7. Anschluß für PC
Fig. B.2.1-1: VCS - Beispiel
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Seite 43
Installationshinweise
B.3 Die Lüfterregelung
Temperaturabhängige stufenlose Drehzahlregelung für einen oder zwei Gleichstromlüfter.
Der Regler muß an einem trockenem, befüfteten Ort montiert werden. Die Montage darf nur
senkrecht ausgeführt werden!
Die Drehzahlregelung des Lüfters erfolgt über Puls-Pausen-Modulation der Betriebsspannung.
Das Puls-Pausen-Verhältnis wird über einem externen NTC-Fühler (Klemme 7 und 8) von der
Kühlwassertemperatur abhängig gemacht. Bei Erreichen der oberen Grenztemperatur wird die
volle Betreibsspannung zum Lüfter durchgeschaltet.
Der Lüfterregeler kann über den Anschluß „ON“ (Klemme 9) ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Liegt an dem Anschluß „ON“ die gleiche Spannung wie an dem Anschluß „Batterie (+)“ ist der
Lüfterregler eingeschaltet. Liegt an dem Anschluß „ON“ keine Spannung an, ist der Lüfterregler
ausgeschaltet. Wird dieseOption nicht benötigt, so kann der Anschluß „ON“ direkt auf der Leiterplatte, über die Lötbrücke J1, mit dem Anschluß „Batterie (+)“ verbunden werden.
J1 geschlossen: Lüfterregler immer an
J1 offen: Lüfterregler nur an, wenn Betriebsspannung an Anschluß „ON“
Die Lötbrücke J1 befindet sich von der Hauptanschlußklemme aus gesehen direkt hinter der
Sicherung auf der Leiterplatte.
05
06
02
01
03
04
07
01. Anschlußklemme Batterie (+)
02. Klemme 7
03. Klemme 8
04. Klemme 9
05. Interne Sicherung
06. Lötbrücke J1
08
07. Potentiometer Start
08. Potentiometer Window
09. Potentiometer Freq
10. Klemme 11+12
11. Klemme 13+14
Fig. B.3-1: Lüftersteuerung - Beispiel
Seite 44
09
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
10 11
Installationshinweise
B.4 Das Kühlsystem
Das Kühlsystem / allgemeine Hinweise
Der PANDA Generator wird in der Fahrzeugversion in der Regel ohne Kühler geliefert. Nach
Wunsch des Kunden stehen aber verschiedene Radiatorkühler zur Verfügung, die entsprechend
der Einbau- und Betriebssituation auszuwählen sind. Die Kühleinheit kann auch mit einem normalen handelsüblichen Fahrzeugkühler zusammengestellt werden.
Bestimmung der Größe des Kühlers
Bei der Bestimmung der Größe des Kühlers muß man sich an der Gesamtwärmelast des Aggregates orientieren. Diese entspricht ohne den wassergekühlten Vorschalldämpfer der Generatornennleistung. Mit dem wassergekühlten Vorschalldämpfer (PVMV, PVMH und PVMVN) liegt die
Wärmelast beim 1,8-fachen der Generatornennleistung (z.B. Panda 12000 PVMV-N besitzt eine
Gesamtwärmelast von ca. 18kW). Mit diesen Werten kann der Kühler von jedem guten Kühlerservicebetrieb bestimmt werden. Es sollte dabei aber unbedingt darauf hingewiesen werden, daß
der Kühler mit hohen Sicherheitsreserven ausgelegt werden muß. Es kommt immer wieder vor,
daß die Kühler zu klein berechnet werden. ICEMASTER stellt auch verschiedene Kühler (für horizontalen und vertikalen Einbau) als Standardbauteile für die Aggregate zur Verfügung.
Kühler Einbauort
Der Ort und die Einbaulage des Kühlers müssen sorgfältig überlegt werden. Es ist dabei insbesondere wichtig, daß die warme Luft ausströmen kann. Aus diesem Grunde ist der einfachste
Einbauort des Kühlers waagerecht auf dem Fahrzeugdach (wenn man davon absieht, daß evtl. in
engen Einfahrten auch hier noch eine Behinderung eintreten könnte).
Der Hersteller ist gerne bereit, Ratschläge für den Einbau des Kühlers zu geben. Es muß nur
ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß alle Empfehlungen dieser Art nur unverbindlich
sein können. Es kommt immer wieder vor, daß besondere Einflüsse nicht von vornherein erkannt
werden. Der Kunde oder der Einbau-Techniker muß deshalb immer damit rechnen, daß evtl.
auch Korrekturen an der Lage oder am Einbauort des Kühlers vorgenommen werden müssen.
Der Hersteller kann keine Haftung für die Empfehlungen, die nach bestem Wissen gegeben werden, übernehmen. Vorsichtshalber sollte deshalb immer darauf geachtet werden, daß die Luftaustrittsöffnung für das Abströmen der Warmluft so groß wie nur irgendwie möglich ausgelegt
wird. Oftmals entsteht dabei ein Konflikt mit dem Fahrzeuglackierer, der an einer unterbrechungsfreien Oberfläche interessiert ist. Hier muß sich der Installateur durchsetzen.
Kühler, die waagerecht eingebaut werden, und bei denen die warme Luft nach unten weggeblasen werden soll, müssen u.U. wesentlich größer ausgelegt werden als Kühler, bei denen die
warme Luft durch thermischen Auftrieb nach oben abfließen kann.
Es ist auch zu berücksichtigen, daß sich beim Ausblasen der warmen Luft nach unten auf dem
Boden ein Wärmestau ergibt, wodurch die warme Luft wieder nach oben getrieben wird und
erneut in den Bereich des Kühlers gelangt. In diesem Falle ist ein freies Abfließen der warmen
Luft nicht mehr gewährleistet. Falls die Warmluft durch Kanäle abgeführt werden muß, sind evtl.
zusätzliche Lüfter erforderlich.
Die Ableitung der warmen Luft aus dem Kühler muß sicher gewährleistet sein.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
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Installationshinweise
Zulässige Kühlwassertemperaturen
Die Leistung des Kühlers muß so bemessen sein, daß die Kühlwassereintrittstemperatur am
Generator bei gewöhnlichem Betrieb nicht höher als 70°C ist. Der Kühlwassereintritt muß an der
Kühlwasserpumpe angeschlossen werden.
Die Kühlwasserumlaufmenge muß so groß ausgelegt sein, daß die Temperaturdifferenz zwischen Eingang zum Motor und Ausgang vom Motor (unter Vollast) nicht über 12°C liegt. Falls ein
wassergekühlter Vorschalldämpfer integriert ist, darf die Differenz auch bis zu 17K betragen.
Die Schläuche sind so zu verlegen, daß Knicke scharfe Biegungen und sonstige Widerstände
vermieden werden. Ggfls. muß der Kühlwasservolumenstrom gemessen werden. Folgende
Werte sind mindestens erforderlich:
Erforderliche Kühlwassermengen:
Panda 4500 ............................... min. ca. 10 l/min
Panda 8000 - 9000 ................... ca. 16 bis 22 l/min
Panda 12000 - 14000 ............... ca. 24 bis 28 l/min
Panda 18 - 24 ........................... ca. 32 bis 38 l/min
Panda 30 - 32 ........................... ca. 40 bis 45 l/min
Panda 42 - 65 ........................... ca. 50 bis 60 l/min
Je größer die Menge des umlaufenden Kühlwassers ist, um so geringer ist die Temperaturdifferenz. Wenn der erforderliche Kühlwasser-Volumenstrom nicht erreicht wird, kann durch Verändern des Riemenscheibendurchmessers an der Pumpe die Drehzahl der Pumpe und damit die
Leistung erhöht werden.
ACHTUNG! Der Druck im Kühlwasserkreis darf 0,7 bar nicht überschreiten!
Aufbau und Lage des Radiatorkühlers
Der Radiatorkühler kann abseits vom Generator an einer gut belüfteten Stelle montiert werden.
Dabei muß darauf geachtet werden, daß die Luftausströmung des Kühlers in voller Fläche frei ist.
Turbulenzen sind zu vermeiden. Hier konkurriert sehr oft das ästhetische Empfinden der Karosseriegestalter mit den technischen Erfordernissen.
Der Kühler kann stehend (vertikal) oder liegend (horizontal) montiert werden. Es ist zu berücksichtigen, daß die Luft über dem Lüftermotor angesaugt wird.
Das beste Ergebnis wird erreicht, wenn der Kühler waagerecht auf dem Fahrzeugdach montiert
werden kann.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
Mögliche Position des externen Radiatorkühlers
1
2
3
1. Radiatorkühler auf dem Dach
2. Radiatorkühler vertikal
3. Radiatorkühler unter dem Fahrzeug
Fig. B.4-1: Kühlermontage - Beispiel
Bei horizontaler Montage des Kühlers (Dachkühler, Unterflurkühler) muß beachtet werden:
Um Störungen am Lüftermotor zu vermeiden müssen 4-5 Löcher (Durchmesser ca. 4mm) auf der
Rückseite des Lüfters nachträglich gebohrt werden, damit mögliches Wasser (Regenwasser,
Kondenswasser, Schwitzwasser usw.) problemlos auslaufen kann. (siehe unten 02) Allgemein
gilt, dass der Lüfter ein Verschleißteil ist und einmal im Jahr ausgewechselt werden sollte.
1
2
Fig. B.4-2: Wasserablauf Lüfterrad - Beispiel
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
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Installationshinweise
1. Stecker für Lüftersteuerung
2. Bohrungen (Durchmesser 4mm)
Fig. B.4-2: Wasserablauf Lüfterrad - Beispiel
Abstand des Kühlers zum Aggregat
Die am Generator montierte Kühlwasserpumpe ist so ausgelegt, daß eine Entfernung zum Kühler
von bis zu maximal 5m Länge möglich ist. Hierbei ist dann der Schlauchquerschnitt entsprechend auszulegen. Der minimale Innendurchmesser beträgt 18mm (Panda 4500). Es muß für
beide Seiten (also Vor- und Rücklauf) ein saugfester und temperaturbeständiger Schlauch (mind.
120°C) verwendet werden.
Minimale Schlauchdurchmesser für Kühlwasserleitungen:
Panda 04 kW
.................... Ø18mm (¾")
Panda 06 bis 20 kW .................... Ø25mm (1")
Panda 25 bis 30 kW .................... Ø32mm (1¼")
Panda 40 bis 50 kW .................... Ø38mm (1½")
Panda 50 bis 60 kW .................... Ø44mm (1¾")
Kühlerwasserausgleichsbehälter
Es ist unbedingt erforderlich, daß neben dem Kühler ein Ausgleichsbehälter mit Entlüftungsmöglichkeit montiert wird. Die Entlüftungsleitung sollte an der höchsten Stelle des Kühlers angeschlossen werden. Hierzu genügt eine Leitung mit einem maximalen Innendurchmesser von
10mm, die bis zum Ausdehnungsgefäß geführt werden muß. Eine weitere Leitung, die am Boden
des Ausdehnungsgefäßes anzuschließen ist, kann an jeder beliebigen Stelle mit dem Kühlsystem verbunden werden (z.B. T-Stück). Häufig ist aber auch am Kühler selbst eine Anschlußmöglichkeit vorgesehen.
Der Kühlwasserausgleichsbehälter wird normalerweise nicht von ICEMASTER mitgeliefert.
Hierzu ist ein handelsüblicher Ausgleichsbehälter aus dem KFZ-Zubehörbereich am bestem
geeignet.
Kühlwasserpumpe
Der Generator ist normalerweise mit einer normalsaugenden (nicht selbstansaugenden) Zentrifugalpumpe ausgestattet. Diese Pumpe reicht aus, wenn die Auslegung der Kühlwasserleitungen
etc. dem üblichen Standard entspricht. ICEMASTER übernimmt hierfür aber keine Gewähr. Im
Zusammenhang mit der Installation muß immer geklärt werden, ob die Kühlwasser- Umwälzmenge ausreichend ist. Es muß immer damit gerechnert werden, daß durch eine externe Pumpe
der Kühlwasserfluß unterstützt werden muß.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
Frostschutz
Im Interesse der Sicherheit muß die Konzentration der Frostschutzlösung regelmäßig kontrolliert werden. Werksseitig ist die Frostschutzlösung für Temperaturen bis -15°C abgestimmt. Wenn
beim Transport oder bei der Lagerung niedrigere Temperaturen in Betracht kommen, muß die
Kühlwasserfüllung unbedingt abgelassen werden. Das Kühlsystem des Generators ist aus bautechnischen Gründen jedoch so angeordnet, daß im eingebauten Zustand ein Ablassen des
Kühlwassers nur möglich ist, wenn Druckluft in das System geblasen wird. Hierzu genügt ein
Überdruck von ca. 0,5 bar, um das Wasser auszublasen.
Ansaugluftfilter als Lärmquelle
Ein externer Ansaugluftfilter (nicht im Lieferumfang enthalten) muß immer verwendet werden,
wenn der Generator in einer staubbelasteten Umgebung betrieben wird. Dieser Filter wird über
einen Schlauch mit einem Stutzen am Generatorgehäuse verbunden. Der Filter kann eine sehr
erhebliche Geräuschquelle sein. Falls dies der Fall ist, sollte ein Ansaugluftgeräuschdämpfer bei
ICEMASTER in der entsprechenden Nennweite bestellt werden. Hierbei handelt es sich um
einen Zylinder, der aber verhältnismäßig viel Platz einnimmt (Gesamtlänge ca. 700mm, Durchmesser 100mm).
Fahrzeuggeneratoren mit Zentrifugal-Kühlwasserpumpe
Wenn der Kühler aus technischen Gründen relativ weit entfernt vom Generator installiert werden
muß und hinzu noch eine komplizierte Leitungsverlegung mit mehreren Richtungsänderungen
erforderlich ist, kann auch eine Impellerpumpe vorgesehen werden. Diese Kühlwasserimpellerpumpe wird als zusätzliche Pumpe auf dem Generator montiert. Sie wird über Keilriemen angetrieben. Die Pumptätigkeit wird dabei durch einen "Gummiimpeller" ausgeübt.
ACHTUNG! Temperaturbeschränkung!
Die Impellerpumpe darf nur verwendet werden, wenn durch die Auslegung des Kühlers sichergestellt ist, daß die Temperatur des Rücklaufkühlwassers beim Eintritt in die Pumpe im Dauerbetrieb 70°C nicht überschreitet. Kurzzeitige Spitzen bis 75°C sind zulässig. Diese dürfen aber auf
keinen Fall über längere Zeit anliegen. Wenn die Kühlwassertemperatur über die zulässige Rate
hinausgeht, kann dies schon nach sehr kurzer Betriebszeit dazu führen, daß die Flügel des
Impellers abreißen. Der Vorteil dieser Impellerpumpe liegt darin, daß diese Pumpe als "Verdrängerpumpe" selbstansaugend ist und deshalb sehr unempfindlich gegen Luftblasen etc. ist.
Die Entlüftung des Kühlsystems mit Hilfe der selbstansaugenden Impellerpumpe ist sehr einfach.
In manchen Fällen wird allein aus diesem Grund diese Pumpe zusatzlich installiert. Leider ist das
Betriebsgeräusch dieser Pumpen sehr stark.
Allerdings muß trotzdem darauf geachten werden, daß an dem höchsten Punkt des Kühlsystems
eine Zone eingerichtet ist, in der sich im Kühlwasser enthaltene Luftblasen absetzen können.
Dieses ist in der Regel der Kühlwasserausgleichsbehälter, sofern dieser direkt mit dem Tank verbunden ist. Wenn der Kühlwasserausgleichsbehälter jedoch so in das System eingebunden ist,
daß er nicht von dem durchlaufend zirkulierenden Wasser erreicht wird, kann auch an beliebiger
Stelle in der Zirkulationsleitung ein Luftabscheider eingebaut werden, der dann wiederum mit
dem Ausgleichsbehälter verbunden werden kann (siehe nächste Seite).
Im Zweifelsfall sollten Sie eine Zeichnung mit dem Vorgesehenen Kühlwasserleitungsschema an
ICEMASTER einsenden, und dieses dort prüfen lassen.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
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Installationshinweise
Installation mit Spezial-Luftabscheider
Falls sich eine einwandfreie funkionierende automatische Entlüftung aufgrund von Hindernissen
bei der Leitungsführung nicht erreichen läßt, muß ein "Luftabscheider" an allen kritischen Stellen
im Kreislauf eingerichtet werden. An jedem Luftabscheider muß ein selbsttätig wirkendes Entlüftungsventil installiert sein.
Überwachung der Temperaturwerte
Es ist vorgeschrieben, nach der Installation des Generators bei der ersten Inbetriebnahme die
Temperaturwerte in der Zirkulation des Kühlwasserkreises zu messen. Hierzu müssen zwei Fernthermometer verwendet werden. Ein Anschluß muß am Kühlwassereingang zum Motor angebracht werden, der zweite am Kühlwasserausgang. Der Generator muß dann nach einer kurzen
Warmlaufphase mit mindesrens 75% der Nennleistung belastet werden. Die Kühlwasserzirkulation ist zu überprüfen. Die Werte müssen innerhalb folgender Grenzen liegen:
1. Kühlwassereinlaß maximal 70°C im Dauerbetrieb bei maximaler Last
2. Kühlwasserauslaß maximal 85°C im Dauerbetrieb
3. Differenz der beiden Werte: Dieser Punkt ist besonders wichtig und gibt Hinweise auf die Zirkulation des Kühlwassers. Die Differenz sollte bei einem Kühlwassersystem mit integriertem
wassergekühlten Vorschalldämpfer maximal 17°C betra gen. In der Regel sollte sie aber zwischen 10 und12°C liegen.
Wenn die Differenz mehr als 15°C beträgt, ist die K ühlwasserzirkulation nicht ausreichend. Es
muß dann die Wasserzirkulation erhöht werden. Dieses kann z.B. gelöst werden, indem die Leitungsführung verbessert wird oder der Riemenscheibendurchmesser verkleinert wird. Es ist
unbedingt erforderlich, nach der Installation des Generators die Leistung des Kühlsystems durchzumessen. Die oben genannten Werte sind als maximal zulässige Werte anzusehen. Sie gelten
auch für den Betrieb mit erhöhten Temperaturen. Im Dauerbetrieb bei Außentemperaturen um
20°C müssen die Werte an der unteren Grenze der Tol eranz liegen.
Einbau einer Kühlwassertemperaturanzeige
Beim Einbau von sensitiven Systemen (z.B. in Fernsehübertragungswagen, Rettungsfahrzeugen
oder sonstigen Fahrzeugen mit empfindlichen meßtechnischen Einrichtungen) sollte eine Fernanzeige für Kühlwassertemperaturen eingebaut werden. In diesem Fall können handelsübliche
Kühlwasseranzeigegeräte mit Fernthermometer verwendet werden. Es sollten aber unbedingt
zwei Anzeigeninstrumente eingebaut werden:
1. Kühlwasser-eintritt
2. Kühlwasser-austritt
Dabei ist es unerheblich, an welcher Stelle gemessen wird. Es können von ICEMASTER TStücke für Schlauchelemente bezogen werden, in welche dann handelsübliche Fühler eingebaut
werden können.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
Temperaturüberwachung:
1. Temperatur am Zylinderkopf
2. Temperatur am Abgaskrümmer
3. Temperatur im Wicklungsbereich des Generators (nur für Aggregate ab Panda 8000)
Die Überwachung der Wicklungstemperatur ist nicht mit einer besonderen Anzeige ausgerüstet.
Das Kraftstoffmagnetventil ist als Unterbrecher in den Stromkreis des Relais für den Motorstopmagneten bzw. die Kraftstoffpumpe eingeschaltet. Wenn durch Wicklungsübertemperatur der
Generator abschaltet, wird dieses deshalb u.U. nicht angezeigt. In diesem Fall kann evtl. eine
sehr lange Wartezeit erforderlich sein. Diese kann nur durch Eingriff in die Schaltung überbrückt
werden. Der Vorgang muß von einem Elektriker durchführt werden, der den Schaltplan hierfür
verwenden muß. Es genügt, wenn der Stecker, der zu dem Fühlerkabel führt, geöffnet wird und
im Stecker beide Leiter überbrückt werden.
Diese Abschaltung sollte aber nur die letzte Möglichkeit sein! Sie spricht nur an, wenn auf Grund
unzulänglicher Betriebsbedingungen die Temperatur des Generators über den zulässigen Wert
hinausgeht. Es muß dann geklärt werden, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die normalen Betriebsbedingungen wiederherzustellen.
Protokollieren der Temperaturwerte
Zu jedem Handbuch werden Einbauprotokolle mitgeliefert, welche nach dem Einbau auszufüllen
und an der Hersteller zurückzusenden sind (Kopie). Der Generator sollte dabei mit mindestens
70% seiner maximalen Leistung getestet werden. Die Temperaturwerte müssen mit der maximal
möglichen Leistung getestet werden. Dabei müssen die Außentemperaturen berücksichtigt werden. Die Werte für T1 (siehe Zusatzeinbauprotokoll für Fahrzeugversion) dürfen 85°C auch bei
hohen Außentemperaturen und maximaler Last nicht überschreiten. Ggfls. muß die maximal
zulässige Leistung reduziert werden (z.B. durch Sicherungen).
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
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Installationshinweise
Installation mit externem Kühler bei der Erstinbetriebnahmeoder nach Reparaturen
An allen Aggregaten, die ab Frühjahr 1995 hergestellt wurden, wird in der Regel ein Entlüftungsventil montiert. Zur Entlüftung des Aggregates muß auf den Anschlußstutzen des Entlüftungsventils ein Schlauch gesteckt werden (Nennweite: 6-8mm). Es wird ein klarsichtiger Schlauch
empfohlen, da dadurch der Vorgang der Entlüftung gut zu beobachten ist. Der Schlauch ist mit
einer leichten Schlauchschelle auf dem Anschlußnippel zu befestigen. Der Schlauch muß ausreichend lang sein, um das andere Ende während der Inbetriebnahme in dem geöffneten Kühlwasserausgleichsbehälter einleiten zu können.
Zunächst wird das Kühlwasser in den Kühlwasserausgleichsbehälter eingefüllt. Vor der nachfolgenden Prozedur muß das Entlüftungsventil vollständig geöffnet werden. Vorher sollte man sich
vergewissern, ob die Anschlußleitung ordnungsgemäß durch ein T-Stück mit der Kühlwasserrücklaufleitung, die Leitung vom externen Kühler zum Generator hin, verbunden wurde. Diese
Leitung sollte einen Innendurchmesser von 12mm besitzen. Da die Kühlwasserleitungen aus
technischen Gründen nur sehr schwer "stetig" steigend verlegt werden können, bildet sich in der
Regel beim Einfüllen ein Widerstand dadurch, daß die im Generator und im Motor befindliche Luft
nicht oder nur mit Schwierigkeiten verdrängt werden kann. Dieser Vorgang kann dadurch erleichtert werden, daß man durch die oben erwähnte Entlüftungsleitung einen Unterdruck erzeugt. Der
Vorgang wird erheblich erleichtert, indem durch den klarsichtigen Entlüftungsschlauch Luft
ansaugt wird (wenn entsprechend vorsichtig vorgegangen wird, kann dieses auch problemlos mit
dem Mund geschehen).
Währenddessen sollte gleichzeitig beim Kühlwasserausgleichstank Wasser nachgefüllt werden.
Sobald das angesaugte Kühlwasser in der klarsichtigen Entlüftungsleitung erkennbar ist, kann
der Generator gestartet werden (hierzu sind selbstverständlich alle anderen Maßnahmen zu
berücksichtigen, wie z.B. die Überprüfung, ob Motoröl aufgefüllt ist etc., wie sie für die Inbetriebnahme des Generators vorgeschrieben sind). Während des Startvorganges muß am geöffneten
Kühlwasserausgleichsbehälter ständig Kühlwasser nachgefüllt werden, so daß von oben keine
weitere Luft mehr in das System eindringen kann.
Während des Startversuches sollte die Entlüftungsleitung mit ihrem anderen Ende in die offenstehende Einfüllöffnung des Kühlwasserausgleichsbehälters eingelegt sein, so daß das dort vermutlich austretende Kühlwasser wieder in den Behälter zurückläuft.
Es ist entscheidend für den Erfolg dieser Prozedur, daß genügend Wasser bis in die interne Kühlwasserpumpe vordringt, so daß die Kühlwasserpumpe ihre Funktion aufnehmen kann. Die Kühlwasserpumpe kann kein Wasser fördern, solange sich Luft in ihrem Gehäuse befindet.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
Installation für vertikale Kühlermontage
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01. Kühlwasserausgleichstank
02. Motorentlüftungsleitung
03. Entlüftungsschraube
04. Lüfter für Radiatorkühler
05. Radiatorkühler
06. Sperrventil Kühlwasser
11
09
07. Thermoschalter
08. Tauchpumpe im Eimer
09. Wassergekühlter Vorschalldämpfer
10. Interne Kühlwasserpumpe
11. T-Stück
Fig. B.4-3: Vertikaler Kühler - Schema
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10
Installationshinweise
Installation für Kühlermontage unter dem Fahrzeug
01
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01. Entlüftungsleitung
02. Wassergekühlter Abgaskrümmer
03. Kühlwasserausgleichsbehälter
04. Externe Lüftersteuerung
05. Trockener Nachschalldämpfer
06. Abgasaustrittsöffnung
07. T-Stück mit Anschluß für Thermoschalter
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08. Externe Kühlwasserpumpe
09. Ablasshahn für Kühlwasser
10. T-Stück
11. Radiatorkühler
12. Lüfter für Radiatorkühler
13. Eimer mit Tauchpumpe
Fig. B.4-4: Unterflurkühler - Schema
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
11
12
Installationshinweise
Installationsschema für Dachkühlermontage mit Ausgleichsbehälter
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1. Motorentlüftungsleitung
2. Kühler (horizontal)
3. Kühlwasserausgleichstank (integriert)
4. T-Stück für Entlüftungsleitung
5. Externe Kühlwasserpumpe
6. Tauchpumpe
Fig. B.4-5: Dachkühler - Schema
Installationsschema mit spezial Luftabscheider
Fig. B.4-6: Luftabscheider
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Installationshinweise
1
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3
1. Motorentlüftungsleitung
2. Kühlwasserausgleichstank
3. T-Stück für Kühlwasserausgleich
4. Wassergekühlter Vorschalldämpfer
5. Abgasaustritt
6. Spezial-Luftabscheider
7. Radiator Kühler
Fig. B.4-6: Luftabscheider
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Installationshinweise
B.5 Abgasinstallation
Abgasanschluß für Dachausgang
03
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01. Abgasanschluss
02. Generator
03. Dachdurchführung mit Winkel
04. Schwingungsdämpfer
05. Externer Vorschalldämpfer
06. Verbindungsrohr
07. Externer Nachschalldämpfer
08. Endrohr
Fig. B.5-1: Abgasinstallation - Schema
Abgasanschluß für Montage unter dem Fahrzeug
01
02
03
01. Generator
02. Abgasanschluss
03. Kompensator
04. Externer Vorschalldämpfer
04
05
06
05. Schwingungsdämpfer
06. Verbindungsrohr
07. Externer Nachschalldämpfer
08. Endrohr
Fig. B.5-2: Abgas-Unterflur - Schema
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Installationshinweise
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel B: Installationshinweise
Generator Gebrauchsanweisung
C. Generator Gebrauchsanweisung
C.1 Sicherheitshinweise
Der Generator darf nicht mit abgenommener Abdeckhaube in Betrieb genommen werden.
Sofern der Generator ohne GFK-Schalldämmgehäuse montiert werden soll, müssen die rotierenden Teile (Riemenscheibe, Keilriemen etc.) so abgedeckt und geschützt werden, daß eine Verletzunggefahr ausgeschlossen wird.
Alle Service-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten am Aggregat dürfen nur bei stehendem Motor
vorgenommen werden.
Elektrische Spannung LEBENSGEFAHR !
Die elektrischen Spannungen sowohl von 120/230V als auch 230/400V sind immer lebensgefährlich. Bei der Installation sind deshalb unbedingt die Vorschriften der jeweils regional zuständigen Behörde zu beachten. Die Installation der elektrischen Anschlüsse des
Generators darf aus Sicherheitsgründen nur durch einen Elektrofachmann durchgeführt
werden.
C.1.1 Schutzleiter
Serienmäßig ist der Generator "genullt" (Mittelpunkt und Masse sind im Generatorklemmkasten
durch eine Brücke miteinander verbunden). Dies ist eine erste Grundsicherung, die, solange
keine anderen Maßnahmen installiert sind, einen Schutz bietet. Sie ist vor allem für die Auslieferung und einen eventuell erforderlichen Probelauf gedacht.
Diese "Nullung" (PEN) ist nur wirksam, wenn alle Teile des elektrischen Systems auf einem
gemeinsamen Potential "geerdet" sind. Die Brücke kann entfernt werden, wenn das aus installationstechnischen Gründen erforderlich ist und stattdessen ein anderes Schutzsystem eingerichtet
worden ist.
Beim Betrieb des Generators liegt auch in der AC-Kontrollbox die volle Spannung 120/230 bzw.
230/400V an. Es muß deshalb unbedingt sichergestellt sein, daß die Kontrollbox geschlossen
und sicher vor Berührung ist, wenn der Generator läuft.
Es muß immer die Batterie abgeklemmt werden, wenn Arbeiten am Generator oder am elektrischen System des Generators vorgenommen werden, damit der Generator nicht unbeabsichtigt
gestartet werden kann.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel C: Generator Gebrauchsanweisung
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Generator Gebrauchsanweisung
C.1.2 Hinweise zu den Kondensatoren
Zum Betrieb des Generators sind Kondensatoren erforderlich. Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Baugruppen:
A) Die Betriebskondensatoren
B) Die Startverstärkungskondensatoren (Booster)
Beide Gruppen befinden sich in der separaten AC-Kontrollbox. (bei einigen ND Modellen am
Generator)
Kondensatoren sind elektrische Speicher. Es kann vorkommen, daß an den Kontakten der Konsensatoren auch nach dem Trennen vom elektrischen Netz noch für einige Zeit eine hohe elektrische Spannung anliegt. Sicherheitshalber dürfen die Kontakte nicht berührt werden.
Wenn Kondensatoren ausgewechselt oder geprüft werden sollen, soll man mit einem elektrischen Leiter durch einen Kurzschluß zwischen den Kontakten die evtl. noch gespeicherte Energie entladen.
Wenn der Generator auf normale Weise abgeschaltet wird, sind die Betriebskondensatoren über
die Wicklung des Generators automatisch entladen. Die Boosterkondensatoren werden durch
interne Entladungswiderstände entladen.
Sicherheitshalber müssen alle Kondensatoren vor Arbeiten an der AC-Kontrollbox durch Kurzschluß entladen werden.
ACHTUNG! Anschlusskontakte an den Kondensatoren nicht berühren!
C.1.3 Belastung des Motors im Dauerbetrieb
Bitte achten Sie darauf, daß der Motor nicht überlastet wird. Dies ist insbesondere in Zusammenhang mit Multi-Power-Aggregaten zu berücksichtigen. In diesem Falle kann die aufgelegte Last
einschließlich der elektrischen Leistung erheblich höher sein als die Antriebsleistung des Motors.
Das wird auf Dauer dem Motor Schaden zufügen. Außerdem sind die Abgase zu stark belastet
(Umwelt).
Die volle Nennleistung des Generators ist in erster Linie für kurzzeitigen Gebrauch vorgesehen.
Sie wird jedoch benötigt, um Elektromotoren zu starten oder besondere Anlaufvorgänge zu
ermöglichen.
Im Interesse einer langen Lebensdauer des Motors sollte als Dauerlast 80% der Nennlast kalkuliert werden. Dies sollten Sie beim Einschalten der Geräte berücksichtigen. Unter Dauerleistung
verstehen wir den ununterbrochenen Dauerbetrieb des Generators über viele Stunden. Es ist für
den Motor unbedenklich, über 2-3 Stunden die volle Nennleistung zu liefern.
Die Gesamtkonzeption des Panda-Generators stellt sicher, daß der Dauerlastbetrieb auch bei
extremen Bedingungen keine überhöhten Temperaturen des Motors auslöst. Es ist aber zu
bedenken, daß die Abgaswerte im Vollastbetrieb ungünstiger werden (Rußbildung).
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel C: Generator Gebrauchsanweisung
Generator Gebrauchsanweisung
C.1.4 Sensoren und Schalter zur Generatorüberwachung
Die Panda Generatoren sind mit einer Vielzahl von Schutzeinrichtungen ausgestattet. Eine dieser
Schutzeinrichtung ist das Aufheben der Erregung im Falle eines Kurzschlusses. Weiterhin besitzt
der Verbrennungsmotor einen Öldruck-Kontrollschalter, der den Motor dann abschaltet, wenn der
Öldruck unter einen bestimmten Wert absinkt. Außerdem sind alle Generatoren mit drei Temperaturschaltern ausgestattet.
Die Temperaturschalter befinden sich an folgenden Positionen:
1. Thermoschalter am Zylinderkopf
2. Thermoschalter am Thermostatgehäuse
3. Thermoschalter am Abgaskrümmer
4. Thermoschalter am Schalldämpfer
5. Thermoschalter am Stirndeckel
6. Thermoschalter in der Generatorwicklung
7. Öldruck - Schalter
Thermoschalter am Zylinderkopf
Fig. C.1.4-1: Thermoschalter Zylinderkopf
Thermoschalter am Thermostatgehäuse
Fig. C.1.4-2: Thermoschalter am thermostatgehäuse
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel C: Generator Gebrauchsanweisung
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Generator Gebrauchsanweisung
Thermoschalter am Abgaskrümmer
Fig. C.1.4-3: Thermoschalter am Abgaskrümmer
Thermoschalter am Schalldämpfer
Fig. C.1.4-4: Thermoschalter am Schalldämpfer
Thermoschalter am Stirndeckel
Fig. C.1.4-5: Thermoschalter am Stirndeckel
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel C: Generator Gebrauchsanweisung
Generator Gebrauchsanweisung
Thermoschalter in der Wicklung
01. Thermoschalter Wicklung
02. Generatorgehäuse
01
02
Fig. C.1.4-6: Thermoschalter Wicklung
Öldruckschalter
Fig. C.1.4-7: Öldruckschalter
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel C: Generator Gebrauchsanweisung
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Generator Gebrauchsanweisung
Leere Seite
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel C: Generator Gebrauchsanweisung
Wartungshinweise
D. Wartungshinweise
D.1 Wartungsanweisungen
Kontrolle vor jedem Start
•
Ölstand
•
Leitungen des Kühlsystems auf Leckage prüfen.
•
Sichtkontrolle, Undichtigkeiten Ölwechselschlauch, Keilriemen, Kabelanschlüsse, Schlauchschellen, Luftfilter, Kraftstoffleitungen
Einmal wöchentlich
•
Fetten/ölen der Stellmotor-Trapezgewinde-Spindel (nicht bei NSD Modellen
Wartungsintervalle Siehe “Wartungsintervalle” auf Seite 91.
D.2 Intervalle für den Ölwechsel
Um Schäden am Motor zu vermeiden, sind die vorgeschriebenen Ölwechselintervalle unbedingt
einzuhalten!
Der erste Ölwechsel ist nach einer Betriebszeit von 35 bis 50 Stunden durchzuführen. Danach
soll nach jeweils 150 Stunden das Öl gewechselt werden.
Hierzu ist das Öl SAE30 für Temperaturen über 20°C und SAE20 für Temperaturen zwischen 5°C
und 20°C zu verwenden. Bei Temperaturen unter 5°C i st Öl der Viskosität SAE10W oder 10W-30
vorgeschrieben.
Ölmenge:
Siehe “Motoröl” auf Seite 102. und “Technische Daten” auf Seite 100 und “Technische Daten” auf
Seite 100.
Zum Ölwechsel ist ein Ölablaßschlauch in
der Schalldämmkapsel untergebracht.
Dieser Schlauch ist durch die Kapsel nach
außen geführt.
Fig. D.2-1: Ölablassschlaucxh
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel D: Wartungshinweise
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Wartungshinweise
Ölablasschraube
Durch Öffnen der Ölablaßschraube kann
das Öl abgelassen werden. Zum Kontern
verwenden sie einen zweiten Maulschlüssel.
Fig. D.2-2: Ölablassschlauch
Ist ein Ablassen des Öls nicht möglich,
empfehlen wir den Einsatz einer Handpumpe, die an den Ölablaßschlauch angeschlossen werden kann.
Danach wird die Ölablaßschraube wieder
geschlossen..
Fig. D.2-3: Ölpumpe
Der Ölfilter kann mit einem Ölfilterbandschlüssel gelöst werden.
Fig. D.2-4: Ölfilter
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Wartungshinweise
Ölfilter Dichtungsring
Vor dem Einsatz sollte der Dichtungsring des neuen Ölfilters mit
etwas Öl bestrichen werden.
Fig. D.2-5: Ölfilter Dichtungsring
Öleinfülldeckel
Das neue Öl wird hier befüllt.
Fig. D.2-6: Öleinfülldeckel
Mit Hilfe des Ölpeilstabes ist der Ölstand
zu überprüft. Die vorgeschriebene Füllhöhe darf die "Max"-Markierung nicht
überschreiten.
Fig. D.2-7: Ölpeilstab
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Wartungshinweise
D.3 Entlüften des Kühlwasserkreises
Besondere Hinweise für die Belüftung des Kühlsystems
Wenn das Kühlwasser abgelassen worden ist oder wenn aus anderen Gründen Luft in das Kühlsystem gelangt sein sollte, ist eine sorgfältige Entlüftung des Kühlsystems erforderlich. Dieser
Entlüftungsvorgang muss mehrmals wiederholt werden:
Entlüftungsschraube an der Kühlwasserpumpe öffnen.
Fig. D.3-1: Enlüftungsschraube
Entlüftungsschraube am Thermostatgehäuse öffnen.
Fig. D.3-2: Entlüftungsschraube
Seite 68
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel D: Wartungshinweise
Wartungshinweise
Entlüftungsschraube am wassergekühlten Vorschalldämpfer öffnen.
Fig. D.3-3: Entlüftungsschraube
Einfüllen von Kühlwasser in den Kühlwassereinfüllstutzen am Radiator-Lüfter.
Fig. D.3-4: Radiator-Lüfter
Wenn zu erkennen ist, dass der Kühlwasserstand nicht mehr absackt (bei kaltem Kühlwasser
muss der Kühlwasserstand das Blech im Abgaskrümmer bedecken), die Kühlwasserschrauben
schließen und den Generator starten.
Generator maximal 60 Sekunden laufen lassen.
Generator abschalten.
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Wartungshinweise
Kühlwassereinfüllstutzen wieder öffnen
und gleichzeitig auch die Entlüftungsschrauben öffnen.
Erneut Kühlwasser einfüllen.
Fig. D.3-5: Kühlwassereinfüllstutzen
Diesen Vorgang mehrmals wiederholen.
Wenn kein Verändern am Kühlwasserstand mehr festgestellt werden kann, kann der Generator
für 5 Minuten gestartet werden. Danach muss die Entlüftung noch zwei - bis dreimal wiederholt
werden.
Es ist sinnvoll, den Entlüftungsvorgang auch nach einigen Tagen noch einmal zu wiederholen um
sicherzustellen, dass eventuell im System verbliebene Luftblasen entgültig entfernt werden.
Wenn zu erkennen ist, dass der Kühlwasserstand nicht mehr absackt (bei kaltem Kühlwasser
muss der Kühlwasserstand das Blech im Abgaskrümmer bedecken), die Kühlwasserschrauben
schließen und den Generator starten.
Generator maximal 60 Sekunden laufen lassen.
Generator abschalten.
D.3.1 Entlüften des Kraftsoffsystems
Grundsätzlich ist das Kraftstoffsystem selbstentlüftend, d.h. es muß nur der elektrische Starter
bedient werden, und durch die Förderung der Kraftstoffpumpe wird sich nach einiger Zeit das
Kraftstoffsystem automatisch entlüften. Es ist aber dennoch notwendig, bei der ersten Inbetriebnahme, wenn die Leitungen leer sind, das folgende Verfahren durchzuführen:
1.) Hauptschalter auf "ON" stellen. Funktionselemente müssen leuchten.
2.) Fehler-Überbrückungstaster drücken
und festhalten. Die elektrische Kraftstoffpumpe muß hörbar laufen. Durch das
Bewegen des Fehler-Überbrükkungstasters wird das Ein- und Ausschalten des
Kraftstoff-Magnetventils am Generator
hörbar (bei abgenommenem Kapseloberteil).
Fig. D.3.1-1: Fehlerbypassschalter
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel D: Wartungshinweise
Wartungshinweise
3.) Wenn die Kraftstoffpumpe durch das
Niederdrücken
des
Fehler-Überbrükkungstasters für ca. 3 - 4 Minuten gelaufen
ist, wird die Entlüftungsschraube am Kraftstoff-Magnetventil gelöst (siehe Bild).
Während des Öffnens der Schraube muß
der Knopf weiter gedrückt werden. Um zu
verhindern, daß austretender Kraftstoff in
die Kapsel läuft, sollte man ein großes
Stück Tuch oder saugfähiges Papier zum
Auffangen unter den Anschluß legen.
Wenn der Kraftstoff einwandfrei blasenfrei
austritt, kann die Entlüftungsschraube
geschlossen werden. Erst dann darf der
Taster losgelassen werden.
Fig. D.3.1-2: Kraftstoffmagnetventil
4.) Jetzt kann die Maschine durch Betätigen der Anlassertaste gestartet werden.
Die Maschine sollte jetzt nach kurzer Zeit
starten. Falls das nicht gelingt, muß eine
der Überwurfmuttern an der Einspritzdüse
gelöst und der Startversuch wiederholt
werden. Nach erfolgtem Start die Überwurfmutter wieder festziehen!
Fig. D.3.1-3: Einspritzdüse
5.) Die Einspritzleitung muss einige Millimeter angehoben werden.
6.) Hauptschalter "OFF".
Fig. D.3.1-4: Einspritzdüse
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Wartungshinweise
D.3.2 Austausch des Kraftstofffilters
Der Austausch des Filters ist von der Verschmutzung des Kraftstoffes abhängig,
sollte jedoch trotzdem mindestens alle
300 Betriebsstunden erfolgen. Vor dem
Austausch des Filters muß die Zuleitung
abgeklemmt werden.
Entfernen sie die Schläuche von dem
gebrauchten Filter und befestigen sie
diese an dem neuen Filter. Der Pfeil auf
dem Filtergehäuse zeigt die Richtung des
Kraftstoffflusses an. Ein verstopfter Filter
verursacht eine verminderte Ausgangsleistung des Generators.
Fig. D.3.2-1: Austausch des Kraftstofffilters
D.4 Austausch des Luftfilters
Öffnen des Luftansauggehäuses durch
lösen des Klemmverschlusses an dem
Gehäusedeckel.
Fig. D.4-1: Austausch des Luftfilters
Fig. D.4-2:
Öffnen des Luftansauggehäuses durch
lösen des Klemmverschlusses an dem
Gehäusedeckel.
Fig. D.1: Klemmverschlüsse Luftfiltergehäuse
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel D: Wartungshinweise
Wartungshinweise
Lösen der Flügelfraube im Gehäuse und
entfernen des Halterahmens.
Wechseln des Luftfilters (MANN C2039).
Fig. D.4-3: Luftfilterwechsel
D.5 Austausch des Keilriemens
Aufgrund der relativ hohen Umgebungstemperatur in der geschlossenen Schalldämmkapsel (ca.
85°C) muss bei den Keilriemen mit einer reduzierten Lebensdauer rechnen. Da die Luft im
Schalldämmgehäuse nicht nur relativ warm sondern auch relativ trocken ist, muss man damit
rechnen, dass die "Weichmacher" in den Gummimischungen zum Teil auch schon nach relativ
kurzer Betriebsdauer ihre Wirkung verlieren.
Der Keilriemen muss deshalb in sehr kurzen Zeitabständen kontrolliert werden. Es kann vorkommen, dass der Keilriemen unter ungünstigen Bedingungen schon nach einigen Wochen ausgewechselt werden muss. Eine Überprüfung ist deshalb im Abstand von 150 Betriebsstunden
unbedingt erforderlich. Der Keilriemen muss als Verschleißteil gesehen werden. Es sollten deshalb in ausreichender Anzahl Ersatz-Keilriemen an Bord sein. Wir empfehlen, dazu das entsprechende Servicepaket zur Verfügung zu halten.
Die Schraube an der Halterung der Lichtmaschine lösen.
Fig. D.5-1: Lichtmaschine
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Seite 73
Wartungshinweise
Die Schraube unter der Lichtmaschine
lösen.
Fig. D.5-2: Lichtmaschine
Die Lichtmaschine muss in Richtung des
Thermostatgehäuse gedrückt werden.
Austausch des Keilriemens
Panda 8000-14000NE Typ: XPZ 850.
Panda 18NE-42NE Typ: XPZ 925.
Fig. D.5-3: Lichtmaschine
Der Keilriemen wird gespannt indem die
Lichtmaschine wieder zurückgezogen
wird.
Der Keilriemen sollte ca. 1cm mit dem
Daumen eingedrückt werden können.
Die Schrauben überhalb und unterhalb
der Lichtmaschine wieder festziehen.
Fig. D.5-4: Keilriemen
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel D: Wartungshinweise
Störungen am Generator
E. Störungen am Generator
E.1 Werkzeuge und Messinstrumente
Um sich bei Störungen während der Fahrt notfalls selbst helfen zu können, sollten folgende
Werkzeuge und Messgeräte zu der Ausstattung an Bord gehören:
•
Multimeter für Spannung (AC), Frequenz und Widerstand
•
Messgerät für Induktivität
•
Messgerät für Kapazität
•
Strommesszange
•
Thermometer (ideal ist ein Infrarot-Thermometer)
•
Zange zum Abdrücken
E.2 Überlastung des Generators
Bitte achten Sie darauf, daß der Motor nicht überlastet wird. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit Multi-Power-Aggregaten zu berücksichtigen. In diesem Falle kann die aufgelegte
Last einschließlich der elektrischen Leistung erheblich höher sein als die Antriebsleistung des
Motors, was auf Dauer dem Motor schadet. Außerdem sind die Abgase rußgeschwärzt (Umwelt).
Die volle Nennleistung des Generators ist in erster Linie für kurzzeitigen Gebrauch vorgesehen.
Sie wird jedoch benötigt, um Elektromotoren zu starten oder besondere Anlaufvorgänge zu
ermöglichen.
Als Dauerlast sollte im Interesse einer langen Lebensdauer des Motors 70% der Nennlast
kalkuliert werden.
Dies sollten Sie beim Einschalten der Geräte berücksichtigen. Diese Kalkulation dient vor allen
Dingen auch einer langen Lebensdauer des Motors. Unter Dauerleistung verstehen wir den
ununterbrochenen Betrieb des Generators über viele Stunden. Es ist für den Motor unbedenklich,
gelegentlich über 2-3 Stunden die volle Nennleistung zu liefern. Die Gesamtkonzeption des
Panda-Generators stellt sicher, daß der Dauerlastbetrieb auch bei extremen Bedingungen keine
überhöhten Temperaturen des Motors auslöst. Grundsätzlich ist aber auch zu berücksichtigen,
daß die Abgaswerte im Vollastbetrieb ungünstiger werden (Rußbildung).
Verhalten des elektrischen Generators bei Kurzschluß und Überlast
Der Generator kann durch Kurzschluß und Überlast praktisch nicht beschädigt werden. Sowohl
Kurzschluß als auch Überlast bewirken, daß die elektrische Erregung des Generators aufgehoben wird. Der Generator erzeugt dann keinen Strom mehr, die Spannung bricht zusammen. Dieser Zustand wird sofort wieder aufgehoben, wenn der Kurzschluß beseitigt oder die Überlast
abgeschaltet wird.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 75
Störungen am Generator
Überlast beim Betrieb mit Elektromotoren
Beim Betrieb von Elektromotoren muß berücksichtigt werden, daß diese ein Vielfaches ihrer
Nennleistung als Anlaufstrom aufnehmen (sechs bis zehnfach).
Wenn die Leistung des Generators für den Motor nicht ausreicht, bricht nach dem Einschalten
des Motors die Spannung im Generator zusammen. Bei speziellen Anlaufproblemen kann der
Hersteller auch Empfehlungen zur Bewältigung der Situation geben (z.B. verstärkte Kondensatoren, Sanftanlauf-Schaltungen oder eine extra entwickelte Starteinheit für Elektromotoren).
Durch eine fachgerechte Anpassung der Motoren kann der Systemwirkungsgrad bis zu 50% und
der Anlaufstrom sogar bis zu 100% verbessert werden. Falls die induktive Last (E-Motoren usw.)
über 20% der Generatornennleistung liegt ist eine Kompensation erforderlich (siehe dazu auch
die Schrift: "Sonderinformation zum Betrieb des Generators mit induktiver Last").
E.2.1 Überwachung der Generatorspannung
ACHTUNG! Vor der Installation bzw. Bearbeitung: Siehe “Sicherheitshinweise” auf Seite 9.
Bei hoher Belastung oder Überlast kann es aber vorkommen, daß die Spannung auf 190V (95V
in der 60Hz Version) und teilweise auch noch tiefer absinkt. Das kann u.U. für bestimmte Geräte
kritisch werden (z.B. für Elektromotoren, Kühlkompressoren und evtl. auch für elektronische
Geräte). Es muß daher darauf geachtet werden, daß die Spannung für solche Verbraucher ausreichend ist. Dies kann durch ein Voltmeter überwacht werden.
Das Voltmeter sollte immer hinter dem Umschalter Generator/Landstrom installiert werden, so
daß diese Anzeige für jede der in Frage kommenden Spannungsquellen die Spannung anzeigt.
Für den Generator selbst ist deshalb kein eigenes Voltmeter vorgesehen.
Wenn zusätzliche Verbraucher eingeschaltet werden, muß am Voltmeter dann die Spannung
jeweils kontrolliert werden. Empfindliche Geräte müssen ausgeschaltet werden, solange sich die
Spannung unter dem kritischen Wert befindet.
Unter bestimmten Umständen ist auch Überspannung durch den Generator möglich. Dies tritt
insbesondere dann auf, wenn die Drehzahl des Generators verändert (erhöht) wird. Ein Verändern der Drehzahl darf deshalb nur mit Hilfe eines Drehzahlmessers bzw. Voltmeters vorgenommen werden.
Wenn empfindliche bzw. wertvolle Geräte verwendet werden, die vor diesem Risiko geschützt
werden sollen, muß ein automatischer Überspannungsschutz eingerichtet werden. (Spannungswächter mit Abschaltung).
E.2.2 Automatische Abschaltung bei Über-/Unterspannung
Sofern Klimaanlagen oder andere wertvolle Einrichtungen dieser Art installiert sind, sollte ein
Relais zur automatischen Spannungsüberwachung installiert werden. Dieses Relais schaltet das
Netz automatisch ab, wenn die eingestellte Mindestspannung unterschritten wird und schaltet im
Gegenzug das Netz auch automatisch ein, wenn die vorgesehene Spannung wieder erreicht
wird. Ein solches Relais gewährleistet, daß keine Schäden an den Verbrauchern und Einrichtungen durch Unterspannung entstehen können.
Ein solches Spannungsmeßrelais mit Schaltschütz können Sie im Installationsfachhandel beziehen oder als fertige Einheit über Ihren PANDAHändler bestellen.
Durch die Spannungsüberwachung wird auch erreicht, daß sich das Netz immer rechtzeitig automatisch abschaltet, wenn der Generator gestoppt wird.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Störungen am Generator
E.2.3 Einstellen der Begrenzung für den Drehzahlstellmotor (nicht bei ND
Modellen)
Der Drehzahlbereich des Generators wird durch zwei unabhängige Einstellvorrichtungen nach
oben und nach unten begrenzt:
Durch die Einstellmuttern an der Spindel des Stellmotors rechts und links von der Spindelmutter.
Durch eine Einstellschraube direkt an der Basis des Drehzahlstellhebels. (Nur nach oben)
Nach allen Arbeiten an den Komponeten der Drehzahlregelung muss die Einstellung der Begrenzung überprüft werden.:
1. Stellmotor
2. Schneckengewindespindel
3. Einstellmuttern für max. Drehzahl
4. Spindelmutter mit Drehzahlstellhebel
5. Einstellmuttern für untere Begrenzung
1
2
3
4
5
Fig. E.2.3-1: Stellmotor
Um Schäden an den Geräten zu vermeiden, sind bei Arbeiten am Generator immer alle Verbraucher abzuschalten. Ferner muss das Halbleiterrelais in der AC-Kontrollbox abgeklemmt werden
um zu vermeiden, dass während der Einstellung die Boosterkondensatoren aktiviert werden können.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 77
Störungen am Generator
E.2.4 Einstellung der maximalen oberen Drehzahl
1. Den Stecker an der elektrischen Zuleitung für den Drehzahl-Stellmotor trennen.
2. Mit einem Maulschlüssel SW 10 die Kontermutter an der Begrenzungsschraube lösen.
3. Ein elektrisches Spannungsmessgerät (Voltmeter) mit dem Anzeigebereich bis 300V Wechselstrom am AC Ausgang in der AC-Kontrollbox anschliessen.
4. Sicherstellen, das keine elektrische Last eingestellt ist.
5. Generator starten.
6. Die Drehzahl des Generators durch drehen der Spindel des Stellmotors von Hand erhöhen bis
das Voltmeter einen Wert von 260V (130V) erreicht.
7. Die Anschlagschraube fest gegen den Anschlagpunkt am Drehzahlstellhebel drehen.
8. Anschlagschraube durch Kontermutter sichern.
9. Nochmals prüfen, ob die Spannung des Generators ohne Last bei maximal 260V (130V)
begrenzt ist.
Die Einstellung der oberen Begrenzung der Drehzahl dient als zusätzliche Sicherheit. Der Wert
für die maximale Spannung liegt deshalb über der normalen Betriebsgrenze.
1. Stellschraube für die obere Begrenzug
2. Kontermutter
1
10
3. Drehzahlverstellhebel
Diese Einstellung sollte nicht verändert
werden, da sonst die Garantie erlischt.
Fig. E.2.4-1: Obere Begrenzungsschraube
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
2
3
Störungen am Generator
E.2.5 Einstellung der normalen Begrenzung der Drehzahl (nicht bei ND
Modellen)
Einstellen der unteren Begrenzung:
1. Den Stecker an der elektrischen Zuleitung für den Drehzahl-Stellmotor trennen.
2. Mit zwei Maulschlüssel SW 14 die gegeneinander gekonterten Muttern lösen.
3. Ein elektrisches Spannungsmessgerät (Voltmeter) mit dem Anzeigebereich bis 300V Wechselstrom am AC Ausgang in der AC-Kontrollbox anschliessen.
4. Sicherstellen, das keine elektrische Last eingestellt ist.
5. Generator starten.
6. Die Drehzahl des Generators durch drehen der Spindel des Stellmotors von Hand nach unten
drehen bis das Voltmeter einen Wert von 220V (110V) anzeigt.
7. Die beiden Muttern fest gegeneinander andrehen.
8. Nochmals prüfen, ob die untere Spannung des Generators ohne Last bei maximal 220V
(110V) begrenzt ist.
Einstellen der oberen Begrenzung:
1. Wie vorstehend verfahren und die Kontermuttern bei einer Spannung ohne Last von max.
260V festziehen.
2. Nochmals prüfen, ob die obere Spannung des Generators ohne Last bei maximal 260V
(130V) begrenzt ist..
1. Einstellmutter für die obere Drehzahlbegrenzug
2. Einstellmutter für die untere Drehzahlbegrenzug
14
1
2
Fig. E.2.5-1: Obere Dregzahlbegrenzung
Wenn die Einstellung beendet ist, muss der elektrische Stecker zum Betrieb des Drehahlstellmotors wieder eingesteckt werden.
Falls die elektrischen Zuleitungen in der AC-Kontrollbox abgeklemmt wurden, muss jetzt die Verbindung wieder hergestellt werden.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 79
Störungen am Generator
E.2.6 Schmierung der Schneckengewindespindel (nicht bei ND Modellen)
Die Schneckengewindespindel muss regelmässig sorgfältig gefettet werden. Dazu darf nur ein
temperaturbeständiges Schmiermittel (bis 100°C) wel ches auch mit "Notlaufeingeschaften" versehen ist, verwendet werden.
Es muß auch Schmiermittel an die Enden der Muttern aufgetragen werden.
Wenn die Spindel nicht genügend geschmiert wird, kann diese eventuell klemmen. Der Generator schaltet sich dann gegebenenfalls durch Über- oder Unterspannung ab.
Alle Schrauben am Drehzahl-Stellmotor und an der Spindel sollen mit einem Schraubensicherungsmittel "lösbar" gesichert werden.
1. Drehzahl-Stellmotor
2. Schneckengewindespindel
1
2
Fig. E.2.6-1: Schneckengewindespindel
E.2.7 Auswirkung einer länger andauernden Überlastung (nicht bei ND
Modellen)
Wenn der Generator überlastet wird, sinkt die Spannung aufgrund der nicht mehr ausreichenden
Motorleistung unter den Sollwert. Der Stellmotor steht dabei am oberen Anschlag und versucht
den Dieselmotor weiter hochzuregeln. Eine interne Regelung begrenzt dabei zwar die Stromzufuhr für den Stellmotor, trotzdem kann aber eine lang andauernde Überlastung dazu führen, das
die Wicklung des Stellmotors beschädigt wird. (Wicklungsschluss). Der Motor wird dabei nicht
unbedingt funktionsunfähig sondern es kann vorkommen, dass nur das Drehmoment (die Kraft)
des Stellmotors schwächer wird mit der Folge, dass die Drehzahlspindel nicht mehr aus allen
Positionen einwandfrei gedreht werden kann. Dies wirkt sich dadurch aus, dass die Spannung
des Generators nicht mehr gut geregelt oder zeitweise gar nicht mehr geregelt wird.
Falls Sie an Ihrem Aggregat beobachten, dass der Stellmotor die Spindel manchmal nicht einwandfrei läuft, muss zuerst geprüft werden, ob das Aggregat zumindest zeitweise nachhaltig
überlastet worden ist und ob dadurch die interne Wicklung des Stellmotors beschädigt wurde.
Der Stellmotor muss dann ausgewechselt werden.
Wenn sich der Stellmotor für die Drehzahlregelung gar nicht mehr dreht, muss zuerst die elektrische Sicherung auf der Steuerplatine überprüft werden.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Störungen am Generator
Hier die Sicherung wechseln
(1,6A träge)
(nicht bei ND Modellen)
Fig. E.2.7-1: VCS Sicherung
Eine Überlastung kann zwar den eigentlichen Generator nicht beschädigen, da die Wicklung
Überlast- und Kurzschlusssicher ist, in der Peripherie sind aber immer Schäden möglich. Dies gilt
insbesondere für die angeschlossenen Verbraucher, welche beim Betrieb mit zu geringer Spannung leicht beschädigt werden können.
Mögliche Störungen im Bererich der Drehzahlverstellung "VCS"
Fehler
Ursache
Spindel des Stellmotors klemmt
Sicherung auf der Hauptplatine der
VCS Steuerung durch gebrannt.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 81
•
Nicht regelmässig gefettet.
•
Oberfläche mechanisch beschädigt.
•
Stellmotor ist defekt (evtl. Wicklungsschluss)
•
VCS Steuerung defekt.
•
Signal AC 230V (115V) fehlt.
•
Begrenzungsmutter klemmt die Spindel fest.
•
andauernde Überlastung des Generators.
Störungen am Generator
Schritte zur Überprüfung der Spannungsregelung bei Vorliegen einer Störung:
1. Alle elektrischen Verbraucher abschalten.
2. Stecker am Stellmotor abziehen.
3. Stellmotor mit der Hand druchdrehen um zu überprüfen, ob die Stellmutter evtl. an den
Begrenzungsanschlägen festgeklemmt ist.
4. Stellmotor mit der Hand druchdrehen um zu überprüfen, ob die Stellmutter auf der Spindel einwandfrei läuft.
Wenn die obigen Tests keinen Befund ergeben haben, kann man davon ausgehen, das der Stellantrieb mechanisch einwandfrei arbeitet. Danach müssen die elektrischen Baugruppen überprüft
werden:
1. Stecker wieder verbinden.
2. Generator starten.
3. Stellmotor mit der Hand bewegen und prüfen, ob die Spindel durch den Motor zurückbewegt
wird.
4. Wenn der Motor sich gegen die von Hand ausgeführten Drehungen kräftig bewegt (man kann
den Motor normalerweise nicht mit den Fingern festhalten), kann man davon ausgehen, das
der Antrieb einwandfrei arbeitet. Wenn trotzdem Fehler in der Spannungsregelung vorliegen,
muss man davon ausgehen, das in der Steuerung (VCS) ein Fehler vorliegt.
Falls der Stellmotor sich nicht bewegt sind folgende Massnahmen notwendig:
1. Wenn der Motor sich nicht kräftig, sondern nur schwach dreht:
•
Stellmotor hat Wicklungsschluss und muss ausgetauscht werden. (In Zukunft darauf achten,
dass der Generator nicht mehr überlastet wird.)
2. Wenn der Stellmotor sich nicht bewegt die Spindel aber von Hand durchgedreht werden kann:
•
Am Stellmotor den Stecker abziehen und provisorisch von einer externen Spannungsquelle
12V-DC Spannung anlegen. Wenn sich der Stellmotor mit der externen Spannungsquelle
ebenfalls nicht dreht, ist der Motor defekt. Motor tauschen.
Stellmotor bewegt sich nicht
Der Stellmotor ist defekt und muß ausgetauscht werden.
Stellmotor bewegt sich und
arbeitet einwandtfrei
1. Sicherung auf der VCS Platine überprüfen.
2. Prüfen, ob die Messspannung an der VCS Platine anliegt.
3. Prüfen, ob bei der VCS Versorgungsspannung anliegt.
4. Prüfen ob an der VCS am Ausgang das Signal zur Ansteuerung des Stellmotors anliegt.
Wenn keine der o.g. Massnahmen Klärung bringt, sollte die VCS Platine ausgewechselt werden.
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Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Störungen am Generator
Überprüfen der Begrenzung der Generatorspannung
Die mechanische Spannungsbegrenzung muss regelmässig überprüft
werden. Dies geschieht auf folgende Weise:
1. Stecker mit der Stromzufuhr für den elektrischen Stellmotor abziehen.
2. Alle Verbraucher abschalten.
3. Elektrisches Voltmeter anschliessen.
4. Generator starten.
5. Stellmotor von Hand auf den unteren Anschlagpunkt drehen.
6. Spannung muss bei 220V (110V) liegen.
7. Stellmotor von Hand auf den oberen Anschlagpunkt drehen. Spannung soll nicht über 260V
(130V) liegen.
8. Falls Abweichungen festgestellt werden ist eine neue Justierung notwendig.
E.3 Generator-Ausgangsspannung ist zu niedrig
Wenn die erzeugte Wechselspannung zu niedrig ist, sollte man zuerst nach und nach die Verbraucher abschalten, um den Generator zu entlasten. Meistens hat man hier schon das Problem
gelöst. Stimmt die Ausgangsspannung jetzt, wenn alle Verbraucher abgeschaltet sind, sollte man
noch die Frequenz prüfen. Liegt diese über der für den Generator angegebenen Leerlaufdrehzahl, kann man davon ausgehen, dass einer oder mehrere Kondensatoren defekt sind.
E.3.1 Entladen der Kondensatoren
Achtung! Arbeiten Sie niemals an dem Schaltschrank, wenn der Generator läuft! Berühren
Sie nicht die Kondensatoren. Vor der Installation bzw. Bearbeitung unbedingt “Sicherheitshinweise” auf Seite 9 beachten.
1) Generator abschalten
2) Starterbatterie abklemmen
3) AC-Kontrollbox öffnen
Die Kondensatoren werden entladen,
indem man die beiden Kontakte kurzschließt. Dazu kann man die Spitze eines
isolierten Schraubendrehers benutzen.
Fig. E.3.1-1: Kondensator
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 83
Störungen am Generator
E.3.2 Überprüfen der Kondensatoren
ACHTUNG! Vor der Installation bzw. Bearbeitung unbedingt “Sicherheitshinweise” auf
Seite 9 beachten.
Die Kondensatoren dürfen nicht überprüft werden, während der Generator läuft! Das Berühren
von aufgeladenen Kondensatoren kann lebensgefährlich sein. Vor der Prüfung müssen die Verbindungskabel am Kondensator mit einem Schraubenzieher oder einer Zange (mit isoliertem
Griff) abgezogen werden. Sofern die Kondensatoren überprüft werden sollen, ist darauf zu achten, daß die Kondensatoren vor dem Berühren unbedingt entladen werden müssen. Hierzu können mit einem Schraubendreher (mit isoliertem Griff) die Kontakte (Flachstecker) am
Kondensator überbrückt werden (Kurzschluß).
Entladen eines Kondensators
1. Klinge des Schraubendrehers
2. Kondensator - Kontakte
1
3. Kondensator
3
2
Fig. E.3.2-1: Kondensator
Die Kondensatoren können mit einem Meßgerät, das mit einem Summer (Piepser) ausgerüstet
ist, der bei Durchgang "piepst" oder "summt", getestet werden.
Das Messgerät auf „Durchgang“ schalten
(akustisches Signal) und beide Anschlüsse
des Kondensators mit den Anschlüssen am
Messgerät verbinden.
Fig. E.3.2-2: Kondensator
Seite 84
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Störungen am Generator
Wenn mit den Prüfspitzen die beiden Kontakte des Kondensators berührt werden, ist der
Ladungswechsel über ein Piepston zu hören.
Wenn man jetzt die Pole des Kondensators mit den Prüfspitzen wechselt, wird wieder ein solcher
kurzer "Piepston" zu hören sein. Dieser kurze Ton ist ein Zeichen dafür, daß der Kondensator einwandfrei arbeitet.
Wenn statt dessen ein Dauerton zu hören ist oder gar kein Ton, ist das ein Zeichen dafür, daß der
Kondensator defekt ist und ausgewechselt werden muß.
Eine Messung mit einem Kapazitätsmessgerät bringt jedoch bessere Ergebnisse.
E.3.3 Prüfen der Generatorspannung
Um zu testen, ob die Statorwicklung genug Spannung erzeugt, geht man wie folgt vor:
1. Sicherstellen, daß die Verbindung zum Bordnetz unterbrochen ist.
2. Alle elektrischen Leitungen im Klemmkasten des Generators entfernen.
3. Starter-Batterie muß mit dem Generator verbunden sein.
4. Den Generator starten.
5. Mit einem Spannungsmeßgerät die Spannung zwischen de(r)n Phase(n) und dem Nullleitermessen. Wenn die gemessenen Werte wesentlich unter den Werten in Tabelle 5, “Spannungswerte Statorwicklung,” auf Seite 97 und Tabelle 6, “Spannungswerte Statorwicklung,”
auf Seite 97 liegen, ist ein Wicklungsschaden anzunehmen.
Bei der Messung in der 60Hz Version müssen beide Teilwicklungen zusammengeschaltet sein,
d.h. eine Verbindung muß zwischen Leitung 1 und Leitung 3 erstellt werden. (Siehe Schaltplan)
(Anm.: Die Spannung entsteht durch den Restmagnetismus des Rotors, der eine Spannung in die Wicklung induziert.)
E.3.4 Messung des ohmschen Widerstands in den Generator-Wicklungen
Hierzu muß ein Meßgerät verwendet werden, daß für niederohmige Werte geeignet ist.
•
Stellen sie das Messgerät auf Widerstandsmessung ein. Wenn sie die Pole des Messgerätes
aneinander halten, sollten 0.00 Ohm angezeigt werden. Wenn die Pole isoliert werden, sollte
das Display einen Überlauf anzeigen. Bitte führen sie diesen Test aus, um das Gerät zu prüfen.
•
Messen des Widerstandes innerhalb der einzelnen Wicklungen.
Wenn hier starke Abweichungen in den einzelnen Wicklungsteilen gemessen werden, muß man
davon ausgehen, daß es in einer Wicklung einen Wicklungsschluß gibt. Auch dies führt dazu,
daß der Generator sich nicht mehr erregt.
Die tatsächlichen Werte zwischen den Wicklungsteilen und Masse sind jedoch nicht so genau zu
bestimmen. Es kommt in erster Linie darauf an, daß die Werte aller drei Messungen möglichst
gleich sind. Abweichungen untereinander weisen auf einen Wicklungsschluß hin. In diesem Fall
muß der Generator von einem Fachmann neu gewickelt werden.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 85
Störungen am Generator
E.3.5 Überprüfung der Wicklung(en) auf Masseschluss
Um die Wicklungen auf Masseschluß zu überprüfen, müssen zunächst alle Leitungen, die zum
Bordnetz führen, unterbrochen werden. Dieses geschieht an dem Klemmkasten des Generators
oder, falls vorhanden, im Bordnetz-Verteilerkasten. Stellen Sie sicher, daß keine Spannung mehr
an den Leitungen anliegt, bevor sie unterbrochen werden (Siehe “Entladen der Kondensatoren”
auf Seite 83.)
Jetzt muß noch die Brücke zwischen „N“ und „PE“ entfernt werden, damit Wicklungen und
Gehäuse elektrisch voneinander getrennt sind.
Mit einem Durchgangsprüfgerät (Multimeter) wird jetzt im Klemmkasten überprüft, ob zwischen
den einzelnen Anschlusspunkten der Wicklung und dem Gehäuse (PE) ein Durchgang besteht.
Die zu messenden Kontakte sind abhängig
vom Typ des Generators (siehe Typenschild):
HP1 - 50Hz: L, Z
HP1 - 60Hz: L, Z
HP3 - 50Hz:: L1, L2, L3
HP3 - 60Hz:: L1, L2, L3, 1, 2, 3 , 4
DVS - 50Hz : L1, L2, L3, L1’
DVS - 60Hz : L1, L2, L3, L1’, 1, 2, 3, 4
Sollte hier ein Durchgang (Piepston) festgestellt werden, muss der Generator zur Überprüfung
ins Werk eingeschickt werden, oder er kann auch vor Ort neu gewickelt werden.
E.3.6 Messung des induktiven Widerstandes
Leider erlaubt die Überprüfung des Ohmschen Widerstandes einer Wicklung noch keine zuverlässige Aussage über den Zustand der Wicklung. Wenn jedoch bei den ohmschen Widerstandswerten Ungleichheiten zwischen den Wiklungsteilen auftreten, ist das ein sicheres Zeichen dafür,
daß die Wicklung defekt ist. Man kann aber nicht den Gegenschluß daraus ziehen, dazu müßte
dann noch der induktive Widerstand der Wicklung gemessen werden. Hierzu ist ein Spezialmeßgerät erforderlich, mit dem die Induktivität einer Wicklung gemessen werden kann.
Die Induktivität wird in der gleichen Weise gemessen wie auch der Ohmsche Widerstand, d.h. es
werden die Wicklungsteile verglichen. Der Wert wird in mH (milli Henry) angegeben.
Die Richt- Werte für den induktiven Widerstand entnehmen Sie Tabelle 2, “Induktivität HP1,” auf
Seite 96.
Beachte: Diese Werte hängen stark von der Messmethode ab (Art des Messgerätes).
Seite 86
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Störungen am Generator
E.4 Generator liefert keine Spannung
E.4.1 Fehlender Rest-Magnetismus und Wiedererregung
Bei manchen Generatoren kann es u.U. dazu kommen, daß der Generator sich nach längeren
Standzeiten, insbesondere dann, wenn er unter Vollast abgeschaltet wurde, nicht wieder selbständig erregt. Der Magnetismus ist zu schwach. In diesem Fall ist der Restmagnetismus des
Generators verloren.
ACHTUNG! Vor der Installation bzw. Bearbeitung unbedingt “Sicherheitshinweise” auf
Seite 9 beachten.
Die Erregung des Generators kann auf eine sehr einfache Weise durch eine Gleichstrombatterie
wieder neu erzeugt werden. Hierzu muß der Generator abgestellt sein, d.h. auch der Starter darf
nicht betätigt werden. Auf einem beliebigen Teil der Wicklung wird von außen eine Gleichspannung für kurze Zeit angelegt.
Dies kann z.B. dadurch geschehen, daß man in die beiden Pole einer 230V Steckdose des Bordsystems kurz Gleichstrom auf die Wicklung leitet. (Dies darf selbstverständlich nur dann geschehen, wenn der Landstrom abgeschaltet ist und keine Verbindung zu irgendeiner
Wechselspannungsquelle besteht). Gleichzeitig muß der Netzumschalter auf Generator geschaltet seint (hierzu müssen auch evtl. vorhandene Sicherungen oder Schalter, mit denen die Steckdose geschaltet wird, eingeschaltet sein). Die Steckdose muß also mit dem Generator in
Verbindung stehen (siehe Skizze). Es genügt, wenn für eine kurze Zeit (1-2 Sekunden) die
Gleichspannung angelegt wird. Hierdurch ist der Restmagnetismus wieder hergestellt, und der
Generator kann normal gestartet werden.
ACHTUNG!
Niemals an der AC-Kontrollbox hantieren, wenn der Generator läuft! Keine KondensatorKontakte berühren! Lebensgefahr! Vor Bearbeitung unbedingt das Kapitel “Sicherheitshinweise” auf Seite 9 beachten.
Erregung des Magnetischen
Feldes in der Wicklung mittels
einer externen Batterie von
4,5 - 9 Volt / max. 5A. (Keine
Autobatterie!)
Fig. E.4.1-1: Generatorklemmkasten
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 87
Störungen am Generator
E.5 Motor Startprobleme
E.5.1 Elektrisches Kraftstoffmagnetventil
Das Kraftstoffmagnetventil befindet sich vor der Einspritzpumpe. Es öffnet automatisch, wenn bei
dem Fernbedienpanel die Taste "START" gedrückt wird. Wenn der Generator auf "OFF" geschaltet wird, schließt das Magnetventil. Es dauert dann noch einige Sekunden, bevor der Generator
stoppt.
Wenn der Generator nicht anspringt oder nicht einwandfrei läuft (z.B.unruhig läuft), die Enddrehzahl nicht erreicht oder nicht einwandfrei stoppt, kommt in erster Linie das Kraftstoffmagnetventil
als Ursache in Frage.
Eine Überprüfung des Kraftstoffmagnetventils erfolgt, indem man während des Betriebes den
Stecker auf dem Kraftstoffmagnetventil kurzzeitig abzieht (vorher die Sicherungsschraube entfernen) und sofort wieder ansteckt. Der Motor muß auf das Wiederanstecken "scharf" reagieren,
d.h. sofort hochdrehen. Wenn der Motor dabei zögernd oder "stotternd" hochdreht, ist ein Fehler
am Magnetventil zu vermuten.
1. Kraftstoffmagnetventil
2. Einspritzleitung
2
3. Entlüftungsschraube
1
3
Fig. E.5.1-1: Kraftstoffmagnetventil
E.5.2 Starter-Fehlerüberbrückungstaster
Mit dem Starter-Fehlerüberbrückungstaster (Starter-Failure Override Switch) kann man den
Generator ohne Zeitverzögerung wieder neu starten, wenn sich das Gerät durch einen Temperaturfehler abgeschaltet hatte. Normalerweise muß man nach einer Temperturüberschreitung
(Überhitzung) warten, bis sich der Generator auf die zulässige Temperatur abgekühlt hat, bevor
neu gestartet werden kann. Da der Generator in dem Schalldämmgehäuse wärmedämmend eingebaut ist, kann dies unter Umständen mehrere Stunden dauern.
Seite 88
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Störungen am Generator
Fehler-Überbrückungstaster
Fig. E.5.2-1: Fehler Überbrückungsschalter
Diese Zeit kann abgekürzt werden, indem der Taster neben den Relais gedrückt wird. Solange
der Taster niedergehalten wird, kann der Generator vom Fernbedienpanel aus gestartet werden.
Durch den Taster werden die Fehler ausgeschaltet, und der Generator läuft, auch wenn z.B.
Übertemperatur anliegt.
Bevor der Taster benutzt wird, muß manuell am Ölpeilstab geprüft werden, ob der Generator
genügend Öl hat, da die Abschaltung auch durch den Öldruckwächter erfolgt sein könnte. Wenn
sichergestellt ist, daß nicht Ölmangel, sondern eine Übertemperatur die Ursache für die Abschaltung war, kann man den Generator in Betrieb nehmen und einige Minuten ohne Last laufen lassen, so daß er sich durch das Zirkulieren der Kühlflüssigkeit wieder abkühlt.
Achtung: - Wenn sich der Generator beim Betrieb mit Last aus Temperaturgründen abschaltet,
muß unverzüglich untersucht werden, welche Ursache dafür verantwortlich ist. Das kann ein Fehler am Kühlsystem sein, ein Fehler an einem der Lüfter ode rauch in der Lüfterstromversorgung
oder irgendein Fehler im Bereich des äußeren Kühlsystems.
Auf keinen Fall darf der Generator mehrere Male hintereinander wieder mit dem Überbrückungstaster gestartet werden, wenn er sich im Betrieb abgeschaltet hat.
Bitte berücksichtigen Sie auch, daß der Generator vor dem Abschalten immer einige Minuten
ohne Last laufen muß, damit im inneren Kühlsystem ein Temperaturausgleich entstehen kann.
(Ein Wärmestau kann sonst eine Übertemperatur des Generators auch noch nach dem Abschalten auslösen.
Sofern der Generator durch einen Temperaturstau nach dem Abschalten einen Übertemperaturalarm ausgelöst hat, kann auch dieser mit den Überbrückungstaster kurzzeitig eliminiert werden.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Seite 89
Störungen am Generator
E.5.3 Hubmagnet für Motorstop - optional
Es gibt zwei unterschiedliche Ausführungen des Hubmagneten:
A. Energized to stop
Durch Betätigen der "OFF"-Taste am FB-Panel wird der Hubmagnet mit Spannung versorgt und
angezogen, hierdurch wird die Einspritzpumpe auf Nullhub gestellt und der Generator stoppt.
B. Energized to run
Diese Version ist mit zwei Elektromagneten ausgestattet. Ein Betätigung- und ein Haltemagnet.
Nach Anlegen der Spannung zieht der Betätigungsmagnet den Einstellhebel der Einspritzpumpe
an, wodurch der Kraftstoff fließen kann. Nach erreichen der Endstellung wird der Betätigungsmagnet abgeschaltet, und der Haltemagnet hält diese Position, solange der Generator arbeitet.
ACHTUNG! - Beim Start darf die "START"-Taste nicht länger als 5 Sek. betätigt werden, da das
Hubmagnet sonst zu viel Strom über den Anlasser zieht. Andernfalls muß das Hubmagnet abgeklemmt werden.
Hubmagnet für Motorstop - optional
Fig. E.5.3-1: Motorstopmagnet
E.5.4 Tabelle zur Fehlerbeseitigung
Zur Fehlerbeseitigung “Fehlertabelle” auf Seite 91 beachten.
Seite 90
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel E: Störungen am Generator
Tabellenteil
F. Tabellenteil
F.1
Fehlertabelle
GENERATORSPANNUNG IST ZU NIEDRIG
Wenn der Generator weniger als 200V bei 50Hz (bzw. 110V bei 60Hz) abgibt, (wir reden hierbei von "Unterspannung"), so kann das verschiedene Ursachen haben.
Ursache
Abhilfe
Der Generator ist überlastet.
Verbraucher teilweise abschalten.
Der Motor läuft nicht mit seiner vollen Nenndrehzahl.
Siehe unter „Motostörungen“ (folgende Seiten).
Stellmotor nicht in Maximalstellung.
Stellmotor überprüfen bzw. ersetzen.
VCS-Spannungsregler defekt oder falsch eingestellt.
Überprüfen bzw. ersetzen.
GENERATOR GIBT "ÜBERSPANNUNG" AB (MEHR ALS 240V- 50HZ / 135V-60HZ)
Wenn der Motor mehr als 240V abgibt (wir reden hierbei von "Überspannung"), so kann das folgende Ursachen
haben:
Ursache
Abhilfe
Der Motor läuft mit falscher Drehzahl..
Motordrehzahl mit Drehzahlmesser oder Frequenzmesser prüfen, richtige Drehzahl einstellen.
VCS-Spannungsregler defekt oder falsch eingestellt.
Überprüfen bzw. ersetzen.
Stellmotor defekt.
Überprüfen bzw. ersetzen.
GENERATOR GIBT UNTERSCHIEDLICH WECHSELNDE SPANNUNG AB
Ursache
Abhilfe
1. Eine Störung bzw. ein Defekt auf der Verbraucherseite.
1. Prüfen, ob der Strombedarf der Verbraucher
schwankt.
2. Eine Störung am Motor.
2. Siehe unter "Motor läuft unregelmäßig".
ELEKTROMOTOR 120V-60Hz / 230V-50Hz STARTET NICHT
Ursache
Abhilfe
Wenn ein Elektromotor von 120V-60Hz oder 230V50Hz nicht mitdem Generator gestartet werden kann,
so liegt die Ursache meistensdarin, daß der Elektromotor einen zu hohen Anlaufstrom benötigt.
Hier ist zunächst zu prüfen, wieviel Anlaufstrom vom
Elektromotor benötigt wird (möglichst auf 380V umstellen). Ggfls. kann hier Abhilfe dadurch geschaffen werden, daß verstärkte Kondensatoren oder sogenannte
"Sanft-Anlauf-Schaltungen" verwendet werden. (Siehe
Anhang G)
Beim Hersteller oder einer Panda Vertretung nachfragen.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Seite 91
Tabellenteil
MOTOR DREHT BEIM ANLASSVORGANG NICHT
Ursache
Abhilfe
Batteriehauptschalter ist abgeschaltet.
Stellung des Batteriehauptschalters prüfen, gegebenenfalls einschalten (wenn vorhanden).
Batteriespannung nicht ausreichend.
Kabelanschluß auf festen Sitz und auf Korrosion prüfen.
Störung im Anlaßstrom.
Bei normalem Startvorgang fällt bei vollen Batterien die
Spannung auf max. 11V ab. Fällt diese nicht ab, ist die
Leitung unterbrochen. Fällt sie weiter ab, ist die Batterie sehr entladen.
MOTOR DREHT MIT ANLASSDREHZAHL UND STARTET NICHT
Ursache
Abhilfe
Abstellhubmagnet öffnet nicht.
Elektrische Ansteuerung bzw. Kabelverbindung prüfen
(siehe DCSchaltplan: Relais K2, Sicherung).
Kraftstofförderpumpe arbeitet nicht..
Kraftstoff-Filteranlage und Kraftstofförderpumpe prüfen, ggfls. reinigen.
Kraftstoffmangel.
Kraftstoffvorrat prüfen.
Kein Vorglühen der Glühkerzen.
Vorglühen der Glühkerzen vor dem Start. Überprüfen
der Glühkerzen.
Luft in der Einspritzanlage.
Kraftstoffleitungen auf Dichtheit prüfen. Kraftstoffsystems entlüften bis an der Rücklaufleitung blasenfreier
Kraftstoff austritt. (siehe Kap. "Entlüftung des Kraftstoffsystems")
Kraftstoffilter verstopft.
Filter erneuern.
Geringe Kompression.
Siehe Motor-Handbuch.
MOTOR DREHT BEIM ANLASSVORGANG NICHT MIT DER NORMALEN DREHZAHL
Ursache
Abhilfe
Batteriespannung nicht ausreichend.
Batterie prüfen.
Motor hat Lagerschaden oder Kolbenfresser.
Reparatur durch Motorhersteller-Service.
Seite 92
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Tabellenteil
Kühlwasseransammlung im Brennraum.
1. Generator am Fernbedienpanel ausschalten.
2. Glühkerzen aus dem Motor herausschrauben
(siehe Motor-Handbuch)
3. Vorsichtiges Durchdrehen des Motors von Hand.
4. Anschließend ist das Motoröl auf Beimischungen
von Wasser zu prüfen und ggfls. einschl. Motorölfilter zu ersetzen.
5. Weiterhin ist auf jeden Fall die Ursache für den
Kühlwassereintritt in den Brennraum festzustellen.
Hier liegt es meistens an einem fehlerhaften Belüftungsventil im Kühlwasserkreislauf, welches zu reinigen, ggfls. zu ersetzen ist.
MOTOR LÄUFT UNREGELMÄSSIG
Ursache
Abhilfe
Störung im Bereich des Fliehkraftreglers der Einspritzanlage.
Reparatur bzw. Überprüfung des Fliehkraftreglers
durch den Motor-Service.
Luft in dem Kraftstoffsystem.
Entlüften des Kraftstoffsystems.
MOTOR FÄLLT IN DER DREHZAHL AB
Ursache
Abhilfe
Ölüberfüllung.
Ablassen des Öls.
Kraftstoffmangel.
Kraftstoffzufuhrsystem prüfen:
- Kraftstoffilter prüfen, ggfls. erneuern
- Kraftstofförderpumpe prüfen
- Kraftstoffzuleitungen prüfen ggfls. entlüften
Luftmangel.
Luftzufuhr prüfen,
ggfls. reinigen.
Luftfilter-Ansaugbereich
Generator überlastet durch Verbraucher.
Verbraucher reduzieren.
Generator überlastet durch Übererregung.
Richtige Zusammenstellung und Zuschaltung der Kondensatoren prüfen.
Generator defekt (Wicklung, Lager oder sonstiges
Beschädigung).
Generator zum Hersteller einschicken und dort Lagerschaden bzw. Wicklungsschaden beseitigen lassen.
Motorschaden.
Lagerschaden etc.
beseitigen lassen.
durch
prüfen,
Motorhersteller-Service
MOTOR LÄUFT IN "AUS"-STELLUNG WEITER
Ursache
Abhilfe
Magnetventil stellt nicht ab.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Zuleitung zum Magnetventil prüfen. Abstellhubmagnet
prüfen, ggfls. erneuern. Siehe Abschnitt "Elektrisches
Kraftstoff-Magnetventil".
Seite 93
Tabellenteil
MOTOR STELLT SICH VON SELBST AB
Ursache
Abhilfe
Kraftstoffmangel.
Kraftstoffzufuhr prüfen.
Überhitzung im Kühlsystem durch Übertemperatur/
Kühlwassermangel.
Kühlsystem prüfen, Wasserpumpe und Wasserzufluß
prüfen.
Ölmangel.
Ölstand prüfen, ggfls. nachfüllen, Öldruck am Motor
prüfen, ggfls.
Reparatur durch Motorhersteller-Service.
RUßGESCHWÄRZTE ABGASWOLKEN
Ursache
Abhilfe
Überlastung.
Eingeschaltete Verbraucher prüfen, ggfls. reduzieren.
Unzureichende Luftzufuhr.
Luftfilter prüfen, ggfls. reinigen.
Einspritzdüse defekt..
Einspritzdüse ersetzen.
Ventilspiel nicht richtig.
Ventilspiel einstellen (siehe Motor-Handbuch).
Schlechte Kraftstoffqualität.
Gute Kraftstoffqualität (Dieselkraftstoff 2-D) verwenden.
Unvollkommene Verbrennung.
Hier ist eine unzureichende Vergasung oder ein unzureichender Einspritzzeitpunkt durch den Motorhersteller-Service zu beheben.
Geringe Kompression
Siehe Motor-Handbuch.
DAS AGGREGAT MUSS SOFORT ABGESTELLT WERDEN, WENN:
Ursache
- die Drehzahl des Motors plötzlich steigt oder fällt,
- ein unerklärliches Geräusch plötzlich hörbar wird,
Abhilfe
Entweder wie zuvor unter "Störungen" beschrieben
oder durch einen Motorhersteller-Service oder Panda
Vertretung.
- die Auspuffgasfarbe plötzlich dunkel wird,
- die Motorlager überhitzt sind,
- die Ölkontrolleuchte während des Betriebs aufleuchtet.
FEHLERSUCHE FÜR DIE VCS-SPANNUNGSREGELUNG
Ursache
Seite 94
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Abhilfe
Tabellenteil
Keine Bewegung des Stellmotors.
Spannungsversorgung zur Elektronik vorhanden?
Motor angeschlossen?
230V Meßspannung angeschlossen?
Stellmotor regelt in Leerlauf oder Vollgas.
Polung des Motors korrigieren evtl. tauschen.
230V Meßspannung angeschlossen?
Sollte die Elektronik einmal ausfallen oder irgend ein anderer Fehler auftreten, so kann der Generator trotzdem
weiter betrieben werden, wenn die Elektronik außer Kraft gesetzt wird. Hierzu wird der Stecker abgezogen und
am Stecker die beiden Kabel überbrückt.
1. Drehzahlhebel zwischen Motor und Regler der Einspritzpumpe lösen und auf max. bzw. 240V einstellen.
oder
2. Verbindungsstecker Motor VCS-Elektronik lösen und Motor direkt mit 12V Spannung versorgen und eine max.
Spannung von 240V einstellen.
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Seite 95
Tabellenteil
Tabelle 1: Ohmscher Widerstand HP1
Tabelle 2: Induktivität HP1
L-N[Ohm]
L-N[Ohm]
Netzart
120V / 60Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 18
Panda 24
ca. 0,7
ca. 0,65
ca. 0,45
ca. 0,2
ca. 0,06
Netzart
230V / 50Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 14000
Panda 18
Panda 24
Panda 30
ca. 0,9
ca. 0,8
ca. 0,3
ca. 0,25
ca. 0,25
ca. 0,17
ca. 0,1
L-Z[Ohm]
ca. 0,7
ca. 0,65
ca. 0,45
ca. 0,2
ca. 0,06
ca. 0,9
ca. 0,8
ca. 0,3
ca. 0,25
ca. 0,25
ca. 0,17
ca. 0,1
Netzart
120V / 60Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 18
Panda 24
ca. 2,8
ca. 2,8
ca. 3,5
ca. 3,2
ca. 0,3
Netzart
230V / 50Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 14000
Panda 18
Panda 24
Panda 30
ca. 3,7
ca. 3,7
ca. 3,5
ca. 2,3
ca. 1,8
ca. 1,3
ca. 0,9
L-Z[Ohm]
ca. 2,8
ca. 2,8
ca. 3,5
ca. 3,2
ca. 0,3
ca. 3,7
ca. 3,7
ca. 3,5
ca. 2,3
ca. 1,8
ca. 1,3
ca. 0,9
Tabelle 3: Induktivität und ohmscher Widerstand DVS
L1-N[Ohm]
Netzart
120V / 60Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 18
Panda 24
ca. 0,7
ca. 0,65
ca. 0,45
ca. 0,2
ca. 0,06
Netzart
230V / 50Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 14000
Panda 18
Panda 24
Panda 30
ca. 0,9
ca. 0,8
ca. 0,3
ca. 0,25
ca. 0,25
ca. 0,17
ca. 0,1
Seite 96
L2-N[Ohm]
L3-N[Ohm]
ca. 0,7
ca. 0,65
ca. 0,45
ca. 0,2
ca. 0,06
ca. 0,7
ca. 0,65
ca. 0,45
ca. 0,2
ca. 0,06
ca. 0,25
ca. 0,25
ca. 0,17
ca. 0,1
ca. 0,9
ca. 0,8
ca. 0,3
ca. 0,25
ca. 0,25
ca. 0,17
ca. 0,1
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
L1'-N[Ohm]
ca. 0,15
ca. 0,17
ca. 0,15
ca. 0,05
1-2[Ohm]
ca. 0,15
ca. 0,17
ca. 0,15
ca. 0,05
ca. 0,9
ca. 0,8
ca. 0,3
ca. 0,12
ca. 0,1
ca. 0,1
ca. 0,08
3-4[Ohm]
ca. 0,4
ca. 0,4
ca. 0,2
Tabellenteil
Tabelle 4: Induktivität DVS
L1-N[mH]
Mains
120V / 60Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 18
Panda 24
ca. 2,8
ca. 2,8
ca. 3,5
ca. 3,2
ca. 0,3
Mains:
230V / 50Hz
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 14000
Panda 18
Panda 24
Panda 30
ca. 3,7
ca. 3,7
ca. 3,5
ca. 2,3
ca. 1,8
ca. 1,3
ca. 0,9
L2-N[mH]
L3-N[mH]
L1'-N[mH]
ca. 2,8
ca. 2,8
ca. 3,5
ca. 3,2
ca. 0,3
ca. 2,8
ca. 2,8
ca. 3,5
ca. 3,2
ca. 0,3
ca. 0,8
ca. 3,7
ca. 3,7
ca. 3,5
ca. 2,3
ca. 1,8
ca. 1,3
ca. 0,9
ca. 3,7
ca. 3,7
ca. 3,5
ca. 2,3
ca. 1,8
ca. 1,3
ca. 0,9
ca. 2,3
ca. 2,3
ca. 2,3
ca. 1,5
ca. 1,1
ca. 0,8
ca. 0,6
1-2[mH]
ca. 0,8
ca. 0,9
ca. 1,0
ca. 0,4
ca 1,0
3-4[mH]
ca. 0,9
ca. 0,4
Tabelle 5: Spannungswerte Statorwicklung
Terminal
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 14000
Panda 18
Panda 24
Panda 30
L1 - L2
3-5 Volt
4-6 Volt
5-7 Volt
6-9 Volt
6-10 Volt
6-11 Volt
7-12 Volt
L2 - L3
3-5 Volt
4-6 Volt
5-7 Volt
6-9 Volt
6-10 Volt
6-11 Volt
7-12 Volt
L3 - L1
3-5 Volt
4-6 Volt
5-7 Volt
6-9 Volt
6-10 Volt
6-11 Volt
7-12 Volt
L1’ - N (50Hz)
~ 2-3 Volt
~ 2-3 Volt
~ 3-4 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-6 Volt
4 - 2 (60Hz)
~ 2-3 Volt
~ 2-3 Volt
~ 3-4 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-5 Volt
Tabelle 6: Spannungswerte Statorwicklung
Terminal
Panda 8000
Panda 9000
Panda 12000
Panda 14000
Panda 18
Panda 24
Panda 30
L-N
~ 2-3 Volt
~ 2-3 Volt
~ 3-4 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-6 Volt
4 - 2 (60Hz)
~ 2-3 Volt
~ 2-3 Volt
~ 3-4 Volt
~ 3-5 Volt
~ 3-5 Volt
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Seite 97
Tabellenteil
Tabelle 7: Leitungsdurchmesser
Generatortyp
Kühlwasser
Abgas
Kraftstoff
Eintritt
Austritt
Panda PVMV-N 8000 NE
25mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 9000 ND
25mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 12000 NE
25mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 14000 NE
25mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 18 NE
25mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 24 NE
25mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 30 NE
30mm
40mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 32 KU NE
30mm
50mm
8mm
8mm
Panda PVMV-N 42 KU NE
-
-
8mm
8mm
Tabelle 8: Nennströme
Panda 8000 - 230 V / 50 Hz
Panda 8000 - 400 V / 50 Hz
Panda 8000 - 120 V / 60 Hz
27,0 A
8,3 A
61,8 A
Panda 18 - 230 V / 50 Hz
Panda 18 - 400 V / 50 Hz
Panda 18 - 120 V / 60 Hz
60,3 A
20,0 A
128,0 A
Panda 9000 - 230 V / 50 Hz
Panda 9000 - 400 V / 50 Hz
Panda 9000 - 120 V / 60 Hz
34,9 A
11,1 A
74,5 A
Panda 24 - 230 V / 50 Hz
Panda 24 - 400 V / 50 Hz
Panda 24 - 120 V / 60 Hz
89,1 A
30,1 A
161,1 A
Panda 12000 - 230 V / 50 Hz
Panda 12000 - 400 V / 50 Hz
Panda 12000 - 120 V / 60 Hz
41,7 A
13,7 A
89,0 A
Panda 30 - 230 V / 50 Hz
Panda 30 - 400 V / 50 Hz
Panda 30 - 120 V / 60 Hz
Anfrage
35 A
219 A
Panda 14000 - 230 V / 50 Hz
Panda 14000 - 400 V / 50 Hz
Panda 14000 - 120 V / 60 Hz
48,0 A
15,2 A
112,7 A
Tabelle 9: Kabelquerschnitte
Spannung
Erforderlicher Kabelquerschnitt
< 6 kW
6-10 kW
10-15 kW
15-20 kW
20-35 kW
35-45 kW
45-65 kW
120V 1-ph.
4x6mm²
4x10mm²
4x16mm²
4x25mm²
4x35mm²
4x50mm²
4x70mm²
230V 1-ph.
2x4mm²
2x6mm²
2x10mm²
2x16mm²
2x25mm²
2x35mm²
2x35mm²
400V 3-ph.
4x2,5mm²
4x4mm²
4x6mm²
4x10mm²
4x16mm²
4x16mm²
4x25mm²
Seite 98
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Tabellenteil
F.2
Wicklungstypen
HP1 - 230V / 50 Hz
HP3 - 400V / 50 Hz
DVS - 400V / 50 Hz
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Seite 99
Typ
Seite 100
Panda
Panda
Panda
Panda
Panda
Panda
6000 ND
8000 NE
9000 ND
12000 NE
14000 NE
15000NE
Motor
Z482
Z482
D722
D722
D782
D902
Drehzahlregelung
mechanisch
VCS
mechanisch
VCS
VCS
VCS
Automatik Startbooster
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Zylinder
2
2
3
3
3
3
Bohrung
67mm
67mm
67mm
67mm
67mm
72mm
Hub
68mm
68mm
68mm
68mm
73,6mm
73,6mm
Hubraum
479cm3
479cm3
719cm3
719cm3
782cm3
898cm3
max. Leistung (DIN 6271-NB) bei 3000UpM
9,32kW
9,32kW
14,0kW
14,0kW
13,5kW
17,5kW
Nenndrehzahl 50 Hz
3000UpM
3000UpM
3000UpM
3000UpM
3000UpM
3000UpM
Effektive Drehzahl ohne Last a
3120UpM
2900UpM
3120UpM
2900UpM
2900UpM
2900 UpM
Ventilspiel (kalter Motor)
0,2mm
0,2mm
0,2mm
0,2mm
0,2mm
0,2
Anzug für Zylinderkopfschraube geölt
42Nm
42Nm
42Nm
42Nm
68Nm
42Nm
Verdichtungsverhältnis
23:1
23:1
23:1
23:1
23:1
24:1
Schmierölfüllung
2,5l
2,5l
3,8l
3,8l
3,8l
3,7l
Kraftstoffverbrauch b
ca. 0,53-1,4l
ca. 0,68-1,8l
ca. 0,79-2,1l
ca. 1,05-2,8l
ca. 1,25-3,3l
1,33-3,55l
Schmierölverbrauch
Zul. Dauermotorschräglage max.
max. 1% vom Kraftstoffverbrauch
a) 25° quer zur Längsachse
b) 20° in Längsrichtung
a. progressive Drehzahl durch VCS
b. 0,35l/kW elektrische Leistung, hier die umgerechneten Werte von 30% bis 80% der Nennleistung
Tabellenteil
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Tabelle 10: Technische Daten
Tabellenteil
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Tabelle 11: Technische Daten
Typ
Seite 101
Panda
Panda
Panda
18 NE
24 NE
30 NE
Motor
D1105
V1505
V1505 TD
V2203
F2803
Drehzahlregelung
VCS
VCS
VCS
VCS
VCS
Automatik Startbooster
ja
ja
ja
ja
ja
Zylinder
3
4
4TD
4
5
Bohrung
78mm
78mm
78mm
87mm
87mm
Hub
78,4mm
78,4mm
78,4mm
92,4mm
92,4mm
Hubraum
1123cm3
1498cm3
1498cm3
2197cm3
2746cm3
max. Leistung (DIN 6271-NB) bei 3000UpM
18,7kW
23,3kW
31,3kW
32,7kW
40,8kW
Nenndrehzahl 50 Hz
3000UpM
3000UpM
3000UpM
3000UpM
3000UpM
Effektive Drehzahl ohne Last a
2900UpM
2900UpM
2900UpM
2900UpM
2900UpM
Ventilspiel (kalter Motor)
0,2mm
0,2mm
0,2mm
0,2mm
0,2mm
Anzug für Zylinderkopfschraube geölt
68Nm
68Nm
68Nm
98Nm
98Nm
Verdichtungsverhältnis
22:1
22:1
23:1
23:1
23:1
Schmierölfüllung
5,1l
6,0l
6,7l
9,5l
12,0l
Kraftstoffverbrauch b
ca. 1,68-4,5l
ca. 2,20-5,85
ca. 2,7-7,2l
ca. 2,94-7,5l
ca. 3,8-10,1l
Schmierölverbrauch
Zul. Dauermotorschräglage max.
Panda
KU NE
max. 1% vom Kraftstoffverbrauch
a) 25° quer zur Längsachse
b) 20° in Längsrichtung
a. progressive Drehzahl durch VCS
b. 0,35l/kW elektrische Leistung, hier die umgerechneten Werte von 30% bis 80% der Nennleistung
33
Panda
KU NE
42
Tabellenteil
F.3
Motoröl
Motorenöl Klassifizierung
Verwendungsbereich:
Der Verwendungsbereich eines Motorenöls wird durch die sog. SAE- Klasse festgelegt. "SAE" steht für die Vereinigung amerikanischer Autoingenieure (Society of Automotive Engineers).
Die SAE- Klasse eines Motoröls gibt lediglich Auskunft über die Viskosität des Öles (größere Zahl = zähflüssiger,
kleinere Zahl = dünnflüssiger) z. B. 0W, 10W, 15W, 20, 30, 40. Die erste Zahl zeigt wie flüssig das Öl bei Kälte ist,
die zweite Zahl bezieht sich auf die Fließfähigkeit bei Hitze. Ganzjahresöle haben in der Regel SAE- Klassen von
SAE 10W-40, SAE 15W-40 usw.
Qualität des Öls:
Die Qualität eines Motoröls wird durch den API Standard (American Petroleum Institute") spezifiziert.
Die API Bezeichnung ist auf jedem Motorenölgebinde zu finden. Der erste Buchstabe ist immer ein C.
API C für Dieselmotoren
Der zweite Buchstabe steht für die Qualität des Öles. Je höher der Buchstabe im Alphabet, je besser die Qualität.
Beispiele für Dieselmotorenöle:
API CCMotorenöle für geringe Beanspruchungen
API CGMotorenöle für höchste Beanspruchungen, turbogetestet
Fischer Panda schreibt die API-Klasse CF vor!
Motorenölsorte
über 25°C
SAE30 oder SAE10W-30
SAE10W-40
0°C bis 25°C
SAE20 oder SAE10W-30
SAE10W-40
unter 0°C
SAE10W oder SAE10W-30
SAE10W-40
Seite 102
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Tabellenteil
F.4
Kühlwasser
Als Kühlmittel muss eine Mischung aus Wasser und Frostschutz benutzt werden. Das Frostschutzmittel muss für
Aluminium geeignet sein. Im Interesse der Sicherheit muß die Konzentration der Frostschutzlösung regelmäßig
Fischer Panda empfiehlt das Produkt: GLYSANTIN PROTECT PLUS/G 48
Kühlerschutz Kfz Industrie Produktbeschreibung
Produktname
GLYSANTIN ® PROTECT PLUS / G48
Chemie
Monoethylenglykol mit Inhibitoren
Lieferform
Flüssigkeit
Chemische und Physikalische Eigenschaften
Alkalireserve von10ml
ASTM D 1121
13 – 15 ml HCl 01 mol/l
Dichte, 20°C
DIN 51 757 Verfahren 4
1,121 – 1,123 g/cm3
Wassergehalt
DIN 51 777 Teil 1
max. 3,5 %
pH-Wert original
AST M D 1287
7,1 – 7,3
Verhältnis Kühlwasser/Frostschutz
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
Wasser/Frostschutz
Temperatur
70:30
-20°C
65:35
-25°C
60:40
-30°C
55:45
-35°C
50:50
-40°C
Seite 103
Tabellenteil
Seite 104
Panda 8000-42NE PVMV-N - Kapitel F: Tabellenteil
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04
Generator Control Panel P6+ Handbuch
12V Version - 21.02.02.009H
24V Sonderversion - 21.02.02.012H
Option Automatikaufsatz - 21.02.02.016H
Option Master-Slave-Adapter - 21.02.02.015H
Fischer Panda GmbH
Aktueller Revisionsstand
Dokument
Aktuell:
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 vom 16.3.09
Ersetzt:
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R03
Revision
Seite
Lochbild aktualisiert
Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Handbuch Ihres Fischer Panda Generators!
118
Generelle Bedienung
A. Generelle Bedienung
A.1 Generator Fernbedienpanel P6+
Fischer Panda Art. Nr. 21.02.02.009H
01
02
08
09
11
12
03
04
06
07
10
14
13
01. LED für Kühlwassertemperatur rot1
02. LED für Wasserleckage rot/gelb1 (Sensor optional)
03. LED für AC-Spannungsfehler rot/gelb1
04. LED für AC-Spannung ok grün1
05. LED für Wicklungstemperatur rot1
06. LED für Öldruck rot1
07. LED für Fehler Batterieladespannung grün/rot1
1
05
15
08. LED für Vorglühen „heat“ orange1
09. LED für Generator „start“ grün1
10. LED für Generator „stand-by“ grün1
11. Drucktaste für Vorglühen „heat“
12. Drucktaste für Generator „start“
13. Betriebsstundenzähler
14. Drucktaste Panel „off“
15. Drucktaste Panel „on“
LED grün: normal Betriebsmodus, LED rot: Fehler, LED gelb: Warnung, LED orange: aktiv je nach Jumper
Fig. A.1-1: Panel Frontseite
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 119
Generelle Bedienung
A.2 Rückseite 12 V-Version
Fischer Panda Art. Nr. 21.02.02.009H
01
02
03
04
01. Steuerplatine
02. Klemmleiste (Master-Slave Adapter: linke Pinreihe; Automatikaufsatz: rechte Pinreihe)
03. Klemme 1-12 (siehe Kapitel A.3.1, “Klemmenbelegung,” auf Seite 122)
04. Sicherung 630mA träge
Fig. A.2-1: Panel Rückseite 12V-Version
Seite 120
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
A.3 Rückseite 24 V-Version
Fischer Panda Art. Nr. 21.02.02.012H
01
02
03
04
05
06
01. Steuerplatine
02. Klemmleiste (Master-Slave Adapter: linke Pinreihe; Automatikaufsatz: rechte Pinreihe)
03. Sicherung 630mA träge
04. Klemme 1-12 (siehe Kapitel A.3.1, “Klemmenbelegung,” auf Seite 122)
05. Linearregler 24 V-Version
06. Linearregler 24 V-Version
Fig. A.3-1: Panel Rückseite 24V-Version
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 121
Generelle Bedienung
A.3.1 Klemmenbelegung
Standard für NC Temperaturschalter konfiguriert, d.h. im Fehlerfall offen.
KL.-Nr.
KL.-Name
E/A
Beschreibung
1
Vbat
E
Stromversorgung + 12V (oder optional 24V, muß per Löt-Jumper eingestellt werden)
2
GND
E
Stromversorgung -
E
Fehler "Kühlwassertemperatur". Eingang für Temperaturschalter nach GND. Der Eingang ist
einstellbar für NC (= kein Fehler) / NO (= kein Fehler) (muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Der Eingang belastet den Schalter mit ≥22mA nach +12 V (wird bei 24 V-Betrieb intern
erzeugt). Das Auftreten eines Fehlers wird - für Auswertung und Anzeige - um 100 ms verzögert. Der Wegfall nicht. Der Eingangsstatus wird mit roter LED angezeigt.
3
4
5
6
T-Engine
Waterleak
(Replace Airfilter)
Oil-Press
DC-Control
E
Fehler "Wassereinbruch". Eingang für Sensorschalter nach GND. Der Eingang ist einstellbar
für NC (= kein Fehler) / NO (= kein Fehler) (muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Der Eingang belastet den Schalter mit ≥10 mA nach +12 V (wird bei 24 V-Betrieb intern erzeugt). Das
Auftreten eines Fehlers wird - für Auswertung und Anzeige - um 100 ms verzögert. Der Wegfall
nicht. Der Eingangsstatus wird mit roter LED angezeigt.
Der Eingang kann alternativ für das Signal "Replace Airfilter" verwendet werden (muss per LötJumper eingestellt werden). Das Signal führt dann nicht zum Abschalten, und wird mit gelber
LED angezeigt.
E
E/A
Fehler Oeldruck. Eingang für Oeldruckschalter nach GND. Der Eingang ist einstellbar für NC
(=kein Fehler) / NO (= kein Fehler) (muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Der Eingang
belastet den Schalter mit ≥22 mA nach +12 V (wird bei 24 V-Betrieb intern erzeugt). Das Auftreten eines Fehlers wird - für Auswertung und Anzeige - um 1s verzögert. Der Wegfall nicht.
Der Eingangsstatus wird mit roter LED angezeigt.
Ladekontrollanzeige. Eingang für Signal von der Lichtmaschine. Der Eingang ist einstellbar für
GND = OK oder 12V/24V = OK (muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Der Eingang belastet das Signal mit 5 mA bei 12 V und 10 mA bei 24 V. Der Eingangsstatus wird mit roter und
grüner LED angezeigt.
Der Anschluss kann für die Lichtmaschine einen Erregerstrom über einen Fest-Widerstand mit
68R liefern. Entweder mit dem Bedienpanel eingeschaltet oder mit "Fuel-Pump" eingeschaltet
(muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Diese Funktion ist nur für 12 V-Betrieb verwendbar.
7
AC-Control
E
AC-Kontrollanzeige. Eingang für NC-Open-Collector-Sensorschalter nach GND (= OK). Der
Eingang belastet den Schalter mit ≥2,5 mA nach +12 V (wird bei 24 V-Betrieb intern erzeugt).
Der Eingangsstatus wird mit roter und grüner LED angezeigt.
8
Heat
A
Ausgang für Vorglüh-Relais. Der Ausgang ist so lange aktiv, wie der Taster "Heat" gedrückt
wird. Der Ausgang liefert, wenn aktiv, die Spannung von Klemme 1. Zusätzlich kann der Ausgang über den Taster "Start" mitbetätigt werden (muss per Löt-Jumper eingestellt werden).
(Fußnoten 1-4 berücksichtigen).
9
Fuel-Pump
A
Ausgang für Treibstoffpumpen-Relais. Der Ausgang ist aktiv, wenn keine Fehler vorliegt (Eingänge 3, 4, 5, 11 und 12, wenn entsprechend konfiguriert). Der Taster "Start" unterdrückt die
Fehlerauswertung, und der Ausgang ist dann auch bei vorliegendem Fehler so lange aktiv, wie
der Taster "Start" gedrückt wird. Der Ausgang liefert, wenn aktiv, die Spannung von Klemme 1.
(Fußnoten 1-4 berücksichtigen).
10
Start
A
Ausgang für Start-Relais. Der Ausgang ist so lange aktiv, wie der Taster "Start" gedrückt wird.
Der Ausgang liefert, wenn aktiv, die Spannung von Klemme 1. (Fußnoten 1-4 berücksichtigen)
Fehler Generator AC-Eingang für NC-Open-Collector-Sensorschalter nach GND (=kein Fehler). Der Eingang belastet den Schalter mit ≥2,5 mA nach +12 V. (wird bei 24 V-Betrieb intern
erzeugt). Das Auftreten eines Fehlers wird, für Auswertung und Anzeige, um 100 ms verzögert.
Der Wegfall nicht. Der Eingangsstatus wird mit roter LED angezeigt.
11
AC-Fault (Fuel
Level) [früher TOil]
E
Der Eingang kann alternativ für das Signal "Fuel Level" verwendet werden (muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Das Signal führt dann nicht zum Abschalten und wird mit gelber LED
angezeigt.
Der Eingang kann alternativ für das Signal "Fehler Oel-Temperatur" verwendet werden. Der ist
Eingang einstellbar für NC (= kein Fehler) / NO (= kein Fehler) (muss per Löt-Jumper eingestellt werden). Die Belastung des Sensorschalters ist auf ≥10 mA nach +12 V einstellbar (muss
per Löt-Jumper eingestellt werden).
12
T-Winding
E
Fehler "Wicklungstemperatur". Eingang für Temperaturschalter nach GND. Der Eingang ist einstellbar für NC (=kein Fehler) / NO (= kein Fehler) (muss per Löt-Jumper eingestellt werden).
Der Eingang belastet den Schalter mit ≥22 mA nach +12 V (wird bei 24 V-Betrieb intern
erzeugt). Das Auftreten eines Fehlers wird - für Auswertung und Anzeige - um 100 ms verzögert. Der Wegfall nicht. Der Eingangsstatus wird mit roter LED angezeigt.
Fig. A.3.1-1: Klemmenbelegung
Seite 122
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
Fußnoten:
1. Belastbarkeit des Ausganges: maximal 0,5A im Dauerbetrieb und kurzzeitig 1,0A.
2. Die Summe aller Ausgangsströme darf (abzüglich 0,2A Eigenverbrauch) den Nennstrom der Sicherung des
Bedienpanels nicht überschreiten.
3. Der Ausgang verfügt über eine Freilaufdiode, die negative Spannungen (bezogen auf GND) kurzschließt.
4. Der Ausgang verfügt über eine Rückspeise-Schutzdiode, die das Einspeisen von positiven Spannungen
(bezogen auf GND) in den Ausgang verhindert.
A.3.2 Funktion der Lötjumper
Jumper
Status
Beschreibung
zu
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
offen
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
zu
12V - Betrieb
offen
24V - Betrieb (optional)
1-2
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
2-3
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
2-3
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
2-3
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
2-3
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
2-3
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
2-3
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
2-3
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
1-2
DC-Control-Signal (-) = OK (mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
DC-Control-Signal (+) = OK
zu
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10mA
offen
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5mA
J1
J3
J101
J201
J202
J203
J204
J205
J206
J207
J208
J209
J210
(mit Drehstromlichtmaschine)
Fig. A.3.2-1: Funktion der Lötjumper
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 123
Generelle Bedienung
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.)
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrolleuchte z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
A.3.3 Konfiguration und Einstellung
Konfigurations- und Einstellungsblatt KE01
Standard-Jumperung für Generatoren mit Drehstromlichtmaschine (Kubota Super 5 Serie).
Panel nur für 12V-Betrieb.
Die Sicherung ist mit dem Wert 0,63AT montiert.
Die Schaltungsteile für 24V-Betrieb sind nicht bestückt.
Jumper
Status
Konf.
zu
Beschreibung
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
J1
offen
J3
X
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
X
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
zu
X
12V - Betrieb
J101
offen
1-2
24V - Betrieb (nicht möglich)
X
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J201
2-3
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J202
2-3
X
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
X
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J203
2-3
1-2
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J204
2-3
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J205
2-3
1-2
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
J206
2-3
1-2
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
X
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
J207
2-3
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
Fig. A.3.3-1: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Seite 124
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
1-2
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12 V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12 V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
J208
2-3
X
1-2
J209
2-3
X
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10 mA
zu
J210
offen
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5 mA
X
Fig. A.3.3-1: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.).
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrollleuchte, z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
Konfigurations- und Einstellungsblatt KE02
Standard-Jumperung für Generatoren mit Drehstromlichtmaschine.
Panel für 24V-Betrieb. (Über Einstellung von Lötjumper J101 ist alternativ 12V-Betrieb möglich)
Die Sicherung ist mit dem Wert 0,63AT montiert.
Die Schaltungsteile für 24 V-Betrieb sind bestückt.
Jumper
Status
Konf.
zu
Beschreibung
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
J1
offen
J3
X
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
X
zu
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
12 V - Betrieb
J101
offen
X
24 V - Betrieb
1-2
X
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J201
2-3
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J202
2-3
X
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
X
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J203
2-3
1-2
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J204
2-3
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J205
2-3
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Fig. A.3.3-2: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 125
Generelle Bedienung
1-2
X
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
J206
2-3
1-2
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
X
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
J207
2-3
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
J208
2-3
X
1-2
J209
2-3
X
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10mA
zu
J210
offen
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5mA
X
Fig. A.3.3-2: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.).
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrollleuchte z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
Konfigurations- und Einstellungsblatt KE03
Standard-Jumperung für Generatoren mit AC-Dynamo.
Panel nur für 12V-Betrieb.
Die Sicherung ist mit dem Wert 0,63AT montiert.
Die Schaltungsteile für 24V-Betrieb sind nicht bestückt.
Jumper
Status
Konf.
zu
Beschreibung
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
J1
offen
J3
X
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
X
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
zu
X
12V - Betrieb
J101
offen
1-2
24V - Betrieb (nicht möglich)
X
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J201
2-3
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J202
2-3
X
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
X
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J203
2-3
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Fig. A.3.3-3: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Seite 126
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
1-2
X
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J204
2-3
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J205
2-3
1-2
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
J206
2-3
1-2
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
X
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
J207
2-3
1-2
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
X
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
zu
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10mA
J208
2-3
1-2
X
J209
J210
offen
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5mA
X
Fig. A.3.3-3: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.).
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrollleuchte, z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
Konfigurations- und Einstellungsblatt KE04
Standard-Jumperung für Generatoren mit AC-Dynamo.
Panel für 24V-Betrieb. (Über Einstellung von Lötjumper J101 ist alternativ 12V-Betrieb möglich)
Die Sicherung ist mit dem Wert 0,63AT montiert.
Die Schaltungsteile für 24V-Betrieb sind bestückt.
Jumper
Status
Konf.
zu
Beschreibung
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
J1
offen
J3
X
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
X
zu
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
12 V - Betrieb
J101
offen
X
24 V - Betrieb
1-2
X
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J201
2-3
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Fig. A.3.3-4: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 127
Generelle Bedienung
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J202
2-3
X
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
X
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J203
2-3
1-2
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J204
2-3
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J205
2-3
1-2
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
X
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
J206
2-3
1-2
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
X
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
J207
2-3
1-2
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
X
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
zu
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10mA
J208
2-3
1-2
X
J209
J210
offen
X
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5mA
Fig. A.3.3-4: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.).
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrolleuchte z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
Seite 128
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
A.4 Startvorbereitungen / Kontrolltätigkeiten (täglich)
A.4.1 Marine Version
1. Ölstandskontrolle (Sollwert 2/3 Max.).
Der Füllstand sollte bei kaltem Motor etwa 2/3 des Maximums betragen.
Desweitern, wenn vorhanden, muss vor jedem Start der Ölstand des ölgekühlten Lagers kontrolliert werden - siehe Schauglas am
Generator Stirndeckel!
2. Kontrolle Kühlwasserstand.
Das externe Ausgleichsgefäß sollte im kaltem Zustand 1/3 gefüllt sein. Es ist wichtig das genügend Platz zum Ausdehnen vorhenden
ist.
3. Prüfen, ob Seeventil geöffnet ist.
Nach dem Abschalten des Generators muss aus Sicherheitsgründen das Seeventil geschlossen werden. Es ist vor dem Start des
Generators wieder zu öffnen.
4. Seewasserfilter prüfen.
Der Seewasserfilter muss regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Wenn durch abgesetzte Rückstände die Seewasserzufuhr
beeintrchtigt wird, erhöht dies den Impellerverschleiß.
5. Sichtprüfung
Befestigungsschrauben kontrollieren, Schlauchverbindungen auf Undichtigkeiten überprüfen, elektrische Anschlüsse kontrollieren.
Elektrische Leitungen auf Beschädigungen/Scheuerstellen kontrollieren.
6. Schalten Sie die Verbraucher ab.
Der Generator sollte ohne Last gestartet werden.
7. Gegebenenfalls Kraftstoffventil öffnen.
8. Gegebenenfalls Batteriehauptschalter schließen (einschalten).
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 129
Generelle Bedienung
A.4.2 Fahrzeug Version
1. Ölstandskontrolle (Sollwert 2/3 Max.).
Der Füllstand sollte bei kaltem Motor etwa 2/3 des Maximums betragen.
Desweitern, wenn vorhanden, muss vor jedem Start der Ölstand des ölgekühlten Lagers kontrolliert werden - siehe Schauglas am
Generator Stirndeckel!
2. Kontrolle Kühlwasserstand.
Das externe Ausgleichsgefäß sollte im kaltem Zustand 1/3 gefüllt sein. Es ist wichtig das genügend Platz zum Ausdehnen vorhenden
ist.
3. Sichtprüfung
Befestigungsschrauben kontrollieren, Schlauchverbindungen auf Undichtigkeiten überprüfen, elektrische Anschlüsse kontrollieren.
Elektrische Leitungen auf Beschädigungen/Scheuerstellen kontrollieren.
4. Schalten Sie die Verbraucher ab.
Der Generator sollte ohne Last gestartet werden.
5. Gegebenenfalls Kraftstoffventil öffnen.
6. Gegebenenfalls Batteriehauptschalter schließen (einschalten).
A.5 Starten und Stoppen des Generators
A.5.1 Start des Generators
1. Taste „on“ drücken (einschalten).
LED für „on“ = grün
2. Taste „heat“ drücken (Motor vorglühen).
LED für „heat“ = orange
Je nach Motortyp und Ausführung kann ein Vorglühen erforderlich
sein. Vorglühen ist bei einer Betriebstemperatur <20°C erforderlich.
Seite 130
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
A.5.1 Start des Generators
3. Taste „start“ drücken (Motor starten).
LED für „start“ = grün
Der elektrische Starter darf nur für maximal 20 Sekunden zusammenhängend eingeschaltet sein. Danach muss eine Pause von
mindestens 60 Sekunden eingehalten werden. Wenn das Aggregat nicht sofort anspringt, sollte grundsätzlich immer zunächst
geprüft werden, ob die Kraftstoffversorgung einwandfrei arbeitet.
(Bei Temperaturen unter minus 8°C prüfen, ob Winterkraftstoff eingefüllt ist.)
4. Verbraucher Einschalten.
Die Verbrauchen sollen erst eingeschaltet werden, wenn die Generatorspannung im zulässigen Bereich liegt. Dabei sollte das Einschalten von mehreren Verbrauchern parallel vermieden werden. Dies ist insbesondere dann einzuhalten, wenn Verbraucher mit
elektrischen Motoren wie zum Beispiel Klimaanlage usw. im System enthalten sind. In diesem Falle sind die Verbraucher unbedingt
stufenweise einzuschalten.
ACHTUNG: Seeventil zudrehen im Falle von Startschwierigkeiten. (Nur Panda Marine
Generatoren)
Wenn der Generator-Motor nach dem Betätigen der „Start“ Taste nicht sofort anspringt und weitere Startversuche erforderlich sind (z.B. zum Entlüften der Kraftstoffleitungen usw.), muss während der Startversuche unbedingt das Seeventil geschlossen werden. Während des
Startvorganges dreht sich die Kühlwasser-Impellerpumpe mit und fördert Kühlwasser. Solange
der Motor nicht angesprungen ist, reicht der Abgasdruck nicht aus, um das eingebrachte Kühlwasser wegzubefördern. Durch diesen länger andauernden Startvorgang würde sich Abgassystem mit Kühlwasser füllen. Dieses
kann den Generator/Motor schädigen/zerstören.
Öffnen Sie das Seeventil wieder, sobald der Generator gestartet hat.
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 131
Generelle Bedienung
A.5.2 Stoppen des Generators
1. Verbraucher abgeschaltet.
2. Empfehlung: Bei Turbomotoren und bei Belastung höher als 70% der Nennleistung, mindestens 5 Minuten mit
abgeschalteter Last Generatortemperatur stabilisieren.
Bei einer höheren Umgebungstemperatur (mehr als 25°C) sollte der Generator immer ohne Belastung für mindestens 5 Minuten laufen, bevor er abschaltet wird, unabhängig davon, welche Belastung aufgeschaltet war.
3. Taste „off“ drücken (ausschalten).
LED für „on“ = off
HINWEIS: Batteriehauptschalter niemals abgeschalten, bevor der Generator gestoppt
wird, gegebenenfalls Kraftstoffventil schließen!
Seite 132
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
A.6 Automatikaufsatz - optional
Fischer Panda Art. Nr. 21.02.02.016H
03
02
01
01. Hauptanschluß
02. Automatikaufsatz 21.02.02.016H
03. 8-fach DIL-Schalter
Fig. A.6-1: Panel 21.02.02.009H mit Automatikaufsatz 21.02.02.016H
Funktion:
Der Automatik-Zusatz RE0704 erweitert das Generator Control Panel P6+ um einen Automatik-Eingang. An diesen Eingang kann ein potentialfreier Kontakt angeschlossen werden. Wird dieser Kontakt geschlossen, dann wird
der Generator, der an das Generator Control Panel P6+ angeschlossen ist, automatisch gestartet. Wird der Kontakt geöffnet, dann wird der Generator automatisch gestoppt.
Der automatische Startvorgang besteht aus Vorglühen (heat) und Anlasser betätigen (start). Er kann jederzeit,
durch öffnen des Kontaktes am Automatik-Eingang, wieder abgebrochen werden.
Zum automatischen Stoppen (stop) wird der Ausgang "Fuel-Pump" (Klemme 9 des Generator Control Panels
P6+) ausgeschaltet. Die Zeit für den automatischen Stop-Vorgang kann nur durch Ausschalten des Generator
Control Panels P6+ vorzeitig beendet werden.
Die Zeiten für "heat", "start" und "stop" sind getrennt einstellbar (siehe unten).
Der Automatik-Zusatz wird zusammen mit dem Generator Control Panel P6+ über dessen Tasten "on" und "off"
ein- und ausgeschaltet.
Ist der Kontakt am Automatik-Eingang geschlossen, während das Generator Control Panel P6+ eingeschaltet
wird, so wird der automatische Startvorgang ausgeführt.
Wird die Stromversorgung des Generator Control Panels P6+ angeklemmt oder eingeschaltet, während der Kontakt am Automatik-Eingang geschlossen ist, so wird der automatische Startvorgang nicht ausgeführt, da das
Generator Control Panel P6+ nach dem Anklemmen der Stromversorgung immer ausgeschaltet ist (das Generator Control Panel P6+ muss für mindestens 60s von der Stromversorgung getrennt gewesen sein).
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 133
Generelle Bedienung
Ist der Kontakt am Automatik-Eingang geschlossen und wird das Panel nach
einem Spannungsabfall wieder eingeschaltet, wird der Automatikstart (Glühen,
Start) automatisch eingeleitet.
Der Automaik-Eingang:
Der mit (-) gekennzeichnete Anschluß ist mit GND verbunden.
Der mit (+) gekennzeichnete Anschluß ist der eigendliche Eingang.
Der Eingang wird über einen Widerstand auf 12V gelegt (wird bei 24V-Betrieb intern erzeugt). Werden die beiden
Anschlüsse über einen potentialfreien Kontakt kurzgeschlossen, so fließt der Eingangs-Strom.
Für einen elektronischen Kontakt ist der niedrige Eingangs-Strom zu wählen und die Polarität zu beachten (Optokoppler).
Für einen elektro-mechanischen Kontakt ist der hohe Eingangs-Strom zu wählen (Relaiskontakt).
Der Eingang ist entprellt (Verzögerungszeit ca. 1s).
An den Eingang dürfen keine Fremd-Spannungen angelegt werden.
Daten:
Parameter
Angabe
Betriebsspannung
Der Automatikzusatz wird über das Generator Control Panel P6+ versorgt. Es gelten die gleichen Grenzdaten wie beim Generator Control Panel P6+.
Betriebstemperatur
Es gelten die gleichen Grenzdaten wie beim Generator Control Panel P6+.
Eigenstromverbrauch
10mA - 20mA
Toleranz der Zeiten
± 10%
Einstellungen über 8-fach DIL-Schalter S1 (S1.1 bis S1.8):
Standard
S1.1
S1.2
2,5s
OFF
OFF
5s
ON
OFF
OFF
ON
ON
ON
S1.3
S1.4
S1.5
OFF
OFF
ON
OFF
S1.6
S1.7
S1.8
Heat-Zeit
10s
X
20s
8s
X
OFF
Anlasser-Zeit
16s
ON
16s
Stillstands/StoppZeit
32s
nachdem ein Start
wieder möglich ist
64s
OFF
ON
128s
ON
ON
Normal
X
X
OFF
Betriebs-Modus
Test (alle Zeiten durch 16)
ON
1,25mA
OFF
Eingangs-Strom
7mA
X
ON
Fig. A.6-2: Einstellungen
Seite 134
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
Achtung:
Der Automatik-Zusatz darf nur zusammen mit einer Vorrichtung verwendet werden, die das Einschalten des Anlassers nur bei stehendem Generator gestattet!
A.6.1 Klemmenbelegung
Anschluß für Automatikzusatz X2 (Reihe mit ungeraden Pin-Nummern // E / A aus Sicht des Bedien-Panel)
Pin-Nr.
Pin-Name
E/A
Beschreibung
1
VBF
A
Stromversorgung + (Betriebsspannung hinter Sicherung)
3
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
5
VBFS
A
Stromversorgung + geschaltet (Spannung Pin 1, mit Panel geschaltet )
7
12V
A
Stromversorgung + geschaltet, bei 12V-Betrieb über geschlossenen Lötjumper J101 mit VBFS
verbunden (bei optionalem 24V-Betrieb: VBFS über internen Spannungsregler auf 12,9V geregelt )
9
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
11
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
13
/Heat-Signal
E
Heat ist aktiv, wenn der Eingang nach GND geschaltet wird
15
/Start-Signal
E
Start ist aktiv, wenn der Eingang nach GND geschaltet wird
17
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
19
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
21
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
23
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
25
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
27
/Stop-Signal
E
Das Fuel-Pump-Signal wird, solange der Eingang nach GND geschaltet wird, abgeschaltet
(auch beim Start)
29
FP-Int
A
Fuel-Pump-Signal intern, über Diode von externem Signal getrennt
31
/Fault-Signal
A
Ausgang wird nach GND geschaltet, wenn ein Fehler vorliegt (Eingänge 3, 4, 5, 11 und 12,
wenn entsprechend konfiguriert und generell für 2s, nach dem Einschalten des Panels)
33
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
Fig. A.6.1-1: Klemmenbelegung Automatikaufsatz
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 135
Generelle Bedienung
A.7 Master-Slave Adapter - optional
Fischer Panda Art. Nr. 21.02.02.015H
12V-Version
02
01
01. Hauptanschluß
02. Master-Slave Adapter 21.02.02.015H
Fig. A.7-1: Panel 21.02.02.009H mit Master-Slave Adapter 21.02.02.015H
Fischer Panda Art. Nr. 21.02.02.015H
24V-Version
02
01
01. Hauptanschluß
02. Master-Slave Adapter 21.02.02.015H
Fig. A.7-2: Panel 21.02.02.012H mit Master-Slave Adapter 21.02.02.015H
Seite 136
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
Mit dem Master-Slave-Adapter RE0706 können zwei Generator Control Panel P6+ RE0703 zu einer MasterSlave-Kombination verbunden werden. Dazu wird auf jedem Generator Control Panel P6+ ein Master-SlaveAdapter RE0706 montiert. Die Generator Control Panel P6+ werden über die 14poligen Anschlußklemmen auf
den Master-Slave-Adaptern 1:1 miteinander verbunden. Das Master-Panel ist das Panel, an dessen Hauptanschluß der Generator angeschlossen wird. An den Hauptanschluß des Slave-Panel darf nichts angeschlossen
werden. Auf dem Master-Panel werden die Lötjumper genauso, wie im Betrieb ohne Slave-Panel konfiguriert. Auf
dem Slave-Panel werden die Lötjumper für den Slave-Betrieb konfiguriert (Siehe auch die entsprechenden Einstellungsblätter für das Generaotr Control Panel P6+ RE0703).
Bis auf die Einstellung der Lötjumper sind Master-Panel und Slave-Panel identisch. Die beiden Master-SlaveAdapter sind ebenfalls identisch.
Anschlußklemmen:
X2: (14polig, 21 - 34)
Master-Slave-Verbindung (1:1 verdrahten)
X3: (2polig, 35 - 36)
35: Panel-ON-Signal vom Generator Control Panel P6+ RE0703
36: Fehler-Signal vom Generator Control Panel P6+ RE0703
Das Panel-ON-Signal ist solange eingeschaltet, wie das Panel eingeschaltet ist. Das Fehler-Signal ist solange
eingeschaltet, wie das Panel einen Fehler erkennt, der zum Abschalten des Generators führen muß. Die Ausgangsspannung entspricht der Betriebsspannung des Generator Control Panels P6+ abzüglich 0,7V - 1,4V. Jeder
Ausgang hat eine Freilaufdiode, die Fremdspannungen unter 0V kurzschließt und eine Entkoppelungsdiode, die
das Einspeisen von Fremdspannungen in den Ausgang verhindert.
Sicherung:
Auf dem Master-Panel muß eine Sicherung mit 0,8AT montiert werden.
A.7.1 Klemmenbelegung
Klemme X2 (E / A aus Sicht des Master-Bedien-Panel)
Pin-Nr.
Pin-Name
E/A
Beschreibung
21
VBF
A
Stromversorgung + (Betriebsspannung hinter Sicherung 12Vdc oder 24Vdc je nach System)
22
GND
A
Stromversorgung - (Masse)
23
ON-Signal
E/A
Panel´s werden eingeschaltet, wenn der Anschluß über einen Taster (auf Master oder Slave)
nach VBF geschaltet wird
24
OFF-Signal
E/A
Panel´s werden ausgeschaltet, wenn der Anschluß über einen Taster (auf Master oder Slave)
nach VBF geschaltet wird
25
/Heat-Signal
E/A
Heat ist aktiv, wenn der Anschluß über einen Taster (auf Master oder Slave) nach GND geschaltet wird
26
/Start-Signal
E/A
Start ist aktiv, wenn der Anschluß über einen Taster (auf Master oder Slave) nach GND geschaltet wird
27
LED-T-Engine
A
Ausgang für LED T-Engine auf dem Slave-Panel, wird nach GND geschaltet, wenn die LED
leuchten soll
28
LED-Waterleak (Replace
Airfilter)
A
Ausgang für LED Waterleak auf dem Slave-Panel, wird nach GND geschaltet, wenn die LED
leuchten soll
29
LED-OilPress
A
Ausgang für LED Oil-Press auf dem Slave-Panel, wird nach GND geschaltet, wenn die LED
leuchten soll
30
LED-AC-Fault
(Fuel Level)
A
Ausgang für LED AC-Fault auf dem Slave-Panel, wird nach GND geschaltet, wenn die LED
leuchten soll
Fig. A.7.1-1: Klemmenbelegung Klemme X2 (E/A aus Sicht des Master-Bedien-Panel)
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 137
Generelle Bedienung
31
LED-T-Winding
A
Ausgang für LED T-Winding auf dem Slave-Panel, wird nach GND geschaltet, wenn die LED
leuchten soll
32
DC-Control
A
Ausgang für DC-Control-Anzeige auf dem Slave-Panel. Das DC-Control-Signal wird 1:1 durchgeschleift.
33
AC-Control
34
VBFS
Ausgang für AC-Control-Anzeige auf dem Slave-Panel. Das AC-Control-Signal wird 1:1 durchgeschleift.
A
Stromversorgung + geschaltet (sonst wie 21, VBF)
Fig. A.7.1-1: Klemmenbelegung Klemme X2 (E/A aus Sicht des Master-Bedien-Panel)
Die Verwendung dieser Anschlüssen für andere Zwecke, als die Master-Slave-Verbindung zweier Generator
Control Panels P6+, ist generell nicht zulässig. In Einzelfällen kann, nach Rücksprache und Klärung der technischen Details, eine Freigabe für eine andere Verwendung, wenn technisch möglich, erfolgen.
Klemme X3
Pin-Nr.
Pin-Name
E/A
Beschreibung
35
Panel ON
A
Mit Panel (ON / OFF) geschaltete Spannung von Klemme X2.21 (VBF). (Fußnoten 1-4 berücksichtigen)
36
Fehler
A
Ausgang wird eingeschaltet, wenn ein kritischer Fehler vorliegt. (Fußnoten 1-4 berücksichtigen)
Fig. A.7.1-2: Klemmenbelegung Klemme X3
Fußnoten:
1. Belastbarkeit des Ausganges: maximal 0,5A im Dauerbetrieb und kurzzeitig 1,0A.
2. Die Summe aller Ausgangsströme darf (abzüglich 0,2A Eigenverbrauch) den Nennstrom der Sicherung des
Bedien-Panels nicht überschreiten.
3. Der Ausgang verfügt über eine Freilaufdiode, die negative Spannungen (bezogen auf GND) kurzschließt.
4. Der Ausgang verfügt über eine Schutzdiode, die das Einspeisen von positiven Spannungen (bezogen auf
GND) in den Ausgang verhindert.
A.7.2 Konfiguration und Einstellung
Konfigurations- und Einstellungsblatt KE05
Standard-Jumperung für Verwendung als Slave-Panel in Verbindung mit zwei Master-Slave-Adapter RE0706 und
einem P6+ Bedienpanel RE0703 als Master-Panel. Panel nur für 12V-Betrieb.
Die Sicherung ist mit dem Wert 0,63AT montiert.
Die Schaltungsteile für 24V-Betrieb sind nicht bestückt.
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Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
Jumper
Status
Konf.
zu
Beschreibung
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
J1
offen
J3
XM
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
XM
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
zu
X
12V - Betrieb
J101
offen
24V - Betrieb (nicht möglich)
1-2
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J201
2-3
XM
1-2
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J202
2-3
XM
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J203
2-3
XM
1-2
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J204
2-3
XM
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J205
2-3
XM
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
M
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
2-3
M
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
M
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
2-3
M
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
M
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
M
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
1-2
M
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
M
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
J206
J207
J208
J209
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10mA
zu
J210
offen
XM
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5mA
Fig. A.7-1: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.).
X = Jumper muß so gesetzt sein
XM= Jumper muß so gesetzt sein, Funktion wird auf dem Master-Panel gewählt
M = Jumper muß genauso, wie auf dem Master-Panel, gesetzt sein
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrolleuchte z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
16.3.09
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
Seite 139
Generelle Bedienung
Konfigurations- und Einstellungsblatt KE06
Standard-Jumperung für Verwendung als Slave-Panel in Verbindung mit zwei Master-Slave-Adapter RE0706 und
einem Generator Control Panel P6+ RE0703 als Master-Panel. Panel für 24V-Betrieb. (Über Einstellung von Lötjumper J101 ist alternativ 12V-Betrieb möglich)
Die Sicherung ist mit dem Wert 0,63AT montiert.
Die Schaltungsteile für 24V-Betrieb sind bestückt.
Jumper
Status
Konf.
zu
Beschreibung
beim Betätigen des Start-Tasters wird Heat mit betätigt
J1
offen
J3
XM
Funktion deaktiviert
1-2
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Fuel-Pump eingeschaltet (1)
2-3
LIMA-Erregerwiderstand 68R wird mit Panel-ON eingeschaltet (1)
offen
XM
LIMA-Erregerwiderstand ist deaktiviert
zu
M
12V - Betrieb
offen
M
24V - Betrieb
J101
1-2
T-Engine-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J201
2-3
XM
1-2
T-Engine-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Waterleak-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J202
2-3
XM
1-2
Waterleak-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
Oil-Press-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J203
2-3
XM
1-2
Oil-Press-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
AC-Fault-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J204
2-3
XM
1-2
AC-Fault-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
T-Winding-Eingang, für Kontakt, der im Fehlerfall öffnet (2)
J205
2-3
XM
T-Winding-Eingang, für Kontakt,der im Fehlerfall schließt (2)
1-2
M
Eingang Waterleak hat rote LED und schaltet ab
2-3
M
Eingang Waterleak hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
M
Eingang AC-Fault hat rote LED und schaltet ab
2-3
M
Eingang AC-Fault hat gelbe LED und schaltet nicht ab
1-2
M
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
M
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
1-2
M
DC-Control-Signal (-) = OK
(mit AC-Dynamo 12V bei Kubota Z 482 / D 722 Motoren)
2-3
M
DC-Control-Signal (+) = OK
(mit Drehstromlichtmaschine)
J206
J207
J208
J209
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥10mA
zu
J210
offen
XM
Eingang AC-Fault hat Pull-Up-Strom ≥2,5mA
Fig. A.7-2: Einstellung der Lötjumper für diese Konfiguration (Spalte Konf.)
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Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel A: Generelle Bedienung
16.3.09
Generelle Bedienung
Die Lötjumper sind auf der Leiterplatte beschriftet (mit Jumper-Nr. und bei dreiteiligen Lötjumpern mit LötflächenNr.).
X = Jumper muß so gesetzt sein
XM= Jumper muß so gesetzt sein, Funktion wird auf dem Master-Panel gewählt
M = Jumper muß genauso, wie auf dem Master-Panel, gesetzt sein
(1): Ersatzwiderstand für Ladekontrolleuchte z. B. für Verwendung mit Drehstromlichtmaschine mit integriertem
Regler von Bosch. Der Widerstandswert ist 68Ω 3W, d. h. nur für 12V geeignet.
(2): Ein geschlossener Kontakt schaltet den entsprechenden Eingang auf GND.
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Generelle Bedienung
Leere Seite
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A
B
C
6
175
5
195
185
5
4
105
4
Alle nicht
bemaßten Fasen
a=0,5 mm
25
Zust.
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde .R04 - Kapitel B: Abmessungen
3
Änderungen
2
88
Datum Name
Schutzvermerk nach
DIN 34 beachten !
Allgemeintoleranzen nach
DIN ISO 2768-mK
Norm.
Gepr.
2
Datum
Name
Bearb. 06.03.2007 jschaefers
1
Ersatz für
Ersetzt durch
1
2D Zeichnungs Nr.
7067e01
Panel Generator Control
Gewicht:
Halbzeug:
Maßstab:
Material:
Artikel Nr.:
21.02.02.009H
Skizze für Lochbild
layout for hole pattern
177
185
Otto-Hahn-Str. 32-34 D-33104 Paderborn Tel.: (05254) 9202-0
Fax (05254) 85724 info@fischerpanda.de www.fischerpanda.de
3
95
,5
Q3
4x
16.3.09
95
D
Q:\Zeichnungen\7067e01.idw
6
A3
Blatt
1
A
B
C
D
Abmessungen
B. Abmessungen
B.1 Lochbild
Fig. B.1-1: Lochbild
Seite 143
87
Abmessungen
Leere Seite
Seite 144
Panel Generator Control P6+ RE0703_Kunde.R04 - Kapitel B: Abmessungen
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Technik
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