close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

56.5°C - Sieger Heizsysteme GmbH

EinbettenHerunterladen
50 000 183 - 08/2001
Sieger Heizsysteme GmbH
D-57072 Siegen
Telefon +49 (0) 271 23 43-0
e-mail: info@sieger.net
Montage und Inbetriebnahme (Fachmann)
Bedienungsanleitung (Anwender)
Siegercontrol S 55 A
Do30.AUG;01
56.5
201
: 5
°
Bitte aufbewahren
°C
Seite 2...30
ab Seite 31
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
Die Siegercontrol S 55 A dient zur Steuerung von Heizungsanlagen mit einstufigen Brennern und beinhaltet einen witterungsgeführten Kesseltemperaturregler für Heiz- und Warmwasserbetrieb in gleitender
Fahrweise sowie einen witterungsgeführten Regelkreis zur Ansteuerung eines Mischers oder Mischventils (quasistetiger Dreipunkt-PI-Regler incl. Mischerpumpenlogik). Darüberhinaus beinhaltet das Gerät
eine Differenztemperaturregelung für Solar-, Pufferspeicher- und Festbrennstoffanwendungen. Hinsichtlich der regelungstechnischen Ausstattung und der
Bedienung erfüllt das Gerät alle Ansprüche, die an
moderne Heizungsregelungen gestellt werden.
I - Montage und Inbetriebnahme (Fachmann)
1. Allgemeines ...............................................................................2
2. Lieferumfang .............................................................................2
3. Technische Daten ....................................................................3
4. Montage ......................................................................................4
4.1 Regler ....................................................................................5
4.2 Fühler ....................................................................................8
4.3 Raumgeräte ........................................................................9
a – sämtliche Regelfunktionen werden von hochleistungsfähigen Mikroprozessoren gesteuert. Praxisgerechte Regelalgorithmen und intelligente
Schaltungskomponenten sichern einen optimalen Energieeinsatz durch die Anwendung
modernster Technologien.
4.4 Setfunktion ..........................................................................9
4.5 Sprachenwahl .................................................................10
5. Störmeldung und Anlagendiagnose .............................10
5.1 Fachmann-Informationsebene ................................11
b – die Bedienung erfolgt analog. Ein Minimum an
Bedienungselementen gewährleistet dem Anlagenbetreiber eine leicht verständliche Handhabung und schließt Fehlbedienungen nahezu aus.
5.2 Service-Funktionen ......................................................13
Die gelungene Kombination dieser beiden Leistungsmerkmale garantiert einen störungsfreien und anwendungsfreundlichen Betrieb bei höchstmöglichem
Komfort.
II - Bedienungsanleitung (Anwender)
6. Betreiberebene - Erste Bedienebene ............................31
6.1 Betriebsartenwahlschalter .........................................31
Der Regler ist durch die Werkseinstellung für die meisten Heizungsanlagen vorprogrammiert. Nur wenige
Anlagen erfordern eine individuelle Anpassung.
6.2 Raumtemperaturkorrektur ..........................................33
6.3 Betreiber-Informationsebene ....................................34
6.4 Sonderbetriebsarten ...................................................35
2. Lieferumfang
7. Betreiberebene - Zweite Bedienebene .........................37
01 Regelgerät Siegercontrol S 55 A
01 Außenfühler AF 200
01 Kesselfühler KF 200 (KVT 2026)
01 Vorlauf-Anlegefühler VF 204
01 Warmwasserfühler KVT 2056
01 Kabelbaum Netz
01 Kabelbaum Fühler
11 Anschlußstecker
01 Montage- und Bedienungsanleitung
01 Kurzbedienungsanleitung
(zum Aufkleben im Schaltfeld)
7.1 Sprachenwahl .................................................................37
7.2 Außerordentliche Warmwassernachladung.........37
7.3 Uhrzeit-Kalenderebene.................................................38
7.4 Schaltzeitenebene ..........................................................39
7.5 Hausebene ......................................................................46
8. Stichwortverzeichnis.............................................................52
9. Übersichtstabellen - Individuelle Einstellungen..........54
Zubehör auf Wunsch
– Raumstation RS 57
– Raumfühler RFD 51
– Tauchfühler AGF 50, wahlweise als
Abgastemperaturfühler AGF oder
Delta-T-Fühler SKF
– Tauchfühler KVT 2056 als Delta-T-Fühler PSF
– Funkuhrmodul FU 77
2
3. Technische Daten
Abmessungen (Frontansicht)
Regelgerät Siegercontrol S 55 A
230 V + 6%/– 10%
Nennfrequenz:
50...60 Hz
Vorsicherung:
max. 6,3 A/Träge
Kontaktbelastung
der Ausgangsrelais:
6 A(cos f > 0,8)
Regelkreise:
Di23F
. EB;99
201
: 5
585
.
°C
96 mm
Netzanschlußspannung:
°
Kesselheizkreis
(KK)
Mischerheizkreis (MK)
Warmwasserkreis (WW)
144 mm
Widerstandswerte der Fühler
Bus-Schnittstelle:
RS 485 zum Anschluß
eines PC oder Laptops,
Raumgerätes oder
Modems
Schaltuhr:
Für jeden Heizkreis sowie
für den WW-Kreis stehen
pro Tag drei Schaltzyklen
(21 pro Woche) zur Verfügung
Kleinster Schaltabstand:
5 Minuten
Genauigkeit der
internen Uhr:
± 50 sec./Monat
Datenerhalt:
Außenfühler
(°C)
— 20
— 18
— 16
— 14
— 12
— 10
— 8
— 6
— 4
— 2
± 0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
25
30
Anlagendaten und Schaltuhrgangreserve ohne Versorgungsspannung mindestens 5 Jahre ab Auslieferung
Betriebsartenwahlschalter: Acht Heizprogramme einschließlich drei änderbare
Standardschaltzeitenprogramme
Kessel-/Vorlauffühler
Warmwasserfühler
Pufferspeicherfühler
(k E)
1,383
1,408
1,434
1,459
1,485
1,511
1,537
1,563
1,590
1,617
1,644
1,671
1,699
1,727
1,755
1,783
1,812
1,840
1,869
1,898
1,928
2,002
2,078
(°C)
10
12
14
16
18
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
95
100
(k E)
1,783
1,812
1,840
1,869
1,898
1,928
2,002
2,078
2,155
2,234
2,314
2,395
2,478
2,563
2,648
2,735
2,824
2,914
3,005
3,098
3,192
3,287
Anzeige:
LCD mit alphanumerischer
Anzeige sowie Symbolik
Gehäuseabmessungen:
144 x 96 x 68 mm (B x H x T)
Umgebungstemperatur:
0°C...50°C
Abgasfühler AGF, Solarkollektorfühler SKF
Lagertemperatur:
—25°C...60°C
(°C)
(k E)
(°C)
(k E)
Befestigung:
Einbauversion mit seitlicher
Schnellklemmvorrichtung
Elektrischer Anschluß:
Steckverbinder mit
Schraubanschluß
040
050
060
070
080
090
100
110
120
130
140
1,155
1,194
1,232
1,271
1,309
1,347
1,385
1,423
1,461
1,498
1,536
150
160
170
180
190
200
210
220
230
240
250
1,573
1,611
1,648
1,685
1,722
1,758
1,795
1,832
1,868
1,905
1,941
X 1 = 16-polig
X 2 = 4-polig
X 3 = 9-polig (codiert)
X 4 = 9-polig
3
4. Montage
3. Bei der Montage von Regelgeräten oder Raumstationen ist zu anderen elektrischen Einrichtungen mit elektromagnetischer Emission wie
Schaltschützen,
Motoren,
Transformatoren,
Dimmern, Mikrowellen- und Fernsehgeräten,
Lautsprecherboxen, Computern, Funktelefonen
etc. ein Mindestabstand von 40 cm einzuhalten.
Hinweis:
Alle elektrischen Anschlüsse, Schutzmaßnahmen und
Sicherungen sind von einem Fachmann unter
Berücksichtigung der jeweils gültigen Normen und
VDE-Richtlinien sowie der örtlichen Vorschriften auszuführen.
Der elektrische Anschluß ist als Festanschluß nach
VDE 0100 vorzusehen.
Der elektrische Anschluß erfolgt nach dem Schaltplan
des jeweiligen Schaltfeldes.
Regelgerät/
Raumstation
Achtung!
Anlage vor dem Öffnen des Schaltfeldes stromlos
schalten!
Unsachgemäße Steckversuche unter Spannung können den Regler zerstören und zu gefährlichen Stromschlägen führen.
40 cm
Bild 3
Mindestabstand zu anderen
elektrischen Geräten
Sicherheitsmaßnahmen
zur EMV-gerechten Montage
4. Zwischen Raumgeräten und Zentralgeräten muß
ein Mindestabstand von 40 cm eingehalten werden. Mehrere Zentralgeräte im Datenbusverbund
können direkt nebeneinander montiert werden.
1. Netzspannungsführende Leitungen und Fühler- bzw. Datenbusleitungen müssen grundsätzlich getrennt verlegt werden.
Hierbei ist ein Mindestabstand von 2 cm zwischen den Leitungen einzuhalten.
Leitungskreuzungen sind zulässig.
Raumgerät
Zentralgerät
40 cm
Netzleitung
230V~
Raumstation
Zentralgerät 1
Busleitung
12V DC
Zentralgerät 2
Zentralgerät 3
15 cm
Bild 4
Mindestabstand zwischen Zentralgerät und Raumgerät
Mindestabstand zwischen Zentralgeräten untereinander
Bild 1
Vorgeschriebene Mindestabstände bei der Elektroinstallation.
2 cm
5. Der Netzanschluß der Heizungsanlage (Kessel Schaltfeld - Regeleinrichtung) muß als eigenständiger Stromkreis ausgebildet sein. Es dürfen
weder Leuchtstofflampen noch andere Werkzeugmaschinen, die als Störquellen in Frage
kommen, angeschlossen bzw. anschließbar sein.
2. Bei Regelgeräten mit eigenem Netzanschluß ist
unbedingt auf eine getrennte Verlegung von
Netz- und Fühler- bzw. Busleitungen zu achten.
Automat 16 A
Zentralgerät
Bild 2
Getrennte Verlegung von
Netz- und Fühlerleitungen.
Heizraum-Notschalter
Schaltfeld
Raumgerät(e)
Heizraumbeleuchtung und
Steckdosen nur auf getrennter Netzleitung anschließen!
Busleitung - Fühlerleitung
Netzleitungen
Bild 5
Leitungsführung im Heizraum
Kabelkanal mit Trennsteg
4
4.1 Regler
6. Als Datenbusleitungen müssen abgeschirmte
Kabel verwendet werden.
Empfohlene Ausführungen:
J-Y(St)Y 2 x 2 x 0.6 oder
LiYCY(TP) 2 x 0.75.
Reglereinbau in das Schaltfeld HS 3003
Kurzbedienungsanleitung
7. Die Erdung der Kabelabschirmung muß einseitig
am Schutzleiteranschluß erfolgen, z.B. Kesselblech, Schutzleiterklemme usw. Mehrfache
Erdung eines Kabels ist nicht zulässig (Brummschleife).
Abb. 1 Schaltfeld HS 3003
x
x
x
x
Raumstation
Hier nicht erden!
Kesseldeckel entfernen
Abdeckung des Schaltfeldes entfernen (Abb. 3)
Abdeckklappe öffnen (Abb. 1)
Blinddeckel von innen aus dem Rahmen herausdrücken (Abb. 2)
Einbauschacht
für Siegercontrol
Zentralgerät
PE
Bild 6
Einseitige Erdung der Abschirmung
Abb. 2 Bedienelemente
Bei sternförmigen Datenbusnetzen darf keine doppelte Erdung erfolgen. Die Erdung muß einseitig im
Sternpunkt vorgenommen werden!
PE
Abschirmung
PE
2-adrige (4-adrige)
Datenbusleitung
B
A
Verteilerklemme
Abzweigdose
Abb. 3. Abdeckung des Schaltfeldes
Bild 7
Erdung der Abschirmung bei sternförmigem Datenbus
Netzseite bei HS 3003:
8. Der Außenfühler darf nicht in der Nähe von Sendeund Empfangseinrichtungen montiert werden (auf
Garagenwänden in der Nähe von Empfangseinrichtungen für Garagentoröffner, Amateurfunkantennen, Alarm-Funkanlagen sowie in unmittelbarer
Nähe von Großsendeanlagen etc.).
x Schutzleiteranschluss am Stecker PE anschließen.
x Großen 12-poligen Reglerstecker seitlich auf die
Grundplatine „Regler Netz“ aufstecken.
x 2-poligen Stecker für Betriebsstundenzähler auf
den Anschluß „BSZ“ aufstecken.
5
Fühlerseite bei HS 3003:
Netzseite bei HS 2003:
x Kleinen 9-poligen Reglerstecker seitlich auf der
Fühlerplatine aufstecken.
x Großen 12-poligen Reglerstecker seitlich auf die
„Platine-Netzanschluss“ aufstecken.
x Auf ordnungsgemäßen Sitz der Stecker achten!
x 2-poligen Stecker für Betriebsstundenzähler auf
den Anschluss „BSZ“ aufstecken.
x Externe Anschlüsse an den Anschlusssteckern anschließen und aufstecken.
x Alle bauseits zu verlegenden Kabel sind nach
Schaltplan anzuschließen. Diese Kabel werden von
hinten in das Schaltfeld eingeführt.
Fühlerseite bei HS 2003:
x Kleinen 9-poligen Reglerstecker seitlich auf der
Fühlerplatine aufstecken.
x Kabelbäume durch die Einbauöffnung der Frontblende führen (Abb. 2).
x Auf ordnungsgemäßen Sitz der Stecker achten!
x Externe Anschlüsse an den Anschlusssteckern anschließen und aufstecken (Abb. 5).
x Kabelbäume entsprechend der Kennzeichnung
(X 1 – X 4) auf der Reglerrückseite der Siegercontrol aufstecken.
x Alle bauseits zu verlegenden Kabel sind nach
Schaltplan anzuschließen. Die Kabel werden je
nach Kesselausführung von unten oder von hinten
in den Schaltkasten eingeführt. Gegebenenfalls
sind die Kabeldurchführungen freizumachen.
x Regler in Ausschnitt einsetzen und mittels seitlicher
Schnellklemmvorrichtung arretieren.
x Schaltkasten schließen und Sicherungsschrauben
festdrehen (Abb. 5).
Reglereinbau in den
Schaltkasten HS 2003
x Die beiden Sicherungsschrauben hinten am
HS 2003 lösen.
x Schaltkastenoberteil aufklappen.
fi Umdrehung
x Blinddeckel im Einbauschacht der Siegercontrol
von innen aus dem Rahmen herausdrücken.
x Kabelbäume entsprechend der Kennzeichnung
(X 1 – X 4) auf der Reglerrückseite der Siegercontrol
aufstecken.
Abb. 6 Befestigung des Zentralgerätes
x Regler in Ausschnitt einsetzen und mit den seitlichen
Schnellklemmvorrichtungen arretieren.
Grundplatine
x Schnellklemmvorrichtung gegen Federkraft eindrücken und 90° in waagrechte Position drehen.
Fühlerplatine
Abb. 5 HS 2003 mit Grundplatine und Fühlerplatine
6
7
: #
Netzeinspeisung
bauseits!
Die Anschlüsse VA1 (X4-10), VA2 (Klemme X4-11),
SKF (Klemme X4-30) und PSF (Klemme X4-33)
werden direkt an den Reglerklemmen vorgenommen.
VA1
VA2
VA1 VA2 L’
. * . *
PSF
SKF
4.2 Fühler
Montage:
Montage des Außenfühlers AF
x Fühler nach der Montageanweisung des Speichers
verlegen und anbringen.
x Anschlussstecker WF, 2-polig, grau anschließen
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist vertauschbar).
x Als PSF direkt an den Reglerklemmen X1-33 und
X1-23 (GND) anschließen.
Abb. 7
Außenfühler AF 200
Montageort:
x Nord- oder Ostwand hinter
einem beheizten Hauptraum
x Ca. 2,5 m über dem Erdboden
x Nicht über Fenster, Türen,
Luftschächten und nicht
unmittelbar unter Balkon
oder Dachrinne
x Nicht der Sonnenbestrahlung aussetzen.
Montage des Abgasfühlers AGF
oder Delta-T-Fühlers SKF (Zubehör)
Montage:
x Fühlerkabel bis zum Montageort installieren.
x Deckelschrauben lösen und Deckel abnehmen.
x Fühler mittels beiliegender Zentralbefestigungsschraube montieren. Dichtungsscheibe verwenden. Kabeleinführung muß nach unten gerichtet
sein!
x Fühlerkabel so einführen, daß der Kabelmantel von
der Dichtungslippe umschlossen ist.
x Elektrischen Anschluss herstellen.
x Deckel aufbringen und dicht mit dem Unterteil verschrauben.
x Anschlussstecker AF, 2-polig, weiß anschließen
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist vertauschbar).
Abgasfühler
Befestigungsschraube
Fühlerhalter
l8
Kessel
2D
lD
Abgasrohr
Abb. 12 Montage des Abgasfühlers
Montageort:
Montage des Kesselfühlers KF
x Als AGF im Abgasrohr im Mindestabstand des
zweifachen Rohrdurchmessers
x Als SKF in der Tauchhülse des Solarkollektors
oder Festbrennstoffkessels einstecken
2.0 m
Montage:
x Fühlerhalter gemäß Abbildung montieren.
x Eintauchtiefe des Fühlers in den Kernstrom
ermitteln und Fühler arretieren.
x Anschlussstecker FB 2, 2-polig, grün anschließen und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist
vertauschbar).
x Als SKF direkt an den Reglerklemmen X1-30 und
X1-23 (GND) anschließen.
Abb. 8 Kesselfühler KF 200 (KVT 2026)
Montageort:
x In Tauchhülse für Thermometer, Temperaturregler,
Sicherheitstemperaturbegrenzer und Kesselfühler
am Heizkessel.
Montage:
x Fühler anstelle des Blindstückes in die vorhandene
Tauchhülse einschieben.
x Anschlussstecker KF, 2-polig, grün anschließen
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist vertauschbar).
Montage des Warmwasserfühlers WF oder PSF
5m
Abb. 9 Warmwasserfühler WF (KVT 2056)
Montageort:
x In Tauchhülse oder am Klemmbügel des Warmwasserspeichers.
8
Montage des Vorlauffühlers VF
Montage des Funkuhrmoduls (Zubehör)
(Siehe Montage- und Bedienungsanleitung FU 77)
Wichtiger Hinweis: Das Funkuhrmodul muß grundsätzlich im Innenbereich montiert
werden.
Elektrischer Anschluß am Zentralgerät:
x Anschlussklemmen auf der Reglerrückseite im
Stecker X1 (Klemmen 23, 24 und 27) verwenden.
Abb. 12 Vorlauffühler-Anlegefühler VF 202
Montageort:
X1
x Nach der Mischerkreispumpe Mindestabstand ca.
50 cm.
Montage:
x Vorlaufrohr blank machen und Wärmeleitpaste auftragen.
x Fühler mittels Spannband auf der Kontaktstelle
bündig zur Rohroberfläche befestigen.
x Anschlussstecker VF, 2-polig, braun anschließen
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist vertauschbar).
23
24
27
M - GND (Massebezugspunkt)
+ 12 V DC
Data
Achtung: Die Anschlüsse dürfen nicht vertauscht
werden!
Busleitungen
Die maximale Leitungslänge bei Busleitungen beträgt
100 m. Es dürfen nur abgeschirmte Leitungen verwendet werden.
Fühlerleitungen
4.4 Set-Funktion
Die maximal zulässigen Leitungslängen zu den
Fühlern betragen:
CU-Draht
max. Länge
Ø 0.6 mm
20 m
1.0 mm2
80 m
1.5 mm2
120 m
Sofern bei Anlageninbetriebnahme Regelkreise vorhanden sind, die nach aktuellem Stand der Anlagenausführung noch nicht fertiggestellt sind bzw. erst
später benötigt werden, können diese mittels der SetFunktion außer bzw. wieder in Betrieb genommen
werden.
Außerbetriebnahme von Regelkreisen
Hierzu sind bei spannungslosem Regelgerät die
jeweiligen Fühler der nicht benötigten Regelkreise
(z.B. Warmwasserkreis) abzuklemmen.
Nach Wiedereinschalten des Gerätes ist während des
Segmenttests die Taste o solange gedrückt zu halten,
bis die Abmeldung der nicht benötigten Regelkreise
durch die nachstehende Anzeige registriert wurde:
4.3 Raumgeräte
Montage der Raumstation RS 57
und Raumfühler RFD 51 (Zubehör)
Siehe zugehörige Montage- und Bedienungsanleitung.
SET
Wichtiger Hinweis: Vor der Montage ist unbedingt
die dem Heizkreis zugeordnete
Heizkreiskennzahl einzustellen.
-OK-
Elektrischer Anschluß am Zentralgerät:
Gleichzeitig wird eine Fehlermeldung der nicht angeschlossenen Fühler unterbunden. Der abgemeldete
Regelkreis erscheint nicht mehr in der Anzeige.
x Anschlußstecker FB 1, 2-polig, grün an den folgenden Klemmen mit allen zugehörigen Raumgeräten
verbinden:
FB 1
grün
FB 2
grün
1
2
3
4
Registrierung durchgeführt
Wiederinbetriebnahme von Regelkreisen
Bei erneuter Inbetriebnahme von abgemeldeten
Regelkreisen ist nach gleichem Schema zu verfahren.
Hierzu sind bei spannungslosem Regelgerät die entsprechenden Fühler anzuklemmen und mittels der
Set-Funktion anzumelden.
A - Datenbus
B - Datenbus
AGF - Abgastemperaturfühler
M - GND (Massebezugspunkt)
Achtung: Die optionalen Fühler AGF, SKF und PSF
müssen grundsätzlich angemeldet werden.
Achtung: Die Anschlüsse dürfen nicht vertauscht
werden!
9
4.5 Sprachenwahl
Fühlerstörmeldungen:
Alle Informationen, die in der Anzeige erscheinen,
sind in den Sprachen Deutsch, Französisch und
Italienisch aufrufbar. Bei aufgerufener Grundanzeige ist zunächst die Taste n oder q ca. eine
Sekunde lang gedrückt zu halten.
Anschließend kann die gewünschte Sprache mit
der Taste n oder q angewählt werden.
Bei
Fühlerdefekt
(Kurzschluß-Unterbrechung)
erfolgt eine übergeordnete pauschale Störmeldung
in Laufschrift:
Di23.FEB;99
56.0
201
: 5
°C
FEHLEj FUE
201
: 5
Grundanzeige
Fühlerkurzschluß:
Anzeige – –. –
.
Fühlerunterbrechung: Anzeige uuu
Werkseinstellung
Beispiel: Außenfühlerdefekt
D
AUSSEN
n
--.-
q
FjANCAIS
n
uu.u
Außenfühler
°C
Unterbrechung
Bei defektem Außenfühler werden die Heizkreise
nach einer fiktiven Außentemperatur von 0 ° C geregelt.
I
Bei defektem Warmwasserfühler wird die Speicherladepumpe abgeschaltet.
q
r
Di23.FEB;99
201
: 5
Kurzschluß
Wichtige Hinweise:
ITALIANO
Aussprung:
Außenfühler
°C
AUSSEN
F
q
n
FEHLEj FUEHLEj
Der detaillierte Fehler ist in der Fachmann-Informationsebene auf der nachfolgenden Seite ersichtlich.
Taste n oder q betätigen (ca. 1 sec)
DEUTSCH
56.0
Pauschale Fehlermeldung
°C
56.0
°C
Datenbus-Störmeldungen
STOEjUNG BUSVEjBINDUNG
Verdrahtungsfehler innerhalb des Bus-Systems
Grundanzeige
FEHLEj ADjESSEINSTELLUNG
Falsche Adresseneinstellung am Zentralgerät
Der Aussprung mit Rückkehr zur Grundanzeige
erfolgt mit der Informationstaste r oder nach 10
Sekunden automatisch.
Regler und Raumstationen können auf unterschiedliche Sprachen eingestellt werden.
Werkseitige Einstellung: Deutsch
FEHLEj GEjAET MIT BUSADjESSE 3
Beliebiger Fehler im Zentralgerät 1...5( hier »3«).
Beispiel bezüglich vorstehender Anzeige:
Fehlermeldung erfolgt an alle Raumstationen, die
nicht dem Zentralgerät 3 zugeordnet sind sowie an
alle weiteren Zentralgeräte im Verbund mit Ausnahme des fehlerbehafteten Zentralgerätes 3.
5. Störmeldungen und
Anlagendiagnose
System-Störmeldung
Das Regelgerät ist mit einer umfangreichen Störmeldelogik ausgerüstet, welche je nach Geräteausführung die Art der Störung anzeigt.
STOEjUNG KESSEL
Störmeldung erscheint, wenn die Kesseltemperatur
unter 30 °C sinkt und trotz Brenneranforderung
nach 30 Minuten kein Anstieg der Kesseltemperatur
um mehr als 2 K zu verzeichnen ist.
Achtung: Störmeldungen haben gegenüber allen
Anzeigen Vorrang und bleiben bis zur
Beseitigung der Störung bestehen.
10
5.1 Fachmann-Informationsebene
Anlageninformationen (Bereich FÜHLER)
Die Fachmann-Informationsebene gliedert sich auf
in zwei Teilbereiche:
AUSSEN
– Bereich FÜHLER
125
.
In diesem Bereich können entsprechend der
jeweiligen Geräteausführung die Anlagentemperaturen aller angeschlossenen und angemeldeten
Fühler abgefragt werden.
r
Taste
115
.
In diesem Bereich können die aktuellen Schaltzustände aller im Gerät enthaltenen Relais nacheinander überwacht werden.
Einstieg in die Fachmann-Informationsebene
r
470
.
Die Anlageninformationen werden durch fortlaufendes Betätigen der Informationstaste r nacheinander abgefragt. Nicht vorhandene Anlageninformationen werden übersprungen.
Der Ausstieg aus der Fachmann-Informationsebene
erfolgt nach Aufruf der letzten Anlageninformation
mit weiterem Betätigen der Informationstaste r
oder automatisch nach ca. 4 Minuten.
THEj
Schaltzustand EIN/AUS
EIN
r
545
.
r
°C
385
.
betätigen
37.0
°C
r
Taste
°C
670
.
r
betätigen
68.5
°C
r
Taste
j
Kesseltemperatur
°C
Sollwert / Istwert
betätigen
jAUMT KK
210
.
Bereich STATUS
r
Taste
Anlageninfos
11
21.5
°C
r
Vorlauftemperatur
Mischerheizkreis
Sollwert / Istwert
KESSEL
Bereich FÜHLER
Vorlauftemperatur
Kesselheizkreis
Sollwert / Istwert
VOjL MK
Grundanzeige
Datum
Uhrzeit / Kesseltemperatur
(Speicherthermostat)
betätigen
58.0
°C
Anlageninfos
STATUS
(Elektronischer WW-Fühler)
Sollwert / Istwert
VOjLAUF KK
r ca. 5 Sekunden
k
Warmwassertemperatur
Warmwasserthermostat
Taste
FUEHLEj
°C
WAjMWASSEj
Taste
Ausstieg aus der Fachmann-Informationsebene
°C
Minimalwert / Maximalwert
von 00:00 bis 24:00 Uhr
betätigen
52.5
°C
Außentemperatur
oder, falls WW-Thermostat anstelle WW-Fühler:
Die Anwahl der Bereiche STATUS bzw. FÜHLER
erfolgt mit den Tasten k bzw. j...
Di23.FEB;99
°C
WAjMWASSEj
Zum Einstieg ist im Grundanzeige-Modus die Informationstaste r etwa fünf Sekunden gedrückt zu
halten, bis in der Anzeige der Bereich FÜHLER
erscheint.
Taste
betätigen
17.0
°C
Taste
56.0
Mittelwert / Aktueller Wert
AT MIN/MAX
– Bereich STATUS
201
: 5
15.5
°C
Außentemperatur
°C
°C
betätigen
Raumtemperatur
Kesselheizkreis
Sollwert / Istwert
jAUMT KK
210
.
21.5
°C
r
Taste
ABGAS
168
Taste
°C
r
°C
Sollwert / Istwert
betätigen
145
Taste
r
Maximalwert / Aktueller Wert
Taste
r
°C
°C
Taste
°C
Taste
r
AUS
ECO
Taste
r
AUS
r
Relaisausgang: EIN/AUS
betätigen
AUF
Relais MK-Pumpe 1: EIN/AUS
Taste
EIN
r
Relais Stellglied: AUF, ZU, OK
betätigen
FUNKT. LP
Differenztemperatur PSF
LP
Taste
Grundanzeige
Relais WW-Ladepumpe
AUS
Wärmeabnehmer
r
Funktion: LP, UHR
Relaisausgang: EIN/AUS
betätigen
FUNKT. VA1
Variabler Ausgang VA 1
ZIjK
Relaisausgang: EIN/AUS
AUS
r
Funktion: K1, ZIRK, SMA, KEIN, DTR
betätigen
FUNKT. VA2
Variabler Ausgang VA 2
SMA
Relaisausgang: EIN/AUS
Taste
AUS
r
Funktion: BYP, ZIRK, SMA, KEIN, DTR
betätigen
Di23.FEB;99
Relais Brenner
Schaltzustand EIN / AUS
201
: 5
betätigen
HEIZUNG
Funktion: KKP, K1, ELH, BYP, ZIRK,
KEIN
Solarkollektor, Festbrennstoffkessel
oder Pufferspeicher (Sonderfall)
Anlageninformationen (Bereich STATUS)
AUS
Relais KK-Pumpe
Mischerheizkreis
Taste
BjENNEj
betätigen
MISCHEj
betätigen
56.0
r
Betriebsbereitschaft: FREI /SPER
Wärmeerzeuger
Differenztemperatur SKF
Pufferspeicher
Di23.FEB;99
201
: 5
Relais WW-Ladepumpe :EIN/AUS
AUS
KKP
betätigen
62.0
FjEI
°C
DELTA TEMP
PSF
Warmwasserkreis
FUNKT. KKP
betätigen
95.0
WAjMWASSEj
Taste
Abgastemperatur
DELTA TEMP
SKF
Raumtemperatur
Kesselheizkreis
Heizung
Aktuelle Betriebsart:
TAG, AbS, ECO,SOM, FRO, THER
Betriebszustand: EIN/AUS
betätigen
12
56.0
°C
Grundanzeige
5.2. Service-Funktionen
Allgemeine Struktur der Serviceebene
Di23F
. EB 99
202
: 8
22.5
p
SEjVICE
°C
Grundanzeige
Servicetaste ca. 10 Sekunden lang betätigen – Einsprung in die Serviceebene
k
j
p
PAjAMETEj
k
r
Sonderparameter-Ebene
und Fühlerabgleichebene
nur mit Code aufrufbar
p
Alle Parameter in
der
Unterebene
PARAMETER
Seite 23
AjCHIV
k
j
jELAISTEST
k
j
WAjTUNG
k
j
VEjBjAUCH
k
j
BUS
*
*
p
p
p
p
p
Abruf aller Störmeldungen in der
Unterebene
ARCHIV
Prüfung aller Relaisfunktionen in
der Unterebene
RELAISTEST
Vorgabe von Wartungsdaten in der
Unterebene
WARTUNG
Vorgabe von Verbrauchsdaten in
der Unterebene
VERBRAUCH
Datenbusbezogene Einstellungen
in der Unterebene
BUS
Seite 14
Seite 15
Seite 16
Seite 18
Seite 20
Einstieg in die Serviceebene
Der Einstieg in die Serviceebene erfolgt, indem die
Taste p ca. 10 Sekunden lang betätigt wird.
Anschließend erscheint automatisch der Bereich
SERVICE.
Der Bereich PARAMETER wird mit der Taste k
angewählt, die Rückkehr zum Bereich SERVICE
erfolgt mit der Taste j...
Nach Anwahl der gewünschten Bereiche werden
die darin enthaltenen Parameter bzw. Vorgaben mittels der Servicetaste nacheinander aufgerufen und
können, sofern veränderbar, mit den Korrekturtasten n bzw. q bearbeitet werden.
Der Bereich SERVICE enthält die Unterebenen
– ARCHIV
– RELAISTEST
– WARTUNG
– VERBRAUCH
– BUS
* Funktion nur im Zentralgerät aufrufbar
Ausstieg aus der Serviceebene
Der Ausstieg aus der Serviceebene erfolgt bei aufgerufener Unterebene mittels der Taste r. Innerhalb
einer Unterebene erfolgt der Aussprung durch zweimaliges aufeinanderfolgendes Betätigen der Informationstaste r mit Rücksprung zur Grundanzeige
oder ohne weitere Tastenbetätigung nach ca. einer
Minute automatisch.
Wichtiger Hinweis:
Sofern die gewünschten Parameter nicht unmittelbar zur Verfügung stehen bzw. erst in das Anzeigeregister geladen werden müssen, erscheint im Display vorübergehend der Hinweis
WAjTEN.. . .
13
Daten werden geladen
Di23.FEB;99
Bereich SERVICE
SEjVICE
56.0
20:15
Taste
p
°C
Grundanzeige
10 Sekunden lang betätigen
5.2.1 Unterebene ARCHIV
SEjVICE
Diese Unterebene enthält ein Störmelderegister, in
dem maximal zehn Störmeldungen abgespeichert
werden können. Die Störmeldungen werden in
Laufschrift angezeigt, die Abfrage erfolgt in der Reihenfolge der eingegangenen Störmeldungen.
Taste
Die zuletzt eingegangene (= aktuellste) Störmeldung steht vorrangig an erster Stelle (Nr. 01), die
vorangegangenen Störmeldungen werden bei jeder
neuen Störmeldung ranglich nachgestellt. Die zehnte Störmeldung wird bei Eintreffen einer neuen
Störmeldung gelöscht.
Taste
FEHLEj FUE
Nj:O1
Unterebene ARCHIV
p betätigen
STOEjUNG
Störmeldung Nr. 1
Nj:01
Anzeigenbeispiele:
Nj:O1
betätigen
AjCHIV
Die Abfrage erfolgt mittels der Taste p in der umgekehrten Reihenfolge der Eingänge (d.h. letzte Störmeldung zuerst). Die Störmeldungen beinhalten Art
der Störung, Uhrzeit und Datum sowie die aktuelle
Betriebsart.
STOEjUNG
p
Serviceebene
Taste
p
betätigen
Störmeldeanzeige
keine Störmeldung vorhanden
Evtl. weitere Störmeldungen Nr. 2...9
STOEjUNG
Störmeldeanzeige
Störmeldung Nr. 10
Nj:10
Störmeldung
Taste
p
betätigen
Beispiel (Störmeldetext in Laufschrift):
AjCHIV
STOEjUNG FUEHLEj AM 010
. 39
. 9 UM 144
. 9 UHj
Rücksprung zur Unterebene ARCHIV
Nj0
: 1
Hinweis: Alle über die Set-Funktion durchgeführten
Anlagenänderungen sowie Nachrüstung
bzw. Erweiterung mit Raumgeräten werden
in der Unterebene ARCHIV gespeichert.
Taste
r
betätigen
SEjVICE
Rücksprung zur
Serviceebene
Beispiel:
ANLAGENAENDEjUNG AM 265
. 9
. 9 UM162
. 2 UHj
Taste
Achtung: Anlagenerweiterungen mit weiteren Zentralgeräten im Datenbusverbund werden nicht
gespeichert.
r
betätigen
Di23.FEB;99
20:15
14
56.0
°C
Grundanzeige
MK -PUMPE
5.2.2 Unterebene RELAISTEST
AUS
In dieser Ebene können die im Zentralgerät enthaltenen Relais mittels der Taste p in der nachstehenden Reihenfolge aufgerufen und mit den Korrekturtasten n oder q ein- oder ausgeschaltet werden.
Hinweis:
Taste
Sofern ein Relais eingeschaltet ist, wird
es beim Anwählen des nächsten Relais
automatisch ausgeschaltet.
56.0
20:15
Taste
p
°C
Taste
p
Taste
Taste
p
AUS
Taste
AUS
Taste
p
AUS
Taste
AUS
Taste
p
p
AUS
Taste
p
Taste
r
Taste
betätigen
15
r
Rücksprung zur Unterebene RELAISTEST
betätigen
SEjVICE
Relais Kesselkreispumpe
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
Relais Variabler Ausgang 2
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
betätigen
jELAISTEST
Relais Brenner
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
Relais Variabler Ausgang 1
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
betätigen
VAjIABEL 2
Unterebene RELAISTEST
Relais WW-Ladepumpe
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
betätigen
VAjIABEL 1
Unterebene ARCHIV
betätigen
KK-PUMPE
p
Relais Mischer (Schließen)
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
betätigen
WW-PUMPE
Serviceebene
betätigen
BjENNEj
p
Relais Mischer (Öffnen)
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
betätigen
AUS
ZU
Taste k betätigen
jELAISTEST
p
MISCHEj
Grundanzeige
betätigen
AjCHIV
AUS
AUF
10 Sekunden lang betätigen
SEjVICE
betätigen
MISCHEj
Taste
Di23.FEB;99
p
Relais Pumpe Mischerkreis
Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q
betätigen
Rücksprung zur
Serviceebene
Di23.FEB;99
56.0
20:15
°C
WAjT-DATUM
AUS
Grundanzeige
Taste
p
Jährliches Wartungsdatum
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 01.01. ...31.12.
Ändern: Taste n oder q
betätigen
5.2.3 Unterebene WARTUNG
NAECHST IN
In dieser Ebene können vom Heizungsfachmann
mehrere Wartungsgrenzwerte eingegeben werden,
die bei Überschreitung des ersten Grenzwertes den
nachstehenden Wartungshinweis in der Anzeige von
Zentralgerät und Raumstationen erscheinen lassen:
364
TAGE
Taste
p
Wartungsintervall
Werkseinstellung: 364 Tage
Einstellbereich: Aus, 1...364 Tage
Ändern: Taste n oder q
betätigen
WAjTUNGSDIENST HEIZUNG DUjCHFUEHjEN
WAjTUNG
Die Anzeige erscheint in der obersten Zeile der globalen Grundanzeige in Laufschrift und im ständigen
Wechsel von ca. 5 Sekunden mit der Datumsanzeige.
Das Rückstellen der Wartungsanzeige erfolgt in der
Hausebene – Zähler jESET WAjT ( Seite 47).
Di23.FEB;99
56.0
20:15
Taste
p
°C
BR:LZ
Taste
p
Grundanzeige
AUS
Bj:ST
Taste
p
AUS
GW
Taste
p
Taste
betätigen
AjCHIV
Taste
p
Abgastemperatur (Grenzmeldewert)
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 50...250 °C
Ändern: Taste n oder q
Parameter-Reset
Rückstellen: Taste n und q
Taste
p
betätigen
WAjTUNG
Unterebene RELAISTEST
Taste
Taste k betätigen
WAjTUNG
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 100...40000.
Ändern: Taste n oder q
betätigen
jESET-PAjA
Unterebene ARCHIV
Taste k betätigen
jELAISTEST
p
Brennerstart-Intervall
betätigen
ABGASTEMP
Serviceebene
Werkseinstellung: 1700 h
Einstellbereich: Aus, 100...9900h
Ändern: Taste n oder q
betätigen
00000 n
10 Sekunden lang betätigen
SEjVICE
1700
Betriebsstunden-Intervall
r
betätigen
SEjVICE
Unterebene WARTUNG
Taste
betätigen
16
r
Rücksprung zur Unterebene WARTUNG
betätigen
Rücksprung zur
Serviceebene
Di23.FEB;99
20:15
56.0
°C
00000 n
Grundanzeige
Bj:ST
AUS
Brennerstart-Intervall
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 100...9900 (Brennerstarts)
Ändern: Taste n oder q
Mit diesem Parameter wird eine Gesamtzahl von
Brennereinschaltungen vorgegeben, nach deren
Ablauf der Wartungshinweis ausgegeben wird.
Die Schrittweite beträgt 100 Starts.
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion.
Funktionen der Parameter
WAjT-DATUM
AUS
Jährliches Wartungsdatum
ABGASTEMP
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 01.01...31.12.
Ändern: Taste n oder q
Mit diesem Parameter wird ein festes Datum vorgegeben, an dem der Wartungshinweis jährlich ausgegeben wird.
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion.
NAECHST IN
TAGE
364
GW
Bj:LZ
1700
Grenzmeldewert
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 50...250 °C (Schritt = 10 K)
Ändern: Taste n oder q
Sofern am Zentralgerät ein Abgasfühler angeschlossen ist, wird bei Überschreitung des eingestellten Grenzwertes der Wartungshinweis ausgegeben.
Empfohlener Einstellwert:
Nennabgastemperatur laut Kessel-Montageanweisung
zzgl. 15...20K bzw. Messung bei sauberem Kessel.
Hinweis: Elektronische Abgas-Analysegeräte können
mit schnelleren Fühlern und anderen Messstellen abweichende Abgastemperaturen
anzeigen.
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion
Wartungsintervall
Werkseinstellung: 364 Tage
Einstellbereich: Aus, 1...364 Tage
Ändern: Taste n oder q
Mit diesem Parameter wird vom Tag der Aktivierung
an eine Anzahl von Tagen vorgegeben, nach deren
Ablauf der Wartungshinweis ausgegeben wird.
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion.
WAjTUNG
AUS
Abgastemperatur
jESET PAjA
Reset Wartungsparameter
Löschen: Tasten n und q für ca. 5 Sekunden
gedrückt halten.
Betriebsstunden-Intervall
Bei aufgerufener Rückstellfunktion werden alle Wartungsparameter auf ihre Werkseinstellung zurückgesetzt. Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n
und q gemeinsam gedrückt zu halten, bis die Rückstellung durch die Anzeige
Brennerlaufzeit
Werkseinstellung: 1700 h
Einstellbereich: Aus, 100...9900 h (Schritt = 100 h)
Ändern: Taste n oder q
Mit diesem Parameter wird eine Gesamtzeit von
Brennerbetriebsstunden vorgegeben, nach deren
Ablauf der Wartungshinweis ausgegeben wird.
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion.
jESET PAjA
-OKquittiert wird.
17
5.2.4 Unterebene VERBRAUCH (Aktivierung)
Taste k betätigen
In dieser Ebene können vom Heizungsfachmann
aktuelle Brennstoff-Verbrauchswerte eingegeben
werden, die je nach Brennstoffart ausgelitert (Gaszähler) oder über Düsentabellen (Öldurchsatz)
ermittelt werden können.
VEjBjAUCH
Aus diesen eingegebenen Werten wird der aktuelle
Verbrauch ermittelt. In der Informationsebene für
den Anlagenbetreiber erscheint bei Aufruf die Verbrauchsanzeige in Laufschrift.
Taste
p
Taste
56.0
20:15
Taste
p
°C
BETjAEGT
p
Taste
p
Verbrauch Gas
Werkseinstellung: 00000 L/min
Einstellbereich: 0...1000.00L/min
Eingeben: Taste n oder q
betätigen
VEjBjAUCH
Rücksprung zur Unterebene VERBRAUCH
Serviceebene
r
betätigen
SEjVICE
Rücksprung zur
Serviceebene
Unterebene ARCHIV
Taste k betätigen
r
betätigen
Di23.FEB;99
20:15
Unterebene RELAISTEST
Taste k betätigen
WAjTUNG
Werkseinstellung: 0000.00 L/h
Einstellbereich: 0.00...100.00 L/h
Eingeben: Taste n oder q
GAS
Grundanzeige
Taste
jELAISTEST
Verbrauch Öl
000000Vmin
betätigen
AjCHIV
betätigen (bei Einstellung OEL)
oder (bei Einstellung GAS)
Taste
Taste
p
OEL
10 Sekunden lang betätigen
SEjVICE
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, OEL, GAS
Eingeben: Taste n oder q
0000.00Vh
Die Rückstellung des Verbrauchswertes erfolgt in
der Hausebene – Zähler jESET VEjB (Seite 50).
Di23.FEB;99
Verbrauchsanzeige
AUS
BETjAEGT
Beispiel für Gas:
VEjBjAUCH SEIT 161
. 09
. 9
0004568 CBM
betätigen
ANZEIGE
Beispiel für Öl:
VEjBjAUCH SEIT 161
. 09
. 9
0004568 LTj
Unterebene VERBRAUCH
Unterebene WARTUNG
18
56.0
°C
Grundanzeige
Beispiel (bei Öl in Liter, bei Gas in Kubikmeter)
Funktionen der Parameter
ANZEIGE
AUS
VEjBjAUCH SEIT 161
. 09
. 9 BETjAEGT
E99999 LTj (bei OEL)
CBM (bei GAS)
Verbrauchsanzeige
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, OEL, GAS
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Art des Brennstoffs.
AUS: Parameter ohne Funktion. In der BetreiberInformationsebene werden keine Verbrauchswerte angezeigt.
OEL: Zählung in Liter pro Stunde.
GAS: Zählung in Liter pro Minute (= 1/1000 m3 / min)
Bei Einstellwert AUS werden die nachstehenden
Parameter nicht angezeigt.
Bei Einstellung OEL:
0000.00Vh
OEL
Spezifischer Verbrauch
Ölbrenner
Werkseinstellung: 0000.00 l/h
Einstellbereich: 0000.00 ... 0100.00 l/h
Ändern: Taste n oder q
Aktuellen Öldurchsatz einstellen.
Bei Sieger Brenner BE 1.1 und BE 2.1
kW 17 21 28 34 43 45 55 68
l/h 1,85 2,26 2,98 3,63 4,74 4,82 5,95 7,32
Umrechnung: 1 l/h = 0,840 kg/h = 0,2642 gal/h
Bei Einstellung GAS:
000000Vmin
GAS
Spezifischer Verbrauch
Gasbrenner
Werkseinstellung: 000000 l/min
Einstellbereich: 000000 ... 1000.00 l/min
Ändern: Taste n oder q
Aktuellen Gasdurchsatz einstellen.
Hinweis: Die Verbrauchsanzeige erfolgt erst nach
registriertem Datum (bei Erstinbetriebnahme am Folgetag).
Hinweis: Tritt bei der Berechnung des Verbrauchs
ein Überlauf (7 Stellen) oder eine Bereichsüberschreitung der Berechnungsgrößen
auf, so erscheinen in der Informationsebene für den Betreiber folgende Anzeigen:
19
BUS-jECHTE
5.2.5 Unterebene BUS
Diese Ebene enthält datenbusbezogene Parameter
bezüglich der Zugriffsberechtigung zu den Heizkreisen
und den jeweiligen Betriebsarten, sowie die BusAdresseinstellung für eventuelle Heizkreiserweiterungen mit mehreren Zentralgeräten im Datenbusverbund.
Di23.FEB;99
56.0
20:15
Taste
p
°C
Taste
p
Grundanzeige
AUS
KK
Taste
p
-1-
MK
Taste
p
Taste
betätigen
AjCHIV
p
AUS
MK
Taste
Taste k betätigen
jELAISTEST
-1--
Unterebene RELAISTEST
Taste
Taste
Taste
p
(nur bei Busrecht 2 oder 3)
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
Busadresse Zentralgerät
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1...5
Ändern: Taste n oder q
Parameter-Reset
betätigen
BUS
Unterebene VERBRAUCH
Taste
Rücksprung zur Unterebene BUS
r
betätigen
SEjVICE
Unterebene BUS
p
Betriebsartenzugriff MK
Löschen: Taste n und q
Taste k betätigen
BUS
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1, 2, 3
Ändern: Taste n oder q
betätigen
jESET-PAjA
Unterebene WARTUNG
Taste k betätigen
VEjBjAUCH
p
Bus-Rechte Mischerkreis
betätigen
BUS-ADj
Taste k betätigen
WAjTUNG
p
(nur bei Busrecht 2 oder 3)
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
betätigen
BA-ZUGjIFF
Unterebene ARCHIV
Betriebsartenzugriff KK
betätigen
BUS-jECHTE
Serviceebene
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1, 2, 3
Ändern: Taste n oder q
betätigen
BA-ZUGjIFF
10 Sekunden lang betätigen
SEjVICE
-1-
KK
Bus-Rechte Kesselheizkreis
Taste
betätigen
20
r
betätigen
Rücksprung zur
Serviceebene
Di23.FEB;99
20:15
56.0
°C
Dieser Parameter bestimmt den Betriebsartenzugriff
einer am Kesselheizkreis angeschlossenen Raumstation RS 57 und ist nur bei erweiterter oder
uneingeschränkter Zugriffsberechtigung aufrufbar.
Bei eingeschaltetem Parameter werden beim Aufruf
der Heizprogramme, Sonderprogramme sowie des
Urlaubsprogramms die Heizbetriebsarten aller Heizkreise innerhalb einer Regeleinheit bzw. des gesamten Heizsystems auf den Betriebsstatus der Raumstation Kesselheizkreis (KK) gebracht.
Grundanzeige
Funktionen der Parameter
BUS-jECHTE
KK
-1-
Bus-Rechte
Kesselheizkreis
Achtung: Dieser Parameter wird übersprungen,
sofern im vorangegangenen Parameter
Bus-Rechte Kesselheizkreis nur eine einfache Zugriffsberechtigung eingestellt
wurde!
Anwendung: Einfamilienhäuser mit mehreren unabhängig gesteuerten Heizkreisen,
Schulen, Verwaltungsgebäude mit
unterschiedlichem Belegungscharakter,
jedoch gleichen Ferienzeiten etc.
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1, 2, 3
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt den Berechtigungsstatus einer am Kesselheizkreis angeschlossenen
Raumstation RS 57 nach folgendem hierarchischen
Schema:
Einstellwert 1 – einfache Zugriffsberechtigung
BUS-jECHTE
Es können nur Schaltzeiten und Parameter des
eigenen Heizkreises gelesen und geändert werden.
Bei Abruf erscheinen nur die dem Betreiber zustehenden Informationen hinsichtlich seines eigenen
Heizkreises.
Anwendung: Mieterstatus
MK
Dieser Parameter bestimmt den Berechtigungsstatus einer am Mischerheizkreis angeschlossenen
Raumstation RS 57. Weitere Funktionen siehe Parameter Bus-Rechte Kesselheizkreis mit Bezug auf
den Mischerheizkreis.
Dieser Berechtigungsstatus erlaubt den Zugriff zu
allen Heizkreisen und zum Warmwasserkreis sowie
deren Parameter und Schaltzeiten innerhalb eines
Siegercontrol-Zentralgerätes
Anwendung: Hausbesitzerstatus
´´
Einstellwert 3 – uneingeschränkte Zugriffsberechtigung
Dieser Berechtigungsstatus erlaubt bei mehreren
Siegercontrol-Zentralgeräten im Datenbusverbund
den uneingeschränkten Zugriff zu allen Heiz- und
Warmwasserkreisen und damit zum gesamten
Regelsystem.
Anwendung: Hausmeisterstatus
Leitstelle
Hinweis: Bei Busrecht 2 oder 3 mit Raumstation
erfolgt die Warmwasserbereitung nach dem
Zeitprogramm Hausebene - Parameter 10.
Betriebsartenzugriff
KK
Nicht aufrufbar, wenn Parameter
BUS-RECHTE KK = 1
AUS
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1, 2, 3
Ändern: Taste n oder q
Einstellwert 2 – erweiterte Zugriffsberechtigung
BA-ZUGjIFF
-1-
Bus-Rechte
BA-ZUGjIFF
Betriebsartenzugriff
MK
Nicht aufrufbar, wenn Parameter
BUS-RECHTE MK = 1
AUS
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt den Betriebsartenzugriff
einer am Mischerheizkreis angeschlossenen Raumstation RS 57. Weitere Funktionen siehe Parameter
Betriebsartenzugriff Kesselheizkreis mit Bezug auf
den Mischerheizkreis.
BUS-ADj
Kesselheizkreis
-1-
Bus-Adresse
Zentralgerät
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1...5
Ändern: Taste n oder q
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
21
Die vorliegende Gerätekonzeption erlaubt bei
mehreren mischer- bzw. thermostatisch-gesteuerten Heiz- und Warmwasserkreisen eine Heizkreiserweiterung mit zusätzlich vier weiteren Zentralgeräten. Diese werden durch eine entsprechende
Bus-Adresse gekennzeichnet, welche über den
bidirektional arbeitenden Datenbus eine selektive
Kommunikation zwischen der Basiseinheit und den
interaktiven Untereinheiten ermöglicht. Jede Untereinheit selbst kann die Daten von max. 3 Raumstationen über die zugeordnete Bus-Adresse
übertragen.
Grundsätzlich ist zu beachten, daß der Basiseinheit
stets die Adresse 1 zugeordnet wird.
Weitergehende Informationen sind der Bedienungsanleitung für die Raumstation RS 57 zu entnehmen.
jESET-PAjA
Reset Busparameter
Löschen: Tasten n und q für ca. 5 Sekunden
gedrückt halten.
Bei aufgerufener Rückstellfunktion werden alle Busparameter auf ihre Werkseinstellung zurückgesetzt.
Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n und q
gemeinsam gedrückt zu halten, bis die Rückstellung
durch die Anzeige
jESET-PAjA
-OKquittiert wird.
22
5.2.6 Parameterebene
Diese Programmierebene erfordert eine umfassende Kenntnis von regelungstechnischen Abläufen in
der Heizungstechnik und sollte ausschließlich dem
Heizungsfachmann vorbehalten bleiben. In dieser
Ebene sind alle regelungstechnischen Parameter
untergebracht, welche eine exakte Anpassung an
die unterschiedlichen Systeme und Gebäude erfordern, um einen störungsfreien Betrieb bei höchster
Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.
Di23.FEB;99
56.0
20:15
Taste
p
°C
Fällt die Raumtemperatur unter den eingestellten
Raumsollwert, wird der Heizbetrieb wieder aufgenommen.
Eine erneute Abschaltung erfolgt, wenn die Raumtemperatur den eingestellten Raumsollwert um 1 K
überschreitet. Liegt zu diesem Zeitpunkt die Außentemperatur noch unter der eingestellten Frostgrenze, bleiben lediglich die Heizkreispumpen in
Betrieb.
Hinweis:
Sofern nicht jeder Heizkreis mit einer Raumtemperaturerfassung betrieben wird, können die einzelnen Heizkreise unterschiedliche Frostschutzfunktionen aufweisen. Wird z. B. der Mischerheizkreis mit
Raumtemperaturerfassung betrieben und ist der
Kesselheizkreis nicht belegt, so sollten dessen
Heizkennlinie und Raumtemperatur-Sollwert so
niedrig wie möglich eingestellt werden.
Achtung: Ein direkter Pumpenheizkreis (KKP) kann
durch die Thermostatfunktion der Raumstation abgeschaltet werden.
Grundanzeige
10 Sekunden lang betätigen
SEjVICE
Serviceebene
Kessel-Speicherfrostschutz
Sinkt die Temperatur im Kessel bzw. im Warmwasserspeicher unter 5 °C, erfolgt eine Aufheizung bis
zur vorgegebenen Kesselminimaltemperatur zuzüglich der eingestellten Schaltdifferenz bzw. auf eine
Warmwassertemperatur von 7,5 °C.
Taste k betätigen
PAjAMETEj
Taste
Parameterebene
Mischerkreis-Frostschutz
Sinkt die Vorlauftemperatur des Mischerheizkreises
unter 5 °C, erfolgt ein zeitlich begrenztes Zwischenheizen von einer Stunde entsprechend dem
jeweiligen Anforderungswert.
p betätigen
FjOST
03.0
Parameter 1
°C
Frostschutzgrenze
Taste
Werkseinstellung: 3 °C
Einstellbereich: -10...+10 °C
Ändern: Taste n oder q
p
betätigen
KLIMAZONE
-12.0
Um ein Einfrieren der Heizungsanlage im Abschaltbetrieb zu verhindern, ist das Regelgerät mit einer
elektronischen Frostsicherung ausgestattet.
°C
Parameter 2
Klimazone
Werkseinstellung: -12 °C
Einstellbereich: -20...0 °C
Ändern: Taste n oder q
Unter der Klimazone versteht man den kältesten zu
erwartenden Außentemperaturwert.
R - Betrieb ohne Raumtemperaturerfassung
Unterschreitet die Außentemperatur (aktueller Wert)
den eingestellten Grenzwert, wird der Heizbetrieb
wieder aufgenommen. Der Heizbetrieb wird unterbrochen, wenn die Außentemperatur den eingestellten Grenzwert um 1 K überschreitet.
Bei der Wärmebedarfsdeckung wird dieser Wert für
die Auslegung der Heizungsanlage zugrunde gelegt.
Gleichzeitig definiert dieser Parameter den jeweils
gewählten Steilheitswert der Heizkennlinie bezüglich
des eingestellten Parameterwertes.
R -Betrieb mit Raumtemperaturerfassung
Sofern die Raumtemperatur über dem eingestellten
Raumsollwert liegt, gehen bei Außentemperaturen
unter der eingestellten Frostgrenze lediglich die
Heizkreispumpen in Betrieb.
23
Taste
p
betätigen
GEBAEUDE
NOjM
Taste
KKP
Werkseinstellung: NORM (normale Bauweise)
Einstellbereich:
LCHT (leichte Bauweise)
NORM (normale Bauweise)
SCHW (schwere Bauweise)
Ändern: Taste n oder q
Bei normaler Bauart wird der Mittelwert über einen
Zeitraum von 8 Stunden gebildet.
Anwendung: mittelschweres Mauerwerk aus Hohlblockbzw. Ziegelstein
1 = KKP
Der Relaisausgang dient zur Ansteuerung der Umwälzpumpe des gleitenden
(ungemischten) Kesselheizkreises.
2 = K1
Der Relaisausgang dient zur Ansteuerung einer Zubringerpumpe. Der Ausgang wird bei jeder Heiz- oder Warmwasseranforderung an den Kessel aktiv.
3 = ELH
Der Relaisausgang dient zur Ansteuerung eines Elektroheizstabes. Der Ausgang wird bei einer automatischen Sommerabschaltung aktiv.
Achtung:
Zur Begrenzung der Warmwassertemperatur ist bauseits ein geeigneter Temperaturregler (Thermostat) einzusetzen.
4 = BYP
Der Relaisausgang dient zur Ansteuerung einer Rücklaufanhebepumpe. Der
Ausgang wird entsprechend der nachstehenden Einstellung aktiviert:
Bei schwerer Bauart wird der Mittelwert über einen
Zeitraum von 24 Stunden gebildet.
Anwendung: schweres Mauerwerk aus Tuffstein, Naturstein
Umschaltautomatik
EIN
Kesselkreispumpe (X3-3)
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Ausgangs X3-3 entsprechend seiner Einstellung:
Bei leichter Bauart wird der Mittelwert über einen Zeitraum von 2 Stunden gebildet.
Anwendung: Holzhäuser, Leichtsteingebäude
AUTO
-1-
Parameter 5
Variabler Ausgang KKP
Werkseinstellung: 1 = KKP
Einstellbereich:
1...6
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter nimmt Rücksicht auf die jeweilige
Gebäudeart durch unterschiedliche Berechnung des
Außentemperatur-Mittelwertes entsprechend seiner
Einstellung.
Parameter 4
betätigen
KK-AUSGANG
Parameter 3
Gebäudeart
SOM-WIN
p
Einstellwert EIN:
Aktivierung des Ausgangs bei jeder
Brenneranforderung (ohne Fühlerfunktion)
Einstellwert 40...80 °C:
Der Ausgang wird aktiviert, wenn die
Rücklauftemperatur den eingestellten
Wert unterschreitet.
Der Ausgang wird deaktiviert bei Überschreiten des Einstellwertes zuzüglich
einer festen Schaltdifferenz von 5 K.
Sommer-/Winterzeit-
Werkseinstellung: EIN
Einstellbereich: EIN (mit automatischer Umstellung)
AUS (ohne Umstellung, MEZ)
Ändern: Taste n oder q
5 = ZIRK Der Relaisausgang steuert eine Warmwasserzirkulationspumpe nach dem in
der Hausebene (Parameter 11) zugeordneten Schaltzeitenprogramm.
In einzelnen seltenen Fällen, in denen die jährlich wiederkehrenden Umstellungstermine von Winter- auf
Sommerzeit und umgekehrt nicht existieren, kann die
automatische Umstellung ausgeschaltet werden.
6 = KEIN Der Relaisausgang hat keine Steuerfunktion.
Anwendung: Länder, die nicht an der Zeitumstellung
beteiligt sind.
24
Taste
p
WW-AUSGANG
-1-
LP
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Ausgangs X4-11 entsprechend seiner Einstellung:
betätigen
2 = BYP
Parameter 6
Variabler Ausgang LP
Speicherladepumpe (X3-5)
Werkseinstellung: 1 = LP
Einstellbereich:
1, 2
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Ausgangs X3-5 entsprechend seiner Einstellung:
1 = LP
Der Relaisausgang dient zum Ansteuern
einer Speicherladepumpe
2 = UHR Der Relaisausgang wird gemäß den
Warmwasserschaltzeiten gesteuert
Anwendung: Freigabe von Wärmepumpen zu den
tariflich vorgeschriebenen Zeiten.
Taste
p
-3-
ZIjK
3 = ZIRK Der Relaisausgang steuert eine Warmwasserzirkulationspumpe nach dem in
der Hausebene (Parameter 11) zugeordnetem Schaltzeitenprogramm.
betätigen
AUSG VA1
4 = SMA Der Relaisausgang fungiert als allgemeine Sammelstörmeldung.
Parameter 7
Variabler Ausgang 1 (X4-10)
5 = KEIN Der Relaisausgang X4-11 hat keine Steuerfunktion.
6= DTR Der Relaisausgang steuert das Stellglied
des Delta-T-Reglers gemäß seiner Funktion.
Zirkulationspumpe
Werkseinstellung: 3 = ZIRK
Einstellbereich:
1, 3...5
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Ausgangs X4-10 entsprechend seiner Einstellung:
1 = K1
Taste
MIN
5 = KEIN Relaisausgang ist ohne Steuerfunktion.
Der Relaisausgang steuert das Stellglied
des Delta-T-Reglers gemäß seiner Funktion.
p
betätigen
AUSG VA2
SMA
-4-
betätigen
5
Parameter 9
Sparintervall
Zirklulationspumpe
min
Werkseinstellung: 5 min
Einstellbereich:
1...20 min
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter dient zur kostensparenden
Steuerung einer Warmwasserzirkulationspumpe
durch frei programmierbare Einschaltintervalle
während der Betriebsbereitschaftszeiten.
Mit diesem Einstellwert wird die Laufzeit der Zirkulationspumpe in einem fest vorgegebenen Zeitfenster
von 20 Minuten zwischen 1 und 20 Minuten vorgegeben.
Beispiel bei Einstellung 5 min.:
ZP läuft 5 min, anschließend 15 min Pause.
4 = SMA Der Relaisausgang fungiert als allgemeine Sammelstörmeldung.
Taste
p
LZ-ZIjK
Der Relaisausgang dient zur Ansteuerung einer Zubringerpumpe. Der Ausgang wird bei jeder Heiz- oder Warmwasseranforderung an den Kessel aktiv.
3 = ZIRK Der Relaisausgang steuert eine Warmwasserzirkulationspumpe nach dem in
der Hausebene (Parameter 11) zugeordneten Schaltzeitenprogramm.
6= DTR
Der Relaisausgang dient zur Ansteuerung einer Rücklaufanhebepumpe. Der
Ausgang wird entsprechend der nachstehenden Einstellung aktiviert:
Einstellwert EIN:
Aktivierung des Ausgangs bei jeder Brenneranforderung (ohne Fühlerfunktion).
Einstellwert 40...80 °C:
Der Ausgang wird aktiviert, wenn die
Rücklauftemperatur den eingestellten
Wert unterschreitet.
Der Ausgang wird deaktiviert bei Überschreiten des Einstellwertes zuzüglich
einer festen Schaltdifferenz von 5 K.
Bei Einstellwert 20 min läuft die Zirkulationspumpe
im Dauerbetrieb innerhalb des aktiven Schaltzeitenprogramms.
Hinweis: Dieser Parameter wird nur angezeigt,
wenn ein variabler Ausgang zur Steuerung
einer Zirkulationspumpe programmiert
wurde.
Parameter 8
Variabler Ausgang 2 (X4-11)
Werkseinstellung: 4 = SMA
Einstellbereich:
2...5
Ändern: Taste n oder q
25
Taste
p
betätigen
VOjjANG
EIN
WW
Taste
p
betätigen
KESSEL-VL
Parameter 10
Warmwasserbetriebsart
10.0
MIN
WW-Vorrang - WW-Parallelbetrieb
Parameter 12
°C
Vorlauf-Minimaltemperatur
Kesselheizkreis
Werkseinstellung: EIN (Warmwasser-Vorrang)
Einstellbereich:
EIN (Vorrangbetrieb)
AUS (Parallelbetrieb)
Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich:
10 °C... (Einstellwert Parameter 13)
Ändern: Taste n oder q
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
des ungemischten Kesselheizkreises nach unten
entsprechend seinem Einstellwert, der während des
Heizbetriebes nicht unterschritten wird.
Im Vorrangbetrieb werden während einer Speicherladung die Heizkreispumpen abgeschaltet und die
Mischer (sofern vorhanden) geschlossen. Die Energie des Heizkessels wird ausschließlich zur Ladung
des Warmwasserspeichers bereitgestellt.
Ausnahmen: Abschaltung im Standby-Betrieb oberhalb der Frostschutzgrenze.
Abschaltung im reduzierten Automatikbetrieb bei aktivierter ECO-Funktion
oberhalb der Frostschutzgrenze.
Abschaltung im ständig reduzierten
Betrieb bei aktivierter ECO-Funktion.
Automatische Sommerabschaltung.
Im Parallelbetrieb bleiben die Heizkreise während
der Speicherladung in Funktion. Die bei der Ladung
des Warmwasserspeichers entstehenden Übertemperaturen werden durch die Mischer abgeregelt.
Achtung: Im Parallelbetrieb wird ein ungemischter
Heizkreis bei Warmwasseranforderung
mit der Speicherladetemperatur versorgt.
Dies kann zu einer Überheizung in Wohnräumen führen, sofern die Heizkörper
nicht mit Thermostatventilen ausgerüstet
sind.
Taste
p
betätigen
FjOST-PAjA
WW
Anwendung: Fußbodenminimalbegrenzung
Lüftungsvorregelung
Konvektorheizung
EIN
Taste
p
betätigen
KESSEL-VL
Parameter 11
Witterungsgeführter
WW-Parallelbetrieb
MAX
75.0
°C
Parameter 13
Vorlauf-Maximaltemperatur
Kesselheizkreis
Werkseinstellung: EIN
Einstellbereich:
AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
Werkseinstellung: 75 °C
Einstellbereich:
(Einstellwert Parameter 12) ...90 °C
Ändern: Taste n oder q
Bei Außentemperaturen über der eingestellten
Frostschutzgrenze ist die Speicherladung vorrangig
gegenüber
dem
Heizbetrieb
(WW-Vorrang).
Während der Speicherladung werden die Heizkreispumpen blockiert und evtl. vorhandene Mischer
geschlosssen.
Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
des ungemischten Kesselheizkreises nach oben
entsprechend seinem Einstellwert, der während des
Heizbetriebes nicht überschritten wird.
Achtung:
Sinkt die Außentemperatur unter die eingestellte
Frostschutzgrenze (siehe Parameter 1), bleiben bei
Warmwasseranforderung die Heizkreise weiter in
Funktion (WW-Parallelbetrieb).
26
Zum Schutz von Fußbodenanlagen
gegen unzulässiges Überheizen (Störfall - Handbetrieb) muß in jedem Fall
eine reglerunabhängige Maximaltemperaturbegrenzung installiert werden.
Hierzu empfiehlt sich ein Anlegethermostat, über dessen Schaltkontakt die
Steuerphase der jeweiligen Heizkreispumpe geschleift wird. Der Thermostat
ist auf die maximal zulässige Anlagentemperatur einzustellen.
Hinweis:
Sofern Kessel-Minimalbegrenzung und
Kessel-Maximalbegrenzung mit dem
gleichen Einstellwert versehen werden,
regelt der Kesselheizkreis nach dem
vorgegebenen Einstellwert (Festwertregelung bzw. Konstanttemperaturregelung). Die witterungsgeführte Regelfunktion ist damit außer Betrieb.
Anwendung:
Lüftungsvorregelung
Schwimmbadregelung
Torschleier etc.
Taste
p
Dieser Parameter nimmt Bezug auf die Art des Heizungssystems
(Fußboden-,
Radiator-,
Konvektorheizung) und ist dem Exponenten der jeweils
zum Einsatz kommenden Verbraucher anzupassen.
Der Einstellwert bestimmt den Krümmungsverlauf
der Heizkennlinie des ungemischten Kesselheizkreises und gleicht damit durch seinen der Einstellung
entsprechenden progressiven Verlauf Wirkungsgradverluste im niedrigen Temperaturbereich aus.
Zur Auswahl stehen drei unterschiedliche Einstellwerte:
FUSS Leicht progressive Heizkennlinien für Fußboden- oder andere Flächenheizungen.
betätigen
RADI
MISCHEj
10.0
MIN
°C
Parameter 14
Vorlauf-Minimaltemperatur
KONV Progressive Heizkennlinien für Konvektorbzw. Lüfteranwendungen mit höheren Starttemperaturen, Parallelverschiebung der
Heizkennlinie um + 20 K.
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich:
10°C... (Einstellwert Parameter 15)
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
des Mischerheizkreises nach unten entsprechend
seinem Einstellwert, der während des Heizbetriebes
nicht unterschritten wird. Weitere Funktionen siehe
Parameter 12 mit Bezug auf den Mischerheizkreis.
Taste
p
75.0
MAX
Taste
°C
Parameter 15
Vorlauf-Maximaltemperatur
p
betätigen
jAUMFAKTOj
Parameter 17
KK
Kesselheizkreis
100
Raumeinflußfaktor
Dieser Parameter bestimmt, in welchem Maß eine
Abweichung der Raumtemperatur vom vorgegebenen Sollwert Einfluß auf die Regelung der Kesselvorlauftemperatur nimmt.
Sofern keine Differenz zwischen vorgegebenem
Raum-Sollwert und aktuellem Raum-Istwert besteht,
wird die Kesselvorlauftemperatur entsprechend der
eingestellten Heizkennlinienwerte geregelt.
Sofern eine Abweichung der Raumtemperatur vom
eingestellten Sollwert auftritt, wird die Heizkennlinie
auf der Raumtemperaturachse derart verstellt, daß
die Regelabweichung kompensiert wird. Der Betrag
der Verschiebung ist dabei abhängig von der Einstellung des Raumeinflusses.
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: 75 °C
Einstellbereich:
(Einstellwert Parameter 14) ...90 °C
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
des Mischerheizkreises nach oben entsprechend
seinem Einstellwert, der während des Heizbetriebes
nicht überschritten wird. Weitere Funktionen siehe
Parameter 13 mit Bezug auf den Mischerheizkreis.
Taste
p
Werkseinstellung: 100 %
Einstellbereich:
0...500 %
Ändern: Taste n oder q
betätigen
MISCHEj
Normale Heizkennlinien für Heizkörper mit
Parallelverschiebung der Heizkennlinie um
+ 10 K.
betätigen
Hierbei gilt folgende Beziehung:
KK-SYSTEM
jADI
Parameter 16
Wärmeverteiler
Kesselheizkreis
Korrigierter Sollwert = aktueller Sollwert -
Beispiel: eingestellter Raumsollwert = 21 °C
aktuelle Raumtemperatur = 20 °C
Abweichung = -1 K
Heizkörperexponent
Werkseinstellung: RADI (1.31)
Einstellbereich:
FUSS ( = Fußbodensysteme):
RADI ( = Radiatorsysteme):
KONV ( = Konvektorsysteme):
Ändern: Taste n oder q
( Abweichung x100Raumeinfluß )
1.10
1.31
1.40
Bei Raumeinfluß 200 % gilt:
Korrigierter Raumsollwert =
1 K · 200
= 23 °C
21 °C —
100
(-
27
)
Die Kesseltemperatur wird nach einer Heizkennlinie
geregelt, welche einer Raumtemperaturvorgabe von
23 °C entspricht.
Höhere Einstellwerte haben ein schnelleres Ausregeln der Regelabweichung zur Folge, verringern
jedoch die Stabilität des Regelkreises und können
bei zu hoch eingestellten Werten zum Schwingen
der Regelgröße (= Raumtemperatur) führen.
Taste
p
Taste
Parameter 18
KK
Kesselheizkreis
AUS
betätigen
THEjMOSTAT
2
KK
K
Parameter 19
Thermostatfunktion
Kesselheizkreis
Werkseinstellung: 2 K
Einstellbereich: AUS, 1...5 K
Ändern: Taste n oder q
betätigen
ADAPTION
p
Dieser Parameter bestimmt einen raumtemperaturbezogenen Grenzwert mit einstellbarer Schaltdifferenz. Überschreitet die Raumtemperatur den jeweiligen Raumsollwert um den eingestellten Betrag der
Schaltdifferenz, wird der Heizbetrieb unterbrochen
(Brenner und Heizkreispumpe ausgeschaltet).
Der Heizbetrieb wird wieder aufgenommen, wenn
die Raumtemperatur den aktuellen Raumsollwert
unterschreitet.
Bei Einstellwert AUS ist die Thermostatfunktion
nicht wirksam.
Heizkennlinienadaption
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
Unter der Adaption versteht man die selbsttätige
Anpassung der Heizkennliniensteilheit an die
Gebäudekennwerte unter ständiger Erfassung der
Außen-, Vorlauf- und Raumtemperatur. Zur Ermittlung der optimalen Gebäude-Kennlinie sind längere
Heizphasen notwendig, um einen Ausgleich zwischen Wärmezuführung und Wärmeabnahme zu
gewährleisten. Die Adaption bewirkt ein gezieltes
und von der Regelabweichung abhängiges Nachstellen der Heizkennlinie.
Taste
p
betätigen
EIN-OPTI
AUS
KK
Parameter 20
Einschaltoptimierung
Kesselheizkreis
Werkseinstellung: AUS
Eine Adaption wird unter folgenden Bedingungen
zugelassen:
Einstellbereich: AUS, 1...8 (h)
Ändern: Taste n oder q
Der Parameter Einschaltoptimierung berechnet
innerhalb des vorgegebenen Einstellwertes (Zeitfenster) und unter Berücksichtigung der Außen- und
Raumtemperatur (Wärmeverlust) den spätesten Aufheizzeitpunkt, um zu vorgegebenem Belegungsbeginn die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten.
– bei eingeschaltetem Adaptionsparameter
– bei allen Automatikprogrammen während des
Heizbetriebs
– bei ständigem Heizbetrieb
– bei gemittelten Außentemperaturen < 16°C
– bei Raumtemperaturabweichungen vom aktuellen
Sollwert > ±1 K.
Bei eingeschaltetem Parameter beziehen sich die in
den Schaltzeiten-Programmen abgespeicherten Einschaltzeiten nicht mehr auf den Heizbeginn, sondern
auf den Belegungsbeginn (d.h. der Zeitpunkt, zu dem
die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist).
Eine Adaption wird nicht durchgeführt
– während der Optimierungsphasen
– bei ausgeschalteter Heizkennlinienadaption
– bei eingestelltem Raumeinfluß = 0% (Parameter 17)
– bei defektem bzw. nicht angeschlossenem Außenfühler
– bei allen Automatikprogrammen während des
reduzierten Betriebs
– bei dauernd reduziertem Betrieb
– bei Erreichen der Kesselmaximaltemperatur
Taste
p
betätigen
AUS-OPTI
KK
Hinweis: Bei nachträglicher Verstellung des Parameters Heizkennliniensteilheit in der
Betreiberebene wird die Heizkennlinie neu
adaptiert.
AUS
Parameter 21
Ausschaltoptimierung
Kesselheizkreis
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, 1...4 (h)
Ändern: Taste n oder q
28
Der Parameter Ausschaltoptimierung bewirkt eine
zeitlich vorverlegte Abschaltung des Kesselheizkreises innerhalb des vorgegebenen Einstellwertes
(Zeitfenster) unter Berücksichtigung der Außenund Raumtemperatur (Wärmeverlust) und berechnet den frühesten Absenkzeitpunkt, um bis zum
Belegungsende die gewünschte Raumtemperatur
ohne nennenswerten Komfortverlust zu gewährleisten.
Taste
p
FUSS
Funktionen siehe Parameter 18 mit Bezug auf den
Mischerheizkreis.
Parameter 22
Wärmeverteiler
Mischerheizkreis
MK
1.10
1.31
1.40
Mischerheizkreis
Weitere Funktionen siehe Parameter 19 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.
Bei aktivem Frostschutz läuft die Heizkreispumpe
Taste
p
betätigen
EIN-OPTI
AUS
MK
Parameter 26
Einschaltoptimierung
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, 1...8(h)
Ändern: Taste n oder q
betätigen
100
K
Parameter 25
Thermostatfunktion
Werkseinstellung: 2 K
Einstellbereich: AUS, 1...5 K
Ändern: Taste n oder q
Weitere Funktionen siehe Parameter 16 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.
jAUMFAKTOj
betätigen
2
MK
Heizkörperexponent
p
p
THEjMOSTAT
Dieser Parameter nimmt Bezug auf die Art des Heizungssystems
(Fußboden-,
Radiator-,
Konvektorheizung) und ist dem Exponenten der jeweils
zum Einsatz kommenden Verbraucher anzupassen.
Der Einstellwert bestimmt den Krümmungsverlauf
der Heizkennlinie des Mischerheizkreises und
gleicht damit durch seinen der Einstellung entsprechenden progressiven Verlauf Wirkungsgradverluste
im niedrigen Temperaturbereich aus.
Taste
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q
Taste
Werkseinstellung: FUSS (1.10)
Einstellbereich:
FUSS ( = Fußbodensysteme):
RADI ( = Radiatorsysteme):
KONV ( = Konvektorsysteme):
Ändern: Taste n oder q
Parameter 24
Heizkennlinienadaption
AUS
MK
betätigen
MK -SYSTEM
betätigen
ADAPTION
Bei eingeschaltetem Parameter sind die in den
Schaltzeitenprogrammen abgespeicherten Ausschaltzeiten nicht mehr auf das Heizende, sondern
auf das Belegungsende bezogen.
Taste
p
Weitere Funktionen siehe Parameter 20 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.
Parameter 23
Raumeinflußfaktor
Taste
p
betätigen
Mischerheizkreis
AUS-OPTI
Werkseinstellung: 100 %
Einstellbereich:
0...500 %
Ändern: Taste n oder q
MK
AUS
Parameter 27
Ausschaltoptimierung
Mischerheizkreis
Dieser Parameter bestimmt, in welchem Maß eine
Abweichung der Raumtemperatur vom vorgegebenen Sollwert Einfluß auf die Regelung der Vorlauftemperatur des Mischerheizkreises nimmt.
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, 1...4(h)
Ändern: Taste n oder q
Weitere Funktionen siehe Parameter 17 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.
Weitere Funktionen siehe Parameter 21 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.
29
Taste
p
betätigen
P-BEjEICH
200.
MK
Taste
Taste
50.0
SOLL
°C
p
Parameter 29
Rücklauf-Minimaltemperaturbegrenzung
Taste
PtC
betätigen
10
°C
Parameter 32
Freigabe-Temperatur
SKF-Fühler
p
betätigen
DELTA AUS
90
MAX
°C
Parameter 33
Maximalbegrenzung
PSF-Fühler
Werkseinstellung: 90 °C
Einstellbereich:
40...95 °C
Ändern: Taste n oder q
Die Differenztemperaturregelung wird gesperrt, wenn
die Temperatur am Fühler PSF den eingestellten Wert
überschreitet.
Taste
WW
Delta-T-Regelung
Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich: AUS, 10...80 °C
Ändern: Taste n oder q
Die Differenztemperaturregelung wird erst freigegeben, wenn die Temperatur am Fühler SKF den eingestellten Wert überschreitet.
betätigen
FUEHLEj
p
MIN
Werkseinstellung: 50 °C
Einstellbereich: EIN, 40...80 °C
Ändern: Taste n oder q
Sofern am Fühlereingang X1-28 ein entsprechender
Rücklauffühler angeschlossen und über die SetFunktion angemeldet wurde, erfolgt eine kontinuierliche Begrenzung der Rücklauftemperatur mittels Einschalten einer Bypasspumpe.
Taste
K
DELTA EIN
betätigen
jUECKLAUF
Parameter 31
Einschaltdifferenz
Werkseinstellung: 8 K
Einstellbereich: 2 K...30 K
Ändern: Taste n oder q
Überschreitet die Temperaturdifferenz zwischen den
Fühlern SKF und PSF den eingestellten Wert, so wird
der Ausgang der Differenztemperaturregelung aktiv.
Der Ausgang wird inaktiv, wenn die Temperaturdifferenz unter den halben Wert der Einschaltdifferenz fällt.
Der Proportionalbereich ist so einzustellen, daß ein
stabiles Regelverhalten gewährleistet ist. Zu klein
eingestellte Bereiche führen zu bleibenden Regelschwingungen, zu groß eingestellte Bereiche führen
zu längeren Ausregelzeiten.
p
8
SD
Mischerheizkreis
Werkseinstellung: 20 K
Einstellbereich: 2...30 K
Ändern: Taste n oder q
Der Proportionalbereich bestimmt ein zum jeweiligen
Sollwert der Regelgröße (Vorlauftemperatur) liegendes Temperaturfenster, innerhalb dem eine stetige
Regelung erfolgt. Außerhalb dieses Bereiches ist
das Stellglied je nach Richtung der Abweichung
ständig offen oder geschlossen.
Taste
betätigen
DELTA HYS
Parameter 28
Proportionalbereich
K
p
Parameter 30
Fühlerart
p
betätigen
jESET-PAjA
Warmwasser
Werkseinstellung: PtC
Einstellbereich: PtC (Fühler), THER (Thermostat)
Ändern: Taste n oder q
Bei geschlossenem Kontakt erfolgt eine Warmwasserladung entsprechend dem am Thermostaten
eingestellten Sollwert mit einer Kesseltemperatur,
die um ca. 20 K höher liegt als der in der Hausebene eingestellte Warmwassersollwert (siehe Parameter 8 - Seite 50).
Bei offenem Kontakt wird die Ladung unterbrochen.
Reset Serviceparameter
Löschen: Tasten n und q ca. 5 sec. lang drücken
Bei aufgerufener Rückstellfunktion können alle vorhergehenden Parameter auf ihre Werkseinstellung
zurückgesetzt werden. Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n und q gemeinsam gedrückt zu
halten, bis die Rückstellung durch die Anzeige
jESET-PAjA-OK- quittiert wird.
Hinweis: Die Übersichtstabelle auf Seite 56 dient zum
Vermerken der individuellen Einstellungen.
30
6. Betreiberebene – erste Bedienebene
Funkuhrbetrieb
(nur in Verbindung mit Funkuhrmodul FU 77)
Bedienungs-und Anzeigenelemente
5
3
Di23F
. EB;01
4
Di23F
. EB;01
201
: 5
585
.
56.0
201
: 5
°C
°C
l
Funkuhrbetrieb
Grundanzeige
ausgeblendet - kein Funkuhrbetrieb
°
2
1
l
blinkend
- Funkuhrsignal wurde
nicht registriert
noch
l
statisch
- Funkuhrsignal wurde
striert (betriebsbereit)
regi-
1 = Betriebsartenwahlschalter
2 = Raumtemperaturkorrektur
3 = Informationstaste
4 = Umschalttaste (Urlaub/Emissionsmessung)
5 = LCD-Anzeige
6.1 Betriebsartenwahlschalter
Segmenttest und Kennung
Mit dem 8-stufigen Betriebsartenwahlschalter können je nach Bedarf unterschiedliche und praxisgerechte Heiz- und Warmwasserprogramme ausgewählt werden.
Beim erstmaligen Einschalten des Regelgerätes
bzw. bei jeder Spannungswiederkehr nach vorausgegangenem Netzausfall erscheinen im Display
vorübergehend alle verfügbaren Segmente:
f.f.f.f.f.f.f.f.f.f
RSM R
88:. ff.
°C l
K
mbar
min
u – Standby-Betrieb (Abschaltung)
(AUS)
Segmenttest
Sofern keine Fehlermeldung vorliegt, erscheint im
Anschluß daran die globale Grundanzeige mit
Datum, Uhrzeit und aktueller Kesseltemperatur.
In dieser Betriebsart werden sowohl die Heizkreise
als auch der Warmwasserkreis im Zentralgerät frostgesichert (Frostschutzfunktionen siehe Parameterebene Parameter 1) abgeschaltet.
Kesselkreis:
Heizkessel und Kesselheizkreispumpe ausgeschaltet.
Mischerheizkreis:
Mischer geschlossen, Mischerkreispumpe ausgeschaltet.
Warmwasserkreis:
Die Warmwasserbereitung wird frostgesichert
gesperrt. Bei Speichertemperaturen unter 5°C
erfolgt Nachladung bis auf 8 °C.
Di23F
. EB;01
Im Standby-Betrieb erscheint anstelle der Grundanzeige die Rückmeldung
ff
. .f
: f
.
°C
%
Anschließend erscheint die Versionsnummer des
jeweiligen Software-Standes
VEjSION
Versionsnummer
2.00
201
: 5
56.0
Softwarestand (Beispiel)
°C
Grundanzeige
Datum
STAND-BY
Uhrzeit / Kesseltemperatur
125
: 0
Eine aktive Sommerabschaltung wird durch die
Anzeige
SOMMEj
153
: 7
56.0
°C
56.0
Grundanzeige
°C
Standby-Betrieb
Uhrzeit / Kesseltemperatur
Hinweis: Heizkessel und Warmwasserbereitung
bleiben bei Anforderung durch weitere
Heizkreise im Verbund in Betrieb.
Die Pumpen werden täglich für 1 Minute eingeschaltet (Pumpen-Antiblockierschutz).
Grundanzeige
Automatische Sommerabschaltung
Anwendung: Gesamtabschaltung von Heizung und
Warmwasser bei vollem Gebäudeschutz.
gekennzeichnet (Heizbetrieb vorübergehend ausgeschaltet).
31
einer Ein- und Ausschaltzeit zur Verfügung.
Sofern Standardprogramme verwendet werden,
sind diese je nach gewähltem Programm b -1, b -2
oder b -3 werkseitig mit einem oder zwei Heizzyklen
entsprechend den nachstehenden Schaltzeitentabellen vorbelegt.
M – Ständig reduzierter Heizbetrieb
Durchgehend reduzierter Heizbetrieb nach vorgegebener Absenk-Raumtemperatur unter Berücksichtigung der in der Hausebene eingestellten reduzierten
Betriebsart ECO (Abschaltbetrieb) oder AbS
(Absenkbetrieb) sowie der vorgegebenen Minimaltemperaturbegrenzung.
Die Warmwasserbereitung erfolgt gemäß der in der
Hausebene eingestellten Warmwasser-Spartemperatur.
Bei ständig reduziertem Heizbetrieb erscheint
anstelle der Grundanzeige die Rückmeldung
ABSENKEN
125
: 0
Automatikprogramm 1 (Werkseitige Einstellung)
Heizkreis
56.0
Warmwasserkreis
Mo - Fr
5.00 - 21.00
Sa, So
6.30 - 22.00
Mischerheizkreis
Mo - Fr
5.30 - 22.00
Sa, So
7.00 - 23.00
Heizkreis
°C
Tag
Kesselheizkreis Mo - So
Grundanzeige
Heizbetrieb Individuelles
von bis
Programm
6.00 - 22.00
Warmwasserkreis
Mo - So
5.30 - 21.00
Mischerheizkreis
Mo - So
6.00 - 22.00
Ständiger Heizbetrieb
Uhrzeit / Kesseltemperatur
Anwendung: Diese Betriebsart ist vorzuziehen,
wenn während des Tages ein einheitlich durchgehender Heiz- und Warmwasserbetrieb an allen Wochentagen
gefordert wird.
Anwendung: Aufhebung des Absenkbetriebes bei
außerplanmäßiger Belegung
}
7.00 - 23.00
Automatikprogramm 2
Dieses Heizprogramm bewirkt einen durchgehenden Heizbetrieb entsprechend der in der Hausebene vorgegebenen Tagesraumtemperatur (Tag-Soll).
Die Warmwasserbereitung erfolgt nach dem in der
Hausebene eingestellten Warmwasser-Sollwert und
ist ohne Einschränkung ständig betriebsbereit.
Bei ständigem Heizbetrieb erscheint anstelle der
Grundanzeige die Rückmeldung
31–
32–
33–
Sa, So
Anwendung: Dieses Programm ist vorzuziehen,
wenn der Heizbetrieb am Wochenende
später einsetzen und später enden soll.
s – Ständiger Heizbetrieb
56.0
5.30 - 22.00
Ständig reduzierter Heizbetrieb
Anwendung: Ständiger Absenkbetrieb während der
Übergangs- bzw. Winterzeit bei längerer
Abwesenheit (Winterurlaub).
125
: 0
Mo - Fr
Uhrzeit / Kesseltemperatur
HEIZEN
Heizbetrieb Individuelles
von bis
Programm
Kesselheizkreis
Grundanzeige
°C
Tag
Automatikprogramm 3
Automatik-Programme
Heizkreis
Im Automatikbetrieb stehen drei Schaltzeitenprogramme mit unterschiedlichem Belegungscharakter
zur Verfügung. Diese werden bei Inbetriebnahme
entsprechend der Wahlschalterstellung b -1, b -2
oder b -3 als werkseitig festgelegte und unverlierbare Standardprogramme aufgerufen und können bei
Bedarf nach entsprechender Bearbeitung in der
Schaltzeitenebene (siehe Schaltzeitenverstellung)
mit eigenen Schaltzeiten überschrieben werden.
In allen drei Automatikprogrammen stehen für jeden
Kreis an jedem Wochentag drei Heizzyklen mit je
Tag
Heizbetrieb Individuelles
Programm
von bis
Mo - Fr
Kesselheizkreis
Warmwasserkreis
Mischerheizkreis 1
32
5.30 - 8.00
16.00 - 22.00
Sa, So 7.00 - 23.00
Mo - Fr
5.00 - 8.00
15.30 - 21.00
Sa, So 6.30 - 22.00
5.30 - 8.00
16.00 - 22.00
Sa, So 7.00 - 23.00
Mo - Fr
Anwendung: Dieses Programm ist vorzuziehen, wenn
während des Tages eine zusätzliche
Absenkung erfolgen soll (Heizprogramm für Berufstätige).
Achtung! Während des Handbetriebs erreicht die
Temperatur im Warmwasserspeicher die
Höhe der eingestellten Kesseltemperatur.
(Verbrühgefahr bei zu hoher Einstellung!)
Bei allen drei Automatikprogrammen erfolgt die
Warmwasserbereitung während der Betriebsbereitschaftszeiten nach der in der Hausebene vorgenommenen Einstellung von 47 °C bzw. während der
Absenkphasen von 10 °C.
6.2 Raumtemperatur-Korrektur
Mit dem Drehknopf (2) kann die gewünschte Raumtemperatur während des Tages- bzw. Absenkbetriebs um +/- 6 K verändert werden.
Die Mittelstellung entspricht den in der Hausebene
vorgegebenen
Basis-Raumtemperaturvorgaben
(Tages-Raumsollwert bzw. Absenk-Raumsollwert)
und bezieht sich auf alle Heizkreise ohne Raumgeräte
gemeinsam.
Je nach aktueller Heizbetriebsart wird beim Verstellen des Drehknopfes (2) um mehr als ±1K der
geänderte Raumtemperatur-Sollwert angezeigt.
Während des Automatikbetriebs erscheint stets die
Grundanzeige.
h – Warmwasserbetrieb
In dieser Betriebsart bleibt nur der Warmwasserkreis
in Funktion und regelt die Warmwassertemperatur
nach dem in der Hausebene eingestellten Schaltzeitenprogramm b -1, b -2 oder b -3 für den ausschließlichen Warmwasserbetrieb. Der Heizbetrieb
wird frostgesichert unterbunden.
Während des Warmwasserbetriebs erscheint anstelle der Grundanzeige die Rückmeldung
WAjMWASSEj
125
: 0
56.0
°C
KOjjEKTUj
SOLL
Grundanzeige
Warmwasserbetrieb (Heizung aus)
Uhrzeit / Kesseltemperatur
Wichtige Hinweise:
RS 57
f - Manueller Betrieb
(Handbetrieb)
In dieser Betriebsart sind alle Regelfunktionen ausgeschaltet. Die Kesseltemperatur wird nach der Einstellung am Kesseltemperaturregler (Kesselthermostat) geregelt. Die Umwälzpumpen aller angeschlossenen Heizkreise sind uneingeschränkt in
Funktion. Ein evtl. vorhandener Mischer wird stromlos geschaltet und kann entsprechend dem
aktuellen Wärmebedarf manuell betätigt werden.
Hierzu sind die technischen Hinweise des jeweiligen Herstellers zu beachten.
Während des Handbetriebs erscheint anstelle der
Grundanzeige die Rückmeldung
125
: 0
RS 57
Grundanzeige
56.0
Raumtemperatur
Der Rücksprung zur Grundanzeige erfolgt bei Betätigen der Informationstaste r oder, sofern die Einstellung anschließend nicht mehr geändert wird,
nach ca. 10 Sekunden automatisch.
Anwendung: Abschaltung des Heizbetriebs am
Ende der Heizperiode bei uneingeschränktem Warmwasserbetrieb.
HAND
23.0
Korrekturanzeige
°C
°C
Manueller Betrieb
Uhrzeit / Kesseltemperatur
Anwendung: Regler-Fehlfunktionen (Notbetrieb)
Störungen
33
Sofern für die verschiedenen Heizkreise
unterschiedliche Raumtemperaturvorgaben erforderlich sind, können diese in der
Schaltzeitenebene mittels Zyklustemperaturen vorgegeben werden.
Bei einer evtl. Raumtemperaturkorrektur
werden dabei die Zyklustemperaturen
aller Heizkreise um den Betrag der Verstellung geändert.
Ein mit einer Raumstation RS 57 betriebener Heizkreis koppelt sich von der Einstellung im Zentralgerät ab. Die Raumtemperaturvorgaben erfolgen ausschließlich in
der zugehörigen Raumstation.
6.3 Informationsebene
VOjLAUF KK
In dieser Ebene können die Anlagentemperaturen
aller angeschlossenen und angemeldeten Fühler
sowie Brennerzustandsanzeige und Brennstoffverbrauch abgefragt werden.
545
.
Einstieg in die Informationsebene
Zum Einstieg ist im Grundanzeige-Modus die Informationstaste r kurz zu betätigen.
385
.
Taste
56.0
r
Taste
Taste
r
115
.
r
Taste
°C
EIN
THER
Taste
r
Brennerbetriebszustand
r
Brenner AUS, EIN
betätigen
Brennstoffverbrauch
(in Laufschrift)
bei Öl: Verbrauchsmenge in Ltr.
bei Gas: Verbrauchsmenge in m3
Minimalwert / Maximalwert
von 00:00 bis 24:00 Uhr
Taste
r
betätigen
Di23F
. EB;99
Warmwassertemperatur
Elektronischer Fühler
201
: 5
Sollwert */ Istwert
oder, falls Warmwasserthermostat anstelle WW-Fühler
WAjMWASSEj
betätigen
VEjBjAUCH
Außentemperatur
betätigen
52.5
°C
Taste
Differenztemperatur PSF
Pufferspeicherfühler
EIN
Aktueller Wert
WAjMWASSEj
470
.
r
Solarkollektorfühler
Festbrennstoffkesselfühler
Pufferspeicherfühler
°C
BjENNEj
betätigen
17.0
°C
Taste
Außentemperatur
°C
°C
Differenztemperatur SKF
betätigen
62.0
°C
AT MIN/MAX
Sollwert / Istwert
DELTA TEMP
Grundanzeige
PSF
AUSSEN
Taste
r
Vorlauftemperatur
Mischerheizkreis
betätigen
95.0
SKF
betätigen
15.5
r
°C
DELTA TEMP
Ausnahme: Verbrauchsanzeige (nach ca. 1 Minute).
201
: 5
betätigen
37.0
°C
Vorlauftemperatur
Kesselheizkreis
Sollwert / Istwert
VOjL MK
Ausstieg aus der Informationsebene
Der Ausstieg aus der Informationsebene erfolgt
nach Aufruf der letzten Anlageninformation mit weiterem Betätigen der Informationstaste r oder automatisch nach ca. 10 Sekunden.
°C
r
Taste
Abfrage der Anlageninformationen
Die Anlageninformationen werden durch fortlaufendes Betätigen der Informationstaste r nacheinander abgefragt. Nicht vorhandene Anlageninformationen werden übersprungen.
Di23F
. EB;99
58.0
°C
°C
Warmwasserthermostat
(Speicherthermostat)
Schaltzustand EIN/AUS
betätigen
* Einschalttemperatur zum Nachladen
34
56.0
°C
Grundanzeige
6.4 Sonderbetriebsarten
nach Öffnen des Klappdeckels zugänglich
sind.
Urlaubsbeginn
Sofern kein Urlaubsdatum eingegeben wurde oder
ein früherer Urlaubszyklus abgelaufen ist, erscheint
bei längerem Betätigen der Umschalt-Taste nach ca.
2 sec. das aktuelle Datum als Ausgangswert für die
Programmierung. Dieses kann mittels der Korrekturtasten n bzw. q in Tagesschritten auf den
gewünschten Urlaubsbeginn eingestellt werden.
Umschalttaste
Mittels dieser Umschalttaste können die zeitlich begrenzten Betriebsarten Emissionsmessung und
Urlaub aktiviert werden.
Emissionsmessung (Schornsteinfeger-Betrieb)
Die Aktivierung der Schornsteinfeger-Funktion erfolgt durch kurzes Betätigen der Umschalttaste.
Taste
ca. 2 Sekunden lang drücken
Hierbei werden innerhalb der folgenden 20 Minuten
UjLAUB
– der Brenner eingeschaltet
– unterhalb von 60 °C alle Pumpen ausgeschaltet
und der Mischer geschlossen (Anfahrschutz)
– über 60 °C alle Pumpen und Mischer freigegeben.
Kessel- und Mischerheizkreis werden nach der
jeweils eingestellten Maximaltemperatur geregelt.
AB
Während des Schornsteinfegerbetriebes erscheint
anstelle der Grundanzeige die Rückmeldung
200
: 0
56.0
07.08
Einstellen: Taste n oder q
(Klappdeckel öffnen)
Urlaubsende
Sofern ein konkretes Datum für den Urlaubsbeginn
festgelegt wurde, erscheint dies bei erneutem
Betätigen der Umschalt-Taste als Ausgangswert für
die Programmierung des Rückkehrdatums (Urlaubsende). Die Eingabe für das Urlaubsende erfolgt analog zum Urlaubsbeginn nach gleichem Schema.
Wird die Umschalttaste während der Messung wiederholt betätigt, so wird die Schornsteinfegerfunktion erneut aktiviert. Ein vorzeitiger Abbruch der
Schornsteinfegerfunktion erfolgt mittels der Informationstaste r mit Rücksprung zur Grundanzeige.
EMISSION
Urlaubsbeginn
Taste
kurz drücken
UjLAUB
Grundanzeige
°C
Emissionsmessung
BIS
Urlaubsende (Rückkehr)
07.08
Einstellen: Taste n oder q
(Klappdeckel öffnen)
Werkseinstellung: aktuelles Datum
Einstellbereich:
aktuelles Datum + 364 Tage
Änderung:
Korrekturtaste n bzw. q.
Restzeit (Sekunden)
Restzeit (Minuten)
Die verbleibende Zeit erscheint links unten (Rückwärtszählung in 5-Sekunden-Schritten), die aktuelle Kesseltemperatur rechts unten in der Anzeige.
Rückmeldung des Urlaubsprogramms
Sofern ein Urlaubsprogramm vollständig mit Beginn
und Ende eingegeben wurde, erscheinen Grundanzeige und Urlaubs-Anzeige im stetigen Wechsel von
ca. 5 Sekunden.
Urlaubsprogramm
In diesem Programm kann zu beliebiger Zeit ein
Datum für Urlaubsbeginn und Urlaubsende (=
Rückkehrdatum) eingegeben werden. Während der
Urlaubszeit arbeitet der Heizkreis im frostgesicherten Abschaltbetrieb. Die Umschaltung auf das
gewählte Automatikprogramm b 1, b 2 oder b 3
erfolgt um 00:00 Uhr des eingestellten Rückkehrdatums (Urlaubsende).
A – Urlaubsprogramm noch nicht aktiv:
So01.AUG;99
223
: 8
Anzeigenwechsel
Achtung: Das Urlaubsprogramm kann nur aktiviert
werden, wenn der Betriebsartenwahlschalter auf einer der drei Automatikstellungen b 1, b 2 oder b 3 steht.
47.5
AB
07.08
oder
35
Grundanzeige
ca. 5 sec.
UjLAUB
Zur Programmierung werden die Korrekturtasten n bzw. q, benötigt, welche
°C
Urlaubsanzeige
bis zum Inkrafttreten des
Urlaubs am 7. 8. 00:00 Uhr
Abbruch eines Urlaubsprogramms
B – Urlaubsprogramm bereits aktiviert:
Sa14.AUG;99
223
: 8
Anzeigen
wechsel
12.0
°C
Grundanzeige
ca. 5 sec.
UjLAUB
BIS
Ein bereits aktiviertes Urlaubsprogramm kann bei
vorzeitiger Rückkehr durch kurzes Betätigen der
Umschalt-Taste außer Betrieb genommen werden.
Die Rückkehr zum gewählten Automatikprogramm
b 1, b 2 oder b 3 erfolgt mit vorübergehender Kennzeichnung in der Anzeige. Alle eingegebenen
Urlaubsdaten werden hierbei gelöscht und auf das
aktuelle Tagesdatum zurückgesetzt.
Urlaubsanzeige
24.08
während des Urlaubs vom
7.8. bis 23.8. 24:00 Uhr
Sa14.AUG;99
223
: 8
Tageswechsel 23.8 auf 24.8.
Di24.AUG;99
000
: 0
11.0
°C
Anzeigenwechsel
12.0
°C
ca. 5 sec.
UjLAUB
Grundanzeige
am 24.8. ab 00:00 Uhr
(Rückkehrdatum)
BIS
Taste
24.08
Urlaubsanzeige
kurz drücken
AUTOMATIK
Regelung während der Urlaubszeit
Grundanzeige
Automatikbetrieb
Urlaubsprogramm gelöscht
Die Regelung des Heizkreises erfolgt nach der
Raum-Frostschutz-Temperatur in der Serviceebene.
Unterschreitet die Raumtemperatur den eingestellten Wert, erfolgt ein kurzzeitiges Zwischenheizen
bis auf 2 K über dem Einstellwert.
Sa14.AUG;99
223
: 8
Achtung: Bei empfindlichen Pflanzen oder anderen
kälteempfindlichen Objekten wie Antiquitäten etc. sollte die Raum-Frostschutztemperatur höher eingestellt werden.
12.0
°C
Grundanzeige
Löschen eines Urlaubsprogramms
Ein komplett erstelltes Urlaubsprogramm kann auch
vor Inkrafttreten (Stornierung, Urlaubsänderung)
außer Funktion gesetzt werden.
Hinweis:
Während der Abschaltphasen (Standby, Sommerabschaltung etc.) werden die Heizkreispumpen zum
Schutz vor Blockieren durch Korrosion täglich für
ca. 1 Minute eingeschaltet und der Mischer geöffnet
(Pumpen-Antiblockierschutz).
Hierzu ist das Urlaubsprogramm neu aufzurufen
(Umschalttaste für ca. 2 sec. gedrückt halten).
Anschließend sind die Korrekturtasten n bzw. q
solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis Urlaubsbeginn und Urlaubsende das aktuelle Datum als
Ausgangswert für eine evtl. neue Programmierung
besitzen.
Hinweis: Das am Zentralgerät eingestellte Urlaubsprogramm gilt für alle Heizkreise des Reglers.
Das an der Raumstation eingestellte
Urlaubsprogramm gilt je nach Zugriffsberechtigung (siehe Busrechte).
36
7. Betreiberebene – zweite Bedienebene
Bedienungs-und Anzeigenelemente
Zweite Bedienebene:
Di23.FEB;99
201
: 5
560.
°C
6
7
8
9
10
11
12
13
6 = Programmtaste für Serviceebene
7 = Programmtaste für Hausebene
8 = Programmtaste für Uhrzeit-/Kalenderebene
9 = Programmtaste für Schaltzeitenebene
10 = Auswahltaste (rückwärts)
11 = Auswahltaste (vorwärts)
12 = Taste für abnehmende Korrekturen
13 = Taste für zunehmende Korrekturen
14 = Klappdeckel (nach vorne aufklappbar)
14
7. 1 Sprachenwahl
7. 2 Warmwassernachladung
Alle Informationen, die in der Anzeige erscheinen,
sind in den Sprachen Deutsch, Französisch und
Italienisch aufrufbar. Bei aufgerufener Grundanzeige ist zunächst die Taste n oder q ca. eine
Sekunde lang gedrückt zu halten.
Anschließend kann die gewünschte Sprache mit
den Tasten n oder q angewählt werden.
Diese Funktion ermöglicht eine zeitlich begrenzte
WW-Nachladung. Die Nachladung ist auf eine Dauer
von 2 Stunden begrenzt.
Anwendung: Erhöhter WW-Bedarf
Zur Aktivierung der WW-Nachladung sind die Tasten
j und k gemeinsam zu betätigen.
Taste j und k gemeinsam drücken
DEUTSCH
n
Werkseinstellung
D
NACHLADUNG
WW
q
Vorzeitiger Abbruch der WW-Nachladung
Soll die Nachladung vorzeitig abgebrochen werden,
sind die Tasten j und k erneut zu betätigen. Der
Abbruch selbst erfolgt mit nachfolgender Betätigung
der Taste q.
F
q
Taste j und k gemeinsam drücken
ITALIANO
I
NACHLADUNG
n
Aussprung:
zeitlich befristet freigeben
Eine Rückkehr zur zuletzt gewählten Grundanzeige erfolgt automatisch nach ca. 4 Sekunden.
FjANCAIS
n
EIN
Warmwassernachladung
WW
q
r
EIN
Warmwassernachladung
zeitlich befristet freigeben
Taste q betätigen
Di23F
. EB;99
201
: 5
56.0
°C
NACHLADUNG
Grundanzeige
WW
Der Aussprung mit Rückkehr zur Grundanzeige
erfolgt mit der Informationstaste r oder nach ca.
10 Sekunden automatisch.
AUS
Warmwassernachladung
vorzeitig abgebrochen
Eine Rückkehr zur zuletzt gewählten Grundanzeige
erfolgt nach ca. 4 Sekunden automatisch.
37
Programmierebenen
Die nachstehend aufgeführten Funktionen sind entsprechenden Programmierebenen zugeordnet und
können mittels der unter dem Klappdeckel angeordneten Tasten aufgerufen werden.
Die Programmierebenen untergliedern sich in
– Uhrzeit-Kalenderebene
– Schaltzeitebene
– Hausebene
– Serviceebene
Eine Verstellung der in der Anzeige erscheinenden
Tageswerte erfolgt grundsätzlich mit den Korrekturtasten n oder q.
Di23.FEB;99
t
m
o
p
Grundanzeige
t – Aktuelle Uhrzeit
ZEIT
Die Tasten j und k dienen als Auswahltasten
innerhalb der Ebenen. Änderungen von aufgerufenen Werten werden grundsätzlich mit den Korrekturtasten n oder q durchgeführt.
7. 3
56.5
201
: 5
°C
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich:
00.00 . . . 23:59 Uhr
21:30
t – Kalendertag
t – Uhrzeit-Kalenderebene
DATUM
In der Uhrzeit-Kalenderebene sind folgende aktuelle
Tageswerte untergebracht:
– Uhrzeit (Minuten, Stunden)
– Kalendertag
– Kalendermonat
– Kalenderjahr
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich:
1...31
23
t – Kalendermonat
Alle aufgeführten Tageswerte sind werkseitig eingestellt und brauchen in der Regel nicht aktualisiert
werden. Sollten in Ausnahmefällen Korrekturen
erforderlich sein, können die Tageswerte den aktuellen Gegebenheiten angepaßt werde.
Ein interner langjährig vorprogrammierter Kalender
sorgt darüber hinaus für eine automatische Zeitumstellung zu den jährlich wiederkehrenden SommerWinterzeit-Umstellungsterminen.
Der aktuelle Wochentag Mo (1)...So (7) wird aus den
Kalenderdaten ermittelt und bedarf keiner Einstellung.
MONAT
FEB
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich:
JAN (01)...DEZ (12)
02
t – Kalenderjahr
JAHR
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich:
1995...2094
1999
t – Ebenen-Ausstieg
Funkuhr-Option
Für optimalen Komfort empfiehlt sich der Einsatz des
Funkuhrmoduls FU 77, welches eventuell auftretende
Abweichungen selbsttätig und absolut zeitgenau
korrigiert.
Di23.FEB;99
201
: 5
56.5
°C
Grundanzeige
Hinweis: Die genaue Uhrzeit ist auch an der Raumstation RS 57 im Wohnzimmer ablesbar.
Einsprung in die Uhrzeit-/Kalenderebene
Aussprung aus der Uhrzeit-Kalenderebene
Der Einsprung in die Uhrzeit-Kalenderebene erfolgt
durch kurzes Betätigen der Taste t. Gleichzeitig
wird der erste Tageswert (aktuelle Zeit) angezeigt.
Der Aufruf aller weiteren Tageswerte erfolgt durch
wiederholtes Betätigen der Taste t.
Der Aussprung aus der Uhrzeit-Kalenderebene
erfolgt nach letztem Aufruf (Kalenderjahr) bei weiterem Betätigen der Taste t oder mittels der Informationstaste r .
38
7. 4
m – Schaltzeitenebene
Hinweis: Bei den Heizkreisen erscheint nach dem
Einsprung das jeweils am Betriebsartenwahlschalter eingestellte Heizprogramm 1,
2 oder 3.
Für den Warmwasserkreis erscheint das in
der Hausebene zugeordnete Schaltzeitenprogramm 1, 2 oder 3 entsprechend seiner
Einstellung.
In der Schaltzeitenebene lassen sich individuelle,
von den Standardprogrammen abweichende Programme für den Heiz- und Warmwasser-Betrieb
erstellen.
Hierbei werden die werkseitig vorgegebenen Standardprogramme b -1, b -2 oder b -3 je nach Einstellung am Betriebsarten-Wahlschalter aufgerufen
und können mit individuellen Schaltzeiten und Temperaturvorgaben überschrieben werden. Jedes einzelne Standardprogramm kann in dieser Weise
individuell überschrieben werden, so daß bei
Bedarf drei unterschiedliche individuelle Programme zur Verfügung stehen. Dies ist insbesondere von
Vorteil, wenn bei periodisch wiederkehrenden
Belegungsgewohnheiten mit unterschiedlichen
Belegungszeiten (z. B. Schichtarbeit, Feiertage,
Ferien etc.) entsprechend zugeschnittene Heizprogramme zu erstellen sind.
Zur Programmierung der Schaltzeiten stehen für
jeden Wochentag maximal drei Heizzyklen mit je
einer Ein- und Ausschaltzeit zur Verfügung. Jeder
Heizzyklus kann darüber hinaus mit einer frei wählbaren Raumtemperaturvorgabe kombiniert werden.
Damit ergeben sich für den Heizkreis maximal 21
unterschiedlich einstellbare Heizzyklen und Raumtemperaturvorgaben pro Woche.
Für die Warmwasserbereitung können ebenfalls
max. 21 Freigabezyklen pro Woche eingestellt werden.
Die Schaltzeitenprogramme jedes angewählten Kreises können mit den Korrekturtasten n bzw. q bei
Bedarf geändert werden.
Di23F
. EB;99
201
: 5
Einsprung
56.5
°C
m–
Anwahl Kesselheizkreis
KESSEL
UHj
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
(Hier z.B. b 2)
-2k–
Anwahl Mischerheizkreis
k
MISCHEj
UHj
Achtung: Die Standardprogramme gehen bei der
Überschreibung durch individuell erstellte
Programme nicht verloren. Individuelle
Programme werden jedoch bei nachträglichem Aufruf der entsprechenden Standardprogramme gelöscht und müssen
neu erstellt werden. Aus diesem Grund
sollten individuelle Ein- und Ausschaltzeiten sowie Temperaturvorgaben stets in die
hierfür vorgesehenen Tabellen (Seite xx)
eingetragen werden.
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
-2k–
Anwahl Warmwasserkreis
k
WAjMWASSEj
UHj
Grundanzeige
-1-
Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
Je nach Anwahl steht nunmehr der gewünschte
Heiz- bzw. Warmwasserkreis zur Programmierung
bereit.
Auswahl des Heizkreises
Der Einsprung in die Schaltzeitenebene erfolgt
durch kurzzeitiges Betätigen der Taste m . Hierbei
erscheint das durch den Betriebsartenwahlschalter
vorgegebene Programm b -1, b -2 oder b -3 des
ungemischten Kesselheizkreises.
Programmieren von Schaltzeiten und Temperaturen
Mit weiterem Betätigen der Taste m erscheint der
erste Heizzyklus des angewählten Kreises vollständig mit Angabe des Wochentages, Zyklusnummer,
Einschaltzeit, Ausschaltzeit und Temperaturvorgabe.
Mittels der Taste k werden alle vom Zentralgerät
gesteuerten Kreise in der Reihenfolge
Die Zyklus-Werte werden mit der Taste k in der
Reihenfolge
– Einschaltzeit
– Ausschaltzeit
– Temperatur-Sollwert (nicht bei zentraler Warmwasserbereitung)
– Kesselheizkreis
(KK)
– Mischerheizkreis (MK)
– Warmwasserkreis (WW)
bzw. mit der Taste j in umgekehrter Reihenfolge
aufgerufen und zur Programmierung bereitgestellt.
39
bzw. mit der Taste j in umgekehrter Reihenfolge
aufgerufen.
Die verstellbaren Werte werden blinkend dargestellt
und können mit Hilfe der Korrekturtasten n oder
q geändert werden. Die Schaltzeiten können im
Zeitraum von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr in Schritten
von 5 Minuten geändert werden. RaumtemperaturSollwerte sind im Bereich von 5 bis 30 hC in Schritten von 0,5 K einstellbar.
Ist ein Heizzyklus durch Eingabe der Einschalt-, Ausschaltzeit oder Temperaturvorgabe programmiert
worden, wird mit der Taste m jeweils der nächste
Heizzyklus aufgerufen und in gleicher Weise bearbeitet.
Durch aufeinanderfolgendes Betätigen der Taste m
können die nunmehr programmierten Zyklen nacheinander abgerufen und bezüglich Schaltzeiten und
Temperaturvorgaben mit der individuell erstellten
Schaltzeitentabelle verglichen und ggf. korrigiert
werden.
Blockprogrammierung
Mittels der Blockprogrammierung kann ein beliebiger Wochentag mit maximal drei Heizzyklen auf
andere beliebige Wochentage oder auf alle Tage der
Woche kopiert werden. Diese Art der Blockprogrammierung ist von Vorteil, wenn an mehreren Tagen das
gleiche Heiz- bzw. Warmwasserprogramm zur
Anwendung kommt.
Achtung: Der Wert 00:00 ist nicht auf die Uhrzeit
bezogen, sondern kennzeichnet lediglich
einen freien Speicherplatz.
Der zu kopierende Tag (Quelltag) wird zunächst
unabhängig vom Zyklus 1, 2 oder 3 in der Schaltzeitenebene aufgerufen. Bei anschließendem Betätigen
der Taste t erscheint der Quelltag mit Hinweis auf
die Wochenprogrammierung.
Automatische Ausschaltzeitkorrektur
Bei der Programmierung eines Zyklus wird die Ausschaltzeit, sofern sie unter der Einschaltzeit liegt, mit
dieser gleichgesetzt.
Dieser Zyklus hat keine Funktion.
Wochenprogrammierung
Nach Betätigen der Taste m wird der Quelltag mit
allen Heizzyklen (Einschalt-, Ausschaltzeiten, Temperaturvorgaben) auf alle Tage der Woche gleichzeitig kopiert. Nach dem Kopieren erscheint zur Kontrolle automatisch der erste Wochentag mit vollständigem 1. Zyklus.
Automatische Zyklen-Sortierung
Sofern nur die Heizzyklen 1 und 3 eines Tages programmiert wurden und der zweite Heizzyklus keine
Ein- und Ausschaltzeit aufweist (Anzeige 00 : 00),
wird der dritte Heizzyklus automatisch auf den zweiten gesetzt. Der nunmehr freigewordene Zyklus 3
kann bei Bedarf mit weiteren Schaltzeiten und
Temperaturvorgaben belegt werden.
Tagesprogrammierung
Mittels der Taste t wird der Zieltag aufgerufen, der
blinkend neben dem Quelltag in der Anzeige
erscheint. Bei nachfolgendem Betätigen der Taste m
wird der Zieltag mit dem Quelltag überschrieben.
Nach dem Kopieren erscheint zur Kontrolle automatisch der Zieltag mit vollständigem 1. Zyklus. Dieser
dient bei Bedarf wiederum als Quelltag für weitere
gleichgeartete Zieltage.
Überspringen von Zyklen
Sofern ein aufgerufener Heizzyklus 2 mit seinen Einund Ausschaltzeiten auf 00 : 00 steht, erscheint bei
weiterem Betätigen der Taste m der erste Zyklus
des darauffolgenden Tages. Der dritte Zyklus wird
übersprungen.
Tagesübergreifende Heizzyklen
Sofern ein zu programmierender Heizzyklus die
Tagesgrenze überschreitet (d. h. Ausschaltzeit im
nächsten Tag), müssen für beide Tage die anteiligen
Zeitabschnitte und Temperaturvorgaben eingegeben werden.
Der Zyklus ist aufzuspalten in zwei Teilzyklen:
1 – Zyklusbeginn (Einschaltzeit) bis 24.00 (Ausschaltzeit) sowie entsprechende Temperaturvorgabe
2 – Zyklusweiterführung (Einschaltzeit) ab 00.00
des nächsten Tages bis Zyklusende (Ausschaltzeit) sowie gleiche Temperaturvorgabe.
Hinweis: Es können nur komplette Tage kopiert werden. Kopien einzelner Zyklen sind nicht möglich bzw. müssen getrennt in der Schaltzeitenebene bearbeitet werden.
Das nebenstehende Schema zeigt die Blockprogrammierung für einzelne Tage oder für die Woche im
Detail.
Schaltzeitenkontrolle
Wird nach Programmierung des letzten Heizzyklus
(Heizzyklus 3 – Sonntag) die Taste m erneut
betätigt, springt die Anzeige wieder auf den ersten
Heizzyklus (Montag).
40
Einsprung in die Schaltzeitenebene
Blockprogrammierung
Kesselheizkreis
Mischerheizkreis
Warmwasserkreis
KESSEL
k
MISCHEj
k
WAjMWASSEj
UHj
j
UHj
j
UHj
-1-
-1-
-1-
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.
Taste so oft nacheinander betätigen, bis der zu
kopierende Zyklus in der Anzeige erscheint
gewünschten Zyklus aufrufen
060
. 0-22.00
23.0
Di-1
°C
1.Heizzyklus Quelltag
b
Tagesprogrammierung
Wochenprogrammierung
Di-> WOCHE
Gewünschten Zieltag anwählen
evtl. mehrmals betätigen
Zieltag (Mittwoch)
steht zum Kopieren
bereit
COPY
b
Di-> Mi
kopieren
Di-> WOCHE
COPY
-OK-
COPY
Quelltag wurde auf die
gesamte Woche
kopiert
kopieren
Quelltag wurde auf
Zieltag kopiert
Di-> Mi
-OK-
Mittwoch ist Quelltag
für weitere Zieltage
COPY
060
. 0-22.00
Mi-1
06.00-22.00
23.0
°C
Mo-1
Zieltag mit erstem Zyklus
(Schaltzeitenkontrolle)
41
23.0
°C
Rücksprung zum
1.Wochentag (Mo) zur
Schaltzeitenkontrolle
Löschen von Heizzyklen
Bei Bedarf können Heizzyklen außer Betrieb genommen werden.
Hierzu ist der von der Löschung betroffene Heizbzw. Warmwasserzyklus in der Schaltzeitenebene
mittels der Taste m (ggf. mehrfach betätigen) aufzurufen und kann durch gleichzeitiges Betätigen der
Korrekturtasten n und q gelöscht werden.
Einsprung in die Schaltzeitenebene
Kesselheizkreis
Mischerheizkreis
Warmwasserkreis
KESSEL
k
MISCHEj
k
WAjMWASSEj
UHj
j
UHj
j
UHj
-1-
-1-
-1-
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.
gewünschten Zyklus aufrufen
050
. 0-08.00
21.0
Mo-1
°C
Taste so oft nacheinander betätigen, bis
der zu löschende Zyklus in der Anzeige
erscheint
170
. 0-22.00
21.0
Mi-3
Taste
+
}
und
Taste
°C
–
Zielzyklus ist erreicht
Zyklus löschen
gemeinsam betätigen
000
: 0-00:00
Mi-3
21.0
42
°C
Zyklus ist gelöscht
(Anzeige 00:00-00:00)
Löschen von Schaltzeitenprogrammen
Wiederherstellen der Standardprogramme
Ein individuell erstelltes Schaltzeitenprogramm kann
jederzeit wieder durch sein ursprüngliches werkseitiges Standardprogramm überschrieben werden.
Die Überschreibung erfolgt grundsätzlich in der
Schaltzeitenebene nach Anwahl des jeweiligen Kreises (Heizkreise bzw. Warmwasserkreis).
Die Standardprogramme können wie folgt wiederhergestellt werden:
Nach Einsprung in die Schaltzeitenebene mit der
Taste m wird das Programm für den entsprechenden
Heiz- oder Warmwasserkreis mittels der Tasten j
bzw. k ausgewählt. Um das Standardprogramm
zurückzuladen werden die Korrekturtasten n und
q gleichzeitig betätigt.
Achtung:
Von der Überschreibung betroffen ist lediglich das
angewählte aktuelle Schaltzeitenprogramm. Bei der
Überschreibung gehen die individuellen Schaltzeitenprogramme unwiderruflich verloren und müssen gegebenenfalls neu erstellt werden.
Als Quittierung erscheint in der Anzeige die Rückmeldung STANDAjD.
Einsprung in die Schaltzeitenebene
Kesselheizkreis
Mischerheizkreis
Warmwasserkreis
KESSEL
k
MISCHEj
k
WAjMWASSEj
UHj
j
UHj
j
UHj
-1-
-1-
-1-
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.
Taste
+
und
Taste
–
}
Individuelles Programm löschen
gemeinsam betätigen
STANDAjD
UHj
Kesselheizkreis
Rückladen des Standardprogrammes
(Quittierung)
-1-
Mischerheizkreis
Warmwasserkreis
KESSEL
MISCHEj
WAjMWASSEj
UHj
UHj
UHj
-1-
-1-
r
Aussprung aus der Schaltzeitenebene
Di23F
. EB;99
202
: 8
-1-
64.5
43
°C
Grundanzeige
Programmierungsbeispiel
Das auf den folgenden Seiten dargestellte Beispiel dient zur unterstützenden Information bei individueller Schaltzeitenprogrammierung und zeigt die Reihenfolge der Programmschritte.
m
erster
Programmwert
050
. 0-08.00
Mo-1
21.0
°C
1. Einschaltzeit
Montag
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
080
. 0
05.00-0
Mo-1
21.0
°C
1. Ausschaltzeit
Montag
Heizzyklus 1
Montag
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
05.00-08.00
Mo-1
21.0
°C
1. Raumsollwert
Montag
Änderung: n oder q
nächster Zyklus: m
120
. 0-14.00
Mo-2
20.0
°C
2. Einschaltzeit
Montag
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
140
. 0
12.00-1
Mo-2
20.0
°C
2. Ausschaltzeit
Montag
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
12.00-14.00
Mo-2
20.0
°C
Änderung: n oder q
nächster Zyklus: m
44
2. Raumsollwert
Montag
Heizzyklus 2
Montag
170
. 0-22.00
Mo-3
20.0
°C
3. Einschaltzeit
Montag
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
220
. 0
17.00-2
Mo-3
20.0
°C
3. Ausschaltzeit
Montag
Heizzyklus 3 (2)
Montag
(wird übersprungen, sofern
keine Schaltzeiten im
Zyklus 2 enthalten sind)
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
17.00-22.00
Mo-3
20.0
°C
3. Raumsollwert
Montag
Änderung: n oder q
nächster Zyklus: m
TAGESGRENZE
060
. 0-22.00
Di-1
21.0
°C
1. Einschaltzeit
Dienstag
Heizzyklus 1
Dienstag
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
Weiterer Abruf und Änderung
für jeden weiteren Wochentag
wie Montag bis
letzter
Programmwert
00.00-00.00
So-3
21.0
°C
Heizzyklus 3 (2)
Sonntag
3. Raumsollwert
Sonntag
(wird übersprungen, sofern
keine Schaltzeiten im
Zyklus 2 enthalten sind)
Änderung: n oder q
Beenden der Programmierung
Der Ausstieg aus der Schaltzeitenebene erfolgt mit Rücksprung zur Grundanzeige durch Betätigen der
Informationstaste r .
Wird keine weitere Taste betätigt, erfolgt automatisch nach ca. einer Minute der Rücksprung zur Grundanzeige.
45
7. 5
7. 5.1 Unterebene ZÄHLER
o – Hausebene
(Reset von Zählern, Verbrauch und Wartung)
Diese Ebene dient zur Anzeige und Korrektur heizkreisspezifischer Einstellwerte, die sich auf die individuellen Wärmeanforderungen beziehen.
Die Hausebene ist unterteilt in die zwei Bereiche
1 – ZAEHLER
2 – PARAMETER
Taste
202
: 8
Taste
65.5
o
°C
betätigen
VEjBjAUCH
Sofern der Brenner mit Öl betrieben wird, erscheint in
der Anzeige in Laufschrift der aktuelle Verbrauch in Liter:
VEjBjAUCH SEIT 08-12-99 BETjAEGT
004679 LTj
Sofern der Brenner mit Gas betrieben wird,
erscheint in der Anzeige in Laufschrift der aktuelle
Verbrauch in Kubikmeter:
Grundanzeige
VEjBjAUCH SEIT 08-12-99 BETjAEGT
004679 CBM
Hinweis: Anzeige nur bei aktivierter Verbrauchsfunktion und registriertem Datum.
kurz betätigen – Einsprung in die Hausebene
Taste
HAUSEBENE
o
betätigen
0000000
. 0 h
ca. 5 Sekunden
k
j
PAjAMETEj
o
o
Abruf aller
Parameter in der
Unterebene
ZÄHLER
Abruf aller
Parameter in der
Unterebene
PARAMETER
Brennerlaufzeit
Betriebsstunden Brenner
BjL
: Z
ZAEHLEj
Verbrauchsanzeige Öl/Gas
Laufschrift
Auswählen der Bereiche
Der Einsprung in die Hausebene erfolgt mit kurzzeitigem Drücken der Taste o.
Die Auswahl der Bereiche erfolgt mittels der Taste
k bzw. mit der Taste j gemäß nachstehendem
Schema:
Di23F
. EB 99
o
Werkseinstellung: 000000.00 h
Anzeigebereich: 000000.00 ... 999999.59 (h.min)
Dieser Wert zeigt die aktuellen Betriebsstunden des
Brenners an und dient als unterstützende Information bei der Heizkostenerfassung sowie als Bezugswert für evtl. erforderliche Wartungsarbeiten.
Taste
o
betätigen
00000000 n
Bei weiterem Betätigen der Taste o erscheint der
erste Parameter des jeweils gewählten Bereichs. Die
weiteren Parameter können nacheinander mittels
der Taste o angewählt und mit den Korrekturtasten
n oder q verändert werden.
Brennerstarts
Einschaltungen Brenner
BjS
: T
Werkseinstellung: 00000000 n
Anzeigebereich: 00000000 ... 99999999 (Starts)
Dieser Wert zeigt die Anzahl der aktuellen Brennereinschaltungen des Brenners an und gibt in Verbindung mit den Brennerbetriebsstunden Aufschluß
über die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Taste
Beenden der Hausebene
Der Ausstieg erfolgt bei aufgerufenem Bereich nach
Betätigen der Informationstaste r.
Der Ausstieg erfolgt innerhalb eines Bereichs bei
aufgerufenem Parameter nach zweimaligem Betätigen der Informationstaste r.
Der Ausstieg erfolgt ebenfalls ohne jegliche Tastenbetätigung nach ca. einer Minute automatisch.
o
betätigen
0000 MIN
BjM
: W
Durchschnittliche
Brennerlaufzeit
Betriebszeit pro Start
Werkseinstellung: 0000 min
Anzeigebereich: 0000 ... 9999 min
46
Dieser Wert kennzeichnet die durchschnittliche Brennerlaufzeit des Brenners pro Einschaltung und gibt
Aufschluß über die mittleren Stillstandsverluste am
Ende der Heizperiode.
Es ist zu beachten, daß dieser Wert lediglich einen
Durchschnittswert darstellt und aussagefähige Werte
nur über eine hinreichend lange Betriebszeit (z.B. eine
Heizperiode) gebildet werden können.
Taste
o
betätigen
jESET WAjT
Rückstellung
Wartungsfunktion
Rückstellen: Taste n und q gemeinsam drücken
Taste
o
Bei aufgerufener Rückstellfunktion kann nach vollzogener Wartung die Wartungsanzeige gelöscht und
die Wartungsfunktion neu gestartet werden.
Zum Rückstellen sind die Korrekturtasten n und
q solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
nachstehende Rückstell-Quittierung erfolgt:
betätigen
jESET VEjB
Rückstellung
Brennstoffverbrauch
jESET WAjT
Rückstellen: Taste n und q gemeinsam drücken
-OK-
Bei aufgerufener Rückstellfunktion läßt sich für eine
Neuerfassung die Verbrauchsanzeige auf Null stellen. Hierbei gilt das Datum am Tage der Rückstellung als neuer Beginn.
Zum Rückstellen sind die Korrekturtasten n und
q solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
nachstehende Rückstell-Quittierung erfolgt:
jESET VEjB
-OK-
Taste
o
betätigen
jESET Bj
Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Rückstellen: Taste n und q gemeinsam drücken
Bei aufgerufener Rückstellfunktion lassen sich für
eine Neuerfassung alle Brennerbetriebsdaten (d.h.
Brennerlaufzeit, Brennerstarts, durchschnittliche
Brennerlaufzeit) auf Null stellen.
Zum Rückstellen sind die Korrekturtasten n und
q solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
nachstehende Rückstell-Quittierung erfolgt:
jESET Bj
-OK-
47
7. 5. 2 Unterebene PARAMETER
Taste
o
betätigen
TAG-SOLL
21.0
AHK
Die Heizkennliniensteilheit beschreibt das Verhältnis
von Kesseltemperaturänderung zur Außentemperaturänderung. Der Steilheitswert bezieht sich auf die
in der Wärmebedarfsberechnung zugrundegelegte
tiefste Außentemperatur.
Eine Verstellung der Heizkennlinie sollte grundsätzlich nur in kleinen Schritten und hinreichend langen
Zeitabständen erfolgen, damit sich ein Beharrungszustand einstellen kann. Empfohlen werden Korrekturen in Schritten von 0,1 nach jeweils 1 bis 2 Tagen.
°C
Parameter 1
Tages-Raumsollwert
Alle Heizkreise
Werkseinstellung: 21 °C
Einstellbereich: 5...30 °C
Ändern: Taste n oder q
Heizkennliniendiagramm (Steilheit)
Kessel-/Vorlauftemperatur (°C)
Der Tages-Raumsollwert dient als Basis-Einstellwert
für alle Heizkreise gemeinsam und bestimmt die
Höhe der Raumtemperatur während des Heizbetriebs in allen Automatikprogrammen.
Gleichzeitig dient dieser Wert als Grundvorgabe bei
der Erstellung individueller Automatikprogramme in
der Schaltzeitenebene sowie als Bezugswert bei
ständigem Heizbetrieb.
Achtung: Sofern bei individuell erstellten Programmen mit unterschiedlichen Raumsollwerten eine nachträgliche Veränderung des
Basis-Einstellwertes durchgeführt wird,
ändern sich sämtliche Raumtemperaturvorgaben in den einzelnen Heizzyklen um
den Differenzbetrag gegenüber dem vorhergehenden Wert.
30
25
15
Taste
o
NACHT-SOLL
16.0
AHK
10
Ra
um
tem
per
atu
r (°
C)
betätigen
°C
Parameter 2
Absenk-Raumsollwert
Achtung: Zur Beobachtung der Raumtemperatur
sollte der am häufigsten belegte Wohnraum herangezogen werden.
Heizkörperthermostatventile dienen bei
richtiger Auslegung der Heizkörperwärmeleistung lediglich zum Abregeln von
Fremdwärme und sollten daher nahezu
vollständig geöffnet sein. Während der
Einregulierungsphase dürfen zusätzliche
Fremdwärmequellen, wie offene Kamine,
Kachelöfen usw. nicht in Betrieb genommen werden. Weiter sollte während des
Beobachtungszeitraumes auf übermäßiges Lüften verzichtet werden, um den Einregulierungsprozeß nicht durch Fremdkälte zu stören.
Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich
grundsätzlich auf die Heizbetriebsphasen.
Alle Heizkreise
Werkseinstellung: 16°C
Einstellbereich: 5...30 °C
Ändern: Taste n oder q
Der Absenk-Raumsollwert dient als BasisEinstellwert für alle Heizkreise gemeinsam und
bestimmt die Höhe der Raumtemperatur während
des Absenkbetriebs in allen Automatikprogrammen.
Darüber hinaus dient dieser Basiswert als Grundvorgabe bei ständigem Absenkbetrieb.
Taste
o
betätigen
STEILHEIT
KK
1.50
Außentemperatur (°C)
Parameter 3
Heizkennliniensteilheit
Ungemischter Kesselheizkreis
Bei korrekt eingestellter Heizkennlinie bleibt die
Raumtemperatur entsprechend dem eingestellten
Tages-Raumsollwert unabhängig von Außentemperaturveränderungen konstant.
Werkseinstellung: 1,50
Einstellbereich: AUS, 0,20...3,50
Ändern: Taste n oder q
48
Sofern in der Service-Ebene eine automatische Korrektur der Heizkennlinie vorgegeben wird (Heizkennlinienadaption), sollte dieser Parameter nicht
mehr verstellt werden. Hierbei wird der in der Anzeige erscheinende Steilheitswert während der Adaptionsdauer blinkend dargestellt und laufend korrigiert.
Empfohlene Einstellwerte:
Fußbodenheizung: 0,3 ... 1,0
Radiatorheizung:
1,2 ... 2,0
Konvektorheizung: 1,5 ... 2,0
Dieser Parameter bestimmt das Ende des Heizbetriebes in Abhängigkeit der Außentemperatur nach
zwei Kriterien
1 – Schneller Außentemperaturanstieg
Sofern die gemittelte Außentemperatur unterhalb des Einstellwertes und die aktuelle Außentemperatur 2 K oberhalb des Einstellwertes liegt,
wird der Heizbetrieb unterbrochen.
2 – Langsamer Außentemperaturanstieg
Eine Abschaltung wird ebenfalls eingeleitet,
wenn die gemittelte und aktuelle Außentemperatur den Einstellwert überschreiten.
Hinweis: Die Heizkennlinien werden durch die Minimal- und Maximaltemperaturbegrenzung
in ihrem Definitionsbereich eingeschränkt.
In dem Begrenzungsbereich erfolgt die
Regelung der Kesselvorlauftemperatur
ausschließlich
nach
Vorgabe
des
Begrenzungswertes ohne Rücksicht auf
die Außentemperatur.
Bei Einstellwert AUS wird der Kesselkreis
außer Betrieb genommen. Seitens des
Kesselheizkreises erfolgt keine Anforderung an den Kessel und keine Anzeige.
Die Kesselkreispumpe steht (auch wenn
als KKP programmiert) nicht mehr zur Verfügung
In beiden Fällen wird die Abschaltung aufgehoben, wenn die gemittelte und aktuelle Außentemperatur den Einstellwert um 1 K unterschreiten
Hinweis: Während der Abschaltphasen (StandbyBetrieb, Warmwasserbetrieb, Sommerabschaltung) werden die Heizkreispumpen
zum Schutz gegen Blockierung durch
Korrosion täglich um 12°° für ca. 10
Sekunden eingeschaltet und der Mischer
in dieser Zeit vorübergehend geöffnet.
Eine aktive Sommerabschaltung wird in der Grundanzeige wie folgt dargestellt:
Die Kesselvorlauftemperaturen weichen außerdem
von der Heizkennlinie ab bei:
– Emissionsmessung
– Warmwasseraufheizung
– höhere Temperaturanforderung durch
einen Mischerheizkreis
– manuellem Betrieb
SOMMEj
Taste
Taste
o
0.75
ECO
Mischerheizkreis
19.0
°C
Alle Heizkreise
Während des reduzierten Betriebs (zwischen den
Heizzyklen sowie in den Heizbetriebsarten ständiger
Absenkbetrieb, Sparen kann entsprechend der jeweiligen Anwendung zwischen den zwei Funktionen
gewählt werden:
betätigen
SOMMEj
Parameter 6
Reduzierte Betriebsart
Werkseinstellung: ECO
Einstellbereich: ECO (Abschaltbetrieb)
AbS (Absenkbetrieb)
Ändern: Taste n oder q
Weitere Funktionen siehe Parameter 3 (Heizkennliniensteilheit Kesselheizkreis) mit Bezug auf den
Mischerheizkreis.
o
Datum / Kesseltemperatur
betätigen
jEDUZIEjT
Parameter 4
Heizkennliniensteilheit
Werkseinstellung: 0.75
Einstellbereich: 0,20...3,50
Ändern: Taste n oder q
Taste
o
Grundanzeige
betätigen
STEILHEIT
MK
47.0
142
: 5
Sommerabschaltung
°C
AbS – Absenkbetrieb
Die Kesseltemperatur wird entsprechend dem eingestellten Absenk-Raumsollwert von einer reduzierten
Heizkennlinie
bestimmt.
Die
Heizungsumwälzpumpe bleibt in Funktion.
Parameter 5
Sommerabschaltung
Alle Heizkreise
Werkseinstellung: 19 °C
Einstellbereich: 10...30 °C
Ändern: Taste n oder q
Anwendung: Gebäude mit geringer Wärmedämmung und großen Auskühlverlusten.
49
ECO – Frostgesicherter Abschaltbetrieb
Sofern die Außentemperatur über der Frostschutzgrenze (3 hC) liegt, gehen Brenner und Heizungsumwälzpumpe außer Betrieb. Die Warmwasserbereitung bleibt hiervon unabhängig in Funktion.
Unterschreitet die Außentemperatur die Frostschutzgrenze, geht der Regler vom abgeschalteten
Betrieb auf abgesenkten Betrieb über und regelt die
Kesseltemperatur gemäß eingestellter Absenkkennlinie.
Anwendung: Gebäude mit hoher Wärmedämmung
und
geringen
Auskühlverlusten
(Vollwärmeschutz).
Taste
o
47.0
°C
Der Legionellenschutz wird am programmierten
Wochentag (1. . .7) zwischen 21:00 – 22:00 Uhr aktiviert.
Sofern die Warmwassertemperatur zu diesem Zeitpunkt unter 60 °C liegt, erfolgt ein zwischenzeitliches
Nachladen auf 65 °C, um einer Bekeimung vorzubeugen.
Bei Einstellwert AUS ist die Legionellenschutzfunktion
außer Betrieb.
Parameter 7
Warmwasser-Sollwert
Normaltemperatur
Bei Einstellwert 8 wird die Legionellenschutzfunktion
täglich zwischen 21:00 – 22:00 Uhr durchgeführt.
Taste
WW
10.0
°C
o
betätigen
WAjMWASSEj
Parameter 10
Schaltzeitenprogramm
UHj
Warmwasserbetrieb
1
Wahlschalterstellung h
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter aktiviert das hier eingestellte Schaltzeitenprogramm ausschließlich in der BetriebsartenWahlschalterstellung h.
In allen anderen Schalterstellungen ist der Parameter
ohne Funktion.
Taste
betätigen
NACHT-SOLL
Parameter 9
Legionellenschutz (Tag)
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, 1...7, 8
Ändern: Taste n oder q
Hinweis: Bei Verwendung eines Speicherthermostaten anstelle eines Warmwasserfühlers
dient der eingestellte Wert als Grundladetemperatur, die mit einer Überhöhung von
20 K beaufschlagt wird.
o
betätigen
AUS
Werkseinstellung: 47 °C
Einstellbereich: 10...80 °C
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die gewünschte Warmwassertemperatur während der Betriebsbereitschaftszeiten entsprechend dem gewählten Schaltzeitenprogramm. Sinkt diese unter den eingestellten
Wert, so erfolgt eine Nachladung des Warmwasserspeichers. Die Nachladung ist beendet, wenn die
Warmwassertemperatur den eingestellten Sollwert
um 8 K übersteigt.
Die Speicherladepumpe geht nach Abschalten des
Brenners zeitverzögert außer Betrieb (Speicherladepumpennachlauf).
Taste
o
LEGIO-WW
betätigen
TAG-SOLL
WW
Taste
o
betätigen
ZIjK-PjOG
Parameter 8
Warmwasser-Sollwert
WW
Spartemperatur
Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich: 10...80 °C
Ändern: Taste n oder q
Parameter 11
Schaltzeitenprogramm
Zirkulationspumpe
Werkseinstellung: WW
Einstellbereich: WW (Warmwasserkreis)
KK (Kesselheizkreis)
MK (Mischerheizkreis)
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter wird nur angezeigt, wenn in der
Serviceebene ein variabler Ausgang als Zirkulationspumpe programmiert ist. In diesem Fall ist die Zirkulationspumpe während der Heizzyklen des hier eingestellten Kreises in Betrieb.
Dieser Parameter bestimmt die gewünschte Warmwassertemperatur während der Absenkphasen entsprechend dem gewählten Schaltzeitenprogramm.
Sinkt diese unter den eingestellten Wert, so erfolgt
eine Nachladung des Warmwasserspeichers. Die
Nachladung ist beendet, wenn die Warmwassertemperatur den eingestellten Sollwert um 8 K übersteigt.
50
Taste
o
jAUM
betätigen
10.0
MIN
°C
Parameter 12
Raumfrostschutztemperatur
alle Heizkreise
Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich: 5...30 °C
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Raumtemperatur
aller Heizkreise während des Abschaltbetriebs bei
aktiviertem Frostschutz.
– während des Urlaubsbetriebs
– im Automatikbetrieb mit Schaltzeitenprogramm 1,
2 oder 3 bei gleichzeitiger Programmierung auf
ECO-Funktion (siehe Parameter reduzierter
Betrieb – Hausebene).
Hinweis: Bei dauerndem Frostschutzbetrieb und
empfindlichen Objekten in der Wohnung
wie Pflanzen etc. ist der Einstellwert entsprechend anzupassen.
Taste
o
betätigen
jESET -PAjA
Parameter-Reset
Hausebene
Rückstellen: Tasten n und q für ca. 5 Sekunden
gedrückt halten.
Bei aufgerufener Rückstellfunktionen können alle
vorhergehenden Parameter der Hausebene auf ihre
Werkseinstellung zurückgesetzt werden.
Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n und q
solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
Rückstellung durch die Anzeige
jESET -PAjA
-OKquittiert wird.
51
8. Stichwortverzeichnis
Absenkbetrieb (AbS)
Absenken
Adaption
Antiblockierschutz
Anzeigeelemente
Archiv (Fehler, Änderungen)
Ausgang
Brenner
Differenztemperaturregelung
Heizkreispumpe Kesselkreis (KKP)
Kesselkreispumpe (K1)
Mischer (M)
Mischerkreispumpe (MKP)
Relaisbelastung
Relaistest
Sammelstörmeldung (SMA)
Variabler Ausgang 1 (VA 1)
Variabler Ausgang 2 (VA 2)
Warmwasser-Ladepumpe (LP)
Zirkulationspumpe (ZP/ZIRK)
Ausschalt-Optimierung
Automatik-Programme
12, 15
25, 30
12, 15
12, 15
12, 15
12, 15
3
13, 15
12, 15
12, 15
12, 15
12, 15
12, 15
29, 30
32
Bedienungselemente
Betreiberebene
Betriebsarten-Wahlschalter
Blockprogrammierung
Brennerlaufzeit
Brennerstarts
Bus (Datenbus)
Betriebsarten-Zugriff
Busadresse
Busrechte
Heizkreiskennzahl
31, 37
31, 37
31
40, 41
46
46
13, 20
20, 21
21, 22
20, 21
9
Datums-Änderung
Differenztemperaturregelung
38
25, 30
Eingang
Abgasfühler (AGF)
Außenfühler (AF)
Delta-T-Fühler SKF
Delta-T-Fühler PSF
Funkuhrmodul (FU 77)
Kesselfühler (KF)
Raumfühler (RFD 51)
Raumstation (RS 57)
Vorlauffühler (VF)
Warmwasserfühler (WF)
Warmwasserthermostat
Einschalt-Optimierung
Elektroanschluss
Betriebsstundenzähler
Busleitung
EMV-gerechte Montage
Funkuhrmodul
Schaltbild
Schaltfeld HS 3003
Schaltkasten HS 2003
Raumgeräte
Emissionsmessung
32, 49
32
28, 29
31, 36
31
13, 14
Frostschutz
Außentemperaturbezogener
KesselMischerParameter
RaumSpeicherFühler
Montage
Widerstandswerte
Zubehör
Funkuhr
8, 9, 12
8, 11
8, 12
8, 12
9, 31
8, 11
9, 11
9, 11
6, 9, 11
8, 11
11, 30, 34
28, 30
4
5, 6
5, 9
4
9
7
5
23
23
23
23
23, 51
23, 31
8, 9
3
2
2, 9, 31, 38
Gebäudeart
Grundanzeige
24
31
Handbetrieb
Hausebene
Heizen
Heizkennlinie
Adaption
Steilheit
Heizprogramme
33
46
32
28, 29
48, 49
31
Informationsebene
Betreiber
Fachmann
Fühler
Status
34
11
11
12
Klimazone
23
Legionellenschutzschaltung
Lieferumfang
50
2
Manueller Betrieb
32
Nachtbetrieb (ECO, AbS)
Optimierungsfunktion
Programmierebenen
Hausebene
Schaltzeitenebene
Serviceebene
Uhrzeit-/Kalenderebene
Zählerebene
Programmtasten
Proportionalbereich
Pumpen-Antiblockierschutz
Raumeinflussfaktor
Raumstation RS 57
Raumtemperatur
-Frostschutz
52
6
9
35
32, 49
28, 29, 30
38
38, 46
39,40
13, 38
38
46
37
30
31, 36
27, 28, 29
2, 4, 9, 21
51
-Korrektur
-Nachtsollwert
-Tagsollwert
Reduzierter Betrieb
Relaistest
Reset
Brennerbetriebsdaten
Brennstoffverbrauch
Heizzyklen
Parameter Hausebene
Parameter Serviceebene
Standardprogramme
Wartungsfunktion
33
48
48
32, 49
13, 15
Statusanzeige
VA 1
VA 2
WW-Ausgang
Verbrauch
Anzeige
Funktion
Rücksetzen
Versionsanzeige
Vorlauf
-Fühler
-Maximalbegrenzung
-Minimalbegrenzung
-Temperaturanzeige
46
47
42
51
30
43
47
Schaltzeiten-Programme
39
Blockprogrammierung
40, 41
-Kesselheizkreis
39, 43
-Mischerheizkreis
39, 43
-Schaltzyklen
40, 44
Standardprogramme
32, 43
Temperaturvorgaben
39, 40, 44
-Warmwasserkreis
39, 41
-Zirkulationspumpe
24, 25
Schornsteinfeger-Funktion
35
Segmenttest
31
Serviceebene
13
Archiv
14
Bus (Datenbus)
20
Parameter
23
Relaistest
15
Servicebereich
14
Übersicht
13
Verbrauch
18
Wartung
16
Set-Funktion
9
Sommerabschaltung
31, 49
Sommer-/Winterzeit-Umschaltautomatik
24
Sonderbetriebsarten
35
Speicherthermostat siehe Warmwasserthermostat
Sprachenwahl
10, 37
Standard-Programme
32, 43
Standby-Betrieb
31
Störmeldungen
10
Technische Daten
Temperatur
Frostschutzgrenze
Nacht-Raumsollwert
Nacht-Warmwasser-Sollwert
Raum-Minimaltemperatur
Sommerabschaltung
Tag-Raumsollwert
Tag-Warmwasser-Sollwert
Thermostatfunktion
Umschalttaste
Urlaubsprogramm
Variabler Ausgang
KK-Ausgang
Relaistest
12
25
25
25
18, 47
13, 18
47
31
6, 9
26, 27
26, 27
11
Wärmeverteiler
27, 29
Warmwasser
-Anzeige
11
-Ausgang
25
-Betrieb
33
-Frostschutz
23
-Fühler (WF)
8, 11
-Thermostat
11, 30, 34
Legionellenschutzschaltung
50
-Nachladung
37
-Spartemperatur
50
-Schaltzeitenprogramm
39, 50
-Tagtemperatur
50
-Vorrangbetrieb
26
-Parallelbetrieb
26
-Witterungsgef. WW-Parallelbetrieb
26
Wartung
Anzeige
16, 47
Funktion
13, 16
Rücksetzen
47
Zählerebene
Zeitänderung
Zeitprogramme
Zirkulation
Anzeige
Ausgang
Schaltzeitenprogramm
Sparintervall
3
23
48
50
51
49
48
50
28, 29
35
35
24
15
53
46
38
39
11
25
50
25
9. Übersichtstabellen
Individuelle Schaltzeiten
In die nachstehenden Tabellen können individuelle Schaltzeiten für die Automatikprogramme 1, 2 und 3 der im
Zentralgerät enthaltenen Heiz- und Warmwasserkreise eingetragen werden.
Die jeweiligen Standardschaltzeiten der Automatikprogramme 1, 2 und 3 sind auf der Seite 32 ersichtlich.
Individuelles Schaltzeitenprogramm 1
Ungemischter Kesselheizkreis
Tag
Individuelles Schaltzeitenprogramm 2
Individuelles Schaltzeitenprogramm 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Tag
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll
Mischerheizkreis
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Tag
Zyklus 1
von
bis
Zyklus 2
von
bis
Zyklus 3
von
bis
Zyklus 1
von
bis
Zyklus 2
von
Warmwasserkreis
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
54
bis
Zyklus 3
von
bis
Zyklus 1
von
bis
Zyklus 2
von
bis
Zyklus 3
von
bis
Einstellhinweise für den Heizungsfachmann
Hausebene
Ebenenbereich PARAMETER
EINSTIEG:
o
Serviceebene
Ebenenbereiche WARTUNG, VERBRAUCH, BUS
EINSTIEG: Taste p ca. 10 sec. drücken
kurz drücken Verstellen: n / q
Ebenenbereich Parameter mit Taste k anwählen
Taste
Grundwert
Anzeige
Mit Taste p in die Unterebene einspringen
Einstellung
Bereich
Anlage
Mit Taste k Ebenenbereich WARTUNG anwählen
o
Tages-Raumsollwert
21 °C von 5 °C bis 30 °C
Verstellen: n / q
o
Absenk-Raumsollwert
16 °C von 5 °C bis 30 °C
Taste
o
Steilheit Kesselheizkreis
1,5
AUS, 0.20 bis 3.50
p
Jährl. Wartungsdatum
AUS AUS,1.1. bis 31.12.
o
Steilheit Mischerkreis
0,75
von 0.20 bis 3.50
p
Wartungsintervall
364
o
Sommerabschaltung
19 °C von 10°C bis 30°C
p
Betriebsstundenintervall
1700 AUS, 100...9900 h
o
Reduzierter Heizbetrieb
ECO ECO, AbS
p
Brennerstartintervall
AUS AUS, 100...9900
o
WW-Sollwert (Tag)
47 °C von 10°C bis 80°C
p
Abgasgrenztemperatur
AUS, 50 °C bis 250 °C
o
WW-Sollwert (Nacht)
10 °C von 10°C bis 80°C
p
Parameter-Reset
o
Legionellenschutz (Tag)
AUS AUS, 1 bis 7, 8
p
Bereich WARTUNG
o
Schaltzeitenprogramm
Warmwasserbetrieb
Schaltzeitenprogramm
Zirkulationspumpe
o
Raum-Frostschutztemp.
o
Parameter-Reset
o
b1
b 1, b 2, b 3
WW
WW,KK,MK
Grundwert
Anzeige
Einstellung
Bereich
Anlage
AUS, 1...364 Tage
–
–
k Bereich VERBRAUCH
p
Verbrauchsanzeige
AUS AUS, OEL, GAS
10 °C von 5 °C bis 30 °C
p
Spezifischer Verbrauch
Brenner
0.000 0...1000 l/min(Gas)
zum Löschen n und q 5 sec. drücken
p
Bereich VERBRAUCH
k Bereich BUS
Grundanzeige
r
Informationsebene
EINSTIEG: Taste r kurz drücken
Mit Taste r Informationen nacheinander abrufen
Taste
Anzeige
r
Außentemperatur (Aktueller Wert)
r
Außentemperatur Minimal-Maximalwert (0:00...24:00 Uhr)
r
Warmwassertemperatur (Sollwert / Istwert)
r
Vorlauftemperatur Kesselheizkreis (Sollwert / Istwert)
r
Vorlauftemperatur Mischerheizkreis (Sollwert / Istwert)
r
Differenztemperatur SKF-Fühler (Istwert)
r
Differenztemperatur PSF-Fühler (Istwert)
r
Brennerbetriebszustand (AUS - EIN)
r
Brennstoffverbrauch Öl / Gas
r
Grundanzeige
0...100 l/h (Oel)
p
Bus-Rechte
Kesselheizkreis
p
Betriebsartenzugriff
Kesselheizkreis
p
Bus-Rechte
Mischerheizkreis
p
Betriebsartenzugriff
Mischerheizkreis
p
Busadresse
Zentralgerät
1
p
Parameter-Reset
–
p
Bereich BUS
r r
55
Bereich Service
1
AUS
1
AUS
1 bis 3
AUS, EIN
1 bis 3
AUS, EIN
1 bis 5
Grundanzeige
–
Einstellhinweise für den Heizungsfachmann
Serviceebene
Ebenenbereich Parameter
EINSTIEG: Taste p ca. 10 sec. drücken
GrundEinstellung
wert Bereich
Anlage
Anzeige
Taste
Mit Taste k Ebenenbereich Parameter anwählen und
mit Taste p bestätigen
p
Raumeinflußfaktor
Kesselheizkreis
Verstellen: n / q
p
Heizkennlinienadaption
Kesselheizkreis
AUS AUS, EIN
p
Thermostatfunktion
Kesselheizkreis
2K
p
Einschaltoptimierung
Kesselheizkreis
AUS AUS, 1 h bis 8 h
p
Ausschaltoptimierung
Kesselheizkreis
AUS AUS, 1 h bis 8 h
p
Wärmeverteiler
Mischerheizkreis
FUSS
EIN, AUS
p
Raumeinflußfaktor
Mischerheizkreis
100 % 0 % bis 500 %
Taste
GrundEinstellung
wert Bereich
Anlage
Anzeige
3 °C
100 % 0 % bis 500 %
AUS, 1 K bis 5 K
p
Frostschutzgrenze
p
Klimazone
-12 °C -20 °C bis ± 0 °C
p
Gebäudeart
NORM NORM / SCHW
p
Sommer-/WinterzeitUmschaltautomatik
p
Variabler Ausgang KKP
1
1...6
p
Heizkennlinienadaption
Mischerheizkreis
AUS AUS, EIN
p
Variabler Ausgang LP
1
1, 2
p
Thermostatfunktion
Mischerheizkreis
2K
AUS AUS, 1 h bis 8 h
-10 °C bis +10 °C
LCHT/
EIN
FUSS/
RADI / KONV
AUS, 1 K bis 5 K
p
Variabler Ausgang X4-10
3
1, 3...6
p
Einschaltoptimierung
Mischerheizkreis
p
Variabler Ausgang X4-11
4
2...6
p
Ausschaltoptimierung
Mischerheizkreis
AUS AUS, 1 h bis 4 h
p
Sparintervall
WW-Zirkulationspumpe
5 min 1 bis 20 min
p
Proportionalbereich
Mischerheizkreis
20 K 2 K...30 K
p
Warmwasserbetriebsart
Vorrang/Parallelbetrieb
EIN
AUS, EIN
p
Rücklaufminimaltemperatur
50 °C EIN, 40...80 °C
p
Witterungsgeführter
Parallelbetrieb
EIN
AUS, EIN
p
Fühlerart WW
PtC
PtC, THER
p
Vorlaufminimaltemp.
Kesselheizkreis
10 °C 10°C...(Vorl.max KK)
p
Einschaltdifferenz
Delta-T -Regelung
8K
2 K bis 30 K
p
Vorlaufmaximaltemp.
Kesselheizkreis
75 °C (Vorl.min KK)...90°C
p
Freigabetemperatur
SKF-Fühler
10 °C AUS, 10...80 °C
p
Vorlaufminimaltemp.
Mischerheizkreis
10 °C 10°C...(Vorl.max MK1)
p
Maximalbegrenzung
PSF-Fühler
90 °C 45...95 °C
p
Vorlaufmaximaltemp.
Mischerheizkreis
75 °C (Vorl.min MK1)...90°C
p
Parameter-Reset
p
Wärmeverteiler
Kesselheizkreis
RADI
FUSS/
RADI / KONV
zum Löschen n und q 5 sec. drücken
Grundanzeige
r
Zählerebene (Rückstellung von Brennerdaten, Verbrauch und Wartung)
Einstieg: o kurz drücken, Bereich Zähler mit Taste o bestätigen.
o
o
o
o
o
o
o
Anzeige
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Verbrauch
Brennerlaufzeit
Brenner
Brennerstarts
Brenner
Durchschnittliche
Brennerlaufzeit
Anf.Code 6134
Taste
Rückstellung
Brennstoffverbrauch
Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Rückstellung
Wartungsfunktion
Änderungen vorbehalten
Art. 045 000 3902 - August 2001
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
54
Dateigröße
1 373 KB
Tags
1/--Seiten
melden