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BEDIENUNGSANLEITUNG - Museum Digital

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YVB LANDMASCHINENBAU DDR
BEDIENUNGSANLEITUNG
.
Mehrzwecka~hänger
Typ T08l
VEB Kombinat Fortschritt
Landmaschinen • Neustadt in Sachsen
BEDIENUNGSANLEITUNG
Mehrzweckan hä nger
Typ T 08l
Januar
1961
'
+
,
'
,
VEB Kombinat Fortschritt
Landmaschinen . Neustadt in Sachsen
Teleion :
Neustadt / Sachsen· Sammel· NI. 641
Fernschreiber :
K0 F0
Neustadtsa 0221 T
Telegrommanschrilt : Kombinat Fortschritt Neustadtsachsen
EINLEITUNG
Mit der vorliegenden Bedienungsunleltung wird dem BesilL"f des
Mehrzweckanhängers ein Mi! tel in die Hand gegebc;l1,
Maschim:
und ihre Funktion lü,nnenzukrnen,
Da bei Nichtbeachtung der Hinweise über 'Wartung
Betrieb
des Gerätes Schäden entstehen können,
ein aufmerksames
Studium der
.Je
und gewissenhafter die
des Gerätes durchgelllhrt wird, umso
satz sein und
lange Lebensdauer
und Warlung
im Ein-
Hinweise für die Gewährung der Garantie
,Jede neu\:: Maschine und jedes 11l'Uf' Gerat unlerlit·gl'J1 !:'ilwm im
Li<;>fervertrag festgt'legt.,'n ZL'itraum (kr Garnnlie,
Wir übernehmen als Hersteller gc·genüber unserem Vertragspartn<cr
eine Garantie für Gebrauchsfählgl<eil
normalen Einsatzbedingungen,
Der Garantieanspruch erlischt. wenn
L selbständig an Maschin\, /
nommen werden
Veränderungen
vorge-
2, die Maschine / Gerät zwccl<enlfl'emdet eingcsc'lzl wird
3. nicht nach der Bedicnungsanl\·ilung gearbeitet wi!'d,
2
INHALTSVERZEICHNIS
Seife
1.
Technische Daten
7
2,
2,1
2,2
Aufstellung über mitgeliefertes Zubehör und
Sonderausrüslung
Zubehör
Sonderausrüstung
8
8
8
3.
Allgemeine Beschreibung
9
4.
Der Einsa!zbereich des Mehrzwecl<anhangcrs
9
5,
Aufbau und Arbeitsweise
11
5.1
5.2
5,3
5.4
5.5
5.6
5.7
Fahl'gestell
Höheneinstellung
Antrieb
Knaggenradantrieb
Kralzerband
Elektrische Anlage
Bremsanlage
11
13
15
16
21
2:3
23
6.
6.1
6.2
6.3
Hinweise für den Einsatz
Inbetriebnahme des Gerätes
Betrieb
Arbeiten nach dem Einsatz
28
28
29
30
7.
7.1
7.2
7.3
7,4
7.5
7.6
7.7
Wartung und Pflege
Einstellung der Bremsen
Bremsbelagverschleiß
Druckluft-Bremsanlage
Bla ttf edern
Radnabenlagerung
Schmieranweisullg
Rollenkette
Schraubenverbindungen
7.9
Blankteile
7.10 Reifen
7.11 Knaggenradantrieb
7.12 Korrossionsschutz
30
30
31
31
32
33
3:3
33
34
34
34
34
34
B.
Kundendienst
34
9.
Arbeitsschutzbestimmungen
35
10,
Anlage
Verzeichnis der Werkstätten für die Drud<luflBremsanlage
36
11.
Schmierplan
3
Bild 1
Bild 2
1. Technische Daten
Me hrzw eckanh änge r T 087
T ypen be ze ichn un g
Haupta bmess ungen
Gesamtlänge mit Zuggabd
G es amtbreite
G esa mth ö he (unbcla s Ll'l)
Lade fläch e
6 280 mm
2 250 mm
1590 mm
D.2 m !. Läng e 4 GOO mm
Höhe d e r Seite n wand
La devoJ u m e n
400 mm
Eigenge \v i eh t
2800 kg
Breite 2000 mm
:3.7 m ':
l';: c nnz eichen
Arbe itsbre ite
(rückwärtige Entladung)
Zulässige Gesam lma sse
Spurweite
Ra d s ta nd
Be reifung
Luftd ruck
Bode nfreih e it (un ter Ach sen)
Höchtgeschwi ndigk e i t
Druckluftbrem su nlage
m ech. En tla dun g !ludl hinte n
durch Kra tze rkctt e
C;1.
2000 mm
6 G50 kp
1500 mm
2990 mm
8.25-20 ve rs tärkt
5.75 kp!cm ~
:380 mm
20 l<m/il
Anlri e bs ma schine
Leistung
d avo;l fü r Za pfwelJ e
Dr e hzahl der ZaptweUe
An sch lußm aße am Heck
Antrieb mittels G elenkwelle
ca. 40 PS
ca, 15 PS
540 min- I (n ach TGL 78 15)
na ch TGL 7316
760 TGL 7884
Konstrul\.lion sä nderungcn vor beha ll cn
7
2. Aufstellung über mitgeliefertes Zubehör und Sonderausrüstung
Benennung
Nr.
Z ugfeder
8n87 06021
Ve r schlußgli ed
L087 11 024
gl'kröpftes Doppe lg li e d
1 C 19,05 X 11.68
TGL 117 96
g l' kriipftes Doppd g l icd
1 C 25,4 X 17.02
TGL 11796
Stück
Bemerkung
2
1 D 19.05 X 11.68
TGL 11796
Ste ck gl ied
1 D 25.4 X 17 ,02
TGL 11796
t\ n hä nge\'ve'rbind ungs l_a bel
8087 I ~ 001
Vor legek lotz
530 LaN 165 :10
Stt·c!, schlüss e l für R ad multern
E 41~4-24
2
Arb ci ts mittdpaß (AMK)
K1'z.-Anhängerbrief
Ge lenkwe lle mit S chutz
A 760 TGL 7884
Za pfw d Ienschl ü s s e l
A-FoN 17210
Za pfwell e nschutz
TGL 7814
~.2
8
Sond e r<Ju sr üstung (wird nur a uf Beste llung ge li e fe rt)
Anh ä n gc rzu g mit autom a ti sch e r Anhän gerku pplung
Er sat zra daufh än gung mit Ersatz ra d (nu r für Export)
Schutzbe ut c l für Anhüngcrkupplung
R ücks trahl c rschu tz
l
"U, fij,
E,p',"
3. Allgemeine Beschreibung
Dt r M e hrzweckanhänger l' 037 i,t ein zweiachsiger. lullbe r e ifte r Traktorenanhänger für die Landwirtscha ll mit 4300 kp Nutzlast. Die Spezia lladepritsch('
des Anhängers in L e ichtbauilusführung ist. se lbsttragend. ei n e Ganzstahlkollstruktion und ruht auf vier Blattfedern. Di e Seitenwände si nd mittrage nd und
d es ha lb nicht abklappbar. Dagege n konnen die S t irnwände vorn und hinten
ndch der Entri egelung der Bordw a nd ve r sc hlüs~e abg enommen werdc·n. Dei' Anhänger ist druclduftgebremsl. dr ehschemelgelenkt und mit einer uml auf~'n den .
nach hint e n fördernden Kratz er k ette zur dosi e rt e n Entladung versehen. Die
[losierung e rfolgt durch Ein ste ll e n von sechs G es chwindigkeits3tufe n d er Kratzerkette mittels eines einfachen He bels. Die Kratzerk e tte wird von d e r Zapfwelk
ell'S Tra ktor s über die G ele nkw e lle 760 TGL 7884 angetrieben Di e Anschlußmaße
ilm H eck des Traktors mü ssen den Bedingung e n nach TGL 7816 entspreche n.
Das M<Jß von Mitte Anhängekupplung bi s Anfang der Zapfw e ll e in waagerechter
Ebene muß 400 ± 10 mm betragen. Für den Einsatz des Me hrzweckanhänge rs ist
lin Traktor mit ei ner Leistung ab 40 PS erford e rlich. DiE' zuläSSige Hoch s tgeschwindigk e it be trägt 20 km/ ho Laut StVZO ist d e r Anhänger mit ei n er e lektrischen Anlag e mit Rück-. Blink- und Stopplicht a u sgerü<:\el. Zum AnhängeIl
eines zweiten Anhängers kann an die Ladepritsche e inE' automati sch e Anhängekupplung monti"rt wE'rd~' n .
4. Der Einsatzbereich des Mehrzweckanhängers
De r Mehrzw eckan hänger T 087 eigne t sich zum Transport und zur rückwärtigen
mechanisch e n Entladung von landwirtschaftlich en SchLittgütE'rn wi e Kartoffeln.
Ruben. Mai s kolben sowie für Silage. gehä<:kse ltem und ungehäckse ltem Grüngut. Stroh , Stalldung usw. De r Transport von K a lk und anderen Min e raldülIg0mitte ln is t nur zu empfe hl en. wenn der Anhäng er wegen der hoh e n Korrossion sgefahr anschließend gründlichst mit Wa sse r gereinigt wird. Baustoff tran s port
is t nicht gestatte t.
Es kann im Stand oder währer.d der Fahrt enlladen w e rde n. Die Entlad ew i t ist
in sechs Stufen in e inem Bereich von 22-3 min einstellbar. Die Beladung e rfolgt
zweckmäßig mit d e m Kran oder durch übergab" des Erntegutp, von de r Ernkma~chin e a uf d e n Anhänge r.
Durch di e Lieferung von folg e nd e n Anbaug <orä te n kann d,','
\-\fE' i tert
Einsatzb~'r(>ich
('('-
\vc rden:
D 132
Stattdungstreu" r
'f 257
Querförd erband (besteht aus Förderband de s Futlerverteilungswugcns
F 931 und d en Anschlußelementen).
Mit d e m Anbau des Stalldungstre uers 0132 e rh ä lt man eine ideale Maschine
zum S ta lldungs~treuen. Auch verrotteter und zusammengeballter Sta lldung wird
durch di e zwei rolierend en Zinkentrommeln zerk le inert und in der Arbeitsbrei te
\'on 2 m glei ~hmäßig a uf d e m Feld verteilt. Stalldung besondt'rs fester Beschaffenheit (Schafmist - TiefstaIl) kann nur bis zu einer Slückgröße von n bis
20 cm Durchmesst'r ausgetragen werden. Die Betri e bss iche rheit wird durch
Steine, Bretter und andere Fremdkörpe r im Dung stark eingE'schrinkt und k an n
le icht zum Bruch d e r Streutromm eIn führen. In di ese m Fall kann ke in Gara,,tieanspruch gestell t werde n.
9
Bild
3
D e r Anbau und die Bedi en ung d es Stalldungslre u crs s ind a u s der B edien ungs~ nl e itung d es D 132 ersi chtlich. B eson d e r s zu achten ist a uf di e Sechs l<antschraub en (Güt cschnwben) M 12 x 70 TGL 0-9:H-8 G (a) zu r B e festi g un g des Sta lIdungstreu e r s an der T-087-Se i tenwa nd. Di e Schraube n ve rbindung is t mit e in em
!\nzugsdre hmom e nt vo n 8 kpm a n zuzi e h l" n und s tand ig au! F es lsi tz z u I,o ntrollier en. da l'S so n s t zu Sch äd",n (Ri sse n) d('r Sei knwa nd k omm t.
In Abh üngigkeit von d (T Fahrgeschwindigkeit und dem ('in gcs te lll c n V orschub
d E' r Kra lzerkcllc kann di e AU~lrdgemeng(' im Bercich VJI1 JOO-700 d Vh va riiert
w e rden (s ie h e Strelltabcll e ).
]\lit dem a ls Zllsatzg,T ü l llef'lorba r c n . rü ck v"il rtir: "m Anh,ingcr nn ge baut('m
G:uerfürderband T 257 i~t e in w " hl wc' ise" Enliad en nd ch rechts od e r links mügLch (vorz u gsweise n ach link s ä u st ragend. s ie h e döl.u Bedil'l1un sa nll'i t ung T 257).
Fur di e B eschickun g von Sil os oele r G eb li.ise mit Hilf e von Förd'-, rbänd ern ist
der Ein s:llz des T 087 mit Qu e rförderbil nd zu empfe hl e n. D er Ein s at2 d l'S Querförd e rbandes e ig n e t sich vorw iegend f eir Hackfl'üch te: R ä u st offenlladung is t
rdcht ges tattet.
D e r Anbau und die Bedienung d "s T 257 ist a u s der B e di"nungsa nl e itung d <'s
Qu e rfürde rba nd es er s ich tll Ch.
Bild 4
5. Aufbau und Arbeitsweise
5.1 Fahrgestell
Das Fahrges te ll besteht aus Ladepritsche. Kugellenkkranz. Drehgestell. Zuggabel. Blattfedern, Achsen und luftbereiflen Sc11eibenrädern als den Hauptbaugruppen.
Ladepritsche
Di e Lad e pritsche in Le ichtbauausführung ist eine sclbsttrage nd e Stahl-Schwe ißkonstruktion. Zwei i n d er Mitte des Anhängers von vorn na ch hinten du rch laufend e U-Träger sind mit fünf 2 m langen Querträgern und diese wiederum
an den End e n mit den mittragenden. nichtabkl app baren S e it e nwänden verschweißt. Di e S e itenwande bestehen aus ein em unte r e n Rahm e n, an de m die
Bordwände angep unktet und durch Hutprof1l-Runge n verstärkt we rden. Die
Bordwä nde sind a u s Stahlblech und e rhalten ihre Steiflgl,eit durch e ine ange kantete Bordkante und eingeprägte Sicken. B esonderes Augenmerk wurde
be i d e r Konstruktion auf gute Verwindungswe ichheit gelegt, um ein Angleiche n
an Bode nunebenheite n zu er möglIchen.
Der Boden der Ladepritsche besteht aus 16 Bode nblechen in Stahlblech-Leichtprofil-Ausfü hrung. Dies e können nach Entfernen der angeschweißten Deckleisten leicht h e rausgenomm e n und ausgewechse lt werden.
11
nrehgestell
Das Drehg es tell (b) ist e ine Schwe lßkon s truklion a u s Walzprofilen. di e durch
den Kugell en kkranz (c) 2500 TGL 39-209 gelenkig in horizontaler Eben e mit d~r
Pritsche mittels hochfester Schra uben verbunden is t. Di e Sicherung e rfolgt
durch di e Kontermutter. Diese Schraubenvcrbindung ist nach 10 Bctr;ebsstunden
bei beladenem Anhänger auf Festsitz zu prüfen. Dabei is t die erste bauteilseitige Mutter (d) mit einem Anzu gsmoment von 14 ± 1 l<pm und die zweit e
Konte rmutter (e ) mit 17 ± I kpm anzuziehen und vor jeder Fahrt auf .F estsitz
zu prüfen.
Bild 5
Zuggabel
An di e Läng st räger d es Dre hges te ll s sind vorn die F ede rlager (f) angeschw ei ßt.
Di ese sind so ausgebildet. daß gl eichzeitig die Befes tigung der Dreieckzuggabel
aus Walzprofli mit de r angeschweißten Zugös e mö g li ch is t. Durch die Zugga b<:>l
wird die L e nkbew egung auf das Drehg eslc ll und somit auf die Vord e rachse
übertrage n .
Blattfedern
Die Ve rbindung von Pritsche und Achsen wird dUl'ch vie r Blattfedem herges te llt. Jede Feder ist in Fahrtri chtung vorn miltel s zu schmierenden F ed e rbolze n in e in e m Fed e rlager (g) aufgehangen und stützt sich hint e n auf der Gl e itfläche (h) e in es Feder glei tschuh s ab. Di ese Glei ttlächen sind ste ts zu fe tten .
damit ni e trocken e Re ibung auftrilt.
Die Be fes tigung d er Blattfedern auf d er Achse erfo lgt mi I je e ine r F ede rplatle
und vier Sechskantschrauben (i) M 16 x löD. TGL 931-8 G. welch e mit ein e r
Dopp elmutter angezogen und gesich e r t werden. Nach 10 Betriebsstunden ist der
Festsitz zu prüfen. Die e rs te Mutter is t mit 14 ± 1 kpm. di e zweite. die Konte rmutter , mit 17 ± 1 kpm a nzuzieh e n. Diese Schraubenverbindung ist vor jeder
Fahrt auf Festsitz zu prüfen.
12
Bild 6
Achsen und Bereifung
De r T 087 besitzt zwei Brc m sach se n B :1500 x 1500-3. TGL 39-5050 (T 5 Achsen)
und 6 - Loch - Sche ibe nräder G.5-20: FO. TGL 10521. De r Luftdruck der Reifen
8.25-20 ve rs tärkt is t a uf 5.25 kp/cm! zu halte n , um unnötige Reifenschäden zu
vermeid e n.
Am Fahrgestell wird n a ch Kundenwunsch ein G estänge mit ei n e r automati schen
An hänge kupplung monti e rt (i s t nachrüstbar). Der Kupplungsbolzen der Kupplun g rastet be im Anhäng e n eines Anh ä ngers selbs ttätig ein. Es ist stets zu
prüfe n. ob d er Kupplun gs bolzen bzw. die Sicherung des Bolze ns richtig e ingl'rastet ist. w as durch die Kupplung angezeigt wird tj) .
5.2 Höheneinstellung
Die Au fga be der Hüheneinstellung. einem e las ti schen, krafls peichernd e n Verb in dung selc m e nt zw isch en Zuggabe l und Drehgestell. ist es, das Anh e ben der
2 uggabel zu e rl e ichtern. s ie leicht de m Druck d er Hand Folge zu leist e n und
beim Losla ssl' n sicher in d e r vorgeschriebenen Höhe zu halten. Dabei ist k e in
Bedie nungsekme nt zusätzlich zu betätige n. Der Traktorist kann also die Zuggo bd auf die Hö he der Anh ä n gekupplung des Tra ktors einstell e n und dann
ohn e Hilf s person unfallfrei ankuppeln.
Di e Funktion der Hüheneinstellung beruht a uf die unt e rschiedlichen Re ibwerte
bei Glcit- und Haft rC'ib ung der Jängsgeschnitzte n Buchse (I) gegen da s ROhr.
Die Buchse muß durch Anziel1C'n d;:r ä ußeren Mutt'e " (2) sow e it gespreizt werden.
d a ß bei Be w eg ungsstill s ta nd der Zuggabel di e Haftreibung ein Zusa O'lm e ndrüdH'n d"r F edern (5) und d a mit 01n Senken d e r Zug gahel verhindert. Ist di e.,e
f'unktlon nicht m e hr gewiihrlcislel. d. h . senkt sich die Zugga be l nach unt en .
muß eier Deck e l (4) abgenommen werde n und di e Mutter (2) mit einem gekriipfte n Ring schI üsscl cn l..;pr cchend n achg ez ogen w erd e n.
Mutte r nicht zu stark a.nziehen! Leichtes Beugen de,· Zuggabel unter Druck muß
möglich sein.
13
Trotz d,,,. erforderlichen Re ibung ist die J-I ö hen c' ill s tcllull g nill'h Schmi c rptan
zu ,chmil're n . damit es nich t z um Frcs,en der Buchse kommt.
Gei der Demontage der Höheneinstellung ist beim Löse n der inneren Mutter (3)
yorg:Chtig \'orzugphen, da die Federn untpr Druck stehen und sich dann plötzlid1 pntspannen .
Bdd 7
ßdd 8
14
5
6 3
/ ldr>;;sQeSCllldzle &t:h5e
I rJußere /'kJ/ler
3 irrere nuller
Weckl?i
j
lhIekfedern
pSdlnJemi{p!1
:d Antrieh
D<lS Drehmomenl wird V0 n der b,p f\\'('Iil' des 'flakl0rs über die G elenkwelle 760,
TGL 7884. und di e gelenkig ur,ler de r Zuggabel ang '!br<lcht e Welle auf das Drehsche mel gel riebv übcrlra gl'!1 . Dic Anschlußmaße a m Heck des Traktors müsse,)
d"n Bedingunge n n<lr·h TGL t a lG en l' ''l'ec!wn. Das Maß von Mitte Anhängekupplung bi s Anfan g d(T Za.,[wc11e in waagerechter Ebene muß 400 ± 10 mm
betragen. Dt!r Antri"b ist für dll' 7a pfwell en norm a ldre hzahl von 540 min -I eingl' ri chtel. Vom Dre hsch " m e lgelrieb e liiufl da s Mom e nt über zwei Zwisch e nv: t! llen . wdche wegen d"r <luflrl'tendl'n Durchbiegung der Ladeprit3che durch
Seilscheib('n (Hard y sch e ib e n) v('rbunden s ind. zum hintere n Getriebe. über
e ine Zwi,dwnwe lk (k) und Kl'ltenlri eb t! rfolgt d e r Anlrieb der Kurbelwell e.
dem AnLricbsmom('nt des <ll s Kurbe bchwinge ilusgeführten Knaggenradantri 2b(·s. Di e si ch <l uf der Kurbclwl'll c bl'findliclw Zahn s ch e ibe nkupplung (I) soll
Gen Anlri (' b vor übl'rl'lstung schütz(' n. Da s Anzugsmoment der Sechs k a ntmutte r
(m) zum Einslelkn der Kupplung (Spannen d e r Fed er) so ll 0.3 kpm betragen
(ents pri cht einn I-\'dnlänge vo n 115 mm) . Die Gleitflä chen der Za hnsrheiben
si nd zu fellen.
15
Von der Knaggenradwell e (n) werden ube r zwei I" K e tte n (0) die Antri eb s welle n (p) mit d e n Ketlen nu ssen a n ge tri eben .
Bild 11
Die Rollenl<e1. ten als hochwertig e Maseh inenel e ment e sind wöchentl:ch s owi e
vor längerem Stillstalld zu schmi e ren. um d"n Wirkung sgrud zu erhöhen und
di e Lebe nsd a uer z u ve rlange rn. Da bei wird die Ketle nDch Entfe rnung des a nh,.fLend e n Schmutzes mit Öl sa tt ben e tzt. Di e Benetzung e rfolgt am entlaste ten
Leertrumm.
Nach 40 B e triebsstunden des Antriebes (e nts pricht ungeführ 2000 t) sollte die
hollen kette abgp.nomm e n und g ründlich in Pelro!<·'um. Waschbenzin od"r a hnlich e n R e inigun gs mil tein mit Hilf e e iner Drahtbürste ge re ini g t und gespü\(
werden . Danach legt man si e in 8uf e lwa 1200C erwbrmtes und flü ss ig gE' worden es F e tt und bewegt s ie durin. Hat die Kett e di e T('mper al ~r des Fettbad es erreicht , nimmt man si e h enl u s und läßt da s Fel t a bt r opfe n. Is t d as f e tt erstarrt,
I: " nn die K e tte wiede r aufgelegt werd e n .
Die Spannung der Roll e nk e lten ist des iiflere n ~ u prüfen und eve ntu e ll di e vor l"i1nden e n K e tt e n s panner nachzu s te ll en (s iehe Bild 10 und 12) .
5.4 Knaggenradantrieb
D er Knagge nradantrieb s tellt ein Gsluflges Sehallg e rri e be, a usgeführt al s Kurbelschwinge , dar.
Di e Kurbelwell e dre ht s ich mit kon s ta nt e r Dr ehzahl. D er e ntste hende Hub wird
über die Kurbe lsta ngen (q) auf di e Kn a;; gen (c) und von di esen auf das link s drehe nd e Knagg e nra d (s ) ubertragen. Die Kna gg en. durch Zugfedern zum
Kn a gge nradmiltelpunkt hin gezogen , I«mnen jedoch nur in di e Verzahnung de,
Knagge nrade s e ingl·eife n. wenn si e von d e r St e uer,cheibe (t) dCl ZU fr e ige gebe n
werden. Mit Hilfe d es St e ll h e bel s (u), w e lcher fes t mit d er St e uE'rs cheibe v e rbunden ist , kann die Steuersch e ibe um den Knagg e nradmittelpunkt gedreht
16
Bild 1~
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Bild 13
17
wEerden. Durch diese Verstellung d e r Steue rscheibe wird der Eingriff der Knaggen
und damit di e Dr ehzahl des Knag genrades gClegel t.
Die obere Knagg e. stets zuerst dngrcifend. schi e bt d~ s Knaggenrad um die'
en ts pr echende Zähnezahl linl< sdn:hend vo rwül h. Tm Moment des Zurückbewegens der oberen Kna gge wird das Knaggen rad durch di" nun ei ngre ife nde
untere Knagge ohne Unt~rbrechung weiter linl<sdre\1l'nd vorwürts bewegt. B e im
Rückgang der unteren Knagge kommt d«s Knaggenlad zum Stillst and bi~ s ich
d e r Vorgang wiederholt. Die obere Knö gge sch iebt döS l<naggl'nrad d ~b('i jewl'ils
einen Zahn mehr vorwärts als di e untere.
Leerlauf
Di e Steuerscheibe und di e Kurbelstallgenlünge s ind nun ~o eing,'ste llt. d aß in
der Stellung .. 0" des Stellhebels die Kn«ggcn überhaupt nicht \'on der St e uerscheibe zum Einraste n in da s Knaggenrad fr eig,'geb,'n werden - da s Knagg e nI ad wird bei laufender Zapfwt'lle nicht bewegt - L"erL,uL
Zwei-Knaggenantrieb
Wird der Handhebel nach oben gedrück t und damit aus dl' r Arrl"lierung de,'
Slellei ste ge löst. um ihn in den Stellungen I. 2. :1 od er 4 , ' in zur"sten (\'(Tste llun g
der Steuersche ibe) , SO ergibt sich beim 2-Knaggenantrieb (' in 'vorschub d, 's
Knaggenrades je Kurbe\umdn'hung von 1. :3. ;3 bzw. 7 Z ~i hn,'n .
J::in-Knaggcnantrieb
Wird die untere Knagge von der Steu erseheibe ilbgehoben. sO wird durch den
einschnappenden Bolzen (w) das Einr a s t"n der untere'n Kn agge in jeder Fase
verhindert.
A obere Knagge
B untere Kn agge
C' Rückh al tekn a gge
c
Bild 14
111
Es "rgibt .,ich dann b eim l-Kn<lgg enantl'ieb in den Skllungen 1-4 des Sll'li··
l~ (' b e l s ein Vor schub d " s Kn il ggenrades je Kurb l'lumdrehung von 1. 2. 3 bzw .
4 Zähn en.
Schaltstul'l'n des Knaggenradantriebes
2 - Kn.:l9 Qenantrieb
1· Knaggenantrieb
I
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
ZöhnevorHhub. uniere Knagge
-
1
2
3
-
-
-
-
Zöhnevorschub, gesamt
1
3
5
7
1
2
3
4
0,8
Sdlaltstellungen
-Zöhnevorichub, obere Knogge
._ - -
---
--
--
Gesthwlndllllteit .. n
der Kroflerketle (m / min)
-
- --
~,7
0,6
1,0
1,4
0,7
C.4
0.6
U
4,4
3,'
22
11
1,3
.....
n
Efl.lodezeiten (mln)
5,5
--
Zu samm engdaßt erg eb en sich aus Zwei- und Ein ··Kn aggenantrieb 6 Ges chwindigk eiten der Kra tzerk el. te und damit 6 Entladezeitpn.
Die an der Seiten w a nd befestigte Rücl,halL d:nag~e soll ein Zurückdrehen d os
Knagg en r ades nach erfolgtem Vor schub infolge der auftretenden F ederwirkun g
von Ladegul lind Antri e bs element on v erhind C' rI1. D er überhub an der Rückh"ltvknaggC' soll 2-:l mm betragen.
Bild 15
Knagg"nantri~b
nur währt'nd dl's
ßdricb~ s
schalten
fli e Nadl'llagcr der KUl'be b langcnl<lgel'u :lg sind ., t~h i\ usl'<'l chend zu schmien"l .
D as Kna gg enrad und dI e Gl c ilfl äclw n j ( 'f Kl1<lggl'n si n d von Zeit Zlt Z , 'il 1.L1
säub ern LInd mit <l llem öl zu b('nl'i zl' n .
19
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'"
Streutabelle für T087 rnt Dungstreuer 0132
9
2
!l...:~]:J, ~'::';r~·
500~)
Zv'OGv' 9
'00
200
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700
Zv·: : : ..
20J
IW
200
100
s(X;
Austrogrnenge D [dt /ha}
5.5 Kratzerband
Cber d e n Anhänge rbode n laufen zwei e ndlose Kratze rkette n n ebe nein a nder.
Jede der Kratze rkette n bes teht. au s zwei Gli e derket ten s trän ge n. di e durch
Winkel pr o file (Kratze r schien e n) mile in<lnd('r vl>rbunden s ind. Di e Kr a tzerk e tten haben die Aufgabe, da s Ladegut auf d er Lade fläche na ch hint e n zu tran s portieren. De r Antrieb der Krat z('r kell e erfolgt dureh die hinter en KL'lte nnüsse.
Bild 11. währ e nd di e vorderen a ls Umlenkroll e und Spannel e m e nt dienen . Da s
Spannen der Kett e nstr ä nge läß t s ich ei nzeln durchführen und ('rfolgt durch
Nach s tellen der Mutt er (x) a uf d er Drucks pindel.
Bdd 16
Die Ke tte hat d a nn die richtige Spa nnung , wenn m a n s ie in d e r Mitte d es
Wagens 10 cm abheben k a nn.
Stärk e res An s piJn.nen is t unbedin g t zu vermeiden. da es dadurch zu ei ner zu,ätzlichen Belas tung der Antri e bswe llen und zu ein e m encrmen An s tieg des
l. e istun gs bedarfes kommt.
Die Differenz d er Spa nnw ege der heid en KcLtcn spa nl1l' r ein e r Kra tzerk et te soll
nicht größ e r als 15 mm sein, da es son~t zu einem SchicClaufen der Kratzerke tte
kommt.
Währe nd de r ersten 100 Bet rieb"s tund e n komm t es zu ei n er größ e ren Län g ung
der Kette n, dabei we rd en die mittl eren KL'llc:n s trän ge auf Grund der höheren
Bdas tung s tärl(cr gelängt. Es is t deshalb zu empfehlen. di e beide n Kratzer kelt e n komplett zu vertauschcn. S0 daß z. B. d e r mittl e r e K e tten s trang der
r echten Kratze rkette zum äuß e ren Kette nstrang d e r link e n Kratzerkell e wird .
"ei der Reparatur der Kette ist unbedingt auf gleich e Gliederzahl der beiden
KeUenstränge einer Kratzerke((e zu achten.
K e ttenst ränge w erden nur paa rw e ise a ls E rsa tzteil geli e fert. Sie s ind auch nur
paarwei se a uszuwech se ln , da L ä nge und Glied e rzahl gle ich sei n müssen. Die
Gl ei tlag e I' der Well e n sind n ach Schmier})lan zu schmier e n.
21
Bild 17
J
,
1
Schaltplan
I
AntJdryerver1Jif>1urtj5i<Obef
15le~
35ted<dIJse
, lM:!r/euenr,
~?r.s
§lfl)cx//'IJcr./e r/!Chis
/(lrmtrlffl lirund- Kern8ezeic/rl torbe
larbe
8remsleucJ;/e
sdwtan rtj
f'
grou
Schlußleuchte rechts ,8
riX
grou $d1wOrz
SchIuRleuchlr links 59
Bfi?kl!tLhle rechls R5+
SCh>trJrl f)'tJ/I
8/inJrteuChle lilI<5
l51 \5Vnow1 Vlti8
lilzen-
Benennurr;
Bild 18
Elektrische Ausrüstung
5.6 Eleklroanlagc
De r Mehrzw eckan h ä nger ist ents prechend d er StVZO mit zw('i Rück-. Stoppund Blinkleuch ten s owi,' Kennze ich en bd e uchtun g a usg e rüsll'l.
Ein als Zubehör mitge liefertes Anh ängerver bindungskabe l stel lt die Verbi nduilg
\'on der Stromque ll e des Traktors mit der 12-V-Anlage d es Anhiing('r s h e r. in
d(·m es in di e am Dr e h gest.e ll a nge bracht e n. s ie benpulige S teckdose angeschlosse n
",·ird. Di e Le itung ist mit S che ll e n fest am Hahmen verl eg t und führt zur s ie b en poli gen Steckdose am hllllt'r e n Quertriiger für d e n Anschluß an e inen zw eite n
J\nhimger. Vo n d e r Steckdose ge hen die Le itung e n zu den Hückl e uchten links
und rechts. von d e n e n di e link e a n d l' r Unte rs",i t (, ('i n F"nster zur K(·nnzeichen ..
bele uchtung b es itzt.
Achlung!
Vor je d e r F a hrt ist zu prükn. ob Hü ck-. B n .: ms- lind K en n z('ichenbd e uchtun g
brenn en. sa uber sind und di e BlinkanlagL: ordnungsgemäß a rbe itet. Be im Stalidungs tr e u e r s ind die Rückl e u chten oft zu sä ubern. um di e V e rk e hrs5ich er hdt
Z'i garanti e r e n. Bei Verwendung des al s Sond e rausrüstung gelieferten Rück~ trahl('rschutz es werden diese A r bl'iten auf ei n Mindes tmaß beschränkt.
;' .7 Bremsanlage
Der T 087 ist mit ein e r 4-R a d-Druckluftbremse al s Betri e b s bremse au sge rü s tet.
Al s F es ts tellbremse d ie nt. ei ne auf d e r Zuggabel angeb r a chte Hands pind,~l­
brem se. di e über Seilzug und Gestänge au f di e Vordera ch se wirkt.
nie Dru ck luftbremse wird a uch als indirekte Bremse b e ze ichnet. weil der
Bremsvorgang im Anhänge r durch Entlüft e n d e r son5t stä ndi g unter Druck
ste henden Ve rbindungsleitung (S te u e rleitung) zwi s chen Zugta h r zc ug und Anhänger einge le ite t wird.
Au s dem Schemabild d e r Bre msa nl age s ind die Hi.luPte le mente ersichtlich. Dil'
Ve rbindun g der einze ln e n Elemente e rfolgt durch Rohr e und Schläuche mitt('h
Hnhrverschraubungen nach TGL !0491 und TGL 10802.
Der Bclrieb s druck ist 5.5 kp.'<·m·'.
Kupplungsköpre
Die Kupplun gsl< öp fe dienen zur Verbindung d e r Druckluflleitunge n zw ischen
(km Kraftfahrz e ug und dem Anh iinge r. Bei ung ewollle r Lastzugtre nnung entkuppe ln sie sich selbs ttälig. Dabe i wird die Stcuerl l'ilung mit dem Kupplungsk('pf mit Stift entlüft e t und die Dru ckluftbr e mse s pri cht an. Gleichzeiti g s Chlidl(
das im Kupplungskopf d es Motorwag e n s befindliche V ~n til die Brpm ~!e itun~~
<>b. s o d aß e in Auss trömen der Drucklufl a u s dem Luftbe h ä lte r des Zugfa hrz('uges v er hind e rt wird.
Der Kupplungs kopf mit Stift bl'findel sich am Anhänger. der Kupplungskopf
mit Venlil am Kr a ftfahrzeu g.
Es is t darauf zu achten . daß di e Dicht:'inge gut schli e ßen. Bei Undichlheitpn
I,ü nn e n mittels e in es Sonderschlüsse ls die Dich'Tinge leicht au s gew e chselt
\\'erd e n.
Anhänger-SteuervcniiI mit ßrt>mskraHregler
Das Anh änger-St('uervel1lil di e nt zur Steu e rung d e" Anhänger-Druckluftbrem se.
\'\ 'ird nicht gebre mst. SO stl·hl. di e St0uer!eitun g unl( 'r Druck und ditO Druckluft
s trömt übe r d as Anhäng'_' r-St e u('rv e ntil in den Luftbehälter.
23
3
1
7
! /fupplllngslropf mrl SM
ZAnlltingersteuerventil m Breffl5kraflregter
3lllftbehäller 'tOt
*8rerns<ytinrM 80/110
5 BremszylinrJer 100/!~O
oAbSjX1rrhal7r7
.
7Ku.{Jfii.Jngskopf mit Venfll
B;ld 19
Druckluft - Bremsunlage
Kupplungskopf mit Stift
Kupplung~kopr mif
~O-~900A
Ventil
&)-5000A
2
6
~
7
3!j
\4 ~7
Nr. _Benennung
1 6ehriuse
2 Schutzdeckel
3 Dichtung
4- Ver/i!
B;ld 20
:J Vsnfitreder
fj DichfungY"ra11Br
Eeim Bremsen läßt das im Zugfahrzeug ange brachtp., mi t dl!m Fuß- und Handbremsh ebel gekoppelte Anhänger-Bremsvenlil , Dru ck luft au s der Steuerleitung
ausströmen . Der Luftauslaß aus der Ste uerl e itung bewirkt, daß das Anhän gerSteuerv en til Druckluft aus d em Luftbehäller des Anhängers in d ie Bre mszylinder s tröm en läßt.
Beim Lösen der Bremse läßt es di e Druckluft a us d en Bre m szy lind e rn in s Fre ie.
An d en zusammengeflanschlen G e häusen von Anh ä ngcr-St eue rventil und Bremskraftregler befin den si ch die ein zeln e n Anschlüsse für die Le itunge n (sieh e
Bild 21).
De r innere Aufba u besteht aus einer Anzahl von Kolben , Ventilen , Ventilfedern usw., welche die einzeln en Luftwege freigeben bezw. verschlie ßen.
Regelung der Bremskraft
Die Regelung der für e inen belad en en oder lee ren Anhänger benötigten BremsI;raft erfolg t durch d en Brem skra ft r egler. Vor d e r F a hrt is t der Handhebe l (y)
e ntsprech e nd der L a dung auf " leer" oder " belade n" zu ste llen. Die Drücl<e im
Bremszylinder Sind dann folg e nde:
"beladen"
Brem sdruck 4.8-5.2 kp/cm 2
.,Ie er"
Bre msdruck 2,8-3,2 kp /cm 2
"lösen"
Bre m sdr uck
0,0 kp/cm"
Di e Ste llung .,Iösen" di e nt zum m e hrmaligen Löse n und Bre ms e n des abgekuppel ten Anhäng e rs durch die Be nutzung d e r Luft ;;us dem Luflbehälter.
Abkuppeln
Vor dem Abkuppeln ist d e r Abs perrhahn am Zugwag e n (Traktor) bzw . Anh anger
be i einem zw e iten gekoppelt e n Anhänger zu schließe n. Dadurch entweicht durch
die Enllüftungsbohrung des Abspe rrhahnes die Luft aus d e r Ste uerleilung und
der Anhänge r wird ge bremst. Ein lei chte s und verschleißfreies Entkuppeln der
25
Kupplung s köpfe is t nun möglich. Nach d e m Schli e ßen d e r Staubde ckel ist der
h:upplungsschlauch auf den Stifl d er Zuggabel einzuhängen. Die H a ndspind e lbrem se ist anzuziehen. Der Anhäng e r Itann a bgekupp e lt werden.
Ankuppeln
Zuerst ist festzu ste llen. ob der Absperrhahn am Zugw age n (Traktor) bzw. am
Anhänger geschlossen ist. Nach ÖlTnen der Sta ubdeck e l der Kupplungs köpfe
k ö nnen beid e gekuppelt werden. Der Stift des Kupplungs kopfes am Anhänger
greift dabei in da s Ventil d es Kupplungskopfes am Zugwag e n. Der Absperrhahn
am Zugwag e n bzw. Anhänger ist zu öff'll'n. Der Abs perrh a hn a m le tzten Anhäng e r blei bl geschlos.sen.
Lösen der Druckluftbremse
Durch Umleg e n des Ha ndgriffe s am Bremskraftregkr auf Stellung .. lösen" kann
die Druckluftbrems e ein l'S allein s te hend e n. abg ek uppelte n Anh ä ngers mehrmals
gelöst und durch Zurück schalten auf Bre msste llung wi e der gebre mst werden.
Der Druckluftvorral im Luftbehälte r des Anhäng ers reicht für' 10-12 Bre msungl'n aus, w as besonders b<.:im Ver schieben eies Fahrzeuges von Vorte il ist.
Achtung!
Vor d e r Fahrt Stellung des BremskraftregJers prüfen!
Der Bre mskraftregler muß auf eine d e m Beladungszusta nd entsprechende
Bremss tellung !'ingestelll wel'Clen,
In Stellung .. lösen" kann (kr Anhänger beim Fa hr('n vom Zugwagen aus nicht
~('bremst werden'
Abspc rrhahn VOr dl'r Fahl'[ <>lTnen ~
-
r'nschlüsse für
II;J Luftzufuhr aus Molorwagl'n
R L e itung eier Luft zum LufLbehäll c r
C für Leitung in eli e Br ~ m szy l)l1e1l r
p~ Le itung nach hint e n zum Kupplungs kopt
Bild 21
2ü
I
Slellung ei es Brems kraftreg lers
1 ,. bl'lad e n"
2 .. ICl'"''
3 ,.lösen·'
Brems7,ylindl'r
Die Einkamlnl 'r-Br l'ln szylinder dien('n ZUr Erzl'ugung der Bremskraft. Ind c' ln
der KolbE'n dl's Zylinders übl'l" BITlnshebL'l und Nock ,'nwl'll l' auf die Bre msb~,cken wi rl, I,
z
7lylinderkÖfper
Zlfolben
3Führungsrohr
~ KOlbenstange
5Rildfschlagfeder
{j 6ummischi/d
7Deckel
8Bremshel:El
9Nockenwelle
70 Bremsbacken
Bdd 22
W('nn di,' Orudduft In de n Brcln,Lylinckr l'ins lröml. wi rd de'r Kolber. n<lch
links bew eg !. Hörl di e Druc:k lurt wirkung auf (B rems"ndc ). bew egt s ich d('r
Kolb('n durch dil' Rüc!" chl<lgfl'd " r in di,' Anfangs sle llung zurück ,
B('i ri chti g cing,'sll'Ill,'(' Br l'mS<' betri l gl d e r Kolbenhub des Brl'm szy lind"rs I' ill
Orill,'1 d es voll C'n Hub, 's, Ein!' N ach s1l' lIung d, r Brcm s"n i SI dann notwendig,
\\','nn der Kolber.hub g r ößlT ..ds
d,'s \'o lkn H u bes bClriigl, wei l dann d"r
l ,u[l vl'rbrauch z u groß und di " Bre ms<' ni ch l genüge nd l e i , llIng s fähig i s l. Fi't r
ci,'n TOR, l'T'g('bl' n sich fol gend .. \1."'1 I .. :
I,
Kolbpnhub
höchstens NochSlellung
K0hen 8remnylind e l
Vorderochle
Hinlerachse
2 S'ück
80/110
1 S'ück
100/1'0
Huh
normnl
erforderlich
mm
110mm
32 - 31 mm
60 mm
100 mm
1'0 mm
'1 - '6 mm
15 mm
dur(hmen o ~
~o
27
Bei ('inc'm Druck von 0.3-0.4 kplcm~ muß sIch der Kolben bt'reit, bewegt'n. ansonsten mnngdl ('s an Fell odt'r die Arbt'ilsflächc j;;l bc'schädigt.
Während der
l""in merkbares Rucken
.. .. .
1)t'l' Luftbeh>iltcl' die'nt zum
Schwdflnrbeilt'n am
lieh. ist in jedem Falle dit,
t'inzuholen und eine lTncutc
Kondenswasser
DJIncn der
\\'l:rdcn.
und Abnal1me vorzunchm('n.
nach 20001<m FilhrL bei Fl'oslwellc'r täglich. du!'ch
,wr ein Unterseite des Luftbehälters abgt'lassen
Ocr Absperrhahn dil'nl zum Abspl'ITen von Brcl1's- und Stcm,rlcilungen bzw,
6. Hinweise für den Einsatz
Der MC'hrzwcckanhtinger T 087
ein Tr,lIlspor!(ahrzeug
kehrspolizei ordnungsgc:miiß angemeldet werden,
muß bei
6.l Die Inbdriebnahme des Gerätes
Inbetriebnahme
Mehrzwl'cknnhi:ingers erfordert einen Traktor in ordnungsgemäfkm und leislungsfähigem Zustand mit \:iner Anhängekupplung,
Druckluflbrcmsanlagl', einer dckl\'ischln
lind einem ZapfwC'llen<'lntrieb. Das Profil der
muß den TGL
entsprechen und mit dem
Zapfwellenschutz \l<lch
Vl'rsch~n sein.
Zur übprlragung des Anl!'ll'bsdl'cillnomenks ist
760 TGL 78fH
erfordl'rlich, Die Anschlußmaße am Heck des Truktors zwischl'n Anhänge!<upplung und Z<lpt'wcl!e mtl>,;scn
in verlikaler Ebene cll'n TGL 7816 '.'1l1sprechcn. cl. \1, clie Anhängekupplung
liegt 800 mm. cler Zapfwc;!1el1<lllschluß 575
28
+ ~~
mm über dem Erdbodell,
in horizontaler Ebe ne folgende se in: Di e Anh ä ngekupplung m uß weitN
nach hinten he ra usrdg cn als d as Zaptwellecendc,
Nach dem Ankoppeln d es Anhüng e rs s ind:
di e Gel e nkwell e aufzu stecken und mit den F ederstecke rn zu s ichern:
die Druckluftbre msa nl<1ge zu ver bind cn und der Absperrhi1hn zu ö ffn,'n:
di e e lektri sche Anl age anzu schli e ßen dur ch das Ve rbindungskabl'l.
Es ist zu kont rollieren. ob
die Brems-. Schluß- und Ke nnzeichenleuchten br e nl1l'n. s<1 uber sind und
di e Blinkanlage funktioni e rt;
di e Mutt e rn der Federbe festigung. der Kugell en kl<ranzbdes tigung und die
Radmuttern fes t ang e zogen sind;
die Re ifen d e n vorg eschri e benen Luftdruck von 5.75 kp 'cm~ besitzen;
di e Bordwände versch losse n sind:
der Bre mskraflregler e nt.sprechend d e m Ladezustand eing es tellt ist und
die Bre msen a nsprechen;
all e Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß angebracht s ind;
die F es ts tellbr emse g e löst ist und dit, Vorl egel<lötzc von d e n Rädern genomm e n und eingehangen worden s ind;
di e Anhänge kupplung g es ichert is t.
Es ist zu empfe hlen. vor d e m Ein satz die Maschin e ll-er durchlaufe n zu IdS Stell
und auf einwandfreien L auf aller T e ilc zu acht e n.
Zapfwell e ndrehzahl 540 ~
i~ U 'min.
Di e Ackerschiene am Traktor ist in die tit'fste Stl'llun g z u bringen. um genü gend Fr ei heit für die G e lcnkwdlc Zll schaft",n .
1>.2 Der Einsa (z
1>",1'
Knaggen radantri e b ist nur während d es Belri l' b",s zu schalkn.
Di e Beladung erfolgt zw eckmäßig mit einem Kran oder durch di e Ernk naschin e.
Der Anhänger ist nicht zu überladen und die Ladung sollte gleichmäßig auf der
Ladeltäch e verteilt werden. Bei Ladegu! mit geringer Auflagefläche sind wegen
des großen örtlichen Drucks unbedingt Hölzer unterzulegen.
Vor dem Entlad e n hintere Stirnw<1nd abnehm en.
Die Höchstge schwindigk e it von 20 km h ist einzuhall e n .
nas Fahren von engen Kurv en bei laufender Zapfwelle (z. ß. am Feldende) i~1
unbedingt zu vermeiden.
Be im Fahren mit zw e i gekoppellt'n Me:1rzw eckanhängern dnrf nicht zu s ta rk
eingelenkt wer den. da son st die Schut ze (Knaggl'n ,<1 dschutz und Streurahmenschutz) eingedrückt werden l,önn e n .
Dos Maß von Anhöngerkupplung (Bolzenmitte) bis Zapfwellenende muß 400
±
10 mm bet rogen.
liegt dieses: Moß nicht vor, so kann der Anhänger auch angeschlossen werden. wenn dos Moß
im Bereich von 430-330 mm liegt. Dann ist jedoch bei Kurvenfahrt die Zopfwelle ausgescholten .
29
Achtung!
Schulze' ah iiuLlcr~[e seitliche Bcgn:nzung. Im
nicht abends beladen und früh entladen
sich eine wesentlich höhere Belastung der
Arbeiten nach dem Einsatz
ist [tuf jeden Fall die Feslst~'llbremse anzusind außerdem die Vor]egeklölze an den HinterBremskraflregler
Die Maschine
auf Stellung ..Lösen" zu stellen.
zu säubern.
Schäden sind vor dem niiehsten Einsatz zu beheben.
7, Wartung und Pflege
Nur durch gewissenhafle Warlung und Pflege ist E'ine einwandfreie Funktion
p'währleislet und
lange Lebensdauer bei möglichst geringem Verschleiß
und Ersatzteil verbrauch gesichert.
T 087 sollle wie alle übngen landwictschaftlichen Geräte nach der Methode
werden, d. h.
repariert.
Tl:ile durch
und Getriebe mit neuem Schmierstof[ versehen und nach der
[ion.sprü[ungen durchgerührt werden.
Folgende' HinWeise werden für die Wartung und Pflege gegeben:
7.1 Einstellung der Bremsen
Eine Neuccinstellung der Bremsen muß erfolgen, wenn
die Kolbenstangen mehr C'ls ~O Prozent des Kolbenhubes ausgefahren
,ind (Nachstellung der Bremsen);
die Bremswirkung der Räder einer Achse ungleich ist (Feinregulierung).
Bei d,'!' Nachstellung werden die Splinte (1) entfernI und die Kronenmuttern (2)
lluf dem Bremsnocken (3) von den Bremshebeln soweit gelösL daß die Brems~
I.ebel (4) und (5) vorgezogen werden können. bis sie aus der Verzahnung der
Zahnscheiben (6) ausgerastet sind. Die ZClhnschdb,;n werden soviel im
sinn der Bremsbacken gedreht. bis die Räder gerade noch frei laufen (O.3mm
zwischen Bremsbelag und Bremslromm"l). In dieser Stellung Sind die Brems~
hebeL eie'ren Stellung wiederum durch die An(angsstellun.:; der Kolben der
Bremszylinder bestimmt wil-d. ;n die V2rzahnung c·inzusctz'"n. die Muttern an~
zuziehen und zu versplinten. Die allen Splinte dürfen nidH wieder verWEndet
werden.
Kann durch die SO vorgeschriebenen Stellungen von Bremshehel und Zahn~
scheIbe die Verzahnung beider Teile meht einraslC>!1. so ist die Zahnscheibe
gtinzJich von der Nockenwelle abzunehmen und so zu drehen, bis die Verzah~
Ilung annähernd
einrasteL Diese Möglichk<:il ist
da die Zahn~
scheibe 37"-Zähne
und sich durch die Drehung um
die Stellung der
Zähne um je I ', Zahn v e r schiebt. Diese Ein s tellung der Bremsen is t be i d e r
Hint e r- und Vorderach se gl e ich. Bei der Hint e r achse sind die Brt'm s he bel zusä tzlich so zueinand e r e inzu s tellen. daß der Br C' m s he bc l mit Ballen in d e r Mitte
des Einstellbereich es d e r EinslEIlgabel zu li eg ('n kommt.
Feinregulierung
Bes onders nach d e r Ne ue in s te llung der Bre m sen muß geprüft werd e n. ob di e
Bre m s wirkung an be id e n Rä dern gleich is t. Zu di ese m Zweck werd e n d e r Anh Ei ng e r aurgebockt und di e Rä d e r von Hand gedr e ht. Be i dcr Vorderach sc wird
d iese Feinregulierung durch die beiden Spa nn schl öss er vorgcnommen. Be i d -c r
H inte rachse e rrolgt di e F e inr eg uliel'ung übe r die St.e llmuttcr (7). (Bild 24.)
Bild 24
7.2 Bremsbelagverschleiß
De r Bremsbelagverschl e iß is t in großem Maß e von d e r Fahrweise abhängig.
We r vi e l "auf Brem se fä hrt " , muß sie oft neu be lege n. Be i vernünftiger Fahr"" e ise und sachgemäße r W a rtung (richtige Einste llung d e r Bremsen) sind mit.
e in e r Bc leggarnitul' Slre ck e nl e is tungen von über 50000 Fahrkilometern erzi e lbar.
7.3 Druckluft-Bremsanlage
Für di e Druckluft-Bre m sa nl age s ind folgende Vorschrifte n zu beachten:
Vor j e der Fahrt da s Arb e ite n d es Druckregl e r s prüfe n. Er muß bei e in e m
Druck von 6 kpicm~ a bsch a lt e n und bei 5.5 kpj cm 2 wi e d e r einschalten. Da s
31
Abschalten muLl drtbci in rcgelmiif.\igl'n Zeilabsländen alle dn'i
Minuil'n erfolgen.
bis fÜnf
2. Kolbl'nweg der Bremszylinder am Zugwagen und Anhänger täglich prüfen
und geringstl'n Hub einstellen. Es düdl'n nicht m,'hr als 50 Prozrnt des Gesamthubes ausgenutzt werden.
:3. LuHbehiilt,'r etwa alk 20001,m durch Lösen der Ablaßschraube entwässcm.
bl'i Frostgcfahr täglich. sofern nicht Frostschutzmittel angewendet werden.
Bei Verwendung von Frostschutzmitteln spezi"llc Anweisung des Lieferbl'lriebes beachten.
4.
Vor jeder Fahrt ist der Ölstand im Kolbcnverdi;:hter zu prüfen.
5. Jährliche Überprüfung der Druckluftalbrüstung nach Anweisung des Her-
sll'lIers.
6. Nach dem Ankuppl'ln des Anhängers stels Absp-.:rrhahn am Zugwagen öffnen
und den Bremskraftregler - falls nicht selbsttätig. sondern ha'1dbetätigt einstellen. bei leerem oder mil I ,,-Last beladenem Anhänger Stellung "Leer".
bei alkn übrigen Ladezuständen entspreChende Laststellung wählen. In
Stellung .. Liisl'n" kann der Anhänger beim Fahren vom Zugwagen aus nicht
gebrl'mst werden.
7. Am abgekuppelten Anhänger die Schlauchkupplung auf den Haltestift der
Zugg<Jbel stecken und darauf achten. daß der Kupplungskopf durch den
Deckel verschlossen ist.
An den einzelnen Funktionsl'iementen der Druckluft-Bremsanlage sind selbsttiilig keine Reparaturen vorzunehmen. Für die Reparatur oder den Austausch
dieser Funktionselement.l' \Vende man sich an dip Spezialwerkst3tte" (Verzeichnis siehle' Anlage). Einmal jährlich sind die Funklionselemente von den Spezial\\'l'rkslätten zu überholen. um die Bctricbs- und Verkehrssicherheit der Bremsanlage zu gewährkisten.
i.4 Blat\federn
Neben regelmäßigem Abschmieren der Federbolzen und d,'!' Gleitflächen des
r\,dcrgleitschuhes ist besonders darauf zu achten, daß zwischen den einzelnen
Federblättern immer ein dünner Schmierfilm vorhanden ist.
Mindestens jährlich sollcn dl'shalb dil' Federblälter mit graphilhalligem Fetl
neU versehen werden.
Zum Einfl'tten lockert man die Muttern der Fed',rbcfestigung auf der Ach:;e
s()wie die Mutter der Fedcrschraub~,. Keil1esfalls dlll'fen die Muttern vollständig
g('liist werden. Vorher Blattfedern mit Waschmittl'l und Drahtbürste vom
Schmulz und Roslansalz befreien sowie Federklammern lösen. Bei "Federklammern mit Schraube" w<Crdcn Schrouben vollsWndig enlfernt. Zur Entlastung der Blaltfedern ist Hänger anzuheben bis Achse an Feder hängt. ZUIr.
leichteren Einfelten der Federbläller können die jeweiligen Federblattenden
mittels Treibkeil auseinandergesprengl werden.
f\;<,ch dem Einfelten werden die Blallfedern durch Abs"tzen des Hängers belastet. die gelockerten Schrauben festgezogen und die Federklammern wieder
in den ursprünglichen Zustand gebracht. Dabei ist besonders darauf zu <lchlen.
daß zwischen Federpaket und Federklammern seitlich und oben ein geringer
Luftspalt bleibt und der Kopf der Schraube auf der Innenseite und die Mutter
auf der Radseite liegen.
32
Bdd 25
j'. bschließe nd sind di,' Fede rn von außen mit Korrossion sschutzöl zu I< ons,,,.v\crt'n.
7.5 Rad.nabenlagerung
Di e Radnabenlage rung ist ge brauchsfertig e ingestellt. Ein Öffnen d e r TIadnabe l\lagerung vor d e r ersten Schmicrkontroll <, ist. nicht statthaft.
Durch den Antrieb vergrößert sich die LClgerlufl. Es ist deshalb notwendig. e rslmals nach 10000 Fahrkilome tern und da.ln im Abs ta nd von j e w e ils 30000 Fahrkilomet e rn . mindeste ns aber einmal jahrllcil, di e Kegelroll e nlager nachzus tellen
und zu fet te n. Für di e Schmierung der Radnabe nJagcrung ist nur Wälzi agerfc\ t
zu ve rw e nden. Das a lt e Fett ist aus den La ge rn zu entfe rn e n. Bei d e r Schmi, ~ ­
rung d er Radnab e nlagerung s ind die innere n Bremsteilc zu säube rn . AJl~ Berührungs teile d e r be weglich ge lagerten Bre m steile s ind mit Fet t zu versehen.
7.6 Schmieranweisung
Die Schmie rplananw e isung nach S chmierplan is t unbedingt zu be folgen.
Die wartungsfreien L ager s ind einma l .iährlich (bei Kampagneübe rholun g) zu
siwb e rn. zu prüfe n und mit ne ue m vorg,schri e benen Schmi e rstoff zu ve rsehen.
Di e Ge triebe sind g e brauchsfe rtig. d . h. mit 01 gefülll. Nach 50 Betri e bsst unden
ist der e rste Olwechsel vorzun e hmen , dann e inmal jährlich.
Zur besseren Zugänglichkeil zu den Ölcinfüllun gss chrauben wird e mpfohlen .
die vorgeschri ebene Olm e ng e mit der Olsprilze durch die Olslandsschraube n
e inzufüll e n . Nach dem Setzen des Ol es ist d er Ö ls tand. vorg eschrieben ge nau
bis zur' Ol s tandsschraubc, zu prüf~ n .
7.7 Rollenkdtcn
Di e Leben sdauer der hoch wertigen Roll e nketten Ist ,t'"'1; 'tbh cingi),(
Pfl ege. Hinwe is<, werden d a zu im Punkt 5.:3 gegC'b<' n .
VOll
ihr<')'
Bei längerem Abstellen sollte man di e Kelt('n Iwnscrvi<'l'en und witlcrun gsgeschützt aufbewahren.
Die Ketten sin d richtig zu spannen und be i Re paratur di e Kettenräd er genau
auszuri chten .
31
Bei der Verbindung der Rollenkt:LtE' mit dem Steckg!ied ist darauf zu achten,
daß die Verschlußfeder mit der geschJoS;Cllcn Seit0
Laufrichlung der Ro!lenkette liegt.
7.8 Schraubenverbindungen
Von Zci t zu Zell, besone!er~ nOlch d811
Schrauben verbindungen auf Ft:stsitz zu
si ne! die Schraubenverbindungen der
welche nach 10
5.1
Anzugsmomenlen zum
ziehen sind und dann
Fahrt geprüft werden sollen.
7.9 Blank!eile
blanke
zu fellen (Enden
Zapfwellenenclc. Gewind<.:-
7.10 Reifen
DeI' Reifendruck der Räder ist stets auf
kpjcm 2 zu halten.
Wird der Anhänger
der Maschine zu
SO
Im Winter
Zeit abgestellt.
sind die Räder durch aufbocken
die Reifen vor Anfrieren zu schützen.
7.H Knaggenradantrieb
Die beweglichen Teile des Knaggenradantriebes sind von Zeit zu Zeit zu säubern und zu ölen, auch die Verzahnung des Knaggenrades.
Um nach erfolgter
den Knaggenradanlrieb wieder
stellen. ist neben den im
5.4 gegebenen Hinweisen folgendes zu
Die Steuerscheibe ist durch die Paßslifte so mit dem Stellhebel zu verbinden.
daß in den Stellungen 1 und 2 der Anfang
Steuerscheibp gerade mit einem
Zahn
Knaggenrades abschließt. so daß die obere Knogge nach dem Übergleiten der Steuerscheibe sofort in die Verzahnung des Knaggcnr'ades eingreifen
Um den vorgeschriebenen Vorschub
Knaggen zu erreichen . ist die Kurbelstangenlänge
einzustellen. Durch Verstellen der Muttern auf dem KurbeJist dies leicht möglidl.
7.12 Korrossionsscbutz
Von Zeit zu Zeit ist der
gründlich zu säubern uno mit Korrossionsschutzmittel einzunebeln.
vor längerem Stillstand oder nach dem
MineraldüngerIransport ist diese Arbeit notwendig.
8. Kundendienst
Bei
34
über das Gerät.
sich vertrauensvoll
9. Arbeitsschutzbestimmungen
Zur Vermeidung von Unfällen sind folgende Himveisl: zu beachten:
Beim Abstellen des Mehrzweckanhängers ist die Handspindelbremse anzuziehen.
In unebpnen Gplände sind die Bremsklötze vor die Räder dpr Hinterachse zu
Iq~pn,
Antrieb erfolgen, Dn
Anlri<:b ist slreng-
Das Spann<;>l1 der Ketten darf nur bei sicher
Aufenthalt von PPfsonen auf der Ladepritschp bei
stens un tersagL
Wartungs- und Pflegearbeilen sind
Gerät vorzunehmen.
gl-und~ätzlich
nur bei sicher stillgelegtem
Bei Reifenwechsel Hebezeuge ordnungsgemäß unter
Achse ansetzen,
Zum endgültigen Bctriebszustand des Gerätes gehört auch d"s
Anbringen aller SChutzvorl'ichtungen. Ohne diese darf der Anhänger
gesetzt werden.
der Höheneinstellung
die Hinweise in Abschnitt 5,2
des Slalldungstreuers ist
Aufenthalt hinter der StreuBetriebes verboten (umlaufende FrästrommeIn, FremdBeim Arbeiten mit dem
nnordnungen 107/1 - Landwirtschaflliche
Arbeitsschutzund Geräte
361/1 - Fahrzeuge
17/1
Allgemeine Bestimmungen für den Transport
und die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) zu beachten,
35
10. Verzeichnis der Werkstätten für die Druckluft-Bremsanlage
ürt
Anschrift
Fernruf
FGH des Kraflfa hrzl' ughandwerk s
Groß-Serl in, Marchil'w ..;kislraße 101
589122
Firma Helmul ÜHo. Fahrze ug ba u.
Gambrinu sst t'a ßc 14
85991
B!'zirk Berlin
W:.'4 Bn lin
Bezirk Dresden
801
D,e~ d l' n
89 G ör litz
825 Meiß e n
Firma E. OpilZ. Inge nieur.
Re para lurwcrk s la ll.
G ö rli lz-Rauschwald e,
Re ich e nb a cher Slra ß e 95
Firm a Ma:'Un Huhn. Inil . Karl Huhn.
Fahr ze u g ba u, Fabrikslra ß C' 20
:3165
BI':lirk Erfurl
5801 Allenbcrgen
Firma Herb e rl We idner.
S chmiedemei s kr.
l<re is GOlha
50 Erlurt
Fir ma ÜHo Cyriax. F a hr :te ugbau.
Thälmann s lraßc 8
22134
58 GOlha
PGH L a ndm as chinen und Kr a iHahrzeuge. Ki'1dl e b c r Slraße 11 a
3938
5403 Grcußen
PGH Fama. F a hrze u g e und M aschin e n , 461
Ne u s ladl :17
5801 Mechle r s lädt
Kre is be lrieb für L a ndl e chnik. GOlh a . 97
Able ilun g lnslandh a ll un g
Mechte r s l <i dl
Bezirk Gera
(j551 Gräfenwarth
Firma W. Purfürs l KG.
K [z.-Rep'Jralllr
151 Saal burg
45 Dcss <1u
PGH Mas chinen- und Fahrz e ugball.
Ei s Jebe n, SleinkopfsU'af\e 48
4092
40 Halle
Firma Ern s l B eye r KG.
Lcll1dmascilin e n .
Halle. Kirchn e r Stra ße 18 b
24509 ,' 49
PGH AUlrak Ze itz. Be r e ich 2.
H e u<:l\l'walde- Loi lsch
237 Heuck e w a ld e
Firm a Ha ns Schober ÜHG .
Gorkiprom e nade 7
2120
Bezirk Halle
4901 Lo ils chütz
485 Weiß e n fels
36
Ansch r ift
Ort
Fernruf
Bezirk Karl-Marx-Stadt
90 Karl-MarxStadt
VEB Kfz.-Instandsetzung ,.Elan ".
Karl-Marx-Stadt. Limbache r Str. 12
34775
Uezirk Neubrandenburg
2151 Psenow
Firma Joachim He rz. Schmi edemeister, 225 Ol'rtzenhof
Kr eis Stras burg
2001 Stavenhagen
Firma Karl-Heinz Rolofr .
Schmiedemeister,
Fritz-Rcuter-Str<lße 8
~O()
Waren
VF.B Kfz.-In sl andsetz ung
491
W'U·CIl
Bezirk Potsdam
1702 TreuenbriE'tzen
Firma I:lanlz & Warten be r g KG,
Fah rzcugrepara t ur,
Großs traße 54
400
23 Stralsund
Firma Schütt & Ahrens KG.
Landma schinen.
Carl-He yd e mann-Ring 128
2412. 2413
24 Wi s mar
Firma H ans-Friedrich Hemp e l.
Fahrze ugbau,
Posier Straße 28
2543
PGH Fahrze ug- In sta ndsetzung .
Picher, Kreis Hag enow
44
Bezirk Rostock
Bezirk Schwerin
2821 Picher
37
11. $chmierplan
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11
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