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Bedienungsanleitung für Autogasanlagen FEMITEC MA-L4

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Bedienungsanleitung für Autogasanlagen
FEMITEC MA-L4
FEMITEC STAG 300 ISA2
FEMITEC STAG 300 Premium OBD
Stand 11/2011
Sehr geehrter Kunde,
Wir bedanken uns, dass Sie sich für eine unserer Autogasanlagen entschieden haben.
Damit Sie viel Freude an unserem Produkt haben, bitten wir Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig zu lesen.
Sollten sich noch Fragen zur Benutzung der Autogasanlage ergeben, dann wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Umrüster, er wird Ihnen die Bedienung gerne nochmals ausführlich erklären.
Bitte bewahren Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig auf, da sie bei einer KfzHauptuntersuchung ( HU nach §29 StVZO) vom Prüfer verlangt werden kann.
Eine genau Aufstellung der in Ihrem Fahrzeug verbauten Komponenten der Autogasanlage, ist auf dem im Fahrzeug angebrachten Typenschild zu finden.
Wichtig: Wurde Ihr Fahrzeug mit unserer Autogasanlage FEMITEC STAG300
Premium OBD ausgestattet, dann beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise unter Punkt 10 in dieser AnleitungDiese Anleitung ist nur für die genannten Autogasanlagen gültig. Wird sie für Autogasanla-­
gen anderer Hersteller benutzt, dann übernehmen wir keine Haftung für Schäden, die hier-­
durch entstehen können.
Sämtliche Arbeiten (z.B. Wartung, Einstellungen, Reparaturen) dürfen nur durch GSP/GAP zertifiziertes Personal durchgeführt werden. Bei Missachtung dieses Hinweises, erlischt die Garantie/Gewährleitung!
Änderungen technischer/inhaltlicher Art behalten wir uns jederzeit vor.
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Hinweise
2. Starten des Fahrzeuges
3. Umschalten von Benzin- in Gasbetrieb
4. Umschalten von Gas- auf Benzinbetrieb
5. Füllstandsanzeige für Autogas (LPG)
6. Tanken des Fahrzeuges
7. Betrieb nach Motortuning
8. Störungen während des Fahrbetriebes
9. Wichtige Hinweise bei Reparatur, Unfall, Verschrottung
10. Wichtiger Hinweis zu FEMITEC STAG300 Premium OBD
11. Garantie/Gewährleistung
12. Sicherheitsvorschriften
13. Wartung /Serviceheft
1.Allgemeine Hinweise
Die in Ihrem Fahrzeug verbaute Autogasanlage darf nur mit Autogas (LPG) nach DIN EN 589 betrie-­
ben werden.
Die Benutzung eines anderen Kraftstoffes kann zu Personen und Sachschäden führen.
Da die DIN EN 589 unterschiedliche Kraftstoffzusammensetzungen (Propan/Butan) erlaubt, kann es bei stark schwankenden Mischungen in seltenen Fällen zu Problemen im Fahrbetrieb kommen.
Falls Sie nach dem Tanken ein Problem feststellen sollten, schalten Sie die Autogasanlage ab und fra-­
gen Sie den Betreiber der Tankstellen nach dem Mischungsverhältnis. Kontaktieren Sie anschließend Ihren Umrüster.
Da die Benzinpumpe während des Gasbetriebes nicht abgeschaltet wird, muss der Benzintank immer zu mindestens 1/4 mit Benzin gefüllt sein. Schäden, die bei Nichtbeachtung hieraus entstehen, gehen allei-­
nig zu Ihren Lasten.
2. Starten des Fahrzeuges
Sobald Sie die Zündung des Fahrzeuges einschalten, wird die Bedieneinheit der Autogasanlage mit Strom versorgt.
Ist die Bedieneinheit nicht beleuchtet, dann ist die Autogasanlage ausgeschaltet und das Fahrzeug wird im reinen Benzinmodus betrieben.
Sehen Sie die LED‘s für den Füllstand und ein grünes blinken der Betriebszustandsanzeige, dann be-­
findet sich die Autogasanlage im Modus „automatische Umschaltung von Benzin- auf Gasbetrieb“
3. Umschalten von Benzin- auf Autogasbetrieb
Befindet sich die Autogasanlage im Automatikmodus, erfolgt die Umschaltung automatisch während des Fahrbetriebes. Diese Umschaltung muss ohne spürbare Veränderung erfolgen.
Brennt nun die Betriebszustandsanzeige permanent grün, so läuft das Fahrzeug mit Autogas.
Über die Taste „B/G“ auf der Bedieneinheit, kann jederzeit zwischen dem Benzin- und Autogasbetrieb umgeschaltet werden. Das Umschalten darf nur erfolgen, wenn kein gas gegeben wird (Leerlauf oder Schiebebetrieb).
4. Umschaltung Autogas- Benzinbetrieb
Diese Rückschaltung erfolgt automatisch bei leerem LPG Tank. Diese Rückschaltung wird nicht über die Anzeige des Füllstandes ausgelöst, sondern über
die Messung des Systemdrucks. Diese Rückschaltung wird akustisch und optisch durch das Rote blinken der Betriebszustandsanzeige angezeigt. Drücken
Sie nun die Taste „B/G“ um diese Meldung zu quittieren und die Autogasanlage
abzuschalten.
5. Füllstandsanzeige für Autogas (LPG)
Auf der Bedieneinheit der Autogasanlage sind 5 LED (1 x rot , 4 x grün) angebracht, die Ihnen den Füllstand im Autogastank anzeigen.
Durch die Konstruktion des LPG Tanks und der Füllstandsaufnahme im Multiventil, ist eine 100% genaue Anzeige des Füllstandes nicht möglich. Der angezeigte Füllstand ist ein Anhaltswert der vom tatsächlichen Inhalt abweichen kann.
Ihr Umrüster hat über die Diagnosesoftware zur Autogasanlage die Möglichkeit, die „Tankanzeige“ manuell zu korrigieren. Auch nach einer solchen Korrektur, ist keine 100% genaue Anzeige des Füll-­
standes möglich.
Damit Sie nun die durchschnittliche Reichweite mit Autogas für Ihr Fahrzeug ermitteln können, emp-­
fehlen wir folgende Vorgehensweise.
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tanken Sie den LPG Tank voll
stellen Sie nun den Tageskilometerzähler ihres Fahrzeuges auf „0“
Fahren Sie mit Autogas bis die Anlage automatisch auf den Benzinbetrieb zurückschaltet
- LPG Tank ist nun normalerweise „leer“
Notieren Sie die gefahrenen Kilometer
wiederholen Sie die oben genannten Schritte
Nun sollten Sie 2 Kilometerstände haben, die Ihnen in etwa die Reichweite mit Autogas vermitteln.
Das fahren nach Kilometerständen ist unter Umständen genauer, als das fahren nach der Füllstandsanzeige in der Bedieneinheit der Autogasanlage.
6. Tanken des Fahrzeuges
Sie dürfen Ihr Fahrzeug nur an Tankstellen tanken, die Autogas (LPG/GPL) nach DIN EN 589 verkau-­
fen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann fragen Sie bitte den Tankstellenbetreiber.
Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise an der Tankstelle. Tragen Sie beim Autogastanken zu Ihrer Sicherheit Handschuhe.
Um Ihr Fahrzeug mit Autogas (LPG) betanken zu können, wurde ein zusätzlicher Befüllanschluss an Ihrem Fahrzeug verbaut.
Beispiel:
Anschluss in der Stoßstange
Anschluss in der original Tankklappe
Vor Benutzung entfernen Sie bitte den vorhandenen Verschluss des Befüllanschlusses.
Europaweit haben sich 3 unterschiedliche Systeme für die Betankung mit Autogas (LPG) etabliert. Je nach Ausführung benötigen Sie einen sogenannten Tankadapter, der die Verbindung zwischen der Autogastankstelle und dem an Ihrem Fahrzeug verbauten Befüllanschluss herstellt.
ACME (Deutschland/Belgien)
Bajonett (Holland)
DISH (Italien/Polen/Frankreich)
Bei der Benutzung eines Tankadapters ist darauf zu achten, dass dieser eine Genehmigungsnummer nach UN ECE 67R-01 besitzt und er beim aufschrauben auf den Befüllanschluss nur Handfest angezogen wird.
Benutzen Sie keine Hilfsmittel wie Zangen oder ähnliches!
Verbinden Sie nun die Tankpistole der Autogastankstelle mit dem Befüllanschluss ihres Fahrzeuges und starten Sie den Tankvorgang wie er an der Autogastankstelle beschrieben ist.
Da der in Ihrem Fahrzeug verbaute Autogastank nur zu 80% seines Bruttovolumens mit Autogas befüllt werden darf, ist im Autogastank eine Ventil mit einem Füllstopp eingebaut.
Bei erreichen der zulässigen max. Füllmenge (diese variiert je nach Volumen des Autogastanks) schließt das Ventil und der Tankvorgang stoppt automatisch. Dies ist durch ein hörbares klacken akustisch wahrzunehmen - das Zählwerk an der Autogastankstelle sollte nun ebenfalls stehen bleiben.
Es kann jedoch sein, dass das Ende des Tankvorgangs sich anders bemerkbar macht.
1.
2.
Sie hören ein lautes rattern - stoppen Sie den Tankvorgang dann bitte manuell.
Das Zählwerk an der Autogastankstelle bewegt sich nur sehr langsam - beenden Sie den Tank-­
vorgang dann bitte ebenfalls manuell.
Achtung: Beim lösen der Zapfpistole vom Befüllanschluss/Tankadapter entweicht etwas Autogas, welches normalerweise sofort verdampft. Es kann sich dadurch eine weißer geruchs intensiver Nebel bilden. Atmen Sie diesen Nebel nicht ein.
Sicherheitshinweis:
Vermeiden Sie bitte unbedingt den direkten Kontakt mit Autogas (LPG) im Gesichtsbereich und der Haut im allgenmeinen. Schrauben Sie den Tankadapter, falls er benötigt wurde, wieder vom Befüllanschluss ab und verschließen sie diesen wieder.
Da der Tankadapter nun nach dem, dem Autogas beigemischten Geruchsstoff riechen kann, kann es unter umständen zu einer ungefährlichen Geruchsbelästigung im Innenraum des Fahrzeuges kommen.
7. Betrieb nach Motortuning
Sollten Sie beabsichtigen, Ihr Fahrzeug nach der Autogasumrüstung elektrisch/mechanisch zu modifizie-­
ren (Motortuning), so dürfen Sie die Autogasanlage nicht ohne Anpassung an die neuen Gegebenheiten in Betrieb nehmen. Bei Nichtbeachtung kann der Motor schaden nehmen, der dann voll zu Ihren lasten geht.
Auch kann, je nach Art der Modifikation, keine 100% Funktionsgarantie, wie sie vor der Modifikation bestanden hat, mehr gewährleistet werden.
8. Störungen im Fahrbetrieb
Die Autogasanlage verfügt über ein internes Diagnosesystem. Wird ein Fehler durch das Gassteuergerät festgestellt, dann schaltet es sofort auf Benzinbetrieb zurück und gibt eine akustische und optische Warn-­
meldung aus (schnelles blinken der roten Betriebszustandsanzeige). Schalten Sie nun die Autogasanlage über die Taste „B/G“ ab und kontaktieren Sie ihren Umrüster.
Sollten im Autogasbetrieb Störungen auftreten (z.B. ruckeln) und/oder die Motorkontrollampe des Fahr-­
zeuges aufleuchten, dann schalten Sie bitte die Autogasanlage manuell über drücken der Taste „B/G“ ab. Informieren Sie Ihren Umrüster über die aufgetretene Störung. Fahren Sie bis zur Ermittlung und Beseiti-­
gung der Störung nur im Benzinbetrieb weiter. Wenn Sie trotz dieses Hinweises weiterhin mit Autogas fahren, dann gehen daraus entstehende Schäden am Fahrzeug zu Ihren lasten.
9. Wichtige Hinweise bei Reparatur, Unfall, Verschrottung
9.1 Fahrzeugreparatur
Geben Sie Ihr Fahrzeug in eine Werkstatt ohne Autogaserfahrung in Reparatur, dann weisen Sie die Werkstatt bitte auf die eingebaute Autogasanlage hin. Die Werkstatt kann sich dann bei Fragen an den Umrüster oder uns als Hersteller wenden.
9.2 Abschleppen des Fahrzeuges
Beim Abschleppen Ihres Fahrzeuges sind in erster Linie die Vorgaben des Fahrzeugherstellers zu beach-­
ten. Schalten Sie die Autogasanlage über den Taster „B/G“ aus.
9.3 Unfall
Nach einem Unfall schalten Sie bitte, falls noch nicht geschehen, die Zündung des Fahrzeuges aus.
Nun sind beide Sicherheitsventile der Autogasanlage stromlos und somit geschlossen. Schließen Sie nun das manuelle Absperrventil am Multiventil des Autogastanks.
Dies sollte Ihnen der Umrüster bei der Übergabe des Fahrzeuges gezeigt haben. Falls dies nicht geschehen sein sollte, dann sprechen Sie Ihren Umrüster bitte darauf an.
Manuelle Absperrventile bei verschiedenen Tankvarianten. Die gezeigten Multiventile sind vom
Hersteller „TOMASETTO“, welche durch uns normalerweise mit der Autogasanlage geliefert werden. Ihr Umrüster kann Multiventile eines anderen Hersteller verwenden, die nicht mit den gezeigten übereinstimmen. Absperrventil in einem Torodialtank 30° Absperrventil in einem Unterflurtank 0°
Absperrventil in einem Zylindertank mit 30° Einbauposition
Sollten Sie nach einem Unfall den Geruch von Autogas wahrnehmen, dann bewahren Sie bitte Ruhe und informieren Sie die am Unfall beteiligten Personen, damit sich diese mit Ihnen vom Unfallort entfernen. können. Ein Sicherheitsabstand vom 30m ist vorgeschrieben. Je nach Menge des ausgeströmten Autoga-­
ses, kann sich ein brennbares Gas-/Luftgemisch bilden, das sich entzünden kann.
Informieren Sie bei der Unfallmeldung bitte die Polizei/Feuerwehr, dass Sie eine Leckage der Auto-­
gasanlage vermuten.
Eine Explosion des Autogastanks ist sehr unwahrscheinlich, da das im Autogastank befindliche Multiventil ab einem Druck von ca. 27bar das Gas kontrolliert ablässt.
Achtung: Dieses ausströmende Gas kann sich ebenfalls entzünden.
9.3 Fahrzeuglackierung
Wenn Ihr Fahrzeug aufgrund eines Schadens lackiert werde muss, so darf die Trocknung in einer Tro-­
ckenkabine nur dann erfolgen, wenn vorher der Autogastank ausgebaut wurde!
Nach dem Wiedereinbau des Autogastanks, muss eine Dichtheitsprüfung gemäß den gültigen GSP/GSP Richtlinien durchgeführt werden.
Bei der Trocknung kleinerer Lackflächen ist darauf zu achten, dass mit Autogas gefüllte Teile (Autogastank, Kupfer-/Kunststoffleitung) nicht direkt erwärmt werden.
Sollte der Lackierer hierzu fragen haben, dann verweisen Sie ihn bitte an Ihren Umrüster oder an uns als Hersteller.
9.4 Verschrottung
Bevor Ihr Fahrzeug verschrottet werden kann, muss der Autogastank fachmännisch ausgebaut und entleert werden. Alle anderen Bauteile der Autogasanlage müssen nicht speziell entsorgt werden.
10. Wichtiger Hinweis zu FEMITEC STAG300 Premium OBD
Wenn Ihr Fahrzeug mit dieser Autogasanlage umgerüstet wurde, dann müssen Sie bei einem Werkstattbe-­
such oder bei der HU/AU folgendes der Werkstatt oder dem Prüfer der HU/AU mitteilen.
Die Autogasanlage in diesem Fahrzeug hat eine direkte Anbindung an die Diagnoseschnittstelle des Fahr-­
zeuges. 20 Sekunden. nach einschalten der Zündung verbindet sich die Autogasanlage mit dem OBDSystem des Fahrzeuges und blockiert somit softwareseitig die Diagnosebuchse für Herstellerspezifische oder universelle Diagnosegeräte.
Vor dem Einschalten der Zündung, muss daher das Herstellerspezifische oder universelle Diagnosegerät mit der Fahrzeugseitigen Diagnosebuchse verbunden und aktiviert werden.
11. Garantie/Gewährleistung
Auf die Teile der Autogasanlage gibt der Hersteller eine Garantier/Gewährleistung von 2 Jahren oder 50.000km ab dem Einbau.
Eine spezielle Garantie auf Teile des umgerüsteten Fahrzeuges besteht seitens des Herstellers der Auto-­
gasanlage nicht und kann bei Bedarf ggf. über den Umrüster separat abgeschlossen werden.
Bei Fragen zur Garantie/Gewährleistung des Fahrzeugherstellers für Ihr Fahrzeug nach der Umrüstung auf Autogas, wenden Sie sich bitte an den Fahrzeughersteller oder einen seiner Vertragshändler.
Garantiefälle müssen in erster Linie durch den Umrüster Ihres Fahrzeuges abgewickelt werden. Sollte es hierbei zu Schwierigkeiten kommen, dann wenden Sie an uns als Hersteller.
Schäden am Fahrzeug und eventuell daraus resultierende Folgeschäden, die nicht durch defekte Teile der Autogasanlage verursacht werden, unterliegen nicht der Garantie/Gewährleistung durch den Hersteller der Autogasanlage.
Garantie-/Gewährleistungsansprüche auf die Teile der Autogasanlage bestehen nur dann, wenn der Um-­
rüster die Umrüstung Ihres Fahrzeuges ordnungsgemäß an uns als Hersteller gemeldet hat.
Garantie/Gewährleistungsausschlüsse:
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Abnutzung der Autogasanlage durch unsachgemäßen Gebrauch (z.B. Motorsport)
Schäden durch verschmutzte Luftfilter
Katalysatorschäden durch defekte Zündanlage oder Lambdasonden
Schäden durch Fehler der Motorelektronik
Schäden durch Verschleiß der Zündanlage (Zündkabel, -kerzen, -spulen)
Schäden die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung entstehen
Schäden die durch Arbeiten, die durch nicht geschultes Personal entstehen
Schäden am Motor durch Undichtigkeiten am Ansaug-/Abgassystem
Schäden an Teilen der Autogasanlage durch verschmutztes Autogas (LPG,GPL)
Schäden durch Fehler in der OBD Steuerung des Fahrzeuges
Schäden durch fehlerhaften Einbau/Abstimmung der Autogasanlage
Nicht mehr vorhanden Garantiesiegel an Teilen der Autogasanlage
Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Wartungsintervalle Schäden durch die Benutzung eines Kraftstoffes der nicht der DIN EN 589 entspricht
12. Sicherheitsvorschriften
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Die Voraussetzungen für den sicheren und störungsfreien Betrieb der Autogasanlage ist die regel-­
mäßige Wartung nach Inspektionsplan durch geschultes Fachpersonal (GSP/GAP)
Sollten Sie einen Gasgeruch am/im Fahrzeug wahrnehmen, dann schalten Sie bitte die Autogas-­
anlage über den Taster „B/G“ aus. Drehen Sie das Handrad am Multiventil zu und verständigen Sie ihren Umrüster.
Alle Arbeiten an der Autogasanlage dürfen nur von GSP/GAP zertifizierten Personen durchge-­
führt und bescheinigt werden.
Beachten Sie bitte eventuelle Hinweise in Parkhäusern oder Tiefgaragen
Der im Fahrzeug verbaute Autogastank darf nicht durch Ladung belastet werden und muss vor Beschädigungen aller geschützt werden.
Es darf nur Autogas nach DIN EN 589 getankt werden. Tragen Sie beim tanken bitte Handschuhe und beachten Sie die Bedienungshinweise an der Tankstelle.
Das Fahrzeug darf im Gasbetrieb nicht angezogen oder fremdgestartet werden.
Der im Fahrzeug verbaute Autogastank darf nicht mehr als zu 80% seines Bruttovolumens mit Autogas (LPG,GPL) betank werden. Sollte er sich über diese 80% befüllen lassen, dann brechen Sie bitte den Tankvorgang ab und informieren Sie umgehend Ihren Umrüster.
13. Wartungsintervalle
1.
Einbaudurchsicht nach 1.000km nach der Umrüstung
- Überprüfung des Systemdrucks ggf. nachjustieren
- Überprüfung der Wasseranbindung des Verdampfers auf Undichtigkeiten
- Dichtheitskontrolle aller LPG Anschlüsse
- Überprüfung der Tankbefestigung
- Überprüfung der Leitungsbefestigung vom Tank zum Motor
- Überprüfung der Befestigung der Füllleitung vom Befüllanschluss zum Tank
- Überprüfung der LPG Schläuche auf Scheuerstellen
- Überprüfung Kühlmittelstand des Fahrzeuges
- Überprüfung der Wasserschläuche der Autogasanlage auf Scheuerstellen
- Fehlerspeicher Fahrzeug auslesen (wenn möglich)
- Überprüfung der Einstellung der Autogasanlage
- Einstellen des nächsten Service in der Autogasanlage
2.
Alle 15.000km
- Siehe 1.
- Austausch der Filter für Gasphase und Flüssigphase
- GAP durchführen
Sehr geehrter Kunde, bisher wurde zu jeder unserer Autogasanlage ein Serviceheft in Papierform mitgelie-­
fert. Dies wurde nun durch ein Serviceheft in elektronischer Form ersetzt. Zu Ihrer Autogasanlage haben Sie eine Plastikkarte mit Zugangsdaten (Garantienummer und Passwort) erhalten. Mit diesem Daten können Sie sich auf einer speziellen Seite einloggen. Tippen Sie hierzu in die Adresszeile in Ihrem Webbrowser folgendes ein:
service.stag300.eu
Links können Sie sich nun mit den Daten auf der Plastikkarte einloggen und dann links im Menü den punkt „Serviceheft“ anklicken. Sie sehen nun das Deckblatt des Serviceheftes mit dem nächsten Kilome-­
terstand für die Wartung. Mit den Buttons (Pfeile) können Sie durch das Serviceheft blättern. Ihre Werkstatt kann mit speziellen Zugangsdaten die Inspektionen im Onlineserviceheft erfassen. Notizen
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Import & Export FEMITEC
Autogasanlagen GmbH & Co.KG
Ölhafenstraße 30-32
68169 Mannheim
Tel. 0621/819116-28
Fax. 0621/819116-12
www.femitec.eu - info@femitec.eu
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