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35 mm - Ottobock

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Aufbauempfehlungen für TF-Modular-Beinprothesen
Polyzentrische Kniegelenke
Grundaufbau der Prothese im
PROS.A. Assembly
3R60 EBS / 3R60 EBSPRO
6
6
5
5
7
0 mm
3
3
4
1
30 mm
7
0 mm
4
1
2
30 mm
3R60 1M10 Adjust, 1A30 Greissinger plus,
1D35 Dynamic Motion, 1C30 Trias, 1C40 C-Walk,
1E56 Axtion, 1E58 Axtion DP, 1C60 Triton,
1C61 Triton Vertical Shock, 1C62 Triton Harmony,
1C63 Triton Low Profile oder 1C64 Triton Heavy Duty
(Auswahl nach Mobilitätsgrad und funktioneller
Anforderung des Patienten)
3R93
3R15 / 3R49
– 10 mm
3R21 / 3R30
0 mm
3R17 / 3R33
– 15 mm
3R23 / 3R32
0 mm
3R22 / 3R34
– 15 mm
3R46
0 mm
3R40 / 3R41
– 15 mm
3R55
0 mm
3R80
0 mm
3R60 EBS
0 mm
3R90 / 3R90-1
– 10 mm
3R60 EBSpro
0 mm
3R92 / 3R92-1
– 10 mm
3R72
0 mm
3R78
0 mm
0 mm
6
6
5
7
5
– 10 mm
Rückverlagerung
3
7
5 mm
Vorverlagerung
3
4
1
4
1
30 mm
30 mm
2
2
+ 5 mm
+ 5 mm
3R106 1M10 Adjust, 1A30 Greissinger plus,
1D35 Dynamic Motion, 1C30 Trias, 1C40 C-Walk,
1E56 Axtion, 1E58 Axtion DP, 1C60 Triton,
1C61 Triton Vertical Shock, 1C62 Triton Harmony,
1C63 Triton Low Profile oder 1C64 Triton Heavy Duty
Grundaufbau* 3
0 mm
3R106
Empfohlene Prothesenfüße nach MOBIS für:
C-Leg / C-Leg compact
3R20 / 3R36
2
+ 5 mm
Empfohlene Prothesenfüße nach MOBIS für:
Monozentrische Kniegelenke
Grundaufbau* 3
3R106
Zur Nutzung der funktionellen Vorteile der Ottobock
Kniegelenke ist der korrekte Grundaufbau, z. B. im
PROS.A. Assembly oder L.A.S.A.R. Assembly, wie folgt
erforderlich:
Empfohlene Prothesenfüße nach MOBIS
(Auswahl nach Mobilitätsgrad und funktioneller
Anforderung des Patienten) entnehmen Sie bitte
entsprechender Bedienungsanleitung der Knie­
gelenke.
Empfohlene Prothesenfüße nach MOBIS für:
3R93 1M10 Adjust, 1H32-1H40 Normgelenkfuß,
1S101-1S103 SACH+-Fuß, 1D10 / 1D11 Dynamik Fuß,
1A30 Greissinger Plus, 1D35 Dynamic Motion oder
1C30 Trias
(Auswahl nach Mobilitätsgrad und funktioneller
Anforderung des Patienten)
(Auswahl nach Mobilitätsgrad und funktioneller
Anforderung des Patienten)
+ 5 mm
3R93 / 3R93-1
– 10 mm
3R95 / 3R95=1
– 15 mm
C-Leg
5 mm
C-Leg compact
5 mm
„–“ = Rückverlagerung
Empfohlene Prothesenfüße nach MOBIS für:
Empfohlene Prothesenfüße nach MOBIS
C-Leg / 1D10 Dynamik Fuß, 1M10 Adjust,
C-Leg compact 1A30 Greissinger plus, 1D35 Dynamic Motion, 1C30 Trias, 1C40 C-Walk, 1E56 Axtion, 1E57 Lo Rider, 1C60 Triton, 1C61 Triton
Vertical Shock, 1C62 Triton Harmony,
1C63 Triton Low Profile oder 1C64 Triton Heavy Duty
(Auswahl nach Mobilitätsgrad und funktioneller
Anforderung des Patienten) entnehmen Sie bitte
entsprechender Bedienungsanleitung der Knie­
gelenke.
1
Fußmitte in Bezug zur Aufbaulinie 30 mm vorver­
lagern (Aufbauempfehlung aus Bedienungsanleitung des Knie­gelenkes und des Fußes
beachten).
2
Effektive Absatzhöhe plus 5 mm (Aufbau­
empfehlung aus Bedienungsanleitung des Fußes
beachten) und Fußaußen­stellung einstellen.
3
Aufbaubezugspunkt (bei monozentrischen Gelen­
ken = Drehachse; bei polyzentrischen Gelenken =
vordere obere Achse) gemäß Aufbauempfehlung
des Kniegelenkes zur Aufbaulinie positionieren.
Knie-Boden-Maß und Knie-Außenstellung (ca. 5°
werden durch Haltebit vorgegeben) beachten.
Empfohlene sagitale Positionierung des Aufbau-
bezugspunktes: 20 mm oberhalb des Kniespaltes.
4
Fuß mit Kniegelenk mittels Rohradapter verbinden.
5
Lateral die Mitte des Schaftes durch einen mittigen
proximalen und distalen Punkt kennzeichnen.
Linie durch beide Punkte vom Schaftrand bis zum
Schaftende anzeichnen.
6
Schaft so positionieren, dass die Aufbaulinie auf
den proximalen mittigen Punkt trifft. Die Schaft­
flexion auf 3 – 5° einstellen, dabei individuelle
Situation (z.B. Hüftbeugekontrakturen) und das
„Tuber-Boden-Maß“ berücksichtigen.
7
Schaft und Modular-Kniegelenk mittels Adapter
verbinden.
Statischer Aufbau mit
L.A.S.A.R. Posture
(Auswahl nach Mobilitätsgrad und funktioneller
Anforderung des Patienten)
Belastungslinie
Belastungslinie
– 35 mm
– 10 mm
– 10 mm
2
vordere
untere Achse
1
– 35 mm
2
vordere
untere Achse
1
Statischer Aufbau* 2
Statischer Aufbau* 2
3R20 / 3R36
– 35 mm
3R15 / 3R49
– 40 mm
3R21 / 3R30
– 35 mm
3R17 / 3R33
– 45 mm
3R23 / 3R32
– 35 mm
3R22 / 3R34
– 45 mm
3R46
– 35 mm
3R40 / 3R41
– 45 mm
3R55
– 35 mm
3R80
– 35 mm
3R60 EBS
– 10 mm**
3R90 / 3R90-1
– 40 mm
3R60 EBSpro
– 10 mm**
3R92 / 3R92-1
– 40 mm
3R72
– 35 mm
3R93 / 3R93-1
– 40 mm
3R78
– 35 mm
3R95 / 3R95=1
– 45 mm
3R106
– 35 mm
C-Leg
– 30 mm
C-Leg compact
– 30 mm
„–“ = Rückverlagerung
*) nach Prof. Blumentritt
**) Aufbaubezugspunkt ist
vordere untere Achse
Belastungslinie
Belastungslinie
– 40 mm
– 40 mm
2
Aufbaubezugspunkt
1
– 30 mm
– 30 mm
2
Aufbaubezugspunkt
1
„–“ = Rückverlagerung
Nach dem Grundaufbau der dargestellten Oberschen­
kel-Prothesen wird der statische Aufbau mit dem
L.A.S.A.R. Posture durchgeführt. Um eine ausreichen­
de Sicherheit bei gleichzeitig leichter Einleitung der
Schwungphase zu erzielen, gehen Sie wie folgt vor:
1
Zur Ermittlung der Belastungslinie tritt der
Oberschenkel­amputierte (mit Schuhen) mit der
prothetisch versorgten Seite auf die Kraftmess­
platte des L.A.S.A.R. Posture und mit dem ande­
ren Bein auf die Höhenausgleichsplatte. Dabei
die Prothesenseite ausreichend belasten
(> 35 % Körpergewicht).
2
Aufbau ausschließlich durch Änderung der Plan­
tarflexion so anpassen, dass die Belastungslinie
(Laserlinie) vor dem Aufbaubezugspunkt (Aus­
nahme 3R60, s. Abb.) gemäß Aufbauempfehlung
des Kniegelenkes verläuft.
3
Die dynamische Optimierung während der Gang­
probe durchführen. Dabei sind häufig folgende
Aspekte zu beachten und ggf. anzupassen:
• Schaftflexionsstellung durch Überprüfung
der Schrittlängensymetrie (Sagittalebene)
• Adduktionsstellung des Schaftes und M-L Posi­
tionierung des Schaftadapters (Frontalebene)
• Rotationsstellung der Kniegelenkdrehachse
und Außenstellung des Prothesenfußes (Trans­
versalebene)
4
Abschließend Dokumentation des Versorgungs­
ergebnisses, z. B. mittels der BewegungsanalyseSoftware „Dartfish“, erstellen.
*) nach Prof. Blumentritt
© Ottobock · 646F219=D-10-1210
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