close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

50240 Cortina pdf free

EinbettenHerunterladen
PFARRBRIEF
St. Peter u. Erasmus Geiselhöring
16.11. – 30.11.2014
17/14
1
Liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene unserer Pfarrei!
Ja, eigentlich ist jetzt die „staade Zeit“, weil „draußen“ nicht mehr so viel los ist. Sollte es
dann doch mal Winter werden, tut uns das warme und lichtvolle Zuhause sehr wohl.
Zuhause sein, ein Zuhause haben, lässt dankbar sein – gerade angesichts so vieler Flüchtlinge
weltweit und auch bei uns.
Wenn wir über die Zustände in der Welt oftmals so ohnmächtig scheinen, so könnten wir
mehr unser „Zuhause in unserem Glauben“ bemühen. Dafür feiern wir das Kirchenjahr.
Christus, der König aller Zeiten, will unser Wegweiser sein. Er weicht dem „Kreuz“ dieser Welt
nicht aus, auch nicht der Krippe im Stall, auch nicht der Flucht nach Ägypten. ER wird einer
von uns, damit wir uns hinter ihm einreihen und ihm nachfolgen.
So tragen wir unsere Sorgen um den Frieden in der Welt am Buß- und Bettag (19. 11.) vor
den Herrn. Die beginnende Adventzeit ruft uns zur Wachsamkeit (siehe oben). Nehmen wir
in dieser Vorbereitungszeit nicht schon alles vorweg, sondern feiern wir Weihnachten
festlichst am 24./25. Dez. und zwei Wochen hinterher.
Eine gesegnete Zeit wünscht Euch / Ihnen Euer/Ihr
Pfr. Josef Ofenbeck.
Sonntag, 16.11.2014 –
33. Sonntag im Jk.
Diasporasonntag/-kollekte - Volkstrauertag
8.00 h
Pfarrmesse
9.20 h
Aufstellung des Gedenkzuges am alten Kriegerdenkmal an der Straubinger Straße
9.25 h
Abmarsch des Gedenkzuges zum Ehrenmal an der Bahnhofstraße
935 h
Totengedenken am Kriegerdenkmal
10.00 h
Hl. Messe - mitgestaltet vom Kirchenchor –
Inge Schuller für verstorbenen Ehemann
Familie Hauner für verstorbene Barbara Petschl und Ralf Drechsel
18.00 h in der Hadersbacher Mariä Himmelfahrtskirche: Hl. Messe
2
16. November 2014 - Lesejahr A
1.
Lesung: Spr 31,10-13.19-20.30-31
2.
Lesung: 1. Thessalonicher 5,1-6
Evangelium: Matthäus 25,14-30
Wir bitten um Rückgabe der Baby-Flaschen zugunsten der Aktion Hilfe statt Abtreibung spätestens
16.11.2014 bzw. im Pfarrbüro am 17.11.2014 vormittags zu den Bürozeiten!
Den Nikolausdienst organisiert wieder die Geiselhöringer Kolpinggruppe. Fabian
Obstbaum nimmt ihre Anmeldung unter 09423/1802 ab 17.30 Uhr entgegen.
Ein herzliches Vergelts Gott für Ihre großzügigen Gaben anlässlich der Weltmissions-Kollekte: Aktion
Minibrot: 150,20 €, Kirchenkollekte: 879,03 €.
19. November: Hl. Elisabeth
Patronin der Witwen und Waisen,
der Bettler und Kranken,
der unschuldig Verfolgten
und Notleidenden.
Sinnbild der Nächstenliebe.
Montag, 17.11.2014
18.30 h
Hl. Gertrud v. Helfta
Rosenkranz
19.00 h! Hl. Messe
Ottilie Weigel für verstorbene Eltern und für verstorbene Brüder
3
Dienstag, 18.11.2014
Weihetag der Basiliken St. Peter und St. Paul zu Rom
18.00 h
Anbetungszeit vor dem eucharistischen Herrn
18.30 h
Rosenkranz
19.00 h Hl. Messe
Therese Ramsauer für verstorbenen Ehemann und Vater
Maria Bräu für verstorbenen Ehemann Alfons und für verstorbenen Sohn Rudi
Inge Braun für verstorbenen Vater
Mittwoch, 19.11.2014
9.00 h
Hl. Elisabeth v. Thüringen/Buß- und Bettag
Hl. Messe
Hl. Messe für verstorbene Angehörige der Familie Kraus
Altötting-Fußwallfahrer für verstorbenen Anton Schmaderer
Günter Braun für verstorbene Eltern
anschl. bis 10.00 Uhr Anbetung vor ausgesetztem Allerheiligsten
16.00 h Kasperle-Theater im Pfarrheim St. Peter
(Einlass ab 15.30 Uhr) (Es wird ein Unkostenbeitrag erhoben)
19.00 h Ökumenische Wortgottesfeier/Friedensgebet
zum Buß- und Bettag in der Pfarrkirche St. Peter
- mitgestaltet vom Kirchenchor Alle Pfarrangehörigen sind herzlich eingeladen!
4
Donnerstag, 20.11.2014
16.00 h 7. Weggottesdienst für die Erstkommunionkinder
Alle Erstkommunionkinder sind mit ihren Familien recht herzlich
eingeladen!
18.00 h Hl. Messe
Lydia Riedl für verstorbenen Ehemann zum Sterbetag
Waltraud Wensauer für verstorbene Eltern zum Sterbetag
anschl.
Rosenkranz/Gebetskreis im Pfarrheim St. Peter
Freitag, 21.11.2014
Unsere liebe Frau in Jerusalem
15.30 h im Seniorenheim: Hl. Messe
Familie Waltraud Jungmayer für verstorbene Katharina Flötzl
19.00 h Rückschau auf die Kolping-Leipzigfahrt im Pfarrheim St. Peter
Samstag, 22.11.2014
Hl. Cäcilia
15.30 h
im Seniorenheim: Rosenkranz
17.30 h
Beichtgelegenheit
18.00 h! Hl. Messe
Maria Artmann für verstorbene Eltern, für verstorbene Schwester und für verstorbene Nichte
Familie Hambauer für verstorbene Balbina und Vinzenz Schmid
Geschwister Voit für verstorbenen Vater
Familie Reinhard Stadler für verstorbene Eltern
Marie Hien für verstorbenen Ehemann
Traudl Jeserer für verstorbene Eltern und für verstorbenen Bruder Josef Werl
Familie Waltraud Jungmayer für verstorbenen Ehemann und Vater Ludwig
5
Christkönigssonntag - Lesejahr A
1. Lesung: Ezechiel 34,11-12.15-17
2. Lesung: 1. Kor 15,20-26.28
Evangelium: Matthäus 25,31-46;
…Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den
Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie
voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. …
Sonntag, 23.11.2014 - Christkönigssonntag
8.00 h Pfarrmesse
10.00 h Hl. Messe mit Ministranten-Neuaufnahme
- mitgestaltet vom Kirchenchor Therese Ramsauer für verstorbene Mutter, für verstorbene Schwester Christa
und für verstorbenen Schwager Erich
Maria Krempl für verstorbene Mutter zum Sterbetag
Carola Glaser, geb. Hofmann, für verstorbene Familienmitglieder
Bitte beachten: Ab heute liegt die Liste zum Frauentragen auf
wir bitten um Eintragung und zahlreiche Beteiligung!
Ich höre das heutige Evangelium, und mir geht auf, dass von mir im Leben „eigentlich“ nichts
Übermenschliches gefordert wird. Eigentlich kann das jeder tun. Es kommt allein auf den wachen Blick an für
das, was meine Mitmenschen jetzt gerade nötig haben. Und auf meine Absichtslosigkeit.
6
Ausgelegt!
Gedanken zum Sonntagsevangelium Matthäus 25,31-46:
So einfach ist es, das ewige Leben zu verlieren. Wenn ich dieses Evangelium lese oder höre, gehen
meine ersten Gedanken immer in die gleiche Richtung: Was habe ich alles nicht getan, wie oft habe
ich versagt, als meine Liebe gefordert war? Und das Evangelium versetzt mich in Unruhe, auch ein
wenig in Angst. Doch ich kann meinen Standpunkt auch wechseln: So einfach ist es, das ewige
Leben zu gewinnen. Und ich kann mich beim Lesen oder Hören des Evangeliums fragen: Was habe
ich alles Gutes getan, wie oft habe ich geliebt? Nicht um dann selbstzufrieden und genügsam die
Hände zu verschränken oder mir auf die Schulter zu klopfen, sondern um weiter zu lieben, weiter
Gutes zu tun. Weil es so einfach ist, das ewige Leben zu gewinnen. In einem Werbespot sagt der
BVB-Trainer Jürgen Klopp sinngemäß: Nicht die Angst zu verlieren, sondern die Lust am Gewinnen
motiviert zu Höchstleistungen. Die Lust daran, das ewige Leben zu gewinnen, motiviert mehr zu
Liebe und Engagement, als die Angst es zu verlieren. Und macht viel mehr Freude.
Peter Kane
Montag, 24.11.2014
18.30 h
Hl. Andreas Dung-Lac. und Gefährten
Rosenkranz
19.00 h Hl. Messe
Barbara Zirnsak für verstorbene Eltern
Dienstag, 25.11.2014
Hl. Katharina v. Alexandrien
18.00 h
Anbetungszeit vor dem eucharistischen Herrn
18.30 h
Rosenkranz
19.00 h Hl. Messe
Andrea Amann und Rosemarie Große für verstorbene Tante Rosa Wissinger
Jürgen und Claudia Englisch für verstorbenes Ehepaar Franziska und Otto Faltermeier
Inge Braun für verstorbene Mutter
20.00 h Kolping-Vorstandsitzung im Pfarrheim St. Peter
7
Mittwoch, 26.11.2014
Hl. Konrad u. hl. Gebhard
9.00 – 10.00 h Anbetung vor ausgesetztem Allerheiligsten
18.30 h
Rosenkranz –
19.00 h Hl. Messe
Schwimmfreunde für verstorbene Fanny Faltermeier
Freunde für verstorbenen Franz Englbrecht
Elisabeth Schlesinger für verstorbene Fanny Faltermeier
Günter Braun für verstorbene Eltern
Mathilde Pfaller für verstorbenen Bruder
Warte nicht auf das Jüngste Gericht!
Du stehst jeden Tag vor deinem Richter.
Albert Camus
Donnerstag, 27.11.2014
16.00 h 8. Weggottesdienst für die Erstkommunionkinder
Alle Erstkommunionkinder sind mit ihren Familien recht herzlich
eingeladen!
18.00 h Hl. Messe
Luise Hüttl für verstorbene Eltern und für verstorbene Schwiegereltern
Ottilie Weigel für verstorbenen Ehemann und für verstorbenen Sohn Ossi
anschl.
Rosenkranz/Gebetskreis im Pfarrheim St. Peter
19.45 h Ökumenisches Bibelgespräch im evangelischen Gemeindezentrum, Auenstraße.
Freitag, 28.11.2014
15.30 h im Seniorenheim: Hl. Messe
Anna Patzak für verstorbenen Ehemann
Marianne Schütz für verstorbenen Ehemann und für verstorbene Angehörige
8
Samstag, 29.11.2014 – Sel. Friedrich
von Regensburg
15.30 im Seniorenheim: Rosenkranz
17.30 h
Beichtgelegenheit
18.00 h Engelamt mit Adventkranzsegnung
Martha Janker für verstorbenen Ehemann und Vater zum Sterbetag
Familie Hermann Rohrmayr für verstorbene Angehörige Zierer
Imelda Oswald für verstorbene Angehörige
Familie Grötsch für verstorbenen Hannes Berger
K. u. E. Baumann für verstorbene Maria Grüneisl
Irmgard Niedermeier für verstorbenen Vater und für verstorbene Schwester zum Sterbetag
Leni Buchner für verstorbenen Ehemann und für verstorbene Tochter zum Sterbetag
Sonntag, 30.11.2014 – 1. Adventsonntag
8.00 h Pfarrmesse
10.00 h Engelamt
Anna Lottner für alle verstorbenen Angehörigen
Familie Löw für verstorbenen Ehemann und Vater
Marianne und Ottmar Riedl für verstorbenen Ehemann und für verstorbene Geschwister
Hermine Seitz für verstorbenen Ehemann
11.00 h Bambinigottesdienst
Alle Familien sind mit ihren Babys/Kleinkindern recht herzlich eingeladen!
18.00 h Adventvesper
9
Erster Advent - Lesejahr B
1. Lesung: Jesaja 63,16b-17.19b; 64,3-7
2. Lesung: 1. Korinther 1,3-9
Evangelium: Markus 13,24-37:
…In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr
kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn
er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!....
Ausgelegt!
Gedanken zum Sonntagsevangelium Markus 13,24-37:
Muss das denn sein? Diese harschen, erschreckenden Worte zum Beginn des Advents? Diese Zeit soll doch schön sein, ein
bisschen sentimental, gemütlich, ruhiger, friedlicher. Das ganze Jahr leben wir in Hab-Acht-Stellung, weil so viel von uns gefordert
wird, wir kaum Zeit zum Verschnaufen finden. Jetzt soll es ruhiger werden – und dann diese Aufforderung: Seid wachsam. Muss das
sein?
Ja, es muss sein, gerade jetzt muss es sein, weil ich Gefahr laufe, eingelullt zu werden von mir selbst und allem um mich herum;
gerade jetzt, wo ich hoch konzentriert und sensibel sein muss. Gott kommt. Er ist vor zweitausend Jahren in Bethlehem Mensch
geworden; er möchte täglich in meinem Leben präsent sein; er wird am Ende der Zeiten kommen. Gott kommt, das darf ich nicht mit
Friede, Freude, Eierkuchen zukleistern. Alle guten und schönen Bräuche und Traditionen haben ihr gutes Recht – als Hinweise auf
das Wesentliche: Gott kommt.
Wenn ich mich von dieser Wahrheit prägen lasse, wenn ich sie annehme und sie mich verändert, dann darf ich das kommende Jahr
auch mal kürzer treten: Dann muss ich nicht allen Erwartungen genügen, nicht den eigenen und nicht denen anderer, dann darf ich
auch mal Nein sagen, wenn es mir zu viel wird, weil ich das entscheidende Ja gesagt habe: Zu Gott, der immer wieder zu mir
kommen möchte.
Michael Tillmann
Halten wir unseren Glauben durch das Gebet und durch die Sakramente lebendig. Lasst uns wachsam sein,
damit wir Gott nicht vergessen.
Papst Franziskus
Adventlicher Weckruf
Beim Hahnenschrei erkennt Petrus seine Schuld. Der Advent
fordert uns zur Wachsamkeit auf, damit das Kommen des Herrn
beim Hahnenschrei uns nicht überrascht. Advent ist Bußzeit,
Advent ist Zeit zur Umkehr.
10
Ministrantenplan
Woche47/14
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
17.11.14
18.11.14
19.11.14
20.11.14
21.11.14
/
22.11.14
23.11.14
/
/
Bründl
Susanne
Schlag
/
10.00
Lisa
Gabler
10.00
Eric
Leipold
18.00
Pauline
Jungmayer
/
Pauline
Gabler
/
Lucas
Jungmayer
10.00
18.00
/
Alfons
Schneider
Selina
Wodniok
/
Julia
Greß
/
Severin
Setz
/
Jessica
Beck
/
Maximilian
Nebel
/
/
/
/
10.00
/
/
18.00
/
/
/
19.00
/
/
10.00
15.30(S)
/
Julia
Reiser
18.00
15.30(S)
Maximilian
Wodniok
/
Oliver
Girschick
/
/
/
/
18.00
/
Monika
Waas
/
/
/
Jonas
19.00
/
/
/
8.00
11
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
17.11.14
18.11.14
19.11.14
20.11.14
21.11.14
22.11.14
23.11.14
Anna
Bründl
/
/
Theo
Heimerl
/
/
/
Moritz
Yelda
/
/
16.00
/
/
Woche47/14
Brunner
Odicho
Beck
Magdalena
Zeea
10.00
19.00
/
/
Joelle
Bauer
/
Fritzi
Krieger
/
/
/
19.00
8.00
19.00
Simone
Piesch
/
19.00
Emily
Würzinger
/
/
Romy
Brunner
/
/
Sina
Clement
/
/
/
16.00
/
/
Malena
Grahammer
/
David
Griesbeck
/
Samina
18.00
/
/
Patrick
Jungmayer
Jakub
Schuller
10.00
10.00
/
10.00
10.00
/
/
10.00
(S)= Seniorenheim
Liebe Minis!
Der kommende Sonntag soll ein Festtag für uns als Ministrantengemeinschaft sein, wenn wir
Neue in unserer Mitte begrüßen dürfen. Daher würde es mich freuen, wenn möglichst viele/oder
gar alle teilnehmen würden. Eine gute Woche wünscht Euch Euer Pfr. Josef Ofenbeck.
12
Zur Erinnerung – falls noch nicht erledigt: Wir bitten um Ihr „Kirchgeld“
sowie einer Spende für Heizkosten und Kerzen 2014! Es ist auch eine
Überweisung auf die unten angeführten Konten möglich (siehe Spende
Kirchenrenovierung)!
Aufgrund mancher Nachfragen teilen wir gerne unsere Kontonummern für Ihre Spenden
zugunsten der Kirchenrenovierung mit:
Sparkasse Geiselhöring:
IBAN: DE73 7435 0000 0005 6030 80, BIC: BYLADEM1LAH
Raiffeisenbank Geiselhöring:
IBAN: DE98 7436 9088 0000 1171 45, BIC: GENODEF1GPF
Volksbank Geiselhöring:
ÍBAN: DE20 7429 0000 0001 2028 80, BIC: GENODEF1SR1
Im Voraus Vergelts Gott für Ihre großzügigen Gaben!
13
Die charismatische Bewegung bringen viele zunächst mit
evangelischen Frei- und den sogenannten Pfingstkirchen in
Verbindung. Die zum Ende der Sechzigerjahre des letzten
Jahrhunderts aufkommende neue geistliche Bewegung ist jedoch
in allen christlichen Konfessionen beheimatet – so auch in der
katholischen Kirche. Die „Charismatische Erneuerung in der
katholischen Kirche“ umfasst in Deutschland rund 12.000
katholische Christen (www.erneuerung.de) in rund 550 Gebetsgruppen, Hauskreisen und neuen
geistlichen Gemeinschaften (eine formelle Mitgliedschaft gibt es nicht), weltweit bezeichnen sich
rund 120 Millionen Katholiken als charismatische Christen (Internationales Büro der
Charismatischen Erneuerung im Vatikan: www.iccrs.org).
Die „Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche“ gehört zu den neuen Geistlichen
Bewegungen in der katholischen Kirche; sie ist auch durch die Deutsche Bischofskonferenz
anerkannt und die Diözesansprecher/-innen werden durch den jeweiligen Ortsbischof bestätigt.
Was zeichnet diesen geistlichen Aufbruch aus, den viele Menschen als ein Geschenk des Heiligen
Geistes, als ein neues persönliches Pfingsten erfahren? Besonders hervorzuheben sind die
Erfahrung von Gottes Gegenwart und Liebe im eigenen Leben, die Erfahrung, dass Gott am
Menschen durch Gebet und Sakramente handelt und ihm Kraft gibt für die Bewältigung des Alltags.
Und dass Gott jeden Christen mit Gaben und Fähigkeiten beschenkt, um den Glauben zu
verkünden und an einer gerechten Welt mitzubauen. Das
Wort „Charisma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet
„Geschenk“ – Charismatische Erneuerung meint also
zunächst einmal eine von Gott geschenkte Erneuerung.
Zugleich werden die persönlichen Gaben des Geistes – wie
sie zum Beispiel der 1. Korintherbrief (Kap. 12-14) und der
Römerbrief (Kap. 12) nennen – als Charismen bezeichnet.
Papst Franziskus sagte zu der „Charismatischen Erneuerung
in der katholischen Kirche“: „Ich glaube, dass diese
Bewegung der Kirche viel Gutes tut. Ich habe sie immer
gefördert, als ich das Gute gesehen habe, das sie tun. Die
kirchlichen Bewegungen sind eine Gnade des Heiligen
Geistes. Deshalb glaube ich, dass die Bewegung der
Charismatischen Erneuerung ... der Kirche nützt. Sie
erneuert uns.“
14
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
29
Dateigröße
3 663 KB
Tags
1/--Seiten
melden