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Alles Walzer! - PDF eBooks Free | Page 1

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kulturHH_11_2014_U4_titel_kulturHH_11_2014_U4_titel 21.10.14 14:55 Seite 1
KULTUR // HAMBURG Herbst // Winter 2014 // 2015
PHILHARMONIKER
HAMBURG
6,90 EURO
KULTUR // HAMBURG
Das Magazin mit allen Highlights der Saison
Shows // T
he
Klassik // Ja ater
zz // Pop
Museen //
Galerien
Simone Young (Foto: Kasskara)
Herbst // W
in
2014 // 201 ter
5
187. Konzertsaison
23./24. Nov KATIA & MARIELLE LABÈQUE
14./15. Dez BORIS BEREZOVSKY 31. Dez SIMONE YOUNG
11./12. Jan PINCHAS ZUKERMAN 8./9. Feb SIR ROGER NORRINGTON
1./2. März SIMONE YOUNG 19./20. April MIDORI
17./18. Mai CÉDRIC TIBERGHIEN & SIMONE YOUNG
14./15. Juni SIMONE YOUNG & KLAUS FLORIAN VOGT
WWW.PHILHARMONIKER-HAMBURG.DE
JETZT NEU
IM STAGE THEATER
AN DER ELBE
H A M B U R G – W E LT D E R M U S I C A L S
kulturHH_11_2014_U2_U3_kulturHH_11_2014_U2_U3 21.10.14 14:30 Seite 1
3
SAISON 2015
KULTUR AM KANAL –
MUSIK AM WASSER
Lengemann Verwaltungs GmbH · Blohmstraße 22 · 21079 Hamburg
„DIE AUFREGENDSTE
VERANSTALTUNGS-LOCATION
IM HAMBURGER SÜDEN!“
2506 m
radikale
resonanz
Klassik. Klub. Konzerte.
Jetzt im Bunker auf St Pauli.
ERÖFFNUNG
30./31. MAI 2015
Die nächsten Konzerte:
31. Oktober 2014, 21 Uhr
Eröffnung
28. November 2014, 21 Uhr
urban string: »shine«
ABOS, TICKETS, VERMIETUNG
18. & 19. Dezember 2014, 21 Uhr
urban string: »jauchzet!«
speicher-am-kaufhauskanal.de
resonanzraum.club
kulturHH_s03_vorwort-mg_kulturHH_s03_vorwort 20.10.14 16:33 Seite 3
//
KULTUR // HAMBURG
Mitten
ins Herz
Wer Neues schaffen wollte, für den hieß es in Hamburg seit
Jahren: Auf zum Sprung über die Elbe! Da war mehr Platz
als in der Stadt für neue Theater, mehr Raum für die Kunst,
die sich ja – gerade wenn sie zeitgenössisch ist, spannend und
jung – gern mal ausdehnt, auflehnt und aus dem Rahmen
fällt. Zugegeben, im Gängeviertel erkämpften sich Künstler
ihren Platz. Aber sie bleiben Exoten im dramatisch verdichteten
Stadtraum, in dem die Nischen immer weniger werden. Da
kann man sich besonders freuen, wenn die Kultur es hinbekommt, noch Neues zu schaffen oder aber Altes aufzuwerten,
umzunutzen, neu zu denken und mit Leben zu füllen. Ob es
die etablierten Institutionen sind wie die Kunsthalle oder
die Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen, die momentan
Struktur und Substanz mit großen Modernisierungen verbessern. Ob es ein privater Entertainmentkonzern mit Schwerpunkt Musical ist, der in den denkmalgeschützten Großmarkt
ein neues Theater baut. Oder ob es die kleineren, kantigeren
Akteure der Hamburger Kulturszene sind wie das Ensemble
Resonanz, die mit dem gerade eröffneten Resonanzraum im
Bunker an der Feldstraße einen Ort schaffen, der Klassik und
Clubkultur verbinden will, oder die Literaturvereinigung
Macht, die mit dem Nochtspeicher auf dem Kiez einen „Ort
für Musik, Literatur, Tanz und Kunst abseits der Partymeile
und Saufschneise Reeperbahn“ betreibt. Hamburg hat „Das
Wunder von Bern“ – aber es hat 2014/2015 auch ein eigenes
kleines Wunder. Weil eine Kulturmetropole eben nicht nur
Grenzen überschreiten, sondern immer auch im Herzen der
Stadt wachsen muss.
3
kulturHH_s04bis05_inhalt_kulturHH_s04bis05_inhalt Kopie 22.10.14 12:43 Seite 4
Tauberbach (Münchner Kammerspiele u.a.), Foto: Julian Röder © JU/Ostkreuz
KULTUR // HAMBURG
6 //
66 //
WENN ICH
KULTURKÖNIG
VON HAMBURG WÄR …
Ben MiTHA
iMPReSSUM
Titel: © Stage entertainment
8//
Karl Larsson © Karl Larson Foto: Fred Dott
SHOW
WLADiMiR KAMineR
BASTiAn SicK
GöTZ ALSMAnn
ALFOnS
BASTiAn PASTeWKA
20 // THeATeR
OnKeL WAnJA
VenUS iM PeLZ
WinTeRReiSe
BALLeTT: nAPOLi
4
59 // Zeise Kinos
Kati Jünger Vase Fischgräten bunt, Foto: Konrad Jünger
14 // The great Dance of Argentina
54 // Hamburger Kunstverein
Foto: Kim Ferner
40 // Alison Balsom & Festival Strings Lucerne
Foto: The great Dance of Argentina
Foto: © Maker
20 // Hamburger Theaterfestival
48 // MKG Messe
Kunst und Handwerk
28 // MUSiK
BRyAn FeRRy
MARiAnne FAiTHFULL
niLS LAnDGRen
KOnZeRTüBeRBLicK
OPeR UnD KLASSiK
42 // MUSeen
100 JAHRe LeicA FOTOGRAFie
URUGUAy AUF GUARAní
DiALOG iM STiLLen
OH SWeeT POeTRy
kulturHH_s04bis05_inhalt_kulturHH_s04bis05_inhalt Kopie 22.10.14 12:43 Seite 5
LQFRSURGXFWLRQZLWK
ZULWWHQDQGGLUHFWHGE\
Foto: © Stage entertainment
' D Q L H O H )L Q ] L 3D V F D
27 // Rocky – Das Musical
Foto: 20up
+$0%85*&&+
61 // 20up Skybar
50 // KUnST
LiSA OPPenHeiM
MAX BecKMAnn
Lynn HeRSHMAn LeeSOn
GUTe AUSSicHTen
GALeRien
58 // KinO
FiLM iM GeSPRäcH
KUnSTFiLM
POeTRy SLAMS
ALLe KinOS
60 // DOWnTOWn
LeBen UnD
GenieSSen
in HAMBURG
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DeSiGnSHOPS
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KAFFeeHäUSeR
ReSTAURAnTS
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kulturHH_s06bis07_mitha-mg_kulturHH_s06bis07_kulturkoenig 20.10.14 16:35 Seite 6
Fotos: Jahnke u. Marlies Schwarzin/pixelio.de (Hintergrund)
KULTUR // HAMBURG
6
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KULTUR // HAMBURG
Ben Mitha (27), in Hamburg geboren,
ist gelernter Veranstaltungskaufmann und
seit 2014 Mitglied der Geschäftsführung
der Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH.
Mit über 600 Veranstaltungen jährlich gehört
sie zu den wichtigsten deutschen Agenturen.
Wenn ich Kulturkönig
von Hamburg wär …
Ich wünsche mir, dass Hamburg neben den in stetig wachsender
Zahl in die Hansestadt einfallenden Touristenströmen auch die
Bürger in der eigenen Stadt nicht vergisst. Musicaltheater sind
ja im Prinzip eine feine Sache, jedoch sollte eine Weltstadt unter
Kultur mehr verstehen als zunehmende Masseneventisierung und
zu stetigem Wachstum verdammten Besucherzahlen in nur einem
kleinen Bereich eines ansonsten vielfältigen Kulturbetriebs.
Denn gerade an den Tagen im späten September, wenn das
Reeperbahnfestival Musiker, Musikschaffende und Fans aus
aller Welt nach St. Pauli lockt, entsteht eine derart besondere
Atmosphäre, von der die Hansestadt weit mehr als nur diese
vier Tage vertragen könnte – und die jedem
Besucher des Areals in diesen Tagen ein Gefühl
gibt, das unsereiner jeden Tag hat: dass Musik
etwas ungeheuer Spannendes und Verbindendes
sein kann, dass man im Konzert Teil dieser positiven, gemeinsamen Aufregung sein kann. Es gilt,
diesen kleinen Clubs und jungen Bands viel mehr
Ben
Wertschätzung und Unterstützung entgegenzubringen. Denn genau sie sind es, die den
Kulturbetrieb einer Stadt erst ermöglichen und ihn am Leben
halten. Hier sollte seitens der Stadt viel mehr investiert und
gefördert werden – und nicht immer erst dann, wenn der
Protest unüberhörbar laut wird wie im Gängeviertel. Denn
genau dieses Flair ist es, was Hamburg internationale Strahlkraft
entwickeln lässt.
Hamburg muss Möglichkeiten abseits des Mainstream ermöglichen und erhalten. Dazu gehört neben bezahlbarem Wohnraum
auch eine vernünftige Proberaumpolitik. Denn hier entstehen
die Karrieren von morgen, mit denen man sich, haben sie es erst
„geschafft“, ja auch wiederum stadtseitig gern brüstet. Ein
Business Improvement District, den man auf St. Pauli plant,
wird mit Sicherheit für steigende Mieten und Lebenshaltungskosten sorgen, aber eine auf Hochglanz gebürstete Fassade mag
auf den ersten Blick beeindruckend wirken – ohne echtes Leben
bleibt sie (inhalts-)leere Kulisse.
Deshalb kann es nicht sein, dass die Beschwerden einzelner Anwohner in einem Bezirk, der nahezu weltweit für Nachtleben steht,
dazu führen können, dass alteingesessene Clubs, die sich strikt
an vorgegebene Auflagen halten, ernsthafte Probleme bekommen.
Wenn ich mir die neu entstehende Siedlung in Stadtparknähe
ansehe und an unsere Freilichtbühne im Stadtpark denke, die in
diesem Jahr ihr 40. Jubiläum feiert, frage ich mich manchmal,
wie viele weitere Jubiläen wir noch feiern können. Hier darf die
Stadt nicht unfreiwillig zum Kulturverhinderer werden. Und
nicht nur in diesem Bereich: Auch wenn ich sehe, wie viel Müll
nach einem Hansemarathon liegen bleibt, und dem die städtischen
Auflagen gegenüberstelle, wenn wir mal über ein einmaliges
Großevent innerhalb der Stadt nachdenken, kann
ich mich oft nur sehr wundern. So wandern mehr
und mehr große Konzerte nach Hannover ab.
Nächstes Beispiel: Wer Elbphilharmonie sagen
kann, muss erst recht viel mehr kulturelle Vielfalt
Mitha
im Kleinen sagen. Ich habe persönlich nichts
gegen die massive staatliche Förderung des
Bereiches E-Musik; jedoch muss hier zugunsten
einer vitalen Kulturszene umgedacht und der sogenannten
U-Musik letztlich mindestens ebenso viel zugesprochen werden.
Gänzlich absurd wird es, wenn staatlich geförderte Häuser in
einen Preiskampf mit privatwirtschaftlichen Veranstaltern
gehen, den sie zwar gewinnen, jedoch auf Jahre hinaus dafür
sorgen, dass die Preispolitik schweren Schaden nimmt, weil
realistisch kalkulierte Einnahmeerwartungen in keinem
Verhältnis mehr zu den angebotenen Gagen stehen können –
das kann niemals das Ziel von staatlicher Kulturförderung sein.
Und ich wünsche mir für die Hansestadt endlich eine 4 000er
Halle in Zentrumsnähe. So eine Halle fehlt der Stadt dringend
und würde die Konzertvielfalt umgehend bereichern.
Eine Umsetzung all dieser Ideen erfordert Mut und Fantasie
sowohl von Politik als auch Kulturschaffenden. Aber damit nicht
nur auf St. Pauli noch Licht brennt, gilt es, noch sehr vieles viel
besser zu machen.
7
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:12 Seite 8
„Es ist kein Konflikt,
es ist ein Glaube!“
Wladimir Kaminer tourt mit einem neuen Buch: „Coole Eltern leben länger“.
Und das, obwohl der zweifache Vater doch weiß, dass Eltern in jeder Form abgelehnt werden.
Kultur//Hamburg: Herr Kaminer, die Kernaussage Ihres neuen
Buches lautet: Eltern, bleibt cool! Wieso besteht die Gefahr, dass
sie es nicht sind?
Wladimir Kaminer: Ich sage ihnen: Bleibt cool, dann lebt ihr länger!
Der Drang, den Kindern die Welt zu erklären, am liebsten gleich
in einem Tag oder zwei, ist an sich schon kindisch und lächerlich.
Kultur//Hamburg: Ich glaube ja, dass diese alles verstehenden Eltern
heute die Pest sind für die Kinder in ihrer liebevollen Umarmung.
Kaminer: Jeder Mensch braucht einen Konflikt, muss sich reiben
an der Welt, um zu einem Charakter, zu einem Individuum zu
werden. Meine Erfahrung ist, dass Kinder ihre Eltern in jeder
Form ablehnen. Da ist es ganz egal, ob diese Eltern jetzt streng
oder lasch sind in der Erziehung. Diesem Konflikt kann man
mit keiner Umarmung entkommen. Es ist auch kein Konflikt,
es ist ein Glaube! Kinder einer jeden Generation glauben, dass
die Welt schlecht ist und vieles nicht funktioniert. Als Ursache
kann es nur eine Antwort geben: Weil die Menschen der Elterngeneration nicht dazu fähig waren. Aber jetzt, wo endlich die
8
Foto: Katja Hentschel
SHOW // HAMBURG
Richtigen am Werk sind, wird sich die Welt bald ungleich bessern!
Kultur//Hamburg: Früher war die Popmusik für Jugendliche ein
wichtiger Weg, sich abzugrenzen. Das geht heute allerdings nicht
mehr so einfach. Die Eltern kennen in der Regel alle Codes der
Popmusik. Es ist wie im Märchen vom Hasen und dem Igel: Sie
sind immer schon da. Erleben sie das auch so?
Kaminer: In der Musik haben wir eine komplizierte Situation.
Wir hören viel Musik zu Hause, deshalb kennen unsere Kinder
auch aus früheren Zeiten unsere Vorlieben. Aber sie haben ihre
eigenen Interessen. Mein Sohn hört gerne Rap, war gerade beim
Splash!, diesem Rapfestival. Er bestreitet, dass ich etwas davon
verstehe. Meine Tochter war beim Dockville in Hamburg. Wir
haben inzwischen auch die Rollen gewechselt, bekommen viel
mehr Musik von den Kindern, als sie von uns hören. Und ich
muss sagen: Da ist viel Neues dabei.
Interview: Jürgen Wittner
19. 12. + 25. 1. 2015, 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36, Ottensen, fon 040-39 10 70
www.fabrik.de
Haltestelle: Bahnhof Altona, S1, S11, S3
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:13 Seite 9
SHOW // HAMBURG
// Bastian Sick
Kampnagel „Fühlen Sie sich wie zu Hause!“, lädt Bastian Sick sein
Publikum in sein neues Programm ein. Der oft als Deutschlehrer
der Nation bezeichnete Kabarettist wurde als Verfasser der Kolumne
„Zwiebelfisch“ auf Spiegel Online bekannt.
10. 11., 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
Stalburg Theater Man kennt es als „Drüben“, „Zone“ oder „Ossiland“,
das angeblich so magische Land DDR. „Wir hatten ja nichts – außer
Umlaute", sagt Nils Heinrich und kündet von Geschichten aus dem
viel zu oft romantisierten Ostreich.
7. 11., 20 Uhr, Lola, Lohbrügger Landstr. 8, Bergedorf, fon 040-724 77 35
www.lola-hh.de
Haltestelle: Lohbrügger Markt, 12, 137
// Alfons
Foto: Eyk Friebe
// Nils Heinrich
CCH Das Leben auf anderen Planeten ist offensichtlich sehr musikalisch. Die außerirdischen Voca People jedenfalls haben auch
Gefallen an unseren Klängen gefunden und rekapitulieren
die Popgeschichte in einer Kombination aus Gesang und Tanz.
Alma Hoppes Lustspielhaus Seit Mitte der 1990er-Jahre treibt
der Franzose Alfons mit absurden Fragen sein Unwesen in deutschen Fußgängerzonen und zeigt die noch absurderen Antworten
seiner deutschen Interviewpartner dann im Fernsehen. Auf der
Bühne zeigt Alfons – nachdenklicher, politischer und weniger
klamaukig als auf der Mattscheibe – sein neues Programm
„Wiedersehen macht Freunde“.
10. + 11. 12., 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, fon 040-356 90
www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
17.–19. 4. 2015, 20 Uhr, Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstr. 53, Eppendorf
fon 040-55 56 55 56, www.almahoppe.de
Haltestelle: Hudtwalckerstr., U1
// Pigor & Eichhorn
Foto: Yannick Perrin
// Voca People
Polittbüro Pigor & Eichhorn sind ein ungleiches Paar –
aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an! Deswegen
steht das Berliner Duo, das mit vollem Namen „Pigor
singt, Benedikt Eichhorn muss begleiten“ heißt und aus
dem stets fiesen und fies frisierten Thomas Pigor und dem
„gutgelaunten Loser am Klavier“ Benedikt Eichhorn
besteht, bereits seit 1995 gemeinsam auf der Bühne.
Was den Zuschauer da erwartet? Messerscharf formulierte
kabarettistische Texte zu Chansonmusik der unterschiedlichsten Art. Das kann schon mal aggressiver
HipHop sein, Jazz oder billigster Pop. Die Hauptsache
ist ja eigentlich sowieso, was dazwischen passiert, wenn
sich Sänger und Pianist unterhaltsam und intelligent
einen Kleinkrieg liefern – was man allgemein auch als
Hickhack bezeichnen könnte, nennen die Künstler selbst
dann „Salon Hip Hop“. Und mit diesem heimsten sie in
knapp 20 Jahren schon zahlreiche Kabarett- und Kleinkunstpreise ein.
5.–8. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
9
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:13 Seite 10
SHOW // HAMBURG
Foto: Boris Breuer
// Johann König
Laeiszhalle Nach ersten Auftritten in der „Harald Schmidt
Show“ war König Dauergast in „Zimmer frei!“ und schaute
auch regelmäßig bei „Nightwash“ und im „Quatsch Comedy
Club“ vorbei. Doch das ist fast schon Geschichte, denn
mittlerweile ist König so etabliert, dass er die großen Hallen
alleine füllt. Seine Stimme klingt wie ein Sägeblatt, das mit
dem falschen Material konfrontiert wurde und jetzt absolut
unrund durchs Material fährt. Seine Pointen sind von mehr
als erfrischender Doppeldeutigkeit und seine Geschichten
wie die „Mit dem Porsche zum Biosupermarkt“ politisch
wunderbar unkorrekt – ach was, unkorrekt: König sammelt
überhaupt alles, was ihm an Unkorrektem einfällt. So kriegen
wir statt eines erhobenen Zeigefingers beste Unterhaltung,
denn eine eigene Haltung haben die Gäste eines Comedians
wie König eh schon. Das aktuelle Programm titelt: „Feuer im
Haus ist teuer, geh raus“.
21. 3. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Götz Alsmann
Vamos! Kulturhalle/Lüneburg Nach seinem großen Erfolg mit
„In Paris“ entführt uns Deutschlands niveauvollster Showmann auf
den „Broadway“. Mit seiner Band spielt Alsmann Kompositionen
von Cole Porter, George Gershwin, Jerome Kern und vielen anderen.
18. 2. 2015, 20 Uhr, Vamos! Kulturhalle, Scharnhorststr. 1, Lüneburg
www.vamoskulturhalle.de
Haltestelle: Metronom, Lüneburg
// Sebastian Krämer
1. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
Foto: Mena Zoo
Polittbüro Es gibt immer mehr Kabarettisten, die vom Poetry Slam
kommen. So auch Sebastian Krämer. In seinem neuen Programm
präsentiert er gallige Texte mit lieblichen Melodien und bitteren
Wahrheiten.
// Hennes Bender
Goldbekhaus Martin Zingsheims neues Programm „Kopfkino“
demonstriert, wie fit sein Protagonist Assoziations-Hopping
betreibt: Zingsheim lässt sich von seinen Gedanken einfach
hinwegschwemmen.
Schmidt Theater Jochen Malmsheimer nennt ihn das
„Cornichon des deutschen Kabaretts“, anderen ist er eher als
„Comedyhobbit der deutschen Bühnen“ bekannt. Ob sein
Programm „Klein/Laut“ nun eher Comedy oder Kabarett ist:
Die Frage muss sich der Zuschauer selbst beantworten –
große Unterhaltung ist es auf jeden Fall.
6. 11., 20 Uhr, Goldbekhaus, Mohrfurtweg 9, Winterhude, fon 040-278 70 20
www.goldbekhaus.de
Haltestelle: Goldbekplatz, 6
2. 12., 20 Uhr, Schmidt Theater, Spielbudenplatz 24–25/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040-31 77 88 99, www.tivoli.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Martin Zingsheim
10
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Jetzt
wieder in
Hamburg!
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SHOW // HAMBURG
// Jochen Malmsheimer
Polittbüro „Ermpftschnuggn trødå!,“ sagen wir dazu nur – oder:
Durchgeknallt-bissig ist nicht nur Malmsheimers Humor, definitiv
durchgeknallt ist auch der Name des neuen Programms.
3. + 4. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
www.polittbuero.de
Foto: John Kane
// Oliver Polak
// Shadowland
Kampnagel Man muss sie wohl als Tanzmagier bezeichnen,
die Artisten vom Pilobolus Dance Theatre: „Shadowland“ ist
moderner Tanz, gepaart mit ausgetüftelten Lichteffekten.
Ein Schattentheater, das immer wieder als Poesie bezeichnet
wird, die Besucher letztendlich aber ratlos zurücklässt, wenn
sie das, was sie gesehen haben, einordnen sollen. Macht nichts!
22. 12.–4. 1. 2015, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
www.kampnagel.de
Uebel & Gefährlich Nur weil man Comedian ist, immer bloß
rumblödeln? Nö, lieber Lustiges lesen wie aktuell das eigene Buch
„Der jüdische Patient“.
15. 11., 20 Uhr, Uebel & Gefährlich, Feldstr. 66/Bunker, St. Pauli
fon 01573-827 64 69, www.uebelundgefaehrlich.com
Haltestelle: Haltestelle: Feldstraße, U3
// Die drei ???
Planetarium Hamburg „Und der Tornadojäger“ heißt eine brandneue Folge der Kulthörspielreihe, die im Planetarium in 3D-Sound
Premiere feiert.
bis 30. 12., Planetarium Hamburg, Otto-Wels-Str. 1/Stadtpark, Winterhude
fon 040-42 88 65 20, www.planetarium-hamburg.de
Halstestelle: Stadtpark (Planetarium), 179
Deutsches Schauspielhaus Max Goldt ist ein
begnadeter Meister der kurzen Form, seine Texte
Kolumnen zu nennen, ist fast schon ein Sakrileg:
Sie sind mehr – ist ihr Ansatz doch so intelligent
wie ihre Form komisch. Sie sind: Kunst. Literatur.
Das Wort Kolumne wird dem überhaupt nicht
gerecht. Umso erstaunlicher ist, dass Max Goldt
fast ständig unterwegs ist und seine Texte deshalb
meist auch irgendwo in einem Hotel oder ICE
schreibt. So verwundert es auch nicht, dass er gleich
zu Beginn seiner neuen Tour eine Doppel-CD
gleichen Namens rausbringt: „Schade um die schöne
Verschwendung!“ Bringt er jetzt die Reihenfolge
durcheinander, oder benimmt sich Max Goldt
schlicht wie ein Popstar, der auf der Tour sein neues
Produkt promotet? Ich gebe die Frage an Sie weiter.
17. 11., 20 Uhr, Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39
St. Georg fon 040–24 87 13, www.schauspielhaus.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnlinien
12
Foto: Billy & Hells
// Max Goldt
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:13 Seite 13
Foto: Thomas Gruenholz
SHOW // HAMBURG
Foto: Konzertbüro Schoneberg
// Frank Lüdecke
Alma Hoppes Lustspielhaus „Schnee von Morgen“ bringt er
mit und geschickt spannt der Kabarettist dabei den Bogen von
deutschen zu internationalen Themen. Lüdecke, viele Jahre
Mitglied beim „Scheibenwischer“ und „Satire-Gipfel“, geht
aktuell der Frage nach, was zu tun ist, wenn sich die Welt
immer schneller dreht und selbst die Politik nicht mehr hinterherkommt.
23. 11., 20 Uhr, Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstr. 53, Eppendorf, fon 040-55 56 55 56
www.almahoppe.de
Haltestelle: Hudtwalckerstraße, U1
// Bastian Pastewka
und Komplizen
Polittbüro Wer sind The Beuys? Die Jungs von Außensaiter?
Oder die Jungs von Zärtlichkeiten mit Freunden wie beim
Programm „Dreckiges Tanzen“? Und was singt die Jazzröhre
mit der wuchtigen Stimme diesmal? Lieder und Cover … aha.
Es wird also auf jeden Fall überraschend, wenn die Antidiva
ins Polittbüro kommt.
9. 2. 2015, 20 Uhr, St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29–30/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040–47 11 06 66, www.st-pauli-theater.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S3
9.–11. 12., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
Foto: www.annamateur.de
St. Pauli Theater Der erste Hörspielkrimi „Paul Temple und
der Fall Gregory“ von Francis Durbridge galt lange als verschollen. 1949 in Deutschland erstmals ausgestrahlt, war das
Band nach der Sendung irgendwo in den Archiven verschwunden. Bastian Pastewka ist nicht erst seit den „Wixxer“Filmen als Fan von britischen Krimis aus der Nachkriegszeit
bekannt. Jetzt hat er sich die wieder aufgetauchten Fragmente
des Durbridge-Piloten „Paul Temple und der Fall Gregory“
vorgenommen und sie so weit bearbeitet, dass er mit der szenischen Fassung des Hörspiels auf Tournee gehen kann. Mit
dabei: Alexis Kara und Kai Magnus Sting. Inga Busch und
Janina Sachau komplettieren das Team, allerdings nicht auf
der ganzen Tournee. In seinem ersten Fall hat es Paul Temple
mit einem Mädchenmörder zu tun, der sich im Londoner
East End rumtreibt. Das Team um Pastewka wird das Hörspiel
im Rahmen eines Leseabends vortragen. Dass es gut wird,
davon kann man bei dieser Besetzung ausgehen.
// Annamateur & The Beuys
13
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:13 Seite 14
Foto: The great Dance of Argentina
SHOW // HAMBURG
// Kerim Pamuk
Das Schiff Fülle ich jedes Zeitfenster mit Quality Time? Nur eine
von vielen Fragen Kerim Pamuks im neuen Programm „Selfies für
Blindschleichen“. Selbstbespiegelung vom Feinsten!
13., 21. + 22. 11., 24. + 25. 1. 2015, Das Schiff, Holzbrücke 2/Nikolaifleet, Alststadt
Haltestelle: Rödingsmarkt, U3
fon 040-69 65 05 80, www.theaterschiff.de
// Rocko Schamoni
Fabrik Musik, Theater, Film, Disko, Literatur: Hamburgs kulturelle
Allzweckwaffe Rocko Schamoni hat mal wieder ein neues Buch
geschrieben, aus dem er liest: „Fünf Löcher im Himmel“.
// The great Dance of Argentina
5. + 6. 11., 21 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36, Ottensen, fon 040-39 10 70
www.fabrik.de
Haltestelle: Bahnhof Altona, S1, S11, S3
Kampnagel Die renommierten Tänzer Nicole Nau und Luis
Pereyra wollen nicht nur zeigen, dass Argentinien aus mehr als
Tango besteht. Mit ihren Rollen im Programm „Vida“ verstehen
sie sich als Kulturbotschafter. Die Botschaft: Schmerz,
Hoffnung und Freude ihres Volkes. Und auch ein wenig Erotik.
In ihrer Heimat erhielten sie dafür einen Kulturstaatspreis.
Thalia Theater Hamburg ist eine Hochburg des Poetry Slams, beim
Best-of geben Patrick Salmen, Theresa Hahl, Andy Strauß und Jan
Phillip Zymny alles. Außerdem kommt Nico Semsrott, und Michel
Abdollahi moderiert.
17. + 18. 2. 2015, 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
11. 11., 20 Uhr, Thalia Theater, Alstertor 1, Altstadt, fon 040-32 81 40
www.thalia-theater.de
Haltestelle: Jungfernstieg, U1, U2, S1, S3
// Best of Poetry Slam Special
Polittbüro Wir gehen ins Kabarett, um zu lachen?
Unterm Strich ja. Aber das heißt noch lange nicht, dass
die Themen an sich lustig sein müssen. Nico Semsrott
zum Beispiel redet lieber über Deprimierendes in seinem
Programm „Freude ist nur ein Mangel an Information
– Update 1.5“. „Die Depression“, sagte Nico Semsrott
in einem Interview mit der Zeitschrift uMag über die
Grundausrichtung seiner Bühnenfigur, „die Depression
ist repräsentativ für meine Generation. Das Resignative
der Figur ist genau das, was ich spüre, wenn ich mit
Gleichaltrigen spreche.“ Mit dieser Haltung geht der
28-jährige Hamburger auch in sein abendfüllendes
Programm. Semsrott kommt vom Poetry Slam, so
wie viele. Nicht viele aber schaffen es, mit einem solchen
Depriprogramm derart gut zu unterhalten und dabei
auch noch gesellschaftskritisch auf der Höhe der Zeit
zu sein.
22. + 23. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
14
Foto: Fabian Stürtz
// Nico Semsrott
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:13 Seite 15
LIVE
EVENTS
kulturHH_s08bis19_show-mg_kulturHH_s08bis19_show 21.10.14 15:13 Seite 16
SHOW // HAMBURG
// Gerd Dudenhöffer
Foto: handwerker promotion
Alma Hoppes Lustspielhaus Er ist der Prototyp des deutschen
Mittelstandsspießers: stolzer Besitzer eines Eigenheims im
saarländischen Bexbach, verheirateter Vater eines Sohnes,
Hobby-Heimwerker, Mitglied in diversen Vereinen. Er ist
passionierter Biertrinker, ein notorischer Nörgler und Stammgast in der Kneipe Eckstübche. Die Rede ist von Heinz Becker,
der Paraderolle des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer: 1982
für die Bühne entwickelt, bekam der „Becker Heinz“ zehn
Jahre später auch eine eigene TV-Serie, die sechs Staffeln lang
kleinbürgerliche Befindlichkeiten und Marotten aufs Korn
nahm und dafür bis heute von vielen Fans geliebt wird. Bis
2004 war die „Familie Heinz Becker“ auf dem Bildschirm zu
sehen, 1999 unternahm Heinz Becker mit „Tach Herr Dokter!“
sogar einen Ausflug ins Kino. Nun ist Gerd Dudenhöffer –
wie immer mit charakteristischer Batschkapp auf dem Kopf –
wieder solo unterwegs.
13. 11., 20 Uhr, Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstr. 53, Eppendorf, fon 040-55 56 55 56
www.almahoppe.de
Haltestelle: Hudtwalckerstraße, U1
// Rocky Horror Show
28. 5. 2015, 19.30 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
Haltestelle: Messehallen, U2
fon 040-357 66 60, www.elbphilharmonie.de
20.–25. 1. 2015, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, fon 040-356 90, www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
Foto: Klaus Reinert
Laeiszhalle Verdammt, es stimmt tatsächlich. Mit einem
Lächeln auf den Lippen und charmantem Auftreten kann
man die schmerzlichsten Wahrheiten noch als Kompliment
verkaufen. Damit ist natürlich nicht Hagen Rether gemeint.
Nein nein, viel mehr enttarnt der Kabarettist diese Maschen
der Medien und Mächtigen. Was dachten Sie denn jetzt??
CCH Natürlich könnte man sagen, es sei ein Musical.
Aber mal ehrlich: So eine einfache Einordnung greift bei
der „Rocky Horror Show“ wirklich zu kurz. Kultstück,
Mitmachspektakel … das trifft es schon ein bisschen besser,
aber tatsächlich ist der Einfluss nicht zu unterschätzen,
den das skurrile, 1973 uraufgeführte Rockmusical auf die
Popkultur hatte. Richard O’Brien hat mit dem naiven
Liebespaar Brad und Janet und ihrem unfreiwilligen
Abenteuer in Dr. Frank’n’Furters (Lust-)Schloss Geschichte
geschrieben. Es dürfte kaum jemanden geben, der die
Hits wie „Sweet Transvestite“, „I can make you a Man“
und natürlich „Time Warp“ nicht mindestens mitsummen kann – wozu die Verfilmung von 1975 mit Tim
Curry, Susan Sarandon und Meat Loaf natürlich maßgeblich beigetragen hat. Aber weil nichts das Liveerlebnis
übertrifft, ist die „Rocky Horror Show“ auch mit über
40 Jahren auf dem Buckel noch ein Ausgeh-Muss.
// Hagen Rether
16
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SHOW // HAMBURG
Foto: www.timowopp.de
Foto: Viviana Cangialosi
Advertorial
// Timo Wopp
// Donka – Ein Brief an Tschechow
Polittbüro Timo Wopp kommt eigentlich von Varieté und
jongliert mit Bällen genau so geschickt wie mit Worten.
So richtig aber legt Timo Wopp erst los, wenn er die Bälle
weglegt. Inzwischen ist er mit seinem ersten abendfüllenden
Soloprogramm „Passion“ unterwegs und gilt als Shootingstar
des Kabaretts.
CCH Die Compagnia Finzi Pasca um Daniele Finzi Pasca zeigt
in einer zugleich sensiblen und spektakulären Inszenierung eine
von Tschechows Leben und Musik inspirierte Show. Der Autor
und Regisseur arbeitete unter anderem auch schon für den Cirque
du Soleil und entwickelte eine Sprache, die von Clowns ebenso
geprägt ist wie von der zarten, magischen Welt der Akrobatik.
19. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
10. + 11. 2. 2015, 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, Veranstalter:
www.kaenguruh.de
Dammtor, S11, S21, S31
Mehr! Classic präsentiert
GROSSES ERÖFFNUNGSKONZERT
LONDON SYMPHONY
ORCHESTRA
IM NEUEN MEHR! THEATER AM GROSSMARKT
Foto: Ilona Klimek
07. MÄRZ 2015 | 20:00 UHR
// Volker Pispers
Alma Hoppes Lustspielhaus Leicht wird der bärig-knuddelig
wirkende, langsam aber sicher immer grauer werdende Volker
Pispers unterschätzt. Obacht – von einem freundlichen Lächeln
kann er im nächsten Satz schon zum bissigen Schuss wechseln.
Der „gefühlten Wirklichkeit“ haut er auch gerne mal „wirkliche
Wirklichkeit“ in Form von Fakten entgegen.
13.–15. 5. 2015, Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstr. 53, Eppendorf
fon 040-55 56 55 56, www.almahoppe.de
Haltestelle: Hudtwalckerstr., U1
Roman Zaslavsky
spielt Schumann & Liszt
moderiert von
Dietrich Mattausch
GENIALE
Gegensätze
LAEISZHALLE HAMBURG
15. JAN 2015 | 20:00 UHR
Tickets & Infos: www.mehr-classic.de
www.eintrittskarten.de oder 01805-2001*
*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.
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SHOW // HAMBURG
Foto: Melanie Grande
// Tilman Birr
Polittbüro Der Frankfurter kommt von der Lesebühne, er
liest auch in seinen Soloprogrammen fast pausenlos nur
vor. Ein Buch geschrieben hat Birr dann auch noch: den
humoristischen Roman „On se left you see se Siegessäule –
Erlebnisse eines Stadtbilderklärers“. Und doch firmiert das,
was Tilman Birr macht, als Kabarett. So viel zur Auflösung
der Genregrenzen, zu der aktuell auch viele andere
Künstler beitragen. Doch damit nicht genug: Tilman Birr
ist seit dem vergangenen Jahr Besitzer des Deutschen
Kabarettpreises. Bestätigt vom Segen allerhöchster Stellen,
stellt das Multitalent jetzt sein neues Programm „Holz und
Vorurteil – Zwischen Brett und Kopf“ vor, singt dabei wie
immer auch ein paar Liedchen, wie er selbst es ausdrückt,
und tut auch sonst immer nur das, wonach ihm gerade ist.
Hauptsache, es ist lustig – und irritierend-kritisch.
27. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
// The Blues Brothers
CCH Die Originalproduktion aus dem Londoner Westend macht
Station in Hamburg und lässt in ihrer Hommage Hits wie „Think“,
„I’m a Soulman“ und natürlich „Everybody“ wieder aufleben.
5. 1. 2015, 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, fon 040-356 90
www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
Foto: Janine Guldener
// 3 Musketiere – Das Musical
Hamburg Cruise Center Hafencity Mantel und Degen, das muss
man schon mögen, wenn man sich auf diese Musicalversion von
Alexandre Dumas’ Klassiker einlässt. Dazu gibt es Liebe, Macht,
Intrigen – und natürlich eine ganz große Show.
9. + 10. 1. 2015, Hamburg Cruise Center Hafencity, Großer Grasbrook 19, Hafencity
fon 040-30 05 13 93, www.hamburgcruisecenter.de
Haltestelle: Überseequartier, U4
// Andreas Rebers
O2 World Abba, das waren: vier Schweden, zahllose Welthits,
ein einziger Superlativ. Dem will „die größte Abba-Tribute-Show
aller Zeiten“ nun mit Originalmusikern, der Band Waterloo und
einem Symphonieorchester Respekt zollen.
Alma Hoppes Lustspielhaus „Muss man gar nicht!“, könnte
man kontern, wenn Andreas Rebers gleich Programmtitel proklamiert: „Rebers muss man mögen“. Aber natürlich gibt es
schon einiges an Rebers, was man mögen darf. Scharfsinnigen,
schonungslosen, rabenschwarzen Humor zum Beispiel und
satirische Lieder, die zum Lachen und Nachdenken bringen.
3. 3. 2015, 20 Uhr, O2 World, Sylvesterallee 10, Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21, Bus-Shuttle
19.–21. 11., 20 Uhr, Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstr. 53, Eppendorf
fon 040-55 56 55 56, www.almahoppe.de
Haltestelle: Hudtwalckerstr., U1
// Abba The Show
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SHOW // HAMBURG
Rocky Horror Company Limited and BB Promotion GmbH present
WEITERE
SHOWS
// Henning Venske: Das war's!
War's das? – Der Jahresrückblick
2.–11. 1. 2015, 20 Uhr, Alma Hoppes
Lustspielhaus, Ludolfstr. 53, Eppendorf
fon 040-55 56 55 56, www.almahoppe.de
Haltestelle: Hudtwalckerstraße, U1
// Heiße Ecke – Weihnachtsversion
18. 11.–31. 12., Schmidts Tivoli
Spielbudenplatz 27–28/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040-31 77 88 99, www.tivoli.de
// Irish Celtic
6. 1.–11. 1. 2015, CCH, Marseiller Str. 1
Neustadt, fon 040-356 90, www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Die große Schmidt-Wintergala
// Queen + Adam Lambert
20. 11.–4. 1. 2015, Schmidt Theater
Spielbudenplatz 24–25/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040-31 77 88 99, www.tivoli.de
5. 2. 2015, 20 Uhr, O2 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
/// Horst Schroth: Wenn Frauen
fragen – das Beste aus 10 Jahren
26. 11., 20 Uhr, St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29–30, St. Pauli
fon 040-47 11 06 66, www.st-pauli-theater.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21
// TAO
14. 2. 2015, 20 Uhr, O2 World, Sylvesterallee 10
Stellingen fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21, Bus-Shuttle
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S3
// Oh Alpenglühn! Glamour,
// Matthias Deutschmann: Solo 2014 Gaudi und Gesang
28. + 29. 11., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45
St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
// FiL: neue FiL-Show
5. 12., 20 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45
St. Georg, fon 040-28 05 54 67
www.polittbuero.de
Haltestelle: Lohmühlenstraße, U1
// Herr Holm: Stille Nacht
8. + 22. 12., 20 Uhr, St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29–30, St. Pauli
fon 040-47 11 06 66, www.st-pauli-theater.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S3
// Mario Barth: Männer sind
schuld, sagen die Frauen
13. 12., 20 Uhr, O2 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21 und
Bus-Shuttle
// Ingo Appelt:
Frauen sind Göttinnen –
Wir können nur noch beten
15. + 16. 12., 20 Uhr, Schmidts Tivoli
Spielbudenplatz 27–28/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040-31 77 88 99, www.tivoli.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Die Söhne Hamburgs
feiern Weihnachten
16.–23. 12., 20 Uhr, Komödie Winterhuder
Fährhaus, Hudtwalckerstr. 13, Winterhude
fon 040-48 06 80 80
www.komoedie-hamburg.de
Haltestelle: Hudtwalckerstraße, U1
26. 2.–31. 3. 2015, Schmidt Theater
Spielbudenplatz 24–25/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040-31 77 88 99, www.tivoli.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Atze Schröder:
Richtig fremdgehen
7. 3. 2015, 20 Uhr, O2 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21 und
Bus-Shuttle
// Die größten Musicalhits
aller Zeiten
23. 3. 2015, 20 Uhr, Theater Neue Flora
Stresemannstr. 159, Altona, fon 0180-544 44
www.stage-entertainment.de
Haltestelle: Holstenstraße, S21, S31
// Mirja Boes & Die Honkey
Donkeys: Das Leben ist
kein Ponyschlecken
23. + 24. 3. 2015, Schmidts Tivoli
Spielbudenplatz 27–28/Reeperbahn, St. Pauli
fon 040-31 77 88 99, www.tivoli.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Quatsch Comedy Club
jeden Freitag und Samstag, 20 Uhr
Stage Club, Stresemannstr. 163, Altona
fon 040-43 16 54 60, www.stageclub.de
28.10. - 01.11.14 · Köln
04.11. - 09.11.14 · Zürich
11.11. - 16.11.14 · Basel
19.11. - 14.12.14 · Wien
25.12. - 31.12.14 · Dortmund
02.01. - 04.01.15 · Mannheim
06.01. - 11.01.15 · Bremen
13.01. - 18.01.15 · Düsseldorf
20.01. - 25.01.15 · Hamburg
27.01. - 01.02.15 · Essen
03.02. - 15.02.15 · Berlin
17.02. - 22.02.15 · Stuttgart
24.02. - 01.03.15 · Luxembourg
03.03. - 22.03.15 · München
24.03. - 29.03.15 · Duisburg
31.03. - 12.04.15 · Frankfurt
14.04. - 15.04.15 · Bielefeld
17.04. - 19.04.15 · Oberhausen
Haltestelle: Holstenstr., S11, S21, S31
// Comedyboot
jeden Samstag, 16 Uhr, Schiff Seute Deern
Landungsbrücken, Brücke 2, St. Pauli
fon 01806-57 00 70, www.comedyboot.de
Tickets: 01806 - 10 10 11*
www.rocky-horror-show.de
Haltestelle: Landungsbr., S1, S3, U3
19
*0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf
kulturHH_s20bis25_theater-mg_kulturHH_s20bis25_theater 21.10.14 15:16 Seite 20
THEATER // HAMBURG
// Viel Lärm um viel
Deutsches Schauspielhaus, Thalia Theater, Kampnagel …
Die Hansestadt hat theatermäßig so viel zu bieten, da muss
man gar nicht nach Berlin, Wien oder anderswo schielen. Aber:
Man kann es natürlich. Denn über den Teller- bzw. Stadtrand
zu gucken, ist immer gut. In Kunst und Kultur gilt das von
jeher, und Theater sind ja sowieso nur in zweiter Linie Häuser,
in erster aber Menschen, Stücke und das, was bestimmte
Menschen aus bestimmten Stücken machen. Mit anderen
Worten: Theater ist nie statisch. Und doch ist die Dynamik
nicht immer auch Bewegung. Die träge Masse eines Ensembles,
eines Bühnenbilds, einer ganzen, großen Produktion eben,
braucht einiges an Energie, um sich bewegen zu können. Und
hier treten die Theaterfestivals auf den Plan. Sie sind Rosinenpicker und Anschieber, sie holen und helfen und wecken mit
ihrem Engagement nicht nur die Reiselust der Theaterschaffenden, sondern auch Neugier auf das Neue bei den Theatergängern.
Und weil ein Theaterfestival so gesehen eine rundum gute Sache
ist, darf Hamburg sich ruhig glücklich schätzen, dass das eigene
bereits in die sechste Runde geht – und es auch 2014 wieder
schafft, die hochkarätigen Gastspiele nicht in die Sommerpause
zu kasernieren, sondern ihnen zur quasi besten Sendezeit, also
20
zeitgleich mit der neuen Spielzeit, aber noch vor allgemein
einsetzender Weihnachtslaune, Platz in den großen Theatern
der Stadt einräumt. Das Burgtheater Wien war mit „Die letzten
Zeugen“ und „Zwischenfälle“ im Schauspielhaus zu Gast.
Samuel Finzi und Wolfram Koch spielten in einer Produktion
des Deutschen Theaters Berlin am Thalia im Oktober „Die
Perser“. Ebenfalls vom Deutschen Theater kommt die Produktion „Die Jungfrau von Orleans“, die am 30. und 31. Oktober
auf Kampnagel zu sehen ist. Schön schräg wird es mit der
Familie Flöz und „Infinita“ auf Kampnagel, am 1. November,
am 5. und 6. November wird „Der Diener zweier Herren“ am
Thalia gespielt, bei dem die Züricher Intendantin Barbara Frey
selbst Regie führt. Besonders interessant dürfte für die Hamburger
Lot Vekemans „Gift“ sein (11. + 12. November, St. Pauli
Theater), da das Stück im Januar in einer anderen Inszenierung
am Ernst-Deutsch-Theater zu sehen sein wird. Und last but
not least: als Abschluss krönt Alain Platels sowohl hochgelobte
als aus auch kontrovers diskutierte Performance „Tauberbach“
(Foto) das Festival vom 28. bis 30. November auf Kampnagel.
Hamburger Theaterfestival, bis 30. 11., verschiedene Theater
www.hamburgertheaterfestival.de
Foto: Julian Röder © JU/Ostkreuz
Bei Festivals wird nicht gekleckert, da holt man sich die spannendsten Stücke in die Stadt.
Das Hamburger Theaterfestival tut das nun schon zum sechsten Mal.
kulturHH_s20bis25_theater-mg_kulturHH_s20bis25_theater 21.10.14 15:16 Seite 21
THEATER // HAMBURG
// Wie es euch gefällt
Deutsches Schauspielhaus Christoph Marthaler mag keine Happy
Ends. Man darf also gespannt sein, wie ausgerechnet er Shakespeares
Märchenkomödie inszeniert, an deren Ende eigentlich alle glücklich
und verheiratet sein sollen. Vermutlich wie es ihm gefällt …
Premiere 14. 2., Deutsches Schauspielh., Kirchenallee 39, St. Georg, fon 040-24 87 13
www.schauspielhaus.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnen
// Venus im Pelz
Foto: Barbara Braun
St. Pauli Theater Ein Stück im Stück ist „Venus im Pelz“ von David
Ives: Der Roman von Sacher-Masoch soll zum Broadway-Stück werden, doch Regisseur Thomas droht schon am Casting zu scheitern.
Bis die geheimnisvolle Wanda auftaucht und ihn in die erotischen
Abgründe des eigenen Textes verwickelt. Torsten Fischer führt Regie.
bis 8. 11., St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29–30, St. Pauli, fon 040-47 11 06 66
www.st-pauli-theater.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S3
// Paarungen
Komödie Winterhuder Fährhaus Treffen sich zwei Paare
zum gemeinsamen Abendessen … So fangen sie an, die Dramen
unserer Zeit. Und die Komödien, denn Autor Eric Assous
wirft nicht bloß alte Freunde und eine neue Liebe in den Topf,
sondern gibt noch einen Lottogewinn obendrauf. Mit Katja
Weitzenböck, Peter Prager, Matthias Herrmann und Nina Bott.
Monsun Theater Wiederaufnahme des erfolgreichen Stücks von
Kai Hensel unter der Regie von Hans-Peter Kurr mit Ines Nieri als
Hanna, die glücklich sein könnte – es aber einfach nicht ist und
sich darum Selbstversuchen mit Drogen hingibt.
23. 1.–15. 3., Kom. Winterhuder Fährh., Hudtwalckerstr. 13, Winterhude, fon 040-48 06 80 80
www.komoedie-hamburg.de
Haltestelle: Hudtwalckerstraße, U1
26.–29. 11., 20 Uhr, Monsun Theater, Friedensallee 20, Ottensen, fon 040-390 31 48
www.monsuntheater.de
Haltestelle: Altona, S1, S11, S3, S31
// Welche Droge passt zu mir
Thalia Theater Hebbel oder Wagner? Wenn eine
Bearbeitung der mittelalterlichen Nibelungensage
auf die Bühne gebracht wird, dann meistens in Form
des dreiteiligen Schauspiels von Friedrich Hebbel
von 1861 oder als der vierteilige Opernzyklus „Der
Ring des Nibelungen“, an dem Wagner von 1848 bis
1874 arbeitete. Es wird also monumental, so oder
so. Oder auch so, wie Antú Romero Nunes sich des
Stoffes annimmt, denn der junge Regisseur, seit dieser
Spielzeit Hausregisseur am Thalia Theater, macht
kein „entweder/oder“ draus, sondern ein „und“!
„Der Ring“ ist ein großangelegtes Projekt, das Opernund Schauspielvorlage miteinander verquickt.
„Rheingold/Walküre“ ist der erste Teil, in dessen
Zentrum die Welt der Götter und der Fluch der
Götterburg Walhall stehen. Der zweite Teil „Siegfried/Götterdämmerung“ wird im Januar Premiere feiern.
15. + 16. 11., 4., 13. + 25. 12., 14. 1. 2015, 19 Uhr, Thalia Theater, Alstertor 1, Altstadt
fon 040-32 81 40, www.thalia-theater.de
Haltestelle: Jungfernstieg, U1, S1
Foto: Armin Smailovic
// Der Ring:
Rheingold/Walküre
21
kulturHH_s20bis25_theater-mg_kulturHH_s20bis25_theater 23.10.14 13:51 Seite 22
THEATER // HAMBURG
Foto: Holger Badekow
// Napoli
Staatsoper Hamburg Wer in Hamburg Ballett sagt,
meint: John Neumeier. Das mag zwar jetzt ein wenig verallgemeinernd sein, aber es ist schon ein Fakt, dass man
im Genre um den Chef des Hamburg Ballett kaum
drumrum kommt. Was der mittlerweile 72-Jährige aber
auch nicht mehr für immer will und deswegen schon mal
nach einem Nachfolger Ausschau gehalten hat. Seine
Wahl: Lloyd Riggins (Foto). Der New Yorker, der seit
1987 am Königlich Dänischen Ballett tanzte und seit
1995 in Hamburg, wird ab 2015 Neumeiers Stellvertreter.
Ob er 2019 sein Nachfolger wird, entscheidet die Stadt.
Das romantische Ballett „Napoli“ des dänischen Choreografen August Bournonville versteht er als Hommage
sowohl an den dänischen Ballettmeister Bournonville als
auch an seine Zeit in Dänemark, wo das Ballett seit seiner
Entstehung fast fortlaufend getanzt wird. Der erste und
dritte Akt werden in Bournonvilles ursprünglicher Choreografie gezeigt, der zweite von Riggins choreografiert.
Premiere 7. 12., 18 Uhr, Staatsoper Hamburg, Große Theaterstr. 25
Neustadt, fon 040-35 68 68, www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Stephansplatz, U1; Gänsemarkt, U2
// Bauernhof-Rock
Ohnsorg Theater „Da lachen ja die Hühner“, so der Untertitel, ist
„eine hochdeutsche Rockrevue aus der norddeutschen Tiefebene“.
Will heißen: Bauer, Bäuerin, Schweine und Co. schmettern Welthits
von „I want to break free“ bis „Mamma Mia“.
bis 11. 7. 2015, Ohnsorg Theater, Heidi-Kabel-Platz 1, St. Georg, fon 040-350 80 30
www.ohnsorg.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnen
// Jerry Cotton jagt den New York Ripper
Imperial Theater Das Imperial Theater wird 20 und Jerry Cotton …
noch viel, viel älter. Der weltweit erfolgreiche Krimiheld G-Man
Cotton jagt in deutscher Erstaufführung des „New York Ripper“
einen Serienmörder, dessen Motiv Rätsel aufgibt.
Do., Fr. + Sa., Imperial Theater, Reeperbahn 5, St. Pauli, fon 040-31 31 14
www.imperial-theater.de
Haltestelle: St. Pauli, U3; Reeperbahn, S 1, S3
// Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Kampnagel Sidi Larbi Cherkaoui und Saburo Teshigawara, Weltstars
des zeitgenössischen Tanzes, setzen sich an diesem Doppelabend
mit dem Werden und Vergehen auseinander, es tanzt die Göteborgs operans Danskompani.
Altonaer Theater Das Motto „Wir spielen Bücher“ geht
am Altonaer Theater nun schon in die siebte Saison und
das Konzept geht auf. So war zum Beispiel die Adaption
von Jonas Jonassons „Der Hundertjährige, der aus dem
Fenster stieg und verschwand“ 52 mal komplett ausverkauft.
Mit „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ setzt das Haus
erneut auf einen skandinavischen Bestseller.
17. – 20. 12., Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
ab 2. 11., Altonaer Theater, Museumsstr. 17, Ottensen, fon 040-39 90 58 70
www.altonaer-theater.de
Haltestelle: Altona, S1, S11, S3, S31
// Spirit – Noetic & Metamorphosis
22
kulturHH_s20bis25_theater-mg_kulturHH_s20bis25_theater 23.10.14 13:51 Seite 23
THEATER // HAMBURG
SCHLOSSFESTSPIELE
S C H W E R I N 2 0 15
des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin
LA TRAVIATA
Oper von Giuseppe Verdi | Open air
// Die Verwandlung
Malersaal Kafkas Gregor Samsa, der eines Morgens als riesiges
Insekt erwacht, ist aus der Weltliteratur nicht wegzudenken.
Der ungarische Regisseur Viktor Bodó, der bereits mit seiner
Inszenierung von Kafkas „Der Prozess“ glänzte, bringt „Die
Verwandlung“ im Malersaal auf die Bühne und arbeitet
damit zum ersten Mal in Hamburg.
SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2015
Foto: Falk Schreiber
3. Juli – 9. August 2015
300-123
Tickets: 0385/5
schwerin.de
www.theater-
Foto: © Fabian Hammerl
Premiere 10. 1. 2015, Malersaal, Kirchenallee 39, St. Georg, fon 040-24 87 13
www.schauspielhaus.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnen
Die Pop-Klassik Sensation mit neuem Live-Programm.
ADORO TOUR 2015
// Winterreise
Thalia in der Gaußstraße „Eine spricht im Stillstand“, so
Elfriede Jelineks Quintessenz zu ihrem Stück „Winterreise“,
für das sie 2011 den Mülheimer Dramatikerpreis erhielt und
das in nicht mal vier Jahren bereits in über 20 Inszenierungen
gezeigt wurde. Regisseurin Anne Lenk fügt eine weitere Version
hinzu mit u. a. Lisa Hagmeister, Patrycia Ziolkowska und
Karin Neuhäuser.
Premiere im Januar, Thalia in der Gaußstraße, Gaußstr. 190, Ottensen
fon 040-306 03 90, www.thalia-theater.de
Haltestelle: Gaußstraße, Bus 3
23
25.02.15
26.02.15
28.02.15
01.03.15
03.03.15
04.03.15
06.03.15
07.03.15
HANNOVER
MAGDEBURG
WÜRZBURG
NÜRNBERG
OBERHAUSEN
LINGEN
RANSBACH-B.
SAARBRÜCKEN
08.03.15
10.03.15
11.03.15
12.03.15
14.03.15
15.03.15
16.03.15
17.03.15
WETZLAR
ERFURT
FRANKFURT
BREMEN
ROSTOCK
HAMBURG
LEIPZIG
BIELEFELD
19.03.15
20.03.15
21.03.15
22.03.15
24.03.15
25.03.15
BRAUNSCHWEIG
KEMPTEN
AUGSBURG
STUTTGART
ZWICKAU
BERLIN
TICKETS SIND ERHÄLTLICH UNTER WWW.TICKETMASTER.DE
UND AN ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN
WWW.LIVE-LEGEND.DE
kulturHH_s20bis25_theater-mg_kulturHH_s20bis25_theater 21.10.14 15:16 Seite 24
THEATER // HAMBURG
// Honka – Der Frauenmörder von Altona
Lichthof Theater Das Lichthof-Theater bringt, inspiriert von der
„Dreigroschenoper“, „Chicago“ und „Sweeney Todd“, die gruseligwahre Geschichte des Serienmörders Fritz Honka, der in den
1970ern vier Prostituierte ermordete und die zerstückelten Leichen
in seiner Wohnung in Altona aufbewahrte, als „Hamburger
Heimatoperette“ auf die Bühne.
Foto: Ursula Kaufmann
6., 12., 13.,19., 20., 26. + 27. 12., Lichthof Theater, Mendelssohnstr. 15, Bahrenfeld
Haltestelle: Bahrenfeld, S1, S11
fon 040-85 50 08 40, www.lichthof-hamburg.de
// Manger
// Anyone for Breakfast
English Theatre Say it in English, please! Deutschlands ältestes
professionelles englischsprachiges Theater zeigt Derek Benfields
turbulente Seitensprungkomödie natürlich in der Originalsprache.
20. 11.–7. 2. 2015, English Theatre, Lerchenfeld 14, Uhlenhorst, fon 040-227 70 89
www.englishtheatre.de
Haltestelle: Mundsburg, U3
Kampnagel Essen – französisch „manger“ – das ist das Thema
des neuesten Stücks von Boris Charmatz. Der 41-Jährige
erarbeitete die Choreografie für 14 Tänzer im Auftrag der
Ruhrtriennale 2014 und sagt darüber: „Mich interessiert Essen
als Metapher (…) Wir glauben, wir essen die Chips oder das
Sandwich, aber vielleicht essen wir, um nicht weinen zu müssen.“
Ernst-Deutsch-Theater Ein Mann und eine Frau treffen sich
nach zehn Jahren am Grab ihres Sohnes wieder und versuchen,
ihre Geschichte aufzuarbeiten: Wolfgang Stockmann inszeniert
Lot Vekemans Stück mit Nina Petri und Nicki von Tempelhoff.
30. 1.–1. 2. 2015, 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
15. 1.–15. 2., Ernst-Deutsch-Theater, Friedr.-Schütter-Platz 1, Uhlenhorst, fon 040-22 70 14 20
www.ernst-deutsch-theater.de
Haltestelle: Mundsburg, U3
// Gift. Eine Ehegeschichte
Deutsches Schauspielhaus „Nichts brauchen, nichts
wollen, niemanden lieben“: Lustig geht es nicht
gerade zu in Anton Tschechows „Onkel Wanja“.
Aber das 1899 uraufgeführte Stück ist ja schließlich
auch ein Drama, und das Leben auf dem abgelegenen
Landgut des Kunstprofessors Serebrjaków ist nun mal
primär von Mühsal geprägt. So merkt der chronisch
überarbeitete und längst dem Alkohol verfallene Arzt
Astrow, der dieses Motto ausruft, gar nicht, wie die
Professorentochter Sonja – Zögling seines Freundes
Wanja – ihn anhimmelt. Und Wanja selbst sieht sein
Weltbild wanken, als der Professor, seit Jahren nur
Nutznießer der schmalen Erträge des landwirtschaftlichen Betriebs seiner verstorbenen Frau, plötzlich mit
seiner neuen Frau aufs Gut zieht. Regie führt Karin
Beier, die nach langer Regiekarriere und Intendanz
am Schauspiel Köln seit der Spielzeit 2013/2014
Intendantin des Schauspielhauses ist.
Premiere 16. 1. 2015, Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39
St. Georg, fon 040-24 87 13, www.schauspielhaus.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnlinien
24
Foto: Falk Schreiber
// Onkel Wanja
kulturHH_s20bis25_theater-mg_kulturHH_s20bis25_theater 21.10.14 15:17 Seite 25
Foto: Armin Smailovic
THEATER // HAMBURG
// Die Blechtrommel
Thalia Theater Nihilismus, Blasphemie und Pornografie: Die
Vorwürfe an Günter Grass’ „Blechtrommel“ 1959 waren nicht
wenige. Derbe und gnadenlos legte der Roman um den Jungen,
der freiwillig aufhörte zu wachsen und als scheinbar harmloses
Kind die Welt der Erwachsenen seit den 1920ern beobachtet,
den Finger in die Wunde. Regie bei der Theaterfassung führt
Luk Perceval.
Foto: Wolfgang Kleber
Premiere im März 2015, Thalia Theater, Alstertor 1, Altstadt, fon 040-32 81 40
www.thalia-theater.de
Haltestelle: Jungfernstieg, U1, U2, S1, S3
// Unsere Frauen
Hamburger Kammerspiele Eric Assous, zum Zweiten: Neben
„Paarungen“ in der Komödie Winterhuder Fährhaus kann man
in der Theatersaison 2014/2015 ein weiteres Stück des französischen Autors in Hamburg sehen. Mathieu Carrière (Foto),
Ulrich Bähnk und Dieter Laser diskutieren über Frauen –
und darüber, wie weit man für einen Freund gehen darf.
bis 20. 12., Hamburger Kammerspiele, Hartungstr. 9–11, Rotherbaum, fon 040–413 34 40
www.hamburger-kammerspiele.de
Haltestelle: Hallerstraße, U1
25
theater itzehoe
Theaterplatz
25524 Itzehoe
E-Mail:
theaterkasse@itzehoe.de
www.theater-itzehoe.de
http://mobil.theater-itzehoe.de
kulturHH_s26bis27_advertorial_stage_vs_kulturHH_s26bis27_advertorial_stage 21.10.14 15:18 Seite 26
MUSICALS // HAMBURG
Fotos: © Stage Entertainment
Advertorial
WELTPREMIERE IM NEUEN STAGE THEATER AN DER ELBE
Wunder haben ein neues Zuhause
Mit einer Doppelpremiere wartet die renommierte Stage Entertainment am 23. November 2014 auf. Zeitgleich zu der Eröffnung
des Theaters an der Elbe startet hier auch die Weltpremiere von
DAS WUNDER VON BERN. Mit dem Neubau gelang ein
architektonisches Meisterstück: 10 000 Edelstahlschindeln und
eine bis zu zwölf Meter hohe Glasfassade glänzen im Hamburger
Hafen. Das Innere bietet ein Ambiente für einen unvergesslichen
Abend und den Rahmen für perfekten Theatergenuss. Ein zweigeschossiges Foyer mit offener Galerie und stilvollen Bars sowie
der Saal mit rund 1 800 Plätzen laden zum Musicalgesamterlebnis
ein. Mit DAS WUNDER VON BERN knüpft die Hamburger
Kreativschmiede nahtlos an den Erfolg seiner Eigenproduktionen an. Basierend auf der Verfilmung von Sönke Wortmann,
bringt Stage Entertainment ein Stück deutscher Historie auf die
Bühne. Vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft 1954
erzählt DAS WUNDER VON BERN die bewegende Geschichte
einer Familie, die sich findet, einer Mannschaft, die über sich
hinauswächst, und eines kleinen Jungen mit großen Träumen,
der einen Helden sucht und seinen Vater findet. Die Produktion
26
kulturHH_s26bis27_advertorial_stage_vs_kulturHH_s26bis27_advertorial_stage 21.10.14 15:18 Seite 27
MUSICALS // HAMBURG
Advertorial
Weitere Musicalproduktionen
von Stage Entertainment in Hamburg
DAS PHANTOM DER OPER
Das erfolgreichste Musical der Welt ist
zurück auf der Bühne des Stage Theaters
Neue Flora in Hamburg. Das Meisterwerk,
mit imposanten Bühnenbildern und prunkvollen Kostümen weckt Erinnerungen und
garantiert Gänsehaut – damals wie heute.
beinhaltet alles, was ein Familienmusical auszeichnet: Die Musicalhits „Wunder gescheh’n“ und „Wir beide könnten groß sein“
versprechen Gänsehaut. Die stimmige Dramaturgie und die
perfekt passenden Musikstücke lassen die ganze Emotionalität
des Stoffes spürbar werden. Fußball spielt im Musical eine
Rolle, im Vordergrund steht aber die ergreifende Geschichte
einer Familie. Dennoch ist die Inszenierung des legendäre WMEndspiels energiegeladen und packend. Das Finale findet hochakrobatisch und senkrecht an einer Steilwand statt, indem die
Akteure in speziellen Gurten hängen, opdie eine 360-GradBeweglichkeit erlauben. Das Spielfeld ist eine computergesteuerte
Videoanimation, für die Stage Entertainment extra eine 8 x 16
Meter große LED-Wand gebaut hat. Auf Deutschlands Musicalbühnen hat es so etwas noch nicht gegeben.
Tickets und Informationen unter
www.musicals.de oder der Hotline 01805-44 44*
(14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Ct./Min. mobil).
Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN
Eine farbenfrohe Tierwelt und die
prächtige Schönheit der Serengeti finden
in Hamburgs Hafen statt. Seit 2001 reißt
Disneys Musicalphänomen DER KÖNIG
DER LÖWEN Publikum und Kritiker
gleichermaßen mit.
ROCKY
Noch nie zuvor wurde das Publikum auf
so spektakuläre Weise in die Show einbezogen: Der Boxring fährt mitten in den
Theatersaal und der „Golden Circle“ wird
zum Teil der Bühne – mit Sitzreihen direkt
am Ring. Dieses atemberaubende LiveErlebnis katapultiert das Musical in eine
neue Dimension!
27
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:21 Seite 28
MUSIK // HAMBURG
Das Tingvall-Trio:
Bassist Omar Rodriguez Calvo,
Schlagzeuger Jürgen Spiegel
und Komponist Martin Tingvall
// Überall und irgendwo
Der schwedische Pianist Martin Tingvall spielt Jazz, doch Inspiration findet der Wahlhamburger woanders:
bei Edvard Grieg und AC/DC.
Hits. Wärst du mit deinem Tingvall Trio gerne so erfolgreich
wie er?
Martin Tingvall: Udo ist ja wirklich ein großer Star in Deutschland, der mühelos Stadien füllt. Etwas Vergleichbares gibt es im
Jazz gar nicht. Jazz ist eben Nischenmusik. Nichtsdestotrotz
braucht man in diesem Genre einen gewissen Erfolg, um überhaupt Konzerte geben zu können. Ich bin froh, dass das Tingvall
Trio sein Publikum hat. Bei uns geht es zwar nicht so glamourös wie im Rock oder Pop zu, dafür zeichnet sich die Jazzszene
durch ihre Ehrlichkeit aus.
Kultur//Hamburg: Von Lindenberg hast du ein ganz direktes Kompliment gekriegt. Er nennt dich den „Edvard Grieg des Jazz‘“.
Tingvall: Dahinter steckt eine nette Geschichte. Als ich auf
einem Schiff aufgetreten bin, hat mich keiner anmoderiert.
Weil Udo das nicht gut fand, ist er kurzerhand eingesprungen
und hat mich den Anwesenden als „Edvard Grieg des Jazz‘“ vorgestellt. Tatsächlich haben Griegs Kompositionen einen starken
Einfluss auf mich. Aber er ist nicht der Einzige, der mich inspiriert. Ich ziehe ebenso viel aus der Musik von Coldplay,
AC/DC, Pärt, Chopin oder Mozart. Auch Filme befeuern
meine Kreativität.
28
Kultur//Hamburg: Du hast schon oft Soundtracks komponiert.
Ließe sich aus eurer CD „Beat“ auch ein Film machen?
Tingvall: Die balladeske Eröffnungsnummer „Den Gamla Eken“
– „Das alte Eisen“ – hätte bestimmt das nötige Potenzial für ein
skandinavisches Drama. Nein, besser: Im gesamten Album steckt
ein Roadmovie. Ich stelle mir vor, wie jemand mit dem Auto
durch die Gegend fährt und verschiedene Dinge erlebt. Dabei
begleiten ihn unsere Stücke.
Kultur//Hamburg: … die du wieder in der schwedischen Einöde
geschrieben hast?
Tingvall: Seitdem ich vor zwei Jahren Papa geworden bin, habe
ich weniger Zeit und komponiere mittlerweile überall. Vielleicht entstehen irgendwo beim Soundcheck ein paar Töne, die
ich dann schnell aufnehme. Auch beim Einschlafen oder im
Traum entwickle ich manchmal Klänge. Und sobald ich aufgewacht bin, halte ich sie fest.
Interview aus kulturnews von Dagmar Leischow
17. 12., 20 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Foto: Ralf Dombrowsky
Kultur//Hamburg: Martin, Udo Lindenberg verdankt dir einige
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:21 Seite 29
MUSIK // HAMBURG
// Bryan Ferry
CCH Kinosoundtracks, ein eigenes Jazzorchester und natürlich ganz
großer Pop: Roxy-Music-Gründungsmitglied Bryan Ferry hat in den
vergangenen vier Dekaden die Musiklandschaft wirklich geprägt.
29. 11., 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, fon 040-356 90
www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
// JazzNights: Cassandra Wilson
Foto: Roachford
Laeiszhalle Cassandra Wilson scattet, gurrt und grummelt, nonchalant
legt die temperamentvolle Stimme der US-Sängerin sich über Swing
und Bossa Nova.
1. 12., 20 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Roachford
Mojo Club Zur Ruhe setzen darf sich der Brite Roachford
vorerst nicht. Seine Konzerte reißen das Publikum regelmäßig
zu Begeisterungsstürmen hin, denn der reife Soulpop des
Sängers bringt die Menge zum Grooven. Egal, ob Ballade
oder Radionummer, R'n'B oder Rock: Es steckt Seele in dem,
was der Mann anpackt.
CCH Keine Retrohipster, sondern Originale des Synthiepop sind Vince
Clark und Andy Bell, die sich 1985 zusammentaten und seitdem mit
flimmernden Elektrobeats, hohem Gesang und Bells schrillen Bühnenoutfits überzeugen.
15. 11., 21 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1, St. Pauli, fon 040-319 19 99
www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
7. 12., 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, fon 040-356 90
www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
// Erasure
Kampnagel 2014 feiert Marianne Faithfull ein ganz besonderes Jubiläum: 50 Jahre ist es her, dass ihr musikalisches Talent
entdeckt wurde. Süße 17 war sie, als sie mit dem von Mick
Jagger und Keith Richards geschriebenen Song „As Tears go
by“ berühmt wurde. Aber mit ihren heute 67 Jahren kann
Faithfull natürlich noch auf ganz andere Höhe- und auch
Tiefpunkte ihrer Karriere zurückblicken. Drogen waren in
den wilden Sechzigern genauso ein Bestandteil ihres Lebens
wie Mick Jagger, mit dem sie eine Liebesbeziehung einging.
Neben zahlreichen Erfolgsalben kann Faithfull heute auch
eine beeindruckende Filmografie vorweisen – und trotzdem
darf man auf der Welttournee noch mehr erwarten. „Give my
Love to London“ heißt das neue Album von Marianne
Faithfull, für das sie die Texte mehrheitlich selbst geschrieben
hat und mit großartigen Songwritern wie Nick Cave, Roger
Waters und Anna Calvi zusammengearbeitet hat.
26. 11., 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
Foto: Eric Guillemain
// Marianne
Faithfull
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MUSIK // HAMBURG
// Yusuf/Cat Stevens
CCH Cat Stevens war Geschichte, doch jüngst söhnte Yusuf Islam,
wie der Songwriter sich ab 1977 nennt, sich mit seinem früheren
Leben aus und tourt nun auch mit seinen alten Hits.
23. 11., 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1, Neustadt, fon 040-356 90
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
www.cch.de
Foto: FKP Scorpio
// Art Garfunkel
// Angus & Julia Stone
Große Freiheit 36 Wenn Angus und Julia Stone sich auf der
Bühne Blicke zuwerfen und ihre Stimmen gemeinsam erklingen, spürt man die Vertrautheit. Kein Wunder: Die beiden
sind Geschwister und standen bereits in der Schulband gemeinsam auf der Bühne. Ihre Mischung aus Folk, Blues und
Pop ist beseelt von Harmonie.
10. 11., 20 Uhr, Große Freiheit 36, St. Pauli, fon 040-31 77 78 10
www.grossefreiheit36.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
Laeiszhalle Simon & Garfunkel waren das wohl erfolgreichste
Folkpopduo aller Zeiten, Art Garfunkel war ihre Stimme. Mit eigenen
und alten Hits kommt er für nur zwei Konzerte nach Deutschland.
19. 3. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Branford Marsalis
Kulturkirche Altona Marsalis entstammt gleich einer ganzen Jazzdynastie, spielte bereits für Miles Davis, Sting, Tina Turner und viele
andere sein Saxofon und pendelt zwischen Tradition und Innovation.
24. 11., 20 Uhr, Kulturkirche Altona, Max-Brauer-Allee 199, Altona
fon 040-439 33 91, www.kulturkirche.de
Haltestelle: Holstenstraße, S11, S21, S31
O2 World Wie ernst Mr. Richie es wohl mit dem Titel seiner
Welttournee „All the Hits all Night long“ meint? Also, wenn
er ihn wirklich wahrmachen will, hat er viel zu tun … Allein
seine chartsplatzierten Songs belaufen sich auf mehr als 30
und würden jeden üblichen Konzertrahmen sprengen. Aber
wer sich seit Anfang der 1980er-Jahre immer wieder Gehör
verschafft, hat sicher neben so vielen musikalischen Assen auch
einen Plan im Ärmel – und noch ein paar Extrahits aus der
Zeit vor der Solokarriere, als er mit The Commodores für Songs
wie „Three times a Lady“ und „Easy“ sorgte. Fans können
diese Perlen natürlich nicht nur alle mitsingen, sie dürfen sich
auch freuen, dass Richie für einen Weltstar erstaunlich schnell
wieder Halt in Deutschland macht. Erst 2012 verschlug es ihn
mit der umjubelten Tuskegee-Tour nach Hamburg, wo er
ebenfalls in der O2 World spielte.
19. 2. 2015, 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10, Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21, Bus-Shuttle
30
Foto: Karsten Jahnke Konzertdirektion
// Lionel Richie
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:21 Seite 31
MUSIK // HAMBURG
// Jazz Piano
Advertorial
5. 11., 17. 12., 12. 1. 2015, 24. 3. 2015 + 19. 5. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle,
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Foto: Clive Barda
Laeiszhalle Jazzmäßig passiert in Hamburg gerade richtig viel.
Endlich!, werden Liebhaber des Genres sagen – war schließlich
etwas schläfrig geworden, die Szene der Hansestadt, ein wenig
angestaubt gar. Aber mit dem Elbjazz Festival, das Jazz in die
wahrscheinlich schönste Kulisse holt, die eine Stadt nur bieten
kann, und vielen kleinen, aber regelmäßig stattfindenden
Konzert- und Jamsessionreihen (siehe Seite 35) tut sich was.
Da lässt sich auch die Laeiszhalle nicht lumpen und bietet
dem Jazz eine Toplocation für die Reihe „Jazz Piano“. Das
sind dann natürlich die ganz Großen, die aufspielen. Brad
Mehldau & Chris Thile kommen am 5. 11., am 17. 12. stellt
das Tingvall Trio im großen Saal sein neues Album live vor.
Weitere Künstler sind: Mozdzer/Danielsson/Fresco (12. 1.
2015) und Gwilym Simcock & Yuri Goloubev (24. 3. 2015).
Am 19. 5. 2015 setzen die britischen Jungstars GoGo Penguin
mit ihrem clubinspirierten Powermix der „Jazz Piano“-Reihe
dann die Krone auf.
London Symphony Orchestra
Foto: Ray Greene
// Eröffnung
Mehr! Theater
// Tower Of Power
Fabrik Ihre synkopierten Grooves schmieden Tower Of Power
im Stil der Siebziger, doch klingen sie weder altbacken, noch
sind sie untanzbar. Die US-Amerikaner setzen seit mehr als
45 Jahren auf ihre virtuose Bläsersektion, die nicht selten von
Künstlern wie Phil Collins oder Rod Stewart gebucht wird.
Mit Hits wie „What is hip?“ brannten sich die Soulfunker ins
kollektive Gedächtnis.
14. 11., 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36, Ottensen, fon 040-39 19 70
www.fabrik.de
Haltestelle: Bahnhof Altona, S1, S11, S3
Mehr! Theater am Großmarkt Mehr Theater in der Stadt sind
immer gut! Und im März bekommt Hamburg nicht bloß ein
Theater mehr, sondern das Mehr! Theater. Der Veranstalter
Mehr!Entertainment baut seinen Shows, Musicals und Konzerten
ein feines Theater im ehemaligen Großmarkt in der Banksstraße.
Die Spannbetonarchitektur des 1962 errichteten Gebäudes
steht unter Denkmalschutz, im Inneren entsteht mit Hilfe
von 500 Tonnen Stahl, 350 Kubikmetern Beton und über
100 Kilometern Kabel auf einem Zehntel der 40 000 Quadratmeter Großmarktfläche ein innovatives Theater. Die Möglichkeiten, die sich damit für Veranstaltungen eröffnen, sind einzigartig: Bis zu 20 Meter hohe Decken, eine Bühnenfläche von
320 Quadratmetern, die sich bei Bedarf sogar mehr als vervierfachen lässt, und 2 400 Zuschauerplätze. Zur feierlichen
Eröffnung am 7. März spielt das renommierte London
Symphony Orchestra mit dem Pianisten Roman Zaslavsky,
dirigiert von Gianandrea Noseda.
7. 3. 2015, 20 Uhr, Mehr! Theater am Großmarkt, Banksstr. 28, Altstadt
www.mehr.de, Tickets: www.eintrittskarten.de, Hotline: 01805-20 01
Haltestelle: Hammerbrook (City Süd), S3, S31
31
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:21 Seite 32
MUSIK // HAMBURG
Foto: Jo Gern
// Jan Josef Liefers
& Radio Doria
Kampnagel Jan Josef Liefers, diese treulose Tomate! Da hat
ihm die Band Oblivion jahrelang musikalisch den Rücken
gestärkt und dann wird sie einfach ausgetauscht … Nee, so
isses doch gar nicht: Der Liefers, frisch 50 geworden, ist als
Musiker genauso verlässlich wie als „Tatort“-Zuschauermagnet, und die Band ist dieselbe, sie heißt bloß anders. Weil
der Name Oblivion gar nicht mehr zu haben war, schließlich
heißt schon eine kalifornische Hardrockkapelle so – was nur
ziemlich lange kein Jurist gemerkt hat. Mit der neuen alten
Band Radio Doria spielte Liefers gerade „Die freie Stimme der
Schlaflosigkeit“ ein. Es ist das dritte Album des Schauspielers,
und er hat es gemeinsam mit seinen Musikern geschrieben,
die sich ihre Meriten unter anderem bei Adel Tawil und
Andreas Bourani verdient haben. Man darf also Eingängiges
erwarten, aber auch voller Poesie und Vieldeutigkeit soll das
Album sein – ein traumwandlerischer Trip, auf den Liefers auf
seiner großen Deutschlandtournee live einlädt.
14. 12., 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
// Y'akoto
Fabrik Die in Hamburg lebende Sängerin wurde schon mit Billie
Holiday und Erykah Badu verglichen, versieht ihre Fusion aus
afrikanischem Soul und westlichem Pop aber lieber mit einem
ganz eigenen Etikett: Soul Seeking Music.
14. 12., 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36, Ottensen, fon 040-39 19 70
www.fabrik.de
Haltestelle: Bahnhof Altona, S1, S11, S3
// Elbjazz Festival
Foto: Four Music
Hamburger Hafen Zugegeben, es ist noch ein bisschen hin bis zum
nächsten Elbjazz Festival. Aber Jazzfans sollten jetzt schon mal darauf
achten, Ende Mai keinen Urlaub zu buchen – außer, er geht nach
Hamburg.
29. + 30. 5. 2015, diverse Locations im Hamburger Hafen, www.elbjazz.de
// Pohlmann
// Giora Feidman
Laeiszhalle An Abwechslung kann es dem unablässig tourenden
Weltklasseklarinettisten eigentlich nicht mangeln. Trotzdem kommen
auch mit 77 noch neue Perspektiven für den Künstler hinzu, aktuell
„The Giora Feidman Jazz Experience“.
Fabrik Kaum zu glauben, dass Ingo Pohlmann einst in einer
Maurerlehre Stein auf Stein schichtete, in der Absicht, das
väterliche Bauunternehmen zu übernehmen. Zum Glück
tauschte er die Maurerkelle gegen die Gitarre ein. Seither
bereichert der Wortakrobat die Musikszene mit federleichtem
Deutschpop und einer gehörigen Portion Idealismus.
10. 11., 20 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
17. 12., 21 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36, Ottensen, fon 040-39 19 70
www.fabrik.de
Haltestelle: Bahnhof Altona, S1, S11, S3
32
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 23.10.14 13:57 Seite 33
MUSIK // HAMBURG
Foto: Karsten Jahnke Konzertdirektion
wir fördern film
filmförderung
hamburg
schleswig-holstein
g
www.ffhsh.de
13:57
// Nils Landgren:
Christmas with
my Friends
St. Michaelis Nils Landgren mag Weihnachten – und Weih nachtslieder. Und weil der Mann mit der roten Posaune nicht
bloß einer der besten Jazzer weit und breit ist, sondern auch
noch hochsympathisch, steckt er mit seiner Begeisterung für
weihnachtliches Liedgut das Publikum seit 2006 jedes Jahr
aufs Neue an. Und Landgren kommt nicht alleine: Hinter
den „Friends“ verbergen sich natürlich nicht bloß irgendwelche Bekannten, sondern bekannte Musiker. Vier Alben sind
so bereits entstanden, eines davon noch ganz frisch, erst Ende
Oktober erschienen. Neben den Sängerinnen Jeanette Köhn,
Sharon Dyall, Ida Sand und Jessica Pilnäs und den Instru mentalisten Johan Norberg, Jonas Knutsson und Eva Kruse
wartet das Konzert in Hamburg, das nicht nur den Advent,
sondern auch die Tournee einläutet, mit besonderen Gästen
auf: Die Chorakademie Lübeck wird die Lieder mit ihren
Stimmen bereichern.
1. 12., 20 Uhr, Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1, Neustadt
www.st-michaelis.de
Haltestelle: Stadthausbrücke, S1, S3
33
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MUSIK // HAMBURG
// Darius Rucker
// Bruce Guthro
// Uriah Heep
10. 11., 20 Uhr, Gruenspan, Gr. Freiheit 58
St. Pauli, fon 040-31 79 34 83
www.gruenspan.de
Haltestelle: Reeperb., S1, S2, S3
18. 11., 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36
Ottensen, fon 040-39 19 70, www.fabrik.de
Haltestelle: Bhf Altona, S1, S11, S3
2. 12., 20 Uhr, Große Freiheit 36, St. Pauli
fon 040-31 77 78 10, www.grossefreiheit36.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Fink
// The Gaslight Anthem
// Lacuna Coil
// Carl Carlton: Songs & Stories,
Woodstock & Wonderland
1. 11., 20 Uhr, Alsterdorfer Sporthalle
Krochmannstr. 55, Winterhude
fon 040-428 00 20
www.hamburg-sporthalle.de
12. 11., 20 Uhr, Gruenspan, Gr. Freiheit 58
St. Pauli, fon 040-31 79 34 83
www.gruenspan.de
Haltestelle: Reeperb., S1, S2, S3
19. 11., 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36
Ottensen, fon 040-39 19 70, www.fabrik.de
Haltestelle: Bhf Altona, S1, S11, S3
ROCK/POP
Haltestelle: Ohlsdorfer Str.
(Planetarium), 20
// Staubkind
// Voxxclub
13. 11., 20 Uhr, Knust, Neuer Kamp 30
St. Pauli, fon 040-87 97 62 30
www.knusthamburg.de
Haltestelle: Feldstraße, U3
2. 11., 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36
Ottensen, fon 040-39 19 70, www.fabrik.de
Haltestelle: Bhf Altona, S1, S11, S3
// The Quireboys
4. 11., 20 Uhr, Rock Café St. Pauli
Silbersackst. 27, St. Pauli
www.rock-cafe-hamburg.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Ed Sheeran
6. 11., 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
// 17 Hippies
9. 11., 20 Uhr, Fabrik, Barnerstr. 36
Ottensen, fon 040-39 19 70, www.fabrik.de
// Alexa Feser
14. 11., 20 Uhr, Prinzenbar, Kastanienallee 20
St. Pauli, fon 040-31 78 83 10
www.prinzenbar.net
Haltestelle: St. Pauli, U3
// Motörhead
14. 11., 20 Uhr, Alsterdorfer Sporthalle
Krochmannstr. 55, Winterhude
fon 040-428 00 20
www.hamburg-sporthalle.de
Haltestelle: Ohlsdorfer Straße
(Planetarium), 20
// Chris Rea
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
// Revolverheld
21. 11., 20 Uhr, Stadeum, Schifferstorsstr. 6
Stade, fon 04141-409 10, www.stadeum.de
Haltestelle: Bahnhof Stade, S3;
Stadeum, 2007
// Rodrigo Y Gabriela
21. 11., 20 Uhr, Große Freiheit 36, St. Pauli
fon 040-31 77 78 10, www.grossefreiheit36.de
Haltestelle: Reeperb., S1, S2, S3
// Clueso
8. 12., 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
// Submotion Orchestra
// Jamie T
// La Roux
// Mando Diao
22. 11., 20 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
9. 12., 20 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
15. 11., 20 Uhr, Alsterdorfer Sporthalle
Krochmannstr. 55, Winterhude
fon 040-428 00 20
www.hamburg-sporthalle.de
Haltestelle: Ohlsdorfer Straße
(Planetarium), 20
// Wallace Vanborn
16. 11., 20 Uhr, Logo, Grindelallee 5
fon 040-410 56 58, www.logohamburg.de
Haltestelle: Universität/
Staatsbibliothek, 5
// Son Lux
// In Extremo
23. 11., 20 Uhr, Nochtspeicher
Bernhard-Nocht-Str. 69a, St. Pauli
fon 040-33 39 88 69, www.nochtspeicher.de
Haltestelle: Reeperb., S1, S2, S3
12. 12., 20 Uhr, Docks, Spielbudenplatz 19/
Reeperbahn, St. Pauli, fon 040-317 88 30
www.docks.de
Haltestelle: St.Pauli, U3
// Lamb
// Niels Frevert
29. 11., 20 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
12. 12., 20 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1,
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St.Pauli, U3
// Bastian Baker
// Phillip Boah + The Voodooclub
29. 11., 21 Uhr, Markthalle, Klosterwall 11
Klostertor, fon 040-33 94 91
www.markthalle-hamburg.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Foto: Universal Music
// Thomas Godoj
7. 12., 20 Uhr, Knust, Neuer Kamp 30
St. Pauli, fon 040-87 97 62 30
www.knusthamburg.de
Haltestelle: Feldstraße, U3
22. 11., 20 Uhr, Mojo Jazz Café, Reeperb. 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
29. 11., 20 Uhr, Prinzenbar, Kastanienallee 20
St. Pauli, fon 040-31 78 83 10
www.prinzenbar.net
Haltestelle: St. Pauli, U3
34
// Little Dragon
7. 12., 20 Uhr, Große Freiheit 36, St. Pauli
fon 040-31 77 78 10, www.grossefreiheit36.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// George Ezra
// Linkin Park
10. 11., 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
// Cro
21. 11., 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21
Bus-Shuttle
// Ina Müller
6. 12., 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
14. 11., 20 Uhr, Docks, Spielbudenplatz 19/
Reeperbahn, St. Pauli, fon 040-317 88 30
www.docks.de
Haltestelle: St.Pauli, U3
Haltestelle: Bhf Altona, S1, S11, S3
9. 11., 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1
Neustadt, fon 040-356 90, www.cch.de
// Ida Gard
21. 11., 20 Uhr, Mojo Jazz Café, Reeperb. 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
3. 12., 20 Uhr, Markthalle, Klosterwall 11
Klostertor, fon 040-33 94 91
www.markthalle-hamburg.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
// Beatsteaks
La Roux
2. 12., 20 Uhr, Alsterdorfer Sporthalle
Krochmannstr. 55, Winterhude
fon 040-428 00 20
www.hamburg-sporthalle.de
Haltestelle: Ohlsdorfer Straße
(Planetarium), 20
// Gregor Meyle
14. 12., 20 Uhr, Gruenspan, Große Freiheit 58
St. Pauli, fon 040-31 79 34 83
www.gruenspan.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S2, S3
// Klaus Hoffmann
16. 12., 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Die Fantastischen Vier
17. 12., 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
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MUSIK // HAMBURG
// Die Happy
30. 12., 20 Uhr, Gr. Freiheit 36, St. Pauli
www.grossefreiheit36.de
Haltestelle: Reeperb., S1, S2, S3
// Rea Garvey
26. 1. 2015, 20 Uhr, Alsterdorfer Sporth.
Krochmannstr. 55, Winterhude
fwww.hamburg-sporthalle.de
Haltestelle: Ohlsdorfer Straße
(Planetarium), 20
JAZZ
// Swing Dance Orchestra
11. 11., 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Corvus Corax
// Danish Vibes
31. 1. 2015, 20 Uhr, Markthalle
Klosterwall 11, Klostertor, fon 040-33 94 91
www.markthalle-hamburg.de
13. 11., 20 Uhr, Mojo Club, Reeperbahn 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
Haltestelle: Steinstraße, U1
12. 2. 2015, 20 Uhr, Docks, Spielbudenpl. 19/
Reeperbahn, St. Pauli, fon 040-317 88 30
www.docks.de
Haltestelle: St.Pauli, U3
// Martin Ehlers Trio, Nils Wülker
13. 11., 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Mark Lanegan
// Nina Attal
16. 2. 2015, 21 Uhr, Uebel & Gefährlich
Feldstr. 66/Bunker, St. Pauli
fon 01573-827 64 69
www.uebelundgefaehrlich.com
13. 11., 20 Uhr, Stage Club
Stresemannstr. 163, Altona
fon 040-43 16 54 60, www.stageclub.de
Haltestelle: Holstenstraße
S11, S21, S31
Haltestelle: Feldstraße, U3
// Peter Kraus
// Sarah Ferri
13. 3. 2015, 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1
Neustadt, fon 040-356 90, www.cch.de
15. 11., 21 Uhr, Mojo Jazz Café, Reeperb. 1
St. Pauli, fon 040-319 19 99, www.mojo.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
Haltest.: Dammtor, S11, S21, S31
// Devin Townsend Project
17. 3. 2015, 20 Uhr, Gruenspan
Gr. Freih. 58, St. Pauli, fon 040-31 79 34 83
www.gruenspan.de
Haltestelle: Reeperb., S1, S2, S3
// Tim Bendzko + 4
23. 3. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60,
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// James Last
26. 3. 2015, 20 Uhr, 02 World
Sylvesterallee 10, Stelling., fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
// Omara Portuondo & Roberto
Fonseca feat. Mayra Andrade,
Magia Negra
17. 11., 21 Uhr, Laeiszhalle
J.-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Raphael Gualazzi
25. 11., 20 Uhr, Stage Club
Stresemannstr. 163, Altona
fon 040-43 16 54 60, www.stageclub.de
Haltestelle: Holstenstraße
S11, S21, S31
// Ladies Swing Quartet
8. 12., 19.30 Uhr, Laeiszhalle
J.-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// James Taylor and Band
11. 4. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle, JohannesBrahms-Pl., Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Herbert Grönemeyer
16. 5. 2015, 20 Uhr, 02 World, Sylvesterallee 10
Stellingen, fon 040-88 16 30
www.o2world-hamburg.de
Haltestelle: Stellingen, S3, S21,
Bus-Shuttle
// Mariza
13. 12., 20 Uhr, Laeiszhalle
J.-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Foto: Javi Rojo
// Andreas Bourani
Buika
// Christmas with
Sinatra's Rat Pack
21. 12., 20 Uhr, Laeiszh., J.-Brahms-Pl.
Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Axel Zwingenberger
30. 12., 20 Uhr, Laeiszh., J.-Brahms-Pl.
Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Superfest der Jazzstars
3. + 4. 1. 2015, Laeiszh., J.-Brahms-Pl.
Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Glenn Miller Orchestra
Will Salden
10. 1., 20 Uhr, Laeiszh., J.-Brahms-Pl.
Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
// Jazzraum im Hafenbahnhof
montags, ab 21.30 Uhr, Hafenbahnhof,
Große Elbstr. 276, Altona
www.jazzraum.de
Haltestelle: Elbberg, 112
// Fat Jazz
dienstags, ab 20. 30 Uhr, Golem
Große Elbstr. 14, St. Pauli
www.fatjazz.de
Haltestelle: Fischauktionshalle, 111
// Watch What Happens
mittwochs, 21.30 Uhr, Pony Bar
Allende-Platz 1, Rotherbaum
fon 040-42 83 87 89
www.ponybar.de
Haltestelle: Grindelhof, 5
// Birdland Jam Session
donnerstags, 21 Uhr, Birdland
Gärtnerstr. 122, Hoheluft-West
fon 040-40 52 77
www.jazzclub-birdland.de
Haltestelle: Goebenstraße, 20
Haltestelle: Messehallen, U2
// The Till Brönner Orchestra
29. 1. 2015, 20 Uhr, Laeiszh., J.-Brahms-Pl.
Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
// Feel free to improvise
freitags, Brückenstern, Stresemannstr. 133
Altona, fon 040-32 84 72 71
www.brueckenstern.de
Haltestelle: Sternbrücke, 3, 15
Haltestelle: Messehallen, U2
// Jazz Federation Hamburg
// Abi Hübner's Low Down Wizards // Buika
19. 12., 20 Uhr, Laeiszhalle
J.-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
30. 3. 2015, 20 Uhr, Laeiszh., J.-Brahms-Pl.
Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
mittwochs (Jamsession), freitags (Konzerte)
Cascadas Bar, Ferdinandstr. 12, Altstadt
www.jazzfederation.de
Haltestelle: Hauptbahnhof,
alle S- und U-Bahnlinien
35
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 23.10.14 11:45 Seite 36
MUSIK // HAMBURG
// Klare Klänge, großer Gesang
Rolf-Liebermann-Studio Manch einer mag es nicht auf seiner
Agenda haben, aber einen der schönsten Klangräume der Stadt
nennt der NDR sein eigen – und begrüßt dort in loser Folge
auch immer wieder starke Stimmen und inspirierende Instrumentalisten. Nicht ausschließlich Klassik kommt im RolfLiebermann-Studio in Harvestehude auf die Bühne, auch Jazz
und gelegentlich feiner Pop dürfen sich an der Akustik erfreuen, die der Sender für seine Radiokonzerte perfektioniert hat.
Der Rahmen ist großartig intim, die Sicht im aufsteigenden
Auditorium sucht ihresgleichen. Und die Künstler … na ja,
wer hier spielt, ist würdig, im Radio gespielt zu werden – was
gerade beim klassischen Programm aber zum Glück nichts mit
einer Beliebigkeit des Vortrags zu tun hat, sondern vor allem
mit Qualität. Viele der Konzerte sollten sich Klassikfans schon
mal in den Kalender schreiben. So werden am 12. Dezember
zum Beispiel Klavierwerke von Claude Debussy und Tore
Takemitsu sowie die europäische Erstaufführung der Komposition
„Flux et Reflux“ von Florent Motsch gespielt. Und es gibt
36
Kammermusik mit der Starviolonistin Lisa Batiashvili (18. 11.).
Besonders hervorheben sollte man aber den Abend „Belcanto“.
Nicht bloß, weil diese Veranstaltung nur einmal im Jahr stattfindet, sondern weil hier ein Rosinenpicken der besonderen
Art stattfindet: Drei aufstrebende Gesangsnewcomer zeigen ihr
Können, begleitet von der NDR Radiophilharmonie (Foto) unter
der Leitung von Andrew Litton. Die Südafrikanerin Kelebogile
Pearl Besong wurde bereits zu Schulzeiten in ihrer Heimat
entdeckt, 2013 debütierte sie in Europa bei den Innsbrucker
Festwochen und trat seitdem in verschiedenen Opernhäusern
auf. Eve-Maud Hubeauxs Mezzosopranstimme ist samtweich
und beweglich. Die Sängerin kommt aus der Schweiz, trat bisher hauptsächlich in Frankreich und Belgien auf. Abgerundet
wird der Abend vom Bariton Jonathan McGovern, einem
bereits mit zahlreichen Preisen dekorierten jungen Briten.
30. 1. 2015, 20 Uhr, Rolf-Liebermann-Studio, Oberstr. 120, Harvestehude
www.ndr.de
Haltestelle: Hallerstraße, U1
Foto: © NDR/Klaus Westermann
Belcanto, der schöne Gesang also, ist das Motto eines hochkarätigen Abends im Rolf-Liebermann-Studio,
bei dem die Stimmstars von Morgen sich ein Stelldichein geben.
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:22 Seite 37
MUSIK // HAMBURG
// Cecilia Bartoli
Foto © Decca / Uli Weber
Laeiszhalle Ja, es gibt sie noch, die ganz großen Stars der
Klassik, die sich nicht verbiegen, verkleiden oder auf Seichtes
setzen müssen, um ihre Auftritte in kürzester Zeit auszuverkaufen. Wenn die 1966 in Rom geborene KoloraturMezzosopranistin Cecilia Bartoli zum Konzert ruft, folgen
Klassikfans ihr in alle Gefilde ihrer Kunst, egal ob sie Bekanntes
darbietet oder fast vergessene Kompositionen neu belebt.
Und gerade Letzteres verfolgt die Ausnahmesängerin mit
Leidenschaft. Barocke Arien und Szenen aus dem 17. und
18. Jahrhundert bringt sie mit nach Hamburg, begleitet vom
Kammerorchester I Barocchisti unter der Leitung von Diego
Fasolis. Die Musiker des Ensembles aus Lugano sind Experten
der historisch informierten Aufführungspraxis und begleiteten
Cecilia Bartoli bereits mehrfach. Man darf sich also auf eine
Horizonterweiterung der besonderen Art freuen.
19. 11., 19.30 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de www.konzerthaus.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Greatest Hits
Foto: © Leila Méndez / Deutsche Grammophon
Kampnagel Hinter dem – zugegebenermaßen irreführenden – Titel
verbirgt sich ein feines Festival für zeitgenössische Musik. Mit dabei
ist u. a. das Ensemble Resonanz und der Schlagzeuger Tim Fischer,
einer der Schwerpunkte ist das Werk des Komponisten Beat Furrer.
// Yuja Wang
12.–15. 11., Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
// Der fliegende Holländer
Opernloft Frische Oper in 90 Minuten ist das Motto des Opernlofts.
Da muss man bei Wagner schon ordenlich uminszenieren – Sebastian
Ritschel hat genau das getan, und wie von Geisterhand verfliegt da
sogar dem Holländer all seine Schwere.
8. 11., 20 Uhr, Opernloft, Fuhlentwiete 7, Neustadt, fon 040-25 49 10 40
www.opernloft.de
Haltestelle: Gänsemarkt, U2
Laeiszhalle Die Chinesin Yuja Wang mag erst 27 sein, Klavierliebhabern ist sie aber schon seit Jahren als Weltklassepianistin
bekannt. Erstaunlich ist vor allem die Vielfältigkeit ihres
Repertoires. Im März kommt sie mit Stücken von Rachmaninow,
Strawinsky und Ravel nach Hamburg, begleitet wird sie vom
Tonhalle-Orchester Zürich. Es dirigiert Lionel Bringuier.
Laeiszhalle Carl Orffs 1937 uraufgeführtes Chorwerk ist schon für
sich eine Urgewalt, trotzdem wird das Bühnenstück hier noch von
einem imposanten Licht- und Feuerspektakel begleitet. Es spielt die
Nordböhmische Philharmonie Teplice unter Leitung von Norbert Baxa.
4. 3. 2015, 19.30 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt,
fon 040-357 66 60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
1. 5. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Messehallen, U
// Carmina Burana
37
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:22 Seite 38
MUSIK // HAMBURG
// La Traviata
Hamburger Kammeroper Anspruchsvoll, aber auch nahbar soll Oper
im kleinen Haus (226 Plätze) mit den vergoldeten Stühlen sein.
Wie passend, dass Verdis erfolgreichste Oper „La Traviata“ inhaltlich
den Roman „Die Kameliendame“ aufgreift und der wiederum auf
einem realen Vorbild basiert.
Foto:© Alex Lipp
Premiere 25. 2. 2015, Hamb. Kammeroper, Max-Brauer-Allee 76, Altona fon 040-38 29 59
Haltestelle: Altona, S1, S2, S3, S11
www.hamburger-kammeroper.de
// Die tote Stadt
Hamburgische Staatsoper Erich Wolfgang Korngold war
neben Richard Strauss der meistgespielte Opernkomponist
Deutschlands, bevor er 1934 wegen seiner jüdischen Herkunft
in die USA emigrierte und sich der Filmmusik zuwendete.
Seine erfolgreichste Oper „Die tote Stadt“ erzählt nach einem
Roman von Georges Rodenbach die Geschichte des Witwers
Paul (gesungen von Klaus Florian Vogt, Foto) und dessen
Konfrontation mit seinem Trauma.
Laeiszhalle Russisches steht mit Schostakowitsch und Tschaikowsky
auf dem Programm, wenn das London Philharmonic Orchestra im
Dezember zu Gast ist, dirigiert von Vladimir Jurowski. Als Solistin
haben sie die charismatische Cellistin Sol Gabetta dabei.
14. 12., 19.30 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357
66 60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Urban String
Resonanzraum Mit dem Ende Oktober eröffneten Resonanzraum
im Bunker am Heiligengeistfeld hat das Ensemble Resonanz nun eine
feste Bühne für seine monatlich stattfindende Reihe „Urban String“, die
klassische Klänge, elektronische Kunst und Clubatmosphäre verbindet.
28. 11., 18. + 19. 12., 21 Uhr, Resonanzraum, Feldstr. 66/Bunker, St. Pauli
fon 040-357 04 17 60, www.ensembleresonanz.com
Haltestelle: Feldstraße, U3
Foto: Clive Barda
Premiere 22. 3. 2015, 18 Uhr, Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstr. 25
Neustadt, fon 040-35 68 68, www.hamburgische-staatsoper.de
Gänsemarkt U2, Stephansplatz U1
// Sol Gabetta
// London Symphony Orchestra
Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg, das ist jetzt nicht
gerade eine Stadt, die arm an Musicals ist. Aber: De Düwel schitt
immer op den größten Hupen, nech? Also bekommt Hamburg
noch ein weiteres Theater, in dem bald das ganz große Entertainment stattfinden kann. Theater- und Musicalproduktionen,
Shows, Events, Rock- und Popkonzerte sowie Ausstellungen
will der Großveranstalter Mehr! in sein neues Haus holen.
Eröffnet wird dieses allerdings erst mal mit feinster Klassik.
38
Das London Symphony Orchestra weiht das Theater ein, das
sich in die unter Denkmalschutz stehende Spannbetonarchitektur
des 1962 gebauten Großmarkts integriert. Es dirigiert Gianandrea
Noseda, Solist ist der russisch-israelische Pianist Roman Zaslawsky. Gespielt werden die fünfte Symphonie von Schostakowitsch und das Klavierkonzert Nr. 1 von Tschaikowsky.
7. 3. 2015, 20 Uhr, Mehr! Theater am Großmarkt, Banksstr. 28, Klostertor
www.mehr.de
Haltestelle: Hammerbrook (City Süd), S3, S31
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:22 Seite 39
MUSIK // HAMBURG
// La bianca Notte/
Die helle Nacht
Komödie Winterhuder Fährhaus „Die Nacht des Schicksals“
nennen die vier Musikerinnen von Salut Salon ihr neues
Programm. Zum Schicksal spielen gehört für das seit über
zehn Jahren erfolgreiche Quartett: Franz Liszts „Mephistowalzer“, Claude Debussys „Clair de Lune“, Camille Saint-Saëns
„Danse macabre“ – und vieles mehr, Magie und Selbstironie
mit eingeschlossen.
Uraufführung 10. 5. 2015, 18 Uhr, Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstr. 25
Neustadt, fon 040-35 68 68, www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Gänsemarkt U2, Stephansplatz U1
15. 2. 2015, 11.30 Uhr + 16. 2. 2015, 19.30 Uhr, Komödie Winterhuder Fährhaus,
Hudtwalckerstr. 13, Winterhude, fon 040-48 06 80 80 www.komoedie-hamburg.de
Haltestelle: Hudtwalckerstraße, U1
Foto: Andre Reinke
Hamburgische Staatsoper Zum Ende ihrer Intendanz holt
Simone Young eine Uraufführung in die Staatsoper: Beat
Furrers Auftragswerk „La bianca Notte/Die helle Nacht“. Der
in der Schweiz geborene und in Österreich lebende Furrer ist
einer der wichtigsten Musikschaffenden der Gegenwart und
wird in Hamburg bereits im November beim „Greatest Hits“Festival auf Kampnagel (siehe Seite 37) in den Blickpunkt
gestellt. Inhaltlich setzt sich „La bianca Notte/Die helle Nacht“
mit dem italienischen Dichter Dino Campana auseinander,
dessen Dichtungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts die geistige Freiheit des Künstlers proklamieren, der sich in einem
unruhigen Leben an die Welt verschwendet und für verrückt
erklärt wird. Ein Künstlerdrama will die Oper dabei aber
nicht sein, sondern setzt sich, so Furrer, mit dem Verlust der
Heimat und dem Verlust der kreativen Kraft des Ichs auseinander. Es inszeniert Ramin Gray.
// Salut Salon
Die musikalische
Weltreise geht weiter...
NACH SEINEM PLATIN-ERFOLG MIT IN PARIS
HAT SICH DER KÖNIG DES DEUTSCHEN
JAZZSCHLAGERS NUN MITTEN
IN NEW YORK CITY UNSTERBLICHEN
KOMPOSITIONEN DES
GREAT AMERICAN SONGBOOK GEWIDMET.
18 große Klassiker in deutscher Sprache und im typischen
Alsmann-Sound wie Blue Moon, Day By Day,
Till There Was You, My Favorite Things u. v. a.
Jetzt auf CD, CD+DVD Deluxe Edition,
180gr Blue Vinyl 2LP und Download.
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Tourtermine auf
www.goetz-alsmann.de
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:22 Seite 40
MUSIK // HAMBURG
// Murray Perahia
Laeiszhalle Werke von Bach, Beethoven, Schubert und weiteren
Komponisten spielt der Meisterpianist. Der gebürtige New Yorker,
der in den 1980-Jahren viel mit Vladimir Horowitz zusammenarbeitete, kann auf eine mittlerweile gut 35-jährige Konzertkarriere
zurückblicken.
Foto: © Uli Weber Sony International
4. 5., 2015, 19.30 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040357 66 60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
// Luisa Miller
Hamburgische Staatsoper Die erste große Opernpremiere
der Saison 2014/2015 ist Verdis Version von Schillers „Kabale
und Liebe“. Reduziert auf das Familiendrama gelangen Verdi
herausragende Charakterstudien in seinem 1849 uraufgeführten
Werk. Nino Machaidze (Foto) singt die Luisa, Andreas Homoki
übernahm die Inszenierung.
Premiere 19. 11., 18 Uhr, Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstr. 25
Neustadt, fon 040-35 68 68, www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Gänsemarkt U2, Stephansplatz U1
// The Artist
Kampnagel Wenn das NDR Sinfonieorchester zum Filmkonzert
aufspielt, ist das immer ein besonderer Kulturgenuss. Im Februar
flimmert – punktgenau zur live gespielten Musik – der Oscarprämierte Stummfilm „The Artist“ von 2011 über die Leinwand.
6. + 7. 2. 2015, 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20, Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße (Kampnagel), 172, 173
// Silvesterkonzert
St. Michaelis St. Nikolai, Laeiszhalle … es gibt natürlich mehr als
nur ein Silvesterkonzert in der Stadt – aber warum nicht mal ganz
andächtig im Wahrzeichen der Stadt das Jahr ausklingen lassen mit
Trompeten und Orgel und Werken von Bach, Händel, Mendelssohn
Bartoldy und Guilmant?
31. 12., 21 Uhr, St. Michaelis, Englische Planke 1, Neustadt, fon 040-37 67 80
www.st-michaelis.de
Haltestelle: Stadthausbrücke, S1, S2, S3
Laeiszhalle Wer bei Solotrompete sofort an Volksmusik denkt
oder vielleicht noch Jazz, darf sich bei diesem Konzert eines
Besseren belehren lassen – und wer sofort an einen männlichen
Trompeter denkt, auch. Denn die britische Trompeterin Alison
Balsom tritt nicht bloß als schöne und schön anzuschauende
Abwechslung an, sondern hat gleich drei Brit Awards und zwei
Echos vorzuweisen, die die Qualität der 35-jährigen Musikerin
aus Hertfordshire widerspiegeln. In der Laeiszhalle tritt sie mit
dem 1956 gegründeten Kammerorchester Festival Strings
Lucerne auf, dessen Besonderheit es ist, dass es stets von seinem
Konzertmeister dirigiert wird, und das schon mit namhaften
Solisten von Anne-Sophie Mutter bis Dietrich Fischer-Dieskau
aufgetreten ist. Auf dem Programm stehen Edvard Griegs
„Aus Holbergs Zeit“, Joseph Haydns Konzert für Trompete und
Orchester in Es-Dur und das Divertimento für Streichorchester
von Béla Bartók.
14. 11., 19.30 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt, fon 040-357 66
60, www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
40
Foto: © Maker
// Alison Balsom &
Festival Strings Lucerne
kulturHH_s28bis41_musik-mg_kulturHH_s28bis41_musik 21.10.14 15:22 Seite 41
Foto: © Kirill Semkow 2013
MUSIK // HAMBURG
The Ukulele Orchestra of Great Britain
OPER
// CSI Opera – Einer stirbt immer
13. 11., 12. + 20. 12, 23. 1. 2015, 20 Uhr
Opernloft, Fuhlentwiete 7, Neustadt
fon 040-25 49 10 40, www.opernloft.de
Haltestelle: Gänsemarkt, U2
// Die Zauberflöte
von W. A. Mozart
23. + 29. 11., 3., 14., 18. + 20. 12.
Hamburgische Staatsoper, Gr. Theaterstr. 25
Neustadt, fon 040-35 68 68
www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Gänsemarkt U2,
Stephansplatz U1
// Carmen
von Georges Bizet
7. 11. + 15. 1. 2015, 20 Uhr, Opernloft
Fuhlentwiete 7, Neustadt, fon 040-25 49 10 40
www.opernloft.de
// Das schlaue Füchslein
// The Piano Guys
Wiener Johann-Strauß-Konzertgala
von Leos Janácek
23., 25., 27. + 30. 1. 2015, Hamburgische
Staatsoper, Große Theaterstr. 25, Neustadt
fon 040-35 68 68
www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Gänsemarkt U2,
Stephansplatz U1
17. 11. 20 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1
Neustadt, fon 040-356 90, www.cch.de
5. 1. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
// La Fanciulla del West
von Giacomo Puccini
Premiere 1. 2. 2015, 18 Uhr, Hamburgische
Staatsoper, Große Theaterstr. 25, Neustadt
fon 040-35 68 68
www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Gänsemarkt U2,
Stephansplatz U1
// Die Italienerin in Algier
von Gioachino Rossini
15. 5.–14. 6. 2015, Hamburger Kammeroper
M.-Brauer-Allee 76, Altona, fon 040-38 29 59
www.hamburger-kammeroper.de
Haltestelle: Altona, S1, S2, S3, S11
von Georges Bizet
5., 11. + 15. 2. 2015, Hamburg. Staatsoper
Gr. Theaterstraße 25, Neustadt
fon 040-35 68 68
www.hamburgische-staatsoper.de
Haltestelle: Gänsemarkt U2,
Stephansplatz U1
Noche Latina
21. 11., 20 Uhr, Kampnagel, Jarrestr. 20
Winterhude, fon 040-270 94 90
www.kampnagel.de
Haltestelle: Jarrestraße
(Kampnagel), 172, 173
Julia Fischer & State Academic
Symphony Orchestra of Russia
Brahms, Schumann, Tschaikowsky
23. 11., 19.30 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Hamburger Camerata
KONZERTE
// Halleluja und mehr
Historisches Konzert von 1786
8. 11., 18 Uhr, St. Michaelis, Englische
Planke 1, Neustadt, fon 040-37 67 80
www.st-michaelis.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S2, S3
// Cäsar und Cleopatra
// Johannes-Brahms-Chor Hamb.
von Georg Friedrich Händel
bis 8. 2. 2015, Hamburger Kammeroper,
M.-Brauer-Allee 76, Altona, fon 040-38 29 59
www.hamburger-kammeroper.de
Mendelssohn Bartholdy: Paulus
15. 11., 19 Uhr, Kulturkirche Altona,
M.-Brauer-Allee 199, Altona, fon 040-439 33 91
www.kulturkirche.de
Haltestelle: Holstenstr., S11, S21, S31
Haltestelle: Altona, S1, S2, S3, S11
Carlos Prieto &
NDR Sinfonieorchester
Haltestelle: Messehallen, U2
Haltestelle: Gänsemarkt, U2
// Carmen
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
Festliches Weihnachtskonzert
6. 12., 15 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Kammerorchester der
Neuen Philharmonie Hamburg
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
20. 12., 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Haltestelle: Messehallen, U2
Justus Frantz &
Philharmonie der Nationen
22. 1. 2015, 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Hamburger Symphoniker
& Avi Avital
Mandoline
Werke von Bach, Hummel, Mozart
5. 2. 2015, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Die große Verdi-Nacht
8. 2., 19 Uhr, CCH, Marseiller Str. 1
Neustadt, fon 040-356 90, www.cch.de
Haltestelle: Dammtor, S11, S21, S31
The Ukulele Orchestra
of Great Britain
14. 3., 20 Uhr, Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Neustadt
fon 040-357 66 60
www.elbphilharmonie.de
Haltestelle: Messehallen, U2
41
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 21.10.14 15:24 Seite 42
MUSEEN // HAMBURG
// Die Leichtigkeit des Augenblicks
Deichtorhallen/Haus der Photographie Fotografie als Schnappschuss, als spontanes Festhalten eines flüchtigen Moments,
vielleicht gar als heimliches Beobachten: Was für uns heute in
Zeiten von Selfies und Smartphones mit Kamera, die jeder stets
griffbereit hat, ein Merkmal des Mediums ist, war Anfang des
20. Jahrhunderts nichts weniger als ein Wunder. Und eine bildnerische Revolution. Denn vor der Erfindung der Kleinbildkamera war Fotografie schwer. Schwer zugänglich, schwer zu
tragen, schwerfällig. Erst der verhältnismäßig günstige Kleinbildfilm ermutigte zahllose fotografische Experimente und neue
Perspektiven. Amateure fanden Zugang zum Fotografieren,
Frauen wurde mit dieser 1925 erstmals verkauften Art von
Fotoapparat wenn auch noch nicht gesellschaftlich, aber doch
rein körperlich der Weg in die Fotografenkarriere erleichtert.
Mit der Ausstellung „Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie“
verfolgt das Haus der Photographie den Paradigmenwechsel in
der Fotografie bis zu seinen Anfängen im Jahr 1914, als Oskar
Barnack, Feinmechaniker bei Ernst Leitz, Wetzlar, das erste
funktionstüchtige Modell einer Kleinkamera für 35-mm-Kinofilm fertiggestellte. Als die Entwicklung – aufgrund des Ersten
Weltkrieges erst in den 1920er-Jahren – auf den Markt kam,
wurde der Name Leica schnell zum Synonym für gute, span42
nende, hochwertige Bilder. Und ist es noch heute. Dazu hat
natürlich nicht nur die Qualität der Kamera beigetragen, sondern
auch die jener, die sich der Leitz-Camera verschrieben haben.
Henri Cartier-Bresson, Robert Capa, William Eggleston, Thomas
Höpker: Es waren die ganz großen Fotografen, die mit der Leica
in die Welt zogen, und es waren die ganz großen Bilder, die
dabei entstanden. Der küssende Seemann auf dem New Yorker
Times Square, den Alfred Eisenstaedt am Tag der Kapitulation
Japans fürs Magazin Life ablichtete, das Napalm-Mädchen aus
dem Vietnam-Krieg: Es sind jene Bilder, die man sofort vor
Augen hat, wenn man die bekanntesten Fotos der Welt denkt.
Diese und rund 500 weitere Bilder werden gezeigt, viele davon
sind ebenso schön wie überraschend, lohnen einen zweiten
Blick, ein genaues Hinsehen, und zeigen, warum es manchmal
gut ist, den Augenblick in Form eines Fotos zum Verweilen
einzuladen. Unsere Abbildung zeigt das Bild „Nana, Place
Blanche, Paris 1961“ – es stammt aus einer Serie von Bildern
die Christer Strömholm über Jahre hinweg im Transvestitenund Transsexuellen-Milieu an der Place Blanche aufnahm.
bis 11. 1. 2015, Deichtorhallen/Haus der Photographie, Deichtorstr. 1–2
Altstadt, fon 040-45 03 73 73, www.deichtorhallen.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Foto: © Christer Strömholm/Strömholm Estate, 2014
Mit der Leica in die Welt: Die Ausstellung „Augen auf!“ zum 100-jährigen Jubiläum der Kleinbildkamera
zeigt, dass Fotografie mehr ist als ein belichteter Moment.
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 23.10.14 11:49 Seite 43
MUSEEN // HAMBURG
// Sweet & Spicy
Abb.: „Hamburg Total“, 2011; © Ulf Harten
Spicy’s Gewürzmuseum Nach einem würzigen Vortrag mit Zimtkaffee
und Brezel geht es bei dieser Tour erst durch die Gewürzausstellung,
dann durch die Speicherstadt von dem früheren Gewürzspeichern bis
zum Chocoversum, wo dann der „Sweet“-Teil zum Tragen kommt.
14. 11., 23. 1., 20. 2. + 27. 3. 2015, 17 Uhr, Spicy's Gewürzm., Am Sandtorkai 34
Speicherstadt, fon 040-36 79 89, www.spicys.de
Haltestelle: Baumwall, U3
// Polizeimuseum Hamburg
Polizeimuseum Hamburg Das Museum ist noch jung, die Geschichte
der Polizei in Hamburg währt schon über 200 Jahre und ist seit Februar gut dokumentiert im offiziellen Polizeimuseum, das Vergangenheit,
Gegenwart und die spektakulärsten Kriminalfälle der Hansestadt zeigt.
// Hamburg Total
Di.–Do. + So, Polizeim. Hamburg, Carl-Cohn-Str. 39, City Nord, fon 040 428 66 80 80
www.hamburg.de/polizeimuseum
Haltestelle: Alsterdorf, U1
Fabrik der Künste Präsentiert wird eine farbige Hommage
des Hamburgers Ulf Harten an seine Heimatstadt. Harten
ist Comiczeichner, Cartoonist und Illustrator und zeigt mit
eigener Handschrift im Genre der Stadtkarikatur Hamburger
Motive, zeichnerische Energie, Groove und Puls der Metropole.
Hamburg prall. Hamburg total.
// Mythos Hammaburg
Archäologisches Museum Mit der Ausstellung über „Archäologische
Entdeckungen zu den Anfängen Hamburgs“, so der Untertitel, setzt
das Museum das Puzzle um die Hammaburg, die Keimzelle der Stadt,
zusammen, zu der es seit 1949 drei umfangreiche Grabungen gab.
14. 1.–1. 2. 2015, Fabrik der Künste, Kreuzbrook 12, Hamm
fon 040-86 68 57 17, www.fabrikderkuenste.de
Haltestelle: Hammer Kirche, U2, U4
bis 6. 4. 2015, Archäologische Museum, Museumsplatz 2, Harburg
fon 040-428 71 36 09, amh.de
Haltestelle: Harburg Rathaus, S3, S31
Internationales Maritimes Museum Es war der 22. September
1914, als das deutsche U-Boot U9 drei britische Panzerkreuzer
versenkte und damit die Kriegführung auf See für immer
veränderte. Es war ein Zufallserfolg, doch 1 500 Seeleute
starben – und Unterseeboote wurden auf einen Schlag zur
gefürchteten Waffe. Heute dominieren U-Boote neben Flugzeugträgern die maritime Waffentechnik und könnten mit
Atomwaffen bestückt aus der Tiefe heraus ganze Kontinente
auslöschen. Die Ausstellung „Tief unten“ widmet sich aber
nicht dem Hier und Jetzt, sondern den Anfängen der U-BootKriegsführung und vor allem auch der Faszination der
Bevölkerung von der neuen Technik. Ein bedeutender Teil
der Ausstellung widmet sich dem Nachlass des U9-Kapitäns
Otto Wedding. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aufarbeitung
von Fakten und die Abgrenzung zu Fiktion und Propaganda
in der Darstellung und Aufarbeitung des Krieges.
bis Ende Dezember 2014, Internationales Maritimes Museum, Koreastr. 1
Kaispeicher B, Hafencity, fon 040-30 09 23 00, www.imm-hamburg.de
Haltestelle: Überseequartier, U4
Foto: © Internationales Maritimes Museum Hamburg
// Tief unten – Der
U-Bootkrieg 1914–1918
43
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 21.10.14 15:24 Seite 44
MUSEEN // HAMBURG
Foto: Brigitte Saal / Museum für Völkerkunde Hamburg
// Süßer Sonntag
// Lateinamerika-Herbst 2014
Museum für Völkerkunde Haben sie schon mal mal den
mexikanischen Día de los Muertos gefeiert, kennen sich mit
magischem Realismus aus oder wollten Spezialitäten und
Kunsthandwerk Kolumbiens schon immer einmal hautnah
erleben? Viele Sonderveranstaltungen locken während des
Lateinamerika-Herbstes ins Museum für Völkerkunde und an
andere Orte der Stadt.
bis 21. 12. 2014, Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64, Rotherbaum
fon 040-428 87 90, www.voelkerkundemuseum.com
Haltestelle: Hallerstraße, U1
Freilichtmuseum am Kiekeberg Schnoopen – wie naschen so schön
op Plattdütsch heißt – im Museum? Ja, Süßes ist das Thema dieser
Sonderveranstaltung, bei der man regionale Bonbons, Pralinen und
mehr kaufen kann und viel über ihre Herstellung erfährt.
9. 11., Am Kiekeberg 1, Rosengarten-Ehestorf, fon 040-790 17 60
www.kiekeberg-museum.de
Haltestelle: Museum Kiekeberg, 340, 4244
// Spannung garantiert!
Speicherstadtmuseum Krimis und historische Romane stehen auf dem
Programm bei den Lesungen im ehemaligen Speicher. In der Lesepause
werfen Interessierte einen Blick in die Geschichte der Speicherstadt.
Natürlich kann die Sammlung auch tagsüber studiert werden.
7. + 21. 11., 5. 12., 19.30 Uhr, Am Sandtorkai 36, Speicherstadt, fon 040-32 11 91
www.speicherstadtmuseum.de
Haltestelle: Baumwall, U3
// Deutsches Zollmuseum
Deutsches Zollmuseum Schon mal was vom „grünen Elefanten“ gehört
oder eine Ahnung, was es mit dem „Wolf im Schafspelz“ zolltechnisch
auf sich hat? Mit über 1 000 Exponaten werden in diesem Museum
spannende Geschichten von Zöllnern und Schmugglern erzählt.
Di.–So., 10–17 Uhr, Deutsches Zollmuseum, Alter Wandrahm 16, Speicherstadt
fon 040-428 20 39 11, www.museum.zoll.de
Haltestelle: Meßberg, U1
Museum für Kunst und Gewerbe Sind Nashörner eigentlich schön?
Das Museum für Kunst und Gewerbe jedenfalls präsentiert mit 80 Tierplakaten eine Ausstellung der besonderen Art. Hier treffen zwei bedeutende
Grafikdesigner und Plakatkünstler unserer Zeit aufeinander: der Berner
Künstler Claude Kuhn und der Japaner Kazumasa Nagai. Nagai, der zu
den führenden Grafikdesignern Japans zählt, begann 1987 im Eigenverlag,
kleine Serien mit Tierbildern zu produzieren, textlich prangert er die
Bedrohung der Tierwelt an. Mit fast schon kindlichen Zeichnungen weckt
der Japaner unser Mitgefühl für diese Bedrohung. Nagais Plakate waren nie
zum massenhaften Plakatieren gedacht, sondern erschienen in begrenzter
Auflage. Beim Schweizer Kuhn hingegen werden die Plakate auch tatsächlich
in der Stadt aufgehängt. Als Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums
in Bern entwirft er Ausstellungsplakate und wirbt für die Veranstaltungen
des Berner Zoos. Immer wieder überrascht uns der Schweizer mit Humor
und unkonventionellen Motiven.
bis 18. 1. 2015, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, St. Georg, fon 040-428 13 48 80
www.mkg-hamburg.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnlinien
44
Abb.: Museum für Kunst und Gewerbe, © Kazumasa Nagai
// Die schönsten
Nashörner
kommen aus Tokio
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 21.10.14 18:07 Seite 45
SECRET SIGNS
Foto: Archäologisches Nationalmuseum Neapel
ZEITGENÖSSISCHE CHINESISCHE
KUNST IM NAMEN DER SCHRIFT
8. NOV. 2014 – 8. FEB. 2015
SAMMLUNG FALCKENBERG
HAMBURG-HARBURG
// Pompeji. Götter,
Mythen, Menschen
AUGEN AUF !
Bucerius Kunst Forum Natürlich ist es nicht gerechtfertigt,
sich über eine Naturkatastrophe zu freuen, bei der tausende
Menschen starben. Aber: Wäre die antike Stadt Pompeji in
Kampanien nicht im Jahr 79 n. Chr. von einem Vulkan ausbruch verschüttet worden, wüsste man heute deutlich
weniger über Kunst, Kultur und Zusammenleben der römischen Gesellschaft. Die Wandbilder aus Pompeji gehören zu
den am besten erhaltenen Zeugnissen römischer Malerei. Im
Zentrum steht das Haus des Kitharaspielers. Der Nachbau
eines pompejischen Hauses inklusive großformatiger Gemälde,
prunkvoller Ausstattung, Bronzefiguren, Reliefs, Porträts und
Wandmalereien versammelt all diese Kunstgegenstände zum
ersten Mal in einer Ausstellung. Nach „Die Etrusker“,
„Bilder vom Diesseits – Bilder vom Tod“ und „Malerei für
die Ewigkeit. Die Gräber von Paestum“ ist „Pompeji“ die
vierte Ausstellung, mit der sich das Bucerius Kunst Forum
mit antiker Malerei auseinandersetzt.
SEAN LANDERS, GENIUS, 2001 (DETAIL)
© COURTESY OF THE ARTIST AND PETZEL, NEW YORK
100 JAHRE LEICA FOTOGRAFIE
24. OKT. 2014 – 11. JAN. 2015
HAUS DER PHOTOGRAPHIE
PICASSO
IN DER
ZEITGENÖSSISCHEN
KUNST
FRÜHJAHR 2015
HALLE FÜR AKTUELLE KUNST
PARTNER DER DEICHTORHALLEN
WWW.DEICHTORHALLEN.DE
KULTURPARTNER
bis 11. 1. 2015, Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, Altstadt, fon 040-360 99 60
www.buceriuskunstforum.de
Haltestelle: Rathaus, U3
45
ZHANG HUAN, FAMILY TREE, 2000 (DETAIL)
© ZHANG HUAN, COURTESY M+ SIGG COLLECTION, HONG KONG
DEICHTORHALLEN
KUNST
HAMBURG INTERNATIONALE
UND FOTOGRAFIE
CHRISTER STRÖMHOLM. NANA, PLACE BLANCHE, PARIS 1961 (DETAIL)
© CHRISTER STRÖMHOLM/STRÖMHOLM ESTATE, 2014
MUSEEN // HAMBURG
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 21.10.14 15:24 Seite 46
MUSEEN // HAMBURG
// Uruguay
auf Guaraní
MAPI, Foto: © Carlos Contrera (cdf)
Museum für Völkerkunde Hamburg Faszinierende Einblicke
in die vergangene Welt der Guaraní präsentiert das Museum
für Völkerkunde. Die Ausstellung zeigt kunstvolle Holzschnitzereien aus den sogenannten Reducciones, den JesuitenMissionen des 17. und 18. Jahrhunderts. Entgegen dem
kolonialen Verständnis schufen die damaligen Jesuiten in
ihren Missionen ein eigenes gesellschaftliches Miteinander,
und die Einheimischen erhielten dort eine hervorragende
Ausbildung als Handwerker, Musiker und Künstler. Hier
trifft das alte Europa auf das mittlere Südamerika. Weiter
werden archäologische Entdeckungen des 19. Jahrhunderts
aus der ausgestorbenen Siedlung San Borja del Yí präsentiert,
ebenso die Kultur des Matetees sowie Techniken und Wissen
um Viehzucht und Landwirtschaft. Es entsteht das faszinierende Bild einer untergegangenen Welt.
bis 1. 3. 2015, Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64
Rotherbaum, fon 040-428 87 90, www.voelkerkundemuseum.com
Haltestelle: Hallerstraße, U1
// Gemeinsam gegeneinander
Foto: © Bergedorfer Museumslandschaft
Automuseum Prototyp Die Ausstellung präsentiert 25 Jahre
nach dem Mauerfall die interessantesten Rennwagen aus Ostund Westdeutschland aus den Jahren zwischen Mauerbau und
Wiedervereinigung.
// Busy Girl
Museum für Bergedorf und die Vierlande Die Barbie ist
55 Jahre alt und die Diskussion, ob sie nun ein gutes Vorbild
ist oder nicht, ebenso. „Busy Girl – Barbie macht Karriere.
Frauen im Beruf“ setzt sich mit Geschlechterrollen auseinander und zeigt Barbies aus der weltweit größten privaten
Sammlung der Düsseldorferin Bettina Dorfmann.
15. 11.–31. 5. 2015, Museum für Bergedorf und die Vierlande, Bergedorfer Schlossstr. 4
Bergedorf, fon 040-428 91 25 09, www.bergedorfer-museumslandschaft.de
Bergedorf, S21
46
13. 11.–15. 03. 2015, Automuseum Prototyp, Lohseplatz 1a, Hafencity, fon 040-39 99 69 67
www.prototyp-hamburg.de
Haltestelle: HafenCity Universität, U4
// Bunker im Dunkeln
Bunkermuseum Hier gehört eine Taschenlampe zum Museumsbesuch,
denn regelmäßig alle zwei Monate heißt es: Licht aus im unterirdischen
Röhrenbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine Sonderführung bei
Kerzenschein vermittelt das Gefühl, wie es hier einst zuging.
16. 1.+ 6. 3. 2015, 18 Uhr, Bunkermuseum, Wichernsweg 16, Hamm, fon 040-18 15 14 93
www.hh-hamm.de/bunkermuseum
Haltestelle: Rauhes Haus, U2
// Electrum – Das Museum der Elektrizität
Electrum Kurioses und Interessantes erwartet die elektrisierten Besucher
in Norddeutschlands größter Ausstellung elektrischer Geräte.
1 000 ausgestellte Exponate aus 130 Jahren sind zu sehen, darunter
natürlich viel Nostalgisches wie der Klappentoaster und Omas Radio.
Sonntags, 10–17 Uhr, Electrum, Harburger Schloßstr. 1, Harburg, fon 040-32 50 73 53
www.electrum-hamburg.de
Haltestelle: Harburger Rathaus, S3, S31
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 21.10.14 18:09 Seite 47
MUSEEN // HAMBURG
T H E R OYA L O P E R A
L‘ELISIR D‘AMORE
D O M E N I CO D O N I Z E T T I
26. NOVEMBER 2014
T H E R OYA L B A L L E T
ALICES ABENTEUER
IM WUNDERLAND
CHR ISTO P HE R W HE E L D O N
16. DEZEMBER 2014
T H E R OYA L O P E R A
ANDREA CHÉNIER
U M B E RTO G I O R DA N O
29. JANUAR 2015
Abb.: Knockaloe Camp - Manx Museum, Douglas, Isle of Man
T H E R OYA L O P E R A
DER FLIEGENDE
HOLLÄNDER
R ICHA R D WAGN E R
24. FEBRUAR 2015
T H E R OYA L B A L L E T
SCHWANENSEE
M A R I U S P E T I PA
17. MÄRZ 2015
Weitere Termine bis Juli 2015
unter www.UCI-KINOWELT.de
www.roh.org.uk/cinema
// Gefangen
zwischen Krieg
und Frieden
BallinStadt Es ist eine der unbekannteren Seiten des Ersten
Weltkrieges, die die BallinStadt im Jubiläumsjahr von dessen
Ausbruch beleuchtet. „Deutsche im Ausland während des
Ersten Weltkrieges“ lautet der Untertitel der aktuellen Sonder ausstellung, die noch bis Ende Dezember im Auswanderer museum auf der Veddel zu sehen sein wird. Denn eine Zäsur
stellte der Krieg nicht nur für Europa dar, auf dessen Gebiet
er wütete. Auch für Deutsche im Ausland brachte er einschneidende Veränderungen. So sahen sich die Auswanderer
zum Beispiel einer neu aufkeimenden Deutschenfeindlichkeit
ausgesetzt, die ihr Leben in der Fremde tiefgreifend veränderte.
Viele wurden sogar interniert. Die Ausstellung zeigt Bilder
des Lagerlebens und zeichnet Einzelschicksale nach wie das
eines Fotografen, der in seiner neuen Heimat Australien aus
dem Alltag gerissen und inhaftiert wurde.
bis 30. 12. 2014, BallinStadt, Veddeler Bogen 2, Veddel, fon 040-31 97 91 60
www.ballinstadt.de
Haltestelle: Veddel (BallinStadt), S3
47
Das Royal Opera
House London
live auf der großen
Kinoleinwand
Opern- und Balletthighlights
der Saison 2014/15
Mehr Infos und Tickets: www.UCI-KINOWELT.de
oder über die UCI App.
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 21.10.14 15:24 Seite 48
MUSEEN // HAMBURG
// MKG Messe
Kunst und Handwerk
Maike Dahl: Stripes – Vases, 2013, Foto: Thomas Langreder
Museum für Kunst und Gewerbe Nicht nur Kunst, aber
auch mehr als reines Handwerk: Ein schöner, schillernder
Ort ist sie, diese Zwischenwelt der Disziplinen, in der
eine Obstschale zur Skulptur wird, ein Ring zur Reise in
Fantasiewelten einlädt oder eine Vase weitaus mehr ist als
ein Behältnis für Blumen und Wasser. Kunsthandwerk oder
Design trifft es auch nicht immer, aber das Museum für
Kunst und Gewerbe, das sich selbst nicht unbedingt festlegen
lässt und sich in Kunst und Handwerk zuhause fühlt, ist
natürlich der richtige Ort für eine Messe schöner Dinge,
guter Gestaltung und hervorragenden Handwerks, auf der
zudem ein Förderpreis sowie der Justus-Brinckmann-Preis
ausgelobt werden. Die ausstellenden Gold- und Silberschmiede,
Keramiker und Textildesigner kommen überwiegend aus der
Region und bieten faszinierende Einblicke in das kreative
Potenzial der Hansestadt.
28. 11.–7. 12., Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, St. Georg
fon 040-428 13 48 80, www.mkg-hamburg.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnlinien
// Krieg in der Schule – Schule im Krieg
Foto: Hachez Chocoversum GmbH
Hamburger Schulmuseum Auch vor der Schule machte der Erste
Weltkrieg nicht halt. Darum setzt sich das Schulmuseum in einer
Sonderausstellung damit auseinander, welche Rolle Schulen während
des Krieges einnahmen und wie sich der Schulalltag veränderte.
// Oh sweet Poetry
Mo.–Fr., 8–16.30 Uhr, 1. So. im Monat, 12–17 Uhr, Hamb. Schulmuseum Seilerstr. 42
St. Pauli, fon 040-34 58 55, www.hamburgerschulmuseum.de
Haltest.: St. Pauli, U3
// Von Kopenhagen lernen
Museum der Arbeit Die große Ausstellung „Das Fahrrad“ bleibt noch
bis 1. März 2015, inklusive Rahmenprogramm: Führungen, Verkehrserziehung und Workshops, aber auch Vorträge wie dieser, der sich
mit der dänischen Radverkehrsförderung befasst.
8. 12., 19 Uhr, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, Barmbek, fon 040-428 13 30
www.museum-der-arbeit.de
Haltestelle: Barmbek, U3, S1
Chocoversum Mit „Oh sweet Poetry“ bringt das Chocoversum
vier Poetry Slammer auf die Bühne, deren Texte von Schokolade
und anderen Glücksfällen handeln. Zwischen den Beiträgen
gestalten die Besucher ihre eigene Tafel Schokolade. Abseits
dieser und anderer Sonderveranstaltungen bietet das Schokomuseum auf 1 200 Quadratmetern Einblicke in die Entstehung
der Lieblingsleckerei.
Hamburg Museum Der Hamburger Stadtpark wird 100 Jahre alt.
Zu diesem runden Geburtstag widmet das Hamburg Museum dem
Winterhuder Park, seinen Anlagen und Bauten, der Architektur und
der Geschichte eine eigene Ausstellung.
6. 11., 20.15 Uhr, Chocoversum by Hachez, Meßberg 1, Altstadt
fon 040-41 91 23 00, www.chocoversum.de
Haltestelle: Meßberg, U1
bis 23. 2. 2015, Hamburg Museum, Holstenwall 24, Neustadt, fon 040-81 32 23 80
www.hamburgmuseum.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
48
// Park Pioniere
kulturHH_s42bis49_museen-mg_kulturHH_s42bis49_museen 23.10.14 11:56 Seite 49
MUSEEN // HAMBURG
Foto: Steffen Baraniak
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DER F
// Die Entdeckung
des Unsagbaren
mit:
Dialog im Stillen Das Erfolgskonzept „Dialog im Dunkeln“
wurde erweitert. Seit April 2014 können die Besucher in der
Hamburger Speicherstadt ebenfalls auf die Entdeckung des
Unsagbaren gehen. Statt dass sie in absoluter Dunkelheit von
blinden Menschen geführt werden, staffiert man bei „Dialog
im Stillen“ alle Interessierten nun mit hochwirksamen Schall schützern aus und führt sie so in eine Welt totaler Stille ein.
Gehörlose Menschen führen die Besucher durch die unterschiedlichen Ausstellungsräume. Schnell macht man sich mit
der Kunst nonverbaler Kommunikation vertraut, mit den
Händen zu sprechen und den Augen zu hören. Handzeichen
werden erlernt, der Gesichtsausdruck verstärkt, Körper- und
Gebärdensprache geübt. Diese besondere und stille Reise
vermittelt dem Publikum einen einzigartigen Einblick in die
faszinierende Sprachkultur gehörloser Menschen.
Di. bis So. sowie Feiertags geöffnet, Dialog im Stillen, Alter Wandrahm 4, Speicherst.
fon 040-30 96 340, www.dialog-im-stillen.de
Haltestelle: Meßberg, U1
49
CINEMA PARADISO / THE GODFATHER
MOON RIVER / STAND BY ME u.a.
featuring:
G R E G O RY P O R T E R , J O Y D E N A L A N E
A R T U R O S A N D O VA L
u. v. a.
TOUR: 20. 01. 15 LEIPZIG / 24. 01. 15 ROSTOCK / 25. 01. 15 BERLIN
27. 01. 15 STUTTGART / 29. 01.15 HAMBURG / 21. 02. 15 KÖLN
16. 03.15 MÜNCHEN / 05. 09. 15 VERDEN
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CD / VINYL / DOWNLOAD
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 15:27 Seite 50
KUNST // HAMBURG
// Die Kunst zieht in den Keller
Hamburger Kunsthalle Keine Frage, die Hamburger Kunsthalle ist altehrwürdig. Aber: Alt ist sie auch. Selbst der sogenannte Neubau bringt es auf fast 100 Jahre, der Altbau ist aus
dem Jahr 1869. Und die Verbindung der Gebäude untereinander und zur 1997 eröffneten Galerie der Gegenwart? Die
Besucherführung? Die Bedingungen für die Kunstwerke? Aus
dem letzten Jahrtausend – und überarbeitungswürdig. Mit
einer großangelegten Modernisierung will die Kunsthalle sich
nun fit machen fürs Hier und Jetzt. Neben aufwändigen
Arbeiten hinter den Kulissen – das zentrale Skulpturen- und
Gemäldedepot wird auf internationales Niveau gebracht,
Forscher und Verwaltungsangestellte dürfen sich über bessere
räumliche Bedingungen freuen – wird die Kunsthalle auch ein
ganz neues Gesicht bekommen. Oder, wenn man so will: ein
sehr altes. Das historische Portal mitsamt seiner seit 1919
ungenutzten Eingangstreppe soll wieder zum Haupteingang
der Kunsthalle werden. Die Außenanlagen werden neu gestaltet und sollen sich zur Alster hin öffnen. Fertig wird das alles
aber erst 2016. Und bis dahin? Macht die Kunsthalle das
50
Beste draus und zeigt mit der Schau „Spot on“ quasi ein
Best-of. 200 Meisterwerke aus dem Bestand der Kunsthalle
bekommen im Sockelgeschoss der Galerie der Gegenwart
ihren großen Auftritt. Von den alten Meistern bis in die
Gegenwart geht es durch gut 600 Jahre Kunstgeschichte.
Neue Kontexte schaffen neue Betrachtungsweisen, und dass
es nicht beliebig wird, dafür sorgt schon die Tatsache, dass
die Kunsthalle im Besitz zahlreicher Schlüsselwerke der
Kunstgeschichte ist. Und Bilder wie Caspar David Friedrichs
„Wanderer über dem Nebelmeer“, Edouard Manets „Nana“
und Ernst Ludwig Kirchners „Selbstbildnis mit Modell“ werden
selbstverständlich präsentiert. Über Warhol und Beuys, Tracey
Emin, Rebecca Horn und viele weitere geht es bis zu Richard
Serra, der mit seiner 1996 angefertigten Wandmalerei „Spot
on“ (unsere Abbildung) nicht nur den Namen der Ausstellung
inspirierte, sondern auch ihren Ausgangspunkt darstellt.
bis 17. 1. 2016, Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, Altstadt
fon 040-428 13 12 00, www.hamburger-kunsthalle.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnlinien
Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Foto: Kay Riechers
Die Kunsthalle konzentriert sich – auf ihre Modernisierung und auf ihre 200 größten Meisterwerke.
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 15:27 Seite 51
KUNST // HAMBURG
// Bittersüße Zeiten
Kunsthaus Was haben die Zeit des Barock, unsere Gegenwart und
die jeweilige Kunst gemeinsam? Holländische und flämische Bilder
aus dem 17. Jahrhundert treten in Dialog mit Werken von Neo Rauch,
Daniel Richter, Norbert Bisky und anderen zeitgenössischen Künstlern.
bis 4. 1. 2015, Kunsthaus, Wasser West 7, Stade, fon 04141-797 73 20
www.museen-stade.de/kunsthaus
Haltestelle: Stade, S3
// Miró. Malerei als Poesie
Bucerius Kunst Forum Literatur und Kunst: Für Joan
Miró waren sie untrennbar verbunden – und doch ist
dies die erste Ausstellung, die sich mit Mirós Verhältnis
zur Literatur und seinen zahlreichen Freundschaften zu
Schriftstellern auseinandersetzt. Dichterfreunde gaben
vielen Werken Mirós ihre Titel, und Ernest Hemingway
war einer der ersten, der seine Bilder kaufte.
25. 1.–25. 5. 2015, Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, Altstadt
fon 040-360 99 60, www.buceriuskunstforum.de
Haltest.: Rath., U3
Abb.: Joan Miró: Roter Kreis, Stern (Red circle, Star), July 13, 1965,
Privatbesitz © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2014
// Gute Aussichten
Deichtorhallen/Haus der Photographie Seit 2004 ist die Nachwuchsausstellung ein Pflichttermin für alle Fotokunstinteressierten, denn
sie zeigt spannende junge Positionen, diesmal u. a. von Katharina
Fricke, Kolja Warnecke und Eduard Zent.
22. 1.–8. 3. 2015, Deichtorh./Haus der Photographie, Deichtorstr. 1–2, Altstadt
fon 040-45 03 73 73, www.deichtorhallen.de
Haltestelle: Steinstr., U1
// Lynn Hershman Leeson
Sammlung Falckenberg Wegweisend – nichts weniger als das ist
diese US-amerikanische Medienkünstlerin, und das seit 40 Jahren.
Die Ausstellung ist zugleich die erste umfassende Retrospektive
sowie die Präsentation von Leesons neuster Arbeit.
Frühjahr. 2015, Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Str. 71, Tor2, Phoenix Fabrikh.
Harburg, fon 040-32 50 67 62, www.sammlung-falckenberg.de
Haltestelle: Haltestelle: Harburg, S3, S31
Hamburger Kunsthalle Max Beckmann … wenn eine
Ausstellung so titelt, dann denkt sich der Hamburger, ach,
Beckmann wieder mal, was kann da noch kommen?! Doch
der Ausstellung, die die Kunsthalle mit „Die Stillleben“
zeigt, darf man ruhig Respekt zollen: Tatsächlich fördert
sie Neues zu dem in der Stadt schon oft und gut beleuchteten Maler zutage. Bis auf eine Ausnahme sind die Stillleben noch nie in einer Schau zusammengetragen worden.
Rund 70 Gemälde werden gezeigt, dazu Aquarelle und
originale Gegenstände aus Beckmanns Besitz, die er in
Bildern verewigte. Sie stammen bis auf zwei Werke aus
dem Besitz der Kunsthalle aus privaten und öffentlichen
Sammlungen aus Europa, der Schweiz und den USA.
Leihgeber sind unter anderem die Pinakothek der Moderne,
München, die Neue Nationalgalerie, Berlin, The Baltimore
Museum of Art und das Kunstmuseum Winterthur. Unsere
Abbildung zeigt das Bild „Frau mit Orchidee“ von 1940.
bis 18. 1. 2015, Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, Altstadt
fon 040-428 13 12 00, www.hamburger-kunsthalle.de
Haltestelle: Hauptbahnhof, alle S- und U-Bahnlinien
Abb.: © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Foto: Peter Schälchli, Zürich
// Max Beckmann.
Die Stillleben
51
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 18:23 Seite 52
KUNST // HAMBURG
// Die lange Nacht der Museen
Diverse Museen Kunst und mehr – mal anders: Die lange Nacht
der Museen gibt Einblicke in jegliche Art musealer Einrichtung,
die Hamburg zu bieten hat, mit großem Rahmenprogramm und
großem Publikum.
UNIVERSE OF LIGHT
18. 4. 2015, diverse Museen, www.langenachtdermuseen-hamburg.de
Shuttlebusse
Das 360˚- Erlebnis im Planetarium Hamburg
// Ars Viva
Hamburger Kunsthalle Aleksandra Domanovic, James Richards
und Yngve Holen sind die diesjährigen Preisträger des renommierten
Ars-Viva-Preises, mit dem der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
junge Künstler fördert.
bis 19. 2. 2015, Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, Altstadt, fon 040-428 13 12 00
www.hamburger-kunsthalle.de
Haltestelle: Hauptbhf, alle S- und U-Bahnen
// Picasso in der zeitgenössischen Kunst
Deichtorhallen/Halle für aktuelle Kunst Zu ihrem 25-jährigen
Bestehen präsentiert sich die Halle für aktuelle Kunst der
Deichtorhallen frisch saniert und mit absoluter Starbesetzung:
Warhol, Hockney, Kippenberg, Sherman und viele mehr setzten
sich in ihrer Kunst mit Picasso auseinander.
Die neue LICHTMOND 3
„Days Of Eternity“
ab 10. Oktober im Handel erhältlich
www.lichtmond.com
Tickets: 040 - 42 88 65 20
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Das Musikhighlight
jetzt mit neuem
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Foto: Fred Dott
Frühjahr 2015, Deichtorhallen/Halle für aktuelle Kunst, Deichtorstr. 1–2
Altstadt, fon 040-45 03 73 73, www.deichtorhallen.de
Haltest.: Steinstr., U1
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// Lisa Oppenheim
Hamburger Kunstverein Fotos müssen nicht immer das Fotografierte abbilden. Man kann sie im Nachhinein bearbeiten –
und das nicht nur durch Computerprogramme. Lisa Oppenheim verändert ihre Fotos, weil das für die 1975 in New York
geborene Künstlerin Teil der Fotografie ist. Die Bilder ihrer
Serie „Smoke“ etwa sind entstanden, indem sie die Abzüge
auf Silbergelatine anzündete.
bis 18. 1. 2015, Hamburger Kunstverein, Klosterwall 23, Klostertor, fon 040-32
21 57, www.kunstverein.de
Haltestelle: Steinstraße U1
52
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Foto: © Juergen Teller, Courtesy Lehmann Maupin, New York
KUNST // HAMBURG
// Fette Beute.
Reichtum zeigen
Museum für Kunst und Gewerbe Das ist doch mal eine
konsequente Ausstellungsplanung: Das Museum für Kunst
und Gewerbe zeigte unlängst mit „Böse Dinge“ eine Schau
über die Abgründe der Alltagsästhetik. Jetzt steht das Gegenteil
des Alltäglichen auf dem Programm, das allerdings nicht
weniger abschreckend daherkommt. „Fette Beute“ präsentiert
Foto- und Videokunst, Reportagen, Dokumentarfilme und
Amateuraufnahmen, die Reichtum beziehungsweise die
Selbstinszenierung der Superreichen zeigen. Und eben jene
Selbstinszenierung wird in einer Welt, in der die Schere
zwischen Reich und Arm sich immer mehr öffnet, nicht
etwa bescheidener, sondern ganz im Gegenteil. Die Grenzen
zwischen Prunk und Parodie verschwimmen, sowohl in den
dokumentarischen als auch in den künstlerischen Arbeiten.
Unsere Abbildung zeigt „Lola’s Cousin, Joe Willams“, fotografiert 2005 von Jürgen Teller für den Katalog „Magnificent
Jewels“ des Londoner Auktionshauses Phillips de Pury & Co.
bis 11. 1. 2015, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, St. Georg
fon 040-428 13 48 80, www.mkg-hamburg.de
Haltest.: Hauptbhf, alle S- und U-Bahnen
53
JUNGFERNSTIEG 34 | D-20354 HAMBURG
TELEFON: +49 (0)40 35 30 09 | OFFICE @ GALERIEHANS.DE
WWW.GALERIEHANS.DE
ÖFFNUNGSZEITEN
DI. – FR. 11 – 13 UND 15 – 18 UHR
UND NACH VEREINBAHRUNG
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 15:27 Seite 54
KUNST // HAMBURG
Foto: Fred Dott
// Karl Larsson
Hamburger Kunstverein „North Western Prose“ titelt die
Ausstellung des Phillip-Otto-Runge-Stipendiaten und bezieht
sich damit auf Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“.
Larsson, der in Malmö und Berlin lebt, transportiert die
Themen Manns in die Gegenwart und verknüpft sie mit
aktuellen Fragen: Inwieweit beeinflussen Traditionen, wirtschaftliche Interessen, individuelle Wünsche und die drastischen Veränderungen sozialer Strukturen die Gestaltung
unseres Lebens? Schrift und Sprache, Poesie und Installation
sind Larssons künstlerische Mittel. Er überträgt eine poetische
Methodologie auf die skulpturale Praxis und eröffnet einen
Raum zwischen Objekt und Betrachter. Unsere Abbildung
zeigt die Silhouette des Kopfes des Literaten Arthur Rimbaud,
der mit seinem berühmten Satz „Ich ist ein anderer“ den
Beginn der artifiziellen Literatur markierte.
bis 18. 1. 2015, Hamburger Kunstverein, Klosterwall 23, Klostertor
fon 040-32 21 57, www.kunstverein.de
Haltestelle: Steinstraße U1
// European Photo Exhibition Award
Foto: © Daniel Laufer, 2014
Deichtorhallen/Haus der Photographie „The new Social“ ist das
Thema des zweiten epea, für den zwölf Nachwuchsfotografen aus
acht europäischen Ländern Essays erarbeiten. Initiiert von der
Hamburger Körber-Stiftung und drei weiteren Stiftungen aus Italien,
Portugal und Norwegen.
1. 4.–31. 5. 2015, Deichtorh./Haus der Photographie, Deichtorstr. 1–2, Altstadt,
fon 040-45 03 73 73, www.deichtorhallen.de
Haltestelle: Steinstr., U1
// James Benning
Hamburger Kunstverein „Decoding Fear“ heißt die Ausstellung, die
das filmische Werk des US-Amerikaners zu anderen bildnerischen
Aspekten seines Schaffens in Beziehung setzt. Zu Bennings bekanntesten Filmen gehört die Kalifornien-Trilogie von 2000/2001.
14. 2.–12. 4. 2015, Hamburger Kunstverein, Klosterwall 23, Klostertor, fon 040-32 21 57
www.kunstverein.de
Haltestelle: Steinstraße U1
// Wilhelm Morgner
Ernst Barlach Haus Außerhalb seiner westfälischen Heimat wird der
1917 im Ersten Weltkrieg gefallene Expressionist heute kaum gezeigt.
Zu Unrecht – seine Bilder beeindruckten einst Marc und Kandinsky,
und er stellte mit der Neuen Secession und dem Blauen Reiter aus.
bis 1. 2. 2015, E. Barlach Haus, Jenischpark/Baron-Voght-Str. 50a, Othmarschen
fon 040-82 60 85, www.ernst-barlach-haus.de
Haltest.: Klein Flottbek, S1, S11
54
// Daniel Laufer
Kunstverein Harburger Bahnhof Der in Berlin lebende
Künstler Daniel Laufer, geboren 1975 in Hannover, zeigt im
ehemaligen 1.-Klasse-Wartesaal eine Rauminszenierung, die
Malerei, Video, Text und Musik verbindet. Sie beschäftigt
sich mit dem literarischen (Nischen-)Genre der Zimmerreisen, einer geistigen Reise durchs eigene Zimmer, bei der
ein befremdeter Blick auf das Alltägliche geworfen wird und
der Zustand des Reisens ein innerer wird. Die Ausstellung
trägt den Titel „Train of Thoughts“, unsere Abbildung zeigt
ein Videostill.
bis 8. 2. 2015, Kunstverein Harburger Bahnhof, Im Bahnhof über Gleis 3 & 4
Hannoversche Str. 85, Harburg, fon 040-76753896, www.kvhbf.de
Haltestelle: Harburg, S 3, S31
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 15:27 Seite 55
KUNST // HAMBURG
POLYBAND PRÄSENTIERT
DANIEL AUTEUIL
KRISTIN SCOTT THOMAS
LEÏLA BEKHTI RICHARD BERRY
Foto: © ZHANG Huan, courtesy M+ Sigg Collection. By donation
BEVOR
DER WINTER
KOMMT
EIN FILM VON PHILIPPE CLAUDEL
DEM REGISSEUR VON
SO VIELE JAHRE LIEBE ICH DICH
// Secret Signs
Sammlung Falckenberg Der November ist für Hamburg
„China Time“ mit über 200 Veranstaltungen zum Thema
China. Ein besonderer Beitrag wird Hamburg aber noch
über die zum fünften Mal in der Hansestadt stattfindenden
chinesischen Wochen erhalten bleiben: „Secret Signs.
Zeitgenössische chinesische Kunst im Namen der Schrift“.
In Zusammenarbeit mit dem Museum M+ in Hongkong
und der dort beheimateten Sammlung Sigg setzt sich die
Ausstellung bis in den Februar hinein mit der besonderen
Rolle der Schrift in der chinesischen Kunst ab 1980 auseinander. Zwei- und dreidimensionale Werke von rund
30 Künstlern wie Gu Wenda, Xu Bing und Ai Weiwei
behandeln zum Beispiel die Kommerzialisierung und
Trivialisierung der Schrift als Medium der Massenkultur
oder versuchen sich in der Dekonstruktion von Schrift
in Form einer Antikalligrafie. Unsere Abbildung zeigt
ZHANG Huan, „Family Tree“ aus dem Jahr 2000.
AB 13.11.2014 IM KINO
bis 8. 2. 2015, Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Str. 71, Tor2, Phoenix
Fabrikhallen, Harburg, fon 040-32 50 67 62, www.sammlung-falckenberg.de
Haltestelle: Harburg, S3, S31
55
www.BevorderWinterkommt-DerFilm.de
/BevorderWinterkommt
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 15:27 Seite 56
GALERIEN // HAMBURG
// apollo9
// FRAPPANT e. V.
// Galerie für Landschaftskunst
// Galerie Katharina Bittel
Isestr. 89, Harvestehude
fon 040-65 79 71 10
www.apolloneun.de
Haltestelle: Eppendorfer B., U3
Zeiseweg 9/Ecke Bodenstedtstr., Altona
E-Mail ausstellung@frappant.org
www.frappant.org
Haltestelle: Holstenstr., S21, S31
Lornsenplatz 5, Altona
fon 040-37 50 30 68
www.gflk.de
Haltestelle: Altona, S1, S3, S31
Admiralitätstr. 71/Fleetinsel, Neustadt
fon 040-25 49 68 83
www.galeriebittel.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
// ArtChina Gallery
// FREELENS Galerie
// Galerie Hafenrand
// Galerie Magnus P. Gerdsen
Goetheallee 5–7, Altona
fon 040-48 29 42
www.artchina-gallery.de
Haltestelle: Altona, S1, S3, S31
Steinhöft 5, Neustadt
fon 040-300 66 40
www.freelens.com
Haltestelle: Baumwall, U3
Potsdamer Ufer WT 8, Kl. Grasbrook
fon 0163-263 73 33
www.hafenrand.com
Haltestelle: Lohmühlenstr., U1
Mittelweg 152, Rotherbaum
fon 040-27 73 89
www.galerie-gerdsen.de
Haltestelle: Böttgerstraße, 109
// Auktionshaus Carsten Zeige
// Freie Akademie der Künste
// galerie hamb. kunstprojekt
// Galerie Mathias Güntner
Eilenau 32, Wandsbek
fon 040-35 71 36 36
www.zeige.com
Haltestelle: Wartenau, U1
Klosterwall 23, Klostertor
fon 040-32 46 32
www.akademie-der-kuenste.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Gluckstr. 53a, Barmbek
fon 040-20 97 64 25
www.hamburgerkunstprojekt.de
Haltestelle: Holst. Kamp, 213
Admiralitätsstr. 71/Fleetinsel, Neustadt
fon 040-41 91 95 90
www.mathiasguentner.com
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
// Diane Kruse
// FRISE – Künstlerhaus
// Galerie Hans
// Galerie Melike Bilir
Admiralitätsstr. 71/Fleetinsel, Neustadt
fon 040-52 59 93 81
www.dianekruse.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
Arnoldstr. 26 –30, Ottensen
fon 040-41 62 33 97
www.frise.de
Haltest.: Bahrenfelder Str., 250
Jungfernstieg 34, 3. OG, Neustadt
fon 040-35 30 09
www.galeriehans.de
Haltestelle: Jungfernst., U1, U2, S1, S3
Admiralitätsstr. 71/Fleetinsel, Neustadt
fon 040-38 66 56 77
www.melikebilir.com
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
// Dorothea Schlüter Galerie
// G3Gallery
// Galerie Hans Brockstedt oHG
// Galerie Nanna Preußners
Große Bäckerstr. 4, Neustadt
fon 040-31 97 37 63
www.dorotheaschlueter.com
Haltestelle: Rödingsmarkt, S3
Mittelweg 41a, Rotherbaum
fon 040-46 96 61 91
www.g3-gallery.com
Haltestelle: Hallerstraße, U1
Magdalenenstr. 11, Rotherbaum
fon 040-410 40 91
www.galeriebrockstedt.de
Haltestelle: Böttgerstraße, 109
Abteistr. 16, Harvestehude
fon 040-32 96 76 71
www.nannapreussners.de
Haltestelle: Klosterstern, U1
// Dosenfabrik/These e. V.
// Galerie Anne Moerchen
// Galerie Hengevoss-Duerkop
// Galerie Oel-Früh
Stresemannstr. 374a–e, Altona
E-Mail admin@dosenfabrik-hamburg.de
www.dosenfabrik-hamburg.de
Haltest.: Bornkampsweg, 2, 3
Milchstr. 6a, Rotherbaum
fon 040-27 10 28
www.galerie-anne-moerchen.de
Haltest.: Böttgerstr., 109
Klosterwall 13, Klostertor
fon 040-30 39 33 82
www.hengevossduerkop.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Brandshofer Deich 45, Rothenburgsort
fon 040-78 07 21 39
www.oelfrueh.org
Haltest.: Billhorner Röhrend., 120
// Dr. Moeller & Cie. KG
// Galerie Art Store St. Pauli
// Galerie Herold
// Galerie Renate Kammer
Johnsallee 11, Rotherbaum
fon 040-420 63 88
www.moellerart.net
Haltestelle: Böttgerstraße, 109
Wohlwillstr. 10, St. Pauli
fon 0176 49 32 29 15
www.artstorestpauli.com
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S3
Colonnaden 5, Neustadt
fon 040-47 80 60
www.galerie-herold.de
Haltestelle: Jungfernst., U1, U2, S1, S3
Münzplatz 11, Klostertor
fon 040-23 26 51
www.galerierenatekammer.de
Haltestelle: Hauptbahnhof
// Felix Jud Kunsthandel
// Galerie Borchardt
// Galerie Herrmann
// Galerie Rose
Neuer Wall 13, Neustadt
fon 040-34 34 09
www.felix-jud.de
Haltestelle: Jungfernst., U1, U2, S1, S3
Hopfensack 19, Altstadt
fon 040-38 89 88
www.galerie-borchardt.de
Haltestelle: Meßberg, U1
Falkenried 1, Hoheluft
fon 040-34 34 11
www.galerieherrmann.de
Haltestelle: Hoheluftbrücke, U3
Großer Burstah 36, Altstadt
fon 040-36 56 36
www.galerierose.com
Haltestelle: Rödingsmarkt, U3
// Feinkunst Krüger
// galerie carstensen
// Galerie Hilaneh von Kories
// Galerie Ruth Sachse
Kohlhöfen 8, Neustadt
fon 040-31 79 21 58
www.feinkunst-krueger.de
Haltestelle: Landungsbr., U3
Brüderstr. 9, Neustadt
fon 040-79 69 67 55
www.galerie-carstensen.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
Stresemannstr. 384a, Altona
fon 040-423 20 10
www.galeriehilanehvonkories.de
Haltestelle: Bornkampsweg, 2, 3
Harzburger Weg 7b, Niendorf
fon 040-552 37 70
www.galerie-ruth-sachse.de
Haltestelle: Lutterothstr., U2
// Flo Peters Gallery
// Galerie Carolyn Heinz
// Galerie Holzhauer Hamburg
// Galerie und Verlag St. Gertrude
Chilehaus C, Pumpen 8, Altstadt
fon 040-30 37 46 86
www.flopetersgallery.com
Haltestelle: Meßberg, U1
Klosterwall 13, Klostertor
fon 040-28 78 29 19
www.galeriecarolynheinz.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Borselstr. 9, 2. OG, Ottensen
fon 040-18 88 45 52
www.holzhauerhamburg.de
Haltestelle: Friedensallee, 2, 150
Goldbachstr. 9, Altona
fon 040-38 28 47
www.janssen-stg.de
Haltestelle: Holstenstr., S21, S31
// Frank C. Möller Fine Arts
// Galerie Evelyn Drewes
// Galerie Karin Guenther
// georgmolitoris galerie
Hofweg 7, Uhlenhorst
fon 040-45 03 50 47
www.frankmoeller.eu
Haltestelle: Averhoffstraße, 6
Burchardstr. 14, Altstadt
fon 0151-11 53 62 22
www.evelyndrewes.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Admiralitätsstr. 71/Fleetinsel, Neustadt
fon 040-37 50 34 50
www.galerie-karin-guenther.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
Eichenstr. 46, Eimsbüttel
fon 040-41 35 57 30
www.galerie-molitoris.de
Haltestelle: Satoriusstraße, 4
56
kulturHH_s50bis57_kunst-mg_kulturHH_s50bis57_kunst 21.10.14 15:27 Seite 57
Foto: © Galerie Hans
GALERIEN // HAMBURG
Galerie Hans
// Hauswedell & Nolte
// Kunstraum Falkenstein
// Monika Mohr Galerie
// pp projects
Pöseldorfer Weg 1, Rotherbaum
fon 040-41 32 10-0
www.hauswedell-nolte.de
Haltestelle: Böttgerstraße, 109
Grotiusweg 79, Blankenese
fon 040-81 05 81
www.elke-droescher.de
Haltest.: Tinsdaler Kirchenweg
Mittelweg 45, Rotherbaum
fon 040-41 35 03 50
www.photographygalerie.de
Haltestelle: Hallerstraße, U1
Wexstr. 38, Neustadt
fon 040-23 81 88 41
www.ppprojects.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
// hinterconti e. V.
// Le Claire Kunst
// Multiple Box
// Thole Rotermund Kunsthandel
Marktstr. 40a, Karolinenviertel
E-Mail info@hinterconti.de
www.hinterconti.de
Haltestelle: Feldstraße, U3
Elbchaussee 386, Nienstedten
fon 040-881 06 46
www.leclaire-kunst.de
Haltest.: Elbschloßstraße, 38
Admiralitätsstr. 74/Fleetinsel, Neustadt
fon 040-37 51 75 10
www.multiple-box.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
Weidenallee 10c, Schanzenviertel
fon 040-68 87 69 88
www.rotermund-kunsthandel.de
Haltestelle: Christuskirche, U2
// Ketterer Kunst
// LEVY Galerie
// Osterwalder’s Art Office
// Ute Claussen Galerie
Holstenwall 5, Neustadt
fon 040-374 96 10
www.kettererkunst.de
Haltestelle: Messehallen, U2
Osterfeldstr. 6, Eppendorf
fon 040-45 91 88
www.levy-galerie.de
Haltestelle: Frickestraße, 22
Isestr. 37, Harvestehude
fon 040-48 61 09
www.osterwaldersartoffice.com
Haltestelle: Eppendorfer B., U3
Am Kl. Flottbeker Bhf. 2, Othmarschen
fon 0172 419 84 81
www.uteclaussen-galerie.de
Haltestelle: Parkstraße, 15
// Kramer Fine Arts
// LUMAS – Foto.Kunst.Editionen.
// Persiehl & Heine
// Vorwerk e. V.
Altstädter Str. 13, Altstadt
fon 040-31 81 01 54
www.kramer-fine-art.de
Haltestelle: Mönckebergstr., U3
ABC-Str. 51, Neustadt
fon 040-38 90 48 60
www.lumas.de
Haltestelle: Gänsemarkt, U2
Bergstr. 11, Altstadt
fon 040-74 32 05 20
www.persiehl-heine.de
Haltestelle: Rathaus, U3
Vorwerkstr. 21, Karolinenviertel
mail@artist-residence-hamburg.de
www.artist-residence-hamburg.de
Haltestelle: Feldstraße, U3
// kulturreich + SugarBrain
// Marziart – Intern. Galerie
// PHOTO.KUNST.RAUM
// WCW Gallery
Wexstr. 28, Neustadt
fon 040-75 36 86 61
www.kulturreich.de
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
Eppendorfer Weg 110, Eppendorf
fon 040-23 51 88 94
www.marziart.com
Haltest.: Schulweg, 4, 20, 25
Friedensallee 26, Ottensen
fon 040-390 69 43
www.photokunstraum-hamburg.com
Haltestelle: Altona, S1, S3, S31
Große Bäckerstraße 4, Altstadt
fon 040-18 06 57 67
www.wcw-gallery.com
Haltestelle: Rödingsmarkt, U3
// Kunst Kiosk
// Mikiko Sato Gallery
// power galerie
// Westwerk
Paul-Roosen-Str. 5, St. Pauli
fon 040-37 42 95 22
www.kunstkiosk-hamburg.de
Haltestelle: Reeperbahn, S1, S3
Klosterwall 13, Klostertor
fon 040-32 90 19 80
www.mikikosatogallery.com
Haltestelle: Steinstraße, U1
Klosterwall 4, Altstadt
fon 040-32 52 73 10
www.powergallery.de
Haltestelle: Steinstraße, U1
Admiralitätsstr. 74/Fleetinsel, Neustadt
E-Mail jemand@westwerk.org
www.westwerk.org
Haltestelle: Stadthausbr., S1, S3
57
kulturHH_s58bis59_kino-mg_kulturHH_s58bis59_kino 21.10.14 15:29 Seite 58
KINO // HAMBURG
// Sehen und sprechen
Das Abaton gehört zur lokalen Kinolandschaft wie das Ham- zu -burg. Und die Filmförderung Hamburg
Schleswig-Holstein veranstaltet dort, was Kino eigentlich immer sein sollte: Film im Gespräch.
58
ist die Reihe „Film im Gespräch“, die die Filmförderung
Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) regelmäßig einmal
im Monat in Kooperation mit dem Abaton-Kino veranstaltet.
Dabei werden außergewöhnliche Filme gezeigt, über die man
sich als Zuschauer im anschließendem Filmgespräch mit den
Regisseur, Autoren oder Schauspielern austauschen kann.
Der nächste „Film im Gespräch“ ist am 16. November „Die
Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe“, ein dokumentarischer
Essayfilm von Philipp Hartmann, der sich sehr persönlich mit
den verschiedenen Aspekten der Zeit auseinandersetzt: Ein
Filmemacher in der statistischen Mitte seines Lebens leidet an
Chronophobie. Zur Heilung muss er einen Weg finden, das
Vergehen der Zeit zu bremsen.
16. November, 11 Uhr, Abaton, Allendeplatz 3/Ecke Grindelhof
fon 040-413 20 32 0, www.abaton.de
Haltestelle: S-Bahn Dammtor, Bus 4, 5
Foto: Abaton
Abaton Innovativ, das war das Abaton-Kino schon immer.
1970 gegründet, war es das erste Programmkino Deutschlands,
ein Kinotyp, der anspruchsvolle Filmkunst zeigt und den man
heute überall im Land findet. Auch Originalfassungen, Retrospektiven, politisches Kino, Musik- und Dokumentarfilme gab
es im Gegensatz zu anderen Kinos schon damals im Abaton
zu sehen. Durch das spezielle Programm fand sich bald ein
Stammpublikum, mit dem die Kinomacher im Dialog das
Filmangebot ausbauten und zum Beispiel thematische Filmreihen entwickelten.
Heute zeigt das Abaton hauptsächlich neue Filmkunst aus
aller Welt – und zieht damit im Jahr über 220 000 Zuschauer
in seine drei Säle. Doch auch die sogenannten Specials kommen
nicht zu kurz, wie etwa Sonderveranstaltungen aus Literatur,
Musik und Kunst. Für sein vielschichtiges Programm heimst
das Abaton fleißig Preise ein – und eines der Highlights dabei
kulturHH_s58bis59_kino-mg_kulturHH_s58bis59_kino 21.10.14 15:29 Seite 59
KINO // HAMBURG
// Von Kunstfilm
bis Poetry Slam
Foto: Kim Ferner
Zeise Kinos Kino im Industrieambiente:
1868 gründete Theodor Zeise in HamburgOttensen eine Fabrik für Schiffsschrauben.
Um die Jahrhundertwende weltbekannt,
ging die Produktionsstätte 1979 in Konkurs.
1993 wurden die Hallen denkmalgerecht
umgebaut und beherbergen seitdem Restaurants, Galerien und Läden, Verlage und
andere kulturell ausgerichtete Unternehmen,
ein Kinderhaus und das Programmkino
Zeise. Gehobene Filmkunst, Low-BudgetStreifen, Avantgardeproduktionen sowie
kommerzielle Filme ergeben eine ansprechende Mischung. Dienstags gibt es Sneak
Previews, und die Reihe „zeise latenight“
präsentiert außerdem im „Kampf der Künste“
Singer-, Shortfilm- und Poetry Slams.
Friedensallee 7–9, Ottensen
fon 040-390 87 70, www.zeise.de
Haltestelle: Bf. Altona, S1, S11, S3
// Alabama-Kino
// CinemaxX Wandsbek
// Lichtmeß
// Studio
Jarrestr. 20, Kampnagel, Winterhude
fon 040-28 80 30 70
www.alabama-kino.de
Quarree 8–10, Wandsbek
fon 01805-24 63 62 99
www.cinemaxx.de
Gaußstr. 25, Ottensen
fon 040-390 76 03
www.lichtmess-kino.de
Bernstorffstr. 93-95, St. Pauli
fon 040-55 77 53 47
www.studio-kino.de
Haltestelle: Jarrestr., 172, 173
Haltest.: Wandsbek Markt, U1
Haltestelle: Bf. Altona, S1, S3
Haltestelle: Bernstorffstr., Bus 3
// Blankeneser Kino
// Elbe-Kino
// Magazin-Filmkunstheater
// UCI Kinowelt Mundsburg
Blankeneser Bahnhofstr. 4, Blankenese
fon 040-86 24 21
www.blankeneserkino.de
Osdorfer Landstr. 189, Osdorf
fon 040-800 44 45
www.elbe-kino.de
Fiefstücken 8a, Winterhude
fon 0172-406 62 10
www.magazinfilmkunst.de
Hamburger Str. 1–15, Barmbek
fon 040-227 04 50
www.uci-kinowelt.de
Haltest.: Strandtreppe, 48, 49
Haltestelle: Langelohstr., Bus 1
Haltestelle: Lattenkamp, U1
Haltestelle: Mundsburg, U3
// B-Movie
// Hansa Studio Bergedorf
// Metropolis
// UCI Kinowelt Othm. Park
Brigittenstr. 5, St. Pauli
fon 040-430 58 67
www.b-movie.de
Alte Holstenstr. 17–19, Bergedorf
fon 040-724 83 35
www.kino-bergedorf.de
Kleine Theaterstr. 10, Neustadt
fon 040-34 23 53
www.metropoliskino.de
Baurstr. 2, Othmarschen
fon 040-88 18 21 82
www.uci-kinowelt.de
Haltestelle: Feldstraße, U3
Haltestelle: Bf. Bergedorf, S21
Haltestelle: Gänsemarkt, U2
Haltest.: Behringstr. 1, 150
// CinemaxX Dammtor
// Holi
// Passage
// UCI Kinowelt Smart City
Dammtordamm 1, Neustadt
fon 01805-24 63 62 99
www.cinemaxx.de
Schlankreye 69, Harvestehude
fon 040-422 30 40
www.holi-kino-hamburg.kino-zeit.de
Mönckebergstr. 17, Altstadt
fon 040-46 86 68 60
www.das-passage.de
Friedrich-Ebert-Damm 134, Wandsbek
fon 040-69 44 24 42
www.uci-kinowelt.de
Haltestelle: Dammtor, S21, S31
Haltestelle: Hoheluftbr., U3
Haltestelle: Mönckebergstr., U3
Haltestelle: Am Stadtrand, 171
// CinemaxX Harburg
// Koralle
// Savoy Filmtheater
// 3001
Moorstr. 1, Harburg
fon 01805-24 63 62 99
www.cinemaxx.de
Kattjahren 1, Volksdorf
fon 040-64 20 89 39
www.korallekino.de
Steindamm 54, St. Georg
fon 040-284 09 36 28
www.savoy-filmtheater.de
Schanzenstr. 75, Schanzenviertel
fon 040-43 76 79
www.3001-kino.de
Haltest.: Bf. Harburg, S3, S31
Haltestelle: Volksdorf, U1
Haltestelle: Hauptbahnhof
Haltest.: Sternsch., S21, S31
59
kulturHH_s60bis65_downtown-mg_kulturHH_s60bis65_downtown 23.10.14 12:07 Seite 60
DOWNTOWN // HAMBURG
Advertorial
// Palast der Köstlichkeiten
Palazzo-Spiegelpalast Ein Zelt? Zirkusartisten? Und dazu ein
Gourmetmenü? Als Anfang des Jahrtausends der erste Sternekoch
ins Palazzo rief, gab es eine gewisse Skepsis. Die sich dann ganz
schnell als unberechtigt erwies, denn das Konzept ging auf.
Gutes Essen und gute Unterhaltung vermischten sich in der
besonderen Atmosphäre des Spiegelzeltes – das nun wirklich
nichts mit Camping zu tun hat, dann schon eher mit dem Glanz
vergangener Epochen – zu einem unvergleichlichen Erlebnis.
Harald Wohlfahrt, Kolja Kleeberg, Alfons Schuhbeck und viele
weitere Spitzenköche kümmerten sich im Palazzo bereits um
das leibliche Wohl der Gäste, doch gerade für die Hamburger
zaubert die Dinnershow, die nach acht Jahren erstmals in die
Stadt zurückkehrt, nun einen besonderen Star aus dem Hut:
die Hanseatin Cornelia Poletto.
Aus dem TV ist sie mit „Polettos Kochschule“ (NDR) und
„Topfgeldjäger“ (ZDF) bekannt. Sie ist Restaurantchefin und
Kochbuchautorin und betreibt darüber hinaus mit der „Cucina
Cornelia Poletto“ in Eppendorf nur wenige Meter entfernt von
Restaurant und Feinkostladen ihre eigene Kochschule. Im Palazzo
kann man sich von der Kochkunst Polettos, die für regionale
60
Zutaten und mediterrane Inspiration steht, bei einem Vier-GängeMenü überzeugen, dass einem schon beim Lesen das Wasser im
Munde zusammenlaufen lässt. Als Vorspeise wird mildgeräuchertes
Lachsrückenfilet auf lauwarmen Grenaille-Kartoffeln mit Orangen
Salsa Verde und Kaviar gereicht, gefolgt von einem leichten
Parmesansüppchen als Zwischengang. Der Hauptgang lockt mit
Holsteiner Kalb, geschmorten Baroloschalotten, Selleriemousseline und Kräuterseitlingen. Der krönende Abschluss ist ein
südtiroler Karamellapfel – wohinter sich eine Karamellapfelscheibe
mit Mandelbiskuit, Apfelsorbet und Karamellsauce verbirgt.
Dass auch Vegetarier erstklassig bewirtet werden ist selbstverständlich, Büffelmozzarella und gebackene Sellerieravioli rücken
anstelle von Fisch und Fleisch. Und dass die Wartezeit zwischen
den Gängen nichts mit Warten zu tun hat, dafür sorgen erstklassige Artisten, Entertainer und Sänger. Sie unterhalten mit
Kontorsion und Jonglage, Trapezkunst und Chanson. Las Vegas
trifft auf den Broadway, auf Übermut, Tempo und Lokalkolorit
bei der neuen Show „Herzensbrecher & Gaumenkitzel“.
13. 11.–Anfang März 2015, Deichtorstraße (vor den Deichtorhallen), Altstadt
fon 01806-38 88 83 www.palazzo.org
Haltestelle: Steinstraße, U1
Fotos: www.palazzo.org
Dinnershows sind längst mehr als ein Trend, sie sind ein Erlebnis – auch kulinarisch. Dafür sorgt im PalazzoSpiegelpalast bei der neuen Show „Herzensbrecher & Gaumenkitzel“ die Hamburger Starköchin Cornelia Poletto.
kulturHH_s60bis65_downtown-mg_kulturHH_s60bis65_downtown 21.10.14 15:31 Seite 61
Foto: Sandra Pietropaoli
Foto: Meatery
DOWNTOWN // HAMBURG
// Tee-Tempel
[m]eatery Im Restaurant [m]eatery im Side Hotel Hamburg
dreht sich alles ums Fleisch, beste Qualität, kontrollierte
Herkunft und ein spezieller Reifeprozess sind die Maxime.
Seit 2009 kommen hier in stylischem Ambiente saftige
Steaks und handwerklich hochwertig hergestellte Burgerund Tatarspezialitäten aus Argentinien, Europa und den USA
auf die Teller.
Meßmer Momentum Einmal im Monat lädt Meßmer zu
Drehbahn 49, Neustadt, fon 040-30 99 95 95, www.meatery.de
Haltestelle: Stephansplatz, U1
Am Kaiserkai 10, HafenCity, fon 040-73 67 90 00, www.messmer.de
Haltestelle: Überseequartier, U4
„Tea Time & Klassik“ mit den Hamburger Symphonikern
ins Meßmer Momentum ein. Bitte rechtzeitig reservieren!
Weitere Tee-Events und -Schulungen gibt es wöchentlich.
Auf den 600 Quadratmetern entdeckt jeder seinen
persönlichen Teemoment und kann den Teemeistern bei
der Arbeit zuschauen.
Foto: 20up
Foto: East Group
// Feines Fleisch
// Über den Wolken
// Über den Wassern
Clouds Im 23. und 24. Stock der Tanzenden Türme, hoch
oben über St. Pauli, liegt das Clouds: mit Barhockern oder
Ledersesseln vor einem Panoramablick über Hafen und Stadt,
einer erlesenen Speisenauswahl und sommers einer 235
Quadratmeter großen Dachterrasse.
20up Skybar In 90 Metern Höhe bietet sich der andere
spektakuläre Blick auf den Hamburger Hafen. Im 20. Stock
des Empire Riverside Hotels kann man durch sieben Meter
hohe Panoramascheiben das Be- und Entladen der Containerschiffe beobachten. Bei einem leckeren Drink, versteht sich.
Clouds Bar & Restaurant, Reeperbahn 1, St. Pauli, fon 040-30 99 32 80
www.clouds-hamburg.de
Haltestelle: St. Pauli, U3
Bernhard-Nocht-Str. 97, St. Pauli, fon 040-31 11 90, www.empire-riverside.de
Haltestelle: St. Pauli Hafenstraße, Bus 112
61
kulturHH_s60bis65_downtown-mg_kulturHH_s60bis65_downtown 21.10.14 15:31 Seite 62
Foto: Elbgold
Foto: Vineyard
DOWNTOWN // HAMBURG
// Jetzt einen Kaffee!
// Edle Tropfen
Elbgold Annika Taschinski und Thomas Kliefoth sind besessen
von Kaffee. Logische Schlussfolgerung war 2004 die Eröffnung
einer eigenen Rösterei mit Café, die Bohnen stammen aus
fairem Handel direkt von kleinen Produzenten. Inzwischen
gibt es jede Menge Fans des Elbgolds – und eine zweite Filiale
im Schanzenviertel, direkt neben Tim Mälzers Bullerei.
Vineyard Die Liebe zum Rebensaft spiegelt sich nicht
nur in den stylischen Räumen des Vineyard wider:
Elke Berner und Alexander Bolognino de Orth präsentieren
in ihrem Weingeschäft vor allem Winzer, die noch nicht
etabliert sind. Die durchweg nachhaltig gekelterten Weine
kann man sich bei Abendveranstaltungen auch direkt vom
Winzer vorführen lassen.
Lagerstr. 34c, Schanzenviertel, fon 040-23 51 75 20, und
Mühlenkamp 6a, Winterhude, fon 040-27 88 22 23, www.elbgold.com
Haltest.: Lagerstr.: Sternsch., S21, S31, Mühlenkamp: Mühlenk./Hofw., Bus 6
Osterstr. 92, Eimsbüttel, fon 040-43 21 32 30, www.vineyard-weinhandel.de
Haltestelle: Osterstraße, U2
// Kaffee, Tee, Wein
Die Weingaleristen Weinbar mit Galerie oder Galerie mit Weinbar?
Egal, bei den Weingaleristen geht es vor allem um: Genuss. Eine feine
Auswahl individueller Weine, Kaffees und Tees, regelmäßige Weinseminare und Vernissagen – Inhaber Torge Thies weiß, wie’s geht.
Kohlhöfen 14, Neustadt, fon 040-35 71 84 77, www.die-weingaleristen.de
Haltestelle: Stadthausbrücke, S1, S3
Foto: Anna Sauvigny
// Sorgenbrecher
// Neu + alt
Oxhoft Das Gute liegt nah, findet man im Oxhoft. Deshalb gibt es
Weine aus Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland, denen
als Rahmenprogramm Lesungen, Grillabende, Weinseminare oder
kulinarische Abende mit 5-Gänge-Menü zur Seite gestellt werden.
Kleine Rainstr. 4, Ottensen, fon 040-43 27 17 37, www.oxhoft.de
Haltestelle: Altona, S1, S3, S31
Lys Vintage Junges Design meets Vintageklassiker: Simone
Sauvigny versammelt in ihrem Eppendorfer Laden nicht nur
Möbel und Wohnaccessoires von Designgrößen wie Arne
Jacobsen und Verner Panton, sondern auch Stücke handverlesener Nachwuchstalente. Langlebige, natürliche Materialien
stehen dabei ebenso im Vordergrund wie solides Handwerk.
zwischen den stuckbewehrten Altbauten Ottensens. In der holzvertäfelten
Stube hat man die Qual der Wahl zwischen 45 offenen und 200 Flaschenweinen, und auch die französischen Leckereien sind zu empfehlen.
Eppendorfer Weg 8, Eppendorf, fon 040-69 66 27 95, www.lys-vintage.com
Haltestelle: Christuskirche, U2
Karl-Theodor-Str. 4, Ottensen, fon 040-39 90 82 36, www.zur-traube-hamburg.de
Haltestelle: Altona, S1, S3, S31
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// Trauben mit Tradition
Zur Traube Eine der ältesten Weinbars Hamburgs versteckt sich
kulturHH_s60bis65_downtown-mg_kulturHH_s60bis65_downtown 21.10.14 15:31 Seite 63
DOWNTOWN // HAMBURG
HAFEN // HAMBURG
Foto: Marktzeit Fabrik
Advertorial
// Shoppen und Genießen
Marktzeit in der Fabrik Die Fabrik in Ottensen verwandelt sich
jeden Samstag von 9.30 bis 14.30 Uhr in einen hübschen Indoormarkt. 40 Aussteller bieten frisches Holzofenbrot, Pasta,
selbst gebackene Tartes, Äpfel aus dem Alten Land oder auch
Textilien und bedruckte Keramik an. Im Bisto auf der
Galerie kann man prima brunchen, die Livemusik genießen
und dem Treiben zuschauen.
Fabrik, Barnerstr. 36, Ottensen, www.marktinderfabrik.de
Haltestelle: Friedensallee, Bus 288, 150, 2
// Einkaufen unterm Viadukt
Isemarkt Der wohl schönste Wochenmarkt Hamburgs erstreckt
sich unter dem Viadukt der ersten Hamburger U-Bahn zwischen
den Haltestellen Hoheluft und Eppendorfer Baum. Auf einem Kilometer Länge drängen sich dienstags und freitags von 8.30 bis
14 Uhr mehr als 200 Händler.
Isestraße, Hoheluft
Haltestelle: Hoheluftbrücke oder Eppendorfer Baum, U3, Bus 4 + 5
// Wochenmarkt mit Flair
Flottbeker Wochenmarkt Der Wochenmarkt in Flottbek ist ein
Markt mit Tradition: Seit mehr als 60 Jahren gibt es hier knackiges
Obst, frischen Fisch, Blumen, Honig oder aromatischen französischen
Käse, die Atmosphäre ist familiär. Die Marktzeiten sind Mittwoch und
Samstag von 8 bis 13 Uhr.
Osdorfer Landstr., Ecke Große Flottbeker Str.
Haltestelle: Flottbeker Kirche, Schnellbus 37
// HHLA Gigantentour
Hamburgs Hafen liegt mitten im Stadtgebiet und ist damit eine
seltene Ausnahme unter den größten Häfen der Welt. Trotzdem
kennen ihn nur wenige Hamburger aus der Nahdistanz, denn
er wird durch die Elbe und viele Sicherheitszäune abgeschirmt.
Ganz dicht heran an die dicken Pötte und riesigen Krananlagen
kommt man nur mit den exklusiven, dreistündigen Rundfahrten,
die das Busunternehmen Jasper und die Hamburger Hafen und
Logistik AG (HHLA) gemeinsam anbieten. Passender Weise
heißt ihre Tour „Auge in Auge mit den Giganten“. Sie ist ein
Highlight für Hamburger und ihre Gäste, schon eine Viertel
Million Besucher haben auf den HHLA Container Terminals
Altenwerder und Burchardkai modernsten Hafenumschlag
hautnah erlebt. Auch Schulgruppen aus ganz Deutschland nutzen das - von der HHLA subventionierte - Busprogramm.
Anmeldung unter www.jasper.de
Tel.: (0 40) 22 71 06-10
(Bitte bringen Sie zur Tour Ihren Ausweis mit.)
// Spaziergänge für Entdecker
Shopseeing Individuelle, unverwechselbare, oft inhabergeführte Geschäfte zeigt Martine Susann Thürcke auf ihren geführten Spaziergängen. Abseits der Touristenpfade führt sie ihre
Gäste in ausgesuchte Läden und auf spezielle Wochen- oder
Nachtmärkte. Kulturelle Highlights, versteckte Hinterhöfe,
Treppenhäuser und Wandmalereien runden das Shopseeing ab.
Ernst-Merck-Str. 9 und Poststr. 14–16, Innenstadt
sowie Lenhartzstr. 1, Eppendorf, fon 040-28 40 79 78, www.mutterland.de
Haltestellen: Ernst-Merck-Str.: Hamburg Hbf, alle S- und U-Bahnlinien
Poststr.: Jungfernstieg, S1, S2, S3, Lenhartzstr.: Eppendorfer Baum, U3
63
kulturHH_s60bis65_downtown-mg_kulturHH_s60bis65_downtown 21.10.14 15:31 Seite 64
DOWNTOWN // HAMBURG
Hanse-Viertel Das Hanse-Viertel wurde vom Architektenteam
Gerkan, Marg & Partner im Kontorhausstil angelegt, bronzene
Intarsien im Klinkerboden und ein metallbeschlagener Globus
geben einen hanseatischen Touch. Den einen Eingang flankiert
eine Hamburger Perle: Duske & Duske bietet ein beeindruckendes Sortiment an Zigarren und Portwein und mehr als 200 Sorten
Rum. Im Inneren der lichten Passage bietet die Stories!-Buchhandlung ausgewählten Lesestoff, für Musikfans lohnt sich ein
Abstecher zu Hanse-CD, wo es neben Klassik, Jazz und DVDs
auch eine große Auswahl an Filmmusik gibt. Ein echter Farbtupfer im Hanse-Viertel ist der Cedon Designshop. Farblich
sortiert gibt es hier von Schreibwaren über Dekoartikel bis hin
zu ansprechendem Schnickschnack alles, was gut aussieht. Nach
dem Shopping kann man dann am legendären Hummerstand
des Hanse-Viertels noch ein paar Austern schlürfen oder sich ein
Gläschen Schampus genehmigen.
Poststr. 33, Innenstadt, fon 040-34 80 93-0, www.hanseviertel.de
Haltestelle: Jungfernstieg, S1, S2, S3
// Perle an
der Alster
Alsterhaus Prince Charles und Lady
Di waren schon dort, und auch die
weniger adlige konsumfreudige
Kundschaft zieht es tagtäglich in den
1912 errichteten, traditionsreichen
Einkaufstempel am Jungfernstieg.
Im ehemaligen Warenhaus Hermann
Tietz trifft historische Bausubstanz
auf modern gestaltete Innenarchitektur.
Auf mittlerweile 24 000 Quadratmetern finden sich internationale
Luxusmarken aus Mode, Beauty und
Lifestyle. Und nach dem ausgiebigen
Shoppingerlebnis winkt bei einer
guten Tasse Kaffee auf dem Feinschmecker-Boulevard in der vierten
Etage ein herrlicher Blick über die
Binnenalster als Belohnung.
Jungfernstieg 16–20, Innenstadt
fon 040-35 90 10, www.alsterhaus.de
Haltestelle: Jungfernstieg, U1, U2, S2, S3
64
Foto: Centermanagement Hanse-Viertel
// Shoppen mit Stil
Neukloster
Horneburg
Dollern
Agathenburg
Stade
Himmelpforten
Hammah
Richtung
Cuxhaven
Großbereich
Hamburg
Elbgaustraße
Krupunder
Halstenbek
Thesdorf
Pinneberg
Prisdorf
Elmshorn
Langenmoor
Sparrieshoop
Bokholt
Tornesch
Richtung Itzehoe/Husum
Voßloch
Langeln
Barmstedt
Fernbahnhof
Main-Line Station
Nicht alle Regionalverkehrszüge halten an jedem Bahnhof
Not all regional trains stop
at all stations
Nur zeitweilig / limited services
Richtung
Bremerhaven
Eidelstedt
Zentrum
Hörgensweg
Schnelsen
Burgwedel
Bönningstedt
Hasloh
Haltestellen
Schnellbahn-/Regionalverkehr
Rapid Transit-/Regional Rail-Stations
Großbereichsgrenze
Greater Hamburg boundary
nicht im HVV
outside HVV network
Parken und Reisen
park and ride
Hagendeel
Niendorf Markt
Joachim-Mähl-Straße
Schippelsweg
Niendorf Nord
Altona
St. Pauli
(Heiligengeistfeld)
Feldstraße
(Messe)
Sternschanze
Schlump
Holstenstraße
Langenfelde
Diebsteich
Arenen
Christuskirche
Emilienstraße
Osterstraße
Lutterothstraße
Hagenbecks Tierpark
Eidelstedt
Stellingen
Quickborn Süd
Tanneneck
Ellerau
Quickborn
Richtung Neumünster
Barrier-free access to the
rapid transit trains
Information on barrier-free
access to the regional trains
on tel 040-19 449
Barrierefreier Zugang zu
den Schnellbahnen
Infos zum barrierefreien
Zugang zu den Regionalbahnen
unter Tel. 040-19 449
(Oper)
Stadthausbrücke
Rathaus
Gänsemarkt
Messehallen
(Messe / CCH)
Dammtor
Kellinghusenstraße
Eppendorfer
Baum
Hoheluftbrücke
Richtung Bremen
Tostedt
Alsterdorf
Uhlandstraße
Nord
Buchholz
Richtung Soltau
Suerhop
Holm-Seppensen
Büsenbachtal
Handeloh
Klecken
Hittfeld
Süd
Central
Station
Hauptbahnhof
Berliner
Tor
Veddel
(BallinStadt)
Harburg
Meckelfeld
Maschen
Stelle
Ashausen
Wilhelmsburg
Wandsbek
Markt
Gartenholz
Ahrensburg
Straßburger Straße
Alter Teichweg
WandsbekGartenstadt
Hasselbrook
Wandsbek
Tonndorf
Rahlstedt
Stand: 15.12.2013
© HVV
Bergedorf
Nettelnburg
Allermöhe
Mittlerer Landweg
Billwerder-Moorfleet
Tiefstack
Rothenburgsort
Landwehr
Richtung Neumünster
Rickling
Wahlstedt
Fahrenkrug
Bad Segeberg
Altengörs
Wakendorf
Fresenburg
Wandsbeker
Chaussee
Ritterstraße
Wartenau
Barmbek
Friedrichsberg
Hammerbrook
(City Süd)
Lübecker Straße
Lohmühlenstraße
Trabrennbahn
Farmsen
Berne
Meiendorfer Weg
Volksdorf
Buckhorn
Hoisbüttel
Habichtstraße
Mundsburg
Hamburger Straße
Dehnhaide
(Stadtpark)
Alte Wöhr
(City Nord)
Rübenkamp
Ohlsdorf
(Klein Borstel)
Kornweg
Hoheneichen
Wellingsbüttel
Poppenbüttel
Ohlstedt
www.hvv.de
040-19 449
Information . Fahrpläne | Timetables . Service
Schnellbahn-/ Regionalverkehr
Rapid Transit /Regional Rail
Meßberg Steinstraße
Mönckebergstraße
Jungfernstieg
(Oper/CCH)
Stephansplatz
Hallerstraße
Alster
Klosterstern
Hudtwalckerstraße
(Sporthalle)
(City Nord)
Sengelmannstraße
Lattenkamp
(Flughafen)
Richtweg
Garstedt
Ochsenzoll
Kiwittsmoor
Langenhorn Nord
Langenhorn Markt
Fuhlsbüttel Nord
Fuhlsbüttel
Klein Borstel
Hamburg
Airport
Norderstedt Mitte
(Schulzentrum Nord)
Meeschensee
Haslohfurth
Quickborner Straße
Friedrichsgabe
Moorbekhalle
Sie
Barmstedt
Brunnenstraße
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Hamburg
Richtung Uelzen
Lüneburg
Echem
Lauenburg
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Schwerin/Rostock
Mölln
Ratzeburg
Richtung Lübeck
Büchen
Richtung Lübeck
Reinfeld
Bad Oldesloe
Kupfermühle
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Kaltenkirchen Süd
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Richtung Neumünster/Kiel
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65
kulturHH_s66_impressum_kulturHH_s66_impressum 21.10.14 15:38 Seite 66
KULTUR // MEDIEN
//
// KULTUR IN DER STADT
Weltweit definieren sich Metropolen heute über Kultur –
nach innen wie nach außen: Mit ihrem speziellen Kulturangebot gibt eine Stadt ihre Visitenkarte ab.
Die Kulturguides aus dem Hamburger bunkverlag präsentieren
das attraktive Kulturleben der deutschen Metropolen. Bisher
erscheinen die Kulturguides für Berlin, Hamburg, Frankfurt
und die Metropolregion Ruhr. Weitere Ausgaben sind in
Vorbereitung.
Unsere Städte sind voll von attraktiven Angeboten aus Klassik,
Jazz und Pop, sie präsentieren hochwertige Kunst in ihren
Ausstellungshäusern, sie haben erstklassige Theater und alle
Arten von Museen. Die Kulturguides helfen dabei, diese Schätze
für Einwohner und Besucher zu entdecken.
Die Kulturguides präsentieren die Highlights
und Kulturevents der Stadt – in jeder Saison neu,
mit Wo-Wie-Service und allen anderen wichtigen
Informationen für urbanen Kulturgenuss.
bunkverlag GmbH kultur // medien
Zeisehallen, Friedensallee 7–9
22765 Hamburg
fon 040-39 92 95-0
E-Mail info@bunkverlag.de
Verleger
Uwe H. Bunk
Chefredakteurin
Dr. Jutta Rossellit (v. i. S. d. P.)
66
Redaktion
Katharina Behrendsen
Sales Director
Helge Löbel
Interviews
Dagmar Leischow
Matthias Wagner
Jürgen Wittner
Sales Manager
Lore Kalamala
Julia Hönel
Jürgen Peters
Petra Schaper
Susanne Korn
Grafik
Nils Heuner (Art Director)
Anna Diem
Webportal
www.kulturnews.de ›› hamburg
Namentlich gekennzeichnete Beiträge
geben nicht unbedingt die Meinung
des Herausgebers oder des Verlags
wieder. Für unverlangt eingesandte
Materialien kann keine Gewähr
übernommen werden. Die Urheberrechte für Anzeigen, Entwürfe, Fotos,
Vorlagen sowie der grafischen
Gestaltung bleiben beim Verlag und
können nur mit dessen Genehmigung
weiterverwendet werden.
KULTUR //HAMBURG © 2014 bunkverlag Hamburg
// IMPRESSUM
kulturHH_11_2014_U2_U3_kulturHH_11_2014_U2_U3 21.10.14 14:30 Seite 1
3
SAISON 2015
KULTUR AM KANAL –
MUSIK AM WASSER
Lengemann Verwaltungs GmbH · Blohmstraße 22 · 21079 Hamburg
„DIE AUFREGENDSTE
VERANSTALTUNGS-LOCATION
IM HAMBURGER SÜDEN!“
2506 m
radikale
resonanz
Klassik. Klub. Konzerte.
Jetzt im Bunker auf St Pauli.
ERÖFFNUNG
30./31. MAI 2015
Die nächsten Konzerte:
31. Oktober 2014, 21 Uhr
Eröffnung
28. November 2014, 21 Uhr
urban string: »shine«
ABOS, TICKETS, VERMIETUNG
18. & 19. Dezember 2014, 21 Uhr
urban string: »jauchzet!«
speicher-am-kaufhauskanal.de
resonanzraum.club
kulturHH_11_2014_U4_titel_kulturHH_11_2014_U4_titel 21.10.14 14:55 Seite 1
KULTUR // HAMBURG Herbst // Winter 2014 // 2015
PHILHARMONIKER
HAMBURG
6,90 EURO
KULTUR // HAMBURG
Das Magazin mit allen Highlights der Saison
Shows // T
he
Klassik // Ja ater
zz // Pop
Museen //
Galerien
Simone Young (Foto: Kasskara)
Herbst // W
in
2014 // 201 ter
5
187. Konzertsaison
23./24. Nov KATIA & MARIELLE LABÈQUE
14./15. Dez BORIS BEREZOVSKY 31. Dez SIMONE YOUNG
11./12. Jan PINCHAS ZUKERMAN 8./9. Feb SIR ROGER NORRINGTON
1./2. März SIMONE YOUNG 19./20. April MIDORI
17./18. Mai CÉDRIC TIBERGHIEN & SIMONE YOUNG
14./15. Juni SIMONE YOUNG & KLAUS FLORIAN VOGT
WWW.PHILHARMONIKER-HAMBURG.DE
JETZT NEU
IM STAGE THEATER
AN DER ELBE
H A M B U R G – W E LT D E R M U S I C A L S
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