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ID 961 LX HACCP 01-05ted

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ID 961 LX HACCP
D
Cod. 9IS42090
Rel. 3/05
Elektronischer Kühlstellenregler
BEDIENOBERFLÄCHE
Der Benutzer verfügt über ein Display sowie
vier Tasten für die Statuskontrolle und die
Programmierung des Instruments.
TASTEN UND MENÜS
Taste UP
Geht die Menüpositionen durch
Erhöht einen Wert
Aktiviert die manuelle Abtauung
Taste DOWN
Geht die Menüpositionen durch
Verringert einen Wert
Über Parameter programmierbar
Taste fnc
Taste Set
fnc
set
Funktion ESC (Ausgang)
Über Parameter programmierbar
Zugriff auf den Sollwert
Zugang zu den Menüs
Bestätigt die Befehle
Zeigt Alarme an (falls vorhanden)
Beim Einschalten führt das Instrument einen
Lamp Test durch. Für einige Sekunden blinken das Display und die LEDs zur Überprüfung ihres ordnungsgemäßen
Betriebszustands. Das Instrument weist zwei
Hauptmenüs auf, das Menü “Maschinenstatus”
und das Menü “Programmierung”.
ZUGANG ZU DEN MENÜS UND DEREN
BEDIENUNG
Die Ressourcen sind in Menüs organisiert, zu
denen man durch kurzes Drücken der Taste
“Set” (Menü “Maschinenstatus”) oder durch
Gedrückthalten der Taste “Set” für mehr als
5 Sekunden (Menü Programmierung”)
gelangt.
Für den Zugang zum Inhalt der einzelnen
Registerkarten, die durch das entsprechende
Label gekennzeichnet werden, einfach ein
weiteres Mal die Taste “Set” drücken.
Anschließend ist es möglich, den Inhalt der
einzelnen Registerkarten durchzugehen, ihn
zu ändern oder die jeweils verfügbaren
Funktionen zu nutzen. Falls die Tastatur für
mehr als 15 Sekunden nicht betätigt
(Timeout) oder einmal die Taste “fnc”
gedrückt wird, wird der letzte auf dem
Display angezeigte Wert bestätigt und man
kehrt zur vorausgehenden Anzeige zurück.
MENÜ MASCHINENSTATUS
Zum Aufrufen des Menüs “Maschinenstatus”
die Taste “Set” kurz drücken.
Falls keine Alarme vorliegen, erscheint das Label
“SEt”. Mit den Tasten “UP” und “DOWN” können die übrigen im Menü enthaltenen
Registerkarten durchgegangen werden, das heißt:
- AL: Registerkarte Alarme (sofern vorhanden, einschl. HACCP-Alarme, siehe entsprechenden Abschnitt);
- Pb1: Registerkarte Wert Fühler 1;
- SEt: Registerkarte Sollwerteinstellung.
Sollwerteinstellung
Zum Aufrufen des Menüs “Maschinenstatus”
die Taste “Set” kurz drücken. Es erscheint
das Label der Registerkarte “Set”.
Zum Anzeigen des Sollwerts erneut die
Taste “Set” drücken.
Der Sollwert erscheint auf dem Display. Zum
Ändern des Sollwerts innerhalb von 15 Sekunden
die Tasten “UP” und “DOWN” betätigen.
Falls der Parameter LOC = y, kann der
Sollwert nicht geändert werden.
Alarm aktiv
Falls eine Alarmbedingung vorliegt, erscheint
beim Aufrufen des Menüs “Maschinenstatus”
das Label der Registerkarte “AL” (siehe
Abschnitt “Diagnose”).
Anzeige Fühler
Wenn das entsprechende Label vorhanden
ist, die Taste “Set” drücken; es erscheint das
Label des zugeordneten Fühlers.
MENÜ PROGRAMMIERUNG
Zum Aufrufen des Menüs “Programmierung”
die Taste “Set” für mehr als 5 Sekunden
gedrückt halten. Falls erforderlich wird zur
Eingabe des PASSWORTES für den Zugang zu
Ebene 1 aufgefordert (siehe Parameter
“PA1”) und (sofern das korrekte Password
eingegeben wird) anschließend erscheint das
Label der ersten Registerkarte. Wird ein
falsches Passwort eingegeben, erscheint auf
dem Display erneut das Label PA1.
Zum Durchgehen der anderen
Registerkarten die Tasten “UP” und “DOWN”
betätigen. Die Registerkarten enthalten die
Parameter der Ebenen 1 und 2. Die
Parameter der Ebene 2 können mit einem
LED
Position
Zugeordnete Funktion
Status
Verdichter oder Relais 1
ON für Verdichter an; blinkend für verzögert,
Schutz oder Aktivierung blockiert
Abtauprozess
ON für Abtauung läuft; blinkend für Aktivierung
manuell oder über Digitaleingang
Alarm
ON für Alarm aktiv; blinkend für Alarm stummgeschaltet
zweiten Passwort geschützt werden (siehe
Parameter “PA2”). Falls vorgesehen, werden
die Parameter der Ebene 2 für den Benutzer
verborgen; beim Öffnen der Registerkarte
“Cnf” wird das PASSWORT für den Zugang
zur Ebene 2 verlangt und (nach Eingabe des
korrekten Passwortes) anschließend
erscheint das Label der ersten Registerkarte
des Menüs Programmierung.
Zum Öffnen der Registerkarte “Set” drücken.
Es erscheint das Label des ersten sichtbaren
Parameters. Zum Durchgehen der übrigen
Parameter die Tasten “UP” und “DOWN”
benutzen, zum Ändern des Parameters “Set”
kurz drücken, den gewünschten Wert mit
den Tasten “UP” und “DOWN” einstellen,
dann mit der Taste “Set” bestätigen und zum
nächsten Parameter übergehen.
ANMERKUNG: Es wird empfohlen, das
Instrument immer aus- und wieder einzuschalten, wenn die Konfigurierung der Parameter
geändert worden ist, um Funktionsstörungen
der Konfigurierung und/oder der laufenden
Zeitsteuerung zu vermeiden.
PASSWORT
Die Passwörter “PA1” und “PA2” gestatten
jeweils den Zugang zu den Parametern der
Ebene 1 und 2. In der Standardkonfigurierung
sind keine Passwörter programmiert. Zur
Freigabe von Passwörtern und Zuweisung des
gewünschten Werts das Menü
“Programmierung” auf der Registerkarte mit
dem Label “diS” aufrufen.
Falls Passwörter aktiviert sind, werden angefordert:
- PA1 zum Öffnen des Menüs
“Programmierung” (siehe Abschnitt Menü
Programmierung);
- PA2 zum Öffnen der Registerkarte mit dem
Label “Cnf” der Parameter der Ebene 1.
MANUELLE AKTIVIERUNG DES ABTAUZYKLUS
Die manuelle Aktivierung des Abtauzyklus
erfolgt, indem die Taste “UP” für 5 Sekunden
gedrückt gehalten wird (falls =1 konfiguriert).
Falls die Voraussetzungen für das Abtauen
nicht gegeben sind, (zum Beispiel wenn die
Temperatur des Fühlers des Verdampfers über
der Temperatur Ende Abtauen liegt) oder falls
der Parameter OdO 0 ist, so blinkt der Display
(3) drei Mal, um anzuzeigen, dass der Vorgang
nicht ausgeführt wird.
NUTZUNG DER COPY CARD
Die Copy Card ist ein Zubehörartikel, der an den
seriellen Port vom Typ TTL angeschlossen wird
und die schnelle Programmierung der
Parameter des Instruments gestattet (Uploaden
und Downloaden der Parameter-Sets eines oder
mehrerer Instrumente des gleichen Typs). Der
Vorgang wird auf folgende Weise ausgeführt:
Format
Mit diesem Befehl ist es möglich, den
Schlüssel zu formatieren; dieser Vorgang ist
bei der ersten Benutzung oder bei der
Verwendung von Modellen erforderlich, die
nicht miteinander kompatibel sind. Achtung:
Nach Programmierung des Schlüssels werden
bei Benutzung des Parameters “Fr” alle eingegebenen Daten gelöscht. Der Vorgang
kann nicht rückgängig gemacht werden.
Upload
Mit diesem Vorgang werden die
Programmierungsparameter in das
Instrument geladen.
Download
Mit diesem Vorgang werden die
Programmierungsparameter aus dem
Instrument heruntergeladen.
Die Vorgänge werden in der Registerkarte mit
dem Label “FPr” ausgeführt; je nach Fall die
Befehle “UL”, “dL” oder “Fr” wählen; die Freigabe
des Vorgangs erfolgt mit der Taste “Set”. Falls der
Vorgang ausgeführt wird, erscheint “y”, falls er
fehlschlägt, erscheint hingegen “n”.
Download “von Reset”
Den Schlüssel bei abgeschaltetem Instrument
anschließen. Beim Einschalten des Instruments
werden die Programmierungsparameter in
den Schlüssel geladen; nach Abschluss des
Lamp Tests erscheint für ca. 5 Sekunden folgende Anzeige:
• das Label dLY, falls die Operation erfolgreich durchgeführt wurde
• das Label dLn, falls der Vorgang fehlgeschlagen ist
ANMERKUNG:
• Nach dem Download arbeitet das
Instrument mit dem neuen, soeben geladenen Parameter-Set.
FERNSTEUERUNGSSYSTEME
Der Anschluss an die Fernsteuerungssysteme
Televis kann über den seriellen TTL-Port erfolgen (hierzu ist das Schnittstellenmodul TTL- RS485 BUS ADAPTER 100 erforderlich). Zum
Konfigurieren des Instruments für diesen Zweck
die Registerkate mit dem Label “Add” öffnen
und die Parameter “dEA” und “FAA” einstellen.
SPERREN DER TASTATUR
Das Instrument sieht durch entsprechende
Programmierung des Parameters “Loc”
(siehe Registerkarte mit dem Label “diS”) die
Möglichkeit der Deaktivierung der Tastatur
vor. Wenn die Tastatur gesperrt ist, kann das
Menü Programmierung immer mit der Taste
“Set” aufgerufen werden. Außerdem ist es
möglich, den Sollwert anzuzeigen.
DIAGNOSE
Die Alarmbedingung wird immer vom
Summer (sofern vorhanden) sowie von der
LED am Alarmsymbol angezeigt.
ANMERKUNG: Falls Zeitintervalle mit
Alarmausschluss aktiv sind (siehe
Parametertabelle, Abschnitt ALARME,
Registerkarte mit Label “AL”), wird derAlarm
nicht angezeigt.
ID 961 LX HACCP
Die Anzeige von Alarmen für Fühler defekt
(bezogen auf Fühler 1) erscheint direkt auf dem
Display des Instruments mit der Anzeige E1.
Übersicht Fühlerdefekte
DISPLAY
DEFEKT
E1
Fühler 1 (Thermostat) defekt
Die Fehlerbedingung des Fühlers 1
(Thermostat) hat folgende Konsequenzen:
• Anzeige des Codes E1 auf dem Display
• Aktivierung des Verdichters, wie über die
Parameter “Ont” und “Oft” festgelegt, falls
für Arbeitszyklus programmiert oder:
Ont
Oft
Ausgang Verdichter
0
0
>0
>0
0
>0
0
>0
OFF
OFF
ON
dc
Die übrigen Alarmanzeigen erscheinen nicht
direkt auf dem Display des Instruments, sondern werden im Menü “Maschinenstatus”
auf der Registerkarte “AL” signalisiert.
ALARM FÜR HÖCHST- UND
MINDESTTEMPERATUR
Wenn eine Alarmbedingung eintritt, wird
das Alarmsymbol permanent angezeigt und
das als Alarm konfigurierte Relais wird aktiviert, falls keine Zeiten für die Alarmdeaktivierung laufen (siehe Parameter für
Alarmdeaktivierung). Dieser Alarmtyp hat
keinerlei Auswirkungen auf die aktuelle
Einstellung. Die Alarme werden als absolute
Werte erfasst.
Die Einstellung des Höchst- und Mindesttemperaturalarms bezieht sich auf den
Thermostatfühler. Die Temperaturgrenzwerte werden von den Parametern
“HAL” (Höchsttemperaturalarm), “LAL”
(Mindesttemperaturalarm) definiert. Diese
Alarmbedingung wird auf der Registerkarte
“AL” mit den Labeln “AH1-AL1” angezeigt.
DISPLAY
ALARM
AH1
Alarm hohe Temperatur (bezogen
auf Fühler Zelle oder Fühler 1)
Alarm niedrige Temperatur (bezogen
auf Fühler Zelle oder Fühler 1)
Externer Alarm
Alarm Tür offen
AL1
EA
OPd
Zum Stummschalten des Alarms eine beliebige Taste
drücken. Dabei beginnt die permanent leuchtende
LED zu blinken.
In Abhängigkeit vom Parameter Att sind die Alarme
absolute oder auf den Sollwert bezogene (als
Abstand von diesem) Werte.
HACCP
Um den Mindestanforderungen der HACCPNormen zu genügen, ist eine Reihe von
Parametern verfügbar, die während des normalen Betriebs des Geräts auftretende Höchstund Mindesttemperaturalarme abspeichern und
archivieren (bezogen auf den Thermostatfühler). Diese Parameter werden, sofern vorhanden, in der Registerkarte mit dem Label
“AL” angezeigt. Außer den Alarmen registrieren
diese Parameter auch eventuelle
Unterbrechungen der Stromversorgung des
Geräts und speichern dabei die die Anzahl der
Unterbrechungen seit dem letzten Reset des
Geräts.
Die Verwaltung der Alarme für die Funktion
HACCP erfolgt unabhängig von den restlichen
Reglern.
ABSPEICHERUNG DER ALARME WÄHREND
DES NORMALEN BETRIEBS
Jeder HACCP-Alarm besteht aus zwei
Registerkarten (die, falls Alarme vorliegen, in
der Registerkarte Alarme AL angezeigt werden):
•HCn* (n = 1…8) enthält die Höchst- oder
Mindesttemperatur, die außerhalb des
Bereiches erreicht wurde;
•tCn* (n = 1…8) enthält die Zeitdauer, für die
der Temperaturfühler Werte außerhalb des
Bereichs gemessen hat.
*n ist eine fortlaufende Nummer zwischen 1
und 8, die angibt, wie oft der Temperaturfühler
Werte außerhalb des durch die Parameter
“SHH” und “SLH” begrenzten Bereiches gemessen hat. Die Abspeicherung der Temperaturen
erfolgt auf den 8 Registerkarten HC1...HC8 und
die Abspeicherung der Dauer auf den 8
Registerkarten tC1...tC8.
Registerkarte HCn (n = 1…8)
Bei Druck auf die Taste “ENTER” wird der vom
Temperaturfühler erfasste max. (min.) Wert über
(unter) dem Grenzwert angezeigt, der durch
den Parameter “SHH” (“SLH”) begrenzt wird.
Registerkarte tCn (n = 1…8)
Mit Druck auf die Taste “ENTER” wird die
Zeitdauer angezeigt, für die der
Temperaturfühler Werte außerhalb des
Bereiches (durch die Parameter “SHH” und
“SLH” begrenzt) gemessen hat (sofern der Wert
bereits wieder im Normalbereich liegt) bzw. die
bis zum aktuellen Zeitpunkt verstrichene Zeit,
mit einer Auflösung von einer Minute.
ANMERKUNG:
Die ersten 8 HACCP-Alarme 8 werden nacheinander mit Einblenden der Registerkarten
HC1...HC8 und tC1...tC8 abgespeichert. Die
nachfolgenden Alarme (n>8) überschreiben
die vorausgehenden, beginnend mit HC1
(tC1). Wenn mehr als 8 Alarme vorhanden
sind, wird dies durch das Aufblinken der
Registerkarte HC8 (tC8) angezeigt.
Display-Anzeige
Wenn der Wert des Haupttemperaturfühlers
(Thermostatsteuerung) für eine Zeit, die
größer als “drA” ist, den durch die
Parameter “SHH” und “SLH” festgelegten
Bereich verlässt (Achtung: je nach
Konfiguration des Parameters “Att” können
dies absolute oder relative Werte sein), wird
2/7
der Alarm durch Aufleuchten der hierfür vorgesehenen LED signalisiert.
Sofern vorhanden, werden auch der interne
Summer und das Alarmrelais aktiviert. Bei
Betätigung einer beliebigen Taste des Geräts
blinkt die Alarm-LED, um die erfolgte
Kenntnisnahme des Alarms durch den Bediener
zu signalisieren. Wenn der vom Fühler erfasste
Wert wieder in den Normbereich zurückkehrt,
verbleibt die LED in dem Status, in dem sie sich
vor dem Alarm befand (permanentes Leuchten
oder Blinken), um das Ereignis anzuzeigen.
ANMERKUNG: Zur Vermeidung falscher
Anzeigen des HACCP-Alarms werden Zeiten
für den Alarmausschluss verwendet (siehe
Tabelle Parameter, Abschnitt ALARME/HACCP,
insbesondere Abschnitt dAO, H51).
einer Taste zugewiesen werden (siehe
Parameter H31...H33, für das Reset auf 4
einstellen). Die Funktion RES löscht die
Registrierkarten HCn, tCn, bCn, btn (n=1…8)
und stellt den Parameter drH null (initialisiert den Zähler). Die Alarm-LED bleibt ausgeschaltet und das Display blinkt zur
Bestätigung des erfolgten Resets.
ABSPEICHERUNG DER ALARME NACH
EINEM STROMAUSFALL
Bei einem Reset-Ereignis (Unterbrechung der
Stromversorgung der Maschine) werden in der
Registerkarte AL zwei neue Registerkarten
erstellt, um eine korrekte Bewertung des
Zustands der Lebensmittel zu gestatten:
•“bCn”(n = 1…8)*;
•“btn”(n = 1…8)*;
*n ist eine Ziffer zwischen 1 und 8, die die
Anzahl der Maschinen-Resets angibt.
Registerkarte “bCn”
Falls der Temperaturfühler nach der
Unterbrechung der Stromversorgung einen
Temperaturwert misst, der innerhalb des
von den Werten SLH und SHH begrenzten
Bereiches liegt, verwendet die Registerkarte
diesen Wert (und die Registerkarte “btn”
verwendet den Wert Null).
Falls der Temperaturfühler einen Wert misst,
der außerhalb der Grenzwerte liegt, wird ein
HACCP-Alarm ausgelöst. Die Abspeicherung
des vom Temperaturfühler erreichten
Höchst- (oder Mindest-)Wertes erfolgt auf
dieser Registerkarte.
Registerkarte “btn”
Falls der Temperaturfühler nach der
Unterbrechung der Stromversorgung einen
Wert misst, der innerhalb des von den
Werten SLH und SHH begrenzten Bereiches
liegt, verwendet diese Registerkarte den
Wert Null.
Falls der Temperaturfühler einen Wert misst,
der außerhalb der Grenzwerte liegt, wird ein
HACCP-Alarm ausgelöst. Die Abspeicherung
der Dauer, für die der Temperaturfühler
einen Wert außerhalb des Bereiches misst,
folgt den gleichen Regeln, die hinsichtlich
dieser Registrierkarte auch für den normalen Betrieb beschrieben wurden.
Display-Anzeige
Das
Überschreiten
von
8
(acht)
Stromausfällen wird, wie schon im vorstehenden Fall betrachtet, wird durch das Blinken
der Registrierkarte bC8 signalisiert und alle
folgenden Ereignisse werden beginnend bei
Registrierkarte bC1(bt1) gespeichert.
ANMERKUNG: Beim ersten Einschalten des
Instruments müssen eventuell gespeicherte
Alarme mit Hilfe dieser Funktion manuell
gelöscht werden.
RESET-FUNKTION
Mit der Funktion RES (Reset HACCP) werden
die HACCP-Alarme manuell gelöscht. Die
Funktion kann mit einer durch den
Parameter H02 festgelegten Verzögerung
ID 961 LX HACCP
Nach Ablauf einer über den Parameter drH
festgelegten Zeit (sofern ungleich 0) ab dem
letzten Reset werden alle HACCP-Alarme
automatisch gelöscht. Tritt während dieser
Zeit ein weiterer Stromausfall auf, wird der
Zähler auf den durch den Parameter drH
festgelegten Wert aktualisiert und das nächste automatische Reset erfolgt nach Ablauf
dieser Zeit.
MONTAGE
Das Instrument ist für den Tafeleinbau konzipiert. Eine Bohrung zu 29x71 mm ausführen, das Instrument einsetzen und mit
den mitgelieferten Bügeln befestigen. Die
Montage des Instruments an Orten vermeiden, an denen es hoher Feuchtigkeit
und/oder Schmutz ausgesetzt ist; es ist für
den Einsatz in Umgebungen mit einem normalen Verschmutzungsgrad vorgesehen.
Sicherstellen, dass die Umgebung der
Kühlungsschlitze des Instruments eine ausreichende Belüftung gewährleistet.
ELEKTRISCHE
ANSCHLÜSSE
Achtung! Die elektrischen Anschlüsse stets bei
abgeschalteter Maschine vornehmen. Das
Instrument verfügt über eine Schraubklemmleiste für den Anschluss der elektrischen Kabel
mit einem max. Querschnitt von 2,5 mm2 (nur
ein Leiter je Klemme für Leistungsanschlüsse):
Hinsichtlich der Leistung der Klemmen siehe
Etikett auf dem Instrument. Die Ausgänge am
Relais sind spannungsfrei. Nie den maximal
zulässigen Strom überschreiten; im Falle höherer Lasten einen Kontaktgeber mit geeigneter
Leistung verwenden. Sicherstellen, dass die
Netzspannung mit der Betriebssannung des
Instruments übereinstimmt. Bei den 12V
Versionen muss die Speisung über einen
Sicherheitstransformator mit träger Sicherung
von 250 mA erfolgen.
Die Fühler weisen keine besondere Einsetzpolung auf und können mit normalem, zweiadrigem Kabel verlängert werden (es sei darauf
hingewiesen, dass die Verlängerung der Fühler
die elektromagnetische Verträglichkeit beeinträchtigt: Die Verkabelung muss mit der
größtmöglichen Sorgfalt vorgenommen werden). Die Kabel der Fühler, der Spannungsversorgung und das Kabel der seriellen TTLVerbindung sollten von den Leistungskabeln
getrennt geführt werden.
NUTZUNGSBEDINGUNGEN
ZULÄSSIGER GEBRAUCH
Aus Sicherheitsgründen muss das Instrument
gemäß den gegebenen Anleitungen installiert und benutzt werden, insbesondere dürfen unter gefährlicher Spannung stehende
Teile unter Normalbedingungen nicht
zugänglich sein.
Das Gerät muss in Abhängigkeit von der
Anwendung in geeigneter Weise vor Wasser
und Staub geschützt werden und darf
ausschließlich unter Verwendung von
Werkzeug zugänglich sein (außer der
Frontblende).
Das Instrument eignet sich für den Einbau in
Systeme in Haushalten und/oder vergleichbare Geräte im Bereich der Kühlung und
wurde hinsichtlich aller sicherheitsrelevanten
Aspekte auf der Grundlage der anwendbaren europäischen Normen geprüft.
Klassifizierung:
• Konstruktionstechnisch als elektronische
Automatiksteuerung zur Systemeinbindung
mit unabhängigem Einbau;
• Gemäß der Eigenschaften der automatischen Funktionsweise als Steuerung mit
Betätigung vom Typ 1 B;
• Als Vorrichtung der Klasse A hinsichtlich
Softwareklasse und -struktur.
UNZULÄSSIGER GEBRAUCH
Jeder unsachgemäße Gebrauch ist untersagt.
Es wird darauf hingewiesen, dass die gelieferten Relaiskontakte funktionellem Verschleiß
unterliegen: Eventuelle Schutzvorrichtungen,
die von Produktnormen vorgeschrieben werden oder aufgrund offensichtlicher
Sicherheitsanforderungen notwendig sind, müssen außerhalb des Instruments realisiert werden.
HAFTUNG UND RESTRISIKEN
Das Unternehmen Eliwell & Controlli S.r.l.
haftet in keiner Weise für eventuelle
Schäden, die auf folgende Ursachen zurückzuführen sind:
- Unsachgemäße Installation/ Benutzung,
insbesondere bei Nichtbeachtung der durch
Vorschriften definierten bzw. in vorliegender
Anleitung enthaltenen Sicherheitshinweise;
• Benutzung an Tafeln, die unter den jeweiligen Montagebedingungen keinen angemessenen Schutz gegen Stromschlag, Wasser
und Staub gewährleisten;
• Benutzung an Tafeln, die den Zugang zu
potentiell gefährlichen Teilen ohne Einsatz
von Werkzeugen ermöglichen;
• Abänderung oder Manipulation des
Produkts.
• Installation/ Gebrauch in Tafeln, die nicht
mit den geltenden Normen und gesetzlichen
Verordnungen übereinstimmen.
3/7
HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Die vorliegende Veröffentlichung ist
ausschließliches Eigentum der Eliwell &
Controlli Sr.l., die hiermit jede
Vervielfältigung und Verbreitung untersagt,
die nicht ausdrücklich von Eliwell & Controlli
S.r.l. genehmigt wird. Bei der Erstellung des
Dokuments wurde die größtmögliche
Sorgfalt angewendet; Eliwell & Controlli S.r.l.
übernimmt jedoch keinerlei Haftung für die
Benutzung desselben. Das gleiche gilt für
alle Personen oder Gesellschaften, die an
der Erstellung des vorliegenden Handbuches
beteiligt sind. Die Eliwell & Controlli S.r.l.
behält sich das Recht vor, jederzeit und
ohne Vorankündigung formale und/oder
inhaltliche Änderungen vorzunehmen.
TECHNISCHE DATEN
Frontschutz: IP65.
Gehäuse: Körper aus Kunstharz PC+ABS
UL94 V-0, Scheibe aus Polycarbonat, Taste
aus thermoplastischem Kunstharz.
Abmessungen: Frontseite 76x32mm,
Tiefe 60 mm
Montage: Tafeleinbau mit Bohrschablone
71x29 mm (+0,2/0,1 mm).
Betriebstemperatur: -5…55 °C.
Lagerungstemperatur: -30…85 °C.
Feuchtigkeit der Betriebsumgebung: 10…90 %
r.F. (nicht kondensierend).
Feuchtigkeit der Lagerungsumgebung:
10…90% r.F. (nicht kondensierend).
Anzeigebereich: -50…110 (NTC); -50…140
(PTC) °C ohne Dezimalpunkt (mit Parameter
wählbar), auf Display 3,5 Stellen +
Vorzeichen.
Analogeingänge: ein Eingang vom Typ PTC
oder NTC (über Parameter wählbar).
Digitaleingang: 1 konfigurierbarer
Digitaleingang mit Niederspannung.
Seriell: TTL-Port für den Anschluss an eine
Copy Card oder ein Televis System.
Digitalausgang: 1 Relaisausgang SPDT 8(3)A
( 1/2 PS) 250Va
Messbereich: -50 bis 140 °C.
Genauigkeit: besser als 0,5% des
Skalenbereiches +1 Stelle.
Auflösung: 1 oder 0,1 °C.
Verbrauch:
• Modell 12 Va/c 1,5 VA max.
• Modell 230 Va 3 VA max.
Spannungsversorgung: 230 Va oder 12 Va/c
±10%.
Achtung: Die auf dem Etikett des Gerätes
angegebene Spannung überprüfen; für die
Verfügbarkeit anderer Relaisschaltleistungen
und Versorgungsspannngen wenden Sie sich
bitte an die Vertriebsabteilung.
ID 961 LX HACCP
4/7
Tab. 1
PAR.
diF
HSE
LSE
OSP
Cit
CAt
dOd
dAd
Ont
OFt
dOn
dOF
dbi
OdO (!)
dit
dt1
dt2
dCt
dOH
dEt
dPO
tcd
Cod
dt
Att
AFd
HAL (5)
LAL (5)
PAO (!)
(6)
dAO
OAO
tdO
tAO (6)
EAL
Parametertabelle
BESCHREIBUNG
REGLER VERDICHTER (Registerkarte mit Label “CP”)
diFferential. Eingriffsdifferential des Verdichterrelais; der Verdichter stoppt, wenn der eingegebene Sollwert erreicht ist (bezogen auf die Anzeige des Reglerfühlers), und startet,
wenn der Temperaturwert der Summe von Sollwert und Wert des Differentials entspricht.
Anmerkung: Der Wert kann nicht 0 sein.
Higher SEt. Max. Wert, der dem Sollwert zugeordnet werden kann.
Lower SEt. Min. Wert, der dem Sollwert zugeordnet werden kann.
Offset SetPoint. Temperaturwert, der zum Sollwert addiert werden muss, falls der reduzierte Sollwert freigegeben ist (Economy-Funktion). Die Aktivierung kann über den
Digitaleingang oder eine zu diesem Zweck konfigurierte Taste erfolgen.
Compressor min on time. Mindestzeit für die Aktivierung des Verdichters vor seiner eventuellen Deaktivierung. Nicht aktiv, wenn auf 0 eingestellt.
Compressor mAx on time. Max. Zeit für die Aktivierung des Verdichters vor seiner eventuellen Deaktivierung. Nicht aktiv, wenn auf 0 eingestellt.
digital (input) Open door. Digitaleingang deaktiviert Geräte.
y = ja; n = nein Gültig für Parameter H11 = ±4 (Microport).
digital (input) Activation delay. Verzögerung der Aktivierung des Digitaleinganges.
SCHUTZVORRICHTUNGEN VERDICHTER (Registerkarte mit Label “CP”)
On time (compressor). Einschaltzeit des Verdichters bei Defekt des Fühlers. Bei
Einstellung auf “1” mit Oft auf “0” bleibt der Verdichter immer eingeschaltet, während
er bei Oft >0 in der Modalität Arbeitszyklus (Duty Cycle) arbeitet.
OFF time (Compressor). Abschaltzeit des Verdichters bei Defekt des Fühlers. Bei
Einstellung auf “1” mit Ont auf “0” bleibt der Verdichter immer ausgeschaltet, während
er bei Ont >0 in der Modalität Arbeitszyklus (Duty Cycle) arbeitet.
delay (at) On compressor. Verzögerungszeit der Aktivierung des Verdichterrelais von der Anforderung.
delay (after power) OFF. Verzögerungszeit nach der Abschaltung; zwischen dem Abschalten des
Relais des Verdichters und dem darauf folgenden Einschalten muss die angegebene Zeit vergehen.
delay between power-on. Verzögerungszeit zwischen zwei Einschaltvorgängen; zwischen
einem und dem nächsten Einschalten des Verdichters muss die angegebene Zeit vergehen.
delay Output (from power) On. Verzögerungszeit für die Aktivierung der Ausgänge nach
dem Einschalten des Instruments oder nach einem Stromausfall.
REGLER ABTAUNG (Registerkarte mit Label “dEF”)
defrost interval time. Intervallzeit zwischen dem Beginn von zwei aufeinander folgenden
Abtauzyklen. Ausgedrückt in Stunden (Default)/min/s im Verhältnis zum Zeitwert dt1
defrost time. Maßeinheit für die Abtauintervalle (Parameter “dit”).
0 = Parameter “dit”, ausgedrückt in Stunden.
1 = Parameter “dit”, ausgedrückt in Minuten.
2 = Parameter “dit”, ausgedrückt in Sekunden.
defrost time 2. Maßeinheit für die Abtaudauer (Parameter “dEt”).
0 = Parameter “dEt”, ausgedrückt in Stunden.
1 = Parameter “dEt”, ausgedrückt in Minuten.
2 = Parameter “dEt”, ausgedrückt in Sekunden.
defrost Counting type. Auswahl des Zählmodus für das Abtauintervall.
0 = Betriebsstunden Verdichter (Verfahren DIGIFROST®);
1 = Real Time - Betriebsstunden Gerät;
2 = Anhalten Verdichter.
defrost Offset Hour. Verzögerungszeit für den Beginn des ersten Abtauens vom
Einschalten des Instruments.
defrost Endurance time. Timeout Abtauprozess; bestimmt die max. Dauer des Abtauens.
Ausgedrückt in Stunden/min (Default)/s im Verhältnis zum Parameter dt2
defrost (at) Power On. Bestimmt, ob beim Einschalten des Instruments ein Abtauzyklus
gestartet werden soll (vorausgesetzt, die am Verdampfer gemessene Temperatur gestattet
dies). y = ja, Abtauen beim Einschalten; n = nein, kein Abtauen beim Einschalten.
time compressor for defrost. Mindestzeit Verdichter On oder OFF vor dem Abtauen. Falls
>0 (positiver Wert), bleibt der Verdichter für tcd Minuten AKTIV; falls <0 (negativer
Wert), bleibt der Verdichter für tcd Minuten inaktiv; falls =0 wird der Parameter ignoriert.
Compressor off (before) defrost. Zeit für Verdichter OFF kurz vor dem Abtauzyklus. Falls
innerhalb der Zeit, die für diesen Parameter eingegeben wird, ein Abtauzyklus vorgesehen
ist, wird der Verdichter nicht eingeschaltet.
REGLER GEBLÄSE (Registerkarte mit Label “FAn”)
drainage time. Abtropfzeit.
ALARME (Registerkarte mit Label “AL”)
Alarm type. Modalität Parameter “HAL” und “LAL”, verstanden als absoluter Temperaturwert
oder als auf den Sollwert bezogener Differenzwert. 0 = absoluter Wert; 1 = relativer Wert.
Alarm Fan differential. Differential der Alarme
Higher ALarm. Alarm Höchsttemperatur. Temperaturwert (in Abhängigkeit von Att als
absoluter Wert oder Abstand vom Sollwert), dessen Überschreitung die Aktivierung der
Alarmmeldung bewirkt.
Lower ALarm. Alarm Mindesttemperatur. Temperaturwert (in Abhängigkeit von Att als
absoluter Wert oder Abstand vom Sollwert), dessen Unterschreitung die Aktivierung der
Alarmmeldung bewirkt.
Power-on Alarm Override. Zeit der Alarmrückstellung bei Einschalten des Instruments
nach einem Stromausfall.
defrost Alarm Override. Zeit der Alarmrückstellung nach dem Abtauen.
(*) Um nach einem Abtauzyklus falsche HACCP-Alarme zu vermeiden, wird die Anzeige
für die über diesen Parameter festgelegte Zeit verhindert.
Output (door) Alarm Override. Verzögerung Alarmanzeige nach Deaktivierung des digitalen Eingangs (Schließen der Tür).
Time-out door Open. Timeout Alarmanzeige nach der Aktivierung des digitalen Eingangs
(Öffnen der Tür)
temperature Alarm Override. Verzögerungszeit für die Signalisierung des Temperaturalarms.
External Alarm Lock. Blockierung der Regler bei externem Alarm; ermöglicht die Blockierung
der Regler des verdichters, des Abtauprozesses und der Gebläse bei Aktivierung des
Digitaleinganges (sofern als externer Alarm konfiguriert). n = keine Blockierung; y = Blockierung.
ID 961 LX HACCP
EBENE**
ME
2.0
1
°C/°F
LSE..302
-55,0...HSE
-30.0...30.0
99.0
-50.0
0
1
1
2
°C/°F
°C/°F
°C/°F
0...250
0
2
min
0...250
0
2
min
n/y
n
2
flag
0…255
0
2
min
0...250
0
1
min
0...250
1
1
min
0...250
0...250
0
0
1
1
s
min
0...250
0
1
min
0...250
0
1
min
0...250
6
1
0/1/2
0
2
Std(/min/
s)
Num
0/1/2
1
2
num.
0/1/2
1
1
num.
0...59
0
1
min
1...250
30
1
Std/(h/ s)
n/y
n
1
flag
-31...31
0
2
min
0…60
0
2
min
0...250
0
1
min
0/1
0
2
flag
1.0...50.0
LAL...150.0
2.0
50.0
1
1
°C/°F
°C/°F
-50.0...HAL
-50.0
1
°C/°F
0...10
0
1
Std.
0..999
0
1
min
0…10
0
2
Std.
0…250
0
2
min
0...250
n/y
0
n
1
2
Min.
flag
BEREICH
DEFAULT
0.1...30.0
WERT*
5/7
PAR.
BESCHREIBUNG
KOMMUNIKATION (Registerkarte mit Label “Add”)
dEA (!) dEvice Address. Adresse des Geräts: gibt dem Verwaltungsprotokoll die Adresse des
Geräts an.
FAA (!) FAmily Address. Adresse Gerätefamilie: gibt dem Verwaltungsprotokoll die Adresse der
Gerätefamilie an.
DISPLAY (Registerkarte mit Label “diS”)
(keyboard) LOCk. Tastatursperre. Es bleibt jedoch stets die Möglichkeit, die
LOC
Programmierung der Parameter aufzurufen und diese zu ändern, einschließlich des Status
dieses Parameters zum Entsperren der Tastatur. y = ja; n = nein.
PAssword 1. Falls aktiviert (von 0 verschiedener Wert), bildet es den Schlüssel für den
PA1
Zugang zu den Parametern der Ebene 1.
PA2*** PAssword 2. Falls aktiviert (von Null verschiedener Wert), bildet es den Schlüssel für den
Zugang zu den Parametern der Ebene 2.
number display type. Anzeige des Dezimalpunkts. y = ja; n = nein.
ndt
CAlibration 1. Kalibrierung 1. Positiver oder negativer Temperaturwert, der in
CA1
Abhängigkeit vom Parameter “CA” zu dem addiert wird, der von Fühler 1 gelesen wird.
CAlibration Intervention.
CA
Einfluss des Offsets auf Anzeige, Thermostat oder beide.
0 = ändert nur die angezeigte Temperatur;
1 = addiert nur zur Temperatur, die für die Regler verwendet wird, und nicht zur Anzeige,
die unverändert bleibt;
2 = addiert zur angezeigten Temperatur und auch zu der von den Reglern verwendeten.
Low display Label. Vom Instrument anzeigbarer Mindestwert.
LdL
High display Label. Vom Instrument anzeigbarer Höchstwert.
HdL
defrost display Lock. Anzeigemodalität beim Abtauen.
ddL
0 = zeigt die Temperatur an, die vom Thermostatfühler gelesen wird;
1 = blockiert das Ablesen des Temperaturwertes, den der Thermostatfühler bei Beginn
der Abtauung und bis zum anschließenden Erreichen des Sollwerts erfasst ;
2 = zeigt während des Abtauens und bis zum anschließenden Erreichen des Sollwerts das
Label “deF” an.
Lock defrost disable. Timeout-Wert für Entsperrung des Displays (label dEF), falls das
Ldd
Erreichen des Sollwerts beim Abtauen zu lange dauert, oder falls die Link-Kommunikation
zwischen Master und Slave unterbrochen wird (Fehler E7)
display read-out. Wahl °C oder °F für die Anzeige der vom Fühler erfassten Temperatur. 0 = °C,
dro
1 = °F. ANMERKUNG : mit der Änderung von °C in °F oder umgekehrt werden die Werte
Sollwert, Differential usw. NICHT umgerechnet (zum Beispiel Sollwert =10°C wird 10°F)
Wahl des Wertetyps, der auf dem Display angezeigt wird.
ddd
0 = Sollwert;
1 = Fühler 1;
2 = Fühler 2.
(*)HACCP (Registrierkarte mit Label “HCP”)
SHH: Set High HACCP. Anzeigeschwelle für HACCP-Höchsttemperaturalarme: Wenn der
SHH
angezeigte Temperaturwert des Fühlers den durch den Wert “SHH” begrenzten Bereich
für eine Zeit verlässt, die den Wert des Parameters “drA” überschreitet, wird ein HACCPAlarm durch das Aufleuchten der LED/(Alarmrelais) für den Parameter H50 angezeigt
(siehe). Das Differential für die Rückstellung der Alarmbedingung ist 0,1 °C fest.
SLH: Set Low HACCP. Anzeigeschwelle für HACCP-Mindesttemperaturalarme: Wenn der
SLH
angezeigte Temperaturwert des Fühlers den durch den Wert “SLH” begrenzten Bereich
für eine Zeit verlässt, die den Wert des Parameters “drA” überschreitet, wird ein HACCPAlarm durch das Aufleuchten der LED/(Alarmrelais) für den Parameter H50 angezeigt
(siehe). Das Differential für die Rückstellung der Alarmbedingung ist 0,1°C fest.
drA: Delay Record Alarm. Mindestzeit innerhalb des kritischen Bereichs bis zur
drA
Aufzeichnung des Ereignisses: Nach Ablauf dieser Zeit wird das Ereignis abgespeichert
und ein HACCP-Alarm ausgelöst.
delay register HACCP. Seit dem vorhergehenden Reset der HACCP-Alarme verstrichene Zeit:
drH
Dies ist die Zeit, die vom Einschalten des Geräts verstreichen muss, bevor alle eventuell aufgezeichneten Alarme automatisch nullgestellt werden. Falls der Parameter auf 0 eingestellt
ist, wird das automatische Reset gesperrt und es ist ausschließlich das manuelle aktiv.
H50: Freigabe der Funktionen und Relais für HACCP-Alarme. 0 = HACCP-Alarme NICHT
H50
freigegeben; 1 = HACCP-Alarme freigegeben und Alarmrelais NICHT freigegeben. 2 =
HACCP-Alarme und Alarmrelais freigegeben.
H51: Ausschlusszeit der HACCP-Alarme. Dieser Parameter bestimmt die Zeit für den
H51
Ausschluss der Alarme nach dem Schließen (oder Öffnen, in Abhängigkeit vom
Vorzeichen des Parameters H11) des digitalen Eingangs D.I. und/oder nach dem Drücken
einer Taste (wählbar mit den Parametern H31...H33). Falls beim Beginn des Abtauens
und/oder beim Öffnen des Digitaleingangs (oder bei Druck auf eine Taste) bereits ein
HACCP-Alarm vorliegt, wird die Abspeicherung der erreichten Höchst- /Mindesttemperatur
und der Dauer fortgesetzt, bis der vom Temperaturfühler gemessene Wert wieder innerhalb des von den Parametern “SHH” und “SLH” begrenzten Bereiches liegt.
KONFIGURIERUNG (Registerkarte mit Label “CnF”)
H00(!)(1) Wahl des Fühlertyps, PTC oder NTC. 0 = PTC; 1 = NTC.
Zeit für die Tastenaktivierung, sofern die Taste mit einer zweiten Funktion belegt ist.
H02
Taste/Eingang Aux/Beleuchtung Microport Tür aktiv bei Instrument off (jedoch gespeist)
H06
Betriebsmodus Standby. 0= nur das Display wird ausgeschaltet; 1= Display eingeschaltet
H08
und Regler blockiert; 2= Display abgeschaltet und Regler blockiert;
H11 (2) Konfigurierbarkeit Digitaleingänge/Polarität.
0= deaktiviert;
±1 = Abtauen;
±2 = reduzierter Sollwert;
±3 = nicht verwendet;
±4 = Microport;
±5 = externer Alarm.
(*)6 = deaktiviert die Abspeicherung der Alarme HACCP
7 = Standby (ON-OFF)
8 = Wartungsanforderung
H21 (!) Konfigurierbarkeit Digitalausgang
0 = Eingang deaktiviert; 1 = Verdichter; (Default)
2 = Abtauen;
3 = Gebläse
4 = Alarm;
5, 6, 7, 8 = nicht verwendet
ID 961 LX HACCP
BEREICH
DEFAULT
0...14
WERT*
EBENE**
ME
0
1
num.
0...14
0
1
num.
n/y
n
1
flag
0...250
0
1
num.
0...255
0
2
num.
n/y
-12.0...12.0
y
0
1
1
flag
°C/°F
0/1/2
2
2
num.
-55.0...302
-55.0..302
0/1/2
-55.0
140.0
1
2
2
1
°C/°F
°C/°F
num
0...255
0
1
min
0/1
0
1
flag
0/1/2
0
2
num.
-50.0…150.0
10.0
2
°C/°F
-50.0…150.0
-10.0
2
°C/°F
0…99
10
2
min
0…250
24
2
Std.
0/1/2
0
2
flag
0…250
0
2
min
0/1
0...15
n/y
0/1/2
0
5
y
2
1
2
2
2
flag
s
flag
num.
-8...8
0
2
num.
0...8
1
2
num.
6/7
PAR.
BESCHREIBUNG
BEREICH
0...8
Konfigurierbarkeit Taste UP.
0 = deaktiviert;
1 = Abtauung (Default)
2 = Sonderausstattung;
3 = reduzierter Sollwert;
(*)4 = Reset HACCP-Alarme
(*)5 = deaktiviert HACCP-Alarme
6 = Beleuchtung;
7 = Standby;
8 = Wartungsanforderung
0...8
H32 (!) Konfigurierbarkeit Taste DOWN.
Analog zu H31. (0 = deaktiviert; Default)
0...8
H33 (!) Konfigurierbarkeit Taste ESC.
Analog zu H31. (0 = deaktiviert; Default)
/
reLease firmware. Version des Gerätes: Anzeigeparameter.
reL
/
tAble of parameters. Reserviert: Anzeigeparameter.
TAb
COPY CARD (Registerkarte mit Label “Fpr”)
/
Up load. Übertragung von Programmierungsparametern vom Instrument zur Copy Card.
UL
/
Down load. Übertragung von Programmierungsparametern von der Copy Card zum Instrument.
dL
/
Format. Löscht alle in den Schlüssel eingegebenen Daten.
Fr
ANMERKUNG: Die Benutzung des Parameters “Fr” (Formatierung des Schlüssels)
führt zum endgültigen Verlust der darin gespeicherten Daten. Der Vorgang kann
nicht rückgängig gemacht werden.
(1) Für die Modelle mit 230 Va beträgt der Defaultwert 1 (Eingang NTC, siehe Etikett auf dem Instrument).
(2) Positive Werte: Eingang aktiv für geschlossenen Kontakt; Negative Werte: Eingang aktiv für offenen Kontakt.
ACHTUNG! Positive oder negative Werte ändern die Polung.
(3) Parameter sichtbar bei Modellen mit Summer (auch wenn Zubehör).
(5) Falls die Alarme relativ sind, wird der Parameter HAL auf positive Werte und LAL auf negative Werte eingestellt.
(6) Ausschließlich auf Alarme für zu hohe / zu niedrige Temperatur bezogen.
H31 (!)
EBENE**
ME
1
2
num.
0
2
num.
0
1
num.
/
/
1
1
/
/
/
/
/
1
1
2
/
/
/
DEFAULT
WERT*
* Spalte WERT: eventuelle individuelle Einstellungen müssen manuell eingegeben werden (falls vom Defaultwert verschieden).
** Spalte EBENE: Gibt die Anzeigeebene der Parameter an, die nach Eingabe des PASSWORTS zugänglich sind (siehe entsprechenden Abschnitt)
**** PA2 ist auf Ebene 1 in der Registerkarte CnF sichtbar (oder wird angefordert, falls vorgesehen) und kann auf Ebene 2 der Registerkarte diS eingestellt (geändert) werden.
(!) ACHTUNG!
• Wenn ein oder mehrere Parameter, die mit (!) gekennzeichnet sind, geändert werden, muss der Regler nach der Änderung aus- und wieder eingeschaltet werden, um
den ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
•ANMERKUNG: Es wird empfohlen, das Instrument immer aus- und wieder einzuschalten, wenn die Konfigurierung der Parameter geändert worden ist, um
Funktionsstörungen der Konfigurierung und/oder der laufenden Zeitsteuerung zu vermeiden.
(*) Die grau hinterlegten Angaben sind die für die Konformität mit den HACCP-Mindestanforderungen erforderlichen Parameter und Konfigurationen.
Anschlussplan
KLEMMEN
1-2
NC Relais Verdichter
1-3
NO Relais Verdichter
6-7
Spannungsversorgung • Modell 12 Va/c , 1,5 VA max.
• Modell 230 Va, 3 VA max.
8 - 10
Eingang Fühler 1 (Thermostat)
8 - 11
Digitaleingang
A
Eingang TTL für Copy Card und Anschluss
an das Televis System
A
ID 961 LX - 12 V
1 2 3
6 7 8 9 10
ANMERKUNG: Defaulteinstellungen Abnehmer
ID 961 LX - 230 V
A
Eliwell & Controlli s.r.l.
Via dell'Industria, 15 Zona Industriale Paludi
32010 Pieve d'Alpago (BL) ITALY
Telephone +39 0437 986111
Facsimile +39 0437 989066
Internet http://www.eliwell.it
Technical Customer Support:
Email: techsuppeliwell@invensys.com
Telephone +39 0437 986300
1 2 3 6 7
8 9 10
Invensys Controls Europe
Part of the Invensys Group
3/2005 ger
cod. 9IS42090
ID 961 LX HACCP
7/7
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Technik
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