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Bedienungsanleitung - Huss Licht & Ton

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D
K20 • K10 • K8 • K6 • K4 • K3 • K2
Digitaler Audio-Verstärker
für professionelle Anwendungen
Bedienungsanleitung
V1.14 (24-6-2009)
1
Inhaltsverzeichnis
Wichtige Sicherheitsinformationen ................................................................................................................................2
Zulassungen................................................................................................................................................................3
Warnungen...............................................................................................................................................................3
Sicherheitsregeln.......................................................................................................................................................................4
Gefahr für Lautsprecherbeschädigung..............................................................................................................................................................4
Hohe Ausgangsspannung...........................................................................................................................................5
Einführung ......................................................................................................................................................................6
Mehr Sound, weniger Gewicht.............................................................................................................................................6
Höchste Klangqualität.......................................................................................................................................6
Total Digital........................................................................................................................................................6
Das Beste für Ihre Stromversorgung........................................................................................................................................................6
Die K-Serie........................................................................................................................................................................................6
Und die Show geht weiter..............................................................................................................................................6
Kapitel 1: Installation und Bedienung...........................................................................................................................................................7
1.1 Auspacken...................................................................................................................................................................7
1.2 Installation.....................................................................................................................................................................8
1.3 Vorsichtsmaßnahmen................................................................................................................................................8
1.4 Netzanschluss..................................................................................................................................................8
1.5 Anschluss der Eingänge........................................................................................................................................................9
1.6 Anschluss der Ausgänge.......................................................................................................................................................................10
1.7 Anschluss der Fernsteuerung..........................................................................................................................................................11
1.8 AUX CH1/CH2.............................................................................................................................................................................................12
1.9 Alarm CH1/CH2....................................................................................................................................................................................................12
1.10 AES/EBU.....................................................................................................................................................................................................12
Kapitel 2: Einstellungen .....................................................................................................................................................................13
2.1 Einführungen....................................................................................................................................................................................13
2.2 Display............................................................................................................................................................................13
2.3 Hauptmenü............................................................................................................................................................................14
2.3.1 Ausgangsabschwächer......................................................................................................................................................................15
2.3.2 Empfindlichkeit.............................................................................................................................................................................15
2.3.3 Wahl der Eingänge........................................................................................................................................................................16
2.3.4 Max. Ausgangsspannung............................................................................................................................................................16
2.3.5 Max. Netzstrom............................................................................................................................................................16
2.3.6 Clip-Limiter CH1-CH2........................................................................................................................................................16
2.3.7 Gate CH1-CH2.................................................................................................................................................................17
2.3.8 Mute at Power on..............................................................................................................................................................17
2.3.9 Idle Mode..........................................................................................................................................................................17
2.3.10 DSP Einstellungen...................................................................................................................................................................17
2.3.11 Ethernet Einstellungen...........................................................................................................................................................17
2.3.12 LED-Anzeigen......................................................................................................................................................................17
2.3.13 Ausgangs-Anzeigen.................................................................................................................................................................17
2.3.14 Temperatur....................................................................................................................................................................18
2.3.15 Netz-Anzeige..................................................................................................................................................................18
2.3.16 Verstärkername................................................................................................................................................................18
2.3.17 Local Presets.....................................................................................................................................................................18
2.3.18 Hardware-Info.................................................................................................................................................................19
2.3.19 Hardware-Monitor...........................................................................................................................................................19
2.3.20 LCD-Kontrast....................................................................................................................................................................20
2.3.21 Passwort.............................................................................................................................................................20
2.3.22 Menü sperren...................................................................................................................................................................20
2.3.23 Service............................................................................................................................................................................20
2.3.24 Die Smartcard..................................................................................................................................................21
Kapitel 3: Schutzschaltungen.................................................................................................................................................................................22
3.1 Ein-/Aus-Stummschaltung..............................................................................................................................................................22
3.2 Kurzschluss.................................................................................................................................................................22
3.3 Übertemperatur.......................................................................................................................................................................22
3.4 Gleichspannung.......................................................................................................................................................................22
3.5 Ein-/Ausgangssicherung................................................................................................................................................................22
Kapitel 4: Wartung ....................................................................................................................................................................23
4.1 Reinigung.......................................................................................................................................................................................23
4.2 Staubfilter........................................................................................................................................................................................23
4.3 Fehler-Codes................................................................................................................................................................................23
4.4 Service................................................................................................................................................................................23
Kapitel 5: Garantie .............................................................................................................................................................................24
Kapitel 6: Hilfe ................................................................................................................................................................................24
Kapitel 7: Technische Hinweise ......................................................................................................................................................24
7.1 Abmessungen..............................................................................................................................................................................24
7.2 Blockschaltbild...............................................................................................................................................................25
7.3 Technische Daten...............................................................................................................................................................26
D
2
Hinweise für Ihre Sicherheit
CAUTION
RISK OF ELECT RIC SHOCK
DO NOT OPEN
!
Achtung: Um die Gefahr eines Stromschlags zu minimieren, öffnen Sie nicht das Gehäuse. Es befinden sich
keine vom Benutzer zu wartenden Teile im Gerät. Lassen Sie Arbeiten nur durch einen Fachmann ausführen.
Warnung: Setzen Sie den Verstärker niemals großer Feuchtigkeit oder Regen aus. Stellen Sie keine mit Wasser
oder ähnlichen Flüssigkeiten (Vasen, Getränkeflaschen usw.) gefüllten Gefäße auf oder vor dem Gerät ab.
Um das Gerät komplett vom Netz zu trennen, ziehen Sie bitte den Netzstecker ab.
Die Netzverbindungsleitung sollte so angebracht sein, dass der Netzstecker immer erreichbar ist.
Sicherheitshinweise: Dieses Gerät wurde nach den neuesten elektrischen und technischen Vorschriften
entwickelt und gefertigt. Unsachgemäßer Gebrauch kann zu Stromschlägen oder sogar einem Brand führen.
Es ist deshalb wichtig, dass Sie die nachfolgenden Hinweise beachten, sowohl bei der Installation, bei der
Verwendung und bei der Wartung.
!
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Lesen Sie diese Bedienungsanleitung vollständig durch.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung immer griffbereit auf.
Beachten Sie alle Warnungen.
Befolgen Sie die Hinweise.
Benutzen Sie den Verstärker nicht in der Nähe von Flüssigkeiten aller Art.
Reinigern Sie den Verstärker nur mit einem trockenen Tuch.
Installieren Sie den Verstärker nur wie in dieser Anleitung dargestellten Weise.
Installieren Sie den Verstärker nicht in der Nähe von Wärmequellen jeglicher Art (inkl. anderen
Verstärkern, die ebenfalls Abwärme produzieren).
Isolieren Sie niemals den Schutzleiter des Netzkabels bzw. betreiben Sie das Gerät nie ohne
Schutzleiter bzw. ausreichende Erdung.
Lassen Sie den Stecker des Netzkabels nur durch einen Fachmann auswechseln(*).
Schützen Sie die Netzzuleitung gegen mechanische Einflüsse (z. B. darauf treten oder Quetschen).
Beachten Sie den Biegeradius der Netzleitung und der Anschlüsse.
Verwenden Sie nur Zubehör, das durch den Hersteller frei gegeben wurde.
Stecken Sie den Verstärker während eines Gewitters oder dann aus, wenn er eine längere Zeit nicht
benutzt wird. Ziehen Sie für alle Wartungsarbeiten einen Fachmann zu Rate.
Eine Instandsetzung ist erforderlich, wenn der Verstärker oder das Netzkabel in irgendeiner Weise
mechanisch beschädigt wurde, Wasser oder Gegenstände in das Gerät gelangt sind oder andere
Umstände, die Zweifel an einer ordnungsgemäßen Funktion oder dem ordnungsgemäßen Betrieb
aufkommen lassen. Trennen Sie in so einem Falle den Verstärker sofort vom Stromnetz und schalten
Sie ihn auch nicht mehr ein.
Erklärung der Warnzeichen:
!
Das Blitzsymbol signalisiert dem Benutzer das Vorhandensein von hohen Spannungen. Eine
Nichtbeachtung dieser gekennzeichneten Vorschrift kann zu einem elektrischen Schlag und damit
lebensgefährlich für die beteiligte Person werden.
!
Das Ausrufezeichen signalisiert wichtige Hinweise oder Arbeitsanweisungen, die unbedingt beachtet
werden sollen, um Schaden vom Verstärker oder der entsprechenden Person abzuwenden.
(*) nur für K2 und K3. K4, K6, K8, K10 und K20 werden mit einem Netzkabel mit offenen Ader-Enden ausgeliefert.
3
Zulassungen
Installieren Sie dieses Produkt nur in Übereinstimmung mit den örtlichen elektrischen, behördlichen oder
baurechtlichen Bestimmungen. Nur in einem Rack installieren. Die flexible Netzzuleitung darf nicht durch Wände
hindurch geführt werden.
K10 - K8 - K6 - K4
Dieses Gerät wurde nach der Directive 89/336/EEC-EMC geprüft und festgestellt, dass es gemäß dem Standard für
professionelles Audioequipment den folgenden Normungen entspricht:
EN 55103-1 und EN 55103-2 Standard, EN61000- 3 - 2 , EN 61000 - 3 - 3.
Leitungs-Emission
: E1, E2, E3 / Class B
Strahlungs-Emission
: E1, E2, E3 / Class B
In heimischer Umgebung kann dieser Verstärker Interferenzen erzeugen. Es unterliegt dem Benutzer, entsprechende
Maßnahmen zur Abhilfe zu ergreifen.
Dieses Gerät wurde nach der Directive 2006/95/EEC L.V geprüft und festgestellt, dass es den folgenden
Sicherheitsbestimmungen für Audioequipment entspricht: Standard EN 60065.
K3 - K2(*)
Dieses Gerät wurde nach der Directive 89/336/EEC-EMC geprüft und festgestellt, dass es gemäß dem Standard für
professionelles Audioequipment den folgenden Normungen entspricht:
EN 55103-1 und EN 55103-2 Standard, EN61000- 3 - 2 , EN 61000 - 3 - 3.
Leitungs-Emission
: E1, E2, E3 / Class B
Strahlungs-Emission
: E4, E5 / Class A
Strahlungs-Emission
: E1, E2, E3 / Class B (**)
In heimischer Umgebung kann dieser Verstärker Interferenzen erzeugen. Es unterliegt dem Benutzer, entsprechende
Maßnahmen zur Abhilfe zu ergreifen.
(**) Mit einem zusätzlichen Ferritring (mindestens 145 Ohm bei 25 Mhz and 265 Ohm bei 100MHz) auf den Lautsprecherund der Netzleitung werden die Bestimmungen E1, E2, E3 / Class B erfüllt.
Dieses Gerät wurde nach der Directive 2006/95/EEC L.V geprüft und festgestellt, dass es den folgenden
Sicherheitsbestimmungen für Audioequipment entspricht: Standard EN 60065.
K20
Dieses Gerät wurde nach der Directive 89/336/EEC-EMC geprüft und festgestellt, dass es gemäß dem Standard für
professionelles Audioequipment den folgenden Normungen entspricht:
EN 55103-1 und EN 55103-2 Standard, EN61000- 3 - 2 , EN 61000 - 3 - 3.
Leitungs-Emission
: E4, E5 / Class A
Strahlungs-Emission
: E4, E5 / Class A
In heimischer Umgebung kann dieser Verstärker Interferenzen erzeugen. Es unterliegt dem Benutzer, entsprechende
Maßnahmen zur Abhilfe zu ergreifen.
Dieses Gerät wurde nach der Directive 2006/95/EEC L.V geprüft und festgestellt, dass es den folgenden
Sicherheitsbestimmungen für Audioequipment entspricht: Standard EN 60065.
Warnhinweis
Installieren Sie den Verstärker nur in gut belüfteter Umgebung ohne hohe Temperaturen oder Feuchtigkeit.
Setzen Sie den Verstärker keinen Wärmequellen oder direktem Sonnenlicht aus.
Extreme Wärmequellen können das Gehäuse und / oder interne Bauteile beschädigen.
Ebenso kann die Installation in einer staubigen Umgebung die Funktionsweise des Verstärkers beeinträchtigen bzw. zum
vorzeitigen Ausfall führen.
D
4
Wichtige Installations-Hinweise
Die Aufstellung bzw. der Betrieb des Geräts auf oder in der Nähe von Wärmequellen kann die Funktion
beeinträchtigen. Vermeiden Sie daher solche Aufstellungen. Stellen Sie den Verstärker auch möglichst weit von Radiound TV-Geräten entfernt auf, um Ton- oder Bildstörungen zu vermeiden.
Zur Vermeidung eines Stromschlags oder Überhitzung beachten Sie bitte:
!
!
!
Die Lüftungsöffnungen (Front- und Rückseite) dürfen nicht abgedeckt werden.
Setzen Sie den Verstärker keiner Feuchtigkeit oder Regen aus.
Schützen Sie den Verstärker vor Spritzwasser. Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gegenstände (z. B.
Vasen oder Getränkeflaschen) auf oder beim Verstärker ab.
Sicherheitshinweise
Dieser Verstärker darf nur an Stromnetzen betrieben werden, die der IEC 364 oder gleichwertigen Standards
entsprechen.
Es ist absolut notwendig, dass diese elektrische Sicherheit eingehalten wird. Im Zweifelsfalle muss das Stromnetz
durch einen Fachmann geprüft werden.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch eine fehlerhafte oder fehlende
Schutzerdung des Geräts hervorgerufen werden
!
Überprüfen Sie die korrekte Netzspannung, bevor Sie den Verstärker einstecken.
!
Überprüfen Sie, ob die Netzverkabelung die notwendige Leistung zur Verfügung stellen kann.
!
Den Verstärker nicht mit Flüssigkeiten in Berührung bringen.
!
Den Verstärker nicht einstecken, wenn die Netzzuleitung in irgend einer Form beschädigt ist.
!
Das Gehäuse nicht öffnen. Im Inneren sind Bauteile mit lebensgefährlichen Spannungen zugänglich.
!
Den Verstärker nicht offenen Flammen aussetzen.
!
Der Verstärker sollte getrennt abgesichert werden, empfohlen: 32A/250V~, C- oder D-Charakteristik, 10kA
Wichtig: Um den Verstärker vollständig vom Netz zu trennen, muss die Netzzuleitung ausgesteckt werden.
!
!
Der Hersteller und Typ des Netzkabels ist LAPPKABEL ÖLFLEX191 3G6 / SJT 3XAWG10 SALCAVI
(Bahoing SJT 3x16AWG oder I-sheng SGIS 3G1,5mm² für K3 - K2)
Lautsprecherbeschädigung
Die Verstärker der DIGAM Serie sind eine der leistungsstärksten erhältlichen Endstufen und können deutlich mehr
Leistung abgeben, als die meisten Lautsprechersysteme auf Dauer aushalten.
Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, geeignete Lautsprecher mit dem Verstärker in einer solchen Weise zu
betreiben, dass keine Schäden auftreten. Powersoft kann für beschädigte Lautsprecher nicht verantwortlich gemacht
werden. Befragen Sie im Zweifel den Lautsprecherhersteller über die Belastbarkeit der eingesetzten Chassis.
Auch wenn die Eingangsempfindlichkeit des Verstärkers reduziert wurde, kann immer noch die volle Ausgangsleistung
erreicht werden bei entsprechend hohem Eingangssignal.
Ein einzelner lauter Impuls kann sofort einen Hochtontreiber beschädigen, während Tieftöner hohe Leistungen eine
längere Zeit aushalten, bevor die Schwingspule durchbrennt. Reduzieren Sie daher sofort die Lautstärke, wenn Sie
entsprechende Überlastungserscheinungen hören, z. B. das Anschlagen der Schwingspule auf die Polplatte.
Powersoft empfiehlt daher, dass Sie Verstärker dieser Leistungsklassen eher zur Erhaltung bzw. Wiedergabe der
Originaldynamik des Musiksignals verwenden als zur Lautstärkenerhöhung.
E
5
Hohe Ausgangsspannung am Lautsprecher-Anschluss
Ein DIGAM Verstärker kann gefährlich hohe Ausgangsspannungen erzeugen. Betreiben Sie daher niemals den Verstärker
an Lautsprecherleitungen mit offenem Ende.
Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise über den korrekten und sicheren Betrieb Ihres Verstärkers.
Bitte lesen Sie die Anleitung vor Inbetriebnahme sorgfältig durch.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Powersoft-Händler.
D
6
Einführung
Powersoft ist ein führender Hersteller auf dem Feld der professionellen Leistungsverstärker. Powersoft‘s neue DIGAM
(DIGital AMplifier) Technologie hat die Art und Weise verändert, wie professionelles Amping mittlerweile angesehen
wird. Kein anderer Verstärker bietet eine derart hohe Leistung bei absoluter Zuverlässigkeit. Dank der deutlichen
Reduzierung von Verlustleistung und Gewicht, zusammen mit der hohen Ausgangsleistung, können DIGAM Verstärker
nahezu allen Anforderungen gerecht werden, sei es nun im Liveeinsatz, Opernhäuser, Theater, Kirchen, Kinos,
Themenparks, Public Viewing und sogar in industriellen Anwendungen.
Mehr Sound, weniger Gewicht
Verglichen mit einem konventionellen Verstärker bietet die Powersoft DIGAM Technik einen wesentlich höheren
Wirkungsgrad mit geringerer Wärmeentwicklung und mehr Leistung für die Lautsprecher. Dieser hohe Wirkungsgrad
ermöglicht es auch, die Abmessungen, das Gewicht und die Leistungsaufnahme zu reduzieren.
Die Ausgangsstufen des Verstärkers arbeiten mit rund 95% Effizienz und setzen deshalb nur 5% der eingesetzten
Energie in Wärme um.
Eines der interessantesten Neuerungen ist, dass der Wirkungsgrad der DIGAM Technik unabhängig vom
Ausgangspegel gleich hoch bleibt. Konventionelle Verstärker erreichen ihren besten Wirkungsgrad bei
Vollaussteuerung. Bei normalem Musikprogramm liegt dieser bei nur noch rund 40%. Daher können konventionelle
Verstärker schon bis zu 10 mal mehr Verlustwärme erzeugen als DIGAM – bei gleicher Lautstärke.
Höchste Klangqualität
Kristallklare Höhen und ein abgrundtiefer strammer Bass: das ist die beste Wiedergabe eines Musiksignals. Ein
patentiertes Schaltungsdesign sorgt nicht nur für authentischen Klang sondern auch für beste elektrische Parameter
wie Klirrfaktor, Frequenzgang, Anstiegszeit, Leistungsbandbreite und Dämpfungsfaktor.
Total Digial
Die DIGAM Serie basiert auf der PWM-Technik (Pulsweitenmodulation), die bereits seit 30 Jahren in Netzteilen und
Spannungswandlern eingesetzt wird. PWM bedeutet hohe Zuverlässigkeit, geringe Größe, geringes Gewicht und
hoher Wirkungsgrad. Eine PWM-Endstufe wandelt die variable Spannung des Eingangssignals in Impulse
unterschiedlicher Breite um, deren Mittelwert dem des Eingangssignals entspricht.
DIGAM Verstärker verwenden eine sehr hohe Schaltfrequenz, um Beeinflussungen innerhalb des
Übertragungsbereichs zu vermeiden. Powersoft hat einige Patente auf die DIGAM Technik angemeldet.
Das Beste für Ihre Stromversorgung
Powersoft ist der erste Verstärkerhersteller, der Blindleistungskompensation verwendet. Dieses Feature lässt das
Stromnetz den Verstärker als nahezu Ohmische Last „sehen“ und minimiert Stromverzerrungen sowie Blindleistung.
Dies führt zu einer stabileren Arbeitsweise des Verstärkers bei hohen Pegeln und verhindert das „Lichtflackern“ bei
Bassimpulsen - wie es typisch ist für „normale“ Endstufen.
Ein weiterer großer Vorteil ist der große Betriebsspannungsbereich, in dem die Endstufen betrieben werden können.
Ebenso bleibt die Ausgangsleistung konstant, auch wenn sich die Netzspannung ändert.
Die K-Serie
Die K-Serie hat viele fortschrittliche Funktionen zu bieten, z. B. digitale Einstellmöglichkeiten aller Parameter,
einstellbare maximale Netzstromaufnahme, speicherbare Parameter oder ein LCD-Display mit allen wichtigen
Verstärkerinformationen. Machen Sie sich mit Hilfe dieser Bedienungsanleitungen mit den umfangreichen Features
der K-Serie vertraut.
Und die Show geht weiter
Die DIGAM Serie ist gegen alle möglichen Arten von Fehlanpassungen geschützt und wurde entwickelt, um in allen
möglichen Umgebungsbedingungen zuverlässig zu funktionieren.
Maximale Leistung, maximale Sicherheit und maximale Zuverlässigkeit – wir haben schon bei der Entwicklung an alle
„Unwägbarkeiten“ gedacht, daher wird auch Ihre Show weiter gehen!
E
7
1 Installation und Bedienung
1.1 Auspacken
Öffnen Sie vorsichtig den Karton und überprüfen Sie den Inhalt auf eventuelle Beschädigungen. Das Bild zeigt Ihnen den
Inhalt der Verpackung. Jeder Powersoft Verstärker wurde auf Herz und Nieren getestet, bevor er das Werk verlassen hat;
daher sollte er im besten Zustand bei Ihnen ankommen. Entdecken Sie eine Beschädigung, informieren Sie unverzüglich
das Transportunternehmen. Halten Sie in diesem Fall sämtliches Material inklusive der Verpackung zur Begutachtung
bereit.
D
Verstärker
Netzkabel
Anleitung
Bild 1.1
8
1.2 Installation
Alle DIGAM Verstärker sind für die Montage in einem Standard 19" Rack vorgesehen und besitzen deshalb auf der
Front und auf der Seite jeweils vier Montagebohrungen. Die Verstärker müssen im Rack auf allen Seiten befestigt
werden, also auf der Front und an der Rückseite, um Transportbeschädigungen zu vermeiden. Ihr DIGAM verwendet
ein gesteuertes Kühlsystem durch Ventilatoren. Die Frischluft wird über die Front angesaugt. Es wird eine „intelligente“
Steuerung der Lüftergeschwindigkeit anhand der Kühlkörpertemperatur verwendet; dadurch arbeiten die Lüfter nur mit
der Geschwindigkeit, die für eine optimale Kühlung notwendig ist und vermindert Störgeräusche. Die Lüfter laufen nur
schneller, wenn es die aktuelle Belastungssituation des Verstärkers erfordert. Dadurch wird auch Staubablagerungen
innerhalb des Gehäuses vorgebeugt. Bei extremer Belastung wird eine große Menge an Kühlluft durch den Verstärker
gesaugt. Sollte diese Kühlung nicht mehr ausreichen, wird die Ausgangsleistung verringert, um die Verlustwärme zu
begrenzen. Ist auch dann noch die Kühlung unzureichend, so werden die Ausgangsstufen so lange abgeschaltet, bis
die Kühlkörpertemperatur in einen sicheren Arbeitsbereich abgesunken ist.
Die Warmluft tritt an der Verstärkerrückseite aus (Bild 1.2.1), daher stellen Sie bitte sicher, dass dieser Austritt nicht
behindert ist; besonders bei Rackmontage. Bei der Verwendung eines rückseitig geschlossenen Racks muss nach
jeweils vier Verstärkern eine Lüftungsblende eingebaut werden. Die Verstärker können direkt übereinander montiert
werden, beginnend von unten.
Kühlluft
Bild 1.2.1
1.3 Vorsichtsmaßnahmen
Stellen Sie sicher, dass sich die Netzspannung in dem Arbeitsbereich befindet, der auf der Rückseite des Verstärkers
angegeben ist. Schäden durch Anschluss an eine ungeeignete Netzversorgung werden von der Garantie nicht
abgedeckt! Prüfen Sie außerdem, ob der Netzschalter auf „Aus“ steht, bevor Sie den Verstärker anschließen.
Es ist immer eine gute Idee, dass im Verstärker die „Mute at Power on“ Funktion aktiviert ist; dadurch wird der
Verstärker beim Einschalten stummgeschaltet und ein versehentlich anliegendes hohes Eingangssignal kann die
Lautsprecher nicht beschädigen.
Bitte verwenden Sie nur hochwertige Lautsprecherzuleitungen. Viele Probleme entstehen durch die Verwendung von
alten und beschädigten Kabeln.
1.4 Netzanschluss
Der Netzanschluss ist mit einem CPC Gerätestecker (IEC20A für K2 und K3) auf der Rückseite ausgeführt. Die
Bilder zeigen die Belegung. Stellen Sie sicher, dass Ihr Stromnetz den Anforderungen des Verstärkers gewachsen ist.
Die DIGAM Verstärker haben eine Blindleistungskompensation, d.h. das Stromnetz „sieht“ den Verstärker als quasi
Ohmische Last. Das minimiert die Blindleistungskomponente und Stromverzerrungen. Weiterhin wird die volle
Ausgangsleistung auch bei Änderung der Netzspannung beibehalten. Es ist wichtig, dass der Verstärker stets
geerdet ist. Verwenden Sie also niemals Anschlussleitungen oder Zwischenstecker, bei denen der Schutzleiter
nicht angeschlossen oder isoliert wurde.
CAUTION! RISK OF ELECTRIC SHOCK: DO NOT OPEN
TURN
Nur Digam K2 und K3
Klammer auf den
Stecker aufdrücken
TO LOC
K
Klammer anheben und
Stecker einstecken
MAINS
Schutzerde
andere K Modelle
NETZ
NETZ
Bild 1.4.1
Schutzerde
E
9
1.5 Anschluss der Eingänge. Es können entweder XLR male oder 6,3 mm Klinkenstecker verwendet werden. Die
L
IN2
OUT2
LINK ON OFF
TURN T
O
L
K
OC
K
OC
CLASS2 WIRING
TURN T
O
OUT1
IN1
“WARNING
To reduce The Risk of Fire
or Electric Shock, do not
Expose this Apparatus
to Rain or Moisture”
Beschaltung ist in Bild 1.5.1 dargestellt.
Pin2 - IN(+)
Pin1 - GND
Pin3 - IN(-)
IN(-)
IN(+)
D
GND
Bild 1.5.1
Das Bild zeigt die usymmetrische und symmetrische Belegung. Es können beide Arten verwendet werden, jedoch kann es
bei langen unsymmetrischen Leitungen zu Brummeinstreuungen kommen. Der Link-Schalter auf der Rückseite verbindet
elektrisch die beiden Eingangsbuchsen miteinander (man erzeugt somit ein Mono-Signal für den linken und rechten Kanal.
Dadurch kann man dann die verbleibende Buchse zum Weiterleiten des Signals an einen anderen Verstärker verwenden.
GND
/
Schirm
IN(+)
IN(-)
IN(+)
Unsymmetrischer Eingang
Symmetrischer Eingang
Bild 1.5.2
Für K2, K3 und die Duecanali-Modelle ist die Eingangsbeschaltung im folgenden Bild dargestellt. Auch hier kann eine
usymmetrische oder symmetrische Beschaltung gewählt werden. Die Eingangsbuchsen der Duecanali-Modelle sind
Phoenix Contact MC 1,5/ 3-ST-3,81.
K2 - K3
Verstärker
Pin1 - GND
XLR female
Pin2 - IN(+)
Pin3 - IN(-)
Pin 2 - IN(+)
NF-Signal Eingang
XLR female Anschluss
NF-Signal Ausgang
Pin1 - GND
XLR male Anschluss
XLR male
Pin 3 - IN(-)
Phoenix Contact
MC 1,5/ 3-ST-3,81
Duecanali
Modelle
IN(+)
Bild 1.5.3
GND
IN(-)
10
1.6 Anschluss der Ausgänge
L
IN2
OUT2
LINK ON OFF
TURN T
O
L
K
OC
K
OC
CLASS2 WIRING
TURN T
O
OUT1
IN1
“WARNING
To reduce The Risk of Fire
or Electric Shock, do not
Expose this Apparatus
to Rain or Moisture”
Warnung: Es können lebensgefährlich hohe Spannungen an den Ausgängen anliegen, wenn der Verstärker in
Betrieb ist. Daher schalten Sie immer den Verstärker aus, bevor Sie die Lautsprecher anschließen
Die Ausgangsbuchsen sind vom Typ Neutrik Speakon. Bitte nehmen Sie die unten stehende Abbildung zur Hand, um eine
für Ihre Verwendung geeignete Beschaltung der Stecker zu finden. Der Verstärker kann auch in Brücke betrieben werden.
Für jeden der beiden Kanalzüge ist der 1+ und 2+ Pin der entsprechenden Buchse parallelgeschaltet und bildet den
„heißen“ Anschluss; die 1- und 2- Pins sind ebenfalls parallel und sind dementsprechend der „kalte“ Anschluss.
Hinweis: Kanal B arbeitet immer invertierend, dies wird jedoch am Speakon-Anschluss dadurch kompensiert, dass die
Minuspins der Buchse das Ausgangssignal führen. Kanal A arbeitet phasenrichtig. Durch diese Arbeitsweise wird die
Energieausnutzung des Netzteils verbessert, besonders unterhalb von 100 Hz (Subwoofer-Anwendungen) und die
Leistungsbandbreite erhöht. Bei allen Messungen muss daher symmetrisches und massefreies Testequipment
verwendet werden, das gilt besonders für Oszilloskope.
2+
2+
1-
2-
+
+
12-
_
_
1+
1+
CH1
OUT
CH2
OUT
Stereo-Betrieb
2+
+
12-
_
1+
CH1
OUT
2+
121+
Brücken-Betrieb
CH2
OUT
Bild 1.6.1
Duecanali-Modelle benötigen Phoenix Contacts GMSTB 2,5/ 2-ST Stecker für das Ausgangssignal, die Beschaltung ist im
Bild unten dargestellt. Für die Verschaltung der Lautsprecher (Stereo und Brücke) kann Abbildung 1.6.1 verwendet werden.
Phoenix Contacts
GMSTB 2,5/ 2-ST
Nur Duecanali
Modelle
OUT (-)
Bild 1.6.2
OUT (+)
11
1.7 Anschluss der Fernsteuerung
Der Verstärker kann via RS 485 ferngesteuert werden. Das Bild 1.7.1 zeigt die Belegung des Datenkabels für den
Anschluss an die Buchse auf der Rückseite. Das gleiche Bild zeigt auch die Festlegung der Verstärker-ID für die
Fernsteuerung (im Beispiel ID=28); um diese zu ändern, stellen Sie mittels eines kleinen Klingenschraubendrehers die
Stufenschalter auf den gewünschten Wert. Näheres dazu auch im Kapitel 2.3.18.
D
FernsteuerLeitung
8 Pin
ModularStecker
z. B. RJ45
E
Pin Layout
Vext 485+
GND 485Bild 1.7.1
Beispiel für VerstärkerID = 28
12
1.8 AUX CH1/CH2 (nur Duecanali-Modelle)
Diese Eingänge werden automatisch ausgewählt, wenn eins 24V Gleichspannung auf den AUX COMMAND Eingang
gegeben wird. Dadurch besteht die Möglichkeit, über diese Eingänge Signale mit hoher Priorität (Alarmsignale,
Räumungsdurchsagen o. ä.) zu übertragen.
1.9 Alarm CH1/CH2 (nur Duecanali-Modelle)
Potentialfreier Relaisausgang, der einen Fehler des entsprechenden Verstärkerkanals anzeigt. Im Normalfall (Verstärker in
Ordnung) ist das Relais angezogen.
1.10 AES/EBU
Bei Verstärkern mit DSP ist Kanal 2 der Digitaleingang, wenn der AES/EBU Taster ausgerastet ist. In diesem Modus wird
ein analoges Eingangssignal auf CH2 nicht wieder gegeben, soll CH2 als normaler NF-Eingang genutzt werden, so muss
der AES/EBU Taster gedrückt sein. Duecanali-Modelle haben AES/EBU- und AES/EBU-AUX-Eingang auf zwei abgesetzten
Phoenix Anschlüssen (Bild 1.10.2).
AES/EBU Taster:
gedrückt - Analoges Eingangssignal
ausgerastet - AES/EBU Eingangssignal
Bild 1.10.1
Duecanali
Modelle
Abgesetzte
AES/EBU Eingänge
Bild 1.10.2
13
2 Einstellungen
2.1 Einführung
Die Abbildung zeigt die Frontansicht der K-Serie Verstärker. Die vier Bedientasten zusammen mit den Informationen
auf dem LCD-Display geben dem Benutzer die vollständige Kontrolle über den Verstärker und ermöglichen außerdem
eine umfassende Statusinformation. Jeder Taste sind verschiedene Funktionen zugeordnet, die entsprechend im
Display angezeigt werden. Bitte lesen Sie daher die folgenden Punkte genauestens durch.
D
LA B
A - 1. Ethernetanschluss
B - 2. Ethernetanschluss
C - LED-Anzeige Kanal 1
D - Smartcard Reader
E - Funktionstaste 1
F - Funktionstaste 2
C DE F G H I J
KL
G - Funktionstaste 3
H - Funktionstaste 4
I - Grafisches LCD-Display
J - LED-Anzeiger Kanal 2
K - Netzschalter
L - Lüftungsgitter-Befestigung
Bild 2.1.1
2.2 Display
Das Bild 2.2.1 zeigt den Standard-Bildschirm des Displays, nachdem der Verstärker eingeschaltet wurde.
Direkt nach dem Einschalten (nach dem Powersoft Begrüßungslogo) erscheinen dort die Worte "WAIT", nach dem
Check aller Verstärkerparameter erscheint "READY" in der Anzeige. Während des Betriebs werden alle Parameter
laufend überwacht, wird ein Fehler festgestellt, so wird Fehler-Code in der 3. Zeile des entsprechenden Kanals
angezeigt; betrifft dieser Fehler beide Kanäle, so erscheint der Fehler-Code in der Mitte der Anzeige.
CH1 READY READY CH2
I
I V
V
lock mute mute menu
Bild 2.2.1
Die LED-Anzeigen arbeiten entweder als Ausgangsspannungs- oder -Stromanzeige, das LCD-Display zeigt
entsprechend den anderen Wert an (beachten Sie im Bild 2.2.1 die Pfeile im Display bei „U“ und „I“).
Die unterste grüne LED leuchtet auf, wenn ein Eingangssignal größer als -60dBV anliegt. Die 2., 3., und 4. LED
zeigen Ausgangspegel von -10dB, -6dB und -3dB an. Die grünen LEDs leuchten deshalb während des normalen
Betriebs auf. Die folgende gelbe LED leuchtet auf bei -1dB, falls die Aussteuerungsgrenze des Verstärkers erreicht
wird, blitzt die obere rote LED auf.
Die LED-Anzeige hat außerdem eine Diagnosefunktion: Eine blinkende gelbe LED signalisiert eine kritisch hohe
Kühlkörpertemperatur (80...85°C) des entsprechenden Kanals. Leuchtet diese LED konstant, so ist die Temperatur
über 85°C. Eine konstant leuchtende rote LED signalisiert das Ansprechen der Schutzschaltung des entsprechenden
Kanals. In diesem Fall wird das Wort „PROT“ in der ersten Zeile des Displays dargestellt.
14
Die vierte Zeile im Display zeigt die Funktion der entsprechenden Bedientaste an, die sich darunter befindet
Die "Lock" Funktion wird aktiviert, wenn die entsprechende Taste länger als 1 Sekunde gedrückt wird, in diesem Falle ist
die weitere Bedienung des Verstärkers gesperrt. Die gleiche Prozedur hebt diese Bediensperre auch wieder auf.
Die "Mute" Taste schaltet den entsprechenden Kanal stumm, in diesem Fall werden alle Anzeigen ausgeblendet und das
Wort „muted“ erscheint in der 3. Zeile. In gleicher Weise kann der Kanal auch wieder aktiviert werden.
Beim Drücken der „Menu“ Taste wird das Hauptmenü im LCD-Display aufgerufen
2.3 Das Hauptmenü
Bild 2.3.1. zeigt das Hauptmenü. Durch Drücken der beiden „Pfeil“-Tasten in der Mitte kann durch die einzelnen Funktionen
geblättert werden. Die „Menu“ Taste wählt die aktivierte Funktion aus und schaltet auf das entsprechende Untermenü um,
die „Back“ Taste blendet den Standard-Bildschirm wieder ein. Die Menüstruktur ist in Bild 2.3.2 dargestellt.
Settings
Display
Local Preset
back
menu
Bild 2.3.1
menu
Settings
Amplifier Settings
Output attenuation
Input gain/sens
Input select
Max output voltage
Max mains current
Clip limiter CH1
Clip limiter CH2
Gate CH1
Gate CH2
Mute at Power on
Idle Mode
DSP Settings (or not present) *
Network Settings (or not present) **
Display
Bar meters
Output meters
Temperature
Mains meters
Amplifier Name
Local presets
Setup
Recall local preset
Save local preset
Hardware info
Hardware monitor
LCD contrast
Set Keylock code
Menu locking
Service
* Nur mit optionalem DSP-Board möglich
** Nur mit optionalem KAESOP Board möglich
Bild 2.3.2
Analog=>Out
Analog=>DSP=>Out *
AES3=>Out *
AES3=>DSP=>Out *
KAESOP=>Out **
KAESOP=>DSP=>Out * **
15
Um eine schnellere Justage der Parameter zu ermöglichen, wurde ein Fein- / Grob-Feature hinzugefügt. Sobald man
einen Wert verändert, startet man im „Feinmodus“. Die entsprechenden Werte können mit den „+“ und „-“ Tasten
eingestellt werden. Drückt man nun die „Fast“ Taste (Bild 2.3.3) so wird in den „Grobmodus“ umgeschaltet, bei dem
die Werte in 10er Schritten verändert werden (also auch 10 mal so schnell wie bei Fein). Gleichzeitig wird die Funktion
dieser Taste auf „Slow“ umgeschaltet (Bild 2.3.4), so dass man durch das Drücken wieder in den Feinmodus
zurückkehren kann. Beachten Sie, dass ein Dauerdruck von „+“ und „-“ die Wertweiterschaltung automatisch startet.
Die „Back“ Taste bringt Sie eine Menüebene zurück.
Max mains current
22 A rms
back
-
+
Max mains current
22 A rms
back
fast
-
Bild 2.3.3
+
slow
Bild 2.3.4
2.3.1 Ausgangsabschwächer
Das Bild 2.3.5 zeigt das Menü dieser Funktion. Durch Drücken der „C1+2" Taste können die Verstärkerkanäle einzeln
oder zusammen ausgewählt werden. Die „+“ und „-“ Taste ändert den Wert zwischen 0db und -30dB.
Hinweis: Für besten Klang empfehlen wir, den Ausgangsabschwächer auf 0dB zu belassen und statt dessen
die Empfindlichkeit des Verstärkers im folgenden Menü einzustellen.
Output attenuation
-13
dB -13
back
-
+
C1+2
Bild 2.3.5
2.3.2 Empfindlichkeit
Das Bild 2.3.6 zeigt das Menü dieser Funktion. Durch Drücken der „C1+2" Taste können die Verstärkerkanäle einzeln
oder zusammen ausgewählt werden. Die „+“ und „-“ Taste ändert den Wert stufenweise: 26, 29, 32 und 35 dB.
Der Zusammenhang zwischen Verstärkung und maximaler Eingangsspannung ist in der folgenden Tabelle dargestelllt
Gain/Sensitivity
dB
29
29
3.62 Vrms 3.62
+ C1+2
back -
Bild 2.3.6
GAIN
26
29
32
35
MODEL
K2 K3 K4 K6 K8 K10 K20
4.46 5.29 4.16 5.10 5.50 6.32 6.95
3.15 3.76 2.96 3.62 3.90 4.45 4.90
2.23 2.66 2.10 2.55 2.75 3.16 3.48
1.58 1.88 1.48 1.81 1.96 2.23 2.46
Eingangsspannung (Vrms) für Vollaussteuerung
GAIN
26
29
32
35
Clippinggrenze
dBV
dBu Vrms
18
25.0
27
12
21.6
24
9
19.0
21
6
15.6
18
Maximale symmetrische Eingangsspannung
D
16
2.3.3 Wahl der Eingänge
Man kann zwischen bis zu drei Signalquellen wählen (sofern nachgerüstet): Analog, Digital AES/EBU* mit oder ohne DSP
Signalbearbeitung und Ethernet**. Die „Pfeil“ Tasten wählen aus, die „Sel“ Taste bestätigt diese Auswahl.
* Nur möglich mit optionalem DSP Board
** Nur möglich mit optionalem KAESOP Board
2.3.4 Maximale Ausgangsspannung
Das Bild 2.3.7 zeigt das Menü dieser Funktion. Durch Drücken der „C1+2" Taste können die Verstärkerkanäle einzeln oder
zusammen ausgewählt werden. Die „+“ und „-“ Taste ändert den Wert der Spitzen-Ausgangsspannung. Die einstellbaren
Werte (abhängig vom Verstärkermodell) sind in der folgenden Tabelle zusammen gefasst.
.
Max output voltage
102 Vpeak 102
back
-
+
C1+2
Bild 2.3.7
MODELL
K2
K3
K8
K10
K20
K6
K4
40...140 40...165 40...125 40...153 40...169 40...200 40...225
Spitzen-Ausgangsspannung (V)
2.3.5 Maximaler Netzstrom
Das Bild 2.3.8 zeigt das Menü dieser Funktion. Die „+“ und „-“ Taste ändert den Wert der durchschnittlichen
Netzstromaufnahme im Bereich von 15 bis 32A (8 bis 16A für K2, K3 und Duecanali-Modelle). Der Wert stellt die
Stromaufnahme dar, den ein Sicherungsautomat mit C-Charakteristik noch ohne auszulösen, verkraftet.
Max mains current
22 A rms
back
-
+
fast
Bild 2.3.8
2.3.6 Clip-Limiter CH1 - CH2
Die Aktivierung dieser Funktion sorgt dafür, dass die Ausgangsstufen im linearen Bereich arbeiten und keine verzerrte
Ausgangsamplitude bei Übersteuerung hervorrufen.
Vorsicht: Ist diese Funktion deaktiviert, besteht die Gefahr, bei Übersteuerung die Lautsprecher zu beschädigen.
Deaktivieren Sie den Clip-Limiter nur, wenn dessen Funktion von externen Geräten, z. B. System-Controllern
übernommen wird. In diesem Fall ist jedoch eine exakte Anpassung der Pegelverhältnisse unabdingbar.
12
17
2.3.7 Gate CH1 - CH2
Diese Funktion schaltet die Verstärkerkanäle individuell stumm, wenn die Eingangsspannung unterhalb des in der Tabelle
angegebenen Werts fällt. Mit der „On“ - „Off“ Taste wird die Funktion (de)aktiviert. Die Ausschaltverzögerung (bis stumm
geschaltet wird) beträgt 5 Sekunden. Die aktivierte Gate-Funktion wird außerdem mit der untersten grünen LED angezeigt:
Der Verstärkerkanal ist stumm geschaltet, wenn diese LED nicht leuchtet.
26
GAIN 29
(dB) 32
35
SCHALTSCHWELLE
dBV
-54
-57
-60
-63
dBu
-52
-55
-58
-61
mVrms
2
1,41
1
0,707
2.3.8 Mute at power on
Wenn aktiviert, sind nach dem Einschalten des Verstärkers beide Eingangskanäle stumm geschaltet. Man kann die Kanäle
im Standard-Bildschirm einzeln wieder aktivieren. Beim erneuten Einschalten sind jedoch die Eingänge wieder „gemuted“.
2.3.9 Idle Mode
Dies ist eine Energiesparfunktion. Wenn sie aktiviert ist, schaltet der Verstärker beim Unterschreiten eines bestimmten
Signalpegels nach einer Verzögerung die Endstufe aus (Schaltschwelle siehe wie 2.3.7). Dadurch werden rund 40 Watt
Leistung pro Verstärkerkanal eingespart. Dieser Modus empfiehlt sich besonders bei Festinstallationen, bei denen die
Endstufen ohne Signal lange Zeit laufen und spart neben Strom und Abwärme auch Kosten durch längere Lebensdauer.
2.3.10 DSP Settings
Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn das optionale DSP Board vorhanden ist.
2.3.11 Ethernet Settings
Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn das optionale Ethernet Board vorhanden ist.
2.3.12 Bar meters
Hier kann ausgewählt werden, ob die LED-Anzeigen die Ausgangsspannung oder den Ausgangsstrom anzeigen sollen.
„LED Volt, LCD Curr“ wählt genau diese Anzeigeart. Das LCD-Display im Standard-Menü zeigt dann den anderen Wert an.
2.3.13 Output meters
In diesem Menü kann man sich das aktuelle Ausgangssignal ansehen, das an den Lautsprecherausgängen ansteht (Bild
2.3.9). Weiterhin kann man sich die Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher anzeigen lassen. Die minimale
Ausgangsspannung für die Impedanzmessung beträgt 10Vrms, die Messergebnisse werden intern im Logbuch gespeichert.
Während das Ausgangssignal alle 200 ms neu dargestellt wird, können – abhängig vom Programm-Material – mehrere
Minuten zwischen den einzelnen Impedanzmessungen vergehen.
0 Vrms
0 Arms
0 Watt
back Zload=8.0 C1+2
Bild 2.3.9
Im „C1+2" Modus zeigt das Display die Werte im Brückenbetrieb an.
E
18
2.3.14 Temperature
In diesem Menü wird der Temperaturverlauf der letzten vier Stunden Betriebszeit im Wertebereich 10°...90° dargestellt.
Unten rechts wird die aktuelle Verstärkertemperatur als Dezimalwert angezeigt (Bild 2.3.10).
38°C
back
E
Bild 2.3.10
2.3.15 Mains meters
In diesem Menü wird die aktuelle Netzspannung und die Stromaufnahme des Verstärkers dargestellt (Bild 2.3.11).
Mains meters
170 Vrms
20 Arms
back
Bild 2.3.11
2.3.16 Amplifier Name
Der Name des Verstärkers kann zusammen mit dem aktuellen Presetnamen angezeigt werden, wenn man die Funktion
„Display amplifier data“ aktiviert. Verstärker- und Presetname werden dann nach dem Einschalten des Verstärkers auf dem
Displays im Wechsel mit den „normalen“ Anzeigen dargestellt. Mit der Funktion „Edit amplifier name“ kann dem Verstärker
ein aussagekräftiger Name zugewiesen werden. (Die Zeicheneingabe wird im folgenden Abschnitt behandelt).
2.3.17 Local preset
Die K-Serie bietet die Möglichkeit, bis zu 50 Verstärker-Setups, sog. Presets, im lokalen Speicher abzulegen. Mit der
Funktion „Save local preset“ kann die aktuelle Verstärkerkonfiguration (Grundverstärker + DSP-Einstellungen – sofern
eingebaut –) auf einem der 50 Speicherplätze abgelegt werden. Dazu wählt man mit den Pfeiltasten den entsprechenden
Speicherplatz aus. Wurde dieser noch nie verwendet, erscheint „<empty>“ im Display. Nach dem Drücken auf „ok“ kann der
Preset-Name eingeben werden (der Vorschlag ist “PRESET x“, wobei „x“ die aktuelle Speicherplatz-Nr. ist, siehe auch Bild
2.3.13). Der jeweils aktive Buchstabe wird mit einem Pfeil angezeigt, mit den „+“ und „-“ Tasten kann das Zeichen geändert
werden. Durch Drücken auf „sel“ wird das nächste Zeichen ausgewählt (Bild 2.3.14). Hat man alle Zeichen eingegeben,
drückt man „ok“ und danach „ok“. Jetzt ist das Verstärker-Setup gespeichert.
Select preset #1
<empty>
back
<-
->
Bild 2.3.12
ok
Choose preset name
PRESET 1
^
sel
back
ok
+
Choose preset name
18 SET 1
^
ok
sel
back
+
Bild 2.3.13
Bild 2.3.14
Die Funktion „Recall local preset“ lädt ein komplettes Verstärker-Setup und schaltet es sofort aktiv. Beachten Sie, dass
dadurch die bisherigen Verstärker-Einstellungen überschrieben werden.
14
19
Beachten Sie bitte, dass ein schon vergebener Presetname als „Startname“ verwendet wird (und dann nicht PRESET x),
wenn das Preset im Verstärker gespeichert werden soll. Das gleiche passiert auch, wenn Presets von der Smartcard in den
Verstärker übertragen werden. Ein Beispiel:
Sie haben das Preset „18IN SUB 1" von der Smartcard geladen und wollen es auf Speicherplatz 3 im Verstärker ablegen
wie im Bild 2.3.15 gezeigt. In diesem Fall wird nachgefragt (Bild 2.3.16) ob Sie diesen Presetnamen beibehalten (“yes“)
oder ändern (“no“) wollen. Diese Funktion ist hilfreich zum Übertragen von fertigen Presets von der Smartcard in mehrere
Verstärker.
Select preset #3
Existing Preset
back
<-
->
Keep this name?
18IN SUB 1
ok
Bild 2.3.15
no
back
-
+
yes
Bild 2.3.16
Choose preset name
18IN SUB 1
^
sel
back
ok
+
Bild 2.3.17
Choose preset name
Existing Pre
^
sel
ok
back
+
Bild 2.3.18
2.3.18 Hardware info
In diesem Menü werden Ihnen Informationen über die im Verstärker vorhandenen Baugruppen mitgeteilt
!
S/N ist die Serien-Nummer des Verstärkers
!
HW ID ist die auf der Rückseite eingestellte Verstärkeradresse für die Fernsteuerung
Beim Drücken auf die „More“ Taste erscheinen weitere Informationen:
KFRNT ist die Firmware-Version des Bedienpanels
!
KCTRL ist die Firmware-Version des Controllers
!
KDSP ist die Firmware-Version des DSP-Boards
!
!
KAESOP ist die Firmware-Version des Ethernet-Boards
Beim Drücken auf die „More“ Taste erscheint eine weitere Informationen:
Lifetime ist die Anzahl der Betriebsstunden des Verstärkers
!
2.3.19 Hardware monitor
In diesem Menü werden Ihnen Informationen über den Verstärkerstatus mitgeteilt:
!
PWRBSCH1 - PWRBSCH2 Höhe der symm. Versorgungsspannung der beiden Endstufen Ch1 und Ch2
!
VAUX Höhe der symm. Versorgungsspannung für den Analogteil
Beim Drücken auf die „More“ Taste erscheinen weitere Informationen:
+5VAN Höhe der analoge Hilfsspannung
!
VEXT Höhe der anliegenden externen Fernsteuerspannung
!
VAUX steht dahinter „ok“, so sind alle Hilfsspannungen in Ordnung
!
!
IGBTCONV steht dahinter „ok“. so arbeitet das Schaltnetzteil korrekt
!
VBOOST steht dahinter „ok“, so ist die Boosterspannung des Schaltnetzteils in Ordnung
!
192KHZ steht dahinter „ok“, so arbeitet der interne Systemtakt richtig
E
20
15
2.3.20 LCD contrast
Mittels der „+“ und „-“ Tasten kann in diesem Menü der Kontrast der LCD-Anzeige eingestellt werden.
Contrast
6
back
-
+
Bild 2.3.19
2.3.21 Set keylock code
In diesem Menü können sie eine PIN vergeben, die dann abgefragt wird, wenn man mittels der „Lock“ und dann „Unlock“
Funktion die Bedienung des Verstärkers wieder ermöglichen möchte.
Die vergebene PIN darf nicht 000000 sein, denn dann wird die Bediensperre ohne Abfrage der PIN einfach durch Drücken
auf die „Unlock“ Taste aufgehoben. Unabhängig davon, es gibt eine „Master-PIN“, die immer funktioniert: 270156.
Set keylock Code
000000
back
^
-
+
sel
Bild 2.3.20
2.3.22 Menu locking
Dieses Feature wird in einem späteren Firmware-Upgrade zur Verfügung gestellt
2.3.23 Service
Der Zugriffscode für dieses Servicemenü ist dem Hersteller vorbehalten.
14
21
2.3.24 Die Smartcard
Auf jede Smartcard können bis zu 150 Presets abgespeichert werden (Bild 2.3.21). Diese Menü wird nur aktiviert,
wenn eine Smartcard eingesteckt wird und sich der Verstärker im Standardmenü befindet. Das Speichern und Laden
der Presets geschieht in gleicher Weise wie bei den „lokalen Presets“.
E
Kontakte auf der
Unterseite
Bild 2.3.21
Recall SC preset
Save SC preset
back
ok
Bild 2.3.22
Hinweis: Die Option „Recall SC preset“ ist nur verfügbar, wenn bereits Presets auf der Smartcard gespeichert sind.
22
15
3 Schutzschaltungen
3.1 Ein-/Aus-Stummschaltung
Für rund vier Sekunden nach dem Einschalten und sofort nach dem Ausschalten werden die Ausgänge stumm geschaltet.
3.2 Kurzschluss
Eine Überstrombegrenzung schützt die Ausgangstransistoren vor Kurzschlüssen und anderen unzulässigen Lasten.
Sie ist absolut unhörbar, wenn sie inaktiv ist. Im Falle eines Kurzschlusses am Ausgang leuchtet die rote LED des
entsprechenden Kanals auf und der Schriftzug „PORT“ erscheint auf dem Display. Alle zwei Sekunden versucht der
Verstärker nun neu zu starten, und dies 50 mal. Ist die Überlast danach noch vorhanden, verharrt der Verstärker in diesem
Zustand. Zum Neustarten (nach Behebung der Überlast) muss der Verstärker aus- und wieder eingeschaltet werden.
3.3 Übertemperator
Der Verstärker verwendet zur Kühlung Ventilatoren mit variabler Geschwindigkeit. Sollte die Kühlkörpertemperatur ca. 80°C
erreichen, so beginnt die gelbe LED des Kanals zu blinken. Gleichzeitig wird die Ausgangsleistung abgesenkt.
Überschreitet dennoch die Temperatur 85°, so leuchtet die gelbe LED dauernd und der interne Schutz schaltet den Kanal
sowie das Netzteil ab. Nach Abkühlung schaltet sich der Verstärker selbsttätig wieder ein. Einer hohe Betriebstemperatur
kann durch Verminderung der Ausgangsleistung entgegen gewirkt werden.
3.4 Gleichspannung
Sobald eine Gleichspannung oder ein sonstiges extrem tieffrequentes SignaI am Ausgang anliegen sollte, wird sofort das
Netzteil (für beide Kanäle) abgeschaltet. Diese Arbeitsweise - anstatt der Verwendung von Relais - erhöht den
Dämpfungsfaktor der Endstufen und trägt zur zuverlässigeren Arbeitsweise des Verstärkers bei.
3.5 Ein-/Ausgangssicherung
Eine spezielle Tiefpass-Schaltung verhindert Hochfrequenzsignale auf den Ausgangsleistungen und verbessert die
Stabilität, wenn der Verstärker an Lasten mit hohem Blindstromanteil betrieben wird.
16
23
4 Wartung
4.1 Reinigung
Für die Reinigung bitte nur einen trockenen feinen Lappen oder Tuch verwenden. Vor der Reinigung ist der Verstärker vom
Netz zu trennen.
4.2 Staubfilter
Speziell in staubiger Umgebung und nach längerem Gebrauch können sich die Staubfilter zusetzen und die Kühlung des
Verstärkers verschlechtern. Die Staubmatten können z. B. mit Pressluft gereinigt werden, nachdem sie ausgebaut wurden.
Die Abbildung zeigt den Aus- und Einbau, der sinngemäß auch auf das Filter auf der linken Frontseite anzuwenden ist.
2. Lochabdeckung
aufklappen
3. Filter entnehmen
1. Schraube
herausdrehen
Bild 4.3.1
4.3 Fehler-Codes
Beschreibung
192kHz Systemtakt ausgefallen
+15Vaux ausgefallen
-15Vaux ausgefallen
+5V Analog ausgefallen
Ch1 neg. Versorgung fehlt
Ch2 neg. Versorgung fehlt
Ch1 pos. Versorgung fehlt
Ch2 pos. Versorgung fehlt
Externe Hilfsspannung
Check rail fuses Interne Schmelzsicherungen prüfen
Fehler-Code
1
2
4
8
100
200
2000
4000
8000
Der angezeigte Fehler-Code ist die Summe aller
festgestellten Einzelfehler.
Beispiel: 4301 = 4000 + 200 + 100 + 1, das heißt
+
Ch2 pos. Versorgung
+
Ch2 neg. Versorgung
+
Ch1 neg. Versorgung
192kHz Systemtakt
4.4 Service
In den K-Serie Verstärkern befinden sich keine vom Benutzer zu wartenden Teile. Notwendige Servicearbeiten immer durch
einen Fachmann ausführen lassen. Zusätzlich zur Instandsetzung direkt bei Powersoft werden verschiedenste autorisierte
Servicewerkstätten unterhalten, die solche Instandsetzungen durchführen können. Fragen Sie bitte in solch einem Fall bei
Ihrem Powersoft-Händler nach oder kontaktieren Sie das Powersoft Technical Service Department direkt.
E
24
5 Garantie
Powersoft ist stolz darauf, Ihnen mit der K-Serie ein Produkt anzubieten, das nach den höchsten Qualitätskriterien und für
absolute Zuverlässigkeit entwickelt und gefertigt wurde. Wir sind sicher, dass Sie sehr lange Freude an diesem Produkt
haben werden und diese Garantie nicht in Anspruch nehmen werden, aber falls doch einmal ein Fehler auftritt, werden wir
unser bestes tun, damit Sie schnell wieder mit dem Produkt arbeiten können.
Die Garantie beginnt ab Kaufdatum des Verstärkers bei einem autorisierten Powersoft-Händler. Die Vorlage einer
Garantiekarte entfällt, statt dessen ist das Kaufdatum zweifelsfrei durch geeignete Unterlagen (Lieferschein, Rechnung)
nachzuweisen.
Während der Garantiezeit werden fehlerhafte Komponenten nach unserer Wahl kostenlos ausgetauscht oder instand
gesetzt. Hierzu ist der Verstärker kostenfrei, mit dem ausgefüllten Fehlerbericht, an eine Powersoft-Werkstatt einzusenden.
Bitte achten Sie auf eine geeignet gepolsterte Umverpackung des Verstärkers um Transportschäden zu vermeiden.
Nach der Reparatur wird Ihnen der Verstärker wieder kostenfrei zugesandt.
Von der Garantie ausdrücklich ausgenommen sind Schäden, die durch unsachgemäße Bedienung, Fremdeingriffe in das
Gerät, schlechten Transport, unsachgemäßen Anschluss (Überspannung, defekte Vorverstärker usw.) oder durch das
Aussetzen in widrige Umgebungsbedingungen (Staub, Feuchtigkeit usw.) entstanden sind. Ebenso ausgenommen von der
Garantie sind Verstärker, deren Seriennummer entfernt oder nicht mehr lesbar ist.
Powersoft haftet auch nicht für Folgeschäden an anderem Equipment, die in Zusammenhang mit der Benutzung dieses
Produkts entstehen; die Haftung für Schäden bleibt auf das Produkt selbst beschränkt.
Powersoft behält sich das Recht vor ohne vorherige Ankündigung, technische Verbesserungen in die Serie einfließen zu
lassen ohne die Verpflichtung, früher ausgelieferte Geräte nachbessern zu müssen.
6 Hilfestellung
Ihr örtlicher Powersoft-Händler wird Ihnen bei allen Fragen zum Produkt sicher gerne zur Seite stehen.
Falls Sie keine Möglichkeit haben, ihn zu kontaktieren, so können Sie sich auch per E-Mail direkt an Powersoft wenden:
support.audio@powersoft.it
Bitte senden Sie den Verstärker erst dann zu Powersoft, wenn Sie von Powersoft eine RMA-Nummer erhalten haben.
7 Technische Hinweise
16 6
7.1 Abmessungen
456
(K3-338)
497
(K3-380)
466
(K3-348)
25
440
44.5
465
6.25
32
8
483 (19")
25
7.2 Blockschaltbild
Bild 7.1.1 zeigt die Ein- und Ausgangsstufen, im Bild 7.1.2 ist das Schaltnetzteil dargestellt.
ETHERNET
CONNECTION
P
POWER RAIL
BUS +/-
P
DSP
OPTION
P
ETHERNET
OPTION
INPUT CH1
+
_
+
_
DC DETECTOR
SHUTDOWN
FUSES
OUTPUT
ATTENUATOR
PATH
SELECTOR
OUTPUT MAX
VOLTAGE SELECTOR
OUTPUT CH1
OUPUT STAGE
(NOT INVERTING)
1+
GAIN
SELECTION
2+
TO POWER
SUPPLY
21-
E
P
P
HF
LIMITER
INPUT
SIGNAL
DETECTOR
P
CLIP
LIMITER
OUPUT STAGE
CURRENT LIMITER
P
TEMPERATURE
CONTROL
P
POWER SUPPLY
CURRENT LIMITER
FROM
POWER SUPPLY
P
FAN
link
switch
ETHERNET
CONNECTION
P
P
DSP
OPTION
ETHERNET
OPTION
+
_
+
_
DC DETECTOR
SHUTDOWN
FUSES
PATH
SELECTOR
OUTPUT
ATTENUATOR
TO POWER
SUPPLY
POWER RAIL
BUS +/-
OUTPUT MAX
VOLTAGE SELECTOR
OUTPUT CH2
OUPUT STAGE
(INVERTING)
1+
GAIN
SELECTION
2+
21-
P
INPUT CH2
P
HF
LIMITER
INPUT
SIGNAL
DETECTOR
P
OUPUT STAGE
CURRENT LIMITER
CLIP
LIMITER
TEMPERATURE
CONTROL
P
FAN
POWER SUPPLY
CURRENT LIMITER
FROM
POWER SUPPLY
P
Bild 7.1.1
SHUT DOWN
AUXILIARY
SUPPLY
Vboost OK
(TO P)
FUSES
MAINS
FILTER
P
MAINS
VOLTAGE
MONITOR
P
MAINS
CURRENT
MONITOR
BRIDGE
RECTIFIER
RESONANT
CONVERTER
CONTROLLER
PFC
CONTROLLER
POWER RAIL
BUS +/-
IGBT CONV OK
(TO P)
AUXILIARY
SUPPLY +
PFC
CONVERTER
RESONANT
CONVERTER
AUXILIARY
SUPPLY +
AUXILIARY
SUPPLY -
P (REMOTE ON/OFF)
FRONT
PANEL
SWITCH
Vaux OK
(TO P)
Bild 7.1.2
TEMPERATURE
CONTROL
AUXILIARY
SUPPLY
OVERCURRENT
CONTROL
SHUT
DOWN
P
FAN
19
26
19
7.3 Technische Daten
NETZANSCHLUSS
Netzspannungsbereich.........................................................................................................115V bis 230V(-15%, +15%)
Leistungsfaktor...............................................................besser als 0,95 (0,90 für K2 - K3) von 500W bis volle Leistung
Arbeitstemperaturbereich.............................................................................................................................0°C bis 45°C
Gewicht.........................................................................8kg (17.6 lbs) für K2 - K3, 12kg (26.5 lbs) alle anderen Modelle
Abmessungen....................................................Standard Rackmaß 19", 1 HE, 497mm Tiefe, 380mm Tiefe für K2 - K3
AUDIO EIGENSCHAFTEN
Frequenzgang (1W, 8Ohm)............................................................................................................20Hz, 20KHz ±0,2 dB
Dämpfungsfaktor (8Ohm)...............................................................................................................(20Hz, 200Hz) > 5000
Anstiegszeit (8Ohm)......................................................................................................50V/µS (Eingangsfilter gebrückt)
Störabstand.................................>110dB (K2), >112dB (K3), >108 (K4), >108 (K6), >109 (K8), >110 (K10), >110 (K20)
Klirrfaktor THD....................................................................max. <0,5% von 1W bis Vollaussteuerung (typisch < 0,05%)
Intermodulation SMPTE.......................................................max. <0.5% von 1W bis Vollaussteuerung (typisch <0.05%)
Intermodulation DIM 30........................................................max. <0.5% von 1W bis Vollaussteuerung (typisch <0.05%)
Eingänge...........................symmetrisch, XLR-Combo-Buchsen (K4 - K20); XLR mit parallelem XLR-Ausgang (K2 - K3)
Eingangs-Impedanz..........................................................................................................10KOhm pro Pol gegen Masse
Verstärkung...........................................................................................................................26, 29, 32, 35dB, einstellbar
Ausgänge...............................................................Neutrik Speakon (Pin 1+ und 2+ sowie 1- und 2- parallel geschaltet)
AUSGANGSLEISTUNGEN
WATT (EIAJ)
1 kHz, 1% THD
Brückenbetrieb
Stereo-Betrieb
K2 K3 K4 K6 K8 K10 K20
2 Ohm 2400 2800 2600 3600 4800 6000 9000
4 Ohm 1950 2600 1700 2500 3000 4000 5200
8 Ohm 1000 1400
4 Ohm
8 Ohm
16 Ohm
900 1300 1500 2000 2700
Ausgangsspannung:
K8 K10 K20
K6
K2
K3
K4
169V
200V 225V
140V 165V 125V 153V
Ausgangsstrom:
K2
75A
K3
75A
K4
85A
K6
85A
K8
85A
FEATURES
Anschließbar an jedes Stromnetz weltweit
Blindleistungskompensation (PFC)
LED-Anzeige
Thermischer Überlastschutz
Kurzschluss-Schutzschaltung
Überlast-Schutzschaltung
Temperatur geregelte Lüfter
Clip-Limiter und einstellbare max. Ausgangsspannung
Interaktives LCD-Display
Digitale Einstellung der Verstärkung
Smartcard Kartenleser
Einstellbare max. Ausgangsleistung
Einstellbarer max. Netzstromaufnahme
Fernsteuerung / Ferndiagnose
Option DSP / Ethernet
K10 K20
85A 102A
K8
K3
K10 K20
K4 K6
K2
4800 5600 5200 7200 9600 12000 18000
3900 5200 3400 5000 6000 8000 10400
2000 2800 1800 2600 3000 4000 5400
E
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Technik
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