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76 Dosimat Verteiler

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76 Dosimat Verteiler
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76 SCHLEPPSCHLAUCH DOSIMAT VERTEILER
76.1 Allgemeine Sicherheits- u. Unfallverhütungsvorschriften
1. Vor der Inbetriebnahme des Gülleanbaugerätes hat der Benutzer die
Betriebsanleitung und die Sicherheitshinweise zu lesen und zu beachten!
2. Der Schleppschlauch DOSIMAT Verteiler darf ausschließlich zur Düngung
landwirtschaftlicher Flächen mit Naturdünger (z. B. Gülle, Klärschlamm)
eingesetzt werden.
3. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht!
4. Beachten Sie die angebrachten Warn- und Hinweisschilder, sie geben
wichtige Hinweise für den gefahrlosen Betrieb; es dient Ihrer Sicherheit!
5. Vor Arbeitsbeginn hat sich der Benutzer mit allen Einrichtungen und
Betätigungselementen sowie mit deren Funktion vertraut zu machen.
Während des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät!
6. Vor Inbetriebnahme hat sich der Benutzer davon zu überzeugen, dass sich
keine Personen im Gefahrenbereich der hydraulisch klappbaren Seitenarme
aufhalten. Nahbereich kontrollieren (Kinder)! Auf ausreichende Sicht
achten!
7. Das Gesamtgewicht Ihres Tankwagens wird durch das Eigengewicht des
Schleppschlauch-Dosimat Verteilers um ca. 500 – 1500 kg erhöht. Achten Sie
bei der Befüllung des Tankwagens auf das zulässige Gesamtgewicht, sowie
auf die zulässigen Stützlasten.
8. Je nach Anbauposition des Schleppschlauches wird die Stützlast an der
Zugöse verkleinert bzw. vergrößert. Unter Umständen muss die Achse
versetzt werden!
9. Achten Sie darauf, dass sich während des Arbeitseinsatzes Personen weder
im Schwenkbereich der Ausleger noch im Arbeitsbereich der
Schleppschläuche aufhalten.
10. Säubern Sie den Dosimat Verteiler nur bei Stillstand des Ölmotors!
11. Der Benutzer hat darauf zu achten, dass die Verteileinrichtung vor
Transport, Wartung oder Abstellen entleert ist!
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76.2 Sicherheitsaufkleber
An den Gefahrenstellen dieser Maschine sind Warnbildzeichen angebracht. Die
Warnbildzeichen sollen helfen, die Verletzungsgefahr zu erkennen. Mit den
Bildzeichen dieser Aufkleber wird dargestellt, wie durch richtiges Verhalten
Verletzungen und Unfälle vermieden werden können.
Die Platzierung der Sicherheitsaufkleber an
Texterläuterungen sind nachfolgend aufgeführt.
der
Maschine
und
kurze
Die Bildnummern in Klammern zeigen die korrekte Platzierung der entsprechenden
Aufkleber an der Maschine im nebenstehenden Bild.
Beschädigte und unkenntlich gewordene Warnbildzeichen sind sofort zu erneuern.
(1)
Nicht im Schwenkbereich
der Maschine aufhalten
(2)
Vor Inbetriebnahme die
Betriebsanleitung und
Sicherheitshinweise
lesen und beachten.
(3)
Im Bereich der
schwenkbaren
Seitenarme besteht
Verletzungsgefahr
durch Quetsch- und
Scherstellen.
076-01 DOSIMAT VERTEILER
!
!
!
76.3 Ein- und Ausklappen
Durch einen doppelwirkenden Hydraulikanschluss wird das Klappen am Traktor
gesteuert. Den Bedienungshebel am Steuergerät so betätigen, dass ein Ausklappen
erfolgt.
Im Klappbereich dürfen sich keine Personen aufhalten.
Für genügend Freiraum im Ausklapp- und Einklappbereich
sorgen.
Sicherheitshaken (Fanghaken) muss während des Transportes
einrasten.
Die Klappzylinder müssen bis zum Anschlag ausgefahren werden.
Zum Aus- und Einklappen muss sich die Zugmaschine im Leerlaufbereich befinden.
Die Geschwindigkeit beim Kappvorgang darf 0,5 m/s nicht überschreiten, gemessen
wird am Ende der Verteileinrichtung. Die Geschwindigkeit ist vom Hersteller bereits
eingestellt. Bei verstellen der Geschwindigkeit wird vom Hersteller bei Unfällen
oder Schäden keine Haftung übernommen!
Bei 15m Gestänge
19 Sekunden
Bei 12m Gestänge
14 Sekunden
Bei 10m Gestänge
11 Sekunden
Bei
10 Sekunden
9m Gestänge
Die Drosseln sind nach dem Einstellen gesichert und mit Farbe (rot) versiegelt
worden! (Imbusschraube) !
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76.4 Betriebsvorschrift
1. Überprüfen der Rotorfunktion
2. Überprüfen der Klappgeschwindigkeit! Einstellen mit Hilfe der beiden
Drosselventile an den beiden Hydraulikzylindern (wird vom Hersteller
eingestellt).
3. Überprüfen der Fangmechanik, insbesondere des Einrastvorganges bzw.
Armauflager und Transportstellung bei Light-Gestänge
4. Reihenfolge der Schaltvorgänge bei Arbeitsbeginn:
"
Lösen der Fangeinrichtung des Gestänges oder ausheben bis auf
Anschlag beim Light-Gestänge
"
Ausklappen des Gestänges
"
Einschalten des Dosimat Verteilers
"
Öffnen des Verteilerschiebers bzw. 3-Weg-Hahn auf Ausbringen
stellen
"
Gelenkwelle für Kompressor oder Pumpe einschalten
"
Anfahren
Bei Arbeitsende umgekehrte Reihenfolge.
Achtung: Dosimat unter Gülledurchfluss nie ausschalten!
5. Zum Transport Schleppschlauch-Gestänge ganz zusammenklappen und mit
Bolzen sichern, bzw. Absenken des Gestänges in die dafür vorgesehenen
Seitenarmauflager bei Light-Gestänge!
6. Vor der Straßenfahrt müssen die Beleuchtung und die Warntafeln
angeschlossen werden. Eine Funktionskontrolle ist durchzuführen!
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76.5 Hydraulikanlage
1. Die Mindestanforderungen an die Hydraulikanlage des Zugfahrzeuges sind:
Antriebsleistung muss gewährleistet sein.
Achtung:
Schlepper erreichen ihre maximal angegebene
Ölleistung normalerweise bei Motornenndrehzahl!
2. Es werden benötigt:
-
1 einfachwirkendes Steuergerät mit freiem Rücklauf für den Ölmotor
des Dosimats (Vorlauf DN 13, Rücklauf DN16)
-
1 doppelwirkendes Steuergerät für die Betätigung der Schwenkmechanik des Auslegers (Vorlauf und Rücklauf DN 6)
-
1 einfachwirkendes Steuergerät zum heben und senken bei LightGestänge (Vorlauf DN 6)
-
1 einfachwirkendes Steuergerät zum Öffnen des Schiebers (bzw. zum
Betätigen des Dreiwegehahnes) (Vorlauf DN 6)
-
Auf druckloses Kuppeln (sowohl traktorseitig als auch geräteseitig) der
Hydraulikanschlüsse achten. Andernfalls ist eine Verbindung nicht
möglich.
-
Knick- und Scheuerstellen der Hydraulikleitungen vermeiden.
Leitungen regelmäßig kontrollieren und bei Beschädigung sofort
austauschen.
Minimaler Ölstrom
Maximaler Ölstrom
35 ltr./min.
75 ltr./min.
Maximaler Öldruck
175 bar konstant
200 bar Spitze
Optimale Rotor-Drehzahl 320 – 380 U/min
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76.6 DOSIMAT Wartungs- und Betriebsvorschrift
Schneidverteiler
DOSIMAT
Mit dem Dosimat haben Sie ein hochwertiges Produkt erworben.
Damit die Maschine für lange Zeit zuverlässig arbeitet, muss sie in regelmäßigen
Zeitabständen nach Vorschrift gewartet werden.
Deshalb muss diese Anleitung dem Betriebs- und Wartungspersonal jederzeit zur
Verfügung stehen und von diesem sorgfältig befolgt werden.
Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Wartungsanleitung entstehen,
können wir keine Haftung übernehmen.
ACHTUNG! Vor Inbetriebnahme lesen!
76.6.1
Sicherheitshinweise
1. Achtung! Vor Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten:
-
Schlepper bzw. Motor des Ausbringfahrzeuges abstellen.
-
Zulauf- und Ablaufschläuche des Ölmotors drucklos machen
(Hydraulik-Ventil am Schlepper in Schwimmstellung schalten), damit
ein Verdrehen des Rotors durch den Restdruck und damit eine
Verletzungsgefahr vermieden wird.
2. Vorsicht, im Inneren des Dosimat befinden sich scharfe Schneiden.
3. Der maximal zulässige Innendruck beträgt 3 bar!
"
Vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise
lesen und beachten.
076-01 DOSIMAT VERTEILER
"
Die angebrachten Warn- und Hinweisschilder geben wichtige Hinweise für
den gefahrlosen Betrieb; sie dürfen nicht entfernt werden! Die Beachtung
dieser Schilder dient Ihrer Sicherheit!
"
Vor Arbeitsbeginn sollten Sie sich mit allen Einrichtungen
Betätigungselementen sowie mit deren Funktion vertraut machen.
"
Vorschriften des Herstellers des Ausbringfahrzeuges, in das der Dosimat
eingebaut wird, beachten.
76.6.2
und
Verwendung
Der Dosimat ist ein Lochscheibendosierverteiler zum exakten Verteilen von
Naturdünger (z. B. Gülle, Klärschlamm) auf 24, 30 bzw. 40 Ablaufschläuche am
Ausbringfahrzeug. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht
bestimmungsgemäß. Für event. resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht!
76.6.3
Einbau
Beim Einbau in ein Ausbringfahrzeug ist für eine sichere Zugangsmöglichkeit für Wartungsarbeiten zu sorgen, ggf. sichere Aufstiegsmöglichkeit schaffen!
"
Die Hydraulikschläuche (mindestens DN16, mindestens PN 200) mit den
Anschlüssen des Hydraulikmotors (siehe Abb. 3, Pos. 1 und Pos. 2) des
Dosimat verbinden.
"
Werden zwei Dosimat eingebaut, so werden die Hydraulikmotoren in Reihe
geschaltet. Die Leckölleitungen beider Motoren müssen dann verbunden
werden. So werden die Dichtungen beider Ölmotoren über die
Rücklaufleitung entlastet.
"
Die Einbaulage des Dosimat nach Funktion und Zugangsmöglichkeiten
auswählen.
"
Zugangsmöglichkeit schaffen, z. B. feste Leiter oder Halterung für
Anlegeleiter.
"
Teilbreitenschaltung: Bei der Verwendung von Kugelhähnen zwei Leitern
vorsehen, wenn die Kugelhähne nicht vom Boden zu erreichen sind.
"
Beim Vakuumwagen sollten auf die Belüftungsrohre Ablaufschläuche oder
Rückschlagklappen montiert werden.
076-01 DOSIMAT VERTEILER
Abb. 3 Anschlüsse Hydraulikschläuche
Anforderungen an die Fahrzeughydraulik:
DOSIMAT LV
Ölmotor Nennverdrängung
ccm/U
Ölförderleistung
Schlepper
L/min
Öldruck
ø320 – ø460
100
45
140
ø490 – ø570
125
50
140
ø651 – ø800
160 / 200
60 / 75
140
ø Topf
bar
Achtung: Schlepper erreichen ihre angegebene Ölleistung nur bei MotorNenndrehzahl!
Je
größer
der
Ölstrom,
desto größer
die
Unempfindlichkeit gegen Fremdkörper und Faserstoffe.
Beim Anbau an ein Ausbringfahrzeug ist eine sichere Aufstiegsmöglichkeit für
Wartungsarbeiten vorzusehen!
076-01 DOSIMAT VERTEILER
Anschluss der Ablaufschläuche:
Um eine gute Verteilung zu erreichen, ist die richtige Schlauchanordnung sehr
wichtig.
Die Schläuche müssen so angeschlossen werden, dass bei jeder Rotorstellung etwa
gleichlange Schläuche beschickt werden.
Bei Kreuzrotoren sollen alle 4 Abgänge des Rotors etwa gleichlange Schläuche
beschicken.
Bei Telbreitenschaltung sollten die Kugelhähne so angeordnet werden, dass
höchstens jeder zweite Schlauch verschlossen wird.
Vorgehensweise:
Die Schlauchnummern gemäß Anschlussplan an die Abgänge am Lochverteiler
schreiben, dabei hinten am Verteiler anfangen und von oben gesehen im
Uhrzeigersinn vorgehen.
Die Abgänge am Ausbringgerät (z. B. Schleppschlauchgestänge) von links nach
rechts fortlaufend durchnummerieren.
Schläuche am Verteiler zum Gerät verlegen und anschließen. (Meistens ist es am
einfachsten in der Mitte des Ausbringgerätes zu beginnen.)
Beispiel Anschlussplan LV16, zweistrahliger Rotor
7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 16 – 15 – 13 – 11 - 9
076-01 DOSIMAT VERTEILER
Anschlusspläne einreihiger Dosimat:
LV 10, zweistrahliger Rotor
5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 9 – 7
LV 15, zweistrahliger Rotor
7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 15 – 13 – 11 – 9
LV 16, zweistrahliger Rotor
7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 16 – 15 – 13 – 11 - 9
LV 19, zweistrahliger Rotor
9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 16 – 18 – 19 – 17 – 15 – 13 – 11
LV 22, zweistrahliger Rotor
11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 –
12 – 14 – 16 – 18 – 20 – 22 – 21 – 19 – 17 – 15 – 13
LV 24, zweistrahliger Rotor
13 – 11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 12 – 14 – 16 – 18 – 20 – 22 – 24 – 23 – 21 – 19 – 17 – 15
LV 25, zweistrahliger Rotor
13 – 11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 14 – 16 – 18 – 20 – 22 – 24 – 25 – 23 – 21 – 19 – 17 – 15
LV 32, zweistrahliger Rotor
17 – 15 – 13 – 11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 16 – 18 – 20 – 22 – 24 – 26 – 28 – 30 – 32 – 31 – 29 – 27 – 25 – 23 – 21 – 19
LV 34, zweistrahliger Rotor
17 – 15 – 13 – 11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 16 –
18 – 20 – 22 – 24 – 26 – 28 – 30 – 32 – 34 – 33 – 31 – 29 – 27 – 25 – 23 – 21 – 19
LV 40, zweistrahliger Rotor
19 – 17 – 15 – 13 – 11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 16 – 18 – 20 - 22 –
24 – 26 – 28 – 30 – 32 – 34 – 36 – 38 – 40 – 39 – 37 – 35 – 33 – 31 – 29 – 27 – 25 – 23 – 21
LV 48, zweistrahliger Rotor
23 – 21 – 19 – 17 – 15 – 13 – 11 – 9 – 7 – 5 – 3 – 1 – 2 – 4 – 6 – 8 – 10 – 12 – 14 – 16 – 18 –
20 – 22 – 24 – 26 – 28 – 30 – 32 – 34 – 36 – 38 – 40 – 42 – 44 – 46 – 48 – 47 – 45 – 43 – 41
– 39 – 37 – 35 – 33 – 31 – 29 – 27 – 25
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76.6.4
Inbetriebnahme
Der Einsatz des Dosimat ist an Pump-, Vakuum- und Schleudertankwagen möglich.
Empfohlene Durchflussmenge:
normaler Rotor
extra breiter Rotor
super breiter Rotor
Kreuzrotor
Sternrotor
500 l/min – 2.500 l/min
1.500 l/min – 3.500 l/min
2.500 l/min – 4.000 l/min
2.000 l/min – 4.000 l/min
3.500 l/min – 7.000 l/min
(Je nach Gülleart können die Durchflussmengen abweichen)
Erforderlicher Druck bei Vakuumtankwagen: ca. 1 bar
Optimale Rotordrehzahl: 320 – 380 U/min
Bedienungshinweise:
"
Der Dosimat muss eingeschaltet werden, bevor er mit dem Medium
durchströmt wird.
"
Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, muss vermieden werden,
dass Steine, Metallteile oder sonstige nicht schneidbare Fremdkörper in den
Dosimat gelangen.
"
Vermeiden Sie längeren Trockenlauf des Dosimat (-> extrem hoher
Verschleiß).
"
Bei extremen Faserstoffanteilen kann die Schneidwirkung durch die
regelmäßige Umkehr der Drehrichtung verbessert werden. Außerdem kann
die Vorspannung erhöht werden (siehe Kapitel 4.6.5 Einstellung der
Vorspannung) Bei Extremmedien wie z. B. Hühnergülle mit hohem
Federanteil kann das 10 mm dicke Vorspannelement (TGD.004) entfernt
werden, sodass nur das 1mm dicke Element (DFD.044) verbleibt (siehe
Ersatzteil-Liste). Dadurch verkürzt sich jedoch der Nachstellintervall.
"
Ist der Dosimat an ein Doppeltwirkendes Steuergerät angeschlossen, so darf
dieses bei hoher Rotordrehzahl niemals schlagartig auf „Sperrstellung“
gestellt werden. Wenn möglich sollte immer von „Betrieb“ auf
„Schwimmstellung“ geschaltet werden. Sollte der Dosimat nicht anlaufen
oder während des Betriebes stehen bleiben:
1.) Güllezufuhr sofort unterbrechen!
Vakuumtankwagen: Schieber schließen.
Pumptankwagen: Pumpe abstellen oder druckseitigen 3-Wege-Hahn auf
„Fassfüllen“ stellen.
076-01 DOSIMAT VERTEILER
2.) Hydraulik-Antrieb reversieren, evtl. mehrfach, bis die Störung
aufgehoben ist. Sollte der Dosimat trotzdem nicht anlaufen, Motor
abstellen, Steuergerät auf „Schwimmstellung“ stellen und Störung beheben.
76.6.5
Wartung
Bevor Sie Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Dosimat durchführen,
schalten die den Motor des Schleppers / Ausbringfahrzeuges ab und
machen Sie die Zu- und Ablaufschläuche des Ölmotors drucklos (Ventil in
Schwimmstellung stellen)!
Arbeiten nur mit sicherem Zugang durchführen, z. B. Leiterhalter und
Anlegeleiter.
Vorsicht! Der Dosimat hat scharfe Schneiden!
Nach jedem Einsatz
"
Die Ölmotoraufnahme (3) nach jedem Einsatz mit reichlich
abschmieren, um die Laufflächen des Dichtrings zu schützen.
"
Der Antriebsmotor des Dosimat ist ein Hydraulikmotor. Er wird mit dem
Hydrauliksystem ihres Schleppers verbunden. Kontrollieren Sie regelmäßig
den Füllstand des Hydrauliktanks und füllen Sie Mindermengen nach. Bei
Ansteigen oder starkem Abfallen des Öl-Füllstandes muss die Dichtung des
Hydraulikmotors auf Dichtheit geprüft und gegebenenfalls gewechselt
werden.
Ölmotoraufnahme
076-01 DOSIMAT VERTEILER
Fett
Reinigung und Kontrolle
"
Vor längeren Arbeitspausen muss der Dosimat durch Ausbringen von Wasser
gereinigt werden.
"
Der Dosimat wird bei geöffnetem Dechel gesäubert. (Antrieb abstellen!)
"
Prüfen Sie auf Verschleiß und kontrollieren Sie die Rotorvorspannung.
"
Die Ölmotoraufnahme nach dem Reinigen mit reichlich Fett abschmieren,
um die Laufflächen des Dichtrings zu schützen und Feuchtigkeit zu
verdrängen.
"
Schrauben im Schneidring regelmäßig kontrollieren und ggf. nachziehen (von
außen, an der Unterseite zugänglich).
"
Alle Schneidflächen einfetten.
Einstellung der Vorspannung
Die Vorspannung des Dosimat sollte regelmäßig kontrolliert werden. Je nach
Gülleart ca. alle 500 m³ Ausbringmenge. Die Vorspannung ist richtig eingestellt,
wenn man den Rotor gerade noch von Hand drehen kann.
Die Vorspannung wird am Vorspannelement Abb. 5.4, Pos. 5) eingestellt. Dafür
schalten Sie den Antrieb ab und bringen die Hydraulik in Schwimmstellung. Dann
können Sie den Deckel des Dosimat öffnen und auf die Vorspannelemente zugreifen.
Austausch der Verschleißteile
1. Den Motor des Schleppers / Ausbringfahrzeuges abstellen, das Hydraulikventil in Schwimmstellung bringen.
2. Den Verschlussdeckel des Dosimat LV öffnen.
3. Das Vorspannelement (Pos. 5) abschrauben.
4. Den Verteilerrotor (Pos. 4) herausziehen.
5. Die Schrauben des Schneidrings (Pos. 6) von der Unterseite her herausschrauben und die Auflagefläche reinigen. Beim Wiedereinbau die Schrauben
mit einem Schraubensicherungskleber (z. B. Locktite 2701) einsetzen.
Schraubenenden, die über den Schneidring hervorstehen, mit einem
Winkelschleifer bündig abschleifen!
6. Die Schneidmesser (Pos. 7) mit dem mitgelieferten Sicherungskleber in den
Rotor einsetzen. Die Senkmuttern mit der Rundung zum Rotor hin
aufschrauben.
7. Die Dichtung in der Ölmotoraufnahme (Pos. 3) erneuern (Art.-Nr. DFD.083).
076-01 DOSIMAT VERTEILER
8. Rotor und Vorspannelemente montieren.
9. Einstellung, wie bereits beschrieben, vornehmen.
10. Den Deckel fest verschließen.
Abb. 5.4 Austausch der Verschleißteile
076-01 DOSIMAT VERTEILER
76.6.6
Hilfestellung bei Einsatzproblemen
Störung
Mögliche Ursache
Maßnahme
Dosimat LV vibriert
Rotor verstopft
Dosimat LV reinigen
Schneidwirkung
unzureichend
Vorspannung zu gering
Vorspannung einstellen
Verteiler bei der Montage
verspannt
Verspannung beseitigen,
ggf. U-Scheiben unterlegen
Messer verschlissen
Messer austauschen
Rotordrehzahl zu gering
Ölförderleistung des
Schleppers überprüfen
Schläuche sind in falscher
Reihenfolge montiert
Schlauchmontage
überprüfen
Belüftungsrohr verstopft
Belüftungsrohr reinigen
Sackbildung der
Ablaufschläuche
Sackbildung beseitigen
Der Rotor blockiert
Hydraulik prüfen,
Schlechtes Verteilbild
Nur 4 bzw. 8 Schläuche
werden mit Gülle
beaufschlagt.
Wenn möglich Rotor
mehrfach reversieren,
Blockade beseitigen
Starke Pulsation in den
Austrittsschläuchen
076-01 DOSIMAT VERTEILER
Der Rotor läuft zu langsam
Hydraulik prüfen
76.7 Ersatzteile
DOSIMAT
DOSICUT
076-01 Ersatzteilliste-ET-DOSIMAT-CUT
DOSIMAT
076-01 Ersatzteilliste-ET-DOSIMAT-CUT
VAKUTEC – DOSIMAT, DOSICUT
Ersatzteilliste Seite 3
DOSICUT
076-01 Ersatzteilliste-ET-DOSIMAT-CUT
VAKUTEC – DOSIMAT, DOSICUT
Pos
.
Artikelnr.
1
2
3
4
4a
5
5
5
6
VA00900038
VA00900037
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NMK.004.E
NGS.012
NUS.001
DFD.044
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TRO.019.N2
TRO.015.N2
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6
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6
7
7
7
8
9
10
11
12
13
14
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NMK.009
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NFR.004
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DDS.002
VA00900024
VA00900050
AÖM.021
DDS.001
14
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15
15
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19
19
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22
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23
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28
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Code
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VA00900041
TDE.004
TDE.014
TDE.007.N1
NMK.002
NSK.029
TFD.021
TGE.004N2
TGE.005N2
TGE.007.N2
AÖM.015
DDS.003
NSK.001
RFL.116
RFL.190
TDO.005
TDO.003
DFD.030
GWE.008
NPF.006
GRS.076
DFD.112
TRO.114N1
Ersatzteilliste Seite 4
Benennung
Stopmutter M8 DIN 985 A4
Gewindestift M8x60 V2A
Vorspannscheibe
Gummischeibe t=1
Gummischeibe t=10
Rotor extrabreit LV 30 (Aufnahme ø32mm)
Rotor extrabreit LV 40 (Aufnahme ø32mm)
Rotor extrabreit LV 48 (Aufnahme ø32mm)
Messer kplt. LV30 (Ersatz für:
Messerhalter TMH.269 -VA00900028
Messerschneide TME.269 –VA00900032
Messer kplt. LV40 (Ersatz für:
Messerhalter TMH.027 -VA00900027
Messerschneide TME.027 –VA00900029
Messer kplt. LV48
Schneidring LV30
Schneidring LV40
Schneidring LV48
Ringmutter M12
Kegelschmiernippel M6x1
ISK-Schraube M10x16 verz.
Dichtring Zell-PU
Federring M12
SK-Schraube M12x35
Ölmotor OMR 160 Wellen ø25
Dichtsatz zu Ölmotor OMR 160
Wellen ø25
Ölmotor OMR 160 Wellen ø32
Dichtsatz zu Ölmotor OMR 160
Wellen ø32
Deckel f. LV30
Deckel f. LV40
Deckel f. LV48
Stopmutter M12
SK-Schraube M12x35
Zellkautschukdichtung (Meterware)
Gehäuse LV 30 DN 40
Gehäuse LV 40 DN 40
Gehäuse LV 48 DN 40
Ölmotor OMS 160 Wellen ø32
Dichtsatz zu Ölmotor OMS 80-400
SK-Schraube M10x30
Zwischenflansch f. Tragringbefestigung
Zwischenflansch f. Tragringbefestigung
Oberteil Dosicut LV30
Oberteil Dosicut LV40
Moosgummischnur 20x10mm(Meterware)
Welle
Paßfeder
Vorspannelement
Gummischeibe DOSICUT
Rotor Dosicut LV30
076-01 Ersatzteilliste-ET-DOSIMAT-CUT
DOSI-MAT
DOSICUT
LV
30
LV
40
LV
48
LV
30
LV
40
1
1
1
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VAKUTEC – DOSIMAT, DOSICUT
Pos
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Artikelnr.
VA00900040
VA00900044
VA00900045
VA00900046
VA90100139
VA00900043
VA00900042
Code
TRO.112N1
NGS.010
NMS.016
GFK.002
GSM.006
GFL.495
NSI.014
NMS.003
TDT.004
TDT.003
PRS.100
NTF.001
DFD.110
DOR.021
Ersatzteilliste Seite 5
Benennung
Rotor Dosicut LV40
Gewindestange M8
Spanmutter
Messerrotor Rota-Cut 3000 (incl. Schneidmesser
GSM.006, Spannstift, Schmiernippel)
Schneidmesser Rotacut 3000
Schneidsieb
ISK-Schraube M12x15
SK-Mutter M10
Tragring f.Dosicut LV30
Tragring f.Dosicut LV40
Tellerfederschutz
Tellerfeder
Gummischeibe
O-Ring
076-01 Ersatzteilliste-ET-DOSIMAT-CUT
DOSI-MAT
DOSICUT
LV
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LV
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LV
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Technik
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