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Bedienungsanleitung für Variante Version 25A - Baumeister Ing

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Bedienungsanleitung für Version 25A
Das Programm unterstützt das Erstellen von bis zu 12 Varianten aus einem Basisprojekt.
Dabei werden alle Varianten in Tabellenform nebeneinander angezeigt und können beliebig
geändert und mit automatischen Funktionen verändert werden. Als wesentlicher Vorteil
gegenüber vergleichbaren Programmen ist die Übersichtlichkeit aller zu erstellender
Varianten. Fehler in der Preisgestaltung werden dabei sicher und rasch erkannt. Das Einlesen
von fertigen Datenträgern mit Preisen als Basis und die Ausgabe der Variantendaten auf
Datenträger (z. B. Diskette) im Format ÖNORM B2063/96 sind wesentliche Vorteile und
Bestandteil des Programms. Das Programm besteht aus einer Excel-Datei im Vorlagenformat
*.XLT. Für die Erstellung von Projekten sollte die Datei geöffnet werden und zuerst unter
einem beliebigen Namen an einen beliebigen Ort der Festplatten gespeichert werden.
Benutzeroberfläche (einfache Excel Arbeitsmappe mit vorgegebenen Schaltflächen):
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Für die Funktion der integrierten Makros muss die Ausführung von Makros im EXCELProgramm gestattet sein. Die Tabelle funktioniert verlässlich unter Excel97 bis Excel2003.
Nachfolgende Arbeitsschritte haben sich unter mehrjähriger Verwendung des Programms als
praxiserprobt erwiesen.
Schritt 1:
Start der Vorlagendatei (Variante (Kalkulation-Querformat) 01 Vers. 25A.xlt) und speichern
unter einem beliebigen Namen an einen beliebigen Ort der Festplatte oder USB- Stick.
Schritt 2:
Einlesen des Basisobjektes mit den Einheitspreisen im Format ÖNORM B2063/96. Das
Einlesen der Basis kann je nach Größe des Projekts mehrere Sekunden dauern.
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Fertig eingelesenes Projekt (Basis) mit den Einheitspreisen.
Die Zusammenstellung befindet sich am Ende der Tabelle:
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Schritt 3:
Je nach erforderlicher Anzahl der Varianten kann die Ansicht optimal eingestellt werden.
Möglich ist die optimale Ansicht von 1-12 Varianten (Spalten) gleichzeitig. Es ist auch
möglich, 6 Spalten anzuzeigen und dann bei Bedarf zu den anderen Spalten zu scrollen.
Die Anzeige von allen 12 möglichen Spalten kann bei kleinen Monitoren zu Problemen der
Lesbarkeit führen. Als praxiserprobt wegen der Übersichtlichkeit hat sich die gleichzeitige
Darstellung von 6-8 Varianten erwiesen.
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Schritt 4:
Es ist sinnvoll, vor dem Durchrechnen der einzelnen Varianten jene Positionen händisch mit
Preisen zu versehen, bei welchen dann beim Durchrechnen keine Änderungen mehr erfolgen
sollten. Diese Positionen können sein: Regiesätze, Pauschalpositionen mit großer
Preisstreuung, Spekulationspositionen mit erhöhten Preisen oder zu geringem Einheitspreis
oder ähnliches.
Diese vorher zu fixierenden Positionen werden in die Tabelle bei allen Varianten vorher
eingetragen.
Bei jenen Positionen, die automatisch gerechnet werden sollen, werden keine Preise
eingetragen. Die grüne Zellmarkierung zeigt, dass der Preis bei der Variante gleich ist als bei
der Basis. Dies dient nur der Übersichtlichkeit. Nach der Vorgabe der fixen Einheitspreise bei
allen Varianten müssen diese Positionen als nicht veränderbar markiert werden. Das
Markieren der Positionen dient als Sperre für das automatische Rechnen der nicht
vorgegebenen Einheitspreise. Das Markieren erfolgt durch die händische Eingabe eines „x“
links neben der Zelle „PP“.
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Markierung der Positionen als Sperre beim automatischen Durchrechnen. Nach dem Einfügen
eines „x“ wird die Zelle, in dem das „x“ eingefügt wurde, grün hinterlegt. Zusätzlich werden
die gesperrten Einheitspreise grün dargestellt.
Das Markieren der Positionen, an welchen zuvor Einheitspreise eingegeben wurden und
welche nicht mehr automatisch verändert werden dürfen, kann auch automatisch erfolgen.
Schaltfläche „Linear rechnen“ bei Variante 1 drücken:
Dann Schaltfläche „Vorhandene EP mit x markieren“ drücken. Die Positionen, bei welchen
zuvor Einheitspreise eingegeben wurden, werden dann alle automatisch markiert.
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Schritt 5:
Nach der Vorgabe der fixen Einheitspreise bei allen Varianten und dem Markieren dieser mit
„x“ damit diese beim automatischen Rechnen nicht mehr verändert werden, können die
Varianten automatisch gerechnet werden.
Zum automatischen Rechnen drücken Sie bitte die Schaltfläche „Neue Summe“ bei der
jeweiligen Variante.
Im nachfolgenden Dialog werden dann die Parameter für das automatische Rechnen
eingetragen, bzw. die Vorgaben können übernommen werden.
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Die automatischen Einheitspreise werden dann mit einem Zufallsgenerator in dem
vorgegebenen Rahmen (Maximal % und Minimal %) gerechnet und in die Tabelle
eingetragen.
Unter „Generelle Einstellung“ können die Vorgaben für den PRA1 und PRA2 mit Maximal
und Minimal vorgegeben werden. Diese allgemeine Vorgabe wird dann bei allen Positionen
der jeweiligen Variante angewendet.
Die Vorgabe mit 115% maximal und 85% minimal des Basispreises kann beliebig geändert
werden.
Vor dem Durchrechnen sollte das Optionsfeld „Ohne „x“ markierte Positionen“ angehackt
bleiben, um die zuvor markierten Positionen beim automatischen Rechnen auszuschließen.
Das Optionsfeld „Alle xxx“ Positionen“ sollte ebenfalls aktiviert bleiben. Anderenfalls ist es
auch möglich, nur gewisse Leistungsgruppen in die automatische Berechnung aufzunehmen.
Eingestellt werden sollte das gewünschte Endergebnis der jeweiligen Variante. Bei
„Endsumme Vorgabe“ kann ein beliebiger % Wert eingestellt werden. Die vorgegebene
Endsumme weicht jedoch nach dem automatischen Durchrechnen minimal vom Ergebnis ab.
Das Ergebnis wird im Feld „Ergebnis“ abgezeigt. Falls das Ergebnis entspricht, kann mit
„Abbrechen“ das Dialogfeld geschlossen und eine neue Variante gerechnet werden.
Alternativ ist es möglich, nach dem Durchrechnen einzelne Leistungsgruppen separat mit
anderen Parametern neu zu rechnen. Bis zu 5 Leistungsgruppen können gleichzeitig mit
verschiedenen oder gleichen Parametern gerechnet werden.
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Beim automatischem Durchrechnen werden gleiche Positionen bei verschiedenen OGs oder
HGs mit denselben Einheitspreisen ausgefüllt. Zur Kennzeichnung, dass bei einer Position
noch weitere gleiche Positionen im LV folgen, wird unter dem Kurztext automatisch der Text
„Basis für Folgepositionen“ vermerkt.
Bei Änderung des Einheitspreises der so gekennzeichneten Position werden automatisch alle
nachfolgenden gleichen Positionen geändert.
Die Kennzeichnung der Folgepositionen erfolgt automatisch durch ein “R“.
Bei den mit „R“ gekennzeichneten Positionen wurde vom Programm automatisch eine
Verknüpfung der Werte Lohn und Sonstigen eingefügt. Bei händischer Änderung der Werte
wird auch die Verknüpfung gelöscht. Das automatische Wiederherstellen aller
Verknüpfungen erfolgt mit:
Dabei können verschiedene Parameter für das Angleichen (Verknüpfen) der Positionen
angegeben werden (Beispiel: Facharbeiter HR mit verschiedenen Positionsnummern können
dann bei allen Facharbeiter Positionen gleichgestellt werden.) Weiters ist es möglich die mit
„x“ markierten und sonst gesperrten Positionen dabei einzubeziehen oder nicht.
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Die generellen Vorgabewerte können für das Projekt gespeichert und fallweise wieder
aufgerufen werden. „Objektwerte speichern“ und „Objektwerte laden“.
Nach dem Durchrechnen der Variante 1 wurden die Zufallswerte (im vorgegebenen Rahmen)
schwarz in die Tabelle eingetragen und das Endergebnis am Anfang der Tabelle angezeigt. Es
können zu jedem Zeitpunkt sowohl die markierten (grünen) Einheitspreise als auch die
automatisch errechneten Preise händisch geändert werden. Unter dem Positionspreis (PP) ist
der Wert als % Angabe zur Basis (blau) angeführt. Nach dem „ersten Lauf“ des
automatischen Durchrechnens können beliebige Anpassungen der Einheitspreise oder
erneutes Durchrechnen der einzelnen Varianten vorgenommen werden.
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Schritt 6:
Anpassung der vorläufig fertig gestellten Varianten:
a.) Rundung der Einheitspreise. Beim automatischen Rechnen werden die Einheitspreise mit
Kommastellen ausgegeben. Nach dem Durchrechnen stehen verschiedene automatische
Rundungsmöglichkeiten zur Verfügung.
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Neben der Rundung auf 2 Dezimalstellen, 1 Dezimalstelle und 0 Dezimalstellen ist auch das
dynamische Runden mit Rest 0 Dezimalstellen oder Rest 1 Dezimalstelle möglich. Dabei
kann der Schwellwert vorgegeben werden, unter welchem keine Rundung erfolgen soll. Dies
ist nützlich bei kleinen Einheitspreisen (z. B. 0,55 oder 1,30). Bei Werten von 0,45 würde
sonst bei einer Rundung der Wert auf Null gestellt werden. Das Runden der Einheitspreise
kann nur mehr händisch rückgängig gemacht werden.
b.) Alle vorhandenen Einheitspreise einer Variante mit gleichen %-Sätzen separat nach PRA1
und PRA2 erhöhen oder vermindern. Dies ist auch getrennt nach Leistungsgruppen oder von
Position bis Position möglich.
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Beim linearen Rechnen können die Einheitspreise mit gleichen % Sätzen erhöht oder
vermindert werden. Dies ist getrennt nach Lohn und Sonstigen möglich. Zusätzlich ist es
möglich, einzelne Leistungsgruppen für die Veränderungen oder einen Bereich des LV von
Position bis Position auszuwählen. Zusätzlich ist es möglich, bei Vorgabe „alle Positionen“
und „Bereich löschen“ die Einheitspreise der jeweiligen Variante gesamt automatisch zu
löschen.
Schritt 7:
Es ist möglich, bei den einzelnen Varianten unter „IMPORT“ Preise von Datenträger im
Format ÖNORM B2063/96 einzulesen. Dabei kann der Positionsvergleich nach „LG POS
Kurztext und EH“ oder nach „Kurztext und EH“ gewählt werden. Der Import von Preisen in
eine Variante ist sinnvoll, wenn mehrere Häuser eines Objekts getrennt ausgeschrieben sind.
Dann ist es möglich, eine bereits fertig gestellte Variante bei den anderen Häusern einzulesen.
Die einzelnen Häuser der verschiedenen Varianten haben dann bei identischen Positionen
dieselben Einheitspreise.
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Import von Preisen von Datenträger im Format ÖNORM B2063/96:
Schritt 8:
Ausgabe der Varianten auf Diskette oder auf Festplatte und Ausdruck der Varianten.
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Nach dem Betätigen der Schaltfläche „Druck-Export“ wird automatisch überprüft, ob alle
Einheitspreise Werte aufweisen und nicht Null sind. Sind einzelne Einheitspreise Null so
stoppt das Programm und ermöglicht das Ausfüllen des Preises. Dies wird solange fortgesetzt,
bis alle Einheitspreise nicht Null sind. Es ist aber explizit möglich, Datenträger auch mit Null
Einheitspreise auszugeben.
Falls die Prüfung der Einheitspreise keine Nullpreise ergab, wird das Ergebnis der Variante
für den Druck und den Export nach ÖNORM B2063/96 angezeigt.
Der Ausdruck erfolgt auf den Standartdrucker, wobei das Deckblatt und die
Zusammenstellung automatisch gedruckt werden. Zusätzlich sind alle Seiten eindeutig mit
den Namen der Variante gekennzeichnet.
Mit der Schaltfläche „Drucken alles“ wird die Variante mit Deckblatt und Zusammenstellung
gedruckt. Mit der Schaltfläche „Druck Zusammenstellung“ wird nur die Zusammenstellung
an den Drucker geschickt.
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Zusätzlich ist es möglich bei Fertigstellung automatisch entsprechende Etiketten zu drucken.
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Ausgabe auf Datenträger oder auf Festplatte. Die Ausgabe erfolgt im Format ÖNORM
B2063/96 mit automatisch eindeutig generierten Dateinamen und Datei Endung *.DTN
Ergänzung:
Das manuelle Ändern der Einheitspreise bei der Basis ist möglich und kann auf Wunsch
deaktiviert werden. Das Ändern der Einheitspreise ist sinnvoll, wenn die Basis ohne
Einheitspreise eingelesen wurde und wenn man die Einheitspreise bei der Basis händisch
eingeben möchte. Dabei ist es auch möglich, Einheitspreise aus anderen Objekten bei der
Basis einzulesen (zu generieren) und dann die fehlenden Preise händisch zu ergänzen. Das
Generieren mit anderen Objekten kann beliebig oft durchgeführt werde.
Die in der Tabelle enthaltenen Makros sind grundsätzlich gegen Veränderungen geschützt.
Bei einer Änderung des enthaltenen Codes ist die ordnungsgemäße Funktion der enthaltenen
Funktionen nicht gewährleistet.
Ing. Otto Pfeifer
Baumeister
Westgasse 6
8072 Fernitz
Tel.: 03135 48170
Fax: 03135 48387
Mob.: 0664 2563585
E-Mail: office@ing-pfeifer.at
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