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Bedienungsanleitung - Viadrus

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VIADRUS
Hercules
G U26
350
BEDIENUNGSANLEITUNG
Návod k obsluze
UND INSTALLATION DES KESSELS
Inhalt:
Seite
1.
Verwendung und Vorteile des Kessels.................................................................................................... 3
2.
Technische Kesseldaten ......................................................................................................................... 4
3.
Beschreibung........................................................................................................................................... 6
3.1
Kesselkonstruktion .............................................................................................................................. 6
3.2
Elektrische Schemen .......................................................................................................................... 7
4.
Situierung und Installation ....................................................................................................................... 8
4.1
Situierung des Kessels im Kesselhaus ............................................................................................... 8
4.2.
Vorschriften und Richtlinien ................................................................................................................ 9
5.
Bestellung, Lieferung und Montage....................................................................................................... 11
5.1
Bestellung .......................................................................................................................................... 11
5.2
Lieferung und Zubehör ...................................................................................................................... 11
5.3
Montagevorgang ............................................................................................................................... 11
5.3.1
Montage des Kesselkörpers ..................................................................................................... 11
5.3.2
Aufdrücken des Kesselkörpers ................................................................................................. 13
5.3.3
Montage der Brennerplatte ....................................................................................................... 13
5.3.4
Montage der Verschlussplatte .................................................................................................. 13
5.3.5
Montage des Abzugsstutzens .................................................................................................. 14
5.3.6
Armaturenmontage ................................................................................................................... 14
5.3.7
Ummantelungsmontage ........................................................................................................... 15
6.
Inbetriebnahme...................................................................................................................................... 16
6.1
Kontrolltätigkeit vor der Inbetriebnahme ........................................................................................... 16
6.2
Umbau des Kessels von „flüssigen Brennstoffen“ auf „gasförmige Brennstoffe“ und umgekehrt .... 16
7.
Kesselbedienung durch den Benutzer .................................................................................................. 17
7.1
Elektropaneel – Grundausführung .................................................................................................... 17
8.
WICHTIGE HINWEISE .......................................................................................................................... 18
9.
Wartung ................................................................................................................................................. 19
10.
Anweisungen zur Entsorgung des Erzeugnisses nach seiner Lebensdauer ........................................ 20
11.
Störungen und ihre Beseitigung ............................................................................................................ 20
12.
Garantie und Verantwortung für Mängel ............................................................................................... 21
2
Geehrter Kunde,
wir danken Ihnen für den Kauf des Kessels VIADRUS G 350 und das damit bezeugte Vertrauen zur
Firma VIADRUS a.s.
Damit Sie sich gleich von Anfang an den richtigen Umgang mit Ihrem neuen Erzeugnis gewöhnen,
lesen Sie zuerst aufmerksam diese Anleitung zu seiner Verwendung (vor allem das Kapitel Nr. 7 Bedienung des Kessels durch den Benutzer durch. Wir ersuchen Sie um die Einhaltung der weiter
angeführten Informationen und besonders der Bekanntmachung Nr. 91/93 Slg. des tschechischen
Amtes für Arbeitssicherheit in Niederdruckkesselanlagen, womit der langjährige störungsfreie
Betrieb des Kessels zu Ihrer und unserer Zufriedenheit gesichert wird.
Bestellung:
Bestellungsspezifikationscode (Typenbezeichnung)
G 350 X X X
Gliederzahl:
4: 4 Glieder
5: 5 Glieder
6: 6 Glieder
7: 7 Glieder
8: 8 Glieder
9: 9 Glieder
10: 10 Glieder
11: 11 Glieder
1.
Lieferweise:
S:zusammengesetzter Zustand
R:auseinandergelegter Zustand
Brennertyp:
0: ohne Brenner
1: mit Brenner
In der Bestellung müssen die Daten lt. Bestellungsspezifikationscode
spezifiziert werden.
Verwendung und Vorteile des Kessels
Der Gussgliederwarmwasserkessel VIADRUS G 350 ist zur Erhitzung des Wärmeträgers (des Wassers)
durch Wärmeenergie bestimmt, die durch die Verbrennung von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen bei
der Verwendung der entsprechenden Druckbrenner gewonnen wird.
Diese Brenner müssen folgendem entsprechen:
ČSN 07 5800
Brenner für gasförmige und flüssige Brennstoffe
ČSN 07 5806
Brenner für gasförmige Brennstoffe
ČSN 07 5853
Brenner für flüssige Brennstoffe
Der Kessel wird ausschließlich für Niederdruck-Wärmesysteme der Zentralheizung mit maximaler
Arbeitstemperatur des Wärmeträgers (Wasser) bis 85 °C produziert, bei einem Höchstarbeitsüberdruck
400 kPa (4 bar) und bei Verbrennung folgender Brennstoffe:
•
Gasförmige Brennstoffe
- Erdgas
•
Flüssige Brennstoffe
- Heizöl extra leicht (TOEL)
Der Kesselkörper wird mit dem Prüfüberdruck 800 kPa (8 bar) überprüft.
Seine Vorteile sind:
1.
2.
Langjährige Lebensdauer des Gusskesselkörpers.
Hohe Betriebswirtschaftlichkeit. Verbrennungswirkungsgrad in der ganzen Leistungsreihe ist höher als
90,5 % für alle Brennstoffarten.
3. Auf Wunsch Lieferung inkl. Brenner.
4. Modernes Design.
5. Bei den empfohlenen Brennertypen vollautomatischer Zweistufen-Betrieb.
6. Signalisierung des Betriebs, eventuell Signalverwendung für die Übertragung in das übergeordnete
Steuersystem, und die Kesselstörungen.
7. Möglichkeit der Kesselbedienung mittels der übergeordneten Automatik oder des Wärmeraumsensors.
8. Möglichkeit des Anschlusses der Kessel in Kaskadenform.
9. Lieferung im zusammengesetzten oder im auseinandergelegten Zustand lt. Wunsch des Kunden.
10. Lt. Disposition der Kesselanlage kann die Öffnung der Abschlussplatte und der Brennerplatte auf der
linken oder rechten Seite gewählt werden.
11. Einfach zugängliches Schauloch und Sonde zum Messen des Überdrucks in der Verbrennungskammer.
12. In Kombination mit den empfohlenen Brennern (siehe Kapitel Nr. 2) schont er die Umwelt, weil die
Verbrennungsergebnisse in der gesamten Leistungsreihe die strengen ökologischen Normen und
Vorschriften erfüllen.
3
2.
Technische Kesseldaten
Tab. Nr. 1 Wärme-technische Kesselparameter
Heizwert des Brennstoffes: Erdgas 33,99 MJ/kg
Kesselgröße - Gliederzahl
Nennwärmeleistung
Nennwärmezufuhr
Wirkungsgrad
Brennstoffverbrauch:
•
Erdgas
•
extra leichtes Heizöl
(TOEL)
Kesselwasservolumen
Max. Arbeitswasserüberdruck
Max. Betriebsheizwassertemperatur
Min. Rücklaufwasser temperatur
Technische Abgasdaten
Erforderlicher Zug
Max. Überdruck im Heizraum
Abgastemperatur
Abgasmassenfluss
•
Gasbrennstoff
Abmessungen:
Brennraumtiefe
Min.Länge der Brennermündung
Max.Brennermündungslänge in
den Brennraum
Ø der Öffnung für Brenner*)
Kesselbreite
Kesselhöhe
Kesseltiefe L
Ø des Abzugshalses
Ø des Anschlusses des
Wärmeträgers
Kesselmasse
extra leichtes Heizöl(TOEL) 42,65 MJ/kg
ks
kW
kW
%
4
92,5
100
5
125
134
6
157,5
169
7
8
190
222,5
202
237
89 – 93
9
255
271
10
287,5
306
11
320
340
3
10,6
14,2
17,9
21,4
28,7
32,4
36
152,78
172
191,23
412,6
472,9
533
593,4
1085
1235
1385
1635
1735,5
1885,5
2035,5
889,8
987,3
1084,8
m /h
kg/h
l
kPa
(bar)
25,1
Lt. Brennerhersteller
56,61
75,85
95,08
114,31
133,54
400 (4)
°C
85
°C
50
Pa
(mbar)
kPa
(mbar)
°C
5 (0,05)
0,2 (2)
185
kg/h
171,5
231,8
292,1
352,3
mm
mm
485
635
785
935
125
mm
50
mm
mm
mm
mm
mm
150
800
1296
1435,5 1585,5
210
985,5
1135,5
1285,5
mm
kg
89
402,1
499,6
597,2
694,7
792,3
*) Anforderung an einen anderen Öffnungsdurchmesser – in der Bestellung anführen (auf Wunsch)
Abhängigkeit des Kesseldruckverlustes Pz vom Kesseldurchfluss Q z
2500
pz (Pa)
2000
1500
1000
500
0
0
0,5
1
1,5
2
2,5
3
3
-1
Qz (dm .s )
4
3,5
4
4,5
Tab. Nr. 2
Empfohlene Brennertypen
für die Verbrennung von gasförmigen Brennstoffen
Gliederzahl
4
5
6
7
8
Nennwärmeleistung (kW)
9
10
11
92,5
125
157,5
190
222,5
255
287,5
320
BENTONE
STG 146
BG 300
BG 300-2
BG 300 M
BG 300
BG 300-2
BG 300 M
BG 400
BG 400-2
BG 400 M
BG 400
BG 400-2
BG 400 M
BG 400
BG 400-2
BG 400 M
BG 450-2
BG 450 M
BG 450-2
BG 450 M
BG 450-2
BG 450 M
ELCO
VG 02.120
INTERCAL
VG 02.160
VG 02.210
VG 3.290
VG 3.290
VG 3.360
VG 3.360
VG 04.440
SGN 44/2
SGN 44/2
SGN 55/2
SGN 55/2
SGN 55/2
SGN 66/2
SGN 66/2
WG 20N/1-C
GIERSCH
WG 20N/1-C
WG 20N/1-C
WG 20N/1-C
WG 20N/1-C
WG 30N/1-C
WG 30N/1-C
WG 30N/1-C
GG20/1-LN
GG20/1-LN
GG20/2-LN
GG20/2-LN
MG10/1-LN
MG10/1-LN
MG10/1-LN
MG10/1-LN
RG20-Z-L
-
RG30-Z-L
RG30-Z-L
-
-
-
-
9
10
11
WEISHAUPT
für die Verbrennung von flüssigen Brennstoffen
Gliederzahl
4
5
6
92,5
125
157,5
190
222,5
255
287,5
320
B 30
B 30-2H
B 40
B 40-2H
B 40
B 40-2H
B 40
B 40-2H
B 40
B 40-2H
B 45-2H
B 45-2H
VL 02.160
VL 02.210
VL 3.290
VL 3.290
VL 3.360
VL 3.290
VL 04.430
SL 44/2
SL 44/2
SL 44/2
SL 55/2
SL 55/2
SL 66/2
SL 66/2
WL 20/2-C
GIERSCH
WL 20/2-C
WL 20/2-C
WL 20/2-C
WL 20/2-C
WL 30Z-C
WL 30Z-C
WL 30Z-C
GL20/1-LN
GL20/2-LN
GL20/2-LN
GL20/2-LN
M10-Z-L
M10-Z-L
M10-Z-L
M10-Z-L
R20-ZS-L
R20-ZS-L
R30-ZS-L
R30-ZS-L
-
-
-
-
BENTONE
B 30
B 30-2H
ELCO
VL 02.120
INTERCAL
SL 44/2
WEISHAUPT
7
8
Nennwärmeleistung (kW)
Bei Benutzung von anderen als den empfohlenen Brennern garantiert der Hersteller die Erzielung der
angeführten Parameter nicht.
5
3.
Beschreibung
3.1
Kesselkonstruktion
Der Kesselkörper wird aus Gliedern mittels aufgepressten Nippeln zusammengestellt und mit
Ankerschrauben gesichert. Der Kessel hat eine Dreizugkonstruktion und die Glieder bilden den
Verbrennungsraum und den Konvektionsteil, innen dann den Wasserraum des Kessels. Die Dichtheit des
Kesselverbrennungsraumes wird durch den Kesselkitt garantiert, der auf die Aufsetzflächen der Glieder und
auf den Umfang der Verbindungen der einzelnen Glieder aufgetragen wird.
Das Vorderglied ist mit der Verschlussplatte und der Brennerplatte bestückt, die auf der rechten oder linken
Seite lt. Disposition der Kesselanlage geöffnet werden kann. Diesem muss die Platzierung der
Schraubaufhängungen (Ösen) entsprechen.
Die Öffnungen G 2“ im Vorderglied sind durch Stopfen G 2“ verschlossen. Der obere Stopfen hat die
Bohrung G 1/2“ für die Aufnahme des Regelungs- und Sicherheitsthermostats. Im linken oberen Anguss des
Gliedes befinden sich zwei Öffnungen G 1/2“ für die Sensoren des Thermometers und des Druckmessers.
Der Eintritt und Austritt des Wärmeträgers ist auf dem hinteren Teil des Kessels situiert, er wurde durch
Flanschen mit Stutzen DN 80 ausgeführt. Am unteren Stutzen mit dem Flansch befindet sich der Einlassund Auslasshahn. In der Öffnung für den Eintritt des Wärmeträgers (unter dem Flansch) ist das Verteilerrohr
situiert, das die Strömung des Wassers im Kessel regelt.
Die Abgase werden durch den Abzugshals mit Explosionsklappe aus dem Kessel abgeführt, die gleichzeitig
eine Reinigungshaube ist. Auf dem Abzugshals befinden sich die Messstellen für die Temperatur und die
Analyse der Abgase.
Der Kesselkörper wird durch Platten aus Mineralisolierung vollkommen isoliert. Der
Kesselstahlmantel ist oberflächenmäßig durch Komaxitfarbe behandelt. Im oberen Vorderteil des
Kessels ist das Elektropaneel mit den Regelungs-, Sicherheits- und Bedienungselementen situiert.
(L)
Bild Nr. 1
Kesselhauptabmessungen
6
3.2
DER
UNTER
TEIL
DIE
SCHUTZ
BRÜCKE
(PE)
DIE
SCHUTZ
BRÜCKE(PE)
Übergeordnete Regulierung
DER GEHÄUSEDECKEL
DER
GEHÄUSE
RÜCKENTEIL
DIE
SCHUTZ
BRÜCKE(PE)
DER
GEHÄUSEUNTERTEIL
RJ
gesicherte Zuführung
1 NPE 50 Hz 230 V/16 A
LEGENDE:
X1
Klemmbrett
1N
Nullbrücke
PE
Schutzbrücke
Fu1
Sicherung 6,3A
S1
Kesselhauptschalter
Z1
Entstörungselement 6,3A
H1
Signalisierung „EINGESCHALTET“
H2
Signalisierung BT1
H3
Brennerstörung
H4
Kreislaufpumpe
BT1
BT2
BT3
MPH1
MPH1
KA1
KA2
Q1
Q2
H
Sicherheitsthermostat
Betriebsthermostat
Kreislaufpumpen thermostat
Betriebsuhr des 1*Brenner
Betriebsuhr des 2*Brenner
Relais des 2*Brenner
Relais der Kreislaufpumpe
Bypass der Kesselpumpe
Kreislaufpumpe
Kesselbrenner
Elektrische Schemen
7
Schaltanordnung des Elektropaneels
KESSELREGELUNG
Bild Nr. 2
DIE
SCHUTZ
BRÜCKE(PE)
4.
Situierung und Installation
4.1
Situierung des Kessels im Kesselhaus
Kesseltiefe + 500 mm
Bei der Installierung und Benutzung des Kessels müssen alle Anforderungen CSN 06 1008
eingehalten werden.
Der Kessel ist für die Situierung in geschlossenen
Räumen mit dem Aggressivitätsgrad – wenig bis mittel
aggressiv
–
und
vom
Gesichtspunkt
der
elektrotechnischen Vorschriften in einem gewöhnlichen
Milieu (ČSN 33 2000-7-701 ed. 2) bestimmt. Er ist
geeignet für die Verwendung in Räumen, die vom
eigentlichen Wohnraum getrennt sind (Bekanntmachung
91/93 Slg., CSN 07 0703 Gaskesselanlagen).
Die Geräuschintensität des Kessels übersteigt das
maximale Niveau LA = 75 dB (A) nicht – (der
tatsächliche Wert hängt vom Typ des verwendeten
Brenners ab; für die empfohlenen Typen bewegt sie
sich im Bereich 60 – 70 dB).
Der Kessel muss auf eine nichtbrennbare Unterlage
oder auf eine Untermauerung mit der Höhe ca. 50 mm
gestellt werden. Vor dem Kessel muss ein freier
Manipulationsraum von minimal der Kesseltiefe
+ 500 mm, von einer Seite 600 mm (Zutritt nach hinten)
gelassen werden. Bei der Kesselsituierung müssen
die Dispositionsanforderungen des ausgewählten
*) die Dispositionsanforderungen des
Brennertyps (Gaszufuhr usw.) respektiert werden.
ausgewählten Brennertyps (Gaszufuhr,
Brennerlänge usw.) müssen respektiert
Kommt es zur Gefahr des vorübergehenden
werden.
Eindringens von brennbaren Dämpfen oder Gasen in
die Kesselanlage oder bei Arbeiten, bei den die
vorübergehende Gefahr von Feuer oder Explosion
Bild Nr. 3 Situierung der Kessel in der
entsteht (Kleben von Fußbodenbelägen, Anstriche mit
Kesselanlage
brennbaren Farben), muss der Kessel rechtzeitig vor
dem Beginn der Arbeiten außer Betrieb gesetzt werden.
Sichere Entfernung von brennbaren Stoffen:
bei der Installation und beim Betrieb des Kessels muss der Sicherheitsabstand 200 mm von den
brennbaren Stoffen der Brennbarkeitsstufe A1, A2, B und C (D) eingehalten werden;
für leicht brennbare Stoffe der Brennbarkeitsstufe E (F), die schnell brennen und selbst brennen auch
nach der Beseitigung der Entzündungsquelle (z. B Papier, Pappe, Karton, Asphalt- und Teerpappe,
Holz und Holzfaserplatten, Plastikmasse, Fußbodenbeläge) verdoppelt sich der Sicherheitsabstand,
d.h. auf 400 mm;
der Sicherheitsabstand muss auch in dem Fall verdoppelt werden, wenn die Reaktionsstufe auf Feuer
nicht nachgewiesen wird.
Tab. Nr. 3
Klasse der Feuerreaktion
Klasse der Feuerreaktion
A1– feuerbeständig
A2 – schwer-entflammbar
B – schwerbrennbar
C (D) – mittel-schwerbrennbar
E (F) – leichtbrennbar
Beispiele von Baustoffen und –Erzeugnissen, die in die Klasse der Feuerreaktion
eingestuft werden (Auswahl aus EN 13 501-1+A1)
Granit, Sandstein, Beton, Ziegel, keramischer Belag, Mörtel, feuerfester Verputz,......
Akumin, Isoumin, Heraklit, Lignos, Platten aus Basaltfilz, Platten aus Glasfasern,.....
Buchen- u. Eichenholz, Hobrex-Platten, Sperrholz, Werzalit, Umakart, Sirkolit,....
Kiefern-, Lärchen- u. Fichtenholz, Span- u. Korkplatten, Gummmifußbodenbelag,...
Asphaltpappe, Holzfaserplatten, Zellulosestoffe, Polyuretan, Polystyrol, Polyäthylen,
PVC,....
Hinweis:
Auf den Kessel und in einem Abstand kleiner als der Sicherheitsabstand von ihm (siehe Bild Nr. 3)
dürfen keine Gegenstände aus brennbaren Stoffen gelegt werden.
Füllung des Heizsystems mit Wasser. Das Heizsystem muss gründlich durchspült werden, damit es zur
Ausschwemmung aller Unreinheiten kommt, die sich in den Verteilern oder Heizkörpern absetzen können
und anschließend die Beschädigung der Pumpe verursachen können. Das Wasser für die Füllung des
Kessels und des Heizsystems muss klar und farblos sein, ohne suspendierte Stoffe, Öle und chemisch
aggressive Stoffe. Die Parameter des Umlauf- und Nachfüllwassers müssen folgendem entsprechen:
8
Tab. Nr. 4
Höchstzulässige Heizwasserwerte lt. ČSN 07 7401
Härte
Ca2+
Konzentration des Gesamt- Fe + Mn
*empfohlener Wert
Empfohlene Werte
(mmol/l)
(mmol/l)
(mg/l)
1
0,3
(0,3)*
Im Fall, dass die Härte des Wassers nicht geeignet ist, muss dieses aufbereitet werden. Auch die
mehrmalige Erhitzung des Wassers mit höherer Härte verhindert die Salzausscheidung an den
Kesselkörperwänden nicht. Die Ausflockung von 1 mm Kalkstein senkt an der gegebenen Stelle die
Wärmeübertragung aus Metall in Wasser um 10 %.
Während der Heizperiode muss ein ständiges Heizwasservolumen im Heizsystem aufrecht erhalten werden
und darauf geachtet werden, dass das Heizsystem entlüftet wird. Wasser aus dem Kessel oder dem
Heizsystem darf niemals ausgelassen oder zur Verwendung entnommen werden, außer in unbedingt
notwendigen Fällen, wie z. B. bei Reparaturen u. ä. Durch das Auslassen des Heizwassers und das
Einlassen von neuem Wasser erhöht sich die Gefahr der Korrosion und der Bildung von Wasserstein. Wenn
es notwendig ist, Wasser in das Heizsystem nachzufüllen, füllen wir es nur in den ausgekühlten
Kessel, damit es nicht zum Platzen der Glieder kommt.
4.2.
Vorschriften und Richtlinien
Der Kessel kann von einem Unternehmen mit gültiger Berechtigung zur Installation und Wartung von
Gasverbrauchern installiert werden. Für die Installation muss ein Projekt nach den geltenden
Vorschriften ausgearbeitet werden.
Das Heizsystem muss mit Wasser gefüllt werden, das die Anforderungen CSN 07 7401 erfüllt, und
besonders seine Härte darf die geforderten Parameter nicht überschreiten.
ACHTUNG! Der Hersteller empfiehlt die Verwendung von Frostschutzmitteln nicht.
a) zum Heizsystem
ČSN 06 0310
ČSN 06 0830
ČSN 07 0240
ČSN 07 0245
ČSN 07 7401
EN 267
EN 303-1
EN 303-2
EN 676
b) zur Gasverteilung
ČSN 07 0703
ČSN 38 6405
ČSN 38 6420
EN 1775
EN 12007-1
EN 12007-2
EN 12007-3
EN 12007-4
Wärmesysteme in Gebäuden – Projektierung und Montage
Wärmesysteme in Gebäuden – Sicherungsanlagen
Warmwasser- und Niedrigdruckdampfkessel
Warmwasser- und Niedrigdruckdampfkessel. Warmwasserkessel bis zu einer
Leistung 50 kW.
Wasser und Dampf für energetische Wärmeanlagen mit einem
Dampfarbeitsdruck bis 8 MPa
Ölbrenner mit Gebläse – Begriffe, Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung
Heizkessel – Teil 1: Heizkessel mit Gebläsebrenner – Begriffe, allgemeine
Anforderungen, Prüfung und Kennzeichnung
Heizkessel – Teil 2: Heizkessel mit Gebläsebrenner – Spezielle Anforderungen
an Heizkessel mit Ölzerstäubungsbrennern
Automatische Brenner mit Gebläse für gasförmige Brennstoffe
Kesselanlagen mit Anlagen für gasförmige Brennstoffe
Gasanlagen. Betriebsgrundsätze.
Industriegasleitungen
Gas supply - Gas pipework for buildings - Maximum operating pressure less
than or equal to 5 bar - Functional recommendations.
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 1: Allgemeine funktionale
Empfehlulngen
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 2: Besondere funktionale
Empfehlungen für Polyethylen (MOP bis einschlisslich 10 bar)
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 3: Besondere funktionale
Empfehlungen für Stahl
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 4: Besondere funktionale
Empfehlungen für die Sanierung
9
Gesetz Nr. 222/94
Slg. über die Bedingungen von Unternehmungen und Leistung der staatlichen
Verwaltung in energetischen Zweigen und über die staatliche energetische
Inspektion
Bekanntmachung 91/93 Slg. des Tschechischen Amts für Arbeitssicherheit zur Sicherung der
Arbeitssicherheit in Niedrigdruckgebäuden
c) zur Verteilung von flüssigen Brennstoffen
ČSN 65 0201
Brennbare Flüssigkeiten. Räume für Produktion, Lagerung und Manipulation
Bekanntm. MV ČR Nr. 35/77 über Brandschutzsicherheit bei der Lagerung und Verwendung von Heizöl
PO 1410/65 vom 1. 3. 1966 vorläufige Richtlinie zur Heizung mit Heizrohöl und Heizöl vom Gesichtspunkt
d) zum elektrischen Netz
ČSN 33 0165
Elektrotechnische Vorschriften. Kennzeichnung der Leiter mit Farben oder
Ziffern. Durchführungsvorschriften.
ČSN 33 1500
Elektrotechnische Vorschriften. Revision der elektrischen Anlagen
ČSN 33 2000-1 ed. 2
Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 1: Allgemeine Grundsätze,
Bestimmungen allgemeiner Merkmale, Begriffe.
ČSN 33 2000-4-41 ed. 2 Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 4- 41: Schutzmaβnahmen Schutz gegen elektrischen Schlag
ČSN 33 2000-5-51 ed. 3 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-51: Auswahl und Errichtung
elektrischer Betriebsmittel – Allgemeine Bestimmungen
ČSN 33 2130 ed. 2
Errichten von Niederspannungsanlagen – Innere elektroinstallation
ČSN 33 2180
Elektrotechnische Vorschriften. Anschluss elektrischer Geräte und Verbraucher
ČSN 34 0350 ed. 2
Sicherheitsanforderungen an flexibile Kabel und Leitungen
EN 60079-10
Elektrische Betriebsmittel für gasexplosionsgefährdete Bereiche – Teil 10:
Einteilung der explosionsgefährdeten Bereiche
EN 60079-14
Elektrische Betriebsmittel für gasexplosionsgefährdete Bereiche – Teil 14:
Errichtung elektrischer Anlagen in explosiongefährdeten Bereichen
(ausgenommen Grubenbaue)
EN 60 335-1 ed.2
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke –
Teil 1: Allgemeine Anforderungen.
EN 60 335-2-102
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke –
Teil 2-102: Besondere Anforderungen für Gas-, Öl- und Festbrennstoffgeräte
mit elektrischen Anschlüssen.
EN 60445 ed. 4
Grund und Sicherheitsregeln für die Mensch-Maschine-Schnittstelle –
Kennzeichnung von Anschlüssen elektrischer Betriebsmittel, angeschlossenen
Leiterenden und Leitern
e) zum Schornstein
ČSN 73 4201
Schornsteine und Rauchleitungen – Entwürfe, Durchführung und Anschluss der
Brennstoffverbraucher
Das Anschluss darf nur mit Genehmigung des Schornsteinfegerbetriebs durchgeführt werden und muss
alle Bestimmungen dieser Normen erfüllen. Der Schornstein muss gegen Rauchgaskondensat beständig
sein, ansonsten kommt es zu dessen ernsthaften Beschädigung.
f) mit Hinsicht auf die Brandschutzvorschriften
ČSN 06 1008
Brandschutzsicherheit der Wärmeanlagen.
EN 13501-1 + A1
Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil
1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum Brandwerhalten
von Bauprodukten
g) zum System für Heizung Brauchwasser
ČSN 06 0320
Wärmesysteme in Gebäuden – Warmwasserzubereitung – Entwürfe und
Projektierung.
ČSN 06 0830
Wärmesysteme in Gebäuden – Sicherungsanlagen.
ČSN 75 5409
Innenwasserleitungen
10
5.
Bestellung, Lieferung und Montage
5.1
Bestellung
In der Bestellung muss folgendes spezifiziert werden:
1.
2.
5.2
Kesselgröße
Anforderungen an die Elemente, die auf Wunsch geliefert werden.
Lieferung und Zubehör
Standard:
•
•
•
•
•
Im auseinandergelegten Zustand (einzelne Glieder auf der Palette, Kesselarmatur und Zubehör in der
Transportverpackung).
Mantel inklusive Isolierung in Kartonschachtel.
Blindflansch für Brenner (die notwendigen Öffnungen für den verwendeten Brennertyp werden erst bei
der Montage durchgeführt).
Elektropaneel in Grundausführung.
Handelstechnische Dokumentation.
Auf Wunsch:
•
•
•
5.3
Im montierten Zustand – Kesselkörper mit aufmontierter Armatur auf der Palette, durch Folie geschützt,
Zubehör im Kessel eingelegt. Mantel, inkl. Isolierung in Kartonschachtel.
Lieferung mit empfohlenem Brenner (siehe Tab. Nr. 2).
Flansch für Brenner Ø 150 mm (Ø140 mm, Ø165 mm) mit angeschlossenen Öffnungen lt. bestelltem
Brenner.
Montagevorgang
5.3.1 Montage des Kesselkörpers
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Den Kessel stellen wir auf eine völlig waagerechte Untermauerung.
Das Hinterglied auf der Untermauerung platzieren und mit einer geeigneten Strebe abstützen.
Die Bohrungen der Nippelöffnungen im hinteren Glied gründlich von Resten des Konservierungsmittels
und von Unreinheiten befreien.
Die Außenkanten der Nippelöffnungen mit einer halbrunden Pfeile abreißen und die Nippelöffnung mit
Öl- oder Firnisfarbe anstreichen.
In die Nippelöffnungen die Nippel einlegen, die mit Öl- oder Firnisfarbe angestrichen sind, und mit einer
Holzkeule einschlagen. Der Nippel muss ordentlich und gleichmäßig eingeschoben sein.
Auf die abgeschliffenen Kontaktrippenflächen eine ausreichende Schicht Kesselkitt auftragen.
Auf die herausragenden Nippelteile das Glied so aufsetzen, dass sich die Nippel leicht in die
Nippelöffnungen des Gliedes einschieben, diese mit der Holzkeule einschlagen und mittels des
Anziehwerkzeuges anziehen.
HINWEIS:
Die Lücke zwischen den Gliedern muss während des Anziehens über den ganzen
Umfang gleich sein.
Auf die gleiche Weise das Anziehen aller restlichen Glieder durchführen.
HINWEIS:
Es ist nicht zulässig, auf einmal mehr als ein Kesselglied anzuziehen.
Den angezogenen Kesselkörper mit Ankerschrauben sichern.
HINWEIS:
Die Muttern der Ankerschrauben nur leicht anziehen, damit der Kesselkörper nach
der Erhitzung dilatieren kann.
Die Umfangsnut (Zinke), die immer durch Anziehen von zwei Gliedern entsteht, über den ganzen
Umfang perfekt mit Kesselkitt ausfüllen.
Auf Bild Nr. 4 wird die Montage des 4-Glieder-Kesselkörpers gezeigt, die anderen Größen unterscheiden
sich durch die Länge der Ankerschrauben, die Anzahl der Nippel und der Mittelglieder.
11
1
2
3
4
5
6
7
8
Schraube M 8x30
Schraube M 12x30
Hinteres Glied
Mittelglied
Kesselnippel Ø 88 mm
Vorderglied
Reduzierstück C241 2 1/2“
Stopfen G 2“
Bild Nr. 4
9
10
11
12
13
14
15
Thermostataufnahme 1/2“
Rückventil des Manometers 1/2“
Ankerschraube 4 Gl.
Unterlage 12
Mutter M12
Schraube M12x65 (mit Öse)
Schraube M 12x80
Montage des Kesselkörpers 4 Glieder-Größe
Bild Nr. 5
Kesselkörper nach der Montage
12
5.3.2 Aufdrücken des Kesselkörpers
•
•
•
•
•
•
•
•
Die untere Öffnung des Vordergliedes mit dem Stopfen G2“ abdichten.
Die obere Öffnung des Vordergliedes mit dem Stopfen G 2“ mit Bohrung G1/2“ abdichten.
Alle Gewindeverbindungen mit Hanf abdichten.
An die untere Öffnung des Hintergliedes den Flansch mit der Möglichkeit des Druckwasseranschlusses
anschließen.
Die obere Öffnung des Hintergliedes (Austritt des Heizwassers) durch den Flansch mit der Dichtung und
dem Entlüftungsventil verschließen.
Das Entlüftungsventil öffnen und in den Kesselkörper kaltes Wasser einlassen, das Ventil schließen.
Das Aufdrücken mit dem Prüfdruck 800 kPa (8 bar) während der Dauer von 15 Minuten durchführen. Im
Verlauf der Druckprüfung dürfen keine Undichtheiten auftreten.
Die visuelle Kontrolle durchführen.
5.3.3 Montage der Brennerplatte
Bild Nr. 6
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Abguss der Brennerplatte
Isolierung der Brennerplatte
Unterlage Ø 48
Schraube M8x40
Schaulochblech
Ventil
Schaulochdichtung
Schaulochglimmer
Schraube M 4x8
Dichtungsschnur Ø 10 mm
1
2
Verschlussplatte
Isolierung der
Verschlussplatte
Schraube M 8x40
Unterlage Ø 48
Dichtungsschnur Ø 10 mm
Montage der Brennerplatte
5.3.4 Montage der Verschlussplatte
3
4
5
Bild Nr. 7
Montage der Verschlussplatte
13
5.3.5 Montage des Abzugsstutzens
1
Abzugsstutzen
2
Feder
3
Schraube der Explosionsklappe
4
Explosionsklappe
5
Isolierung der Explosionsklappe
6
Unterlage 8,4
7
Spannstift Ø 3 x 20
8
Unterlage 8,4
9
Mutter M8
10 Stopfen G 1/4“
(für Abgasmessung)
Bild Nr. 8
Montage der Abzugsstutzens
5.3.6 Armaturenmontage
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
Kesselkörper
Dichtungsschnur Ø 10 mm
Abzugsstutzen
Unterlage 8,4
Mutter M8
Brennerplatte
Verschlussplatte
Stift 12 x 65
Unterlage 13
Mutter M12
Verteilerrohr
Bild Nr. 9
Armaturenmontage
14
5.3.7 Ummantelungsmontage
1
2
3
4
5
7
8
9
10
11
12
Elektropaneel
Oberes
Mantelhinterteil
Mantelvorderteil
Mantelseitenteil
Manteloberteil
Unteres
Mantelhinterteil
Unterlage 5,3
Federhalter
Schraube M5x10
Schraube ST 4,2x9,5
Verbindungsdorn
Bild Nr. 10
Bild Nr. 11
Ummantelungsmontage
4-Gliederkessel nach der Montage der Armatur und Ummantelung
15
6.
Inbetriebnahme
Die Kesselinbetriebnahme, die Einstellung der Wärmeleistung und jeglichen Eingriff in den
elektrischen Teil des Kessels oder den Anschluss weiterer Bedienungselemente darf nur eine
Vertragsserviceorganisation, die zur Durchführung der Servicearbeiten dieser Tätigkeit berechtigt
ist, und die autorisierte Firma für den Service des betriebenen Brenners durchführen.
1.
Die Installierung, Brennermontage, seine Einstellung und die Inbetriebnahme des Kessels mit dem
Brenner muss dem Serviceunternehmen des Brennerlieferanten anvertraut werden. Das
Serviceunternehmen
schult
den
Benutzer
über
die
Bedienung,
übergibt
ihm
die
Brennerbedienungsanleitung und sichert seine Garantie- und Nachgarantiereparaturen.
2.
Vor der Inbetriebnahme des Kessels muss die Eintragung in das Revisionsbuch durchgeführt werden.
6.1
Kontrolltätigkeit vor der Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des Kessels muss kontrolliert werden:
1.
Füllung des Heizsystems mit Wasser (Kontrolle des Thermomanometers) und Dichtheit des Systéme.
2.
Einstellung des Kesselthermostates II. Stufe (Nennleistung) auf 60 – 85 °C.
3.
Öffnung aller Schieber und Ventile zwischen Kessel und Heizsystem.
4.
Öffnung der Brennstoffzufuhr.
5.
Eintrittsdruck des Brennstoffes vor dem Kessel lt. Brennerdokumentation.
6.
Anschluss an das elektrische Netz 230 /380 V 50 Hz/TN-S.
7.
Anschluss an den Schornstein (erforderlicher Schornsteinzug ist 5 Pa).
8.
Max. Überdruck im Herdraum ist 0,2 kPa (2 mbar). Zur Überdruckmessung
Verbrennungskammer dient die Sonde¸ die auf der Brennerplatte situiert ist.
in
der
Einstellung der Regelelemente:
-
Regelthermostat I. Stufe ( gesenkte Leistung) – vom Hersteller ständig auf 85 °C eingestellt
-
Sicherheitsthermostat – vom Hersteller ständig auf 100 °C eingestellt.
6.2
Umbau des Kessels von „flüssigen Brennstoffen“ auf „gasförmige
Brennstoffe“ und umgekehrt
Der Umbau des Kessels von flüssigen auf gasförmige Brennstoffe und umgekehrt macht außer dem
Austausch des Brenners und des entsprechenden Flansches für den Brenner keine anderen Änderungen
erforderlich. Vor dem Umbau empfehlen wir, die Kontrolle des Körpers, der Abgaswege und ihre gründliche
Reinigung durchzuführen.
Diesen Umbau (Austausch des Brenners) fordert der Kunde nur bei der Vertragsservicefirma an – der
Organisation, die zur Durchführung dieser Tätigkeit berechtigt ist.
16
7.
Kesselbedienung durch den Benutzer
Der Kessel arbeitet automatisch lt. Einstellung der Regelungselemente und der Benutzer führt nur
die folgenden Bedienungstätigkeiten durch, mit denen sich der Mitarbeiter bekanntmachen muss,
der die Kesselinbetriebnahme durchführt:
1.
2.
3.
4.
7.1
Ausschaltung oder Einschaltung des Kessels mit dem Netzschalter auf dem Elektropaneel des
Kessels.
Einstellung und Kontrolle der geforderten Heizwassertemperatur im Bereich 60 – 85 °C.
Entblockung des Sicherheitsthermostates. Soweit es zum Ausschalten des Kessels durch den
Sicherheitsthermostat kommt, leuchtet auf dem Elektropaneel des Kessels die Signalleuchte der
Temperaturüberschreitung. Die Entblockung des Thermostates kann der Benutzer mit der Taste
„Entblockung“ des Sicherheitsthermostates durchführen, der auf dem vorderen Paneel des
Schaltschrankes situiert ist.
Druckkontrolle im Heizsystem.
Elektropaneel – Grundausführung
Das Elektropaneel bilden diese Grundteile:
- Eigentliches Elektropaneel mit Netzmodul
- Kapillardruckmesser
- Kapillarthermometer
- Betriebsthermostat der I. Stufe
- Betriebsthermostat der II. Stufe
- Sicherheitsthermostat
1.
2.
3.
4.
5.
-
Elektropaneel mit Netzmodul
Ausschalter
Signalisierung des Sicherheitsthermostates
und der Brennerstörung
Blindflansch
Sicherung 6,3 A
Bild Nr. 12
6.
7.
8.
9.
10.
Betriebsstundenzähler der I. und II. Stufe
Kontrolllampe des Betriebes der I. und II.
Stufe des Brenners
Kontrolllampe "Störung" – Kupplung des
Sicherheitsthermostats
Anschlussklemmbrett
Betriebsstundenzähler I. Stufe
Betriebsstundenzähler II. Stufe
Entblockung des Sicherheitsthermostates
Kapillardruckmesser und Thermometer
Kabelausführung
Elektropaneelzusammensetzung
17
8.
WICHTIGE HINWEISE
1.
Der Kessel darf nur zu den Verwendungszwecken verwendet werden, zu denen er bestimmt ist.
2.
Der Kessel arbeitet nach dem Anlassen automatisch. Nur erwachsene Personen, die mit dieser
Anleitung und der Bedienungsanleitung des Brenners bekannt gemacht wurden. dürfen diesen
bedienen.
3.
Der Kessel ist nicht bestimmt für die Verwendung durch Personen (einschließlich Kinder), denen
die physische, sensuelle oder mentale Unfähigkeit oder der Mangel an Erfahrungen und
Kenntnissen die sichere Verwendung des Verbrauchers verwehrt, soweit diese nicht
beaufsichtigt werden oder soweit sie hinsichtlich der Verwendung des Verbrauchers nicht durch
eine Person instruiert wurden, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist.
4.
Kinder sollten beaufsichtigt werden, damit gesichert ist, dass sie nicht mit dem Verbraucher
spielen werden.
5.
Der Kessel muss lt. Anleitung und den zusammenhängenden Normen betrieben werden.
6.
Die Verbrennungsluft darf keine hohe Feuchtigkeit und Staubgehalt enthalten. Kann ihr
Auftreten im Milieu, das mit der Situierung des Kessels zusammenhängt, nicht vermieden
werden, muss die Verbrennungsluft direkt aus dem Außenmilieu zugeführt werden.
7.
Die Kesselanlage muss sauber und im staublosen Zustand gehalten werden. Aus dem Raum der
Kesselanlage müssen alle Verunreinigungsquellen ausgeschieden werden und während der
Arbeiten (Isolierungsarbeiten¸ Reinigung der Kesselanlage), welche die Staubbildung
verursachen, muss der Kessel außer Betrieb gesetzt werden. Auch die teilweise Verstopfung
des Brenners durch Verunreinigungen entwertet den Verbrennungsprozess, gefährdet den
wirtschaftlichen und zuverlässigen Betrieb des Kessels.
8.
Damit das Betauen des Kessels und die anschließende Niedrigtemperaturkorrosion dort
vermieden wird, wo die Voraussetzung eines ständigeren Betriebes bei niedrigen Temperaturen
besteht (Übergangszeiträume, bei dem Heizsystem mit einem großen Heizwasservolumen,
Niedrigtemperaturregime usw.) muss gesichert werden, dass die Temperatur des
Rückflusswassers nicht unter 50 °C absinkt. Am Besten durch die Bildung eines eigenen
Kesselkreislaufs.
9.
Die Einstellung der I. Stufe des Brenners (gesenkte Leistung) muss mit Hinsicht auf die
Abgastemperatur und zwar so durchgeführt werden, dass sie nicht niedriger als 130 °C ist.
10. Das Wasser aus dem Kessel und aus dem Heizsystem soll niemals zur Verwendung entnommen
werden, auch nicht ausgelassen werden, außer in unerlässlichen Fällen, wie z. B. bei
Reparaturen des Systems. Durch das Auslassen des Wassers erhöht sich die Gefahr der
Korrosion und der Bildung von Kesselstein. Wenn es notwendig ist, Wasser nachzufüllen, dann
immer chemisch aufbereitetes Wasser in das Heizsystem, nachfüllen nur in den ausgekühlten
Kessel, damit es nicht zum Zerspringen der Kesselglieder kommt.
11. Tritt der Störungszustand des Kessels ein, leuchtet die Signalleuchte der Brennerstörung auf
dem Elektropaneel des Kessels, beim Ausfall des elektrischen Netzes ist der Brenner
ausgeschaltet und bei der Spannungserneuerung im elektr. Netz verläuft automatisch der
Neustart.
12. Die Betriebsstörungen der Brenner werden detailliert in der Betriebsanleitung der Brenner
beschrieben, einschließlich ihrer Beseitigungsarten, und nach ihnen muss man sich richten.
13. Bei dem langfristigen Abstellen des Kesselbetriebes muss der Kessel vom el. Netz abgeschaltet
werden.
14. Kommt es zur Gefahr der Bildung und des Eindringens von brennbaren Dämpfen oder Gas in
den Kesselraum, oder bei Arbeiten, bei denen vorübergehend die Gefahr eines Brandes oder der
Explosion entsteht (Kleben von Fußbodenbelägen, Anstriche mit brennbaren Farben), muss der
Kessel rechtzeitig vor dem Beginn der Arbeiten vom Betrieb abgeschaltet werden.
15. Auf den Kessel und in eine Entfernung kleiner als die Sicherheitsentfernung von ihm dürfen
keine Gegenstände aus brennbaren Stoffen gelegt werden.
16. Bei der Montage, Installierung und Bedienung des Verbrauchers müssen die Normen
eingehalten werden, die in dem zuständigen Bestimmungsland gelten.
17. Der Benutzer ist verpflichtet, die Inbetriebnahme, die regelmäßige Wartung und die Beseitigung
von Störungen nur einem vom Hersteller des Kessels VIADRUS a.s., akkreditiertem
18
Fachvertragsservice anzuvertrauen, sonst gilt die Garantie für die ordnungsgemäße Funktion
des Kessels nicht. Das „Zertifikat über die Qualität und Vollständigkeit des Kessels VIADRUS
G 350“ dient nach dem Ausfüllen durch die Vertragsserviceorganisation als „Garantieschein“.
18. Bei der Montage, Installierung und Bedienung des Verbrauchers müssen die Normen
eingehalten werden, die in dem zuständigen Bestimmungsland gelten.
19. Am Kessel muss 1x jährlich die regelmäßige Wartung lt. folgendem Kapitel durchgeführt
werden.
Bei der Nichteinhaltung dieser Bedingungen kann die Garantiereparatur nicht in Anspruch
genommen werden.
9.
Wartung
Alle Eingriffe kann nur die Vertragsserviceorganisation durchführen, die vom Hersteller geschult
wurde.
1. Den Kessel vom elektrischen Netz abschalten.
2. Die Zufuhr des Brennstoffes in den Brenner schließen.
3. Die Brennerplatte mit dem Brenner und der Verschlussplatte öffnen.
4. Die Verstopfung der Konvektionsplatte des Kessels kontrollieren und die chemische Reinigung
durchführen (z. B. Metano Therm für ZP, EC-MIX für TOEL – lt. Anleitung des Herstellers). Die Reste
nach der Reinigung mittels Bürste entfernen, die dem Kessel beigelegt wird, sowohl aus dem
Verbrennungsraum, als aus dem Abzugshals nach der Demontage des Reinigungsdeckels –
Explosionsklappe. Mit der Explosionsklappe und den Federn darf nicht manipuliert werden.
5. Die Verstopfung der Brennermündung kontrollieren. Im Fall der Verunreinigung lt. Anweisungen des
Brennerherstellers reinigen.
6. Sorgfältiger Verschluss der Brennerplatte mit dem Brenner, den Verschlussplatten und allen
Abdeckhauben – ihre Dichtheit kontrollieren.
7. Den Halter mit der Explosionsklappe aufmontieren.
8. Öffnung der Brennstoffzufuhr, Anschluss an das elektrische Netz und Anschalten des Kessels.
9. Dichtheitskontrolle der Brennstoffzufuhr in den Brenner.
10. Einstellung und Regulierung der Kesselwärmeleistung.
19
10.
Anweisungen zur Entsorgung des Erzeugnisses nach seiner
Lebensdauer
VIADRUS a.s., ist Vertragspartner der Firma EKO–KOM a.s. mit der Klientennummer F00120649.
Die Verpackungen erfüllen die Norm EN 13427.
Die Verpackungen empfehlen wir, auf diese Weise zu entsorgen:
- Plastikfolie, Kartonverpackung, nutzen Sie die Altmaterialsammelstellen
- Metallverpackungsband – nutzen Sie die Altmaterialsammelstellen
- Holzunterlage, ist für eine einmalige Verwendung bestimmt und kann als Erzeugnis nicht weiter
verwendet werden. Seine Entsorgung unterliegt dem Gesetz 477/2001 Slg. und 185/2001 Slg., in
Fassung der späteren Vorschriften.
Mit Hinsicht darauf, dass das Erzeugnis aus üblichen Metallmaterialien konstruiert wird, wird empfohlen, die
einzelnen Teile wie folgt zu entsorgen:
- Austauscher (Grauguss), nutzen Sie die Altmaterialsammelstellen
- Rohrverteilungen, Ummantelung, nutzen Sie die Altmaterialsammelstellen
- Sonstige Metallteile, nutzen Sie die Altmaterialsammelstellen
- Isolierungsmaterial ROTAFLEX– durch eine Firma, die sich mit der Sammlung und Entsorgung von
Abfall beschäftigt
- Metallverpackungsband – durch eine Firma, die sich mit der Sammlung und Entsorgung von Abfall
beschäftigt
Bei Verlust der Nutzeigenschaften des Erzeugnisses kann die Rücknahme des Erzeugnisses genutzt
werden (wenn sie eingeführt wurde), im Fall der Erklärung des Urhebers, dass es sich um Abfall
handelt, verläuft die Handhabung mit diesem Abfall nach den Festlegungen der geltenden Legislative
des betreffenden Landes.
11.
Störungen und ihre Beseitigung
-
die Störungsbeseitigung kann nur eine geschulte Vertragsserviceorganisation durchführen und diese
führt die Aufzeichnung in der Beilage zum Garantieschein durch
-
soweit es wiederholt zur Blockierung des Sicherheitsthermostates kommt, muss gleichfalls der
Vertragsservicetechniker gerufen werden
-
die Betriebsstörungen der Brenner werden detailliert in der Bedienungsanleitung der Brenner
beschrieben, inkl. der Arten ihrer Beseitigung, danach müssen Sie sich richten.
20
12.
Garantie und Verantwortung für Mängel
VIADRUS a.s. gewährt die Garantie:
– auf den Kessel für einen Zeitraum von 24 Monaten ab Datum der Inbetriebnahme des Erzeugnisses,
maximal jedoch 30 Monate ab Datum der Expedition aus dem Herstellerbetrieb;
– auf den Kesselkörper 5 Jahre ab Expeditionsdatum aus dem Herstellerbetrieb.
Zwecks Gültigkeit der Garantie fordert der Hersteller:
– im Sinne des Gesetzes Nr. 222/94 S. „Über die Bedingungen unternehmerischer Tätigkeiten und
der Ausübung der staatlichen Verwaltung in zertifizierten Zweigen und über die staatliche
energiewirtschaftlichen Inspektion“, der Verordnung Nr. 91/93 S. "Tschechisches Amt für
Arbeitsschutz zwecks Sicherstellung der Arbeitssicherheit an Niederdruckkesselanlagen" und
der Norm ČSN 38 6405 die Durchführung der regelmäßigen Kontrolle des Kessels 1x pro Jahr. Die
Kontrollen dürfen nur von einer berechtigten Organisation (Vertragsservice) durchgeführt werden, die
vom Hersteller VIADRUS a.s. und dem Hersteller des betriebenen Brenners akkreditiert ist.
– die Vorlage sämtlicher Eintragungen über durchführte Garantie- und Postgarantiereparaturen und über
die Durchführung regelmäßiger, jährlicher Kontrollen des Kessels im Anhang zum Garantieschein, der
Bestandteil des Revisionsbuches des Kessels ist.
Die Garantie bezieht sich nicht auf:
Mängel, die durch fehlerhafte Montage und unrichtige Bedienung des Erzeugnisses und auf
Mängel, die durch unrichtige Wartung verursacht wurden, siehe Kap. 9
Defekte und Schäden, die durch die Nichteinhaltung der Wasserqualität im Heizsystem
entstanden, siehe Kapitel Nr. 4.1 und 4.2, oder durch Verwendung von Frostschutzmitteln
verursacht wurden
Defekte, die durch die Nichteinhaltung der Anweisungen entstanden, die in dieser Anleitung
angeführt werden
Beschädigungen des Erzeugnisses beim Transport oder auf sonstige mechanische
Beschädigungen
Mängel, die aufgrund ungeeigneter Lagerung verursacht werden.
Jede Bekanntgabe von Mängeln muss immer unverzüglich nach deren Ermittlung in schriftlicher
Form erfolgen.
Bei Nichteinhaltung der angeführten Anweisungen wird die vom Hersteller gewährte Garantie nicht
anerkannt.
Der Hersteller behält sich das Recht auf im Rahmen von Innovationen durchgeführte Änderungen
bevor, die in dieser Anleitung nicht angeführt sein müssen.
21
22
23
24
Datum der Aktualisierung: 36/2013 - DE
NACHTRAG ZUR BEDIENUNGSANLEITUNG
UND ZUR INSTALLATION DES KESSELS
VIADRUS G 350
POSITION DES HILFSANGUSSES
BEI MITTELGLIEDERN VOR DEM
HINTERGLIED, DIE BEI DEN
GERADEN GRÖSSEN 4, 6, 8, 10
WÄHLBAR IST.
POSITION DES HILFSANGUSSES BEI
MITTELGLIEDERN VOR DEM
HINTERGLIED, DIE BEI DEN
UNGERADEN GRÖSSEN 5, 7, 9, 11
WÄHLBAR IST.
1
GRÖSSE DER 4 GLIEDER:
VORDERGLIED
HINTERGLIED
GRÖSSE DER 5 GLIEDER:
HINTERGLIED
VORDERGLIED
2
GRÖSSE DER 6 GLIEDER:
VORDERGLIED
HINTERGLIED
GRÖSSE DER 6 GLIEDER:
VORDERGLIED
HINTERGLIED
3
GRÖSSE DER 8 GLIEDER:
VORDERGLIED
HINTERGLIED
GRÖSSE DER 9 GLIEDER:
HINTERGLIED
VORDERGLIED
4
GRÖSSE DER 10 GLIEDER:
HINTERGLIED
VORDERGLIED
GRÖSSE DER 11 GLIEDER:
HINTERGLIED
VORDERGLIED
5
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