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IJ2008 - Ipaf

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Informationen zum
effektiven und sicheren
Umgang mit Arbeitsbühnen
Journal 2008
Unterweisung: Wer ist verantwortlich?
Routine als Sicherheitsrisiko
IPAF Schulungszentrenverzeichnis
Seite 9
Seite 24
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9 37
Kijk op pagina 32
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„Was ist eigentlich
eine Einweisung?“
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„Ist das keine Schulung?“, fragen Sie sich vielleicht. Eine Einweisung ist keine Schulung.
Manche glauben, dass es einer Schulung gleichkommt,­wenn man die Grundfunktionen
einer Maschine gezeigt bekommt. Das ist so aber nicht richtig. Eine Schulung ist ein
strukturierter Prozess, der Teilnehmern geeignete und notwendige Kenntnisse sowie Fähigkeiten vermittelt, damit sie ihre Arbeitsgeräte ordnungsgemäß einsetzen können. Ein
geschulter Bediener einer Arbeitsbühne weiß, wie er vor jedem Einsatz eine Maschinenprüfung durchzuführen hat. Er weiß, dass er den Einsatzort inspizieren muss, um die Bodenbeschaffenheit auf Merkmale wie Gefälle, Löcher und Schuttablagerungen in seinem
Arbeitsbereich zu überprüfen. Er weiß, wie er Stützausleger, Stabilisatoren oder Unterlegplatten korrekt anwendet. Ein geschulter Bediener einer Arbeitsbühne achtet bei der Arbeit
auf das Umfeld der Maschine sowie auf tote Winkel. Er trägt bei der Arbeit auf Ausleger-Arbeitsbühnen ein Ganzkörpergeschirr mit kurzem Halteseil, das an einem geeigneten
Verankerungspunkt befestigt ist. Er ist sensibilisiert und erkennt die Gefahren, die von der
Nutzung von Arbeitsbühnen ausgehen. Das sind nur einige der unerlässlichen Punkte, die
in einer Schulung behandelt werden und den Bedienern von Arbeitsbühnen helfen, sicher
und effektiv zu arbeiten.
Was ist dann eine Einweisung? Eine Einweisung folgt auf eine Grundschulung. Sie soll
Bediener auf maschinenspezifische Eigenschaften eines Gerätes aufmerksam machen.
Während Schulungen allgemeine Prinzipien zur sicheren und korrekten Verwendung von
Arbeitsbühnen vermitteln, beschäftigt sich eine Einweisung mit einer ganz bestimmten Maschine, z. B. wie deren Notablass funktioniert. Eine maschinenspezifische Einweisung sollte
Herstelleranweisungen und -warnhinweise, Merkmale des spezifischen Modells, Steuerungsfunktionen, Sicherheitseinrichtungen und Verfahren zum Notablass behandeln.
Die Einweisung ist deswegen wichtig, weil Bediener normalerweise an einer bestimmten
Maschine geschult sind, bei ihrer Arbeit aber mit verschiedenen Geräten umgehen müssen.
Ein nach vorne weisender Pfeil kann an einer Maschine etwas ganz Bestimmtes bedeuten,
an einer anderen dagegen etwas völlig anderes. Das Notablasssystem kann sich z.B. in
einem anderen Maschinenbereich befinden oder vollkommen anders verwendet werden.
Wenn Sie in der Kategorie „Statisch Boom“ auf einer Lkw-Arbeitsbühne geschult wurden,
wären Sie dann auch in der Lage, eine auf einem Anhänger montierte Maschine derselben
Kategorie gleich gut zu bedienen? Hier kommt die Einweisung ins Spiel. Wenn Sie vorhaben, eine Maschine zu benutzen, deren Eigenschaften Gewicht, Höhe, Breite, Länge oder
Komplexität erheblich von denen der Maschine abweichen, für die Sie geschult wurden,
sollten Sie eine Einweisung mit einer Erläuterung der Unterschiede erhalten.
Die in dieser Zeitschrift behandelte Diskussion am runden Tisch beschäftigt sich mit diesen Themen. Wer ist dafür verantwortlich, dass Bediener, die bestimmte Maschinen einsetzen, ordnungsgemäß geschult und eingewiesen werden? Was können Mietunternehmen
beim Vermieten von Maschinen unternehmen?
In der technischen Anleitung F1 der IPAF finden sich praktische Ratschläge darüber, was
eine Einweisung ausmacht und was sie beinhalten sollte. Gedruckte Broschüren erhalten Sie
kostenlos unter der Telefonnummer (0421) 6260 310 oder wenn Sie eine E-Mail schicken
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Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
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Inhalt
3
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Vorwort: Was ist eine Einweisung?
Kurzberichte von IPAF
Die Verantwortung liegt immer
beim Unternehmer – Fachdiskussion
13 Unternehmerpflicht ernst genommen
14 Vorgaben erhöhen Verwaltungskosten
16 Hydrauliköle für Hubarbeitsbühnen
18 Mangelnde Konformität
20 Berufsgenossenschaftlicher Grundsatz
22 Unterweisung und Einweisung
24 Routine als Sicherheitsrisiko
Impressum IPAF Journal
Herausgeber, Anzeigenleitung, Vertrieb:
VDBUM Service GmbH, Henleinstraße 8a,
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Tel.: +49 (0) 421-222390, Fax: +49 (0) 421-2223910
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Redaktion:
IPAF-Basel, Aeschenvorstadt 71, CH-4051 Basel
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Kontakt: Reinhard Willenbrock
IPAF-Hauptsitz:
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Unfall bei UVV-Prüfung
Neue IPAF-Kategorien
Trainer stellen sich vor
Abgase von Dieselmotoren
IPAF Benelux zet opmars voort
Hoch hinaus – Aber sicher!
Praxisberichte
IPAF-Schulungszentren in Ihrer Nähe
Hersteller, die IPAF-Mitglieder sind
Kontakte
Tag der Arbeitsbühnensicherheit
Erscheinungsweise: 1 x jährlich
Auflage: 40.000 Exemplare
ISSN 1865-3642
Veröffentlichungen:
Veröffentlichungen, die nicht ausdrücklich als Stellungsnahme des
Herausgebers gekennzeichnet sind, stellen die persönliche Meinung
des Verfassers dar. Für mit Namen gekennzeichnete Beiträge übernimmt der Einsender die Verantwortung. Für unverlangt eingereichte
Manuskripte und Illustrationen wird keine Haftung übernommen.
Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen und Streichungen
vor. Das Veröffentlichungs- und Verbreitungsrecht von zum Abdruck
angenommenen Beiträgen und Illustrationen geht im Rahmen der
gesetzlichen Bestimmungen auf die Redaktion über. Alle im IPAF
Journal erscheinenden Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Eine Verwendung ist mit Ausnahme der gesetzlich
zugelassenen Fälle ohne Einwilligung vom Herausgeber und von der
Redaktion strafbar.
Hinweis:
Der Versand des IPAF Journals erfolgt über eine Adressenkartei, die
mit einer automatischen Datenverarbeitung durchgeführt wird.
Gestaltung: Feilcke & Glinsmann, Bremen
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
5
Kurzmitteilungen
Weltweite Kampagne gestartet auf der bauma
für den Einsatz von
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IPAF lancierte auf der bauma 2007 eine weltweite Kampagne unter dem Namen „Click
Clack“. Damit möchte sie alle Nutzer von
Ausleger-Arbeitsbühnen dazu bringen, ein
komplettes Sicherheitsgeschirr mit kurzem
Halteseil – an einem geeigneten Verankerungspunkt befestigt – anzulegen. Im IPAF
Sicherheitsbereich mit über 1700 Quadratmetern lag der Schwerpunkt auf der Wahl
der richtigen Ausrüstung und auf dem korrekten Einsatz von Sicherheitsgeschirr.
Die Kampagne hat ihren Ursprung an der
Basis: Sie geht auf eine Initiative der UK Powered Access Interest Group (PAIG) zurück,
einem gemeinsamen Komitee der Construction Plant-hire Association und IPAF. Tausende „Click Clack“-Poster und -Aufkleber
wurden bisher gedruckt, um diese Botschaft
bekannt zu machen.
„Große Mietunternehmen nahmen die
Initiative in die Hand, da unnötige schwere
25 Jahre IPAF
IPAF feiert im 2008 ihr
25. Jubiläum mit einem
Fotowettbewerb für die
besten Bilder zum Thema
„Richtige Einsätze von
Hubarbeitsbühnen und
Mastkletterarbeitsbühnen“. Mehr Details zu den Preisen und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.
ipaf.org/de
IPAF zählt heute über 550 Mitglieder
weltweit. Im 2007 wurden mehr als 70.000
PAL Card (Powered Access Licences) ausgestellt. Die PAL Card ist in vielen Ländern als
Beweis einer Arbeitsbühnen-Bedienerschulung anerkannt.
Weiterbildungsseminar
Insgesamt 71 IPAF lizenzierte Trainer haben
Ende Februar 2008 an der PDS in Zürich und
Frankfurt teilgenommen. Themen waren insbesondere die neuen IPAF Gerätekategorien
sowie die neue IPAF Einweiserschulung.
Die Einweiserschulung vermittelt jetzt
umfangreich und detailliert die Aufgaben
des Einweisers und klärt über Gesetze, Verfahren, Verantwortlichkeit und Methodik
auf. Eine theoretische- und eine praktische
Prüfung bescheinigen die erfolgreiche Teil6
Weitere Inform
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die richtige
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in der IPAF
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Tägliche Sicherheitsvorführungen unter Leitung
von Reinhard Willenbrock, IPAF-Deutschland und
Markus Biermann, Greifzug, zeigten den vielen
Besuchern, wie man in einem Notfall die Hub­
arbeitsbühne durch Abseilen verlassen kann.
nahme. Hier wurde eine wichtige Plattform
für mehr Professionalität und Verantwortungsbewusstsein geschaffen.
Die Gerätekategorien wurden an die internationalen Normen prEN 280 und ISO/
DIS 16368 angeglichen. Diese Normen regeln Konstruktion und Fertigung von Hubarbeitsbühnen weltweit.
Die Bedienerschulung wurde überarbeitet und zeigt mit weiteren neuen Animationen den Qualitätsanspruch von IPAF
Schulungen. Themen wie die neue EKAS
Checkliste und Berufsgenossenschaftlicher
Grundsatz rundeten die Tagung ab. Die gute
Stimmung unter den Teilnehmern sowie die
Erkenntnis, dass das IPAF Schulungsprogramm den Schulungszentren ein wirklich
sinnvolles und professionelles Arbeitsmittel
bietet, lässt auf eine schnell wachsende Akzeptanz in unserer Branche schließen.
Eine aktuelle Liste der IPAF-Events finden
Sie unter www.ipaf.org/events
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Unfälle passierten, wenn Benutzer aus der
Plattform katapultiert wurden, weil sie kein
Sicherheitsgeschirr trugen“, erzählte IPAFGeschäftsführer Tim Whiteman. „Diese einfachen Aufkleber können Leben retten.“
Internationale Versionen von „Click
Clack“ wurden auf dem IPAF-Stand vorgestellt, so das englische „Clunk Click“, das
italienische „Clic Clac“ und das nordamerikanische „Click It“. Die Kampagne wird bereits unterstützt von der britischen Health &
Safety Executive (HSE), der Major Contractors Group (MCG), der Hire Association Europe (HAE) sowie vom deutschen Verband
der Baumaschinen-Ingenieure und -Meister (VDBUM) und der Platformers’ Days.
Zahlreiche Unternehmen in Deutschland,
Großbritannien und Nord-Amerika haben
zugestimmt, auf jedem Auslegergerät einen
Clunk-Click- oder Click-Clack-Aufkleber anzubringen.
Tag der Arbeitsbühnensicherheit
An der TABS Konferenz (Tag der Arbeitsbühnensicherheit) im Juni 2007 nahmen
mehr als 100 Fachbesucher teil. Als erster
Redner informierte Kai Schliephake über
Routine am Arbeitsplatz als Sicherheitsrisiko. Ein ­Sicherheitsrisiko lauert überall, wo
Tätigkeiten zum Alltag werden. Die Gefahr
bei geringen Arbeitshöhen wird oft unterschätzt, so der Geschäftsführer von JLG
Deutschland.
Bernd Eisenbach von der IG Bau referierte über zeitbegrenztes Arbeiten in der
Höhe und erklärte, dass Deutschland bei der
Gesetzgebung betreffend Sicherheit im europäischen Vergleich nicht vorn liege – eine
Aussage die unter den Teilnehmern kontrovers diskutiert wurde. Eisenbach schlug ein
exaktes technisches Regelwerk wie im Gerüstbau vor, um die Sicherheit im Bereich
Höhenzugangstechnik zu verbessern.
Diese und andere Vorträge sind unter
www.tagung-tabs.de
verfügbar.
TABS
wurde von IPAF und dem Vertikal Verlag
organisiert.
Der nächste TABS findet am 12. Juni 2008
in Wörth statt (siehe Seite 46).
Erfolg bei der Vermietung von
Arbeitsbühnen ist kein Selbstläufer
Bei seiner Rede im Rahmen der ersten
Euro­platform im September 2007 in Basel
(Schweiz) erläuterte Kevin Appleton, CEO
der Lavendon Group, dem auf der Welt
größten Mietunternehmen ausschließlich
für Arbeitsbühnen, dass es in seiner Branche
keine Abkürzungen gebe, die den Weg zur
Wertschöpfung beschleunigten.
„Unserer Erfahrung nach ist die technische Qualität der Schlüssel zur Schöpfung
von Werten“, meinte Appleton bei seinem
Vortrag über verantwortungsbewusste Finanzierungsmodelle für die Vermietung von
Arbeitsbühnen. „Langfristig gehört die Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit Unternehmen, die verantwortungsbewusst und
beständig geführt werden.“
Appleton warnte Mietunternehmen vor
einem zu schnellen Wachstum. Unternehmen, die ihren Fuhrpark rasch mit hohen
Investitionen ausbauen, könnten in einer
ungünstigeren Marktsituation Mühe haben,
ihre hohen Schulden zu tilgen. Er war der
Ansicht, dass ein Betriebsmodell, das die
Verlängerung der Dienstzeit von Arbeitsbühnen zum Inhalt habe, eher Wert schaffe, als die Option, Maschinen nur fünf oder
sechs Jahre zu behalten.
Die größte Lkw-Arbeitsbühne der Welt,
die 103 Meter hohe ATA 1003 von Wumag
(Foto rechts oben), feierte ihr Debüt auf der
Europlatform neben dem 105 Meter hohen
Hotelturm. Die Maschine, die sich im Besitz
des Mietspezialisten Eisele aus Deutschland
befindet, lockte Zuschauer an, die erfuhren,
wie man Dank eines Sicherheitsgeschirrs
­sicher und effektiv in der Höhe arbeitet.
Europlatform zum Zweiten
Die zweite Europlatform Konferenz findet
am 16. September 2008 in Maastricht, Niederlande statt – ein Tag vor dem Beginn der
APEX Ausstellung.
Diese eintägige Konferenz konzentriert
sich auf Themen wie Mietmanagement und
Sicherheit von Hubarbeitsbühnen und richtet sich auf Führungskräfte, leitende Manager und Inhaber von Vermietungsunternehmen. Europlatform wird von IPAF und ihrer
offiziellen Fachzeitschrift Access International organisiert.
Vorschläge für Themen sowie Anfragen
von potentiellen Rednern und Sponsoren
sollen entweder an Murray Pollok von ­Access
International (murray.pollok@khl.com) oder
Tim Whiteman von IPAF (basel@ipaf.org)
geschickt werden. Mehr Details unter
www.europlatform.info
Lasttransportbühnen-Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf
Das erste Treffen der LasttransportbühnenArbeitsgruppe des IPAF Mastkletterbühnen
Komitees wurde im August 2007 abgehalten. Ernst van Hek, Geschäftsführer von Hek
Manufacturing BV, wurde zum Vorsitzenden
der Arbeitsgruppe gewählt.
Die Schaffung eines internationalen
Standards für einen sicheren Umgang mit
Lasttransportbühnen ist das Ziel der Arbeitsgruppe. „Dies soll eine Lücke in der Industrie
schließen, in der Standards und Richtlinien
für den Umgang mit Mastkletterbühnen und
Aufzügen existieren, jedoch nicht für diese
neue Technologie von Hebebühnen“, sagte
van Hek. Hersteller, die sich an dem Projekt
beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, den Vorsitzenden oder Romina Vanzi
unter espana@ipaf.org zu kontaktieren.
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Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
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Kurzmitteilungen
vestiert, um in Frankreich Fuß zu fassen“,
sagte Tim Whiteman, IPAF-Geschäftsführer. Isabelle Laplume meinte: „Ich bin sehr
daran interessiert, mit IPAF neue Herausforderungen anzunehmen und das Sicherheitsbewusstsein in der Branche noch breiter zu
verankern.“ Isabelle Laplume ist erreichbar
unter france@ipaf.org
Felbermayr ist erstes
IPAF-Schulungszentrum
in Österreich
Isabelle Laplume für
IPAF-France
Isabelle Laplume ist die neue IPAF-Repräsentantin für Frankreich und die französischsprachige Schweiz. Sie löst Bernard Volut ab,
der Ende 2007 ausgeschieden ist.
Laplume ist ein bekanntes Gesicht in der
Bühnenbranche: Zuletzt war sie neun Jahre
lang bei Haulotte als Corporate Communications Manager für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Herstellers verantwortlich. Mit der Organisation internationaler
Ausstellungen und Messen ist sie bestens
vertraut. „IPAF hat viel Zeit und Mühe in-
DIE FARBE DER
Traglasten von bis zu 1.000 Tonnen bilden
die Basis in der Felbermayr Hebetechnik.
„Das IPAF-Schulungsprogramm versetzt
uns in die Lage, Arbeiten in der Höhe mit
maximaler Effektivität und Sicherheit zu
gewährleisten,“ so Robert Bauer, Leitung
Bühne und Stapler in der Felbermayr Hebetechnik. „Auch unseren Kunden können wir
damit eine noch professionellere Dienstleistung anbieten.“
Felbermayr, einer der größten Arbeitsbühnen-Vermieter in Österreich und international tätig, ist das erste IPAF-Schulungszentrum in Österreich.
Das 1942 in Wels gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter an 32 Standorten in 11 Ländern.
Als vielschichtige Unternehmensgruppe
zählt Felbermayr heute international zu
den gefragtesten Spezialisten in den Bereichen Transport- und Hebetechnik sowie
Bau. Rund 1.500 Arbeitsbühnen und Stapler sowie 250 Mobil- und Raupenkrane mit
Abschluss der Firma Felbermayr als geprüftes
IPAF-Schulungszentrum (von links nach rechts):
Robert Bauer, Leitung Bühne und Stapler;
Reinhard Willenbrock von IPAF-Deutschland;
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Unfallverhütung
„Die Verantwortung liegt
immer beim Unternehmer“
BetrSichV
BGR 500
Arbeitsschutzgesetz
BGV A1
Der Betrieb und die Unterweisung der Bediener von Hubarbeitsbühnen unterliegen
­gesetzlichen Regelungen wie der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie Hinweisen und Empfehlungen der Berufsgenossenschaften (z.B. BGR 500). Bei wem liegt
letztlich die Verantwortung für deren Einhaltung und wie kann man sicherstellen, dass
Unterweisungen auch rechtssicher durchgeführt werden?
Über dieses Thema diskutierten in Hohenroda Fachexperten wie der geprüfte Sachverständige für Fahrzeuge und Baumaschinen (Bundesverband Deutscher Sachverständiger
und Fachgutachter, BDSF e.V.), Dipl.-Ing. Andre Konstantin Hidde (AKH) sowie Arno
Niechotz (AN), Qualitätsmanager des Marktführers in der Arbeitsbühnenbranche, der
Gardemann Arbeitsbühnen GmbH, sowie mit Reinhard Willenbrock (RW), IPAF-Repräsentant für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz.
Aufzeichnung und Zusammenfassung der Diskussion besorgte Redakteur Jürgen Hildebrandt (JH), Bild rechts.
Arno Niechotz (AN): Die aktuelle Rechtssprechung
über Unterweisungen orientiert sich am Arbeitsschutzgesetz, der Betriebssicherheitsverordnung und der BGV
A1. Das hängt auch davon ab, ob es nach Unfällen im
Einzelfalle um Strafrecht, Zivilrecht oder arbeitsrechtliche Fragen geht. Das Ziel der Gerichte ist dann immer,
Unternehmer, Hersteller und Sachverständige zu hören.
Andre Konstantin Hidde (AKH): Das staatliche Recht
steht dabei über allem anderen Regelwerk, wie berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Empfehlungen das Ziel muss für den Unternehmer also sein, die neue
BetrSichV umzusetzen. Grundsätzlich wird aber noch
unterschieden zwischen der Herstellerverantwortung,
der Betreiberverantwortung und dann der Verantwortung des Bedieners.
Reinhard Willenbrock (RW): Ist denn der Betreiber
auch verpflichtet, zu prüfen, ob die Maschine den gesetzlichen Anforderungen (wie der EN 280) entspricht?
AN: Hat ein Hersteller die Maschine nach der DIN
EN 280 gebaut, kann vom Vermieter die Konformität
vermutet werden. Bringt Gardemann eine Maschine in
den Verkehr, sind wir „Inverkehrbringer“ nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) – eine nicht
durchgeführte Prüfung kann daher unter Umständen
durchaus als fahrlässig eingestuft werden. Erkennbare
Fehler müssen immer den staatlichen Behörden (Staatliches Amt für Arbeitsschutz) gemeldet werden. Als Betreiber sehen wir in diesem Fall den Mieter, der, solange
er nicht Eigentümer der Hubarbeitsbühne ist, natürlich
diese Maschine auch nicht in den Verkehr im Sinne des
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
9
Unfallverhütung
Reinhard Willenbrock
„Es ist gut, wenn sich die Berufsgenossenschaft
jetzt durch die Veröffentlichung einer Berufsgenossenschaftlichen Grundregel mit der Schulung für
Bediener von Arbeitsbühnen konkret befasst.“
sprechenden Maßnahmen abgeleitet werden müssen.
RW: Wie sieht es denn in der Praxis aus: oft ist der,
der die Maschine bedienen soll, ja gar nicht da, wenn sie
angeliefert oder abgeholt wird?
AN: Wir bei Gardemann übernehmen im Rahmen
der Geräteübergabe die Einweisung des Bedieners in
die Handhabung der Maschine. Dies kann natürlich nur
funktionieren, wenn der Kunde anwesend ist. Der Unternehmer, also hier der Kunde, ist laut Gesetz verpflichtet, seine Mitarbeiter in sicherheitsrelevanten Dingen zu
unterweisen. Diese Verantwortung kann er auch nicht
delegieren.
AKH: Das ist vollkommen richtig, so sieht es im Übrigen auch der Gesetzgeber. Der Unternehmer hat die
Hauptverantwortung, er kann sie höchstens an seine
GPSG gebracht hat. In Bezug auf die Unterweisungen
Andre Konstantin Hidde
genügt es nicht, eine Bedienungsanleitung des Herstellers mitzugeben. Bei uns gibt es etwa 230 Varianten von
Hubarbeitsbühnen, wir fassen diese in Gruppen von
Vergleichbaren zusammen und unterweisen entsprechend. Diese Unterweisungsstrategie wird jedoch nur
bei unseren Mitarbeitern angewandt. Der Kunde wird
von uns in die Bedienung/Handhabung jeder Maschine
eingewiesen. Dies ist aber nicht mit der Pflicht des Unternehmers (Mieter der Arbeitsbühne) zu verwechseln,
welcher seine Mitarbeiter zu unterweisen hat, wie es im
Arbeitsschutzgesetz dokumentiert ist.
AKH: Das ist auch vom Gesetz her problemlos mög- „Im Zweifelsfall ist immer zu wenig geprüft und
lich. Ich darf auf Maschinen verschiedener Hersteller eingewiesen worden.“
gemeinsam ausbilden, erst bei erheblich abweichenden
Bauformen muss ich jeweils getrennt unterweisen.
Führungskräfte delegieren – die dann selber mit dafür
Jürgen Hildebrandt (JH): Wie oft, in welchem zeithaften! Das Verweisen auf eine Bedienungsanleitung
lichen Abstand, muss denn überhaupt unterwiesen werreicht dazu nicht aus; es sei denn, der Bediener ist schon
den?
vorab in der Gerätegruppe unterwiesen worden.
RW: Genau deswegen ist es eine der Aufgaben der
„Durch einen schlecht oder gar nicht geschulIPAF, auf die Verantwortlichkeiten hinzuweisen und darüber intensiv Aufklärung zu betreiben.
ten Bediener kann aus einer prinzipiell sicheren
JH: Welchen Umfang muss denn eine solche Unter­Maschine eine gefährliche Maschine werden.“
weisung für einen Bediener haben – reicht ein Hinweis
Reinhard Willenbrock
auf mögliche Gefahren?
AKH: Eine Einweisung muss spätestens bei der ÜberAN: Mindestens einmal jährlich. Sonst natürlich gabe des Gerätes vom Vermieter erfolgen. Der Bediener
immer, wenn Probleme im Umgang mit dem Gerät oder muss auf jeden Fall zunächst für die Arbeitsaufgabe und
Defizite erkennbar werden. Eine vorliegende Gefähr- die Maschinengruppe schriftlich beauftragt sein – das
dungsbeurteilung sollte hier Genaueres aufzeigen.
kann der Unternehmer auch schon im Arbeitsvertrag
RW: Was ist denn eigentlich eine korrekte Unterwei- einbauen. Es gibt ja gerade auf dem Bau viele Personen,
sung, wie ist diese definiert?
die mehrere verschiedene Geräte bedienen müssen.
AKH: Ich muss in allen sicherheitsrelevanten Dingen
RW: Eine solche Einweisung ersetzt auf jeden Fall
unterweisen, auch und vor allem die Funktion und Tech- keine Schulung, das muss hier wirklich deutlich gemacht
nik der Notbedienungen. In einzelnen Bundesländern werden. Aber etwas anderes: was machen wir denn mit
sind die Stadtwerke mit Lastwagenbühnen oft nur mit den Leuten, die die Einweisung / Unterweisung nicht
einem Bediener unterwegs, was ich im Hinblick auf Not- verstehen, sei es nun aus Sprachproblemen oder allgesituationen für nicht besonders glücklich halte. Dieser mein aus Verständnisschwierigkeiten heraus?
Spezialfall beinhaltet dann auch eine Unterweisung und
AN: Seit vielen Jahren verwenden wir bei Gardeein Training mit Höhenrettungssystemen!
mann spezielle Piktogrammbeschriftungen, welche die
AN: Eine richtig erstellte Gefährdungsbeurteilung sprachlichen Probleme kompensieren. Allerdings prüfen
kann hier Klarheit schaffen, aus welcher dann die ent- wir auch bei der Maschinenübergabe, ob der potentielle
10
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Arno Niechotz
TELESKOPMASCHINEN
Space-Bühne:
Max. Erweiterung der Hubhöhe um 11 m
- 9,6 m unterflur
„Es besteht sowohl die Gefahr der Überorganisation
als auch die der zu großen Freiheit beim Bühnen­
betrieb – die Gerichte haben dann immer viel
Interpretationsspielraum.“
Bediener alles verstanden hat. Im Zweifelsfall bieten wir
unseren Kunden einen entsprechend ausgebildeten Bediener an. Aber auch hier ist der Unternehmer gefragt.
Er muss beurteilen, ob sein Mitarbeiter in der Lage ist,
eine Arbeitsbühne bestimmungsgemäß zu bedienen
und ihn auch entsprechend schriftlich zur Bedienung
beauftragen.
AKH: Die Maschinen müssen auf jeden Fall auch in
den wichtigsten Funktionen verständlich beschriftet sein,
vorrangig mit Piktogrammen. Und eine Maschine, die
in Deutschland eingesetzt wird, muss auch in Deutsch
beschriftet sein - ebenso wie übrigens die Bedienungsanleitung, versteht sich. Und im Ausland gelten dann
jeweils die nationalen Gesetze.
JH: Was ist von der BGI 720 „Sicherer Umgang mit
Hubarbeitsbühnen“ zu halten, hat diese Gesetzeskraft?
AKH: Nein, diese dient nur zur Information, ist nur
eine Empfehlung / Hilfestellung und nicht verbindlich.
RW: Aus unserer Sicht ist diese in Bezug auf die Einweisung nicht eindeutig und erteilt in Punkt 4.2.2 die
Hauptverantwortung dem Vermieter, was ja so nicht
stimmt. Wie wir schon festgestellt haben, ist eindeutig
der Unternehmer verantwortlich. Aber im Grunde ist es
gut, wenn sich auch die Berufsgenossenschaft jetzt mit
der Veröffentlichung einer Berufsgenossenschaftlichen
Grundregel mit dem Thema “Schulung für Bediener von
Hubarbeitsbühnen“ konkret befasst.
AKH: Praktiker und Profis kann man mit Sicherheitsschulungen wenigstens erfolgreich sensibilisieren, weiterbilden und nachschulen. Deshalb gefällt mir auch das
IPAF-System so gut.
RW: Die IPAF bietet einen komplett neuen Kurs für
Einweiser von Hubarbeitsbühnen an, der jetzt gezielt
die richtige Durchführung einer Einweisung beschreibt
und noch besser Gefahren mit und durch den Betrieb
von Hubarbeitsbühnen aufzeigt. Zudem geht er verstärkt auf bestehende Vorschriften wie das Arbeitsschutzgesetz oder berufsgenossenschaftliche Regelwerke ein.
Damit hoffen wir, für noch mehr Sicherheitsbewusstsein
in der Praxis zu sorgen.
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Gute Praxis
Unternehmerpflicht
ernst genommen
MVS Zeppelin bildet seine Mitarbeiter nach IPAF-Standard aus
Als deutschlandweit führender Vermieter
von Baumaschinen und -geräten nimmt
das Unternehmen MVS Zeppelin The Cat®
Rental Store die Verantwortung für seine
Mitarbeiter ernst. Für alle Beschäftigten,
die mit dem Bedienen von Hubarbeitsbühnen betraut sind, wird daher eine gründliche Unterweisung durchgeführt. Als Mitglied der IPAF greift MVS Zeppelin auf die
IPAF-Bedienerausbildung zurück, die vom
deutschen TÜV nach ISO 18878 zertifiziert
ist. Als Partner wurde das IPAF Schulungszentrum AST Arbeits-Sicherheit & Technik
in Blaustein bei Ulm ausgewählt, das das
Schulungskontingent mit mehreren eigenen
und verbundenen Trainern zeitnah erfüllen
kann. Die Schulungen finden von Januar bis
April 2008 in den Mietstationen MünchenGarching, Dresden, Weimar, Berlin, Ulm,
Hannover, Hamburg, Essen und Köln statt.
Gemeinsam mit MVS Zeppelin wurde überlegt, welche Hubarbeitsbühnen hauptsächlich im Vermietgeschäft verwendet werden
und welche Gerätekategorien daher für die
zu unterweisenden Mitarbeiter sinnvoll sind.
Auf Empfehlung von IPAF-Trainer Matthias­
Müller ging man entsprechend der von der
IPAF 2008 festgelegten Ausbildungs- und
Maschinenkategorien vor. Da hauptsächlich
selbstfahrende Scherenarbeitsbühnen und
mit Abstützungen ausgestattete Anhängerund LKW-Hubarbeitsbühnen eingesetzt
werden, entschied man sich in Anlehnung
an die Normen prEN280 und ISO/DIS 16368
für die Kategorien 3a und 1b.
Alle Mitarbeiter, die bereits an einer der
Schulungen teilgenommen haben, bewerten die IPAF-Ausbildung als durchweg sehr
gelungen, umfangreich und praxisgerecht.
Selbst „alte Hasen“ haben Neues dazugelernt. Mit der ausgestellten PAL-Card haben
die MVS Zeppelin Mitarbeiter zudem einen
weltweit in verschiedenen Branchen anerkannten Nachweis für die Befähigung zum
sicheren und effektiven Umgang mit mobilen Arbeitsbühnen erworben.
AST Arbeits- Sicherheit & Technik, Blaustein
Ausbildung entsprechend den
neuen IPAF-Kategorien
Geschult wurde in den Kategorien 3a und 1b.
„Gelungen und praxisgerecht“ – eine durchweg positive Bewertung der Schulung
gaben auch die erfahrenen Mitarbeiter ab.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
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14
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Die im Oktober 2002 in Kraft getretene Betriebs­
sicherheitsverordnung BGR 500 hat auf den Bereich
Wartung, Pflege und besonders auf die regelmäßigen
Prüfungen von Baumaschinen und Geräten großen
Einfluss genommen, der bei vielen Unternehmen noch
nicht hinreichend bekannt ist. Die für die Baubranche
unter anderem wichtigen Kapitel – 2.10 „Hebebühnen“
und 2.26 „Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren“, geben dem Unternehmer / seiner beauftragten
Person bei der Festlegung der Prüffristen vordergründig
alle Freiheit. Bei genauer Betrachtung ist dies jedoch ein
Trugschluss. Nach § 3 Abs. 3 der Betriebssicherheitsverordnung hat der Arbeitgeber Art, Umfang und Fristen
erforderlicher Prüfungen der Arbeitsmittel selbst zu
ermitteln. Bei diesen Prüfungen sollen sicherheitstechnische Mängel systematisch erkannt und abgestellt werden. Der Arbeitgeber prüft ferner die Voraussetzungen,
welche die von ihm beauftragten Mitarbeiter (Befähigte
Person) zu erfüllen haben. Hier sagt die Vorschrift ganz
eindeutig: Sachkundig ist, wer aufgrund seiner abgeschlossenen Berufsausbildung, seiner Berufserfahrung
und seiner zeitnahen beruflichen Tätigkeit ausreichend
Kenntnisse auf dem Gebiet der entsprechenden Maschinen und Arbeitsgeräte hat.
Nach derzeitiger Auffassung ist davon auszugehen,
dass die Aufgaben der „Befähigten Personen“ für die
nachstehend aufgeführten Prüfungen durch die bisher
benannten Personen wahrgenommen werden. Art, Umfang und Fristen der Prüfungen sind entsprechend bisheriger Praxis und auch weiter selbstverständlich nach
den Regeln der Technik durchzuführen. Sind einige Unternehmen geneigt, zu sagen, mit der Liberalisierung
kann der Rhythmus der Prüfungsintervalle verlängert
werden, so sagt die BGR 500 Kapitel 2.10 lt. Absatz
2.9.1 aus: Hebebühnen sind mindestens einmal jährlich
durch einen Sachkundigen prüfen zu lassen. Sie sind
darüber hinaus, entsprechend den Einsatzbedingungen
und den betrieblichen Verhältnissen bei Bedarf auch in
kürzeren Abständen durch einen Sachkundigen zu prüfen. Das heißt also im Klartext: Bei verstärktem Einsatz
muss die Prüfung durch die befähigte Person ggf. häufiger durchgeführt werden.
Spätestens jetzt erkennt der Unternehmer, sein Beauftragter bzw. der Leiter der Maschinentechnischen
Abteilung, dass die Instandhaltung des Geräteparks ein
wichtiger Bestandteil zur Erhaltung des Maschinenparks
ist. Nur mit regelmäßigen vorbeugenden Wartungsarbeiten bleibt die hohe Verfügbarkeit der Maschinen
Flesch Arbeitsbühnen
Flesch Elektrotechnik
Regional – National – International
Verwaltungsaufwand
und Geräte erhalten, und die Sicherheit des Maschinen­
bedieners sowie der Personen, die im Bereich der
­Maschinen arbeiten, gewährleistet.
Der Verband der Baumaschinen-Ingenieure und -Meister
e.V. mit seiner Service GmbH ist kontinuierlich bestrebt,
die Inhalte seiner unterschiedlichsten Fortbildungsseminare den sich laufend verändernden Vorschriften anzupassen.
Mit neuen Produkten der VDBUM Service GmbH
werden die angebotenen Hilfsmittel für den Praktiker
wie Protokolle, Siegel etc. laufend ergänzt und erweitert. Ganz neu sind Abnahmeprotokolle zur Sachkundigen-Prüfung an „Containern/Abrollsystemen“ und
„Aufbereitungs- und Recyclinganlagen“. Aber auch für
elektrische Kleingeräte bzw. Kabel bietet der Verband
neue Hilfsmittel.
Eine besonders arbeitsintensive neue Vorschrift ist die
Betriebssicherheitsverordnung. Hier wird laut § 3 eine
Gefährdungsanalyse für Arbeitsmittel und Arbeitsprozesse gefordert. Auslöser für die Gefährdungsanalyse ist
das Arbeitsschutzgesetz. Genau hier setzt jetzt der erhöhte Arbeits- und Verwaltungsaufwand ein. In einigen
Betrieben wird auch eine Änderung der innerbetrieblichen Organisation erforderlich.
Da die Pflicht zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen leider ein weitestgehend unbekanntes Thema ist
und es in vielen Klein- und Mittelständischen Betrieben
wenig Beachtung erfährt, bietet die VDBUM Service
GmbH eintägige Veranstaltungen zu dieser Thematik
an. Selbstverständlich können, wie bei fast allen Schulungen des VDBUM, die Termine auch als Inhouse-Kurs
bei der Service GmbH gebucht werden.
Die Vorteile einer Inhouse-Schulung für die einzelnen
Betriebe liegen auf der Hand. Es werden weite Reisen,
Übernachtungen und weitere Nebenkosten eingespart.
Außerdem kann die Schulungsmaßnahme direkt auf die
betrieblichen Belange abgestimmt und natürlich auch
der eigenen Maschinenpark in den praktischen Teil der
Schulung einbezogen werden.
Flesch-Dienstleistungszentrum
3 Über 40 Jahre im Markt
3 Verkauf von Arbeits- und Sonderbühnen
Flesch-Sonderbühnen im Einsatz
3 Schulung für Bediener und Einweiser von Hubarbeitsbühnen
3 Geprüfte Unterrichtsmethodik in Theorie wie Praxis
3 IPAF- und TÜV-Zertifizierte Lernprogramme
IPAF-Arbeitsbühnen-Schulung in der Praxis
3 Neu: die Hydraulik-Servicestation
3 Technischer Service/Kundendienstleistungen
3 Reparaturen von Geräten bis zu 40 Tonnen
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info@flesch-arbeitsbuehnen.de
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2008 © www.avi-mediendialog.de
Weitere Kriterien für eine Prüfung sind:
¬ vor der ersten Inbetriebnahme,
¬ nach größeren Änderungen und Instandsetzungs­
arbeiten vor der Wiederinbetriebnahme,
¬ bei Turmdrehkranen zusätzlich bei jeder Aufstellung
und nach jeder Umrüstung,
¬ bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln nach
den Fristen der BGV A3.
Technik & Umwelt
Auch in der Hubarbeitsbühne im Einsatz:
fotolia.com
Biologisch schnell abbaubare
Hydrauliköle
Bislang erreichten nur wenige biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle eine
­signifi­kante Marktakzeptanz. Welches Produkt als biologisch schnell abbaubar zählt,
­schreiben nationale und internationale Normen und Richtlinien vor.
Diese Öle werden vorwiegend in umweltsensiblen
­Bereichen, z.B. innerstädtische Bereiche, Hafengebiete
und Wasserschutzgebiete, eingesetzt. Urteilsbegründungen sagen aus: „Es ist zu beachten, dass dem Maschinenbetreiber beim Einsatz in umweltsensiblen Bereichen wie Naturschutz- oder Wasserschutzgebieten
existenzgefährdende Haf­­tungs­risiken drohen, falls es
zum Austritt von Hydrauliköl kommt. Die Betreiber sind
zudem aus versicherungs- bzw. haftungsrechtlichen
Gründen gehalten oder sogar gezwungen, nur solche
Öl- und Schmierstoffe in ihre Maschinen einzufüllen,
welche im Falle eines Gelangens der Stoffe in die Umwelt den kleinstmöglichen Schaden für die Umwelt nach
sich zu ziehen. Das zieht auto­matisch den Einsatz von so
genannten „Bio-Ölen“ nach sich.
Viele Fachleute aus Justiz und Entwicklung befassen
sich seit vielen Jahren mit der Auslegung und Normung
dieser Bio-Öle. Die gegenwärtige, international gültige
Norm für die Einstufung der biologisch schnell abbaubaren Hydrauliköle in jeweilige Stoffgruppen ist die ISO
15380 (2002). Diese schließt ein, dass die biologische
Abbaubarkeit gemäß OECD bzw. ISO geprüft ist und
damit die meisten nationalen Normen bzw. Umweltzeichen abgedeckt sind. Alle Flüssigkeiten werden nach
der gültigen Verwaltungsvorschrift wassergefährdender
Stoffe (VwVwS) in drei Klassen eingeteilt:
WGK-1 schwach wassergefährdend
WGK-2 mittel wassergefährdend
WGK-3 stark wassergefährdend
Wassergefährdungsklassen sind in erster Linie in
16
Deutschland gültig, werden jedoch in vielen Ländern
verstanden. Allerdings sind sie nicht ohne weiteres
international übertragbar, obwohl eine starke Überschneidung bei den Grenzwerten mit der EU-Direktive
EC/1999/45 besteht.
Maschinen- und Komponentenhersteller können ihr
eigenes Leistungsniveau definieren. Deswegen ist es
sinnvoll, dass die biologisch abbaubaren Hydrauliköle
eine Einsatzfreigabe von den betreffenden Maschinenund Komponentenherstellern haben. Im Bereich der
biologisch schnell abbaubaren Hydraulikölflüssigkeiten
werden gemäß ISO 15380 vier stofflich gegliederte Produktgruppen geführt:
Pflanzenöle
Kurzbezeichnung HETG (Hydraulic Oil Environmental
Triglyderide). Aufgrund ihrer sehr eingeschränkten Temperaturbeständigkeit haben sich die HTEGs insbesondere für technisch anspruchsvolle Einsätze nicht durchgesetzt.
Polyglykol-Öle
Kurzbezeichnung HEPG (Hydraulic Oil Environmental
Polyglykol). HEPG-Öle sind sehr anspruchsvolle Produkte. Diese vertragen sich unter Umständen nicht
mit vielen Anstrichen sowie Dichtungswerkstoffen und
Schläuchen und wurden von einigen Maschinenherstellern gesperrt. Beim Eintreten der HEPG-Öle in die
Umwelt bieten die ethylenoxidhaltigen Produkte keinen
Vorteil, weil sie sich schnell mit Wasser vermischen bzw.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
aufgrund der höheren spezifischen Dichte nach unten
sedimentieren. Eine Vielzahl von Typen ist in WGK 1
eingestuft. HEPG-Öle verfügen über einen geringen
Marktanteil.
Synthetische Ester
Kurzbezeichnung HEES (Hydraulic Oil Environmental
Ester Synthetic). Bei den synthetischen Esterölen haben
die Anwender die Wahl zwischen ungesättigten und gesättigten synthetischen Esterprodukten. Ungesättigte
synthetische Esterprodukte enthalten wie HETGs meist
pflanzliche Rohstoffe. Sie sind in der Regel nur eingeschränkt thermisch belastbar. Die Tieftemperaturstabilität ist geringer und verschlechtert sich nach längerer
Gebrauchsdauer. Einige Hersteller von mobilen Maschinen raten von der Verwendung ungesättigter Esterprodukte ab. Gesättigte synthetische Esterprodukte bieten
gegenwärtig die meisten über längere Zeit nachvollziehbaren positiven Einsatzvorteile. Sie können sowohl aus
nachwachsenden wie auch fossilen Rohstoffen hergestellt werden. Die hauptsächlichen technischen Vorteile
liegen in der hohen Temperatur- und Alterungsstabilität,
dem sehr guten Kaltstartverhalten, dem sehr guten Verschleißschutz und der guten Verträglichkeit mit Dichtungswerkstoffen, Beschichtungen und Schläuchen.
tionaler Ebene ausgebaut. Für viele Anwendungsbereiche sind sie
aus ökologischer Sicht unverzichtbar geworden. Insbesondere die
gesättigten synthetischen Ester haben sich als langzeittauglich bewiesen und stellen für den Anwender somit keine wirtschaftliche
Mehrbelastung dar.
Biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle sind ein integraler
Bestandteil des nachhaltigen Umweltgedankens und tragen effizient zur Umweltschonung bei. Die immer knapper und teurer werdenden Erdölreserven liefern eine weitere betriebswirtschaftliche
Berechtigung, dass Schmierstoffe aus alternativen Ressourcen stärker eingesetzt werden.
Sch
ulun
gsz
entr
um
- Mastkletterbühnen
- Personen-/Lastenaufzüge
Polyalphaolefine (PAOs):
- Transportbühnen
Kurzbezeichnung HEPR (Hydraulic Oil Environmental
Polyalphaolefinde and Related Products). HEPR-Druckflüssigkeiten sind als biologisch schnell abbaubare Produkte nicht ganz unumstritten. Bei der Herstellung werden oft nicht biologisch abbaubaren VI-Verbesserer oder
hochviskose Ester beigemischt. Dadurch sind die Öle bei
längerer Gebrauchsdauer in der Regel nicht scherstabil
und auch volatil. Aufgrund ihrer Zusammensetzung weisen sie eine relative Vergleichbarkeit zu Mineralölen auf
und werden nach einem Ölunfall als solche detektiert.
Bei Ölverlust im Wasser bildet sich mit HEPR-Produkten
wie bei Mineralölen ein regenbogenfarbener Film.
- Sonderlösungen
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für jede Art der
Höhenzugangstechnik!
Mischbarkeit mit anderen Hydraulikölen
Grundsätzlich ist eine Vermischung aller biologisch
schnell abbaubaren Flüssigkeiten untereinander sowie
mit Standard-Hydraulikölen nicht gestattet. Der Fremdöl-, insbesondere Mineralölanteil, darf zwei Prozent nicht
überschreiten. Eventuelle Zusicherungen, die darüber
hinausgehen, sind weder mit den gültigen Normen konform noch werden höhere Werte von den Maschinenund Komponentenherstellern gewährleistungsrechtlich
akzeptiert. Meistens wird betont, dass eine Vermischung
zum Entzug jeglicher Gewährleistungsansprüche führt.
Großzüge „Vermischungsfreigaben“ werden meistens
von den Ölanbietern selbst formuliert, sind demzufolge
kommerziell motiviert, jedoch meistens ohne technisch
nachvollziehbare Grundlage.
Biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle haben
seit Beginn ihrer Entwicklung vor mehr als 20 Jahren
ihre Marktberechtigung auf europäischer und interna-
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Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
17
Maschinenkonformität
Mangelnde Konformität
Obwohl die Probleme mit nicht konformen Baumaschinen bereits seit über 10 Jahren
bekannt sind, finden diese auch heute immer noch ihren Weg nach Europa. Der CECE
(Committee for the European Construction Equipment Industry) verlangt nach einer
besseren Überwachung der Märkte, um so die Einführung von lauten, die Umwelt
­belastenden und unsicheren Geräten in die EU zu verhindern.
Übersetzung und Nachdruck von Construction Europe, mit freundlicher Genehmigung der KHL Group
Die Wirtschaftskrise in Südostasien im Jahr 1997 führte
dazu, dass dort große Bestände unverkaufter Baumaschinen plötzlich keinen Abnehmermarkt mehr fanden.
Dies hatte wiederum zur Folge, dass immer wieder billige
japanische und koreanische Maschinen nach Europa geliefert wurden, insbesondere nach Irland, in die Niederlande und nach Großbritannien. Viele dieser Baumaschinen erfüllten die europäischen Kriterien für CE-Zeichen
nicht, also die Garantie, dass die Maschinen tatsächlich
den strengen Sicherheits- und Umweltbestimmungen
der EU entsprechen.
Trotz ihrer mangelnden Konformität wurden diese
Baumaschinen in großen Mengen nach Europa eingeführt. Offiziellen Angaben zufolge wurden 1999 zum
Beispiel allein nach Großbritannien etwa 3000 nicht
konforme Hydraulikbagger mit einem Wert von umgerechnet 220 Millionen Euro (regulärer Marktpreis) exportiert.
Das Problem nicht konformer Baumaschinen besteht
weiterhin. 2007 wurden sie von Häfen in China, Japan
und Korea aus mit dem Ziel EU verschifft. Sie tragen
zwar in vielen Fällen bekannte Markennamen, sind aber
dennoch nicht für den europäischen Markt konzipiert
oder gefertigt worden. Deshalb entsprechen sie den
strengen europäischen Sicherheits- und Umweltbestimmungen nicht und tragen auch kein legitim angebrachtes CE-Zeichen.
Auch häufen sich Beschwerden über nicht konforme
Arbeitsbühnen – insbesondere aus Japan. Hier wird
häufig schon mit betrügerischer Absicht gehandelt. Die
Geräte – meistens ältere Baujahre – werden als „Ersatzteilträger“ verkauft, um somit eine CE Zertifizierung zu
umgehen. Hier sind die Käufer doppelt betrogen. Sie
dürfen die Geräte nicht einsetzen und haben große Probleme, das Geld vom Händler zurück zu erlangen.
Dass das Problem mit nicht konformen Importen
weiterhin akut ist, deutet auf Unzulänglichkeiten in
der europäischen Marktüberwachung – bei Ressourcen
ebenso wie bei der Struktur – hin. Da es keine wirksame
18
Kontrolle bzw. Überwachung gibt, sobald sich die Maschinen in der EU befinden, liegt der Schluss nahe, dass
Konformität nur durch eine rigorose Inspektion am Eintrittspunkt nach Europa sichergestellt werden kann.
Anforderungen
In Europa eingesetzte Baumaschinen müssen einer Reihe
von Gesetzen entsprechen. Diese sorgen dafür, dass die
Maschinen eine sichere Arbeitsumgebung bieten und
weder für Bauarbeiter noch für die Öffentlichkeit eine
Gefahr darstellen. Des Weiteren stellen die Gesetze sicher, dass die negativen Auswirkungen auf die Umwelt
sowie die generelle Belästigung durch die Maschinennutzung so gering wie möglich ausfallen.
Die wichtigsten Direktiven, denen Baumaschinen
entsprechen müssen, regeln Maschinensicherheit, Lärmund Schwingungsentwicklung, Abgasemissionen sowie
elektromagnetische Verträglichkeit.
Selbstverständlich ist die Einhaltung der Vorschriften
mit Kosten verbunden. Die Erfüllung der Richtlinie zu
Geräuschemissionen kostete britische Hersteller zum
Beispiel geschätzte 25,9 Millionen Euro – das entspricht
pro Erdbaumaschine einem Preisaufschlag von 5%
bis 8%. Die Einhaltung der Abgasrichtlinie kostet laut
Schätzungen etwa 750 Euro pro Maschine, die der Maschinenrichtlinie sogar etwa 2200 Euro.
Hersteller, die auf legitime Weise Baumaschinen in
die EU exportieren, müssen diese Kosten tragen, während gleichzeitig die mangelhafte Marktüberwachung
den Import von nicht konformen Maschinen möglich
macht – der Wettbewerb wird verzerrt und ehrliche Unternehmen werden durch illegale Produkte geschädigt.
Vorteile der Konformität
Doch diese Kosten, die letzten Endes an den Kunden
weitergegeben werden, machen vielleicht klar, warum
billigere, nicht konforme Maschinen für manche Ver-
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
tragsnehmer und Mietunternehmen attraktiv sind.
Gleichzeitig machen sie aber auch ihre Unzulänglichkeiten deutlich.
Der Einsatz „billiger“ nicht konformer Maschinen
kann sich als Sparen am falschen Fleck erweisen, ja
sogar als teurer Fehler. Solche Geräte sind wahrscheinlich durch keine Gewährleistung abgedeckt und werden
von keinem Händler vor Ort betreut. Die Beschaffung
von Ersatzteilen kann sich als schwierig entpuppen, da
die Hersteller häufig Komponenten von Zulieferern aus
verschiedenen Regionen der Welt besorgen. Auch die
Versicherung nicht konformer Maschinen kann zum
Problem werden, und es könnten gewaltige Haftungsforderungen entstehen, wenn derartige Geräte in einen
Unfall verwickelt sind.
Käufer sollten außerdem auf der Hut sein, um nicht
versehentlich eine nicht konforme Maschine zu erwerben. Im Normalfall weist das CE-Zeichen auf die Konformität hin, doch ist das ja nichts anderes als eine kleine
Metallplakette, die sich leicht fälschen lässt. Der eindeutige Konformitätsnachweis ist die Konformitätserklärung
des Herstellers.
Das Vorhandensein dieses Dokuments ist nicht
immer einfach zu überprüfen. Es gibt aber viele verräterische Anzeichen, die einen potentiellen Käufer (oder
einen Sicherheitsinspektor) aufmerksam werden lassen
sollten. Eine CE-Plakette in einer nicht-europäischen
Sprache oder mit Rechtschreibfehlern ist ein eindeutiger
Hinweis, ebenso wie Aufkleber, Plaketten oder Betriebshandbücher in nicht-europäischen Sprachen. Das Betriebshandbuch muss sich auch eindeutig auf das vorhandene Maschinenmodell beziehen.
Weitere verräterische Anzeichen sind unter anderem
das offensichtliche Fehlen von Schalldämmungs­paketen,
Sitze minderer Qualität (nicht gefedert), falsche oder
fehlende Warnleuchten, nicht genügend Spiegel für
eine Rundumsicht um die Kabine und das Fehlen von
rutschfestem Material auf den Arbeitsbühnen. Besonders bei Baggern fehlen bei nicht konformen Maschinen
häufig mehrere wichtige Sicherheitsmerkmale. Dabei
handelt es sich um Rückschlagventile an den Auslegerzylindern, eine Überlastwarnung in der Kabine sowie ein
Diagramm zur Tragfähigkeit in der Kabine.
Kontrolle
Nicht konforme Maschinen sollten schon anhand einer
kurzen Inspektion einfach zu erkennen sein, doch eine
konsequente Überprüfung ist aufgrund der Millionen
von aktiven Baustellen in den EU-Mitgliedsstaaten in
der Praxis fast unmöglich. Alleine die Tatsache, dass 10
Jahre nach der Asienkrise nicht konforme Importe weiterhin ein Problem darstellen, zeigt schon das Versagen
dieses Verfahrens.
Die CECE ist der Ansicht, dass eine Lösung nur durch
eine Konzentration auf Häfen herbeigeführt werden
kann. Maschinen müssten am Eintrittspunkt in die EU
überprüft werden. Wenn der Importeur nicht nachweisen kann, dass die Maschinen allen relevanten Gesetzen
entsprechen, müssten sie im Hafen verbleiben.
Ausbildung
Berufsgenossenschaftlicher
Grundsatz
Während der BBI Tagung in Bad Arolsen wurde durch Herrn Trabold von der
­Großhandels- und Lagereiberufsgenossenschaft der neue Grundsatz zur „Ausbildung
und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen“ als Entwurf vorstellt.
IPAF begrüßt den neuen Grundsatz, der für mehr Sicher­
heit auf Arbeits- und Baustellen sorgen wird. Dieser beschreibt, welchen Inhalt eine Schulung haben sollte, wie
sie durchgeführt und abgeschlossen werden soll.
Im Einzelnen werden im Theoretischen Teil
Themen wie
¬ Anforderungen an den Bediener
¬ Rechtliche Grundlagen und Regeln der Technik
¬ Aufbau, Funktion und Einsatzmöglichkeit verschiedener Bauarten
¬ Betrieb allgemein
¬ Übernahme und Transport der Maschine
¬ Aufstellung / Inbetriebnahme der Maschine am
Arbeitsort
¬ Arbeiten mit der Maschine
¬ Täglicher Check
¬ Unfallgeschehen
¬ Sondereinsätze
und im Praktischen Teil Themen wie
¬ Einweisung an einer Hubarbeitsbühne
¬ Arbeitstägliche Sicht- und Funktionsprüfung
¬ Standsicherer Aufbau
¬ Standsicheres Verfahren
¬ Einüben der Steuerungsfunktionen
¬ Einüben des Notablass
geschult.
Sowohl die theoretische als auch praktische Schulung
schließen mit einer Prüfung ab, wobei die theoretische
Prüfung einen Fragenkatalog von 25 Fragen umfassen sollte. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über
20
die Teilnahme und das Ergebnis der Abschlussprüfung.
Dieses Zertifikat soll für die Bauarten ausgestellt werden, an denen die Ausbildung erfolgte. Eine ergänzende
Ausbildung sollte erfolgen, wenn der Bediener auf anderen Bauarten von Hubarbeitsbühnen eingesetzt werden soll.
Auch bei der Qualifikation der Trainer gilt dieser
Grundsatz. So soll der Trainer über eine ausreichend
fachliche Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit
Hubarbeitsbühnen verfügen. Neben Kenntnissen in
den staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und Regeln der Technik soll der Trainer auch über eine längere Zeit praktische Erfahrungen
im Umgang mit Hubarbeitsbühnen gesammelt haben.
Auch muss er Ausbildungskonzepte vermitteln und eine
Gruppe durch einen Lehrgang führen können.
Herr Trabold wies darauf hin, dass dieses noch keine
endgültige Fassung sei und Anregungen willkommen
sind. Dieser Grundsatz führt nicht zu einer allgemeinen
Schulungsverpflichtung, sondern soll Unternehmern
eine Entscheidungshilfe sein, wie sie ihre Mitarbeiter
richtig und BG konform ausbilden.
Mit diesem Schritt wird der Sinn und die Notwendigkeit einer qualifizierten Schulung auch von Seiten der
BG jetzt besser deutlich gemacht. Die komplette Version
des Grundsatzes finden Sie unter
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Die von den IPAF Schulungszentren durchgeführten
Schulungen entsprechen diesen Anforderungen, gehen
in Teilen darüber hinaus und sind nicht nur in Deutschland, sondern durch Kompatibilität mit der ISO 18878
international anerkannt.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Hubarbeitsbühnen
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Tel: +41 (0)61 225 4407 basel@ipaf.org
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Tel: +31 (0)6 3042 1042 benelux@ipaf.org
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Tél: +33 (0)1 30 99 16 68 france@ipaf.org
IPAF-Italia
Tel: +39 02 93581873 italia@ipaf.org
IPAF-España
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Schulung
Der Unterschied zwischen
Unterweisung und Einweisung
Eine Unterweisung ist die Schulung von Mitarbeitern im ­sicheren Umgang mit ihren
Arbeitsmitteln. Diese können z.B. Anlagen oder Arbeitsmaschinen sein. Hierbei müssen
arbeitsschutzrechtliche Punkte sowie eventuelle Gefährdungen und Verhaltensweisen
bei bestimmten Arbeitsweisen oder Störungen durch das Arbeitsmittel, die Anlage oder
Arbeitsmaschine vermittelt werden.
Die Unterweisung
Beispiele:
Eine Unterweisung ist keine Einweisung auf ein Produkt,
sondern eine ausführliche Sicherheitsschulung zum Arbeitsumfeld einer Tätigkeit oder Produktgruppe (z.B.
Minikran, Arbeitsbühne, Teleskoplader). Sie behandelt
die sicherheitstechnischen und gesundheitlichen Anforderungen gemäß den aktuellen gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen.
Die Unterweisung muss regelmäßig wiederholt werden. Diese ist spätestens nach 12 Monaten gesetzlich erforderlich. Kann der Unternehmer dies aus bestimmten
Gründen nicht selber durchführen, hat er entsprechend
fach- und sachkundiges Schulungspersonal (extern) mit
dieser Aufgabe zu beauftragen. Die Unterweisung ist
schriftlich zu dokumentieren. Eine durchgeführte Bedienerschulung muss mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Mit der bestandenen Prüfung wird dem Bediener
die Befähigung zum Führen einer Maschine schriftlich
bescheinigt (­ Befähigungsnachweis).
Ein Kunde leiht sich beim Arbeitsbühnenvermieter
eine Hubarbeitsbühne aus. Der Arbeitsbühnenvermieter kann seinen Kunden bei Bedarf auf die
Maschine hin einweisen, für die Unterweisung und
Einweisung ist der Mietkunde (für seine eigenen
Mitarbeiter) selbst verantwortlich. Macht er dies
nicht, handelt er mindestens fahrlässig.
Ein Befähigungsnachweis (Schulungsnachweis) ist
für Maschinen, Geräte und Arbeitsausführungen
zwingend vorgeschrieben. Dies sind z.B.: Hub­
arbeitsbühnen, Tele­skoplader, Flurförderfahrzeuge,
Lkw-Ladekrane, Minikrane, Mobilkrane, Radlader,
Buschholzhacker, Motorkettensäge, Ladungs­
sicherung, Trennschleifgeräte usw.
Gesetzliche Grundlage für einen Befähigungsnachweis: § 9 BetrSichV, §§ 12+14 ArbSchG, § 6 AMBV,
§ 4 GUV-V A1, §§ 4 + 7 BGV A1, § 81 Betriebsverfassungsgesetz.
Die Einweisung
Die Einweisung erfolgt meistens zuerst und ist eine anschließende Zusatzausbildung nach der durchgeführten
Unterweisung durch den Unternehmer oder seines Beauftragten, bezogen auf eine festgelegte Geräte- oder
Maschinentype, z.B. Arbeitsbühne UpRight AB 38 usw.
Es müssen produktspezifische Punkte und Unterschiede
bezüglich Sicherheit und Anwendung (z.B. Schalterfunktionen) speziell für diese Arbeitsbühne hin angesprochen und vermittelt werden.
22
Ein Hersteller verkauft z.B. eine Arbeitsbühne, seine
Verkäufer und Techniker müssen auf dieses Gerät
hin vorschriftsmäßig durch einen Fachausbilder
unterwiesen und eingewiesen werden. Kann der
Hersteller seinen Verkäufer / Techniker nicht die
offizielle Befähigung zum Führen der Arbeitsbühne ausstellen, muss auch er hierfür einen externen
Ausbilder beauftragen.
Ein Endkunde kauft beim Hersteller/Händler
z.B. eine Arbeitsbühne. Der Endkunde ist gemäß
BetrSichV verpflichtet, seine Beschäftigten auf die
entsprechende Maschine hin ausbilden zu lassen.
Der Bediener benötigt immer eine Befähigung
zum Führen der Arbeitsbühne. Kann der Endkunde
(Unternehmer) dies nicht selbst durchführen, muss
er externe Fachkräfte zur Ausbildung der eigenen
Mitarbeiter (Beschäftigten) heranziehen. Dies gilt
auch für die Einweisung an der Maschine. Im Regelfall übernimmt diese Aufgabe der Hersteller.
Wer darf Bediener ausbilden?
Alle Unternehmen sind gehalten, nur fachlich,
­päda­gogisch und menschlich geeignete Personen mit
der Ausbildung seiner Mitarbeiter zu beauftragen. Der
Ausbilder sollte mind. 24 Jahre alt sein und ausreichend
Erfahrung im Umgang und im Einsatz mit den Geräten
haben, für die er die Personen ausbildet. Die optimale
Qualifikation ist eine Ausbildung als Meister, Techniker, Ingenieur oder Fachkraft für Arbeitssicherheit. Der
Unternehmer bzw. sein dafür Beauftragter muss bei
der Auswahl sorgfältig vorgehen, will er sich im Falle
eines Unfalls dem Vorwurf einer Sorgfaltspflichtverletzung und somit einer fahrlässigen Handlungsweise aus­
setzen. Er haftet für den eingetretenen Schaden durch
­Kostenerstattung bis hin zu einem Strafverfahren.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
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Diagnosehilfe und der Ergonomie des Führerstandees.
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Unfallverhütung
Routine als
Sicherheitsrisiko
Menschen bringen sich und andere in Gefahr, gerade
wenn sie meinen, eine Handlung oder Tätigkeit sicher
zu beherrschen. Gesetzliche und gesetzesähnliche Vorschriften oder Empfehlungen wie Normen oder berufsgenossenschaftliche Hinweise versuchen, das Risiko
einzugrenzen oder zu minimieren. Die Praxis und das
konkrete Unfallgeschehen speziell im Sektor „Leiterund Absturzunfälle aus der Höhe“ zeigt allerdings, dass
dies nur mit begrenztem Erfolg geschieht. So weist die
Statistik allein für das Jahr 2003 27.724 Leiterunfälle
als meldepflichtige Unfälle auf, bei denen 2.486 Unfallrenten zugesprochen wurden. Es ergeben sich daraus
etwa 125 Unfälle mit oder durch Leitern pro Tag (bei
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220
Arbeitstagen
jährlich). Mit einem
Anteil der Rentenfälle von 8,9% liegen die Leiterunfälle hinsichtlich ihrer
Schwere noch deutlich vor den Straßenverkehrsunfällen, bei
denen der Anteil der
Rentenfälle nur 4,4%
beträgt.
Schulung hilft,
das Bewußtsein zu schärfen
Die Gefahr, auch bei geringen Absturzhöhen schwer zu
verunglücken, wird meist dramatisch unterschätzt, das
zeigen die Daten der Berufsgenossenschaften. So liegt
die Sterblichkeitsrate auch bei Abstürzen von unter 3 m
Höhe bei fast 17%, bei 5–10 m steigt sie auf nahezu
40%. Zur Verwendung von Leitern statt geeigneter Höhenzugangsmittel wie Personenlifte oder Hubarbeitsbühnen lassen sich folgende Thesen formulieren:
¬ Eine Leiter ist zum Auf- und Absteigen und nicht
zum Arbeiten.
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24
Regelungen, die besagen, dass Instand- und Unterhaltsarbeiten in „geringfügigem Ausmaß“ auch von Leitern
aus durchgeführt werden können, sind hier kontraproduktiv und erhöhen das Sicherheitsrisiko der Beschäftigten. Schulungen und Trainings, wie sie die IPAF organisiert und durchführt, schärfen das Bewußtsein für
Sicherheitsrisiken bei Arbeiten in der Höhe. So eine
Schulung lässt sich als Teamevent gestalten, bei dem die
leitenden Mitarbeiter mit gutem Beispiel voran gehen
und ist so auch eine Mitarbeiterbindungsmaßnahme.
Eine Schulung ist gut investierte Zeit in Gesundheit und
Leben, denn Krankenstandstage sind teuer!
Nach einem Vortrag von Kai Schliephake,
Geschäftsführer JLG Deutschland GmbH, am Tag der
Arbeitsbühnensicherheit 2007 in Frankfurt/Main.
www.tagung-tabs.de
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Greg Pickens – fotolia.com
Routine, also die Ausübung eines sich ständig wiederholenden Vorgangs, kann zu einem gefährlichen Sicherheitsrisiko in der täglichen Arbeit werden. Routine ist oft verbunden mit einem nachlassenden Bewußtsein für eine potentiell
vorhandene ­Gefährdung von Personen oder Gütern. In ihren
Auswirkungen und Folgenschwere ist sie besonders fatal im
Bereich Verkehr (wie Schienen, Straßen- oder Luftverkehr)
oder auch auf Baustellen.
Recht
Unfall bei UVV-Prüfung
Ein Rechtsfall aus der Praxis, geschildert von Dr. Reinhard Möller
Der Fall
So entschied das Oberlandesgericht:
Bei der jährlich durchzuführenden Kranprüfung nach
den Unfallverhütungsvorschriften BGVD 6 § 26.1 kam
es zu einem schweren Unfall, über dessen Folgen das
Oberlandesgericht Karlsruhe zu entscheiden hatte. In
dem Urteil vom 22.03.2007 ging es um die Frage, ob der
Hersteller oder der mit der Prüfung beauftragte Kransachverständige für Schäden verantwortlich ist, die bei
diesem Unfall entstanden sind. Das Oberlandesgericht
hatte über folgenden Sachverhalt zu entscheiden:
Der Betreiber eines Mobilkrans mit Hubarbeitsbühne
beauftragte einen Kransachverständigen mit der Durchführung der jährlichen Prüfung nach den Unfallverhütungsvorschriften (BGVD 6 § 26.1).
Für die Hubarbeitsbühne lag eine EG-Konformitätserklärung gemäß Anhang V der Maschinenrichtlinie vor,
in der der Hersteller bestätigt, dass die Konstruktion und
Herstellung der Maschine nach den gültigen Regeln der
Technik erfolgt ist und die grundlegenden Sicherheitsund Gesundheitsanforderungen nach Anhang I der EGMaschinenrichtlinie eingehalten werden.
Der Kransachverständige führte zunächst eine Funktionsprüfung ohne Last durch. Er teleskopierte den Ausleger bis zur Endstellung. In der Bedienungsanleitung
des Herstellers war beschrieben, dass bei Erreichen der
Entstellung ein Signalton ertönt. Obwohl dieser Signalton nicht ertönte, setzte der Sachverständige die Prüfung mit angehängter Prüflast fort. Dabei kam es zum
Einknicken des ersten Teleskopstücks direkt am Übergang zum Ausleger-Anlenkstück. Der Alu-Teleskopausleger konnte danach nicht mehr eingefahren werden.
Um Schäden für eine nahegelegene Bahnlinie auf der
einen und eine Bundesstraße auf der anderen Seite zu
vermeiden, musste der eingeknickte Teleskopausleger
durch vollständiges Abknicken kontrolliert umgestürzt
werden. Die ausgefahrenen Teleskopstücke des Krans
wurden dabei total beschädigt.
Der vom Gericht bestellte Sachverständige stellte
als Ursache des Unfalls fest, dass die Teleskopendstellung vom Kransachverständigen unbemerkt überfahren
wurde. Ein zwangsbetätigter Teleskopierendschalter
war vom Hersteller konstruktiv nicht vorgesehen. Der
für Hubarbeitsbühnen vorgeschriebene zusätzliche unabhängige Bewegungsendbegrenzer war nicht vorhanden. Es gab lediglich einen nicht zwangsbetätigten Tele­
skopierendschalter, der einen Warnton auslösen sollte.
Dieser Teleskopierendschalter funktionierte im Schadensfall nicht.
Der Kranhersteller war der Meinung, der Sachverständige hätte die Prüfung bei Nichtertönen des Signaltons abbrechen müssen und den Schaden dadurch
vermeiden können. Der Kransachverständige war der
Meinung, er habe sich auf die Einhaltung der geltenden
Sicherheitsvorschriften verlassen dürfen, insbesondere
weil eine EG-Konformitätserklärung des Herstellers für
den Betrieb mit Hubarbeitsbühne vorgelegen hat.
Für Krane mit Hubarbeitsbühnen ist nach DIN EN
280 (fahrbare Hubarbeitsbühnen) und DIN EN 13000
(Krane-Fahrzeugkrane) neben einem zwangsbetätigten
Teleskopierendschalter ein unabhängiger zweiter Bewegungsendbegrenzer vorgeschrieben. Ein einzelner
Schalter zum Abschalten der gefahrbringenden Bewegung erfüllt auch in Verbindung mit einem Warnsignal
diese Anforderungen nicht.
Ein Kransachverständiger, der nur einen Funktionstest nach den UVV-Vorschriften auszuführen hat, darf
sich darauf verlassen, dass die zwingend vorgeschriebenen konstruktiven Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine
EG-Konformitätserklärung, wie für Hubarbeitsbühnen
vorgeschrieben, die Einhaltung dieser Sicherheitsvorschriften bestätigt. Deshalb durfte der Sachverständige
die Prüfung fortsetzen, obwohl der Signalton nicht ertönte. Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn in
der Betriebsanleitung unmissverständlich darauf hingewiesen worden wäre, dass beim Ausbleiben des Signaltons die Gefahr eines Bauteilsversagen besteht, die den
weiteren Betrieb des Krans ausschließt.
Deshalb musste in dem vom Oberlandesgericht
Karlsruhe entschiedenen Fall der Kranhersteller, der für
die konstruktiven Sicherheitsmängel verantwortlich war,
alleine für die entstandenen Schäden aufkommen.
Dr. Reinhard Möller, Partner der Kanzlei Bartsch und
Partner, Karlsruhe
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Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
25
Schulung
Neue IPAF-Kategorien
Was bedeuten sie für Bediener und Baustellenleiter?
Im Jahr 2008 kommen im IPAF-Schulungsprogramm die neuen Kategorien von mobilen
Hubarbeitsbühnen zum Einsatz. Dieser Artikel erläutert die Änderungen und analysiert
deren Bedeutung für die Inhaber von PAL Cards.
Ab März 2008 gelten die neuen Kategorien für alle
IPAF-Schulungen. Die Änderung der Kategorien betrifft
keine bereits durchgeführten Schulungen, und bestehende PAL Cards (Powered Access Licences) behalten
ihre jeweilige Gültigkeit.
Wesentlich für das Verständnis der neuen Kategorien
ist der Aspekt, ob sich die Plattform der Arbeitsbühne
einfach vertikal nach oben und unten bewegt (Gruppe a) oder ob sie sich horizontal vom Basisgerät wegbewegen (seitliche Reichweite) kann (Gruppe b). [Technisch ausgedrückt gehören mobile Hubarbeitsbühnen,
bei denen nach Angaben des Herstellers die vertikale
Projektion des Flächenmittelpunkts der Plattform bei
maximaler Chassisneigung immer innerhalb der Kipp­
linien liegt, zur Gruppe a. Alle sonstigen mobilen Hubarbeitsbühnen gehören zur Gruppe b.]
Der nächste zu bedenkende Aspekt dreht sich darum,
ob die mobile Hubarbeitsbühne mit angehobener Plattform verfahren werden kann.
> Mobile Hubarbeitsbühnen, die mit angehobener
Plattform nicht verfahren werden können – d. h. das
Verfahren ist nur erlaubt mit der mobilen Hubarbeitsbühne in Transportstellung – gleich Typ 1.
Poster mit einer
Darstellung
der Kategorien
erhalten Sie von
IPAF. Rufen Sie
unter +49 (0)421
6260 310 an
oder schicken
Sie eine E-Mail
an deutschland@
ipaf.org
> Mobile Hubarbeitsbühnen, die mit angehobener
Arbeitsbühne verfahren werden können und vom
Chassis aus gesteuert werden – gleich Typ 2.
> Mobile Hubarbeitsbühnen, die mit angehobener
Arbeitsbühne verfahren werden können, doch von
der Plattform aus gesteuert werden – gleich Typ 3.
Die Klassifizierung von Maschinen richtet sich danach,
wie sie diesen Eigenschaften entsprechen. Es gilt:
„Es gibt eine Viertelmillion gültiger PAL Cards. Die
Schulungen, die deren Inhaber erhalten haben, sind
ausgezeichnet und haben weiterhin Gültigkeit“, sagt
der internationale Schulungsmanager der IPAF Rupert
Douglas-Jones. „Sie wurden anhand eines hochwertigen Programmes geschult, das international zertifiziert
ist. Die Änderung der Kategorien stellt eine Neuklassifizierung dar, mit der wir in unseren Schulungen gezielter
Schwerpunkte setzen können. Inhaber von PAL Cards
müssen ihre Karten nicht ändern lassen.“
Die IPAF hat die Kategorien in ihrem Schulungsprogramm überarbeitet in der Bestrebung, sie an die internationalen Normen prEN 280 und ISO/DIS 16368
anzugleichen. Diese Normen regeln Konstruktion und
Fertigung von Hubarbeitsbühnen weltweit.
26
3a = Mobil Vertikal
Hierbei handelt es sich um von der Plattform
verfahrbare mobile Hubarbeitsbühnen, die sich nur
vertikal nach oben und unten bewegen können.
3b = Mobil Boom
Das sind der Plattform verfahrbare mobile Hubarbeitsbühnen mit seitlicher Reichweite.
1a = Statisch Vertikal
Hierbei handelt es sich um statische, nur in Transportstellung verfahrbare mobile Hubarbeitsbühnen,
die sich nur vertikal nach oben und unten bewegen
können.
1b = Statisch Boom
Das sind statische, nur in Transportstellung verfahrbare mobile Hubarbeitsbühnen mit seitlicher
Reichweite.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
„Statisch Boom (1b) ist wahrscheinlich die größte Kategorie“, schätzt Douglas-Jones. „Alle Lkw-Hubarbeitsbühnen, Geräte mit Auslegerstützen und Anhängerarbeitsbühnenmodelle gehören dazu. Sondermaschinen
sind selten. Sie sind manchmal auf Flughäfen zu beobachten. Mobil Vertikal (3a) und Mobil Boom (3b) sind
auf Baustellen die gängigsten Geräte und umfassen
Scherenarbeitsbühnen sowie selbstfahrende Teleskoparbeitsbühnen.“
PAL Card-Inhaber, die Ersatz für verlorene Karten
benötigen, erhalten Duplikate mit den ursprünglichen
Kategorien, in denen sie geschult wurden, da die auf
der PAL Card dargestellten Kategorien die erhaltene
Schulung darstellen. Wer ab 2008 eine Neuschulung
oder eine Aufstufung absolviert, erhält Karten mit den
neuen Kategorien.
Baustellenleiter können die Gültigkeit von PAL Cards
prüfen, indem sie beim IPAF-Büro anfragen oder die
häufig gestellten Fragen zu den IPAF-Kategorien unter
www.ipaf.org/de lesen.
„Die absolvierten Schulungen behalten ihre Gültigkeit“,
unterstreicht Douglas-Jones. „Die IPAF hat die Kategorien überarbeitet, damit die Schulungen weiterhin
international gängigen optimalen Arbeitsweisen entsprechen.“
Neue IPAF-Kategorien Abkürzung Alte IPAF-Kategorien
Statisch Vertikal
1a
SenkrechtPersonenlifte (statisch)
Statisch Boom
1b
Anhängerarbeitsbühnen,
Lkw-Arbeitsbühnen
Mobil Vertikal
3a
Scherenarbeitsbühnen
und Senkrecht-Personenlifte (verfahrbar)
Mobil Boom
3b
Selbstfahrende
Teleskop- und Gelenkteleskoparbeitsbühnen
Sondermaschinen
Sondergeräte
SPECIAL
Die folgenden Kurse sind für den
deutschsprachigen Raum in Vorbereitung:
>
>
>
>
>
>
Mastkletterarbeitsbühnen (MC)
Isolierte Hubarbeitsbühnen (IAD)
Telehandler-Arbeitsbühnen – Integriert (TPI)
Einsatz von Sicherheitsgeschirr und deren
Inspektion (H)
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Wir haben ca. 85 Arbeitsbühnen in unserem
­Mietprogramm. Folgende Arbeitsbühnen stehen Ihnen zur
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Wir bemühen uns jedoch, auch Sonderwünsche zu erfüllen.
Weiterhin bieten wir Ihnen:
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– IPAF geschultes Einweiserpersonal
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– UVV-Prüfungen nach BGR 260/500
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Sicherheit
Trainer stellen sich vor
Nach IPAF-Standard ausgebildete und anerkannte Trainer bilden die wichtige Schnittstelle zwischen der Organisation und der Praxis. Die Schulung von Einweisern und
Bedienern ist immer nur so gut und wirksam, wie diese Trainer ihr Wissen um
­Unfallverhütung und Sicherheit allgemein weitergeben können. Trainer kommen aus
den verschiedensten Bereichen und sind an unterschiedlichsten Stellen tätig. Nach­
folgend ­stellen wir Ihnen, stellvertretend für viele andere, einige Trainer aus einzelnen
­Regionen in einem Kurzportrait vor.
Menschen im Umgang mit
­Arbeitsbühnen sensibilisieren
Ursula Uster und Daniel Neff bei einer Notfall-Abseilübung
Schulungen in einer firmenunabhängigen Ausbildungsstätte in der Schweiz
Daniel Neff, AzAs: Eines der wenigen nicht firmen- oder
fabrikatsgebundenen Ausbildungszentren für Flurförderzeuge und Arbeitsbühnen, das Ausbildungszentrum
für Arbeitssicherheit (AzAs), befindet sich in Rüthi im
Schweizer Kanton St. Gallen. Als IPAF-Trainer zertifiziert sind hier Ursula Uster und Daniel Neff (auf dem
Bild bei einer Notfall-Abseilübung). Die AzAs wird von
entsprechenden Organisationen und staatlichen/kantonalen Stellen wie SQS, Suva, ISO, EDUQUA anerkannt.
Die AzAs ist die einzige private Ausbildungsstätte in der
Schweiz, die Flurförderzeuge, Hebegeräte (Teleskopstapler) und Hubarbeitsbühnenausbildung aus einer
Hand anbietet.
Das Kerngeschäft der AzAs GmbH sind Schulungen
und Kurse für Arbeitssicherheit, die Absolventen und
Teilnehmer kommen aus der ganzen Schweiz.
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28
Die Hert Arbeitsbühnen Vermietung
GmbH wurde 1991 in Saarwellingen im
Saarland gegründet. Zuerst als Einzelfirma
mit der Inhaberin Sandra Hert, die sich mit
der Vermietung von Arbeitsbühnen mit 13
mehr oder weniger alten Arbeitsbühnen
beschäftigte. Zum Januar 1999 erfolgte die Umfirmierung zur GmbH und David Hert kam als Geschäftsführer
hinzu. Nach „Hochs“ und „Tiefs“, die das Geschäft so
mit sich bringt, hat man sich mittlerweile auf ca. 80 Arbeitsbühnen im Mietpark gesteigert und sich rund um
das Saarland einen guten Namen gemacht. Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Freundlichkeit im Umgang mit
Kunden und Mitarbeitern stehen an erster Stelle. Aus
diesem Grunde hat man sich 2007 entschieden, IPAFMitglied und Schulungszentrum zu werden. Hert hat
vier Trainer ausbilden lassen (Sandra Hert, Oliver Asdecker, David Hert und Alessandro Anzalone), weitere
Mitarbeiter wurden sofort zum Einweiser geschult.
Man freut sich nach eigenen Angaben auf jede Schulung, mit denen immer mehr Menschen im Umgang mit
Arbeitsbühnen sensibilisiert werden können.
Eine genormte und allseits anerkannte
Ausbildung bieten
Dipl.-Ing. (FH) Matthias Müller bildet
bereits seit 2003 Trainer für besondere
Arbeitsmittel wie Flurförderzeuge, Krane,
Hubarbeitsbühnen, Motorkettensäge usw.
aus. Er ist Bau- und Sicherheitsingenieur
und im Bereich Arbeitsschutz (Fachkraft
für Arbeitssicherheit, SiGeKo auf Baustellen). 2004 startete Herr Müller mit IPAF bei Shell Oil in Köln. Bereits die
erste Ausbildung war erfolgreich und hat ihn von IPAF
überzeugt. Seit diesem Zeitpunkt bildet er regelmäßig
Bediener, Einweiser und seit 2007 auch IPAF Trainer
aus. 2007 wurde Matthias Müller von IPAF zum Senior
Trainer ernannt und führt gemeinsam mit Reinhard Willenbrock Audits der IPAF Schulungszentren durch. Für
größere Schulungen stehen ihm ausgebildete Trainer
aus dem eigenen Hause zur Seite. Die genormte und
allseits anerkannte Ausbildung ist seiner Meinung nach
nur einer der Gründe, die für IPAF sprechen. Der starke
Partner IPAF ist Hilfe und Unterstützung.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Geschulte Bediener mindern das
Unfallrisiko
Roland Jäkel, (geb.1955) ist gelernter Maschinenbauingenieur und seit 1991 in der
Arbeitsbühnenbranche tätig. Von 1991
bis 2001 verantwortete er einen Servicebetrieb für die Rothlehner Arbeitsbühnen GmbH für Sachsen, Sachsen-Anhalt,
Thüringen und Brandenburg. 2001 wurde von ihm die
komplette Serviceabteilung der Rothlehner Arbeitsbühnen übernommen. Jäkel ist seit 2005 Mitglied der IPAF,
pflegt seit jeher eine enge Zusammenarbeit mit der Maschinenbau- und Metallberufsgenossenschaft und hält
Vorträge zum sicheren Umgang mit Hubarbeitsbühnen.
Sein Anliegen ist, nicht nur für technische Sicherheit der Bühnen zu sorgen, sondern auch für geschulte
­Bediener und somit das Unfallrisiko zu mindern.
Eines der Highlights war die Schulung der Haustechniker im Bundeskanzleramt in Berlin auf einer Falcon
Spider FS 290. Schulungszentrum der Firma Lift-Manager ist die Betriebsstätte Massing in Niederbayern.
Lift-Manager hat zur Zeit zwei Trainer; gemeinsam mit
Frank Eckstein werden die IPAF-Schulungen organisiert
und durchgeführt.
Schulungen auch in englischer Sprache
Wolfgang Klein (geb. 1954) ist als nautischer Offizier / Kapitän AG (auf großer
Fahrt) bis 1987 zur See gefahren. Nach
einer Umschulung auf BWL fing er 1991
bei der Firma Litra als kaufmännischer Angestellter an und kam 1999 zu JLG England,
Manchester. Dort absolvierte er seine IPAF Ausbildung.
1999 hat er die IPAF Trainer-Lizenz erhalten; JLG-Litra
wurde als erstes IPAF-Schulungscenter in Deutschland
anerkannt. Die Akzeptanz der IPAF Ausbildung für Bediener nahm hier in den folgenden Jahren nach seinen
Aussagen zunächst nur langsam zu.
Seit Ende seiner Tätigkeit bei JLG-Deutschland ist
er bei der hytec Arbeitsbühnen Vermietungs GmbH,
Bremen. Dort wurde 2006 auch ein Schulungscenter
gegründet. Durch die guten Englischkenntnisse führt
er auch Schulungen in englischer Sprache durch, vornehmlich bei Airbus UK im Werk Hamburg.
Die
Vermiet-
Profis
Beste Qualität für den Kunden
Dieter Stebler, (geb. 1966) ist bei der
UP AG seit 2001 als Geschäftsführer der
Niederlassung Sissach tätig. Seit 2007 ist
er auch IPAF Trainer und verantwortlich für
die Schulungen der UP AG Schweiz.
Das Unternehmen ist seit fast 30 Jahren in der Arbeitsbühnenbranche in der ganzen Schweiz
tätig. Kernkompetenzen liegen in Vermietung, Verkauf
und Unterhalt von Arbeitsbühnen aller Art. Seit 2002
werden Schulungen nach IPAF-Standard durchgeführt,
weil man sich stets an den Bedürfnissen der Kunden orientiert und ihnen beste Qualität bieten will.
Über 110 Mietparks in Deutschland, Österreich,
in der Schweiz und Ungarn!
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Informationsmaterial zu.
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VDBUM
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+49 71 59 / 80 47 08-0
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+49 8 41 / 8 81 40 06-0
+49 8 41 / 8 81 40 06-476
+49 31 36 / 5 53 50-0
+49 31 36 / 5 53 50-9
Sauber in die Zukunft
Der Fortschritt geht weiter
Die Abgase von Dieselmotoren werden immer sauberer. Ab dem
Jahr 2011 erfolgt die weitere kontinuierliche Senkung der Schadstoffemissionen durch die Richtlinien EG Stufe 3B und EPA Tier 4.
Im Jahr 2014 folgt die EG Stufe 4 – ein weiterer großer Fortschritt
für eine saubere Umwelt. Es gibt diverse innovative Abgastechnologien, die der Zukunft gerecht werden und perfekt auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Die beiden gängigsten
Systeme stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:
Abgasrückführung
Ein gängiges System besteht aus der Kombination einer Common
Rail Einspritzung mit gekühlter Abgasrückführung und einem Partikelfilter. Damit wurde eine wirtschaftlich überzeugende Lösung für
die Richtlinien EG Stufe 3B und EPA Tier 4 erreicht. Die gekühlte
Abgasrückführung ermöglicht es, den Stickoxidanteil (NOx) innermotorisch auf extrem niedrige Werte zu reduzieren.
Zur Einhaltung der Partikelwerte kommt zusätzlich ein spezieller
­Katalysator zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Partikel­
abscheidesystem im Edelstahlschalldämpfer, das wartungs- und
verstopfungsfrei arbeitet und ohne zusätzlichen Betriebsstoff auskommt. Der Kataly­
sator bewirkt dabei
eine überproportionale Eliminierung der
Kleinstpartikel.
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Bei diesem Verfahren erfolgt die Reduktion der Stickstoffemission in
einem nachgeschalteten Keramik-Katalysator, dem SCR-Kat.
Notwendig hierfür ist ein Reduktionsmittel AdBlue, eine ungiftige und geruchlose Harnstofflösung. Sie wird in den Abgasstrom
eingesprüht und bewirkt dann im Katalysator die Umwandlung
der Stickoxide in Wasserdampf und elementaren Stickstoff – einen
­natürlichen Bestandteil der Luft. Diese Technologie erreicht eine
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IPAF International
IPAF Benelux maakt snelle
ontwikkeling door
Laten we maar zeggen dat 2005 en 2006 mooie en intensieve „zaai-jaren“
waren en dat 2007 een jaar was waarin het IPAF sneeuwbaleffect zichtbaar werd.
De verwachting is dan ook dat het sneeuwbal effect een inktvlek zal worden.
Een Engels spreekwoord zegt: „As you make your bed,
so you must lie in it .“
De Nederlandse vertaling van dit spreekwoord luidt:
„Wie zaait zal oogsten“, en niets is minder waar gelet op
de ontwikkelingen van IPAF binnen de Benelux.
Ontwikkelingen Benelux en continentaal Europa
Vanaf 2008 IPAF opleidingen in nieuwe categorieën
Natuurlijk kunnen de activiteiten van IPAF op het Europese continent, en dus ook in de Benelux, nog niet in de
schaduw staan van wat door de jaren heen door IPAF,
dus door haar leden, in de UK bereikt is. IPAF, opgericht
in 1983 als ledenfederatie binnen de hoogwerker branche, viert in 2008 haar 25 jarig bestaan en is inmiddels
op weg naar een nieuwe magische grens van 75.000
opleidingen per jaar nadat het jaar 2007 werd afgesloten met een totaal van 71.800 opgeleide cursisten. Een
stijging van ruim 15 % t.o.v. van het jaar 2006 toen
de teller op 62.300 stilstond. Als u daarbij bedenkt dat
IPAF in 1995 „slechts“ 5.000 cursisten opleidde dan
is daarmee de toon voor de verdere ontwikkeling van
IPAF ­activiteiten op het Europese continent duidelijk
gezet. De continentale IPAF activiteiten liggen nu op
het ­niveau van de UK in 1995 waarbij Duitsland, Italie,
Spanje en de Benelux een prominente rol spelen.
Het sneeuwbaleffect begint een duidelijke inktvlek te
worden en hoe langer hoe meer bedrijven herkennen
en erkennen de toegevoegde waarde van de kwalitatief
hoogstaande IPAF opleidingen. Opleidingen, ontwikkelt
door specialisten uit de hoogwerkerbranche, voor de
werkers op hoogte van vandaag. Opleidingen die meer
en meer internationale waarde en erkenning krijgen.
Het IPAF opleidingen programma introduceert per 2008
een nieuw stelsel van categorieën voor hoogwerkers.
Het nieuwe stelsel heeft geen gevolgen voor reeds in
het verleden gevolgde opleidingen en uitgegeven PAL
(Powered Access Licentie) kaarten; deze blijven onverkort geldig en kaarthouders hoeven hun kaart niet te
laten wijzigen.
IPAF heeft de hoogwerker categorieën waarin wordt
opgeleid herzien en in lijn gebracht met de internationale normen prEN 280 en ISO DIS 16388; deze normen
reguleren het ontwerp en de fabricage van hoogwerkers wereldwijd.
De nieuwe IPAF categorieën worden in het kort als
volgt aangeduid en omschreven:
Nieuwe IPAF opleidingcentra in de B
­ enelux
In 2007 konden we opnieuw 4 bedrijven verwelkomen
die zich actief bezig zijn gaan houden met IPAF opleidingen. Dit zijn: BT Opleidingen Nederland, BT Opleidingen Belgie, RIWAL Hoogwerkers en de brancheorganisatie voor de schoonmaakindustrie SVS. BT en RIWAL
leverden in 2007 reeds een substantiële bijdrage aan de
resultaten van IPAF Benelux en SVS zal met ingang van
2008 nog uitsluitend IPAF opleidingen aanbieden bin32
nen hun totale traject van opleidingen voor de schoonmaakindustrie.
Voor een volledig overzicht en alle adressen van IPAF
opleidingcentra binnen de Benelux kunt u kijken op
onze website www.ipaf.org/nl
Statisch Verticaal (1a): Vertikaal werkende,
e­ enpersoons gestempelde hoogwerkers
Statisch Boom (1b): Zelfrijdende telescoop- en
­kniktelescoophoogwerkers voorzien van stempels,
hoogwerkers op aanhanger, hoogwerkers op chassis,
spinhoogwerkers met stempels.
Mobiel Verticaal (3a): Zelfrijdende schaarliften en
zelfrijdende eenpersoons verticaalliften
Mobiel Boom (3b): Zelfijdende telescoop- en
­kniktelescoophoogwerkers.
Special (SPECIAL): b.v. luchthaven equipment,
­ nderbrugwerkers
o
Terugblik EUROPLATFORM conferentie te Bazel
Op 10 en 11 september 2007 vond de eerste EUROPLATFORM conferentie plaats in het Ramada Plaza
Hotel in Bazel. Meer dan 100 professionals uit de hoogwerkerindustrie, zowel IPAF leden als niet IPAF leden,
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
IPAF International
Terugblik EUROPLATFORM
conferentie te Bazel
Professional Development Seminar
IPAF BENELUX
werden aangetrokken tot dit evenement. Tijdens de
conferentie stonden lezingen met praktische management adviezen en actuele marktinformatie centraal. De
conferentie was een groot succes en heeft voor de vele
deelnemers ook een wezenlijke bijdrage geleverd aan
de uitbreiding en intensivering van elkaars netwerk. De
tweede EUROPLATFORM conferentie vindt plaats op
16 september 2008 in Maastricht, één dag voor aanvang van de APEX tentoonstelling.
Nieuw, naast de cursus voor bedieners van hoogwerkers, is de uitgebreide cursus voor de opleiding tot IPAF
demonstrateur. Deze nieuwe cursus is een welkome
aanvulling met name daar waar het gaat om het geven
van specifieke machinegerichte machine instructie, aan
bedieners die reeds een PAL kaart en certificaat hebben
behaald, voor het bedienen van machines die op belangrijke onderdelen beduidend kunnen verschillen t.o.v.
de hoogwerker(s)waarop de IPAF opleiding voor bedieners heeft plaatsgevonden.
Tijdens de bijeenkomst werd, in een door Hans Aarse
van IPAF Benelux verzorgde presentatie, teruggeblikt
op de zeer positieve ontwikkelingen die IPAF en haar
huidige 12 Benelux opleidingscentra in 2007 hebben
doorgemaakt. Voor 2008 zijn de verwachtingen dan
ook hoog gespannen omdat een aantal IPAF centra
in de maand januari reeds grote aantallen opleidingen
hebben uitgevoerd. Het geagendeerde aantal opleidingen voor de komende maanden bedraagt nu al een
veelvoud t.o.v. het jaar 2007!!
25 jarig bestaan IPAF
IPAF, opgericht in 1983, viert dit jaar haar 25 jarig bestaan. Tijdens de jaarlijkse SUMMIT & ANNUAL GENERAL
MEETING, die ook dit jaar weer zal worden gehouden in
het schitterende, nabij de luchthaven van London Luton
gelegen Whittlebury Hall, zal er op extra ­feestelijke
wijze aan dit jubileum aandacht worden geschonken.
Alle IPAF leden worden van harte uitgenodigd om deel
te nemen op 14 en 15 april a.s.
Professional Development Seminar
IPAF BENELUX succesvol verlopen
Op woensdag 30 januari j.l. vond het eerste Profes­sional
Development Seminar voor de Benelux plaats.
17 IPAF instructeurs en senior instructeurs van 11 verschillende IPAF opleidingscentra gaven „acte de presence“ in het Business Center De Schaapskooi te Dordrecht.
Hoofddoel van deze bijeenkomst was om alle IPAF
instructeurs in de Benelux te informeren omtrent de
­totstandkoming en de invoering van het nieuwe IPAF
stelsel van opleidingscategorieën, waarop in de UK
reeds vanaf 1 januari j.l wordt opgeleid, voor de bediening van hoogwerkers.
IPAF heeft de hoogwerker categorieën waarin wordt
opgeleid herzien en in lijn gebracht met de internationale normen prEN 280 en ISO DIS 16388; deze normen
reguleren het ontwerp en de fabricage van hoogwerkers
wereldwijd. Het stelsel van nieuwe categorieën gaat in
de Benelux per 15 februari 2008 van start.
Tijdens de bijeenkomst werden ook de nieuwe aangepaste IPAF cursussen op CD uitgereikt en de gereviseerde instructieboeken voor instructeurs.
Het wordt, ook binnen de hoogwerkerindustrie in de Benelux, steeds duidelijker dat IPAF, op grond van de zeer
hoge kwaliteit van het opleidingsprogramma, ­terecht,
een prominente positie inneemt. Uiteraard behoeft het
geen betoog dat de professionaliteit van de IPAF opleidingscentra hieraan een substantiële bijdrage leveren.
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
33
Hubarbeitsbühnen in der Praxis
Hoch hinaus? Aber sicher!
Die Aufgabenfelder, in denen Höhenzugangsgeräte
wie Hubarbeitsbühnen eingesetzt werden, sind so
vielfältig wie die technologisch und sicherheitstechnisch stetig weiter entwickelten Maschinen und Geräte dafür. Kunden setzen sie nicht nur für Fassadenunterhalt und Baumpflege ein – aber auch, wie
die vorliegenden Praxisbeispiele zeigen.
Zur Montage von Antennen
an einer bestehenden Windkraftanlage bei Suppingen
(Bad-Württ.) setzte die AST,
Blaustein, eine Fraco-Mast­
kletteranlage für eine Höhe
von 45 Meter ein.
Ein klassischer Einsatz für eine
selbstfahrende Gelenkteleskopbühne wie hier von Vermieter
AVV sind Industriemontagen in
Innen- und Außenräumen.
Die SX70 SDT des finnischen Herstellers Bronto erreicht
hier mühelos über Hindernisse und Geländeunebenheiten hinweg die Fassade des Chateau Gütsch nahe
Luzern.
Brückenuntersichtgeräte wie dieses von Barin sind Spezial­
maschinen für ganz spezielle Aufgaben, zumeist aufgebaut auf
einem LKW-Fahrgestell. Hier beim Einsatz in der Schweiz.
Die chinesische Beijing Jingcheng Heavy Industry Co. Ltd.,
fertigt und vertreibt ihre Teleskopmaschinen und Scheren
mit Arbeitshöhen von 6, 8 und
10 Metern inzwischen auch in
Europa.
34
Journal für sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
Der von Böcker 2007 auf der
Bauma erstmals vorgestellte
Giant-Lift befördert im Einzeloder Zwillingsbetrieb Lasten
von bis zu 3200 Kg oder maximal 28 Personen sicher und
schnell in Höhen von bis zu 400
Meter. Hier wird mit dem Großaufzug Material zur Sanierung
eines Kühlturms befördert.
Grosse Arbeitsbühnen werden meist nicht über längere Strecken
verfahren, sondern werden zum Einsatzort transportiert. Manche
Vermietunternehmen wie die österreichische Felbermayr haben als
einen Geschäftszweig nicht nur deshalb auch Schwertransporte.
Das Bewältigen schwieriger
Gebäudeformen mit Vor- und
Rücksprüngen, runden Ecken,
Erkern etc. stellen für moderne Maschinen, wie diese des
Schweizer Vermieters Maltech,
kein Problem dar.
Eine der typischen Aufgaben
für Arbeitsbühnen ist, sichere
Plattform für eine Haus- und
Gebäudesanierung zu sein.
Gut, wenn die Geräte wie diese
Anhängerbühne von Fox-Mietlift, entsprechend klein, leicht
und kompakt ausfallen.
Natürlich eignen sich Hubarbeitsbühnen auch für
„klassische“ Aufgaben wie Fassaden- und Fensterreinigung und Unterhalt. Wegen ihrer Vielseitigkeit werden
dafür gerne Teleskop- oder Gelenkteleskopmaschinen
verwendet, wie hier von Vermieter MVS Zeppelin.
Mastkletterbühnen wie die des italienischen Herstellers Maber
­machen den Transport in die Höhe von Mensch und Material
sicher und komfortabel wie Aufzugfahren.
Baumschnitt/-pflege sowie
Elektroarbeiten an Lampen
und Leuchten in öffentlichen
Räumen lassen sich gut mit
fahrbaren Bühnen, wie dieser
Bühne auf 7,5 t-Fahrgestell
von Palfinger, ausführen.
Geländegängig durch
Raupenfahrwerk, flexibel durch
Teleskoparm: Gerät von Vermieter Roggermaier bei Inspektionsarbeiten an einer Brücke.
Journal für sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
35
Hubarbeitsbühnen in der Praxis
Schmale („narrow“) Spezial­maschinen
lassen sich durch ihre geringen Abmessungen oft auf einem normalen Lastwagen
huckepack zur Arbeitsstelle befördern und
benötigen keinen Sondertransport, hier ein
Gerät von Vermieter Rothlehner.
Auch das einfache Aufhängen eines Plakates an einen
(zugegeben) hohen Schornstein kann zum Problem
werden – wenn man keine passende Arbeitsbühne hat.
Hier ein Teleskop von Vermieter Schirmer am AKW
Biblis.
Ein eher ungewöhnlicher Einsatz:
Teleskopbühne von Vermieter Schmidt als
Kameraträger an einem Formel 1-Kurs.
Platz ist gewissermaßen in der kleinsten
Hütte. Kleine Teleskopmaschinen wie
diese von Vermieter Wolf haben nahezu
unbegrenzte Möglichkeiten, besonders in
Innenräumen.
Je kleiner, desto flexibler: Arbei­
ten in einem Fußballstadion mit
einer Mietbühne auf 3,5 t Basis
von Vermieter Schmid.
Die Wumag WT 300, die hier
Vermieter Kuhnle einsetzt,
ist schon eines der größeren
Geräte auf LKW-Basis und
„schafft“ damit auch höhere
gelegene Arbeitsplätze.
36
Journal für sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
VERZEICHNIS DER
IPAF-SCHULUNGSZENTREN
Schulungszentren
& , % 3 # (5 . 4 % 2 . % ( - % . 3 ' 2 5 0 0 %
IPAF-Schulungen werden von lizenzierten Schulungszentren angeboten und
durchgeführt. Über 250 IPAF-Schulungszentren bieten in einem weltweiten Netz
die IPAF-Schulung an, welche vom TÜV als konform mit der ISO 18878:2004
zertifiziert wurde.
Alle IPAF-Schulungszentren werden jährlich besucht und geprüft. Das PrüfungsTeam arbeitet unabhängig von IPAF und besteht aus erfahrenen Fachleuten
der Hubarbeitsbühnenindustrie. Diese Besuche gelten als Unterstützung für die
­Schulungszentren und stellen gleichzeitig weltweit den hohen Qualitätsstandard
der IPAF-Schulungen sicher.
In diesem Verzeichnis finden Sie Ihr nächstes örtliches Schulungszentrum im
deutschsprachigen Raum und weltweit. Die aktuellste Liste finden Sie unter
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%LEKTROTECHNIK'MB(#O+'
Flesch Arbeitsbühnen GmbH & Co KG
Tuttlingen
Tel: 00 49 7461961015
Fax: 00 49 7461961014
gl@flesch-arbeitsbuehnen.de
www.flesch-arbeitsbuehnen.de
Fox GmbH
Ronnenberg
Tel: 00 49 511946950
Fax: 00 49 5119469520
fox@fox-mietlift.de
www.fox-mietlift.de
Deutschland +49
ABKS Partnerlift GmbH
Isernhagen
Tel: 00 49 511 963520
Fax: 00 49 511 9635259
info@partnerlift.com
www.partnerlift.com
AFI-Arbeitsbühnenvermietung GmbH
Hamburg, Mannheim
Tel. 00 49 4073 41 88 42
Fax 00 49 4073 41 88 50
guenther.aust@afirent.de
www.afirent.de
Alimak Hek GmbH
Eppingen
Tel: 00 49 726 291490
Fax: 00 49 726 2914950
info@alimakhek.de
www.alimakhek.de
Arbeitsbühnen Buchtmann GmbH
Delmenhorst
Tel: 00 49 422 1973030
Fax: 00 49 422 19130318
buchtmann@web.de
www.buchtmann.de
Arbeitsbühnen Koch GmbH
Leipzig
Tel: 00 49 341 426650
Fax: 00 49 341 4266515
j.koch@arbeitsbuehnen-koch.de
www.arbeitsbuehnen-koch.de
Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin
Neustadt a.d.W.
Tel: 00 49 6321968142
Fax: 00 49 6321968143
info@diemer-ing.de
www.diemer-ing.de
AST GmbH Arbeits-Sicherheits-Training
Blaustein
Tel: 00 49 7304430994
Fax: 00 49 7304430996
info@ast-gmbh.biz
www.ast-gmbh.biz
Bronto Skylift Deutschland GmbH
Ulm / Donau
Tel: 00 49 421 4309025
Fax: 00 49 421 4309026
info@bronto-service.de
www.bronto.fi
d bollmeyer GmbH Co & KG
Kirchlengern
Tel: 00 49 522375177
Fax: 00 49 522375141
info@bollmeyer.com
www.bollmeyer.com
Easy-Lift GmbH
Berlin
Tel: 00 49 30 68800000
Fax: 00 49 30 69409068
info@easy-lift.de
www.easy-lift.de
Gardemann Arbeitsbühnen GmbH
Alpen, Frankfurt, Braunschweig, Hasbergen,
Kirchheim, Leipzig, Neu-Isenburg,
Neuss, Nürnberg
Tel: 00 49 2802 949 0
Fax: 00 49 2802 949 355
schulungen@gardemann.de
www.gardemann.de
Genie Germany GmbH
Achim
Tel: 00 49 4202885244
Fax: 00 49 4202885245
sebulr@genieind.com
www.genieind.com
Gerken GmbH
Düsseldorf
Tel: 00 49 211974760
Fax: 00 49 2119747678
zentrale@gerken-arbeitsbuehnen.de
www.gerken-arbeitsbuehnen.de
Haulotte Hubarbeitsbühnen GmbH
Bad Krozingen-Hausen
Tel: 00 49 76338069221
Fax: 00 49 76338069218
haulotte@de.haulotte.com
www.haulotte.com
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
37
Schulungszentren
LZcc]dX]YVcc½
9ZgHeZo^Va^hi
[“g=ŽX]hiaZ^hijc\Zc
Hert Arbeitsbühnen Vermietung GmbH
Saarwellingen
Tel: 00 49 683899330
Fax: 00 49 6838993322
info@hert-arbeitsbuehnen.de
www.hert-arbeitsbuehnen.de
Hytec Arbeitsbühnen Vermietung GmbH
Bremen
Tel: 00 49 421 447380
Fax: 00 49 421 448090
wk100@aol.com
JLG Deutschland GmbH
Ritterhude-Ihlpohl
Tel: 00 49 421 693500
Fax: 00 49 421 6935035
info@jlg-deutschland.de
www.jlg.com
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HeZo^Va\Zg~iZ!@dbeV`i`g~cZjcY
IZaZh`dehiVeaZg
ZjgdeVlZ^i
Kuhnle GmbH
Fellbach
Tel: 00 49 7115856620
Fax: 00 49 711585662-23
kontakt@kuhnle.eu
www.kuhnle.eu
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lll#hX]b^Yi"^c[d#YZ
,)(,)D[k#?i[dXkh]Ö:ehd^e\ijhWœ[()
J[b$0&,'&(%-/-/#&Ö<Wn0&,'&(%-/-/#)&
HX]jajc\hoZcigjb
Lift-Manager GmbH
Massing-Oberdietfurt
Tel: 00 49 358825460
Fax: 00 49 3588294625
info@lift-manager.de
www.lift-manager.de
MIETPARK GUSHURST
Mietpark Gushurst GmbH
Sinzheim
Tel: 00 49 7221987007
Fax: 00 49 7221987008
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38
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
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Gescher-Hochmoor
Tel: 00 49 2863204230
Fax: 00 49 2863204212
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Neu-Isenburg
Tel: 00 49 610279790
Fax: 00 49 6102797930
michael.awater@schmidt-info.de
www.schmidt-info.de
Schwenk Arbeitsbühnen GmbH
Schramberg
Tel: 00 49 7422248790
Fax: 00 49 7422248791
claus.schwenk@schwenkarbeitsbuehnen.de
www.schwenk-arbeitsbuehnen.de
Wagert Arbeitsbühnen-Vermietung
Bayreuth
Tel: 00 49 921789920
Fax: 00 49 92183126
info@wagert.de
www.wagert.de
WL Service & Arbeitsbühnenvermietung
GmbH
Lübeck
Tel: 00 49 45152950
Fax: 00 49 45152974
Wl-luebeck@t-online.de
www.wl-luebeck.de
ELEVANT SERVICE GmbH & Co. KG
Ebersbach, Krefeld, Merklingen
Tel: 00 49 2151526-0
Fax: 00 49 2151 526-230
elevant@wumag.de
www.wumag.de
ABB Schweiz AG
WETTINGEN
Tel: +41 (0)58 588 0130
Fax: +41 (0)58 588 0131
hanspeter.keller@ch.abb.com
www.abb.ch
Accès & Elévatique SA
CRISSIER
Tel: +41 (0)21 635 8777
Fax: +41 (0)21 635 8720
elevatique@bluewin.ch
www.elevatique.ch
AzAs GmbH
RÜTHI (SG)
Tel: +41 (0)71 757 3838
Fax: +41 (0)71 757 3839
info@azas.ch
www.azas.ch
-IETEN3IEBEI
0ARTNER,)&4
ÄBER
3TANDORTEIN
$EUTSCHLAND
UND%UROPA
MEHRALS
'ERËTE
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
"ESUCHEN3IEUNSIM)NTERNETODERRUFEN3IE
UNSANBUNDESWEIT
Peter Cramer GmbH & Co KG
Hagen
Tel: 00 49 23049333
Fax: 00 49 2304933600
info@cramer-arbeitsbuehnen.de
www.cramer-arbeitsbuehnen.de
Schweiz +41
WWWPARTNERLIFTCOM
Omnitalent Benelux BV
Aachen, Essen, Heinsberg, Köln, Moers
Tel: 00 31 433581081
Fax: 00 31 433500656
info@omnitalent.info
www.omnitalent.info
39
Bronto Skylift AG
RÜMLANG
Tel: +41 (0)44 818 80 40
Fax: +41 (0)44 818 80 50
Bronto@Bronto.ch
www.bronto.ch
Camillo Vismara SA
CANOBBIO
Tel: +41 (0) 919417559
Fax: +41 (0) 919427186
info@vismara.ch
www.vismara.ch
Maltech Zürich AG
Zürich
Tel: +41 (0)44 818 0560
Fax: +41 (0)44 818 0555
dispozh@maltech.ch
www.maltech.ch
Regiomech
ZUCHWIL
Tel: +41 (0)326868839
Fax: +41 (0)326868840
info@regiomech.ch
www.regiomech.ch
t
vermiete Arbeitsbühnen...
Rosenbauer AG
OBERGLATT (ZH)
Tel: +41 (0)434111212
Fax: +41 (0)434111220
info@rosenbauer.com
www.rosenbauer.com
SkyAccess AG
GIEBENACH
Tel: +41 (0)618166000
Fax: +41 (0)618166008
info@skyaccess.ch
www.skyaccess.ch
Skycraft GmbH
ZÜRICH
Tel: +41 (0)44 440 4337
Fax: +41 (0)44 440 4338
info@skycraft.ch
www.skycraft.ch
24 Std. HOTLINE: 07422 - 248790
Zentrale Schramberg
Max-Planck-Strasse 8
78713 Schramberg-Sulgen
Tel. 07422 - 248790
Fax 07422 - 248791
Niederlassung Donaueschingen
Obere Wiesen 4
78166 Donaueschingen-Aasen
Tel. 0771 - 9291540
Fax 0771 - 9291541
www.schwenk-arbeitsbuehnen.de
40
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
UP AG
Affoltern am Albis
Tel: +41 (0)44 763 4060
Fax: +41 (0)44 763 4070
infobs@upag.ch
www.upag.ch
Fürstentum Liechtenstein +423
Mietlift AG
SCHAAN
Tel: 00 423 33739944
Fax: 00 423 33739945
office@mietlift-ag.com
www.mietlift-ag.com
Österreich +43
Felbermayr Transport- und Hebetechnik
GmbH & Co. KG
Wels
Tel: 00 43 72426950
Fax: 00 43 7246695144
office@felbermayr.cc
www.felbermayr.cc
Sky-Go Hebebühnen GmbH
Göming
Tel: 0043 627 220 296
Fax: 0043 627 242 274
www.sky-go.eu
Rotator Oy
Tampere, Vantaa
Tel: 00 358 32874111
Fax: 00 358 32653760
petri.lajunen@rotator.fi
www.rotator.fi
LEADER SRL
REGGIO EMILIA (RE)
Tel: 00 39 0522619270
Fax: 00 39 0522619269
info@leader-piatt.it
www.leader-piatt.it
Scaninter Nokia Ltd
PIRKKALA
Tel: 00 358 10 680 7000
Fax: 00 358 10 680 7033
juha.asikainen@scanclimber.com
www.scanclimber.com
Lift Level Srl
Città Santangelo
Tel: 00 39 08595 06349
Fax: 00 39 08595 00 315
info@liftlevel.com
www.liftlevel.com
Frankreich +33
Haulotte France
Saint Priest
Tel: 00 33 472880570
Fax: 00 33 472880578
darondel@haulotte.com
www.haulotte.com
Italien +39
Belgien +32
Allift Michielsens NV
DEURNE (ANTWERP)
Tel: 00 32 33609996
Fax: 00 32 33257500
info@allift.be
www.allift.com
BT Opleidingen bvba RUIZENDAAL
MOLENSTEDE/DIEST
Tel: 00 32 13314041
Fax: 00 32 13322319
info@bt-opleidingen.be
www.BT-opleidingen.be
Omnitalent Benelux BV
Antwerpen, Brüssel, Gent, Hasselt, Lüttich
Tel: 00 31 433581081
Fax: 00 31 433500656
info@omnitalent.info
www.omnitalent.info
Vangaever NV
MARKEGEM
Tel: 00 32 51634331
Fax: 00 32 51635273
benjamin@vangaever.be
www.vangaever.be
Finnland +358
Bronto Skylift Oy Ab
Tampere
Tel: 00 358 32727111
Fax: 00 358 32727271
esa.peltola@bronto.fi
www.bronto.fi
Merlo SpA
CÚNEO
Tel: 00 39 0171614111
Fax: 00 39 0171614100
marco.perlo@merlo.com
www.merlo.com
NO.VE Srl
MONTEROTONDO SCALO (ROMA)
Tel: 00 39 069004545
Fax: 00 39 069069565
info@novesrl.com
www.novesrl.com
AIRO by TIGIEFFE Srl
LUZZARA (RE)
Tel: 00 39 0522 977 365
Fax: 00 39 0522 977 015
info@airo.com
www.airo.com
O.MEC Srl
ANCONA (AN)
Tel: 00 39 07157898
Fax: 00 39 0712070910
info@omec.it
www.omec.it
BIGMAN Srl
VARNA (BZ)
Tel: 00 39 0472970330
Fax: 00 39 0472970331
info@bigman.it
www.bigman.it
ORMET SpA
TREVISO
Tel: 00 39 04382086
Fax: 00 39 0438394720
info@ormet.it
www.ormet.it
CTE SpA
ROVERETO (TN)
Tel: 00 39 0464485050
Fax: 00 39 0464485099
info@ctelift.com
www.ctelilft.com
Rent Up SpA
CASTAGNITO (CN)
Tel: 00 39 0173 212550
Fax: 00 39 0173 210835
andrea.antoniucci@rent-up.it
www.rent-up.it
ECO (European Certifying Organization) SpA
FAENZA (RA)
Tel: 00 39 0546624911
Fax: 00 39 0546624922
info@eco-cert.it
www.eco-cert.it
SA.MA Srl
SAN SPERATE (CA)
Tel: 00 39 07091660707173
Fax: 00 39 0709166068
roberta.cossu@samacagliari.it
www.samacagliari.it
ICE Istituto Certificazione Europea SpA
ANZOLA DELL‘EMILIA (BO)
Tel: 00 39 051736700
Fax: 00 39 051736701
info@ice.bo.it
www.ice.bo.it
Serfin Srl
Cremona
Tel: 00 39 0372800980
Fax: 00 39 0372800989
info@serfinsrl.it
JLG Industries Italia Srl
PREGNANA MILANESE (MI)
Tel: 00 39 0293595210
Fax: 00 39 0293595845
italia@jlg.com
www.jlg.com
Tecnoalt Srl
ROMA
Tel: 00 39 066552266
Fax: 00 39 0665670842
info@tecnoalt.it
www.tecnoalt.it
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
41
Luxemburg +352
Portugal +351
Omnitalent, Findel
Tel: 00 31 43 358 10 81
Fax: 00 31 43 35 00 656
info@omnitalent.info
www.omnitalent.info
Niederlande +31
Algebra Fire & Rescue Technology
Vlaardingen
Tel: 00 31 104355022
Fax: 00 31 104603582
info@algebrabv.com
www.algebrabv.com
Boels Rental Training, Sittard
Tel: 00 31 464592101
Fax: 00 31 464592200
r.janssen@boels.nl
www.boels.com
BT Opleidingen BOOMTECHNIEK
Bussum
Tel: 00 31 332982552
Fax: 00 31 332987489
info@bt-opleidingen.nl
www.BT-opleidingen.nl
Instant Amsterdam BV
Velsen-Noord
Tel: 00 31 251290200
Fax: 00 31 206595715
ipaf@instantholland.nl
www.instant-holland.nl
Kamphuis Hoogwerkers BV
Zutphen
Tel: 00 31 575543798
Fax: 00 31 575510079
info@hoogwerken.nl
www.hoogwerken.nl
KWAK Hoogwerker Centrum BV
EL-Huizen
Tel: 00 31 355242244
Fax: 00 31 355269111
info@kwak.nl
www.kwak.nl
Omnitalent Benelux BV
Alpendorn, Amsterdam, Breda, Groningen,
Maastricht, Rotterdam, Sittard, Venlo
Tel: 00 31 433581081
Fax: 00 31 433500656
info@omnitalent.info
www.omnitalent.info
RIWAL Hoogwerkers BV
GP Dordrecht
Tel: 00 31 786181888
Fax: 00 31 786181866
info@riwal.com
www.riwal.com
SVS Schoonmaak
Capelle aan de ljssel
Tel: 00 31 1029 31000
Fax: 00 31 1029 31010
info@svs-schoonmaak.nl
www.svs-schoonmaak.nl
42
Elevação Europeia PH Lda (Euro Elevacao)
QUINTA DO ANJO
Tel: 00 351 212332045
Fax: 00 351 212332078
lisboa@euroelevacao.com
www.euroelevacao.com
GAM Portugal
Castanheira do Ribatejo, Vila Franca de Xira
Tel: 00351 263270291
Fax: 00351 263270293
www.gamalquiler.com
Slowenien +386
PROTRANS doo
Ljubljana
Tel: 00 386 15463000
Fax: 00 386 15471020
info@protrans.si
www.protrans.si
Spanien +34
Aerial Platforms SA
San Fernando de Henares, Madrid
Tel: 00 34 916558670
Fax: 00 34 916569332
office@apsa-jlgspain.com
www.apsa-jlgspain.com
CTC de Maquinaria SA
Zaragoza
Tel: 00 34 97 610 78 78
Fax: 00 34 97 610 83 14
alquiler@ctcmaquinaria.com
www.ctcmaquinaria.com
GAM Aldaiturriaga
Barakaldo, Vizcaya
Massalfassar, Valencia
San Fernando de Henares, Madrid
Tel: 00 34 944994300
Fax: 00 34 944996799
aldaiturriaga@aldaiturriaga.com
www.gamalquiler.com
Haulotte Ibérica SL
Torrejón de Ardoz, MADRID
Tel: 00 34 916569777
Fax: 00 34 916760230
manuel.fernandez@haulotteiberica.com
www.haulotte.com
INGEMATIS SL
LANGREO, Asturias
Tel: 00 34 985692227
Fax: 00 34 985683193
seguridad@ingematis.com
www.ingematis.com
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
JISUMA SL
Logroño, Rioja
Tel: 00 34 941259855
Fax: 00 34 941254517
jitsuma@jisuma.com
www.jisuma.com
Oil & Steel Ibérica SL
Valencia
Tel: 00 34 96 166 70 16
Fax: 00 34 96 166 73 25
Nicola@oilsteel.es; www.oilsteel.es
Plataformas y Maquinaria 2000 SL
Galdakao, Bizkaia
Tel: 00 34 944575106
Fax: 00 34 944573283
plataformas2000@niftylift.net
www.niftylift.net
Rent Wheeler SL (Alpesur)
Sevilla
Tel: 00 34 955631104
Fax: 00 34 955631465
info@alpesur.com
www.alpesur.com
SERVICLEM SL
Chiva, Valencía
Tel: 00 34 962524500
Fax: 00 34 962521704
info@clem.es
www.clem.es
Talleres Velilla SA (Movex)
Canovelles, Barcelona
Tel: 00 34 938493777
Fax: 00 34 938499357
info@talleresvelilla.com
www.talleresvelilla.com
Williams Powered Access Soluciónes SLL
Utebo, Zaragoza
Tel: 00 34 649421185
Fax: 00 34 976788427
info@williamspas.com
www.williamspas.com
YXCON Ideas y proyectos, SL
Almazora
Tel: 00 34 964104082
Fax: 00 34 964563811
laura@yxconproyectos.com
www.yxconproyectos.com
Tschechische Republik +420
ROTHLEHNER pracovní plošiny sro
Praha 9
Tel: 00 420 281090590
Fax: 00 420 281090596
info@rothlehner.cz
www.rothlehner.cz
Weitere Schulungszentren
IPAF-Schulungszentren im
englischsprachigen Raum sind
unter www.ipaf.org zu finden.
Hersteller
verzeichnis
DER
Hersteller
In diesem Verzeichnis finden Sie
­Hubarbeitsbühnen-Hersteller, die
IPAF-Mitglieder sind.
ACCESS SYSTEMS CLIMBER
Pinto (Madrid), Spanien
Kontakt: Massimo Toni
Tel: +34 (0)918 414 162
Fax:+34 (0)911 412 314
mail@asclimber.com
www.asclimber.com
AICHI
Saitama, Japan
Kontakt: Ken Nezuka
Tel: +81 (0)48 781 1671
Fax:+81 (0)48 781 1808
kensan@aichi-corp.com
www.aichi-corp.jp
AIRO
Luzzara (RE), Italien
Tel: +39 0522 977 365
Fax: +39 0522 223 212
info@airo.com
www.airo.com
BARIN
Cittadella PD, Italien
Kontakt: Pierpaolo Barin
Tel: +39 049 5971300
Fax:+39 049 940 0229
info@barin.it
www.barin.it
BEIJING JINGCHENG HEAVY INDUSTRY
Beijing, China
Tel/Fax: +86 8610 6153 9210
yufurong@jchic.com
BIL-JAX
Ohio, USA
Tel: +1 419 445 8915
Fax: +1 419 445 0367
chutch@biljax.com
www.biljax.com
BRONTO SKYLIFT
Tampere, Finland
Kontakt: Esa Peltola
Tel: +358 (0)3 272 7111
Fax: +358 (0)3 272 7271
esa.peltola@bronto.fi
www.bronto.fi
CAMAC
Barcelona, Spanien
Tel: +34 93777 1050
Fax: +34 93777 1243
mroca@camacsa.com
www.camacsa.com
COLOMBO GIUSEPPE
Settimo Milanese (MU), Italien
Kontakt: Enrico Colombo
Tel: +39 02 328 1432
Fax:+39 02 328 2849
info@colomboelevatori.it
www.colomboelevatori.com
CTE
Rovereto TN, Italien
Kontakt: Lorenzo Cipriani
Tel: +39 0464 48 50 50
Fax:+39 0464 48 50 99
info@ctelift.com
www.ctelift.com
DINOLIFT
Loimaa, Finland
Kontakt: Erkki Hokkinen
Tel: +358 (0)2 762 5900
Fax: +358 (0)2 762 7160
erkki.hokkinen@dinolift.com
www.dinolift.com
ELECTROELSA
Poggibonsi (SI), Italien
Tel: +39 0577 913401
Fax: +39 0577 913462
info@electroelsa.com
www.electroelsa.com
FRACO
Quebec, Kanada
Kontakt: Francois Villeneuve
Tel: +1 450 658 0094
Fax:+1 450 658 8905
fraco@fraco.com
www.fraco.com
Böcker
Werne, Deutschland
Tel: +49 2389 7989 115
Fax: +49 2389 7989 164
vorstand@boecker.de
www.boecker-group.de
GARDNER DENVER
Bradford, UK
Kontakt: Ben Martin
Tel: +44 (0)1274 683131
Fax: +44 (0)1274 651006
ben.martin@eu.gardnerdenver.com
www.gdpoweredaccess.com
BRAVIISOL
Castelfidardo (AN), Italien
Tel: +39 071 781 9090
Fax: +39 071 781 9355
info@braviisol.com
www.braviisol.com
GEDA
Asbach-Bäumenheim, Deutschland
Tel: +49 906 9809 35
Fax: +49 906 9809 50
info@geda.de
www.geda.de
GENIE *
Grantham, UK
Kontakt: John Liposits
Tel: +44 (0)1476 584333
Fax:+44 (0)1476 584334
john.liposits@genieind.com
www.genieindustries.com
GSR
Rimini RN, Italien
Kontakt: Piero Palmieri
Tel: +39 0541 397811
Fax:+39 0541 384491
info@gsrspa.it
www.gsrspa.it
HAULOTTE GROUP *
L‘Horme, Frankreich
Kontakt: Yves Boucly
Tel: +33 (0)4 77 29 24 24
Fax:+33 (0)4 77 29 43 95
haulotte@haulotte.com
www.haulotte.com
HEK MANUFACTURING *
Middelbeers, Niederlande
Kontakt: Ernst van Hek
Tel: +31 (0)13 514 8653
Fax: +31 (0)13 514 8630
info@hek.com
www.hek.net
HIGH SET TECHNO
Ylöjärvi, Finland
Tel: +358 3347 6400
Fax: +358 3476 446
arl.biiski@avanttecno.com
www.leguanlifts.com
HINOWA
Nogara (VR), Italien
Kontakt: Zeno Poltronieri
Tel: +39 044 25 39 100
Fax:+39 044 25 39 075
zpoltronieri@hinowa.com
www.hinowa.com
HOLLAND LIFT
Hoorn, Niederlande
Kontakt: Menno Koel
Tel: +31 (0)22 928 5553
Fax: +31 (0)22 928 5550
info@hollandlift.com
www.hollandlift.com
ITECO
Pegognaga MN, Italien
Kontakt: Corrado Conti
Tel: +39 0376 554 011
Fax:+39 0376 559 855
c.conti@itecolift.it
www.itecolift.it
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
43
Hersteller
OIL & STEEL *
S. Cesario Sul Panaro (MO), Italien
Kontakt: Alessio Nannini
Tel: +39 059 936804
Fax:+39 059 936800
alessio_nannini@pm-group.eu
www.pm-group.eu
SCANINTER NOKIA
Pirkkala, Finland
Kontakt: Juha Asikainen
Tel: +358 (0)10 680 7000
Fax:+358 (0)10 680 7033
juha.asikainen@scanclimber.com
www.scanclimber.com
OMME LIFT
Sonder Omme, Dänemark
Kontakt: Harry Lorentsen
Tel: +45 (0)75 341 300
Fax:+45 (0)75 341 592
omme@ommelift.dk
www.ommelift.dk
SKYJACK
Ontario, Kanada
Kontakt: Brad Boehler
Tel: +1 (0)519 837 0888
Fax:+1 (0)519 837 4895
brad.boehler@skyjackinc.com
www.skyjackinc.com
JLG *
Manchester, UK
Kontakt: Alan McIntyre
Tel: +44 (0)161 654 1000
Fax: +44 (0)870 200 7711
amcintyre@jlg.com
www.jlg.com
OUTREACH
Falkirk, UK
Tel: +44 (0)1324 889000
Fax:+44 (0)1324 888901
mailbox@outreachltd.co.uk
www.outreachltd.co.uk
SNORKEL
St Joseph MO, USA
Kontakt: Richard Hoffelmeyer
Tel: +1 (0)800 255 0317
Fax: +1 (0)785 989 3070
sales@snorkelusa.com
www.snorkelusa.com
KING HIGHWAY PRODUCTS
Market Harborough, UK
Tel: +44 1858 467 361
Fax: +44 1858 467 161
sales@skyking.co.uk
www.skyking.co.uk
OXLEY
San Rocco di Bernezzo CN, Italien
Tel: +39 0171 857 036
Fax:+39 0171 857 547
info@oxley.it
www.oxley.it
MABER COSTRUZIONI
Bressanvido (VI), Italien
Tel: +39 0444 660 871
Fax: +39 0444 660 872
info@maber.eu
www.maber.eu
PAGLIERO
Manta CN, Italien
Kontakt: Sandro Pagliero
Tel: +39 0175 255 211
Fax:+39 0175 255 255
info@pagliero.com
www.pagliero.com
JCB
Rocester, UK
Kontakt: Jon Lyle
Tel: +44 (0)1889 590312
Fax: +44 (0)1889 591287
jon.lyle@jcb.com
www.jcb.com
MANITOU *
Ancenis Cedex, Frankreich
Kontakt: Christian Lajous
Tel: +33 (0)2400 91011
Fax: +33 (0)2400 91795
c.lajous@manitou.com
www.manitou.com
MERLO *
Ringwood, UK
Tel: +44 (0)1425 480806
Fax: +44 (0)1425 477478
pmg@merlo.co.uk
www.merlo.co.uk
NIFTYLIFT
Milton Keynes, UK
Kontakt: John Keely
Tel: +44 (0)1908 223456
Fax:+44 (0)1908 312733
info@niftylift.com
www.niftylift.com
Die mit (*) gekennzeichneten
Firmen sind als Group Member in
mehreren Ländern tätig.
44
PALFINGER
Ainring, Deutschland
Kontakt: Horst Bröcker
Tel: +49 (0)8654 477 0
Fax:+49 (0)8654 477 4000
info@palfinger.de
www.palfinger.de
PLATFORM BASKET
Poviglio (RE), Italien
Tel: +39 0522 967 666
Fax: +39 0522 967 667
info@platformbasket.com
www.platformbasket.com
RUTHMANN
Gescher-Hochmoor, Deutschland
Kontakt: Thomas Rammelt
Tel: +49 (0)2863 204 230
Fax:+49 (0)2863 204 212
info@ruthmann.de
www.ruthmann.de
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
TALLERES VELILLA
Canovelles, Spanien
Kontakt: Francisco Velilla
Tel: +34 (0)93 849 3777
Fax: +34 (0)93 849 9357
info@talleresvelilla.com
www.talleresvelilla.com
TEUPEN
Gronau, Deutschland
Kontakt: Alfons Thihatmer
Tel: +49 (0)256 2 8161 0
Fax:+49 (0)256 2 8161 888
mail@teupen.info
www.teupen.info
UPRIGHT INTERNATIONAL MANUFACTURING
Dublin, Irische Republik
Kontakt: Arne Dirckinck-Holmfeld
Tel: +353 (0)1 620 9300
Fax:+353 (0)1 620 9301
arnedh@uprighteuro.com
www.uprighteuro.com
UPRIGHT POWERED ACCESS
Washington, UK
Kontakt: Gillian Standley
Tel: +44 (0)845 1550 057
Fax: +44 (0)1207 523 355
enquiries@aerialaccess.co.uk
www.upright.com
ELEVANT SERVICE GmbH & Co. KG
Krefeld, Deutschland
Kontakt: Rolf Kulawik
Tel: +49 (0)2151 526 200
Fax:+49 (0)2151 526 230
elevant@wumag.de
www.wumag.de
IPAF-Büros
UK Hauptsitz:
IPAF, Bridge End Business Park,
Milnthorpe LA7 7RH, UK
Tel: +44 (0)15395 62444
Fax: +44 (0)15395 64686
info@ipaf.org www.ipaf.org
Benelux:
IPAF-Benelux, Hans Aarse,
39 Seringenstraat, NL-3295 RN
’s-Gravendeel, Niederlande
Tel: +31 (0)6 30 421042
Fax: +31 (0)84 710 0518
benelux@ipaf.org
www.ipaf.org/nl
in Kürze
Kontakte
Die International Powered Access Federation (IPAF) ist ein „Not-for-Profit“
Verband, der die Interessen von Herstellern, Vermietern und Anwendern von
Höhenzugangstechnik vertritt. Die Verbandsmitglieder organisieren weltweit
Sicherheits- und Trainingsprogramme. Das IPAF-Schulungssystem ist vom
­deutschen TüV nach ISO 18878 zertifiziert. IPAF arbeitet sehr eng sowohl
mit den für Hubarbeitsbühnen zuständigen Berufsgenossenschaften, als auch
mit internationalen Sicherheitsbehörden zusammen (HSE, OSHA, SSVV,
Suva, usw.).
IPAF-Direktion, Verwaltungsrat und Ausschuss-Vorsitzende
DIREKTION
Deutschland:
IPAF-Deutschland, Reinhard Willenbrock,
Grüner Weg 5,
D-28790 Schwanewede, Deutschland
Tel: +49 (0)421 6260 310
Fax: +49 (0)421 6260 321
deutschland@ipaf.org www.ipaf.org/de
Präsident
Andrew Reid, SGB Mastclimbers Ltd
Vize-Präsident
John Ball, Height for Hire Ltd Ireland
Vize-Präsident Steve Shaughnessy, Loxam Access Ltd
Geschäftsführender Direktor
Tim Whiteman, IPAF Ltd
Direktor
Israel Celli, JLG International
Direktor
Tony Mort, A J Access Platforms Ltd
Direktor
Steve Couling, Versalift Distributors (UK) Ltd
Frankreich:
IPAF-France, Isabelle Laplume,
BP 7, F-91280 Saint Pierre du Perray,
Frankreich
Tel: +33 (0)1 30 99 16 68
france@ipaf.org
www.ipaf.org/fr
VERWALTUNGSRAT
Italien:
IPAF-Italia, Gerhard Hillebrand,
Via Matteotti 40/12,
I-20020 Arese (MI), Italien
Tel: +39 02 935 818 73
Fax: +39 02 935 818 80
italia@ipaf.org www.ipaf.org/it
Schweiz:
IPAF-Basel, Aeschenvorstadt 71,
CH-4051 Basel, Schweiz
Tel: +41 (0)61 225 4407 Fax: +41 (0)61 225 4406
basel@ipaf.org
www.ipaf.org
Spanien:
IPAF-España, Romina Vanzi,
Edificio Heracles, Interior Zona Franca,
E-11011 Cadiz, Spanien
Tel: +34 956 297 406
Fax:+34 956 290 610
espana@ipaf.org
www.ipaf.org/es
USA:
AWPT, Tony Groat,
225 Placid Drive, Schenectady,
NY 12303, USA
Tel: +1 518 280 2486
mail@awpt.org
www.awpt.org
www.ipaf.org
Brad Boehler
Skyjack Inc
Claude Guillou
EGI Platforms
Erkki Hokkinen
Dinolift Oy
John Jordan
Rapid Platforms Ltd
Wayne Lawson
JLG Industries (UK) Ltd
Ben Martin
Gardner Denver UK Ltd
Andrew McCusker
Active Rentals Ltd
Keith Smith
Loxam Access Ltd
Richard Tindale
UpRight Powered Access
Michel van Mil
Omnitalent Benelux
Andy Wright
Nationwide Access Ltd
(Ausschuss-Vorsitzende gehören auch zum Verwaltungsrat)
AUSSCHUSS-VORSITZENDE
Austin Baker (bis Dez. 2007)
AFI-Uplift Ltd
Vorsitzender, Höhenzugangstechnik-Ausschuss
Roger Bowden
Niftylift Ltd
Vorsitzender, Technischer Ausschuss der Hersteller
Kevin O’Shea
Mastclimbers LLC
Vorsitzender, Mastkletterbühnen (International)-Ausschuss
Cameron Reid
SGB Mastclimbers Ltd
Vorsitzender, Mastkletterbühnen (UK & Irland)-Ausschuss
Peter Grant
Merlo UK Ltd
Vorsitzender, Telestapler-Ausschuss
Mike Ripton
Nationwide Access Ltd
Vorsitzender, Schulungs-Ausschuss
Gordon Leicester
Facelift Access Hire
Vorsitzender, IPAF Rental+-Ausschuss
John Cusack Skylift Hire Ltd
Vorsitzender, ROI-Ausschuss
Journal für den sicheren und effektiven Umgang mit Arbeitsbühnen 2008
45
Event
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Schwer
Tag der Arbeitsbühnensicherheit
12. Juni 2008 von 10 bis 17 Uhr im Daimler-Werk in Wörth
Sicherer im
öffentlichen Raum
Zum dritten Mal findet in diesem Jahr der Tag der Arbeitsbühnensicherheit (TABS) statt. Der Zuspruch der
ersten beiden Veranstaltungen zeigt, dass das Thema Sicherheit gerade für Arbeitsbühnen sehr wichtig ist, denn
mit diesen Geräten wird mehr Sicherheit für den Nutzer
geboten. Nichtsdestotrotz ist die Benutzung einer Arbeitsbühne nicht von sich aus gefahrlos.
Und die größte Gefahr steckt in der Unkenntnis. Gerade im öffentlichen Raum kann schnell etwas geschehen. Aus diesem Grund steht die diesjährige TABS auch
im Zeichen der Kommunaltechnik. Alleine schon den
öffentlichen Raum richtig zu sichern und so Gefahren zu
minimieren, ist nicht bei jedem Bediener im Bewusstsein.
Wenn dann Faktoren hinzukommen, wie der Umgang
mit der Motorsäge in einer Arbeitsbühne oder das Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen, kann der Betroffene eigentlich gar nicht genug sensibilisiert werden.
Sicher, die einzelnen Themen können nicht in einem
Vortrag in Gänze näher gebracht werden. Aber der Einzelne wird sensibilisiert und das ist, was die Veranstalter
mit der TABS auch erreichen wollen: sich mit Themen
auseinandersetzen und die Chance erhalten, kompetente Partner kennen zu lernen.
Tagungsgebühr ab 26. April: 135 EUR zzgl. MwSt.
Enthalten sind eine Tagungsmappe, ein Mittags­
buffet, Pausengetränke und Gebäck und die
Werksbesichtigung.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es gilt die
Reihenfolge des Anmeldeeingangs. Änderungen vorbehalten. Das aktuelle Programm finden Sie unter
www.tagung-tabs.de
Anmeldung
Titel:
Programm:
10:00 Tim Whiteman, IPAF Geschäftsführer
Begrüßung / Einleitung
10:10
Matthias Müller, AST
Den richtigen Schnitt gemacht – Arbeiten mit
der Motorsäge in der Hubarbeitsbühne
10:45
Günter Schipper, Schipper Industrie-Beratung
Gefährdungsbeurteilungen bei Arbeiten mit
Hubarbeitsbühnen sind zwingend
vorgeschrieben. Wer muss wann, wie und
welche Gefährdungen ermitteln?
11:15 Kaffeepause
11:30
Herr Murken, Sachverständigenbüro Murken
Den öffentlichen Raum richtig absichern.
Was beim Einsatz von Hubarbeitsbühnen auf
öffentlichen Straßen und Gehwegen zu beachten ist.
12:00 Mittagspause
13:00
Herr Kleine-Boes, Ruthmann
Der Einsatz isolierter Hubarbeitsbühnen – was
ist beim Arbeiten mit diesen Geräten zu beachten?.
13:30
Lars Kothes, Kothes! Technische Kommunikation
Die Bedeutung von Betriebsanleitung und
Instruktionspflicht für Hersteller, Verleiher und
Bediener, beziehungsweise Endkunde
14: 00 Kaffeepause
14:15
Roland Jäkel, Lift-Manager
Der Profi macht’s sicherer.
Warum die Wartung und Instandhaltung durch den
Fachbetrieb mehr Sicherheit bietet.
15:00
Werksbesichtigung
Bitte direkt an: Vertikal Verlag, Sundgauallee 15, D-79114 Freiburg
Tel: +49 (0)761 8978660, Fax: +49 (0)761 8866814, info@vertikal.net, www.tagung-tabs.de
Name:
Vorname:
Adresse:
Unternehmen:
Tel:
Unterschrift:
E-Mail:
Ihre Fachkenntnisse
im Bereich
Arbeitsbühnen
+
IPAF-Mitgliedschaft
=
bessere
Marktchancen
Die IPAF-Mitgliedschaft kann
Ihnen wesentliche Vorteile
bringen, ganz gleich, in
welchem Bereich der
Arbeitsbühnenbranche Sie
tätig sind.
Zum einen verrät eine
Mitgliedschaft Ihrem Kunden
einiges über Sie – zum Beispiel
dass Sie auf höchstem
professionellem Niveau
arbeiten.
Außerdem kann er sicher
sein, dass Sie in Sachen
Arbeitsschutz auf dem
neusten Stand sind.
Dank unserer Interessenvertretung
auf nationaler und internationaler
Ebene haben Sie einen größeren
Einfluss auf die Angelegenheiten,
die Ihr Unternehmen angehen: von
Gesetzen zum Arbeitsschutz bis hin
zur Einführung weltweit gültiger
Normen und deren Umsetzung in
den einzelnen Ländern.
• Unsere Beratungs-Hotline sowie
unsere Veröffentlichungen und
Bulletins informieren Sie über
die neuesten Ereignisse und
sorgen zudem dafür, dass Sie
für technische, praktische,
wirtschaftliche sowie rechtliche
Entwicklungen gewappnet
sind.
• Unsere einzigartige
Bedienerschulung ist
international anerkannt. Nur
IPAF-Mitglieder können diese
marktführende, für den
Betrieb von Arbeitsbühnen
bereits unabdingbar
gewordene Schulung anbieten.
IPAF ist die weltweit führende
Fachorganisation der
Arbeitsbühnenbranche. Als
Mitglied können Sie gegenüber
Ihren Kunden mit dem
gleichen Renommee auftreten.
Weitere Informationen über die IPAFMitgliedschaft und deren Vorteile für Sie
und Ihr Unternehmen erhalten Sie unter
IPAF-Deutschland, Grüner Weg 5,
D-28790 Schwanewede, Germany
Tel: +49 (0)421 6260 310
Fax: +49 (0)421 6260 321
deutschland@ipaf.org www.ipaf.org/de
Zentrale
IPAF Ltd, UK
Tel: +44 (0)15395 62444 info@ipaf.org
IPAF-Basel
Tel: +41 (0)61 225 4407 basel@ipaf.org
IPAF-Benelux
Tel: +31 (0)6 3042 1042 benelux@ipaf.org
IPAF-France
Tél: +33 (0)1 30 99 16 68 france@ipaf.org
Die weltweiten Experten für den
sicheren Betrieb von Arbeitsbühnen
IPAF-Italia
Tel: +39 02 93581873 italia@ipaf.org
IPAF-España
Tel: +34 956 297 406 espana@ipaf.org
AWPT Inc-USA
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