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Bedienungsanleitung - Acker-Maschinen

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
Mulchgerät
KTS
KTS – Front – Heck
1
Inhaltsverzeichnis
Punkt Thema
Seite
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
Technische Daten
Vorwort
Warnsignale
Anzeigesignale
Garantie
Garantieverfall
Identifizierung
Lärmpegel
3
4
4
5
5
5
5
5
2.0
Sicherheits- und Unfallverhütungsbestimmungen
6
3.0
3.1
3.2
3.3
3.3.1
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
3.11
3.12
3.13
3.14
3.15
3.16
Betriebsanleitung
Teilweise montiert gelieferte Maschine
Vor der Inbetriebnahme
Anbringung am Schlepper
Gelenkwelle
Transportmodalitäten
Einstellen der Arbeitstiefe
Messer
Auswechseln der Messer
Seitlicher Antrieb
Wechsel der Riemen
Mulcher mit Front- Heckanbau und Rückfahreinrichtung
Seitenverschub
Nachlaufwalze
Bei der Arbeit
Wie man mit der Maschine arbeitet
Nützliche Hinweise für den Schlepperfahrer
Abstellen der Maschine
9
9
9
10
11
11
11
11
12
12
13
13
13
13
13
14
15
16
4.0
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
Wartung
Erste 8 Betriebsstunden
Alle 8 Betriebsstunden
Alle 50 Betriebsstunden
Alle 400 Betriebsstunden
Ruheperioden
Empfohlene Schmierstoffe
16
16
16
16
17
17
17
5.0
Ersatzteile
17
2
1.0
Technische Daten
Arbeitsbreite
Gesamtbreite
Kraftbedarf
mm
1250
1350
1500
1625
1750
2000
2250
2500
2800
3000
mm
1400
1500
1650
1775
1900
2150
2400
2650
2950
3150
PS
25 - 30
30 - 40
40 - 50
50 - 60
60 - 70
70 - 80
80 - 90
90 - 100
100 - 110
110 - 120
Arbeitsbreite
Gesamtbreite
Kraftbedarf
mm
1250mm
1350mm
1500mm
1620mm
1750mm
2000mm
2250mm
mm
1400mm
1500mm
1650mm
1770mm
1900mm
2150mm
2400mm
PS
25 – 30
30 – 40
40 – 50
50 – 60
60 – 70
70 - 80
80 – 90
Arbeitsbreite
Gesamtbreite
Kraftbedarf
mm
1500mm
1620mm
1750mm
2000mm
2250mm
2500mm
2750mm
3000mm
mm
1650mm
1770mm
1900mm
2150mm
2400mm
2650mm
2900mm
3150mm
PS
40 – 50
50 – 60
60 – 70
70 - 80
80 – 90
90 – 100
100 – 110
110 – 120
TYP
KTS-FU(N)MX 125
KTS-FU(N)MX 135
KTS-FU(N)MX 150
KTS-FU(N)MX 162
KTS-FU(N)MX 175
KTS-FU(N)MX 200
KTS-FU(N)MX 225
KTS-FU(N)MX 250
KTS-FU(N)MX 280
KTS-FU(N)MX 300
TYP
KTS-V / F 125
KTS-V / F 135
KTS-V / F 150
KTS-V / F 162
KTS-V / F 175
KTS-V / F 200
KTS-V / F 225
TYP
KTS-VN / FN 150
KTS-VN / FN 162
KTS-VN / FN 175
KTS-VN / FN 200
KTS-VN / FN 225
KTS-VN / FN 250
KTS-VN / FN 275
KTS-VN / FN 300
Anzahl
Messer
ZS-NS-DZ/Z
10/30
11/36
12/42
13/42
14/48
16/54
18/60
20/66
22/72
24/78
Anzahl
Schlegel
LS
24
24
30
30
36
42
48
54
60
66
Gewicht
Anzahl
Messer
ZS-NS-DZ/Z
12 / 40
12 / 40
12 / 48
12 / 48
16 / 56
16 / 64
20 / 72
Anzahl
Schlegel
LS
20
20
24
24
28
32
36
Gewicht
Anzahl
Messer
ZS-NS-DZ/Z
12 / 48
12 / 48
16 / 56
16 / 64
20 / 72
20 / 80
24 / 88
24 / 96
Anzahl
Schlegel
LS
24
24
28
32
36
40
44
48
Gewicht
Arbeitsbreite
Gesamtbreite
Kraftbedarf
mm
1350mm
1500mm
1620mm
1750mm
2000mm
mm
1500mm
1650mm
1770mm
1900mm
2150mm
PS
25 – 30
30 – 35
35 – 40
40 – 45
45 – 50
TYP
KTS-F(N) SPR 135
KTS-F(N) SPR 150
KTS-F(N) SPR 162
KTS-F(N) SPR 175
KTS-F(N) SPR 200
Anzahl
Schlegel
LS
20
24
24
28
32
Kg
510
550
610
660
714
816
918
1020
1140
1220
Kg
450kg
480kg
510kg
540kg
570kg
600kg
630kg
Kg
520kg
560kg
600kg
640kg
680kg
720kg
760kg
800kg
Gewicht
Kg
475kg
500kg
540kg
555kg
595kg
3
1.1 Vorwort
Dieses Heft enthält die Betriebs- und Wartungsanleitung, sowie die Liste der Ersatzteile, welche
für die Mulchgeräte benötigt werden.
Dieses landwirtschaftliche Gerät, welches Mulcher genannt wird, kann nur über die Gelenkwelle
angetrieben werden, die an der Zapfwelle eines Schleppers mit Kraftheber und universeller
Dreipunktkupplung angeschlossen wird. Von korrektem Gebrauch und sachgerechter Wartung
hängt es daher ab, ob Sie lange Freude an Ihrem Gerät haben. Die sorgfältige Beachtung der in
dieser Broschüre beschriebenen Anleitung, ist daher empfehlenswert, um alle Störungen zu
vermeiden, die sich negativ auf einen einwandfreien Betrieb und die lange Haltbarkeit des
Geräts auswirken.
Die Beachtung dessen, was in dieser Broschüre beschrieben wird, ist auch deshalb wichtig,
weil die Herstellerhaftung bei Nachlässigkeit oder Nichtbeachtung der in diesem Heft
beschriebenen Vorschriften verfällt.
Der Hersteller steht auf jeden Fall zur Verfügung, um einen prompten und akkuraten Kundendienst zu liefern, wie auch all das, was erforderlich ist, damit das Gerät richtig und wirtschaftlich
funktioniert.
Öl für Getriebeausgangswelle
Fettschmierung für
Antriebslager
A) Typenschild
Getriebeöl
Fettschmierung für
Außenlager
(Abbildung ähnlich)
1.2 Warnsignale
1.
2.
3.
4.
5.
Vor Inbetriebnahme die Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten.
Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Motor abstellen und Schlüssel abziehen.
Maschinenteile nur dann berühren, wenn sie vollständig zum Stillstand gekommen sind.
Sicherheitsabstand zur Maschine wahren. Gefahr durch herausschleudernde Teile.
Fallgefahr. Es ist verboten auf die Maschine zu steigen.
4
1.3 Anzeigesignale
6. Schmierstellen
7. Einfüllstopfen Schmieröl
8. Ablassstopfen Schmieröl
A) Typenschild
1.4 Garantie
Bei der Übergabe des Mulchers ist sicherzustellen, dass das Gerät keine Transport-schäden
aufweist und alle Zubehörteile vorhanden und unbeschädigt sind.
Etwaige Reklamationen sind schriftlich innerhalb von acht Tagen ab dem Erhalt beim
Vertragshändler oder beim Hersteller zu melden.
Der Käufer kann seinen Anspruch auf Garantie nur dann geltend machen, wenn er sich an die
Garantiebedingungen hält, die im Liefervertrag wiedergegeben sind.
1.5 Garantieverfall
Der Garantieanspruch verfällt ausserdem auch immer, wenn
1. das Gerät falsch bedient wird oder wenn die Wartung der Freilaufkupplung des Getriebes
unzureichend ist.
2. Die zulässigen Leistungsgrenzen überschritten werden, die in der Tabelle der technischen
Daten auf der Seite 3 stehen.
3. Das Gerät infolge Reparaturen, die der Benutzer ohne die Genehmigung des Herstellers
ausführen lässt oder infolge der Verwendung von Ersatzteilen, die keine Originalteile sind,
geändert wird und der Schaden auf diesen Umständen beruht.
4. Die in diesem Heft stehenden Anleitungen nicht beachtet worden sind.
1.6 Identifizierung
Jedes Gerät ist mit einem Typenschild versehen (A), auf dem die folgenden Daten stehen ( Es
ist ratsam, die folgenden Daten zusammen mit dem Kaufdatum am Ende der Bedienungsanleitung einzutragen):
- Anschrift des Herstellers
- Typ des Geräts
- Modell des Geräts
- Seriennummer
- Baujahr
- Standardgewicht
1.7 Lärmpegel
Messungen des unbelasteten Lärmpegels (ISO 1680/2):
Schalldruckpegel:
Lpam dB
70 dB(A)
Schallleistungspegel
Lpam dB
85 dB(A)
5
2.0 Sicherheits- und Unfallverhütungsbestimmungen
Achten Sie auf dieses Gefahrensignal, wenn es in diesem Heft erscheint.
Es gibt Gefahrensignale drei unterschiedlicher Stufen:
Gefahr: Dieses Signal weist darauf hin, dass der beschriebene Vorgang, wenn er nicht korrekt
ausgeführt wird, schwere Verletzungen, den Tod oder langfristige Gefahren für die Gesundheit
verursacht.
Achtung: Dieses Signal weist darauf hin, dass der beschriebene Vorgang, wenn er nicht
korrekt ausgeführt wird, schwere Verletzungen, den Tod oder langfristige Gefahren für die
Gesundheit verursachen kann.
Vorsicht: Dieses Signal weist darauf hin, dass der beschriebene Vorgang, wenn er nicht
korrekt ausgeführt wird, zu Schäden am Gerät führen kann.
Vor der ersten Benutzung des Gerätes sollten Sie deshalb alle Anweisungen aufmerksam
durchlesen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich direkt an die Techniker des Vertragshändlers
oder der Herstellerfirma. Der Hersteller lehnt jegliche Haftung ab, wenn Sie die im folgenden beschriebenen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet haben.
1) Auf das Gefahrensignal achten, das in diesem Heft und auf der Spargeldammfräse selbst
vorhanden ist.
2) Es ist auf jeden Fall zu vermeiden, die sich bewegenden Teilen auf irgendeine Weise an zu
fassen.
3) Eingriffe und Einstellungen am Gerät dürfen nur bei abgestelltem Motor und bei blockiertem
Schlepper vorgenommen werden.
4) Es ist absolut verboten, auf dem Gerät Personen oder Tiere zu befördern.
5) Bevor man irgendeine Arbeit unter der Maschine ausführt, sicherstellen, dass das
Kardangelenk von der Zapfwelle abgetrennt ist und sicherstellen, dass die Maschine mit
Trägern sicher abgestützt ist, um das unbeabsichtigte Senken zu vermeiden.
6) Es ist absolut verboten, den Schlepper mit angebrachtem Gerät von Personen fahren zu
lassen, die keinen Führerschein haben, die unerfahren sind oder deren Gesundheitszustand
kritisch ist.
7) Alle Maßnahmen zur Unfallverhütung, die in diesem Heft beschrieben sind, müssen genauestens beachtet werden.
8) Der Anbau eines Zusatzgerätes am Schlepper führt zur Verlagerung der Achslasten. Am
Schlepper ist daher Frontballast anzubringen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
9) Das Anbaugerät kann nur dann gesteuert werden, wenn seine Gelenkwelle mit Schutz
versehen ist und dieser mit den dazu bestimmten Ketten. Vorsicht vor der sich drehenden
Gelenkwelle.
10) Bevor der Schlepper und das Gerät in Betrieb genommen werden, sind alle Sicherheiten für
Transport und Benutzung auf ihre Unversehrtheit zu prüfen.
11) Die Etiketten mit Hinweisen, die auf dem Gerät aufgeklebt sind, geben in knapper Form Anweisungen, um Unfälle zu vermeiden.
12) Bei der Teilnahme am Straßenverkehr sind die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung
zu beachten, die in dem jeweiligen Land gelten.
13) Der Transport auf öffentlichen Strassen liegt einzig und allein unter der Verantwortung des
Konsumenten, der für die Befolgung der aufgrund der landesgültigen Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Angaben zu sorgen hat. Das für die Achse vorgesehene
Höchstgewicht, das bewegliche Gesamtgewicht, die Transportbestimmungen und die
Straßenverkehrsordnung beachten.
14) Bevor man mit der Arbeit beginnt, sollte man sich mit den Stellteilen und ihrer Funktion
vertraut machen.
6
15) Bei dem Umgang mit dem Gerät muss geeignete Arbeitskleidung verwendet werden.
Flatternde Kleidungsstücke sollten absolut vermieden werden, weil sich diese in den in Rotation befindlichen Teilen verfangen könnten.
16) Das Gerät wie vorgesehen an einem Schlepper mit geeigneter Zugkraft und Konfiguration
ankuppeln und zwar mit einer Vorrichtungen (Kraftheber), die den Normen entspricht.
17) Beim Ein- und Auskuppeln des Gerätes ist immer größte Aufmerksamkeit geboten.
18) Für den Transport müssen etwaige Zubehörteile mit Kennzeichnung versehen und angemessen geschützt werden.
19) Wenn der Schlepper in Betrieb ist, nie den Fahrerplatz verlassen.
20) Es ist sehr wichtig zu berücksichtigen, dass die Bodenhaftung und das Lenk- und Bremsvermögen stark davon beeinflusst werden, ob ein Anbaugerät vorhanden ist oder nicht.
21) In Kurven auf die erhöhte Fliehkraft achten, die durch die weit vom Schwerpunkt entfernte
Position des Anbaugeräts bedingt ist.
22) Vor dem Einschalten der Zapfwelle sicherstellen, dass die Solldrehzahl stimmt. Die Drehzahl
540 U/min nicht mit der Drehzahl 1000 U/min verwechseln.
23) Es ist absolut verboten, sich in der Reichweite des Gerätes auf zu halten, wo sich
bewegliche Teile befinden.
24) Bevor man vom Schlepper steigt, das am Kraftheber angekuppelte Gerät absenken, den
Motor abstellen, die Feststellbremse ziehen und den Zündschlüssel abziehen.
25) Es ist absolut verboten, bei laufendem Motor und eingeschalteter Gelenkwelle zwischen den
Schlepper und das Gerät zu treten (Abb. 2). Dazu muss die Feststellbremse gezogen
werden und unter die Räder ein Bremskeil oder ein großer Stein gelegt worden sein.
Abb. 2
Abb. 3
26) Bevor das Gerät am oberen Kupplungspunkt ein- oder ausgekuppelt wird, ist der Schalthebel des Krafthebers zu blockieren.
27) Die Kategorie der Anschlussbolzen des Gerätes muss zum Anschluss des Krafthebers
passen.
28) Vorsicht beim Arbeiten im Bereich der Hebearme. Dieser Bereich ist eine Gefahrenzone.
29) Es ist absolut verboten, zwischen den Schlepper und den Anschluss zu treten, um die Aushebung zu betätigen (Abb. 2).
30) Beim Transport müssen die seitlichen Lenker mit den Stabilisierungsketten und Spannvorrichtungen befestigt werden.
31) Beim Straßentransport mit ausgehobenem Anbaugerät ist der Schalthebel des Krafthebers
in die blockierte Stellung zu setzen.
32) Nur die vom Hersteller vorgesehene Gelenkwelle verwenden.
33) Den Gelenkwellenschutz in regelmäßigen Abständen prüfen. Er muss immer einen ausgezeichneten Zustand aufweisen und fest verankert sein.
34) Stets auf den Gelenkwellenschutz achten, sowohl in der Arbeits- als auch der Transportposition.
35) Installation und Ausbau der Gelenkwelle dürfen nur bei stehendem Motor ausgeführt werden.
7
36) Besonders auf die korrekte Montage und die Sicherheit der Gelenkwelle achten, sowohl an
der Zapfwelle der Spargeldammfräse als auch an der Schlepperzapfwelle.
37) Die Drehung der Schütze sperren und immer die Gebrauchs- und Wartungsanleitung der
Gelenkwelle lesen.
38) Bevor die Zapfwelle eingeschaltet wird, sicherstellen, dass sich weder Personen noch Tiere
in der Reichweite aufhalten und dass die Drehzahl der Zapfwelle der Solldrehzahl entspricht.
Nie die vorgeschriebene Höchstdrehzahl überschreiten.
39) Die Zapfwelle nicht einschalten, wenn der Motor steht.
40) Die Zapfwelle immer ausschalten, wenn die Gelenkwelle einen zu großen Winkel einnimmt
( nie über 10 Grad – Abb. 3) und wenn sie nicht gebraucht wird.
41) Die Gelenkwelle nur dann reinigen und fetten, wenn die Zapfwelle ausgeschaltet ist, der Motor steht, die Feststellbremse gezogen ist und der Zündschlüssel herausgezogen wurde.
42) Wenn die Gelenkwelle nicht benutzt wird, ist sie auf der Stütze ab zu stellen, die zu diesem
Zweck vorhanden ist.
43) Nach dem Ausbau der Gelenkwelle den Zapfwellenstummel wieder mit dem Stopfen
verschließen.
44) Wenn das Gerät sehr lange benutzt wird, kann das zum Überhitzen einiger Maschinen- und
Schlepperelemente führen. Vermeiden Sie es, diese Elemente während der Benutzung und
auch direkt danach an zu fassen. Es besteht Verbrennungsgefahr.
45) Keine Wartungs- und Reinigungsarbeiten beginnen, bevor die Zapfwelle ausgeschaltet, der
Motor abgestellt, die Feststellbremse gezogen und die Schlepperräder durch Unterlegen
eines Bremskeils oder eines großen Steins blockiert worden sind.
46) Alle Schrauben und Muttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen und ggf. nachziehen.
47) Alle Bolzen und Splinte der Schlegel regelmäßig auf Vollständigkeit und richtige Montage
prüfen.
48) Bei Wartungsarbeiten und beim Ersetzen der Schlegel bei aufgebocktem Gerät ist dieses
zur Vorsicht mit geeigneten Vorrichtungen ab zu stützen.
49) Bevor man an den Rotoren arbeitet, die Zapfwelle ausschalten, den Motor abstellen, die
Feststellbremse ziehen und sicherstellen, dass die Werkzeuge ganz still stehen.
50) Darauf achten, die empfohlenen Schmierstoffe zu benutzen.
51) Die Ersatzteile müssen den Ansprüchen gerecht werden, die der Hersteller angibt. Nur Originalersatzteile verwenden.
52) Die Sicherheitsaufkleber müssen immer gut sichtbar sein. Sie sind daher sauber zu halten
und zu ersetzen, wenn sie unleserlich werden (können ggf. beim Vertragshändler oder beim
Hersteller angefordert werden).
53) Die Betriebsanleitung der Maschine ist sorgfältig auf zu bewahren, solange die Maschine
vorhanden ist.
8
3.0 Betriebsanleitung
3.1 Teilweise montiert gelieferte Maschine
Aus Gründen der Platzeinsparung können Maschinen mit abgelösten oder abgetrennten Untergruppen ausgeliefert werden (die aber stets in der gleichen Verpackung enthalten sind).
In der Regel wird der Oberlenkeranschluss, die Gelenkwelle, oder ähnliches separat bei
gepackt und müssen dann anschließend vom Kunden an der Maschine befestigt werden.
Die Montage dieser Teile ist sorgfältig vor zu nehmen. Dabei ist Bezug auf die Tafeln des Ersatzteilkatalogs zu nehmen. Insbesondere die Werte der Anzugsmomente der zum Lieferumfang gehörenden Schrauben beachten.
3.2 Vor der Inbetriebnahme
Verboten ist der Gebrauch:
- Im Falle der Koppelung mit unterdimensionierten Schleppern.
- Auf Boeden mit steiniger Oberfläche
- Auf Boeden, die das Gleichgewicht des Schleppers nicht gewährleisten, die starke
Neigungen und / oder Abhänge, ausgeprägte Neigungen in Nähe von Gräben oder
Abgründen haben, auf sehr ungleichmäßigen Boeden, usw.
- Zum Häckseln von Ranken mit einem Durchmesser von mehr als 3cm.
- Zum Schlagen von Bäumen und Büschen.
Bevor das Gerät in Betrieb genommen wird, sind folgende Punkte sicher zu stellen:
- Das Gerät muss vollkommen in Ordnung sein, die Schmierstofffüllung muss stimmen (vgl.
Kapitel „Wartung“) und alle dem Verschleiß und der Beschädigung ausgesetzten Teile
müssen voll leistungsfähig sein.
- Sicherstellen, dass am Mulcher die richtige Arbeitstiefe eingestellt ist.
No. 1
Abb. 4
Um die besten Leistungen des Gerätes zu erhalten, immer die folgenden Anleitungen beachten.
Achtung:
Alle im folgenden beschriebenen Wartungs-, Einstellungs- und Rüstarbeiten müssen mit
ausgeschalteter Schlepperzapfwelle, Gerät am Boden und ausgeschaltetem und stillstehendem Schlepper ausgeführt werden.
9
3.3 Anbringung am Schlepper
Der Anbau der Maschine am Schlepper erfolgt nur dann, wenn die Maschine am Boden steht
und zwar auf ebenem Gelände.
Alle Maschinen können an jedem beliebigen Schlepper mit Universaldreipunktauf-hängung der
1. und 2. Kategorie angebaut werden.
Aufgrund der spezifischen Abmessungen dieser beiden Schlepperanschlüsse kann man die
günstigste Position der Maschine festlegen, indem man die Platten ( 1 Abb. 4) auf dem
Vierkantrohr verschiebt und die Bolzen ( 2 Abb. 4) in den entsprechenden Bohrungen mit den
richtigen Durchmesser auf dem Schleppergestänge einsteckt.
Gefahr:
Der Anbau am Schlepper ist ein sehr gefährlicher Schritt. Sehr vorsichtig vorgehen und
den ganzen Vorgang gemäß der Anweisung ausführen.
Die Herstellerfirma weist jede Verantwortung für Schäden an der Maschine oder am
Traktor zurück, die auf eine Nichtbeachtung dieses Hinweises zurück zu führen sind.
Die korrekte Position von Schlepper und Gerät wird dadurch festgelegt, dass man das Gerät in
so einem Abstand vor dem Schlepper bringt, dass die Gelenkwelle 5 – 10 cm länger ist, als bei
der Position, in der sie so weit wie möglich geschlossen ist. Nun folgendermaßen vorgehen:
1) Die Lenker des Krafthebers annähern und in die am besten geeigneten Platten schieben ( 1
Abb. 4) Den Bolzen in das Loch stecken und mit dem einrastenden Splint blockieren.
2) Die Lenker des Krafthebers mit den Stabilisierungsketten und Spannvorrichtungen des
Schleppers parallel zum Schlepper blockieren. Dieser Vorgang ist auch bei Straßenfahrten
erforderlich, damit das Gerät nicht seitlich ausschwenkt.
3) Die Gelenkwelle einstecken und sicherstellen, dass sie fest mit der Zapfwelle verbunden ist.
Sicherstellen, dass der Gelenkwellenschutz sich frei verdrehen kann und mit der Kette befestigen. Den Halter der Gelenkwelle entfernen und ihn in den vorgesehenen Haken befestigen.
4) Den oberen Kupplungspunkt anschließen und den oberen Lenker korrekt einstellen.
Sicherstellen, dass die obere Haubenkante parallel zum Boden steht. Das ist sehr wichtig,
um die Parallelität zwischen der Achse der Maschine und der Schlepperzapfwelle zu
erhalten. Wenn diese Parallelität gegeben ist, wird die Zapfwelle weniger belastet und das
Leben von Gelenkwelle und Gerät wird verlängert.
Abb. 5
Achtung:
Die Maschine anheben und die Schnitthöhe einstellen. Die Lage der Maschine mit Hilfe
des Hubwerkes einstellen, so dass sie parallel zur Bodenfläche liegt, bzw. vorne etwas
mehr angehoben ist um eine problemlose Zufuhr des Materials zu ermöglichen.
10
3.3.1 Gelenkwelle
Anpassung der Gelenkwelle
Die, mit der Maschine gelieferten Gelenkwelle hat eine Standardlänge. Aus diesem Grund kann
ihre Anpassung notwendig sein. In diesem Fall sich vor dem Eingriff an den Hersteller der
Gelenkwelle für deren eventuelle Anpassung wenden.
Vorsicht:
Wenn die Gelenkwelle so weit wie möglich auseinander gezogen ist, müssen die beiden
Teile sich noch um wenigstens 15 cm überlappen. Wenn die beiden Teile ganz zusammen geschoben sind, muss das kleinstmögliche Spiel 4 cm ausmachen. ( Abb. 6)
Vorsicht:
Wenn das Gerät auf einem anderen Schlepper benutzt wird, ist zu prüfen, was in dem
vorherigen Punkt steht um sicher zu stellen, dass die drehenden Teile der Gelenkwelle
ganz durch den Schutz bedeckt werden.
Abb. 6
3.4 Transportmodalitäten
Während des Transports und jedes Mal wenn das Heben erforderlich wird, ist dafür zu sorgen,
dass das Hubwerk des Traktors so eingestellt wird, dass die Maschine selbst sich ca. 35cm
vom Boden abgehoben befindet.
3.5 Einstellungen der Arbeitstiefe
Um die Schnitthöhe der Maschine korrekt ein zu stellen, ist folgendermaßen vor zu gehen:
- Bei abgestelltem Traktor mit angezogener Handbremse mit Hilfe des Hubwerkes die
Maschine langsam und vorsichtig bis zum Boden absenken.
- Die Räder bzw. die Nachlaufwalze auf die gewünschte Schnitthöhe einstellen.
Um eine korrekte Einstellung der Schnitthöhe zu erreichen, müssen sich die Schlegel
bzw. Messer ca. 2 – 3 cm über dem Boden befinden.
3.6 Messer
Die Messer, mit denen die Maschine ausgestattet ist, bestehen aus hochwertigem Stahl und sie
wurden Wärmebehandlungen unterzogen, die eine große Widerstandsfähigkeit und
Verschleißfestigkeit garantieren.
Die Abmessungen und Gewichte unterliegen strengen Kontrollen; falls sie teilweise oder
gänzlich ersetzt werden, bedarf der Rotor keiner erneuten dynamischen Auswuchtung.
11
Achtung:
Zu stark abgenutzte oder beschädigte Schlegel müssen sofort ersetzt werden, weil sie
schädliche Schwingungen auf die Maschine übertragen können. Es empfiehlt sich,
jeweils ein Schlegel bzw. Messer nach dem anderen zu ersetzen, um Positionsfehler zu
vermeiden.
Achtung:
Sollten nach dem Austausch noch Schwingungen auftreten, ist unbedingt eine erneute
dynamische Auswuchtung des Rotors vor zu nehmen, um gefährliche Beschädigungen
der zutreffenden mechanischen Bauteile zu vermeiden.
3.7 Auswechseln der Messer
Zum Ersetzen verschlissener oder beschädigter Messer bzw. Schlegel ist wie folgt vor zu
gehen:
- Die Maschine und den Traktor eben abstellen.
- Sicherstellen, dass alle sich drehenden Elemente zum Stehen gekommen sind.
- Die Gelenkwelle vom Traktor und von der Maschine abtrennen.
- Sicherstellen, dass die entsprechenden Sicherheitsverriegelungen korrekt eingesteckt
worden sind.
- Das Gerät mit dem Kraftheber des Traktors so weit wie möglich ausheben.
- Passende Trageböcke beidseitig unter die Maschine stellen.
- Die Maschine vorsichtig auf die Stützböcke absenken.
- Sicherstellen, dass die Maschine ein sicheres Gleichgewicht aufweist.
- Den Traktor abstellen, den Zündschlüssel abziehen und die Handbremse anziehen.
- Mit Hilfe geeigneter Schlüssel mit dem Auswechseln der Messer beginnen. Die
Schraubenmuttern mit denen die Messer befestigt werden, müssen gut fest gezogen
werden.
- Die Schnittqualität, sowie der Zustand der Maschine und deren Sicherheit sind direkt vom
Zustand der Messer abhängig. Diese haben bei etwaigen Beschädigungen unverzüglich
ausgewechselt zu werden.
- Die normale Abnutzung (besonders schnell bei sandigem Untergrund oder bei zu weit
abgesenkter Maschine), sowie das Stossen gegen verschiedene Hindernisse können zu
einer Verformung der Messer führen, was zu folgenden Betriebsstörungen führen kann:
- Verschlechterung der Arbeitsqualität
- Erhöhen der Vibration und daraus folgend Schäden an der Maschine.
- Zerbrechen der Messer und als Folge Auswurf von Fragmenten bei hoher
Geschwindigkeit.
Das Fixieren der Bolzen kann, je nach Maschinenmodell, mittels Muttern erfolgen. Die
Muttern müssen bei jedem Auswechseln eines Messers ebenfalls erneuert werden.
Nach Beendigung des Messerwechsels sind die Stützständer wieder zu entfernen, der Traktor
zu starten, die Maschine abzusenken und der Traktor abzustellen.
3.8 Seitlicher Antrieb
Die Übertragung der Antriebskraft zum Rotor erfolgt mittels Riemen mit einstellbarer Spannung.
Die Spannung der Antriebsriemen ist in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, bzw. sobald
ein Rutschen der Riemen festgestellt wird.
12
3.9 Wechsel der Riemen
Um die Riemen zu ersetzen, ist folgendes erforderlich:
- Die Befestigungsmuttern des Schutzgehäuses lösen.
- Die Getriebespannung und die Schraube an der Ausgangswelle am Getriebe loesen, so
dass die Spannung von den Riemen weicht.
- Jeweils einen Riemen abnehmen und ihn durch einen neuen des neuen Riemensatzes
ersetzen.
- Die Spannschraube am Getriebe und an der Ausgangswelle wieder anziehen, bis die
Riemen wieder korrekt gespannt sind.
- Den vorher entfernten Deckel wieder montieren.
Achtung:
Beim Spannen der Antriebsriemen ist besonders auf die Planarität der Riemenscheiben
zu achten.
Im mittleren Abschnitt zwischen den beiden Riemenscheiben mit einer Kraft von 5kg auf
den Riemen drücken. Der einzelne Riemen muss sich um 1cm eindrücken lassen. Es
empfiehlt sich daher, einen Metallstab von geeigneter Länge auf die beiden
Riemenscheiben aufzulegen. Wobei dieser den Umfang der Scheiben an jeweils zwei
Punkten berühren muss.
3.10 Mulcher mit Front- Heckanbau und Rückfahreinrichtung
(Extraausstattung)
Das Gerät kann an der vorderen Dreipunktaufhängung des Traktors (falls vorhanden) angebaut
werden, weil es ein Übersetzungsgetriebe mit doppeltem Abtrieb hat und der Anbaubock einen
Front- Heckanbau erlaubt.
3.11 Seitenverschub
Die Maschine kann über eine seitliche, mechanische oder hydraulische Verstellung des
Dreipunktbocks verfügen.
3.12 Nachlaufwalze
Die Maschine ist Standardmäßig mit einer hinteren Nachlaufwalze ausgestattet.
3.13 Bei der Arbeit
Vorschriften zur Verwendung auf dem Feld
In diesem Abschnitt sind die zum sicheren Maschinengebrauch zu befolgenden
Verhaltensweisen im Arbeitsbereich angeführt.
- Die Maschine vor dem Gebrauch auf einwandfreien Betrieb überprüfen und den Rotor ein
paar Minuten lang leer drehen lassen.
- Stets sicherstellen, dass sich während der Bearbeitung niemand im Gefahrenbereich der
Maschine aufhält.
- Vor dem Anheben der Maschine die Zapfwelle auskuppeln, diese nicht bei angehobener
Maschine betätigen, bevor man vom Schlepper herunter steigt.
- Bei der Arbeit in Nähe von Wohnhäusern oder Strassen folgende Sicherheitsabstände
einhalten: 5m seitlich, 10m hinten, 20m vorn.
13
3.14 Wie man mit der Maschine arbeitet
Verwendung auf dem Feld
Nachdem man die Maschine an den Schlepper richtig angehängt hat, wie folgt vorgehen:
- Anhand der Bedienungen des Krafthebers die Maschine so weit absenken, bis die hintere
Walze am Boden aufliegt und sich die Werkzeuge in Nähe des Bodens befinden, ohne ihn
zu berühren.
- Die Zapfwelle einkuppeln und den Schlepper stufenweise beschleunigen, bis die Zapfwelle
540 oder 1000 Umdrehungen/ Min. erreicht. Keinesfalls die o. g. Umdrehungen
überschreiten, weil die Maschine zum Betrieb mit diesen Geschwindigkeiten
dimensioniert ist und auf diese Weise die maximale Leistung erbringt.
- Den Gang einkuppeln und mit der Bearbeitung beginnen.
- Ggf. mit dem Kraftheber die Arbeitshöhe regeln und dabei vermeiden, dass die Schlegel
bzw. Messer den Boden berühren.
- Ggf. die Schleppergeschwindigkeit regeln.
- Durch die Verstellung der Walzenposition wird die Schnitthöhe vom Boden erhöht bzw.
verringert. (Mindesthöhe ca. 3cm)
Fahrgeschwindigkeit
- Es ist zu beachten, dass die Fahrgeschwindigkeit des Schleppers der Art und
Beschaffenheit des zu häckselnden Materials entsprechend ein zu stellen ist, weil eine zu
hohe Geschwindigkeit die Arbeitswerkzeuge beschädigt und zu deren vorzeitigem
Verschleiß führt.
In diesem Fall wird das Material schlecht zerkleinert und eventuell grobes Material
ausgestoßen, das aufgrund der größeren Trägheit die vorgesehenen Sicherheitsgrenzen
überschreiten kann.
Vorsicht:
Die Fahrgeschwindigkeit des Schleppers mit arbeitendem Gerät darf nicht 10km/h
überschreiten, um Schäden und Bruch zu vermeiden.
Gefahr:
Es ist möglich, dass während der Arbeit Steine oder andere Fremdkörper durch die
Rotation der Messer hoch geschleudert werden. Daher ist ständig sicher zu stellen, dass
sich weder Erwachsene noch Kinder oder Haustiere in der Reichweite der Maschine
aufhalten. Auch der Schlepperfahrer muss sich dieser Gefahr bewusst sein.
Vorsicht:
Der Betrieb des Mulchers außerhalb des zu bearbeitenden Grunds (Leerlauf) ist absolut
zu vermeiden. Während des Betriebs sollten Kurven bei abgesenkter Maschine
vermieden werden.
Die Maschine ist bei jedem Richtungswechsel an zu heben. Während des Transports,
bzw. bei jeder Art von Beförderung der Maschine, ist darauf zu achten, dass das
Hubwerk des Traktors so eingestellt ist, dass die Maschine höchstens 30 – 35cm vom
Boden angehoben wird.
Vermeiden Sie es, auf öffentlichen Strassen zu fahren, wenn die Maschine mit Erde, Gras
oder anderem verschmutzt ist, das die Fahrbahn verschmutzen und/oder den Verkehr
behindern kann. Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht auf den Boden fällt, sondern
langsam gesenkt wird. Andernfalls würde es zu starken Spannungen in den
Bestandteilen der Maschine kommen und ihre Struktur könnte Schaden nehmen.
14
3.15 Nützliche Hinweise für den Schlepperfahrer
Nachstehend sind einige Ratschläge angeführt, die dem Lenker des Traktors bei eventuell
auftretenden Problemen während des Betriebs nützlich sein könnten.
Übermäßiges Zerkleinern des Materials
- Die Maschine leicht anheben; dazu die Räder bzw. die Walze neu einstellen (die Höhe muss
derart eingestellt werden, dass die Messer den Boden nicht berühren).
- Die Fahrgeschwindigkeit erhöhen.
Das Material wird ungenügend zerkleinert
- Die Maschine etwas gegen den Boden absenken.
- Die Fahrgeschwindigkeit verringern.
- Nicht bei zu nassen Boden mulchen.
Verschmutzung des Rotors
- Zu nasse Bodenverhältnisse.
- Die Maschine leicht anheben.
- Die Fahrgeschwindigkeit vermindern.
- Nicht bei zu hohem Graswuchs arbeiten; die Seiten des Rotors von möglichen
Ablagerungen gut reinigen, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Verstopfung des Rotorraums
- Boden zu nass. Grass zu hoch.
- Den Motor anhalten.
- Sicherstellen, dass alle beweglichen Teile still stehen.
- Den Rotorraum mit dazu passender Vorrichtung sorgfältig reinigen und alles, was sich darin
angesammelt hat, entfernen.
Die Maschine arbeitet ruckartig oder vibriert
- Fremdkörper sind zwischen den Messern blockiert
- Falsch montierte Messer – entweder ohne schraubenförmige Anordnung oder so montiert,
dass die Messer in den Boden greifen.
- Abgenutzte oder schadhafte Messer.
- Verformung des Rotors aufgrund von Schlägen an dessen Mitte.
Weitere Störungen und Probleme
- Die Maschine arbeitet nicht gleichmäßig über die gesamte Breite. Sie zerkleinert z.B. mehr
auf der rechten Seite. Den rechten Ausleger verkürzen.
Arbeiten auf hügeligen Boden
Falls möglich, sollte ansteigend gearbeitet werden. Kann ein Arbeiten entlang der Seiten eines
Hügels nicht vermieden werden, so empfiehlt sich ein Arbeiten von oben nach unten, um den
Terrasseneffekt so weit als möglich zu vermeiden.
Praktisches
Die zu bearbeitende Fläche sollte sich stets auf der rechten Seite des Lenkers befinden. Am
geeignetsten ist ein Arbeitsvorgang in abwechselnden Streifen.
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3.16 Abstellen der Maschine
Hinweis:
Um die Stabilität de Maschine zu sichern, sobald diese vom Traktor abgekoppelt wird, ist
auf folgendes zu achten:
- Die Maschine auf den Boden absenken.
- Bitte versichern Sie sich, dass die Maschine im Lager auf einer ebenen Fläche steht.
4.0 Wartung
Hier werden die verschiedenen Wartungsarbeiten angeführt, die in regelmäßigen Abständen
durch zu führen sind. Die geringen Betriebskosten und die lange Haltbarkeit des Gerätes
hängen u.a. von der ständigen Durchführung dieser Arbeiten ab.
Vorsicht:
Die Zeitabstände, die für die Durchführung der Wartungsarbeiten angegeben werden,
sind nur Richtwerte und beziehen sich auf normale Einsatzbedingungen. Sie können
daher schwanken, wenn diese sich ändern, wie z.B. weniger oder mehr Staub in der Arbeitsluft, jahreszeitliche Schwankungen, Bodentyp etc. Wenn die Einsatzbedingungen
sich verschlechtern, müssen die Wartungsarbeiten häufiger vorgenommen werden.
- Bevor Schmierfett in die Schmiernippel eingespritzt wird, sind die Schmierstellen
gründlich zu reinigen, damit Schlamm, Staub, und Fremdkörper sich nicht mit dem
Fett vermischen und die Schmierwirkung dadurch verringern oder aufheben.
- Wenn Schmierstoff nachgefüllt werden muss, sind Schmierstoffe des gleichen
Typs zu verwenden.
Achtung:
Bewahren Sie Schmierfette und –öle immer außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Lesen Sie die Hinweise und Vorsichtsmassnahmen, die auf den Schmierstoffbehältern
stehen. Nach Benutzung sind die Behälter immer sorgfältig und gründlich zu verschließen. Altöl nach den gesetzlichen Bestimmungen umweltfreundlich entsorgen.
4.1 Erste 8 Betriebsstunden
-
Nach den ersten 8 Betriebsstunden ist die Maschine einer sorgfältigen Kontrolle hinsichtlich
ihres Allgemeinzustandes zu unterziehen. Nach der Prüfung des Verschleißzustandes der
Messer sind insbesondere die Schrauben zu kontrollieren. Dabei sollten alle Schrauben und
Schraubbolzen der Maschine auf festen Sitz geprüft werden.
4.2 Alle 8 Betriebsstunden
-
Die Kreuze der Gelenkwelle schmieren.
Die Befestigungsbolzen der Messer bzw. Schlegel fest ziehen.
Die Rotorlagerung schmieren.
4.3 Alle 50 Betriebsstunden
-
Den Ölstand des Getriebes und der Ausgangswelle prüfen und ggf. auffüllen.
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4.4 Alle 400 Betriebsstunden
-
Das gesamte Öl des Getriebes und der Ausgangswelle auswechseln.
4.5 Ruheperioden
Am Ende der Saison oder wenn eine längere Ruhepause vorgesehen ist, muss man wie folgt
vorgehen:
- Das Gerät gründlich reinigen, vor allem Dünger- und / oder Chemikalienreste gut entfernen, um es dann zu trocknen.
- Auf das Vorhandensein etwaiger Schäden oder Verschleißstellen prüfen und die schadhaften Teile ersetzen.
- Alle Schrauben, Bolzen und Schraubbolzen fest anziehen oder auf Vorhandensein
kontrollieren, vor allem diejenigen, die die Schlegel halten.
- Alle Schmierstellen gründlich schmieren, die Oberfläche mit einer Kunststoffplane schützen und das Gerät dann wegstellen und in einem trockenen Raum aufbewahren.
Wenn diese Arbeiten sorgfältig ausgeführt werden, wirkt sich das zum Vorteil des Benutzers
aus, weil er das Gerät, wenn er es wieder benutzen will, in einem einwandfreien Zustand vorfindet.
Wenn die Maschine aus dem Betrieb gezogen werden soll, müssen die spezifischen
Gesetze des Landes beachtet werden, in dem das Gerät benutzt wird, insbesondere die
Umweltschutzgesetze.
Vergessen Sie nicht, dass die Herstellerfirma für alle Fragen hinsichtlich Kundendienst
und Ersatzteile stets zur Verfügung steht.
4.6 Empfohlene Schmierstoffe
-
Zum Schmieren des Eingangswellenbereichs und der Zahnräder des Seitenantriebs Öl
SAE 85W/140 oder eine gleichwertige Sorte.
Für alle Schmierstellen: Fett EP-2 oder eine gleichwertige Sorte.
5.0 Ersatzteile
Die Ersatzteile müssen über den Vertragshändler bestellt werden. Bei der Bestellung sind stets
die folgenden Angaben zu machen:
- Typ, Modell und Seriennummer des Gerätes. Diese Daten stehen auf dem Typenschild, mit dem jedes Gerät versehen ist.
- Artikel Nr. der erforderlichen Ersatzteile. Diese stehen im Ersatzteilkatalog.
- Beschreibung des Ersatzteils und die erforderliche Stückzahl.
- Tafelnummer
- Versandmittel. Wenn dieser Punkt nicht spezifiziert wird, haftet die Herstellerfirma nicht
fuer etwaigen Lieferverzug aufgrund höherer Gewalt, auch wenn er diesen Service besonders aufmerksam abwickelt. Die Frachtkosten gehen dagegen immer zu Lasten des
Empfängers. Die Ware reist auf Gefahr und Risiko des Auftragsgebers, auch wenn Verkauf frei Haus vereinbart worden ist.
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