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Bedienungsanleitung AS 5184 - Frensch.de

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AS_5184
03.12.2001
11:10 Uhr
Seite 38
Frensch GmbH
Allgemeine Gerätebeschreibung
Die AS 5184 ist eine microcomputergesteuerte
Aufladesteuerung. Sie bestimmt die Lademenge für
Elektro-Zentralspeicher (Wasser- oder Feststoffspeicher). Mit wenigen Produktausführungen kann
die Restwärme auf verschiedenste Weise erfaßt
werden.
Fertigung · Vertrieb · Industrievertretung
Dahlingstrasse 119 · 47229 Duisburg, Germany
Phone ++ 49 (0) 20 65-25 58-0
Fax ++ 49 (0) 20 65-25 58-20
e-mail info@frensch.de
www.frensch.de
Bedienungsanleitung AS 5184
Typ
a) AS 5184
Restwärmeerfassung
Bandfühler
(Ersatzbedarf für
bereits bestehende
Anlagen mit AS 4184 P)
b) AS 5184
Thermo
Thermoelement CrNi
c) AS 5184
PT 100
PT 100
d) AS 5184
NTC
1 bis 7 NTC
(Ersatzbedarf für
bereits bestehende
Anlagen mit AS 4184)
(a + d für Wasser-Zentralspeicher, b + c für
Feststoffspeicher)
Genaue Beschreibung der Restwärmeerfassung ab
Seite 13.
2
Ausführung
PTC
AS_5184
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11:10 Uhr
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Inhalt
Technische Daten
Inbetriebnahme
Anzeige
Witterungsfühler
Restwärmeerfassung:
Bandfühler (PTC)
für Feststoff-Zentralspeicher
NTC-Ersatz für AS 4184
Einstellungen:
Zeitlaufwerk
E1 Volladung
E2 Ladebeginn
E3 Absenkzeitpunkt
E4 Entladezeitpunkt
F/Z umschaltung
LS Ladeschwerpunkt
E6 Endtemperatur
E9 Sockeltemperatur
Tasten:
„t ist“, „t soll“
„WØ“, „Reset“
Klemmen „RED“, „VR“
Schalter auf der Rückseite des Gerätes
Zeitwerk
Hinweis bei Störungen
Bestellnummern (Fühler, Geräte)
3
4
Besonderheiten
6–7
8–9
10 – 11
12
14
15
16
17
18
20
22
24
26
–
–
–
–
–
19
21
23
25
28
• Berechnung der Kennlinie nach der
Tagesmitteltemperatur
• Genauste Einstellung der Potentiometer durch
Anzeige des eingestellten Wertes auf dem Display
• Selbstanpassendes Zeitglied
• Beliebige Unterbrechung werden vom Zeitgleid
ausgeglichen
• 4stellige LCD-Anzeige mit zusätzlicher Anzeige
des Gerätestatus
• Anzeige einer Fehleinstellung
• Fühler-Bruch, bzw. Kurzschlußanzeige
• Optimale Einstellmöglichkeiten der Tagnachladung
• Ladeschwerpunkt stufenlos – von
Vorwärtssteuerung über Mittelspreizung bis
Rückwärtssteuerung – einstellbar
28 – 29
30
31
31
32 – 33
34
35
37
5
AS_5184
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Maßzeichnung
11:10 Uhr
Seite 6
Technische Daten
Abmessung (mm)
Leistungsaufnahme
Stromversorgung
Schaltleistung
Zulässige
Umgebungstemperatur
plombierbar
Montage
6
105 x 90 x 50
ca. 2,5 VA
220 V/50 Hz
250 V/2 A
0° C bis +50° C
Hutschiene 35 x 7,5
nach EN 50 022
7
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11:10 Uhr
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Inbetriebnahme
Bevor das Gerät auf den verdrahteten Sockel aufgesteckt wird, sind Kontrollmessungen zu machen.
Dabei sind folgende Werte zu ermitteln:
1. Netzspannung zwischen L und N = 220 V
2. Bei eingeschalteter Freigabe LF zwischen L und
LF = 0 V
3. Bei eingeschalteter Zusatzfreigabe LZ zwischen L
und LZ = 0 V
4. Der Widerstandswert des Witterungsfühlers ist
mit einem Ohmmeter in Abhängigkeit von der
Außentemperatur zu messen. Den Wert finden
Sie in Tabelle 1 Seite 12.
5. Den Widerstandswert der (des) Restwärmefühler.
Den Wert finden Sie in Abschnitt
Restwärmeerfassung ab Seite 13.
8
9
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11:10 Uhr
Seite 10
Display
Im Display sind im Funktionszustand ohne
Betätigung einer Taste jederzeit folgende
Informationen ablesbar:
1. Die abgelaufenen Stunden und 1/10-Stunden des
Laufwerkes seit Niedertarifbeginn (z. B. 12:5 h).
2. HK: Der Status des Haltekreises.
3. Z: Die Zeitsteuerung des Laufwerkes. Nur wenn
der Balken „Zeit“ im 1-Sek.-Takt blinkt, läuft das
Zeitlaufwerk.
4. F/Z: Der interne Kennlinienstatus
■ = Freigabedauer (Nacht)
„ = Zusatzfreigabedauer (Tag), kein Balken
5. SH: Der Zustand des Relais für Ladefreigabe
■^
= Relais EIN
6. →← Indikator für Potentiometereinstellung.
7. ■ ■ ■ ■ ■ : Obere Balkenreihe Fehleranzeige.
Siehe Seite 35.
10
11
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11:10 Uhr
Seite 12
Witterungsfühler WF-N-1 –
Art.-Nr. 07.08.0024.1
Restwärmeerfassung mit dem
Normfühler (NTC)
Fühlerwerte des WF-N-1
Zur korrekten Restwärmeerfassung bei einem
Wasserzentralspeicher dienen 6 NTC-Restwärmefühler. Mit diesen kann die Schichtung von warmen
und kaltem Wasser optimal erfaßt werden. Die Fühler
werden in Reihe geschaltet.
+ 20°
+ 15°
+ 10°
+ 5°
0°
– 5°
– 10°
– 15°
– 20°
C
C
C
C
C
C
C
C
C
2,43
2,97
3,65
4,52
5,64
7,07
8,92
11,38
14,62
Abmessungen:
k
k
k
k
k
k
k
k
k
Einbauort des Witterungsfühlers:
Der WF sollte in mindestens 2,5 m Höhe über der
Oberfläche montiert werden. Es wird empfohlen, zur
Montage die Gebäudeteile zu wählen, an der die
Hauptbenutzungsräume liegen (bevorzugt an Nordoder Ostseite).
Montage nach VDE 0100 oder ähnliche.
Übliche Lage des Witterungsfühlers in einer
Außenwand.
12
Anschlußbild:
Abmessungen wie WF-N-1
Widerstandswerte des einzelnen RF-N-1
20°
25°
30°
35°
40°
45°
50°
55°
60°
65°
70°
C
C
C
C
C
C
C
C
C
C
C
2,43
2,00
1,65
1,37
1,15
0,96
0,81
0,69
0,59
0,65
0,43
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
75°
80°
85°
90°
95°
100°
105°
110°
115°
120°
125°
C
C
C
C
C
C
C
C
C
C
C
0,37
0,32
0,28
0,24
0,21
0,19
0,17
0,15
0,13
0,12
0,10
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
kΩ
13
AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 14
PTC-Restwärme-Fühler (Bandfühler)
Eine weitere Möglichkeit der Restwärmeerfassung
bietet der Bandfühler mit PTC-Charakteristik. Länge
des Fühlerbandes 2 m. Das Fühlerband wird senkrecht am Speicher angebracht und von der Ummantelung fest an den Speicherkorpus gedrückt.
Widerstandswerte des Badfühlers
Temperatur °C
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
110
14
Nennwert
950
1000
1050
1100
1150
1200
1250
1300
1350
1400
1450
Restwärmeerfassung bei
Feststoffzentralspeichern
An die AS 5184 Thermo ist ein Thermoelement
Nickelchrom-Nickel nach DIN 43 710 anschließbar.
Eine weiter Version AS 5184 PT 100 eignet sich für
die Restwärmeerfasssung mit PT 100. Die beiden
oben genannten Steuerungen sind für FeststoffZentralspeicher konzipiert. Die Temperaturangaben
in der Anzeige (mit Ausnahme der mittleren Außentemperatur MAT und E1 und E2) sind dann mit 10 zu
multiplizieren. Daraus erfolgt E9 (Sockeltemperatur)
einstellbar zwischen 100° C und 600° C. E6
(Endtemperatur) einstellbar zwischen 300° C und
1200° C.
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AS_5184
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Seite 16
Restwärmeerfassung mit den Fühlern
RF 1 E-55 bis RF 7 E-55
Zur Restwärmeerfassung können je nach Bedarf bis
zu 7 Restwärmefühler zur Mittelwertbildung parallel
geschaltet werden. Die Restwärmefühler sind unter
den Bezeichnungen RF 1 E-55 bis RF 7 E-55 lieferbar. Es können nur Fühler mit der gleichen
Kennnummer, also z. B. 1 Fühler RF 1 E-55 oder 3
fühler RF 3 E-55 oder 4 Fühler RF 4 E-55 usw. verwendet und parallel geschaltet werden.
Widerstandswerte der einzelnen Fühler
Kurve 1 gilt auch für die Summe der
Parallelschaltung mehrerer Fühler
Abmessungen:
RF 1 E-55
RF 7 E-55
16
Einstellung des Zeitlaufwerkes
Die Einstellung des Zeitwerkes muß ausschließlich
nur bei der Inbetriebnahme oder nach einem längeren
Stromausfall vorgenommen werden. Die Einstellung
wird mit der Taste „tz“ vorgenommen. Eine einmalige
Betätigung erhöht das Zeitwerk um 1/10 h. Eine
längere Betätigung bewirkt, daß das Zeitwerk für die
Dauer der Betätigung mit einer schnellen Frequenz
weiterzählt. Mit der Taste „tz“ wird die Stundenzahl
eingestellt, die seit letztem Ladefreigabebeginn vergangen ist
Einstellungen an den Potentiometern
Zur Einstellung an den potentiometern muß die darunter befindliche Taste gedrückt werden. Danach
erscheint der eingestellte Wert sowie die Einheit auf
dem Display. Zum genauen Einstellen der Werte hat
die AS 5184 einen „Indikator“ →← im Display, der
sichtbar ist, wenn der eingestellte Wert genau
abgespeichert wurde.
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AS_5184
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Einstellungen E1/E2
Mit den Einstellknöpfen E1 und E2 wird die
Aufladesteuerung auf die vorherrschende Klimazone
(E1) und auf die Heizgewohnheiten des Benutzers
(E2 = Ladebeginn) eingestellt. Sind die Einsteller E1
z. B. auf – 15 und E2 auf 20° C eingestellt, so
bedeutet dies, daß bei Außentemperatur unter 20° C
die Aufladung beginnt und daß sie sich bei fallender
Außentemperatur kontinuierlich verstärkt. Solange,
bis bei der Außentemperatur – 15° C die Volladung
(Ausnutzung der gesamten Niedertarifzeit) erreicht
ist.
18
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AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 20
Einstellung E3 (Absenkzeitpunkt)
Mit diesem Einstellknopf wird die Freigabedauer
eingestellt. Z.B. Nachtniedertarifzeit von 22.00 Uhr
bis 6.00 Uhr = 8 h ergibt Einstellung 8 h.
Eine Einstellung des Einstellers E3 auf 0 h bewirkt
die Ausschaltung des Zeitlaufwerkes (zeitwerklose
Vorwärtssteuerung).
Mit der Einstellung des Einstellers E3 wird automatisch auch der Haltekreis (HK) des Zeitlaufwerkes
festgelegt. Er wird intern auf Freigabedauer minus
1 h festgelegt und ist maximal 6 h.
Z.B.
20
Freigabedauer = 6 h
Freigabedauer = 10 h
HK = 5 h
HK = 6 h
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AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 22
Einstellung E4 (Entladezeitpunkt)
Mit dem Einsteller E4 wird der Zeitpunkt eingestellt,
der bestimmt, nach wieviel Stunden, gerechnet seit
Niedertarifbeginn, die Tageskennlinie die
Sockeltemperatur erreicht haben soll.
Der Einsteller hat einen direkten Einfluß auf die
Tagnachladung.
Große Benutzungszeit
= hoher Tagnachladungsanteil
Kleine Benutzungszeit
= geringer Tagnachladungsanteil
22
23
AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 24
Einstellung F/Z
Mit diesem Einsteller wird der interne
Umschaltzeitpunkt von Freigabe F (Nacht) auf
Zusatzfreigabe Z (Tag) eingestellt.
Die Einstellung muß zweckmäßigerweise größer
oder gleich der Einstellung von E3 sein.
24
25
AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 26
Einsteller LS
Mit diesem Einsteller kann die AS 5184 stufenlos
von Rückwärts bis Vorwärtssteuerung eingestellt
werden.
Einstellung
0 = Vorwärtssteuerung
50 = Mittelspreizung
100 = Rückwärtssteuerung
26
27
AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 28
Einstellere E6 und E9
Mit dem Einsteller E9 wird die Sockeltemperatur
(minimale Speichertemperatur) in 2-Grad-Schritten
eingestellt. Die Einstellung der Endtemperatur
(maximale Speichertemperatur) – geschieht über
den Einsteller E6 – in 5-Grad-Schritten. Bei Anlagen
mit Feststoffblockspeichern muß der angezeigte
Wert mit 10 multipliziert werden.
28
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AS_5184
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11:10 Uhr
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Taste tist
Mit dieser Taste kann die momentane
Speichertemperatur (Restwärme) in der Anzeige
abgelesen werden. Bei mehreren Restwärmefühlern
oder beim Bandfühler ist dies ein Mittelwert.
Taste tsoll
Mit ihr kann die intern berechnete
Speichersolltemperatur abgefragt werden.
Vor der F/Z (Tag/Nacht) Umschaltung wird die
Temperatur angezeigt, auf die der Speicher außentemperaturabhängig in der Freigabezeit aufgeladen
werden soll.
Nach der F/Z-Umschaltung bis zum Laufzeitende
erscheint in der Anzeige die Temperatur, die der
Speicher haben sollte, um vom aktuellen Zeitpunkt
bis zum eingestellten E4 auszureichen.
30
Taste WF Ø
(durchschnittl. Witterungswert)
Die AS 5184 berechnet stündlich den durchschnittlichen Wert der Außentemperatur. Dieser Wert wird
abgespeichert und kann mit der Taste „WF Ø“ in die
Anzeige gebracht werden.
Klemme VR
Werden die Klemmen 16 und 17 überbrückt, erfolgt
eine Umschaltung von der Steuerung, die mit dem
Einsteller LS festgelegt wurde, auf
Vorwärtssteuerung.
Taste Reset
Durch die Betätigung dieser Taste wird das
Zeitlaufwerk auf 0:0 h gestellt, und sämtliche
errechneten Werte auf „0“ gesetzt. Der momentane
Wert des Witterungsfühlers wird im Speicher eingelesen.
Reduzierte Ladung
Werden die Klemmen 18 und 19 über einen Schalter
oder mit einer Schaltuhr überbrückt, so wird die
Ladung wie folgt vermindert:
Die Ladebeginntemperatur wird auf +5° C festgelegt. Die Volladetemperatur wird um die Differenz
zwischen eingestellter Ladebeginntemperatur und +
5° C verschoben.
Z.B. Normalbetrieb
Ladebeginn = + 20° C Volladung = – 15° C
Reduzierter Betrieb
Ladebeginn = + 5° C Volladung = – 30° C
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AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 32
Beschreibung der Schalter auf der
Rückseite
Auf der Rückseite des Gerätes sind 3 Schalter mit
folgenden Funktionen angebracht:
Schalter 1:
Optimierung der Tagnachladung.
Steht der Schalter 1 auf „ON“ wird bei Laufzeitende
(22:0 h) die errechnete Speichersoll-Temperatur mit
der momentanen Speichertemperatur (tist) verglichen.
a) Ist die Differenz größer + 4 % vom Speicherhub
(End-Sockeltemperatur) – also zuviel Ladung –
wird, falls eine Tagnachladung in Anspruch
genommen wurde, die Tagkennlinie um 2 % verringert.
b) Ist die Differenz größer – 4 % vom Speicherhub –
also zu wenig Ladung – wird die Ladekennlinie
Nacht um 2 % erhöht. Die Optimierungsgrenze
ist in beiden Fällen erreicht, wenn die Differenz
kleiner als 4 % vom Speicherhub ist, oder bei
max. 10 % Änderung von den jeweiligen
Kennlinien liegt.
32
Schalter 2:
Steht der Schalter auf „ON“ wird bei Zusatzfreigabe
die Ladung solange gesperrt, bis die mittlere
Außentemperatur unter den eingestellten Wert der
Volladung (E1) absinkt.
Schalter 3:
Steht der Schalter auf „ON“ wird die
Tagzeitverschiebung ausgeschaltet. Die
Tagkennlinie verläuft dann nicht degressiv. Die
Zusatzfreigabedauern werden bevorzugt ausgenutzt.
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AS_5184
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11:10 Uhr
Seite 34
Selbsthaltezeit
Hinweise bei Störungen
Die AS 5184 ist mit einem von der eingestellten
Freigabedauer abhängigen Haltekreis ausgestattet.
Ist die eingestellte Freigabezeit größer als 7 h, so ist
der Haltekreis automatisch auf 6 h festgelegt. Bei
eingestellten Freigabedauern von kleiner als 7 h
wird der Haltekreis auf die Freigabedauer von – 1 h
festgelegt. Somit ist eine automatische Anpassung
an verschiedene Freigabezeiten gewährleistet. Der
Status des Haltekreises ist jederzeit auf dem
Display ersichtlich (HK).
1. Keine Anzeige im Display
Versorgungsspannung überprüfen
2. Anzeige EEEE
Diese Anzeige symbolisiert Bruch oder
Kurzschluß in der Leitung des Witterungsfühlers
oder des Restwärmefühlers.
3. Erscheint die obere Balkenreihe im Display, liegt
eine Fehleinstellung der Einsteller E1 und E2 oder
E6 und E9 vor. Bereichsüberschneidung (siehe
Seite 11/Display).
4. Wurde ein Fehler nach Punkt 2 und 3 erkannt
und behoben, sollte dei Taste „Reset“ betätigt
und anschließend die Laufstunden neu eingestellt
werden.
Selbstjustage des Zeitwerkes
Das Zeitwerk hat eine Laufzeit von 22 h und somit
eine Korrektur von 2 h pro Tag. Um größere
Unterbrechungen der LF-Freigabedauer verarbeiten
zu können, ist die AS 5184 mit einem selbstjustierendem Zeitwerk ausgestattet. Die Dauer von
Unterbrechungen vor Erreichen der Selbsthaltung
werden registriert. Bei größeren Unterbrechungen
als 2 h wird beim Freigabedauerende das Zeitwerk
so weit vorgestellt, daß eine Mindeststillstandzeit
von 0,1 h vor der nächsten Freigabedauer gewährleistet ist.
34
35
AS_5184
03.12.2001
11:10 Uhr
Seite 36
Werkseinstellung
E1
E2
E3
E4
F/Z
LS
E6
E9
36
Volladung
Ladebeginn
Absenkzeitpunkt
Entladezeitpunkt
Freigabe/Zusatzfreigabeumschaltung
Ladeschwerpunkt
(Rückwärtssteuerung)
Endtemperatur
Solltemperatur
– 15° C
+ 20° C
8h
22 h
10 h
100
100° C
40° C
Bestellnummern der verschiedenen
Steuerungen und der dazugehörigen
Fühler
AS 5184 PTC
AS 5184 Thermoelement
Fühler Thermoelement
Nickelchrom-Nickel
nach DIN 43710
AS 5184 PT 100
Fühler: PT 100
AS 5184 NTC
Fühler: RF 1 E-55
Fühler: RF 2 E-55
Fühler: RF 3 E-55
Fühler: RF 4 E-55
Fühler: RF 5 E-55
Fühler: RF 6 E-55
Fühler: RF 7 E-55
Best.-Nr. 06.51.0005.1
Best.-Nr. 06.51.0006.1
Best.-Nr. 06.51.0007.1
Best.-Nr.
Best.-Nr.
Best.-Nr.
Best.-Nr.
Best.-Nr.
Best.-Nr.
Best.-Nr.
Best.-Nr.
06.51.0003.1
07.08.0007.1
07.08.0008.1
07.08.0009.1
07.08.0010.1
07.08.0011.1
07.08.0012.1
07.08.0013.1
37
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