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Handbuch, Manual, Manuel - Graupner

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mc-19 HoTT.1.DE
H O P P I N G . T E L E M E T R Y . T R A N S M I S S I O N
mc-19
3D-Rotary
Programming
System
P
Programmier-Handbuch
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Hinweise
Modellspeicher
Sicherheitshinweise / Umweltschutz ......................... 3
Behandlungsvorschriften LiPo-Akku ..................... 7
Einleitung ................................................................. 10
Beschreibung Fernlenkset ....................................... 11
Betriebshinweise .................................................... 14
Senderbeschreibung ............................................... 22
Display-Beschreibung / Warnanzeigen .................... 26
Begriffsdefinitionen .................................................. 28
Erste Inbetriebnahme des Senders ......................... 30
Vorbemerkungen / Sprachauswahl ..................... 30
Betrieb mit HF-Synthesizer-Modul ..................... 32
Senderinbetriebnahme ....................................... 31
Servoanzeige /Telemetriedaten .......................... 34
Bedienung Data-Terminal ................................... 35
Extern- und Geberschalterzuordnung ................ 37
Modelltypabhängige Geberschalter .................... 38
Digitale Trimmung ............................................... 39
Update Sender-Software und HoTT-HF-Modul .. 40
Inbetriebnahme des Empfängers ............................ 43
Stromversorgung ................................................ 44
Einbau des Empfängers ..................................... 46
Update Empfänger-Firmware ............................. 47
Programmiermodus HoTT-HF-Modul ...................... 48
Vorbemerkungen ................................................ 48
„Binding“ Sender – Empfänger ...................... 48
Reichweitetest-Routine ...................................... 49
Fail-Safe-Einstellungen....................................... 50
Ländereinstellung ............................................... 51
Initialisierung (Reset).......................................... 52
Flächenmodelle ....................................................... 54
Empfängerbelegung ........................................... 55
Hubschraubermodelle (Empfängerbelegung).......... 56
Empfängerbelegung ........................................... 57
Schiffs- und Automodelle ......................................... 58
Nautic-Kanal (Schiffs- und Automodelle) ................. 59
Modell aufrufen ........................................................ 62
Modell löschen......................................................... 62
Kopieren Modell o Modell ...................................... 63
Grundeinstellung Modell
Programmbeschreibungen im Detail
Neubelegung eines Speicherplatzes ....................... 60
2
Inhaltsverzeichnis
… Flächenmodell..................................................... 64
… Hubschraubermodell ........................................... 67
… Schiffs- und Automodell ...................................... 71
Uhren ....................................................................... 73
Empfängerausgang ................................................. 74
Nautic-Modul ........................................................... 75
Lehrer/Schüler ......................................................... 76
Anschluss der LS-Module im Sender ................. 78
drahtloser LS-Betrieb ......................................... 79
Servoeinstellung
… alle Modelltypen .................................................. 80
Gebereinstellung
… Flächen-/Helimodell ............................................ 82
„Gas 6“ bei Helimodell ........................................ 83
„Gyro 7“ bei Helimodell ....................................... 84
Gaslimit-Funktion bei Helimodell ........................ 84
Leerlauf-Grundeinstellung bei Helimodell .......... 85
… Schiffs-/Automodell ............................................. 86
Dual Rate/Expo
Freie Mischer ......................................................... 111
TS-Mischer ............................................................ 115
Telemetrie
Telemetrie .............................................................. 116
„Binding“ Sender – Empfänger .................... 119
Fail Safe im 35- /40/41-MHz-Betrieb
Fail Safe PCM20 und SPCM20 ............................. 132
Programmierbeispiele
Flächenmodell
Vorbereitende Maßnahmen ................................... 136
Erste Schritte ......................................................... 138
Einbindung eines E-Antriebs ................................. 142
E-Motor und Butterfly mit K1-Knüppel .............. 144
Uhren-Betätigung .................................................. 146
Verwenden von Flugphasen .................................. 147
Parallel laufende Servos ........................................ 148
Delta- und Nurflügelmodell .................................... 149
F3A-Modell ........................................................... 152
Hubschraubermodell
Hubschraubermodell ............................................. 156
Schiffs- und Automodell
Schiffs- und Automodelle ....................................... 162
NAUTIC
… Flächenmodell..................................................... 88
… Helimodell ........................................................... 90
… Schiffs-/Automodell ............................................. 92
Phasentrimmung
Multi-Prop- und Expert-Schaltmodule .................. 165
Kombination Multi-Prop- und Expert-Modul........... 167
NAUTIC-Zubehör ................................................... 168
NAUTIC-Anschlussbeispiel.................................... 169
… Flächenmodell..................................................... 94
Mischer
Lehrer/Schüler-System
Was ist ein Mischer?................................................ 95
Flächenmischer ....................................................... 95
Helimischer ............................................................ 100
Abstimmung Gas- und Pitchkurve .................... 105
Autorotationseinstellung ................................... 108
Allg. Anm. zu frei programmierbaren Mischern...... 110
Lehrer/Schüler-System .......................................... 170
Anhang
Zubehör ................................................................. 172
zulässige Frequenzen im 35-, 40/41-MHz-Bereich 179
EU-Konformitätserklärung ..................................... 180
Garantieurkunde .................................................... 183
Sicherheitshinweise
Bitte unbedingt beachten!
Um noch lange Freude an Ihrem Modellbauhobby zu
haben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau
durch und beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise. Auch sollten Sie sich umgehend unter
https://www.graupner.de/de/service/produktregistrierung.aspx
registrieren. Denn nur so erhalten Sie automatisch
per E-Mail aktuelle Informationen zu Ihrem Produkt.
Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Modellflugzeuge, -schiffe oder -autos sind, sollten Sie
unbedingt einen erfahrenen Modellpiloten um Hilfe
bitten.
Diese Anleitung ist bei Weitergabe des Senders unbedingt mit auszuhändigen.
Anwendungsbereich
Diese Fernsteueranlage darf ausschließlich nur für
den vom Hersteller vorgesehenen Zweck, für den
Betrieb in nicht manntragenden Fernsteuermodellen
eingesetzt werden. Eine anderweitige Verwendung ist
unzulässig.
Sicherheitshinweise
SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL
und
FERNGESTEUERTE MODELLE SIND KEIN
SPIELZEUG
… denn auch kleine Modelle können durch unsachgemäße Handhabung, aber auch durch fremdes
Verschulden, erhebliche Sach- und/oder Personenschäden verursachen.
Technische Defekte elektrischer oder mechanischer
Art können zum unverhofften Anlaufen eines Motors
und/oder zu herumfliegenden Teilen führen, die nicht
nur Sie erheblich verletzen können!
Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermeiden! Durch Kurzschluss können nicht nur Teile
der Fernsteuerung zerstört werden, sondern je nach
dessen Umständen und dem Energiegehalt des Akkus besteht darüber hinaus akute Verbrennungs- bis
Explosionsgefahr.
Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luftund Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern,
offene Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr dar. Sie dürfen keinesfalls berührt werden! Eine schnell drehende Luftschraube kann z. B.
einen Finger abschlagen! Achten Sie darauf, dass
auch kein sonstiger Gegenstand mit angetriebenen
Teilen in Berührung kommt!
Bei angeschlossenem Antriebsakku oder laufendem
Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbereich des Antriebs auf!
Achten Sie auch während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung
bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab.
Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und anderen Fremdteilen. Setzen Sie diese
niemals Vibrationen sowie übermäßiger Hitze oder
Kälte aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“ Außentemperaturen durchgeführt werden, d. h. in
einem Bereich von -10°C bis +55°C.
Vermeiden Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an
Gehäusen und Kabeln. Beschädigte oder nass gewordene Geräte, selbst wenn sie wieder trocken sind,
nicht mehr verwenden!
Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten
und Zubehörteile verwendet werden. Verwenden Sie
immer nur zueinander passende, original Graupner
Steckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen Materials.
Achten Sie beim Verlegen der Kabel darauf, dass
diese nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt oder
gebrochen sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die Isolation.
Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest
sitzen. Beim Lösen der Steckverbindung nicht an den
Kabeln ziehen.
Es dürfen keinerlei Veränderungen an den Geräten
durchgeführt werden. Andernfalls erlischt die Betriebserlaubnis und Sie verlieren jeglichen Versicherungsschutz.
Einbau der Empfangsanlage
Der Empfänger wird stoßgesichert in Schaumgummi
gelagert, im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant
bzw. im Auto- oder Schiffsmodell gegen Staub und
Spritzwasser geschützt untergebracht.
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar
am Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen oder Landestöße direkt auf ihn übertragen werden. Beim Einbau der Empfangsanlage in
ein Modell mit Verbrennungsmotor alle Teile immer
geschützt einbauen, damit keine Abgase oder Ölreste
eindringen können. Dies gilt vor allem für den meist in
der Außenhaut des Modells eingebauten EIN-/AUSSchalter.
Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel zu den Servos und zum Stromversorgungsteil
locker liegen und die Empfangsantenne mindestens
5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht direkt aus dem Empfänger kommen,
entfernt ist. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Elektromotoren, Kraftstoffpumpen,
alle Sorten von Kabeln usw..
Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen
Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel
um die Antenne gewickelt oder dicht daran vorbei
verlegt werden!
Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in der näheren
Umgebung der Antenne im Fluge nicht bewegen
können!
Verlegen der Empfangsantenne
Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst
weit weg von Antrieben aller Art angebracht werden.
Sicherheitshinweise
3
Sicherheitshinweise
Bei Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden
auf jeden Fall aus dem Rumpf heraus geführt werden.
Die Ausrichtung der Antenne(n) ist unkritisch.
Vorteilhaft ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage
der Empfängerantenne(n) im Modell. Bei DiversityAntennen (zwei Antennen) sollte die zweite Antenne
im 90° Winkel zur ersten Antenne ausgerichtet werden.
Einbau der Servos
Servos stets mit den beigefügten Vibrationsdämpfergummis befestigen. Nur so sind diese vor allzu harten
Vibrationsschlägen einigermaßen geschützt.
Einbau der Gestänge
Grundsätzlich muss der Einbau so erfolgen, dass die
Gestänge frei und leichtgängig laufen. Besonders
wichtig ist, dass alle Ruderhebel ihre vollen Ausschläge ausführen können, also nicht mechanisch begrenzt werden.
Um einen laufenden Motor jederzeit anhalten zu können, muss das Gestänge so eingestellt sein, dass
das Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn
Steuerknüppel und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung gebracht werden.
Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch
Ruderbetätigung, Vibration, drehende Teile usw.,
aneinander reiben. Hierbei entstehen sogenannte
Knackimpulse, die den Empfänger stören.
Ausrichtung Senderantenne
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne
bildet sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist
demnach falsch, mit der Antenne des Senders auf
das Modell zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse
günstig zu beeinflussen.
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen
sollen die Piloten in einer losen Gruppe beieinander
stehen. Abseits stehende Piloten gefährden sowohl
die eigenen als auch die Modelle der anderen.
4
Sicherheitshinweise
Wenn zwei oder mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinander stehen, kann
dies allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur
Folge haben und infolgedessen deutlich zu früh eine
Reichweitewarnung auslösen. Vergrößern Sie den
Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt.
Überprüfung vor dem Start
Bevor Sie den Empfänger einschalten, vergewissern
Sie sich, dass der Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf
steht.
Immer zuerst den Sender einschalten und dann erst
den Empfänger.
Immer zuerst den Empfänger ausschalten und dann
erst den Sender.
Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also
der Empfänger eingeschaltet ist, der dazugehörige
Sender jedoch auf „AUS“ steht, kann der Empfänger
durch andere Sender, Störungen usw. zum Ansprechen gebracht werden. Das Modell kann in der Folge
unkontrollierte Steuerbewegungen ausführen und
dadurch ggf. Sach- und/oder Personenschäden verursachen.
Insbesondere bei Modellen mit mechanischem Kreisel gilt:
Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie
durch Unterbrechen der Energieversorgung sicher,
dass der Motor nicht ungewollt hochlaufen kann.
Ein auslaufender Kreisel erzeugt oftmals so viel
Spannung, dass der Empfänger gültige Gas-Signale
zu erkennen glaubt. Daraufhin kann der Motor unbeabsichtigt anlaufen!
Reichweitetest
Vor jedem Einsatz korrekte Funktion und Reichweite
überprüfen. Befestigen Sie das Modell ausreichend
und achten Sie darauf, dass sich keine Personen vor
dem Modell aufhalten.
Führen Sie am Boden mindestens einen vollständigen Funktionstest und eine komplette Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der Programmierung des Modells auszuschließen. Beachten Sie
dazu unbedingt die Hinweise auf den Seiten 49 bzw.
120.
Betreiben Sie im Modellbetrieb, also beim Fliegen
oder Fahren, den Sender niemals ohne Antenne.
Achten Sie auf einen festen Sitz der Antenne.
Modellbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto
Überfliegen Sie niemals Zuschauer oder andere Piloten. Gefährden Sie niemals Menschen oder Tiere.
Fliegen Sie niemals in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Betreiben Sie Ihr Modell auch nicht in der
Nähe von Schleusen und öffentlicher Schifffahrt. Betreiben Sie Ihr Modell ebenso wenig auf öffentlichen
Straßen und Autobahnen, Wegen und Plätzen etc..
Kontrolle Sender- und Empfängerbatterie
Spätestens, wenn bei sinkender Sender-Akku-Spannung die Anzeige „Akku muss geladen werden!!“ im
Display erscheint und ein akustisches Warnsignal
abgegeben wird, ist der Betrieb sofort einzustellen
und der Senderakku zu laden.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Akkus,
insbesondere des Empfängerakkus. Warten Sie nicht
so lange, bis die Bewegungen der Rudermaschinen
merklich langsamer geworden sind! Ersetzen Sie verbrauchte Akkus rechtzeitig.
Es sind stets die Ladehinweise des Akkuherstellers
zu beachten und die Ladezeiten unbedingt genau
einzuhalten. Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!
Versuchen Sie niemals, Trockenbatterien aufzuladen
(Explosionsgefahr).
Alle Akkus müssen vor jedem Betrieb geladen werden. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, zuerst die Bananenstecker der Ladekabel polungsrichtig am Ladegerät anschließen, dann erst Stecker des Ladekabels
an den Ladebuchsen von Sender und Empfängerakku anschließen.
Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Modell, wenn Sie es längere Zeit nicht mehr benützen
wollen.
Verwenden Sie niemals defekte oder beschädigte Akkus bzw. Batterien mit unterschiedlichen Zellentypen.
Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen
unterschiedlicher Fertigung.
Beachten Sie die besonderen Hinweise im Umgang
mit Lithium-Polymer-Akkus auf der Seite 7ff..
Kapazität und Betriebszeit
Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert
sich mit jeder Ladung. Bei niedrigen Temperaturen
steigt der Innenwiderstand bei zusätzlich reduzierter
Kapazität. Infolgedessen verringert sich die Fähigkeit
zur Stromabgabe und zum Halten der Spannung.
Häufiges Laden oder Benutzen von Batteriepflegeprogrammen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitätsminderung führen. Deshalb sollten Stromquellen
spätestens alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin
überprüft und bei deutlichem Leistungsabfall ersetzt
werden.
Erwerben Sie nur original Graupner Akkus!
Entstörung von Elektromotoren
Alle konventionellen Elektromotoren erzeugen zwischen Kollektor und Bürsten Funken, die je nach Art
des Motors die Funktion der Fernlenkanlage mehr
oder weniger stören.
Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören
deshalb entstörte Elektromotoren. Besonders aber in
Modellen mit Elektroantrieb muss jeder Motor daher
sorgfältig entstört werden. Entstörfilter unterdrücken
solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich eingebaut werden.
Beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der
Bedienungs- und Montageanleitung des Motors.
Weitere Details zu den Entstörfiltern siehe Graupner
Hauptkatalog FS oder im Internet unter www.graupner.de.
Servo-Entstörfilter für Verlängerungskabel
Best.-Nr. 1040
Das Servo-Entstörfilter ist bei Verwendung überlanger Servokabel erforderlich. Das Filter wird direkt
am Empfängerausgang angeschlossen. In kritischen
Fällen kann ein zweites Filter am Servo angeordnet
werden.
Einsatz elektronischer Drehzahlsteller
Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstellers richtet sich vor allem nach der Leistung des
verwendeten Elektromotors.
Um ein Überlasten/Beschädigen des Drehzahlstellers zu verhindern, sollte die Strombelastbarkeit des
Drehzahlstellers mindestens die Hälfte des maximalen Blockierstromes des Motors betragen.
Besondere Vorsicht ist bei sogenannten TuningMotoren angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen
Windungszahlen im Blockierfall ein Vielfaches ihres
Nennstromes aufnehmen und somit den Drehzahlsteller zerstören können.
Elektrische Zündungen
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung
negativ beeinflussen können.
Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus
einer separaten Stromquelle.
Verwenden Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker und abgeschirmte Zündkabel.
Halten Sie mit der Empfangsanlage ausreichenden
Abstand zu einer Zündanlage.
Statische Aufladung
Die Funktion einer Fernlenkanlage wird durch die bei
Blitzschlägen entstehenden magnetischen Schockwellen gestört, auch wenn das Gewitter noch kilome-
terweit entfernt ist. Deshalb …
… bei Annäherung eines Gewitters sofort den Flugbetrieb einstellen! Durch statische Aufladung über die
Antenne besteht darüber hinaus Lebensgefahr!
Achtung
• Um die FCC HF-Abstrahlungsanforderungen für
mobile Sendeanlage zu erfüllen, muss beim Betrieb der Anlage eine Entfernung zwischen der
Antenne der Anlage und Personen von 20 cm oder
mehr eingehalten werden. Ein Betrieb in einer geringeren Entfernung wird daher nicht empfohlen.
• Um störende Beeinflussungen der elektrischen
Eigenschaften und der Abstrahlcharakteristik zu
vermeiden, achten Sie darauf, dass sich kein anderer Sender näher als in 20 cm Entfernung befindet.
• Der Betrieb der Fernsteueranlage erfordert senderseitig eine korrekte Programmierung der Ländereinstellung. Dies ist erforderlich, um diversen Richtlinien, FCC, ETSI, CE usw. gerecht zu werden.
Beachten Sie hierzu die jeweilige Anleitung zum
Sender und Empfänger.
• Führen Sie vor jedem Flug einen vollständigen
Funktions- und Reichweitetest mit kompletter Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der
Programmierung des Modells auszuschließen.
• Programmieren Sie weder Sender noch Empfänger während des Modellbetriebs.
Pflegehinweise
Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals mit
Reinigungsmitteln, Benzin, Wasser und dergleichen,
sondern ausschließlich mit einem trockenen, weichen
Tuch.
Komponenten und Zubehör
Die Firma Graupner GmbH & Co. KG als Hersteller
empfiehlt, nur Komponenten und Zubehörprodukte zu
verwenden, die von der Firma Graupner auf Tauglichkeit, Funktion und Sicherheit geprüft und freigegeben
Sicherheitshinweise
5
Sicherheitshinweise
Hinweise zum Umweltschutz
sind. Die Fa. Graupner übernimmt in diesem Fall für
Sie die Produktverantwortung.
Die Fa. Graupner übernimmt für nicht freigegebene
Teile oder Zubehörprodukte von anderen Herstellern
keine Haftung und kann auch nicht jedes einzelne
Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann.
Haftungsausschluss/Schadenersatz
Sowohl die Einhaltung der Montage- und Betriebsanleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei
Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der
Fernsteuerkomponenten können von der Fa. Graupner nicht überwacht werden. Daher übernimmt die
Fa. Graupner keinerlei Haftung für Verluste, Schäden
oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung
und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit
zusammenhängen.
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung
der Fa. Graupner zur Leistung von Schadenersatz,
gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den
Rechnungswert der an dem schadensstiftenden
Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Fa.
Graupner. Dies gilt nicht, soweit die Fa. Graupner
nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen
Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit unbeschränkt
haftet.
6
Sicherheitshinweise
Hinweise zum Umweltschutz
Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung
weist darauf hin, dass dieses Produkt am
Ende seiner Lebensdauer nicht über den
normalen Haushaltsabfall entsorgt werden
darf. Es muss an einem Sammelpunkt für
das Recycling von elektrischen und elektronischen
Geräten abgegeben werden.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung
wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der
stofflichen Verwertung oder anderen Formen der
Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen
Beitrag zum Umweltschutz.
Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entfernt
werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle
getrennt entsorgt werden.
Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei der Gemeindeverwaltung nach der zuständigen Entsorgungsstelle.
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für Lithium-Polymer-Akkus
Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die
Beachtung der nachfolgenden Sicherheitshinweise
sowie der Behandlungsvorschriften für einen langen,
störungsfreien und ungefährlichen Einsatz von LiPoAkkus unerlässlich.
Diese Anleitung ist sicher aufzubewahren und im
Falle einer Weitergabe dem nachfolgendem Benutzer
unbedingt mit auszuhändigen.
Allgemeine Hinweise
• LiPo-Akkus bedürfen besonders aufmerksamer
Behandlung. Dies gilt sowohl bei Ladung und Entladung als auch bei Lagerung und sonstiger Handhabung. Hierbei sind die folgenden besonderen
Spezifikationen einzuhalten:
• Fehlbehandlung kann zu Explosionen, Feuer,
Rauchentwicklung und Vergiftungsgefahr führen.
Daneben führt die Nichtbeachtung der Anleitungsund Warnhinweise zu Leistungseinbußen und
sonstigen Defekten.
• Die Kapazität des Akkus verringert sich mit jeder
Ladung/Entladung. Auch bei der Lagerung bei zu
hohen oder zu niedrigen Temperaturen kann diese
eine allmähliche Verringerung der Kapazität zur
Folge haben. Im Modellbau erreichen die Akkus
wegen der zum Teil hohen Entladeströme und
der Induktionsströme des Motors bei Beachtung
aller Lade- und Entladevorschriften nach 50 Zyklen noch etwa 50-80% der Kapazität eines neuen
Akkus.
• Akkupacks dürfen nur in Ausnahmefällen in Reihe
oder parallel geschaltet werden, da die Zellenkapazitäten und der Ladezustand zu unterschiedlich
sein können. Von uns gelieferte Akkupacks sind
deshalb selektiert.
Besondere Hinweise zur Ladung von Graupner
LiPo-Akkus
• Da die Firma Graupner GmbH & Co. KG die richtige Ladung und Entladung der Zellen nicht überwa-
•
•
•
•
•
•
•
•
chen kann, wird jegliche Garantie bei fehlerhafter
Ladung oder Entladung ausgeschlossen.
Laden Sie die Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!
Für die Ladung von Li-Po Akkus dürfen nur die
zugelassenen Ladegeräte mit den dazugehörigen
Ladekabeln verwendet werden. Jede Manipulation
am Ladegerät bzw. Ladekabel kann zu schwerwiegenden Schäden führen.
Die max. Ladekapazität muss auf das 1,05-fache
der Akkukapazität begrenzt werden.
Beispiel: 700 mAh Akku = 735 mAh max. Ladekapazität
Verwenden Sie für die Ladung und Entladung von
LiPo-Akkus nur speziell dafür ausgelegte Lade-/
Entladegeräte von Graupner, siehe Seite 13 oder
unter www.graupner.de.
Stellen Sie sicher, dass die Zellenzahl, bzw. die
Ladeschlussspannung sowie die Entladeschlussspannung richtig eingestellt sind. Beachten Sie
dazu die Bedienungsanleitung Ihres Lade-/Entladegerätes.
Der mehrpolige weiße Stecker (Zellenzahl + 1
Pole) ist für den Anschluss eines LiPo-Balancers,
bspw. eines in speziellen LiPo-Ladegeräten integrierten Balancers, siehe Seite 13, oder des LiPoBalancers Best.-Nr. 3064 bzw. 3065 vorgesehen.
Für eine sichere Ladung und hohe Lebensdauer
der LiPo-Akkus ist der Balancer-Anschluss unbedingt zu verwenden!
Weitere Hinweise zur Handhabung
• Der zu ladende Akku muss sich während des
Ladevorgangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und nicht leitenden Unterlage befinden!
Auch sind brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von der Ladeanordnung fernzuhalten.
Akkus dürfen nur unter Aufsicht geladen werden.
• Grundsätzlich dürfen in Reihe geschaltete LiPoAkkus im Pack gemeinsam nur geladen werden,
•
•
•
•
•
•
wenn die Spannung der einzelnen Zellen nicht
mehr als 0,05V abweicht. Sollte die Abweichung
der Spannung der einzelnen Zellen mehr als
0,05 V aufweisen, so muss die Zellenspannung
durch Einzelzellenladung oder Einzelzellenentladung möglichst genau angeglichen werden.
Unter diesen Vorraussetzungen können Graupner
LiPo-Akkus mit max. 2C (der Wert von 1C entspricht der Zellenkapazität) Ladestrom geladen
werden. Ab einer Spannung von max. 4,2 V pro
Zelle muss mit einer konstanten Spannung von
4,2 V pro Zelle weitergeladen werden, bis der Ladestrom 0,1 ... 0,2 A unterschreitet.
Eine Spannung von über 4,25V pro Zelle muss auf
jeden Fall vermieden werden, da die Zelle sonst
dauerhaft beschädigt wird und Feuer verursachen
kann. Um eine Überladung von einzelnen Zellen im
Pack zu vermeiden, sollte für eine höhere Lebensdauer die Abschaltspannung zwischen 4,1 V ...
4,15 V pro Zelle eingestellt werden.
Nach jedem Ladevorgang ist zu prüfen, ob eine
der Zellen im Pack eine Spannung von über 4,2 V
aufweist. Alle Zellen müssen die gleiche Spannung
aufweisen. Sollte die Spannung der einzelnen
Zellen mehr als 0,05 V abweichen, so muss die
Zellenspannung durch Einzelzellenladung oder
Einzelzellenentladung angeglichen werden. Um
ein Überladen der Zellen nach längerem Gebrauch
in Packs zu vermeiden, sollten diese regelmäßig
einzeln geladen werden.
Laden Sie niemals die Akkuzellen mit falscher
Polarität. Wenn die Akkus verpolt geladen werden,
gibt es unnormale chemische Reaktionen und der
Akku wird unbrauchbar. Brüche, Rauch und Flammen können dadurch erzeugt werden.
Der zulässige Temperaturbereich beim Laden und
lagern von LiPo-Akkus beträgt 0 ... 50° C.
Lagerung: LiPo-Zellen sollen mit einer eingeladenen Kapazität von 10 ... 20% gelagert werden.
Sicherheitshinweise
7
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für Lithium-Polymer- Akkus
Sinkt die Spannung der Zellen unter 3V, so sind
diese unbedingt nachzuladen (10 ... 20%). Tiefentladung und Lagerung im entladenen Zustand
(Zellenspannung < 3V) machen den Akku unbrauchbar.
Besondere Hinweise zur Entladung von Graupner
LiPo-Akkus:
• Ein Dauerstrom von ca. 1C stellen für Graupner
LiPo-Akkus kein größeres Problem dar. Bei größeren Strömen beachten Sie bitte die Katalogangaben. Beachten Sie jedoch die max. Belastung des
Stecksystems, siehe max. Entladestrom auf dem
Akku.
• Eine Entladung von unter 2,5 V pro Zelle schädigt
die Zellen dauerhaft und ist daher unbedingt zu
vermeiden.
• Um eine Tiefentladung einzelner Zellen zu verhindern wird der LiPo-Tiefentladeschutz Best.-Nr.
6495 dringend empfohlen. (Für mc-19HoTT LiPoSenderakku nicht geeignet.)
• Außerdem müssen Sie den Motor abstellen, sobald
Sie einen starken Leistungsabfall bemerken. Sollten die einzelnen Zellen verschieden voll geladen
sein, käme die Unterspannungsabschaltung des
Reglers eventuell zu spät, so dass einzelne Zellen
zu sehr entladen werden könnten. Das frühzeitige
Abschalten des Motors erhöht die Lebensdauer
der Zellen enorm.
• Kurzschlüsse sind unbedingt zu vermeiden. Permanente Kurzschlüsse führen zur Zerstörung des
Akkus, hohe Temperaturen und ggf. Selbstentzündung können die Folge sein.
• Die Akkutemperatur beim Entladen darf in keinem
Fall über 70° C ansteigen. Ansonsten ist für eine
bessere Kühlung oder für eine geringere Entladung
zu sorgen. Die Temperatur lässt sich leicht mit dem
Infrarotthermometer Best.-Nr. 1963 prüfen.
8
Sicherheitshinweise
Weitere Hinweise zur Handhabung
• Schließen Sie die Akkus niemals kurz. Ein Kurzschluss lässt einen sehr hohen Strom fließen, der
die Zellen aufheizt. Dies führt zu einem Elektrolytverlust, Gasen oder gar zu Explosionen. Vermeiden Sie die Nähe oder den Umgang der Graupner
LiPo-Akkus mit leitenden Oberflächen wegen der
Gefahr eines Kurzschlusses.
• Stabilität der Gehäusefolie:
Die Aluminium Laminate Film Folie kann leicht
durch scharfe Gegenstände wie Nadeln, Messer,
Nägel, Motoranschlüsse oder ähnliches beschädigt werden. Beschädigungen der Folie machen
den Akku unbrauchbar. Der Akku muss deshalb
so in das Modell eingebaut werden, dass auch bei
einem Absturz oder Crash der Akku nicht verformt
werden kann. Bei einem Kurzschluss könnte der
Akku brennen.
Ebenso können Temperaturen über 70° C das Gehäuse beschädigen, so dass dieses undicht wird.
Dies hat einen Elektrolytverlust zur Folge, der Akku
wird unbrauchbar und ist zu entsorgen.
• Mechanischer Schock:
Die LiPo - Akkus sind mechanisch nicht so stabil
wie Akkus in Metallgehäusen. Vermeiden Sie daher
mechanische Schocks durch Herunterfallen, Schlagen, Verbiegen usw. Schneiden, reißen, deformieren oder bohren Sie niemals an der Laminate-FilmFolie. Verbiegen oder verdrehen Sie niemals den
LiPo-Akku. Üben Sie keinen Druck auf den Akku
oder die Anschlüsse aus.
• Handhabung der Anschlüsse:
Die Anschlüsse sind nicht so robust wie bei anderen Akkus. Dies gilt insbesondere für den PluspolAnschluss. Die Anschlüsse können leicht abbrechen. Wegen der Wärmeübertragung dürfen die
Anschlussfahnen nicht direkt gelötet werden.
• Zellenverbindung:
Direktes Löten an den Akkuzellen ist unzulässig.
•
•
•
•
Direktes Löten kann Komponenten der Akkus wie
Separator oder Isolator durch die Hitze beschädigen.
Akkuanschlüsse sollten nur industriell durch Punktschweißung erfolgen. Bei fehlendem oder abgerissenem Kabel ist eine professionelle Reparatur
durch den Hersteller oder Vertreiber erforderlich.
Ersatz von einzelnen Akkuzellen:
Der Austausch von Akkuzellen darf nur durch den
Hersteller oder den Vertrieb erfolgen und darf niemals vom Benutzer selbst vorgenommen werden.
Keine Nutzung von beschädigten Zellen:
Beschädigte Zellen dürfen in keinem Fall mehr in
Benutzung genommen werden.
Kennzeichen beschädigter Zellen sind u.a. beschädigte Gehäuseverpackung, Verformung der
Akkuzellen, Geruch von Elektrolyte oder auslaufende Elektrolyte. In diesen Fällen ist eine weitere
Verwendung der Akkus nicht mehr zulässig.
Beschädigte oder unbrauchbare Zellen sind Sondermüll und müssen entsprechend entsorgt werden.
Allgemeine Warnhinweise
• Die Akkus dürfen nicht in Feuer gelangen oder
eingeäschert werden.
• Ebenso dürfen die Zellen nicht in Flüssigkeiten wie
Wasser, Meerwasser oder Getränke eingetaucht
werden. Jeder Kontakt mit Flüssigkeit gleich welcher Art ist zu vermeiden.
• Einzelne Zellen und Akkus sind kein Spielzeug
und dürfen deshalb nicht in die Hände von Kindern
gelangen. Akkus/Zellen außerhalb der Reichweite
von Kindern aufbewahren.
• Akkus dürfen nicht in die Nähe von Babys oder
Kleinkinder gelangen. Sollten Akkus verschluckt
worden sein, so ist sofort ein Arzt oder Notarzt
aufzusuchen.
• Akkus dürfen nicht in eine Mikrowelle oder unter
Druck geraten. Rauch und Feuer und noch mehr
können die Folgen sein.
• Zerlegen Sie niemals einen LiPo-Akku. Das Zerlegen eines Akkus kann interne Kurzschlüsse verursachen. Gasentwicklung, Feuer und Explosionen
oder andere Probleme können die Folge sein.
• Die in den LiPo-Akkus enthaltenen Elektrolyte
und Elektrolytdämpfe sind gesundheitsschädlich.
Vermeiden Sie in jedem Fall direkten Kontakt mit
Elektrolyten. Bei Kontakt von Elektrolyten mit Haut,
Augen oder anderen Körperteilen muss ein sofortiges Aus- oder Abspülen mit ausreichend frischem
Wasser vorgenommen werden, anschließend muss
ein Arzt konsultiert werden.
• Im Gerät eingebaute Akkus immer aus den Geräten entnehmen, wenn das Gerät gerade nicht
verwendet wird. Geräte nach dem Gebrauch immer
ausschalten um Tiefentladungen zu vermeiden.
Akkus immer rechtzeitig aufladen. Akkus auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und nicht
leitenden Unterlage lagern! Tiefentladene LiPo-Akkus sind defekt und dürfen nicht mehr verwendet
werden!
Hinweis zum Fernsteuerset mc-19HoTT
Best.-Nr. 4758
Das Fernsteuerset ist serienmäßig mit einem LiPoSenderakku ausgestattet. Ab der werkseitig voreingestellten Spannung von 10,8 V erscheint eine Warnanzeige im Display.
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus:
Jeder Verbraucher ist nach der deutschen Batterieverordnung gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpflichtet.
Eine Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Alte
Batterien und Akkus können unentgeltlich bei den
öffentlichen Sammelstellen der Gemeinde, in unseren
Verkaufsstellen und überall dort abgegeben werden,
wo Batterien und Akkus der betreffenden Art verkauft
werden. Sie können die von uns gelieferten Batterien
nach Gebrauch aber auch ausreichend frankiert an
folgende Adresse zurücksenden:
Graupner GmbH & Co. KG
Service: Gebrauchte Batterien
Henriettenstr. 94-96
D-73230 Kirchheim unter Teck
Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum
Umweltschutz!
Vorsicht:
Beschädigte Akkus bedürfen für den Versand
u. U. einer besonderen Verpackung, da z.T. sehr
giftig!!!!!
Änderungen vorbehalten!
Sicherheitshinweise
9
mc-19
-Fernsteuertechnologie der neuen Generation
HoTT (Hopping Telemetry Transmission) ist die Synthese aus Know-How, Engineering und weltweiten
Tests durch Profi-Piloten im 2,4-GHz-Bereich mit
bidirektionaler Kommunikation zwischen Sender und
Empfänger. Über einen im Empfänger integrierten
Rückkanal, der Empfängerdaten wie Akkuspannung,
Signalstärke, Temperatur u. a. m. sendet, lassen sich
die Daten weiterer Sensoren, wie z. B. VARIO-Sensor,
GPS-Sensor, ... (siehe Anhang), ebenfalls an den
Sender übertragen und dort auf dem Display anzeigen.
Basierend auf der bewährten mc-19 und deren Weiterentwicklung zur mc-19s und mc-19iFS erscheint
nun der Sender unter der Bezeichnung mc-19HoTT
in einer weiteren Neuauflage und ist jetzt serienmäßig mit der eingangs erwähnten 2,4-GHz-HoTT-Technologie ausgestattet. Selbstverständlich stehen die
inzwischen tausendfach bewährten Vorzüge der bisherigen mc-19-Systeme weiterhin uneingeschränkt
zur Verfügung.
In Verbindung mit dem dem Set beiliegenden HoTTEmpfänger „GR-16“ lassen sich bis zu 8 Steuerfunktionen getrennt ansteuern – genug, um z. B. ein
Flugmodell auch mit zwei getrennt angesteuerten
Querruderklappen und Wölbklappen auszustatten
oder am Seiten- oder Höhenruder auch einmal zwei
Servos einzusetzen.
Obwohl im Programm der beiden Modelltypen
„Schiffsmodell“ und „Automodell“ standardmäßig
bereits ein softwaremäßiger NAUTIC-Kanal enthalten
ist, sind mit den bekannten NAUTIC-Modulen darüber
hinaus gehende Funktionserweiterungen möglich. Für
Freunde des Scale- und Schiffsmodellbaus bieten
sich dadurch umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten
für Zusatzfunktionen.
Mit dem ebenso wahlweise nachrüstbaren DSC-Modul, Best.-Nr. 3290.24, kann der Sender mc-19HoTT
nicht nur für die Verwendung als Steuergerät für
Flugsimulatoren fit gemacht, sie kann auch als Leh10
Einleitung
rer- bzw. Schüler-Buchse verwendet werden.
Die hohe Auflösung der Servowege mit 1.024 Schritten für feinfühliges Steuern wird auch mit den aktuellen Graupner | HoTT-Empfängern erreicht.
Die mc-19HoTT und ihre Software werden deshalb dem modernen Modellbau im Allgemeinen wie
auch anspruchsvolleren Programmierungen bis hin
zu Wettbewerbsansprüchen gerecht. Die zugrunde
liegende moderne Hardware ist so ausgelegt und
bemessen, dass sie eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Software ermöglicht.
Die Bedienung ist denkbar einfach: Ein digitaler Drehgeber und nur vier Tasten erlauben ein schnelles und
direktes Programmieren der Modelle.
Gerade der Einsteiger wird von der Übersichtlichkeit
der Menüs profitieren. Haben Sie dennoch ein Problem und steht Ihnen das Handbuch gerade nicht zur
Verfügung, hilft Ihnen die integrierte „Online“-Hilfe auf
Tastendruck schnell weiter.
Die Software ist klar strukturiert. Funktional zusammenhängende Optionen sind inhaltlich übersichtlich
und einfach organisiert.
x Modellspeicher
x Grundeinstellung Modell
x Servoeinstellung
x Gebereinstellung
x Dual Rate/Expo
x Phasentrimmung
x Flächenmischer bzw. Helimischer
x Freie Mischer
x Sonderfunktionen wie z. B. der NAUTIC-Kanal
und neu:
x Telemetrie
20 Modellspeicherplätze bietet die mc-19HoTT. In
jedem Modellspeicherplatz können zusätzlich bis zu
drei Flugphasenprogramme abgelegt werden, die
es Ihnen ermöglichen, beispielsweise verschiedene
Testeinstellungen oder Parameter für unterschiedliche Aufgaben mittels Schalter abzurufen.
Das große Grafikdisplay ermöglicht eine übersichtliche und einfache Bedienung. Die grafische Darstellung der Mischer-, Dual Rate-/Exponential-Einstellungen usw. ist außerordentlich hilfreich.
Der dem Fernsteuer-Set Best.-Nr. 4758 beiliegende HoTT-Empfänger GR-16 kann mit dem Sender
mc-19 nach Anschluss eines geeigneten Empfängerakkus sofort in Betrieb genommen werden. Andere HoTT-Empfänger müssen zunächst „gebunden“
werden. Dieses „Binding“ wird auf den Seiten 48 und
119 ausführlich beschreiben.
In dem vorliegenden Handbuch wird jedes Menü
ausführlich beschrieben. Tipps, viele Hinweise und
Programmierbeispiele ergänzen die Beschreibungen
ebenso wie die Erläuterungen Modellbauspezifischer
Fachbegriffe wie Geber oder Dual Rate, Butterfly
usw..
Reichhaltige Informationen über das komplette Zubehörprogramm sind am Ende des Buches enthalten.
Registrieren Sie dieses Produkt unter https://www.
graupner.de/de/service/produktregistrierung.aspx, um
insbesondere über Firmware-Aktualisierungen informiert zu werden.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise und technischen Hinweise. Testen Sie zunächst alle Funktionen
gemäß der Anleitung. Überprüfen Sie die Programmierungen zunächst am „Boden“, bevor Sie das
Modell ernsthaft in Betrieb nehmen und gehen Sie
verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteuerten Modell
um, damit Sie sich und andere nicht gefährden.
Das Graupner Team wünscht Ihnen viel Freude und
Erfolg mit Ihrem Fernlenksystem mc-19HoTT.
Kirchheim-Teck, im Juli 2011
mc-19
Ausbau-Fernlenkset mit max. 12 Steuerfunktionen
Technik, die begeistert
Hohe Funktionssicherheit der Graupner HoTT-Technologie durch bidirektionale Kommunikation zwischen
Sender und Empfänger mit integrierter Telemetrie
und ultraschnellen Reaktionszeiten.
Der praxisbewährte Dual-Funktions-Rotary-Encoder
mit 3D-Rotary-Select-Programmiertechnik sorgt in
Kombination mit einer klar strukturierten, modernen
Software für eine einfache Bedienung. Das kontrast-
reiche Grafikdisplay liefert eine perfekte Anzeige aller
Einstellparameter und Telemetriedaten.
„Logdaten“ lassen sich auf einer optionalen micro-SD
Speicherkarte ablegen.
Ein Anschluss für Firmware-Updates ist bereits integriert.
• Kurze Antenne, umklapp- und abnehmbar
• 4-sprachiges Dialog-Menü (Deutsch, Englisch,
Französisch, Italienisch)
• 12 Steuerfunktionen
• 20 Modellspeicher
• Vereinfachte Zuordnung von Bedienelementen wie
Steuerknüppel, Extern-Schalter und ProportionalGeber als Geberfunktionen
• Zukunftssicher durch updatefähiges Betriebssystem
• Durch die Ablage der Modelldaten in einem FlashSpeicher (EEPROM) entfällt die Notwendigkeit
einer Lithium-Batterie
• 3D-Rotary-Encoder in Verbindung mit 4 Programmtasten erlaubt präzise Einstellungen und höchsten
Programmierkomfort
• MULTI-DATA-GRAPHIK-LCD-Monitor mit hoher
Auflösung gewährleistet perfektes Monitoring und
exakte graphische Darstellung von Kurven und
Kennlinien
• Real Time Processing (RTP), Einstellungen und
Änderungen erfolgen quasi in Echtzeit
• ADT (Advanced Digital Trim System)
• KOMFORT-MODE-SELECTOR zur einfachen
Umschaltung des Betriebs-Mode 1 … 4, (z. B. Gas
rechts/Gas links)
• Modulationsarten: PPM 18, PPM 24. Über optionales HF-Umschalt-Modul 27-41 MHz/IFS/WeatronicHoTT (Best.-Nr. 33303) sowie passendem HF-Modul und Stabantenne auch PCM20, SPCM20
• Drei frei programmierbare Mischer je Modellspeicher für RC-Flug-, Heli-, Schiffs-, Car-/Truck-Modelle
• 5-Punkt-Mischer für Gas, Pitch und Heck sowie
Kreisel-Offseteinstellung. Diese Einstellungen können separat für jede Flugphase erfolgen.
• Flächenmodell/Heli: Dual Rate/Expo für K2 … K4,
zweistufig einstellbar und je Steuerkanal schaltbar
Beschreibung Fernlenkset
11
mc-19
Ausbau-Fernlenkset mit max. 12 Steuerfunktionen
•
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12
Auto/Schiff: Dual Rate/Expo für K1 … K4, zweistufig einstellbar und je Steuerkanal schaltbar
Umfangreiches Flächenmischer-Menü mit bis zu
12 Einstell-Optionen für max. zwei Querruder und
zwei Wölbklappen (Anzahl der Servos)
Flächenmodell: Phasentrimmung je nach Modelltyp
für Wölbklappen, Querruder, Höhenruder
Helikopter: Phasentrimmung für eine weitere Flugphase sowie eine Autorotationsflugphase
Helikopter-Taumelscheibenmischer für 1-, 2-, 3und 4-Punkt-Anlenkung
Servo-Einstellung für 12 Servos: Servo-Reverse,
Servo-Mitte, Servo-Weg je Seite getrennt einstellbar, grafische Anzeige für alle Servos
Zwei schalterbetätigte Uhren: Stoppuhr und Flugzeit bzw. Fahrzeit
Modell-Kopierfunktion für alle Modellspeicher
Flächenmodelle und Helikopter: Lehrer-/SchülerSystem mit Gesamtübergabe der Kanäle 1 ...4, alle
Einstellungen erfolgen am Lehrer-Sender
Grundeinstellungen beim Flächenmodell: Motor an
K1 (Leerlauftrimm), Leitwerk (Typ), QR/WK (Anzahl
der Servos), 2. und 3. Flugphase, Lehrer/Schüler
(Schalterauswahl)
Grundeinstellungen beim Helimodell: Taumelscheiben-Typ 1 … 4, Rotordrehrichtung, Pitch-Minimum
vorn/hinten, 2. Flugphase und Autorotation, Lehrer/
Schüler (Schalterauswahl)
Grundeinstellungen bei Schiffs-/Automodellen:
Standard-Vorbelegung an Steuerkanal 1 bis 4.
Alle vorhandenen Bedienelemente, wie z. B. Geber,
Trimmschalter, Steuerknüppel, Externschalter usw.,
können jedoch den Steuerkanälen 1 … 12 frei zugewiesen werden.
Integriertes, einem beliebigen freien Steuerkanal
zuweisbares „Software-Nautic-Schaltmodul“.
Zur Ansteuerung der max. 8 Schaltfunktionen (Eingang A … H) sind senderseitig alle vorhandenen
Beschreibung Fernlenkset
Geber, Externschalter, Trimmschalter und Steuerknüppel in beliebiger Kombination auswähl- und
zuweisbar.
(Empfängerseitig ist ein Nautic-Expert-Schaltbaustein, Best.-Nr.: 4159, notwendig und – bei entsprechendem Bedarf – senderseitig das Nachrüsten von
Schaltern.)
Neben dem integrierten Software-Nautic-Schaltmodul ist der Einbau eines weiteren Nautic-Sendermoduls (Best.-Nr.: 4108 oder 4141) möglich.
Wird das integrierte Software-Schaltmodul nicht
benutzt, können stattdessen zwei Nautic-Sendermodule verwendet werden.
(Empfängerseitig werden die entsprechenden Module Best.-Nr.: 4159 und/oder 4142.N benötigt.
• Mit dem wahlweise nachrüstbaren DSC-Modul
kann der Sender mc-19HoTT sowohl an Simulatoren wie auch als Lehrer- bzw. Schüler-Sender
verwendet werden.
• Über die HILFE-Taste sind wertvolle Hinweise zur
Programmierung und zum momentan ausgewählten Programmiermenü abrufbar.
HoTT-Merkmale
• Einfaches und extrem schnelles „Binding“
• Binden von beliebig vielen Empfängern zur Kanalerweiterung (empfohlen max. vier HoTT-Empfänger bis 32 Kanäle)
• Gleichzeitiger Betrieb von bis zu 200 Sendern
• Reichweite: Test- und Warnfunktion
• Unterspannungswarnung für Sender- und Empfängerakku
• Extrem breiter Empfänger-Betriebsspannungsbereich von 3,6 V bis 8,4 V (funktionsfähig bis 2,5 V)
• Telemetrie-Menü zur Anzeige von Telemetriedaten
sowie zur Programmierung der Empfängerausgänge (Fail-Safe, freie Kanalzuordnung (Channel
Mapping), Mischfunktionen, Servoeinstellungen,
...) und optional anschließbaren Sensoren
• Telemetrieauswertung in quasi Echtzeit
• Im Satellitenbetrieb überträgt der eine Empfänger
über ein Kabel das Signal zum zweiten Empfänger,
wenn dieser völlig abgeschirmt sein sollte.
• Drahtloses LS-System zwischen Lehrer-und Schüler-Sender über zusätzlichen Empfänger, der am
Lehrer-Sender befestigt wird
• Bis zu vier Servos können blockweise mit einer
Servo-Zykluszeit von 10 ms gleichzeitig angesteuert werden (nur Digitalservos!)
• Maximale Störunempfindlichkeit durch optimiertes
Frequenzhopping und breiter Kanalspreizung
• Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion
• Extrem schnelles Rebinding auch bei maximaler
Entfernung
Technische Änderungen und Software-Änderungen vorbehalten!
mc-19
Fernlenkset mit bis zu 12 Steuerfunktionen
mc-19HoTT Microcomputer-Fernlenksystem
Microcomputer-Telemetrie-Sender Graupner | HoTT
mc-19HoTT mit eingebautem LiPo-Senderakku
2800 mAh, Graupner I HoTT 2.4GHz FHSS Modul mit
micro SD Kartenslot zur Speicherung der Telemetriedaten und Kopfhöreranschluss, Alu-Senderkoffer,
8-Kanal Empfänger Graupner I HoTT GR-16*, Best.Nr. 4758.
* Akkus für den Empfänger siehe Graupner Hauptkatalog FS
oder im Internet unter www.graupner.de.
Empfohlene Ladegeräte (Zubehör)
Technische Daten Empfänger GR-16
Frequenzband
2,4 … 2,4835 GHz ISM-Band
Betriebsspannung
Modulation
Hopping Telemetrie Transmission im
PPM18-, PPM24-Modus
PCM20, SPCM20 nur über optionales
HF-Umschalt-Modul (Best.-Nr. 33303)
mit passendem HF-Modul und Stabantenne*
Stromaufnahme
ca. 70 mA
Frequenzband
2,4 … 2,4835 GHz
Ländereinstellung
„GENERAL“, zulässig in allen
Länder außer Frankreich und
„FRANCE“ nur für Frankreich
Reichweite ca.
4.000 m
Antenne
2 x Draht 145 (Antenne 30) mm
Steuerfunktionen max.
PPM 18 = 9, PPM 24 = 12**
Reichweite ca.
4.000 m
Steuerfunktionen max.
(senderseitig)
10, (4 proportional trimmbar, 6 proportional oder schaltbar) plus 2 SoftwareSteuerfunktionen
Ansteckbare Servos
8
Ansteckbare TelemetrieSensoren
1 (über das Y- bzw. V-Kabel Best.Nr. 3936.11 bzw. .32 lassen sich 2
Sensoren anschließen)
Temperaturbereich ca.
-10° … +70° C
Abmessungen ca.
46 x 21 x 14 mm
Stromaufnahme
70 mA
Gewicht
ca. 12 g
Temperaturbereich
Best.-Nr.
Bezeichnung
Anschluss 220 V
Anschluss 12 V
NC
NiMH
LiPo
Bleiakku
geeignet
für folgende
Akkutypen
Technische Daten Sender mc-19
6411
6463
6464
6466
6468
6469
6470
6475
6478
6480
Ultramat 8
Ultramat 12 plus*
Ultramat 14 plus*
Ultra Trio plus 14*
Ultramat 16S*
Ultra Trio Plus 16*
Ultramat 18*
Ultra Duo Plus 45*
Ultra Duo Plus 60*
Ultra Duo Plus 80*
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x
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x x
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Gesamtgewicht ca.
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x
x
x
x
x
* mit integriertem Balancer; ggf. erforderlich: Balancerverlängerung
Best.-Nr. 3065.3
Für die Aufladung ist zusätzlich für den Sender das Ladekabel
Best.-Nr. 3022 und für den Empfängerakku das Ladekabel Best.Nr. 3021 erforderlich.
Weitere Ladegeräte sowie Einzelheiten zu den aufgeführten Ladegeräten finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet
unter www.graupner.de.
-10°C … +55°C
Antenne
SMA-Anschluss, umklapp- und abschraubbar. Länge ca. 110 mm
Betriebsspannung
9,6 … 12,6 V
Stromaufnahme ca.
ca. 150 mA
Abmessungen ca.
225 x 215 x 70 mm
1.400 g inkl. Senderakku
* Antennenumbau im Graupner Service
** PPM24 für HoTT-Empfänger GR-24, Best.-Nr. 33512 sowie
GR-32, Best.-Nr. 33516
*
(2,5) 3,6 ...8,4 V*
Die Angabe des zulässigen Betriebspannungsbereiches gilt
ausschließlich für den Empfänger! Bitte beachten Sie in diesem
Zusammenhang, dass die Eingangsspannung des Empfängers
ungeregelt an den Servoanschlüssen bereitgestellt wird, der
zulässige Betriebsspannungsbereich der überwiegenden Mehrzahl der anschließbaren Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.
aber nur 4,8 bis 6 Volt beträgt!
Zubehör (weiteres Zubehör siehe Anhang)
Best.-Nr.
71
71.26
72
72.40
1125
1127
1128
3289
3290.3
3290.19
4110
3093
3098
Bezeichnung
Komfort-Umhängeriemen
Sendertragegurt „Graupner HoTT“
Komfort-Kreuzriemen
Deluxe-Kreuzriemen
Breiter Umhängeriemen
Senderaufhängung
Kurzknüppel
Lehrer-/Schülersystem
Schüler-Modul
Lehrer-Modul
Schutzkappen für Knüppelschalter
CONTEST-Senderpult Carbon
Windschutz für Carbon-Senderpulte
Ersatzteile:
Best.-Nr.
33801
Bezeichnung
Senderantenne HoTT schraubbar
Weiteres Zubehör zum Fernlenkset mc-19HoTT siehe Anhang sowie im Graupner Hauptkatalog FS oder
im Internet unter www.graupner.de.
Beschreibung Fernlenkset 13
Betriebshinweise
Vor dem Öffnen Sender ausschalten (Power Schalter
auf »OFF«). Schieben Sie die beiden Verriegelungsschieber des Gehäusebodens entgegen der Pfeilrichtung nach innen bis zum Anschlag, dann den Gehäuseboden aufklappen und aushängen. Zum Schließen
des Senders den Gehäuseboden an der Unterseite
einhängen, Boden zuklappen und beide Schieber in
Pfeilrichtung nach außen schieben. Achten Sie darauf, dass beim Schließen keine Kabel eingeklemmt
werden.
Der Sender mc-19HoTT
ist serienmäßig mit einem wiederaufladbaren hochkapazitiven LiPo-Akku 2800 mAh ausgestattet (Änderung vorbehalten). Dieser Akku ist jedoch bei Auslieferung nicht vollständig geladen.
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen niemals Trockenbatterien und auch keine Batterieboxen.
Die Senderakkuspannung ist während des Betriebs
im LCD-Display zu überwachen. Bei Unterschreiten
einer fest vorgegebenen LiPo-Senderakkuspannung
von 10,8 V ertönt ein akustisches Warnsignal und im
Display erscheint die Meldung:
Hinweise:
• Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an den
Platinen vor, da ansonsten der Garantieanspruch und auch die behördliche Zulassung erlöschen!
• Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metallischen Gegenständen. Berühren Sie Kontakte
auch nicht mit den Fingern.
• Klemmen Sie bei allen Arbeiten im Senderinneren zuvor den Senderakku ab, um Kurzschlüsse
auf der Senderplatine zu vermeiden!
14
Betriebshinweise
Akku muss
geladen
werden !!
Spätestens jetzt ist der Betrieb des Senders unverzüglich einzustellen und der Senderakku aufzuladen.
Eine separate Warnschwelle kann alternativ auch im
Menü »Telemetrie«, Seite 120 festegelegt werden.
Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn der
LiPo-Akku gegen einen NiMH-Akku ausgetauscht
werden sollte.
Akku-Betriebszeituhr im Display
TAXI II
#01 PPM18 0.0V
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 0:11h
0
W
0
0W
0
W
Sender-Stromversorgung
W
Öffnen des Sendergehäuses
Diese Uhr zeigt die kumulierte Betriebszeit des Senders seit dem letzten Ladevorgang des Senderakkus.
Die Betriebszeituhr wird automatisch auf den Wert
„0:00“ zurückgesetzt, sobald bei Wiederinbetriebnahme des Senders die Spannung des Senderakkus,
z. B. aufgrund eines Ladevorganges, merklich höher
als zuletzt ist.
Betriebshinweise
Laden des Senderakkus
Verwenden Sie zum Laden des 3-zelligen LiPoSenderakkus (Best.-Nr. 3436, Änderungen vorbehalten) nur spezielle LiPo-Ladegeräte mit Balanceranschluss, siehe Seite 13 oder im Internet
unter www.graupner.de und beachten Sie die
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für Lithium-Polymer-Akkus auf der Seite 7ff..
Da der serienmäßige 3-zellige LiPo-Senderakku mit
einer speziellen Schutzschaltung ausgestattet ist,
kann dieser allein über die seitlich am Sender angebrachte Ladebuchse mit dem Ladekabel Best.-Nr.
3022 geladen werden. In Abständen von längstens
etwa 6 Monaten sollten Sie den LiPo-Senderakku
allerdings beim Laden zusätzlich über eine Balancerverlängerung, Best.-Nr. 3065.3, mit dem LiPo-Ladegerät verbinden.
Der Sender MUSS während des gesamten Ladevorganges auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. NIEMALS den Sender einschalten, solange dieser mit
dem Ladegerät verbunden ist! Eine, wenn auch nur
kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorganges kann
die Ladespannung derart ansteigen lassen, dass der
Sender durch Überspannung sofort beschädigt oder
ein erneuter Ladestart ausgelöst und so der Akku
u. U. total überladen wird. Achten Sie deshalb auch
immer auf einen sicheren und guten Kontakt aller
Steckverbindungen.
Polarität der mc-19HoTT-Ladebuchse:
Die auf dem Markt befindlichen Ladekabel anderer
Hersteller weisen oft abweichende Polaritäten auf.
Verwenden Sie deshalb nur original Graupner Ladekabel.
Rückstrom-Sicherheitsschaltung und maximaler
Ladestrom
Sollte ein Automatik-LiPo-Ladegerät nicht einwandfrei
funktionieren und den Akku nicht erkennen, ist die
Rückstrom-Sicherheitsschaltung (Schutzdiode) durch
Einfügen einer 20-mm-Feinsicherung (5 A, flink) in
den Sicherungshalter zu überbrücken, siehe Abb.
unten. Bei Verwendung von original Graupner Ladegeräten ist diese Überbrückung zwar nicht zwingend
erforderlich, aber ohne eingebaute Sicherung darf
der max. Ladestrom 0,5 A nicht überschreiten. Mit
eingebauter Feinsicherung beträgt der max. zulässige Ladestrom 1,0 A.
Bei überbrückter Rückstrom-Sicherheitsschaltung besteht allerdings Kurzschlussgefahr an
den Anschlusssteckern des Ladekabels. Bei Kurzschluss oder Verpolung wird die Ladekreissicherung
des Senders sofort beschädigt!
Eine defekte Sicherung immer durch eine neue
20-mm-Glasrohrsicherung (5 A, flink) ersetzen. Niemals durch Überbrücken reparieren. Ersatzsicherungen erhalten Sie in jedem Elektro-Fachgeschäft.
Entnahme des Senderakkus
Zur Entnahme des Senderakkus Steckverbindung auf
der Senderplatine vorsichtig lösen und Gummiringe
am Batteriefach zur Seite schieben.
Ziehen Sie den Stecker vorsichtig am Kabel oder
besser mit dem Fingernagel an der Nase auf der
Steckeroberseite nach oben heraus.
Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen den Zustand des Akkus.
Polarität Senderakkuanschluss:
+
-
rot
braun oder schwarz
Sicherung (5A, flink)
Nase
Betriebshinweise
15
Laden des Empfängerakkus
Für den Empfänger stehen zur Stromversorgung
Akkus unterschiedlicher Spannung und Kapazität
zur Auswahl (siehe Hauptkatalog FS bzw. im Internet
unter www.graupner.de). Beachten Sie in diesem
Zusammenhang auch die Anmerkungen zur Stromversorgung der Empfangsanlage auf Seite 44f..
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen niemals
Trockenbatterien und auch keine Akkuboxen, sondern
nur fertig konfektionierte Akkupacks aus dem Graupner Sortiment.
Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen den
Zustand der Akkus. Warten Sie mit dem Laden der
Akkus nicht, bis die Rudermaschinen erst merklich
langsamer geworden sind.
Das Ladekabel Best.-Nr. 3021 kann
zum Laden direkt an den Empfängerakku angesteckt werden. Ist der Akku
im Modell über eines der Stromversorgungskabel Best.-Nr. 3046, 3050, 3934 bzw. 3934.3
angeschlossen, dann erfolgt die Ladung über die im
Schalter integrierte Ladebuchse bzw. den gesonderten Ladeanschluss. Der Schalter des Stromversorgungskabels muss zum Laden auf „AUS“ stehen.
16
Betriebshinweise
Allgemeine Ladehinweise
• Es sind stets die Ladeanweisungen des Ladegeräte- sowie des Akkuherstellers einzuhalten.
Ladevorgänge niemals unbeaufsichtigt lassen!
• Achten Sie auf den maximal zulässigen Ladestrom
des Akkuherstellers.
Der Ladestrom für den Senderakku darf ohne
eingebaute Feinsicherung in der Rückstromsicherheitsschaltung 0,5 A und mit Feinsicherung
generell 1,0 A nicht überschreiten, siehe Seite 16!
Begrenzen Sie ggf. den Strom am Ladegerät.
Andernfalls riskieren Sie Schäden an der Platine
durch Überlastung der Leiterbahnen und/oder eine
Überhitzung des Akkus.
• Immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät
verbinden, dann erst mit dem Empfänger- oder
Senderakku, um. So verhindern Sie einen versehentlichen Kurzschluss mit den blanken Enden der
Ladekabelstecker.
• Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen
von der einwandfreien Funktion der Lade-Abschaltautomatik bei Automatik-Ladegeräten. Dies gilt
sowohl für NiMH- bzw. LiPo-Empfängerakkus wie
auch für den LiPo-Senderakku. Der LiPo-Senderakku sollte spätestens alle etwa 6 Monate mit dem
Balancer-Anschluss des LiPo-Ladegerätes verbunden werden. Beachten Sie dazu die Hinweise des
verwendeten Ladegerätes sowie die Sicherheitshinweise Seite 7 ... 9.
• Bei der Verwendung von NiMH-Empfängerakkus
passen Sie ggf. die Delta-Peak-Abschaltspannung
an, sofern das verwendete Ladegerät diese Option
erlaubt. Beachten Sie die jeweiligen Ladehinweise.
• Führen Sie keine Akku-Entladungen oder -Pflegeprogramme über die Sender-Ladebuchse durch!
Die Ladebuchse ist für hierfür nicht geeignet!
Längenverstellung der Steuerknüppel
Beide Steuerknüppel lassen sich in der Länge stufenlos verstellen, um die Sendersteuerung für feinfühliges Steuern an die Gewohnheiten des Piloten
anzupassen.
Durch Lösen der Arretierschraube mit einem Inbusschlüssel der Größe 2 lässt sich der Steuerknüppel
durch Hoch- bzw. Herunterdrehen verlängern oder
verkürzen. Anschließend die Madenschraube wieder
vorsichtig anziehen.
Betriebshinweise
Umstellen der Proportionalgeber
Wahlweise kann sowohl der linke wie auch der rechte
Steuerknüppel von neutralisierend auf nicht neutralisierend umgestellt werden: Sender wie auf Seite 15
beschrieben öffnen.
Bei einem Wechsel der serienmäßigen Einstellung
gehen Sie wie folgt vor:
1. Feder aus dem betreffenden Neutralisationshebel
des Steuerknüppels – im Zweifelsfall durch entsprechendes Bewegen des Knüppels lokalisieren – mit
einer Pinzette aushängen, Hebel hochklappen und
auch diesen aushängen.
2. Die mitgelieferte Bremsfeder mit der (schwarzen)
selbstschneidenden Schraube auf
dem Kunststoffstehbolzen befestigen und hernach die gewünschte
Federkraft auf der Seite der Sechskantbuchse durch entsprechendes Einschrauben der M3-SchrauMessingbolzen
be anpassen.
3. Nach dem Überprüfen der Knüppelfunktionen das
Sendergehäuse wieder schließen.
Auf „neutralisierend“ zurückstellen
Sender wie auf Seite 15 beschrieben öffnen.
1. Bremsfeder ausbauen, siehe Abbildung links.
2. Nun den entfernten Neutralisationshebel auf der
Steuerknüppelseite, auf der die Bremsfeder saß,
wieder einhängen.
3. Zunächst die Justierschraube der Steuerknüppel
Rückstellkraft etwas lösen, siehe Abbildung rechts,
und dann einen dünnen Bindfaden durch die obere
Öse der Feder ziehen, ohne diesen zu verknoten.
Nun die Feder mit einer Pinzette mit der unteren
Öse in das Justiersystem einhängen und dann das
obere Ende der Feder mit dem Bindfaden am Neutralisationshebel einhaken. Ist die Feder wie vorgesehen eingesetzt, den Faden wieder herausziehen.
4. Justieren der Steuerknüppel Rückstellkraft wie
nachfolgend beschrieben.
Steuerknüppel-Rückstellkraft
Die Rückstellkraft der Steuerknüppel ist auf die Gewohnheiten des Piloten einstellbar. Das Justiersystem
befindet sich neben der Rückholfeder. Durch Drehen
der Einstellschraube mit einem Kreuzschlitzschraubendreher kann die gewünschte Federkraft justiert
werden:
• Rechtsdrehung
= Rückstellung härter,
• Linksdrehung
= Rückstellkraft weicher.
Klemmen Sie zur Sicherheit vorher den Senderakku
ab, um Beschädigungen zu vermeiden.
Achtung:
Keinesfalls Lötstellen auf der Senderplatine mit metallischen Gegenständen berühren!
Neutralisationshebel
Betriebshinweise
17
Montage der Haltebügel
Der Sender kann mit der Senderaufhängung Best.-Nr.
1127 ausgerüstet werden. Dazu den Sender öffnen
und den Gehäuseboden abnehmen. Der Gehäuseboden ist zur Montage bereits vorbereitet. Die vier Bohrungen im Gehäuseboden, die zur Befestigung der
Haltebügel vorgesehen sind, mit einem Kreuzschlitzschraubendreher von hinten durch leichtes „Bohren“
durchstoßen.
Danach den Metallbügel
der Halterung von der
Innenseite des Gehäusebodens durch die in der
Rückwand vorhandene
Bohrung nach außen
schieben.
Die Kunststoffhalterung
des Metallbügels zwischen
die Stege des Bodens
schieben und von unten
mit jeweils zwei Schrauben
befestigen.
Einbau NAUTIC-Module, Externschalter, Schaltund Drehmodule
Im Sendergehäuse sind alle Bohrungen zur Montage
von Modulen bereits vorhanden.
Klemmen Sie zur Sicherheit vorher den Senderakku
ab, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Achten Sie auch
unbedingt darauf, dass Sie die Lötpunkte auf der
Senderplatine nicht mit metallischen Gegenständen
berühren!
Die Löcher sind durch Blindstopfen verschlossen.
Diese lassen sich einfach vom Senderinneren her
entfernen, indem Sie erst den mittleren Stift und dann
den Stopfen herausdrücken.
Die aufgeklebten Modulabdeckungen des Senders
lassen sich ebenfalls von der Innenseite her durch
die vorhandenen Bohrungen mit einem geeigneten
Gegenstand nach außen drücken. Jetzt kann die den
Modulen ggf. beiliegende Zierplatte aufgelegt und auf
Passung kontrolliert werden.
Nachdem das Schutzpapier der Klebeseite entfernt
wurde, die Zierplatte auflegen und nach korrektem
Ausrichten fest andrücken. Danach die Schutzfolie
der bedruckten Oberseite abziehen.
In den so vorbereiteten Modulplatz nun das Modul
von innen einsetzen und darauf achten, dass die
Buchsenreihe der Module zur Sendermitte zeigt.
Die Befestigung erfolgt mit den zuvor von den Potentiometern bzw. Schaltern entfernten Drehknöpfen und
Muttern, die von außen wieder aufgeschraubt und
mit einem passenden Schlüssel, beispielsweise dem
Ziermutterschlüssel Best.-Nr. 5733, vorsichtig festgezogen werden.
Abschließend die Drehknöpfe übereinstimmend mit
der Skala auf den Potentiometerachsen festschrauben.
Externschalter, Dreh- und Schaltmodule werden in
gleicher Weise eingebaut.
Die Haltebügel sind durch eine lange Feder stark vorgespannt. Falls ein weicheres Einklappen der Haltebügel gewünscht wird, muss die Feder entsprechend
gekürzt werden.
Für die Befestigung der Externschalter-Ziermuttern ist der Ziermutterschlüssel Best.-Nr. 5733
bestens geeignet.
18
Betriebshinweise
Ausrichten der Antenne
Die abschraub- und knickbare Antenne wird in das
Kugelgelenkanschlussstück eingeschraubt und kann
mechanisch ausgerichtet werden. Dazu die seitliche
Kreuzschlitzschraube lösen, das Kugelgelenk entsprechend drehen und die Schraube wieder vorsichtig anziehen.
Hinweis:
In geradliniger Verlängerung der Antenne bildet sich
nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach
falsch, mit der Antenne direkt auf das Modell zu
zielen.
Betriebshinweise
19
Betriebshinweise (nur für den Betrieb im 35- und 40/41-MHz-Frequenzband)
Synthesizer-HF-Module
quarzbestückte HF-Module
Verwendung der Synthesizer-HF-Module und quarzbestückten Module aus mc-19(s)-Fernsteuersendern
Einsatz von Synthesizer-HF-Modulen
quarzbestückten Graupner Empfänger, soweit diese
zu den Senderübertragungsmodi PCM20, SPCM,
Der Sender mc-19HoTT kann mittels des optionaPPM18 oder PPM24 kompatibel sind, siehe Graupner
len HF-Umschalt-Moduls 27-41 MHz/IFS/WeatronicHauptkatalog
FS unter www.graupner.de, verwendet
HoTT (Best.-Nr. 33303) sowie einer Stabantenne*
werden.
und passendem HF-Synthesizer-Modul im 35- und
In den bisherigen quarzbestückten Graupner Emp40-MHz-Frequenzband betrieben werden. In diesem
fängern dürfen nur original Graupner FMsss-SteckFall wird eine entsprechende Kanalwahl über das
quarze aus dem entsprechenden Frequenzband
Display eingestellt. Die Kanalwahl erfolgt über den
benutzt werden (siehe Anhang). Der Empfängerquarz
Drehgeber. Senderseitig sind also keine Steckquarze
„R“ (Receiver/Empfänger) wird in die Öffnung des
mehr erforderlich sind.
Empfängers fest eingesteckt.
* Der Wechsel vom 2,4-GHz-Band auf das 35- bzw. 40 MHzBand erfordert den Einbau einer Stabantenne. Bitte wenden
Sie sich an den Graupner Service.
Eine Beschreibung der Inbetriebnahme des Synthesizer-Moduls und der Kanalwahl finden Sie auf der
Seite 32 im Abschnitt „Erste Inbetriebnahme des
Senders – Betrieb mit HF-Synthesizer-Modul“.
Der eingestellte Kanal wird im Display angezeigt. Ein
Sicherheitssystem verhindert eine HF-Abstrahlung
beim Einschalten des Senders. Das HF-Modul muss
erst softwaremäßig aktiviert werden, was einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn bedeutet.
Für das 35-MHz- und 40/41-MHz-Band sind folgende
HF-Synthesizer-Module aus den mc-19-FernsteuerAnlagen nutzbar:
Best.-Nr. 4710. (77)
für das 35/35B-MHz-Band*
Best.-Nr. 4719. (77)
für das 40/41-MHz-Band*
*
Die in den jeweiligen Ländern zugelassenen Kanäle entnehmen
Sie bitte der Frequenztabelle im Anhang. Die Angaben sind
allerdings ohne Gewähr, da sich die zugelassenen Frequenzen
immer wieder ändern können. Die Kanäle des 41-MHz-Bandes
sind in Deutschland nicht zugelassen.
Die in den einzelnen Ländern zulässigen Kanäle entnehmen Sie bitte der Frequenztabelle im Anhang.
Der Empfänger muss auf dem gleichen Kanal des
jeweiligen Frequenzbandes betrieben werden.
Wahlweise können Sie sowohl alle Graupner PLLSynthesizer-Empfänger wie auch die bisherigen
20
Betriebshinweise
Wichtiger Hinweis:
Das HF-Synthesizer-Modul wird über zwei Kabelstränge im Sender verbunden. Sind diese Verbindungen nicht ordnungsgemäß hergestellt oder wurde
der 4-polige Stecker gezogen, um ein Schüler-Modul
einzubauen, wechselt der Sender beim Einschalten
direkt zur Grundanzeige. Im Display erscheint anstelle einer Kanalnummer die blinkende Anzeige „K- -“,
um anzuzeigen, dass das HF-Modul nicht betriebsbereit ist:
TAXI II
K66
#01 PPM18 K−−
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 0:11h
0
0
0
0
Frequenzbandwechsel:
Ein Wechsel des HF-Moduls vom 35-MHz- Band zum
40/41-MHz-Band bzw. umgekehrt ist aus Sicherheitsgründen nur im Graupner Service möglich.
Einsatz quarzbestückter HF-Module
Der Sender kann durch Einbau eines quarzbestückten HF-Moduls auf verschiedenen Frequenzbändern
betrieben werden. Das HF-Modul wird parallel zum
HoTT-Modul eingebaut. Zwischen beiden Modulen
wird über das HF-Umschalt-Moduls 27-41 MHz/IFS/
Weatronic-HoTT (Best.-Nr. 33303) umgeschaltet.
Best.-Nr. 4809.35
für das 35-MHz-Band*
Best.-Nr. 4809.35B
für das 35B-MHz-Band*
Best.-Nr. 4809.40
für das 40-MHz-Band*
Best.-Nr. 4809.41
für das 35-MHz-Band*
*
Die in den jeweiligen Ländern zugelassenen Kanäle entnehmen
Sie bitte der Frequenztabelle im Anhang. Die Angaben sind
allerdings ohne Gewähr, da sich die zugelassenen Frequenzen
immer wieder ändern können.
Das 41-MHz-Band ist in Deutschland nicht zugelassen.
Der Wechsel vom 2,4-GHz-Band auf das 35- bzw.
40 MHz-Band erfordert den Einbau einer Stabantenne. Bitte wenden Sie sich an den Graupner
Service.
Ein Wechsel des HF-Moduls vom 35-MHz- Band zum
40/41-MHz-Band bzw. umgekehrt ist aus Sicherheitsgründen ebenfalls nur im Graupner Service möglich.
Wechseln der HF-Kanäle:
Die Kanäle werden durch Quarze bestimmt. Es dürfen nur original Graupner FMsss-Steckquarze aus
dem entsprechenden Frequenzband benutzt werden.
Der Senderquarz „T“ wird in die Fassung des HF-Moduls eingesteckt. Frequenzband und Kanalnummer
der Steckquarze müssen mit der Empfangsanlage
übereinstimmen.
Abschließende Hinweise:
• Die Vorzüge des HoTT-Systems sind in diesen
Frequenzbändern nicht nutzbar.
• Benutzen Sie das 2,4 GHz-System nicht bei ausgezogener Teleskopantenne, da sich die Reichweite spürbar verringern kann.
Für eigene Notizen
21
Senderbeschreibung
Kugelgelenkanschluss für Antenne
Antenne abschraubbar, mit Knick- und
Drehgelenk
Kreuzschlitzschraube für
Kugelgelenkanschluss
Optionsplätze
Zum Nachrüsten des Senders mit Externschaltern,
Schalt- und Drehmodulen, NAUTIC-Modulen,
siehe Anhang
Schalter und Funktionsmodule
• serienmäßig 3 Externschalter
• serienmäßig 2 Schieberegler
Digitaltrimmung
Dient zur Feinjustierung der Servopositionen
(Steuerwegneutralstellung). Kurzes Antippen
bewirkt schrittweise Verstellung. Positionsanzeige im Display.
EIN-/AUS-Schalter (ON/OFF)
Hinweis:
Immer zuerst den Sender, dann den Empfänger einschalten. Beim Ausschalten erst den
Empfänger, dann den Sender ausschalten.
Steuerknüppel
St
Zwei Kreuzknüppel für insgesamt vier unabhängige
Zw
Steuerfunktionen. Die Steuerknüppel können in der
St
Länge verstellt werden. Die Zuordnung der SteuerLä
funktionen 1 ...4 lässt sich modelltypabhängig in den
fu
Menüs »Grundeinstellung Modell« bzw. »GebereinM
stellung« einstellen, z. B. Gas links oder rechts. Der
Gassteuerknüppel kann auch von neutralisierend auf
nicht neutralisierend umgestellt werden, s. Seite 17.
nic
Drehgeber auf zwei Ebenen bedienbar
Bedientasten:
ENTER
Eingabetaste
ESC
Rücksprungtaste
CLEAR
Löschtaste
HELP
Hilfetaste
LC-Display
Erläuterung siehe Seite 26.
Kontrasteinstellung: Drehgeber drücken und gleichzeitig drehen.
Warnanzeigen:
• bei Unterschreiten einer bestimmten Akkuspannung
• bei Fehlfunktion des Lehrer-/Schüler-Systems
• K1-Knüppel zu weit in Richtung Vollgas beim Einschalten des
Senders
22
Senderbeschreibung
Im gedrückten Zustand
d kann innerhalb e
eines Menüs
zwischen den einzelnen Zeilen gewechselt werden.
Kurzdruck auf den Drehgeber wechselt das Eingabefeld oder bestätigt Eingabe.
Ein Kurzdruck auf den Drehgeber in der Grundanzeige
wechselt zur »Servoanzeige«.
Im nicht gedrückten Zustand erfolgt z. B. die Anwahl
des gewünschten Menüs aus der Liste im Multifunktionsmenü. Innerhalb eines aufgerufenen Menüpunktes
lassen sich damit aber auch über Felder, die am unteren Bildschirmrand invers erscheinen (helle Schrift auf
dunklem Hintergrund), eingetragene Werte verändern.
Die eingestellten Werte sind sofort wirksam und werden unmittelbar abgespeichert.
Senderbeschreibung
Hinweise:
• Bei allen Arbeiten im Senderinneren Senderakku vom Akkuanschluss trennen. Auf keinen
Fall die Lötpunkte mit metallischen Gegenständen berühren, da sonst Kurzschlüsse entstehen können.
• Die Anschlussreihenfolge der Externschalter ist beliebig.
• Die Steckrichtung der Bedienelemente
e ändert lediglich deren Steuerrichtung.
HoTT-HF-Modul
Ladebuchse
Befestigungsbohrungen für optionalen Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305
Sicherung für
Automatiklader (5A, flink)
Slot für micro-SD- oder micro-SDHC SD-Speichersiehe Seite 25.
karte. Beschreibung sie
Ladevorschriften
beachten!
Ohrhörer-Anschluss
Codierbrücke für Service-Zwecke,
S
nicht verändern!
Gerätesicherung
0,5 A flink
(nur im Service
austauschbar)
Polarität des
Akkusteckers
Polarität der Ladebuchse
Funktionsbuchsen CH5 … CH10 für
NAUTIC-Module und Bedienelemente
(Drehregler, Schaltmodul, Schieberegler, siehe Anhang)
Akkuanschluss
6
7
4
2
0
5
3
1
Anschlussbuchse für
DSC Modul*
CH5
CH7
CH9
CH6
CH8
CH10
Anschlussbuchsen 0 … 7
für Externschalter (siehe
Anhang)
Servicebuchse
(nur für Graupner Service)
Anschlussschnittstelle
für HoTT-HF-Modul oder
Schnittstellenverteiler u.a.
Anschluss
SynthesizerHF-Modul
Anschluss
HF-Modul
* DSC = Direct Servo Control, siehe nächste Seite und im Anhang
Senderbeschreibung
23
DSC-Buchse
Anschlussbuchse für Lehrer-Schüler-Betrieb und
Flugsimulatoren
Zuordnung der Anschlussbuchsen auf der Senderplatine
Die serienmäßig in der Mittelkonsole eingebauten
beiden 2-Kanal-Schieberegler sind bei der Auslieferung an den Buchsen CH6 und CH7 angeschlossen.
An die Buchsen CH5 sowie CH8 … CH10 auf der
Senderplatine lassen sich weitere Geber (Drehgeber,
Schieberegler oder Schaltmodule, siehe Anhang)
anschließen. Über die Richtung, mit der die Geberstecker eingesteckt werden, kann hardwaremäßig die
Wirkrichtung der Geber bestimmt werden. Im Menü
»Gebereinstellung« besteht darüber hinaus die
Möglichkeit einer softwaremäßigen Geberzuordnung,
-anpassung und -umpolung.
Die Anschlussbuchsen 0 … 7 für Externschalter sind
völlig frei belegbar, da die softwaremäßige Zuordnung eines Externschalters völlig unabhängig von
der Steckplatznummer lediglich über Betätigen des
entsprechenden Schalters erfolgt. Lediglich der Übersichtlichkeit wegen empfiehlt sich aber, die Steckplätze der Reihe nach zu belegen und die entsprechenden Schalter – soweit möglich – wohlgeordnet von 0
bis maximal 7 in das Sendergehäuse einzubauen.
An der 14-poligen Anschlussschnittstelle ist serienmäßig das HoTT-HF-Modul angeschlossen. Alternativ lässt sich ein Schnittstellenverteiler einbauen,
um neben dem HF-Modul weiteres Zubehör wie
NAUTIC-Module (Best.-Nr. 4141 oder 4108) oder ein
Lehrer-Modul mit der Best.-Nr. 3290.19 anschließen
zu können.
Auch kann hierüber ein Firmware-Update der
mc-19HoTT-Sendersoftware erfolgen.
Eine genaue Beschreibung der einzelnen Module
erfolgt an den entsprechenden Stellen im Handbuch.
24
Senderbeschreibung
Das Kürzel „DSC“ geht aus den Anfangsbuchstaben
der ursprünglichen Funktion „Direct Servo Control“
hervor. Beim HoTT 2.4-System ist allerdings eine „direkte Servo-Kontrolle“ per Diagnosekabel aus technischen Gründen nicht mehr möglich.
kabels mit dem gewünschten Gerät unter Beachtung der jeweiligen Betriebsanleitung.
Wichtig:
Achten Sie darauf, dass alle Stecker fest in die
jeweiligen Buchsen eingesteckt sind.
Die optionale 2-polige DSC-Buchse mit der Best.-Nr.
3290.24), siehe Anhang, dient im mc-19HoTT-Sender als Lehrer- oder Schülerbuchse sowie als Schnittstelle zu Flugsimulatoren. Die „DSC“-Buchse wird
auf der Senderplatine an der 7-poligen Steckerleiste,
siehe Abbildung zuvor, angeschlossen.
Hinweis zu Flugsimulatoren:
Durch die Vielfalt der am Markt befindlichen Flugsimulatoren ist es durchaus möglich, dass die Kontaktbelegung am Klinkenstecker oder am DSC-Modul
vom Graupner Service angepasst werden muss.
Für eine korrekte DSC-Verbindung bitte beachten:
1. Nehmen Sie ggf. erforderliche Anpassungen in den
Menüs vor.
Beim Anschluss eines Flugsimulators und bei Verwendung des Senders mc-19HoTT als SchülerSender ist im Menü »Grundeinstellung Modell«
in der Zeile „Modulation“ vorzugsweise die Übertragungsart „PPM18“ einzustellen. Benutzen Sie die
Modulation „PPM24“ lediglich dann, wenn als Lehrer-Sender z. B. eine mx-24s bzw. iFS zur Verfügung steht und auch Steuerfunktion 10 übergeben
werden soll.
2. Belassen Sie sowohl beim Betrieb eines Flugsimulators wie auch beim Betrieb der mc-19HoTT
als Schülersender den Ein-/Aus-Schalter des Senders IMMER in der Stellung „AUS“, denn nur in
dieser Stellung bleibt auch nach dem Einstecken
des DSC-Kabels das HF-Modul des Senders inaktiv. Gleichzeitig reduziert sich auch der Stromverbrauch des Senders geringfügig. Im Lehrer-Betrieb
des Senders mc-19HoTT ist dagegen der Sender
VOR dem Einstecken des entsprechenden Kabels
einzuschalten.
3. Stecken Sie den entsprechenden 2-poligen Klinkenstecker in die DSC-Buchse des ausgeschalteten Senders ein.
4. Verbinden Sie das andere Ende des Verbindungs-
Nähere Einzelheiten zum Lehrer-Schüler-Betrieb und
den jeweils erforderlichen Kabeln finden Sie auf Seite
76ff. sowie im Anhang.
Datenspeicherung
Kopfhöreranschluss
Kartenschacht
micro-SD und micro-SDHC
für Standard-Ohr-/Kopfhörer
Auf der HoTT-HF-Platine befindet sich das Fach eines
Kartenschachtes für Speicherkarten vom Typ microSD und micro-SDHC.
Es können alle handelsüblichen micro-SD-Speicherkarten mit bis zu 2 GB und micro-SDHC-Karten mit
bis zu 32 GB Speicherplatz verwendet werden. Herstellerseitig empfohlen wird jedoch die Verwendung
von Speicherkarten mit nur bis zu 4 GB, da dies im
Normalfall völlig ausreicht.
Schalten Sie den Sender vor dem Einstecken
einer Speicherkarte und vor dem Entfernen unbedingt aus!
Die zur Verwendung im Sender
vorgesehene Speicherkarte wird
wie beispielsweise von Digitalkameras oder Mobiltelefonen
bekannt, mit den Kontakten nach
oben, in den Schacht eingeschoben und verriegelt.
Datenerfassung / -speicherung
Die Datenerfassung starten und stoppen Sie über
das »Telemetrie«-Menü auf der Seite „TX“ in der
Zeile „SD SAVE“, siehe Seite 119f..
Auf der HoTT-HF-Platine befindet
sich eine weitere Buchse für den
Anschluss eines handelsüblichen Ohr- oder Kopfhörers mit
3,5-mm-Klinkenstecker. (Nicht im
Set enthalten.)
Über diesen Anschluss werden
derzeit Empfängerwarntöne auf
den Ohrhörer übertragen, sobald
der Ohrhörer mit dem Anschluss
auf der HoTT-HF-Platine verbunden wird.
Ohrhöreranschluss
Die Übertragung von VARIO-Tönen befindet sich in
Vorbereitung.
Die Variotöne des Buzzers im Sender lassen sich ggf.
über die Option „Variotöne ja/nein“ im Menü »Grundeinstellungen Modell« zu- und abschalten, damit
diese bei angestecktem Kopf- bzw. Ohrhörer nicht
zusätzlich am Sender ausgegeben werden, sofern
dies nicht erwünscht ist.
Auslesen der Daten über einen PC
Mit dem unter www.graupner.de zu findenden PCProgramms HoTT-Manager oder Radio_grStudio
(auf der Download-Seite des Senders mc-19HoTT)
können die Daten auf einem PC unter Windows XP,
Vista oder 7 ausgelesen werden.
Senderbeschreibung
25
Displaybeschreibung
ENTER (Eingabetaste)
Wechsel zur Multifunktionsliste, Aufruf
eines Menüs
ESC
(Escape-Taste)
schrittweise Rückkehr aus einem Menü
bis zur Grundanzeige
CLEAR (Löschtaste)
Rücksetzen veränderter Werte auf die
Standardwerte
HELP
(Hilfe-Taste)
liefert zu jedem Menü eine kurze Hilfestellung
Senderakkuspannung mit dynamischer Balkenanzeige. Bei Unterschreiten der LiPo-Akkuspannung von 10,8 V erscheint eine Warnanzeige,
gleichzeitig ertönt ein Warnsignal.
26
Displaybeschreibung
Modellname
Modellspeicherplatz 1 … 20
Modellspei
kein
SchülerSignal
Gas
zu
hoch!!
Akku muss
geladen
werden !!
Lehrer/Schüler
Lehrer/SchülerBetrieb gestört
Gas-Steuerknüppel
Gas Steuerknüppel
zu weit in Richtung
Vollgasstellung
Akku laden
Modulationsart
Modulationsart
Empfängerakkuspannung
Flugzeituhr in min:s
Stoppuhr in min:s
(vorwärts/rückwärts)
Senderbetriebszeit.
Diese wird
nach einem
Ladevorgang
automatisch
auf null zurückgesetzt.
M
Modelltypanzeige
Flächenmodell,
F
Helikopter, RC-Carr
H
oder Schiffsmodelll
o
A
Anzeigediagramm
für alle
4 digitalen Trimmhebel mit
numerischer Anzeige und
n
Richtungsanzeige:
R
Spezielle Abschalttrimmung
S
ffür K1-Knüppel bei Flächenmodell und Heli, s. Seite 39.
m
Drehgeber ist auf zwei Ebenen
zu bedienen:
In der Sender-Grundanzeige
Kontrasteinstellung mit gedrücktem
K
Drehgeber.
Mit einem Kurzdruck im Grundmenü
Mi
gelangen Sie zur Servoanzeige.
Graupner Logo
oder
Flugphasenname
Für eigene Notizen
27
Begriffsdefinitionen
Steuerfunktion, Geber, Funktionseingang, Steuerkanal, Mischer, Externschalter, Geberschalter, Bockdiagramm Flugmodelle
Um Ihnen den Umgang mit dem mc-19HoTT-Handbuch zu erleichtern, finden Sie auf den beiden folgenden Seiten einige Definitionen von Begriffen, die
im laufenden Text immer wieder verwendet werden
sowie ein grundsätzliches Blockschaltdiagramm des
Signalverlaufes vom jeweiligen Bedienelement des
Senders bis zur Signalübertragung über die Senderantenne.
Steuerfunktion
Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig
vom Signalverlauf im Sender – lediglich das für eine
bestimmte zu steuernde Funktion erzeugte Signal zu
verstehen. Bei Flächenflugzeugen stellen z. B. Gas,
Seite oder Quer eine solche dar, bei Hubschraubern
z. B. Pitch, Rollen oder Nicken. Das Signal einer
Steuerfunktion kann direkt einem bzw. über Mischer
auch mehreren Steuerkanälen zugeführt werden. Ein
typisches Beispiel für Letzteres sind getrennte Querruderservos oder der Einsatz von zwei Roll- oder
Nickservos bei Hubschraubern. Die Steuerfunktion
schließt insbesondere den Einfluss des Geberweges
auf das entsprechende Servo ein.
Geber
Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu
betätigenden Bedienelemente am Sender zu verstehen, mit denen empfängerseitig die angeschlossenen
Servos, Drehzahlsteller etc. betrieben werden. Dazu
zählen:
• Die beiden Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen
1 bis 4, wobei diese vier Funktionen in den Modelltypen „Fläche“ und „Hubschrauber“ mittels „Mode“Einstellung softwaremäßig beliebig untereinander
vertauschbar sind, z. B. Gas links oder rechts. Bei
„Auto“ und „Schiff“ können diese dagegen den
Ausgängen völlig frei zugeordnet werden, ohne
Servos umstecken zu müssen. Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/Bremsklappensteuerung bzw.
Pitch-/Gas-Steuerung beim Heli wird häufig auch
28
Begriffsdefinitionen
mit K1-Geber (Kanal 1) bezeichnet.
• Die beiden auf der Mittelkonsole angebrachten
Proportionalschieber, die bei Auslieferung an den
Buchsen CH6 und CH7 auf der Senderplatine
angeschlossen sind.
• Ein oder auch mehrere der nachrüstbaren 2-Kanal-Schaltmodule, Best.-Nr. 4151 bzw. 4151.1,
welche alternativ bzw. zusätzlich an den Buchsen
CH5 … CH10 angeschlossen werden können.
Über diese Schaltmodule mit langem oder kurzem
Griff ist eine dreistufige Ansteuerung eines Servos
oder Drehzahlstellers oder dergleichen möglich
(siehe Anhang).
Bei den proportionalen Bedienelementen werden die
Servos der Geberposition entsprechend stufenlos
folgen, während im Falle eines der Schaltmodule die
angesprochene dreistufige Verstellung möglich ist.
Welcher Geber bei „Auto“ und „Schiff“ auf welches
der Servos 1 … max. 12 bzw. bei „Flugmodellen“ auf
Servo 5 … max. 12 wirkt, ist völlig frei programmierbar, ohne Stecker im Sender umstecken zu müssen.
D. h., die standardmäßigen Zuordnungen können
jederzeit im Menü »Gebereinstellung« (Seite 82ff.
bzw. 86f.) bzw. per Mode-Einstellung geändert werden. Im Heli-Menü sind allerdings die Eingänge 6, 7
und 12 mit „Gas“, „Gyro“ und „Gaslimit“ bezeichnet,
da über diese Eingänge hubschrauberspezifische
Funktionen betätigt werden.
Begrifflich und physisch endet jeder Geber hinter dem
…
Funktionseingang
Dieser ist ein imaginärer Punkt im Signalfluss und
darf nicht mit dem jeweiligen Geberanschluss auf der
Platine gleichgesetzt werden! Die Wahl der „Steueranordnung“ im Menü »Grundeinstellung Modell«
und die Einstellungen im Menü »Gebereinstellung« beeinflussen nämlich „hinter“ diesen – physischen – Anschlüssen noch die Reihenfolge, wodurch
durchaus Differenzen zwischen der Nummer des
Gebereinganges und der Nummer des nachfolgenden Steuerkanals entstehen können.
Steuerkanal
Ab dem Punkt, ab dem im Signal für ein bestimmtes
Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber
oder indirekt über Mischer – enthalten sind, wird von
einem Steuerkanal gesprochen. Dieses Signal wird
nur noch von den im Menü »Servoeinstellung« vorgenommenen Einstellungen beeinflusst und verlässt
dann über das HF-Modul den Sender, um im Modell
das zugehörige Servo zu steuern.
Mischer
Im Signalverlaufsplan (Blockdiagramm) auf der
nächsten Seite finden sich vielfältige Mischfunktionen. Sie dienen dazu, eine Steuerfunktion am Abzweigpunkt des Mischereinganges über die verschiedensten Mischerprogramme gegebenenfalls auch
auf mehrere Servos wirken zu lassen. Beachten Sie
bitte die zahlreichen Mischfunktionen ab Seite 95ff. im
Handbuch.
Externschalter
Die drei serienmäßigen Zweistufenschalter auf der
Mittelkonsole sowie weitere optional erhältliche
Zwei- und Dreistufenschalter, siehe Anhang, können
ebenfalls in die Geberprogrammierung einbezogen
werden.
Diese Schalter sind aber generell auch zum Schalten
von Programmoptionen gedacht, z. B. zum Starten
und Stoppen der Uhren, Ein- bzw. Ausschalten von
Mischern, als Lehrer/Schüler-Umschalter usw.. Jedem Externschalter (insgesamt sind 8 auf der Senderplatine anschließbar) können beliebig viele Funktionen zugeordnet werden.
Entsprechende Beispiele sind im Handbuch aufgeführt.
Blockdiagramm Flugmodelle
Geberschalter
Steuerfunktion
Steuerkanal
Expo
D/R
Expo
5
Geber 7
(Schieberegler)
optionaler* Geber 8
optionaler* Geber 9
optionaler* Geber 10
softwareseitig freie
Zuweisung beliebiger, an
Funktionseingang 5 … 10
angeschlossener Geber
6
Gebereinstellung: Geberweg
freie Geberzuordnung Eingänge 5 … 12
Geber 6
(Schieberegler)
7
8
9
10
11
2
zum Beispiel:
Grundeinstellung Modell
Uhren
Empfängerausgang
Lehrer-/Schüler
Servoeinstellung
Gebereinstellung
Dual Rate / Expo
Phasentrimmung
Flächenmischer
freie Mischer
4
5
6
7
8
9
10
Mischerausgang
12
Mischereingang
Die Geber 5 … 12 lassen
sich im Menü »Gebereinstellung« beliebig den Eingängen 5 … 12 zuweisen
Gebereingänge 1 … 4 lassen
sich im Menü »Grundeinstellung Modell« vertauschen
3
11
12
Gebereingänge 5 … 12 sind
in der Basisprogrammierung
softwaremäßig teilweise
vorbelegt
Antenne
D/R
optionaler* Geber 5
Geber
Expo
HF
D/R
1
Servoeinstellungen: Umkehr - Mitte - Weg
Kreuzknüppel
mc-19HoTT-Programme
Funktionseingang
Kreuzknüppel
Hinweis:
In Blockdiagramm rechts ist beispielhaft der Signalverlauf von Flugmodellen dargestellt.
2-Stufenschalter
zum Schalten von Mischern,
Uhren, Flugphasen, …
Steueranordnung 1 … 4
Bei manchen Funktionen ist es äußerst praktisch,
wenn diese bei einer bestimmten Geberposition – z. B.
bei einer definierten Stellung des Kreuzknüppels – automatisch ein- oder ausgeschaltet werden (Ein-/Ausschalten einer Stoppuhr zur Erfassung von Motorlaufzeiten, automatisches Ausfahren von Landeklappen
und anderes mehr).
Abhängig vom gewählten Modelltyp stehen deshalb
insgesamt bis zu 6 Geberschalter zur Auswahl, siehe
Seite 38.
Eine Reihe von instruktiven Beispielen macht deren
Einbindung in die Programmierung zum Kinderspiel.
Beachten Sie deshalb die Programmierbeispiele ab
der Seite 136.
oder
3-Stufenschalter
Geberschalter
*
optionale Bedienelemente siehe
Anhang
Begriffsdefinitionen
29
Erste Inbetriebnahme des Senders
Vorbemerkungen und Sprachauswahl
Vorbemerkungen
Prinzipiell erlaubt das Graupner -HoTT-System den
gleichzeitigen Betrieb von bis zu 200 Modellen. Aufgrund des funktechnischen Mischbetriebes im sowohl
für industrielle wie auch wissenschaftliche und medizinische Zwecke faktisch weltweit freigegebenen
2,4-GHz-ISM-Bandes (Industrial, Scientific and Medical) wird aber diese Anzahl in der Praxis erheblich
geringer sein. In der Regel werden aber dennoch
immer noch mehr Modelle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig betrieben werden können als bisher in den
konventionellen Frequenzbereichen. Der letztendlich
limitierende Faktor dürfte aber – wie häufig schon bisher – doch eher die Größe des für den Modellbetrieb
zur Verfügung stehenden Raumes sein. Allein aber
die Tatsache, dass keine Frequenzabsprache mehr
erfolgen muss, ist nicht nur komfortabel, sondern darin ist insbesondere bei in unübersichtlichem Gelände
verteilt stehenden Pilotengruppen auch ein enormer
Zugewinn an Sicherheit zu sehen.
Der Sender mc-19HoTT ist bei Auslieferung auf den
sogenannten PPM18-Mode vorprogrammiert. Falls
Sie sich für ein serienmäßiges Fernlenkset entschieden haben, können Sie unmittelbar den dem Set
beiliegenden HoTT-Empfänger GR-16 in diesem
Übertragungsmodus betreiben. Für den Empfänger
ist ein geeigneter Akku erforderlich.
Hinweis: „Binding“ weiterer Empfänger
Falls Sie einen weiteren HoTT-Empfänger mit
dem mc-19HoTT-Sender betreiben wollen, muss
dieser zunächst mit dem Sender „gebunden“ werden. Dieser „Binding“-Prozess wird ausführlich
auf Seite 48 und (alternativ über das Menü »Telemetrie«) auf Seite 119 beschrieben.
30
Inbetriebnahme des Senders
Neben der internen Betriebsart PPM18 steht noch
der PPM24-Mode zur Auswahl, und zwar für den
HoTT Empfänger GR-24 HoTT (Best.-Nr. 33512, 12
Servos). Auch wenn mehrere (kleinere) Empfänger
in einem Modell gleichzeitig betrieben werden, um
z. B. die Zahl der anschließbaren Servos zu erhöhen,
ist ab dem 10. Servoausgang der PPM24-Mode zu
wählen. Eine Kanalerweiterung erfolgt über das sogenannte „Channel Mapping“ im Menü »Telemetrie«,
Seite 124.
Die Modulationsarten PCM20 und SPMC20 können
nur in Kombination mit dem optionalen HF-UmschaltModul 27-41 MHz/IFS/Weatronic-HoTT (Best.-Nr.
33303) sowie einem entsprechenden HF-Modul und
einer Stabantenne benutzt werden, siehe Seite 20.
Die Übertragungsart wird im Menü »Grundeinstellung Modell« (Beschreibung ab Seite 64ff.) eingestellt. Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der
Erstprogrammierung eines neuen Modellspeicherplatzes finden Sie auf Seite 60 und ab Seite 138 bei den
Programmierbeispielen.
Werkseitig sind die beiden Proportionalschieber der
Mittelkonsole an den Buchsen CH6 und CH7 auf der
Senderplatine angeschlossen. Die Anschlussbuchsennummer der drei Schalter auf dem „Multi-SwitchBoard“ ist für die weitere Programmierung unerheblich.
Sprachauswahl
Beim Sender mc-19HoTT ist es möglich, eine der
folgenden vier Sprachen auszuwählen:
x Deutsch
x Englisch
x Französisch
x Italienisch
Die Auswahl erfolgt, indem Sie die HELP-Taste beim
Einschaltvorgang gedrückt halten, sodass diese Anzeige erscheint:
D
GB
F
I
Mit dem Drehgeber können Sie nun die gewünschte
Sprache auswählen. Ihre Auswahl bestätigen Sie
durch einen Kurzdruck auf den Drehgeber oder durch
Drücken der ENTER-Taste.
Alle im Sender gespeicherten Einstellungen bleiben
auch nach dem Wechsel der Sprache komplett erhalten.
Akku und Antenne überprüfen, Grunddisplay-Anzeigen
Senderinbetriebnahme
Akku geladen? (Unterspannungswarnung)
Grunddisplay und Telemetrieanzeigen
Nach dem Einschalten des Senders leuchtet auf der
Rückseite des Senders die Status-LED des Graupner -HoTT-Moduls (siehe Abb.) zunächst für ca. 2 s rot
und grün, danach nur grün, solange der beiliegende
Empfänger noch nicht eingeschaltet worden ist.
Da der Sender mit teilgeladenem Akku ausgeliefert
wird, müssen Sie ihn unter Beachtung der Ladevorschriften auf Seite 7ff., 15 aufladen.
Bei Unterschreiten einer Spannung von 10,8 V ertönt,
ein Warnsignal und eine entsprechende Meldung wird
in der Grundanzeige eingeblendet:
Der dem Set (Best.-Nr. 4758) beiliegende Graupner | HoTT 2.4-Empfänger GR-16 ist werkseitig bereits mit dem Sender mc-19HoTT „gebunden“ und
daher sofort betriebsbereit. Im Sender wird sodann
die Empfängerakkuspannung rechts neben der Modulationsart angezeigt:
SWIFT S1
#01 PPM18 0.0V
Akku muss 0:00
Stoppuhr
geladen
Flugzeit
0:00
werden !!
16 32 W
W
W
48
Anmerkung:
Im Menü »Telemetrie« kann für den Senderakku eine
separate Warnschwelle in 0,5-V-Schritten eingestellt
werden, siehe Seite 120.
Verbindungskabel
zur Senderplatine
braun
rot
orange
Erst bei eingeschaltetem Empfänger leuchten die rote
und die grüne LED gemeinsam weiter. (In der Ländereinstellung „FRANCE“, siehe Seite 120, blinkt die
grüne LED zur Unterscheidung.)
Antenne eingeschraubt?
Achten Sie während des Modellbetriebs darauf, dass
die HoTT-Antenne fest aufgeschraubt ist. Aber nur mit
der Hand festschrauben, kein Werkzeug benutzen!
Zielen Sie mit der Antenne aber nicht direkt auf das
Modell, da sich in deren geradliniger Verlängerung
nur eine geringe Feldstärke ausbildet.
Kontrollieren Sie den Zustand von Antenne und
Antennenbuchse regelmäßig!
Bei häufigem Ab- und Anschrauben der Antenne achten Sie bitte darauf, dass der Stift im Antennensockel
mittig sitzt. Das Ende des Stiftes schließt etwa bündig
mit der Oberkante des Schraubgewindes ab. Sollte
dieser Stift bei leichtem Druck wackeln oder nach
innen gewandert sein, darf der Sender keinesfalls für
den Modellbetrieb verwendet werden. Nehmen Sie in
diesem Fall Kontakt zum Graupner Service auf.
W
W
40
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 1:27h
10.8V 0:16h
LEDs
TAXI II
#01 PPM18 5.0V
0
W
0
0W
0
W
ProgrammierTaster
Weitere Empfänger müssten zunächst „gebunden“
werden, wie im Abschnitt „Binding“ eines Graupner | HoTT 2.4-Empfängers“ auf Seite 48 beschrieben.
Aus der Grundanzeige gelangen Sie durch Drücken
des Drehgebers zur Servoanzeige, siehe Seite 34.
Da die HoTT-Empfänger mit einem Rückkanal ausgestattet sind, lassen sich auch unmittelbar gewisse
Empfängerdaten wie Akkuspannung, Temperatur,
Signalstärke durch einfachen Rechtsklick des Drehgebers und insbesondere Daten angeschlossener
Sensoren, wie diejenigen des Vario-Moduls (Best.Nr. 33601), des GPS-Moduls (Best.-Nr. 33600), des
General Air Moduls (Best.-Nr. 33611), ... (s. Anhang)
über das Display übersichtlich einblenden. Diese und
weitere Drehgeberfunktionen werden ausführlich ab
Seite 34 erläutert.
Innerhalb des Menüs »Telemetrie« können die Sensordaten ebenfalls abgerufen werden. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, sensorspezifische Parameter
zu programmieren. Lesen Sie hierzu die jeweilige
Sensor-Anleitung.
Inbetriebnahme des Senders
31
Erste Inbetriebnahme des Senders
nur für den Betrieb mit HF-Synthesizer-Modul
Senderinbetriebnahme/Kanalwahl
Sofern Sie den Sender mc-19HoTT mit dem optionalen HF-Umschalt-Modul 27-41 MHz/IFS/WeatronicHoTT (Best.-Nr. 33303) sowie passendem HF-Synthesizer-Modul und einer Stabantenne ausgerüstet
haben (siehe Seite 20), müssen Sie zunächst eine
Kanalwahl über das Display treffen. Die Kanalwahl
erfolgt über den Drehgeber. Senderseitig sind also
keine Steckquarze mehr erforderlich sind.
Bei jedem Einschalten des Senders muss zunächst
dem integrierten Synthesizersystem – über eine Sicherheitsabfrage gegen versehentliche Inbetriebnahme einer Frequenz – der gewünschte Kanal bestätigt
werden: „HF aus/ein“. Der zuletzt eingestellte Kanal
blinkt zunächst in „inverser“ Darstellung:
K61
HF aus
einschalten
Kanal
Möchten Sie diesen Kanal aktivieren, dann wechseln
Sie mittels Drehgeber zu „JA“ und drücken ENTER
bzw. drücken kurz auf den Drehgeber, um das HFModul mit diesem Kanal einzuschalten. Anderenfalls wechseln Sie mittels Drehgeber zum Symbol
„¨“. Durch Druck auf den Drehgeber oder über die
ENTER-Taste gelangen Sie zur Kanalauswahlliste.
Die dort aufgeführten Kanäle richten sich nach dem
aktuell eingebauten HF-Modul:
Frequenzband
Kanäle
35/35B-MHz-Band
61 … 80/281, 282 sowie
182 … 191
40/41-MHz-Band
50… 92/400 … 420
K61
K67
K73
K79
K184
K190
K62
K68
K74
K80
K185
K191
K63
K69
K75
K281
K186
K64
K70
K76
K282
K187
Inbetriebnahme des Senders
K66
K72
K78
K183
K189
Anmerkung:
Die Kanäle 281 und 282 des 35-MHz-Bandes sowie
die Kanäle des 41-MHz-Bandes sind in Deutschland
nicht zugelassen. Beachten Sie hierzu die Frequenztabelle auf der Seite 179. Diese enthält die zur Zeit
der Drucklegung zulässigen Kanäle im europäischen
Raum (alle Angaben ohne Gewähr).
Wählen Sie über den Drehgeber den erforderlichen
Kanal. Stellen Sie aber zuvor sicher, dass kein anderer Modellflieger seine Fernsteueranlage auf dem
von Ihnen gewählten Kanal betreibt. Drücken Sie den
Drehgeber, ENTER oder ESC. Das Display wechselt
zur vorhergehenden Bildschirmseite:
K73
HF aus
einschalten
Kanal
Schalten Sie nun das HF-Modul über das Funktionsfeld „JA“ ein. In der Grundanzeige erscheint nun die
vorgegebene (nicht mehr blinkende) Kanalnummer:
SWIFT S1
#01 PPM18 K73
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 0:00h
0
0
0
Der Sender ist nun betriebsbereit.
32
K65
K71
K77
K182
K188
0
Um den Kanal zu wechseln, muss der Sender zuvor
wieder ausgeschaltet werden.
Hinweis:
Das HF-Synthesizer-Modul wird über zwei Kabelstränge mit der Senderplatine verbunden. Sind diese
Verbindungen nicht ordnungsgemäß hergestellt oder
wurde der 4-polige Stecker gezogen, um ein Schüler-Modul einzubauen, wechselt der Sender beim
Einschalten direkt zur Grundanzeige. Im Display
erscheint anstelle einer Kanalnummer die blinkende
Anzeige „K– –“, um anzuzeigen, dass das HF-Modul
nicht betriebsbereit ist:
TAXI II
K66
#01 PPM18 K−−
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 0:11h
0
0
0
0
WARNUNG
Schalten Sie während des Flugbetriebes unter
keinen Umständen den Sender aus!!! Sie riskieren
damit ernsthaft einen Modellverlust, da es Ihnen
auf Grund der unmittelbar nach dem Einschalten
des Senders erscheinenden Sicherheitsabfrage
„HF einschalten JA/NEIN“ kaum gelingen wird,
die HF-Abstrahlung wieder rechtzeitig zu aktivieren.
Erste Inbetriebnahme des Senders
weitere Hinweise
Weitere Hinweise:
• Der im Set enthaltene Sender ist ab Werk auf die
korrekten Einstellungen für den Betrieb in den
meisten Ländern Europas (außer Frankreich)
eingestellt. Wird dagegen das Fernsteuer-System
in Frankreich betrieben, MUSS zuerst die Ländereinstellung am Sender auf den Modus „FRANCE“
gestellt werden, siehe Seite 120. AUF KEINEN
FALL DARF IN FRANKREICH der „GENERAL“Modus verwendet werden! (Nach einem Wechsel
der Ländereinstellung den Sender aus- und wieder
einschalten.)
• Schalten Sie möglichst zuerst den Sender und
dann den Empfänger ein. Umgekehrt schalten Sie
zuerst den Empfänger aus dann den Sender.
• Der Verbindungsaufbau zum HoTT-Empfänger ist
hergestellt, sobald am Empfänger die grüne LED
leuchtet und im Grunddisplay des Senders die aktuelle Empfängerakkuspannung angezeigt wird.
• Wenn Sie bei eingeschaltetem Sender und Empfänger den Empfänger wieder ausschalten, ertönen Piepstöne (lang/kurz) und die rote LED erlischt. Dies weist darauf hin, dass das Signal zum
Empfänger unterbrochen ist.
• Achten Sie beim Einschalten oder Einstellen
der Fernsteuerung unbedingt darauf, dass die
Senderantenne immer mindestens 15 cm von
den Empfängerantennen entfernt ist! Befinden
Sie sich nämlich mit der Senderantenne zu nahe
an den Empfängerantennen, übersteuert der Empfänger und die rote LED am Empfänger beginnt
zu leuchten. Darauf reagiert der Sender mit einem
etwa einmal pro Sekunde ertönenden Piep (lang/
kurz) sowie dem Erlöschen der roten LED. Vergrößern Sie in diesem Fall den Abstand solange, bis
...
- das akustische Warnsignal verstummt,
- im Sender sowohl die rote als auch die grüne
LED sowie
- im Empfänger nur die grüne LED am Empfänger
leuchten.
• Wenn zwei oder mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinanderstehen,
kann dies allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge haben und infolgedessen deutlich
zu früh eine Reichweitewarnung auslösen. Vergrößern Sie den Abstand, bis die Reichweitewarnung
wieder verstummt.
• Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Erstprogrammierung eines neuen Modellspeicherplatzes finden Sie auf Seite 60 und ab Seite 138 bei
den Programmierbeispielen.
• Das „Binden“ weiterer Empfänger wird auf den
Seiten 48 (Binding über den Programmiertaster)
und 119 (Binding über das Menü »Telemetrie«)
ausführlich beschrieben.
Inbetriebnahme des Senders
33
Erste Inbetriebnahme des Senders – grundsätzliche Drehgeber-Bedienung
Servoanzeige
Telemetriedaten Empfänger und optionaler Sensor-Module
Auslesen Empfänger- und Vario-Modul-Daten
TAXI II
#01 PPM18 5.0V
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
TAXI II
#01 PPM18 5.0V
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 1:27h
W
0
W
0
0
W
Aus der Grundanzeige gelangen Sie durch einen
Kurzdruck auf den Drehgeber zur »Servoanzeige«:
0W
11.5V 1:27h
W
0
0W
0
W
W
0
Rechtsdrehung
jeweils 1 Klick
Linksdrehung
jeweils 1 Klick
Kurzdruck:
HoTT
E M P F Ä N G E R
5.4V
Min 5.2V
Spannung
+ 24°C
Temperatur
100 %
Signalstärke
-35dbm
Signalqualität
100 %
Unterbrechung
10ms
Die Steuerposition eines jeden einzelnen Servos
wird unter Berücksichtigung der aktuellen Geber- und
Servoeinstellungen, der Dual-Rate-/Expo-Funktionen,
des Zusammenwirkens verschiedener Mischer usw.
in einem Balkendiagramm exakt zwischen -150% und
+150% des normalen Weges angezeigt. 0% entspricht genau der Servomittelstellung.
Hinweise:
• Die Anzahl der in diesem Menü gezeigten Kanäle
entspricht den im Sender mc-19HoTT zur Verfügung stehenden 12 Steuerkanälen. Die Anzahl der
tatsächlich nutzbaren ist jedoch abhängig vom verwendeten Empfängertyp bzw. von der Anzahl der
daran angeschlossenen Servos und kann deshalb
u. U. erheblich geringer sein.
• Nutzen Sie diese Anzeige während der Modellprogrammierung, da Sie unmittelbar alle Einstellungen am Sender überprüfen können. Dennoch sollten Sie alle Programmierschritte am
Modell testen, um Fehler auszuschließen.
34 Inbetriebnahme des Senders
max
min
Höhe
Ent f.
Gesch
N
B1
B2
10s
0.0 m /s
0.0 m /s
0.0 m /s
0 m Vario
0m
3s
0km / h 10s
0.0 m /s
0.0 m /s
12.0 m /s
0m
0m
0m
Höhe
0.
0
0.0V
0.0V
Main
T1 -20°C
T2 -20°C
Rpm
Alt
Vario
3s
O
0.
0
0.0V
0.0A
Vario
0mAh
3s
0
0m
Wenn Sie den Drehgeber aus der Grundanzeige
jeweils „1 Klick“ nach rechts drehen, können Sie unmittelbar wichtige Informationen über den eingeschalteten Empfänger und evtl. angeschlossener Sensoren
aufrufen, die ansonsten über das Menü »Telemetrie«
abgefragt werden können, siehe Seite 116ff.
Schließen Sie Sensoren nur bei ausgeschaltetem
Sender und Empfänger an, da diese ansonsten u. U.
nicht erkannt werden. Technisch bedingt erfolgt die
erstmalige Anzeige von Sensordaten etwas zeitverzögert!
Datensatz bei eingeschaltetem Empfänger ...
aktuelle und minimale Empfängerakkuspannung
aktuelle Empfängertemperatur
Signalstärke
Qualität
Dauer längste Übertragungsstörung
„Vario“-Modul (Best.-Nr. 33601)
für das optionale Graupner HoTT-Vario-Modul, siehe
Anhang. Es liefert Höhen-Informationen und zeigt
Sink- und Steiggeschwindigkeiten an. Die Höhenangaben werden beim Einschalten des Vario-Sensors
auf „0 m“ gesetzt. Die angezeigten Höhen beziehen
sich also auf diesen Ausgangspunkt.
„GPS“-Modul (Best.-Nr. 33600)
für das optionale Graupner HoTT-GPS-Modul, siehe
Anhang. Es liefert bei angeschlossenem GPS-Modul
Höhen-, Entfernungs- und Geschwindigkeitsinformationen und zeigt Sink- und Steiggeschwindigkeiten an.
0°
0.0 m /s
0.0 m /s
„General Air“-Modul (Best.-Nr. 33611)
Abhängig von den an diesem Modul angeschlossenen Sensoren (siehe auch Anhang):
links: Spannungs-, Temperaturwerte; Mitte: Spannung
(Einzelzellenspannungen auf einer zweiten DisplaySeite), Stromaufnahme, verbrauchte Kapazität, Drehzahl, Höhe; rechts: Vario-Daten.
Erste Inbetriebnahme des Senders – Bedienung des „Data-Terminals“
Kontrasteinstellung, Multifunktionsliste, Menüeinstellungen, Eingabetasten, Funktionsfelder
Drehgeberfunktionen, Software-Bedientasten und Funktionsfelder: ENTER, ESC, CLEAR, HELP, SEL, STO, CLR, SYM, ASY,
TAXI II
#01 PPM18 5.0V
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 1:27h
Thermik
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer / Schüler
Empfängerausgang
0:00
0:00
W
W
0
0W
=>
SEL
Drehen
(Menü anwählen):
W
Grundeinst. Mod
Gebereinstell.
Phasentrimmung
Freie Mischer
W
Drücken und
drehen:
W
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer / Schüler
Empfängerausgang
Thermik
Phase 2
Phase 3
Speed
Lehrer / Schüler
Empfängerausgang
Drehen:
W
ESC
• Menüeinstellungen
Mit Kurzdruck auf den Drehgeber
oder ENTER gelangen Sie in ein
Menü.
Nun Zeile anwählen:
W
W
Kurzdruck:
Nächstes Parameterfeld aufrufen:
ENTER
Modellspeicher
Servoeinstell.
Dual Rate/Expo
Flächenmischer
Telemetrie
W
W
0
W
=>
SEL
W
Stoppuhr
Flugzeit
Drehen:
Eingabe bestätigen und beenden:
11.5V 1:27h
0
W
W
• Multifunktionsliste anwählen
TAXI II
#01 PPM18 5.0V
Thermik
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer / Schüler
Empfängerausgang
0
0W
=>
SEL
Wert einstellen:
W
0
W
W
W
W
0
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer / Schüler
Empfängerausgang
Kurzdruck:
W
Drücken und
drehen:
Grundsätzliche Bedienung der Software
Eingabefeld aufrufen:
W
Drehgeberfunktionen
Ein Teil der Funktionen des Drehgebers wurde bereits auf der vorherigen Seite beschrieben. Weitere
Möglichkeiten des Drehgebers sollen Ihnen nun die
Beispiele dieser Seite verdeutlichen. Schalten Sie
den Sender ein:
• Kontrasteinstellung des Displays
,·
=>
SEL
Durch Drehen wechseln Sie hier z. B. von „SEL“
nach „
“ (das jeweils angewählte Feld wird immer invers dargestellt, d. h. dunkel hinterlegt) und
durch Drücken gelangen Sie vom ausgewählten
Parameterfeld zum zugehörigen Eingabefeld usw..
Über ESC gelangen Sie abschließend wieder zur
Multifunktionsliste zurück.
Die Programmierung erfolgt über nur vier Tasten auf
der linken Seite des Displays, im Wesentlichen aber
über den Drehgeber („3D-Rotary“) auf der rechten
Displayseite.
Eingabetasten:
• ENTER
Durch Betätigen der Taste ENTER gelangen Sie
von der Grundanzeige des Displays zunächst zu
den Multifunktionsmenüs. Ebenso kann der Aufruf
eines angewählten Menüs über ENTER erfolgen.
• ESC
Drücken der ESC-Taste bewirkt eine schrittweise
Rückkehr in die Funktionsauswahl bzw. auch wieder bis zur Grundanzeige.
• CLEAR
Setzt während der Programmierung einen veränderten Parameterwert wieder auf den Vorgabewert
zurück. Mit CLEAR wird auch in der Hilfe-Funktion
zurückgeblättert.
• HELP
An jeder Stelle bieten prägnante Hilfetexte während der Programmierung nach Tastendruck eine
Hilfestellung zu den einzelnen Menüs und deren
Bedienung. Innerhalb des Hilfetextes wird mit der
HELP- Taste weiter- und mit der CLEAR-Taste
eine Bildschirmseite zurückgeblättert.
=>
SEL
Inbetriebnahme des Senders
35
Erste Inbetriebnahme des Senders – Bedienung des „Data-Terminals“
Funktionsfelder
SEL, STO, CLR, SYM, ASY,
,·
Funktionsfelder
Abhängig vom jeweiligen Menü erscheinen in der
unteren Display-Zeile Funktionsfelder, die über den
Drehgeber aufgerufen werden.
E/A SEL
STO CLR SYM ASY ENT ·
Wechsel zwischen den Funktionsfeldern:
Drehgeber drehen
Aktivieren eines Funktionsfeldes:
Drehgeber drücken
Funktionsfelder:
x SEL (select): Auswählen
x
Schaltersymbol-Feld
(Zuordnung von Extern- und Geberschaltern)
x STO (store):
Speichern (z. B. Geberposition)
x CLR (clear):
Zurücksetzen auf Standardwert
x SYM
Werte symmetrisch einstellen
x ASY
Werte asymmetrisch einstellen
x ·
Innerhalb eines Menüs Wechsel
zur zweiten Seite (Folgemenü)
36
Inbetriebnahme des Senders
Erste Inbetriebnahme des Senders – Extern- und Geberschalterzuordnung
Prinzipielle Vorgehensweise
An vielen Stellen im Programm besteht die Möglichkeit, eine Funktion über einen Extern- oder Geberschalter (siehe nächste Seite) zu betätigen oder
zwischen Einstellungen umzuschalten, wie bei der
DUAL RATE/EXPO-Funktion, Flugphasenprogrammierungen, Mischern usw.. Dabei ist eine Mehrfachzuordnung möglich.
Da die Schalterzuordnung in allen betreffenden Menüs in gleicher Weise vonstatten geht, soll an dieser
Stelle die grundsätzliche Programmierung erläutert
werden, sodass sich der Anwender beim Lesen der
detaillierten Menü-Beschreibungen auf die speziellen
Inhalte konzentrieren kann.
An den Programmstellen, an denen ein Schalter
zugewiesen werden kann, erscheint in der unteren
Displayzeile ein Schaltersymbol:
Wechseln Sie mittels Drehgeber zu diesem Feld. Das
Schaltersymbol-Feld wird nun invers dargestellt:
So weisen Sie einen Schalter zu:
1. Kurzdruck auf Drehgeber:
2. Im Display erscheint folgendes Feld:
Gewünschten Schalter
in die EIN-Position
Vollkommen unabhängig davon, in welcher Steckplatznummer 0 … 7 der Schalter nun eingesteckt
ist, wird jetzt lediglich der betreffende Externschalter in die „EIN“-Position umgelegt oder der K1- sowie bei Helikoptermodellen auch der Gaslimitschieber bzw. bei Auto- und Schiffsmodellen auch der
K3-Knüppel von der gewünschten Schalter-„AUS“-
Position in Richtung „EIN“ bewegt. (Die diesen
Steuerorganen zugewiesenen so genannten Geberschalter übernehmen hierbei softwareseitig die
Aufgabe eines EIN/AUS-Schalters. Damit ist die
Zuordnung abgeschlossen.
Hinweis:
Bevor Sie das Schaltersymbol durch einen Kurzdruck auf den Drehgeber aktivieren und dadurch zum Eingabefeld wechseln, sollte sich der
ausgewählte Externschalter bzw. K1- oder (bei
Auto- und Schiffsmodellen auch) der K3-Knüppel
bzw. der Gaslimitschieber bei Helimodellen in der
gewünschten „AUS“-Position befinden, da die
Schalterposition, in die der Schalter bzw. Geber
anschließend gebracht wird, vom Sender als „EIN“Position verstanden wird.
• Flächenmodelle:
zwei Geberschalter auf dem K1-Knüppel
• Helimodelle:
zwei Geberschalter auf dem K1-Knüppel sowie ein
weitere auf dem Gaslimitschieber
• Auto- und Schiffsmodelle:
sechs Geberschalter auf dem K1- sowie K3-Knüppel.
Weitere Details sowie die Einbindung solcher Geberschalter in die Programmierung eines Modells werden
auf der nächsten Seite erläutert.
Schaltrichtung ändern:
Sollte die Betätigung trotzdem einmal in die verkehrte Richtung erfolgt sein, so bringen Sie den Schalter oder Knüppel in die gewünschte AUS-Position,
wählen das Schaltersymbol erneut aus und ordnen
den Schalter noch einmal und nun mit der richtigen
Schaltrichtung zu.
Schalterzuordnung löschen:
Nach dem Aktivieren des Schaltersymbols, wie unter
Punkt 2 beschrieben, die CLEAR-Taste drücken.
Geberschalter
Für bestimmte Sonderfunktionen kann es aber auch
sinnvoll sein, deren Umschaltung nicht per Hand über
einen normalen Externschalter auszulösen, sondern
bei einer bestimmten Steuerknüppelposition (Geberposition genannt). Eingebunden werden kann dieser
Schaltertyp an denjenigen Stellen, an denen Schalter
(
) zugewiesen werden können.
Für diesen Zweck stehen abhängig vom Modelltyp bis
zu sechs sogenannte Geberschalter mit der Bezeichnung G1 … G6 zur Verfügung:
Schalterzuordnung
37
Geberschalter
Geberschalter
Geberschalter
Schaltvorgänge automatisieren
Schaltvorgänge automatisieren
Schaltvorgänge automatisieren
Bei bestimmten Funktionen kann es durchaus praktisch sein, diese nicht mit einem der normalen Externschalter auszulösen, sondern automatisch durch
den K1-Steuerknüppel.
Bei bestimmten Funktionen kann es durchaus praktisch sein, diese nicht mit einem der normalen Externschalter auszulösen, sondern automatisch durch
den K1-Steuerknüppel oder dem Gaslimitschieber.
Bei bestimmten Funktionen kann es durchaus praktisch sein, diese nicht mit einem der normalen Externschalter auszulösen, sondern automatisch durch
den K1- oder K3-Steuerknüppel.
Anwendungsbeispiele:
• Zu- oder Abschaltung einer bordeigenen Glühkerzenheizung in Abhängigkeit von der Vergaserstellung bzw. Motordrehzahl. Der Schalter für die Glühkerzenheizung wird dabei senderseitig über einen
Mischer angesteuert.
• Ein- und Ausschalten einer Stoppuhr zur Messung
der reinen Laufzeit von Elektromotoren.
• Automatisches Abschalten des Mischers „Querr.
2 ¤ 4 Seite“ beim Ausfahren der Bremsklappen,
um z. B. bei Landungen am Hang die Querlage des
Modells der Bodenkontur anzupassen, ohne dass
durch das ansonsten mitlaufende Seitenruder auch
noch zusätzlich die Flugrichtung beeinflusst wird.
• Ausfahren der Landeklappen samt Nachtrimmen
des Höhenruders beim Landeanflug ausführen, sobald der Gassteuerknüppel über den Schaltpunkt
hinaus bewegt wird.
Im Programm des Senders mc-19HoTT für Flächenflugzeuge stehen für diese Zwecke zwei so genannte
Geberschalter auf dem K1-Steuerknüppel zur Verfügung: ein „G1“ bei ca. -80% und ein „G2“ bei ca.
+80% des Geberweges. Beide Geberschalter können
in die freie Schalterprogrammierbarkeit mit einbezogen, d. h. anstelle eines Externschalters einer Funktion zugeordnet werden.
An den Programmstellen, an denen Schalter zugewiesen werden können, haben Sie also die Möglichkeit, alternativ zu einem Externschalter auch einen
der Geberschalter G1 oder G2 zuzuweisen, indem
Sie den K1-Steuerknüppel von der gewünschten
Schalter-„AUS“-Position in Richtung „ein“ bewegen.
Anwendungsbeispiele:
• Zu- oder Abschaltung einer bordeigenen Glühkerzenheizung in Abhängigkeit von der Vergaserstellung bzw. Motordrehzahl. Der Schalter für die Glühkerzenheizung wird dabei senderseitig über einen
Mischer angesteuert.
• Ein- und Ausschalten einer Stoppuhr zur Messung
der reinen Laufzeit von Elektromotoren.
• usw.
Im Programm des Senders mc-19HoTT für Hubschrauber stehen für diese Zwecke drei so genannte
Geberschalter zur Verfügung: Analog zum Flächenmodell ein „G1“ bei ca. -80% und ein „G2“ bei ca.
+80% des Geberweges des K1-Steuerknüppels,
sowie ein „G3“ bei etwa 20% „Gasfreigabe“ des Gaslimitschiebers.
Diese drei Geberschalter können wahlfrei in die freie
Schalterprogrammierbarkeit mit einbezogen, d. h.
anstelle eines Externschalters einer Funktion zugeordnet werden.
An den Programmstellen, an denen Schalter zugewiesen werden können, haben Sie also die Möglichkeit, alternativ zu einem Externschalter auch einen
der Geberschalter G1 … G3 zuzuweisen, indem Sie
den K1-Steuerknüppel bzw. den Gaslimitschieber von
der gewünschten Schalter-„AUS“-Position in Richtung
„ein“ bewegen.
Anwendungsbeispiele:
• Zu- oder Abschaltung einer bordeigenen Glühkerzenheizung in Abhängigkeit von der Vergaserstellung bzw. Motordrehzahl. Der Schalter für die Glühkerzenheizung wird dabei senderseitig über einen
Mischer angesteuert.
• Ein- und Ausschalten einer Stoppuhr zur Messung
der reinen Laufzeit von Elektromotoren.
• usw.
Im Programm des Senders mc-19HoTT für Autobzw. Schiffsmodelle stehen für diese Zwecke insgesamt 6 so genannte Geberschalter auf dem K1- und
K3-Steuerknüppel zur Verfügung: ein „G1“ bzw. „G3“,
welche bei ca. -80%, und ein „G2“ bzw. „G4“, welche
bei ca. +80% des Geberweges umschalten sowie ein
„G5“ bzw. „G6“, welche beidseits der Mittelstellung
dann „EIN“ sind, wenn der betreffende Steuerknüppel
um jeweils mehr als ca. 10% aus der Mittelstellung
bewegt wurde.
Alle diese Geberschalter können wahlfrei in die freie
Schalterprogrammierbarkeit mit einbezogen, d. h.
anstelle eines Externschalters einer Funktion zugeordnet werden.
An den Programmstellen, an denen Schalter zugewiesen werden können, haben Sie also die Möglichkeit, alternativ zu einem Externschalter auch einen
der Geberschalter G1 … G6 zuzuweisen, indem Sie
den linken bzw. rechten Steuerknüppel von der gewünschten Schalter-„AUS“-Position in Richtung „EIN“
bewegen.
38
Geberschalter
Erste Inbetriebnahme des Senders – Digitale Trimmung
K1-Trimmhebel
IWLeerlaufrichtung
Mod.PPM18
01 5.0V
K1-Trimmposition
in der der Motor
abgestellt 0:09h
ist
10.8V
W
60 52
Trimmwert
48
W
40
Stoppuhr
Flugzeit
8 5.0V
Stoppuhr 24:16
Flugzeit : 0:00
Richtungsanzeige
Diese Abschalttrimmung ist deaktiviert, wenn im
Menü »Grundeinstellung Modell« in der Zeile „Motor an K1“ „kein“ oder „kein/invert.“ eingetragen ist
(Seite 65).
Hinweise:
• Da diese Trimmfunktion nur in Richtung Motor aus
wirksam ist, ändert sich die obige Abbildung entsprechend, wenn Sie die Geberrichtung für die
Gasminimum-Position des K1-Steuerknüppels von
„hinten“ (worauf sich das obige Bild bezieht) auf
„vorn“ im Menü »Grundeinstellung Modell« umkehren.
• Natürlich können Sie auch die K1-Steuerung
auf den linken Kreuzknüppel legen, siehe Menü
»Grundeinstellung Modell«.
K1-Trimmposition in der
der Motor abgestellt ist
aktuelle
Trimmposition
1
letzte K1-Trimmposition
aktuelle
Trimmposition
SWIFT
S1
2. Helikoptermodelle
Zusätzlich zu der links unter „Flächenmodelle“ beschriebenen „Abschalttrimmung“ besitzt die K1-Trimmung in Verbindung mit der „Gaslimit-Funktion“ eine
weitere Eigenschaft: Solange sich der Gaslimit-Schieber in der unteren Hälfte, d. h. im „Anlassbereich“
befindet, wirkt die K1-Trimmung als Leerlauftrimmung
auf das Gasservo und die Anzeige der Leerlauftrimmung ist im Display sichtbar:
I Leerlaufrichtung
Die beiden Kreuzknüppel sind mit einer digitalen
Trimmung ausgestattet. Kurzes Antippen der Trimmschalter verstellt mit jedem „Klick“ die Neutralposition
der Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei
längerem Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmender Geschwindigkeit in die entsprechende Richtung. Momentane Position und der Verstellwert werden im Display angezeigt.
Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschiedlich hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während des
Modellbetriebs die Mittenposition wiederzufinden, ist
daher auch ohne Blick auf das Display problemlos:
Bei Überfahren der Mittenposition wird eine kurze
Pause eingelegt.
Die aktuellen Trimmwerte werden bei einem Modellspeicherplatzwechsel automatisch abgespeichert.
Des Weiteren wirkt die digitale Trimmung innerhalb
eines Speicherplatzes, mit Ausnahme der Trimmung
des Gas-/Bremsklappensteuerknüppels, bei Flächenmodellen Steuerfunktion „K1“ (Kanal 1) genannt, flugphasenspezifisch. Die Flugphasenprogrammierung
wird ausführlich ab Seite 94f. beschrieben.
Diese K1-Trimmung schließt bei Flächen- und Hubschraubermodellen noch eine besondere Funktion
ein, die die Leerlauf-Vergasereinstellung eines Verbrennungsmotors leicht wiederfinden lässt – vorausgesetzt Sie haben bei einem Flächenmodell zuvor im
Menü »Grundeinstellung Modell« in der Zeile „Motor an K1“ „vorne“ oder „hinten“ eingetragen, siehe
Seite 65.
1. Flächenmodelle
Die K1-Trimmung besitzt eine spezielle Abschalttrimmung, die für Verbrennungsmotoren gedacht ist:
Sie stellen mit der Trimmung während des laufenden
Betriebs eine sichere Leerlaufstellung des Motors
ein. Wenn Sie nun die K1-Trimmung in einem Zug in
Richtung „Motor abstellen“ bis zur äußersten Position des Trimmweges verschieben, dann bleibt an der
Endposition im Display eine Markierung stehen. Zum
erneuten Starten des Motors erreichen Sie durch
einmaliges Drücken in Richtung „mehr Gas“ sofort
wieder die letzte Leerlaufeinstellung.
09h
W
Digitale Trimmung mit optischer und akustischer
Anzeige
60 56 W
Trimmwert
4152
+5
5
Gaslimit-Schieber
Trimmanzeige im
Display nur, wenn
Gaslimit-Schieber
unterhalb der Mitte
Richtungsanzeige
Markierungslinie kennzeichnet
letzte K1-Trimmposition
(letzte Leerlaufeinstellung)
Im Gegensatz zum Flächenmodell wird die K1-Balkenanzeige jedoch vollständig ausgeblendet, wenn
sich der Gaslimit-Schieber in der „oberen“ Hälfte
seines Weges befindet.
Hinweise für Helikopter:
• Nähere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Gaslimit“ auf der Seite 84.
• Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo, nicht
auf die Pitch-Servos.
• Beachten Sie, dass sich das Heli-Gasservo am
Empfängerausgang 6 befinden muss (siehe Empfängerbelegung Seite 57)!
Digitale Trimmung
39
Firmware-Update Sendersoftware und HoTT-HF-Modul
Vorbemerkungen
Update Sendersoftware
Update mc-19HoTT-Sendersoftware und Firmware
mc-19HoTT-Modul
Update der mc-19HoTT-Sendersoftware
Firmware-Updates des HF-Moduls wie auch Software-Updates der Sender-Software können jeweils
getrennt mit Hilfe eines PCs mit Windows XP, Vista
oder 7 auf eigene Gefahr durchgeführt werden.
Notieren Sie sich ggf. wichtige Modell-Einstellungen, um diese bei Bedarf rekonstruieren zu
können.
Aktuelle Software und Informationen finden Sie bei
dem entsprechenden Produkt unter Download auf
www.graupner.de. Nach Registrierung Ihres Senders
unter https://www.graupner.de/de/service/produktregistrierung.aspx werden Sie automatisch per E-Mail
über neue Updates informiert.
Für ein Software-Update der Sendersoftware
benötigen Sie ...
• das Schnittstellenadapterkabel Best.-Nr. 33308 sowie das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr. 7168.6.
Das Schnittstellenadapterkabel wird dabei direkt
an die 14-polige Anschlussbuchse auf der Senderplatine angeschlossen oder an den optionalen
Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305, der seinerseits über das Schnittstellenkabel Best.-Nr. 33309
mit der 14-poligen Anschlussbuchse verbunden
wird.
• oder alternativ den Schnittstellenverteiler Best.Nr. 4182.3 sowie das USB-PC-Interface Best.Nr. 4195 bzw. Best.-Nr. 4182.9. Die DIN-Buchse
dieses Schnittstellenverteilers lässt sich auch an
den neuen Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305
anschließen.
Für ein Firmware-Update des mc-19HoTT-Moduls
benötigen Sie ...
• das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr. 7168.6 sowie das Adapterkabel USB-Schnittstelle HOTT JR
Best.-Nr. 7168.6A.
40
Firmware-Update Sender
Hinweis:
Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den
Ladezustand des Senderakkus. Laden Sie diesen
ggf. vor einem Update-Versuch auf.
1. Treiber installieren
Installieren Sie die erforderliche Treibersoftware, die
dem Programmpaket „HoTT Software“ im Verzeichnis
„USB Treiber“ beigefügt ist, um das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr. 7168.6 in Betrieb nehmen zu können. Eine Installationsanleitung finden Sie ebenfalls in
dem genannten Verzeichnis.
Starten Sie die Treiberinstallation durch einen Doppelklick auf die entsprechende Datei und folgen Sie
den Anweisungen. Nach erfolgreicher Installation
muss der Computer neu gestartet werden. Der Treiber ist nur einmal zu installieren.
2. Installation Software-Uploader
Starten Sie das Installationsprogramm „mc_swloader.msi“ im Unterverzeichnis „Official Version €
4758_mc19“ € PC-Software € Firmware Upgrader“
des Programmpaketes „HoTT Software“ durch einen
Doppelklick und folgen Sie den Anweisungen. Das
Programm finden Sie anschließend in der Programmliste unter „Graupner € mc_swloader“ wieder.
3. Verbindung Sender - PC herstellen
Verbinden Sie das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr.
7168.6 mittels Update-Kabel Best.-Nr. 33308 mit der
14-poligen Buchse auf der Senderplatine oder über
das der Best.-Nr. 7168.6 beiliegende 2 x 8-polige
Kabel mit dem Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305.
Wenn Sie die 14-polige Steckerleiste für den Anschluss benutzen, achten Sie beim Lösen des Verbindungskabels zum HoTT-Modul darauf, dass Sie die
Steckerleiste möglichst gleichmäßig nach oben herausziehen, da ansonsten die Kontaktstifte verbiegen
könnten. Ggf. beidseitig mit dem Fingernagel o. ä. an
der Steckerleisten-Nase herausziehen.
Verbinden Sie anschließend das USB-Schnittstellenkabel über das beiliegenden USB-Kabel (PC-USB/
Mini-USB) mit dem PC bzw. Laptop. Nach erfolgreicher Installation leuchtet für einige Sekunden eine
rote LED auf der Schnittstellenplatine auf.
3. Update mc-19HoTT-Sendersoftware
Starten Sie das Programm „mc_swloader“. Wählen
Sie unter [COM Port] den korrekten COM-Port aus,
an welchem das USB-Schnittstellenkabel angeschlossen ist. Rufen Sie anschließend über „Datei“
das aktuelle mc-19-Update-Paket mit der Endung
„*.MCS“ auf. Sie finden dieses Programm ebenfalls im
Unterverzeichnis „4758_mc19“. Klicken Sie auf den
Button „Start“.
Nun schalten Sie den Sender ein, wie am unteren
Bildschirmrand beschrieben:
„Sender mit ENTER + HELP gedrückt einschalten,
dann ausschalten (startet das Update)“
Während des Updates leuchtet die rote LED auf der
Schnittstellenplatine.
Unterbrechen Sie den Update-Vorgang nicht, bevor
der Fortschrittsbalken am rechten Ende angelangt ist.
Sollte der Fortschrittsbalken nicht vorrücken, schließen Sie das Programm und wiederholen Sie den
Update-Vorgang.
Trennen Sie anschließend die Verbindung zum PC
bzw. Laptop und vergessen Sie nicht, dass Kabel
vom HoTT-Modul zum 14-poligen Stecker auf der
Senderplatine wieder einzustecken.
Update HoTT-HF-Modul und anschließende Initialisierung
Update der mc-19HoTT-HF-Modul Firmware
Hinweis:
Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den
Ladezustand des Senderakkus. Laden Sie diesen
ggf. vor einem Update- Versuch auf.
1. Treiber installieren
Installieren Sie, falls noch nicht erfolgt, die erforderliche Treibersoftware für das USB-Schnittstellenkabel,
wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben.
2. Verbindung Sender - PC herstellen
Verbinden Sie das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr.
7168.6 über das Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A mit
dem 3-poligen Stecker auf dem HoTT-HF-Modul.
Achtung:
Sollte das Adapterkabel noch 3-adrig
ausgeführt sein,
trennen Sie zuvor die
mittlere, rote Litze des
Adapter-Kabels Best.- braun
Nr. 7168.6A durch
oder lösen es aus dem
orange
Stecker heraus, siehe
Seite 44.
Verbinden Sie anschließend das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr. 7168.6 über das beiliegenden USBKabel (PC-USB/Mini-USB) mit dem PC bzw. Laptop.
Bei ordnungsgemäßem Anschluss sollte für einige
Sekunden eine rote LED auf der Schnittstellenplatine
aufleuchten.
2. Installation Software-Uploader
Starten Sie das Programm „Graupner_Firmware_Update_Utility_Verx.xx.exe“ im Verzeichnis „Firmware
upgrader“ durch einen Doppelklick.
Wählen Sie unter [COM Port Setup] den korrekten
COM-Port aus, an dem das USB-Kabel angeschlossen ist. Wenn Sie nicht sicher sind, drücken Sie
den Button „Search“ und wählen im Popup-Fenster
den Anschluss „Silicon Labs CP210x USB to UART
Bridge“ und drücken „OK“. Baud Rate: 19200.
Klicken Sie anschließend unter [Interface Type] „Signal 2:Vcc3:Gnd“ an.
Abschließend wählen Sie in der zuvor heruntergeladenen und entpackten zip-Datei „HoTT Software“ mit
dem Button „Browse“ im Verzeichnis „4758_33300_
mc19_module“ des Unterverzeichnisses „Official
Version“ die Firmware-Datei zum Produkt mit der
Endung „*.bin“ aus. Die Datei erscheint im zugehörigen Fenster.
Die Firmware-Dateien sind produktspezifisch codiert,
d. h., sollten Sie aus Versehen eine nicht zum Produkt
passende *.bin-Datei auswählen (z. B. Empfängerupdate-Datei anstatt Senderupdate-Datei) erscheint das
Popup-Fenster „Product code error“ und der UpdateVorgang lässt sich nicht starten.
Drücken Sie in der Software den Button „Program“.
Warten Sie, bis der Balken in der Progress-Leiste anläuft. Dies kann mehrere Sekunden dauern. Schalten
Sie nun den Sender bei gedrücktem ProgrammierTaster auf der HoTT-HF-Platine ein. Nach ein paar
Sekunden erscheint im Status Display „Found target
device…“. Den Taster können Sie jetzt loslassen. Das
Firmware-Update startet.
Wird das Gerät hingegen nicht erkannt, erscheint das
Popup- Fenster „Target device ID not found“.
Bricht der Prozess vor Erreichen der 100%-Marke ab,
müssen Sie das Update neu starten. Führen Sie dazu
die obigen Schritte erneut aus.
Im Status Display und am Fortschrittsbalken sehen
Sie den Stand des Firmware-Updates. Das Update
ist abgeschlossen, wenn in den Anzeigen „Complete…100%“ bzw. „Complete!!“ erscheint.
Während des Update-Vorgangs leuchten die rote
LED auf der Schnittstellenkabel-Platine sowie beide
LEDs auf der Sender HoTT-HF-Platine dauerhaft.
Nach erfolgreichem Abschluss geht die rote LED aus
und eine kurze Bestätigungsmelodie ertönt.
Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie das
Adapterkabel.
Achtung Initialisierung erforderlich:
Nach erfolgreichem Update-Vorgang müssen Sie
vor der Benutzung des Senders eine Initialisierung auf die Werkeinstellungen wie folgt durchführen:
Drücken und halten Sie den Programmier-Taster auf
der Rückseite des Senders, während Sie den Sender
einschalten. Lassen Sie anschließend den ProgramFirmware-Update Sender
41
Firmware-Update HoTT-Modul und Sendersoftware
Update HoTT-HF-Modul
mier-Taster wieder los.
Nach dem Abschluss der Initialisierung befindet sich
der Sender im „Fail-Safe-Einstellungsmodus“, siehe
Seite 50. Sie können deshalb ggf. sofort mit dem Programmieren von Fail-Safe-Einstellungen weitermachen oder Sie beenden diesen Modus sogleich durch
Ausschalten des Senders.
Hinweis:
Falls Sie Ihren Sender in der Ländereinstellung auf
den Modus „FRANCE“ umgestellt haben, müssen Sie
auch die Ländereinstellung wiederholen, siehe Seite
120.
42
Firmware-Update Sender
Inbetriebnahme des Empfängers
Vorbemerkungen zum HoTT-Empfänger GR-24 und Firmware-Update Empfänger
(Siehe auch die jeweils dem Empfänger beiliegende Anleitung. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.graupner.de.)
Firmware-Update Empfänger, siehe Seite 47
Updates des Empfängers werden über die seitliche
Programmierbuchse mit der separat erhältlichen
USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 und dem Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A durchgeführt. Die dazu ebenfalls nötigen Programme und Dateien finden Sie unter
www.graupner.de bei den entsprechenden Produkten
unter „Download“.
Wie bereits bei den Sicherheitshinweisen auf Seite 3
erwähnt, werden Sie nach einer Produktregistrierung
automatisch per Mail über aktuelle Updates informiert.
8
Servoanschlüsse und Polarität
Die Servoanschlüsse der Graupner | HoTT 2.4-Empfänger sind nummeriert.
LED
SET
B
Im Lieferumfang des Fernsteuer-Sets mc-19HoTT
2.4 ist ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom
Typ GR-16 für den Anschluss von bis zu 12 Servos
sowie 1 Telemetrie-Sensor (bzw. 2 Sensoren über das
V-Kabel Best.-Nr. 3936.11 oder 3936.32) enthalten.
Nachdem Sie einen HoTT-Empfänger eingeschaltet haben, leuchtet dessen rote LED für ca. 1 s und
beginnt dann zu blinken. Dies bedeutet, dass (noch)
keine Verbindung zu einem Graupner HoTT 2.4-HFModul besteht. Ist eine Verbindung hergestellt, leuchtet die grüne LED dauerhaft und die rote erlischt.
Um eine Verbindung zu einem bestimmten Sender
aufbauen zu können, muss zunächst der Graupner
HoTT 2.4-Empfänger mit „seinem“ Graupner HoTT
2.4-HF-Modul (Sender) „verbunden“ werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Binding“. Dieses
„Binding“ ist allerdings nur einmal je Empfänger-/HFModul-Kombination erforderlich und wurde bei den
jeweils zusammen im Set gelieferten Geräten bereits
werkseitig vorgenommen, sodass Sie das nachfolgend beschriebene „Binding“ (Seite 48) nur bei
weiteren Empfängern durchführen müssen bzw. der
HoTT-Empfänger mit einem anderen HoTT-Sender
betrieben werden soll.
bzw. überschritten erfolgt eine Warnung in Form des
„allgemeinen Alarmtons“ (gleichmäßiges Piepsen im
Rhythmus von ca. 1 s).
B
Empfangsanlage GR-16
Unterspannungswarnung
Sinkt die Empfängerspannung unter 3.8V (Werkeinstellung), erfolgt eine Unterspannungswarnung über
das HF-Modul des Senders in Form des „allgemeinen
Alarmtons“ (gleichmäßiges Piepsen im Rhythmus von
ca. 1 s).
Die Warnschwelle kann zwischen 3,0 und 6,0 V eingestellt werden, siehe Seite 129.
Temperaturwarnung
Auch die Warnschwellen für die Temperatur sind einstellbar, siehe Seite 129.
Wird der voreingestellte Temperaturbereich unter-
Die Anschlüsse mit der Bezeichnung „1+B-“ sowie
„6+B-“ sind für den Akkuanschluss vorgesehen.
Über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr. 3936.11 kann aber
an beiden Anschlüsse auch ein Servo gemeinsam mit
der Stromversorgung angeschlossen werden.
Verpolen Sie diese Anschlüsse nicht! Der Empfänger und ggf. daran angeschlossene Geräte
können zerstört werden.
Näheres über die Auslegung der erforderlichen
Stromversorgung erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Auf der den Servoanschlüssen gegenüberliegenden
Seite befindet sich der Anschluss „- + T“ für einen
Telemetrie-Sensor sowie für eventuelle FirmwareUpdates. Über das V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr. 3936.11
bzw. 3936.32 können zwei Sensoren mit dem HoTTEmpfänger verbunden werden.
Das Stecksystem ist gekennzeichnet. Achten Sie
auf die kleinen seitlichen Phasen an den 3-poligen
Steckern. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an!
Der Stecker sollte leicht einrasten. Die Buchsen sind
auch entsprechend beschriftet. Bei den Anschlüssen
1 ... 6 muss die Signalleitung (bei Graupner Servos
„orange“) oben liegen. Die „-“-Leitung ist „braun“, die
mittlere „+“-Leitung rot.
Der jeweils höchste Kanal – beim Empfänger GR-24
allerdings der Kanal 8 – kann über das Menü »Telemetrie« auch für das sogenannte „Summensignal“
im Zusammenhang mit der „Satellitenbetrieb“-Konfiguration programmiert werden, siehe Seite 130f..
Die Versorgungsspannung ist über sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden. Die Funktion
jedes einzelnen Kanals wird bestimmt durch den
verwendeten Sender, nicht durch den Empfänger.
Beispiel: Der Gasservoanschluss wird durch die
Fernsteuerung bestimmt und ist je nach Fabrikat und
Modelltyp unterschiedlich. Bei den Graupner Fernsteuerungen liegt die Gas-Funktion auf Kanal 1 beim
Modelltyp „Fläche“ und auf Kanal 6 beim Modelltyp
„Heli“.
Abschließende Hinweise:
• Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen Drehzahlsteller mit integriertem BEC*-System verwenden, muss drehzahlstellerabhängig gegebenenfalls
der Pluspol (rotes Kabel) aus dem 3-poligen Stecker herausgelöst werden.
Beachten Sie diesbezüglich unbedingt die entsprechenden Hinweise in der Anleitung des verwendeten Drehzahlstellers.
*
Battery Elimination Circuit
Inbetriebnahme Empfänger
43
Stromversorgung Empfangsanlage
rot
Mit einem kleinen Schrauben1
dreher vorsichtig die mittle3
re Lasche des Steckers etwas
2
anheben (1), rotes Kabel herausziehen (2) und mit Isolierband gegen mögliche Kurzschlüsse sichern (3).
• Beachten Sie die Einbauhinweise zum Empfänger
und zur Empfängerantenne sowie zur Servomontage auf der Seite 4 und 46.
44
Inbetriebnahme Empfänger
Stromversorgung der Empfangsanlage
Ein sicherer Modellbetrieb setzt u. a. eine zuverlässige Stromversorgung voraus. Sollte trotz leichtgängiger Gestänge, vollem Akku, Akku-Anschlusskabel
mit genügend Querschnitt, minimalen Übergangswiderständen an den Steckverbindungen usw. die auf
dem Senderdisplay angezeigte Empfängerspannung
immer wieder einbrechen bzw. generell (zu) niedrig
sein, beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise:
Achten Sie zunächst darauf, dass die Akkus bei Aufnahme des Modellbetriebs stets vollgeladen sind.
Achten Sie auch auf widerstandsarme Kontakte und
Schalter. Messen Sie ggf. den Spannungsabfall über
das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei
selbst hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge
von Alterung und Oxydation der Kontakte kann sich
dieser Wert auf ein mehrfaches erhöhen. Zudem
„nagen“ andauernde Vibrationen und Erschütterungen an den Kontakten und sorgen ebenfalls für eine
schleichende Erhöhung der Übergangswiderstände.
Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein
Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“
wenn Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in einem „Foamie“ können somit schon dessen
Bordstromversorgung mit bis zu 3 Ampere belasten
…
Sie sollten deshalb eine Stromversorgung wählen,
welche auch unter hoher Last nicht zusammenbricht,
sondern auch dann eine immer noch ausreichende
Spannung liefert. Zur „Berechnung“ der nötigen Akkukapazität sollten Sie mindestens 350 mAh für jedes
analoge Servo und mindestens 500 mAh für jedes
digitale Servo ansetzen.
Unter diesem Gesichtspunkt würde beispielsweise
ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer
Empfangsanlage mit insgesamt 4 Analogservos das
absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie
bei Ihren Berechnungen aber auch den Empfänger,
der auf Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa
70 mA an Strom benötigt. Der Einsatz spezieller Leistungsservos belastet den Akku natürlich noch mehr.
Unabhängig davon empfiehlt es sich generell, den
Empfänger über zwei Kabel an die Stromversorgung
anzuschließen: Kabel „1“ wird dabei am „6+B“Anschluss des Empfängers eingesteckt und Kabel
„2“ am gegenüberliegenden, mit „1+B“ beschrifteten
Ende der Steckerleiste des Empfängers. Alternativ
können Sie auch die Anschlüsse „2“ und 5“ verwenden. (Verwenden Sie aber beim Empfänger GR-16
NICHT die zwei unteren, querliegenden Anschlüsse
„7“ und „8“, da hier ein erhöhter Spannungsabfall anliegt.)
Für den zweifachen Anschluss bietet sich ein Schalter oder Spannungsregler mit zwei zum Empfänger
führenden Stromversorgungskabel an. Benutzen Sie
ggf. zwischen Kabel und Empfänger ein V- bzw- YKabel Best.-Nr.: 3936.11, siehe Abbildung, falls Sie
einen oder beide Anschlüsse des Empfängers auch
zum Anschluss eines Servos, Drehzahlstellers etc.
benötigen. Sie reduzieren durch die doppelte Anbindung an den Schalter bzw. Spannungsregler nicht nur
das Risiko eines Kabelbruchs, sondern sorgen auch
für eine gleichmäßigere Stromversorgung der angeschlossenen Servos.
Sonderfunktion
V-Kabel
Best.-Nr. 3936.11
PRX stabilisierte Empfängerstromversorgung
Best.-Nr. 4136
Inbetriebnahme des Empfängers
Stromversorgung Empfangsanlage
NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen
Mit den traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre
Graupner | HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung
der vorstehend beschriebenen Bedingungen gut
betreiben, vorausgesetzt, die Packs haben ausreichende Kapazität und Spannungslage!
von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den
Empfänger erfordert also zwingend den Einsatz einer
stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX
mit der Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. Anderenfalls
besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen Geräte
in kürzester Zeit Schaden erleiden.
NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen
Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren
Spannungsspielraum im Vergleich zu 4-Zellen-Packs.
Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht jedes auf
dem Markt erhältliche Servo die Spannung eines 5
-Zellen-Packs (auf Dauer) verträgt, insbesondere
dann, wenn diese frisch geladen sind. Manche dieser
Servos reagieren darauf beispielsweise mit deutlich
vernehmbarem „knurren“.
Achten Sie deshalb auf die Spezifikation der von
Ihnen verwendeten Servos, bevor Sie sich für den
Einsatz eines 5-Zellen-Pack entscheiden.
LiPo Packs mit 2-Zellen
Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus leichter als
z. B. NiMH-Akkus. Zum Schutz gegen mechanische
Beschädigungen sind LiPo-Akkus auch mit einem
Hardcase-Plastikgehäuse lieferbar. Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen weder den
Graupner HoTT-Empfängern Probleme noch den
ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren –
Spannungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass
praktisch alle in der Vergangenheit und auch die
meisten der derzeit am Markt angebotenen Servos,
Drehzahlsteller, Gyros usw. nur einen zulässigen
Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben.
Deren Anschluss an den Empfänger erfordert also
zwingend den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136,
siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass
die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden erleiden.
Empfängerakku LiFe, 6,6 V
Unter den derzeit gegebenen Gesichtspunkten sind
diese neuartigen Zellen die beste Wahl!
Zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen
sind LiFe-Zellen auch in Hardcase-Plastikgehäusen
lieferbar. LiFe-Zellen sind ebenso wie LiPo-Zellen in
Verbindung mit geeigneten Ladegeräten schnellladefähig und vergleichsweise robust.
Darüber hinaus wird diesem Zellentyp eine deutlich
höhere Anzahl von Lade-/Entladezyklen als beispielsweise LiPo-Akkus zugeschrieben. Die Nennspannung
von 6,6 Volt eines zweizelligen LiFe-Akku-Packs
bereiten weder den Graupner HoTT-Empfängern
Probleme noch den ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen
Servos, Drehzahlstellern, Gyros usw.. Beachten Sie
jedoch, dass praktisch alle in der Vergangenheit
und auch die meisten der derzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.
nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich
Inbetriebnahme Empfänger
45
Inbetriebnahme des Empfängers
Installationshinweise
Einbau des Empfängers
Gleichgültig, welches Graupner Empfangssystem Sie
verwenden, die Vorgehensweise ist stets die gleiche:
Bitte beachten Sie, dass die Empfangsantennen
mindestens 5 cm von allen großen Metallteilen oder
Verdrahtungen, die nicht direkt aus dem Empfänger
kommen, entfernt angeordnet werden müssen. Das
umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos,
Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw.. Am
besten wird der Empfänger abseits aller anderen
Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel
um die Antennen gewickelt oder dicht daran vorbei
verlegt werden!
Beachten Sie, dass Kabel unter dem Einfluss der im
Fluge auftretenden Beschleunigungskräfte u. U. ihre
Lage verändern könnten. Stellen Sie daher sicher,
dass sich die Kabel in der Umgebung der Antennen nicht bewegen können. Sich bewegende Kabel
können nämlich den Empfang stören. Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage einer
einzelnen Antenne bei weiten Anflügen die besten
Ergebnisse liefert. Bei „Diversity-Antennen“ (zwei
Antennen) sollte die zweite Antenne im 90°-Winkel
zur ersten Antenne ausgerichtet werden.
Die Servoanschlüsse der Graupner Empfänger sind
nummeriert. Die Anschlüsse mit der Bezeichnung
„1+B“ und „6+B“ am HoTT-Empfänger GR-16 sind
für den Akkuanschluss vorgesehen. Ggf. kann daran
über ein V- bzw. Y-Kabel zusätzlich ein Servo angeschlossen werden. Die Stromversorgung ist über
sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden
und kann prinzipiell an jedem beliebigen der 12 Anschlüsse erfolgen. Aufgrund zusätzlicher Spannungsverluste sollten die querliegenden Anschlüsse 7 und
8 nicht für den Anschluss eines Empfängerakkus
verwendet werden.
Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt
durch den verwendeten Sender, nicht durch den
46 Inbetriebnahme Empfänger
Empfänger. Die Kanalzuordnung kann jedoch im
Empfänger innerhalb des »Telemetrie«-Menüs
geändert werden, siehe Seite 124. Es wird jedoch
empfohlen, dies senderseitig mit der Option „Empfängerausgang“ im Menü »Grundeinstellung Modell«
vorzunehmen (soweit für den jeweiligen Verwendungszweck ausreichend), siehe Seite 74.
Im Folgenden einige Hinweise und Anregungen für
den Einbau von Fernsteuerkomponenten im Modell:
1. Wickeln Sie den Empfänger in einen mindestens
6 mm dicken Schaumgummi. Fixieren Sie den
Schaumgummi mit Gummibändern am Empfänger,
um diesen gegen Vibrationen, harte Landungen
oder einen Crash zu schützen.
2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen oder Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf muss über seinen gesamten Arbeitsbereich
frei zugänglich sein.
3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit
Messing- Hohllagern, um diese vor Vibration zu
schützen. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben
aber nicht zu fest an, sonst wird der Vibrationsschutz durch die Gummitüllen hinfällig. Nur wenn
die Servo-Befestigungsschrauben richtig angezogen sind, bietet dieses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz für Ihre Servos.
Im Bild unten sehen Sie, wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messinglager werden von unten in
die Gummitüllen eingeschoben.
Befestigungslasche
Schraube
Gummitülle
Messing-Hohllager
4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbereich frei beweglich sein. Achten Sie darauf,
dass keine Gestängeteile den freien Servoausschlag behindern können.
Die Reihenfolge, in der die Servos anzuschließen
sind, ist modelltypabhängig vorgegeben. Beachten
Sie dazu die Anschlussbelegungen auf den Seiten 55
und 57. Beachten Sie darüber hinaus die Sicherheitshinweise auf Seite 3ff..
Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangsanlage angeschlossenen Servos zu vermeiden,
bei der Inbetriebnahme
zuerst den Sender
dann den Empfänger einschalten
und bei Einstellung des Betriebs
erst den Empfänger
dann den Sender ausschalten.
Achten Sie beim Programmieren des Senders unbedingt darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert
anlaufen können oder ein mit einer Startautomatik
betriebener Verbrennungsmotor nicht unbeabsichtigt
startet. Trennen Sie sicherheitshalber den Antriebsakku ab bzw. unterbrechen Sie die Treibstoffzufuhr.
Firmware-Update HoTT-Empfänger
Update der Empfänger-Firmware
Hinweis:
Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den
Ladezustand des Empfängerakkus. Laden Sie
diesen ggf. vor einem Update-Versuch auf.
Adapterkabel
Best.-Nr. 7168.6A
8
B
1. Treiber installieren
Installieren Sie, falls noch nicht erfolgt, die erforderliche Treibersoftware des USB-Schnittstellenkabels,
wie auf Seite 40 beschrieben.
2. Verbindung Empfänger - PC herstellen
Verbinden Sie das USB-Schnittstellenkabel Best.-Nr.
7168.6 über das Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A mit
dem Anschluss „- + T“ am Empfänger. Achten Sie auf
die kleinen seitlichen Phasen. Wenden Sie auf keinen
Fall Gewalt an, der Stecker sollte leicht einrasten.
LED
B
SET
falls vorhanden:
mittlere, rote Litze trennen!
Achtung:
Sollte das Adapterkabel noch 3-adrig ausgeführt
sein, trennen Sie zuvor die mittlere, rote Litze
des Adapter-Kabels Best.-Nr. 7168.6A durch oder
ziehen diese heraus.
Verbinden Sie anschließend das USB-Schnittstellenkabel über das beiliegende USB-Kabel (PC-USB/
Mini-USB) mit dem PC bzw. Laptop. Bei ordnungsgemäßem Anschluss sollte für einige Sekunden eine
rote LED auf der Schnittstellenplatine aufleuchten.
2. Installation Software-Uploader
Starten Sie das Programm Graupner_Firmware_Update_Utility_Verx.xx.exe“ im Verzeichnis „Firmware
upgrader“ durch einen Doppelklick.
Wählen Sie unter [COM Port Setup] den korrekten
COM-Port aus, an dem das USB-Kabel angeschlos-
sen ist. Wenn Sie nicht sicher sind, drücken Sie
den Button „Search“ und wählen im Popup-Fenster
den Anschluss „Silicon Labs CP210x USB to UART
Bridge“ und drücken „OK“. Baud Rate: 19200.
Klicken Sie anschließend unter [Interface Type] „Signal 2:Vcc3:Gnd“ an.
Abschließend wählen Sie in der zuvor heruntergeladenenen und entpackten zip-Datei mit dem Button
„Browse“ im Verzeichnis „33508_8CH_RX“ die zum
Empfänger GR-16 passende Firmware-Datei mit der
Endung „*.bin“ aus. Die Datei erscheint im zugehörigen Fenster.
Die Firmware-Dateien sind produktspezifisch codiert,
d. h., sollten Sie aus Versehen eine nicht zum Produkt
passende Datei auswählen (z. B. Senderupdate-Datei
anstatt Empfängerdatei) erscheint das Popup-Fenster
„Product code error“ und der Update-Vorgang lässt
sich nicht starten.
Drücken Sie in der Software den Button „Program“.
Warten Sie kurz, bis der Balken in der ProgressLeiste anläuft. Dies kann je nach Computer mehrere
Sekunden dauern. Schalten Sie jetzt den Empfänger
bei gedrücktem SET-Taster ein. Nach ein paar Sekunden erscheint im Status Display „Found target
device…“. Nun können Sie den Taster loslassen und
das Firmware-Update startet.
Wird das Gerät nicht hingegen erkannt, erscheint das
Popup- Fenster „Target device ID not found“.
Bricht der Prozess vor Erreichen der 100% ab, müssen Sie das Update neu starten. Führen Sie dazu die
obigen Schritte erneut aus.
Im Status-Display und der Progress-Leiste sehen Sie
den Fortschritt des Firmware-Updates. Das Update
ist abgeschlossen, wenn in den Anzeigen „Complete…100%“ bzw. „Complete!!“ erscheint.
Während des Update-Vorgangs leuchten am Empfänger beide LEDs. Nach erfolgreichem Abschluss
erlöscht die grüne LED, die rote LED beginnt zu
blinken.
Schalten Sie den Empfänger aus und entfernen Sie
das Adapterkabel.
Achtung Initialisierung erforderlich:
Nach erfolgreichem Update-Vorgang müssen Sie
VOR der Benutzung des Empfängers eine Initialisierung auf die Werkeinstellungen wie folgt
durchführen:
Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfänger und schalten diesen ein. Lassen Sie nun den
SET-Taster wieder los. Wenn Sie auch den Sender
wieder einschalten, leuchtet am Empfänger nach ca.
2 bis 3 Sekunden die grüne LED dauerhaft. Alle ehemals programmierten Empfängereinstellungen sind
auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt. und müssen
ggf. neu eingegeben werden.
Firmware-Update Empfänger
47
Programmiermodus HoTT-HF-Modul und „Binding“ Sender – Empfänger
Vorbemerkungen
„Binding“ Sender – Empfänger
Binding, Betrieb mehrerer Empfänger, Reichweitetest, Fail-Safe-Einstellungen, Ländereinstellung, Initialisierung Sender und Empfänger („Reset“)
Vorbemerkungen
Auf der HoTT-HF-Platine im Sender, siehe Foto, befindet sich ein „Programmiertaster“. Über diesen Taster können andere oder weitere HoTT-Empfänger neben dem dem Set Best.-Nr. 4758 beiliegenden HoTT
2.4-Empfänger GR-16 an den Sender mc-19HoTT
gebunden oder aber z.B. Fail-Safe-Einstellungen
programmiert werden.
ProgrammierTaster
LEDs
Verbindungskabel
zur Senderplatine
braun
rot
orange
Darüber hinaus lassen sich bestimmte „Fail-Safe“Optionen für den Störungsfall des Empfängers
über den Programmiertaster einstellen sowie die
Reichweitetest-Routine einschalten. Für diese beiden Programmieroptionen steht Ihnen aber auch das
Menü »Telemetrie«, siehe Seite 116ff.. zur Verfügung, dass Sie bevorzugt für diese Zwecke verwenden sollten.
Eine „Ländereinstellung“ ist für den Fall relevant, dass
Sie den Sender mc-19HoTT in Frankreich betreiben.
Schließlich werden über den Programmiertaster auch
die genannten Funktionen – bis auf das „Binding“ –
wieder auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt.
48
Programmiermodus HoTT-HF-Modul
Eine nähere Beschreibung der genannten Optionen
erfolgt in den fünf anschließenden Kapiteln ...
Binding“ eines Graupner | HoTT
2.4-Empfängers
Seite 48
Reichweitetest-Routine
Seite 49
Einstellung „Fail Safe“ für den Störungsfall
Seite 50
Ländereinstellung
Seite 51
Initialisierung (Reset)
Seite 52
„Binding“ eines Graupner | HoTT 2.4-Empfängers
Graupner HoTT 2.4-Empfänger müssen „angewiesen“ werden, ausschließlich mit einem einzigen
Graupner HoTT 2.4-HF-Modul (Sender) zu kommunizieren. Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet
und ist lediglich einmal für jeden neuen Empfänger in
Kombination mit dem mc-19HoTT-Fernsteuersystem
erforderlich.
Der dem Set beiliegende HoTT-Empfänger GR-16 ist
bereits werkseitig gebunden, sodass Sie die folgenden Absätze nur beachten müssen, sofern der gebundene GR-16-Empfänger einem anderen Graupner
HoTT-Sender zugeordnet oder aber weitere Empfänger an den mc-19HoTT-Sender gebunden werden
sollen.
Hinweis:
Wahlweise kann das „Binding“ auch über das »Telemetrie«-Menü erfolgen, siehe Seite 119. In diesem
Fall brauchen Sie das Sendergehäuse nicht zu
öffnen.
Die nachfolgend beschriebene Methode erfolgt über
den Programmiertaster auf der HoTT-HF-Platine.
Während der „Binding“-Prozedur MUSS jeder andere
Graupner HoTT 2.4-Empfänger VOR dem Einschalten des Senders ausgeschaltet sein. Führen Sie also
bei Bedarf folgende Schritte aus:
1. Schalten Sie zunächst Sender und Empfänger ein.
Halten Sie ausreichenden Abstand zwischen Sender und Empfänger. Am Sender leuchten zunächst
die grüne und rote, dann nur die grüne LED. Am
noch ungebundenen HoTT-Empfänger blinkt die
rote LED.
2. Drücken Sie anschließend den Programmiertaster auf der HoTT-HF-Platine des Senders. Halten
Sie den Taster weiterhin gedrückt, während Sie parallel dazu den SET-Taster am Empfänger drücken
und halten.
3. Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekunden die rot
„Binding“ mehrerer Empfänger Reichweitetest-Routine
Binding, Betrieb mehrerer Empfänger, Reichweitetest, Fail-Safe-Einstellungen, Ländereinstellung, Initialisierung Sender und Empfänger („Reset“)
blinkende LED des Empfängers und leuchtet desbetrieben werden können, unterstützt das Graupund/oder knicken Sie die Antennenspitze so, dass
sie während des Betriebs senkrecht ausgerichsen grüne dauerhaft auf, wurde der Binding-Vorner | HoTT-System den „Satellitenbetrieb“. In diesem
tet ist.
gang erfolgreich abgeschlossen. Sie können nun
Fall werden zwei Empfänger am jeweils höchsten
beide Taster loslassen. Am Sender leuchten nun
Ausgang miteinander verbunden. Im Störungsfall des
5. Starten Sie den Reichweitetest-Modus mit einem
beide LEDs (grün + rot) konstant.
einen Empfängers überträgt der eine Empfänger die
Druck auf den Programmiertaster auf der HoTTDaten, die an seinen Empfängerausgängen anliegen,
4. Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger
HF-Platine. Drücken Sie diese Taste so lange (ca.
auf den anderen Empfänger, sodass das Modell nicht
als ca. 10 Sekunden, ist der Bindungsvorgang fehl5 s) bis der Sender anfängt, gleichmäßig schnell
steuerlos bleibt. Eine weiter gehende Funktionsbegeschlagen. Wiederholen Sie in diesem Fall die gezu piepsen und die rote und die grüne LED neschreibung ist im »Telemetrie«-Menü auf Seite 130
samte Prozedur.
ben dem Programmiertaster abwechselnd blinken.
zu finden.
Der Testmodus endet automatisch nach 90 s oder
„Binding“ mehrerer Empfänger
kann durch erneute Betätigung des ProgrammierReichweitetest-Routine
tasters-Tasters (ca. 1 s) vorzeitig beendet werden.
Parallelbetrieb
Führen Sie einen Reichweitetest des Graupner | HoTT
6.
Bewegen Sie sich vom Modell weg und bewegen
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger mit dem
2.4-Systems entsprechend den nachfolgenden AnSie währenddessen die Knüppel. Wenn Sie innerSender mc-19HoTT gebunden werden.
weisungen durch. Lassen Sie sich ggf. von einem
halb einer Entfernung von ca. 50 m zu irgendeiBinden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einHelfer beim Reichweitetest unterstützen.
nem Zeitpunkt eine Unterbrechung der Verbindung
zeln wie vorstehend beschrieben. Beim späteren BeDas HF-Modul der mc-19HoTT gestattet, bei redufeststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.
trieb ist der Empfänger, der zuerst eingeschaltet
zierter Sendeleistung einen Reichweitetest bereits in
7. Gegebenenfalls einen vorhandenen Motor einwurde, der „Master“-Empfänger. An diesem sind
einem Abstand bis 50 m durchzuführen. Nach dem
schalten, um zusätzlich die Störsicherheit zu überauch ggf. im Modell eingebaute Telemetriesensoren
Starten des Reichweitetestes wie unter (5.) beschrieprüfen.
anzuschließen, da nur der Master-Empfänger deren
ben, können Sie alle Funktionen testen. Dieser Test
8. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, so lanDaten über den integrierten Rückkanal sendet. Der
kann alternativ auch über das »Telemetrie«-Menü,
ge bis keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.
zweite und alle weiteren Empfänger laufen parallel
Seite 120 gestartet werden.
zum Master-Empfänger im „Slave“-Mode mit abge9. Beenden Sie nun mit einem erneuten Druck auf
1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Senschaltetem Rückkanal!
die Programmier-Taste des Senders den Reichder gebundenen Empfänger, wie vorgesehen im
weite-Testmodus manuell. Die rote LED leuchtet
Nicht mehr als vier Empfänger sollten allerdings paModell ein.
daraufhin wieder permanent während die grüne
rallel in einem Modell mit dem Sender mc-19HoTT
2. Schalten Sie Sender und Empfänger ein. WarLED je nach Ländereinstellung entweder konstant
betrieben werden.
ten Sie, bis am Empfänger die grüne LED leuchleuchtet oder permanent blinkt. Das Modell sollte
Auf diesem Wege können mittels der „Channel-Maptet. Nun können die Servobewegungen beobachjetzt wieder reagieren. Falls dies nicht 100%-ig der
ping“-Funktion im »Telemetrie«-Menü, Seite 124 die
tet werden.
Fall ist, benutzen Sie das System nicht und konSteuerfunktionen beliebig auf mehrere Empfänger
3. Stellen Sie das Modell so auf einen ebenen Untertaktieren Sie den zuständigen Service der Graupaufgeteilt werden. Umgekehrt können aber auch
grund (Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die
ner GmbH & Co. KG.
mehrere Empfängerausgänge mit derselben SteuEmpfängerantennen mindestens 15 cm über dem
10.Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug
erfunktion belegt werden, um z. B. je Querruderblatt
Erdboden liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das
durch und simulieren Sie dabei alle Servobewezwei Servos anstatt nur einem einzelnen ansteuern
Modell während des Tests entsprechend zu untergungen, die auch im Flug vorkommen. Die Reichzu können usw..
legen.
weite muss dabei immer mindestens 50 m am BoSatellitenbetrieb (siehe Seite 130)
4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abden betragen, um einen sicheren Modellbetrieb zu
stand zum Körper. Zielen Sie aber mit der AntenNeben dem Master-Slave-Betrieb, bei dem die
gewährleisten.
ne nicht direkt auf das Modell, sondern drehen
Empfänger parallel nebeneinander in einem Modell
Programmiermodus HoTT-HF-Modul
49
Programmiermodus HoTT-HF-Modul und „Binding“ Sender – Empfänger
Reichweitetest-Routine
Fail Safe-Programmierung
Binding, Betrieb mehrerer Empfänger, Reichweitetest, Fail-Safe-Einstellungen, Ländereinstellung, Initialisierung Sender und Empfänger („Reset“)
Reichweitewarnung
Einstellung „Fail Safe“ für den Störungsfall
Vorgehensweise
1. Drücken und halten Sie den ProgrammiertasterGenerell wird eine akustische Reichweitewarnung in
Im Lieferzustand des Empfängers behalten die SerTaster auf der HoTT-HF-Platine im Sender, wähForm eines ca. 1x pro Sekunde ertönenden Piepsvos im Falle einer Störung ihre zuletzt als gültig
rend Sie diesen anschließend einschalten. Sie köntons ausgegeben, sobald das Empfängersignal im
erkannten Positionen bei („HOLD“). Am Empfänger
nen den Programmiertaster wieder loslassen.
Rückkanal zu schwach wird. Da der Sender jedoch
blinkt die rote LED und am Sender erlischt nur die
Zunächst leuchten die rote und grüne LED für ca.
über eine wesentlich höhere Sendeleistung verfügt
ROTE LED. Darüber hinaus piepst der Sender etwa
1s. Die grüne LED geht kurz aus, bevor abschlieals der Empfänger, kann das Modell immer noch
1x pro Sekunde (lang/kurz) zur akustischen Warnung.
ßend
beide LEDs wieder konstant leuchten. Der
sicher betrieben werden. Sicherheitshalber sollten Sie
Nutzen Sie das Sicherheitspotenzial dieser Option,
Sender
piepst im 2-s-Takt.
aber dennoch die Modellentfernung verringern, bis
indem Sie für einen solchen Störungsfall wenigstens
(Mit
jeder
erneuten Betätigung des Programmierdas Signal wieder verstummt.
die Motordrosselposition bei Verbrennermodellen auf
tasters
gelangen
Sie zyklisch zu den nachfolgend
Verstummt das akustische Warnsignal trotz geringLeerlauf bzw. die Motorfunktion bei Elektromodellen
beschriebenen
Fail-Safe-Optionen.)
(st)er Entfernung nicht, ist die Unterspannungswarauf „STOP“ bzw. bei Heli-Modellen auf „HOLD“ (hal2. Schalten Sie Ihre Empfangsanlage ein.
nung des Senders oder Empfängers aktiv! In diesem
ten) programmieren. Das Modell kann sich dann im
Fall ist der Modellbetrieb sofort einzustellen und der
Piepst der Sender mc-19HoTT nach dem zuvor
Störungsfall nicht so leicht selbstständig machen und
entsprechende Akku zu laden.
beschriebenen Einschaltvorgang nun 1x im 2-s-Takt
so Sach- oder gar Personenschäden hervorrufen.
befindet er sich unmittelbar im ...
Die im Folgenden beschriebenen sogenannten „FailHinweise:
• Fail-Safe-Modus
Safe“-Optionen lassen sich allesamt auch über das
• Der Reichweitetest-Modus endet automatisch nach
Im Modus „FAIL SAFE“ bewegen sich die Servos
»Telemetrie«-Menü programmieren und sollten auch
ca. 90 Sekunden sofern dieser nicht innerhalb diein einem Störungsfall in eine zuvor programmierte
vorzugsweise dort eingestellt werden, zumal die Failses Zeitrahmens manuell durch einen Druck auf
Position.
Safe-Optionen dort für jeden Kanal getrennt gesetzt
die Programmiertaste-Taste des Senders beendet
Um die im Störungsfall nach einer Reaktionszeit
werden können, siehe Seite 125f..
wurde.
von 0,75 Sekunden von den Servos einzuneh• Während des normalen Modellbetriebs keinesBeachten Sie nachfolgende Hinweise:
mende Positionen zu programmieren, bringen
falls den Programmier-Taster am Sendermodul
• Alle auf der Display-Seite „RX FAIL SAFE“ im
Sie die betreffenden Steuerorgane Ihres Senders
drücken und/oder längere Zeit halten!
Menü »Telemetrie« angezeigten Fail-Safe-Ein(Steuerknüppel, Drehgeber, INC/DEC-Taster usw.)
• Beachten Sie darüber hinaus auch die Sicherheitsstellungen werden zurückgesetzt, wenn Sie die
GLEICHZEITIG in die gewünschte Fail-Safe-Posihinweise auf den Seiten 3 ... 6.
Fail-Safe-Funktion über den Programmiertaster
tion.
auf der HoTT-HF-Platine aufrufen.
Drücken Sie anschließend den Programmiertaster
• Ebenso verloren geht aber auch eine ggf. zuetwa 3 bis 4 s. Nach dem Loslassen des Tasters
vor per Programmiertaster vorgenommene Umsollten sowohl die rote wie auch die grüne LED auf
stellung der Ländereinstellung auf „Frankder Rückseite des Senders konstant leuchten und
reich“, siehe Menü »Telemetrie«, Seite 120. Sie
das akustische Signal des Senders verstummen.
MÜSSEN deshalb ggf. die Ländereinstellung erDer Sender befindet sich nun wieder im Steuermoneut vornehmen. Sie sollten deshalb wenn imdus.
mer möglich, die Programmierung über das
Wenn Sie den Sender ausschalten, sollten die Ser»Telemetrie«-Menü vorziehen!
vos die eingestellten Fail-Safe-Positionen einnehmen. Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
50
Programmiermodus HoTT-HF-Modul
Fail Safe-Programmierung
Ländereinstellung
Binding, Betrieb mehrerer Empfänger, Reichweitetest, Fail-Safe-Einstellungen, Ländereinstellung, Initialisierung Sender und Empfänger („Reset“)
Ländereinstellung
• HOLD-Modus (empfohlen für Helikoptermodelzwar die letzte als gültig erkannte Position bei,
le!)
allerdings lassen sich Analogservos und manche
Die Ländereinstellung ist erforderlich, um diversen
Schalten Sie den Sender bei gedrücktem ProgramDigitalservos leicht von Hand aus ihrer Position
Richtlinien (FCC, ETSI, IC etc.) gerecht zu werden. In
miertaster wie oben beschrieben ein, sodass der
wegdrehen.
Frankreich beispielsweise ist der Betrieb einer FernSender wieder im 2-s-Takt piepst.
• Standard-Modus (nur für Flächenmodelle gesteuerung nur in einem eingeschränktem FrequenzBetätigen Sie erneut den Programmiertaster: Der
eignet!)
band zulässig. Deshalb MUSS die Ländereinstellung
Sender sollte nun 2x kurz piepsen mit anschlieSchalten Sie den Sender bei gedrücktem Programdes Senders auf den Modus „FRANCE“ umgestellt
ßender Pause von 1 s und nur die rote LED auf der
miertaster wie oben beschrieben ein, sodass der
werden, sobald dieser in Frankreich betrieben wird.
Senderrückseite dauerhaft leuchten.
Sender wieder im 2-s-Takt piepst. Drücken Sie den
Die Ländereinstellung nehmen Sie auf der Seite „TX“
Nun ist der „HOLD“-Modus aktiviert, d.h., alle
Programmiertaster 3x. Der Sender piepst nun 4x
im Menü »Telemetrie« vor. Die Standardeinstellung
Servos bleiben im Falle einer Übertragungsstörung
kurz in Folge mit anschließender Pause von ca.
ist „GENERAL“. (Nach einem Wechsel der Ländereinso lange an den vom Empfänger zuletzt noch als
1 s. Beide LEDs sind aus.
stellung bitte den Sender aus- und wieder einschalkorrekt erkannten Positionen stehen, bis ein neues,
In diesem Modus bewegt sich im Störungsfall nur
ten.)
korrektes Steuersignal beim Empfänger eintrifft.
das Gasservo an Kanal 1 in die für diesen Fall vorBeachten Sie bitte:
Zum Speichern dieser Wahl drücken Sie den Progegebene Fail-Safe-Position, alle anderen Kanäle
Bei der Fail-Safe-Einstellung über den Programmiergrammiertaster etwa 3 bis 4 s. Nach dem Loslasbleiben auf „HOLD“. Bringen Sie also den Gastaster – wie zuvor beschrieben – wird IMMER auf die
sen des Tasters sollten sowohl die rote wie auch
Steuerknüppel sowie ggf. dessen Trimmung in die
Standardeintragung „GENERAL“ zurückgesetzt.
die grüne LED auf der Rückseite des Senders
gewünschte Position und drücken Sie dann zum
wieder konstant leuchten und das akustische SigSpeichern dieser Wahl den Programmiertaster ca.
nal verstummen.
3 bis 4 s. Nach dem Loslassen des Tasters sollten
Der Sender befindet sich nun wieder im Steuersowohl die rote wie auch die grüne LED auf der
modus. Wenn Sie nun den Sender ausschalten,
Rückseite des Senders konstant leuchten und das
sollten die Servos die aktuelle Position beibehalten.
akustische Signal verstummen.
Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
Der Sender befindet sich wieder im Steuermodus.
• Fail-Safe OFF
Wenn Sie nun den Sender ausschalten, sollte
Schalten Sie den Sender bei gedrücktem Programsich das Gasservo an Kanal 1 in die gewünschte
miertaster wie oben beschrieben ein, sodass der
Position bewegen, während alle anderen Servos
Sender wieder im 2-s-Takt piepst. Drücken Sie den
die zuletzt als gültig erkannte Position beibehalten.
Programmiertaster 2x. Der Sender piepst nun 3x
Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
kurz in Folge mit anschließender Pause von ca.
1 s. Es leuchtet nur noch die grüne LED.
Zum Speichern dieser Wahl drücken Sie den Programmiertaster ca. 3 bis 4 s. Nach dem Loslassen
des Tasters sollten sowohl die rote wie auch die
grüne LED auf der Rückseite des Senders konstant leuchten und das akustische Signal verstummen. Der Sender befindet sich wieder im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
Im Unterschied zu „HOLD“ behalten die Servos
Programmiermodus HoTT-HF-Modul
51
Programmiermodus HoTT-HF-Modul und „Binding“ Sender – Empfänger
Initialisierung /Reset
Binding, Betrieb mehrerer Empfänger, Reichweitetest, Fail-Safe-Einstellungen, Ländereinstellung, Initialisierung Sender und Empfänger („Reset“)
Initialisierung bzw. Reset
Um die zuvor programmierten Eingaben – bis auf
das „Binding“ – im Sender wie auch im Empfänger
rückgängig zu machen, drücken und halten Sie den
Programmiertaster auf der HoTT-HF-Platine des Senders, während Sie den Sender einschalten. Lassen
Sie anschließend den Taster wieder los. Beide LEDs
leuchten nach einigen Sekunden dauernd und der
Sender piepst im 2-s-Takt. Unmittelbar anschließend
drücken und halten Sie den SET-Taster am HoTTEmpfänger und schalten diesen ebenfalls ein. Lassen
Sie nun auch hier den SET-Taster wieder los.
Ihre Fernsteuerung wurde neu initialisiert, d. h. auf die
Werkeinstellungen zurückgesetzt, sobald die grüne
LED am Empfänger nach ca. 2 bis 3 Sekunden wieder dauerhaft leuchtet.
Sie können Sender und Empfänger übrigens auch
wie beschrieben getrennt initialisieren.
Beachten Sie bitte:
Durch einen Reset werden mit Ausnahme der
„Binding“-Informationen ALLE Einstellungen im
Empfänger und diejenigen auf der Display-Seite
„TX“ im »Telemetrie«-Menü auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt!
Unbeabsichtigt ausgelöst, sind deshalb nach einem RESET alle ggf. zuvor per Programmiertaster
bzw. über das »Telemetrie«-Menü im Empfänger
vorgenommenen Einstellungen wiederherzustellen. Die übrigen Modellspeicher-Daten bleiben
von diesem Reset unberührt.
Ein absichtlicher Reset empfiehlt sich insbesondere
dann, wenn ein Empfänger in einem anderen Modell
eingesetzt werden soll! Die Übernahme unpassender
Einstellungen und damit eventuell verbundene Programmierfehler können vermieden werden.
Im unmittelbaren Abschluss an diese Initialisierung
können Sie bei Bedarf, wie zuvor beschrieben, die
Fail-Safe-Einstellungen vornehmen.
52 Programmiermodus HoTT-HF-Modul
Für eigene Notizen
53
Flächenmodelle
Bis zu zwei Querruder- und zwei Wölbklappenservos
bei Normal- und V-Leitwerksmodellen sowie Nurflügel/Delta-Modelle mit zwei Quer-/Höhenruder- und
bis zu zwei Wölbklappenservos werden komfortabel
unterstützt. Der größte Teil der Motor- und Segelflugmodelle wird jedoch zum Leitwerkstyp „normal“
gehören und mit jeweils einem Servo für Höhen-,
Seiten- und Motordrossel oder elektronischem Fahrtregler (bzw. Bremsklappen beim Segelflugmodell)
sowie zwei Querruderservos ausgestattet sein. Darüber hinaus gestattet der Leitwerkstyp „HR Sv 3+8“
den Anschluss von zwei getrennten Höhenruderservos an den Kanälen 3 und 8.
Bei Betätigung der Querruder und fallweise der Wölbklappen mit jeweils zwei getrennten Servos können
die Querruderausschläge beider Klappenpaare im
Menü »Flächenmischer« differenziert, ein Ruderausschlag nach unten also unabhängig vom Ausschlag
nach oben eingestellt werden.
Schließlich kann die Stellung von Wölbklappen z. B.
auch über den Geber an der Buchse „CH6“ auf der
Senderplatine angesteuert werden. Alternativ steht
für die Wölbklappen, Quer- und Höhenruder auch
eine phasenabhängige Trimmung im Menü »Phasentrimmung« zur Verfügung.
Wenn das Modell ein V-Leitwerk anstelle des norma-
len Leitwerks besitzt, ist im Menü »Grundeinstellung
Modell« der Typ „V-Leitwerk“ auszuwählen, der die
Steuerfunktionen Höhen- und Seitenruder so miteinander verknüpft, dass jede der beiden Leitwerksklappen – durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl die Höhen- als auch Seitenruderfunktion
übernimmt.
Bei Delta- und Nurflügelmodellen wird die Quer- und
Höhenruderfunktion über je eine gemeinsame Ruderklappe an der Hinterkante der rechten und linken
Tragfläche ausgeführt. Das Programm enthält die
entsprechenden Mischfunktionen der beiden Servos.
Bis zu 3 Flugphasen können in jedem der 20 Modellspeicherplätze programmiert werden.
Die digitale Trimmung wird flugphasenspezifisch bis
auf die K1-Trimmung abgespeichert. Die K1-Trimmung erlaubt simples Wiederfinden einer Leerlaufvergasereinstellung.
Zwei Uhren stehen für den Flugbetrieb ständig zur
Verfügung. Ebenso wird die seit dem letzten Ladevorgang verstrichene Senderbetriebszeit angezeigt.
Die an CH5 … 10 angeschlossenen Geber können
im Menü »Gebereinstellung« beliebig den Eingängen 5 … 12 zugeordnet werden.
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Quer-, Seiten- und
Höhenruder sind getrennt programmier- und zwischen jeweils zwei Varianten umschaltbar.
Neben 3 freien Mischern stehen – abhängig von der
im Menü »Grundeinstellung Modell« eingegebenen
Anzahl Flächenservos – im Menü »Flächenmischer«
bis zu 12 weitere, fest definierte Misch- und Koppelfunktionen zur Verfügung:
1. Querruderdifferenzierung (schaltbar)
2. Wölbklappendifferenzierung (schaltbar)
3. Querruder 2 o 4 Seitenruder (schaltbar)
4. Querruder 2 o 7 Wölbklappe (schaltbar)
5. Bremse 1 o 3 Höhenruder (schaltbar)
6. Bremse 1 o 6 Wölbklappe (schaltbar)
7. Bremse 1 o 5 Querruder (schaltbar)
8. Höhenruder 3 o 6 Wölbklappe (schaltbar)
9. Höhenruder 3 o 5 Querruder (schaltbar)
10.Wölbklappe 6 o 3 Höhenruder (schaltbar)
11.Wölbklappe 6 o 5 Querruder (schaltbar)
12.Differenzierungsreduktion
r
Höh
he
Qu
Õ
W ö lb
Höh e
he
Wölb
Bremskl. Õ
Höhe
W ölb
W
Õ
links
Seite/Höhe
V-Leitwerk
W ö lb Õ H ö h e
rechts
W
Q u er Õ S e
ite
H öhe Õ Q u er
54
Flächenmodelle
Bremskl. Õ
Wölb
Bremskl. Õ
Höhe
Q u er
HöheÕ Wölb
rechts
Quer
ö lb
l
Wö
Q u er
W ölb
Õ
Õ
Bremskl. Õ
QuerÕ
rÕ
it e
links
Hö
W ölb
Quer Õ S
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Õ
Se
r
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Q ue
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W öl
Õ
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Bremskl. Õ
W ölb
Que
Hö
W
rÕ
W ölb
Õ
ölb
Q ue
ue
eÕ
Q
Bremskl.-Funktion 1
ö lb
b Õ Q uer
Empfängerbelegung
Installationshinweise
Die Servos MÜSSEN wie folgt an die Ausgänge des
Empfängers angeschlossen werden:
Die Servos müssen in der hier abgebildeten Reihenfolge am Empfänger angeschlossen sein.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt. Insbesondere gilt:
• Bei Verwendung von nur 1 Querruderservo bleibt
der Empfängerausgang 5 für das rechte Querruder
frei bzw. kann – sofern im Menü »Grundeinstellung Modell« „1 QR“ gewählt wurde – ggf. anderweitig belegt werden.
• Bei Verwendung von nur 1 Wölbklappenservo bleibt
der Empfängerausgang 7 für die rechte Wölbklappe zwingend frei, sofern im Menü »Grundeinstellung Modell« „ … 2WK“ gewählt wurde.
Modelle mit Leitwerkstyp
„normal“ oder „V-Leitwerk“:
8
8
B
B
6
7
Sonderfunktion
Empfängerstromversorgung
WK-Servo oder WK-Servo links
Querruderservo rechts
Seitenruderservo oder V-Leitwerkservo rechts
Höhenruderservo oder V-Leitwerkservo links
Querruderservo oder QR-Servo links
Bremsklappen oder Motordrossel
bzw. Regler bei E-Antrieb
Wölbklappenservo rechts
Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der
Servos und Ruderanlenkungen kann anfangs die
Servolaufrichtung bestimmter Servo verkehrt sein.
Nachfolgende Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe.
Modell
Typ
V-Leitwerk
8
B
B
6
7
Empfängerstromversorgung
Modelle mit Leitwerkstyp „2HR Sv 3 + 8“:
8
Empfängerstromversorgung
B
8
6
B
2. Höhenruderservo
7
Landeklappe oder Landekl. links
Querruderservo rechts
Seitenruderservo
1. Höhenruderservo
Querruderservo oder QR-Servo links
Bremsklappen oder Motordrossel
bzw. Regler bei E-Antrieb
Landeklappe rechts
Drehrichtung von Servo
3 + 4 im Menü »Servoeinstellung« umkehren
Höhenruder richtig, Servo 3 + 4 am EmpfänSeitenruder verger vertauschen UND
kehrt
Drehrichtung im Menü
»Servoeinstellung«
umkehren
Sonderfunktion
WK-Servo oder WK-Servo links
frei oder Sonderfunktion
Seitenruder (wenn vorhanden)
Quer/Höhe Servo rechts
Quer/Höhe Servo links
Bremsklappen oder Motordrossel
bzw. Regler bei E-Antrieb
Wölbklappenservo rechts
Seiten- und
Höhenruder verkehrt
Abhilfe
Seitenruder richtig, Servo 3 + 4 am Empfänger vertauschen
Höhenruder verkehrt
Modelle mit Leitwerkstyp „Delta/Nurflügel“:
8
Servo mit
falscher
Drehrichtung
Delta,
Nurflügel
Höhen- und Querruder verkehrt
Drehrichtung von Servo
2 + 3 im Menü »Servoeinstellung« umkehren
Höhenruder richtig, Servo 2 + 3 am EmpfänQuerruder verkehrt ger vertauschen UND
Drehrichtung im Menü
»Servoeinstellung«
umkehren
Querruder richtig, Höhenruder
verkehrt
Servo 2 + 3 am Empfänger vertauschen
Alle für ein Flächenmodell relevanten Menüs sind bei
den „Programmbeschreibungen“ mit dem Symbol
eines Flächenflugzeuges …
… gekennzeichnet, sodass Sie sich bei einer Flächenmodellprogrammierung nur mit diesen Menüs
befassen müssen.
Flächenmodelle
55
Hubschraubermodelle
Die Weiterentwicklung der Modellhubschrauber und
deren Komponenten wie Kreisel, Drehzahlregler, Rotorblätter usw. ermöglichen heute, einen Hubschrauber sogar im 3D-Kunstflug zu beherrschen. Für den
Anfänger dagegen genügen wenige Einstellungen,
um mit dem Schwebeflugtraining beginnen und dann
nach und nach die Optionen der mc-19HoTT einsetzen zu können.
Mit dem Programm der mc-19HoTT können alle
gängigen Helikopter mit 1 … 4 Servos für die Pitchsteuerung betrieben werden. Völlig unabhängig davon, ob diese von einem Vergaser- oder Elektromotor
angetrieben werden.
Innerhalb eines Modellspeichers stehen 2 Flugphasen plus Autorotation zur Verfügung.
Drei Uhren sind ständig in der Grundanzeige sichtbar.
Die digitale Trimmung wird flugphasenspezifisch in
den Speicher übernommen. Auf Tastendruck lässt
sich die Leerlaufvergaserposition der K1-Trimmung
wiederfinden.
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Roll, Nick und
Heckrotor sind kombinier- und in jeweils zwei Varianten programmierbar.
Die an CH5 … 10 angeschlossenen Geber können
im Menü »Gebereinstellung« beinahe beliebig den
Eingängen 5 … 12 zugeordnet werden.
Für Pitch, Gas und Heckrotormischer stehen im
Menü »Helimischer« flugphasenabhängig 5-PunktKurven für nichtlineare Kennlinien bereit. Die Funktionen Rollen und Nicken dagegen werden in einem
speziellen Taumelscheibenmischer gemischt.
Neben 3 frei beleg- und auch zu- oder abschaltbaren Linearmischern stehen im Menü »Helimischer«
folgende vorprogrammierte Mischer zur Verfügung:
Pitch-Kurve
Kanal 1 ¤ Gas
56
Hubschraubermodelle
1. Pitch (mit 5-Punkt-Kurve)
2. Kanal 1 o Gas (mit 5-Punkt-Kurve)
3. Kanal 1 o Heckrotor (mit 5-Punkt-Kurve)
Die Funktion Gaslimit (Eingang 12 im Menü »Gebereinstellung«) ermöglicht ein Starten des Motors in
jeder Flugphase. Standardmäßig ist der an CH6 auf
der Senderplatine angeschlossene Schieberegler
dem Eingang 12 zugeordnet. Dieser Schieberegler
steuert aber nicht direkt das Gasservo, sondern
dessen jeweilige Stellung gibt lediglich die maximal
erreichbare Gasservoposition vor. Dadurch kann der
Motor im Leerlaufbereich allein durch den Trimmhebel
das Gas-/Pitchknüppels gesteuert werden. Erst wenn
der Schieberegler in Richtung Vollgas verschoben
wird, werden die eingestellten Gaskurven wirksam.
Weitere Erläuterungen siehe Seite 84.
Heckroto r
Kanal 1 ¤
Empfängerbelegung
Wichtiger Hinweis für Umsteiger von älteren
Graupner Anlagen:
Gegenüber früherer Empfängerbelegungen befindet sich nun das erste Pitch-Servo an Empfängerausgang 1 und das Gas-Servo an Empfängerausgang 6.
Alle für ein Hubschraubermodell relevanten Menüs
sind im Abschnitt „Programmbeschreibung“ mit einem
Heli-Symbol gekennzeichnet …
… sodass Sie sich bei einer Hubschrauberprogrammierung nur mit diesen Menüs befassen müssen.
Die Servos MÜSSEN wie folgt an die Ausgänge des
Empfängers angeschlossen werden.
Hubschrauber mit 1 bis 3 Pitch-Servos:
8
Empfängerstromversorgung
8
Gasservo oder Motorregelung
frei oder Sonderfunktion
Heck-Servo (Gyro)
Nick-1-Servo
Roll-1-Servo
Pitch- oder Roll-2-Servo oder Nick-2-Servo
B
B
6
Sonderfunktion (Drehzahlregler)
7
Gyrowirkung
Hubschrauber mit 4 Pitch-Servos:
8
Empfängerstromversorgung
8
Gasservo oder Motorregelung
Nick-2-Servo
Heck-Servo (Gyro)
Nick-1-Servo
Roll-1-Servo
Roll-2-Servo
B
B
6
Sonderfunktion (Drehzahlregler)
7
Gyrowirkung
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt.
Genauere Einzelheiten zum jeweiligen Taumelscheibentyp finden Sie auf Seite 68 im Menü »Grundeinstellung Modell«.
Hubschraubermodelle
57
Schiffsmodelle/Automodelle
58
Schiffsmodelle / Automodelle
Soundmodul Auto
Blinklicht
Ki
pp
vo
rri
ch
tu
ng
Um den gestiegenen Anforderungen der Multifunktionsmodelle unter den Schiffs- und Automodellen gerecht zu werden, wurden spezielle Einstellungen für
diese Modelltypen in das Programm der mc-19HoTT
aufgenommen.
Standardmäßig sind nur die Empfängerausgänge 1
… 4 mit den 4 Funktionen der beiden Steuerknüppel
vorbelegt. Dank der Flexibilität des Senders kann
aber sowohl diese Grundbelegung wie auch die
weitere Belegung der Empfängerausgänge mit Bedienelementen den jeweiligen Wünschen des Modellbauers frei und somit optimal angepasst werden.
Der mc-19HoTT-Sender ist serienmäßig mit einem
(Software-) NAUTIC-Modul (Kanalvervielfältiger für
Sonderfunktionen, siehe nächste Seite) für bis zu 16
Schaltkanäle (8 Schalter) ausgestattet. Empfangsseitig ist dazu der NAUTIC-Expert-Schaltbaustein (Best.Nr. 4159) erforderich. Senderseitig kann zusätzlich ein zweites 16-Kanal-NAUTIC-Expert- Modul
(Best.-Nr. 4108) oder ein NAUTIC-Multi-Prop-Modul
(Best.-Nr. 4141) eingebaut werden, siehe Anhang.
Empfangsseitig ist dann ein weiteres NAUTIC-Modul
erforderlich, sodass zwei Kanäle auf insgesamt 2 x
16 Schaltfunktionen oder 1 x 16 Schaltfunktionen
und 4 Proportionalfunktionen erweitert werden können. (Technisch bedingt laufen die an dem NAUTICMulti-Prop-Modul angeschlossenen Digitalservos
aber etwas „hakelig“.)
Alle diese Optionen können selbstverständlich auch
von den Erbauern bzw. Fahrern von Modell-LKWs
und anderen Modell-Fahrzeugen für ihre Zwecke
benützt werden. So wird der Sender mc-19HoTT
auch deren Anforderungen an eine multifunktionale
Fernsteuerung mehr als gerecht.
In den beiden Bildern werden typische Funktionen
solcher Modelle dargestellt. Im Programmierbeispiel
wird dies exemplarisch für das Modell Löschkreuzer
WESER durchgespielt (siehe ab Seite 162), ist aber
auch für vergleichbare Modelle anwendbar.
Rücklicht/
Bremslicht
Blinker
Fahrlicht
ärts
ckw
/Rü
ärts
w
r
Vo
Rechts/Links
Soundmodul Schiff
Hubvorrichtung
Lampe
Radar
Löschmonitor
Löschmonitor
Lampe
Löschmonitor
Lampe
ückwär ts
/R
Vorwär ts
Rec
hts/
Link
s
Nautic-Kanal
Kanalvervielfältiger für Sonderfunktionen
Festlegung Schalterfunktionen im Menü »Nautic-Modul«
W
W
W
W
ja
7
=>
SEL
Ist dem „Nautic-Kanal“ ein Kanal zugeordnet, so wird
in der Multifunktionsliste zusätzlich das Menü »Nautic-Modul« eingeblendet:
Geb. 1
Geb. 2
Geb. 10
1
A
B
C
D
Grundeinst. Mod
Gebereinstell.
Freie Mischer
Nautic-Modul
W
SEL
Empfängerseitig wird nun lediglich das optionale
NAUTIC-Expert-Schaltmodul Best.-Nr. 4159 benötigt,
welches bis zu 16 Schaltfunktionen ausführen kann.
Hinweis:
Die Steuerfunktion, die als Nautic-Kanal belegt wird,
wie hier im Beispiel Steuerfunktion „7“, wird dann in
den Menüs »Servoeinstellung« und »Gebereinstellung« ausgeblendet, da diese dann ausschließlich
als Nautic-Kanal dient.
Servo 5 =>
0% 100% 100%
Servo 6 =>
0% 100% 100%
Servo 8 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
Modellspeicher
Servoeinstell.
Dual Rate/Expo
Telemetrie
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
W
Variotöne
0:00
Uhren
Nautic-Kanal
Empfängerausgang
Diese werden, wie auf Seite 37 detailliert beschrieben, durch Betätigung aktiviert und zugeordnet.
W
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
W
W
A
B
C
D
E
F
G
H
frei
frei
frei7
frei
frei
frei
frei
frei
SEL
W
Im Menü »Nautic-Modul« können dem ausgewähltem Kanal (im Beispiel: „7“) bis zu 8 (Eingänge A …
H) verschiedene Steuerfunktionen zugeordnet werden:
Es kann jeder verfügbare Externschalter, Geber an
CH5 … CH10, Knüppel und Digitaltrimmhebel der
Kreuzknüppel zugeordnet werden.
W
SEL
SEL
SYM ASY
Beachten Sie bitte darüber hinaus die auf Seite
166 beschriebenen, unbedingt erforderlichen Einstellungen innerhalb des Menüs »Telemetrie«.
NAUTIC-Expert-Schaltmodul (Best.-Nr. 4159)
Best.-Nr. 4159
Empfänger
Batt. 3...30V
1- H -2
NAUTIC - Expert
Schaltbaustein
Max. 8 x 0,7 A
Die mc-19HoTT verfügt über einen in die Software
integrierten Nautic-Kanal, der im Menü »Grundeinstellung Modell« auf den gewünschten Steuerkanal
(1 … 12) gelegt werden kann:
1- G -2
1- F -2
1- E -2
1- D -2
1- C -2
1- B -2
1- A -2
Abhängig von den Einstellungen im vorstehend beschriebenen (Software-)Nautic-Kanal, können von
dem am korrespondierenden Empfängerausgang
angeschlossenen Schaltbaustein bis zu 16 Schaltfunktionen angesteuert werden.
Je Anschlussbuchse sind zwei Schaltfunktionen über
das 3-adrige Kabel Best.-Nr. 3941.6 möglich, wobei
bis zu 8 Verbraucher, wie z. B. Glühlampen, LEDs
etc., mit einer Stromaufnahme von maximal je 0,7 A
direkt angeschlossen werden können.
Für Elektromotoren oder andere Verbraucher mit
Strömen von mehr als 0,7 A stehen entsprechende
NAUTIC-Schalt- oder -Umpolmodule zur Verfügung,
siehe Anhang.
Um eine vorwärts-stopp-rückwärts-Funktion zu erhalten, ist das Umpolmodul über das Synchronverteilerkabel Best.-Nr. 3936.32 mit dem ExpertSchaltbaustein zu verbinden, wobei ein Stecker
des Umpolmoduls verpolt eingesteckt werden muss
(Kanten dieses Steckers etwas abschleifen), siehe
Anhang Seite 168.
Für direkt angeschlossene Verbraucher und zum
Schalten der Relais ist eine externe Stromversorgung
erforderlich, z. B. Graupner Empfänger-Stromversorgung ausreichender Kapazität. Andere Akkus bis
max. 30 V werden über das Anschlusskabel Best.-Nr.
3941.6 angeschlossen.
Das komplette NAUTIC-Zubehör mit Anschlusshinweisen finden Sie im Anhang.
Nautic-Kanal 59
Programmbeschreibung im Detail
Neuen Speicherplatz reservieren
W
W
W
Wer sich bereits bis an diese Stelle im Handbuch vorgearbeitet hat, wird sicherlich schon die ersten Programmierungen erprobt haben. Dennoch soll nicht darauf verzichtet werden, jedes Menü detailliert zu beschreiben, um im Einzelfall exakte Bedienhinweise zu geben. In diesem Abschnitt beginnen wir zunächst mit der Belegung eines
„freien“ Speicherplatzes, wenn ein neues Modell „programmiert“ werden soll:
„Hubschraubermodell“, „Automodell“ oder „SchiffsDie ggf. nötige Sprachauswahl treffen Sie wie auf
Stoppuhr 0:00
SWIFT S1
modell“ festzulegen. Wählen Sie über den Drehgeber
Seite 30 beschrieben. Passen Sie in der Grundanzei#01 PPM18 5.0V
Flugzeit
0:00
das entsprechende Symbol an und drücken dann
ge ggf. noch den Bildschirmkontrast mit gedrücktem
wieder kurz den Drehgeber oder die ENTER-Taste.
Drehgeber an.
11.5V 1:48h
Damit wird der ausgewählte Modellspeicher mit dem
Aus der Grundanzeige wird mit ENTER oder einem
0
0
W
0 0W
ausgewählten Modelltyp initialisiert und Sie können
Kurzdruck auf den Drehgeber ins „Multifunktionsmenun in diesen Modellspeicher Ihr Modell einprogramENTER
nü“ gewechselt. Mit ESC gelangen Sie zur GrundanESC
mieren.
zeige zurück.
Ein Wechsel zu einem anderen Modelltyp ist jetzt nur
Modellspeicher
Grundeinst. Mod
Ggf. mittels Drehgeber das Menü »Modellspeicher«
noch möglich, wenn der betreffende Speicherplatz
Servoeinstell.
Gebereinstell.
aus der Liste anwählen. Drücken Sie anschließend
zuvor gelöscht wird (Menü »Modell löschen«).
Dual Rate/Expo
Phasentrimmung
ENTER oder den Drehgeber, um in das Menü »MoFreie Mischer
Flächenmischer
dellspeicher« zu wechseln.
Hinweis:
Telemetrie
Wurden bereits Modellspeicher im Sender belegt,
Im Lieferzustand des Senders ist der erste Modann erscheint an der entsprechenden Speicherdellspeicher
standardmäßig
mit
dem
Modelltyp
ENTER
ESC
platzstelle anstelle von „¾¾¾frei¾¾¾“ der im Menü
„Flächenmodell“ initialisiert, die restlichen, mit
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64/67/71) einge„¾¾¾frei¾¾¾“
betitelten
Speicherplätze
sind
noch
=>
Modell aufrufen
tragene Modellname oder – solange noch kein Name
unbelegt.
Möchten
Sie
ein
Flächenmodell
einpro=>
Modell löschen
eingetragen wurde – ein leeres Feld.
grammieren,
dann
können
Sie
das
Menü
»Modell=>
Kopieren Modell –>Modell
speicher« durch einen Druck auf die Taste ESC
Achtung:
wieder verlassen und sofort mit dem Programmieren
W
·
• Solange Sie den Modelltyp nicht bestätigt haben,
des Modells beginnen … oder aber einen der noch
sind alle Senderfunktionen blockiert und die ÜberENTER
freien
Speicherplätze
anwählen
und
ENTER
oder
den
ESC
tragung zum Empfänger unterbrochen. Sollte vor
Drehgeber drücken.
Festlegung des Modelltyps der Sender ausge01 GRAUBELE
02 ÃÃÃ freiÃÃÃ
Sie werden in diesem Fall aufgefordert, den grundschaltet werden, wechselt das Display beim Wie03 ÃÃÃ freiÃÃÃ 04 ÃÃÃ freiÃÃÃ
sätzlichen Modelltyp festzulegen – siehe Abbildung
dereinschalten automatisch wieder zur Modelltyp05 ÃÃÃ freiÃÃÃ 06 ÃÃÃ freiÃÃÃ
links unten. Wählen Sie über den Drehgeber den geauswahl. Diese ist also in jedem Fall zu treffen!
07 ÃÃÃ freiÃÃÃ 08 ÃÃÃ freiÃÃÃ
wünschten Modelltyp an und drücken Sie den Dreh10 ÃÃÃ freiÃÃÃ
09 ÃÃÃ freiÃÃÃ
•
Sollte im Display die Warnanzeige
geber oder die ENTER-Taste. Das Display wechselt
W
ENTER
Modelltyp wählen
(freier Modellspeicher)
60
Programmbeschreibung: Neuer Speicherplatz
wieder zur Grundanzeige.
Möchten Sie mit einem anderen als dem vorinitialisierten Modelltyp „Flächenmodell“ beginnen,
dann wählen Sie in jedem Fall einen der mit
„¾¾¾frei¾¾¾“ betitelten Speicherplätze an und
drücken dann kurz auf den Drehgeber oder die ENTER-Taste. Sie werden nun aufgefordert, den grundsätzlichen Modelltyp, also entweder „Flächenmodell“,
Gas
zu
hoch!!
erscheinen, dann bewegen Sie den Gassteuerknüppel in die Leerlaufstellung.
Grundsätzlich gibt es nun noch vier verschiedene
Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen-, Seitenruder und Gas bzw. Bremsklappen beim
Flächenmodell sowie Rollen, Nicken, Heckrotor und
Gas/Pitch beim Hubschraubermodell den beiden
Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen
Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab. Die
entsprechende Anpassung nehmen Sie im Menü
»Grundeinstellung Modell« in der Zeile „Steueranordnung“ für das aktuell aktive Modell vor:
W
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
W
W
‹ GRAUBELE
1
PPM18
kein
SEL
›
genommen haben.
Eine Beschreibung der grundlegenden Schritte zur
Programmierung eines Flächenmodells finden Sie
im Abschnitt Programmierbeispiele ab Seite 136 und
für Hubschraubermodelle ab Seite 156. Ein Programmierbeispiel für Auto- oder Schiffsmodelle finden Sie
auf den Seiten ab 162. Auf den daran anschließenden Seiten finden Sie dann noch detaillierte Informationen zu NAUTIC-Modulen.
Die nachfolgenden Menübeschreibungen dagegen
erfolgen in der Reihenfolge, in der die einzelnen Menüs in der Multifunktionsliste aufgeführt sind.
·
Sinngemäß verfahren Sie mit der darunterliegenden
Zeile „Modulation“: In dieser stellen Sie die für den
aktuell verwendeten Empfänger benötigte Modulation
ein.
Des Weiteren sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass im Interesse größtmöglicher Flexibilität,
aber auch, um unbeabsichtigter Fehlbedienung vorzubeugen, bei den Modelltypen „Fläche“, „Auto“ und
„Schiff“ den Steuerkanälen 5 … 12 und beim Modelltyp „Heli“ den Steuerkanälen 5 … 11 standardmäßig
keine Geber zugewiesen sind.
Dies bedeutet, dass im Lieferzustand der Anlage
sich nur die an den Empfängerausgängen 1 … 4
angeschlossenen Servos über die beiden Steuerknüppel bewegen lassen, an den Steckplätzen
5 … max. 12 angeschlossene Servos dagegen
stetig in ihrer Mittelstellung verharren. Bei einem
neu initialisierten Hubschraubermodell bewegt sich
darüber hinaus noch das Servo 6 und ggf. Servo 12.
Bei allen vier Modelltypen ändert sich dieser Zustand
erst, nachdem Sie entsprechende Einstellungen vorProgrammbeschreibung: Neuer Speicherplatz
61
Modellspeicher
Modell aufrufen, Modell löschen, Kopieren Modell o Modell
Bis zu 20 komplette Modelleinstellungen lassen
sich einschließlich der digitalen Trimmwerte der vier
Trimmhebel abspeichern. Die Trimmung wird automatisch abgespeichert, sodass nach einem Modellwechsel die einmal vorgenommene Trimmung für das
betreffende Modell nicht verloren geht. Ein im Menü
»Grundeinstellung Modell« eingetragener Modellname erscheint hinter der Modellnummer, siehe
untere Abbildung.
Wählen Sie mit dem Drehgeber das Untermenü »Modell aufrufen« an und drücken Sie ENTER oder den
Drehgeber:
W
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopieren Modell –>Modell
=>
=>
=>
Modell löschen
Wählen Sie mit gedrücktem Drehgeber das Untermenü »Modell löschen« an und drücken Sie ENTER
oder den Drehgeber:
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopieren Modell –>Modell
W
GRAUBELE
Starlet 50
Magirus
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
02
04
06
08
10
Seabex One
Mustang
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
… und bestätigen Sie diese Wahl durch Drücken des
Drehgebers oder über die Taste ENTER. Mit ESC
gelangen Sie dagegen ohne einen Modellwechsel
wieder zur vorherigen Menüseite zurück.
Hinweise:
• Falls bei einem Modellwechsel die Warnanzeige
Gas
zu
hoch!!
=>
=>
=>
·
W
Wählen Sie nun mit dem Drehgeber das gewünschte
Modell in der Liste an …
62
zur Zeit nicht möglich
Batteriespannung zu gering
·
W
01
03
05
07
09
erscheint, befindet sich der Gassteuerknüppel (K1)
zu weit in Richtung Vollgasstellung.
• Bei zu niedriger Batteriespannung ist ein Modellwechsel aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Im
Display erscheint eine entsprechende Meldung:
W
Modell aufrufen
W
Zu löschendes Modell mit Drehgeber auswählen …
Zu
01
03
05
löschendes Modell:
02 Seabex One
GRAUBELE
Starlet 50
04 Mustang
Magirus
… worauf nach dem Drücken des Drehgebers die
Sicherheitsabfrage …
Soll Modell
01 GRAUBELE
wirklich gelöscht werden ?
NEIN
JA
… erscheint. Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab
und kehren zur vorherigen Bildschirmseite zurück.
Programmbeschreibung: Modellspeicher (alle Modelltypen)
Wählen Sie dagegen über den Drehgeber JA und bestätigen diese Wahl mit ENTER oder durch Drücken
des Drehgebers, wird der ausgewählte Modellspeicher gelöscht.
Achtung:
Dieser Löschvorgang ist unwiderruflich. Alle
Modellspeicherdaten werden dabei komplett
gelöscht.
Hinweis:
Soll der in der Grundanzeige gerade aktive Modellspeicher gelöscht werden, muss unmittelbar anschließend an den Löschvorgang ein Modelltyp „Fläche“,
„Heli“, „Schiff“ oder „Auto“ definiert werden. Dieser
Wahl können Sie auch nicht durch Ausschalten des
Senders entgehen. Allenfalls hinterher den unerwünscht belegten Modellspeicher von einem anderen
Speicherplatz aus wieder löschen.
Wird dagegen einer der 19 anderen Speicherplätze
gelöscht, so erscheint anschließend in der Modellauswahl „999frei999“.
Wählen Sie mit dem Drehgeber das Untermenü
»Kopieren Modell o Modell« an und drücken Sie
ENTER oder den Drehgeber:
W
Modell aufrufen
Modell löschen
Kopieren Modell –>Modell
W
W
=>
=>
=>
·
Zu kopierendes Modell mit Drehgeber auswählen, …
Soll Modell
1 GRAUBELE – 07 ÃÃÃ freiÃÃÃ
kopiert werden ?
W
Kopieren Modell o Modell
NEIN
JA
Mit NEIN brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen über den
Drehgeber JA und bestätigen diese Wahl mit ENTER
oder durch Drücken des Drehgebers, dann wird das
ausgewählte Modell in den gewählten Modellspeicher
kopiert.
Kopieren
von Modell:
01 GRAUBELE
02 Seabex One
03 Starlet 50
04 Mustang
05 Magirus
… worauf nach Drücken des Drehgebers im Fenster
„Kopieren nach Modell“ der Zielspeicher auszuwählen
und mit ENTER bzw. einem Kurzdruck auf den Drehgeber zu bestätigen oder der Vorgang mit ESC abzubrechen ist. Ein bereits belegter Speicherplatz kann
überschrieben werden!
Kopieren
nach Modell:
01 GRAUBELE
02 Seabex One
03 Starlet 50
04 Mustang
05 Magirus
06 ÃÃÃ freiÃÃÃ
07 ÃÃÃ freiÃÃÃ 08 ÃÃÃ freiÃÃÃ
Nach dem Bestätigen des ausgewählten Modellspeichers durch Drücken des Drehgebers bzw. von ENTER erscheint die Sicherheitsabfrage:
Programmbeschreibung: Modellspeicher (alle Modelltypen)
63
Grundeinstellung Modell
Modellspezifische Basiseinstellungen für Flächenmodelle
W
W
›
1
PPM18
kein
·
W
Maximal 11 Zeichen können für einen Modellnamen
vergeben werden. Wechseln Sie mit einem Kurzdruck
auf den Drehgeber zur nächsten Bildschirmseite
( · , um aus einer Zeichenliste den Modellnamen
zusammensetzen zu können.
Wählen Sie mit dem Drehgeber das gewünschte
Zeichen:
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
W
W
64
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Flächenmodelle)
‹ GRAUBELE
1
PPM18
kein
SEL
·
Motor Leerlauf
Tiefenruder
Seitenr. links
Motor Vollgas
Querr. links
Seitenr. links
Querr. links
Querr. links
Seitenr. links
Querr. links
Seitenr. links
›
Motor Vollgas
Höhenruder
Motor Leerlauf
Höhenruder
Modulation
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
W
W
W
‹GRAUBELE
»MODE 4« (Gas links)
»MODE 3« (Gas rechts)
Tiefenruder
Höhenruder
Seitenr. rechts
Modellname
Motor Leerlauf
Motor Leerlauf
Querr. rechts
=>
Ein Kurzdruck auf den Drehgeber (oder ein Weiterdrehen im gedrückten Zustand) wechselt zur nächstfolgenden Stelle, an der Sie das nächste Zeichen
wählen können. CLEAR setzt an die Stelle ein Leerzeichen.
Mit gedrücktem Drehgeber erreichen Sie jedes Zeichen innerhalb des Namens (angezeigt durch einen
Doppelpfeil <—> unterhalb des Eingabefeldes).
Der so eingegebene Modellname erscheint anschließend in der Grundanzeige und in allen drei Untermenüs des Menüs »Modellspeicher«.
Steueranordnung
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Quer, Höhe und Seite
sowie Gas- bzw. Bremsfunktion eines Flächenmodells
den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche
dieser Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den
individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab.
Nach der Anwahl von „Steueranordnung“ erscheint
am unteren Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den
Drehgeber. Die aktuelle Steueranordnung wird invers
dargestellt. Wählen Sie nun mit dem Drehgeber zwischen den Möglichkeiten 1 bis 4 aus. CLEAR wechselt zur Steueranordnung „1“.
Tiefenruder
Querr. rechts
·
Höhenruder
Seitenr. rechts
kein
›
Motor Vollgas
Seitenr. rechts
--
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen,
die den gerade aktiven Modellspeicher betreffen,
vorzunehmen. Wählen Sie dazu die betreffende
Menüzeile wie inzwischen gewohnt mit gedrücktem
Drehgeber aus.
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
‹ GRAU
»MODE 2« (Gas links)
Motor Vollgas
Querr. rechts
Modellname
»MODE 1« (Gas rechts)
Tiefenruder
Querr. rechts
1
PPM18
kein
normal
1 QR
ja
PPM18
!“#$%&´( )*+,-./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[¥]^_
` a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z { } ~ cN
Çüéâäàåç êëèïîìÄÅÉæÆôöòûùÿÖÜ
W
W
›
W
‹
Seitenr. rechts
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
0:00
Uhren
Phase 2
Start
Phase 3
Speed
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
W
‹GRAUBELE
1
PPM18
kein
SEL
›
· ·
Nach Anwahl von „Modulation“ erscheint am unteren
Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den Drehgeber. Die
aktuelle Modulation wird invers dargestellt.
Wählen Sie nun mit dem Drehgeber zwischen den
beiden zur Verfügung stehenden Sender-internen
Modulationen aus. Die gewählte Modulationsart ist
unmittelbar aktiv. D. h., Sie können die Signalübertragung zum Empfänger sofort testen. CLEAR schaltet
auf die Modulationsart „PPM18“ um.
Der Sender mc-19HoTT unterscheidet zwischen
zwei verschiedenen internen Modulationsarten, und
zwar:
PPM18:
Standard-Übertragungsmodus zur Ansteuerung von bis zu 9 Servos
PPM24:
Multiservo-Übertragungsmodus für den
gleichzeitigen Betrieb von bis zu 12 Servos, z. B. für den HoTT-Empfänger GR-
Motor an K1
1
PPM18
kein
SEL
„Gas min vorn“:
›
·
Die Leerlaufposition des Gas-/
Bremsklappensteuerknüppels (K1)
befindet sich vorn, d. h. vom Piloten
weg.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,
siehe Seite 22, 26, 60 oder 62 ist
aktiviert und im Menü »Flächenmix« sind die Mischer „Bremse ¤
N.N.*“ deaktiviert.
„Gas min hinten“: Die Leerlaufposition des Gas-/
Bremsklappensteuerknüppels (K1)
befindet sich hinten, d. h. zum Piloten hin.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,
siehe Seite 22, 26, 60 oder 62, ist
aktiviert und im Menü »Flächenmix« sind die Mischer „Bremse ¤
N.N.*“ deaktiviert.
„kein“:
Das Bremssystem ist in der vorderen Position des Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü
»Flächenmischer« sind die Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“ aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,
*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Überprüfen Sie ggf. die Einstellung in der »Servoanzeige«, die Sie aus der Grundanzeige durch einen
Kurzdruck auf den Drehgeber erreichen.
Hinweise:
• Achten Sie während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die
Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den
Antriebsakku zuvor ab.
• Die K1-Trimmung wirkt entsprechend Ihrer Wahl
„normal“ oder nur hinten oder vorne, also entweder
über den ganzen Steuerweg oder nur in der jeweiligen Leerlaufposition.
• Beachten Sie die auf Seite 39 beschriebene Funktion „Abschalttrimmung“.
Leitwerk
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
Leitwerk
W
W
W
W
‹ GRAUBELE
W
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
W
„normal“:
Die Höhen- und Seitenrudersteuerung erfolgt über zwei getrennt angelenkte, V-förmig angeordnete Ruder.
Die Koppelfunktion für die Seitenund Höhenrudersteuerung wird vom
Programm automatisch übernommen.
Das Verhältnis der Höhen- und Seitenrudersteuerung sollte ggf. über
»Dual Rate«, Seite 88 eingestellt
werden.
„Delta/Nurflügel“: Die Quer- und Höhenrudersteuerung erfolgt über ein oder zwei Servo
je Tragflächenhälfte. Die Höhenrudertrimmung wirkt jedoch auch bei Wahl
von „2QR 2WK“ – siehe nachfolgend
unter "Querr./Wölbkl." – nur auf die
Servos 2 + 5.
„2 HR Sv 3+8“: Diese Option ist für Modelle mit zwei
Höhenruderservos gedacht. Bei
Höhenruderbetätigung läuft das am
Ausgang 8 angeschlossene Servo
parallel zum Servo 3. Die Höhenrudertrimmung wirkt auf beide Servos.
Bei Wahl dieser Option ist ein Geber,
der ggf. dem Eingang 8 im Menü
»Gebereinstellung« zugewiesen ist,
aus Sicherheitsgründen dann softwareseitig vom Servo „8“ getrennt, d. h.
unwirksam.
Querr./Wölbkl.
1
PPM18
kein
normal
SEL
„V-Leitwerk“:
·
Das Höhen- und Seitenruder am
Kreuzleitwerk wird über jeweils nur
ein Servo betätigt.
Modulation
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
W
„kein/invert.“
siehe Seite 22, 26, 60 oder 62, ist
deaktiviert.
Das Bremssystem ist in der hinteren Position des Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü
»Flächenmischer« sind die Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“ aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,
siehe Seite 22, 26, 60 oder 62, ist
deaktiviert.
W
24 oder falls mehrere HoTT-Empfänger
parallel betrieben werden, siehe Seiten
49 und 119.
Werkeinstellung:
PPM18 (für den HoTT-Empfänger GR-16)
W
PPM18
kein
normal
2 QR
SEL
·
Nach Anwahl der Zeile „Querr./Wölbkl.“ erscheint am
unteren Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den Dreh-
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Flächenmodelle)
65
geber. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt.
Wählen Sie nun mit dem Drehgeber zwischen den
3 möglichen Kombinationen aus, und zwar „1QR“ =
Querrudersteuerung über 1 gemeinsames Servo,
„2QR“ = Querrudersteuerung über 2 getrennte Servos, „2QR 2WK“ = Querrudersteuerung wie zuvor,
jedoch zusätzlich 2 Wölbklappenservos.
Abhängig von dieser Vorgabe werden im Menü
»Flächenmischer« die jeweils benötigten Mischer
aktiviert. Softwareseitig sind bis zu 12 fertige Mischer
für bis zu 2 Querruder- und 2 Wölbklappenservos
vorgesehen.
ren sichtbar: eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr.
In diesem Menüpunkt kann diesen Uhren über das
Schaltersymbol rechts ein Schalter zugewiesen werden, mit welchem diese gemeinsam gestartet und die
Stoppuhr auch wieder gestoppt werden kann.
Variotöne
Bei angehaltener Stopuhr wird in der Grundanzeige
die Flugphasenuhr mit ESC gestoppt. Angehaltene
Uhren werden mit CLEAR wieder auf den Startwert
zurückgesetzt.
Werden die Uhren nach Schalterzuordnung mit einem
Anfangswert „0:00“ gestartet, laufen beide vorwärts
bis maximal 999 min und 59 s, um dann wieder bei
„0:00“ zu beginnen.
Wählen Sie dagegen über das linke SEL-Feld eine
Zeit bis max. 180 min und über das rechte eine Zeit
bis 59 s, dann läuft die Stoppuhr, beginnend mit dieser Zeit, rückwärts.
Eine ausführlichere Beschreibung der Uhrenfunktionen finden Sie, da alle 4 Modelltypen davon gleichermaßen betroffen sind, auf Seite 73.
Lehrer/Schüler
Phase 2 bzw. Phase 3
Empfängerausgang
Die Variotöne des Buzzers im Sender lassen sich ggf.
über die Option „Variotöne ja/nein“ im Menü »Grundeinstellungen Modell« zu- und abschalten, damit
diese bei angestecktem Kopf- bzw. Ohrhörer nicht
zusätzlich am Sender ausgegeben werden, sofern
dies nicht erwünscht ist.
Über einen angeschlossenen Ohrhörer lassen
sich unabhängig von dieser Einstellung Warntöne
des HoTT-Empfängers ausgeben.
Werkeinstellung: „ja“.
SEL SEL
W
SEL SEL
·
In der jeweils angewählten Zeile können Sie über das
dann erscheinende SEL-Feld ggf. anstelle des vordeUhren
finierten Namens einen Ihnen passender erscheinenIn der Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhden aus den 16 vorgegebenen mit dem Drehgeber
66 Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Flächenmodelle)
=>
·
In dieser Menüzeile können Sie über das Schaltersymbol rechts dem Lehrer/Schüler-System einen
„Umschalter“ für den Lehrer- bzw. Schüler-Betrieb
zuweisen.
Eine ausführlichere Beschreibung des Lehrer/Schüler-Systems finden Sie, da davon Flächen- wie HeliModelle gleichermaßen betroffen sind, ab Seite 76ff..
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
Uhren
0:00
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
W
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
W
W
·
W
Hinweis:
Die Übertragung von VARIO-Tönen befindet sich
noch in Vorbereitung.
SEL SEL
W
W
W
Diese Zeile erscheint nur bei aktiver Telemetrie-Kommunikation zum Empfänger.
W
·
W
W
SEL
normal
2 QR
ja
W
W
kein
normal
2 QR
ja
W
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
0:00
Uhren
auswählen sowie die jeweilige Flugphase durch die
Zuweisung eines Schalters über das Schaltersymbol
rechts aktivieren.
Der Name der jeweils ausgewählten Flugphase
wird in der Grundanzeige des Senders anstelle des
Graupner Logos angezeigt und der Wechsel zwischen den einzelnen Flugphasen erfolgt nicht „hart“,
sondern mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit
von ca. 1 Sekunde.
Mehr zur Flugphasenprogrammierung finden Sie ab
Seite 94, im Abschnitt »Phasentrimmung«.
W
SEL SEL
=>
·
Mit einem Kurzdruck auf den Drehgeber wechseln
Sie zur nächsten Displayseite. Auf dieser können Sie
die „Steuerkanäle“ von Servo 1 … 12 einem beliebigen Empfängerausgang zuteilen. Beachten Sie
Grundeinstellung Modell
Modellspezifische Basiseinstellungen für Hubschraubermodelle
Motor/Pitch
Motor/Pitch
Motor/Pitch
TS-Nick
Motor/Pitch
Heck
TS-Roll
Motor/Pitch
TS-Roll
»MODE 4« (Gas links)
Heck
TS-Nick
TS-Nick
Motor/Pitch
»MODE 3« (Gas rechts)
TS-Nick
TS-Nick
Motor/Pitch
TS-Roll
TS-Nick
TS-Roll
Wählen Sie mit dem Drehgeber das gewünschte
Zeichen. Ein Kurzdruck auf den Drehgeber (oder ein
Weiterdrehen im gedrückten Zustand) wechselt zur
nächstfolgenden Stelle, an der Sie das nächste Zeichen wählen können. CLEAR setzt an die Stelle ein
Leerzeichen.
Mit gedrücktem Drehgeber erreichen Sie jedes Zeichen innerhalb des Namens (angezeigt durch einen
Doppelpfeil <—> unterhalb des Eingabefeldes).
Der so eingegebene Modellname erscheint anschließend in der Grundanzeige und in allen drei Untermenüs des Menüs »Modellspeicher«.
Motor/Pitch
Heck
›
TS-Nick
»MODE 2« (Gas links)
TS-Roll
--
»MODE 1« (Gas rechts)
›
·
SEL
Heck
‹ Starle
50
1
PPM18
1 Servo
W
!“#$%&´( )*+,-./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[¥]^_
c
`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{}~ N
Çüéâäàåç êëèïîìÄÅÉæÆôöòûùÿÖÜ
Modellname
‹ Starlet
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Taumelscheibentyp
Heck
Maximal 11 Zeichen können für einen Modellnamen
vergeben werden. Wechseln Sie mit einem Kurzdruck
auf den Drehgeber zur nächsten Bildschirmseite
( · , um aus einer Zeichenliste den Modellnamen
zusammensetzen zu können:
Heck
·
W
TS-Roll
›
TS-Roll
Eine ausführlichere Beschreibung finden Sie, da alle
vier Modelltypen davon gleichermaßen betroffen sind,
auf Seite 74.
1
PPM18
1 Servo
Heck
·
‹
W
W
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Taumelscheibentyp
1
2
3
4
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und Gas/Pitch eines Hubschraubermodells den
beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser
Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab.
Nach der Anwahl von „Steueranordnung“ erscheint
am unteren Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den
Drehgeber. Die aktuelle Steueranordnung wird invers
dargestellt. Wählen Sie nun mit dem Drehgeber zwischen den Möglichkeiten 1 bis 4 aus. CLEAR wechselt zur Steueranordnung „1“.
Heck
SEL
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Steueranordnung
TS-Roll
SEL
–
–
–
–
W W W W
W
W
W
1
2
3
4
Modellname
W
Servo
Servo
Servo
Servo
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen,
die den gerade aktiven Modellspeicher betreffen,
vorzunehmen. Wählen Sie dazu die betreffende
Menüzeile wie inzwischen gewohnt mit gedrücktem
Drehgeber aus.
W
jedoch, dass die Anzeige in der »Servoanzeige« sich
ausschließlich auf die ursprüngliche Reihenfolge der
„Steuerkanäle“ bezieht, einer Vertauschung der Ausgänge also nicht folgt.
Damit haben Sie die Möglichkeit, die Standardbelegung der Empfängerausgänge an systemfremde
Belegungen, aber auch an Empfänger mit einer
geringeren Anzahl von Anschlüssen anzupassen.
TS-Nick
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Hubschraubermodelle)
67
Modulation
50
1
PPM18
1 Servo
SEL
›
·
Nach Anwahl von „Modulation“ erscheint am unteren
Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den Drehgeber. Die
aktuelle Modulation wird invers dargestellt.
Wählen Sie nun mit dem Drehgeber zwischen den
beiden zur Verfügung stehenden Sender-internen
Modulationen aus. Die gewählte Modulationsart ist
unmittelbar aktiv. D. h., Sie können die Signalübertragung zum Empfänger sofort testen. CLEAR schaltet
auf die Modulationsart „PPM18“ um.
Der Sender mc-19HoTT unterscheidet zwischen
zwei verschiedenen internen Modulationsarten, und
zwar:
PPM18:
Standard-Übertragungsmodus zur Ansteuerung von bis zu 9 Servos
PPM24:
Multiservo-Übertragungsmodus für den
gleichzeitigen Betrieb von bis zu 12 Servos für den HoTT-Empfänger „GR-24“
oder im Fall von parallel geschalteten
Empfängern, siehe Seiten 49 und Seite
119.
68
Taumelscheibentyp
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Taumelscheibentyp
W
W
W
W
‹ Starlet
W
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Taumelscheibentyp
Abhängig von der in der Zeile …
W
‹ Starlet
50
1
PPM18
1 Servo
SEL
›
scheibe über jeweils zwei Roll- und
zwei Nickservos.
CLEAR schaltet auf „1 Servo“ um. Die TS-Mischanteile sind im Menü »TS-Mischer« einzustellen.
Taumelscheibentyp:
1 Servo
·
2
… einzustellenden Anzahl der Servos für die Pitchsteuerung, wird zur Ansteuerung der Taumelscheibe
eine entsprechende Programmvariante aktiviert. Mit
gedrücktem Drehgeber deshalb zunächst Zeile anwählen und nach Kurzdruck auf den Drehgeber die
Servozahl im inversen Feld festlegen:
„1 Servo“:
Die Taumelscheibe wird über je ein
Roll- und Nickservo gekippt. Die
Pitchsteuerung erfolgt über EIN separates Servo.
„2 Servo“:
Die Taumelscheibe wird für die Pitchsteuerung durch zwei Rollservos
axial verschoben; die Nicksteuerung
wird durch eine mechanische Ausgleichswippe entkoppelt (HEIM-Mechanik).
„3Sv (2Roll)“: Symmetrische Dreipunktansteuerung
der Taumelscheibe über drei, um
jeweils 120° versetzte Anlenkpunkte,
mit denen ein Nickservo (vorn oder
hinten) und zwei Rollservos (seitlich
links und rechts) verbunden sind. Für
die Pitchsteuerung verschieben alle
drei Servos die Taumelscheibe axial.
„3Sv (2Nick)“: Symmetrische Dreipunktansteuerung
wie zuvor, jedoch um 90° gedreht,
d. h. ein Rollservo seitlich und zwei
Nickservos vorn und hinten.
„4Sv (90°)“:
Vierpunktansteuerung der Taumel-
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Hubschraubermodelle)
Taumelscheibentyp:
2 Servos
2
1
Taumelscheibentyp:
2
3 Servos (2 Roll)
3
1
Taumelscheibentyp:
1
3
2
3 Servos (2 Nick)
Diese Angabe ist erforderlich, damit die Mischer für
den Drehmoment- und Leistungsausgleich sinngemäß richtig arbeiten können, und zwar im:
Menü »Helimischer«:
2
5
3
Pitch min
1
Taumelscheibentyp
Rotor-Drehrichtung
Pitch min
Variotöne
Rotor-Drehrichtung
W
SEL
SEL
W
3Sv(2Roll)
links
vorne
ja
W
·
W
In dieser Zeile wird der Hauptrotordrehsinn eingegeben:
„links“: Von oben gesehen dreht der Hauptrotor
gegen den Uhrzeigersinn.
„rechts“: Von oben gesehen dreht der Hauptrotor im
Uhrzeigersinn.
CLEAR schaltet um auf „links“.
W
Taumelscheibentyp
Rotor-Drehrichtung
Pitch min
Variotöne
W
Pitch
Kanal 1 ¤ Gas
Kanal 1 ¤ Heckrotor
SEL
3Sv(2Roll)
links
vorne
ja
SEL
rechts
drehend
Variotöne
·
Nun wird die Betätigungsrichtung des Gas-/PitchSteuerknüppels an Ihre Steuergewohnheiten angepasst. Von dieser Einstellung hängen die Funktionen
aller anderen Optionen des Helikopterprogramms
ab, soweit sie die Gas- und Pitchfunktion betreffen,
also z. B. die Gaskurve, Leerlauftrimmung, Kanal 1 ¤
Heckrotormischer usw..
Es bedeuten:
„vorn“: minimale Pitcheinstellung, wenn sich der
Pitchknüppel (K1) „vorn“, also vom Piloten
weg, befindet.
„hinten“: minimale Pitcheinstellung, wenn sich der
Pitchknüppel (K1) „hinten“, also beim Piloten befindet.
CLEAR schaltet auf „vorn“ um.
Pitch
Hinweise:
• Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo.
• Standardmäßig ist der so genannte „Gaslimiter“
gesetzt (siehe Seite 84), mit dem über den Eingang 12 im Menü »Gebereinstellung« das Gasservo in Richtung Vollgas begrenzt werden kann.
Falls Sie den „Eingang 12“ auf „frei“ setzen, schalten Sie damit aber nicht den Gaslimiter ab, sondern setzen diesen nur auf „Halbgas“!
Taumelscheibentyp
Rotor-Drehrichtung
Pitch min
Variotöne
W
4 Servos (90°)
2 Nick / 2 Roll
W
W
Taumelscheibentyp:
SEL
3Sv(2Roll)
links
vorne
ja
SEL
·
Diese Zeile erscheint nur bei aktiver Telemetrie-Kommunikation zum Empfänger.
Hinweis:
Die Übertragung von VARIO-Tönen befindet sich
noch in Vorbereitung.
Die Variotöne des Buzzers im Sender lassen sich ggf.
über die Option „Variotöne ja/nein“ im Menü »Grundeinstellungen Modell« zu- und abschalten, damit
diese bei angestecktem Kopf- bzw. Ohrhörer nicht
zusätzlich am Sender ausgegeben werden, sofern
dies nicht erwünscht ist.
Über einen angeschlossenen Ohrhörer lassen
sich unabhängig von dieser Einstellung Warntöne
des HoTT-Empfängers ausgeben.
Werkeinstellung: „ja“.
links
drehend
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Hubschraubermodelle)
69
Uhren
3
W
Uhren
0:00
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
W
W
SEL SEL
·
Der Name „Autorotation“ ist für die Phase 3 fest vergeben und kann nicht geändert werden. Sie können
nur über das Schaltersymbol rechts im Display einen
Schalter zuweisen und damit die Autorotationsflugphase aktivieren.
Hinweise:
• Mehr zur Flugphasenprogrammierung finden Sie
ab Seite 100, im Abschnitt »Helimischer«.
• Die Flugphase «Autorotation» hat IMMER Vorrang
vor allen anderen Flugphasen.
• Für die Autorotationsphase sollte vielleicht besser
ein – ggf. nachzurüstender – Sicherheitsschalter gewählt werden, um nicht versehentlich in diese Phase schalten zu können.
Uhren
0:00
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
SEL SEL
Phase 2
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Hubschraubermodelle)
Der Name „Autorotation“ ist für die Phase 3 fest vergeben und kann nicht geändert werden. Sie können
nur über das Schaltersymbol rechts im Display einen
Schalter zuweisen und damit die Autorotationsflugphase aktivieren.
Hinweise:
• Mehr zur Flugphasenprogrammierung finden Sie
ab Seite 100, im Abschnitt »Helimischer«.
• Die Flugphase «Autorotation» hat IMMER Vorrang
vor allen anderen Flugphasen.
• Für die Autorotationsphase sollte vielleicht besser
ein – ggf. nachzurüstender – Sicherheitsschalter gewählt werden, um nicht versehentlich in diese Phase schalten zu können.
Lehrer/Schüler
W
·
In dieser Zeile können Sie über das SEL-Feld ggf.
70
·
SEL SEL
0:00
Uhren
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
0:00
Uhren
Schwebe
Phase 2
Autorotation
Lehrer/Schüler
SEL SEL
W
·
Werden die Uhren nach Schalterzuordnung mit einem
Anfangswert „0:00“ gestartet, laufen beide vorwärts
bis maximal 999 min und 59 s, um dann wieder bei
„0:00“ zu beginnen.
Wählen Sie dagegen über das linke SEL-Feld eine
Zeit bis max. 180 min und über das rechte eine Zeit
bis 59 s, dann läuft die Stoppuhr, beginnend mit dieser Zeit, rückwärts.
Bei angehaltener Stoppuhr wird in der Grundanzeige
die Flugzeituhr mit ESC gestoppt. Angehaltene Uhren
werden mit CLEAR wieder auf den Startwert zurückgesetzt.
Eine ausführlichere Beschreibung der Uhrenfunktionen finden Sie, da alle vier Modelltypen davon gleichermaßen betroffen sind, auf Seite 73.
W
3
W
links
vorne
ja
W
W
Autorotation
3
2
W
Autorotation
Rotor-Drehrichtung
Pitch min
Variotöne
0:00
Uhren
W
W
In dieser Zeile können Sie über das SEL-Feld ggf.
anstelle des vordefinierten Namens einen Ihnen passender erscheinenden aus den 9 vorgegebenen mit
dem Drehgeber auswählen sowie diese Flugphase
durch die Zuweisung eines Schalters über das Schaltersymbol rechts aktivieren.
W
·
SEL SEL
W
W
W
In der Grundanzeige sind rechts im Display zwei
Uhren sichtbar: eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr.
In diesem Menüpunkt kann diesen Uhren über das
Schaltersymbol rechts ein Schalter zugewiesen werden, mit welchem diese gemeinsam gestartet und die
Stoppuhr auch wieder gestoppt werden kann.
W
0:00
Uhren
Schwebe
Phase 2
Autorotation
Lehrer/Schüler
anstelle des vordefinierten Namens einen Ihnen passender erscheinenden aus den 9 vorgegebenen mit
dem Drehgeber auswählen sowie diese Flugphase
durch die Zuweisung eines Schalters über das Schaltersymbol rechts aktivieren.
W
Phase 2
SEL SEL
·
In dieser Menüzeile können Sie über das Schaltersymbol rechts im Display dem Lehrer/Schüler-System
einen „Umschalter“ für den Lehrer- bzw. Schüler-
Grundeinstellung Modell
Modellspezifische Basiseinstellungen für Schiffs- und Automodelle
Empfängerausgang
·
SEL
–
–
–
–
W W W W
W
W
W
1
2
3
4
SEL
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
‹
1
2
3
4
·
Eine ausführlichere Beschreibung ist auf Seite 74 zu
finden, da diese Funktion alle Modelltypen gleichermaßen betrifft.
›
PPM18
ja
0:00
·
W
Maximal 11 Zeichen können für einen Modellnamen
vergeben werden. Wechseln Sie mit einem Kurzdruck
auf den Drehgeber zur nächsten Bildschirmseite
( · , um aus einer Zeichenliste den Modellnamen
zusammensetzen zu können:
!“#$%&´( )*+,-./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[¥]^_
c
`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{}~ N
Çüéâäàåç êëèïîìÄÅÉæÆôöòûùÿÖÜ
Modellname
W
PPM18
ja
0:00
‹ Mag
--
›
Wählen Sie mit dem Drehgeber das gewünschte
Zeichen. Ein Kurzdruck auf den Drehgeber (oder ein
Weiterdrehen im gedrückten Zustand) wechselt zur
nächstfolgenden Stelle, an der Sie das nächste Zeichen wählen können. CLEAR setzt an die Stelle ein
Leerzeichen.
Mit gedrücktem Drehgeber erreichen Sie jedes Zeichen innerhalb des Namens (angezeigt durch einen
Doppelpfeil <—> unterhalb des Eingabefeldes).
Der so eingegebene Modellname erscheint anschließend in der Grundanzeige und in allen drei Untermenüs des Menüs »Modellspeicher«.
SEL
·
Nach Anwahl von „Modulation“ erscheint am unteren
Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den Drehgeber. Die
aktuelle Modulation wird invers dargestellt.
Wählen Sie nun mit dem Drehgeber zwischen den
beiden zur Verfügung stehenden Sender-internen
Modulationen aus. Die gewählte Modulationsart ist
unmittelbar aktiv. D. h., Sie können die Signalübertragung zum Empfänger sofort testen. CLEAR schaltet
auf die Modulationsart „PPM18“ um.
Der Sender mc-19HoTT unterscheidet zwischen
zwei verschiedenen internen Modulationsarten, und
zwar:
PPM18:
Standard-Übertragungsmodus zur Ansteuerung von bis zu 9 Servos
PPM24:
Multiservo-Übertragungsmodus für den
gleichzeitigen Betrieb von bis zu 12 Servos für den HoTT-Empfänger GR-24“
oder falls Sie mehrere Empfänger parallel betreiben, siehe Seiten 49 und 119.
Variotöne
Modellname
Modulation
Variotöne
Uhren
‹ Magirus ›
PPM18
ja
W
W
=>
Mit einem Kurzdruck auf den Drehgeber wechseln
Sie zur nächsten Displayseite. Auf dieser können Sie
die „Steuerkanäle“ von Servo 1 … 12 einem beliebigen Empfängerausgang zuteilen. Beachten Sie
jedoch, dass die Anzeige in der »Servoanzeige« sich
ausschließlich auf die ursprüngliche Reihenfolge der
„Steuerkanäle“ bezieht, einer Vertauschung der Ausgänge also nicht folgt.
Damit haben Sie die Möglichkeit, die Standardbelegung der Empfängerausgänge an systemfremde
Belegungen, aber auch an Empfänger mit einer
geringeren Anzahl von Anschlüssen anzupassen.
Servo
Servo
Servo
Servo
Modellname
Modulation
Variotöne
Uhren
‹ Magirus ›
W
W
3
2
1
SEL SEL
Modellname
Modulation
Variotöne
Uhren
W
W
W
Modulation
Modellname
W
Schwebe
Phase 2
Autorotation
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen,
die den gerade aktivierten Modellspeicher betreffen,
vorzunehmen. Wählen Sie dazu die betreffende
Menüzeile wie inzwischen gewohnt mit gedrücktem
Drehgeber aus.
W
Betrieb zuweisen.
Eine ausführlichere Beschreibung des Lehrer/Schüler-Systems finden Sie, da davon Flächen- wie HeliModelle gleichermaßen betroffen sind, auf Seite 76ff..
W
0:00
SEL
·
Diese Zeile erscheint nur bei aktiver Telemetrie-Kommunikation zum Empfänger.
Mit dieser Option lassen sich beim Betrieb mit einem
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Schiffs- und Automodelle)
71
W
PPM18
ja
W
0:00
SEL SEL
·
Werden die Uhren nach Schalterzuordnung mit einem
Anfangswert „0:00“ gestartet, laufen beide vorwärts
bis maximal 999 min und 59 s, um dann wieder bei
„0:00“ zu beginnen.
Wählen Sie dagegen über das linke SEL-Feld eine
Zeit bis max. 180 min und über das rechte eine Zeit
bis 59 s, dann läuft die Stoppuhr, beginnend mit dieser Zeit, rückwärts.
Die Fahrzeituhr kann bei ausgeschaltetem Uhrenschalter in der Grundanzeige mit ESC angehalten
werden. Angehaltene Uhren werden mit CLEAR
wieder auf den Startwert zurückgesetzt.
72
ja
7
=>
SEL
CLEAR schaltet auf „??“ zurück.
Beachten Sie bitte darüber hinaus die auf Seite
165ff. beschriebenen, unbedingt erforderlichen
Einstellungen innerhalb des Menüs »Telemetrie«.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung (Schiffs- und Automodelle)
ja
7
W
=>
·
Mit einem Kurzdruck auf den Drehgeber wechseln
Sie zur nächsten Displayseite. Auf dieser können Sie
die „Steuerkanäle“ von Servo 1 … 12 einem beliebigen Empfängerausgang zuteilen. Beachten Sie
jedoch, dass die Anzeige in der »Servoanzeige« sich
ausschließlich auf die ursprüngliche Reihenfolge der
„Steuerkanäle“ bezieht, einer Vertauschung der Ausgänge also nicht folgt.
Damit haben Sie die Möglichkeit, die Standardbelegung der Empfängerausgänge an systemfremde
Belegungen, aber auch an Empfänger mit einer
geringeren Anzahl von Anschlüssen anzupassen.
Servo
Servo
Servo
Servo
W
1
2
3
4
SEL
–
–
–
–
W W W W
W
W
W
‹ Magirus ›
Variotöne
0:00
Uhren
Nautic-Kanal
Empfängerausgang
W
Modellname
Modulation
Variotöne
Uhren
Die mc-19HoTT verfügt über einen in die Software
integrierten Nautic-Kanal, welchen Sie in diesem
Menü auf den gewünschten Steuerkanal (1 … 12)
legen können.
Ist in der Zeile „Nautic-Kanal“ ein Kanal zugeordnet,
so wird in der Multifunktionsliste zusätzlich das Menü
»Nautic-Modul« eingeblendet. Dessen nähere Beschreibung finden Sie auf Seite 75.
Nach Anwahl von „Nautic-Kanal“ erscheint am unteren Bildschirmrand SEL. Drücken Sie den Drehgeber.
Das Auswahlfeld wird invers dargestellt. Wählen Sie
nun mit dem Drehgeber einen der 12 Steuerkanäle
an.
Variotöne
0:00
Uhren
Nautic-Kanal
Empfängerausgang
W
Uhren
In der Grundanzeige sind rechts im Display zwei
Uhren sichtbar: eine Stoppuhr und eine Fahrzeituhr.
In diesem Menüpunkt kann diesen Uhren über das
Schaltersymbol rechts ein Schalter zugewiesen werden, mit welchem diese gestartet und die Stoppuhr
auch wieder gestoppt werden kann:
Nautic-Kanal
Empfängerausgang
W
HInweis:
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Handbuches ist die Funktion allerdings nicht nutzbar.
Über einen angeschlossenen Ohrhörer lassen
sich unabhängig von dieser Einstellung Warntöne
des HoTT-Empfängers ausgeben.
Eine ausführlichere Beschreibung der Uhrenfunktionen finden Sie, da alle 4 Modelltypen davon gleichermaßen betroffen sind, auf Seite 73.
W
an der HoTT-HF-Platine angeschlossenen Ohr- bzw.
Kopfhörer die VARIO-Töne des Buzzers im Sender
ein- und abschalten. Alle anderen Sender-Warntöne
bleiben hiervon unberührt.
Werkeinstellung: „ja“.
SEL
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
1
2
3
4
·
Eine detaillierte Beschreibung ist auf Seite 74 zu
finden, da diese Funktion alle Modelltypen gleichermaßen betrifft.
Uhren
Uhren in der Grundanzeige
W
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“
W
W
·
SEL SEL
„Stoppuhr“ und „Flugzeit“ bzw. „Fahrzeit“
Diese beiden Uhren – bei Flächenmodellen Stoppund Flugzeituhr bzw. bei Auto- und Schiffsmodellen
Stopp- und Fahrzeituhr benannt – befinden sich in der
rechten Bildschirmhälfte der Grundanzeige.
GRAUBELE
#01 PPM18
Stoppuhr
Flugzeit
0:00
0:00
11.5V 1:13h
W
0
0W
0
W
W
0
Die vorwärts oder wahlweise auch rückwärts laufende
Stoppuhr lässt sich mit jedem beliebigen der zur Verfügung stehenden Extern- oder Geberschalter starten
und stoppen. Wechseln Sie dazu zum Schaltersymbol
am rechten unteren Bildschirmrand. Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters erfolgt, wie
auf Seite 37f. beschrieben.
W
Motor an K1
kein
normal
Leitwerk Gewünschten Schalter
in
die
EIN-Position
2 QR 2 WK
Querr./Wölbkl.
10:00
Uhren
W
W
SEL SEL
·
Die Flugzeit- bzw. Fahrzeituhr startet immer gemein-
Vorwärts laufende Uhr (Stoppuhrfunktion):
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit dem
Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis
maximal 999 min und 59 s, um dann wieder bei 0:00
zu beginnen.
Rückwärts laufende Uhr (Timerfunktion):
Über das linke SEL-Feld wählen Sie die Startzeit zwischen 0 und 180 min und über das rechte SEL-Feld
eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (oder eine beliebige Kombination davon).
(CLEAR = „0“ bzw. „00“.)
Vorgehensweise:
1. SEL-Feld mit Drehgeber anwählen
2. Kurzdruck auf Drehgeber
3. Im inversen Minuten- bzw. Sekundenfeld mittels
(nicht gedrücktem) Drehgeber Zeitvorwahl treffen
4. Eingabe beenden durch kurzen Druck auf den
Drehgeber.
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung des zugeordneten Schalters bei dem eingestellten Anfangswert rückwärts („Timerfunktion“). Ggf. zuvor in der
Grundanzeige die Taste CLEAR drücken. Nach Ablauf der Zeit bleibt der Timer nicht stehen, sondern
läuft weiter, um die nach null abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur eindeutigen Unterscheidung wird
diese invers angezeigt.
Nach den vorgenommenen Einstellungen im Untermenü Uhren wird der eingestellte Wert, z. B. als 10:00
in min:s angezeigt:
GRAUBELE
#01 PPM18
Stoppuhr 10:00
Flugzeit
0:00
11.5V 1:13h
W
normal
2 QR
ja
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
0:00
Uhren
sam mit der Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn
die Stoppuhr angehalten wurde und kann nur bei angehaltener Stoppuhr durch Druck auf ESC gestoppt
werden.
Gestoppte Uhren werden in der Grundanzeige mit
CLEAR auf ihren Startwert zurückgesetzt!
0
W
0
0W
0
W
Im Menü »Grundeinstellung Modell« finden Sie das
Untermenü Uhren. Um Uhreneinstellungen vornehmen zu können, wählen Sie mit gedrücktem Drehgeber bei dem jeweiligen Modelltyp die entsprechende
Displayzeile an (hier: Modelltyp „Fläche“):
Wird der festgelegte Schalter bzw. Geberschalter aktiviert, beginnt der Timer rückwärts zu laufen. In den
letzten 30 Sekunden vor „Null“ werden Sie darüber
hinaus akustisch „auf dem laufenden gehalten“.
Tonsignalfolge:
30 s vor null: 3-fach-Ton
alle 2 Sekunden Einzelton
20 s vor null: 2-fach-Ton
alle 2 Sekunden Einzelton
10 s vor null: Einzelton
jede Sekunde Einzelton
5 s vor null: jede Sekunde Einzelton mit erhöhter Frequenz
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen der Anzeige auf inverse
Darstellung
Das Zurücksetzen der Timerfunktion erfolgt durch
Drücken von CLEAR bei angehaltener Uhr.
Hinweis:
Eine rückwärts laufende Uhr wird in der Grundanzeige durch einen blinkenden Doppelpunkt zwischen
dem Minuten- und Sekundenfeld kenntlich gemacht.
Senderbetriebszeit
Ist bei Wiederinbetriebnahme des Senders die Spannung des Senderakkus, z. B. aufgrund eines Ladevorganges, merklich höher als zuletzt, wird die links im
Display angezeigte Senderbetriebszeit automatisch
auf null zurückgesetzt.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Uhren (alle Modelltypen)
73
Empfängerausgang
Vertauschen der Servobelegungen
W
Anwendungsbeispiel:
Bei Verwendung kleiner Empfänger mit 6 oder gar nur
4 Servosteckplätzen kann es notwendig werden, die
Steckplätze im Empfänger zu vertauschen, um z. B.
eine zweite Wölbklappe, ein zweites Querruderservo
oder einen Heckrotorkreisel ansteuern zu können.
Ohne am Empfänger Servos umstecken zu müssen
und auch ohne Änderungen an irgendwelchen sonstigen Einstellungen des Senders, legen Sie die neue
Servobelegung softwaremäßig fest. Eventuelle nachträgliche Änderungen, wie Servowegeinstellungen,
Dual Rate/Expo, Mischer etc., müssen aber immer
entsprechend der ursprünglichen Empfängerbelegung vorgenommen werden!
Beispiel:
Im Helikopterprogramm wollen Sie das standardmäßig an Ausgang 6 angeschlossene Gasservo auf den
Ausgang 1 legen und umgekehrt das Pitchservo vom
Ausgang 1 auf den Ausgang 6:
Wählen Sie im Display die Zeile von „Ausgang 1“ an
und drücken Sie dann kurz auf den Drehgeber. Nun
wählen Sie durch Drehen des Drehgebers im nun
inversen Feld das Servo Nr. 6 aus …
74
–
–
–
–
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
1
2
3
4
·
SEL
SEL
… wechseln anschließend zur Zeile 6 und wählen
das Servo Nr. 1 aus:
Servo
Servo
Servo
Servo
W
4
5
1
7
SEL
–
–
–
–
W W W W
Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfängerbelegung zu erreichen, bietet das mc-19HoTTProgramm auf der zweiten Seite des Untermenüs
„Empfängerausgang“ im Menü »Grundeinstellung
Modell« die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen
der Servoausgänge 1 bis maximal 12.
6
2
3
4
W W W W
·
W
=>
W
W
SEL SEL
W
W
W
Servo
Servo
Servo
Servo
W
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
SEL
4
5
6
7
·
Mit CLEAR schalten Sie zeilenweise wieder auf die
Standardbelegung zurück.
Wenn Sie nun z. B. die Servoeinstellungen des Gasservos verändern wollen, sind die Justierungen im
Menü »Servoeinstellung« aber nach wie vor in der
Zeile von „Servo 6“ vorzunehmen!
Hinweis:
• Beachten Sie bitte, dass sich die Anzeigen der
Servopositionen im Menü »Servoanzeige«, welches Sie aus der Grundanzeige des Senders durch
einen Kurzdruck auf den Drehgeber erreichen,
immer auf die „Servonummer“ respektive Steuerkanalnummer beziehen und nicht auf – eventuell
vertauschte – Empfängerausgänge.
• Im Menü »Telemetrie« können Empfängerausgänge ebenfalls umsortiert werden („Channel Mapping“), siehe Seite 124. Benutzen Sie beide Menüs
möglichst nicht gleichzeitig. Anderenfalls testen Sie
unbedingt deren Auswirkungen im Modell sorgfältig, bevor Sie das Modell betreiben.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Empfängerausgang (alle Modelltypen)
Nautic-Modul
Kanalvervielfältiger für Sonderfunktionen
nur bei Festlegung eines Nautic-Kanals im Menü »Grundeinstellung Modell«
Modellspeicher
Servoeinstell.
Dual Rate/Expo
Telemetrie
Grundeinst. Mod
Gebereinstell.
Freie Mischer
Nautic-Modul
A
B
C
D
E
F
G
H
W
frei
frei
frei7
frei
frei
frei
frei
frei
Eine Beschreibung des NAUTIC-Expert-Schaltbausteines finden Sie im Anhang.
Beachten Sie bitte darüber hinaus die auf Seite
165ff. beschriebenen, unbedingt erforderlichen
Einstellungen innerhalb des Menüs »Telemetrie«.
Hinweis:
Die Steuerfunktion, die als Nautic-Kanal belegt wird,
wie hier im Beispiel: „Steuerfunktion 7“, wird dann
sowohl im Menü »Servoeinstellung« wie auch im
Menü »Gebereinstellung« ausgeblendet, da diese
dann ausschließlich als Nautic-Kanal dient und somit
keine entsprechenden Einstellungen mehr zulässt.
Servo 5 =>
0% 100% 100%
Servo 6 =>
0% 100% 100%
Servo 8 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
Ist dem „Nautic-Kanal“ ein Kanal zugeordnet, so wird
in der Multifunktionsliste der Menüpunkt »NauticModul« eingeblendet. Die sonst nötige Anpassung
der Servowege erfolgt hierbei automatisch.
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
W
=>
SEL
W
SEL
SEL
SYM ASY
SEL
Die Zuordnung erfolgt, wie an anderen Stellen auch,
nach Anwahl des gewünschten Einganges per gedrücktem Drehgeber und anschließendem Aktivieren
des Eingabefeldes SEL durch einen Kurzdruck auf
den Drehgeber, durch Betätigen des ausgewählten
Bedienelements wie auf Seite 37 beschrieben. Hier
z. B. Externschalter „3“ an Eingang „A“:
Eingang
Eingang
Eingang
Eingang
W
W
7
W
W
W
ja
Im Menü »Nautic-Modul« der Multifunktionsliste können Sie dem ausgewählten Kanal (in diesem Beispiel
Kanal 7) nun bis zu 8 verschiedene Steuerfunktionen
zuordnen (Eingang A … H), wobei jeder verfügbare
Externschalter, Steuerknüppel oder andere an CH5
… CH10 angeschlossene Geber sowie die digitalen
Trimmschalter 1 … 4 der beiden Kreuzknüppel wahlfrei zugeordnet werden kann.
W
Variotöne
0:00
Uhren
Nautic-Kanal
Empfängerausgang
Nautic-Modul
W
Die mc-19HoTT verfügt im Rahmen der beiden Modelltypen Auto- und Schiffsmodell über die Option eines softwareseitig integrierten Nautic-Kanals. Diesen
können Sie im Menü »Grundeinstellung Modell«
auf den gewünschten Steuerkanal (1 … 12) legen.
W
A
B
C
D
3
frei
frei
frei
SEL
Empfängerseitig wird nun nur noch das optionale
NAUTIC-Expert-Schaltmodul Best-Nr. 4159 benötigt,
über welches die entsprechenden Sonderfunktionen
vom Empfänger angesteuert werden.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Nautic-Modul (Schiffs- und Automodelle)
75
Lehrer/Schüler
Gesamtübergabe
Aufgrund der stetigen Erweiterung des Sortiments finden Sie die jeweils aktuellsten Informationen im Internet unter www.graupner.de
76
gig von der im Lehrer-Sender genutzten Übertragungsart, im Schüler-Sender IMMER die Modulationsart PPM(18) oder ggf. PPM24 eingestellt ist.
Eine Übersicht über die zum Lehrer-Betrieb der
mc-19HoTT jeweils erforderlichen Einbauteile und
Anschlusskabel finden Sie im Anhang, im Graupner
Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de.
Einstellung Lehrer-Sender
Um die Steuerung an den Schüler übergeben zu
können, müssen Sie in der Zeile „Lehrer/Schüler“
des Menüs »Grundeinstellung Modell« rechts im
Display einen Lehrer-/Schüler-Umschalter zuordnen:
Vorzugsweise den Momentschalter Best.-Nr. 4160.11
oder die auf Momentschalter-Funktion umgebaute
Kicktaste R mit der Best.-Nr. 4144* (siehe Anhang),
um die Steuerung jederzeit an den Lehrer-Sender
zurückholen zu können.
Der Lehrer-Sender mc-19HoTT wird mit der Modulationsart PPM18 bzw. im Falle des HoTT-Empfängers
GR-24 im PPM24-Modus betrieben.
W
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
W
Von einem Lehrer-Sender mc-19HoTT zu einem
Schüler-Sender ist eine Übergabe der beiden Kreuzknüppelfunktionen (Geber 1 ... 4) möglich, siehe
weiter unten!
Das vom Schüler zu steuernde Modell muss komplett, d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich Trimmung und etwaigen Mischfunktionen, in
einen Modellspeicherplatz des Lehrer-Senders
mc-19HoTT einprogrammiert und auch der HoTTEmpfänger des betreffenden Modells an den LehrerSender „gebunden“ sein, da von diesem letztlich auch
im Schüler-Betrieb das Modell gesteuert wird.
Vom Schüler-Sender werden im Falle einer Übergabe der Steuerung lediglich die Signale der Steuerknüppel und gegebenenfalls die der zusätzlich
angeschlossenen Geber übernommen.
Der Lehrer-Sender wird je nach Empfänger im
PPM18- bzw. PPM24-Mode betrieben.
Wird der Sender mc-19HoTT über das optionale
DSC-Modul Best.Nr. 3290.24 und dem passenden
Verbindungskabel mit einem Schüler-Sender verbunden, IST UNBEDINGT ZUERST DER LEHRERSENDER IN BETRIEB ZU NEHMEN UND ERST
DANN DAS VERBINDUNGSKABEL IN DIESEN
EINZUSTECKEN. Anderenfalls wird das HF-Modul
nicht aktiviert.
Die Reihenfolge der Inbetriebnahme ist dagegen
unerheblich, wenn Sie lehrerseitig eines der LehrerModule des opto-elektronischen Systems verwenden,
siehe Anhang.
Der Lehrer-Sender mc-19HoTT kann mit jedem geeigneten Schüler-Sender verbunden werden, auch
mit Sendern aus dem „klassischen“ 35/40 MHzBereich. So kann beispielsweise ein Lehrer-Sender
mc-19HoTT durchaus auch mit einem SchülerSender mc-19(s) verbunden werden. Grundvoraussetzung zur korrekten Verbindung mit einem
Schüler-Sender ist jedoch, dass völlig unabhän-
W
*
SEL SEL
4
=>
·
Der Einbau erfolgt über die Graupner Servicestellen. Soll die
Kicktaste Best.-Nr. 4144 für die Lehrer/Schüler-Umschaltung
verwendet werden, so muss diese auf Momenttaste umgestellt
sein.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Lehrer / Schüler (Flugmodelle)
Einstellung Schüler-Sender
Das vom Schüler zu steuernde Modell muss komplett, d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich
Trimmung und etwaigen Mischfunktionen, in einen
Modellspeicherplatz des Lehrer-Senders einprogrammiert und gegebenenfalls der HoTT-Empfänger des
betreffenden Modells an den Lehrer-Sender „gebunden“ sein. Prinzipiell jedoch kann ein HoTT-SchülerSender auch mit einem Lehrer-Sender aus dem
„klassischen“ 35/40 MHz-Bereich verbunden werden,
da das vom Lehrer-Sender benötigte PPM-Signal an
der Schüler-Buchse anliegt.
Wichtig:
Völlig unabhängig von der im Lehrer-Sender gewählten Modulation, ist der Schüler-Sender immer
mit der Modulation PPM(18) oder ggf. PPM24 zu
betreiben!
Als Schüler-Sender kann beinahe jeder Sender aus
dem Graupner/JR- bzw. Graupner | HoTT-Programm
mit mindestens vier Steuerfunktionen benutzt werden.
Genauere Informationen dazu finden Sie im Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de.
Der Schüler-Sender ist gegebenenfalls mit dem jeweiligen Anschlussmodul für Schüler-Sender auszurüsten. Dieses ist entsprechend der jeweils mitgelieferten
Einbauanleitung an der Senderplatine anzuschließen.
Informationen zum jeweils erforderlichen SchülerModul finden Sie auszugsweise im Anhang und ausführlich im Graupner Hauptkatalog sowie im Internet
unter www.graupner.de.
Die Verbindung zum Lehrer-Sender erfolgt mit dem
jeweils erforderlichen Kabel oder auch drahtlos im
Falle eines HoTT Lehrer-Senders, siehe folgende
Seiten sowie im Anhang.
Die Steuerfunktionen des Schüler-Senders MÜSSEN ohne Zwischenschaltung irgendwelcher
Mischer direkt auf die Steuerkanäle, d. h. Empfängerausgänge, wirken.
Kanal
Funktion
1
Motor bzw. Bremse/Pitch
2
Querruder/Rollen
3
Höhenruder/Nicken
4
Seitenruder/Heckrotor
Wichtiger Hinweis für 3-polige Klinkenstecker:
Stecken Sie aber keinesfalls eines der mit „S“
oder „M“ bezeichneten Enden des von Ihnen verwendeten Lehrer-/Schüler-Kabels mit 3-poligem
Klinkenstecker in eine Buchse des DSC-Systems.
Es ist dafür nicht geeignet. Die DSC-Buchse ist
ausschließlich für Kabel mit 2-poligen Klinkensteckern geeignet.
Die Funktion „Lehrer/Schüler“ rufen Sie über das
Menü »Grundeinstellung Modell« auf. In diesem
Menü müssen Sie für den Lehrer-/Schüler-Betrieb
einen Schalter zuweisen:
W
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
Empfängerausgang
W
Bei Sendern der Serie „mc“ oder „mx“ wird dazu
am besten ein freier Modellspeicher mit dem benötigten Modelltyp aktiviert, vorzugsweise mit dem Modellnamen „Schüler“ versehen, die Steueranordnung
(Mode 1 … 4) an die Gewohnheiten des Schülers
angepasst und alle anderen Einstellungen aber in
den jeweiligen Grundeinstellungen belassen. Beim
Modelltyp „Helikopter“ wird zusätzlich noch die Gas/
Pitchumkehr und die Leerlauftrimmung im SchülerSender entsprechend eingestellt.
Bei den Sendern vom Typ „D“ und „FM“ ist die Steueranordnung an die Gewohnheiten des Schülers durch
Umstecken der Anschlusskabel der Bedienelemente
anzupassen und zusätzlich die Servolaufrichtung zu
überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
In beiden Fällen erfolgen alle anderen Einstellungen
sowie Misch- und Koppelfunktionen ausschließlich im
Lehrer-Sender und werden auch ausschließlich von
diesem zum Empfänger übertragen, (Weshalb auch
der HoTT-Empfänger des Schulungsmodells an den
Lehrer-Sender „gebunden“ sein MUSS.)
Bei der Zuordnung der Steuerfunktionen sind die
üblichen Konventionen einzuhalten:
W
SEL SEL
4
=>
·
Wird der Schalter geschlossen bzw. aktiviert, so
befindet sich das System im Schüler-Betrieb. Der
Lehrer-Sender kann erst wieder die Steuerung übernehmen, sobald der Taster losgelassen und damit der
Schalter geöffnet wird. Sollte jedoch die Verbindung
zum Schüler-Sender gestört sein, bleiben völlig unabhängig von der Schalterstellung alle Funktionen beim
Lehrer-Sender, sodass das Modell in keinem Moment
steuerlos bleibt.
Die Grundanzeige ändert sich beim Schüler-Betrieb
nicht.
Lehrer/Schüler-Betrieb Gesamtübergabe
Funktionsüberprüfung
Beide Sender werden über das passende Kabel,
siehe Übersicht nächste Seite, miteinander verbunden: Stecker mit der (je nach Kabel vorhandenen)
Kennzeichnung „M“ (Master) in die Buchse des
Lehrer-Senders bzw. Stecker mit der (je nach Kabel
vorhandenen) Aufschrift „S“ (Student) in die jeweilige
Buchse des Schüler-Senders stecken.
Betätigen Sie den zugewiesenen Lehrer-SchülerSchalter:
• Das Schüler-System arbeitet einwandfrei, wenn
keine Fehlermeldung beim Betätigen des zugewiesenen Schalters erfolgt.
• Erscheint dagegen in der Grundanzeige die Meldung:
kein
SchülerSignal
so ist die Verbindung gestört. Gleichzeitig erfolgt
ein Warnsignal. In diesem Fall bleiben völlig unabhängig von der Schalterstellung alle Funktionen
beim Lehrer-Sender, sodass das Modell in keinem
Moment steuerlos bleibt.
Mögliche Fehlerursachen:
• Schüler-Sender nicht bereit
• Interface im Schüler-Sender nicht richtig anstelle
des HF-Moduls angeschlossen.
• Falsche Kabelverbindung: Kabelauswahl siehe
nächste Seite
• Schüler-Sender nicht auf PPM(10, 18, 24)-Mode
umgeschaltet.
• Fehlendes „Binding“ zwischen Lehrer-Sender und
HoTT-Empfänger.
Bei Verwendung von Lichtleiterkabeln:
• Lichtleitersteckverbindung nicht einwandfrei.
• Lichtleiterkabel aus Stecker gelöst:
1
• Lösen Sie in diesem Fall mit
dem Finger die Klemmvorrichtung im „S“- bzw. „M“-Stecker
2
durch Drücken auf das Steckerende (1) und schieben
Sie das Lichtleiterkabel (2) bis
zum Anschlag wieder ein.
• Bei neueren Systemen wird
das Lichtleiterkabel durch
eine Quetschverschraubung
gehalten.
Achten Sie dabei darauf, dass keinerlei Verunreinigungen in die Lichtleiteröffnungen gelangen.
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Lehrer / Schüler (Flugmodelle)
77
Lehrer-/Schüler-System
Anschluss im Sender mc-19HoTT
Anschlussbelegung im Lehrer-Sender mc-19HoTT
zum Schülersender
geeignetes Lehrer-SchülerVerbindungskabel abh. von
den verwendeten Lehrer- bzw.
Schüler-Modulen
Lehrer-Modul
(einzeln erhältlich)
Best.-Nr. 3290.19
Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305
Schnittstellenkabel
Best.-Nr. 33309
„Moment“-Kicktaste
Best.-Nr. 4144.M
Moment-Schalter
Best.-Nr. 4160.11
oder
zum Schülersender
oder Flugsimulator
geeignetes Lehrer-SchülerVerbindungskabel abh. von
den verwendeten Lehrer- bzw.
Schüler-Modulen
DSC-Modul
(einzeln erhältlich)
Best.-Nr. 3290.24
Anschlussbelegung im Schüler-Sender mc-19HoTT
zum
Lehrer-Sender
zum
PC-Flugsimulator
Wichtige Hinweise:
• Alternativ kann, wie weiter oben
beschrieben, auch der LehrerSender über das optionale
DSC-Modul, Best.-Nr. 3290.24,
mit einem passenden Verbindungskabel mit einem SchülerSender verbunden werden.
• Stecken Sie keinesfalls eines
der mit „S“ oder „M“ bezeichneten Enden des Lehrer-/Schüler-Kabels – erkennbar auch am
dreipoligen Klinkenstecker – in
eine Buchse des DSC-Systems.
Es ist dafür nicht geeignet.
• Überprüfen Sie unbedingt VOR
der Aufnahme eines Lehrer-/
Schüler-Betriebs am betriebsbereiten Modell alle Funktionen
auf korrekte Übergabe.
Schüler-Modul
(einzeln erhältlich)
Best.-Nr. 3290.3
Verbindungskabel auf der Unterseite vom
HF-Modul lösen und in Schüler-Modul stecken.
78
Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Lehrer / Schüler (Flugmodelle)
Lehrer-/Schüler-Kabel (siehe auch Anhang)
4179.1 für den Lehrer-/Schüler-Betrieb eines
mit dem optionalen DSC-Modul Best.Nr. 3290.24 ausgestatteten Senders
mc-19HoTT in Kombination mit einem beliebigen anderen, mit einer DSC-Buchse
ausgestatteten Graupner Sender. (Erkennbar am zweipoligen Klinkenstecker an beiden Enden)
3290.4 Lichtleiterkabel für Sender mit opto-elektronischem Lehrer-/Schüler-System. (Erkennbar an einem relativ steifen „Kabel“ mit dreipoligem Klinkenstecker an beiden Enden)
3290.5 Lehrer-/Schüler-Kabel ECO für opto-elektronisches Lehrer-/Schüler-System. (Erkennbar an einem hochflexiblen Koax-Kabel mit
dreipoligem Klinkenstecker an beiden Enden)
3290.7 Lehrer-/Schüler-Kabel zur Verbindung eines
Lehrer-Senders mit DSC-Buchse (z. B. mx12(s), mx-16(s, iFS, HoTT), mx-22(iFS,
HoTT) oder auch eines mit dem optionalen
DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24 nachgerüsteten Senders) mit einem Graupner Schüler-Sender mit Schüler-Buchse des optoelektronischen Systems. (Erkennbar an der
Kennzeichnung „S“ auf der Seite des dreipoligen Klinkensteckers)
3290.8 Lehrer-/Schüler-Kabel zur Verbindung eines Schüler-Senders mit DSC-Buchse
(z. B. mx-12(s), mx-16(s, iFS, HoTT), mx22(iFS, HoTT) oder auch eines mit dem
optionalen DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24
nachgerüsteten Senders) mit einem Graupner Lehrer-Sender mit Lehrer-Buchse des
opto-elektronischen Systems. (Erkennbar
an der Kennzeichnung „M“ auf der Seite des
dreipoligen Klinkensteckers)
drahtloser L/S-Betrieb
Weitere Informationen über die in diesem Abschnitt
erwähnten Kabel und Module der Lehrer- bzw.
Schüler-Sender finden Sie im Anhang, in der jeweiligen Senderanleitung, im Graupner Hauptkatalog FS
sowie im Internet unter www.graupner.de.
Wenn Sie die mc-19HoTT als Lehrer-Sender und
einen weiteren Graupner | HoTT-Sender als SchülerSender benutzen, ist auch ein drahtloser LehrerSchüler-Betrieb möglich.
Die grundsätzliche Einstellung des Lehrer- und
Schüler-Senders nehmen Sie wie zuvor beschrieben
vor. Die Übertragung der Signale des Schüler-Senders zum Lehrer-Sender erfolgt über einen HoTTEmpfänger, der am Sendergehäuse oder dessen
Senderpult z. B. mittels selbstklebendem Klettband
befestigt wird.
Dieser Empfänger muss mit dem Schüler-Sender
„gebunden“ sein!
Mit der mc-19HoTT als Lehrer-Sender ist eine Gesamtübergabe der Steuerfunktionen über das »Lehrer/Schüler«-Menü zum Schüler-Sender möglich. In
der Regel werden aber nur die Steuerfunktionen der
beiden Kreuzknüppel auf der Schüler-Seite benötigt,
sodass sich für diesen Zweck ein „kleiner“ HoTTEmpfänger wie der GR-12(S) bzw. bzw. GR-16 empfiehlt.
Dieser Empfänger wird nun über den höchsten Kanal
(bei einem GR-24-Empfänger jedoch Kanal 8) über
das Schnittstellenkabel bereits eingebaute Kabel
Tel + LS 14-pol./JR, Best.-Nr. 33304 mit der 14-poligen Buchse auf der Senderplatine verbunden. Der
Stecker mit der Aufschrift L/S-RX-SUMO “ („SUMO“
= SUM Output ist die englischsprachige Abkürzung
für Summensignal-Ausgang) wird in den höchsten
Ausgang des HoTT-Empfängers (bzw. Kanal 8 beim
HoTT-Empfängers GR-24) gesteckt. Eine eigene
Stromversorgung ist für diesen Empfänger nicht
erforderlich.
kabel zwischen dem Schnittstellenkabel Best.Nr. 33304 und HoTT-Empfänger, z.B. Best.-Nr.
3935.11 (100 mm) oder 3935.18 (180 mm).
Anschließend rufen Sie im HoTT-Schüler-Sender das
Menü »Telemetrie« auf und stellen auf der DisplaySeite „SERVO TEST“ in der Zeile CH OUT Type
„SUMO“ für diesen Empfänger ein.
Die Freigabe an den Schüler-Sender erfolgt über
einen Schalter, den Sie im »Lehrer/Schüler«-Menü
zuweisen.
Überprüfen Sie VOR dem Einsatz des Lehrer-Schüler-Betriebs die einwandfreie Funktion.
Schalten Sie für einen Test den Schüler-Sender aus.
Im Lehrer-Sender sollte eine Warnanzeige erscheinen. Das Modell ist wieder über den
kein
Lehrer-Sender steuerbar.
SchülerSignal
Sollte diese Anzeige nicht aufleuchten, dann setzen Sie im
»Telemetrie«-Menü des Schüler-Senders beim als
SUMO-programmierten Empfänger die Fail-SafeEinstellung des Kanals 1 auf „AUS“ und die eines
beliebigen anderen Kanals auf „FAIL SAFE“.
Sollten vereinzelt „Warntöne“ zu hören sein, vergrößern Sie den Abstand zwischen Lehrer- und SchülerSender und achten Sie auf einen möglichst großen
Abstand des als SUMO -programmierten Empfängers
vom HoTT-HF-Modul des Lehrer-Senders.
Wichtiger Hinweis:
Achten Sie darauf, dass sich die beiden Empfängerantennen so weit wie möglich vom HoTTHF-Modul des mc-19HoTT-Senders entfernt
befinden. Verwenden Sie ggf. ein VerlängerungsFür Ihre Notizen
79
Servoeinstellung
Servodrehrichtung, -mitte, -weg
SEL
SYM ASY
In diesem Menü werden Parameter, die ausschließlich das jeweils angeschlossene Servo betreffen,
eingestellt, und zwar die Servodrehrichtung, die Neutralstellung und der Servoweg.
Die Servo-Mittenverstellung ist zur Anpassung von
Servos, die nicht dem Standard (Servo-Mittelstellung
bei einer Impulslänge von 1,5 ms) entsprechen,
sowie für geringfügige Anpassungen, z. B. bei der
Nachstellung der Neutrallage von Rudern am Modell,
vorgesehen.
Unabhängig von den Trimmhebeln und eventuellen
Mischereinstellungen kann die Neutralstellung im
Bereich von -125 bis +125% innerhalb des maximalen Servoweges von -/+150% verschoben werden.
Daraus folgert, dass extremere Mittenverstellungen
einseitige Wegbegrenzungen zur Folge hat.
Die Einstellung bezieht sich unabhängig von allen anderen Trimm- und Mischereinstellungen immer direkt
auf das betreffende Servo.
CLEAR setzt den Wert wieder auf „0%“ zurück.
normal
normal
umgekehrt
S e rv o w e g
Wichtig:
Die Ziffern der Servobezeichnungen beziehen sich
auf die an den entsprechenden Empfängerausgängen angeschlossenen Servos. Eine Übereinstimmung
mit der Nummerierung der Steuerfunktionseingänge
im Sender wäre rein zufällig und ist normalerweise
bei den teilweise komplexen Spezialprogrammen
nicht gegeben. Daher beeinflusst auch eine Änderung
der Steueranordnung nicht die Nummerierung der
Servos. Gleiches gilt für eine eventuelle Änderung der
Servoreihenfolge im Menü »Empfängerausgang«
(Seite 74).
Beginnen Sie mit der Servoeinstellung grundsätzlich
in der linken Spalte!
80
Programmbeschreibung: Servoeinstellung (alle Modelltypen)
Servoweg-Mittenverstellung
e n v e r s te llu n g
M itt
+ 1
2 5
%
umgekehrt
5 %
%
5 0
+ 1
Grundsätzliche Bedienschritte:
1. Mit gedrücktem Drehgeber das betreffende Servo
1 bis 12 anwählen.
2. Durch Drehen des Drehgebers in der unteren Zeile
SEL, SYM oder ASY anwählen, um die jeweiligen
Einstellungen vornehmen zu können.
3. Drehgeber drücken. Das entsprechende Eingabefeld wird invers dargestellt.
4. Mit Drehgeber gewünschten Wert einstellen.
5. Abschließend wieder Drehgeber drücken, um die
Eingabe zu beenden.
Die Servodrehrichtung wird an die praktischen Gegebenheiten im jeweiligen Modell angepasst, sodass bei
der Montage der Steuergestänge und Anlenkungen
keinerlei Rücksicht auf den vorgegebenen Drehsinn
der Servos genommen werden muss. Die Laufrichtung wird symbolisiert durch die Zeichen „=>“ und
„<=“. Die Servodrehrichtung ist vor dem Einstellen der
nachfolgenden Optionen festzulegen!
CLEAR setzt die Laufrichtung auf „=>“ zurück.
2
SEL
Spalte 3 „Mitte“
-1
W
W
Spalte 2 „Umk“
-1 5
0 %
W
Servo 1 =>
0% 100% 100%
Servo 2 =>
0% 100% 100%
Servo 3 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
Spalte 4 „Servoweg“
Servoweg
In dieser Spalte wird der Servoweg symmetrisch oder
asymmetrisch für jede Seite eingestellt. Der Einstellbereich beträgt 0 … +150% des normalen Servoweges. Die eingestellten Werte beziehen sich dabei auf
die Einstellungen in der Spalte „Mitte“.
Zur Einstellung eines „symmetrischen“, d. h. steuerseitenunabhängigen Weges ist SYM und zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist ASY anzuwählen. Bewegen Sie in letzterem Fall den zugehörigen
Geber (Steuerknüppel, Schieberegler, Drehregler
oder Schaltmodul) in die jeweilige Endstellung, sodass nach Drücken des Drehgebers das inverse
Servoweg-Feld zwischen dem linken (negative Richtung) und rechten Feld (positive Richtung) umspringt.
CLEAR setzt veränderte Parameter auf 100% zurück.
Mischer auf einen Steuerkanal, dass sich die Mischwege der einzelnen Mischer bei gleichzeitiger Geberbewegung addieren und das betroffene Servo u. U.
mechanisch aufläuft. Gegebenenfalls sollten Sie den
„Servoweg“ und/oder Mischwerte reduzieren.
Sollen dagegen die normalerweise benutzten Steuerwege nicht unnötig durch derartige Wegreduktionen
verringert werden, kann das Anlaufen der Servos alternativ in den Zeilen „TRAVEL -/+“ der Display-Seite
„RX SERVO“ des »Telemetrie«-Menüs durch Setzen
einer entsprechenden Wegbegrenzung verhindert
werden.
Die nebenstehende Abb. zeigt
ein Beispiel einer seitenabhängigen Servowegeinstellung: -50% und +150%.
Geberweg
Wichtig:
Im Unterschied zum Menü »Gebereinstellung«
wirken alle Einstellungen dieses Menüs direkt auf
das betreffende Servo, unabhängig davon, wie das
Steuersignal für dieses Servo zustande kommt. Also
entweder direkt von einem Steuerknüppel oder über
beliebige Mischerfunktionen.
Anmerkung:
Beachten Sie insbesondere beim Einwirken mehrerer
Programmbeschreibung: Servoeinstellung (alle Modelltypen)
81
Gebereinstellung
Grundsätzliche Bedienungsschritte der Geber- und Schalterzuordnung
W
W
frei
frei
frei
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
SEL
Neben den beiden Kreuzknüppeln für die Steuerfunktionen 1 bis 4 lassen sich an den Steckplätzen CH5
bis CH10, siehe Seite 23, weitere Geber (Schieberegler, Drehregler, Schaltmodule) anschließen.
Die Funktionseingänge 11 und 12 dagegen sind reine
„Software-Eingänge“ und können nur durch einen der
Geber CH5 … CH10 belegt werden.
Im Neuzustand befinden sich die zwei Geber der
Mittelkonsole des Senders mc-19HoTT an folgenden
Eingängen:
Bedienelement
Senderbuchse
Funktionseingang
Schieber links
CH 6
frei
Schieber rechts
CH 7
frei
Diese beiden Geber, wie auch alle anderen, ggf. an
den Steckplätzen CH5 … CH10 angeschlossenen
Bedienelemente, können in diesem Menü völlig wahlfrei jedem beliebigen Funktionseingang zugeordnet
werden. D. h. aber ebenso, dass jedes einzelne Bedienelement bei Bedarf auch gleichzeitig mehreren
Funktionseingängen zugeteilt werden kann, z. B. den
Eingängen 11 und 12. Darüber hinaus kann jedem
Eingang wahlweise auch ein Externschalter zugewiesen werden, siehe weiter unten.
„Eingang 7“ mit „Gyro 7“ und „Eingang 12“ mit
„Gasl. 12“ (Gaslimit) bezeichnet sowie letzterer mit
„Geb. 6“ vorbelegt.
Diese Funktionen werden ab der rechten Spalte der nächsten Seite erläutert und die Funktion
„Gaslimit“ auf den Seiten 84 … 85.
Grundsätzliche Bedienschritte:
1. Mit gedrücktem Drehgeber den betreffenden Eingang 5 bis 12 anwählen.
2. Durch Drehen des Drehgebers in der unteren Zeile
SEL, SYM oder ASY anwählen, um die gewünschte Einstellung vornehmen zu können.
3. Drehgeber drücken: Zu veränderndes Eingabefeld
wird invers dargestellt.
4. Das ausgewählte Bedienelement bewegen, damit
es erkannt wird bzw. mit dem Drehgeber die gewünschte Wegeinstellung vornehmen. Dann wieder
Drehgeber drücken, um die Eingabe zu beenden.
Löschen einer Zuordnung bzw. Zurücksetzen
einer veränderten Wegeinstellung:
1. Mit gedrücktem Drehgeber den betreffenden Eingang 5 bis 12 anwählen.
2. Durch Drehen des Drehgebers in der unteren Zeile
SEL, SYM oder ASY anwählen, um die gewünschte Änderung vornehmen zu können.
3. Drehgeber drücken: Zu veränderndes Eingabefeld
wird invers dargestellt.
4. Zum Löschen bzw. Zurücksetzen CLEAR-Taste
drücken und dann wieder den Drehgeber, um die
Eingabe zu beenden.
Hinweise:
• Beim Modelltyp „Flächenmodell“ sind ALLE Eingänge aus Sicherheitsgründen standardmäßig auf
„frei“ geschaltet.
• Beim Modelltyp „Helikopter“ dagegen ist softwareseitig der Funktionseingang „6“ mit „Gas 6“,
82
Programmbeschreibung: Gebereinstellung (Flugmodelle)
Spalte 2 „Geber- oder Schalterzuordnung“
Wählen Sie mit gedrücktem Drehgeber einen der
Funktionseingänge 5 bis 12 an.
Wechseln Sie mit dem Drehgeber zu SEL bzw. aktivieren Sie bei bereits inversem SEL durch Kurzdruck
auf den Drehgeber die Möglichkeit der Zuordnung,
woraufhin das Fenster „Gewünschten Schalter oder
Geber betätigen“ erscheint:
Eing.
Eing.
Eing.
W
W
5
6
7
W
Eing.
Eing.
Eing.
W
5
6
7
frei
+100% +100%
Gewünschten
Schalter
+100% +100%
frei
oder Geber
+100% +100%
frei betätigen
– Weg +
SEL
SYM ASY
Bewegen Sie nun den gewünschten Geber (Geb. 5 …
Geb.10) bzw. legen Sie – ausgehend von der vorgesehenen „AUS-“Stellung – den ausgewählten Schalter (1
… 8) um. Das „bewegte“ Bedienelement wird automatisch erkannt und infolgedessen dem angewählten
Funktionseingang zugeordnet sowie dessen Bezeichnung angezeigt.
Ansteuern durch Schaltmodul:
Wird dem Eingang anstelle eines analogen, d. h.
stufenlos regelbaren Schiebe- oder Drehreglers ein
2-Kanal-Schalt-Modul zugewiesen, z. B. Best.-Nr.
4151, siehe Anhang, dann steht eine 3-stufige Schaltfunktion zur Verfügung, z. B. Motor „aus“ / „halbe“ /
„volle Leistung“.
Ansteuern durch Externschalter:
Falls Sie dem Eingang z. B. einen der Externschalter
der Mittelkonsole zuweisen, dann funktioniert dieser
Steuerkanal wie ein EIN/AUS-Schalter. Über einen
dieser einfachen Schalter kann dann zwischen zwei
Endwerten hin und her geschaltet werden, z. B. Motor
EIN/AUS. (Weitere Schalter lassen sich bei Bedarf
auf der Senderplatine an den Steckplätzen 0 … 7
anschließen.)
Gebereinstellung
„Gas 6“
Eingang 6
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Hinweis:
Über die nachfolgend beschriebene Wegeinstellung
kann auch bei der Zuweisung eines Schalters die
jeweilige Endposition beeinflusst werden.
Sicherheitshinweis:
Achten Sie darauf, dass ein nicht (mehr) benötigter Geber durch den Eintrag von „frei“ vom
Funktionseingang abgekoppelt ist. Andernfalls
können, z. B. nach einem Modellwechsel, durch
den Einfluss unbeabsichtigter Geberstellungen
unliebsame und u. U. gefährliche „Überraschungen“ entstehen.
Spalte 3 „- Weg +“
Hier stellen Sie den Steuerweg zwischen -125% und
+125% ein. Damit lässt sich die Geberrichtung softwaremäßig auch umpolen. Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung jedoch
auf alle davon abgehenden Misch- und Koppelfunktionen, d. h. letztendlich auf alle Servos, die über den
betreffenden Geber betätigt werden können.
Der Steuerweg kann SYMmetrisch zu beiden Seiten
des Bedienelementes …
1
frei
frei
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
„Gas 6“
Gas
Gyro
Eing.
W
W
W
Eing.
Eing.
Eing.
W
5
6
7
1
frei
frei
SEL
6
7
8
frei
frei
frei
SYM ASY
W
… oder ASYmmetrisch eingestellt werden:
W
W
W
W
1
frei
frei
W
5
6
7
5
6
7
W
Eing.
Eing.
Eing.
Eing.
Eing.
Eing.
W
Nach der Zuordnung eines Externschalters wird
im Display die Schalternummer, gefolgt von einem
Schaltsymbol, das die Schaltrichtung anzeigt, eingeblendet, z. B.:
+100% +90%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Im letzteren Fall müssen Sie den Geber oder Schalter
auf die jeweils einzustellende Seite bewegen. Das
invers dargestellte Feld läßt sich dann mittels Drehgeber verändern. CLEAR setzt den Steuerweg auf
+100% zurück.
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Auch im Heli-Programm lassen sich den einzelnen Eingängen im Prinzip alle vorhandenen Geber
(Schieberegler, Drehregler, Schaltmodule) und Externschalter zuordnen.
Zu beachten ist jedoch dabei, dass einige der im
Menü »Gebereinstellung« zur Verfügung stehenden
Eingänge durch hubschrauberspezifische Funktionen
bereits vorbelegt sind und deshalb über diese nicht
frei verfügt werden kann.
So ist der Empfängerbelegung auf Seite 57 z. B. zu
entnehmen, dass das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller eines elektrisch angetriebenen Hubschraubers
am Empfängerausgang „6“ anzuschließen, der Steuerkanal „6“ also der Leistungsregelung des Motors
vorbehalten ist.
Im Gegensatz zu einem Flächenflugzeug, wird jedoch
das Gasservo bzw. der Drehzahlsteller nicht direkt
vom Steuerknüppel oder einem anderen Geber,
sondern über ein komplexes Mischsystem, siehe
Menü »Helimischer«, Seite 100ff.*, angesteuert.
Darüber hinaus hat auch die auf der nächsten Seite
beschriebene „Gaslimit-Funktion“ Einfluss auf dieses
Mischsystem.
Die Zuweisung eines Gebers oder Schalters in der
Zeile „Gas 6“ bzw. dessen dann zusätzliches Steuersignal würde dieses komplexe Mischsystem nur
unnötig „verwirren“. Der Eingang „Gas 6“ MUSS
deshalb unbedingt „frei“ bleiben.
*
ff. = folgende (Seiten)
Programmbeschreibung: Gebereinstellung (Flugmodelle)
83
„Gyro 7“
Gaslimit-Funktion
Eingang 7
Gaslimit: Eingang 12
„Gyro 7“
W
W
frei
frei
frei
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Sollte der von Ihnen verwendete Gyro eine stufenlos
verstellbare Empfindlichkeitseinstellung besitzen,
kann dessen statische Kreiselwirkung in der Zeile
„Gyro“ des Menüs »Helimischer«, Seite 100ff.*, in
Form eines „Offsets“ im Bereich von ±125% flugphasenspezisch vorgegeben werden.
Ausgehend von dieser im »Helimischer«-Menü flugphasenspezifisch vorgegebenen – statischen – Empfindlichkeitseinstellung kann mit einem in diesem
Menü der Zeile „Gyro 7“ zugewiesenen Schieber, z. B.
Geber 7, welcher bei Auslieferung der Anlage an der
Buchse CH7 auf der Senderplatine angeschlossen
ist, die Kreiselwirkung um den jeweiligen „OffsetPunkt“ herum variiert werden: In der Mittelstellung
des Schiebers entspricht diese der im Menü »Helimischer«, Seite 100ff.* gewählten Einstellung. Wird der
Schieber von dieser Mittelstellung aus in Richtung
Vollausschlag geschoben, wird die Kreiselwirkung
entsprechend verstärkt und abgeschwächt in Richtung des gegenüberliegenden Anschlags. So lässt
sich die Kreiselwirkung schnell und unkompliziert
auch im Flug – z. B. an unterschiedliche Wetterbedingungen – anpassen oder eine optimale Einstellung
erfliegen. Softwaremäßig steht es Ihnen natürlich frei,
den Wirkbereich über die Geberwegeinstellung zu
beiden Seiten einzuschränken.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang aber unbedingt die Ihrem Gyro beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli
ggf. unfliegbar wird.
*
84
Eing. 10
Eing. 11
Gasl. 12
W
W
6
7
8
W
Gas
Gyro
Eing.
Bedeutung und Anwendung von „Gaslimit“
W
frei
frei
Geb. 6
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +125%
– Weg +
SYM ASY
Im Gegensatz zu Flächenmodellen wird beim Hubschrauber die Leistungsabgabe des Triebwerkes nicht
direkt mit dem K-1-Steuerknüppel geregelt, sondern
nur indirekt über die im Menü »Helimischer« vorzunehmenden Gaskurveneinstellungen oder – falls Sie
in Ihrem Modell einen Drehzahlregler einsetzen – von
diesem.
Hinweis:
Für unterschiedliche Flugphasen können Sie über die
Flugphasenprogrammierung natürlich auch individuelle Gaskurven einstellen.
De Facto führen beide Methoden der Leistungssteuerung jedoch dazu, dass sich der Vergasermotor
eines Hubschraubers im „normalen“ Flugbetrieb
niemals auch nur in der Nähe der Leerlaufstellung
befindet und sich dieser deshalb ohne eine zusätzliche Eingriffsmöglichkeit weder starten noch sauber
abstellen lässt.
Die Funktion "Gaslimit" löst dieses Problem elegant,
indem mit einem separaten Geber – standardmäßig der an der Buchse CH6 angeschlossene linke
Schieberegler – die Stellung des Gasservos bzw.
die Leistungsregelung eines Motorstellers limitiert
werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, mit
dem Gaslimit-Geber das „Gas“ wahlweise bis zur
Leerlaufstellung zurück zu nehmen, in welcher dann
der Trimmgeber des Gas-/Pitch-Steuerknüppels die
Kontrolle übernimmt bzw. einen Elektroantrieb direkt
abzustellen. Umgekehrt kann das Gasservo bzw. der
Motorsteller natürlich nur dann seine Vollgasstellung
ff. = folgende (Seiten)
Programmbeschreibung: Gebereinstellung (Hubschraubermodelle)
erreichen, wenn mit dem Gaslimit-Geber auch der
gesamte Stellweg freigegeben wurde. Der Eingang
12 ist deswegen im Heli-Programm für die Funktion
„Gaslimit“ reserviert:
Die Einstellung des Wertes auf der (rechten) PlusSeite der Spalte „Weg“ muss deshalb unbedingt so
groß gewählt werden, dass in der Maximumposition
des Gaslimit-Gebers die über die Gaskurveneinstellungen erreichbare Vollgasstellung keinesfalls limitiert
wird – üblicherweise wird hier deshalb ein Wert zwischen +100% und +125% eingestellt. Der Wert auf
der (linken) Minus-Seite der Spalte „Weg“ sollte so
gewählt werden, dass mit dem Gaslimitschieber ein
Elektroantrieb abgestellt bzw. ein Vergaser so weit
geschlossen werden kann, dass der Verbrennungsmotor in Verbindung mit der – digitalen – K1-Trimmung
ebenfalls abgestellt werden kann. Belassen Sie daher
diesen Wert (vorerst) bei +100%.
Diese variable „Limitierung“ des Gasweges sorgt aber
nicht nur für komfortables Anlassen und Abstellen
des Antriebes, gegebenenfalls ist damit auch ein
nicht unerheblicher Zuwachs an Sicherheit verbunden! Denken Sie nur daran, was passieren könnte,
wenn Sie z. B. den Hubschrauber mit laufendem
Motor zum Startplatz tragen und dabei versehentlich
den K1-Steuerknüppel betätigen …
Bei zu weit geöffnetem Vergaser bzw. Motorsteller
werden Sie deshalb auch bereits beim Einschalten
des Senders entsprechend akustisch gewarnt und in
der Grundanzeige erscheint die Meldung:
Gas
zu
hoch!!
Wichtiger Hinweis:
Falls Sie den Funktionseingang 12 auf „frei“ setzen, schalten Sie damit nicht die Funktion Gaslimit ab, sondern nur den Limiter auf „Halbgas“.
–
100
+
Hinweis:
Da der Gastrimmhebel bei geöffnetem Gaslimiter
unwirksam ist, ist seine Stellung hier bedeutungslos.
Justieren Sie nun – ohne den Verbrennungsmotor zu
starten – das Gasservo vorzugsweise mechanisch
und ggf. zusätzlich über die Wegeinstellung von Servo 6 im Menü »Servoeinstellung« so ein, dass der
Vergaser vollständig geöffnet ist.
Schließen Sie nun den Gaslimiter vollständig, in*
Gaslimit in Verbindung mit der Digitaltrimmung
In Verbindung mit dem Gaslimit-Schieber setzt die
K1-Trimmung eine Markierung in der eingestellten
Leerlaufposition des Motors, von der aus der Motor
über die Trimmung abgestellt werden kann. Befindet
sich dagegen eine weitere Markierung im Endbereich
(siehe Displayausschnitt in der Abbildung unten), so
erreicht man mit einem Klick sofort wieder die ursprüngliche Leerlaufeinstellung, siehe auch Seite 39.
Diese Abschalttrimmung wirkt nur in der unteren Hälfte des Gaslimit-Schieberweges als Leerlauftrimmung.
D. h., nur in diesem Bereich wird die Markierungslinie
gesetzt und auch gespeichert:
Justieren Sie nun bei geschlossenem Gaslimiter die
Vergaseranlenkung so, dass der Vergaser gerade
vollständig geschlossen ist. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass das Gasservo in keiner der beiden
Extrempositionen (Vollgas / Motor-AUS) mechanisch
aufläuft.
Zum Abschluss dieser Grundeinstellung ist noch der
Einstellbereich der Leerlauftrimmung mit dem Punkt
„1“ der Gaskurve abzustimmen. Dazu ist der Punkt
„1“ des Mischers „K1 ¤ Gas“ des Menüs »Helimischer« auf etwa -65 bis -70% einzustellen:
Gas
K1
Eingang –100%
Ausgang – 70%
Punkt 1 – 70%
–
S1
118 5.0V
Stoppuhr
Flugzeit
0:09h
60 56 W
Trimmwert
+
Zur exakten Abstimmung eines nahtlosen Überganges von der Leerlauftrimmung auf die Gaskurve ist
bei geschlossenem Gaslimiter und ganz geöffneter
Leerlauftrimmung der Pitchknüppel am Minimum-Anschlag etwas hin und her zu bewegen. Das Gasservo
darf dabei nicht mitlaufen! Die weiteren Anpassungen
der Gaskurve müssen ohnehin später im Flug durch-
K1-Trimmposition in der
der Motor abgestellt ist
aktuelle
Trimmposition
I Leerlaufrichtung
Gas
K1
Eingang –100%
Ausgang –100%
Punkt 1 –100%
o OU TPUT
… eine Standardgaskurve wirksam ist. Sollte also die
nach der Initialisierung eines Modellspeichers vorhandene Standardgaskurve bereits verändert worden
sein, so ist diese zumindest vorübergehend auf die
Werte "Punkt 1 = -100%", "Punkt 3 = 0%" und "Punkt
5 = +100%" zurückzustellen:
Hinweis:
Bei geschlossenem Gaslimiter ist wiederum die Stellung des Gas-/Pitch-Steuerknüppels bedeutungslos;
er kann daher in der Pitch-Maximumposition verbleiben, sodass bei der Justage der Vergaseranlenkung
allein mit dem Gaslimiter zwischen Vollgas (Gaslimiter offen) und „Motor AUS“ (Gaslimiter geschlossen)
gewechselt werden kann.
100
»Helimischer« (Seite 100ff.*)
geführt werden.
Das Anlassen des Motors erfolgt stets bei vollständig
geschlossenem Gaslimiter, wobei der Leerlauf allein
mit dem Trimmhebel des Gas-/Pitch-Steuerknüppels
eingestellt wird.
o OU TPUT
Leerlauf-Grundeinstellung
Schieben Sie den Gaslimiter – standardmäßig der
linke Schieberegler auf der Mittelkonsole – zunächst
bis zum Anschlag nach vorne. Stellen Sie den Gas-/
Pitch-Steuerknüppel in die Pitch-Maximum-Position
und stellen Sie darüber hinaus sicher, dass im Untermenü „K1 ¤ Gas“ des Menüs …
dem Sie den linken Schieberegler bis zum Anschlag
zurückziehen. Bringen Sie mit dem Trimmhebel
des Gas-/Pitch-Steuerknüppels die Markierung der
Trimmposition in die Motor-AUS-Position (siehe Abbildung rechts).
W
Tipp:
Bedienen Sie sich der »Servoanzeige«, welche Sie
aus der Grundanzeige des Senderdisplays nach
einem Kurzdruck auf den Drehgeber erreichen, um
den Einfluss des Gaslimit-Schiebers auf Ausgang 6
beobachten zu können.
4152
+5
5
Gaslimit-Schieber
Trimmanzeige im
Display nur, wenn
Gaslimit-Schieber
unterhalb der Mitte
Richtungsanzeige
Markierungslinie kennzeichnet
letzte K1-Trimmposition
(letzte Leerlaufeinstellung)
Aus diesem Grund wird die K1-Trimmanzeige auch
vollständig ausgeblendet, sobald sich der GaslimitSchieber oberhalb der Mittenposition befindet.
ff. = folgende (Seiten)
Programmbeschreibung: Gebereinstellung (Hubschraubermodelle)
85
Gebereinstellung
Grundsätzliche Bedienungsschritte der Geber- und Schalterzuordnung
Geb. 1
Geb. 2
Geb. 3
W
W
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
SEL
Wie bereits auf Seite 58 erwähnt, sind bei den Modelltypen „Auto“ und „Schiff“ standardmäßig nur die
Eingänge 1 … 4 mit den Funktionen 1 … 4 der beiden Steuerknüppel nach folgendem Schema belegt:
3
4
1
4
3
2
2
1
In diesem Menü nun kann dank der Flexibilität der
Software des Senders sowohl diese Vorbelegung geändert wie auch die weitere Belegung der Eingänge
mit Bedienelementen, den jeweiligen Wünschen des
Modellbauers/-fahrers völlig wahlfrei und somit optimal angepasst werden. D. h. aber ebenso, dass jedes
Bedienelement bei Bedarf auch gleichzeitig mehreren
Funktionseingängen zugeteilt werden kann, z. B. den
Eingängen 8 und 12.
Neben den beiden fest angeschlossenen Kreuzknüppeln (Geber 1 … 4) können alle weiteren, an den
Steckplätzen CH5 bis CH10 angeschlossenen Geber
(Schieberegler, Drehregler, Schaltmodule) ebenso
jedem beliebigen Funktionseingang zugeordnet werden, wie auch z. B. Trimm1 … Trimm4 oder jeder der
vorhandenen Externschalter.
Im Neuzustand sind die zwei Geber der Mittelkonsole
des Senders mc-19HoTT an folgenden Steckplätzen
angeschlossen, dennoch aber die Eingänge 5 … 12
aus Sicherheitsgründen auf „frei“ geschaltet:
86
Bedienelement
Senderbuchse
Funktionseingang
Schieber links
CH 6
frei
Schieber rechts
CH 7
frei
Grundsätzliche Bedienschritte:
1. Mit gedrücktem Drehgeber den betreffenden Eingang 1 bis 12 anwählen.
2. Durch Drehen des Drehgebers in der unteren Zeile
SEL, SYM oder ASY anwählen, um die gewünschte Einstellung vornehmen zu können.
3. Drehgeber drücken: Zu veränderndes Eingabefeld
wird invers dargestellt.
4. Das ausgewählte Bedienelement bewegen, damit
es erkannt wird bzw. mit dem Drehgeber die gewünschte Weg-Einstellung vornehmen. Dann wieder Drehgeber drücken, um die Eingabe zu beenden.
Löschen einer Zuordnung bzw. Zurücksetzen
einer veränderten Wegeinstellung:
1. Mit gedrücktem Drehgeber den betreffenden Eingang 1 bis 12 anwählen.
2. Durch Drehen des Drehgebers in der unteren Zeile
SEL, SYM oder ASY anwählen, um die gewünschte Änderung vornehmen zu können.
3. Drehgeber drücken: Zu veränderndes Eingabefeld
wird invers dargestellt.
4. Zum Löschen bzw. Zurücksetzen CLEAR-Taste
drücken und dann wieder den Drehgeber, um die
Eingabe zu beenden.
Programmbeschreibung: Gebereinstellung (Schiffs- und Automodelle)
Spalte 2 „Geber- oder Schalterzuordnung“
Wählen Sie mit gedrücktem Drehgeber einen der
Funktionseingänge 1 bis 12 an.
Hinweis:
Sollten Sie einen Nautic-Kanal definiert haben, dann
wird der entsprechende Steuerkanal in diesem Menü
ausgeblendet.
Wechseln Sie mit dem Drehgeber zu SEL bzw. aktivieren Sie bei bereits inversem SEL durch Kurzdruck
auf den Drehgeber die Möglichkeit der Zuordnung,
woraufhin das Fenster „Gewünschten Schalter oder
Geber betätigen“ erscheint:
Eing.
Eing.
Eing.
W
W
1
2
3
W
Eing.
Eing.
Eing.
W
1
2
3
Geb. 1
+100% +100%
Gewünschten
+100% +100%
Geb. 2 Schalter
oder
Geber
betätigen
+100% +100%
Geb. 3
– Weg +
SEL
SYM ASY
Bewegen Sie nun den gewünschten Geber bzw.
legen Sie – ausgehend von der vorgesehenen „AUS“Stellung – den ausgewählten Schalter um. Dies wird
automatisch erkannt und infolgedessen das „bewegte“ Bedienelement dem angewählten Funktionseingang entsprechend zugeordnet sowie dessen Anschlussnummer angezeigt.
Ansteuern durch Schaltmodul:
Wird dem Eingang anstelle eines analogen, d. h.
stufenlos regelbaren Schiebe- oder Drehreglers ein
2-Kanal-Schalt-Modul zugewiesen, z. B. Best.-Nr.
4151, siehe Anhang, dann steht eine 3-stufige Schaltfunktion zur Verfügung, z. B. Motor „aus“ / „halbe“ /
„volle Leistung“.
Ansteuern durch Externschalter:
Falls Sie dem Eingang z. B. einen der Externschalter
der Mittelkonsole zuweisen, dann funktioniert dieser
Steuerkanal wie ein Umschalter ohne Mittelstellung.
1
Geb. 2
Geb. 3
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Hinweise:
• Über die nachfolgend beschriebene Wegeinstellung kann auch bei der Zuweisung eines Schalters
die jeweilige Endposition beeinflusst werden.
• Nur die in diesem Menü einem Eingang zugewiesenen Steuerknüppelfunktionen Geber 1 … Geber
4 (K1 … K4) stehen im Menü »Dual Rate/Expo«
zur Verfügung.
Sicherheitshinweis:
Achten Sie darauf, dass ein nicht (mehr) benötigter Geber durch den Eintrag von „frei“ vom
Funktionseingang abgekoppelt ist. Andernfalls
können, z. B. nach einem Modellwechsel, durch
den Einfluss unbeabsichtigter Geberstellungen
unliebsame und u. U. gefährliche „Überraschungen“ entstehen.
W
1
2
3
W
1
Geb. 2
Geb. 3
SEL
+110% +110%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Hier stellen Sie den Steuerweg zwischen -125% und
+125% ein. Damit lässt sich die Geberrichtung softwaremäßig auch umpolen. Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung jedoch
auf alle davon abgehenden Misch- und Koppelfunktionen, d. h. letztendlich auf alle Servos, die über den
betreffenden Geber betätigt werden können.
Der Steuerweg kann SYMmetrisch zu beiden Seiten
des Bedienelementes oder ASYmmetrisch eingestellt
werden. Im letzteren Fall müssen Sie den Geber
oder Schalter auf die jeweils einzustellende Seite
bewegen. Das invers dargestellte Feld läßt sich dann
mittels Drehgeber verändern. CLEAR setzt den Steuerweg auf 100% zurück.
Eing.
Eing.
Eing.
W
W
W
W
1
2
3
Eing.
Eing.
Eing.
W
Eing.
Eing.
Eing.
Spalte 3 „- Weg +“
W
Über einen dieser einfachen Schalter kann dann
zwischen zwei Endwerten hin und her geschaltet
werden, z. B. Motor EIN/AUS. (Weitere Schalter, siehe
Anhang, lassen sich bei Bedarf auf der Senderplatine
an den Steckplätzen 0 … 7 anschließen.)
Nach der Zuordnung eines Externschalters wird
im Display die Schalternummer, gefolgt von einem
Schaltsymbol, das die Schaltrichtung anzeigt, eingeblendet, z. B.:
W
1
2
3
1
Geb. 2
Geb. 3
SEL
+110% +90%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Programmbeschreibung: Gebereinstellung (Schiffs- und Automodelle)
87
Dual Rate / Expo
Umschaltbare Steuercharakteristik für Quer-, Höhen- und Seitenruder
Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung bzw. Beeinflussung der Steuercharakteristik für Quer-, Höhen- und Seitenruder (Steuerfunktionen 2 … 4) während des Fluges über Externschalter:
Dual Rate wirkt ähnlich der Geberweg-Einstellung
im Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechende Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese
auf ein einzelnes Servo oder über beliebig komplexe
Misch- und Koppelfunktionen auf mehrere Servos
wirkt.
Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition
zwischen 0 und 125% des normalen Steuerweges
einstellbar.
Die Exponentialsteuerung ermöglicht für Werte größer 0% eine feinfühligere Steuerung des Modells im
Bereich der Mittellage der jeweiligen Steuerfunktion
(Quer-, Höhen- und Seitenruder), ohne auf den vollen
Ausschlag in Steuerknüppelendstellung verzichten
zu müssen. Umgekehrt wird für Werte kleiner 0% die
Geberwirkung um die Neutrallage vergrößert und in
Richtung Vollausschlag verringert. Der Grad der „Progression“ kann also insgesamt von -100% bis +100%
eingestellt werden, wobei 0% der normalen, linearen
Steuercharakteristik entspricht.
Eine weitere Anwendung ergibt sich bei den heute
meist üblichen Drehservos: Die eigentliche Ruderansteuerung verläuft nämlich nichtlinear, da mit zunehmendem Drehwinkel der Anlenkscheibe bzw. des
Hebelarmes die Ruderauslenkung über das Steuergestänge – abhängig davon, wie weit außen das
Gestänge an der Drehscheibe angeschlossen ist – immer geringer wird. Mit Expo-Werten größer 0% kann
88
Programmbeschreibung: Dual Rate / Expo (Flächenmodelle)
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei möglichen
-Symbol
Varianten wünschen, wählen Sie das
und ordnen Sie, wie auf Seite 37 im Abschnitt „Extern- und Geberschalterzuordnung“ beschrieben,
einen Externschalter zu:
QR
HR
SR
W
0%
100%
Gewünschten
100%
0% Schalter
in die EIN-Position
0%
100%
DUAL EXPO
SEL
SEL
Der zugewiesene Schalter erscheint in der Displayanzeige zusammen mit einem Schaltersymbol, das die
jeweilige Schaltrichtung des Schalters anzeigt.
Wählen Sie das linke SEL-Feld, um getrennt für jede
der beiden Schalterstellungen den Dual-Rate-Wert
mit dem Drehgeber im inversen Feld zu verändern.
QR
HR
SR
W
125%
100%
100%
DUAL
0%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
Die Dual-Rate-Kurve wird simultan in der Grafik dargestellt. (CLEAR = 100%.)
Beispiele verschiedener Dual-Rate-Werte:
Geberweg
Dual Rate = 20%
Dual Rate = 50%
Dual Rate = 100%
Servoweg
SEL
Dual-Rate-Funktion
Servoweg
SEL
diesem Effekt gegengesteuert werden, sodass mit
größer werdendem Knüppelausschlag der Drehwinkel
überproportional zunimmt.
Auch die Expo-Einstellung bezieht sich direkt auf die
jeweilige Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese
auf ein einzelnes Servo oder über beliebige Mischund Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.
Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion über einen Externschalter umschaltbar, wenn
ein solcher zugewiesen wurde. Demzufolge besteht
auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinander zu verknüpfen, was insbesondere bei schnellen
Modellen von Vorteil sein kann.
In der Display-Grafik werden die Kurvencharakteristiken unmittelbar dargestellt. Die mittlere senkrechte
Linie bewegt sich nach Anwahl der entsprechenden
Zeile synchron zum jeweiligen Steuerknüppel, um
den geberwegabhängigen Kurvenwert besser beurteilen zu können.
Servoweg
0%
0%
0%
EXPO
W
W
W
100%
100%
100%
DUAL
W
QR
HR
SR
Geberweg
Geberweg
W
W
125%
100%
100%
DUAL
100%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
Expo = –100%
Servoweg
Servoweg
QR
HR
SR
QR
HR
SR
W
Servoweg
Expo = –100%, DR = 50%
Geberweg
Geberweg
z. B. in Schalterstellung „hinten“
W
Expo = +50%
Geberweg
Expo = +100%, DR = 50%
85%
80%
100%
DUAL
0%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
2
und nach Umlegen der Schalter nach „vorne“:
Beispiele verschiedener Expo-Werte:
Geberweg
Geberweg
W
Die Expo-Kurve wird simultan in der Grafik dargestellt. (CLEAR = 0%.)
Expo = +100%
Expo = +100%, DR = 125%
W
QR
HR
SR
Wenn Sie sowohl bei der Dual-Rate- wie auch der
Expo-Funktion Werte eingegeben haben, überlagert
sich die Wirkung der beiden Funktionen z. B. wie folgt:
Servoweg
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei möglichen Varianten wünschen, wechseln Sie zum
-Feld und ordnen Sie, wie auf Seite 37 beschrieben,
einen Externschalter zu. Der zugewiesene Schalter
erscheint in der Displayanzeige zusammen mit einem
Schaltersymbol, das die jeweilige Schaltrichtung des
Schalters anzeigt.
Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in der einen Schalterrichtung mit linearer Kurvencharakteristik
zu fliegen und in der anderen Schalterrichtung einen
von 0% verschiedenen Wert vorzugeben.
Wählen Sie das rechte SEL-Feld, um getrennt für
jede der beiden Schalterstellungen den Expo-Wert
mit dem Drehgeber im inversen Feld zu verändern.
Kombination Dual Rate und Expo
Servoweg
Exponential-Funktion
jeweils 100%.
Servoweg
Achtung:
Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgründen 20% nicht unterschreiten.
Geberweg
In diesen Beispielen beträgt der Dual-Rate-Wert
110%
110%
100%
DUAL
30%
30%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
2
Die gestrichelte senkrechte Linie zeigt die momentane Position des QR-Steuerknüppels.
Hinweis:
Softwareseitig ist auch die Zuordnung eines der
beiden auf dem K1-Knüppel zur Verfügung stehenden Geberschalter G1 oder G2 möglich. Bei
deren Verwendung ist jedoch zu berücksichtigen,
dass diese bei + bzw. -80% Steuerweg umschalten.
Programmbeschreibung: Dual Rate / Expo (Flächenmodelle)
89
Dual Rate / Expo
Umschaltbare Steuercharakteristik für Roll, Nick und Heck
90
Programmbeschreibung: Dual Rate / Expo (Hubschraubermodelle)
Roll
Nick
Heck
W
0%
100%
Gewünschten
100%
0% Schalter
in die EIN-Position
0%
100%
DUAL EXPO
SEL
SEL
Der zugewiesene Schalter erscheint in der Displayanzeige zusammen mit einem Schaltersymbol, das die
jeweilige Schaltrichtung des Schalters anzeigt.
Wechseln Sie zum linken SEL-Feld, um getrennt für
jede der beiden Schalterstellungen den Dual-RateWert mit dem Drehgeber im inversen Feld zu verändern.
Roll 125%
Nick 100%
Heck 100%
DUAL
W
0%
0%
0%
EXPO
2
SEL
SEL
Die Dual-Rate-Kurve wird simultan in der Grafik dargestellt. (CLEAR = 100%.)
Beispiele verschiedener Dual-Rate-Werte:
Geberweg
Dual Rate = 20%
Dual Rate = 50%
Dual Rate = 100%
Servoweg
Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung bzw. Beeinflussung der Steuercharakteristik für die Roll-, Nick- und Heckrotorservos, d. h. der
Steuerfunktionen 2 … 4, während des Fluges über
Externschalter. Eine individuelle Charakteristik der
Steuerfunktion 1 (Motor/Pitch) wird getrennt für Gas,
Pitch und Heckrotor im Menü »Helimischer« über bis
zu 5 getrennt programmierbare Punkte eingestellt,
siehe Seite 101f..
Dual Rate wirkt ähnlich der Geberweg-Einstellung
im Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechende Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese
auf ein einzelnes Servo oder über beliebig komplexe
Misch- und Koppelfunktionen auf mehrere Servos
wirkt.
Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition
zwischen 0 und 125% des normalen Steuerweges
einstellbar.
Die Exponentialsteuerung ermöglicht für Werte größer 0% eine feinfühligere Steuerung des Modells im
Bereich der Mittellage der jeweiligen Steuerfunktion
(Roll, Nick und Heckrotor), ohne auf den vollen Ausschlag in Steuerknüppelendstellung verzichten zu
müssen. Umgekehrt wird für Werte kleiner 0% die
Geberwirkung um die Neutrallage vergrößert und in
Richtung Vollausschlag verringert. Der Grad der Progression kann also insgesamt von -100% bis +100%
eingestellt werden, wobei 0% der normalen, linearen
Steuercharakteristik entspricht.
Eine weitere Anwendung ergibt sich bei den heute
meist üblichen Drehservos: Die eigentliche Ruderansteuerung verläuft nämlich nichtlinear, da mit zu-
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei möglichen
-Symbol
Varianten wünschen, wählen Sie das
und ordnen Sie, wie auf Seite 37 im Abschnitt „Extern- und Geberschalterzuordnung“ beschrieben,
einen Externschalter zu:
Servoweg
SEL
Dual-Rate-Funktion
Servoweg
SEL
nehmendem Drehwinkel der Anlenkscheibe bzw. des
Hebelarmes die Ruderauslenkung über das Steuergestänge – abhängig davon, wie weit außen das
Gestänge an der Drehscheibe angeschlossen ist – immer geringer wird. Mit Expo-Werten größer 0% kann
diesem Effekt gegengesteuert werden, sodass mit
größer werdendem Knüppelausschlag der Drehwinkel
überproportional zunimmt.
Auch die Expo-Einstellung bezieht sich direkt auf die
jeweilige Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese
auf ein einzelnes Servo oder über beliebige Mischund Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.
Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion über einen Externschalter umschaltbar, wenn
ein solcher zugewiesen wurde. Demzufolge besteht
auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinander zu verknüpfen, was insbesondere bei schnellen
Modellen von Vorteil sein kann.
In der Display-Grafik werden die Kurvencharakteristiken unmittelbar dargestellt. Die mittlere senkrechte
Linie bewegt sich nach Anwahl der entsprechenden
Zeile synchron zum jeweiligen Steuerknüppel, um
den geberwegabhängigen Kurvenwert besser beurteilen zu können.
W
W
W
0%
0%
0%
EXPO
W
Roll 100%
Nick 100%
Heck 100%
DUAL
Geberweg
Geberweg
W
W
100%
0%
0%
EXPO
2
Servoweg
Servoweg
Servoweg
85%
Roll
Nick
80%
Heck 100%
DUAL
SEL
Roll 110%
Nick 110%
Heck 100%
DUAL
W
Expo = –100%
Expo = +50%
Geberweg
Expo = –100%, DR = 50%
Geberweg
Geberweg
z. B. in Schalterstellung „hinten“
W
Beispiele verschiedener Expo-Werte:
Geberweg
Expo = +100%, DR = 50%
0%
0%
0%
EXPO
3
2
SEL
und nach Umlegen der Schalter nach „vorne“:
Die Expo-Kurve wird simultan in der Grafik dargestellt. (CLEAR = 0%.)
Expo = +100%
Geberweg
W
SEL
SEL
Expo = +100%, DR = 125%
W
Roll 125%
Nick 100%
Heck 100%
DUAL
Wenn Sie sowohl bei der Dual-Rate- wie auch der
Expo-Funktion Werte eingegeben haben, überlagert
sich die Wirkung der beiden Funktionen z. B. wie folgt:
Servoweg
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei möglichen Varianten wünschen, wechseln Sie zum
-Feld und ordnen Sie, wie auf Seite 37 beschrieben,
einen Externschalter zu. Der zugewiesene Schalter
erscheint in der Displayanzeige zusammen mit einem
Schaltersymbol, das die jeweilige Schaltrichtung des
Schalters anzeigt.
Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in der einen Schalterrichtung mit linearer Kurvencharakteristik
zu fliegen und in der anderen Schalterrichtung einen
von 0% verschiedenen Wert vorzugeben.
Wählen Sie das rechte SEL-Feld, um getrennt für
jede der beiden Schalterstellungen den Expo-Wert
mit dem Drehgeber im inversen Feld zu verändern.
Kombination Dual Rate und Expo
Servoweg
Exponential-Funktion
jeweils 100%.
Servoweg
Achtung:
Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgründen 20% nicht unterschreiten.
Geberweg
In diesen Beispielen beträgt der Dual-Rate-Wert
SEL
30%
30%
0%
EXPO
3
2
SEL
Die gestrichelte senkrechte Linie zeigt die momentane Position des Roll-Steuerknüppel.
Hinweis:
Softwareseitig ist auch die Zuordnung eines der
beiden auf dem K1-Knüppel zur Verfügung stehenden Geberschalter G1 oder G2 möglich. Bei
deren Verwendung ist jedoch zu berücksichtigen,
dass diese bei + bzw. -80% Steuerweg umschalten.
Programmbeschreibung: Dual Rate / Expo (Hubschraubermodelle)
91
Dual Rate / Expo
Umschaltbare Steuercharakteristik für K1 … K4-Steuerknüppel
Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung bzw. Beeinflussung der Steuercharakteristik aller im Menü »Gebereinstellung« einem beliebigen Eingang zugeteilten Steuerknüppelfunktionen
K1 … K4 während der Fahrt über Externschalter.
Dual Rate wirkt ähnlich der Geberweg-Einstellung
im Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechende Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese
auf ein einzelnes Servo oder über beliebig komplexe
Misch- und Koppelfunktionen auf mehrere Servos
wirkt.
Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition
zwischen 0 und 125% des normalen Steuerweges
einstellbar.
Die Exponentialsteuerung ermöglicht für Werte größer 0% eine feinfühligere Steuerung des Modells im
Bereich der Mittellage der jeweiligen Steuerfunktion,
ohne auf den vollen Ausschlag in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen. Umgekehrt wird für
Werte kleiner 0% die Geberwirkung um die Neutrallage vergrößert und in Richtung Vollausschlag
verringert. Der Grad der „Progression“ kann also
insgesamt von -100% bis +100% eingestellt werden,
wobei 0% der normalen, linearen Steuercharakteristik
entspricht.
Eine weitere Anwendung ergibt sich bei den heute
meist üblichen Drehservos: Die eigentliche Ruderansteuerung verläuft nämlich nichtlinear, da mit zunehmendem Drehwinkel der Anlenkscheibe bzw. des
Hebelarmes die Ruderauslenkung über das Steuergestänge – abhängig davon, wie weit außen das
Gestänge an der Drehscheibe angeschlossen ist – im92
Programmbeschreibung: Dual Rate / Expo (Schiffs- und Automodelle)
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei möglichen
-Symbol
Varianten wünschen, wählen Sie das
und ordnen Sie, wie auf Seite 37 im Abschnitt „Extern- und Geberschalterzuordnung“ beschrieben,
einen Externschalter zu:
K1
K2
K3
W
0%
100%
Gewünschten
100%
0% Schalter
in die EIN-Position
0%
100%
DUAL EXPO
SEL
SEL
Der zugewiesene Schalter erscheint in der Displayanzeige zusammen mit einem Schaltersymbol, das die
jeweilige Schaltrichtung des Schalters anzeigt.
Wählen Sie das linke SEL-Feld, um getrennt für jede
der beiden Schalterstellungen den Dual-Rate-Wert
mit dem Drehgeber im inversen Feld zu verändern.
K1
K2
K3
W
125%
100%
100%
DUAL
0%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
Die Dual-Rate-Kurve wird simultan in der Grafik dargestellt. (CLEAR = 100%.)
Beispiele verschiedener Dual-Rate-Werte:
Geberweg
Dual Rate = 20%
Dual Rate = 50%
Dual Rate = 100%
Servoweg
SEL
Dual-Rate-Funktion
Servoweg
SEL
mer geringer wird. Mit Expo-Werten größer 0% kann
diesem Effekt gegengesteuert werden, sodass mit
größer werdendem Knüppelausschlag der Drehwinkel
überproportional zunimmt.
Auch die Expo-Einstellung bezieht sich direkt auf die
jeweilige Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese
auf ein einzelnes Servo oder über beliebige Mischund Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.
Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion über einen Externschalter umschaltbar, wenn
ein solcher zugewiesen wurde. Demzufolge besteht
auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinander zu verknüpfen, was insbesondere bei schnellen
Modellen von Vorteil sein kann.
In der Display-Grafik werden die Kurvencharakteristiken unmittelbar dargestellt. Die mittlere senkrechte
Linie bewegt sich nach Anwahl der entsprechenden
Zeile synchron zum jeweiligen Steuerknüppel, um
den geberwegabhängigen Kurvenwert besser beurteilen zu können.
Servoweg
0%
0%
0%
EXPO
W
W
W
100%
100%
100%
DUAL
W
K1
K2
K3
Geberweg
Geberweg
ca. 15% des Knüppelweges und G1 … G4 bei +
bzw. -80% Steuerweg umschalten.
Achtung:
Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgründen 20% nicht unterschreiten.
jeweils 100%.
Exponential-Funktion
Wenn Sie sowohl bei der Dual-Rate- wie auch der
Expo-Funktion Werte eingegeben haben, überlagert
sich die Wirkung der beiden Funktionen z. B. wie folgt:
W
W
125%
100%
100%
DUAL
0%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
Servoweg
Servoweg
Geberweg
Geberweg
85%
80%
100%
DUAL
0%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
2
W
110%
110%
100%
DUAL
30%
30%
0%
EXPO
SEL
SEL
1
2
Expo = –100%
Die gestrichelte senkrechte Linie zeigt die momentane Position des jeweiligen Steuerknüppels.
Servoweg
Servoweg
K1
K2
K3
W
Servoweg
Expo = –100%, DR = 50%
und nach Umlegen der Schalter nach „vorne“:
Expo = +50%
Geberweg
K1
K2
K3
W
Beispiele verschiedener Expo-Werte:
Geberweg
Expo = +100%, DR = 50%
z. B. in Schalterstellung „hinten“
1
Die Expo-Kurve wird simultan in der Grafik dargestellt. (CLEAR = 0%.)
Expo = +100%
Geberweg
W
K1
K2
K3
Expo = +100%, DR = 125%
Servoweg
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei möglichen Varianten wünschen, wechseln Sie zum
-Feld und ordnen Sie, wie auf Seite 37 beschrieben,
einen Externschalter zu. Der zugewiesene Schalter
erscheint in der Displayanzeige zusammen mit einem
Schaltersymbol, das die jeweilige Schaltrichtung des
Schalters anzeigt.
Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in der einen Schalterrichtung mit linearer Kurvencharakteristik
zu fahren und in der anderen Schalterrichtung einen
von 0% verschiedenen Wert vorzugeben.
Wählen Sie das rechte SEL-Feld, um getrennt für
jede der beiden Schalterstellungen den Expo-Wert
mit dem Drehgeber im inversen Feld zu verändern.
Kombination Dual Rate und Expo
Geberweg
In diesen Beispielen beträgt der Dual-Rate-Wert
Hinweis:
Softwareseitig ist auch die Zuordnung der auf
dem K1- und K3-Knüppel zur Verfügung stehenden Geberschalter G1 … G6 möglich. Bei deren
Verwendung ist jedoch zu berücksichtigen, dass
G5 + G6 beiderseits der Mittelstellung bei jeweils
Programmbeschreibung: Dual Rate / Expo (Schiffs- und Automodelle)
93
Phasentrimmung
Flugphasenabhängige Trimmung von WK, QR und HR
W
Uhren
0:00
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
Lehrer/Schüler
W
W
·
SEL SEL
Wenn Sie nun mit dieser Grundeinstellung in das
hier zu besprechende Menü »Phasentrimmung«
wechseln, dann finden Sie im Display nur die Zeile
«normal», deren voreingestellte Werte von 0% üblicherweise auch nicht verändert werden:
PHASENTRIMMUNG
0%
0%
0%
¾ normal
WK
QR
HR
Hinweis:
Abhängig von Ihren Angaben in der Zeile „Querr./
Wölbkl.“ des Menüs »Grundeinstellung Modell«
können zur „Phasentrimmung“ nur die Spalte „HR“,
die Spalten „QR“ und „HR“ oder wie oben abgebildet, „WK“, „QR“ und „HR“ im Display zur Verfügung
stehen.
Folgende Namen können ausgewählt werden:
• normal
• Start, Start 2
• Thermik, Thermik 2
• Strecke, Strecke 2
• Speed, Speed 2
• Akro, Akro 2
• Landung, Landung 2
• Schlepp
• Test, Test 2
Möchten Sie von „0“ abweichende Werte hinterlegen,
z. B. um beim Start mehr Auftrieb zu haben oder in
94 Programmbeschreibung: Phasentrimmung (Flächenmodelle)
Querr./Wölbkl.
0:00
Uhren
Start
Phase 2
Speed
Phase 3
2 QR 2 WK
5
6
W
der Thermik langsamer bzw. im Schnellflug schneller
fliegen zu können, OHNE jedes Mal die Grundeinstellungen verändern zu müssen, dann sollten Sie im
Menü »Grundeinstellung Modell« „Phase 2“ und
gegebenenfalls auch „Phase 3“ aktivieren.
Dazu wechseln Sie in das Menü »Grundeinstellung
Modell« und weisen der „Phase 2“ und ggf. der „Phase 3“ einen Schalter zu und bei Bedarf auch einen
Ihnen passender erscheinenden Namen.
Obwohl Sie als Schalter selbstverständlich auch
einen oder auch zwei der standardmäßig auf der
Mittelkonsole montierten EIN/AUS-Schalter verwenden können, eignet sich ein an griffgünstigerer Stelle
montierter, so genannter Differentialschalter, Best.-Nr.
4160.22 (siehe Anhang), oder ein Zwei-FunktionsKnüppelschalter, Best.-Nr. 4143 (siehe Anhang),
welcher in den Servicestellen von Graupner nachgerüstet werden kann, besser dazu.
Wenn Sie sich für einen der beiden vorstehend
genannten Dreistufenschalter entschieden haben,
weisen Sie diesen jeweils von der Mittelstellung, der
«normal»-Phase ausgehend sowohl der „Phase 2“
wie auch der „Phase 3“ zu. Also z. B. der Phase 2
den Schalter aus der Mittelstellung nach „hinten“ (=
„Start“) und der Phase 3 aus der Mittelstellung nach
„vorne“ (= «Speed») usw..
W
Solange Sie im Menü »Grundeinstellung Modell«
weder die „Phase 2“ noch die „Phase 3“ mit Schalter
versehen haben, befinden Sie sich automatisch in der
Flugphase 1 «normal».
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verändert
werden, weshalb auch im Menü »Grundeinstellung
Modell« die Phase «normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird, sondern verborgen bleibt. Sichtbar und
mit veränderbaren Namen vorbelegt sind lediglich die
Phasen 2 und 3:
W
·
SEL
Diese Namen erscheinen dann in der Grundanzeige
des Senders und im Menü »Phasentrimmung«.
Einstellen der Flugphasentrimmung
Im Menü »Phasentrimmung« können die zuvor ausgewählten Flugphasen getrimmt werden.
Schalten Sie dazu in die gewünschte Phase (der ¾
ganz links kennzeichnet die im Moment aktive Phase)
…
PHASENTRIMMUNG
0%
normal
0%
0%
¾
Start
0%
0%
0%
Landung
0%
0%
0%
WK
QR
HR
… und stellen die benötigten Trimmwerte ein.
Durch Umschalten des/der festgelegten Schalter
kann die jeweilige Phase aktiviert werden.
Eingestellt werden können Werte zwischen -125%
und +125%. Üblicherweise bewegen sich diese Werte
aber im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich.
PHASEN
normal
+
¾ Start
Landung
+
TRIM
0%
7% +
5% +
WK
MUNG
0%
0%
7% – 5%
2% – 2%
QR
HR
Was ist ein Mischer?
Flächenmischer
Grundsätzliche Funktion
Anzeige abhängig vom gewählten Modelltyp
Bei vielen Modellen ist oftmals eine Mischung verschiedener Funktionen im Modell wünschenswert,
z. B. eine Kopplung zwischen Quer- und Seitenruder
oder die Kopplung von zwei Servos, wenn zwei Ruderklappen über je ein eigenes Servos angesteuert
werden sollen, wie beispielsweise bei einem V-Leitwerk.
In all diesen Fällen wird der Signalfluss am „Ausgang“
der geberseitigen Steuerfunktion „abgezweigt“, um
dieses Signal dann in definierter Weise auf den „Eingang“ eines anderen Steuerkanals und damit letztlich
einen Empfängerausgang wirken zu lassen.
Querruderdiff.
Wölbklappendiff.
Querr.
2–>4
Querr.
2–>7
Bremse 1–>3
Bremse 1–>6
Bremse 1–>5
Höhenr. 3–>6
Höhenr. 3–>5
6–>3
Wölbkl.
6–>5
Wölbkl.
Diff.–Reduktion
Beispiel: V-Leitwerksmischer:
W
W
4,8 V
Servo
Seite / Höhe links
Servo
C 577
4,8 V
Seite / Höhe rechts
Best.-Nr. 4101
Se
Hö ite
he
4
Steuerkanäle
(Empfängerausgänge)
ite“
„Se
4
ite
Se he
Hö
Steuerfunktionseingänge
“
he
„Hö
V-Leitwerks
mischer
C 577
3
3
Best.-Nr. 4101
Höhenrudersteuerknüppel
Seitenrudersteuerknüppel
Die Software des Senders mc-19HoTT enthält bereits eine Vielzahl vorprogrammierter Koppelfunktionen, bei denen zwei (oder mehrere) Steuerkanäle
miteinander vermischt werden. So kann der als Beispiel genannte Mischer bereits in der Zeile „Leitwerk“
im Menü »Grundeinstellung Modell« softwaremäßig
aktiviert werden.
Daneben stellt die Software unabhängig vom Modelltyp in jedem Modellspeicher jeweils drei frei programmierbare Linearmischer bereit.
Lesen Sie dazu auch die allgemeinen Anmerkungen
zu „freien Mischern“ ab der Seite 110 dieses Handbuches.
Seitenr
Wölbkl.
Höhenr.
Wölbkl.
Querr.
Wölbkl.
Querr.
Höhenr.
Querr.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
SEL
Das mc-19HoTT Programm enthält eine Reihe
vorprogrammierter Koppelfunktionen, bei denen
lediglich der Mischanteil und eventuell ein Schalter
gesetzt werden müssen. Je nach vorgegebenem
„Modelltyp“ (Leitwerkstyp, Anzahl der Flächenservos,
mit oder ohne Motor, siehe ab Seite 65) erscheint
eine unterschiedliche Anzahl vorprogrammierter
Mischerfunktionen. Falls Ihr Modell beispielsweise
nicht mit Wölbklappenservos ausgestattet ist und Sie
im Menü »Grundeinstellung Modell« auch keine
Wölbklappenservos eingetragen haben, werden alle
Wölbklappenmischer vom Programm ebenso automatisch ausgeblendet wie die Mischer „Bremse 1 ¤
N.N.*“ bei der Wahl von „vorne“ bzw. „hinten“ in der
Zeile „Motor an K1“. Das Menü gewinnt dadurch nicht
nur an Übersichtlichkeit. Es werden auch eventuelle
Programmierfehler vermieden.
*
Anmerkungen:
• Zur Positionierung der Wölbklappen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Sie können …
a. … sich mit einer Position pro Flugphase begnügen, indem Sie nur im Menü »Phasentrimm«,
siehe linke Seite, entsprechende Trimmwerte
setzen.
b. … die wie beschrieben im Menü »Phasentrimm«, siehe linke Seite, positionierten Wölbklappen mit einem beliebigen, im Menü »Gebereinstellung« (Seite 82), dem „Eingang 6“
zugewiesenem Geber variieren:
Dieser steuert direkt die beiden an den
Empfängerausgängen 6 und 7 befindlichen
Wölbklappenservos, sofern im Menü »Grundeinstellung Modell« in der Zeile „Querr./Wölbkl.“ Wölbklappen vorgegeben worden sind und
indirekt über den in der Mischerzeile „Wölbkl. 6
¤ 5 Querr.“ eingetragenen Prozentwert anteilig
die Wölbklappenstellung der Querruder.
Um die Klappenstellungen feinfühliger steuern
zu können, sollten Sie allerdings im Menü »Gebereinstellung« den Weg dieses Gebers auf
etwa 25% reduzieren.
c. … aber auch den standardmäßigen Eintrag von
„0%“ in der Zeile des Flächenmischers „Wölbkl.
6 ¤ 5 Querr.“ belassen und alternativ im Menü
»Gebereinstellung« sowohl dem Eingang 6 wie
auch dem Eingang 5 den gleichen Geber zuweisen. Dessen Grad der Einwirkung auf die beiden
Klappenpaare bestimmen Sie dann über die jeweilige Wegeinstellung.
• Ein dem Eingang 7 fallweise zugeordneter Geber ist bei Vorgabe von 2 Wölbklappenservos
dennoch softwaremäßig abgekoppelt, um eine
Fehlbedienung der Wölbklappen auszuschließen.
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Programmbeschreibung: Flächenmischer (Flächenmodelle)
95
Grundsätzliche Programmierung:
1. Mit gedrücktem Drehgeber Mischer anwählen. Je
nach Mischer erscheint in der unteren Displayzeile
.
nur SEL oder SEL und das Schaltersymbol:
2. Mit dem Drehgeber eines dieser Felder anwählen.
3. Drehgeber kurz drücken (inverses Feld wechselt in
die angewählte Zeile).
4. Mittels Drehgeber Mischanteil einstellen und ggf.
Schalter zuordnen. Negative und positive Parameterwerte sind möglich, um die Servodrehrichtung
bzw. die Ausschlagrichtung der Ruder entsprechend anpassen zu können.
(CLEAR = 0%.)
5. Eingabe beenden durch kurzen Druck auf den
Drehgeber.
Schalter zuordnen
Mit Ausnahme der „Diff.-Reduktion“ sind alle Optionen im Menü »Flächenmischer« über einen beliebigen Extern- oder Gebersschalter optional EIN-/
AUS-schaltbar. Bei Aufruf dieser Zeilen erscheint das
bekannte Schaltersymbol:
.
Mischerneutralpunkte (Offset)
• Querruder ¤ N.N.*
• Höhenruder ¤ N.N.*
• Wölbklappe ¤ N.N.*
… haben in der Gebernullstellung (Gebermittelstellung) ihren Neutralpunkt, d. h. keine Wirkung. Bei
Vollausschlag wird der eingestellte Wert zugemischt.
Bei den Mischern: • Bremsklappe ¤ N.N.*
… befindet sich der Mischernullpunkt („Offset“), bei
welchem die Bremsklappen immer eingefahren sind,
bei Wahl von „kein“ in der Zeile „Motor an K1“ des
Menüs »Grundeinstellung Modell« in der vorderen
Position des K1-Steuerknüppels (Gas-/Bremsknüppel) und in der hinteren bei Wahl von „kein/invert.“.
Die Mischer:
*
96
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Querruderdifferenzierung
Die Querruderdifferenzierung gleicht einen unerwünschten Nebeneffekt eines Querruderausschlages
aus, welcher als „negatives Wendemoment“ bezeichnet wird: Am nach unten ausschlagenden Ruder
entsteht prinzipiell ein größerer Widerstand als an
einem gleich weit nach oben ausschlagenden. Daraus resultiert ein Drehmoment um die Hochachse
und in der Folge ein „Herausdrehen“ aus der vorgesehenen Flugrichtung. Dieser Effekt tritt naturgemäß
bei Segelflugzeugen mit hoher Streckung stärker auf
als z. B. bei Motorflugzeugen mit ihren deutlich kürzeren Hebelarmen und muss normalerweise durch
gleichzeitigen und gegensinnigen Seitenruderausschlag kompensiert werden. Dies verursacht jedoch
zusätzlichen Widerstand und verschlechtert daher die
Flugleistung noch mehr.
Werden dagegen die Querruderausschläge differenziert, indem das jeweils nach unten ausschlagende
Querruder einen geringeren Ausschlag ausführt als
das sich nach oben bewegende, dann kann damit
das (unerwünschte) negative Wendemoment reduziert bis beseitigt werden. Grundvoraussetzung dafür
ist jedoch, dass für jedes Querruder ein eigenes
Servo vorhanden ist, welches deshalb auch gleich in
die Flächen eingebaut werden kann. Durch die dann
kürzeren Anlenkungen ergibt sich außerdem der
Zusatznutzen von spielfreieren und somit präziseren
Querruderstellungen.
Diese Art elektronischer Differenzierung hat im
Gegensatz zu mechanischen Lösungen, welche
außerdem meist schon beim Bau des Modells fest
eingestellt werden müssen und zudem bei starken
Differenzierungen leicht zusätzliches Spiel in der
Steuerung hervorrufen, erhebliche Vorteile:
So kann z. B. der Grad der Differenzierung jederzeit
verändert werden, und im Extremfall lässt sich der
Querruderausschlag nach unten in der so genannten
„Split“-Stellung sogar ganz unterdrücken. Auf diese
Programmbeschreibung: Flächenmischer (Flächenmodelle)
Weise wird also nicht nur das negative Wendemoment unterdrückt, sondern es kann u. U. sogar ein
positives Wendemoment entstehen, sodass bei Querruderausschlag eine Drehung um die Hochachse
in Kurvenrichtung erzeugt wird. Gerade bei großen
Segelflugmodellen lassen sich auf diese Weise „saubere“ Kurven allein mit den Querrudern fliegen, was
sonst nicht ohne Weiteres möglich ist.
0% (normal)
50% (differential)
100% (Split)
Der Einstellbereich von -100% bis +100% erlaubt
eine seitenrichtige Differenzierung unabhängig von
den Drehrichtungen der Querruderservos einzustellen. „0%“ entspricht der Normalanlenkung, d. h. keine
Differenzierung, und „-100%“ bzw. „+100%“ der SplitFunktion.
Niedrige Absolutwerte sind beim Kunstflug erforderlich, damit das Modell bei Querruderausschlag exakt
um die Längsachse dreht. Mittlere Werte um ca.
-50% bzw. +50% sind typisch für die Unterstützung
des Kurvenflugs in der Thermik. Die Split-Stellung
(-100%, +100%) wird gern beim Hangflug eingesetzt,
wenn mit den Querrudern allein eine Wende geflogen
werden soll.
Anmerkung:
Negative Werte sind bei richtiger Kanalbelegung
meist nicht erforderlich.
Wölbklappendifferenzierung
Der Querruder-/Wölbklappen-Mischer, siehe weiter
unten, ermöglicht, die Wölbklappen als Querruder
anzusteuern. Die Wölbklappendifferenzierung bewirkt
analog zur Querruderdifferenzierung, dass bei einer
Querruderfunktion der Wölbklappen der jeweilige
Ausschlag nach unten reduziert werden kann.
Der Einstellbereich von -100% bis +100% erlaubt
eine seitenrichtige Anpassung der Differenzierung
unabhängig von der Drehrichtung der Servos. Ein
Wert von „0%“ entspricht der Normalanlenkung, d. h.,
der Servoweg nach unten ist gleich dem Servoweg
nach oben. „-100%“ bzw. „+100%“ bedeutet, dass bei
der Querrudersteuerung der Wölbklappen der Weg
nach unten auf null reduziert ist („Split“).
Anmerkung:
Negative Werte sind bei richtiger Kanalbelegung
meist nicht erforderlich.
Querruder 2 ¤ 4 Seitenruder
Das Seitenruder wird in einstellbarem Maße bei
Querrudersteuerung mitgenommen, wodurch insbesondere in Verbindung mit der Querruderdifferenzierung das negative Wendemoment unterdrückt werden
kann, was ein „sauberes“ Kurvenfliegen erleichtert.
Das Seitenruder bleibt natürlich weiterhin getrennt
steuerbar. Über einen optionalen Externschalter ist
dieser Mischer zu und abschaltbar, um gegebenenfalls das Modell auch über die Querruderruder allein
steuern zu können.
Der Einstellbereich von -150% bis +150% erlaubt, die
Ausschlagrichtung je nach Drehrichtung des Seitenruderservos sinngemäß den Querrudern anzupassen.
Ein Einstellwert um die 50% ist hier selten verkehrt.
(CLEAR = 0%)
Querruder 2 ¤ 7 Wölbklappe
Durch das Ausfahren von Störklappen, besonders
aber beim Einsatz eines Butterfly-Systems (siehe
nächste Seite), kann die Bahnneigung eines Modells
ungünstig beeinflusst werden.
Mit diesem Mischer können derartige Momente durch
Zumischen eines Korrekturwertes auf das Höhenruder kompensiert werden. Der Einstellbereich beträgt
-150% bis +150%.
„Übliche“ Werte liegen im niedrigen ein- bis bis zweistelligen Bereich. Die gewählte Einstellung sollten Sie
in jedem Fall in ausreichender Höhe ausprobieren
und ggf. nachstellen.
(CLEAR = 0%)
Bremse 1 ¤ 6 Wölbklappe
Mit diesem Mischer wird ein einstellbarer Anteil der
Querrudersteuerung in die Wölbklappenkanäle eingemischt. Bei Querruderausschlag bewegen sich
dann die Wölbklappen sinngemäß wie die Querruder.
Normalerweise sollten sie dies aber mit geringerem
Ausschlag tun, d. h., der Mischanteil ist kleiner als
100%. Der Einstellbereich von -150% bis +150%
erlaubt, die Ausschlagrichtung je nach Drehrichtung
der Wölbklappenservos sinngemäß den Querrudern
anzupassen.
Mehr als etwa 50% des (mechanischen) Weges der
Querruder sollten Wölbklappen aber nicht mitlaufen.
(CLEAR = 0%)
Bremse 1 ¤ 3 Höhenruder
Bei Betätigung der Bremssteuerfunktion (K1-Steuerknüppel) können beide Wölbklappenservos zur
Landung individuell zwischen -150% und +150% Mischanteil verstellt werden – üblicherweise nach unten.
(CLEAR = 0%)
Hierbei wird der Wert so gewählt, dass sich beim
Betätigen der Bremssteuerfunktion die Wölbklappen
soweit wie möglich nach unten bewegen. Achten
Sie aber unbedingt darauf, dass die Servos dabei
keinesfalls mechanisch anlaufen. Limitieren Sie ggf.
den/die Servoweg(e) entsprechend mit der auf der
Display-Seite „RX SERVO“ des Menüs »Telemetrie«
zu findenden Option „Travel -/+“.
Programmbeschreibung: Flächenmischer (Flächenmodelle)
97
Bremse 1 ¤ 5 Querruder
Mit diesem Mischer werden bei Betätigung der
Bremssteuerfunktion beide Querruderservos bei der
Landung individuell in einem Bereich von -150% bis
+150% verstellt – üblicherweise nach oben. Aber auch
beim Ausfahren von Störklappen ist es sinnvoll, die
Querruder etwas nach oben auszufahren.
Achten Sie aber unbedingt auf noch ausreichenden
Querruderausschlag und dass dennoch die Servos
keinesfalls mechanisch anlaufen.
(CLEAR = 0%)
Kombination der Mischer Bremse ¤ N.N.*:
„Krähenstellung“ oder „Butterfly“
Wurden alle drei Bremsklappenmischer gesetzt, ist
eine besondere Klappenkonstellation, die auch „Krähenstellung“ oder „Butterfly“ genannt wird, einstellbar:
Bei dieser Bremsstellung fahren beide Querruder gemäßigt nach oben und die Wölbklappen so weit wie
möglich nach unten aus. Achten Sie dabei aber un*
98
bedingt auf noch ausreichenden Querruderausschlag
und dass dennoch die Servos keinesfalls mechanisch
anlaufen!
Über den dritten Mischer wird das Höhenruder so
nachgetrimmt, dass sich die Fluggeschwindigkeit
dennoch nicht wesentlich gegenüber der Normalflugposition ändert. Andernfalls kann das Flugmodell
nämlich nach dem Einfahren des Bremssystems, z. B.
zur Verlängerung des Landeanfluges, zu langsam
sein und deswegen in einen kritischen Flugzustand
geraten.
Dieses Zusammenspiel der Wölbklappen und Querruder sowie des Höhenruders dient zur Gleitwinkelsteuerung beim Landeanflug. Die Butterfly-Klappenstellung kann wahlweise auch ohne Brems- bzw.
Störklappen geflogen werden.
Bei über die gesamte Tragflächenhinterkante durchgehenden Querrudern, die gleichzeitig als Wölbklappen dienen, können die beiden Mischer „Bremse 1 ¤
5 Querruder“ und „Bremse 1 ¤ 3 Höhenruder“ gemeinsam verwendet werden, um die als Wölbklappen
dienenden Querruder stärker nach oben zu stellen
und das Höhenruder entsprechend nachzutrimmen.
Bei Verwendung der Querruderdifferenzierung wird
die Querruderwirkung durch das Hochstellen der
Querruder in der Butterfly-Klappenstellung erheblich
beeinträchtigt, weil die Querruderausschläge nach
unten durch die eingestellte Differenzierung verringert
oder gegenüber den Ausschlägen nach oben sogar
unterdrückt werden. Die gewohnten Ausschläge nach
oben werden aber wiederum nicht erreicht, weil die
hochgestellten Querruder ohnehin schon nahe an der
bzw. gar in Endposition stehen. Abhilfe schafft hier die
„Differenzierungsreduktion“, die weiter unten in einem
eigenen Abschnitt erläutert wird.
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Programmbeschreibung: Flächenmischer (Flächenmodelle)
Höhenruder 3 ¤ 6 Wölbklappe
Zur Unterstützung des Höhenruders bei engem
Wenden und beim Kunstflug kann die Wölbklappenfunktion über diesen Mischer durch die Höhenrudersteuerung mitgenommen werden. (Der Einsatz
dieses Mischers beim Kreisen in der Thermik ist
dagegen eher kontraproduktiv.) Die Mischrichtung ist
so zu wählen, dass bei gezogenem Höhenruder die
Klappen nach unten und umgekehrt bei gedrücktem
Höhenruder (Tiefenruder) nach oben – also gegenläufig – ausschlagen.
Bei diesem Mischer liegen die „üblichen“ Einstellwerte im niedrigen zweistelligen Bereich.
(CLEAR = 0%)
Höhenruder 3 ¤ 5 Querruder
Mit diesem Mischer können Sie die Höhenruderwirkung ähnlich dem vorherigen Mischer unterstützen.
Auch bei diesem Mischer liegen die „üblichen“ Einstellwerte im niedrigen zweistelligen Bereich.
(CLEAR = 0%)
Wölbklappe 6 ¤ 3 Höhenruder
Beim Setzen von Wölbklappen, egal ob per »Phasentrimmung« oder mittels einem im Menü »Gebereinstellung« dem „Eingang 6“ zugewiesenen Geber, können als Nebeneffekte auf- oder abkippende
Momente um die Querachse entstehen. Ebenso gut
kann aber auch erwünscht sein, dass z. B. das Modell
beim leichten Hochstellen der Wölbklappen auch eine
etwas flottere Gangart an den Tag legt. Mit diesem
Mischer kann beides erreicht werden.
Über diesen Mischer wird beim Ausfahren der Wölbklappen – abhängig vom eingestellten Wert – automatisch die Stellung des Höhenruders korrigiert. Der
erzielte Effekt ist also nur abhängig von der Größe
des eingestellten Korrekturwertes.
Üblicherweise liegen die bei diesem Mischer verwendeten Einstellwerte im einstelligen Bereich.
(CLEAR = 0%)
Wölbklappe 6 ¤ 5 Querruder
Um eine gleichmäßigere Auftriebsverteilung über die
gesamte Spannweite zu erzielen, wird mit diesem
Mischer ein einstellbarer Anteil der Wölbklappensteuerung in die Querruderkanäle 2 und 5 übertragen.
Dadurch bewegen sich die Querruder bei Wölbklappenausschlag sinngemäß wie die Wölbklappen,
normalerweise aber mit geringerem Ausschlag.
(CLEAR = 0%)
onswert größer als die eingestellte Querruderdifferenzierung wird diese bereits vor dem Vollausschlag des
Bremssteuerknüppels aufgehoben.
Hinweis:
Belassen Sie den Wert dieses Mischers auf 0%,
wenn Sie im Menü »Gebereinstellung« sowohl dem
Eingang 5 wie auch Eingang 6 einen Geber zur Regelung der Wölbklappenpositionen zuweisen.
Differenzierungsreduktion
Weiter oben wurde bereits die Problematik bei der
Butterfly-Konfiguration angesprochen, nämlich, dass
bei Verwendung der Querruderdifferenzierung die
Querruderwirkung durch das Hochstellen der Querruder stark beeinträchtigt sein kann, weil einerseits ein
weiterer Ausschlag des einen Querruders nach oben
(fast) nicht mehr möglich ist und andererseits der
Ausschlag des nach unten laufenden Ruders durch
die eingestellte Differenzierung mehr oder weniger
reduziert wird. Damit aber ist letztlich die Querruderwirkung insgesamt spürbar geringer als in der Normalstellung der Ruder.
Um dem soweit wie möglich entgegenzuwirken,
sollten Sie deshalb unbedingt von der Möglichkeit
der automatischen „Reduzierung der Differenzierung“
Gebrauch machen: Diese reduziert beim Ausfahren
des Bremssystems den Grad der Querruderdifferenzierung kontinuierlich und in einstellbarem Maße bzw.
hebt diese je nach Einstellung sogar auf.
Ein Wert von 0% bedeutet, dass die senderseitig
programmierte „Querruderdifferenzierung“ bestehen
bleibt. Ein Wert gleich dem eingestellten %-Wert der
Querruderdifferenzierung bedeutet, dass diese bei
maximaler Butterflyfunktion, d. h. voll ausgefahrenen
Klappen, völlig aufgehoben ist. Bei einem ReduktiProgrammbeschreibung: Flächenmischer (Flächenmodelle)
99
Helimischer
Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und Heckrotor
W
Uhren
0:00
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
W
W
SEL SEL
3
2
·
„Phase 2“ ist mit dem Phasennamen «Schwebe»
vorbelegt. Dieser Name kann aber jederzeit nach
der Anwahl von SEL und einem Kurzdruck auf den
Drehgeber durch eine der folgenden Bezeichnungen
ersetzt werden:
• normal
• Schwebe, Schwebe 2
• Akro, Akro 2, Akro 3D
• Speed
• Test, Test 2
Zur Einstellung der Steuerkurven von „Pitch“, „K1 ¤
Gas“ und „K1 ¤ Heck“ stehen jeweils 5-Punkt-Kurven
zur Verfügung. Bei diesen Mischern können somit
auch nichtlineare Mischverhältnisse entlang des
Steuerknüppelweges programmiert werden. Wechseln Sie auf die Displayseite zur 5-Punkt-Kurveneinstellung durch einen Kurzdruck auf den Drehgeber
oder ENTER, siehe weiter unten.
In der ab Seite 108 beschriebenen Flugphase «Autorotation» werden dagegen die Mischer „K1 ¤ Gas“
und „K1 ¤ Heck“ nicht benötigt und deshalb auf
einen – einstellbaren – Vorgabewert umgeschaltet.
In den Zeilen „Gyro“ und „Eing8“ ist nach Drücken
des Drehgebers ggf. im inversen Feld mit diesem – analog zur Geber-Mittenverstellung anderer
Fernsteuersysteme – ein Wert einzugeben. Mit
CLEAR setzen Sie diesen Parameterwert wieder auf
0% zurück. Alle diese Einstelloptionen dienen zur
Grundeinstellung des Hubschraubermodells.
Um die Einstellungen jederzeit gezielt vornehmen
zu können, wird der Name der jeweils ausgewählten
Flugphase im Menü »Helimischer« am unteren Rand
des Displays ebenso angezeigt wie in der Grundanzeige des Senders anstelle des Graupner Logos. Der
Wechsel zwischen den einzelnen Flugphasen erfolgt
jedoch servoseitig nicht „hart“, sondern mit einer
fest vorgegebenen Umschaltzeit von ca. 1 Sekunde.
Lediglich IN die Autorotationsphase wird sofort umgeschaltet.
Wenn Sie also den für eine bestimmte Flugphase
gewählten Schalter umlegen, wird am unteren Displayrand die dazugehörige Flugphase eingeblendet,
z. B. «normal»:
100 Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle)
Pitch
K1
K1
Gyro
Eing8
=>
=>
=>
W
Beschreibung der Helimischer
W
Im Menü »Grundeinstellung Modell« kann durch
die Zuordnung entsprechender Schalter zu „Phase
2“ und „Autorotation“ eine Flugphasenumschaltung
aktiviert werden. Mit z. B. einem Zweistufen-Externschalter kann umgeschaltet werden zwischen der
Phase «normal» und der mit «Schwebe» vorbenannten „Phase 2“ und mit einem weiteren auf «Autorotation». Die Umschaltung auf Autorotation hat IMMER
Vorrang vor den beiden anderen Phasen.
Falls Sie für die Umschaltung noch keine Schalter
zugewiesen haben, sollten Sie es jetzt tun.
Die Phase 1 trägt immer die Bezeichnung «normal».
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verändert
werden, weshalb auch im Menü »Grundeinstellung
Modell« die Phase «normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird, sondern verborgen bleibt:
W
Gas
Heck
0%
0%
«normal »
·
Nun können die Einstellungen für diese Flugphase
vorgenommen werden.
Grundsätzliche Programmierung:
1. Mit gedrücktem Drehgeber Mischer anwählen.
Je nach Mischer ist entweder das Symbol für
„zweite Seite“ ( · ) aktiv oder es erscheint in der
unteren Displayzeile ein SEL-Feld.
2. Kurzdruck auf Drehgeber bei inversem Symbol ·
wechselt zur Einstellseite des betreffenden Mischers bzw. erlaubt über das SEL-Feld die direkte Einstellung des gewünschten Mischanteils mittels Drehgeber.
(CLEAR = 0% bzw. +100%.)
3. Zweiter Kurzdruck beendet Eingabe.
4. ESC blättert zurück.
–
+
100
o OU TPUT
100
o OU TPUT
... oder aber einen bereits aktiven Stützpunkt durch
einen Druck auf CLEAR wieder auf „inaktiv“ zurücksetzen.
Die Punkte „1“ und „5“ können dagegen nicht deaktiviert werden.
Hinweis:
Die auf diesen Seiten dargestellten Steuerkurven
sind ausschließlich zu Illustrationszwecken erstellt.
Bitte beachten Sie deshalb, dass die gezeigten
Kurvencharakteristiken keinesfalls reelle Pitchkurve
darstellen.
100
Gas
Pitch
Eingang – 50%
Ausgang – 12%
inakt
Punkt 2
«normal »
+
o OU TPUT
Exemplarisch wurde in diesem Beispiel der Stützpunkt „3“ auf +75% gesetzt.
Wahlweise können jedoch auch die standardmäßig
inaktiven Punkte „2“ bei -50% …
+
–
100
+
Gas
Pitch
Eingang + 50%
Ausgang – 50%
Punkt 4 – 50%
«normal »
o OU TPUT
–
–
... aktiviert werden. Bewegen Sie dazu die senkrechte
Linie mit dem Steuerknüppel in den entsprechenden Bereich. Sobald im inversen Wertefeld „inaktiv“
erscheint, kann der entsprechende Punkt aktiviert
werden indem Sie mit dem Drehgeber analog zu den
anderen Punkten einen Wert einstellen …
100
Programmierung im Einzelnen
Schalten Sie zunächst auf die gewünschte Flugphase
um, z. B. «normal».
Mit dem Gas-/Pitchsteuerknüppel wird die senkrechte
Linie in der Grafik zwischen den beiden Endpunkten
„Punkt 1“ und „Punkt 5“ verschoben und parallel dazu
die momentane Steuerknüppelposition numerisch in
der Zeile „Eingang“ angezeigt (-100% bis +100%).
Der Schnittpunkt der senkrechten Linie mit der jeweiligen Kurve – in obiger Abbildung die Diagonale
von links unten nach rechts oben – ist als „Ausgang“
bezeichnet und kann an den bis zu 5 Stützpunkten
jeweils zwischen -125% und +125% variiert werden.
Das dergestalt beeinflusste Steuersignal wirkt nur auf
Gas
Pitch
0%
Eingang
Ausgang + 75%
Punkt 3 + 75%
«normal »
Gas
Pitch
Eingang + 50%
Ausgang + 88%
inakt
Punkt 4
«normal »
o OU TPUT
Die Steuerkurve kann durch bis zu 5 Punkte, die so
genannten „Stützpunkte“, entlang dem gesamten
Steuerknüppelweg flugphasenabhängig festgelegt
werden.
In der Regel sind aber weniger Stützpunkte ausreichend, um die Pitchkurve einzustellen. Grundsätzlich
wird empfohlen, zunächst mit den drei Stützpunkten
zu beginnen, die in der softwaremäßigen Grundeinstellung aktiv sind. Diese drei Punkte, und zwar die
beiden Endpunkte „Punkt 1“ (Pitchminimum) und
„Punkt 5“ (Pitchmaximum) sowie „Punkt 3“ genau in
Steuermitte, beschreiben zunächst – wie in obiger
Display-Abbildung zu sehen – eine lineare Charakteristik für die Pitchkurve.
100
+
100
–
100
Gas
Pitch
0%
Eingang
0%
Ausgang
0%
Punkt 3
«normal »
o OU TPUT
Wechseln Sie ggf. in die Zeile „Pitch“ und drücken Sie
ENTER oder den Drehgeber:
die Pitchservos.
In der Abbildung links befindet sich der Steuerknüppel exakt in „Punkt 3“ bei 0% Steuerweg und erzeugt
wegen der linearen Charakteristik ein Ausgangssignal
von ebenfalls 0%.
Standardmäßig sind nur die Punkte „1“ (Pitchminimum bei -100%), „3“ (Schwebeflugpunkt bei 0%) und
„5“ (Pitchmaximum bei +100% Steuerweg) aktiv.
Zur Einstellung eines Punktes bewegen Sie die
senkrechte Linie mit dem Steuerknüppel auf den zu
verändernden Punkt. Nummer und aktueller Kurvenwert dieses Punktes werden in der linken Hälfte
des Displays in der Zeile „Punkt“ angezeigt. Mit dem
Drehgeber kann im inversen Feld der momentane
Kurvenwert zwischen -125% und +125% verändert
werden, und zwar, ohne die benachbarten Punkte zu
beeinflussen:
o OU TPUT
(Kurve K1 ¤ Pitch)
o OU TPUT
Pitch
… und „4“ bei +50% …
L
+
Steuerweg
Schwebeflug
H
L
+
Steuerweg
Kunstflug
H
L
+
Steuerweg
H
3D-Flug
Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle) 101
–
100
Gas
K1
0%
Eingang
0%
Ausgang
0%
Punkt 3
«normal »
o OU TPUT
K1 ¤ Gas
+
zwei Flugphasen – „mit Gasvorwahl“ und „ohne Gasvorwahl“ – erübrigt sich, da sich die Erhöhung der
Systemdrehzahl unterhalb des Schwebeflugpunktes
im mc-19HoTT Programm wesentlich flexibler und
feiner optimieren lässt als durch die so genannte
„Gasvorwahl“ bei den älteren mc-Fernsteueranlagen.
Stellen Sie sicher, dass zum Anlassen des Motors
der Gaslimiter geschlossen ist, der Vergaser also nur
noch mit der Leerlauftrimmung um seine Leerlaufposition herum eingestellt werden kann. Beachten
Sie hierzu unbedingt die Sicherheitshinweise auf der
Seite 107. Ist das Gas beim Einschalten des Senders
zu hoch eingestellt, werden Sie optisch und akustisch
gewarnt!
100
m O U T P U T
100
m O U T P U T
100
m O U T P U T
W
W
Hubschrauber mit Vergasermotor oder Elektroantrieb mit DrehzahlSTELLER
Diese Einstellung bezieht sich nur auf die Steuerkurve des Gasservos oder Drehzahlstellers.
Die Einstellung der „Gaskurve“ passend zu einem mit
einem Drehzahlregler ausgestatteten Hubschrauber
Starlet 50
Stoppuhr
0:00
Gas
wird anschließend besprochen.
zu
PPM18
#03
Flugzeit
0:00
Analog zur Einstellung der Pitchkurve (siehe vorhehoch!!
rige Seite) kann auch die Gaskurve durch bis zu 5
Punkte definiert werden.
10.4V 1:11h
• Die Steuerkurve ist in jedem Fall so einzustellen,
0
0
0 0W
W
dass in Endstellung des Gas-/Pitch-SteuerknüpDie folgenden drei Diagramme zeigen (typische)
pels der Vergaser ganz geöffnet ist bzw. der Steller
3-Punkt-Gaskurven für unterschiedliche Flugphasen,
eines Elektro-Hubschraubers voll durchstellt (außer
wie Schwebeflug, Kunstflug und 3D-Flug.
beim Autorotationsflug, siehe Seite 108).
• Für den Schwebeflugpunkt, der normalerweise
Beispiel-Gaskurven unterschiedlicher Flugphasen:
in Steuermitte liegt, ist die Vergaserstellung bzw.
Leistungssteuerung des Motorstellers derart mit
der Pitchkurve abzugleichen, dass sich die angestrebte Systemdrehzahl ergibt.
• In der Minimumstellung des Gas-/Pitchsteuerknüp+
+
+
L
Steuerweg
H
L
Steuerweg
H
L
Steuerweg
H
pels ist die Gaskurve so einzustellen, dass ein
Schwebeflug
Kunstflug
3D-Flug
Verbrennungsmotor mit gegenüber dem Leerlauf
deutlich erhöhter Drehzahl läuft und die Kupplung
sicher greift.
Hinweise zur Anwendung der „Gaslimit“-Funktion:
Das Starten und Abstellen des Motors – egal ob
• In jedem Fall sollten Sie von der Gaslimitfunktion
Verbrenner- oder Elektroantrieb – erfolgt in jedem
Gebrauch machen (Menü »Gebereinstellung«,
Fall über den Gaslimiter (siehe weiter unten).
Seite 84). Damit ist am hinteren Anschlag des GasEine eventuell von anderen Fernsteuersystemen
limit-Schiebereglers das Gasservo vollständig von
zu diesem Zweck gewohnte Programmierung von
102 Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle)
der Gaskurve getrennt; der Motor befindet sich im
Leerlauf und reagiert nur noch auf die K1-Trimmung. Diese Möglichkeit gestattet Ihnen, aus jeder
Flugphase heraus den Motor anlassen zu können.
Nach dem Starten des Motors schieben Sie den
Gaslimiter l a n g s a m an den gegenüberliegenden Anschlag, um das Gasservo wieder vollständig über den Gas-/Pitchsteuerknüppel betätigen zu
können. Damit das Gasservo am oberen Anschlag
nicht durch den Gaslimiter begrenzt wird, sollten
Sie in der Zeile „Gasl. 12“ des Menüs »Gebereinstellung« den Geberweg auf der Plus-Seite der
Spalte „Weg“ auf +125% stellen.
• Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung bedürfen, ist im Rahmen der Grundeinstellung eines elektrisch angetriebenen Helikopters lediglich darauf zu achten, dass der Regelbereich
des Gaslimiters den üblicherweise von -100% bis
+100% reichenden Einstellbereich des Motorstellers sicher über- wie unterschreitet. Gegebenenfalls ist also in der Zeile „Gasl. 12“ des Menüs
»Gebereinstellung« die „Weg“-Einstellung des
Gaslimiters entsprechend anzupassen. Die Abstimmung der Gaskurve selbst hat jedoch analog zum
Verbrenner-Heli im Fluge zu erfolgen.
• Parallel zur Gas-Freigabe bzw. erneuter Limitierung wird auch der Schaltpunkt des Geberschalters „G3“ über- bzw. unterschritten, mit dem Sie
z. B. automatisch die Stoppuhr zur Erfassung der
Flugzeit starten und stoppen können, siehe Seite 38.
Beim Autorotationsflug wird von diesem Mischer
automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert
umgeschaltet, siehe Seite 108f..
*
ff. = folgende (Seiten)
Der einzustellende Wert ist abhängig vom verwendeten Drehzahlregler wie auch von der gewünschten
Solldrehzahl und kann natürlich auch flugphasenspezifisch variiert werden.
Beim Autorotationsflug wird von diesem Mischer
automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert
umgeschaltet, siehe Seite 108ff..
(Statischer Drehmomentausgleich)
Heck
K1
0%
Eingang
0%
Ausgang
0%
Punkt 3
«normal »
–
100
K1 ¤ Heck
+
Standardmäßig ist eine Drehmomentausgleichskurve
mit einem linearen Mischanteil von einheitlich 0% vorgegeben, wie sie für einen im „Heading-Lock-Modus“
arbeitenden Gyrosensor erforderlich ist, siehe vorstehende Abbildung.
Wichtiger Hinweis:
Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt die Ihrem Gyro beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf.
unfliegbar wird.
Heck
K1
0%
Eingang
0%
Ausgang
0%
Punkt 3
«normal »
–
100
100
+
Analog zur Einstellung der Pitchkurve (siehe Seite
101f.) kann jedoch auch die Steuerkurve des Heckrotors durch bis zu 5 Punkte definiert werden. Sie
können deshalb den Mischer bei Bedarf jederzeit
modifizieren und ober- und unterhalb des Schwebeflugpunktes sowohl symmetrische wie auch asymmetrische Mischanteile vorsehen. Stellen Sie aber vorher
sicher, dass im Menü »Grundeinstellung Modell«
die richtige Hauptrotordrehrichtung eingegeben wurde.
Ausgehend von -30% bei Punkt 1 und +30% bei
Punkt 5 …
o OU TPUT
–
o OU TPUT
Im Gegensatz zu Drehzahlstellern, welche analog zu
einem Vergaser nur eine Leistungsregelung vornehmen, hält ein Drehzahlregler die Drehzahl des von
ihm überwachten Systems konstant, indem dieser die
Leistung selbsttätig regelt. Im Falle eines VerbrennerHelis also selbsttätig das Gasservo entsprechend
betätigt bzw. den Motorsteller eines Elektro-Helis
in vergleichbarer Weise ansteuert. Drehzahlregler
benötigen deshalb auch keine klassische Gaskurve
sondern nur eine Drehzahlvorgabe. Eine Abweichung
von der vorgegebenen Drehzahl wird erst dann erfolgen, wenn die benötigte Leistung die maximal verfügbare überschreitet.
Üblicherweise ist zum Anschluss eines Drehzahlreglers der Empfängerausgang 8 vorgesehen, siehe
Empfängerbelegung auf Seite 57. Wird dieser Anschluss benutzt, entfällt jedoch die Funktion des Gaslimiters, da diese ausschließlich über den Mischer
„K1 ¤ Gas“ auf den – dann nicht belegten – Ausgang
6 einwirkt.
Um aber dennoch die Komfort- und Sicherheitsmerkmale des Gaslimiters nutzen zu können, ist der
Drehzahlregler abweichend von den allgemeinen
Anschlusshinweisen an Empfängerausgang 6 anzuschließen und lediglich die „Gaskurve“ entsprechend
anzupassen, damit diese die Aufgabe des „üblichen“
Gebers übernehmen kann.
Da also in diesem Fall die „Gaskurve“ nur den Drehzahl-Sollwert des Motorkontrollers bestimmen und
diese Soll-Drehzahl über den gesamten Pitch-Verstellbereich hinweg konstant bleiben soll, ist eine horizontale Linie einzustellen – jeder (Pitch-) Eingangswert hat den gleichen („Gas“-) Ausgangswert zur
Folge – dessen „Höhe“ die Soll-Drehzahl bestimmt.
Zunächst wird daher Stützpunkt „3“ gelöscht und
anschließend werden die Stützpunkte „1“ (Eingang
= -100%) und „5“ (Eingang = +100%) auf den jeweils
gleichen Wert eingestellt, beispielsweise:
Gas
K1
Eingang –100%
Ausgang + 30%
Punkt 1 + 30%
«normal »
o OU TPUT
Hubschrauber mit DrehzahlREGLER
+
… ist die Mischereinstellung derart vorzunehmen,
dass der Hubschrauber auch bei längeren senkrechten Steig- und Sinkflügen nicht durch das gegenüber
dem Schwebeflug veränderte Drehmoment des
Hauptrotors um die Hochachse wegdreht. Im Schwebeflug sollte die Trimmung nur über den (digitalen)
Heckrotortrimmhebel erfolgen.
Voraussetzung für eine sichere Einstellung des Drehmomentausgleiches ist, dass die Pitch- und Gaskurven korrekt eingestellt wurden, die Rotordrehzahl
also im gesamten Verstellbereich des Kollektivpitches
konstant bleibt.
Beim Autorotationsflug wird dieser Mischer automatisch abgeschaltet.
Verwenden Sie Ihren Gyrosensor dagegen im Betriebsmodus „normal“ oder beherrscht dieser nur den
so genannten „Normal-Modus“, dann stellen Sie den
Mischer wie folgt ein:
*
ff. = folgende (Seiten)
Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle) 103
Die meisten der aktuellen Gyrosysteme besitzen eine
proportionale, stufenlose Einstellbarkeit der Gyrowirkung.
Sollte der von Ihnen verwendete Gyro ebenfalls diese
Option besitzen, gibt Ihnen die analog zur GeberMittenverstellung anderer Fernsteuersysteme funktionierende, flugphasenspezifische Einstellbarkeit der
Kreiselwirkung die Möglichkeit, beispielsweise normale, langsame Flüge mit maximaler Stabilisierung
zu fliegen, bei schnellen Rundflügen und im Kunstflug
jedoch die Kreiselwirkung zu reduzieren. Nutzen Sie
dazu sinngemäß die Flugphasenumschaltung zur
Eingabe unterschiedlicher Einstellungen in der Zeile „Gyro“. Werte zwischen -125% und +125% sind
möglich. Beachten Sie aber hierbei unbedingt die mit
Ihrem Gyro mitgelieferten Einstellhinweise!
W
W
=>
=>
=>
Gas
Heck
0%
W
Pitch
K1
K1
Gyro
«normal »
SEL
·
Basierend auf diesen flugphasenspezifisch festgelegten (Offset-) Einstellungen kann die Kreiselwirkung
mit einem in der Zeile „Gyro 7“ im Menü »Gebereinstellung« (Seite 84) zugewiesenen Schieber, z. B.
Geber 7, welcher bei Auslieferung der Anlage an der
Buchse CH7 der Senderplatine angeschlossen ist,
zusätzlich stufenlos variiert werden:
• In der Mittelstellung des Schiebers entspricht die
Kreiselwirkung immer den jeweils hier gewählten
Einstellungen.
• Wird der Schieberegler aus der Mittelstellung in
Richtung Vollausschlag geschoben, erhöht sich die
Kreiselwirkung entsprechend …
• … und reduziert sich sinngemäß in Richtung des
gegenüberliegenden Anschlags.
Wichtiger Hinweis:
Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt die Ihrem Gyro beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf.
unfliegbar wird.
Einstellung des Gyro-Sensors
Um eine maximal mögliche Stabilisierung des Hubschraubers um die Hochachse durch den Kreisel zu
erzielen, sollten Sie folgende Hinweise beachten:
• Die Ansteuerung sollte möglichst leichtgängig und
spielfrei sein.
• Das Steuergestänge darf nicht federn.
• Ein starkes und vor allem schnelles Servo verwenden.
Je schneller als Reaktion des Gyro-Sensors auf eine
erkannte Drehung des Modells eine entsprechend
korrigierende Schubänderung des Heckrotors wirksam wird, umso weiter kann der Einstellregler für die
Kreiselwirkung aufgedreht werden, ohne dass das
Heck des Modells zu pendeln beginnt und umso besser ist auch die Stabilität um die Hochachse. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Heck des Modells
bereits bei geringer eingestellter Kreiselwirkung zu
pendeln beginnt, was dann durch eine entsprechende
weitere Reduzierung der Kreiselwirkung über den
Vorgabewert bei „Gyro 7“ bzw. den Schieber „7“ verhindert werden muss.
Auch eine hohe Vorwärtsgeschwindigkeit des Modells
bzw. Schweben bei starkem Gegenwind kann dazu
führen, dass die stabilisierende Wirkung der Seitenflosse zusammen mit der Kreiselwirkung zu einer
Überreaktion führt, was wiederum durch Pendeln des
Rumpfhecks erkennbar wird. Um in jeder Situation
eine optimale Stabilisierung am Kreisel zu erreichen,
sollte die Option, die Kreiselwirkung vom Sender aus
über den Schieber „7“ anpassen zu können, genutzt
werden.
104 Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle)
Eing8
K1
K1
Gyro
Eing8
W
=>
=>
Gas
Heck
0%
0%
W
(Einstellen der Kreiselwirkung)
W
Gyro
«normal »
SEL
·
Die Einstellmöglichkeiten dieser Menüzeile sind nur
dann relevant, wenn ein Drehzahlregler zur Konstanthaltung der Systemdrehzahl zur Anwendung
kommt und Sie diesen nach der „klassischen“ Methode ansteuern möchten. Die Einstellungen erfolgen
dann sinngemäß wie unter „Gyro“ beschrieben und
sind gemäß der Anleitung des verwendeten Reglers
vorzunehmen.
Komfortabler bei gleichzeitig erhöhter Sicherheit ist
jedoch die auf der Seite zuvor beschriebene Methode
unter Verwendung des Mischers „K1 ¤ Gas“.
Die Abstimmung von Gas- und Pitchkurve
Praktisches Vorgehen
Hubschrauber mit Vergasermotor oder Motorsteller
Anmerkung:
Der Schwebeflugpunkt liegt bei der mc-19HoTT
immer in der Mittelstellung des Gas/Pitchsteuerknüppels.
Leerlaufeinstellung und Gaskurve
Die Grundeinstellung
Hinweis:
Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung bedürfen, entfällt zwar die Notwendigkeit der
Leerlaufjustage. Die hier beschriebene Abstimmung
der Gas- und Pitchkurve(n) hat jedoch analog zum
Verbrenner-Heli zu erfolgen.
100
Die auf Seite 85 ausführlich beschriebene Leerlaufeinstellung erfolgt ausschließlich bei geschlossenem
Gaslimiter mit dem Trimmhebel der K1-Funktion.
Die Programmierung eines entsprechenden Wertes
in Punkt 1 der Gaskurve bewirkt eine Einstellung der
Sinkflugdrehzahl des Motors, ohne die Schwebeflugeinstellung zu beeinflussen.
Hier können Sie beispielsweise die Flugphasenprogrammierung nutzen, um verschiedene Gaskurven
einzustellen. Als sinnvoll erweist sich diese erhöhte
Systemdrehzahl unterhalb des Schwebeflugpunktes
z. B. bei schnellen, steilen Landeanflügen mit weit
zurückgenommenem Pitch und beim Kunstflug.
OU TPUT
Die Gas- und Kollektivpitch-Steuerung erfolgt zwar
über separate Servos, diese werden aber (außer in
der Autorotationsflugphase) immer gemeinsam vom
Gas-/Pitchsteuerknüppel betätigt. Die Kopplung wird
durch das Helikopterprogramm automatisch vorgenommen. Lediglich der Trimmhebel der Steuerfunktion 1 wirkt im Programm des Senders mc-19HoTT
als Leerlauftrimmung nur auf das Gasservo, (siehe
„digitale Trimmung“ auf Seite 39).
Die Abstimmung von Gas und Pitch, also der Leistungskurve des Motors mit der kollektiven Blattverstellung, ist der wichtigste Einstellvorgang beim Hubschraubermodell. Das Programm der mc-19HoTT
sieht eine unabhängige Einstellung der Gas-, Pitchund Drehmomentausgleichskurven vor.
Diese Kurven können durch bis zu fünf Punkte charakterisiert werden. Dabei kann für jeden dieser fünf
Punkte ein individueller Wert eingegeben und damit
die jeweilige Steuerkurve insgesamt festgelegt werden.
Vor einer Einstellung der Gas- und Pitchfunktion sollten aber zunächst die Gestänge aller Servos gemäß
den Einstellhinweisen zum jeweiligen Hubschrauber
mechanisch korrekt vorjustiert werden.
Die Abb. zeigt eine Kurve mit schwach
veränderlicher Drosseleinstellung unterhalb des Schwebeflugpunktes in der
Steuermitte.
L
+
Steuerweg
H
Obgleich Pitch- und Gaskurven im mc-19HoTTSender in einem weiten Bereich elektronisch eingestellt werden können, sollten Sie alle Anlenkungen
im Modell gemäß den Hinweisen in den jeweiligen
Hubschrauberanleitungen schon mechanisch korrekt
eingestellt haben. Erfahrene Hubschrauberpiloten
helfen Ihnen sicherlich gern bei der Grundeinstellung.
Die Vergaseransteuerung muss so eingestellt sein,
dass die Drossel in Pitchmaximumstellung gerade
eben vollständig geöffnet ist bzw. der Motorsteller
eines E-Helis voll durchstellt. In der Leerlaufstellung
des Gaslimiters dagegen muss sich der Vergaser mit
dem K1-Trimmhebel (Drosselschnellverstellung der
„digitalen Trimmung“, siehe Seite 39) gerade eben
völlig schließen lassen, ohne dass das Servo mechanisch aufläuft bzw. der Motorsteller eines E-Helis den
Motor abstellen.
Nehmen Sie diese Einstellungen sehr sorgfältig vor,
indem Sie das Steuergestänge entsprechend anpassen und/oder auch den Einhängepunkt am Servobzw. Vergaserhebel verändern. Erst danach sollten
Sie die Feinabstimmung des Gasservos elektronisch
optimieren.
Achtung:
Informieren Sie sich über Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Motoren und
Hubschraubern, bevor Sie den Motor zum ersten
Mal starten!
Flugphasenabhängig unterschiedliche Gaskurven
werden programmiert, um sowohl für den SchwebeMit dieser Grundeinstellung sollte der Motor unter
als auch Kunstflug eine jeweils optimale Abstimmung
Beachtung der jeweiligen Motorbetriebsanleitung
zu verwenden:
gestartet und der Leerlauf mit dem Trimmhebel des
• Niedrige Systemdrehzahl mit ruhigen, weichen
Gas-/Pitchknüppels eingestellt werden können. Die
Steuerreaktionen und geringer GeräuschentwickLeerlaufposition, die Sie vorgeben, wird in der Grundlung im Schwebeflug.
anzeige des Senders durch einen Querbalken bei
• Höhere Drehzahl für den Kunstflug im Bereich der
der Positionsanzeige des K1-Trimmhebels angezeigt.
Maximalleistung des Motors. In diesem Fall wird
Siehe dazu Beschreibung der digitalen Trimmung auf
die Gaskurve auch im Schwebeflugbereich anzuder Seite 39 des Handbuches.
passen sein.
Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle) 105
m Steuerweg o
H
100
b. Drehzahl ist zu hoch
Abhilfe: In der „Pitchkurve“ den Wert der Blattanstellung für den Pitch in der
Knüppelmittelstellung vergrößern.
o OU TPUT
L
Schwebeflugpunkt
Die Standardabstimmung
Auf der Basis der zuvor beschriebenen Grundeinstellung, bei der das Modell im Normalflug in
Mittelstellung des Gas-/Pitchsteuerknüppels mit
der vorgesehenen Drehzahl schwebt, wird die Standardabstimmung vervollständigt: Gemeint ist eine
Abstimmung, mit der das Modell sowohl Schwebeals auch Rundflüge in allen Phasen bei konstanter
Drehzahl durchführen kann.
Die Steigflug-Einstellung
–
+
L
m Steuerweg o
H
o OU TPUT
100
2. Das Modell hebt schon unterhalb der Mittelstellung ab.
a. Drehzahl ist zu hoch
Abhilfe: Verringern Sie die
Vergaseröffnung im MiSchwebeflugpunkt
scher „Kanal 1 ¤ Gas“ für
die Knüppelmittelstellung.
–
+
m Steuerweg o
H
o OU TPUT
100
L
b. Drehzahl ist zu niedrig
Abhilfe: Verringern Sie den
Pitch-Blattanstellwinkel
in der „Pitchkurve“ für die
Knüppelmittelstellung.
Schwebeflugpunkt
–
+
L
m Steuerweg o
H
Die Kombination der Gasschwebeflugeinstellung,
der Pitcheinstellung für den Schwebeflugpunkt und
der Maximumposition („Pitch high“) ermöglicht nun in
einfacher Weise, eine vom Schwebeflug bis zum maximalen Steigflug konstante Drehzahl zu erreichen.
Führen Sie zunächst einen längeren senkrechten
Steigflug aus, indem Sie den Pitchsteuerknüppel in
die Endstellung bringen. Die Motordrehzahl sollte sich
gegenüber der Schwebeflugeinstellung nicht ändern.
Sinkt die Drehzahl im Steigflug ab, obwohl der Vergaser bereits vollständig geöffnet bzw. der Motorsteller
voll durchstellt und somit bei (optimal eingestelltem)
Motor keine weitere Leistungssteigerung möglich ist,
dann verringern Sie den maximalen Blattwinkel bei
Vollausschlag des Pitchsteuerknüppels. Umgekehrt
ist der Anstellwinkel zu vergrößern, falls sich die
Motordrehzahl beim Steigflug erhöhen sollte. Bringen
Sie also auf der Grafikseite von „Pitch“ den senkrechten Strich mit dem Pitchknüppel auf Punkt 5 und
verändern Sie dessen Wert entsprechend mit dem
Drehgeber.
106 Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle)
¼ OUTPUT
Wichtig:
Diese Einstellung ist so lange durchzuführen, bis das
Modell in Mittelstellung des Gas-/Pitchsteuerknüppels
mit der richtigen Drehzahl schwebt. Von der korrekten
Ausführung ist die gesamte weitere Einstellung der
Modellparameter abhängig!
Dieses Bild zeigt nur Veränderungen
des Pitchmaximumwertes auf der „Plus“Seite der Wegeinstellung.
Schwebeflugpunkt
Steuerweg
Bringen Sie das Modell anschließend wieder in den
Schwebeflug, der wiederum in der Mittelstellung des
K1-Knüppels erreicht werden sollte. Muss für den
Schwebeflugpunkt der Pitchknüppel jetzt von der
Mittellage weg in Richtung höherer Werte bewegt
werden, dann kompensieren Sie diese Abweichung,
indem Sie den Pitchwert im Schwebeflug – also von
Punkt 3 – ein wenig erhöhen, bis das Modell wieder in
Knüppelmittelstellung schwebt. Schwebt das Modell
umgekehrt unterhalb der Mittelstellung, dann ist der
Anstellwinkel entsprechend zu verringern.
Unter Umständen kann es erforderlich sein, die
Leistungsabgabe des Antriebs im Schwebeflugpunkt
(Punkt 3) des Mischers „K1 ¤ Gas“ zu korrigieren.
Dieses Bild zeigt nur die Veränderung
des Schwebeflugpunktes, d. h. Pitchminimum und Pitchmaximum wurden
belassen bei -100% bzw. +100%.
¼ OUTPUT
o OU TPUT
100
Etwa in Mittelstellung des Pitchsteuerknüppels sollte
das Modell vom Boden abheben und mit in etwa der
vorgesehenen Drehzahl schweben. Ist das nicht der
Fall, dann gehen Sie wie folgt vor:
1. Das Modell hebt erst oberhalb der Mittelstellung des Pitchsteuerknüppels ab.
a. Drehzahl ist zu niedrig
SchwebeAbhilfe: Erhöhen Sie im
flugpunkt
Mischer „Kanal 1 ¤ Gas“
den Parameterwert für das
Gasservo in der Knüppel–
+
mittelstellung.
Schwebeflugpunkt
Steuerweg
Modifizieren Sie diese Einstellungen so lange, bis
sich wirklich eine konstante Drehzahl über den gesamten Steuerweg zwischen Schwebe- und Steigflug
ergibt.
Die Sinkflug-Einstellung wird nun so vorgenommen,
dass Sie das Modell aus dem Vorwärtsflug aus größerer Höhe mit voll zurückgenommenem Pitch sinken
lassen und den Pitchminimumwert („Punkt 1“) so
einstellen, dass das Modell in einem Winkel von 60 …
80° sinkt.
Dieses Bild zeigt beispielhaft nur Veränderungen des Pitchminimumwertes auf
der linken (Minus-)Seite der Wegeinstellung.
¼ OUTPUT
Bringen Sie also auf der Grafikseite von „Pitch“ den
senkrechten Strich mit dem Pitchknüppel auf Punkt
1 und verändern Sie dessen Wert entsprechend mit
dem Drehgeber:
Schwebeflugpunkt
Steuerweg
Wenn Sie dieses Flugbild erreicht haben, stellen Sie
den Wert für „Gas min“ – den Wert von „Punkt 1“ auf
der Grafikseite von „K1 ¤ Gas“ – so ein, dass die
Drehzahl weder zu- noch abnimmt. Die Abstimmung
von Gas und Pitch ist damit abgeschlossen.
Abschließende wichtige Hinweise
Vergewissern Sie sich vor dem Anlassen des Motors,
dass der Gaslimiter vollständig geschlossen ist und
der Vergaser nur noch mit dem Trimmhebel betätigt
werden kann. Beim Einschalten des Senders werden
Sie optisch und akustisch gewarnt, falls der Vergaser
zu weit geöffnet sein sollte. Ansonsten besteht die
Gefahr, dass der Motor unmittelbar nach dem Starten
mit hoher Drehzahl zu laufen beginnt und die Fliehkraftkupplung eines Verbrenner-Helis sofort greift.
Daher sollten Sie den
Rotorkopf beim
Anlassen stets festhalten.
auf die Gefahr hin, dass der Antrieb im Extremfall
beschädigt wird, denn
SIE müssen gewährleisten,
dass sich der Hubschrauber
in keinem Fall unkontrolliert bewegt.
Die Reparaturkosten einer Kupplung, eines Getriebes
oder auch des Motors sind vernachlässigbar im Vergleich zu den Schäden, die ein unkontrolliert mit den
Rotorblättern um sich schlagender Modellhubschrauber verursachen kann.
Achten Sie darauf, dass sich keine
weiteren Personen im Gefährdungsbereich
des Helikopters aufhalten.
Die Umschaltung von der Leerlauf- auf die Flugeinstellung mit erhöhter Systemdrehzahl darf nicht
abrupt erfolgen. Der Rotor würde dadurch schlagartig beschleunigt, was einen vorzeitigen Verschleiß
von Kupplung und Getriebe zur Folge hätte. Auch
können die im Regelfall frei schwenkbar befestigten
Hauptrotorblätter einer derartig ruckartigen Beschleunigung nicht folgen, schwenken daher weit aus ihrer
normalen Lage aus und schlagen u. U. sogar in den
Heckausleger.
Nach dem Anlassen des Motors sollten Sie deshalb
die Systemdrehzahl mit dem Gaslimiter l a n g s a m
hochfahren.
Sollte der Motor dennoch einmal versehentlich mit
weit geöffnetem Vergaser gestartet werden, gilt immer noch:
Nerven behalten!
Rotorkopf unbedingt festhalten!
Keinesfalls loslassen,
sondern sofort den Gaslimiter zurücknehmen, auch
Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle) 107
Helimischer
Autorotationseinstellungen
Mittels der Autorotation ist sowohl ein Original- wie
auch ein Modellhubschrauber in der Lage, z. B. bei
Motorausfall, sicher zu landen. Auch bei Ausfall des
Heckrotors ist das sofortige Abstellen des Motors
und die Landung in Autorotation die einzige Möglichkeit, eine unkontrollierbare, schnelle Drehung um die
Hochachse und den dadurch ausgelösten Absturz zu
verhindern.
Beim Umschalten auf die Autorotationsphase verändert sich das Bild des Helimischer-Menüs wie abgebildet:
W
Pitch
K1
K1
Gyro
Eing8
W
W
Gas
Heck
«Autorot»
– 90%
0%
0%
0%
=>
=>
=>
·
Beim Autorotationsflug wird der Hauptrotor nicht mehr
durch den Motor angetrieben, sondern allein von der
Luftströmung durch die Rotorebene im Sinkflug.
Da die im solcherart in Drehung gehaltenen Rotor
gespeicherte Energie beim Abfangen des Hubschraubers aufgezehrt wird und deshalb nur einmal zur
Verfügung steht, ist nicht nur Erfahrung im Umgang
mit Hubschraubermodellen zwingend erforderlich,
sondern auch eine wohlüberlegte Einstellung der
oben genannten Funktionen.
Der fortgeschrittenere Pilot sollte deshalb in regelmäßigen Abständen Autorotationslandungen üben.
Nicht nur, um gegebenenfalls auf Wettbewerben
einen einwandfreien Flugstil zu beweisen, sondern
auch, um bei Motorausfällen den Hubschrauber aus
größerer Höhe schadenfrei landen zu können. Dazu
sind im Programm eine Reihe von Einstellmöglichkeiten vorgesehen, die hilfreich sind, um den ansonsten
motorbetriebenen Kraftflug zu ersetzen.
Beachten Sie, dass die Autorotationseinstellung eine
vollwertige 3. Flugphase darstellt, die über sämtliche
flugphasenabhängigen Einstellmöglichkeiten verfügt,
also insbesondere Trimmungen, Pitchkurveneinstellung etc..
Pitch
Im Kraftflug wird der maximale Blattwinkel durch die
zur Verfügung stehende Motorleistung begrenzt, in
der Autorotation jedoch erst durch den Strömungsabriss an den Hauptrotorblättern.
Um auch bei absinkender Drehzahl während des
Abfangens genügend Auftrieb erzeugen zu können,
kann deshalb ein größerer Pitchmaximumwert als im
Kraftflug eingestellt werden: Wechseln Sie dazu mit
einem Druck auf den Drehgeber oder ENTER auf die
Grafikseite von „Pitch“ und bewegen Sie dann den
senkrechten Strich mit dem Steuerknüppel zu „Punkt
5“. Stellen Sie diesen zunächst auf einen Wert ein,
der etwa 10 bis 20% über dem normalen Pitchmaximumwert liegt. Stellen Sie NICHT von Anfang an
einen gegenüber dem Normalflug wesentlich größeren Wert ein, weil sich andernfalls die Pitchsteuerung nach dem Umschalten zu unterschiedlich im
Vergleich zur gewohnten Reaktion verhält. Es besteht
dann nämlich die Gefahr, dass man beim Abfangen
übersteuert und das Modell wieder steigt, wobei dann
die Rotordrehzahl in einiger Höhe über dem Boden
zusammenbricht und das Modell erst recht herunterfällt. Später, nach einigen Probe-Autorotationen, kann
man den Wert immer noch nachstellen.
Die Pitchminimumeinstellung kann sich von der Normalflugeinstellung unterscheiden. Das hängt von den
Steuergewohnheiten im Normalflug ab. Für die Autorotation müssen Sie in jedem Fall einen so großen
Pitchminimumwert einstellen, dass Ihr Modell aus
dem Vorwärtsflug mit mittlerer Geschwindigkeit in einen Sinkflug von ca. 60 … 70 Grad bei voll zurückgenommenem Pitch gebracht werden kann. Wenn Sie,
wie die meisten Heli-Piloten, eine derartige Einstel-
108 Programmbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle)
lung ohnehin schon im Normalflug benutzen, können
Sie diesen Wert einfach übertragen.
Sollten Sie jedoch Ihr Modell normalerweise in einem
flacheren Winkel "fallen" lassen, erhöhen Sie den
Wert von „Punkt 1“ und umgekehrt.
Anflugwinkel
bei starkem
Wind
bei mittlerem
Wind
ohne Wind
Anflugwinkel bei
unterschiedlichen Windverhältnissen.
75°
60°
45°
Der Pitchknüppel selbst befindet sich in der Autorotation nicht grundsätzlich in der unteren Position, sondern typischerweise zwischen der Schwebeflugposition und dem unteren Anschlag, um gegebenenfalls
z. B. auch die Längsneigung über die Nicksteuerung
noch korrigieren zu können.
Sie können den Anflug verkürzen, indem Sie leicht
die Nicksteuerung ziehen und den Pitch gefühlvoll
verringern oder den Anflug verlängern, indem Sie
die Nicksteuerung drücken und den Pitch vorsichtig
erhöhen.
K1 ¤ Gas
Im Wettbewerb wird erwartet, dass ein Verbrennungsmotor vollständig abgeschaltet wird. Dies wäre in der
Trainingsphase dagegen eher unkomfortabel, da Sie
dann nach jeder Übungs-Autorotationslandung erst
wieder den Motor starten müssten.
Stellen Sie deshalb während der Trainingsphasen
den Wert dieser Zeile so ein, dass der Verbrennungsmotor in der Autorotationsphase im sicheren Leerlauf
gehalten wird bzw. ein Elektroantrieb sicher "aus" ist.
Ziehen Sie nach dem Aufsetzen dann einfach den
Gaslimiter bis zum Anschlag in die Leerlaufposition
zurück und schieben Sie diesen dann nach dem
Umschalten in eine andere Flugphase, z. B. in die
«normal»-Phase, wieder l a n g s a m nach vorne, um
nach dem Erreichen der Soll-Drehzahl des Rotors
wieder abheben zu können. Schalten Sie von der
Autorotationsphase NICHT direkt in eine der beiden
anderen Flugphasen um, da die automatische Umschaltzeit von etwa 1 Sekunde nicht ausreicht, um
den Rotor antriebsschonend wieder auf Drehzahl zu
bringen!
Aus dem gleichen Grund scheitert auch ein „rettendes Durchstarten“ des Helikopters, egal ob mit Vergasermotor oder Elektroantrieb. Der Antrieb würde den
Rotor zwar schlagartig mit voller Leistung beschleunigen – was nebenbei einen vorzeitigen Verschleiß
von Getriebe und Kupplung bzw. Freilauf zur Folge
hätte – dieser käme aber dennoch nicht rechtzeitig auf
ausreichende Drehzahl. Darüber hinaus können die
im Regelfall frei schwenkbar befestigten Hauptrotorblätter einer solch ruckartigen Beschleunigung nicht
folgen, schwenken daher weit aus ihrer normalen
Lage aus und schlagen u. U. sogar in den Heckausleger.
K1 ¤ Heck
Standardmäßig ist ein Wert von 0% vorgegeben, wie
er für einen im „Heading-Lock-Modus“ arbeitenden
Gyrosensor erforderlich ist. Verwenden Sie Ihren Gyrosensor dagegen im Betriebsmodus „normal“ oder
beherrscht dieser nur den so genannten „NormalModus“, dann stellen Sie den Mischer wie folgt ein:
Im Normalflug ist der Heckrotor so eingestellt, dass er
im Schwebeflug das Drehmoment des Motors kompensiert. Er erzeugt also auch in der Grundstellung
bereits einen gewissen Schub. Dieser Schub wird
dann durch die Heckrotorsteuerung und durch die
verschiedenen Mischer für alle Arten von Drehmo-
mentausgleich variiert und je nach Wetterlage, Systemdrehzahl und anderen Einflüssen mit der Heckrotortrimmung nachgestellt.
Während der Autorotation jedoch wird der Rotor nicht
durch den Motor angetrieben und deshalb entstehen
auch keine Drehmomente mehr, die der Heckrotor
kompensieren müsste. Daher werden alle entsprechenden Mischer automatisch abgeschaltet.
Da in der Autorotation auch der oben erwähnte
Schub nicht länger erforderlich ist, muss auch die
Heckrotorgrundstellung anders sein.
Schalten Sie den Motor ab und stellen Sie den Hubschrauber waagerecht auf. Bei eingeschalteter Sende- und Empfangsanlage klappen Sie nach Anwahl
der Flugphase «Autorotation» die Heckrotorblätter
nach unten und stellen nun über die Eingabe eines
entsprechenden Wertes in der Zeile „K1 ¤ Heck“
den Anstellwinkel auf null Grad. Die Heckrotorblätter
stehen von hinten betrachtet parallel zueinander. Je
nach Reibung und Laufwiderstand des Getriebes
kann es aber sein, dass der Rumpf sich doch noch
etwas dreht. Dieses relativ schwache Drehmoment
muss dann gegebenenfalls durch entsprechendes
Anpassen des zuvor gefundenen Einstellwertes in
der Zeile „K1 ¤ Heck“ korrigiert werden. In jedem Fall
liegt dann der Einstellwinkel des Heckrotors zwischen
null Grad und einem Winkel entgegen der Richtung
des Einstellwinkels im Normalflug.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang aber unbedingt die Ihrem Gyro beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli
ggf. unfliegbar wird.
dingt die Ihrem Gyro beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf.
unfliegbar wird.
Eing8
Eine Änderung des Vorgabewertes von 0% dieser
Menüzeile ist nur dann nötig, wenn ein Drehzahlregler zur Konstanthaltung der Systemdrehzahl zur
Anwendung kommt und Sie diesen nach der „klassischen“ Methode ansteuern: Ändern Sie in diesem Fall
den Vorgabewert so ab, dass der von Ihnen eingesetzte Drehzahlregler den Antriebsmotor in der Autorotationsphase zuverlässig abstellt. In der Regel wird
dies ein Wert zwischen -100% und -125% sein.
Gyro
Das im Abschnitt „Gyro“ auf Seite 104 zur Einstellung
eines Gyros gesagte gilt auch für den Autorotationsflug, sodass Sie im Prinzip die dortigen Einstellungen
übernehmen können. Ebenso aber gilt:
Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbeProgrammbeschreibung: Helimischer (Hubschraubermodelle) 109
Allgemeine Anmerkungen zu frei programmierbaren Mischern
SEL SEL
·
W
Das auf dem Steuerkanal anliegende und dem Mischereingang zugeführte Signal wird von dessen
jeweiligem Geber und der eingestellten Gebercharakteristik, wie sie z. B. durch die Menüs »Dual Rate/
Expo« und »Gebereinstellung« vorgegeben sind,
bestimmt.
Der Mischerausgang wirkt auf einen frei wählbaren
Steuerkanal (1 bis – je nach Empfängertyp – max. 12)
…
W W W
W
HR 1
?? G1
??
zu
SEL SEL
=>
aus
- - - -=>
- - - -=>
·
… der, bevor er das Signal zum Servo leitet, nur
noch durch das Menü »Servoeinstellung«, also die
Funktionen Servoumkehr, -mitte und -weg beeinflusst
werden kann.
Eine Steuerfunktion darf gleichzeitig für beliebig viele
Mischereingänge verwendet werden, wenn z. B. Mischer parallel geschaltet werden sollen.
Umgekehrt dürfen auch beliebig viele Mischerausgänge auf ein und denselben Steuerkanal wirken.
Beispiele folgen weiter unten, bei der Beschreibung
der freien Mischer.
Softwaremäßig ist der frei programmierbare Mischer
zunächst immer eingeschaltet. Wahlweise kann dem
Mischer aber auch ein EIN/AUS-Schalter zugewiesen
werden. Achten Sie aber wegen der Vielzahl schaltbarer Funktionen auf unerwünschte Doppelbelegungen eines Schalters:
MIX 1
MIX 2
MIX 3
W
- - - -=>
aus
- - - -=>
- - - -=>
SEL
6
??
??
von
Typ
W
SEL
6
??
??
von
HR 1
?? G1
??
zu
W W W
SEL
?? 1
?? G1
??
zu
W W W
W
Typ
W
6
??
??
von
Typ
W
W
MIX 1
MIX 2
MIX 3
MIX 1
MIX 2
MIX 3
W
In den beiden Menüs »Flächenmischer« und »Helimischer« auf den vorherigen Seiten sind eine
Vielzahl fertig programmierter Koppelfunktionen beschrieben worden. Die grundsätzliche Bedeutung von
Mischern sowie das Funktionsprinzip sind auf Seite
95 erläutert. Im Folgenden erhalten Sie Informationen
zu den „freien Mischern“.
Die mc-19HoTT bietet zusätzlich zu den oben erwähnten vorprogrammierten Mischern, in jedem
Modellspeicherplatz noch 3 frei programmierbare
Linearmischer, bei denen Sie außerdem den Ein- und
Ausgang nach eigenem Ermessen definieren können.
Diese 3 Mischer sind sicherlich in vielen Fällen ausreichend, auf jeden Fall aber dann, wenn bei Flugmodellen die Möglichkeiten der vorgefertigten Flächenbzw. Helimischer genutzt werden.
Den „freien Mischern“ wird als Eingangssignal eine
beliebige Steuerfunktion (1 bis 12) oder ein so genannter „Schaltkanal“, siehe weiter unten, zugeordnet:
SEL SEL
=>
aus
- - - -=>
- - - -=>
·
Die beiden wesentliche Parameter der Mischer
sind …
… der Mischanteil, welcher bestimmt, wie stark das
Eingangssignal auf den am Ausgang des Mischers
angeschlossenen Steuerkanal wirkt.
… der Neutralpunkt eines Mischers, der auch als
„Offset“ bezeichnet wird. Der Offset ist derjenige
110 Programmbeschreibung: freie Mischer (alle Modelltypen)
Punkt auf dem Steuerweg eines Gebers (Steuerknüppel, Dreh- oder Schaltmodul), bei dem der Mischer
den an seinem Ausgang angeschlossenen Steuerkanal gerade nicht beeinflusst. Normalerweise trifft
dies in Mittelstellung des Gebers zu. Der Offset kann
aber auch auf eine beliebige Stelle des Geberweges
gelegt werden.
Schaltkanal „S“ als Mischereingang
Oft ist aber auch nur ein konstantes Steuersignal
am Mischereingang erforderlich, um z. B. parallel zur
geschlossenen Schleppkupplung das Höhenruder
etwas auf „hoch“ zu trimmen.
Über den sowohl der Schleppkupplung als auch dem
Mischer zugewiesenen (gleichen) Schalter kann dann
nicht nur erstere geöffnet und geschlossen, sondern
über den Mischanteil auch der gewünschte Trimmimpuls dem Höhenruder zugeführt werden. Zur Unterscheidung wird diese Steuerfunktion des Mischereinganges im Programm mit dem Buchstaben „S“ für
„Schaltkanal“ gekennzeichnet.
Falls der entsprechende Mischerausgang nicht zusätzlich über dessen „normalen“ Geber beeinflusst
werden soll, trennen Sie im Menü »Gebereinstellung«, Seite 82 bzw. 86, diesen Geber vom Funktionseingang des „empfangenden“ Steuerkanals durch
den Eintrag von „frei“ ab. Auch hierzu wird in der nun
folgenden Menübeschreibung ein Beispiel die Funktion verdeutlichen.
Freie Mischer
Linearmischer
K1
Gas-/Bremsklappen-Steuerknüppel
QR
Querruder-Steuerknüppel
HR
Höhenruder-Steuerknüppel
SR
Seitenruder-Steuerknüppel
Gas-/Pitch-Steuerknüppel
2
Roll-Steuerknüppel
3
Nick-Steuerknüppel
4
Heckrotor-Steuerknüppel
… ein weiteres SEL-Feld eingeblendet. Hier legen
Sie das Ziel des Mischers, d. h. den Mischerausgang,
auf einen der Steuerkanäle fest. Gleichzeitig werden weitere Felder in der unteren Zeile des Displays
eingeblendet:
MIX 1
MIX 2
MIX 3
Typ
… und im Heli-Programm:
1
Spalte „zu“
W
Hinweis für die Modelltypen Auto und Schiff:
Ähnlich obiger Tabelle werden auch in diesen beiden
Modelltypen die Steuerfunktionen ausschließlich
durch Nummern gekennzeichnet. Im Gegensatz zu
den beiden Flugmodelltypen sind jedoch auch die
Steuerfunktionen 1 … 4 in den Modelltypen „Auto“
und „Schiff“ frei belegbar und haben daher keine feste Zuordnung zu bestimmten Steuerfunktionen.
Vergessen Sie nicht, der gewählten Steuerfunktion 5 … 12 bzw. 1 … 12 im Menü »Gebereinstellung« auch einen Geber zuzuordnen!
Schaltkanal „S“
Der Buchstabe „S“ (Schaltkanal) in der Spalte „von“
bewirkt, dass dem Mischereingang ein konstantes
Eingangssignal zugeführt wird, z. B. um – wie schon
auf der Seite zuvor erwähnt – bei geschlossener
Schleppkupplung das Höhenruder ein wenig nachzu-
SEL
6
K1
S
von
HR 1
HR G1
HR 3
zu
W W W
Nach Kurzdruck auf den Drehgeber wählen Sie in
der angewählten Mischerzeile im inversen Feld der
Spalte „von“ mit dem Drehgeber eine der Steuerfunktionen 1 … 12 bzw. S aus.
Der Übersichtlichkeit wegen sind die Steuerfunktionen 1 … 4 im Flächenprogramm folgendermaßen
gekennzeichnet:
trimmen.
Nach der Zuweisung einer Steuerfunktion bzw. des
Buchstabens „S“ wird unter der …
W
Grundsätzliche Programmierung:
1. Mit gedrücktem Drehgeber Mischer 1 … 3 anwählen.
2. Drehgeber drücken. Das Eingabefeld „von“ wird invers dargestellt. Nun durch Drehen des Drehgebers Mischereingang „von“ festlegen.
3. Drehgeber drücken und dann mit diesem zum
SEL-Feld unter der Spalte „zu“ wechseln.
4. Drehgeber drücken. Das Eingabefeld „zu“ wird invers dargestellt. Nun durch Drehen des Drehgebers Mischerausgang „zu“ festlegen.
5. Drehgeber wieder drücken und optional mit diesem
zu SEL unter der Spalte „Typ“ wechseln, um die
Trimmung von K1 … K4 für das Mischereingangssignal optional zulassen („Tr“ für Trimmung) und/
oder zum Schaltersymbol wechseln, wieder den
Drehgeber drücken und dann den ausgewählten
Schalter oder Geber zur Zuweisung eines Geberschalters bewegen.
6. Mit dem Drehgeber zum Symbol · wechseln und
die Mischanteile auf der zweiten Display-Seite definieren.
7. Mit ESC zurück zur ersten Seite wechseln.
Spalte „von“
W
Für jeden der vier Modelltypen stehen in jedem der
20 Modellspeicherplätze 3 Linearmischer mit der zusätzlichen Möglichkeit nicht linearer Steuerkennlinien
zur Verfügung.
Im ersten Teil wollen wir aber zunächst nur die Programmierung der ersten Display-Seite besprechen.
Erst danach befassen wir uns mit der Festlegung von
Mischanteilen auf der zweiten Display-Seite dieses
Menüs.
SEL SEL
ein =>
aus =>
ein =>
·
In diesem Beispiel wurden bereits drei Mischer definiert. Den zweiten Mischer kennen Sie bereits aus
dem Menü »Flächenmischer« („Bremse 1 o 3
Höhenruder“). Grundsätzlich sollten Sie diese vorprogrammierten Mischer zuerst nutzen.
Falls Sie allerdings unsymmetrische Mischanteile benötigen, oder den Mischerneutralpunkt verschieben
müssen, dann stellen oder belassen Sie die vorprogrammierten Mischer auf „0“ und ersetzen diese
durch freie Mischer.
Mischer löschen
Um einen bereits definierten Mischer gegebenenfalls
wieder zu löschen, drücken Sie bei inversem Feld in
der entsprechenden Zeile der Spalte „von“ einfach die
CLEAR-Taste.
Spalte „Schalter“
(Den Linearmischern in obiger Abbildung wurden
beispielhaft die Externschalter „1“ und „3“ sowie der
Geberschalter „G1“ zugewiesen.)
Zur Zuweisung eines Schalters aktivieren Sie mit
einem Druck auf den Drehgeber die SchalterzuweiProgrammbeschreibung: freie Mischer (alle Modelltypen) 111
sung und bewegen dann den gewünschten Schalter
oder im Falle eines Geberschalters den betreffenden
Geber von der gewünschten AUS- in die EIN-Position.
Das Schaltsymbol rechts neben der Schalternummer
zeigt den aktuellen Schaltzustand. Der äußerst rechten Spalte entnehmen Sie, ob der jeweilige Mischer
gerade „AUS“- oder „EIN“-geschaltet ist.
Mischer, welchen kein Schalter zugewiesen wurde,
sind grundsätzlich eingeschaltet (siehe auch Seite
110)!
Sollte die Betätigung trotzdem einmal in die verkehrte Richtung erfolgt sein, so bringen Sie den Schalter oder Knüppel in die gewünschte AUS-Position,
wählen das Schaltersymbol erneut aus und ordnen
den Schalter noch einmal und nun mit der richtigen
Schaltrichtung zu.
Bevor wir nun zur Festlegung des Mischanteiles
kommen, müssen wir uns noch Gedanken machen,
was passiert, wenn wir einen Mischer auf die softwaremäßig vorgegebene Kopplung von Querruder-,
Wölbklappen- oder Pitchservos wirken lassen:
• Flächenmodelle:
Je nach Anzahl der im Menü »Grundeinstellung
Modell« in der Zeile „Querr./Wölbkl.“ eingestellten Tragflächenservos sind die Steuerkanäle 2 und
5 für die Funktion „Querruder“ und ggf. 6 und 7 für
die Funktion „Wölbklappe“ über spezielle Mischer
miteinander verbunden.
Werden Mischerausgänge auf derartige Kopplungen programmiert, muss deren vom „empfangenden“ Steuerkanal abhängige Wirkung auf das jeweilige Klappenpaar berücksichtigt werden:
Schalter löschen:
Nach dem Aktivieren des Schaltersymbols, wie zuvor
beschrieben, die CLEAR-Taste drücken.
Mischer
Wirkung
N.N.* ¤ 2
Querruderwirkung
N.N.* ¤ 5
Querruder erhalten Wölbklappenfunktion
N.N.* ¤ 6
Wölbklappenwirkung
N.N.* ¤ 7
Wölbklappen erhalten Querruderfunktion
Spalte „Typ“ (Einbeziehung der Trimmung)
Bei den Steuerfunktionen 1 … 4 können Sie gegebenenfalls die Trimmung der digitalen Trimmhebel der
vier Steuerknüppel ebenfalls auf den Mischereingang
wirken lassen. Mit dem Drehgeber wählen Sie in
einem solchen Fall im inversen Feld des angewählten
Mischers „Tr“ aus.
Weitere Besonderheiten freier Mischer
Mischereingang = Mischerausgang
Mischer, bei denen der Mischereingang gleich dem
Mischerausgang, z. B. „1 ¤ 1“, gesetzt wurde, erlauben in Verbindung mit der Option, einen freien
Mischer beliebig zu- und abschalten zu können, die
Erzielung ganz spezieller Effekte.
Ein Anwendungsbeispiel dafür finden Sie auf Seite
144.
• Helikoptermodelle:
Bei den Helimischern sind je nach Helityp für die
Pitchsteuerung bis zu 4 Servos an den Empfängerausgängen 1, 2, 3 und 5 möglich, die softwaremäßig für die Funktionen Pitch, Roll und Nick miteinander verknüpft sind.
Es ist nicht ratsam, außerhalb des Menüs »Helimischer« zusätzlich noch einen freien Mischer in
diese Kanäle einzumischen, da sich zum Teil sehr
komplizierte Zusammenhänge ergeben. Zu den
wenigen Ausnahmen zählt die „Pitchtrimmung über
einen getrennten Geber“, siehe Beispiel 3, Seite
114.
*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
112 Programmbeschreibung: freie Mischer (alle Modelltypen)
Wichtiger Hinweis:
Beachten Sie insbesondere beim Einwirken mehrerer
Mischer auf einen Steuerkanal, dass sich die Mischwege der einzelnen Mischer bei gleichzeitiger Geberbewegung addieren und das betroffene Servo u. U.
mechanisch aufläuft. Gegebenenfalls den „Servoweg“
im Menü »Servoeinstellung« und/oder Mischwerte
reduzieren.
Sollen dagegen die normalerweise benutzten Steuerwege nicht unnötig durch derartige Wegreduktionen
verringert werden, kann das Anlaufen der Servos alternativ in den Zeilen „TRAVEL -/+“ der Display-Seite
„RX SERVO“ des »Telemetrie«-Menüs durch Setzen
einer entsprechenden Wegbegrenzung verhindert
werden.
Mischanteile und Mischerneutralpunkt
Nachdem wir bis jetzt die Mannigfaltigkeit an Mischfunktionen erläutert haben, beschreiben wir im
Folgenden das Einstellen von SYMmetrischen und
ASYmmetrischen Mischerkurven.
Die Mischerkurven werden für jeden der insgesamt
3 Mischer auf einer zweiten Display-Seite programmiert. Zu dieser Grafikseite gelangen Sie indem Sie
mit gedrücktem Drehgeber die Zeile des gewünschten Mischers anwählen und dann die ENTER-Taste
drücken. Alternativ können Sie nach der Anwahl der
gewünschten Mischerzeile aber auch mit dem Drehgeber zum Pfeilsymbol („·“) rechts im Display wechseln und dann den Drehgeber oder ENTER drücken.
Einstellen der Linearmischer 1 … 3
An einem anwendungsnahen Beispiel wollen wir eine
lineare Mischkurve für die folgende Problemstellung
definieren:
Bei einem Motormodell sollen die beiden an den
Empfängerausgängen 6 und 7 befindlichen Wölbklappenservos, die im Menü »Grundeinstellung Modell«
vorgesehen wurden, als Landeklappen eingesetzt
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
Hinweis:
Ein dem Eingang 7 fallweise zugeordneter Geber ist
bei Vorgabe von 2 Wölbklappenservos dennoch softwaremäßig abgekoppelt, um eine Fehlbedienung der
Wölbklappen auszuschließen.
Schieben Sie diesen Geber zunächst an den oberen
Anschlag und justieren Sie die Landeklappen so,
dass diese in dieser Stellung die Neutrallage einnehmen. Wenn Sie den Schieberausschlag reduzieren,
sollten sich die Klappen nach unten bewegen, anderenfalls müssen Sie die Servodrehrichtung anpassen.
Betrachten wir jetzt den ersten Mischer des Displays
auf der Seite 111 (6 o HR), dem der Schalter 1 zugewiesen wurde:
Typ
W
W
SEL
6
K1
S
von
HR 1
HR G1
HR 3
zu
W W W
W
MIX 1
MIX 2
MIX 3
aus =>
aus =>
ein =>
SEL SEL
Drücken Sie die ENTER-Taste oder wechseln Sie
·
MIX 1
+
Wert
0% +
6
0% +
SYM ASY
HR
Offs.
0%
STO CLR
–
+
Die durchgezogene vertikale Linie in der Grafik repräsentiert die momentane Position des Gebers am
Eingang 6. Die durchgezogene horizontale Linie gibt
den Mischanteil an, der momentan über den gesamten Steuerknüppelweg konstant den Wert null hat;
demzufolge wird das Höhenruder der Klappenbetätigung noch nicht folgen.
Zunächst sollten Sie den Offset (Mischerneutralpunkt) festlegen:
Die punktierte vertikale Linie in obiger Grafik kennzeichnet die Lage des Mischerneutralpunktes („Offset“), also desjenigen Punktes entlang dem Steuerweg, bei dem der Mischer den an seinem Ausgang
angeschlossenen Steuerkanal nicht beeinflusst.
Standardmäßig befindet sich dieser Punkt in der
Steuermitte.
Da sich in unserem Beispiel die Klappen am oberen
Anschlag des Schiebereglers in ihrer Neutrallage
befinden sollen, müssen wir den Mischerneutral-
MIX 1
+
Wert
0% +
6
HR
Offs.
0% + 75%
SYM ASY
STO CLR
–
100
Wenn diese Anzeige erscheint, ist der Mischer noch
nicht über den zugewiesenen Externschalter – hier
„1“ – aktiviert. Also Schalter betätigen:
W
W
HR
aus
SYM ASY
SEL
6
punkt genau in diesen Punkt verlegen. Schieben Sie
den Geber 6 in Richtung +100%, wählen Sie mittels
Drehgeber STO an und drücken Sie kurz den Drehgeber. Die punktierte vertikale Linie wandert in diesen
Punkt, den neuen Mischerneutralpunkt, der definitionsgemäß immer den „OUTPUT“-Wert null beibehält.
Wir wollen der besseren Darstellung wegen diesen als „Offset“ bezeichneten Wert allerdings auf
nur +75% einstellen.
oOUTPUT
frei
Geb. 6
frei
W
W
5
6
7
1
100
W
Eing.
Eing.
Eing.
MIX
oOUTPUT
Menü »Gebereinstellung«
mittels Drehgeber in der unteren Zeile zum Pfeilsymbol: · und drücken Sie dann kurz auf den Drehgeber
oder ENTER:
W
werden, d. h., bei Betätigung eines Gebers dürfen sie
nur nach unten ausschlagen. Dies erfordert gleichzeitig aber eine Höhenruderkorrektur.
Ordnen Sie im Menü »Gebereinstellung« dem Eingang 6 einen freien Linearschieber, z. B. den Geber
6, zu. Ein Geber an Eingang 6 steuert nämlich in
diesem Fall die beiden an den Empfängerausgängen
6 und 7 angeschlossenen Servos standardmäßig als
Wölbklappen.
+
Hinweis:
Über Anwahl von CLR setzen Sie den Mischerneutralpunkt automatisch auf die Steuermitte zurück.
Symmetrische Mischanteile
Jetzt werden die Mischwerte oberhalb und unterhalb
des Mischerneutralpunktes – ausgehend von der
momentanen Lage des Mischerneutralpunktes – definiert. Wählen Sie das SYM-Feld, um den Mischwert
symmetrisch zum gerade eingestellten Offset-Punkt
festzulegen. Nach Kurzdruck des Drehgebers legen Sie die Werte in den beiden inversen Feldern
zwischen -150% und +150% fest. Der eingestellte
Mischwert bezieht sich dabei immer auf das zugeführte Steuersignal! Negative Mischwerte drehen die
Mischrichtung um.
Drücken der CLEAR-Taste löscht den Mischanteil.
Der für unsere Zwecke „optimale“ Wert muss sicherlich erflogen werden.
Programmbeschreibung: freie Mischer (alle Modelltypen) 113
Wert
Offs.
+ 20% + 20% +100%
SYM ASY
STO CLR
–
+
HR
Wert
Offs.
+ 20% + 20% + 0%
SYM ASY
STO CLR
oOUTPUT
6
W
MIX 1
–
100
Wenn Sie jetzt den Offset von +100% auf 0% Steuerweg zurücksetzen würden, indem Sie mit dem Drehgeber CLR anwählen und diesen dann kurz drücken,
erhielten Sie folgendes Bild:
+
Asymmetrische Mischanteile
Häufig werden aber beiderseits des Mischerneutralpunktes unterschiedliche Mischwerte benötigt.
Wenn Sie dazu das ASY-Feld anwählen und in dem
nachfolgenden Beispiel den an CH6 angeschlossenen Schieberegler jeweils in die entsprechende Richtung bewegen, lassen sich die Mischanteile für jede
STO CLR
Hinweis:
Im Falle eines Schaltkanalmischers vom Typ „S ¤
N.N.*“ müssen Sie den zugeordneten Schalter umlegen. Die vertikale Linie springt zwischen der linken
und rechten Seite.
Beispiele:
1. Zum Öffnen und Schließen einer Schleppkupplung
wurde der Externschalter „3“ bereits im Menü »Gebereinstellung« dem Steuerkanal 6 zugewiesen.
Dieser soll ein am Empfängerausgang 6 angeschlossenes Servo für die Schleppkupplung schalten.
Da sich bei den anschließenden Schleppflügen gezeigt hat, dass während des Schleppvorgangs immer mit leicht gezogenem Höhenruder geflogen
werden muss, soll nun bei geschlossener Schleppkupplung das am Empfängerausgang 3 angeschlossene Höhenruderservo automatisch etwas
auf „hoch“ getrimmt werden. Hierfür wurde beispielhaft der Linearmischer 3 eingerichtet, und
zwar mit dem Schaltkanal „S“ als Mischereingang.
Bringen Sie nun den ausgewählten Schalter in die
Mischer-AUS-Stellung (= Schleppkupplung „offen“)
und wechseln Sie dann mit einem Druck auf die
ENTER-Taste auf die zweite Seite. Hier wählen Sie
mit dem Drehgeber STO an und drücken dann kurz
den Drehgeber … abhängig von der gewählten
Schalterstellung springt der Offset-Wert auf +100%
oder -100%.
*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
114 Programmbeschreibung: freie Mischer (alle Modelltypen)
6
HR
+
Wert
9% +
Offs.
0% +100%
SYM ASY
STO CLR
–
100
100
MIX 1
+
oOUTPUT
SYM ASY
–
+
2. Der K1-Knüppel soll wechselweise zur Steuerung eines E-Motors bzw. des Bremssystems eines
„Hotliners“ benützt werden: siehe dazu das Programmierbeispiel auf Seite 144.
3. Dieses Beispiel bezieht sich auf Hubschraubermodelle:
Wenn Sie im Heliprogramm die Pitchtrimmung
über einen Schieberegler, z. B. über den Geber 7
am Eingang 8, vornehmen möchten, dann weisen
Sie im Menü »Gebereinstellung« dem Eingang 8
den Geber 7 zu. Anschließend definieren Sie einfach einen freien Mischer „8 ¤ 1“ mit einem symmetrischen Mischanteil von z. B. 25%. Dieser Geber wirkt dann aufgrund der internen Kopplung
gleichermaßen auf alle vorhandenen Pitchservos,
ohne das Gasservo zu beeinflussen.
MIX 1
8
1
Wert
Offs.
+ 25% + 25% + 0%
SYM ASY
STO CLR
–
100
HR
oOUTPUT
6
W
MIX 1
100
Da wir den Mischerneutralpunkt weiter oben auf
+75% Steuerweg eingestellt haben, wird das Ruder
„HR“ bereits in Neutrallage der Landeklappen eine
(geringe) „Tiefenruderwirkung“ zeigen, die natürlich
nicht erwünscht ist. Verschieben Sie also, wie weiter
oben bereits beschrieben, den Mischerneutralpunkt
auf +100% Steuerweg:
Wert
Offs.
+ 50% + 20% + 0%
oOUTPUT
+
HR
W
–
6
Wechseln Sie nun mit dem Drehgeber zu ASY und
stellen – nachdem Sie den ausgewählten Schalter
in die Mischer-EIN-Stellung gebracht haben – nach
einem Kurzdruck auf den Drehgeber den benötigten Mischanteil ein.
W
STO CLR
MIX 1
oOUTPUT
SYM ASY
der beiden Steuerrichtungen, d. h. links bzw. rechts
des eingestellten Offsetpunktes, getrennt einstellen:
W
Wert
Offs.
+ 20% + 20% + 75%
100
HR
oOUTPUT
6
W
MIX 1
+
Der Vollständigkeit halber sei dazu abschließend
noch erwähnt, dass der Empfängeranschluss 8 in
diesem Fall unbedingt frei bleiben muss.
TS-Mischer
Pitch-, Roll-, Nickmischer
W
T S
Pitch
Roll
Nick
W
W
–
M I S C H
+
+
+
E R
61%
61%
61%
SEL
Hinweis:
Dieser Menüpunkt ist beim Eintrag „1 Servo“ in der
Zeile „Taumelscheibentyp“ des Menüs »Grundeinstellung Modell« aus der Multifunktionsliste ausgeblendet.
Bei der HEIM-Mechanik mit 2 Pitchservos …
• … wirkt der Pitchmischer auf die beiden Pitchservos an den Empfängeranschlüssen 1 + 2,
• … wirkt der Rollmischer ebenfalls auf die beiden
Pitchservos. (Allerdings ist die Drehrichtung der
Servos dann gegenläufig.)
• … wirkt der Nickmischer allein nur auf das Nickservo.
Hinweis:
Achten Sie darauf, dass bei einer Veränderung der
Mischwerte die Servos nicht mechanisch auflaufen.
Im Menü »Grundeinstellung Modell« haben Sie in
der Zeile „Taumelscheibentyp“ festgelegt, wie viele
Servos für die Pitchsteuerung an Ihrem Helikopter
eingebaut sind, siehe Seite 67. Mit dieser Festlegung
werden automatisch die Funktionen für Rollen, Nicken und Pitch entsprechend miteinander gekoppelt,
sodass Sie selbst keine weiteren Mischer definieren
müssen.
Bei Hubschraubermodellen, die mit nur 1 Pitchservo angesteuert werden, ist dieser Menüpunkt „TSMischer“ natürlich überflüssig, da die insgesamt drei
Taumelscheibenservos für Pitch, Nicken und Rollen
getrennt voneinander betrieben werden. In diesem
Fall steht dieses Menü in der Multifunktionsliste deshalb auch nicht zur Verfügung. Bei allen anderen
Anlenkungen mit 2 … 4 Pitchservos sind die Mischanteile und Mischrichtungen standardmäßig, wie im
obigen Display zu sehen, mit jeweils 61% voreingestellt und können bei Bedarf nach Kurzdruck auf den
Drehgeber zwischen -100% und +100% variiert werden. (CLEAR = 61%.)
Sollte die Taumelscheibensteuerung (Pitch, Roll und
Nick) nicht ordnungsgemäß den Steuerknüppeln folgen, so verändern Sie zunächst die Mischrichtungen
(+ bzw. -), bevor Sie versuchen, die Servodrehrichtungen anzupassen.
Programmbeschreibung: TS-Mischer (Hubschraubermodelle) 115
Telemetrie
Empfänger- und Sensorendaten abrufen
Über das »Telemetrie«-Menü sind in Echtzeit Empfängerdaten sowie Daten optional angeschlossener
Telemetrie-Sensoren, siehe Anhang, unmittelbar
abrufbar und programmierbar.
Diese Anleitung stellt die zum Zeitpunkt der Drucklegung zur Verfügung stehenden Funktionen dar.
Aktualisierte Beschreibungen und Software-Updates
finden Sie bei den entsprechenden HoTT-Produkten
unter www.graupner.de. Die Updatefähigkeit durch
den Anwender hält die zugehörigen »Telemetrie«Menüs immer auf dem neuesten Stand und sichert
die Erweiterung um zukünftige Funktionen oder Sprachen.
Wenn Sie Ihr Produkt unter https://www.graupner.
de/de/service/produktregistrierung.aspx registrieren,
werden Sie automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Die Vorgehensweise beim Updaten ist auf den Seiten
40ff., 47. beschrieben.
Wichtige Hinweise:
• Programmierungen am Modell oder an Sensoren dürfen nur erfolgen, wenn sich das Modell am Boden befindet. Dies gilt insbesondere
auch bei gebundenen Empfängern. Ungewollte
Programmierungen sind nicht auszuschließen.
Ein z. B. aus Versehen aktivierter Servotest
könnte ansonsten das Modell zum Absturz
bringen und Personen- und Sachschäden verursachen. Beachten Sie die Sicherheitshinweise auf den Seiten 3ff. dieses Handbuches und
in den jeweiligen HoTT-Einzelanleitungen.
• Nehmen Sie Einstellungen nur bei ausgeschaltetem Motor bzw. abgeklemmtem Drehzahlsteller vor!
Serienmäßig umfasst das Menü »Telemetrie« das
Abrufen und Einstellen bestimmter Sender- und Empfängerdaten.
Sender
TX
A:11.5V M:11.8V m:11.2V
RX BIND
: BIND
SD SAVE
: STOP
ALARM
VOLT: 08.0V
COUNTRY
: GENERAL
RANGE TEST : OFF 90s
MULTIC1:00 MULTIC2:00
Betriebsspannung (max./min. und aktuelle Spannung), Unterspannungswarnung und Ländereinstellung, Reichweitentest, Anschluss z. B. NAUTICModule.
Empfänger
RX DATAVIEW
S–QUA100%S–dBM–030dBM
S–STR100% R–TEM.+28°C
L PACK TIME 00010msec
R-VOLT :05.0V
L.R-VOLT:04.5V
SENSOR1 :00.0V
00°C
SENSOR2 :00.0V
00°C
Die Empfängerdaten werden über den im HoTT-Empfänger integrierten Rückkanal an den Sender übertragen.
Die Abbildung zeigt nur die erste Empfänger-DisplaySeite. Weitere Empfänger-Display-Abbildungen (RX)
werden im nachfolgenden Text beschrieben und umfassen i .W. folgende Funktionen:
Empfangsleistung und -qualität, Empfängertemperatur, Empfänger-Batteriespannung, Servoreverse,
Trimmung, Servoweg, Fail Safe, Kanalzuordnung,
freier Mixer, Modellmischer, Servotest.
116 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
Über optional erhältliche Telemetrie-Sensoren, siehe
Anhang und unter www.graupner.de, sind u.a. darüber hinaus folgende Anzeigen möglich:
• GPS/Vario Module (Best.-Nr. 33600)
Vario mit Höhensignalen, Warnschwellen für min.
Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit,
GPS mit Entfernungsmessung, Streckenmessung,
Geschwindigkeitsanzeige, Anzeige der Flugrichtung und der Koordinaten, max. Entfernung, max.
Geschwindigkeit
• Vario-Modul (Best.-Nr. 33601)
Aktuelle Höhe, Minimalhöhe, Maximalhöhe, SteigSinkgeschwindigkeit in m/s, Steig-Sinkgeschwindigkeit gemittelt in m/s,
• General Engine-Module (Best.-Nr. 33610)
Temperatur- und Spannungsmessungen, Einzelzellenmessung, Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung, Strombegrenzung programmierbar,
Strommessung, Drehzahlmessung, Treibstoffmessung
• General Air-Module (Best.-Nr. 33611)
Vario mit Höhensignalen, Temperatur- und Spannungsmessungen, Einzelzellenmessung, Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung, Strombegrenzung programmierbar, Strommessung mit
Shuntwiderständen, Drehzahlmessung, Treibstoffmessung
• Temperatur-Sensoren (Best.-Nr. 33612, 33613)
Temperaturmessung bis 120° C bzw. 200° C sowie
Spannungsmessung bis 80 V. Nur in Verwendung
mit den Modulen: Best.-Nr. 33609, 33610, 33611
und 33620
• RPM Optik Sensor (Best.-Nr. 33615)
Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube. Nur in Verwendung mit den Modulen:
Best.-Nr. 33609, 33610, 33611 und 33620
• RPM Magnetsensor (Best.-Nr. 33616)
Nur in Verwendung mit den Modulen: Best.-Nr.
33609, 33610, 33611 und 33620
• Präzisionstreibstoffsensor (Best.-Nr. 33617)
Nur in Verwendung mit den Modulen: Best.-Nr.
33609, 33610 und 33611
• Electric Air Module 2-14S (Best.-Nr. 33620)
Vario mit Höhensignalen, Warnschwellen für min.
Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit
in zwei Stufen, Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen, Einzelzellenmessung
2 ... 14S mit Warnschwellen, Spannungs-, Stromund Kapazitätsmessung mit Warnschwellen,
Strombegrenzung programmierbar, Strommessung
mit Shuntwiderständen
An den Empfängern GR-12S HoTT (Best.-Nr. 33505),
GR-12 HoTT (Best.-Nr. 33506), GR-16 (Best.-Nr.
33508) und GR-24 HoTT (Best.-Nr. 33512) kann über
den Telemetrie-Eingang jeweils 1 Telemetrie-Sensor
angeschlossen werden. Über das V- bzw. Y-Kabel
Best.-Nr. 3936.11 bzw. 3936.32 können zwei Sensoren mit dem HoTT-Empfänger verbunden werden.
Schließen Sie Sensoren nur bei ausgeschaltetem
Sender und Empfänger an, da diese ansonsten u. U.
nicht erkannt werden. Technisch bedingt erfolgt die
erstmalige Anzeige von Sensordaten etwas zeitverzögert!
Wie auf Seite 34 beschrieben, können Sie sich Sensor-Datensätze auch aus dem Grunddisplay über
Rechtsklick des Drehgebers ansehen.
Beachten Sie die darüber hinaus jeweilige SensorAnleitung.
Informieren Sie sich im Fachhandel und/oder im Internet unter www.graupner.de über aktuelles Zubehör.
Grundsätzliche Bedienung:
Das »Telemetrie«-Menü wird über zwei Tasten und
den Drehgeber in einfachster Weise bedient.
1. Funktionalität der Tasten ENTER und CLEAR
Über die ENTER-Taste (>) blättern Sie von einer Bildschirmseite zur nächsten und über die CLEAR-Taste
(<) wieder eine Seite zurück. (Oben rechts im Display
wird durch die Zeichen „<“ und „>“ angezeigt, ob Sie
zurück- bzw. weiterblättern können.)
Die Bildschirmseiten tragen die nachfolgenden Überschriften:
senderseitige Informationen („T“ransmitter):
TX
und bei zusätzlich eingeschaltetem Empfänger
(„R“eceiver):
RX DATAVIEW
>
RX SERVO
<>
RX FAIL SAFE
<>
RX FREE MIXER
<>
RX CURVE
<>
RX SERVO TEST
<
Weitere Telemetrie-Daten werden abhängig vom
angeschlossenen Sensor auf nachfolgenden DisplaySeiten angezeigt.
2. Funktionalität des Drehgebers
erfolgt die Reaktion etwas verzögert.) Alle anderen
Zeilen sind nicht veränderbar.
Um einen Parameter zu ändern, drücken Sie den
Drehgeber (der Parameter wird invers dargestellt),
verändern den Wert innerhalb des möglichen Einstellbereiches durch Drehen des Drehgebers und übernehmen den Wert durch nochmaliges Betätigen des
Drehgebers.
Über die Taste ESC kehren Sie wie gewohnt zur Multifunktionsliste zurück.
Beachten Sie bitte vor der Programmierung unbedingt folgende Hinweise:
• Halten Sie während der Programmierung ausreichenden Abstand zwischen Sender und HoTTEmpfänger. Bei zu geringem Abstand kann es
passieren, dass der Empfänger-Rückkanal übersteuert wird und das »Telemetrie«-Menü deshalb
den Empfänger nicht „erkennt“. Entweder lassen
sich dann die Empfänger-Display-Seiten nicht aufrufen oder aber Sie können keine Einstellungen
vornehmen. Schalten Sie ggf. Sender und Empfänger bei ausreichendem Abstand nochmals aus und
wieder ein.
• Stellen Sie sicher, dass Sie die Modulationsart
PPM18 für HoTT-Empfänger bis max. 9 Servos,
und zwar GR-12S HoTT (Best.-Nr. 33505, 6 Servos), GR-12 HoTT (Best.-Nr. 33506, 6 Servos),
GR-16 (Best.-Nr. 33508, 8 Servos), oder
PPM24 für den HOTT-Empfänger GR-24 HoTT
(Best.-Nr. 33512, 12 Servos), eingestellt haben.
Standardmäßige Werkeinstellung ist PPM24.
• Da die Telemetriedaten zwischen Sender und
Empfänger nur in jedem vierten Zyklus ausgetauscht werden, benötigt die Datenübertragung
technisch bedingt eine gewisse Zeit, sodass die
Bedientasten und der Drehgeber nur verzögert reagieren können. Hierbei handelt es sich also nicht
um einen Fehler.
Das Display stellt jeweils bis zu fünf Zeilen eines
der o. a. Untermenüs dar. Mit gedrücktem Drehgeber können Sie ggf. zu darüber hinaus vorhandenen
Zeilen eines Untermenüs scrollen. Dies wird durch
die Symbole „TS“ am linken unteren Bildschirmrand
angezeigt.
Menüzeilen, in denen Parameter geändert werden
können, sind bei Anwahl durch ein vorangehendes
„>“-Zeichen markiert. Durch einfaches Drehen des
Drehgebers nach links bzw. rechts springt der „>“-Zeiger eine Zeile zurück bzw. vor. (Technisch bedingt
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 117
• Setzen Sie die Einstellungen des Senders auf der
Display-Seite „TX“ im »Telemetrie«-Menü auf die
Werkeinstellungen zurück, bevor Sie eine Neuprogrammierung vornehmen.
Alle Empfänger-Einstellungen (wie Fail-Safe, Servodrehrichtungsumkehr, Servoweg,
Mischer- und Kurveneinstellungen usw.),
die Sie über das »Telemetrie«-Menü vornehmen, werden ausschließlich im Empfänger
gespeichert und ggf. im Zuge des Umsetzens
eines Empfängers in ein anderes Modell mit
übernommen. Initialisieren Sie auch den HoTTEmpfänger daher sicherheitshalber neu, wenn Sie
den Empfänger in einem anderen Modell einsetzen wollen, siehe im Abschnitt „Initialisierung bzw.
Reset“ auf Seite 52.
Durch die Initialisierung werden alle veränderbaren Parametereinstellungen – auch ggf.
bereits vorgenommene Fail-Safe- und LänderEinstellungen – zurückgesetzt. Diese müssen
deshalb bei Bedarf direkt neu programmiert
werden.
• Programmieren Sie deshalb Servodrehrichtungsumkehr, Servoweg, Mischer- und Kurveneinstellungen vorzugsweise nur über die mc-19HoTTspezifischen Standardmenüs »Servoeinstellung«,
»Freie Mischer« und »Dual Rate / Expo«. Anderenfalls überlagern sich die Einstellungen gegenseitig, was im späteren Betrieb günstigstenfalls zu
Unübersichtlichkeit, ungünstigstenfalls zu Problemen führen kann.
Beispiel:
Sie programmieren den Servoweg für das Höhenruder (CH 3) über das »Telemetrie«-Menü auf
80%, was auf der Telemetrie-Seite „RX SERVO“
auch korrekt angezeigt wird, nicht aber im Menü
»Servoeinstellung« und auch nicht in der »Servoanzeige«.
Wenn Sie nun unabhängig hiervon im Menü »Ser-
voeinstellung« den HR-Ausschlag von 100% auf
z. B. 90% verkleinern, wird dieser Wert nicht vom
»Telemetrie«-Menü übernommen. Dadurch haben
Sie zwei verschiedene Anzeigen, aber keine ist
korrekt. Beide Werte müssten zusammengefasst
werden, um den tatsächlichen Servoweg zu wissen.
Dasselbe gilt z. B. auch für die Servoreversefunktion und insbesondere für die Mischereinstellung auf
der Telemetrie-Seite „RX FREE MIXER“. Vermeiden Sie diese Art der Doppelprogrammierung!
Initialisieren Sie Ihren HoTT-Empfänger daher
sicherheitshalber neu, wenn Sie den Empfänger
in einem anderen Modell einsetzen wollen, siehe
Seite 52.
• Mit der „Channel-Mapping“-Funktion innerhalb
des »Telemetrie«-Menüs können Steuerfunktionen auch beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge
mit derselben Steuerfunktion belegt werden – beispielsweise um je Querruderblatt zwei Servos anstatt nur einem einzelnen ansteuern zu können
usw.. Auch hierbei wird dringend empfohlen, beim
Programmieren höchste Vorsicht walten zu lassen.
118 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
Programmbeschreibung und Bedienung
TX (Senderdatensatz)
Wechseln Sie zum Menü »Telemetrie«. Im Display
erscheint „TX“ in der „ersten“ Bildschirmzeile.
TX
A:11.5V M:11.8V m:11.2V
RX BIND
: BIND
SD SAVE
: STOP
ALARM
VOLT: 08.0V
COUNTRY
: GENERAL
RANGE TEST : OFF 90s
MULTIC1:00 MULTIC2:00
Das „>“-Zeichen in der ersten Zeile deutet darauf hin,
dass auch die „RX“-Seiten des Empfängers zugänglich sind.
Diese „erste“ Bildschirmseite umfasst folgende Untermenüpunkte:
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
A = TX
VOLT
aktuelle Betriebsspankeine
nung des Senders in Volt
M = MAXIMUM VOLT
maximale Betriebsspannung seit dem letzten
Einschalten in Volt
keine
m = MINIMUM VOLT
minimale Betriebsspannung seit dem letzten
Einschalten in Volt
keine
RX BIND
Binden eines Empfängers
NO BIND
BINDING
BIND
SD SAVE
startet / stoppt den
START
Speichervorgang auf der STOP
SD-Karte
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
ALARM
Spannung, bei der das
Sender-Unterspannungswarnsignal ertönt
4 ... 15 V
in 0,5-VSchrittenWerkeinstellung
8.0 V
COUNTRY
Ländereinstellung
GENERAL
FRANCE
RANGE
TEST
zeigt an, ob der Reichweitetest läuft. Außerdem wird bei laufendem
Test die Restzeit angezeigt
OFF
ON
Kanalzuordnung für den
Anschluss von NAUTICModulen
empfohlen:
05 bis max.
12
MULTIC1
MULTIC2
Parameter, die in der Tabelle unter „mögliche Einstellungen“ verschiedene Optionen haben, können
mittels Drehgeber eingestellt bzw. verändert werden.
Fehlen diese Optionen, werden die entsprechenden
Daten nur angezeigt.
Um eine Einstellung vorzunehmen, müssen Sie
mit nicht gedrücktem Drehgeber den gewünschten
Parameter (z. B. ALARM) mit dem Pfeil-Cursor „>“
anwählen. Drücken Sie nun den Drehgeber. Der zu
verstellende Parameter wird invers dargestellt. Durch
Drehen des Drehgebers kann der Wert verändert
werden. Nach erfolgter Einstellung drücken Sie den
Drehgeber erneut, um die gewählte Einstellung zu
speichern. Als Bestätigung wird die dunkle Hinterlegung wieder ausgeblendet.
RX BIND („Binding“ Empfänger - Sender)
Um eine Verbindung zu einem bestimmten Sender
aufbauen zu können, muss zunächst der Graupner
HoTT 2.4-Empfänger mit „seinem“ Graupner HoTT
2.4-HF-Modul (Sender) „verbunden“ werden. Diesen
Vorgang bezeichnet man als „Binding“. Dieses „Binding“ ist allerdings bei der mc-19HoTT-Fernsteuerung nur einmal je Empfänger- / HoTT HF-ModulKombination erforderlich.
Auf der Seite 48 ist beschrieben, wie Sie einen HoTTEmpfänger über den Taster auf der HoTT-HF-Platine
an den HoTT-Sender „binden“ können. Alternativ
steht Ihnen das hier beschriebene Menü zur Verfügung.
Solange kein Empfänger mit dem mc-19HoTT-Sender gebunden ist, erscheint die Anzeige „NO BIND“.
1. Schalten Sie Sender und Empfänger ein.
2. Wechseln Sie im »Telemetrie«-Menü „TX“ zur Zeile „RX BIND“. Drücken Sie nun den Drehgeber. Die
Anzeige wechselt von „NO BIND“ zu „BINDING“
(invers dargestellt).
3. Drücken Sie nun den SET-Taster am Empfänger.
Innerhalb von etwa 10 Sekunden sollte die rot blinkende LED des Empfängers dauerhaft grün aufleuchten. Der Binding-Vorgang ist damit erfolgreich
abgeschlossen. Die Anzeige „BINDING“ wechselt
automatisch zu „ BIND“, d.h., die Sender-/Empfänger-Kombination ist nun betriebsbereit.
4. Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger
als ca. 10 Sekunden, ist der Bindungsvorgang fehlgeschlagen. Wiederholen Sie in diesem Fall die gesamte Prozedur. Achten Sie ggf. auf ausreichenden
Abstand zwischen Sender und Empfänger.
„Binding“ mehrerer Empfänger pro Modell
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro
Modell gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einzeln wie vorstehend
beschrieben.
Beim späteren Betrieb ist der Empfänger, der bei
eingeschaltetem Sender zuerst eingeschaltet wird
und die Bindung findet, der „Master“-Empfänger. An
diesem sind auch ggf. im Modell eingebaute Teleme-
triesensoren anzuschließen, da nur der Master-Empfänger deren Daten über den Rückkanal sendet. Der
zweite und alle weiteren Empfänger laufen parallel
zum Master-Empfänger im „Slave“-Mode mit abgeschaltetem Rückkanal!
Mit der Channel-Mapping Funktion der HoTT-Telemetrie, siehe Seite 124, können die Steuerfunktionen
auch beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt werden oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit
derselben Steuerfunktion belegt werden – beispielsweise um jedes Querruderblatt mit zwei Servos anstatt nur mit einem anzusteuern usw.
SD SAVE (Speichern von Log-Daten)
Es können alle handelsüblichen micro-SD-Speicherkarten mit bis zu 2 GB und micro-SDHC-Karten mit
bis zu 32 GB Speicherplatz verwendet werden (nicht
im Lieferumfang enthalten). Herstellerseitig empfohlen wird jedoch die Verwendung von Speicherkarten
mit nur bis zu 4 GB, da dies im Normalfall völlig ausreicht.
Die zur Verwendung im Sender vorgesehene Speicherkarte wird wie beispielsweise von Digitalkameras
oder Mobiltelefonen bekannt, mit den Kontakten nach
außen zeigend, nur bei ausgeschaltetem Sender
in den Schacht des HoTT-HF-Moduls eingeschoben
und verriegelt, siehe Seite 25. Nun kann der Sender
wieder eingeschaltet werden.
Die Datenspeicherung auf der SD-Karte beginnt automatisch, nachdem im »Telemetrie«-Menü auf der
Display-Seite „TX“ unter SD SAVE „START“ aktiviert
wurde, sofern sich eine geeignete Speicherkarte im
Kartenschacht befindet und eine Telemetrie-Verbindung zum Empfänger besteht.
Nach dem Abschluss – SD SAVE „STOP“ – einer Datenspeicherung befindet sich ein Ordner „Log-Data“
auf der Speicherkarte. In diesem Ordner werden die
nach dem Schema 0001, 0002.bin usw. (= fortlaufende Nummerierung) benannten Log-Dateien in
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 119
Unterordnern namens „No-Name“ abgelegt.
COUNTRY (Ländereinstellung)
Hinweis:
Die Datenspeicherung erfolgt nicht, wenn der Prozess nicht mit „STOP“ abgeschlossen wird.
Die Ländereinstellung ist erforderlich, um den diversen Richtlinien der einzelnen Länder gerecht zu
werden.
Das Fernsteuer-System HoTT 2.4 verfügt über ein
eingeschränktes Frequenzband für Frankreich. Wird
das Fernsteuer-System in Frankreich betrieben,
MUSS zuerst die Ländereinstellung auf den Modus
„Frankreich (FRANCE)“ gestellt werden. Auf keinen
Fall darf der „GENERAL (EUROPA)“-Modus verwendet werden!
Die Werkeinstellung ist GENERAL.
Mit dem unter www.graupner.de auf der DownloadSeite des Senders zu findenden PC-Programmen
können die Daten auf einem kompatiblen PC ausgewertet werden.
ALARM VOLT (Unterspannungswarnung Senderakku)
Sie können die Spannung („A = TX VOLT“), bei deren
Unterschreitung der Alarm (kurze Piepstöne) ausgelöst wird, zwischen 4 und 15 V in 0,5-V-Schritten
einstellen.
TX
A:11.5V M:11.8V m:11.2V
RX BIND
: BIND
SD SAVE
: STOP
ALARM
VOLT: 10.5V
Ist der Alarm aktiv, erscheint im Sender-Untermenü
oben rechts „VOLT.E“. Der Parameter „Betriebsspannung“ wird invers dargestellt. Ein Alarmton wird im
laufenden Betrieb nur bei eingeschaltetem Empfänger ausgelöst.
TX
VOLT.E
A:10.5V M:11.8V m:11.2V
RX BIND
: BIND
SD SAVE
: STOP
ALARM
VOLT: 10.5V
RANGE TEST (Reichweitentest)
Schaltet den Reichweitetest ein oder aus. Die verbleibende Restzeit wird im Display angezeigt.
Der Reichweitetest wird bei reduzierter Senderleistung durchgeführt, sodass die Tests bereits bei einem Abstand von 50 m durchgeführt werden können.
Nähere Einzelheiten zum Reichweitetest finden Sie
auf Seite 49.
Bei ausreichendem Empfang ertönt eine schnelle
Piepstonfolge, bei unzureichender Verbindung eine
langsamere. Der „Reichw. Test“ wird nach 90 s automatisch beendet. Ausschalten des Senders beendet
den Test ebenfalls.
MULTIC1:00 MULTIC2:00 (Multikanäle für NauticModule)
Über dieses Untermenü lassen sich zwei Kanäle als
sogenannte „Multikanäle“ programmieren, sodass
zusätzliche Steuerfunktionen für den Funktionsmodellbau in Flug-, Auto- und Schiffsmodellen zur Verfügung stehen.
Das als Zubehör lieferbare NAUTIC-Modul (Best.-Nr.
Beachte:
4108) erweitert in Kombination mit dem empfängerDer Sender besitzt eine zusätzlich eingebaute akusseitigen NAUTIC-Expert Schaltbaustein (Best.-Nr.
tische Unterspannungswarnung von 10,8 V (für den
4109) eine Steuerfunktion auf 16 Schaltkanäle.
serienmäßigen LiPo-Senderakku.
Das NAUTIC-Multi-Prop-Modul erweitert eine Steu120 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
erfunktion auf vier Proportional-Funktionen, d. h., es
stehen pro Modul empfangsseitig drei zusätzliche
Servoanschlüsse zur Verfügung. Technisch bedingt
laufen die Servos etwas „hakelig“. Hierbei handelt es
sich also nicht um eine Fehlfunktion.
Senderseitig können bis zu zwei Module auf den
Modulplätzen montiert werden. Beachten Sie ggf.
auch die Option „Nautic-Modul“ als serienmäßige Alternative für das senderseitige NAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108, siehe Seite 75.
Eine genaue Funktionsbeschreibung der NAUTICModule, Einbauhinweise sowie weitere zwingende
Einstellungen außerhalb des Telemetrie-Menüs finden Sie auf den Seiten 165ff..
Wechseln Sie mit dem Drehgeber zur Zeile „MULTIC1: 00 MULTIC2: 00“.
Drücken Sie den Drehgeber. Zunächst wird die Kanaleinstellung für „MULTIC1“ invers dargestellt.
SD SAVE
: STOP
ALARM
VOLT: 08.0V
COUNTRY
: GENERAL
RANGE TEST : OFF 90s
MULTIC1:08 MULTIC2:00
Mittels Drehgeber wählen Sie nun die Nummer des
Anschlusses (CH ...) auf der Senderplatine, an dem
Sie das erste NAUTIC-Modul angeschlossen haben,
bzw. Sie wählen hier den Kanal des bei Schiffs- und
Automodellen integrierten „Nautic-Kanals“, siehe
Menü »Grundeinstellung Modell«.
Wie auf den Seiten 165 und 166 beschrieben, darf
der betreffende Steuerkanal weder Eingang noch
Ausgang eines „freien Mischers“ noch „Flächenmischers“ sein. So darf im Menü »Grundeinstellung
Modell« in der Zeile „Querruder/Wölbklappen“ z. B.
nicht die Einstellung „2QR“ gewählt sein, sofern Sie
ein NAUTIC-Modul an Kanal 5 auf der Senderplatine
anschließen wollen, da „2QR“ die beiden Kanäle 2
und 5 miteinander verknüpft. Entsprechendes gilt für
die übrigen Leitwerkstyp-Einstellungen.
Ein Druck auf den Drehgeber speichert diese Einstellung und wechselt unmittelbar zu „MULTIC2“, wo
Sie ggf. die Kanalwahl für ein zweites NAUTIC-Modul
auswählen. Ein weiterer Druck auf den Drehgeber beendet die „Multi-Kanal“-Programmierung.
Wichtige Hinweise:
Für den Betrieb des NAUTIC-EXPERT-Moduls sind
zwingend noch folgende Einstellungen innerhalb
des »Telemetrie«-Menüs erforderlich:
1. Auf der Displayseite „RX SERVO TEST“ des
»Telemetrie«-Menüs ist in der letzten Zeile „CH
OUT Type“ die Auswahl „SAME“ einzustellen,
Seite 129.
2. Auf der Displayseite „RX SERVO“ ist in der letzten Zeile „PERIOD“ die Einstellung „10 msec“
zu wählen.
Auf den noch freien Plätzen des Empfängers
sind entsprechend AUSSCHLIESSLICH Digitalservos anzuschließen! Auch am NAUTIC-Multi-Prop-Decoder (Best.-Nr. 4142) sind Digitalservos zu verwenden.
3. Falls Sie die Buchse „CH10“ auf der mc-19Senderplatine für den Anschluss eines NAUTIC-Moduls wählen, müssen Sie im Menü
»Grundeinstellung Modell« die Modulationsart
PPM24 wählen.
Die nachfolgenden Menüs sind nur bei eingeschaltetem Empfänger zugänglich.
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
RX DATAVIEW (Empfänger-Daten)
R-VOLT
aktuelle Betriebsspannung des Empfängers in
Volt
keine
L.R-VOLT
minimale Betriebsspankeine
nung des Empfängers
seit dem letzten Einschalten in Volt
Sensor 1
zeigt die Werte des optio- keine
nalen Telemetrie-Sensors
1 in Volt und ° C an
Sensor 2
zeigt die Werte des optionalen Telemetrie-Sensors 2 in Volt und ° C an
Um zum Empfängerdaten-Display zu wechseln, drücken Sie nun die ENTER- bzw. CLEAR-Taste, bis „RX
DATAVIEW“ im Display erscheint.
Es kann nach Einschalten des Empfängers einige
Sekunden dauern, bis Sie aus dem „TX“-Menü zum
„RX“-Menü wechseln können. Warten Sie, bis am
Ende der ersten Zeile des „TX“-Menüs die Anzeige
„>“ im Display erscheint, vergrößern Sie anderenfalls
den Abstand zum Empfänger. Bei zu geringem Abstand wird ansonsten der Empfängerrückkanal übersteuert.
RX DATAVIEW
S–QUA100%S–dBM–030dBM
S–STR100% R–TEM.+28°C
L PACK TIME 00010msec
R-VOLT :05.0V
L.R-VOLT:04.5V
SENSOR1 :00.0V
00°C
SENSOR2 :00.0V
00°C
keine
In diesem Menü können keine Einstellungen vorgenommen werden.
Beachten Sie: Die Reaktion des Displays auf Eingaben erfolgt etwas verzögert, da alle Einstellungen nur
bei jedem vierten Zyklus drahtlos direkt an den Empfänger übertragen werden.
S-QUA (Signalqualität)
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
Die Signalqualität (S-QUA) wird über den Rückkanal
des Empfängers „live“ an den Sender gesendet und
zeigt die Signalstärke in % an.
S-QUA
Signalstärke in %
keine
S-dbm (Empfangsleistung)
S-dBm
Empfangsleistung in dBm keine
S-STR
Signalqualität in %
R-TEM.
L PACK
TIME
Die Empfangsleistung (S-dbm) wird mit negativen
Werten angezeigt, d. h., ein Wert gegen null ist der
Maximalwert (= bester Empfang), je niedriger (also
Empfängertemperatur
keine
„je negativer“) die Werte werden, desto schlechter ist
in °C
die Empfangsleistung! Wichtig ist sie unter anderem
zeigt die Zeit in ms an, in keine
beim Reichweitetest vor dem Betrieb, siehe Seite 49
der das längste Datenpaund 120.
ket bei der Übertragung
Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch
Sender Æ Empfänger
und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen,
verloren gegangen ist
die auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 121
keine
bei aktiviertem Reichweitetest am Sender min. 50
m am Boden betragen. Im „RX DATAVIEW“-Display
darf unter „S-dBm“ bei dieser Entfernung höchstens
-80 dBm angezeigt werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Liegt der Wert darunter (z. B.
-85 dBm), sollten Sie Ihr Modell auf keinen Fall trotzdem in Betrieb nehmen. Überprüfen Sie den Einbau
des Empfängers, die Ausrichtung der beiden Empfängerkurzantennen und die Stromversorgung Ihres
Modells/Fernsteuerung.
Im Betrieb sollte dieser Wert nicht unter -90 dBm fallen, ansonsten sollten Sie die Entfernung des Modells
verringern. Normalerweise wird aber vor Erreichen
dieses Wertes die akustische Reichweitewarnung (s.
Seite 50) ausgelöst, um einen sicheren Betrieb zu
gewährleisten.
S-STR (Signalstärke)
Die Signalstärke (S-STR) wird in % angezeigt. Generell wird eine akustische Reichweitewarnung (Piepston-Intervall 1 s) ausgegeben, sobald das Empfängersignal im Rückkanal zu schwach wird. Da der
Sender aber eine wesentlich höhere Sendeleistung
besitzt als der Empfänger, kann das Modell immer
noch sicher betrieben werden. Die Modellentfernung
sollte aber sicherheitshalber verringert werden, bis
der Warnton wieder verstummt.
R-TEM. (Empfängertemperatur)
„TEMP.E“. Auf der Display-Seite „RX DATAVIEW“ wird
außerdem der „R-TEM.“-Wert invers dargestellt.
L PACK TIME (Verlustzeit Datenpakete)
Zeigt die Zeit in ms an, in der das längste Datenpaket
bei der Übertragung Sender Æ Empfänger verloren
gegangen ist. In der Praxis ist das der längste Zeitraum, in dem das Fernsteuersystem in den Fail-SafeModus gegangen ist.
R-VOLT (Empfängerakku-Betriebsspannung)
Kontrollieren Sie immer die Betriebsspannung des
Empfängers. Sollte sie zu niedrig sein, dürfen Sie Ihr
Modell auf keinen Fall weiter betreiben bzw. überhaupt starten.
Die Empfänger-Unterspannungswarnung kann im
Untermenü „SERVO TEST“ unter „ALARM VOLT“
zwischen 3.0 und 6.0 Volt eingestellt werden. Bei
Unterschreitung erfolgt ein akustisches Signal (sich
wiederholender Doppel-Piepston (lang/kurz)) und in
allen Empfänger-Untermenüs „RX“ erscheint oben
rechts „VOLT.E“. Im Untermenü „RX DATAVIEW“ wird
außerdem der „R-Volt“-Wert invers dargestellt.
Die aktuelle Empfängerakkuspannung wird auch im
Grunddisplay angezeigt.
L.R-VOLT (Minimale Betriebsspannung)
„L.R-VOLT“ zeigt die minimale Betriebsspannung des
Empfängers seit dem letzten Einschalten an. Sollte
diese Spannung deutlich von der aktuellen Betriebsspannung „R-Volt“ abweichen, wird der Empfängerakku durch die Servos möglicherweise zu stark
belastet. Spannungseinbrüche sind die Folge. Verwenden Sie in diesem Fall einen leistungsstärkeren
Empfängerakku, um maximale Betriebssicherheit zu
erreichen.
Vergewissern Sie sich, unter allen Flugbedingungen
im Rahmen der erlaubten Temperaturen Ihres Empfängers zu bleiben (idealerweise zwischen -10 und
55° C).
Die Empfänger-Temperaturgrenzwerte, ab denen
eine Warnung erfolgt, können im Untermenü „RX
SERVO TEST“ unter „ALARM TEMP+“ (50 ... 80° C
und „ALARM TEMP-“ (-20 ... +10° C) eingestellt
Sensor 1 + 2
werden. Bei Unter- oder Überschreitung erfolgt ein
Zeigt die Werte des optionalen Telemetrie-Sensors 1
akustisches Signal (Dauer-Piepston) und in allen
und ggf. 2 in Volt und °C an, siehe Anhang.
Empfänger-Untermenüs „RX“ erscheint oben rechts
122 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
RX SERVO (Servo-Daten)
RX SERVO
OUTPUT CH:
REVERSE :
CENTER
:
TRIM
:
TRAVEL– :
TRAVEL+ :
PERIOD
:
01
OFF
1500—sec
–000—sec
150%
150%
20msec
Beachten Sie vor der Programmierung unbedingt die
Hinweise auf Seite 117f..
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
OUTPUT
CH
Kanalauswahl
1 ... je nach
Empfänger
REVERSE
Servoreverse
OFF/ON
CENTER
Neutralpunkt in μs
sofern aktiv
(invers): abh.
von Geberposition
TRIM
Trimmposition in μs
(Abweichung von der
MITTE-Position)
-120 ... +120
μs
TRAVEL -
seitenabhängige Wegbegrenzung („-“-Seite)
30 ... 150 %
TRAVEL +
seitenabhängige Wegbegrenzung („+“-Seite)
30 ... 150 %
PERIOD
Zykluszeit in ms
10 oder
20 ms
OUTPUT CH (Kanalauswahl)
Wählen Sie über den Drehgeber die Zeile „Kanal“ an
und stellen Sie den gewünschten Kanal (z. B. 01) ein
(Drehgeber drücken, dann Kanal mittels Drehgeber
wählen). Die nachfolgenden Parameter beziehen sich
auf den hier eingestellten Kanal.
Werkeinstellung: ±150%.
REVERSE (Servodrehrichtung)
Hier stellen Sie ein, wie schnell die Servos auf Bewegungen der Bedienelemente am Sender reagieren
sollen. Diese Einstellung wird für alle Kanäle übernommen.
Stellt die Drehrichtung des angeschlossenen Servos
für den gewählten Kanal ein: Normal: „REVERSE =
OFF“, Reverse: „REVERSE = Ein“.
CENTER (Neutralpunkt)
In der Zeile „CENTER“ wird bei aktivem Wertefeld (inverse Darstellung) die aktuelle Impulszeit des in der
Zeile „Kanal“ gewählten Steuerkanals in μs angezeigt.
Eine Kanalimpulszeit von 1500 μs entspricht der geberseitigen Mittenposition und damit der Servomitte.
Wählen Sie die Zeile „CENTER“ an und drücken Sie
den Drehgeber. Nun bewegen Sie den entsprechenden Geber in die gewünschte Position und speichern
die aktuelle Geberpostion durch Drücken des Drehgebers. Diese Position wird als neue Neutralposition
abgespeichert. (Auch die Position der Trimmhebel der
beiden Kreuzknüppelaggregate wird hier übernommen.)
PERIOD (Zykluszeit)
Beachte:
Bei Verwendung von analogen Servos und auch im
Mischbetrieb von analogen und digitalen Servos
MUSS 20 ms eingestellt werden, ansonsten können
Analogservos etwas „zittern“!
Verwenden Sie ausschließlich Digitalservos, sollte
10 ms gewählt werden.
Bei Anschluss eines NAUTIC-Moduls (siehe Seite 75
und 165ff.) MUSS unter „MULTIC1/2“ 10 ms gewählt
werden. An den freien Empfängerplätzen sind dann
ausschließlich Digitalservos zu verwenden.
TRIM (Trimmposition)
In der Zeile „TRIM“ können Sie die Neutralposition
eines an den in der Zeile „Kanal“ gewählten Steuerkanals angeschlossenen Servos feinfühlig mittels
Drehgeber in 1-μs-Schritten einstellen. Um den hier
eingestellte Trimm-Wert wird der Wert in der Zeile
„CENTER“ entsprechend angepasst. Einstellbereich
der Kanalimpulszeit: -120 μs bis +120 μs.
Werkeinstellung: 0 μs.
TRAVEL +/- (Servowegbegrenzung)
Diese Option dient zur Einstellung einer seitenabhängigen Begrenzung des Servowegs (Ruderausschlag)
des am in der Zeile „Kanal“ gewählten Steuerkanal
angeschlossenen Servos. Einstellbereich: 30 ...
150 %.
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 123
RX FAIL SAFE (Fail-Safe-Einstellungen)
An dieser Stelle zuvor ein paar Worte zum Thema
„Fail Safe“:
„Nichts tun” ist das schlechteste, was diesbezüglich
getan werden kann. In der Grundeinstellung des
HoTT-Empfängers ist nämlich „HOLD” (Halten) vorgegeben. Im Falle einer Störung fliegt günstigstenfalls
das Flugmodell unbestimmte Zeit geradeaus und
„landet” dann hoffentlich irgendwo, ohne größeren
Schaden anzurichten! Passiert so etwas allerdings
an unrechtem Ort und zu unrechter Zeit, dann könnte
z. B. das Motormodell unsteuerbar und somit auch
unkontrollierbar übers Flugfeld „rasen” und Piloten
oder Zuschauer gefährden! Deshalb sollte schon bedacht werden, ob zur Vermeidung derartiger Risiken
nicht doch wenigstens „Motor aus” programmiert
werden sollte!? Fragen Sie hierzu einen Experten um
Rat!
Wie auf Seite 50 beschrieben, können „Fail-Safe“Einstellungen auch über den Programmiertaster auf
der HoTT-HF-Platine durchgeführt werden, allerdings
nur global für alle Servos.
RX FAIL SAFE
OUTPUT CH: 01
INPUT CH: 01
MODE
: HOLD
F.S.POS. : 1500—sec
DELAY
: 0.75sec
FAIL SAFE ALL: NO
POSITION : 1500—sec
DisplayAnzeige
Erläuterung
OUTPUT CH Kanalauswahl Ausgang
INPUT CH
mögl. Einstellungen
1 ... je nach
Empfänger
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
MODE
Fail-Safe-Modus
Werkeinstellung: Halten
FAI SAFE
HOLD
OFF
F.S. POS.
Fail-Safe-Position
ca. 1000 ...
2000 μs
DELAY
Fail-Safe-Reaktionszeit 0,25, 0,50,
Werkeinstellung: 0,75 s 0,75, 1,00 s
FAIL SAFE
ALL
Speichern der FailSafe-Positionen über
Steuerkanäle
POSITION
Anzeige gespeicherten zwischen
Fail-Safe-Position
ca. 1000
und 2000 μs
NO
SAVE
OUTPUT CH (Kanalauswahl Ausgang)
Wählen Sie den gewünschten Empfängerkanal aus.
INPUT CH (Kanalauswahl Eingang)
Die Steuerfunktionen können beliebig auf mehrere
Empfänger, siehe Seite 49, 119, 130 aufgeteilt werden oder aber auch mehrere Empfängerausgänge
mit derselben Steuerfunktion belegt werden beispielsweise um jedes Querruderblatt mit zwei Servos
anstatt nur einem anzusteuern. Die Aufteilung auf
mehrere HoTT-Empfänger bietet sich u. a. in Großmodellen (Modellflugzeuge, Autos oder auch Schiffe) an,
um lange Servokabel zu vermeiden.
Die ersten 12 von max. 16 Steuerkanälen (INPUT
CH) können bei der mc-19HoTT verwaltet werden. Hier wird festgelegt, über welche Steuerkanäle
(INPUT CH) die Empfängerkanäle (OUTPUT CH)
angesteuert werden sollen, sogenanntes „Channel
Mapping“.
Kanalauswahl Eingang 1 ... 16
124 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
Nicht vergessen:
Für die Steuerkanäle (INPUT CH) 10 ... 12 ist zuvor
im Menü »Grundeinstellung Modell« die Modulationsart PPM24 einzustellen!
Bei der Verwendung mehrerer getrennt genutzter
Empfänger in einem Modell (Seite 49 und 119),
schalten Sie nur den jeweiligen Empfänger ein, dessen Ausgänge Sie verwalten möchten.
Derjenige Empfänger, der zuerst bei eingeschaltetem
Sender eingeschaltet wurde und die Bindung findet,
ist der Master-Empfänger. An diesem ist auch ein
ggf. im Modell eingebauter Telemetriesensor anzuschließen, da nur der Master-Empfänger dessen
Daten über den Rückkanal an den Sender überträgt!
Die zuvor getroffene Kanalzuordnung bleibt hiervon
unberührt. Ggf. sollten Sie den „Master“-Empfänger
entsprechend beschriften.
Bei zwei über ein 3-adrige Kabel verbundene Empfänger im sogenannten „Satellitenbetrieb“ lesen Sie
dazu die Abschnitte auf Seite 49 und 130.
Beispiele:
• Sie wollen mehrere Empfängerausgänge mit
derselben Steuerfunktion betreiben. Um z. B. bei
Großmodellen jede Querruderklappe über zwei
Servos anzusteuern, ordnen Sie den betreffenden
Ausgängen „OUTPUT CH“ jeweils ein und denselben „INPUT CH“ zu, in diesem Fall den Querrudersteuerknüppel.
Beachten Sie aber:
Wenn Sie beispielsweise senderseitig in der Zeile
„Querruder/Wölbklappen“ des Menüs »Grundeinstellung Modell« „2QR“ vorgegeben haben, dann
wird bereits im Sender die Steuerfunktion 2 (Querruder) auf die Steuerkanäle 2 + 5 für linkes und
rechtes Querruder aufgeteilt. Die korrespondierenden und damit ggf. alternativ zu „mappenden“
Eingangskanäle des Empfängers wären in diesem
Fall dann die Kanäle 02 + 05.
• Sie möchten bei einem Großmodell das Seitenruder mit zwei oder mehr Servos ansteuern: Weisen Sie unter „OUTPUT CH“ den betreffenden
Servoanschlüssen jeweils ein und denselben
„INPUT CH“ (Steuerkanal) zu. In diesem Fall den
standardmäßigen Seitenruderkanal 4.
• Um die (bei kleineren Empfängern) zur Verfügung
stehenden Kanäle zu erweitern, schalten Sie zunächst nur denjenigen Empfänger ein, dessen
Ausgänge Sie verwalten möchten. Nun ordnen Sie
die Kanäle dieses Empfängers höheren Steuerfunktionen des Senders zu, also z. B. „OUTPUT
CH 01“ auf „INPUT CH 11“ und „OUTPUT CH 02“
auf „INPUT CH 12“. Senderseitig müssen dann in
diesem Beispiel im Menü »Gebereinstellung« den
werkseitig freien Eingängen „ Eing. 11“ und „Eing.
12“ (unbenutzte) Geber oder Schalter abschließend zugewiesen werden.
MODE (Fail-Safe-Modus)
RX FAIL SAFE
OUTPUT CH: 01
INPUT CH: 01
MODE
: HOLD
F.S.POS. : 1500—sec
Die Option „Fail Safe“ bestimmt das Verhalten des
Empfängers im Falle einer Störung der Übertragung
vom Sender zum Empfänger.
Die unter „MODE“ programmierte Einstellung bezieht
sich auf den in der Zeile „OUTPUT CH“, s.o., eingestellten Kanal.
Die Werkeinstellung ist für alle Servos „HOLD“ (Halten).
Für jeden angewählten Kanal (OUTPUT CH) können
Sie wählen zwischen ...
• programmierbare Fail-Safe-Position („FAIL SAFE“).
In dieser Einstellung bewegt sich das entspre-
chende Servo im Falle einer Störung nach Ablauf
der in der Zeile „DELAY“ eingestellten Verzögerungszeit in die in der Zeile „POSITION“ angezeigte Position.
• Halten der letzten Position („HOLD“).
In der Einstellung „HOLD“ behält das Servo im
Falle einer Störung die zuletzt korrekt empfangene
Servoposition für die Dauer der Störung bei.
• Fail Safe ausschalten („OFF“)
In der Einstellung „OFF“ stellt der Empfänger im
Falle einer Störung die Weitergabe von (zwischengespeicherten) Steuerimpulsen für die Dauer der
Störung quasi ab. Aber: Analogservos (auch manche Digitalservos) setzen während des Ausfalls
der Steuerimpulse dem nach wie vor vorhandenen
Steuerdruck über das Steuergestänge im Modell
keinen mechanischen Widerstand mehr entgegen,
sodass die Servos aus ihrer aktuellen Position
gedrückt werden können.
F.S. POS. (Fail-Safe-Position / Einschalt-Fail-Safe)
Für jeden Kanal (OUTPUT CH) stellen Sie in der
Zeile „F.S. Pos.“ diejenige Servoposition ein, die das
Servo im Störungsfall im Modus „FAIL SAFE“ einnehmen soll. Die Einstellung erfolgt über den Drehgeber
in 10-μs-Schritten.
Werkeinstellung: 1500 μs (Servomitte).
Besonderheit: Empfänger Einschalt-„Fail Safe“:
Die Funktion „F.S. POS.“ hat darüber hinaus in allen
drei Modi „OFF“, „HOLD“ und „FAIL SAFE“ noch eine
besondere Bedeutung: Z. B. wird verhindert, dass
bei (versehentlichem) Einschalten des Empfängers
bei noch ausgeschaltetem Sender ein Fahrwerk o.
ä. einfährt. Das Servo fährt sofort in die in der Zeile
„POSITION“ voreingestellte Fail-Safe-Position.
Im Normalbetrieb dagegen verhält sich das entsprechende Servo im Störungsfall gemäß der eingestellten „MODE“-Funktion.
DELAY (Reaktionszeit)
Stellen Sie hier die Verzögerungszeit ein, ab der die
Servos bei Signalunterbrechung in ihre vorgewählte
„Fail Safe“-Position laufen. Diese Einstellung wird für
alle Kanäle übernommen. Werkeinstellung: 0,75 s.
FAIL SAFE ALL (Globale Fail-Safe-Einstellung)
Dieses Untermenü gestattet auf einfachste Weise, für
mehrere Servos die Fail-Safe-Position in einem Ablauf festzulegen.
Wechseln Sie zur Zeile „FAIL SAFE ALL“. Drücken
Sie den Drehgeber und stellen Sie den Parameter
durch Drehen des Drehgebers von „NO“ (Nein) auf
„SAVE“ (Sichern). Nun bewegen Sie senderseitig die
zugehörigen Geber, denen Sie in der Zeile „MODE“
„FAIL SAFE“ zugeordnet haben oder später zuordnen wollen, die gewünschte Fail-Safe-Position. In der
untersten Zeile „POSITION“ wird die aktuelle Stellung
des Gebers für den gerade eingestellten Kanal angezeigt.
MODE
: HOLD
F.S.POS. : 1500—sec
DELAY
: 0.75sec
FAIL SAFE ALL: SAVE
POSITION : 1500—sec
Nach einem Druck auf den Drehgeber wechselt die
Anzeige wieder von „SAVE“ (invers) nach „NO“. Die
Positionen aller Geber werden nun abgespeichert.
Für den aktuellen Kanal „OUTPUT CH“ wird die Geberposition in die Zeile „POSITION“ übertragen:
MODE
: HOLD
F.S.POS. : 1500—sec
DELAY
: 0.75sec
FAIL SAFE ALL: NO
POSITION : 1500—sec
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 125
Stellen Sie, falls nicht schon erledigt, für die betreffenden Ausgangskanäle „OUTPUT CH“ in der Zeile
„MODE“ die Option „FAIL SAFE“ ein.
Schalten Sie den Sender aus und überprüfen Sie die
Fail-Safe-Positionen anhand der Servoausschläge.
„Fail Safe“ in Kombination mit „Channel Mapping“ (Umsortierung von Empfängerausgängen)
Um sicherzustellen, das im Störungsfall auch „gemappte“ Servos („umsortierte“ Kanäle“) – also Servos, welche von einem gemeinsamen Steuerkanal
(INPUT CH) angesteuert werden – gleichartig reagieren, bestimmen die Fail-Safe-Einstellungen des
„INPUT CH“ das Verhalten „gemappter“ Servos. An
einem Beispiel sollen die Zusammenhänge beschrieben werden:
Werden beispielsweise die Servoanschlüsse 6 und
7 eines Empfängers „gemappt“, indem den Servoanschlüssen 06, 07 unter „OUTPUT CH“ als „INPUT
CH“ der gleiche Steuerkanal „04“ zugewiesen wird …
RX FAIL SAFE
OUTPUT CH: 06
INPUT CH: 04
MODE
: HOLD
F.S.POS. : 1500—sec
RX FAIL SAFE
OUTPUT CH: 07
INPUT CH: 04
MODE
: HOLD
F.S.POS. : 1500—sec
… dann bestimmt völlig unabhängig von den individuellen Einstellungen für den jeweiligen „OUTPUT
CH 06 bzw. 07“ die zum „INPUT CH 04“ gehörende
Einstellung des zugehörigen „OUTPUT CH 04“ das
Fail-Safe-Verhalten dieser beiden mit dem Steuerkanal 4 verbundenen Servos, also z. B. „FAIL SAFE“:
126 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
RX FAIL SAFE
OUTPUT CH: 04
INPUT CH: 04
MODE
: FAI-SAFE
F.S.POS. : 1900—sec
D. h., im Störungsfall bewegen sich die Servos an 6, 7
und 4 in die Fail-Safe-Position „1900 μs“.
Die in der Zeile „DELAY“ eingestellte Reaktionszeit
des Empfängers auf Störungen gilt immer für alle auf
„Fail Safe“ eingestellten Kanäle.
RX FREE MIXER (freie Mischer) / TAIL TYPE (Flächenmischer)
(Mischer-Einstellungen)
RX FREE MIXER
MODE
: 1
MASTER CH: 00
SLAVE CH : 00
S–TRAVEL–: 100
S–TRAVEL+: 100
RX WING MIXER
TAIL TYPE: NORMAL
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
MIXER
Mischerauswahl
1, 2 und 3
MASTER CH
Steuerkanal
0; 1 ... je
nach Empfänger
SLAVE CH
zugemischter Kanal
0; 1 ... je
nach Empfänger
S-TRAVEL -
Servoweg negativ
0 ... 100 %
S-TRAVEL +
Servoweg positiv
0 ... 100 %
RX WING
MIXER
TAIL TYPE
Leitwerkstyp
NORMAL,
V-TAIL,
ELEVON
(Delta und
Nurflügel)
MIXER (Mischer)
Bis zu drei Mischer können gleichzeitig programmiert
werden. Wechseln Sie über „Mixer“ zwischen Mischer
1, Mischer 2 und Mischer 3.
Die folgenden Einstellungen in diesem Display betreffen nur den hier ausgewählten Mischer.
Wichtiger Hinweis:
Falls Sie im Menü »Flächenmischer« oder »Freie
Mischer« bereits Mischerfunktionen programmiert
haben, achten Sie unbedingt darauf, dass sich jene
Mischer nicht mit denen des Menüs „RX FREE MIXER“ gegenseitig beeinflussen!
MASTER CH (Masterkanal)
Hier wird der Master-Kanal (primäre Steuerfunktion)
eingestellt.
Das am Master-Kanal (MASTER CH, Steuerkanal)
anliegende Signal wird in einstellbarem Maße dem
„Slave“-Kanal (SLAVE CH) zugemischt.
Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt werden
soll.
Nicht vergessen: Für die Steuerkanäle 10 ... 12 ist
der Übertragungsmodus „PPM24“ einzustellen.
SLAVE CH (Slave-Kanal)
Dem Slave-Kanal wird anteilig das Signal des MasterKanals (MASTER CH) zugemischt. Der Mischanteil
wird von den in den Zeilen „S-TRAVEL -“ und „STRAVEL +“ eingetragenen Prozentsätzen bestimmt.
Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt werden
soll.
S-TRAVEL +/- (Anteil der Zumischung)
Mit den Einstellwerten dieser beiden Zeilen wird der
Prozentsatz der Zumischung in Relation zum MasterSignal getrennt für beiden Richtungen vorgegeben.
Über „RX WING MIXER TAIL TYPE“ können Sie
bereits voreingestellte Mischerfunktionen für den
entsprechenden Modelltyp auswählen:
• NORMAL (normal)
Klassisches Flugzeugmodell: Seiten- und Höhenruder
getrennt am Leitwerk – keine Mischfunktion aktiviert.
• V-TAIL (V-Leitwerk)
Flugmodell mit V-Leitwerk: Bei diesem Modelltyp
werden die Steuerfunktionen Höhen- und Seitenruder so miteinander verknüpft, dass jede der beiden
Leitwerksklappen – durch je ein separates Servo
angesteuert – sowohl Höhen- als auch Seitenruderfunktion übernehmen. Die Servos werden wie folgt
am Empfänger angeschlossen:
Ausgang 3: V-Leitwerksservo links
Ausgang 4: V-Leitwerksservo rechts
Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten
Sie die Hinweise auf Seite 55.
• ELEVON (Delta-/Nurflügelmodelle)
Die an den Ausgängen 2 und 3 angeschlossenen
Servos übernehmen Quer- und Höhenruderfunktion.
Die Servos werden wie folgt am Empfänger angeschlossen:
Ausgang 2: Quer/Höhe links
Ausgang 3: Quer/Höhe rechts
Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten
Sie die Hinweise auf Seite 55.
RX WING MIXER TAIL TYPE (Leitwerkstyp)
Die nachfolgenden Flächenmodelltypen stehen Ihnen auch im Menü »Grundeinstellung Modell« zur
Verfügung und sollten vorzugsweise dort voreingestellt werden. Falls Sie den Modelltyp an dieser Stelle
programmieren, stellen Sie sicher, dass in der Zeile
„Leitwerk“ des Menüs »Grundeinstellung Modell«
„normal“ eingestellt ist und umgekehrt.
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 127
RX CURVE (Exponentialfunktion)
RX CURVE
CURVE1 CH
TYPE
CURVE2 CH
TYPE
CURVE3 CH
TYPE
:
:
:
:
:
:
02
B
03
B
04
B
TYP A
Expo = -100%
TYP B
linear
TYP C
Expo = +100%
150
150
100
%
100
%
100
%
0
0
-100
-100
-150
-100%
0
+100%
-150
-100%
Servoweg
150
Servoweg
Servoweg
Mit dieser Funktion verwalten Sie die Steuercharakteristik (linear oder exponentiell) für bis zu drei Servos.
In der Regel wird eine nichtlineare Steuerfunktion verwendet für Querruder (Kanal 2), Höhenruder (Kanal
3) und Seitenruder (Kanal 4). Diese Kanalzuordnungen entsprechen auch der Werkeinstellung.
Im Unterschied zum Menü »Dual Rate / Expo« der
Multifunktionsliste sind Sie hier allerdings nicht auf
die Kanäle 2, 3 und 4 beschränkt.
B: Lineare Einstellung. Das Servo folgt der Knüppelbewegung linear.
C: EXPO = +100%. Das Servo reagiert schwach
auf Knüppelbewegungen um die Neutralstellung.
Mit zunehmendem Ruderausschlag verläuft die
Kurve steiler.
0
+100%
0
-150
-100%
0
+100%
Geberweg
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
CURVE 1,
2, 3 CH
Kanalnummer Servokurve 1, 2, 3
1 ... je nach
Empf.
TYPE
Typ Servokurve 1, 2, 3
A, B, C
s. Abb. unter „TYPE“
CURVE 1, 2, 3 CH (Kurve 1, 2 oder 3 Kanal)
Wählen Sie den gewünschten Kanal des ersten Servos aus. Die folgende Einstellung in der Zeile „TYPE“
betrifft nur den hier ausgewählten Kanal
TYPE A, B oder C (Kurventyp)
Wählen Sie die Servokurve ...
A: EXPO = -100%. Das Servo reagiert stark auf
Knüppelbewegungen um die Neutralstellung. Mit
zunehmendem Ruderausschlag verläuft die Kurve flacher.
Beachten Sie dabei:
Die werkmäßig vorgegebene Zuordnung der Kanäle
2, 3 und 4 trifft nur dann zu, wenn Sie senderseitig in
der Zeile „Leitwerk“ des Menüs »Grundeinstellung
Modell« den Typ „normal“ vorgegeben haben und in
der Zeile „Querruder / Wölbklappen“ die Einstellung
„1QR“!
Anderenfalls wird bereits im Sender z. B. bei der Vorgabe „2 HR Sv 3+8“ die Steuerfunktion 3 (Höhenruder) auf die Steuerkanäle 3 + 8 bzw. bei der Einstellung „2QR“ die Steuerfunktion 2 (Querruder) auf die
Steuerkanäle 2 + 5 für linkes und rechtes Querruder
gesplittet. Die korrespondierenden Steuerkanäle
(INPUT CH) des Empfängers wären in diesen beiden
Fällen dann die Kanäle 03 + 08 bzw. 02 + 05.
Wenn Sie also beispielsweise senderseitig „2QR“
vorgegeben haben und die hier beschriebene Option „RX CURVE“ anstelle des Menüs »Dual Rate /
Expo« des Senders mc-19HoTT nutzen möchten,
dann sind zwei Kurven zu setzen, und zwar für Kanal
2 + 5:
128 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
:
:
:
:
02
A
05
A
Anderenfalls würden linkes und rechtes Querruderservo unterschiedlichen Steuercharakteristiken folgen.
-100
0
RX CURVE
CURVE1 CH
TYPE
CURVE2 CH
TYPE
Hinweis:
Die hier programmierten Exponentialkurven wirken
auch auf gemappte Empfängerausgänge.
Beispiel:
„CURVE1 CH = 02“ betrifft das Querruderservo.
Wenn Sie die beiden Querruderklappen mittels des
»Telemetrie«-Menüs über getrennte Servos ansteuern wollen (anstelle über die Einstellung „2QR“ im
Menü »Grundeinstellung Modell« in der Zeile
„Querruder/Wölbklappen“), legen Sie auf der Bildschirmseite „RX FAIL SAFE“ den „OUTPUT CH 05“
auf den „INPUT CH 02“ (= Querrudersteuerknüppel).
Beide Servos werden nun der programmierten Exponentialkurve „CH 02“ folgen, während sie im obigen
Beispiel für „CURVE1 CH = 02“ und „CURVE2 CH =
05“ den Exponential-Typ getrennt festlegen mussten.
Zu beachten ist allerdings, dass in diesem Fall keine
„Querruderdifferenzierung“ über das Menü »Flächenmischer« möglich ist.
RX SERVO TEST (Servotest)
In diesem Menü stellen Sie Empfänger-Alarmwerte
sowie die Art der Servoansteuerungen ein.
RX SERVO TEST
ALL–MAX : 2000—sec
ALL–MIN : 1000—sec
TEST
: STOP
ALARM VOLT : 3.8V
ALARM TEMP+: 70°C
ALARM TEMP–:–10°C
CH OUT TYPE:ONCE
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
ALL-MAX
zulässiger Ruderweg
während der Testphase
auf der „+“-Seite für alle
Servos
1500 ...
2000 μs
zulässiger Ruderweg
während der Testphase
auf der „-“-Seite für alle
Servos
1000 ...
1500 μs
TEST
Testprozedur
START
STOP
ALARM
VOLT
Alarmgrenze der Unterspannungswarnung des
Empfängerakkus
3.0 ... 6.0 V
Werkeinstellung
3.8 V
ALL-MIN
ALARM
TEMP+
DisplayAnzeige
Erläuterung
mögl. Einstellungen
ALARM
TEMP-
Alarmgrenze für zu
niedrige Empfängertemperatur
-20 ... 10 ° C
Werkeinstellung
-10°C
CH OUT
TYPE
Kanal-Reihenfolge
ONCE
SAME
SUMO
SUMI
ALARM TEMP +/- (Empf.-Temp.-Überwachung)
ALL-MAX (Maximale Ruderwegposition)
Stellen Sie hier den maximalen Ruderausschlag für
den Servotest ein. 2000 μs entspricht dem Vollausschlag, 1500 μs entspricht der Neutralposition. Achten Sie darauf, dass die Servos während der Testroutine nicht mechanisch auflaufen.
ALL-MIN (Minimale Ruderwegposition)
Stellen Sie den minimalen Ruderausschlag für den
Servotest ein. 1000 μs entspricht dem Vollausschlag
in entgegengesetzter Richtung.
TEST (Testprozedur)
Alarmgrenze für zu hohe 50 ... 80 °C
Empfängertemperatur
Werkeinstellung
70° C
RX SERVO TES VOLT.E
ALL–MAX : 2000—sec
ALL–MIN : 1000—sec
TEST
: STOP
ALARM VOLT : 3.8V
START startet den Servotestlauf für alle angeschlossenen Servos. STOP beendet ihn wieder. Der Test
startet/stoppt jeweils nach Drücken des Drehgebers
(dunkler Hintergrund wird ausgeblendet).
ALARM VOLT (Empf.-Unterspannungswarnung)
Über „ALARM VOLT“ wird die Empfängerspannung
überwacht. Das Intervall kann zwischen 3.0 und 6.0
Volt eingestellt werden. Bei Unterschreitung erfolgt
ein akustisches Signal (Intervall-Piepston lang/kurz)
und in allen Empfänger-Displays „RX“ blinkt oben
rechts „VOLT.E“. Im Display Empfänger-Daten „RX
DATAVIEW“ wird außerdem die angezeigte Spannung
„R-VOLT“ invers dargestellt.
Diese Option überwacht die Empfängertemperatur. Ein unterer Grenzwert „ALARM TEMP-“ (-20 ...
+10° C) und ein oberer Grenzwert „ALARM TEMP+“
(50 ... 80° C) können programmiert werden. Bei Unteroder Überschreitung erfolgt ein akustisches Signal
(Dauer-Piepston) und in allen Empfänger-Bildschirmanzeigen erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf der
Bildschirmseite „RX DATAVIEW“ wird außerdem der
angezeigte „R-Tem.“-Wert invers dargestellt.
Vergewissern Sie sich, unter allen Flugbedingungen
im Rahmen der erlaubten Temperaturen Ihres Empfängers zu bleiben (idealerweise zwischen -10 und
55° C).
CH OUT TYPE (Ansteuerreihenfolge)
Hier wählen Sie aus, wie die Empfängerausgänge im
normalen Modellbetrieb, also außerhalb der Testprozedur, angesteuert werden .
• Nacheinander „ONCE“
Die Empfängerausgänge werden nacheinander angesteuert. Empfohlen für Analogservos und Kombinationen aus Analog- und Digitalservos. Bei dieser
Einstellung werden die Servos automatisch in einem
Zyklus von 20 ms – beim 12-Kanal-Empfänger (Best.Nr. 33512) 30 ms – betrieben, egal was im Display
„RX SERVO“ unter dem Menüpunkt ‚PERIOD‘ eingestellt bzw. angezeigt wird!
• Zusammen „SAME“
Die Empfängerausgänge werden in Viererblöcken
parallel angesteuert, d. h., Kanal 1 bis 4, Kanal 5 bis
8 und Kanal 9 bis 12 bekommen das Sendersignal je-
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 129
weils gleichzeitig. Empfohlen bei der Verwendung von
Digitalservos, wenn mehrere Servos für eine Funktion
eingesetzt werden (z. B. Querruder), damit die Servos
absolut synchron laufen.
Bei der ausschließlichen Verwendung von Digitalservos empfiehlt sich, auf der Display-Seite „RX SERVO“
in der Zeile „PERIOD“ 10 ms einzustellen, um die
schnelle Reaktion von Digitalservos nutzen zu können. Bei der Verwendung von Analogservos ist unbedingt „20 ms“ zu wählen!
Beachte:
Achten Sie bei dieser Einstellung besonders auf eine
ausreichende Dimensionierung der Empfängerstromversorgung. Da immer bis zu vier Servos gleichzeitig
anlaufen, wird diese stärker belastet.
• Summensignal Eingang (Input) „SUMI“ und Summensignal Ausgang (Output) „SUMO“
Das HoTT-Übertragungssystem gestattet die Steuerung von zwei Empfängern über einen Sender, entweder in der „Master-Slave“-Anordnung, siehe Seiten
49, 119, oder im hier beschriebenen „Satellitenbetrieb“.
Im ...
Satellitenbetrieb
... werden zwei HoTT-Empfänger über ein 3-adriges
Verbindungskabel (Best.-Nr. 33700.1 (300 mm) oder
33700.2 (100 mm)) am jeweils höchsten Kanal miteinander verbunden, beim HoTT-Empfänger GR-24
jedoch am Kanal 8.
Alle Kanäle desjenigen HoTT-Empfängers, der als
„SUMO“ konfiguriert (siehe nächsten Abschnitt) und
als „Satelliten-Empfänger bezeichnet wird, werden
auf den zweiten HoTT-Empfänger, den „Hauptempfänger“, der als „SUMI“ zu programmieren ist, im
Empfangsausfall als „Summensignal“ übertragen.
Das Signal geht also im Störungsfall immer nur
in Richtung des als „SUMI“ programmierten Empfängers!
SUMO (Summensignal Ausgang (OUTPUT))
Ein als „SUMO“ konfigurierter HoTT-Empfänger generiert permanent aus den Steuersignalen aller seiner
Steuerkanäle ein so genanntes „Summensignal“ und
stellt dieses beim Empfänger GR-16 am höchsten
Servoanschluss – also 8 – bereit. Dieses Summensignal liegt bei den Empfängern GR-12 bzw. GR-12s
ebenfalls am jeweils höchsten Ausgang an, beim
HoTT-Empfänger GR-24 jedoch am Ausgang 8(!).
Die Empfängerausgänge werden nacheinander in
einem Zyklus von 20 ms (beim Empfänger „GR-24“
30 ms) angesteuert, auch wenn auf der Display-Seite
„RX SERVO“ in der Zeile „PERIOD“ 10 ms voreingestellt ist.
In erster Linie für den zuvor beschriebenen „Satellitenbetrieb“ zweier HoTT-Empfänger gedacht, kann
das von einem als SUMO definierten Empfänger
generierte Summensignal beispielsweise aber auch
zur Ansteuerung von Flybarless-Systemen oder über
das Adapterkabel Best.-Nr. 33310 zur Ansteuerung
von Flugsimulatoren genutzt werden.
SUMI (Summensignal Eingang (INPUT))
Der als „SUMI“ definierte Empfänger nutzt bei
Empfangsausfall jedoch nur dann das vom SUMO
kommende Summensignal, wenn mindestens 1
Kanal im SUMI-Empfänger auf Fail-Safe programmiert ist.
Hat der als Satellitenempfänger SUMO programmierte Empfänger einen Empfangsausfall, nehmen
die an diesem Empfänger angeschlossenen Servos
völlig unabhängig vom Hauptempfänger, die im Satellitenempfänger programmierten Fail-Safe-Positionen
ein. Kommt es dagegen bei beiden Empfängern
gleichzeitig zu einem Empfangsausfall, dann greifen
bei der zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Anleitung aktuellen Empfängersoftware im Prinzip die
Fail-Safe- Einstellungen des SUMO-Empfängers.
Im Einzelfall sind jedoch Wechselwirkungen keines-
130 Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen)
falls auszuschließen, weshalb hier nur dringend
empfohlen werden kann, VOR Inbetriebnahme
eines Modells entsprechende Tests durchzuführen.
Der „Satellitenbetrieb“ ist dann zu empfehlen, wenn
z. B. einer der beiden Empfänger an empfangstechnisch ungünstiger Stelle im Modell eingebaut ist oder
infolge Düsen, Kohlefasermaterial oder dergleichen
die Gefahr besteht, dass das Empfangssignal fluglageabhängig abgeschwächt wird, sodass mit Einbrüchen der Reichweite zu rechnen ist.
Schließen Sie daher die wichtigsten Steuerfunktionen
unbedingt an den als „SUMI“ programmierten Hauptempfänger an, damit das Modell im Störungsfall steuerbar bleibt, sobald der Satelliten-Empfänger „SUMO“
kein gültiges Signal mehr erhält.
Darüber hinaus sendet nur der als „SUMO“ konfigurierte Satelliten-Empfänger Telemetrie-Daten,
wie z. B. die Empfängerakkuspannung, zum Sender.
Telemetrie-Sensoren sind demzufolge nur an den
Satelliten-Empfänger (SUMO) anzuschließen.
Stromversorgung SUMO- und SUMI-Empfänger
Jeder Empfänger sollte eine eigene Zuleitung vom
gemeinsamen Akku aus besitzen, bei hohen Strömen
eventuell sogar in doppelter Ausführung.
Achtung:
Soll jeder Empfänger mit einer eigenen Stromversorgung ausgerüstet werden, dann MUSS das
ROTE Kabel aus der Satellitenleitung unbedingt
aus dem 3-poligen Stecker herausgezogen werden!
Mit einem kleinen Schraubenrot
dreher vorsichtig die mittlere
1
Lasche des Steckers etwas an3
2
heben (1), rotes Kabel herausziehen (2) und mit Isolierband
gegen mögliche Kurzschlüsse
sichern (3).
Programmierung SUMO, SUMI
Sie müssen zunächst festlegen, welcher der beiden
Empfänger als „Satellitenempfänger“ (SUMO ) und
welcher als „Hauptempfänger“ (SUMI) fungieren soll.
Dazu ist NUR der betreffende Empfänger einzuschalten.
Stellen Sie also für den Hauptempfänger „SUMI“ und
den Satelliten-Empfänger „SUMO“ ein. Die Programmierreihenfolge spielt dabei keine Rolle. Schalten Sie
nach der Programmierung des jeweiligen Empfängers
den Sender und Empfänger unbedingt erst aus. Denn
wenn Sie den soeben programmierten Empfänger
bei eingeschaltetem Sender ausschalten, meldet der
Sender eine Störung und der jeweils andere Empfänger kann nicht erkannt werden.
Wir empfehlen, die beiden Empfänger z. B. mit einem
Aufkleber zu kennzeichnen.
Schalten Sie im Anschluss an die „SUMI“- und
„SUMO“-Festlegung Sender und Empfänger aus.
Verbinden Sie nun beide Empfänger über das Kabel Best.-Nr. 33700.1 bzw. 33700.2 an dem jeweils
höchsten Empfängerausgang (beim HoTT-Empfänger
GR-24 jedoch an Kanal 8) an und schließen NUR
an einen der beiden Empfänger den Akku an! (Bei
getrennter Stromversorgung bitte Hinweis in der vorherigen Spalte beachten!) Schalten Sie Sender und
Empfänger wieder ein.
Wenn Sie die Empfänger VOR dem Einschalten wie
beschrieben miteinander verbunden haben, werden
nur die Empfängerdaten des als SUMO programmierten HoTT-Empfängers zum Sender übertragen.
Dies ist in sofern sinnvoll, weil nur ein an den SUMOEmpfänger angeschlossener Sensor Telemetrie-Daten zum Sender überträgt.
Falls Sie weitere Programmierungen wie z. B. FailSafe-Einstellungen oder Channel Mapping vornehmen möchten, trennen Sie die Verbindung zwischen
den Empfängern und schalten Sie nur den betreffen-
den Empfänger ein, dessen Datensätze Sie verändern wollen. Der Sender ist bei der getrennten Programmierung wie zuvor beschrieben kurz aus- und
wieder einzuschalten, damit der zu programmierende
Empfänger erkannt werden kann.
Programmbeschreibung: Telemetrie (alle Modelltypen) 131
Fail-Safe-Einstellung
nur für den 35- sowie 40/41-MHz-Betrieb
Fail Safe in der Übertragungsart „PCM20“
F A I L S A F E (P C M 2 0)
Zeit
halt
Batte ri e F.S.
aus
SEL
SEL
Dieses Menü erscheint in der Multifunktionsliste nur
im PCM20-Sendemodus. Die mc-19HoTT muss
dazu mit dem entsprechenden HF-Modul und dem
optionalen HF-Umschalt-Modul 27-41 MHz/IFS/Weatronic-HoTT (Best.-Nr. 33303) sowie einer Stabantenne ausgestattet sein, siehe Seite 20 und Anhang.
Diese Betriebsart wird im speicherplatzspezifischen
Menü »Grundeinstellungen Modell« eingestellt. Die
PCM20-Übertragungsart betrifft alle Empfänger mit
„mc“ in der Typenbezeichnung (mc-12, mc-18, mc-20,
DS 20 mc usw.).
Die Fail-Safe-Programmierung im SPCM20-Mode
wird anschließend besprochen.
In diesem Menü kann sowohl das Verhalten des
Empfängers im Fall einer Störung der Übertragung
zwischen Sender und Empfänger bestimmt als auch
ein Servo in eine bestimmte Position bewegt werden,
sobald die Empfängerbatterie eine bestimmte Spannung unterschreitet („Batterie Fail Safe“).
Durch dieses zeitlich begrenzte „Halten“ werden z.
B. auch kurzzeitige Störungen, wie Feldstärkelöcher
o. Ä. ausgeblendet, welche sonst zu den bekannten
„Wacklern“ führen würden.
Achtung:
Nutzen Sie bei Verwendung der PCM-Übertragungsarten PCM und SPCM deren Sicherheitspotenzial, indem Sie für einen Fail-Safe-Fall
die Motordrosselposition bei Verbrennermodellen
auf Leerlauf bzw. die Motorfunktion bei Elektromodellen auf Stopp programmieren. Das Modell
kann sich dann im Störungsfall nicht so leicht
selbstständig machen und so, wenn dies z. B. am
Boden passiert, Sach- oder gar Personenschäden
hervorrufen.
Solange Sie noch keine Fail-Safe-Programmierung
im Sendemodus PCM20 vorgenommen haben, erscheint beim Einschalten des Senders in der Basisanzeige für einige Sekunden eine Warnanzeige:
SWIFT S1
#01 PCM20 K73
Stoppuhr
Fail Safe 0:00
Flugzeit
ein0:00
stellen!!
11.5V 0:00h
0
0
0
0
Bei länger andauernden Störungen der Übertragung
zwischen Sender und Empfänger bietet der PCM20Fail Safe bei Übertragungsstörungen
Betriebsmodus zwei verschiedene Möglichkeiten der
Die systembedingte höhere Betriebssicherheit der
sogenannten „FAIL-SAFE“-Programmierung, zwiPulse-Code-Modulation (PCM) gegenüber einer Pulsschen denen über das linke SEL-Feld umgeschaltet
Position-Modulation (PPM) ergibt sich daraus, dass
werden kann:
der im (PCM-)Empfänger eingebaute Mikroprozessor
1. „halt“-Programm
auch „unsauber“ empfangene Steuersignale noch
Wenn Sie nach Bestätigung des linken SELaufbereiten kann. Erst wenn diese, z. B. durch FremdFeldes durch Kurzdruck auf den Drehgeber im
störungen, zu sehr verfälscht oder gar verstümmelt
dann inversen Feld „halt“ einstellen, bleiben die
wurden, ersetzt jener die gestörten Signale automaServos im Falle einer Übertragungsstörung an der
tisch durch die zuletzt als korrekt erkannten und im
Position des zuletzt vom Empfänger noch als gut
Empfänger zwischengespeicherten Steuersignale.
er-kannten Steuersignals so lange stehen, bis ein
132 Programmbeschreibung: Fail-Safe PCM20 (alle Modelltypen)
neues, korrektes Steuersignal eintrifft.
2. Variabel programmierbares FAIL-SAFE mit
Überschreibungsmöglichkeit (Anzeige: „.25 s,
0.5 s oder 1.0 s“)
Wenn Sie dagegen anstatt „halt“ eine der drei
Zeitvorgaben auswählen, ändert sich zunächst die
Anzeige wie folgt:
F A I L S A F E ( P C M 2 0)
Position
STO
Zeit
.25s
Batterie F.S.
aus
SEL
SEL
Jetzt wird bei einer Störung zunächst der „halt“Modus wirksam und nach Ablauf der eingestellten
Verzögerungszeit laufen die Servos in die zuvor
festgelegten Positionen. Sobald der Empfänger
jedoch wieder einwandfreie Steuersignale empfängt, wird die „halt“-Phase bzw. werden die FailSafe-Positionen der Servos sofort wieder verlassen.
Die Verzögerungszeit vom Beginn einer Störung
bis zum Auslösen des FAIL-SAFE-Programms ist
in drei Stufen einzustellen: 0,25 s, 0,5 s und 1,0
s, um unterschiedlichen Modellgeschwindigkeiten
Rechnung zu tragen.
CLEAR setzt die Fail-Safe-Einstellung im inversen
Feld auf „halt“ zurück.
Festlegung der Servopositionen
Die FAIL-SAFE-Servopositionen sind für die Empfängerausgänge 1 ... 8 frei programmierbar. Wählen Sie
dazu über den Drehgeber das STO-Feld an. Bringen
Sie nun die Servos 1 … 8 über die Geber des Senders in die gewünschten Positionen und drücken Sie
abschließend kurz auf den Drehgeber, um die Positionen als „Fail Safe“ zu speichern. In regelmäßigen
Abständen werden diese Daten nun zum Speicher
des Empfängers übertragen, sodass dieser im Störungsfall darauf zurückgreifen kann.
Die Abspeicherung wird im Display nach einem Kurzdruck auf den Drehgeber kurzzeitig eingeblendet:
F A I L S A F E ( P C M 2 0)
Position gespeichert
Position
Zeit
Batterie F.S.
.25s
aus
STO
SEL
SEL
Die FAIL-SAFE-Servopositionen können jederzeit
durch Anwahl des Menüpunktes und Speichern der
aktuellen Sendereinstellung überschrieben werden.
Anmerkung:
Für die je nach PCM-Empfängertyp vorhandenen
Ausgänge 9 und 10 stehen keine einstellbaren FailSafe-Positionen zur Verfügung; vielmehr nehmen beide Servos im Fall einer Störung die Mittelstellung ein.
Empfängerbatterie FAIL SAFE
Sobald die Empfängerakkuspannung einen bestimmten Wert unterschreitet, wird das der „Batterie
F.S.“-Funktion fest zugeordnete Servo am Empfängerausgang 1 in eine von drei wählbaren Positionen
gefahren, um das gefährliche Absinken der Spannung des Empfängerakkus anzuzeigen.
F A I L S A F E ( P C M 2 0)
Position
STO
Zeit
.25s
Batterie F.S.
- 75%
SEL
SEL
können nicht davon ausgehen, dass Sie in jedem
Fall rechtzeitig „gewarnt“ werden. Insbesondere deshalb nicht, weil das Entladeverhalten u. a.
abhängig ist vom Typ und Alter des verwendeten
Akkus.
Für die Position, in die das Servo 1 läuft, sind drei
verschiedene Werte programmierbar, wenn Sie die
Einstellung über das rechte SEL-Feld vornehmen,
und zwar:
• +75% Ausschlag in die eine Richtung,
•
0% Servomittelstellung oder
•
-75% Ausschlag in die andere Richtung.
Wählen Sie mit dem Drehgeber die gewünschte Servoposition aus.
Über die CLEAR-Taste schalten Sie die „Batterie
F.S.“-Funktion auf „aus“.
Durch kurze Betätigung des zugehörigen Bedienelementes (Gassteuerknüppel oder auch Geber eines
Mischereinganges, der auf das Servo 1 wirkt) wird
das FAIL-SAFE-Servo wieder entriegelt, sodass die
Servofunktion wieder auf den vom Piloten gewünschten Ausschlag geht. Die Landung des Modells muss
aber sofort nach der ersten FAIL-SAFE-Meldung
eingeleitet werden.
Warnung
Schalten Sie während des Flugbetriebes unter
keinen Umständen den Sender aus!!! Sie riskieren
damit ernsthaft einen Modellverlust, da es Ihnen
aufgrund der unmittelbar nach dem Einschalten
des Senders erscheinenden Sicherheitsabfrage
„HF einschalten JA/NEIN“ kaum gelingen wird,
die HF-Abstrahlung wieder rechtzeitig zu aktivieren.
Achtung:
Die Funktion „Batterie Fail Safe“ ist zwar als
zusätzlicher Sicherheitsbeitrag anzusehen, Sie
sollten sich aber keinesfalls darauf verlassen. Sie
Programmbeschreibung: Fail-Safe PCM20 (alle Modelltypen) 133
Fail-Safe-Einstellung
nur für den 35- sowie 40/41-MHz-Betrieb
Fail Safe in der Übertragungsart „SPCM20“
F A I L S A F E
Pos
halt
1
2
3
4
(SPCM20)
5
6
7
8
Dieses Menü erscheint in der Multifunktionsliste nur
im SPCM20-Sendemodus. Die mc-19HoTT muss
dazu mit dem entsprechenden HF-Modul und dem
optionalen HF-Umschalt-Modul 27-41 MHz/IFS/Weatronic-HoTT (Best.-Nr. 33303) sowie einer Stabantenne ausgestattet sein, siehe Seite 20 und Anhang.
Diese Betriebsart wird im Menü »Grundeinstellungen Modell« eingestellt. Die SPCM20-Übertragungsart betrifft alle Empfänger mit „smc“ in der Typenbezeichnung (smc-19, smc-20, smc-19 DS, smc-20
DS usw.). Die Fail-Safe-Programmierung im PCM20Mode wurde im vorherigen Abschnitt erläutert.
Die systembedingte höhere Betriebssicherheit der
Pulse-Code-Modulation (PCM) gegenüber einer PulsPosition-Modulation (PPM) ergibt sich daraus, dass
der im (PCM-)Empfänger eingebaute Mikroprozessor
auch „unsauber“ empfangene Steuersignale noch
aufbereiten kann. Erst wenn diese, z. B. durch Fremdstörungen, zu sehr verfälscht oder gar verstümmelt
wurden, ersetzt jener die gestörten Signale automatisch durch die zuletzt als korrekt erkannten und im
Empfänger zwischengespeicherten Steuersignale.
Durch dieses zeitlich begrenzte „Halten“ werden z. B.
auch kurzzeitige Störungen, wie Feldstärkelöcher
o. Ä. ausgeblendet, welche sonst zu den bekannten
„Wacklern“ führen würden.
modellen auf Stopp programmieren. Das Modell
kann sich dann im Störungsfall nicht so leicht
selbstständig machen und so, wenn dies z. B. am
Boden passiert, Sach- oder gar Personenschäden
hervorrufen.
Solange Sie noch keine Fail-Safe-Programmierung
im Sendemodus SPCM20 vorgenommen haben, erscheint beim Einschalten des Senders in der Basisanzeige für einige Sekunden eine Warnanzeige:
SWIFT S1
#01 SPCM20 K73
Stoppuhr
Fail Safe 0:00
einFlugzeit
0:00
stellen!!
11.5V 0:00h
0
0
0
0
Die Funktion „Fail Safe“ bestimmt das Verhalten des
Empfängers im Fall einer Störung der Übertragung
vom Sender zum Empfänger. Im Sendemodus SPCM
kann jedes Servo wahlweise:
1. die momentane Position beibehalten („halt“):
Alle auf „Halten“ programmierten Servos bleiben
im Falle einer Übertragungsstörung so lange an
den vom Empfänger zuletzt noch als korrekt erkannten Positionen stehen, bis ein neues, korrektes Steuersignal beim Empfänger eintrifft, oder
2. es bewegt sich beim Auftreten einer Übertragungsstörung in eine frei wählbare Position
(„Pos“).
Im Unterschied zum PCM20-Modus können die
Empfängerausgänge 1 ... 8 bei SPCM beliebig
im „halt“- oder „Positions“-Modus (ohne Verzögerungszeitvorgabe) programmiert werden. Die
Empfängerausgänge 9 und 10 bleiben immer im
„Halt“-Modus.
Wählen Sie über den Drehgeber den Kanal 1 bis 8
(z) und drücken Sie kurz den Drehgeber, um zwischen „halt-“ ( ) und „Positions“-Modus ( ) umzu-
Achtung:
Nutzen Sie bei Verwendung der PCM-Übertragungsarten PCM und SPCM deren Sicherheitspotenzial, indem Sie für einen Fail-Safe-Fall die
Motordrosselposition bei Verbrennermodellen
auf Leerlauf bzw. die Motorfunktion bei Elektro134 Programmbeschreibung: Fail-Safe SPCM20 (alle Modelltypen)
schalten:
F A I L S A F E
Pos
halt
1
2
3
4
(SPCM20)
5
6
7
8
STO
Wählen Sie anschließend das STO-Feld an und bringen Sie dann die Servos, die Sie in den Positionsmodus geschaltet haben, über die zugehörigen Bedienelemente gleichzeitig in die gewünschten Positionen.
Mit dem Kurzdruck auf den Drehgeber werden diese
Positionen als Fail-Safe-Einstellung gespeichert. In
regelmäßigen Abständen werden diese Daten zum
Speicher des Empfängers übertragen, sodass der
Empfänger im Störungsfall darauf zurückgreifen kann.
Die Abspeicherung wird im Display kurzzeitig eingeblendet:
F A I L S A F E
Position gespeichert
Pos
halt
2
3
4
1
(SPCM20)
5
6
7
8
STO
Warnung:
Schalten Sie während des Flugbetriebes unter
keinen Umständen den Sender aus!!! Auch nicht
zu Testzwecken! Sie riskieren damit ernsthaft
einen Modellverlust, da es Ihnen aufgrund der unmittelbar nach dem Einschalten des Senders erscheinenden Sicherheitsabfrage „HF einschalten
JA/NEIN“ kaum gelingen wird, die HF-Abstrahlung
wieder rechtzeitig zu aktivieren.
Für eigene Notizen 135
mc-19HoTT Programmiertechnik
Vorbereitende Maßnahmen am Beispiel eines Flächenmodells
Modelle in eine mc-19HoTT zu programmieren…
… ist einfacher, als es auf den ersten Blick möglicherweise aussieht!
Grundvoraussetzung für eine „saubere“ Programmierung ist allerdings, und dies gilt nicht nur für die
mc-19HoTT, sondern prinzipiell für alle programmierbaren Sender, der mechanisch korrekte Einbau aller
Fernsteuerkomponenten in das Modell! Spätestens
beim Anschluss der Anlenkungen sollte deshalb
darauf geachtet werden, dass die Servos sich in ihrer
jeweiligen Neutralstellung befinden und deren Ruderhebel auch in der gewünschten Stellung, anderenfalls
sollten Sie den Ruderhebel lösen und ihn um einen
oder mehrere Zacken versetzt wieder befestigen.
Werden dabei die Servos mittels eines Servo-Testers,
z. B. dem Graupner Quarz- und Servotester mit der
Best.-Nr. 764 in Stellung gebracht, ist die „richtige“
Position sehr einfach festzulegen.
Die praktisch in jedem modernen Sender gebotene
Möglichkeit, die Neutralstellung eines Servos zu
beeinflussen, ist zu deren Feinjustierung gedacht.
Größere Abweichungen von „0“ können nämlich im
Laufe der weiteren Signalverarbeitung im Sender zu
weiteren Asymmetrien führen. In diesem Sinne: Das
krumme Fahrgestell eines Autos wird um keinen Deut
gerader, wenn lediglich das Lenkrad auf „gerade”
getrimmt wird!
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anpassung der
Ruderwege: Dies sollte soweit wie möglich durch entsprechendes Anpassen der Anlenkpunkte erfolgen.
Das ist im Endeffekt auch weit effizienter als eine
übermäßige Strapazierung der Wegeinstellungen im
Sender! Hier gilt ebenfalls: Wegeinstellungen dienen
in erster Linie zum Abgleich herstellungsbedingter Toleranzen bei den Servos und zu deren Feinjustierung,
weniger zum Ausgleich von Nachlässigkeiten.
Werden – wie heute meist üblich – in einem Flächenmodell zwei getrennte Querruderservos verwendet,
können die Querruder, angesteuert über entspre136 Programmierbeispiele: Flächenmodell
chend aktivierte Flächenmischer – siehe ab Seite
95 – sowohl mit einer Wölbklappenfunktion belegt als
auch zum Bremsen hochgestellt werden – was allerdings eher bei einem Segler bzw. Elektrosegler denn
in einem Motormodell üblich ist.
In einem solchen Fall sollten aber die Ruderarme – ausgehend von der Neutrallage – um einen
Zacken nach vorne geneigt, also zur Nasenleiste
zeigend, auf das jeweilige Servo aufgesetzt werden.
Die durch diese asymmetrische Montage erreichte
mechanische Differenzierung trägt der Tatsache
Rechnung, dass die Bremswirkung der hochgestellten Querruder mit deren Ausschlag steigt und deshalb üblicherweise nach oben mehr Weg als nach
unten benötigt wird.
Sinngemäß ist auch bei getrennt angesteuerten
Wölbklappenservos zu verfahren, wenn geplant
wird, diese in ein Butterfly-System zu integrieren.
Da die Bremswirkung dieser auch als „Krähenstellung“ bezeichneten Klappenstellung weniger von den
hochgestellten Querrudern als vom Ausschlag der
Wölbklappen nach unten beeinflusst wird, sollten die
Ruderarme etwas nach hinten, zur Endleiste geneigt
auf die Wölbklappenservo aufgesetzt werden. Dadurch steht dann mehr Weg für den Ausschlag nach
unten zur Verfügung. Bei einer solchen Kombination
von abgesenkten Wölbklappen mit hochgestellten
Querrudern sollten letztere aber nur mäßig hochgestellt werden, da sie bei einem derartigen ButterflySystem mehr zum Stabilisieren und Steuern als zum
Bremsen dienen.
In diesem Zusammenhang noch ein Tipp zum „Sehen“ der Bremswirkung: Klappen spreizen und von
vorne über und unter die Fläche schauen. Je größer
die projizierte Fläche der abstehenden Ruder, umso
größer ist auch die Bremswirkung.
Eine ähnlich asymmetrische Montage der Ruderarme kann z. B. an Spreiz- bzw. Landeklappen auch an
einem Motormodell sinnvoll sein.
Ist ein Modell soweit fertig gestellt und mechanisch
abgestimmt, kann im Prinzip mit der Programmierung
des Senders begonnen werden.
Die vorliegende Anleitung versucht dabei der Praxis
zu folgen, indem erst die allgemeinen Grundeinstellungen beschrieben und diese dann in den nachfolgenden Abschnitten verfeinert bzw. spezialisiert
werden. Nach dem Erstflug und im Zuge des weiteren
Einfliegens eines Modells bedarf nun mal die eine
oder andere Einstellung gelegentlich einer Nachjustierung. Mit zunehmender Praxis eines Piloten wird
aber auch häufig der Wunsch nach Erweiterungen
bzw. Ergänzungen von Einstellungen wach. Aus
dieser Intention resultiert, dass nicht immer die Reihenfolge der Optionen eingehalten bzw. die eine oder
andere Option auch mehrfach genannt wird.
Umgekehrt kann es natürlich auch sein, dass für ein
bestimmtes Modell nicht jeder der beschriebenen
Schritte relevant sein wird, wie auch der eine oder
andere unter den Anwendern für sein Modell wiederum die Beschreibung eines bestimmten Schrittes
vermissen wird …
Wie dem auch sei, spätestens unmittelbar vor Beginn
einer Modellprogrammierung sollten Sie sich jedenfalls Gedanken über eine sinnvolle Belegung der
Steuerorgane machen.
Bei Modellen, bei welchen die Betonung auf „Motor“
liegt, gleichgültig ob von einem Elektro- oder Verbrennungsmotor angetrieben, wird es diesbezüglich
wohl kaum Probleme geben, weil die Belegung der
beiden Knüppelaggregate mit den vier Grundfunktionen „Leistungsregelung (= Gas)“, „Seite“, „Höhe“ und
„Quer“ weitgehend festliegt!? Sie sollten dann allerdings im Menü …
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
W
Gas min hinten
Motor an K1
normal
Leitwerk
2 QR
Querr./Wölbkl.
0:00
Uhren
W
W
SEL
SEL
·
… festlegen, ob Sie die Gasminimum-Position lieber
„vorn“ oder „hinten“ haben möchten, weil beim Anlegen des Modellspeichers vom Programm grundsätzlich „kein (Motor)“ eingetragen wird.
Der Unterschied zwischen „kein“ bzw. „kein/invert.“
und „Gas min vorn/hinten“ liegt in der Wirkung der
K1-Trimmung, die bei „kein“ über den gesamten
Steuerknüppelweg und bei „Gas min vorn/hinten“ nur
in Richtung Leerlauf wirkt.
Gleichzeitig wird damit aber auch die „Wirkrichtung“
des K1-Knüppels entsprechend angepasst, sodass
Sie bei einem Wechsel von „vorn“ nach „hinten“ oder
umgekehrt nicht noch zusätzlich die Drehrichtung des
Gasservos anpassen müssen. Außerdem erscheint
bei einer Einstellung „Gas min vorn/hinten“ aus Sicherheitsgründen eine Warnanzeige im Display …
Gas
zu
hoch!!
… und es ertönt ein Warnton, falls sich beim Einschalten des Senders der Gas-Steuerknüppel zu weit
in Richtung Vollgas befinden sollte.
Von der Wahl „kein (Motor)“ bzw. „Gas min vorn/
hinten“ ebenfalls beeinflusst wird das Angebot an
Mischern im Menü »Flächenmischer«: Die Mischer
„Bremse 1 ¤ N.N.*“ stehen nur bei der Wahl von
„kein“ bzw. „kein/invert.“ zur Verfügung, andernfalls
werden diese ausgeblendet. „Kein“ und „kein/invert.“
unterscheiden sich nur in der Wirkrichtung des Steuerknüppels: „Bremse ein vorne/hinten“.
Über diese Überlegungen hinaus werden Sie sich
allenfalls über „Sonderfunktionen” Gedanken machen
müssen.
Bei Seglern oder Elektroseglern dagegen sieht gelegentlich die Sache schon anders aus. Da stellt sich
dem einen oder anderen schon mal die Frage, wie
betätige ich den Antrieb und wie das Bremssystem.
Nun, auch hierbei haben sich bestimmte Lösungen
als praktisch und andere als weniger praktisch erwiesen.
So ist es sicherlich weniger praktisch, wenn beim
Landeanflug eines Segelflugmodells ein Knüppel
losgelassen werden muss, um mittels eines anderen
Gebers die Störklappen oder eine Krähenstellung
passend zu steuern. Da dürfte es wohl schon sinnvoller sein, entweder die Funktion des K1-Knüppels
umschaltbar zu gestalten (siehe Programmierbeispiel
Seite 144) oder die Steuerung des Bremssystems
auf dem Knüppel zu belassen und den Motor über
einen der übrigen Geber oder gar über einen Schalter zu steuern!? Da in einem derartigen Modell ein
*
Elektromotor üblicherweise ohnehin nur die Funktion
einer „Starthilfe“ besitzt, um das Modell entweder mit
voller Kraft in den Himmel zu „heben“ oder allenfalls
mit „halber“ Kraft von einem Aufwindfeld zum nächsten zu „schleppen“, ist ein Zwei-Kanal-Schaltmodul
(siehe Anhang) meist völlig ausreichend. Wenn dieser Schalter dann auch noch an „leicht erreichbarer“
Stelle montiert wird, kann der Motor ein- und ausgeschaltet werden, ohne einen der Knüppel loslassen
zu müssen – sogar im Landeanflug.
Ähnliches gilt übrigens für die Steuerung von Klappen, egal, ob nur Querruder oder über die ganze
Spannweite reichende Klappen(kombinationen) angehoben oder abgesenkt werden sollen.
Zur Steuerung der Wölbklappen reicht ein Externschalter mit langem Griff
(Best.-Nr. 4160) oder der
Differentialschalter (Best.Nr. 4160.22) völlig aus,
der vorzugsweise auf der
Seite des Senders außen
montiert wird, wo sich auch der Gas-/Bremsknüppel
befindet. Dieser ist dort jederzeit erreichbar, ohne
dass der Knüppel losgelassen werden muss.
Zur Steuerung des Motors
besonders geeignet ist
der Zwei- bzw. Drei-Funktions-Knüppelschalter mit
der Best.-Nr. 4143 bzw.
4113, der in den Graupner Servicestellen nachgerüstet werden kann.
Ist nun alles soweit gediehen, kann mit der Programmierung begonnen werden.
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Programmierbeispiele: Flächenmodell 137
Erste Schritte bei der Programmierung eines neuen Modells
Beispiel: Flächenmodell ohne Motorantrieb
SWIFT S1
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
02
04
06
08
10
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
…, wählt einen freien Modellspeicherplatz aus und
betätigt dann die ENTER-Taste oder übt einen Kurzdruck auf den Drehgeber aus.
Danach erscheint nach der Wahl eines freien Modellspeichers die Frage nach der Art des einzuprogrammierenden Modells:
Modelltyp wählen
(freier Modellspeicher)
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
‹
·
W
Hier wird nun der „Modellname“ eingetragen, indem
über das ·-Symbol zur Zeichentabelle gewechselt
wird:
‹ GRAU
--
Hinweise:
• Wurde die Option „Modelltypauswahl“ erst einmal
aufgerufen, ist ein Abbrechen des Vorgangs nicht
mehr möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich den
Sender ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht
mehr ausweichen! Diese allenfalls nur anschließend durch Löschen des betreffenden Modellspeichers wieder rückgängig machen.
138 Programmierbeispiele: Flächenmodell
Hinweis:
Im nachfolgenden Programmierbeispiel wird von „kein
(Motor)“ ausgegangen.
In den nächsten beiden Zeilen wird die prinzipielle
Anordnung der Servos im Modell ausgewählt bzw.
dem Sender mitgeteilt:
›
Desweiteren werden die Einstellungen für „Steueranordnung“, „Modulation“ und „Motor an K1“ überprüft und gegebenenfalls geändert:
• „kein“:
Das Bremssystem ist in der vorderen Position des
Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü
»Flächenmischer« sind die Mischer „Bremse 1 ¤
N.N.*“ aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 26
oder 60, ist deaktiviert.
• „kein/invert.“:
Das Bremssystem ist in der hinteren Position des
Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü
»Flächenmischer« sind die Mischer „Bremse 1 ¤
kein
normal
2 QR
ja
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
!“#$%&´( )*+,-./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[¥]^_
` a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z { } ~ cN
Çüéâäàåç êëèïîìÄÅÉæÆôöòûùÿÖÜ
Modellname
Da wir uns in diesem Beispiel mit einem Flächenmodell beschäftigen wollen, wird das Symbol für ein
Flächenflugzeug mit dem Drehgeber ausgewählt und
mit ENTER bzw. einem Kurzdruck auf den Drehgeber
bestätigt. Das Display wechselt wieder zur Grundanzeige.
›
1
PPM18
kein
N.N.*“ aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 26
oder 60, ist deaktiviert.
• „Gas min vorn bzw. hinten“:
K1-Trimmung wirkt vorn oder hinten. Wenn beim
Einschalten des Senders der Gasknüppel zu weit
in Richtung Vollgas steht, werden Sie durch die
Warnmeldung „Gas zu hoch“ darauf hingewiesen.
Die Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“ im Menü »Flächenmischer« sind deaktiviert.
W
01
03
05
07
09
W
„Modell aufrufen“ (Seite 62)
• Selbstverständlich können Sie auch den standardmäßig als „Flächenmodell“ bereits vordefinierten
Modellspeicher 01 zum Einprogrammieren Ihres
ersten Modells verwenden.
Ist diese erste Hürde genommen, erfolgt die eigentliche Einstellung des Senders auf das Modell in …
W
Mit der Programmierung eines neuen Modells beginnt
man im Menü »Modellspeicher« mit dem Aktivieren
des Untermenüs …
W
SEL
SEL
·
Leitwerk:
„normal“, „V-Leitwerk“, „Delta/Nurfl.“
oder „2 HR Sv 3 + 8“
Querr./Wölbkl.: 1 oder 2 QR-Servos und 0 oder
2 WK-Servos
Hinweis:
Ist Ihr Modell nur mit einem Wölbklappenservo
ausgestattet, dann wählen Sie dennoch „2WK“
und belassen später, im Menü »Flächenmischer«,
den Mischer „Querr. 2 ¤ 7 Wölbkl.“ auf 0%. Alle
anderen der dortigen Mischer können Sie dagegen sinngemäß verwenden.
Spätestens jetzt sollten auch die Servos in der
Graupner’schen Standardreihenfolge in den Empfän*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
8
8
B
B
6
7
gen Anpassen an das Modell dienen.
Sonderfunktion
Empfängerstromversorgung
WK-Servo oder WK-Servo links
Querruderservo rechts
Seitenruderservo oder V-Leitwerkservo rechts
Höhenruderservo oder V-Leitwerkservo links
Querruderservo oder QR-Servo links
Bremsklappen oder Motordrossel
bzw. Regler bei E-Antrieb
Wölbklappenservo rechts
Anmerkung:
Sollte bei einem V-Leitwerk „hoch/tief“ und/oder „links/
rechts“ falsch herum laufen, dann beachten Sie bitte
die Hinweise in der Tabelle auf Seite 55, rechte Spalte. Gleichartig ist, wenn notwendig, bei den Querrudern und Wölbklappen zu verfahren.
Die nachfolgend beschriebenen Einstellungen beziehen sich auf ein Modell mit „normalem“ Leitwerk und
„kein (Motor)“. Für Modelle mit V-Leitwerk können die
Einstellungen praktisch unverändert übernommen
werden. Nicht ganz so einfach zu übertragen sind
diese Angaben jedoch auf ein Delta-/Nurflügelmodell.
Ein spezielles Programmierbeispiel für diesen Modelltyp finden Sie auf Seite 149.
Im Menü …
»Servoeinstellung« (Seite 80)
W
Servo 1 =>
0% 100% 100%
Servo 2 =>
0% 100% 100%
Servo 3 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
W
SEL
SEL
SYM ASY
… können nun die Servos in „Drehrichtung“, „Neutralstellung“ und „Servoweg“ an die Notwendigkeiten des Modells angepasst werden.
„Notwendig“ in diesem Sinne sind alle Einstellungen,
welche zum Abgleichen der Servos und geringfügi-
Hinweis:
Die in diesem Menü vorhandenen Einstellmöglichkeiten für asymmetrische Servowege dienen NICHT zur
Erzielung von Differenzierungen bei Querrudern und/
oder Wölbklappen. Dazu gibt es im Menü »Flächenmischer« besser geeignete Optionen.
Mit den bisherigen Einstellungen lassen sich bereits
Flächen- und Motormodelle – letztere, wenn Sie im
Menü »Grundeinstellung Modell« in der Zeile „Motor an K1“ die Leerlauf-Steuerknüppelrichtung eingestellt haben – im Prinzip fliegen.
„Feinheiten“ dagegen fehlen. Feinheiten, die auf
Dauer sicherlich mehr Spaß beim Fliegen bereiten.
Deshalb sollten Sie sich, wenn Sie Ihr Modell bereits
sicher fliegen können, mit dem Menü …
»Flächenmischer« (Seite 95)
Querruderdiff.
Wölbklappendiff.
Querr.
2–>4
Querr.
2–>7
Bremse 1–>3
Bremse 1–>6
Bremse 1–>5
Höhenr. 3–>6
Höhenr. 3–>5
6–>3
Wölbkl.
6–>5
Wölbkl.
Diff.–Reduktion
W
ger eingesteckt werden:
W
Seitenr
Wölbkl.
Höhenr.
Wölbkl.
Querr.
Wölbkl.
Querr.
Höhenr.
Querr.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
SEL
… befassen.
Hinweis:
Abhängig von den im Menü »Grundeinstellung
Modell« gemachten Angaben ist in diesem Menü ein
unterschiedliches Angebot an Optionen zu sehen.
Von besonderem Interesse sind davon die „Querruderdifferenzierung“, der Mischer „Querruder 2 ¤ 4
Seitenruder“ – gelegentlich auch Combi-Switch oder
Combi-Mix genannt – sowie ggf. die Mischer „Bremse
1 ¤ 5 Querruder“ und „Bremse 1 ¤ 6 Wölbklappe“.
Wie auf Seite 96 ausführlich beschrieben, dient die
„Querruderdifferenzierung“ zur Beseitigung des
negativen Wendemoments. Das nach unten ausschlagende Querruder erzeugt während des Fluges im
Regelfall einen höheren Widerstand als ein um den
gleichen Weg nach oben ausschlagendes, wodurch
das Modell zur – falschen – Seite gezogen wird. Um
dies zu verhindern, wird ein differenzierter Servoausschlag eingestellt. Ein Wert zwischen 20 und 40% ist
hier selten verkehrt, die „richtige“ Einstellung jedoch
muss in aller Regel erflogen werden.
Ähnliches gilt, falls Ihr Modell auch 2 Wölbklappenservos aufzuweisen hat, für die Option „Wölbklappendifferenzierung“.
Die Option „Querruder 2 ¤ 4 Seitenruder“ dient
ebenfalls ähnlichen Zwecken, aber auch zum komfortableren Steuern eines Modells. Ein Wert um die
50% ist anfangs ein praktikabler Wert. Diese Funktion
sollte aber spätestens dann, wenn Kunstflugambitionen auftauchen, durch Zuordnen eines Schalters
abschaltbar gemacht werden.
Eine Einstellung des Mischers „Bremse 1 ¤ 3 Höhenruder“ ist im Regelfall nur dann notwendig, wenn
sich beim Betätigen des Bremssystems die Fluggeschwindigkeit des Modells zu sehr ändert. Wenn es
dabei nämlich zu langsam wird, kann es nach dem
Einfahren des Bremssystems, z. B. zur Verlängerung
des Landeanfluges, in einen kritischen Flugzustand
geraten. Solche Erscheinungen treten allerdings
meist nur bei hochgestellten Querrudern oder in
Verbindung mit einem Butterfly-System auf. In jedem
Fall sollten Sie die Einstellung in ausreichender Höhe
ausprobieren und fallweise nachstellen.
Programmierbeispiele: Flächenmodell 139
Hinweis:
Sollten Sie nur 1 Wölbklappenservo eingebaut haben,
dann belassen Sie diesen Mischer bei 0%.
140 Programmierbeispiele: Flächenmodell
In umgekehrter Richtung wirkt der Mischer „Wölbklappe 6 ¤ 5 Querruder“. Je nach Auslegung des
Modells werden hier Werte zwischen etwa 50% und
100% sinnvoll sein. Betätigt werden Wölbklappen
über das 2-Kanal-Schaltmodul oder den Linearschieber an der Buchse CH6 auf der Senderplatine.
Hinweis:
Um die Wölbklappenstellungen mit dem ausgewählten Geber feinfühliger steuern zu können, sollten Sie
unbedingt dessen „Weg“ im Menü »Gebereinstellung« entsprechend reduzieren.
Die restlichen Optionen im Menü »Flächenmischer«
dienen zum weiteren Justieren von MehrklappenTragflügelsystemen und sind weitgehend selbsterklärend.
Wurden die modellspezifischen Einstellungen soweit
vorgenommen, kann an den ersten Start gedacht
werden. Natürlich sollten Sie zunächst „Trockenübungen“ durchführen, d. h., alle Einstellungen nochmals
sorgfältig am Boden überprüfen. Eine fehlerhafte Programmierung kann nicht nur das Modell beschädigen!
Fragen Sie im Zweifel einen erfahrenen Modellpiloten
um Rat.
Sollten Sie während der Erprobung feststellen, dass
die eine oder andere Einstellung zur Anpassung von
Ruderwirkungen an die eigenen Steuergewohnheiten
gemacht werden muss, sind die Steuerausschläge
also insgesamt zu groß oder zu klein, dann sollten
Sie diese im Menü …
»Dual Rate/Exponential« (Seite 88)
QR
HR
SR
W
Wurden im Menü »Grundeinstellung Modell« in der
Zeile „Querruder/Wölbklappen“ „2 QR“ oder „2 QR
2 WK“ ausgewählt und sollen die Querruder mit dem
Gas-/Bremsknüppel (K1) zum Bremsen hochgestellt
werden, dann ist in der Zeile „Bremse 1 ¤ 5 Querruder“ ein entsprechender Wert einzustellen und ggf.
auch in der bei der Wahl von „2 QR 2 WK“ zur Verfügung stehenden Zeile „Bremse 1 ¤ 6 Wölbklappe“.
Hier wird allerdings der Wert so gewählt, dass sich
beim Betätigen des Bremsknüppels die Wölbklappen
soweit wie möglich nach unten bewegen. Achten
Sie aber unbedingt darauf, dass die Servos dabei
keinesfalls mechanisch anlaufen. Setzen Sie ggf. bei
den davon betroffenen Servos in der Zeile „TRAVEL-“
bzw. „TRAVEL+“ der Display-Seite „RX SERVO“ des
»Telemetrie«-Menüs entsprechende Wegbegrenzungen.
Werden, wie vorhin beschrieben, die Querruder zum
Bremsen hochgestellt oder wird ein Butterfly-System
verwendet, dann sollte immer auch unter „Differenzierungsreduktion“ (s. Seite 99) ein Wert eingetragen sein – mit 100% ist man auf der sicheren Seite!
Durch diesen Eintrag wird nur beim Betätigen des
Bremsknüppels eine eingestellte Querruderdifferenzierung anteilig ausgeblendet, um den Ausschlag der
hochgestellten Querruder nach unten zu vergrößern
und damit deren Querruderwirkung deutlich zu verbessern.
Ist der Tragflügel zusätzlich zu den zwei getrennt
angesteuerten Querrudern auch noch mit zwei Wölbklappenservos ausgerüstet, dann dient die Option
„Querruder 2 ¤ 7 Wölbklappe“ zum Übertragen
des Querruderausschlages auf die Wölbklappe – mehr
als etwa 50% des mechanischen Weges der Querruder sollte eine Wölbklappe aber nicht mitlaufen.
W
100%
100%
100%
DUAL
0%
0%
0%
EXPO
SEL
SEL
… den eigenen Erfordernissen und Gewohnheiten
entsprechend anpassen.
Mit Dual Rate wird das Verhältnis von Knüppelweg zu
Steuerweg eingestellt. Ist dieses jedoch in Ordnung,
aber die Reaktionen um die Mittelstellung für feinfühligeres Steuern zu giftig oder auch zu gering, dann
tritt (zusätzlich) die „Exponential“-Funktion in Aktion.
Wird darüber hinaus ein Externschalter zugewiesen,
kann während des Fluges sogar zwischen zwei unterschiedlichen Dual-Rate-/Expo-Einstellungen umgeschaltet werden.
Für eigene Notizen 141
Erweiterungen: Einbindung eines Elektroantriebs in die Modellprogrammierung
Verwendung eines Linearschiebers oder 2-KanalModuls
Wird einer der beiden serienmäßigen Proportionalschieber der Mittelkonsole verwendet, so gestaltet
sich die Anbindung recht einfach. Es muss lediglich
der Motorsteller (Fahrtregler) an den entsprechenden
Servoanschluss des Empfängers eingesteckt werden.
Verwendung eines Zwei-Stufen-Externschalters
(Externschalter Best.-Nr. 4160 oder 4160.1)
Diese Variante realisiert eine reine EIN/AUS-Funktion
und hat ein „schlagartiges“ Anlaufen des Motors zur
Folge … es sei den, der von Ihnen verwendete Fahrtenregler ist mit einem so genannten „Sanftanlauf“
ausgestattet.
Empfängerseitig wird ein einfacher elektronischer
Schalter oder ein geeigneter Motorsteller (Fahrtregler) benötigt.
Die dazu nötigen Einstellungen erfolgen im Menü …
Schließen Sie also ggf. ein 2-Kanal-Modul an z. B.
CH8 oder CH9 auf der Senderplatine an oder wenden Sie die einfachere Methode an, indem Sie einen
der eingebauten Geber einem anderen Eingang
zuweisen. Dies geschieht im Menü …
»Gebereinstellung« (Seite 82)
W
Eing.
Eing.
Eing.
W
7
8
9
frei
Geb. 7
frei
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Ordnen Sie z. B. den an CH7 angeschlossenen Geber
dem Eingang „8“ zu und stellen oder belassen Sie
den Eingang „7“ auf „frei“ wie im obigen Bild gezeigt.
Die Einstellung der zum Motorsteller (Fahrtregler)
passenden Steuerwege kann in der 3. Spalte vorgenommen werden oder alternativ in der Spalte „Servoweg“ im Menü »Servoeinstellung«, Seite 80.
»Gebereinstellung« (Seite 62)
Eing.
Eing.
Eing.
W
Denken Sie aber daran, dass je nach Modelltyp und
Zahl der Quer- und Wölbklappenservos die Ausgänge
2 + 5 bzw. 6 + 7 bereits miteinander verknüpft sind.
W
142 Programmierbeispiele: Flächenmodell
Beispiel 2
W
W
Im Rahmen der bisherigen Programmieranleitung
wurde der K1-Geber zur Steuerung der Bremsklappen benutzt, d. h., für den nun hinzuzuprogrammierenden E-Motor muss nach anderen Möglichkeiten
„gesucht“ werden:
Die einfachste Methode, einen E-Motor in diese
Modellprogrammierung einzubinden, besteht in der
Verwendung eines nachrüstbaren 2-Kanal-Schaltmoduls (Best.-Nr. 4151 oder 4151.1) oder eines 2-KanalProportionalmoduls (Best.-Nr. 4111) als Geber – siehe
Beispiel 1.
Alternativen mit dem Vorteil, mit dem gleichen Schalter auch die Stoppuhr ein- bzw. ausschalten zu können, sind die Beispiele 2 und 3 unter Verwendung
eines der auf der Mittelkonsole montierten Zwei-Stufen-Externschalters (Best.-Nr. 4160 oder 4160.1) bzw.
eines ggf. nachzurüstenden Drei-Stufen-Externschalters („Differentialschalter“ mit der Best.-Nr. 4160.22).
Und als aufwendigste Variante bietet sich die ab
Seite 146 beschriebene umschaltbare Lösung an, bei
welcher über die Zuweisung eines Geberschalters
in der Zeile „Uhren“ des Menüs »Grundeinstellung
Modell« auch das automatische Starten und Stoppen der Stoppuhr zur Erfassung der Motorlaufzeit im
Bereich des Möglichen liegt.
Beispiel 1
7
8
9
frei
3
frei
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Überprüfen Sie zunächst, an welchem der Empfängeranschlüsse 5 oder höher Sie Ihren Fahrtregler
anschließen können und ob der zugehörige Eingang
im Menü »Gebereinstellung« auch wirklich „frei“
ist, (siehe dazu Beispiel 1). Dies wird üblicherweise
Kanal 8 sein, wenn 2 Querruder- und 2 Wölbklappenservos im Menü »Grundeinstellung Modell« vorgegeben worden sind.
Zunächst wird in der zweiten Spalte nach Anwahl von
SEL durch einen Kurzdruck auf den Drehgeber die
„Schalter- oder Geberzuordnung“ aktiviert und dann
der gewünschte Externschalter, hier „3“, von der gewünschten Motor - „AUS“ - Position in Richtung Motor
„EIN“ betätigt. Die Einstellung der zum Motorsteller
(Fahrtregler) passenden Steuerwege kann in der 3.
Spalte vorgenommen werden oder alternativ in der
Spalte „Servoweg“ im Menü »Servoeinstellung«.
… und programmieren zwei Mischer „S ¤ 8“, z. B.
„MIX 1“ und „MIX 2“.
Hernach aktivieren Sie die Schalterzuordnung von
„MIX 1“ (Spalte „
“) und kippen dann den Differentialschalter aus der gewünschten Motor-„AUS“-Stellung – üblicherweise die „hinterste“, zum Piloten geneigte Stellung – vom Körper weg in die Mittelstellung.
Nun aktivieren Sie die Schalterzuordnung von „MIX
2“ und kippen den in seiner Mittelstellung belassenen
W
SEL
SEL SEL
5
6
W W W
Typ
S
8
S
8
?? ??
von zu
Mischanteile sollte immer 100% ergeben.
aus =>
aus =>
- - - -=>
·
8
Wert
Offs.
– 50% – 50% + 0%
SYM ASY
STO CLR
–
100
S
oOUTPUT
MIX 1
W
Stimmt die Schalterzuordnung, dann wechseln Sie
zur zweiten Seite von „MIX 1“ und stellen einen SYMmetrischen Wert von MINUS 50% ein.
+
S
8
Wert
Offs.
– 50% – 50% + 0%
SYM ASY
STO CLR
–
100
MIX 2
W
Anschließend wechseln Sie auf die zweite Seite von
„MIX 2“ und stellen hier ebenfalls einen SYMmetrischen Wert von MINUS 50% ein.
oOUTPUT
»Freie Mischer« (Seite 111)
MIX 1
MIX 2
MIX 3
W
Verwendung eines Drei-Stufen-Externschalters
(Differentialschalter Best.-Nr. 4160.22)
Diese Variante realisiert eine dreistufige Lösung zum
Ein- bzw. Ausschalten eines Antriebsmotors und hat
ebenfalls ein „schlagartiges“ Anlaufen des Motors zur
Folge … es sei den, der von Ihnen verwendete Fahrtenregler ist mit einem so genannten „Sanftanlauf“
ausgestattet.
Empfängerseitig wird ein entsprechender Motorsteller
(Fahrtregler) benötigt.
Das folgende Beispiel geht davon aus, dass der benötigte Differentialschalter Best.-Nr. 4160.22 bereits
an griffgünstiger Stelle im Sender montiert und an
dessen Platine angeschlossen ist.
Überprüfen Sie zunächst, an welchem der Empfängeranschlüsse 5 oder höher Sie Ihren Fahrtregler
anschließen können und ob der zugehörige Eingang
im Menü »Gebereinstellung« auch wirklich „frei“ ist.
Wenn im Menü »Grundeinstellung Modell« 2 Querruderservos vorgegeben wurden und Sie keine weitere Sonderfunktion angeschlossen haben, dann wäre
dies Kanal 6; wurden 2 Querruder- und 2 Wölbklappenservos vorgegeben, dann stünde Kanal 8 zum
Anschluss des Fahrtreglers zur Verfügung, welchen
wir nachfolgend auch verwenden wollen.
Wechseln Sie nun in das Menü …
Differentialschalter in die andere Endstellung.
Bringen Sie nun den Schalter wieder in die Ausgangsstellung zurück und überprüfen Sie die Schaltersymbole: beide Schalter sollten nun „offen“ sein,
siehe Abbildung. Gegebenenfalls korrigieren Sie die
Schalterzuordnung entsprechend:
W
Beispiel 3
+
Hinweis:
Möchten Sie die „Halbgas“-Stellung nicht bei genau
50% des Reglerweges haben sondern z. B. bei 60%,
dann stellen Sie „MIX 1“ auf -60% und „MIX 2“ auf
-40%. Sinngemäß können Sie jede andere Kombination einstellen. Lediglich die Summe der beiden
Wechseln Sie zur abschließenden Kontrolle der Einstellungen in das Menü »Servoanzeige«: In der (hinteren) „Aus“-Position des Differentialschalters sollte
nun der von Ihnen gewählte Steuerkanal – in obigem
Beispiel ist es der Kanal „8“ – bei -100% stehen. Wenn
Sie nun den Schalter in die Mittelstellung kippen,
dann sollte sich der Balken – abhängig vom eingestellten Mischverhältnis – in der Mitte befinden und in der
(vorderen) „Vollgas“-Stellung bei +100%.
Sollte dies ausnahmsweise nicht der Fall sein – was
aufgrund individueller Abweichungen bei der Schaltermontage und/oder Senderprogrammierung leider
nicht völlig auszuschließen ist – ist mit den Zuweisungen des Differentialschalters und/oder der „Richtung“
der symmetrischen Wegeinstellung zu experimentieren.
Sehr hilfreich ist dabei, wenn Sie dazu „MIX 2“ auf
0% zurückstellen und sich erst einmal auf das Verhalten von „MIX 1“ konzentrieren. Achten Sie hierbei
nur auf die Bewegungsrichtung des Balkens beim
Umschalten und lassen Sie sich nicht davon irritieren,
dass in dieser Konfiguration der betreffende Balken
im Menü »Servoanzeige« nun eine dem eingestellten Mischwert entsprechende Position links oder
rechts von 0% einnimmt und beim Ein- bzw. Ausschalten von „MIX 1“ von dieser dann „nur“ zur jeweils
gegenüberliegenden Seite und zurück wechselt. Erst
wenn die Richtung von „MIX 1“ stimmt, stellen Sie bei
„MIX 2“ wieder einen entsprechenden Wert ein und
wiederholen das „Spiel“. Haben Sie auch hierbei die
passende Einstellung gefunden, dann wechselt auch
die Anzeige wieder von -100% über 0% zu +100%.
Programmierbeispiele: Flächenmodell 143
Betätigung des E-Motors und Butterfly mit K1-Steuerknüppel
(Butterfly als Landehilfe: hochgestellte Querruder und abgesenkte Wölbklappen)
Beispiel 4
Im Menü …
Bevor wir uns der Programmierung dieses vierten
Beispiels bzw. der Erweiterung der weiter vorne
beschriebenen Basisprogrammierung zuwenden,
noch ein paar Worte zur Stellung des Gas-/ Bremsknüppels bei „Motor AUS“ bzw. „Bremse AUS“!
Üblicherweise wird nämlich der K1-Steuerknüppel
zum Gasgeben nach vorne und zum Ausfahren der
Bremse nach hinten bewegt. Wenn Sie aber in dieser
„klassischen“ Belegung dann z. B. bei „Motor AUS“ (=
Knüppel „hinten“) auf das Bremssystem umschalten,
würde sofort „volle Bremse“ anstehen und umgekehrt, wenn Sie bei „Bremse eingefahren“ auf Antrieb
umschalten, würde der Motor schlagartig auf „volle
Leistung“ geschaltet …
Aus dieser „Not“ lässt sich durchaus auch eine „Tugend“ machen, indem ein „Segelflieger“ – üblicherweise mit Bremse „vorn“ unterwegs – nur bei Bedarf auf
Motor „EIN“ umschaltet und dann ggf. die Leistung
zurücknimmt (und beim Zurückschalten hoffentlich
nicht vergisst, den K1-Knüppel wieder nach „vorn“ zu
drücken). Ein typischer „Motorflieger“ dagegen wird
wohl eher gegenteilig verfahren, also nur bei Bedarf
auf Bremse umschalten usw.. Ebenso gut aber können Sie zur Vermeidung dieser Wechselwirkungen
den „Nullpunkt“ beider Systeme zusammenlegen,
wobei ein „Segelflieger“ dabei wohl wieder eher zu
„vorne“ neigen, ein „Motorflieger“ dagegen sich vermutlich eher für „hinten“ entscheiden wird.
Wie dem auch sei, der Sender mc-19HoTT erlaubt
beide Varianten. Im nachfolgenden Text wird jedoch
von der Zusammenlegung der beiden „AUS“-Stellungen auf „vorne“ ausgegangen. Wer es dennoch lieber
anders haben möchte, auch kein Problem: Die einzige Abweichung zur beschriebenen Version besteht
nur in der Wahl von „kein/invert.“ in der Zeile „Motor
an K1“ des Menüs »Grundeinstellung Modell«. Alle
anderen Einstellungen können Sie wie beschrieben
übernehmen.
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
W
W
W
SEL
·
… belassen Sie also in der Zeile „Motor an K1“
„kein“ oder wählen ggf. „kein/Invert.“. Dies ist zwingend, da andernfalls die nachfolgend benötigten
Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“ im Menü »Flächenmischer« ausgeblendet sind.
Wichtiger Hinweis:
Bedingt durch die zwingende Einstellung von
„kein“ Motor, ist zwangsläufig auch die Einschaltwarnung „Gas zu hoch“ deaktiviert! Achten Sie
deshalb in Ihrem eigenen Interesse vor dem
Einschalten der Empfangsanlage auf die Stellung
des K1-Knüppels.
Als nächstes muss sichergestellt sein, dass der an
Empfängerausgang 1 angeschlossene Motorsteller
„seitenrichtig“ angesteuert wird. Deswegen wird im
Menü …
»Servoeinstellung« (Seite 80)
W
Servo 1 <=
0% 100% 100%
=>
Servo 2
0% 100% 100%
Servo 3 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
144 Programmierbeispiele: Flächenmodell
PPM18
kein
normal
2 QR 2 WK
Modulation
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
W
SEL
SEL
SYM ASY
… die Drehrichtung von Servo 1 umgekehrt.
Sicherheitshalber sollten Sie diese Einstellung überprüfen, bevor Sie mit der Programmierung fortfahren.
*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Begeben Sie sich dazu mit Sender und Modell in eine
zum Laufen lassen des Motors geeignete Umgebung.
Schalten Sie dort den Sender ein und schieben Sie
den K1-Knüppel ganz nach vorne bzw. hinten. Halten Sie Ihr Modell fest bzw. lassen Sie es von einem
Helfer festhalten. Nachdem Sie sich auch noch davon
überzeugt haben, dass sich der Propeller frei und
vor allem gefahrlos drehen kann, schließen Sie Ihren
Antriebsakku an und schalten die Empfangsanlage
Ihres Modells ein.
Läuft nun der Motor in der Knüppelstellung „vorne“
bzw. „hinten“ NICHT an, ist alles in Ordnung. Geben
Sie aber dennoch zur Kontrolle „Gas“, indem Sie gefühlvoll den Knüppel entsprechend bewegen, bis der
Motor zu laufen beginnt und schalten Sie, nachdem
Sie den Motor abgestellt haben, erst die Empfangsanlage Ihres Modells und dann den Sender wieder
ab.
Hinweis:
Läuft der Motor generell nicht an oder aber mit
falscher Drehrichtung, dann liegen anderweitige Ursachen vor, welche erst beseitigt werden
sollten, bevor Sie fortfahren. (Überprüfen Sie z. B.
die Verkabelung Ihres Antriebs bzw. lesen Sie in
der Bedienungsanleitung Ihres Drehzahlstellers
nach.)
Haben Sie sich davon überzeugt, dass die Wirkung
des K1-Knüppels auf den Motor „richtig“ ist, muss im
nächsten Schritt dafür gesorgt werden, dass dessen
Einwirkung auf den Motor sowohl ein- wie auch ausgeschaltet werden kann. Dazu wechseln Sie in das
Menü …
»Freie Mischer« (Seite 111)
… und programmieren einen freien Mischer „K1 ¤
K1“.
Anschließend wechseln Sie in die Spalte
und
weisen diesem Mischer den von Ihnen gewünschten
„Umschalter“ – vorzugsweise einen der vom Graupner Service nachrüstbaren Knüppelschalter (siehe
Anhang) – zu, indem Sie diesen nach Aktivierung der
Schalterzuordnung durch einen Kurzdruck auf den
Drehgeber von „vorne“ nach „hinten“, also in Richtung
Körper kippen. (In diesem Beispiel ist es der Externschalter an Steckplatz 4.)
Typ
W
W
K1
??
??
zu
4
W W W
W
K1
??
??
von
Wert
Offs.
–100% –100% + 0%
SYM ASY
STO CLR
–
100
K1
oOUTPUT
K1
W
Bei eingeschaltetem Mischer wechseln Sie mit einem
Druck auf die ENTER-Taste auf die zweite Displayseite und stellen dort zunächst einen SYMmetrischen
Mischerwert von MINUS 100% ein.
MIX 1
+
Wert
Offs.
–100% –100% +100%
SYM ASY
STO CLR
… wechseln, können Sie sofort den Effekt der bisherigen Einstellungen überprüfen: Bei ausgeschaltetem
Mischer folgt die Balkenanzeige von Kanal 1 dem K1Knüppel. Bei eingeschaltetem Mischer verharrt diese
dagegen – wie abgebildet – bei ca. -100%.
Hinweis:
Wenn Sie diesen Test bei eingeschalteter Empfangsanlage und betriebsbereitem Antrieb durchführen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass
Sie nur in der Stellung „Motor AUS“ umschalten!
Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Antrieb
durch schlagartiges Einschalten stark belastet
und möglicherweise sogar beschädigt wird. Aus
dem gleichen Grund sollten Sie auch im Flug nur
in der Stellung „Motor AUS“ umschalten!
Um die Programmierung abzuschließen, stellen Sie
den gewählten „Umschalter“ wieder in die Stellung
„Motor EIN“, also nach „vorne“. Wechseln Sie zurück
zum Multifunktionsmenü und dann in das Menü …
Hier stellen Sie – falls Sie es im Zuge der allgemeinen
Modellprogrammierung nicht ohnehin schon getan
haben – in der Zeile „Bremse 1 ¤ 5 Querr.“ den gewünschten Ausschlag der Querruder bei Betätigung
des K1-Knüppels („Bremse“) nach oben ein und weinach einem Kurzdruck auf den
sen in der Spalte
Drehgeber den gewählten „Umschalter“ zu, indem Sie
diesen von „vorne“ nach „hinten“ kippen.
Falls Ihr Modell auch Wölbklappen besitzen sollte und
Sie deshalb in der Zeile „Querr./Wölbkl.“ des Menüs
»Grundeinstellung Modell« „2 QR 2 WK“ gewählt
haben, kippen Sie den eben umgelegten „Umschalter“ wieder nach „vorne“ und wechseln mit gedrücktem Drehgeber zur Zeile „Bremse 1 ¤ 6 Wölbkl.“.
Hier stellen Sie dann den gewünschten Ausschlag
der Wölbklappen bei K1-Betätigung nach unten ein
(diese Klappenstellung bezeichnet man als „Krähenstellung“ oder „Butterfly“, siehe auch Seite 98) und
weisen – wie vorstehend beschrieben – ebenfalls den
zum Umschalten benützten Externschalter zu.
Wenn Sie jetzt noch einmal zur »Servoanzeige«
wechseln und nur den K1-Knüppel bewegen, werden
Sie feststellen, dass entweder die Balkenanzeige
von Kanal 1 auf ca. -100% verharrt und die Anzeigen
der Kanäle 2 + 5 sowie fallweise 6 + 7 dem Knüppel
folgen oder aber, sobald der Schalter umgelegt wird,
letztere auf ca. 0% verharren und sich nur die Anzeige von Kanal 1 bewegt.
»Flächenmischer« (Seite 95)
–
100
K1
oOUTPUT
K1
W
Anschließend wechseln Sie mit dem Drehgeber zum
STO-Feld, schieben den K1-Knüppel bis zum Anschlag nach „vorne“ bzw. „hinten“ und drücken dann
kurz auf den Drehgeber. Der Wert unter „Offs.“ wechselt daraufhin von 0% zu ca. +100% und die grafische
Darstellung der Mischerkennlinie rechts daneben
ändert sich ebenfalls entsprechend.
MIX 1
100%
ein =>
------·
SEL SEL
SEL
»Servoanzeige« (Seite 34)
+
Querruderdiff.
Querr.
2–>4 Seitenr
Bremse 1–>3 Höhenr.
Bremse 1–>5 Querr.
W
W
MIX 1
MIX 2
MIX 3
Wenn Sie jetzt mit ESC zur Grundanzeige zurückkehren und in dieser per Kurzdruck auf den Drehgeber
zur …
+
+
+
+
0%
0%
0%
0%
4
SEL
Programmierbeispiele: Flächenmodell 145
Uhren-Betätigung durch K1-Steuerknüppel oder Externschalter
Um z. B. die effektive Motorlaufzeit während des
Fluges zu bestimmen, müssen Sie lediglich im Menü
»Grundeinstellung Modell« in der Zeile „Uhren“
einen Schalter zuordnen.
Haben Sie sich in Fortführung der auf den vorherigen
Seiten beschriebenen Modellprogrammierung für das
umseitige Beispiel 4 entschieden oder Sie verwenden völlig unabhängig von dieser Beispielprogrammierung den K1-Steuerknüppel (Gas-/Bremsknüppel)
zur Leistungsregelung, dann können Sie dessen
Geberschalter zum automatischen Ein- bzw. Ausschalten der Stoppuhr verwenden.
Um diesen Geberschalter zuzuweisen, stellen Sie
den K1-Steuerknüppel in dessen Leerlauf-Position
und wechseln dann zur Zeile „Uhren“ im Menü …
SEL SEL
·
Nach Aktivierung der Schalterzuordnung durch einen Kurzdruck auf den Drehgeber nach Anwahl des
Schaltersymbols bewegen Sie den Gas-/Bremsknüppel von dessen Leerlaufstellung in Richtung „Vollgas“.
Je nach Bewegungsrichtung erscheint bei einer
bestimmten K1-Geberposition als Schalter „G1I“ oder
„G2I“ im Display. Wenn Sie nun den Steuerknüppel
wieder zurück in Richtung Leerlauf bewegen, werden
Sie feststellen, dass das Schaltersymbol bei etwa
80% des Knüppelweges jeweils wieder umschaltet – zwischen „Leerlaufstellung“ und dem Schaltpunkt
ist das Schaltersymbol „offen“, darüber hinaus „geschlossen“ („Geberschalter“, Seite 38).
Wenn Sie nun zur Kontrolle zur Grundanzeige des
146 Programmierbeispiele: Flächenmodell
0
W
0
0W
0:23
2:37
0
Tipp:
Wenn bei einem E-Modell die Motorlaufzeit durch die
Akkukapazität begrenzt ist, lassen Sie die Stoppuhr
rückwärts laufen. Geben Sie die maximal mögliche
Motorlaufzeit vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 73
beschrieben, beginnt dann der Piezo-Summer des
Sender ab „30 s“ vor „null“ Warntöne abzugeben.
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
5:00
Uhren
W
W
W
W
normal
2 QR
ja
G2
Stoppuhr
Flugzeit
11.5V 2:27h
W
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
Variotöne
0:00
Uhren
GRAUBELE
#01 PPM18 5.0V
W
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
Senders zurückkehren, werden Sie feststellen, dass
Stoppuhr und Flugzeituhr zu laufen beginnen, wenn
Sie den Knüppel über den Schaltpunkt hinweg in
Richtung Vollgas bewegen, und dass die Stoppuhr
wieder stehen bleibt, wenn Sie jenen in die Leerlaufstellung bringen.
Bei angehaltener Stoppuhr können Sie die Flugzeituhr durch Druck auf ESC stoppen und dann
beide Uhren mit CLEAR auf ihren Ausgangswert
zurücksetzen … oder wieder starten, indem Sie den
Steuerknüppel wieder über den Schaltpunkt hinweg
bewegen.
W
»Uhren« (Seite 73)
W
SEL SEL
normal
2 QR
ja
G2
·
In der Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener Stoppuhr die CLEAR-Taste, damit die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Starten und
stoppen Sie dann die Uhr wie beschrieben über den
Geber der Motorsteuerung.
Steuern Sie dagegen Ihren Motor mit einem Externschalter nach Beispiel 2 oder 3, dann benötigen Sie
keinen der vorhin beschriebenen Geberschalter. Es
genügt völlig, wenn Sie dann den gleichen Schalter,
mit dem Sie Ihren Motor ein- bzw. ausschalten, in der
gleichen Schaltrichtung auch den „Uhren“ zuordnen,
sodass diese zeitgleich mit dem Einschalten des
Motors ebenfalls zu laufen beginnen.
Haben Sie sich dagegen für eine Lösung nach Beispiel 1 entschieden, dann bleibt Ihnen (leider) keine
andere Möglichkeit, als Motor und Uhren getrennt zu
bedienen.
Verwenden von Flugphasen
Innerhalb eines jeden der 20 Modellspeicher können
bis zu 3 verschiedene Flugphasen (Flugzustände) mit
voneinander unabhängigen Einstellungen programmiert und jede dieser Flugphasen über einen Schalter aufgerufen werden. In einfachster Weise lässt sich
so zwischen unterschiedlichen Einstellungen, die
für verschiedene Flugzustände, wie z. B. «normal»,
«Thermik», «Speed», «Strecke» usw. programmiert
sind, bequem während des Fluges umschalten.
Und so wird’s gemacht:
Das Modell ist bereits im Sender in einem Modellspeicher wie zuvor beschrieben einprogrammiert,
eingestellt, eingeflogen und fertig getrimmt.
Wechseln Sie zunächst in das Menü …
W
Variotöne
Uhren
Phase 2
Phase 3
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
W
W
W
W
Variotöne
Uhren
Phase 2
Phase 3
W
ja
5:00
Thermik
Speed
SEL
einer Flugphase zugeordnet, wobei Sie sich vorteilhafterweise mit der Schaltrichtung an den Phasennamen orientieren: der linken Abbildung entsprechend
also beispielsweise der „Phase 2“ von der Mittelstellung ausgehend nach „hinten“ und der „Phase 3“
sinngemäß nach „vorne“.
Die Auswahl der jeweiligen Zeile, eines Namens
sowie die Schalterzuordnung erfolgt wie inzwischen
„gewohnt“, durch Drehen und Drücken des Einstellrades.
G1
·
… und hier zur Zeile „Phase 2“ und/oder „Phase 3“
und versehen Sie diese Flugphase(n) mit zu dem
(jeweiligen) Flugzustand besser passenden Bezeichnungen, falls Ihnen die vorgegebenen Flugphasennamen unpassend erscheinen. Diese Namen dienen
nur der besseren Unterscheidung und werden später in der Grundanzeige des Senders anstelle des
Graupner Logos und im Menü »Phasentrimmung«
angezeigt.
Um zwischen den einzelnen Flugphasen wechseln zu
können, ist die Zuordnung eines Schalters notwendig.
Bestens geeignet für eine Umschaltung von bis zu 3
Flugphasen ist ein links oder rechts außen im Sender
montierter Differential-Schalter, Best.-Nr. 4160.22.
Jede der beiden Schalterendstellungen dieses Differentialschalters wird von der Mittelstellung ausgehend
… und geben, nachdem Sie den/die Phasenschalter
in die entsprechende Stellung gebracht haben, die
gewünschten Werte durch entsprechendes Drehen
und Drücken des Drehgebers ein.
PHASEN
normal
–
¾ Thermik
Speed
+
TRIM
0%
5% –
5% +
WK
ja
5:00
Thermik
Speed
»Phasentrimmung« (Seite 94)
G1
5
6
SEL
·
Hinweis:
Mit Ausnahme der Phase 1, welcher der Name «normal» vorbehalten sein sollte, da sie immer dann aktiv
ist, wenn die Flugphasen deaktiviert sind, ist es völlig
belanglos, welcher Phase welcher Name zugeordnet
wird!
MUNG
0%
0%
3% + 2%
4% – 3%
QR
HR
Wenn Sie jetzt bei eingeschalteter Empfangsanlage
oder nachdem Sie zur »Servoanzeige« gewechselt
haben, zwischen den Phasen umschalten, werden
Sie eine entsprechende Reaktion Ihrer Klappen bzw.
der Balkenanzeige feststellen.
Hinweis:
Wenn Sie im Menü »Grundeinstellung Modell« in
der Zeile „Querr./Wölbkl.“ nur „1QR“ bzw. keine „WK“
voreingestellt haben, werden im Display die in obiger
Abbildung dargestellten Spalten „WK“ bzw. „QR“
ausgeblendet.
Im Alltag eines Modellfliegers reichen meistens drei
Flugphasen völlig aus:
• «Thermik» für Start und „Oben bleiben“,
• «normal» für normale Bedingungen und
• «Speed» als Schnellgang.
Nun sind zwar schon drei Phasen eingerichtet und
mit Namen versehen. Es kann auch schon zwischen
diesen umgeschaltet werden, nur … beim Betätigen
des Schalters wird aber bald auffallen, dass sich an
den Grundstellungen der Ruder, insbesondere der
Tragflächenklappen, jedoch nichts ändert!
Um diese anzupassen, wechseln Sie ins Menü …
Programmierbeispiele: Flächenmodell 147
Programmierbeispiel: Parallel laufende Servos
2 Seitenruderservos
Die einfachste Möglichkeit, 2 Höhenruder (Servo 3 +
8) parallel zu betreiben, ist im Menü …
Im folgenden Beispiel wollen wir unter Verwendung
des Menüs »Freie Mischer« zwei Seitenruder „parallel schalten“. Das zweite Seitenruder befinde sich an
dem noch freien Empfängerausgang 8.
Dazu setzen Sie im Menü …
… in der Zeile „Leitwerk“ „2 HR Sv 3+8“ einzustellen.
W
=>
-------
Typ
SR
8
?? ??
?? ??
von zu
SEL
SEL SEL
·
Tr
… einen Mischer „Tr SR o 8“. In der Spalte „Typ“
wählen Sie die Einstellung „Tr“ aus, damit die Seitenrudertrimmung auf beide Seitenruderservos wirkt.
Anschließend wechseln Sie zur Grafikseite und stellen einen SYMmetrischen Mischanteil von +100% ein:
MIX 1
Tr SR
8
Wert
Offs.
+100% +100% + 0%
SYM ASY
STO CLR
–
100
·
MIX 1
MIX 2
MIX 3
oOUTPUT
SEL
»Freie Mischer« (Seite 111)
W W W
W
1
PPM18
kein
2 HR Sv 3+8
W
W
Steueranordnung
Modulation
Motor an K1
Leitwerk
W
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
W
148 Programmierbeispiele: Flächenmodell
2 Höhenruderservos
W
Gelegentlich wird ein zweites, parallel laufendes Servo benötigt, wenn z. B. ein zweites Höhen- oder Seitenruder durch ein separates Servo oder eine große
Ruderklappe durch zwei Servos gleichzeitig gesteuert
werden soll. Gleiches gilt, wenn hohe Stellkräfte ein
zweites Servo erfordern.
Diese Aufgabe könnte auch dadurch gelöst werden,
indem beide Servos mittels eines V-Kabels einfach
modellseitig miteinander verbunden würden oder
Sie die Möglichkeiten der in die HoTT-Empfänger
integrierten „Zuordnung der Steuerkanäle zu den
Empfängerausgängen“ nutzen.
Beides hätte jedoch den Nachteil, dass die so kombinierten Servos nicht mehr einzeln und separat vom
Sender aus justiert werden könnten! Der Vorzug einer
per Computer-Fernlenkanlage frei justierbaren Servoeinstellung wäre somit nicht mehr gegeben.
Für diesen Zweck besser geeignet sind – so noch
entsprechende Einstellmöglichkeiten und Empfängerausgänge zur Verfügung haben – die nachfolgend
beschriebenen Methoden. Darüber hinaus soll an
dieser Stelle noch darauf hingewiesen werden, dass
sich im Lieferprogramm der Fa. Graupner auch eine
so genannte „magic box“ (Best.-Nr. 3162) befindet,
welche das Betreiben von bis zu vier individuell in
Drehrichtung, Mitte und Weg justierbaren Servos pro
senderseitigem Steuerkanal erlaubt, siehe Anhang.
+
Auch hier sollte aus Sicherheitsgründen der Eingang
8 im Menü »Gebereinstellung« auf „frei“ programmiert sein.
Programmierbeispiel: Delta- und Nurflügelmodelle
Was eingangs der Flächenmodell-Programmierung
auf Seite 136 an allgemeinen Anmerkungen zum
Einbau in und zur Abstimmung der RC-Anlage auf
ein Modell gesagt wurde, gilt natürlich auch für Deltaund Nurflügelmodelle! Ebenso die Anmerkungen zum
Einfliegen und dem Verfeinern von Einstellungen bis
hin zur Programmierung von Flugphasen.
8
Sonderfunktion
Empfängerstromversorgung
8
B
B
6
7
WK-Servo oder WK-Servo links
frei oder Sonderfunktion
Seitenruder (wenn vorhanden)
Quer/Höhe Servo rechts
Quer/Höhe Servo links
Bremsklappen oder Motordrossel
bzw. Regler bei E-Antrieb
Wölbklappenservo rechts
Bei Nurflügelkonstruktionen mit innen liegendem
Höhenruder und auch „Enten“ hat sich dagegen die
„normale“ Belegung bewährt:
8
Sonderfunktion
8
7
Wölbklappenservo (/Höhe) links
Quer/Höhe Servo rechts
(Seitenruder)
(Höhenruder)
Quer/Höhe Servo links
Bremsklappen oder Motordrossel
bzw. Regler bei E-Antrieb
Wölbklappenservo (/Höhe) rechts
Abhängig von der gewählten Anschlussbelegung
wählen Sie im Menü …
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
W
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
0:00
Uhren
W
Delta- und Nurflügelmodelle unterscheiden sich rein
äußerlich durch die ihnen jeweils eigene, charakteristische Form bzw. Geometrie von einem „normalen“
Modell deutlich. Die Unterschiede in deren Servoanordnung sind dagegen subtiler. So sind bei „klassischen“ Delta-/Nurflügelmodellen im Regelfall nur zwei
Ruder vorhanden, welche sowohl für „Quer“ als auch
für „hoch/tief“ zuständig sind, ähnlich der Seiten-/
Höhenruderfunktion an einem V-Leitwerk. Bei neueren Konstruktionen dagegen kann es durchaus sein,
dass ein oder auch zwei innen liegende Ruder eine
reine Höhenruderfunktion besitzen und die außen
liegenden Querruder die Funktion hoch/tief nur noch
unterstützen. Auch liegt bei einem 4-Klappenflügel
die Anwendung von Wölbklappenfunktionen und/
oder sogar eines Butterflysystems heute durchaus im
Bereich des Möglichen.
Bei „klassischen“ Delta-/Nurflügelkonstruktionen
sollte folgende Belegung der Empfängerausgänge
verwendet werden (siehe auch Seite 55):
B
B
Empfängerstromversorgung
W
SEL
kein
Delta/Nurfl.
2 QR
SEL
·
in der Zeile:
„Motor an K1“: x „kein“:
Das Bremssystem ist in der vorderen Position des Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü
»Flächenmischer« sind die Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“ aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,
siehe Seite 26 oder 60, ist deaktiviert.
x „kein/invert.“:
Das Bremssystem ist in der hinteren Position des Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü
»Flächenmischer« sind die Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“ aktiviert.
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,
siehe Seite 26 oder 60, ist deaktiviert.
x „Gas min vorn bzw. hinten“:
K1-Trimmung wirkt vorn oder hinten. Wenn beim Einschalten des
Senders der Gasknüppel zu weit in
Richtung Vollgas steht, werden Sie
durch die Warnmeldung „Gas zu
hoch“ darauf hingewiesen.
Die Mischer „Bremse 1 ¤ N.N.*“
im Menü »Flächenmischer« sind
deaktiviert.
„Leitwerk“:
Typ „Delta/Nurfl.“ oder „normal“
„Querr./Wölbkl.“: 2 Querruder „2QR“ und – sofern
vorhanden – zwei Wölbklappen
„2WK“
Diese Einstellungen wirken sich in erster Linie auf
das Angebot an Flächenmischern aus. Beim Leitwerkstyp „Delta/Nurflügel“ werden Höhen- und
Querrudersteuerung softwaremäßig automatisch
gemischt. Den senderseitigen Steuerweg des Höhenund Querrudersteuerknüppels können Sie im Menü
»Dual Rate/Exponential« (Seite 88) beeinflussen.
Bei dieser Wahl wirken alle Einstellungen der Flächenmischer vom Typ „N.N.* ¤ Höhenruder“ im
Menü …
*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
Programmierbeispiele: Delta- und Nurflügelmodelle 149
Hinweise:
• Die Wölbklappenmischer sowie die Wölbklappendifferenzierung erscheinen in der Liste allerdings
nur, wenn Sie beim Modelltyp „Delta/Nurflügel“
auch „2 WK“ in der Zeile „Querr./Wölbkl.“ eingetragen haben, siehe Abbildung rechts.
• Im Prinzip dasselbe gilt für die Mischer „Bremse 1
¤ N.N.*“. Diese werden ebenfalls ausgeblendet,
wenn Sie sich in der Zeile „Motor an K1“ des Menüs »Grundeinstellung Modell« für „Gas min vorne/hinten“ entschieden haben.
• Auch wenn Sie „2 QR 2 WK“ gewählt haben, wirkt
die (digitale) Höhen- und Querrudertrimmung dennoch nur auf Quer/Höhe. Wenn Sie dies umgehen
möchten, ist es einfacher, wenn Sie Ihr Modell wie
nachfolgend beschrieben programmieren.
Programmierung eines Modells mit Leitwerkeinstellung „normal“
Wurden im Menü »Grundeinstellung Modell« der
Leitwerkstyp „normal“ gewählt und die Empfängerausgänge gemäß dem unteren Anschlussplan auf der
vorherigen Seite belegt, dann funktioniert die Querruderfunktion zwar ordnungsgemäß, aber noch nicht
die Höhenruderfunktion der beiden Querruderservos.
In der Leitwerkstyp-Einstellung „normal“ wird die
*
N.N. = Nomen Nominandum (der zu nennende Name)
»Gebereinstellung« (Seite 82)
… von null abweichende Werte eingestellt wurden.
Querruderdiff.
Wölbklappendiff.
Querr.
2–>4
Querr.
2–>7
Bremse 1–>3
Bremse 1–>6
Bremse 1–>5
Höhenr. 3–>6
Höhenr. 3–>5
6–>3
Wölbkl.
6–>5
Wölbkl.
Diff.–Reduktion
W
Seitenr
Wölbkl.
Höhenr.
Wölbkl.
Querr.
Wölbkl.
Querr.
Höhenr.
Querr.
+
+
+
+
+
–
–
–
+
+
+
+
0%
0%
0%
50%
0%
50%
62%
75%
75%
0%
0%
0%
SEL
(Die gezeigten Einstellungen sind modellspezifisch
und dürfen keinesfalls ohne weiteres übernommen
werden.)
Bei dieser Art der Einstellung wird das schwanzlose
Modell wie eine „normale“ Vierklappen-Tragfläche
(2 Querruder und 2 Wölbklappen) mit all ihren Möglichkeiten betrachtet! Bei dieser Betrachtungsweise
werden die ursprünglich nur zur Unterstützung der
Höhenruderfunktion in bestimmten Flugaufgaben vorgesehenen Mischer „Höhenruder 3 ¤ N.N.*“ durch
die Einstellung von höheren Werten als üblich zur
Übertragung des Höhenrudersignals auf die Ruder
des schwanzlosen Modells „missbraucht“.
Da jedoch von diesen Mischern die Trimmung des
digitalen Höhenruder-Trimmhebels nicht übertragen
150 Programmierbeispiele: Delta- und Nurflügelmodelle
Eing.
Eing.
Eing.
5
6
7
Geb. 7
Geb. 7
frei
W
+ 15% + 15%
+ 15% + 15%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
SEL
… und weisen Sie den Eingängen 5 und ggf. 6 jeweils
den gleichen Schieberegler zu, z. B. den standardmäßig an CH7 angeschlossenen Geber 7. Hernach
wechseln Sie in die Spalte „Weg“ und reduzieren
den Geberweg dieser beiden Eingänge symmetrisch
auf ca. 50% … oder noch weniger, denn: je geringer
dieser ist, umso feinfühliger können Sie trimmen.
Wenn Sie dagegen doch lieber den gewohnten
Höhenrudertrimmhebel benutzen möchten, setzen
Sie – oder belassen Sie – die Flächenmischer „Höhenruder 3 ¤ N.N.*“ auf 0% und definieren stattdessen
freie Linearmischer. Rufen Sie dazu das Menü …
»Freie Mischer« (Seite 111)
MIX 1
MIX 2
MIX 3
W
=>
=>
––––
Typ
HR
5
HR
6
?? ??
von zu
SEL
SEL SEL
·
Tr
Tr
W W W
… auf die Höhenruderfunktion hoch/tief der beiden
kombinierten Quer-/Höhenruderservos sowie ggf.
auch entsprechend auf die Wölbklappen-/Höhenruderservos.
»Flächenmischer« (Seite 95)
W
SEL
W
0%
0%
0%
0%
W
W
W
+
+
+
+
wird, wird eine entsprechende Alternative benötigt.
Die nachfolgend beschriebene Variante ist die programmiertechnisch einfachere und damit auch die
überschaubarere Lösung. Wechseln Sie deshalb zum
Menü …
W
Querruderdiff.
2–>4 Seitenr
Querr.
Bremse 1–>3 Höhenr.
Diff.–Reduktion
Höhen- bzw. Tiefenruderwirkung des entsprechenden
Steuerknüppels auf die vorgesehenen zwei Querruder- und zwei Wölbklappenservos erst dann erreicht,
wenn bei den getrennt in ihrer Wirkung einstellbaren
Flächenmischern „Höhenr. 3 ¤ N.N.*“ im Menü …
W
»Flächenmischer« (Seite 95)
… auf und setzen Sie einen Linearmischer „Tr HR
¤ 5“ und ggf. einen „Tr HR ¤ 6“. Auf der Grafikseite
dieses Menüs stellen Sie die erforderlichen Mischanteile ein. Überprüfen Sie die Einstellungen und v. a.
die Wirkrichtungen in der Servoanzeige. Ändern Sie
ggf. die Vorzeichen.
In dieser Form programmiert, bewegen sich bei Betätigung des Höhenrudersteuerknüppels auch die
Querruderklappen sinngemäß wie Wölbklappen bzw.
Höhenruder. „Tr“ bewirkt, dass der Höhenrudertrimmhebel auf den jeweiligen Mischer wirken kann.
Da der Geber 7 in diesem Fall nicht benötigt wird,
schalten Sie den Eingang 5 und ggf. auch 6 in der
zweiten Spalte des Menüs »Gebereinstellung« unbedingt wieder auf „frei“.
So programmiert, hat der Autor dieser Zeilen vor Jahren schon ein Delta-Modell mit der damaligen mc-20
betrieben, und zwar wie vorstehend beschrieben mit
„Wölbklappeneinstellungen“ als Ersatztrimmung und
Butterfly als Landehilfe – letzteres völlig frei von aufoder abkippenden Momenten durch entsprechend
abgestimmte Flächenmischer „Bremse 1 ¤ 5 Quer“
und „Bremse 1 ¤ 6 Wölbklappe“, wobei unter „Querruder“ das äußere und unter „Wölbklappe“ das innere
Ruderpaar zu verstehen ist.
Ähnlich kann ein moderner, gepfeilter Nurflügel betrieben werden. Auch bei diesen Modellen gibt es
innen liegende und außen liegende Ruder: erstere
vor dem Schwerpunkt, letztere dahinter. Ein Ausschlag nach unten der/des zentralen Ruders erhöht
den Auftrieb und zeigt Höhenruderwirkung. Mit einem
Ausschlag nach oben wird das Gegenteil erreicht.
An den äußeren Querrudern dagegen dreht sich die
Wirkung um: Ein Ausschlag nach unten zeigt Tiefenruderwirkung und umgekehrt. Durch entsprechende
Abstimmung der „zuführenden“ Mischer ist hier beinahe „alles“ möglich.
Wie auch immer Sie Ihr Modell abstimmen und welchen Leitwerkstyp und welche Servoanzahl Sie gewählt haben: Jegliche Art von Differenzierung sollte
mit Vorsicht eingestellt werden! Differenzierungen
zeigen nämlich an einem schwanzlosen Modell erst
einmal eine einseitige Höhen-/Tiefenruderwirkung.
Deshalb empfiehlt es sich, zumindest die ersten
Flüge mit einer Einstellung von 0% zu beginnen! Im
Laufe der weiteren Flugerprobung kann es dann u. U.
durchaus interessant sein, mit von null verschiedenen
Differenzierungen zu experimentieren.
Bei größeren Modellen können u. U. Seitenruder in
den Winglets, das sind an den Tragflächenenden angebrachte „Ohren“, sinnvoll sein. Werden diese über
zwei getrennte Servos angesteuert, können sie, wie
im Beispiel für „parallel laufende Servo“ auf Seite 148
beschrieben, angesteuert werden.
Sollen diese Seitenruder darüber hinaus beim Betätigen eines Bremssystems mit dem K1-Knüppel jeweils
noch nach außen ausschlagen, kann dies – z. B.
beim Leitwerkstyp „normal“ – durch Setzen zweier
weiterer Mischer „K1 ¤ 4“ und „K1 ¤ Steuerkanal
des zweiten Seitenruders“ mit passender Wegeinstellung erreicht werden. Den Offset stellen Sie
dann in beiden Mischern auf +100% ein, da sich der
K1-Steuerknüppel bei eingefahrenen Bremsklappen
(in der Regel) am oberen Anschlag befindet und die
Winglet-Seitenruder beim Ausfahren proportional nur
nach außen ausschlagen sollen.
Programmierbeispiele: Delta- und Nurflügelmodelle 151
Programmierbeispiel: F3A-Modell
8
frei oder 2. Höhenruderservo
8
Empfängerstromversorgung
frei oder Fahrwerk oder Sonderfunktion
Querruderservo rechts
Seitenruderservo
Höhenruderservo
Querruderservo oder QR-Servo links
Motordrossel bzw. Regler bei E-Antrieb
Gemischverstellung (wenn vorhanden)
»Servoeinstellung« (Seite 80)
… wird dann die Leerlauftrimmung bei Kanal 1 aktiviert (normalerweise hinten, Vollgas vorne). Die
digitale Trimmung wirkt in Richtung Leerlauf. Die
„Abschalttrimmung“ ermöglicht mit einem einfachen
Tasten-„Klick“ unmittelbar von Motor „AUS“ zu der
zuletzt eingestellten Leerlaufposition zurückzukehren,
siehe Seite 39.
PPM18
Gas min hinten
normal
2 QR
Modulation
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölbkl.
W
SEL
·
Die übrigen Einstellungen belassen Sie wie in der
Abbildung gezeigt.
Eventuell ist es notwendig, für die Betätigung des
Einziehfahrwerks und der Gemischverstellung über
das Menü …
»Gebereinstellung« (Seite 82)
W
Servo 1 =>
0% 100% 100%
=>
Servo 2
0% 100% 100%
Servo 3 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
152 Programmierbeispiele: F3A-Modell
Programmierung
Da die Grundprogrammierung des Senders bereits
ausführlich auf den Seiten 138ff.. beschrieben wurde,
sollen hier nur F3A-modellspezifische Tipps angefügt
werden.
Im Menü …
»Grundeinstellung Modell« (Seite 64)
W
SEL
SEL
SYM ASY
… werden die Einstellungen für die Servos vorgenommen. Es hat sich bewährt, mit mindestens 100%
Servoausschlag zu arbeiten, da die Steuergenauigkeit deutlich besser ist, wenn ein größerer Servoweg
benutzt wird. Dies ist schon beim Bau des Modells
*
ff. = folgende (Seiten)
W
Eing.
Eing.
Eing.
W
W
Die grundsätzlichen Anmerkungen und Hinweise
zum mechanischen Einbau einer Fernlenkanlage, auf
die bereits beim ersten Programmierbeispiel auf der
Seite 136 hingewiesen wurde, gelten natürlich auch
für F3A-Modelle und brauchen daher nicht nochmals
hier erwähnt zu werden.
Einwandfrei gebaute F3A-Modelle zeigen ein weitgehend neutrales Flugverhalten. Im Idealfall reagieren
sie sehr gutmütig aber präzise auf Steuerbewegungen, ohne dass die einzelnen Flugachsen sich gegenseitig beeinflussen.
F3A-Modelle werden über Querruder, Höhenruder
und Seitenruder gesteuert. In der Regel wird jedes
Querruder über je ein Servo betätigt. Dazu kommt
die Regelung der Antriebsleistung des Motors (Gasfunktion) und in vielen Fällen ein Einziehfahrwerk. Die
Belegung der Kanäle 1 bis 5 unterscheidet sich somit
nicht von der der vorher beschriebenen Flächenmodelle.
Die Zusatzfunktion „Einziehfahrwerk“ ist auf einem
der Zusatzkanäle 6 bis 8 vorzusehen. Am besten wird
das Fahrwerk über einen Schalter ohne Mittelstellung
betätigt. Zusätzlich kann – wenn nötig – noch eine
Bei der Belegung der Zusatzkanäle am Sender
empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass die dazu
erforderlichen Bedienelemente gut erreichbar sind,
da man im Flug – insbesondere beim Wettbewerbseinsatz – „recht wenig Zeit hat“, die Steuerknüppel loszulassen.
bei der Gestaltung der Ruderanlenkungen mit zu
bedenken. Dennoch notwendig werdende Korrekturen
können softwaremäßig in der 3. Spalte während der
ersten Testflüge durchgeführt werden.
Über das Menü …
W
Gemischverstellung für den Vergaser vorgesehen
werden. Dazu benutzt man einen Schieberegler am
Sender, der einen der noch unbelegten Zusatzkanäle
betätigt.
W
F3A-Modelle gehören zur Gruppe motorbetriebener
Flächenmodelle. Sie werden von einem Verbrennungs- oder auch zunehmend von einem Elektromotor angetrieben. Modelle mit Elektromotor sind
inzwischen nicht nur in der internationalen Modellkunstflugklasse F3A konkurrenzfähig, sondern auch
in der Elektrokunstflugklasse F5A einsetzbar.
6
7
8
frei
Geb. 7
2
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
… einem bestimmten Eingang ein entsprechendes
Bedienelement, beispielsweise für das Fahrwerk
einen EIN/AUS-Externschalter an Eingang 8 und für
die Gemischverstellung einen Proportionalgeber, z. B.
Geber 7 dem Eingang 7, zuzuordnen.
gebracht wird, umso mehr schlagen die Querruder
nach oben aus. Umgekehrt werden beim „Gasgeben“
die Querruder wieder eingefahren, um ein plötzliches
Wegsteigen des Modells zu verhindern.
Damit das Modell bei ausgefahrenen QuerruderLandeklappen nicht steigt, muss etwas Tiefenruder
beigemischt werden.
Setzen Sie also für diese beiden Flugaufgaben die
zwei im nachfolgenden Display gezeigten Mischer.
SEL
Bewährt haben sich Werte von ca. +30% auf Querruder, Höhen- und Seitenruder, die Sie mit dem
Drehgeber in der rechten Spalte einstellen. Damit
lässt sich das F3A-Modell weich und sauber steuern.
(Manche Experten verwenden sogar bis zu +60%
Exponentialanteil).
Da F3A-Modelle in der Regel über zwei Querruderservos verfügen, hat es sich bewährt, beim Landen
beide Querruder etwas nach oben zu fahren. Dadurch fliegt das Modell in den meisten Fällen etwas
langsamer und stabiler zur Landung an. Dazu ist es
nötig, Mischer über das Menü …
SEL SEL
·
Die Aktivierung der Mischer erfolgt über ein und
denselben Externschalter, z. B. Schalter Nr. „3“, der
beiden Mischern zugeordnet werden muss.
Drücken Sie ENTER, um die jeweiligen Mischanteile
auf der zweiten Display-Seite einzustellen. In beiden
Fällen bleibt der Mischerneutralpunkt in der K1-Steuermitte liegen.
Bringen Sie den Gas-/Bremssteuerknüppel in die
Leerlaufposition und geben Sie dann nach Aktivierung des ASY-Feldes ein für:
MIX 1: -60% … -80% und
MIX 2: -5% … -10%.
Beispiel MIX 1:
MIX 1
»Freie Mischer« (Seite 111)
… entsprechend zu programmieren.
Ausgefahren werden die Querruder als Landehilfe
üblicherweise in Abhängigkeit von der Stellung des
Gashebels ab etwa Halbgas in Richtung Leerlauf.
Je weiter dann der Knüppel in Richtung Leerlauf
SEL
ein =>
ein =>
----
Wert
– 70% +
K1
0% +
SYM ASY
5
Offs.
0%
STO CLR
–
Damit ist die Grundeinstellung eines F3A-Modells
abgeschlossen.
*
ff. = folgende (Seiten)
100
SEL
W
3
3
oOUTPUT
30%
30%
30%
EXPO
W
W
W
100%
100%
100%
DUAL
Typ
W
»Dual Rate/Exponential« (Seite 88)
QR
HR
SR
K1
5
K1 HR
?? ??
von zu
W W W
MIX 1
MIX 2
MIX 3
W
Bei Betätigung des Schalters „2“ wird das Fahrwerk
ein- bzw. ausgefahren. Der Steuerweg der Bedienelemente ist ggf. anzupassen und kann über eine
negative Wegeinstellung auch umgedreht werden.
F3A-Modelle fliegen recht schnell und reagieren
dementsprechend „hart“ auf Steuerbewegungen der
Servos. Da aber kleine Steuerbewegungen und Korrekturen optisch nicht wahrnehmbar sein sollten, weil
dies beim Wettbewerbseinsatz unweigerlich zu Punktabzügen führt, empfiehlt sich, eine exponentielle
Steuercharakteristik der Steuerknüppel einzustellen.
Wechseln Sie zum Menü …
+
Kompensation von modellspezifischen Fehlern
Leider passiert es immer wieder, dass kleinere modellspezifische „Fehler“ über die Mischer einer Computer-Fernsteuerung kompensiert werden müssen.
Bevor Sie sich allerdings mit diesen Einstellungen
beschäftigen, sollte dafür gesorgt werden, dass das
Modell einwandfrei gebaut, optimal an Quer- und
Längsachse ausgewogen ist sowie Motorsturz und
Motorseitenzug in Ordnung sind.
1. Beeinflussung von Längs- und Querachse
durch das Seitenruder
Oft geschieht es, dass bei Betätigung des Seitenruders auch das Verhalten um die Längs- und
Querachse beeinflusst wird. Dies ist besonders
störend im so genannten Messerflug, bei dem der
Auftrieb des Modells bei entsprechend ausgelenktem Seitenruder allein durch den Rumpf erzeugt
wird. Dabei kann es zum Drehen des Modells und
zu Richtungsänderungen kommen, als ob man
Quer- bzw. Höhenruder steuern würde. Es muss
gegebenenfalls also eine Korrektur um die Querachse (Höhenruder) und/oder um die Längsachse
(Querruder) erfolgen.
Dies lässt sich ebenfalls über »Freie Mischer«
der mc-19HoTT leicht durchführen. Dreht z. B. das
Modell bei nach rechts ausgefahrenem Seitenruder im Messerflug um die Längsachse nach rechts
weg, so lässt man das Querruder über den Mischer leicht nach links ausschlagen. Analog verfährt man bei Richtungsänderungen um die Querachse mit einem Mischer auf das Höhenruder:
a) Korrektur um die Querachse (Höhenruder)
MIX „SR o HR“
Einstellung asymmetrisch. Die entsprechenden Werte müssen erflogen werden.
b) Korrektur um die Längsachse (Querruder)
MIX „SR o QR“
Einstellung asymmetrisch. Die entsprechenden
Programmierbeispiele: F3A-Modell 153
Werte müssen erflogen werden.
Meist genügen hier relativ kleine Mischwerte, die
im Bereich unter 10% liegen, sich aber von Modell
zu Modell unterscheiden können.
2. Senkrechter Auf- und Abstieg
Manche Modelle neigen dazu, in senkrechten Aufund Abwärtspassagen von der Ideallinie abzuweichen. Um dies zu kompensieren, ist eine von der
Gashebelstellung abhängige Mittelstellung des Höhenruders notwendig. Fängt sich z. B. das Modell
im senkrechten Abstieg bei gedrosseltem Motor
von selbst ab, muss bei dieser Gasstellung etwas
Tiefenruder zugemischt werden.
MIX „K1 o HR“
Die entsprechenden Mischwerte liegen in der Regel unter 5% und müssen wiederum erflogen werden.
3. Wegdrehen um die Längsachse im Leerlauf
Wird das Gas zurückgenommen, dreht das Modell möglicherweise im Leerlauf um die Längsachse weg. Mit dem Querruder muss dann gegengehalten werden. Eleganter ist es aber, diesen Effekt
über einen Mischer zu korrigieren.
MIX „K1 o QR“ mit allerdings sehr kleinem Mischanteil.
Die Einstellungen sollten bei ruhigem Wetter vorgenommen werden. Oft genügt es, den Mischer
nur halbseitig zwischen Halbgas und Leerlauf zu
verwenden. Belassen Sie dazu den Offset-Punkt in
Steuermitte und stellen Sie dazu den Mischer entsprechend ASYmmetrisch ein.
4. Wegdrehen bei ausgefahrenen Querrudern/
Landeklappen
Fährt man zur Landung die Querruder nach oben,
ergibt sich durch unterschiedliche Servowege der
Querruderservos oder durch Bauungenauigkeiten
oft ein Wegdrehen um die Längsachse. Das Modell
zieht also von selbst nach links oder rechts. Auch
154 Programmierbeispiele: F3A-Modell
dies lässt sich leicht über einen Mischer in Abhängigkeit von der Stellung der Querruder-Landeklappen kompensieren.
MIX „K1 o QR“
Der Mischer muss über denselben Externschalter ein- bzw. ausgeschaltet werden, mit welchem
Sie die Querruder-/Landeklappenfunktion ein- bzw.
ausschalten können (siehe vorherige Seite). Er arbeitet also nur bei aktivierter Querruder-/Landeklappenfunktion. Der entsprechende Wert muss erflogen werden.
Zuletzt noch eine Anmerkung zur …
»FAIL-SAFE-Einstellung« (Seite 50, 124)
Nutzen Sie das Sicherheitspotenzial dieser Option,
indem Sie für einen Fail-Safe-Fall wenigstens die
Motordrosselposition bei Verbrennermodellen auf
Leerlauf bzw. die Motorfunktion bei elektrisch angetriebenen Modellen auf Stopp programmieren. Das
Modell kann sich dann im Störungsfall nicht so leicht
selbstständig machen und so Sach- oder gar Personenschäden hervorrufen.
Im Lieferzustand des Empfängers jedoch behalten die
Ser vos im Falle einer Fail-Safe-Situation ihre zuletzt
als gültig erkannte Position bei („hold“). Wie auf den
Seiten 50f. und 124f. bzw. in den den Empfängern
beiliegenden Anleitungen beschrieben, können Sie
global oder aber auch jeden einzelnen Servoausgang
Ihres Empfängers beliebig auf „Fail-Safe-Position“
oder „hold“ programmieren. Im »Telemetrie«Menü
lässt sich einstellen, nach welcher Zeit die Fail-SafeFunktion aktiv werden soll (Werkeinstellung 0,75 s).
Zusammenfassung
Die auf dieser Seite beschriebenen Einstellungen
dienen insbesondere dem „Experten“, der ein vollkommen neutrales, präzise fliegendes F3A-Kunstflugmodell zur Verfügung haben möchte.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass dazu recht
viel Zeit, Mühe, Fingerspitzengefühl und Know-how
erforderlich ist. Experten programmieren sogar während des Fluges. Dies zu tun ist einem fortgeschrittenen Anfänger, der sich an ein F3A-Kunstflugmodell
wagt, nicht anzuraten. Er sollte sich am besten an einen erfahrenen Piloten wenden und Schritt für Schritt
mit ihm die erwähnten Einstellungen durchführen, bis
sein Modell die erhoffte Neutralität im Flugverhalten
aufweist. Dann kann er beginnen, mit einem einwandfrei fliegenden Modell sich den nicht immer leicht
auszuführenden Kunstflugfiguren zu widmen.
Für Ihre Notizen 155
Programmierbeispiel: Hubschraubermodell
Zusammenhang aber unbedingt die Ihrem Gyro
beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten
riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfliegbar wird.
Bewusst wurde diese einfache Programmierung
gewählt, auch um zu demonstrieren, dass auch mit
relativ wenig (Programmier-) Aufwand ein recht gut
fliegender Hubschrauber entstehen kann.
Hinweis:
Sollte Ihr Interesse im Gegensatz zum hier beschriebenen Verbrenner-Heli einem Elektro-Hubschrauber
gelten, dann lesen Sie dennoch weiter! Bis auf die
naturgemäß entfallenden Leerlaufeinstellungen können Sie die meisten der nachfolgend beschriebenen
Einstellungen praktisch unverändert übernehmen.
„Modell aufrufen“ (Seite 62)
… auf und wählen mit dem Drehgeber einen freien
Speicherplatz an:
01
03
05
07
09
SWIFT S1
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
02
04
06
08
10
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
ÃÃÃ freiÃÃÃ
Nach einem Kurzdruck auf den Drehgeber oder Betätigen der ENTER-Taste wählen Sie mit dem Drehgeber den Modelltyp „Heli“ aus:
Als Programmierbeispiel dient der rechtsdrehende
Hubschrauber STARLET 50 von Graupner, mit 3 um
jeweils 120° versetzte Anlenkpunkte vom Taumelscheibentyp „3Sv(2 Roll)“, Einsteigerabstimmung
ohne erhöhte Gaskurve; ohne Heading-LockGyrosystem wie auch ohne senderseitige Kreiselbeeinflussung des „Normal-Betriebsmoduses“ und
auch ohne Drehzahlregler. Beachten Sie in diesem
156 Programmierbeispiele: Hubschraubermodell
Hinweise:
• Wurde die Option „Modellauswahl“ erst einmal aufgerufen, ist ein Abbrechen des Vorgangs nicht
mehr möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich den
Sender ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht
mehr ausweichen! Diese allenfalls nur anschließend durch Löschen des betreffenden Modellspeichers wieder rückgängig machen.
• Erscheint die Warnung „Gas zu hoch“, kann diese
durch "nach hinten schieben" des linken Schiebereglers gelöscht werden.
Der Speicher sollte nun den entsprechenden Namen
bekommen, der im Menü …
»Grundeinstellung Modell« (Seite 67)
Modellname
Steueranordnung
Modulation
Taumelscheibentyp
W
Zur Erstellung dieser Beispielprogrammierung rufen
Sie im Menü »Modellspeicher« das Untermenü …
Drehgeber oder mit ENTER bestätigen.
Modelltyp wählen
(freier Modellspeicher)
Die Anzeige wechselt unmittelbar zur Grundanzeige,
wenn Sie diese Wahl durch einen Kurzdruck auf den
W
W
Bei diesem Programmierbeispiel wird vorausgesetzt,
dass Sie sich mit der Beschreibung der Einzelmenüs
bereits beschäftigt haben und Ihnen auch sonst die
Handhabung des Senders geläufig ist. Außerdem
sollte der Hubschrauber entsprechend der dazugehörigen Anleitung mechanisch exakt aufgebaut sein.
Die elektronischen Möglichkeiten des Senders sollten
keineswegs dazu dienen, grobe mechanische Ungenauigkeiten auszubügeln.
Wie so oft im Leben gibt es auch beim Programmieren der mc-19HoTT verschiedene Wege und
Möglichkeiten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Im folgenden Beispiel soll Ihnen eine klar strukturierte Linie angeboten werden, um zu einer sinnvollen
Programmierung zu kommen. Gibt es mehrere Möglichkeiten, wird zunächst auf eine möglichst einfache
und übersichtliche Lösung hingewiesen. Funktioniert
später der Hubschrauber damit einwandfrei, steht es
Ihnen natürlich frei, andere – für Sie vielleicht bessere
Lösungen – auszuprobieren.
‹ Starlett 50 ›
1
PPM18
1 Servo
·
SEL
… aus den auf der zweiten Seite der Zeile „Modellname“ zur Auswahl stehenden Zeichen zusammengesetzt wird:
!“#$%&´( )*+,-./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[¥]^_
c
`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{}~ N
Çüéâäàåç êëèïîìÄÅÉæÆôöòûùÿÖÜ
Modellname
‹ Starle
--
›
Nach der Eingabe des „Modellnamens“ passen Sie
die „Steueranordnung“ an Ihre Knüppelbelegung an
und wählen die zu Ihrem Empfänger passende „Modulation“.
In den nächsten drei Zeilen sind die ersten, rein hubschrauberspezifischen Einstellungen vorzunehmen:
8
B
B
Empfängerstromversorgung
Gyrowirkung
Die Mischanteile und Mischrichtungen der Taumelscheibenservos für Pitch, Roll und Nick sind im Menü
…
W
M I S C H
+
+
+
E R
61%
61%
61%
SEL
Sollte die Taumelscheibe den Steuerknüppelbewegungen nicht ordnungsgemäß folgen, ändern Sie ggf.
zuerst die Mischrichtungen von „+“ nach „-“, bevor Sie
die Servodrehrichtungen im Menü »Servoeinstellung« verändern.
Nun werden im Menü …
»Servoeinstellung« (Seite 80)
Servo 1 =>
0% 100% 100%
=>
Servo 2
0% 100% 100%
Servo 3 =>
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
SEL
SEL
SYM ASY
… die Wege und Laufrichtungen der einzelnen Servos angepasst.
Grundsätzlich sollte man bestrebt sein, möglichst
±100% Servoweg einzuhalten, um die beste Auflösung und Stellgenauigkeit zu erhalten. Über „Umk“
wird die Laufrichtung festgelegt, dabei genau prüfen,
ob die Richtung auch stimmt. Das Heckrotorservo
muss so laufen, dass die Nase (!) des Helis der Heckknüppelrichtung folgt.
Bei einem Blick ins Menü …
Eing. 10
Eing. 11
Gasl. 12
W
W
W
Sonderfunktion (Drehzahlregler)
Gasservo oder Motorregelung
frei oder Sonderfunktion
Heck-Servo (Gyro)
Nick-Servo
Roll-1-Servo
Roll-2-Servo
7
–
W
·
In der Zeile „Taumelscheibentyp“ legen Sie fest, mit
wie vielen Servos Ihre Taumelscheibe angesteuert
wird. In der Zeile „Rotor-Drehrichtung“ legen Sie
fest, ob sich der Rotor – von oben betrachtet – rechts
oder links herum dreht (im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt) und bei „Pitch min“ wählen Sie den
Ihren Gewohnheiten entsprechenden Eintrag „vorne“
oder „hinten“. Diese Einstellung wirkt gleichermaßen
auf alle nachfolgenden Mischer und darf keinesfalls
später zum ändern einzelner Mischrichtungen wie
z. B. der Pitch- oder Gasrichtung geändert werden.
Spätestens jetzt sollten auch die Servos in der vorgesehenen Reihenfolge in den Empfänger eingesteckt
werden:
8
T S
Pitch
Roll
Nick
W
SEL
SEL
»Gebereinstellung« (Seite 84)
… bereits voreingestellt auf jeweils +61%:
W
W
W
»TS-Mischer« (Seite 115)
3Sv(2Roll)
rechts
vorne
ja
W
Taumelscheibentyp
Rotor-Drehrichtung
Pitch min
Variotöne
W
frei
frei
Geb. 6
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
… fällt auf, dass dem Eingang „Gasl. 12“ der standardmäßig am Steckplatz CH6 angeschlossene linke
Schieberegler der Mittelkonsole als Geber 6 zugeordnet ist, während alle anderen Eingänge auf „frei“
vorprogrammiert sind: Der Eingang 12 dient als Gaslimiter. Er wirkt ausschließlich über die Gaskurve des
Mischers „K1 ¤ Gas“ auf den Ausgang 6.
Nochmals zur Erinnerung:
• Der Gaslimiter steuert nicht das Gasservo, er begrenzt nur entsprechend seiner Stellung den
Weg dieses Servos in Richtung Vollgas. Gesteuert wird das Gasservo generell vom Pitchknüppel
über die im Menü »Helimischer« eingestellte(n)
Gaskurve(n), weshalb Eingang 6 unbedingt „frei“
bleiben sollte. Verwiesen sei diesbezüglich auch
auf die Seiten 84 und 85 des Handbuches.
• Darüber hinaus wirkt die K1-Trimmung beim Heli
nur auf das Gasservo. Auf die Besonderheiten dieser Trimmung („Abschalttrimmung“) soll hier nicht
nochmals eingegangen werden. Lesen Sie dazu
bitte auf der Seite 39 nach. (Dank der digitalen
Trimmung werden Trimmwerte bei einem Modellwechsel ebenso wie bei einem Wechsel der Flugphase automatisch abgespeichert).
• Eine detaillierte Beschreibung der Leerlauf-Grundeinstellung und der Abstimmung von Leerlauf und
Gaslimit finden Sie auf Seite 85.
Anschließend wechseln Sie in der Spalte „Weg“ zum
ASY-Feld und erhöhen bei ganz nach vorne geschobenem Gaslimiter den invers unterlegten Wert von
100% auf 125%. Damit wird sichergestellt, dass der
Programmierbeispiele: Hubschraubermodell 157
W
W
frei
frei
Geb. 6
+100% +100%
+100% +100%
+100% +125%
– Weg +
SEL
SYM ASY
Einstellhinweis für Elektro-Hubschrauber:
Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung bedürfen, ist im Rahmen der Grundeinstellung eines elektrisch angetriebenen Helikopters
lediglich darauf zu achten, dass der Regelbereich des
Gaslimiters den üblicherweise von -100% bis +100%
reichenden Einstellbereich des Motorstellers sicher
über- wie unterschreitet. Gegebenenfalls ist also die
vorstehend beschriebene Anpassung der „Weg“Einstellung des Gaslimiters entsprechend zu modifizieren. Die weitere Abstimmung kann jedoch analog
zum hier beschriebenen Verbrenner-Heli erfolgen.
Ein weitere Funktion wird im Menü …
Hinweis:
Näheres zur Einstellung dieses „Not-Ausschalters“
finden Sie auf der nächsten Seite.
Noch ein Tipp:
Gewöhnen Sie sich an, allen Schaltern eine gemeinsame Einschaltrichtung zu geben; dann reicht vor
dem Flug ein Blick über den Sender – alle Schalter
aus.
In der Zeile darüber könnte jetzt noch der (Flug-)
Phase 2 ein Schalter zugeordnet werden, was aber
bei dieser Einfachprogrammierung noch nicht vorgesehen ist.
Damit haben Sie jetzt die senderseitigen Grundeinstellungen vorgenommen, wie sie später bei weiteren
Modellprogrammierungen immer wieder notwendig
sind. Die eigentlichen helispezifischen Einstellungen
erfolgen vorwiegend im Menü …
»Helimischer« (Seite 100)
»Grundeinstellung Modell« (Seite 67)
=>
=>
=>
W
Pitch
K1
K1
Gyro
Eing8
W
W
W
SEL SEL
2
·
… aktiviert. Auch wenn man fliegerisch noch nicht so
weit ist, sollte der Autorotationsschalter zumindest
als Not-Ausschalter für den Motor eingesetzt werden.
Dazu die Zeile „Autorotation“ anwählen, Drehgeber
kurz drücken und einen EIN/AUS-Schalter (2-Stufenschalter) in Stellung „EIN“ bringen. Rechts erscheint
daraufhin die Schalternummer (hier z. B. „2“).
Dieser Schalter sollte sich am Sender an einer
158 Programmierbeispiele: Hubschraubermodell
W
0:00
Uhren
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
W
Gas
Heck
0%
0%
«normal »
·
Gleich in der ersten Zeile erscheint die Funktion
„Pitch“. Ein Kurzdruck auf den Drehgeber wechselt
in das entsprechende Untermenü. Hier erscheint die
grafische Darstellung der Pitchkurve, die zunächst
nur durch die drei Punkte „1“, „3“ und „5“ definiert ist,
was auch in den meisten Fällen ausreicht.
Tipp:
Versuchen Sie immer, zunächst mit diesen drei Punk-
ten auszukommen! Mehr Punkte „verkomplizieren“
die Sache und sind im Moment eher eine Belastung.
Bezugspunkt für den Schwebeflug sollte generell die
mechanische Pitchknüppelmittelstellung sein, da diese Position am ehesten dem normalen Steuergefühl
entspricht. Die Kurvenabstimmung erlaubt zwar andere Einstellungen, da muss man aber schon genau
wissen, was man tut. Zunächst stellen Sie den Pitchknüppel in die Mitte. Die Servos, die Sie zuvor nach
Herstellerangabe eingestellt hatten, stehen mit ihren
Hebeln rechtwinklig zum Servogehäuse (im Normalfall). An den Steuerstangen zu den Blättern wird nun
mechanisch der Schwebeflugpitchwert von 4° bis 5°
eingestellt. Damit fliegen im Prinzip alle bekannten
Hubschrauber.
Anschließend bewegen Sie den Pitchknüppel bis zum
Anschlag in Richtung Pitchmaximum. Mit dem Drehgeber verändern Sie nun diesen Punkt der Pitchkurve
so, dass Pitchmaximum etwa 9° an den Hubschrauberrotorblättern ergibt. Dieser Punkt dürfte bei etwa
+50% liegen.
Hinweis:
Eine Rotorblatteinstelllehre, z. B. Graupner Einstelllehre Best.-Nr. 61, ist bei der Winkelablesung sehr
nützlich.
Nun bewegen Sie den Pitchknüppel bis zum Anschlag in die Pitchminimumposition. Je nach fliegerischem Können des Piloten stellen Sie den Blattanstellwinkel auf 0 bis -4° ein:
Gas
Pitch
Eingang –100%
Ausgang – 50%
Punkt 3 – 50%
«normal »
–
100
W
Eing. 10
Eing. 11
Gasl. 12
Stelle befinden, die – ohne einen Knüppel loszulassen – leicht erreichbar ist, z. B. oberhalb des Pitchknüppels.
o OU TPUT
Gaslimiter später im Flug auf jeden Fall den gesamten Gasweg durch den Pitchsteuerknüppel freigibt:
+
Wenn Sie nun in die Autorotationsphase schalten – unten im Display wird der Flugphasenname «Au-
Bei geschlossenem Gaslimiter und ganz geöffneter
Leerlauftrimmung bewegen Sie den Pitchknüppel am
Minimum-Anschlag etwas hin und her. Das Gasservo darf dabei nicht mitlaufen. Damit haben Sie jetzt
einen nahtlosen Übergang von der Leerlauftrimmung
auf die Gaskurve. Die weiteren Einstellungen entlang
der Gaskurve müssen später im Flug durchgeführt
werden.
Wenn Sie versuchsweise wieder auf «Autorotation»
umschalten, erscheint in der Zeile „Gas“ ein fest
eingestellter Wert von -90%, den Sie – abhängig von
Ihrer Servodrehrichtung – auf etwa ±125% erhöhen:
W
Damit ist der Motor in der Autorotationsphase (für den
Notfall) sicher ausgeschaltet. Später, wenn Sie genügend Erfahrungen gesammelt haben, um den Autorotationsflug zu üben, kann hier ein stabiler Leerlauf
eingegeben werden.
Durch Ausschalten von «Autorotation» geht es wieder
zurück zur „normalen“ Menüliste.
Wählen Sie die Zeile „K1 ¤ Heck“ an, um den statischen Drehmomentausgleich (DMA) am Heckrotor
einzustellen. Ändern Sie dazu die für Heading-LockSysteme gedachte Voreinstellung von einheitlich 0%
bei Punkt 1 (Pitchminimum) auf -30% und am gegenüberliegenden Ende, bei Punkt 5 auf +30% (Pitchmaximum). Diese Werte müssen im Fluge eventuell
nachkorrigiert werden:
Heck
K1
Eingang –100%
Ausgang – 30%
Punkt 5 – 30%
«normal »
–
einstellen. Beachten Sie dabei aber immer die Ihrem
Gyrosensor beiliegenden Einstellhinweise, da Sie anderenfalls riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfliegbar wird!
Wenn der Kreisel entgegen der Vorgabe doch eine
senderseitige Empfindlichkeitseinstellung hat, benötigen Sie noch einen freien Proportionalgeber. Diesen
weisen Sie im Menü …
»Gebereinstellung« (Seite 84)
Gas
Gyro
Eing.
W
SEL
100
+
«Autorot»
–125%
0%
0%
o OU TPUT
100
o OU TPUT
–
W
Gas
Heck
=>
=>
=>
W
Gas
K1
Eingang –100%
Ausgang – 65%
Punkt 3 – 65%
«normal »
Pitch
K1
K1
Gyro
W
torot» eingeblendet – erscheinen die ursprünglichen
Pitchwerte wieder. Stellen Sie nun die gleichen Werte
wie in der Normalphase ein. Lediglich im oberen
Steuerknüppelpunkt (Punkt 5) kann der Pitchwinkel
um etwa 2° vergrößert werden. Damit hat man später
(!) beim Autorotieren etwas mehr Einstellwinkel zum
Abfangen des Modells.
Nach dem Einstellen der Pitchkurve legen Sie den
Autorotationsschalter wieder um und kehren so zurück zu den „normalen“ Helimischern.
Wechseln Sie hier zur Zeile „K1 ¤ Gas“, um die Gaskurve einzustellen.
Zuerst muss der Einstellbereich der Leerlauftrimmung
mit dem Punkt „1“ der Gaskurve abgestimmt werden.
Dazu stellen Sie den Punkt „L“ auf etwa -65% ein:
W
6
7
8
frei
Geb. 7
frei
SEL
+100% +100%
+ 50% + 50%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
… dem Eingang „Gyro 7“ zu.
Bewegen Sie den Schieber ganz nach vorne und
wechseln Sie mittels Drehgeber zum ASY-Feld in der
Spalte „Weg“. Hier kann jetzt die maximale Empfindlichkeit des Kreisels, z. B. 50%, eingestellt werden.
Damit hat man einen Festwert, solange der Schieberegler am vorderen Anschlag steht. Der richtige Wert
muss im Fluge angepasst werden.
Weitere Einstellhinweise finden Sie auf Seite 104.
Weitere Einstellungen
+
Schalten Sie jetzt versuchsweise wieder in die Autorotationsphase. Auch hier wird die Einstellung deaktiviert, das Heckservo reagiert nicht mehr auf Pitchbewegungen (im antriebslosen Zustand des Hauptrotors
entsteht ja üblicherweise kein Drehmoment).
Die – analog zur Geber-Mittenverstellung anderer
Fernsteuersysteme funktionierende – statische Vorgabe der Kreiselempfindlichkeit können Sie gegebenenfalls ändern, indem Sie in der Zeile "Gyro", siehe
obere Abbildung, einen von "0" abweichenden Wert
Mit diesem Programmierbeispiel haben Sie einen
Hubschrauber mit einer Grundabstimmung für das
Schwebeflugtraining und einfache Rundflüge. Je nach
Können und fliegerischer Erfahrung sind natürlich
auch weitere Funktionen aktivierbar. Will man mit
verschiedenen Drehzahlen und Trimmungen fliegen,
aktiviert man so genannte „Flugphasen“, die über zugeordnete Schalter aufgerufen werden können. Dazu
rufen Sie zunächst das Menü …
Programmierbeispiele: Hubschraubermodell 159
»Grundeinstellung Modell« (Seite 67)
W
W
W
SEL SEL
W
3
2
W
0:00
Uhren
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
Uhren
5:00
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
W
·
… auf und weisen der „Phase 2“ ggf. anstelle des
vorgegebenen einen Ihnen passender erscheinenden
Namen und einen Schalter zu, z. B. Schalter 3.
Dazu sollten Sie noch wissen, dass die Flugphase
«Autorotation» immer absoluten Vorrang vor anderen
Phasen besitzt. Aus jeder der beiden anderen Phasen gelangen Sie also sofort in die Autorotationsphase, wenn Sie den entsprechenden Schalter umlegen,
während die Umschaltung zwischen den beiden
„normalen“ Phasen und aus der Autorotationsphase
in eine der beiden anderen Phasen über etwa eine
Sekunde hinweg „weich“ erfolgt.
Wechseln Sie nun wieder in das Menü »Helimischer«, schalten in die eben von Ihnen eingerichtete „Phase 2“ und modifizieren Ihre Einstellungen
entsprechend. Da die mc-19HoTT eine digitale
Trimmung besitzt, werden im Heli-Programm neben
diesen flugphasenabhängigen Menü-Einstellungen
auch alle 4 Trimmpositionen flugphasenabhängig
abgespeichert, siehe Seite 39.
Ist z. B. die Motorlaufzeit durch die Tank- oder Akkukapazität begrenzt, lassen Sie die Stoppuhr rückwärts
laufen. Geben Sie die maximal mögliche Motorlaufzeit
vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 73 beschrieben, beginnt dann der Piezo-Summer des Sender ab „30 s“
vor „null“ Warntöne abzugeben. Als Schalter weisen
Sie dieser Uhr beispielsweise den Geberschalter „G3“
zu, indem Sie nach Aktivierung der Schalterzuordnung den Gaslimitschieber von dessen Leerlaufposition in Richtung Vollgas schieben:
160 Programmierbeispiele: Hubschraubermodell
SEL
SEL SEL
damit Sie die Änderung auch tatsächlich erkennen
und zuordnen können. Denken Sie daran, nicht die
Menge der eingesetzten Funktionen zeichnet den
guten Piloten aus, sondern das, was er auch aus
wenigen fliegerisch machen kann.
G3
3
2
·
In der Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener Stoppuhr die CLEAR-Taste, damit die
Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Die
Uhr startet dann automatisch, wenn Sie den Gaslimitschieber in Richtung Vollgas schieben und stoppt wieder, wenn Sie den Gaslimiter in den Leerlaufbereich
zurück schieben.
Erweiterungsvorschlag: Drehzahlregler
Irgendwann kommt möglicherweise auch der Wunsch
auf, einen Drehzahlregler in den Hubschrauber einzubauen, z. B. mc-Heli-Control, um mit automatisch
konstant gehaltenen Drehzahlen zu fliegen. Sinnvollerweise koppelt man dabei die einzelnen Drehzahlen
mit den Flugphasen, sodass auch weitere, zusätzliche Anpassungen möglich sind.
Zur senderseitigen Programmierung ist Voraussetzung, dass der Drehzahlregler entsprechend der
Herstelleranleitung eingebaut und programmiert
wurde. Natürlich lässt auch hier die mx-19HoTT
wieder mehrere Möglichkeiten zu, um in den einzelnen Phasen verschiedene Drehzahlen zu realisieren.
Einen praxisnahen Vorschlag unter Beibehaltung der
Gaslimiterfunktion finden Sie ab Seite 103.
Wenn Sie Ihren Heli nach diesem Programmierbeispiel eingestellt haben, ist er zwar kein Wettbewerbshubschrauber, aber er lässt bereits recht anspruchsvolles Fliegen zu.
Weitere Funktionen sollten Sie erst dann aktivieren,
wenn das Modell einwandfrei fliegt, damit die (erhofften) Verbesserungen auch nachvollziehbar sind.
Aktivieren Sie weitere Funktionen möglichst einzeln,
Für Ihre Notizen 161
Programmierbeispiel: Schiffs- und Automodell
162 Programmierbeispiele: Schiffs- und Automodell
Modelltyp wählen
(freier Modellspeicher)
Die Anzeige wechselt unmittelbar zur Grundanzeige,
wenn Sie diese Wahl durch einen Kurzdruck auf den
Drehgeber oder mit ENTER bestätigen.
Hinweis:
Wurde die Option „Modellauswahl“ erst einmal aufgerufen, ist ein Abbrechen des Vorgangs nicht mehr
möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich den Sender ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht mehr
ausweichen! Diese allenfalls nur anschließend durch
Löschen des betreffenden Modellspeichers wieder
rückgängig machen.
Der Speicher sollte nun den entsprechenden Namen
bekommen, der im Menü …
»Grundeinstellung Modell« (Seite 71)
‹
W
Modellname
Modulation
Variotöne
Uhren
W
PPM18
ja
›
0:00
·
… aus den auf der zweiten Seite der Zeile „Modellname“ zur Auswahl stehenden Zeichen zusammengesetzt wird:
!“#$%&´( )*+,-./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[¥]^_
c
`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{}~ N
Çüéâäàåç êëèïîìÄÅÉæÆôöòûùÿÖÜ
‹ Wes
Modellname
›
--
Stellen Sie die Modulation passend zum eingesetzten
Empfänger ein und bestätigen Sie wieder die Auswahl.
Wenn Sie den softwaremäßig integrierten Nautic-Kanalvervielfältiger verwenden wollen, stellen Sie in der
Zeile „Nautic-Kanal“ einen freien Kanal ein, z. B. „7“
und drücken Sie die ESC-Taste (die Eingänge 1 bis 4
sind standardmäßig den Kreuzknüppel zugeordnet):
Variotöne
0:00
Uhren
Nautic-Kanal
Empfängerausgang
W
Ablaufschema der Programmierung:
Wählen Sie mit dem Drehgeber einen freien Speicherplatz aus. Bestätigen Sie die Wahl mit einem
Kurzdruck auf den Drehgeber und wählen Sie im
nachfolgenden Fenster den Modelltyp „Schiffsmodell“
oder „Automodell“ aus:
W
Bei diesem Programmierbeispiel wird vorausgesetzt,
dass Sie sich mit der Beschreibung der Einzelmenüs
bereits beschäftigt haben und Ihnen auch sonst die
Handhabung des Senders geläufig ist.
Außerdem sollte Ihr Modell entsprechend der dazugehörigen Anleitung mechanisch exakt aufgebaut
sein, denn die wichtigste Grundvoraussetzung für
eine genaue und richtige Programmierung ist der
mechanisch korrekte Einbau der durch die RC-Komponenten anzusteuernden Mechaniken. Die elektronischen Möglichkeiten des Senders sollten keineswegs
dazu dienen, grobe mechanische Ungenauigkeiten
auszubügeln. Die Programmieroptionen des Senders
sind also nicht dazu gedacht „Baufehler“ elektronisch
zu kompensieren. Stellen Sie deshalb unbedingt alle
Servos z. B. mit einem Servotester in die Mittelstellung, bevor Sie diese mechanisch anschließen. Das
gilt entsprechend auch für elektronische Fahrtregler
ohne selbstlernende Mittelstellung.
Nachfolgend ist ein exemplarischer Programmierablauf für ein Multifunktionsmodell beschrieben. Als Beispiel wurde der Löschkreuzer WESER ausgewählt.
Für andere Modelle ist der Ablauf ebenfalls anwendbar. Das gilt auch für Automodelle.
Überlegen Sie vor Beginn der Programmierung eine
für Sie sinnvolle Belegung der Funktionen am Sender
und ob der softwaremäßige Nautic-Kanal(vervielfältiger) verwendet werden soll. Zur korrekten Funktion
eines am Empfänger angeschlossenen NAUTICExpert-Schaltbausteines oder NAUTIC-Multi-PropDecoders ist dann jedoch die Wahl eines der beiden
PPM-Übertragungsverfahren zwingend.
Grundsätzlich empfehlenswert ist es, die Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen des Modells und die
Schieberegler bzw. Externschalter für Sonderfunktionen zu nutzen.
W
Programmierung von Schiffs- und LKW-Modellen
W
ja
7
=>
SEL
Durch diese Auswahl wird auch das Menü »NauticModul« in der Multifunktionsliste eingeblendet und
die Anpassung des Servoweges automatisch vorgenommen:
Modellspeicher
Servoeinstell.
Dual Rate/Expo
Telemetrie
Grundeinst. Mod
Gebereinstell.
Freie Mischer
Nautic-Modul
Das NAUTIC-Expert-Modul (Best.-Nr. 4159) muss
dann nur noch am Anschluss mit derselben Nummer
am Empfänger eingesteckt werden, in diesem Beispiel auf „7“.
Schließen Sie die RC-Komponenten gemäß der
folgenden Skizze an. Die Sonderfunktionen, die über
Sonderfunktion
1
2
3
Geb. 1
»Gebereinstellung« (Seite 86)
W
Eing.
Eing.
Eing.
W
W
1
2
3
Geb. 1
Geb. 2
Geb. 3
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Den Eingängen 1 … 4 sind standardmäßig die Kreuzknüppel 1 … 4 (Geb. 1 … 4) bereits zugeordnet.
Diese Voreinstellung kann bei Bedarf genauso geändert, wie neue Geber zugeordnet oder bereits zugeordnete wieder gelöscht werden können.
Im Beispiel werden nur die Eingänge 2 und 3 zur
eigentlichen Steuerung des Modells benötigt. Die
Eingänge 1, 4 … 6 und 8 … 12 können Sie also für
zusätzliche Sonderfunktionen benutzen. (Zur Erinnerung: Eingang 7 wurde als Nautic-Kanal definiert.)
Zur Zuordnung eines weiteren Bedienelementes
wählen Sie den gewünschten Eingang, z. B. 1, und
aktivieren über das SEL-Feld die „Schalter- oder
SYM ASY
Möchten Sie einen bereits zugeordneten Geber nur
löschen, genügt nun ein Druck auf die CLEAR-Taste,
um den Eingang „frei“ zu schalten:
Eing.
Eing.
Eing.
W
1
2
3
frei
Geb. 2
Geb. 3
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Andernfalls betätigen Sie das gewünschte Bedienelement.
Sinngemäß ordnen Sie einem „Hubservo“ für Suchscheinwerfer und dem „Drehservo“ der Löschmonitore einen passenden Geber zu.
Dem Beispiel folgend befindet sich das Drehservo am
Empfängersteckplatz 5, daher muss dem Eingang 5
ein Geber zugeordnet werden. Hier bietet sich einer
der beiden Schieberegler an oder ein zusätzlich
nachgerüstetes Proportional-Drehmodul (Best.-Nr.
4111).
3
4
5
W
Geb. 3
frei
Geb. 8
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Sinngemäß können Sie auch z. B. zum Ein- bzw.
Ausschalten von Wasserpumpen oder anderen Sonderfunktionen, Externschalter zuordnen. Im Display
erscheint eine Zahl, gefolgt von einem Schalterstellungssymbol. Die Zahl ist dem Steckplatz des Externschalters fest zugeordnet. Die Funktion des Symbols
erkennen Sie am einfachsten, indem Sie den Schalter
probeweise betätigen:
Eing.
Eing.
Eing.
W
8
B
Die Programmierung des NAUTIC-Moduls ist im
Absatz „Nautic-Kanal“ auf den Seiten 59 und 75 der
Anleitung beschrieben.
Nun müssen Sie den jeweiligen Funktionen die Geber
zuordnen. Gehen Sie hierzu in das Menü …
SEL
Hinweis:
Da dem NAUTIC-Kanal der Eingang 7 zugeordnet
wurde, ist dieser in den Menüs »Servoeinstellung«
und »Gebereinstellung« ausgeblendet, um Doppelbelegungen zu vermeiden.
W
NAUTIC-Kanal
W
W
7
W
B
Empfängerstromversorgung
Hubservo Scheinwerfer
Drehservo Monitore
Soundmodul
Fahrtregler
Steuerruder
Wasserpumpe
+100% +100%
+100%
+100%
– Weg +
Gewünschten
+100%
Geb. 2 Schalter
oder
Geber
betätigen
+100%
Geb. 3
W
W
Eing.
Eing.
Eing.
Eing.
Eing.
Eing.
W
8
Geberzuordnung“:
W
das NAUTIC-Expert-Modul geschaltet werden können, sind z. B. Beleuchtung, Radargerät usw.. Ein
Anschlussschema ist im Anhang der Anleitung zu
ersehen.
W
3
4
5
Geb. 3
1
Geb. 8
SEL
+100% +100%
+100% +100%
+100% +100%
– Weg +
SYM ASY
Mit derartigen Schaltern können Sie über am Empfänger angeschlossene MINI SWITCHes (Best.-Nr.
3294) diese Sonderfunktionen ein- und ausschalten.
Nun sollten noch die Fahrwege der Hubmechanik
der Suchscheinwerfer und der Drehbewegung für die
Löschmonitore eingestellt werden. Dies ist notwendig,
wenn der Fahrweg durch das Servo nicht bis zu den
Endpunkten reicht oder die Mechanik den Endpunkt
erreicht, bevor das Servo seinen maximalen Drehwinkel erreicht.
Wechseln Sie dazu ins Menü …
»Servoeinstellung« (Seite 80)
…, wählen Sie dort mit gedrücktem Drehgeber die
entsprechende Zeile an, und dann aktivieren Sie über
SYM die Wegeinstellung. Stellen Sie die Voreinstellungen von 100% zuerst auf 0%.
Programmierbeispiele: Schiffs- und Automodell 163
W
Servo 3 =>
0% 100% 100%
Servo 4 =>
0% 100% 100%
Servo 5 =>
0%
0%
0%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
W
SEL
SEL
SYM ASY
Schieben Sie den ausgewählten Schieberegler an
einen der beiden Endpunkte und erhöhen Sie nach
der Anwahl von ASY den Einstellwert wieder solange,
bis die Hubmechanik den entsprechenden Endpunkt
erreicht hat. Anschließend schieben Sie den Regler
zum anderen Endpunkt und verfahren gleichartig.
W
Servo 3 =>
0% 100% 100%
Servo 4 =>
0% 100% 100%
=>
Servo 5
0% 55%
77%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
W
SEL
SEL
SYM ASY
Sinngemäß wird in diesem Menü die Ruderanlage
eingestellt.
W
Servo 1 =>
0% 100% 100%
Servo 2 <=
0% 91%
89%
=>
Servo 3
0% 100% 100%
–Servoweg+
Umk Mitte
W
W
SEL
SEL
SYM ASY
Hinweis:
Sollten die Ruder erst dann mittig stehen, wenn der
Wert in der Spalte „Mitte“ etwa ±25% überschreitet,
sollten Sie die Rudermechanik nachstellen, indem
Sie z. B. das Servoruderhorn um eine Raste versetzen. Erst dann korrigieren Sie den Ausschlag des
Ruders elektronisch. Ein maximaler Ausschlag des
Ruders von 45° sollte nicht überschritten werden.
Zur Ansteuerung eines Soundmoduls ist die Nachrüstung eines 2-Weg-Momentschalter (Best.-Nr.
164 Programmierbeispiele: Schiffs- und Automodell
4151.33) empfehlenswert (s. Anhang). Die Ansteuerung kann auch über einen der Kreuzknüppel
erfolgen, dies ist aber von der Bedienung her nicht
so komfortabel. Um das Soundmodul ansteuern zu
können, nehmen Sie z. B. den freien Eingang 4 und
ordnen diesem „wie gewohnt“ obigen Momentschalter
über das Menu »Gebereinstellung« zu.
NAUTIC-Multi-Proportionalmodule
Senderseitig erforderliches Modul
4
6
2
1
0
4
2
2
0
4
NAUTIC
8 MULTI- 2
PROP
0
2/8 K
10
6
4
6
6
8
10
2
0
8
10
3
8
10
4
NAUTIC-Multi-Prop-Modul
Best.-Nr. 4141
(bis zu zwei Module anschließbar)
Funktionshinweise
Das NAUTIC-Multi-Prop-Modul erweitert eine
Steuerfunktion auf vier Funktionen, d. h., es
stehen pro Modul empfangsseitig drei zusätzliche
Servoanschlüsse zur Verfügung. Senderseitig
lassen sich zwei Prop-Module einbauen.
Bedingungen, unter denen die Funktionseingänge CH5 ... CH10 für den Anschluss eines
NAUTIC-Multi-Prop-Moduls belegt werden
können:
1. Über die Option „Modell löschen“ im Menü
»Modellspeicher« muss der betreffende Modellspeicher gelöscht und auf den Modelltyp
„Fläche“ programmiert werden!
2. Der verwendete Steuerkanal darf weder als
Eingangs- noch als Ausgangskanal irgend eines Mischers benutzt werden!
3. Im Menü »Telemetrie« auf der Display-Seite
„TX“, siehe Seite 120f., in der Zeile „MULTIC1:
00 MULTIC2: 00“ die Nummer der Kanals einstellen, an welchen das NAUTIC-Modul im
Sender angeschlossen ist.
4. Auf der Displayseite „RX SERVO TEST“ des
»Telemetrie«-Menüs ist in der letzten Zeile
„CH OUT TYPE“ die Auswahl „SAME“ einzu-
stellen, Seite 129f..
5. Auf der Displayseite RX SERVO“ ist in der letzten Zeile „PERIOD“ die Einstellung „10 msec“
zu wählen. Auf den noch freien Plätzen des
Empfängers sowie am NAUTIC-Multi-Prop-Decoder (Best.-Nr. 4142) sind ausschließlich Digitalservos zu verwenden.
6. Falls Sie die Buchse „CH10“ auf der mc-19
HoTT-Senderplatine für den Anschluss eines
NAUTIC-Moduls wählen, müssen Sie im Menü
»Grundeinstellung Modell« die Modulationsart PPM24 wählen.
7. Im Menü »Gebereinstellung« sind die Einstellungen des für NAUTIC-Zwecke verwendeten
Steuerkanals auf den Standardeinstellungen
zu belassen bzw. in allen Spalten mit CLEAR
auf diese zurückzusetzen.
8. Im Menü »Servoeinstellung« muss der „Servoweg“ des für NAUTIC-Zwecke verwendeten
Steuerkanals auf symmetrisch 150% eingestellt und die „Wegbegrenzung“ auf 150% belassen bzw. mit CLEAR auf diesen Wert zurückgesetzt werden.
Die Servodrehrichtung nicht umkehren und die
Servomitte auf 0% belassen!
(Sollte eines der am empfängerseitigen Decoder angeschlossenen Servos bei Vollausschlag
etwas „zittern“, ist dennoch die Servomitte in
einem Bereich von ca. ±20% nachzujustieren,
bis das „Zittern“ aufhört.)
Die senderseitige Inbetriebnahme ist damit abgeschlossen.
Einbau und Anschluss im Sender mc-19HoTT
Die Module werden gemäß den Hinweisen auf
Seite 18 des Handbuches in den freien Modulplätzen montiert. Die 5-polige Steckerleiste kann unter
Berücksichtigung der oben erläuterten Einschränkungen an eine der Buchsen CH5 bis CH10 auf
der Senderplatine angeschlossen werden.
Das 1-adrige Kabel mit vierpoligem Stecker des
NAUTIC-Multi-Prop-Moduls wird in den Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305 gesteckt, siehe
nebenstehende Abbildung.
Die dem Adapterkabel beiliegenden Kurzschlussbrücken müssen auf die senderseitigen NAUTICModule aufgesteckt werden!
Hinweis:
Falls Sie bei den beiden Modelltypen „Schiffe“ und
„Autos“ innerhalb des Menüs »Grundeinstellung
Modell« bereits den „Nautic-Kanal“ verwenden,
kann nur ein weiteres NAUTIC-Prop- oder ExpertModul angeschlossen werden!
Anschluss am Sender mc-19HoTT
NAUTIC-Multi-Prop-Modul
Best.-Nr. 4141
NAUTIC-Multi-Prop-Modul
Best.-Nr. 4141
orange
Kurzschlussstecker
aufstecken!
Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305
orange
Schnittstellenkabel
Best.-Nr. 33309
eine Beschreibung der Anschlüsse auf
der Senderplatine finden Sie auf Seite 23
NAUTIC 165
NAUTIC-Expert-Schaltfunktionen
Senderseitig erforderlich entweder (Software-)
»Nautic-Kanal« oder Einbau-Modul
7
1
2
NAUTIC
EXPERT
3
0
1
8
4
5
6
16-Kanal-NAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108
(bis zu zwei Module anschließbar)
Funktionshinweise
Das NAUTIC-Expert-Modul erweitert eine Steuerfunktion auf 16 Schaltkanäle. Alle acht Schalter
haben eine Mittelstellung, wodurch eine echte
vorwärts-stopp-rückwärts-Funktion möglich ist,
wenn empfangsseitig z. B. ein Schaltmodul mit der
Best.-Nr. 3754.1 oder das Umpolmodul Best.-Nr.
3754.2 benutzt wird. Von den acht Schaltern sind
drei Schalter beidseitig und zwei einseitig selbstneutralisierend. Die übrigen drei Schalter sind für
eine vorwärts-stopp-rückwärts-Funktion ausgelegt
und daher nicht selbstneutralisierend. Senderseitig können zwei Module mit insgesamt 32 Schaltfunktionen auf den Modulplätzen montiert werden.
Bedingungen, unter denen die Funktionseingänge CH5 ... CH10 für den Anschluss eines
NAUTIC-Expert-Moduls belegt werden können:
1. Über die Option „Modell löschen“ im Menü
»Modellspeicher« muss der betreffende Modellspeicher gelöscht und auf den Modelltyp
„Fläche“ programmiert werden!
2. Der verwendete Steuerkanal darf weder als
Eingangs- noch als Ausgangskanal irgend eines Mischers benutzt werden!
3. Im Menü »Telemetrie« auf der Display-Seite
166 NAUTIC
„TX“, siehe Seite 120f., in der Zeile „MULTIC1:
00 MULTIC2: 00“ die Nummer der Kanals einstellen, an welchen das NAUTIC-Modul im
Sender angeschlossen ist.
4. Auf der Displayseite „RX SERVO TEST“ des
»Telemetrie«-Menüs ist in der letzten Zeile
„CH OUT TYPE“ die Auswahl „SAME“ einzustellen, Seite 129f..
5. Auf der Displayseite RX SERVO“ ist in der letzten Zeile „PERIOD“ die Einstellung „10 msec“
zu wählen. Auf den noch freien Plätzen des
Empfängers sind ausschließlich Digitalservos
zu verwenden.
6. Falls Sie die Buchse „CH10“ auf der mc-19
HoTT-Senderplatine für den Anschluss eines
NAUTIC-Moduls wählen, müssen Sie im Menü
»Grundeinstellung Modell« die Modulationsart PPM24 wählen.
7. Im Menü »Gebereinstellung« sind die Einstellungen des für NAUTIC-Zwecke verwendeten
Steuerkanals auf den Standardeinstellungen
zu belassen bzw. mit CLEAR auf diese zurückzusetzen.
8. Im Menü »Servoeinstellung« muss der „Servoweg“ des für NAUTIC-Zwecke verwendeten
Steuerkanals auf symmetrisch 150% eingestellt und die „Wegbegrenzung“ auf 150% belassen bzw. mit CLEAR auf diesen Wert zurückgesetzt werden.
Die Servodrehrichtung nicht umkehren und die
Servomitte auf 0% belassen!
Die senderseitige Inbetriebnahme ist damit abgeschlossen.
Einbau und Anschluss im Sender mc-19HoTT
Die Module werden gemäß den Hinweisen auf
Seite 18 des Handbuches in den freien Modulplätzen montiert. Die 5-polige Steckerleiste kann unter
Berücksichtigung der oben erläuterten Einschränkungen an eine der Buchsen CH5 bis CH10 auf
der Senderplatine angeschlossen werden.
Das 1-adrige Kabel mit vierpoligem Stecker des
NAUTIC-Expert-Moduls wird in den Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305 gesteckt, siehe nebenstehende Abbildung.
Die dem Adapterkabel beiliegenden Kurzschlussbrücken müssen auf die senderseitigen NAUTICModule aufgesteckt werden!
Wird ein zweites Modul eingebaut, ist dessen
1-adriges Kabel mit 4-poligem Stecker mit dem
bereits eingebauten Modul zu verbinden, siehe
Skizze rechts.
Hinweis:
Falls Sie bei den beiden Modelltypen „Schiffe“ und
„Autos“ innerhalb des Menüs »Grundeinstellung
Modell« bereits den „Nautic-Kanal“ verwenden,
kann nur ein weiteres NAUTIC-Prop- oder ExpertModul angeschlossen werden!
Anschluss am Sender mc-19HoTT
16-KanalNAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108
orange
16-KanalNAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108
Kurzschlussstecker
aufstecken!
Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305
orange
Schnittstellenkabel
Best.-Nr. 33309
eine Beschreibung der Anschlüsse auf
der Senderplatine finden Sie auf Seite 23
Kombination NAUTIC-Prop- und NAUTIC-Expert-Modul
Hinweis:
Falls Sie bei den beiden Modelltypen „Schiffe“ und
„Autos“ innerhalb des Menüs »Grundeinstellung
Modell« bereits den „Nautic-Kanal“ verwenden,
kann nur ein weiteres NAUTIC-Prop- oder ExpertModul angeschlossen werden!
Senderseitig erforderliche Module
4
6
2
1
0
4
6
4
6
6
2
2
8
10
2
8
0
Anschluss am Sender mc-19HoTT
4
NAUTIC
8 MULTI- 2
PROP
0
2/8 K
10
NAUTIC-Multi-Prop-Modul
Best.-Nr. 4141
orange
8
0
10
3
16-KanalNAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108
10
4
NAUTIC-Multi-Prop-Modul
Best.-Nr. 4141
7
1
2
NAUTIC
EXPERT
3
4
Kurzschlussstecker
aufstecken!
0
1
8
5
6
Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305
orange
(Software-) »Nautic-Kanal« oder Einbau-Modul
16-Kanal-NAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108
(bis zu zwei Module anschließbar)
Funktionshinweise
Bei Verwendung einer Kombination aus NAUTICExpert-Modul und NAUTIC-Prop-Modul wird
empfangsseitig ein Ausgang für den Anschluss
von 4 Servos und der zweite Empfängerausgang
für den Anschluss von 16 Schaltfunktionen belegt.
Der Anschluss beider Module erfolgt wie bereits
auf Seite 165 bzw. 166 beschrieben. Beachten Sie
die dortigen Einstellhinweise und Anschlussvoraussetzungen.
Die dem Adapterkabel Best.-Nr. 4184.4 beiliegenden Kurzschlussbrücken MÜSSEN AUF BEIDE
senderseitigen NAUTIC-Module aufgesteckt
werden!
Schnittstellenkabel
Best.-Nr. 33309
eine Beschreibung der Anschlüsse auf
der Senderplatine finden Sie auf Seite 23
NAUTIC 167
NAUTIC-Zubehör
Best.
Nr.
Modul
Anmerkung
4159
2-/16-KanalNAUTIC-Expert-Schaltbaustein
4142.N
NAUTIC-MultiProp-Decoder
Vier Servos anschließbar
3941.6
Flachbuchse
mit 3-adrigem
Anschlusskabel
Für Anschluss von
Verbrauchern bis
max. 0,7 A pro
Schaltkanal
V-Kabel 110
bzw. 320 mm
Kabellänge
Für Anschluss von
NAUTIC-Schaltoder Umpolmodulen
3936.11
oder
3936.32
3754.1
3754.2
NAUTICSchaltmodul
Direkter Anschluss
oder zwei Module
über Synchronverteiler
NAUTIC-Umpolmodul
Max. 8 x 0,7 A
Empfänger
Batt. 3...30V
1- H -2
Für den (Software-)
NAUTIC-Kanal und/
oder jedes 16-Kanal-NAUTIC-ExpertModul im Sender
ist ein 2-/16-KanalNAUTIC-ExpertSchaltbaustein
erforderlich.
Abb. 1
Best.-Nr. 4159
Anschluss empfangsseitig
Es können 16 Schaltfunktionen pro Schaltbaustein
angesteuert werden.
8 Verbraucher, wie Glühlampen, LEDs etc. – jedoch keine E-Motoren –, mit einer Stromaufnahme von bis zu je 0,7 A können direkt angeschlossen werden.
(Batterieanschluss Abb. 1).
Je Anschlussbuchse sind zwei Schaltfunktionen
über das 3-adrige Kabel Best.-Nr. 3941.6 möglich
(Abb. 2).
Für Elektromotoren und Verbraucher mit höheren
Strömen stehen NAUTIC-Schalt- oder -Umpolmodule zur Verfügung (Abb. 3 + 4).
Um eine vorwärts-stopp-rückwärts-Funktion zu
erhalten, das Umpolmodul über das Synchronverteilerkabel mit dem Expert-Schaltbaustein verbinden, wobei ein Stecker des Umpolmoduls verpolt
eingesteckt werden muss (Kanten dieses Steckers
etwas abschleifen).
Für direkt angeschlossene Verbraucher und zum
Schalten der Relais ist eine externe Stromversorgung erforderlich, z. B. Graupner Empfängerstromversorgung ausreichender Kapazität. Andere
Akkus bis max. 30 V werden über das Anschlusskabel Best.-Nr. 3941.6 angeschlossen.
1- G -2
1- F -2
1- E -2
1- D -2
Empfangsseitig erforderlich
NAUTIC - Expert
Schaltbaustein
NAUTIC-Expert-Modul
1- C -2
1- B -2
1- A -2
NAUTIC-Zubehör
frei
Dreiadriges Kabel mit Flachbuchse
Best.-Nr. 3941.6
braun
Verbraucher
max. 0,7 A
rot
orange
Abb. 3
Anschlusskabel
verpolt einstecken*
Abb. 4
Anschlusskabel
verpolt einstecken*
V-Kabel
Best.-Nr. 3936.11
orange
Stromaufnahme ca.
3 mAh
Stromaufnahme ca.
10 mAh
Abmessungen ca.
69 x 42 x 20 mm
Abmessungen ca.
69 x 42 x 20 mm
Gewicht ca.
47 g
Gewicht ca.
27 g
168 NAUTIC
Verbraucher
max. 0,7 A
NAUTICUmpolmodul
Best.-Nr. 3754.2
NAUTIC-Umpolmodul Best.-Nr. 3754.2
Technische Daten
orange
Technische Daten NAUTIC-Multi-Prop-Decoder
Best.-Nr. 4142.N
- +
Abb. 2
orange
Technische Daten NAUTIC Expert-Schaltbaustein Best.-Nr. 4159
NAUTIC-Schaltmodul Best.-Nr. 3754.1
+
-
V-Kabel
Best.-Nr. 3936.11
Paralleler Anschluss
an 2 Kanäle oder
über Synchronverteiler an 1 Kanal
Batterieanschluss
über Anschlusskabel
Best.-Nr. 3941.6
Schaltmodul
3754.1
Umpolmodul
3754.2
Erregerspannung
4,8 … 12 V
4,8 … 12 V
Schaltstrom
max.
16 A
16 A
Schaltspannung bis ca.
24 V
24 V
50 x 27 x 26
50 x 30 x 26
25 g
45 g
rot
orange
NAUTICSchaltmodul
Best.-Nr. 3754.1
Abmessungen
in mm ca.
rot
Gewicht ca.
orange
* Kanten des Steckers
abschrägen
orange
rot
orange
NAUTIC-Anschlussbeispiel
4
3
2
1
Servos
2-8K
NAUTIC
Multi-Prop
Decoder
Anschluß
SUPERHET
Best.-Nr.
4142
Hinweis:
Falls Sie bei den beiden Modelltypen „Schiffe“ und „Autos“ innerhalb des Menüs »Grundeinstellung Modell« bereits den „Nautic-Kanal“ verwenden, kann nur ein weiteres NAUTIC-Prop- oder
Expert-Modul angeschlossen werden!
7
B
SET
LED
8
B
Alternativ können
zwei NAUTIC-Expert-Schaltbausteine
oder
zwei NAUTIC-Multi-Prop-Decoder
angeschlossen werden.
8 (Empfängerakku an 1 oder 6)
Best.-Nr. 4159
Empfänger
Batt. 3...30V
1- H -2
2 -16 K
NAUTIC - Expert
Schaltbaustein
Max. 8 x 0,7 A
Drehzahlsteller
Nehmen Sie vor der Inbetriebnahme von NAUTIC-Modulen die zuvor
beschriebenen Einstellungen vor.
Schließen Sie bei Verwendung eines NAUTIC-Moduls am Empfänger und
NAUTIC Multi-Prop-Decoder keine Analog- sondern nur Digitalservos an.
1- G -2
1- F -2
1- E -2
1- D -2
1- C -2
1- B -2
1- A -2
M
M
M
M
M
M
NAUTIC 169
Lehrer-Schüler-System mit Lichtleiter- oder Eco-Kabel
Bei Sendern der D- bzw. FM-Baureihe ist die
Servolaufrichtung und Steueranordnung zu überprüfen und gegebenenfalls durch Umstecken der
entsprechenden Kabel im Sender anzupassen.
Auch sind ggf. sämtliche Mischer abzuschalten
bzw. auf „null“ zu stellen.
Lehrer-/Schüler-Komplettsystem mit Lichtleiterkabel
Best.-Nr. 3289
Ermöglicht Gesamt-Funktionsübergabe an den
Schüler-Sender. Geeignet für den Ausbau des
Senders mc-19HoTT zum Lehrer-Sender.
Hinweise:
Zum Anschluss des in diesem Set enthaltenen
Lehrer-Moduls an den Sender mc-19HoTT ist der
Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305.
Für die Sicherheitsumschaltung wird ein MomentSchalter Best.-Nr. 4160.11 oder die Kicktaste
Best.-Nr. 4144 empfohlen.
Die Aktivierung der Übergabe-Funktion erfolgt
über die Option „Lehrer/Schüler“ im Menü
»Grundeinstellung Modell« (Seite 76ff.) des
mc-19HoTT-Lehrer-Senders, der wahlweise mit einer der beiden internen Modulationsarten PPM18
oder PPM24 betrieben werden kann.
ACHTUNG:
Im Gegensatz zum hier beschriebenen kann mit
dem preisgünstigeren LS-System, Best.-Nr. 3290,
ein Lehrer-/Schüler-Betrieb nur mit komplett eingestelltem Schüler-Sender erfolgen.
170 Lehrer- / Schüler-System
Geeignete Schüler-Sender
Als Schüler-Sender können beinahe alle Sender
aus dem Graupner/JR- bzw. Graupner | iFS | HoTTProgramm mit mindestens vier Steuerfunktionen
benutzt werden. Genauere Informationen dazu finden Sie im Hauptkatalog FS wie auch im Internet
unter www.graupner.de.
Wichtig:
Völlig unabhängig von der im Lehrer-Sender
gewählten Modulation, ist der Schüler-Sender
immer mit der Modulation PPM(18) oder
PPM24 zu betreiben!
Der Schüler-Sender wird immer in der Grundstellung betrieben.
Bei Sendern der Serie „mc“ bzw. „mx“ wird
dazu am besten ein freier Modellspeicher mit dem
benötigten Modelltyp aktiviert, dem „Modellnamen“ „Schüler“ versehen und die Steueranordnung (Mode 1 … 4) an die Gewohnheiten des
Schülers angepasst. Alle anderen Einstellungen
bleiben aber in der jeweiligen Grundeinstellung.
Beim Modelltyp „Helikopter“ wird zusätzlich noch
die Gas/Pitchumkehr und die Leerlauftrimmung
im Schüler-Sender entsprechend eingestellt. Alle
anderen Einstellungen sowie alle Misch- und Koppelfunktionen erfolgen ausschließlich im LehrerSender und werden von diesem auch übertragen.
Deshalb MUSS auch der HoTT-Empfänger eines
Schulungsmodells an den Lehrer-Sender gebunden sein.
Anschlussbelegung im Lehrer-Sender
mc-19HoTT
Das Lehrer-Modul wird an einer geeigneten Stelle
im Sendergehäuse eingebaut:
Der 10-polige Stecker des Lehrer-Moduls ist mit
dem Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305 zu
verbinden.
Bei der Verbindung des Lehrer-Senders mit dem
Schüler-Sender ist der 3-polige-Stecker des Verbindungskabels mit der Bezeichnung „M“ (Master)
in das Lehrer-Modul zu stecken.
Wird anstelle des Lehrer-Moduls Best.-Nr.
3290.19 das DSC*-Modul Best.-Nr. 3290.24 für
den Lehrer-/Schüler-Betrieb verwendet, ist der unbeschriftete 2-polige-Stecker des Verbindungskabels in die DSC-Buchse NACH DEM EINSCHALTEN DES SENDERS einzustecken.
Der Anschluss der Module im Lehrer-Sender
erfolgt entsprechend der oberen Abbildung auf
Seite 78.
Anschlussbelegung im Schüler-Sender
mc-19HoTT
Das Anschlusskabel vom Schüler-Modul Best.-Nr.
3290.3 abstecken. (Es wird bei diesem Sendertyp
nicht benötigt).
Die Schülerbuchse wird an einer geeigneten Stelle im Sendergehäuse eingebaut.
4-polige Steckverbindung am HF-Modul des
mc-19HoTT-Senders lösen und in die 4-polige
Schülerbuchse stecken, siehe Abbildung Seite 78
links unten.
Bei der Verbindung des Lehrer-Senders mit dem
Schüler-Sender ist der 3-polige-Stecker des Verbindungskabels mit der Bezeichnung „S“ (Student)
in das Schüler-Modul zu stecken.
Wird anstelle des Schüler-Moduls Best.-Nr. 3290.3
schülerseitig das DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24
für den Lehrer-/Schüler-Betrieb verwendet, ist der
unbeschriftete 2-polige-Stecker des Verbindungskabels Best.-Nr. 3290.8 in die DSC-Buchse DES
AUSGESCHALTETEN SCHÜLER-SENDERS
einzustecken.
* DSC = Direct Servo Control
Ersatzteile und Einzelkomponenten, siehe
auch nächste Seite:
• Lehrer-Modul Best.-Nr. 3290.2, einzeln. Nur
in Verbindung mit dem Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305 anschließbar.
• Lehrer-Modul mc-19HoTT Best.-Nr. 3290.19,
einzeln. Nur in Verbindung mit dem Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305 anschließbar.
• Schüler-Modul Best.-Nr. 3290.3, erforderlich für
zusätzliche Schüler-Sender.
• Lichtleiterkabel Best.-Nr. 3290.4, für Lehrer/
Schüler-System. Nicht für den Anschluss an
das DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24 geeignet.
• Lehrer/Schülerkabel ECO Best.-Nr. 3290.5,
einzeln. Nicht für den Anschluss an das DSCModul Best.-Nr. 3290.24 geeignet.
• Lehrer-/Schüler-Kabel Best.-Nr. 3290.7
Das Kabel eignet sich zur Verbindung eines
Lehrer-Senders mit DSC-Buchse mit einem
Graupner Schüler-Sender mit Schüler-Buchse
des opto-elektronischen Systems..
• Lehrer-/Schüler-Kabel Best.-Nr. 3290.8
Das Kabel eignet sich zur Verbindung eines
Schüler-Senders mit DSC-Buchse* mit einem
Graupner Lehrer-Sender mit Lehrer-Buchse
des opto-elektronischen Systems.
• Lehrer-/Schüler-Kabel Best.-Nr. 4179.1
Das beidseits mit 3,5 mm Mono-Klinkensteckern versehene Kabel eignet sich zur Verbindung von zwei beliebigen, mit DSC*-Buchse
ausgestatteten Graupner Sendern
Einzelkomponenten
Schüler-Modul für Graupner Sender
Best.-Nr. 3290.3
Erforderlich für einen Schüler-Sender, der mit dem
opto-elektronischen LS-System betrieben werden
soll.
Lichtleiter für Lehrer-/Schüler-System
Best.-Nr. 3290.4
Das ohne Sender-Reichweiteverlust arbeitende
Lichtleiterkabel wird in die entsprechenden 3-poligen Klinkenbuchsen des Lehrer- bzw. SchülerModuls gesteckt. Die Stecker sind beschriftet:
M (Master)
= Lehrer-Sender
S (Student) = Schüler-Sender
Lehrer-/Schüler-Kabel
Best.-Nr. 3290.7
Das Kabel eignet sich zur Verbindung eines
Lehrer-Senders mit DSC*-Buchse (z. B. mx-12,
mx-16s bzw. iFS, mx-22(iFS), mx-24s bzw. iFS)
mit einem Graupner Schüler-Sender mit SchülerBuchse des opto-elektronischen Systems.
S (Student) = Schüler-Sender
Lehrer-/Schüler-Kabel
Best.-Nr. 4179.1
Das beidseits mit 3,5 mm Mono-Klinkensteckern
versehene Kabel eignet sich zur Verbindung von
zwei beliebigen, mit DSC*-Buchse ausgestatteten
Graupner Sendern.
Lehrer-/Schüler-Kabel ECO
Best.-Nr. 3290.5
Das preisgünstige Lehrer-/Schüler-Kabel mit
hochflexiblem Koax-System ist kompatibel zum
Graupner Lehrer-/Schüler-Set Best.-Nr. 3290 für
die Einzel- oder Gesamtübergabe bzw. dessen
Einzelkomponenten. Die Stecker sind beschriftet:
M (Master)
= Lehrer-Sender
S (Student) = Schüler-Sender
Lehrer-/Schüler-Kabel
Best.-Nr. 3290.8
Das Kabel eignet sich zur Verbindung eines
Schüler-Senders mit DSC*-Buchse (z. B. mx-12,
mx-16s bzw. iFS, HoTT, mx-24s bzw. iFS) mit einem Graupner Lehrer-Sender mit Lehrer-Buchse
des opto-elektronischen Systems.
M (Master) = Lehrer-Sender
Lehrer-Modul für mc-19(s + iFS) und mc-22(s
+ iFS)
Best.-Nr. 3290.19
Dieses Lehrermodul besitzt im Unterschied zum
Modul mit der Best.-Nr. 3290.2 einen 14-poligen Stecker. Für den Anschluss muss der
mc-19HoTT-Sender bereits mit dem Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305 ausgestattet sein.
* DSC = Direct Servo Control
Lehrer- / Schüler-System 171
Zubehör
DSC*-Modul für Sender mc-19(s + iFS),
mc-22(s, iFS, HoTT) und mc-24(iFS)
Best.-Nr. 3290.24
Nachrüstbares Modul zum Anschluss von Flugsimulatoren oder eines Lehrer-/Schüler-Systems.
Beim Einstecken des 3,5-mm-Monoklinkensteckers in das Modul wird der AUSGESCHALTETE
Sender ohne HF-Teil aktiviert. Dadurch ist es
möglich, Flugsimulatoren oder einen Lehrer-Sender einfachst anzuschließen und den Sender ohne
HF-Abstrahlung zu betreiben.
* DSC = Direct Servo Control
172 Zubehör
magic box
Best.-Nr. 3162
Mit der magic box kann eine Servofunktion auf bis
zu vier Servos aufgeteilt werden.
Über einen Wahlschalter ist jedes der angeschlossenen Servos einzeln anwähl- und mittels zweier
Tasten in Laufrichtung, Weg, Mitte und Endstellungen präzise und dauerhaft programmierbar.
Die Stromversorgung der magic box und der
daran angeschlossenen Servo erfolgt bei eingestecktem Kurzschlussstecker über die RC-Anlage
oder alternativ über einen anstelle dessen an die
vergoldeten Kontakte angeschlossenen externen
Akku.
PRX (Power for Receiver)
Best.-Nr. 4136
Hoch entwickelte, stabilisierte Empfängerstromversorgung mit intelligentem Power-Management.
Die Einheit sorgt für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung des Empfängers, um die
Zuverlässigkeit der Stromversorgung noch weiter
zu erhöhen. Passend für unterschiedliche Empfänger-Akkus, um einen unkomplizierten und breit
gefächerten Einsatz zu garantieren. Sollte während des Betriebes die Akku-Spannung auch nur
kurzzeitig einbrechen, wird dies gespeichert und
angezeigt, um mit diesem Hinweis einer Unterdimensionierung oder gar Ausfall des EmpfängerAkkus entgegenzuwirken.
• Zum Betrieb mit einem oder zwei EmpfängerAkkus.
(Simultane Entladung bei Betrieb mit zwei
Akkus)
• Passend für 5- oder 6-zelligen NiMH bzw. 2-zelligen LiPo- oder LiFe-Akku. GRAUPNER/JR-,
G3,5-, G2- und BEC-Stecksysteme.
• Drei einstellbare Pegel für die Ausgangsspannung zur Versorgung des Empfängers (5,1V /
5,5V / 5,9V).
• Zwei ultrahelle LEDs zeigen getrennt den Betriebszustand von Akku 1 und Akku 2 an.
• Integrierter, hochwertiger Ein-/Aus-Schalter
• Hochstromfähige Ausführung
• Flacher Aufbau des Schalters und der LEDs um
die Optik und Eigenschaften des Modells nicht
zu beeinflussen.
• Geradliniger Aufbau von Befestigungslaschen,
LEDs und Schalter für eine einfache Montage
mittels beiliegender Bohrschablone.
USB-Schnittstelle für Graupner/GM-GENIUS
Best.-Nr. 7168.6
Über dieses Schnittstellenkabel werden Firmware-Updates und -Upgardes des HoTT-HFModuls, der HoTT-Empfänger und der optionalen
Sensoren über einen PC durchgeführt. Auch ein
Firmware-Update des mc-19HoTT-Sendermenüs
ist hierüber möglich.
Für das Firmware-Update des HoTT-HF-Moduls,
von HoTT-Empfängern und Sensoren ist zusätzlich das Kabel Best.-Nr. 7168.6A erforderlich.
Adapterkabel USB-Schnittstelle HOTT JR
Best.-Nr. 7168.6A
Erforderlich in Kombination mit der USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 für Firmware-Updates bzw.
-Upgrades der Graupner HoTT-Empfänger, des
HoTT-HF-Moduls und Sensoren.
HF-Umsch. 27-41 MHz/IFS/Weatronic-HoTT
Best.-Nr. 33303
HF-Modul Sicherheitsumschalter mit grüner und
gelber LED zur Anzeige des aktiven Moduls. Es
wird sowohl die Betriebsspannung als auch das
PPM-Signal mit dem Sicherheitsschalter umgeschaltet, so dass nur ein Modul sendet und Strom
verbraucht.
Folgende Kombinationen sind bei der
mc-19HoTT und mc-22HoTT möglich:
HoTT - Weatronic
HoTT - iFS
HoTT - 27/35/40/41 MHz
iFS - Weatronic
iFS - 27/35/40/41MHz
Weatronic - 27/35/40/41MHz
Schnittstellenkabel f. Tel+LS 14-pol./JRf. mc19/22 mx-22/24
Best.-Nr. 33304 (im Lieferumfang enthalten)
Dieses Kabel verbindet das HoTT-HF-Modul der
mc-19/22 mit dem Sender über eine 14-polige
Steckerleiste oder dem Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305.
An dem zweiten 3-poligen Stecker kann ein HoTTEmpfänger für ein kabelloses Lehrer-SchülerSystem angeschlossen werden. Dieser Empfänger wird am Lehrer-Sender befestigt und stellt die
Verbindung zwischen Lehrer- und Schüler-Sender
her.
Schnittstellenverteiler HoTT f. mc-19/22
Best.-Nr. 33305
Schnittstellenverteiler für die Sender
mc-19/22HoTT nachrüstbar und zum Anschluss
von Zusatzsystemen, z.B. Lehrermodul Best.-Nr.
3290.2 + 3290.19, DIN-Buchse aus Best.-Nr.
4182.3, NAUTIC-Modul, Kopierkabel Best.-Nr.
33311 oder Schnittstellenplatine Best.-Nr. 7168.6.
Für den Anschluss des Schnittstellenverteiler
im Sender mc-19/22HoTT sind das 14-polige
Schnittstellenkabel Best.-Nr. 33309 sowie das
Telemetriekabel Best.-Nr. 33307 erforderlich.
Telemetriekabel 8pol. mc-19/22
Best.-Nr. 33308
Über dieses Kabel wird die Schnittstellenplatine
Best.-Nr. 7168.6 mit der Senderplatine verbunden,
sofern der Schnittstellenverteiler Best.-Nr. 33305
nicht vorhanden ist.
Schnittstellenverteilerkabel 175mm 14-polig
für Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33309
Dieses Kabel verbindet den Schnittstellenverteiler
Best.-Nr. 33305 mit der 14-poligen Anschlussbuchse auf der Senderplatine
Zubehör 173
Zubehör
Telemetriekabel für Best.-Nr. 33305 mini-JST
für mc-19/22
Best.-Nr. 33307
Dieses Kabel dient zur Verbindung des Schnittstellenverteilers Best.-Nr. 33305 mit dem HoTTHF-Modul des Senders mc-19/22HoTT.
Alternativ kann das Schnittstellenkabel Best.-Nr.
33304 verwendet werden.
174 Zubehör
GPS/Vario-Modul Graupner HoTT
Best.-Nr. 33600
Ab Modul-, Empfänger- und SMART-BOX Software V2.x können am Empfänger über ein Y-Kabel
Best.-Nr. 3936.11 mehrere Sensoren angeschlossen werden. z. B. GPS und General-Modul.
Achtung!
Bei Verwendung eines Y-Kabels am Telemetrieanschluss zum Anschluss mehrerer Sensoren darf
nur noch die SIMPLE DATA VIEW bzw. MODEL
SELECT verwendet werden, da nur dann die
Sensoren durch eigene Adressen angesprochen
werden.
Der Textmodus für die Programmierung darf dann
nicht verwendet werden!
Die Sensoren müssen also vorher einzeln z. B.
direkt an der SMART-BOX programmiert werden.
• Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und
Sinksignaltönen
• Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max.
Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei
Stufen
• Höhenanzeige und Speicherung der min. und
max. Höhe.
• GPS mit Entfernungsmessung, Streckenmessung, Geschwindigkeitsanzeige, Anzeige der
Flugrichtung und der Koordinaten, max. Entfernung, max. Geschwindigkeit
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25,
30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3,
4, 5 min, einmal
• Der GPS/Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang des Empfängers angeschlossen werden.
Vario-Modul Graupner HoTT
Best.-Nr. 33601
• Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und
Sinksignaltönen
• Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max.
Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei
Stufen
• Höhenanzeige und Speicherung der min. und
max. Höhe.
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25,
30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3,
4, 5 min, einmal
• Der Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang des Empfängers angeschlossen werden.
General Engine-Module 2-6S Gr. HoTT
Best.-Nr. 33610
Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Modelle mit Verbrennungs- oder Elektromotor.
Funktionen:
• 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit
Warnschwellen für min. und max. Spannung
und min. und max. Temperatur
• Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für
min. Spannung
• Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung
mit Warnschwellen für min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
• Strombegrenzung programmierbar
• Strommessung mit Shuntwiderständen 2x 1
mOhm parallel = 0,5 mOhm
• Drehzahlmessung und Warnschwellen für min.
und max. Drehzahl
• Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25%
Schritten (nach Softwareupdate).
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25,
30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3,
4, 5 min, einmal
General Air-Module 2-6S, Vario Gr. HoTT
Best.-Nr. 33611
Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Modelle mit Verbrennungs- oder Elektromotor.
Funktionen:
• Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und
Sinktönen und zusätzlichen Warnschwellen
für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
• Höhenanzeige (- 500 ... + 3000 m) und Speicherung der min. und max. Höhe.
• 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit
Warnschwellen für min. und max. Spannung
und min. und max. Temperatur
• Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für
min. Spannung
• Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung
mit Warnschwellen für min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
• Strombegrenzung programmierbar
• Strommessung mit Shuntwiderständen 2x 1
mOhm parallel = 0,5 mOhm
• Drehzahlmessung und Warnschwellen für min.
und max. Drehzahl
• Treibstoffmessung mit Warnswchellen in 25%
Schritten (nach Softwareupdate).
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25,
30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3,
4, 5 min, einmal
Temperatur 120°C, Spannungssensor HoTT
Best.-Nr. 33612
Temperatursensor 0 ... 120 °C
Spannungsmessung 0 ... 80 V
Nur in Verwendung mit den Modulen:
Best.-Nr. 33609, 33610, 33611 und 33620
RPM Optik Sensor Graupner HoTT
Best.-Nr. 33615
Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube
Nur in Verwendung mit den Modulen:
Best.-Nr. 33609, 33610, 33611 und 33620
Temperatur 200°C, Spannungssensor HoTT
Best.-Nr. 33613
Temperatursensor 0 ... 200 °C
Spannungsmessung 0 ... 80 V
Nur in Verwendung mit den Modulen:
Best.-Nr. 33609, 33610, 33611 und 33620
RPM Magnetsensor Graupner HoTT
Best.-Nr. 33616
Nur in Verwendung mit den Modulen:
Best.-Nr. 33609, 33610, 33611 und 33620
Electric Air Module 2-14S, Vario HoTT
Best.-Nr. 33620
Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Modelle mit Elektromotor.
Funktionen:
• Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und
Sinksignaltönen und zusätzlichen Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
• Höhenanzeige (- 500 ... + 3000 m) und Speicherung der min. und max. Höhe.
• 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit
Warnschwellen für min. und max. Spannung
und min. und max. Temperatur
• Einzelzellenmessung 2 ... 14S mit Warnschwellen für min. Spannung
• Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung
mit Warnschwellen für min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
• Strombegrenzung programmierbar
• Strommessung mit Shuntwiderständen 2x 0,2
mOhm (5 W) parallel = 0,1 mOhm
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25,
30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3,
4, 5 min, einmal
Zubehör 175
Zubehör
4160.11
Moment-Schalter
Best.- Nr. 4160.11
Selbstneutralisierend, für Moment-Schaltfunktionen. Wird als Start-/Stopp-Taste für Stoppuhrfunktionen benötigt.
4151
4152
+5
Der Schalter hat 3 Stellungen, sodass z. B. Fahrtregler auf
vorwärts-stopp-rückwärts geschaltet werden können. Auch
für Ein-/Aus-Funktionen geeignet, wie Fahrwerk, Lampen
usw.. Ohne Zierblende lässt sich das Schaltmodul auch in
einen freien Optionsplatz des Senders einbauen.
1
4160.44
4160.22
0
2-Weg-Momentschalter
Best.-Nr. 4160.44
Selbstneutralisierend, für zwei Moment-Schaltfunktionen auf einem Schalter.
1
5
SWITCH
CHANNEL
Differential-Schalter (3-Weg-Schalter)
Best.-Nr. 4160.22
Wahlweise Umschaltung zwischen zwei oder drei
Mischerfunktionen, Flugphasen usw..
2-Kanal-Schaltmodul
Best.-Nr. 4151
mit langem Griff
Best.-Nr. 4151.1
mit kurzem Griff
PROP
CHANNEL
2-Kanal-Schaltmodul E/A
Best.-Nr. 4151.2
mit kurzem Griff
Best.-Nr. 4151.3
mit langem Griff
Nachrüstmodul mit Schalter Ein/Aus.
Geeignet zum Schalten von Fahrtregler, Fahrwerken, Lampen usw..
2-Kanal Proportional-Modul (rechte Abbildung oben)
Best.-Nr. 4152
Extern-Schalter
Ein-/Aus-Schalter zum Bedienen von Sonderfunktionen, z. B. Mischern.
Erweiterungsmodul für Vollweg-Linearfunktionen; kann
auch als proportionales Steuerelement, z. B. bei Mischern,
Gaslimiter usw. verwendet werden.
2-Weg-Momentschalter (Abbildung links)
Best.-Nr. 4151.33
Best.-Nr. 4160
für die Umschaltung einer Funktion, langer Griff
4160
Zum kurzzeitigen Einschalten von Signalen z. B. SoundModul. Geeignet für den Anschluss an die Buchsen CH5 …
CH10 auf der Senderplatine
Best.-Nr. 4160.1
für die Umschaltung einer Funktion, kurzer Griff
4160.1
Sicherheits-Externschalter
Best.-Nr. 4147.1
für die Umschaltung einer Funktion
4147.1
176 Zubehör
Die Sicherheits-Ein/Aus-Schalter haben eine
mechanische Verriegelung, die ein ungewolltes
Umschalten während des Betriebes verhindert.
Nur durch gleichzeitiges Hochheben und Kippen
des Griffes Iässt sich der Schalter betätigen.
Wichtige Koppelfunktionen, die bei versehentlicher
Auslösung zum Absturz des Flugmodells führen, sollten mit Sicherheitsschaltern abgesichert
werden.
Proportional-Drehmodul
Best.-Nr. 4111
Erweiterungsmodul für Vollweg-Linearfunktionen; kann
auch als proportionales Steuerelement, z. B. bei Mischern,
Gaslimiter usw. verwendet werden.
Kicktaste*
Best.-Nr. 4144
Zwei-Funktions-Knüppelschalter*
Best.-Nr. 4143
Drei-Funktions-Knüppelschalter*
Best.-Nr. 4113
Steuerknüppel mit Proportional-Drehregler*
Best.-Nr. 4112
Bei Druck auf die Taste wird der Schalter eingeschaltet und springt bei erneutem Drücken in
die AUS-Stellung zurück. Durch Entfernen einer
Sperrfeder kann die Kicktaste auf eine Momenttaste umgestellt werden, wobei dann die Funktion
„EIN“ nur so lange erhalten bleibt, als die Taste
gedrückt wird. Wir empfehlen, den Umbau durch
die Graupner Servicestellen vornehmen zu lassen.
Der im Steuerknüppel integrierte Umschalter
ohne Mittelstellung ist für zwei Schaltfunktionen
ausgelegt.
Wird für Sonderanwendungen eingesetzt; insbesondere für Wettbewerbspiloten erforderlich.
Der im Steuerknüppel integrierte Umschalter mit
Mittelstellung ist für drei Schaltfunktionen ausgelegt.
Einsetzbar für Sonderfunktionen z. B. bei Hochgeschwindigkeits- und F3B-Modellen zur Start-, Neutral- und Speed-Schaltung oder bei F3E-Modellen
als Motorschalter für Aus-Halbgas-Vollgas.
Der im Steuerknüppel integrierte ProportionalDrehregler ist für Stellfunktionen oder als MotorDrehzahlregler bzw. für ähnliche Sonderfunktionen
verwendbar.
* Der Einbau obiger Steuerknüppel erfolgt über die
Graupner Servicestellen.
Soll die Kicktaste Best.-Nr. 4144 für die Lehrer-/Schüler-Umschaltung verwendet werden, so MUSS diese
vorher auf Momenttaste umgestellt werden.
Schutzkappen für Knüppelschalter
Best.-Nr. 4110 (2 Stück)
Die aus hochwertigem Aluminium hergestellten
Schutzkappen schützen die empfindlichen Knüppelschalter und Kicktasten – insbesondere im
Transportkoffer – vor Beschädigung.
Zubehör 177
Zubehör
Senderriemen Graupner HoTT
Best.-Nr. 71.26
38 mm breit
Längenverstellbarer Tragegurt mit extra weichem
Nackenpolster. Das Nackenpolster ist mit einem
Klettverschluss versehen und kann zum Reinigen
leicht abgenommen werden.
Passend zu allen Graupner | HoTT-Sendern mit
Senderaufhängung Best.-Nr. 1127 oder CONTEST-Senderpult Best.-Nr. 3091 bzw. 3093.
Komfort-Kreuzriemen
Best.-Nr. 72
Senderaufhängung
Best.-Nr. 1127 (Abb. zeigt montierte Aufhängung)
Die Haltebügel lassen sich jeweils in Ruhe- und
Arbeitsstellung einrasten. Die gesamte Senderoberfläche ist ungehindert zugänglich. Mit Ösen
zur Befestigung eines Umhängeriemens. Der
Einbau ist auf der Seite 18 beschrieben. (Umhängeriemen nicht im Lieferumfang enthalten.)
Graupner Regenschutz für CONTEST-Senderpult
Carbon
Best.-Nr. 3093 (Abb. zeigt montierte Ausführung)
Der Regenschutz ist ergonomisch so an das
CONTEST-Senderpult angepasst, dass sie gemeinsam im Alu-Koffer untergebracht werden
können.
(Ohne Sender, Senderpult, Aufhängung, Umhängeriemen)
1 Paar Kurzknüppel
Best.-Nr. 1128
CONTEST-Senderpult Carbon
Best.-Nr. 3093
Bewährte Doppelschalentechnik mit integriertem
stabilen Aufhängebügel, an dem der Sender
besonders bequem und sicher getragen werden
kann, verleihen dem CONTEST-Senderpult optimale Eigenschaften. Handauflagefläche in Höhe
und Form optimal angepasst, wodurch ein feinfühliges, präzises und ermüdungsfreies Steuern
gewährleistet ist. Ein besonders praktisches Detail
sind die beiden aufklappbaren Werkzeugboxen mit
integrierter Innenwanne, sodass keine Kleinteile in
den Pultrahmen gelangen können.
178 Zubehör
Für Daumensteuerung
38 mm breit, mit 2 Karabinerhaken
Für Piloten, die auf einen festen Sitz des Senders
besonderen Wert legen. Der Kreuzriemen ist
längenverstellbar und kann für ermüdungsfreie
Bedienung optimal angepasst werden.
Mit 2 Karabinerhaken
Deluxe-Kreuzriemen
Best.-Nr. 72.40
40 mm breit, mit 2 Karabinerhaken
Für Piloten, die auf einen festen und sicheren
Sitz des Sender bei extremen und langen Flügen
besonderen Wert legen. Ermüdungsfreie Bedienung des Senders und gleichmäßiges Verteilen
von dessen Last auf beide Schultern geben dem
Deluxe-Kreuzriemen optimale Eigenschaften.
Drehbare Präzisions-Karabinerhaken garantieren hohe Sicherheit und ermöglichen einfaches,
schnelles Ausklinken des Senders.
Breiter Umhängeriemen
Best.-Nr. 1125
30 mm breit, mit Karabinerhaken mit Längenverstellung, passend für Senderaufhängung Best.-Nr.
1127.
Zulässige Betriebsfrequenzen in den einzelnen Ländern der EU
Nur für den Betrieb im 35-, 40- bzw. 41-MHz-Band, falls der Sender mc-19HoTT auf diesen Frequenz umgerüstet worden ist.
Der Betrieb der Fernsteueranlage ist nur auf den für das jeweilige EU-Land national zugelassenen Frequenzen/Kanälen zulässig. Bitte beachten Sie die jeweilige Gesetzeslage. Das Benutzen der Fernsteueranlage auf davon abweichenden Frequenzen/Kanälen ist verboten.
Frequency
Channel Frequency
D A B CH CY CZ DK E
F GB GR I IRL IS L LT N NL P S SK SLO Legende:
band
No.
MHz
60
35,000
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F C B = Alle Modelle
61
35,010
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
62
35,020
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
= Nur Flugmodelle
63
35,030
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
64
35,040
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
C
B
=
Nur Auto- und Schiffsmodelle
65
35,050
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
35
MHz-A
ABand
35
MHz-BBand
40
MHz-Band
41
MHz-Band
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
281
282
182
183
184
185
186
197
188
189
190
191
50
51
42
53
54
55
56
57
58
59
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
400
401
402
403
404
405
406
407
408
409
410
411
412
413
414
415
416
417
418
419
420
35,060
35,070
35,080
35,090
35,100
35,110
35,120
35,130
35,140
35,150
35,160
35,170
35,180
35,190
35,200
35,210
35,220
35,820
35,830
35,840
35,850
35,860
35,870
35,880
35,890
35,900
35,910
40,665
40,675
40,685
40,695
40,715
40,725
40,735
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Key to symbols:
F C B = All models
F
= Airplanes only
C B = Model cars and boats only
Légende:
F C B = Tous les modèles
F
= Seulement pour modèles volants
C B = Seulement pour autos et bateaux
Legenda:
F C B = Tutti i modelli
F
= Solo modelli di aerei
C B = Solo auto e imbarcazioni
Falls Sie keinen PLL-SYNTHESIZER-Empfänger einsetzen, verwenden Sie nur original Graupner Steckquarze, siehe Graupner Hauptkatalog.
Keine Haftung für Druckfehler! Änderungen vorbehalten!
Liability for printing errors excluded! We reserve the right to
introduce modifications!
Nous ne sommes pas responsables d’éventuelles erreurs
d’impression! Sous réserve de modifications!
Nessuna responsabilità per errori di stampa! Ci riserviamo la
facoltà di apportare cambiamenti!
Zulässige Sender-Leistungsstufen und Ländereinstellungen im Empfänger 179
EU-Konformitätserklärung
Konformitätserklärung gemäß dem Gesetz über Funkanlagen und
Telekomunikationsendeinrichtungen (FTEG) und der Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE)
2
mc-19HoTT - No. 4758
Declaration of Conformity in accordiance with the Radio and Telecomunikations Terminal Equipment
Act (FTEG) and Directive 1999/5/EG (R&TTE)
Graupner GmbH & Co. KG
Henriettenstraße 94-96
D-73230 Kirchheim/Teck
erklärt, dass das Produkt:
declares that the product
Geräteklasse:
Equipment class
den grundlegenden Anforderungen des § 3 und den übrigen einschlägigen Bestimmungen des
FTEG (Artikel 3 der R&TTE) entspricht.
complies with the essential requirements of § 3 and the other relevant provisions of the FTEG (Article 3 of the
R&TTE Directive).
Angewendete harmonisierte Normen:
Harmonised standards applied
Gesundheit und Sicherheit gemäß § 3 (1) 1. (Artikel 3 (1)a))
Stefan Graupner, Managing Director
Stefan Graupner, Geschäftsführer
Measures for the efficient use of the radio frequency spectrum
§ 3 (2) (Article 3 (2))
Maßnahmen zur effizienten Nutzung des Frequenzspektrums
§ 3 (2) (Artikel 3 (2))
Protection requirement concernig electromagnetic compatibility
§ 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))
Health and safety requirements pursuant to § 3 (1) 1. (Article 3 (1) a))
EN 60950:2006
Schutzanforderungen in Bezug auf elektromagnetische
Verträglichkeit § 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))
V1.7.1
EN 301 489-1 V1.7.1
EN 301 489-3 V1.4.1
EN 300 328
Kirchheim, 27. Juni 2011
Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstraße 94-96 D-73230 Kirchheim/Teck Germany
Tel: 07021/722-0
Fax: 07021/722-188
EMail: info@graupner.de
180 EU-Konformitätserklärung
Für Ihre Notizen 181
182 Für Ihre Notizen
Garantieurkunde
Servicestellen / Service / Service après-vente
Graupner Zentralservice
Graupner GmbH & Co. KG
Henriettenstrasse 94 - 96
D-73230 Kirchheim
Servicehotline
(+49) 0 18 05 47 28 76*
Montag - Freitag
9:30 - 11:30 + 13:00 - 15:00 Uhr
Belgie/Belgique/Nederland
Jan van Mouwerik
Slot de Houvelaan 30
NL 3155 Maasland VT
(+31) 10 59 13 59 4
Luxembourg
Kit Flammang
129, route d’Arlon
L 8009 Strassen
(+35) 23 12 23 2
Ceská Republika
Slovenská Republika
RC Service Z. Hnizdil
Letecka 666/22
CZ 16100 Praha 6 - Ruzyne
(+42) 2 33 31 30 95
Schweiz
Graupner Service
Wehntalerstrasse 37
CH 8181 Höri
(+41) 43 26 66 58 3
Espana
Anguera Hobbies
C/Terrassa 14
E 43206 Reus (Tarragona)
(+34) 97 77 55 32 0
info@anguera-hobbies.com
Sverige
Baltechno Electronics
Box 5307
S 40227 Göteborg
(+46) 31 70 73 00 0
France
Graupner France
Gérard Altmayer
86, rue St. Antoine
F 57601 Forbach-Oeting
(+33) 3 87 85 62 12
United Kingdom
Graupner Service
Brunel Drive
GB, NEWARK, Nottinghamshire
NG242EG
(+44) 16 36 61 05 39
Italia
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I 25064 Gussago
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haben – eine Garantie von 24 Monaten. Die Garantie gilt
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Behandlung zurückzuführen sind, sind von der Garantie
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