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Blickpunkt
7. TTIP-Verhandlungsrunde zum TTIP
abgeschlossen
Europäischer Rat
veröffentlicht TTIPVerhandlungsmandat
(DIHK) Vom 29. September bis 3. Oktober fand die 7. Verhandlungsrunde des transatlantischen Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) in
den USA statt. Beide Seiten sprachen anschließend von konstruktiven
Gesprächen. Schwerpunkt des Treffens war laut EU-Chefunterhändler
Ignacio García Bercero der regulatorische Bereich. Dieser könne die
größten Vorteile bringen, berge gleichzeitig allerdings die meisten
Herausforderungen, da sehr technische Details zu klären seien. Sowohl
die US- als auch die EU-Seite bekräftigten erneut, dass weder Umweltoder Datenschutz noch Gesundheits- oder Verbraucherstandards durch
TTIP angetastet würden. Auch im Bereich Marktzugang für Dienstleistungen wurden die Gespräche auf Basis entsprechender Vorschläge von
beiden Seiten fortgeführt. Man habe sich darauf konzentriert, die Vorschläge genau zu prüfen und dem Verhandlungspartner zu erklären.
Schließlich wurde in der dritten Säule zu Regeln Gespräche über Energie und Rohstoffe, Zoll- und Handelserleichterungen, Geistiges Eigentum und KMU fortgeführt. Ob es allerdings ein gesondertes Kapitel zu
Energie in TTIP geben werde, ist bislang nicht geklärt. Auch in dieser
Verhandlungsrunde gab es wieder einen Stakeholder-Dialog mit 330
Repräsentanten der Zivilgesellschaft. Auch das Büro der deutschen
Wirtschaft in Washington (RGIT) hat sich mit einem Beitrag zur regulatorischen Kooperation an diesem Dialog beteiligt.
Am 9. Oktober 2014 hat der Rat der Europäischen Union beschlossen,
das der Kommission erteilte TTIP-Verhandlungsmandat zu veröffentlichen. Während die Kommission bereits seit Anfang des Jahres mit der
Veröffentlichung von Dokumenten zum TTIP-Abkommen auf die Rufe
nach mehr Information reagiert hat, hatte es im Rat bisher trotz wiederholter Aufrufe durch einige Mitgliedsstaaten, den EUHandelskommissar und Stakeholdern keine Mehrheit für die Veröffentlichung des Mandats gegeben. Das Mandat ist hier verfügbar.
TTIP wird auch bei dem von der IHK Stuttgart im Rahmen der Global
Connect am 4. November veranstalteten US-Forums im Fokus stehen.
Unter dem Motto „Zukunftsmarkt USA“ werden vormittags Erfahrungen
im USA-Geschäft ausgetauscht, ehe nachmittags ein Panel zum
Thema „TTIP – Zukunft der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen“ stattfindet. Diskussionsteilnehmer sind unter anderem Rupert Schlegelmilch
von der EU-Kommission, Felix Neugart vom DIHK und der USamerikanische Botschafter in Berlin John B. Emerson.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier Link.
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BiBB-Untersuchung der Abschlussbezeichnungen
für kaufmännische Fortbildungen
BiBB-Untersuchung
(BMBF/DIHK) Im Auftrag des BMBF lässt das Bundesinstitut für Berufsbildung BiBB ab Oktober 2014 die Akzeptanz und Transparenz von Abschlussbezeichnungen für kaufmännische Aufstiegsfortbildung in
Deutschland untersuchen. Die Untersuchung ist mit dem DIHK abgestimmt. Wir bitten die IHKs um Unterstützung.
Es werden die Abschlussbezeichnungen auf Basis der Fortbildungsabschlüsse des Bundes gemäß § 53 BBiG untersucht. Im Fokus stehen die
Abschlüsse des DQR-Niveaus 6, Fachwirte.
Die Untersuchung soll Hinweise zur besseren Positionierung und Verwertbarkeit der Fortbildung über die Abschlussbezeichnung geben. In
diesem Rahmen soll die Einschätzungen und Erfahrungen von Personalverantwortlichen in Unternehmen sowie von Absolventen und Fortbildungsteilnehmern analysiert werden. Die Untersuchung befasst sich im
Besonderen auch mit dem Verhältnis zu den wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschlüssen.
Zusätzlich soll auch die internationale Verwertbarkeit der Abschlussbezeichnungen betrachtet werden. Zum einen, sind die aktuell verwendeten Bezeichnungen auch zukünftig geeignet um am Markt zu bestehen
und zum anderen, welche Bezeichnungen könnten ggf. die Verwertbarkeit im europäischen/internationalen Kontext erhöhen.
Die Untersuchung wird durchgeführt von:
LUMEN GmbH, Weydingerstraße 14-16, 10178 Berlin. Verantwortlich
sind Frau Dr. Karin Denisow und Frau Dr. Gerda Jasper.
Die LUMEN GmbH wird entsprechend der Prüfungsteilnehmerzahlen
einzelner Abschlüsse auf ausgewählte IHKs zugehen und das Gespräch
suchen. Es werden persönliche Interviews und online-basierte Befragungen durchgeführt.
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Länder/Märkte
Assoziierungsabkommen zwischen EU und
Ukraine ratifiziert
Inkrafttreten des
Freihandelsabkommens
aufgeschoben
(DIHK) Das Europäische und das ukrainische Parlament haben am 16.
September zeitgleich das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und
der Ukraine ratifiziert. Allerdings wird der integrierte Freihandelsteil
des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine nicht
wie ursprünglich geplant am 1. November dieses Jahres in Kraft treten.
Dies hatte die EU-Kommission nach einem Treffen des Handelskommissars Karel De Gucht, des ukrainischen Außenministers Pawlo Klimkin
und des russischen Entwicklungsministers Alexej Uljukajev am
12. September bekanntgegeben. Mit dem Aufschub der wirtschaftlichen Integration beider Regionen bis zum 31. Dezember 2015 soll der
Waffenstillstand in der Ostukraine gefestigt werden. Die EU wird bis zu
diesem Zeitpunkt „autonome Handelspräferenzen“ anwenden, nach
denen der EU-Markt einseitig für die Ukraine geöffnet wird.
Das Assoziierungsabkommen gilt als starkes Zeichen der Unterstützung
für die Ukraine und soll Wachstum und Wohlstand fördern. Es wird
nach der Ratifizierung vorerst provisorisch gelten. Erst nach der zusätzlichen Ratifizierung durch die 28 EU-Mitgliedstaaten kann es offiziell
in Kraft treten. Lesen Sie im Fact Sheet der EU-Kommission mehr zum
Assoziierungsabkommen.
Der DIHK betrachtet es als weiteres Signal der Dialogbereitschaft von
Seiten der EU an Russland, dass das Freihandelsabkommen mit der
Ukraine zum Teil verschoben wird. Für die Ukraine ist der Aufschub in
der Sache kein Verlust, sondern bedeutet, dass die Zölle auf europäische Waren eben erst später sinken werden.
3. Deutsch-Chinesische Regierungskonsultationen
China
(DIHK) Am 10. Oktober 2014 fanden die 3. Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen statt. Nach einem bereits beachtlichen gegenseitigen Besuchsprogramm - so waren Chinas Präsident Xi Jinping im
März in Deutschland, Vizekanzler Gabriel im April und Bundeskanzlerin
Merkel im Juli in China - reiste nun der chinesische Ministerpräsident
Li Keqiang mit einer über hundertköpfigen Delegation und 14 Ministern
nach Berlin. Die Volksrepublik China führt diese Art von Konsultationen
weltweit bisher nur mit der Bundesrepublik. Neben den politischen
Gesprächen zwischen den Regierungschefs und den beteiligten Ministern beider Länder trafen sich rund 400 deutsche und chinesische Unternehmen auf dem Deutsch-Chinesischen Forum für wirtschaftliche
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und technologische Zusammenarbeit. Am Rande der Regierungsgespräche wurden eine Vielzahl von Kooperationen und Verträge zwischen der
deutschen und chinesischen Wirtschaft besiegelt. Vor dem Hintergrund
der beschlossenen Innovationspartnerschaft wurde zwischen beiden
Regierungen ein Aktionsrahmen für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit mit dem Titel "Innovationen gemeinsam gestalten" beschlossen. Den Wortlaut des Aktionsrahmens finden Sie hier.
Fünf Unternehmen im Rennen um DeutschNiederländischen Wirtschaftspreis 2014
Niederländischer Wirtschaftspreis
(AHK) Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis zeichnet in diesem
Jahr zum siebten Mal besondere Innovationen und Erfolge innerhalb
der grenzüberschreitenden Wirtschaft aus. Er ist die renommierteste
Auszeichnung in diesem Bereich. Im vorigen Jahr gewann die niederländische Tochterfirma des deutschen Baukonzerns Max Bögl den Preis
für den Bau der neuen Stadtbrücke von Nimwegen. Alle Kandidaten
zeigen laut DNHK auf ihre Art und Weise, wie man in der bilateralen
Wirtschaft als Unternehmen eigene Akzente setzen kann.
Fünf Unternehmen sind für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2014 nominiert. Ab sofort stehen das Baukonsortium SAAone, der
Coating-Spezialist Nanogate, der Lautsprecher-Hersteller Teufel, der
niederländische Mahlzeiten-Bestellservice Takeaway.com sowie der
Flughafensystemlieferant Evans Airport Solutions online zur Wahl. Die
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) hat die Kandidaten
aus insgesamt 34 Anmeldungen ausgewählt. Die Wahl auf der Website
der Handelskammer, www.dnhk.org, läuft noch bis zum 7. November
2014.
Der Gewinner des Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreises 2014
wird am Mittwoch, 19. November 2014, während des 5. DeutschNiederländischen Handelstags im Borussiapark in Mönchengladbach
bekannt gegeben. Bei der Verleihung wird auch Garrelt Duin, der
Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, anwesend sein.
Die Abstimmung finden Sie hier.
Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK),
Lars Gutheil, Tel.: 070 3114 157, e-mail.: l.gutheil@dnhk.org
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Außenwirtschaftsförderung
EU-Kanada-Gipfel in Ottawa
Verhandlungen zum CETAAbkommen offiziell abgeschlossen
(DIHK) Die Verhandlungen des europäisch-kanadischen Freihandelsabkommens CETA sind offiziell abgeschlossen. Das verkündeten EUKommissions-präsident José Manuel Barroso und der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper beim Gipfeltreffen von Vertretern der EU
und Kanadas am vergangenen Freitag (26.9.) in Ottawa.
Gleichzeitig wurde auch das Strategische Partnerschaftsabkommen SPA
abgeschlossen. Die beiden Dokumente bilden die Grundlage für eine
enge wirtschaftliche und politische Kooperation, beispielsweise in Energie- oder Sicherheitsfragen.
Die Verhandlungen für das vertiefte Freihandelsabkommen hatten 2009
begonnen. Der Abbau von Zöllen und nicht-tarifären Handelshemmnissen sowie ein engerer Austausch zu Handelsthemen sollen dazu dienen,
den Handel und Investitionen zu fördern und somit Wachstum und Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks zu generieren.
Diskussionen gibt es über die Einbeziehung eines Investitionsschutzkapitels: Kritiker fürchten, die vorgesehene Investor-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit könne die politische Handlungsfähigkeit der Regierungen
einschränken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
(BMWi) hat aus diesem Grund eine Studie zu den Auswirkungen von den
ISDS-Bestimmungen im CETA in Auftrag gegeben.
Der Vertragstext wird nun einer detaillierten juristischen Prüfung unterzogen und anschließend übersetzt. Erst dann kann er dem EU-Parlament
und dem Rat der Europäischen Union zur Abstimmung vorgelegt werden.
Ein Inkrafttreten wird erst 2016 erwartet. Bisher gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten, ob es sich bei CETA um ein sogenanntes „gemischtes Abkommen“ handelt: In diesem Fall müsste der Text zusätzlich von allen
nationalen Parlamenten der EU verabschiedet werden. Das BMWi hat
auch zu dieser Frage ein Gutachten erstellen lassen.
Für ausführlichere Informationen berichtet der DIHK im aktuellen Thema der Woche über CETA. Auch die EU-Kommission hat umfangreiche
Informationen zu CETA sowie den kompletten Abkommenstext auf ihrer
Webseite veröffentlicht.
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Die deutschen Unternehmen in Frankreich bleiben trotz der Krise zuversichtlich
Frankreich-Studie
(AHK) Paris, 17. Oktober 2014 – Deutschland bleibt der zweitwichtigste
arbeitsplatzschaffende ausländische Investor in Frankreich hinter den
USA. In diesem Zusammenhang haben die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer und EY heute die vierte Ausgabe der
Studie „Die deutschen Unternehmen in Frankreich: Geschäftslage, Einschätzungen und Erwartungen 2014-2017“ vorgestellt. Diese Umfrage,
die alle zwei Jahre durchgeführt wird, umfasst die Aussagen von deutschen Unternehmen in Frankreich und deren Einschätzung des Landes
als Markt und Investitionsstandort.
Für die deutschen Unternehmen in Frankreich hat sich die Wirtschaftslage in den letzten 2 Jahren verschlechtert, aber sie sind zuversichtlich
für die Zukunft und die eigene Wirtschaftsbranche
In 2014 beurteilen 73% der befragten Unternehmen die wirtschaftliche
Situation auf dem französischen Markt als schlecht, 9% sogar als sehr
schlecht an, während es vor zwei Jahren lediglich 57 und 6% waren.
Dagegen sind die Erwartungen für 2015 weniger pessimistisch und nur
33% der befragten Unternehmen antizipieren hier eine „schlechte“
Wirtschaftslage; für die Periode 2016-2017 sind es nur 22%.
Frankreich, ein Exportstandort für die deutschen Unternehmen?
47% der Befragten Unternehmen gaben an, von Frankreich aus ins
Ausland zu exportieren. Für ungefähr 70% dieser exportierenden Firmen bildet der Export bis zu 20% des Umsatzes. Die meisten Antworten tendieren zu der Aussicht auf eine gleichbleibende bzw. verbesserte
Situation der Exportaktivitäten in den kommenden Jahren. Diese Daten
deuten darauf hin, dass Frankreich einen interessanten Standort für
den Export darstellen kann; der Verkauf von Produkten „made by Germany“ ins Ausland kann einen Teil der Schwierigkeiten auf dem französischen Markt kompensieren.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Europäische Union – Umfrage zum Freihandelsabkommen mit Mexiko
Freihandelsabkommen
EU-Mexiko
(DIHK) Vor einer eventuellen Überarbeitung des Abkommens möchte
die Europäische Union die Meinung der Wirtschaftsbeteiligten zu seiner Funktionsweise einholen, um Schwachstellen zu ermitteln. Bitte
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weisen Sie interessierte Unternehmen auf diese Umfrage hin.
Link für weitere Informationen der EU über Mexiko:
http://ec.europa.eu/trade/policy/countries-andregions/countries/mexico
Link zur Umfrage:
https://s.chkmkt.com/?e=31906&d=e&h=5373634D6F27DC1
Veranstaltungen
Deutsch-Angolanischer Wirtschaftstag am
22. Oktober 2014 in Berlin
Angola
(AHK) Das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Angola und der
Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft veranstalten am Mittwoch, 22.
Oktober 2014, von 8:00 bis 17:30 Uhr in Berlin den DeutschAngolanischen Wirtschaftstag. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für
deutsche Unternehmen, sich über das Potential und die Chancen für
einen Markteinstieg in Angola zu informieren.
Die angolanische Regierung setzt zunehmend auf eine Diversifizierung
der Wirtschaft und eröffnet damit auch deutschen Unternehmen mehr
Chancen für ein unternehmerisches Engagement im Land. Auf dem
Deutsch-Angolanischen Wirtschaftstag werden hochrangige Vertreter
aus Politik und Wirtschaft beider Länder zusammen kommen und die
wichtigsten wirtschaftspolitischen Weichenstellungen diskutieren.
Darüber hinaus werden aktuelle Geschäftschancen und Möglichkeiten
für deutsch-angolanische Kooperationen aufgezeigt. Im Vordergrund
stehen dabei die Sektoren Transport, Energie und Gesundheitsversorgung. Angolanische Regierungsvertreter aus diesen Ressorts sind für
die Veranstaltung angefragt.
Das vorläufige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden
Sie hier.
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EU-Sektorseminar „Der Energiesektor in EU
Außenhilfeprogrammen“ am 27. November 2014
in Brüssel
Brüssel
(DIHK/GTAI) Am 27.11.2014 findet in Brüssel ein Seminar zu den EUAußenhilfeprogrammen im Bereich Energie mit anschließender Kontaktbörse statt. Das eintägige Seminar wird von den Ständigen Vertretungen und Handelsförderorganisationen der EU-Mitgliedstaaten (für
Deutschland GTAI und DIHK) veranstaltet.
Als Informationsforum und Kontaktbörse richtet sich das Sektorseminar
an Beratungsfirmen und Unternehmen im Energiesektor aus allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Inhaltlicher Schwerpunkt des
Seminars sind EU-Projektausschreibungen im Bereich Energie in Drittstaaten, z. B. zu Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Vertreter
der Europäischen Kommission informieren am Vormittag über Geschäftsmöglichkeiten im Rahmen der verschiedenen EUAußenhilfeprogramme. Am Nachmittag können die Teilnehmer Kontakte mit potenziellen Kooperationspartnern für künftige Ausschreibungen
knüpfen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich individuell mit
Experten der Europäischen Investitionsbank und der Europäischen Bank
für Wiederaufbau und Entwicklung auszutauschen.
Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 175 EUR. Anmeldeschluss ist
der 24. Oktober 2014.
Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie hier.
Wirtschaft und Menschenrechte: "Business and
Human Rights"-Konferenz von IOE/FER-GE am
19. November 2014 in Genf
Genf
(DIHK) Vor dem Hintergrund der UN-Resolution zu "Transnationale
Unternehmen und Menschenrechte" vom 26. Juni 2014 werden die
aktuellen politischen Geschehnisse diskutiert und die Herausforderungen für die Unternehmen bei der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für
Wirtschaft und Menschenrechte beleuchtet und Lösungsansätze aufgezeigt. Im Anschluss an die Veranstaltung laden IOE und FER-GE zu
einem Networking Dinner ein.
Eine Anmeldung ist bis zum 10. November 2014 möglich. Es wäre
schön, wenn sich noch Wirtschaftsvertreter, gerne auch Unternehmensvertreter finden, die an der Veranstaltung teilnehmen.
Weitere Informationen (auf Englisch) zum Ablauf sowie zur Anmeldung
finden Sie hier.
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Holländische Experten aus Metall- und Technikbranche vom 5. bis 7. November 2014 für Gespräche in Ostwestfalen
Holland
(AHK) 13 niederländische Unternehmen aus der Metall- und Technikbranche kommen vom 5. bis 7. November 2014, für Kooperationsgespräche nach Nordrhein-Westfalen. Die Reise im Rahmen des
Mittelstandsprojekts „Starters International Business“ (SIB) des niederländischen Wirtschaftsministeriums dient vor allem dazu, Kontakte mit
deutschen Herstellern und Produzenten zu schaffen. Dazu besuchen die
Teilnehmer die FMB-Messe in Bad Salzuflen und stehen für Gespräche
zur Verfügung.
„Schwerpunkt der Reise ist die Region Ostwestfalen-Lippe, die zu den
stärksten industriellen Clustern Europas auf diesem Gebiet zählt“, sagt
Felix Kramer, Absatzberater der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK): „In der Region sind etwa 270 Maschinenbaubetriebe
angesiedelt. Die niederländischen Exporteure sehen dort hervorragende
Chancen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.“ Die DNHK organisiert die Reise gemeinsam mit der Koninklijke Metaalunie sowie dem
Branchenverband FME.
Eine vollständige Liste der niederländischen Teilnehmer, darunter Namen wie A4 Hydrauliek, Boere Machinefabriek B.V, Alligator Plastics,
Demcon Advanced Mechatronics sowie Apparatenfabriek ARA, findet
sich auf der Website der DNHK. Gespräche können auf der FMB-Messe
in Bad Salzuflen am Donnerstag, 6. November, sowie am Freitag,
7. November, jeweils den ganzen Tag über geplant werden. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls über die Internetseite der Handelskammer.
Direkter Link zu Informationen und Anmeldung hier.
Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK),
Felix Kramer, Tel. 0031 (0)70 3114 168, E-Mail f.kramer@dnhk.org,
www.dnhk.org
5. AHK-MENA WIRTSCHAFTSFORUM am
4. Dezember in Berlin
Chancen für den Mittelstand
in Nah- und Mittelost,
Nordafrika
(DIHK) Am 4. Dezember 2014 findet im Haus der Deutschen Wirtschaft
das 5. AHK-Mena Wirtschaftsforum statt.
Der rasante Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in den arabischen
Golfstaaten und in einigen Ländern Nordafrikas wird mit atemberaubenden Investitionssummen vorangetrieben. Die Wahl Katars als Austragungsort für die FIFA Weltmeisterschaft 2022, die erfolgreiche Kandidatur von Dubai für die Expo 2020 oder die Ankündigung Ägyptens,
einen zweiten Suez-Kanal zu bauen, werden den Entwicklungen in
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diesem Sektor noch zusätzlichen Schwung verleihen.
Mit solchen und ähnlichen Projekten beabsichtigen die Staaten in
Nordafrika und im Mittleren Osten den stark gestiegenen Anforderungen an Infrastruktur und Logistik gerecht zu werden. Diese ergeben sich
angesichts der rasch wachsenden, überwiegend jungen Bevölkerung
und zum anderen vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung der
Region als globaler Wirtschaftsstandort und internationaler Logistikhub.
Allerdings erschweren die politischen Rahmenbedingungen in der Region und daraus resultierende Exportkontrollen in einigen Fällen den
Marktzugang. Die bis zum 24. November 2014 verlängerten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sind nur ein Beispiel dafür,
wie dieser sensible, politisch brisante Themenkreis ständigen Änderungen unterworfen ist und es den betroffenen Firmen erschwert, ihre
Strategie entsprechend auszurichten.
Das 5. AHK-MENA Wirtschaftsforum, das die deutschen Auslandshandelskammern der Region in Kooperation mit dem Deutschen Industrieund Handelskammertag am 4. Dezember 2014 in Berlin organisieren,
will über die aktuellen Entwicklungen informieren und deutsche Unternehmen dabei unterstützen, die lukrativen Geschäftschancen bestmöglich auszuschöpfen.
Ansprechpartnerin: Martina Ziebell
mziebell@mena-projektpartner.de Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 030-20 64 81 77
Die Anmeldegebühr liegt zwischen 250 und 300 €.
Informationsflyer mit Programm
Anmeldeformular
"Pazifik-Allianz - Wirtschaftliche Perspektiven"
am 6. November 2014 in Berlin
Pazifik-Allianz
(BMWi) Die Pazifik-Allianz, das neue Wirtschaftsbündnis zwischen
Mexiko, Kolumbien, Peru und Chile, ist eine Erfolgsgeschichte. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informiert am
6. November über die Möglichkeiten und Perspektiven, die sich durch
die enge Kooperation der vier Länder für deutsche Unternehmen ergeben. Eröffnet wird die Veranstaltung von Staatssekretär Matthias
Machnig und LAI-Vorsitzendem Dr. Reinhold Festge. Die Geschäftsführer der vier Auslandshandelskammern stehen für Fragen interessierter
Unternehmer zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet in der Aula des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von 10 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Anmeldungen für
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die Veranstaltungen richten Sie an:
Frau Dr. Melanie Werner, BMWi, melanie.werner@bmwi.bund.de.
Wirtschaftstag Russland im Rahmen der
GlobalConnect am 5. November 2014, Forum für
Export und Internationalisierung, in Stuttgart
Russland
(IHK) Am 5. November 2014 findet im Rahmen der GlobalConnect von
9:30 bis 16:00 Uhr eine Russlandkonferenz statt. Fast 20 Sprecher
diskutieren über alle derzeit wichtigen Fragen im Russlandgeschäft:
Die Analyse und Einschätzung der wirtschaftspolitischen Lage, die
Sanktionen und ihre Auswirkungen auf neue und bestehende Verträge,
Finanzierungen und die Zollabwicklung.
Im zweiten Teil findet ein praxisorientiertes Branchenforum mit namhaften Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Automobilzulieferbranche, der Logistik und dem verarbeitenden Gewerbe statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 195 Euro (inkl. Verpflegungspauschale)
Anmeldeschluss ist der 29. Oktober 2014. Den Flyer sowie Link zur
Veranstaltungsdatenbank finden Sie hier.
Bei Anmeldung erhalten Sie eine kostenlose Tageskarte zur GlobalConnect, ein Mittagsbuffet, Bewirtung während der Konferenz und
umfangreiche Unterlagen.
Fragen zur Anmeldung: Zentrales Veranstaltungsmanagement, Telefon
0711-2005-1306
Fragen zum Inhalt: Barbara Effenberger, Telefon 0711 2005-1407
Informationsveranstaltung zur skandinavischen
Gesundheitswirtschaft am 26. November 2014
in Berlin
Skandinavien
(AHK) Am 26. November 2014 veranstalten die nordischen Handelskammern eine ganztägige Informationsveranstaltung zur Gesundheitswirtschaft in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Fachexperten aus allen vier Ländern geben Auskunft über die Entwicklung,
Geschäftsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen der jeweiligen
Märkte.
Hier finden Sie das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung. Die Informationsveranstaltung wendet sich in erster Linie an
klein- und mittelständische Unternehmen. Es wird ein Kostenbeitrag
von 30 Euro pro Teilnehmer für das Catering erhoben.
Bekunden Sie Ihr Interesse an einer Teilnahme hier über das Webformular. Danach senden wir Ihnen die Anmeldeunterlagen (KMU-
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Erklärung etc.) per Email zu. Anmeldeschluss ist der 10. November
2014.
Die Veranstaltung ist eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Fokus USA: Wohin steuert die US-Wirtschaft?
am 19. November 2014 in Bielefeld
USA
(IHK) Für die Exportnation Deutschland sind die Vereinigten Staaten der
Absatzmarkt Nummer eins außerhalb Europas. Auch die Importe verzeichneten erhebliche Zuwächse. Doch es herrscht Unsicherheit in Europa: Wohin steuert die US-Wirtschaft? Kann sie ihren Aufschwung
dauerhaft halten? Auch das derzeit zwischen der EU und den USA verhandelte Freihandelsabkommen bewegt die Gemüter. Neben den Liberalisierungsimpulsen für den Welthandel, die die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) geben kann, stehen einzelne
Kapitel unbestreitbar im Spannungsfeld von Verbraucherschutz, Investitionsschutz und Wirtschaftsinteressen.
Das 26. Außenwirtschaftsforum der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld hat
mit den USA einen der attraktivsten, aber auch einen der schwierigeren
Märkte im Fokus. Es wird sowohl im Workshop als auch in der anschließenden Podiumsdiskussion ein intensiver Blick auf den Markt und seine
Rahmenbedingungen geworfen. Anmeldeschluss ist der 12. November
2014.
Das Programm und die Anmeldekarte finden Sie hier.
Publikationen
AUMA-Jahresbericht "German Trade Fair
Industry - Review 2013"
AUMA-Jahresbericht
(DIHK) Der englische AUMA-Jahresbericht ist erschienen. Zum kostenlosen Download des "German Trade Fair Industry - Review 2013" gelangen Sie hier.
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