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Heizungsregler - sauter-controls.com sauter-controls.com

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R
Heizungsregler
Bedienungshandbuch
QRK 201 F001
7000458001 H2
Sauter Components
R
Sie haben sich für einen Regler von Sauter entschieden und damit für ein Qualitätserzeugnis eines führenden Herstellers
regeltechnischer Produkte für die Heizungs, Lüftungs- und Klimatechnik.
Ihr Gerät zeichnet sich durch einfache Bedienung in Verbindung mit modernster Mikroprozessortechnik aus. Gehen Sie nach
dieser Bedienungsanleitung vor, um das Gerät an Ihre Anlage und Wünsche anzupassen.
Das Gerät erlaubt konsequentes Energiesparen bei hohem Komfort durch automatische Sommer-/Winterbetriebsumschaltung
(und umgekehrt), durch automatische Anpassung an unterschiedliche Witterungsbedingungen, Gebäude und
Heizungsanlage, durch individuell programmierbare Zeitprogramme zur Steuerung der Nachttemperaturabsenkung,
Brauchwasserspeicherla-dung etc., durch Optimierung der Ein- und Ausschaltzeitpunkte der Normal- respektive
Nachttemperatur sowie durch kontrol-lierte Schnell-aufheizung usw. Die Quarzuhr des Reglers hat eine automatische
Sommer/Winterzeitumschaltung und kommt ohne umweltbelastende Batterien oder Akkumulatoren aus.
Dank einer grossen Flexibilität in der Konfiguration der Ein- und Ausgänge kann der Regler optimal an unterschiedliche
Heizungsanlagen angepasst werden; neben bis zu zwei Dreipunktregelventilen werden bedarfabhängig Heizungsumwälzpumpen (mit Möglichkeit der Drehzahlreduktion), Brauchwasserladepumpen und Zirkulationspumpen gesteuert. Mit bis zu 8
Nickel-1000- Temperaturfühlern und zusätzlichen speziellen Eingängen zur Durchflusserfassung mit 3 möglichen Verfahren,
misst der Regler alle relevanten Grössen zur effizienten Steuerung der Heizungsanlage.
Der Regler kann ohne weitere Hilfsmittel vor Ort konfiguriert und programmiert werden; er lässt sich auch nachträglich an
erweiterte Aufgabenstellungen anpassen.
Der aussergewöhnlich hohe Funktionsumfang schliesst Sicherheitsfunktionen ein wie im Ausbetrieb wirksame Anlagenfrostschutzfunktion, Schutz der Umwälzpumpen während des Sommers vor Stillstandschäden, Legionellenschutzfunktion für hygienisch einwandfreies Warmwasser, Minimal- und Maximalbegrenzung von Temperaturen und Durchflussmengen etc.
Durch die als Zubehör lieferbare Fernbedienung kann der Heizungsregler auch von bis zu zwei unabhängigen Wohn-respektive Arbeitsräumen aus bedient werden.
Sauter Components
R
-1-
Inhaltsverzeichnis
Informationen für den Benutzer ..................................................................................................................................... 4
Frontansicht des Reglers ............................................................................................................................................. 4
Das Informationszentrum (LCD) .................................................................................................................................. 5
Betriebsarten Heizung.................................................................................................................................................. 5
Betriebsarten Brauchwasser ........................................................................................................................................ 5
Spezielle Zustände....................................................................................................................................................... 6
Ausgänge ..................................................................................................................................................................... 6
Regelwerte und deren Symbolik .................................................................................................................................. 7
Häufig verwendete Abkürzungen ................................................................................................................................. 9
Werkseinstellungen.................................................................................................................................................... 10
Handschalter .............................................................................................................................................................. 11
Abschalt-/Einschaltautomatik ..................................................................................................................................... 11
Manuelle Aktivierung des Winterbetriebs................................................................................................................... 12
Manuelle Aktivierung des Sommerbetriebs................................................................................................................ 12
Frostschutzfunktion
.............................................................................................................................................. 12
Pumpensteuerung...................................................................................................................................................... 12
Blockierschutzfunktion ............................................................................................................................................... 12
Netzausfall ................................................................................................................................................................. 12
Zubehör...................................................................................................................................................................... 13
Wahl der Betriebsart (Heizung und Brauchwasser) ................................................................................................... 14
Kurzzeitige Unterbrechung des wöchentlichen Heizprogrammes.............................................................................. 15
Partyfunktion .............................................................................................................................................................. 15
Heizkennlinie anpassen ............................................................................................................................................. 16
Normaltemperatur-Sollwert
anpassen................................................................................................................... 16
Spartips ...................................................................................................................................................................... 17
Zeitfunktionen SET..................................................................................................................................................... 18
Wochentag und Uhrzeit einstellen .................................................................................................................... 18
Jahr und Datum einstellen ......................................................................................................................................... 18
Winter-/Sommerzeitumschaltung aktivieren .............................................................................................................. 19
Sommer-/Winterzeitumschaltung aktivieren .............................................................................................................. 19
Zeitprogramme PRO ...................................................................................................................................................... 20
Timer PRO 0 .............................................................................................................................................................. 22
Wochenprogramm PRO 1.......................................................................................................................................... 23
Jahresprogramm PRO 2 ............................................................................................................................................ 24
Hinweis zur Optimierung der Schaltzeiten ................................................................................................................. 24
Benutzer-Einstellwerte PAR (Parameter) abfragen und anpassen ........................................................................... 25
Heizkennlinie 1........................................................................................................................................................... 25
Saisonale Heizgrenze (Siehe auch Ein- und Ausgang Sommerbetrieb).................................................................... 26
Heizkennlinie 2........................................................................................................................................................... 27
Informationen für sachverständige Personen............................................................................................................. 28
......................................................................................... 28
Service-Einstellwerte SERV abfragen und anpassen
Konfiguration der Ausgänge, Laufzeiten der Ventilantriebe, Nachlaufdauer der Pumpen......................................... 29
Konfiguration des Zustandes der Zweipunkt-Ausgänge bei Handbetrieb .................................................... 29
Datenbus-Parameter Regler ...................................................................................................................................... 30
Kommunikations-Adresse PC-QRK ........................................................................................................................... 30
Ein- und Ausgänge..................................................................................................................................................... 31
Eingänge .................................................................................................................................................................... 32
Sensor-Typen............................................................................................................................................................. 32
Impulssignal ............................................................................................................................................................... 33
Abgleich der Eingänge ............................................................................................................................................... 34
Sauter Components
-2-
R
Temperatureingang ....................................................................................................................................................34
Stromeingang .............................................................................................................................................................34
Beispiele für den Abgleich des Aussentemperaturfühlers. .........................................................................................34
Dimensionierung des Stromeinganges.......................................................................................................................35
Adresse Ferneingänge ...............................................................................................................................................36
Konfiguration der Eingänge ........................................................................................................................................37
Analoge Eingänge ......................................................................................................................................................40
Binäre Eingänge .........................................................................................................................................................41
Ausgänge....................................................................................................................................................................42
Konfiguration der 2-Punkt-Ausgänge..........................................................................................................................43
Anlagengrundkonfiguration.........................................................................................................................................45
Laufzeit Ventilantrieb, Nachlaufdauer Pumpen ..........................................................................................................47
Bedarfsgeführtes Wärmebereitstellungs-Management ..............................................................................................47
Externe Schaltuhr .......................................................................................................................................................48
Alarmfilter....................................................................................................................................................................48
Rücklauftemperatur und Durchfluss/Leistung -Begrenzung .......................................................................................49
Rücklauftemperatur-Begrenzung................................................................................................................................49
Durchfluss/Leistung min. und max. Begrenzung (siehe auch SERV 028, 029)..........................................................49
Kesselregelung ...........................................................................................................................................................50
Regelung mit Stellorgan V ..........................................................................................................................................54
Konfiguration des Zustandes der Zweipunkt- Ausgänge bei Handbetrieb..................................................................55
Ventilkreisbegrenzung (Heizung und Brauchwasser) .................................................................................................56
Sollwertüberhöhung....................................................................................................................................................56
Heizungsanlage, Gebäude und Klima ........................................................................................................................57
Allgemeine Einstellwerte.............................................................................................................................................57
Heizkennlinie 1 (für Heizkreis 1) .................................................................................................................................58
Heizkennlinie 2 (für Heizkreis 2) .................................................................................................................................59
Begrenzung für Heizkennlinie 1 (Heizkreis 1).............................................................................................................59
Begrenzungen für Heizkennlinie 2 (Heizkreis 2).........................................................................................................59
Gebäudebauart...........................................................................................................................................................60
Optimierung der Schaltzeiten .....................................................................................................................................61
Adaption der Heizkennlinie(n).....................................................................................................................................63
Brauchwasser .............................................................................................................................................................63
Kennlinien ...................................................................................................................................................................66
Widerstandswerte der Temperaturfühler (Ni1000) .....................................................................................................68
Anschlussplan.............................................................................................................................................................68
Technische Daten.......................................................................................................................................................69
Anwendungsbeispiele.................................................................................................................................................70
Merkblätter ......................................................................................................................................................................74
Wochenprogramme (total max. 40 Schaltbefehle, siehe Abschnitt PRO 1) ...............................................................74
Jahresprogramme (total max. 40 Schaltbefehle, siehe Abschnitt PRO 2)..................................................................76
Adressliste der Anlage................................................................................................................................................77
Konfigurationsblatt (siehe Abschnitt PAR und SERV) ................................................................................................78
Index ...........................................................................................................................................................................84
Sauter Components
R
-3-
Sauter Components
–4 –
R
Informationen für den Benutzer
Frontansicht des Reglers
Informationszentrum
Benutzertastatur
1
PAR
PRO
SET
SERV
Zentralbefestigung
Schiebeschalter
AUTO
2
B04515
Service- und Anpasstastatur
Schnittstelle RS 232
Bedienelemente
Benutzertastatur mit den Funktionstasten
Normalbetrieb
Automatikbetrieb nach Zeitprogramm
1
Reduzierter Betrieb
Normaltemp.- Sollwert (=PAR 1)
AUS-Betrieb
Vorwärts
Party
Fortschalttasten
Rückwärts
Kurz-an/abwesenheit
Service- und Anpasstastatur
...
Zehnertastatur
SET
Löschen und Vorbereitung
einer neuen Eingabe
SERV
Wochentag, Uhrzeit und
Datum eingeben
Service
Brauchwasserladung gesperrt
PAR
Regelparameter eingeben
PRO
Zeitprogramm eingeben
Brauchwasserladung freigegeben
2
Jahresprogramm in Verbindung mit PRO-Taste
Betriebsartenschalter
Handbetrieb
AUTO
Automatikbetrieb
Service
Sauter Components
–5 –
R
Das Informationszentrum (LCD)
1
2
0
I
3
LIM
OPT
2
2
← Heizung
← Brauchwasser
2
m3/h
°C
2
PAR PRO SET
d
SERV
B04516
Die Anzeige informiert jederzeit über den aktuellen Betriebszustand der Heizungsanlage (mehrheitlich in der oberen Linie des
LCD dargestellt) und der Brauchwarmwasseranlage (mehrheitlich in der mittleren Linie des LCD dargestellt. Blinkende Symbole fordern zur Eingabe von Werten auf oder bedeuten einen speziellen Zustand und sind nachfolgend mit
im nachfoldenden Text bedeutet Werkseinstellung des Reglers.
dargestell.
Betriebsarten Heizung
1
2
(
oben)
Heizbetrieb nach Wochenprogramm
(
oben)
Heizbetrieb nach Jahresprogramm
Heizbetrieb nach Timer (ohne Uhrensymbol)
Normalbetrieb
reduzierter Betrieb (Nachtabsenkung)
AUS-Betrieb
Wird in Verbindung mit der Anzeige der momentanen Betriebsart kein Uhrensymbol
„oben“ angezeigt, so handelt
es sich um eine Dauerbetriebsart für Heizkreis 1 oder um
Betrieb nach Timer.
Sind 2 Heizkreise konfiguriert, so wird die Betriebsart des
2. Heizkreises mit blinkendem Symbol angezeigt, sofern sie
sich von der Betriebsart des 1. Heizkreises unterscheidet.
Das Uhrensymbol
kreis 1 angezeigt.
„oben“ wird ausschliesslich für Heiz-
Betriebsarten Brauchwasser
1
2
(
unten)
Brauchwasserbetrieb nach Wochenprogramm
(
unten)
Brauchwasserbetrieb nach Jahresprogramm
Brauchwasserbetrieb nach Timer (ohne Anzeige des unteren Uhrensymbols)
Ladung für Brauchwasser freigegeben (Sollwert 1)
Ladung für Brauchwasser freigegeben (Sollwert 2)
Ladung für Brauchwasser gesperrt
Ladung Brauchwasser vorübergehend unterbrochen (intermittierende Brauchwasserladung)
Wird in Verbindung mit der Anzeige der momentanen Betriebsart kein Uhrensymbol
„unten“ angezeigt, so handelt
es sich um die Dauerbetriebsart
um Betrieb nach Timer.
für Brauchwasser oder
Sauter Components
–6 –
R
Spezielle Zustände
Aussentemperatur tiefer als Frostgrenze (Frostschutzfunktion wird bei Bedarf aktiviert)
OPT
Optimierte Aufheizphase
OPT
Optimierte Absenk- bzw. Ausschaltphase
LIM
Durchfluss- oder Rücklauftemperatur-Begrenzung hat angesprochen
LIM
Kesselanfahrentlastungsfunktion aktiv oder Durchflussgeber defekt (Störbetrieb)
Ausgänge
Stellorgan 1 öffnet
0
Kontakt Zeitkanal nach extern geöffnet
(wird nur für die Erstellung des entsprechenden Zeitprogramms angezeigt).
Stellorgan 1 schliesst
I
Kontakt Zeitkanal ZK nach extern
geschlossen
2
Stellorgan 2 öffnet
Brauchwasserladepumpe LP eingeschaltet
2
Stellorgan 2 schliesst
Zirkulationspumpe ZP Brauchwasser
eingeschaltet
2
Umwälzpumpe UP (1) Heizkreis 1
eingeschaltet
2
Ladepumpe LP 2 eingeschaltet
Umwälzpumpe UP 2 Heizkreis 2
eingeschaltet
3
Intern-Zirkulationspumpe IP (sekundär)
eingeschaltet
Ausgang Drehzahlreduktion Umwälzpumpe Heizkreis 1 eingeschaltet
2
Ausgang Drehzahlreduktion Umwälzpumpe Heizkreis 2 eingeschaltet
OPT
OPTEIN Ausgang eingeschaltet
Wärmeanforderung
Sauter Components
–7 –
R
Regelwerte und deren Symbolik
Im Regelungsbetrieb haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Anlagen-Werte abzufragen bzw. dauernd anzuzeigen.
Mit den Fortschalttasten
(vorwärts) oder
kann die Anzeige gewechselt werden.
(rückwärts)
Ein symbolisiertes Thermometer erscheint immer in Verbindung mit einem Temperatur-Sollwert, blinkt das symbolisierdargestellt), so hante Thermometer (nachfolgend mit
delt es sich immer um einen Temperatur-Istwert.
Jahr/Monat/Kalendertag der Digitaluhr
Wochentag und Uhrzeit der Digitaluhr
Aussentemperatur-Istwert
Raumtemperatur-Istwert
Heizkreis 1
Raumtemperatur-Sollwert
Raumtemperatur-Istwert
Heizkreis 2
Raumtemperatur-Sollwert
Brauchwassertemp.-Istwert (oben)
Brauchwassertemp.-Sollwert
Brauchwasser
Brauchwassertemp.-Istwert (unten)
2
B01495a
Sauter Components
–8 –
R
Regelwert (Fortsetzung)
Stärke der Sonne (0...1)
Sonne/Wind
Stärke des Windes (0...1)
m3/h
m3/h
m3/h
Durchfluss primär, Istwert
Durchfluss primär, min. Begrenzung
Fernwärme
m3 /h
Durchfluss primär, max. Begrenzung
Leistung primär, Istwert
Leistung primär, min. Begrenzung
Fernwärme
Leistung
(kW)
Leistung primär, max. Begrenzung
Summe (Zählwert/1000)
Mengenzähler
(MWh)
(s.a. SERV 006)
B04832
Sauter Components
–9 –
R
Häufig verwendete Abkürzungen
Temperaturen
= Aussentemperatur
TA
TRF
=
Rücklauftemperatur
TF
=
Vorlauftemperatur
TRFS
=
Rücklauftemperatur-Sollwert
TFS
=
Vorlauftemperatur-Sollwert
TW
TWS
=
=
Brauchwassertemperatur
Brauchwassertemperatur-Sollwert
Regelparameter
S
= Steilheit der Heizkennlinie
Xsh
=
Neutrale Zone
tN
Xp
Xsd
=
Xsd(w) =
Schaltdifferenz
Schaltdifferenz für Brauchwasserspeicher
Verschiedenes
BW
= Brauch(warm)wasser
LP..
=
Ladepumpe .. für Brauchwasser
KW
UP..
=
Umwälzpumpe.. (Heizung)
HE, HA = Hilfskontakt(e) des Ventilantriebs, der oberhalb
oder unterhalb eines bestimmten Ventilhubes,
respektive Durchflusses geschlossen ist.
ZP
=
Brauchwasser-Zirkulationspumpe
tAK
=
Gebäude-(Auskühl) Zeit-Konstante
HK..
=
Heizkreis..
I..
O..
=
=
Eingang..
Ausgang..
V..
F
=
=
Ventil/Stellorgan..
Durchfluss
TFS(W ) =
Vorlauftemperatur-Sollwert bei Brauchwasserladung
TI
=
Fusspunkt (Initialpunkt) der Heizkennlinie
TR
TRS
=
=
Raumtemperatur
Raumtemperatur-Sollwert
=
=
=
Nachstellzeit
Proportionalband
Kaltwasser
Sauter Components
–10 –
R
Werkseinstellungen
Die Werkseinstellungen ( ) entsprechen einem durchschnittlichen Gebäude und einem häufigen Anlagentyp.
Selbstverständlich können Sie alle Einstellwerte schnell und
einfach an abweichende Anforderungen anpassen.
Datum für Winter-/Sommerzeit-Umschaltung
Wochentag und Uhrzeit SET.
3
12.03
Mittwoch 12:03 Uhr, hier erscheint bei
der Erstinbetriebnahme ein zufälliger
Wert von Wochentag und Uhrzeit.
03.25
Die Umschaltung erfolgt an diesem Datum,
sofern es ein Sonntag ist, sonst am folgenden Sonntag.
Jahr und Datum
90
01.01
1. Januar 1990
Datum für Sommer-/Winterzeit-Umschaltung
10.25
Die Umschaltung erfolgt an diesem Datum,
sofern es ein Sonntag ist, sonst am folgenden Sonntag.
Wochenprogramm PRO 1 für Heizkreis 1
PRO 1
0 06:00
täglich Normalbetrieb
0 22:00
von 6:00-22:00 Uhr. Ausnahme:
6 07:00
samstags Normalbetrieb
6 23:00
von 7:00-23:00 Uhr und
7 07:00
sonntags Normalbetrieb
7 22:00
von 7:00-22:00 Uhr
Für Brauchwasser sind keine Freigabe- bzw. Sperrbefehle ab Werk eingestellt. Dies bedeutet, dass die
Brauchwasserbereitung bei Bedarf jederzeit ausgeführt
wird.
Werkseinstellungen der Benutzereinstellwerte siehe Abschnitt
PAR...
Werkseinstellungen der weiteren Service-Einstellwerte siehe
Abschnitt SERV...
Sauter Components
–11 –
R
Handschalter
Der Schiebeschalter besitzt 3 Stellungen:
(Handbetrieb): In dieser Position erfolgt kein Regelungsbetrieb (keine automat. Betätigung der Stellorgane).
Es werden die unter SERV 00 bestimmten Zweipunkt-Ausgänge eingeschaltet.
Die Stellorgane werden zuerst ganz geschlossen und anschliessend auf einen mit SERV 149
und 59 einstellbaren Grenzwert*) geöffnet.
Danach kann zwischen diesem Grenzwert und dem geschlossenen Zustand mit den Fortschalttasten zu- und aufgefahren werden.
Die Betätigung der/des Stellorgane(s) (je nach Konfiguration) erfolgt durch:
1
C
L
R
1
AUTO
AUTO
*)
Stellorgan 1
2
Stellorgan 2
ZU
ZU
AUF
AUF
C
L
R
STOP (Stellorgan 1 bleibt
in dieser Position)
und die Fortschalttasten (
,
STOP (Stellorgan 2 bleibt
in dieser Position)
) werden wieder für die Anzeige der Regelwerte benutzt.
(Automatik):
Automatischer Regelungsbetrieb entsprechend der vorgegebenen Betriebsart.
(Service):
Automatischer Regelungsbetrieb entsprechend der vorgegebenen Betriebsart. Änderungen
der SERVice-Einstellwerte können nur in dieser Schalterstellung durchgeführt werden.
Der Zugriff zur Position
kann mittels Plombe verhindert werden, indem der Plombierdraht
durch den Wulst geführt wird, welcher den Schalter umgibt.
Nach einem Unterbruch der Netzspannung während dem Handbetrieb wird das Ventil wieder auf diesen Grenzwert
gefahren.
Abschalt-/Einschaltautomatik
Ihr Equitherm M500 Heizungsregler spart mit der Abschaltautomatik wo immer es die Gegebenheiten erlauben:
•
Übersteigt die Aussentemperatur den Wert der Normaltemperatur (PAR 1) bei
-Betrieb bzw. PAR 2 bei
-Betrieb, so wird die Heizung unverzüglich ausgeschaltet und erst wieder eingeschaltet, wenn die
Aussentemperatur diese Sollwerte um 1 °K unterschreitet. (Für einen 2. Heizkreis gilt dasselbe bezogen auf die Einstellwerte PAR 7 und PAR 8).
•
•
Automatische Umschaltung von Winter- in Sommerbetrieb und umgekehrt (s. Einstellwerte PAR 4/PAR 5).
In Verbindung mit Raumtemperaturfühler wird die
Heizung nach Änderung der Betriebsart
→
usgeschaltet, bis die Raumtemperatur den reduzierten Sollwert erreicht.
Sauter Components
–12 –
R
Manuelle Aktivierung des Winterbetriebs
Der Regler geht nach dem Ansprechen der automatischen
Heizgrenze (PAR 4) mit einer Verzögerung (PAR 6) in den
Sommerbetrieb über (Heizung AUS).
Winterbetrieb kann jederzeit durch die Tastenfolge
dann
aktiviert werden (siehe auch Abschnitt Wahl der Betriebsart).
1
Manuelle Aktivierung des Sommerbetriebs
Der Regler geht nach dem Ansprechen der automatischen
Heizgrenze (PAR 5) mit einer Verzögerung (PAR 6) in den
Winterbetrieb über (Heizung EIN).
Sommerbetrieb kann jederzeit durch die Tastenfolge
dann
aktiviert werden (siehe auch Abschnitt Wahl der
Betriebs-art).
1
Frostschutzfunktion
Unterschreitet die Aussentemperatur den Wert der eingestellten Frostgrenze (SERV 162), so wird die Umwälzpumpe
eingeschaltet und die sekundäre Vorlauftemperatur dauernd
überwacht. Sinkt die Vorlauftemperatur unter 10 °C, so wird
das Stellorgan geöffnet, bis die Vorlauftemperatur den Wert
20 °C erreicht. Anschliessend wird das Stellorgan wieder
geschlossen usw. (Voraussetzung: die Energieversorgung
ist in Betrieb).
Die Frostschutzfunktion ist immer gewährleistet auch nach
einer Betriebsartenänderung
→ , wenn die Raumtemperatur über dem reduzierten Raumtemperatur-Sollwert liegt
(und die Umwälzpumpe steht).
Die Frostschutzfunktion wird wieder abgeschaltet, wenn die
Aussentemperatur den Wert der eingestellten Frostgrenze
(SERV 64) überschreitet.
Die Frostschutzfunktion wirkt auch auf einen evtl.
vorhande-nen 2. Heizkreis.
Pumpensteuerung
Die angesteuerten Pumpen werden bedarfsabhängig einund ausgeschaltet. Die Pumpen werden normalerweise erst
nach Ablauf der einstellbaren Nachlaufzeit ausgeschaltet.
•
•
Für die Umwälzpumpe von Heizkreis 1 entspricht dies
dem Einstellwert SERV 08 (ebenso für die Umwälzpumpe von Heizkreis 2).
Für die Speicherladepumpe entspricht dies dem
Einstellwert SERV 09 (ebenso für die 2. Ladepumpe,
die in jedem Fall diese Nachlaufzeit hat).
Blockierschutzfunktion
Alle vom Regler angesteuerten Pumpen werden wöchentlich
einmal kurz eingeschaltet, wenn sie zuvor während 168 Std.
(= 1 Woche) nie eingeschaltet wurden. Damit wird deren
Festsitzen zuverlässig verhindert.
Netzausfall
Bei Netzausfall wird der Regelungsbetrieb samt Anzeige unterbrochen. Die Pumpen bleiben stehen, das Regelventil
bleibt in der zuletzt eingenommenen Stellung stehen (sofern
nicht ein Ventil mit Notstellung eingesetzt ist). Die eingebaute Uhr läuft weiter und zeigt nach Rückkehr der Netzspannung wieder den aktuellen Wert an. Nach langen Netzunterbrüchen (mehr als 15 Std.), kann der Regler bei Rückkehr
der Netzspannung Wochentag und Uhrzeit falsch anzeigen.
In diesem Fall müssen Sie Wochentag und Uhrzeit und evtl.
das Datum wieder aktualisieren (siehe Abschnitt SET).
Ihr Heizungsregler hat die Eigenschaft, dass alle weiteren
Einstellwerte und Schaltbefehle unverlierbar abgespeichert
werden: diese müssen nach Netzunterbrüchen also nicht
neu eingestellt werden.
Sauter Components
–13 –
R
Zubehör
Folgendes Zubehör ermöglicht die optimale Ausnutzung der im Regler vorhandenen Funktionen.
Raumtemperaturfühler EGT 320
Fernbedienung EGS 52/15
Zur Realisierung der Funktionen
Sie kann mit oder ohne den eingebauten Raumtemperaturfühler angeschlossen werden.
•
•
•
Raumtemperaturaufschaltung
und/oder
automatische Anpassung der Heizkennlinie
und/oder
Optimierung der Schaltzeiten auf Grund eines
Referenzraumes
•
•
•
Funktionen mit Raumtemperaturfühler: s. EGT 320
Korrektur des Raumtemperatur-Sollwertes um ± 2,5 °K
Wahl der Betriebsart:
(dauernd normal),
(dauernd AUS, wobei die Frostschutzfunktion wirksam ist) und
(Automatikbetrieb).
(Sofern der Regler nach Zeitprogramm arbeitet).
Die Fernbedienung EGS 52/15 mit eingebautem Raumtemperatursensor bietet drei Anschlussmöglichkeiten (siehe auch
Abschnitt Konfiguration der Eingänge):
1. Fernbedienung ohne Verwendung des eingebauten
Raumtemperatursensors
Der Anschluss erfolgt über 2 Leiter (ohne Berücksichtigung einer Polarität) an Masse und den mit dem
Wert +11 für Heizkreis 1 (+12 für Heizkreis 2) konfigurierten Eingang.
Fernbedienung EGS 52/15 (max. ± 2,5 °C) erfolgt
eine verfälschte Anzeige des Raumtemperatur-Istwertes).
3. Fernbedienung mit getrennten Anschlüssen für Messung
der Raumtemperatur und Umschalt- bzw. Sollwertkorrektur funktionen.
2. Fernbedienung mit Verwendung des eingebauten Raumtemperatursensors
Der Anschluss erfolgt über 3 Leiter, wobei 2 Eingänge
des Reglers benötigt werden. Die Anzeige der Raumtemperatur erfolgt immer unverfälscht.
Der Anschluss erfolgt über 2 Leiter (ohne Berücksichtigung einer Polarität) an Masse und den mit dem
Wert +09 für Heizkreis 1 (+10 für Heizkreis 2) konfigurierten Eingang. (Bei Sollwert-Korrektur ≠ 0 auf der
Klemme EGS 52/15
Klemme (QRK 201 für Heizkreis 1)
auf
0
→
entsprechend I.. = +01
(s. Konfiguration der Eingänge)
3
→
Masse (Klemme 17)
→
entsprechend I.. = +11
(s. Konfiguration der Eingänge)
4
Raumtemperatur-Signal
Signal für Sollwert-Korrektur und
Umschaltung der Betriebsart
(Für eine auf Heizkreis 2 wirkende Fernbedienung gilt das entsprechende mit I.. = +02 und I.. = +12)
Bei Bedarf ist für den zweiten Heizkreis eine separate Fernbedienung erforderlich. Die Fernbedienung hat nicht immer Priorität
(siehe Abschnitt PRO)
Betriebsstörungen
Bevor Sie Ihren Heizungsfachmann benachrichtigen, kontrollieren Sie bitte die folgenden Positionen:
−
Sind alle elektrischen Sicherungen der Heizung in
Ordnung?
−
Ist der Hauptschalter der Heizung eingeschaltet?
−
Funktioniert die Umwälzpumpe?
−
Entspricht die Anzeige der vorgesehenen Betriebsart?
−
Stimmen Uhrzeit bzw. Wochentag?
−
Stimmen die eingestellten Schaltzeiten und Temp.?
−
Sommer/Winterumschaltung: siehe Abschnitt
Abschalt/Einschaltautomatik (Heizgrenze)
−
Notbetrieb: siehe Abschnitt Handschalter
Sauter Components
–14 –
R
Wahl der Betriebsart (Heizung und Brauchwasser)
Sie können durch Betätigen einer der nachfolgenden Tasten zwischen Automatikbetrieb und Dauerbetrieb wählen:
1
Automatikbetrieb: Heizbetrieb und Freigabe bzw. Sperrung der Brauchwasserladung erfolgt nach dem Zeitprogramm wie unter PRO 0...2 festgelegt. Sind weitere Zeitkanäle unter PRO 0...2 konfiguriert, so erfolgt deren Betrieb
ebenfalls nach dem Zeitprogramm.
Heizung dauernd im Normalbetrieb ( -Symbol oben verschwindet in der Anzeige)
Ist zusätzlich ein zweiter Heizkreis vorhanden, so ist nach Betätigung der Taste
ob die Eingabe für Heizkreis 1
oder Heizkreis 2
2 gültig ist.
Dies erfolgt mit der Taste: 1 für Heizkreis 1 oder 2 für Heizkreis 2
zu bestimmen,
Die Betriebsart des nicht angesprochenen Heizkreises bleibt dabei unverändert.
Wird statt 1 oder 2 die
Taste betätigt, so gehen beide Kreise in Automatikbetrieb (Winterbetrieb).
1
Heizung dauernd im reduzierten Betrieb ( -Symbol oben verschwindet in der Anzeige)
Ist zusätzlich ein zweiter Heizkreis vorhanden, so ist nach Betätigung der Taste
für Heizkreis 1
oder Heizkreis 2
2 gültig ist.
Dies erfolgt mit der Taste: 1 für Heizkreis 1 oder 2 für Heizkreis 2
zu bestimmen, ob die Eingabe
Die Betriebsart des nicht angesprochenen Heizkreises bleibt dabei unverändert.
Wird statt 1 oder 2 die
Taste betätigt, so gehen beide Kreise in Automatikbetrieb
1
Heizung dauernd ausgeschaltet ( -Symbol oben verschwindet in der Anzeige). Die Frostschutzfunktion verhindert zuverlässig eine Beschädigung der Heizungsanlage, wenn die Aussentemperatur in den Gefrierbereich
absinkt.
Ist zusätzlich ein zweiter Heizkreis vorhanden, so ist nach Betätigung der Taste
ob die Eingabe für Heizkreis 1
oder Heizkreis 2
2 gültig ist.
Dies erfolgt mit der Taste: 1 für Heizkreis 1 oder 2 für Heizkreis 2
zu bestimmen,
Die Betriebsart des nicht angesprochenen Heizkreises bleibt dabei unverändert.
Wird statt 1 oder 2 die
Taste betätigt, so gehen beide Kreise in Automatikbetrieb (Sommerbetrieb).
1
1
Einmalige Sofortladung des Brauchwasserspeichers. Diese ist auch während den Sperrzeiten möglich, sofern die
Brauchwassertemperatur tiefer ist als der gewünschte Sollwert (SERV 190).
0
Speicherladung dauernd gesperrt ( -Symbol unten verschwindet in der Anzeige) oder Unterbruch der einmaligen Sofortladung.
Für Heizkreis 2 wird das Uhrensymbol nie verwendet, sondern immer nur die aktuelle Betriebsart angezeigt. Das blinkende Betriebsartensymbol ( , , ) gilt immer für Heizkreis 2. Sind die Betriebsarten ( , , ) für beide Heizkreise gleich, so wird das entsprechenden Symbol permanent angezeigt.
Ist eine Fernbedienung vorhanden, so wirkt diese nur auf
einen Heizkreis. Bei Bedarf ist für den zweiten Heizkreis
eine separate Fernbedienung erforderlich. Die Fernbedienung hat nur Priorität, wenn sich der Regler im Automatikbetrieb (nach PRO 1 oder 2) befindet.
Sauter Components
–15 –
R
Kurzzeitige Unterbrechung des wöchentlichen Heizprogrammes
Bei Betrieb nach Wochenprogramm kann die Betriebsart bis zum folgenden Schaltbefehl geändert werden. Dabei
werden die Betriebsarten gemäss Tastenaufdruck fortgeschaltet.
Ist zusätzlich ein zweiter Heizkreis vorhanden, so ist nach Betätigung der gelben Taste zu bestimmen, ob die
Eingabe für Heizkreis 1
oder Heizkreis 2
2 gültig ist. Dies erfolgt mit der Taste 1 für Heizkreis 1 oder 2 für
Heizkreis 2
Beispiel: 1 0 06:00 , 0 22:00 , zum Zeitpunkt A wird das Haus verlassen, in der Absicht, erst spät in der Nacht
heimzukehren.
06:00
A
22:00
06:00
06:00
A
22:00
06:00
06:00
A
22:00
06:00
1 mal
Vorzeitig reduzierter Heizbetrieb
oder
2 mal
Heizung AUS bis zum folgenden
Schaltbefehl
B01530
Nach dem auf A folgenden Schaltbefehl (am Beispiel 22:00 Uhr) wird wieder nach Wochenprogramm geheizt.
Partyfunktion
Bei Betrieb nach Wochenprogramm wird der folgende Schaltbefehl nicht ausgeführt. Nach Betätigung der Taste
blinkt
in der Anzeige. Nochmaliges Drücken der Taste löscht die Funktion wieder.
Ist zusätzlich ein zweiter Heizkreis vorhanden, so ist nach Betätigung der gelben Taste zu bestimmen, ob die Ein1 für Heizkreis 1 oder 2 für
gabe für Heizkreis 1
oder Heizkreis 2
2 gültig ist. Dies erfolgt mit der Taste
Heizkreis 2
Für Heizkreis 2 wird die aktivierte Partyfunktion nicht angezeigt.
Beispiel 1: Samstag 6 07:00
, 6 23:00
07:00
23:00 07:00
07:00
23:00 07:00
Keine Umschaltung auf
Beispiel 2: Sonntag 7 07:00
, 7 22:00
,
, 7 23:30
07:00
22:00 23:30 06:00
07:00
22:00 23:30 06:00
Umschaltung auf
erst zu
einem späteren Zeitpunkt,
B01531
(N. B. Der Schaltbefehl 7 23:30
wurde zusätzlich zum werkseingestellten Wochenprogramm eingegeben)
(ohne zuvor
oder
zu betätigen) bewirkt RESET für
Party- und Kurzab-/anwesenheitfunktion. Diese beiden
Funktionen sind für Heizkreis 1 und 2 nur aktivierbar, wenn
1
sich der angewählte Heizkreis im Winterbetrieb befindet und
das Wochenprogramm die Betriebsart bestimmt.
Sauter Components
–16 –
R
Heizkennlinie anpassen
Eine korrekt angepasste Heizkennlinie sorgt bei wechselnden Aussentemperaturen für konstante Raumtemperatur.
Die Werkseinstellung der Heizkennlinie des Reglers ist für
durchschnittliche Gebäude mit Radiatorheizung ausgelegt.
Ist kein Raumtemperaturfühler vorhanden oder ist der Referenzraum zu wenig typisch für das ganze Gebäude, so kann
Feststellung
die Heizkennlinie von Hand angepasst werden (aut. Anpassung siehe weiter unten). Wird die eingestellte Normaltemperatur (Benutzer-Einstellwert PAR Nr. 1) nach einigen
Tagen nicht erreicht, so korrigieren Sie bitte wie folgt (Beispiel für Heizkreis 1):
Massnahme
bei warmer und
kalter Witterung
Normaltemperatur PAR Nr. 1 reduzieren
B01093
Normaltemperatur
zu hoch
Normaltemperatur (PAR Nr. 1) reduzieren und Steilheit der
Heizkennlinie (PAR Nr. 3) erhöhen
nur bei warmer
Witterung
B01096
nur bei kalter
Witterung
Steilheit der Heizkennlinie (PAR Nr. 3) reduzieren
B01098
bei warmer und
kalter Witterung
Normaltemperatur (PAR Nr. 1) erhöhen
B01099
Normaltemperatur
zu tief
Normaltemperatur (PAR Nr. 1) erhöhen und Steilheit der
Heizkennlinie (PAR Nr. 3) reduzieren
nur bei warmer
Witterung
B01100
nur bei kalter
Witterung
Steilheit der Heizkennlinie (PAR Nr. 3) erhöhen
B01101
Korrigieren Sie: PAR Nr. 1 in Schritten von max. 0,5 °C,
bzw. PAR Nr. 3 in Schritten von max. 0,05 solange, bis die
gewünschte Normaltemperatur erreicht ist. Machen sie möglichst nur 1 Korrektur pro Tag, damit sich das Gebäude dem
neuen Zustand anpassen kann.
Ist ein zweiter Heizkreis HK2 vorhanden, so gilt dasselbe mit
den entsprechenden Parametern:
PAR 7 = Normaltemperatur von Heizkreis 2,
PAR 9 = Steilheit von Heizkreis 2
und den entsprechenden SERV-Einstellwerten.
Die Anzahl der ausgeführten Adaptionsschritte werden unter
SERV 88 angezeigt.
Die automatische Adaption der Heizkennlinienparameter
er-folgt für die ersten Adaptionsschritte (bei festgestellter
Ab-weichung) mit starker und mit fortschreitender Anzahl
Adap-tionsschritte mit schwächerer Gewichtung.
Bei vorhandenem Raumtemperaturfühler in einem für das
Gebäude typischen Referenzraum kann über den Einstellwert SERV 188 die automatische Anpassung der Heizkennlinie veranlasst werden.
Wichtig ist dabei, dass evtl. in diesem Raum vorhandene
Thermostatventile voll geöffnet bleiben.
Über die erfassten Abweichungen der Raumtemperatur vom
Sollwert und die während der Erfassungsdauer gerechnete
mittlere Aussentemperatur wird entweder
•
die Steilheit der Heizkennlinie korrigiert (PAR 3)
oder
•
der Krümmungsfaktor der Heizkennlinie korrigiert
(SERV 66)
oder
•
der Fusspunkt der Heizkennlinie
(= Fremdwärme) horizontal verschoben
Normaltemperatur-Sollwert
anpassen
Sauter Components
–17 –
R
B01532
Die Normaltemperatur kann durch Drücken obiger Tasten einfach verändert werden (siehe auch PAR 1 und 7). Ist zusätzlich
ein zweiter Heizkreis vorhanden, so ist nach Betätigung der gelben Taste zu bestimmen, ob die Eingabe für Heizkreis 1
oder Heizkreis 2
2 ist. Dies erfolgt mit der Taste: 1 für Heizkreis 1 oder 2 für Heizkreis 2
Beispiel:
B01533
± 0.5 °C pro Tastendruck
Benutzen Sie diese Tasten, wenn die Heizkennlinie richtig eingestellt ist und die Normaltemperatur erhöht oder reduziert
werden soll (siehe auch Abschnitt Zubehör, Fernbedienung EGS 52/15).
Spartips
Ihr Heizungsregler ist nach modernsten Gesichtspunkten
betreffend Energieeinsparung konzipiert. Wichtig ist aber
ebenso Ihr Verhalten als Benutzer der Heizungsanlage:
•
•
•
Sie sparen am meisten, wenn die Heizung nachts
ausgeschaltet ist. Normale Gebäude (mittelschwere
Bauweise, durchschnittliche Isolation) kühlen um
2...3 °C aus, wenn die Heizung während 8...10 Stunden ausgeschaltet wird. Machen Sie den Versuch,
die Heizung nachts ganz abzuschalten ( anstelle
des reduzierten Betriebs ). Die eingebaute Frostschutzfunktion verhindert zuverlässig das Einfrieren
von Anlageteilen.
Können die Zeitpunkte des Wochenprogramms für
– oder
– Betrieb evtl. vorverlegt werden?
Heizen Sie auf 19 °C bis 21 °C. Jedes zusätzliche
Grad erhöht die Heizkosten um ca. 6 %.
•
•
•
•
•
Lüften Sie immer nur kurz (5 min), dafür aber kräftig
und wenn möglich quer.
In Räumen, die während längerer Zeit nicht benutzt
werden, können Sie das Heizkörper-Thermostatventil
zurückdrehen (ausser Referenzraum).
Schliessen sie nachts die Fensterläden und Storen.
Vorhänge über bzw. vor Heizkörpern verschlechtern
deren Wirkungsgrad und erhöhen den Energieverbrauch.
Schalten sie die Heizung vorübergehend auf reduzierte Spartemperatur ( ) oder AUS ( ), wenn sie
mehrere Stunden weggehen. Benutzen Sie dazu die
Kurz-an/abwesenheitstaste
.
Sauter Components
–18 –
R
Zeitfunktionen SET
Wochentag und Uhrzeit einstellen
Beispiel: Heutiger Wochentag ist Dienstag (2. Tag der Woche), die Uhrzeit 09:14
Taste
Anzeige
SET
8
1 23:45
C
L
R
– – –:– –
Erklärung
SET–Mode gewählt, Anzeige der aktuellen Werte von Wochentag und Uhrzeit des Reglers
ungültiger Wochentag und Uhrzeit gelöscht (sofern erforderlich)
2
gültiger Wochentag (2 = Dienstag) und gültige Uhrzeit (09:14 = 9 Uhr 14) eingeben
0
Kodierung der Tage der Woche:
9
2 09:14
1
1
= Montag
3
= Mittwoch
5
= Freitag
2
= Dienstag
4
= Donnerstag
6
= Samstag
7
= Sonntag
4
Jahr und Datum einstellen
Taste
SET
8
Anzeige
z.B.
z.B.
C
L
R
9
1 23:45 SET–Mode gewählt, Anzeige von Wochentag und Uhrzeit
93 10.18 Datum des Reglers (Jahr/Monat/Tag) anwählen
– – –:– –
z.B.
Erklärung
ungültiges Datum gelöscht
93 11.27 gültiges Datum Jahr/Monat/Tag eingeben
3
1
1
2
7
Sauter Components
–19 –
R
Winter-/Sommerzeitumschaltung aktivieren
Mit den ab Werk eingestellten Umschaltdaten erfolgt die saisonale Zeitumschaltung automatisch am letzten Sonntag
der Monate März und Oktober. Die Umschaltung erfolgt am
Taste
Umschaltdatum, sofern es ein Sonntag ist, sonst am folgenden Sonntag um 02 Uhr. Sind andere Umschaltzeitpunkte
erforderlich, so können diese wie folgt realisiert werden:
Anzeige
Erklärung
SET
8
z.B.
1 23:45 SET-Mode gewählt, Anzeige von Wochentag und Uhrzeit
2× z. B.
C
L
R
0
03.25 Datum (Monat/Tag) für Winter-/Sommerzeit-Umschaltung (h+)
– – –:– –
z. B.
ungültiges Datum löschen
04.01 gültiges Datum (Monat/Tag) eingeben
3
2
7
Sommer-/Winterzeitumschaltung aktivieren
Ist überhaupt keine Zeitumschaltung gewünscht, sind beide Zeitpunkte mit dem gleichen Datum zu programmieren
(also nachfolgend mit 03.25).
Taste
Anzeige
Erklärung
SET
8
z.B.
3× z. B.
C
L
R
0
1 23:45 SET-Mode gewählt. Anzeige von Wochentag und Uhrzeit
10.25 Datum (Monat/Tag) für Sommer-/Winterzeit-Umschaltung (h-)
– – –:– –
z. B.
ungültiges Datum löschen
10.01 gültiges Datum (Monat/Tag) eingeben
9
2
6
Sauter Components
–20 –
R
Zeitprogramme PRO
Entsprechend der jeweiligen Anlagenkonfiguration können
die einzelnen Anlageteile individuell gesteuert werden.
Durch Betätigung der entsprechenden gelben Taste der Benutzertastatur geht der Regler in die entsprechende Dauerbetriebsart (siehe Abschnitt Wahl der Betriebsart). Normalerweise arbeitet der Regler aber im -Betrieb (Automatikbetrieb nach Zeitprogramm). Durch entsprechende Pro-
grammierung der Zeitprogramme PRO 0...2 können verschiedene Anlageteile zeitabhängig einmalig (Timer) oder
wiederholend (Wochen- und Jahresprogramm) gesteuert
werden. Es bestehen folgende Beeinflussungsmöglickeiten
der Anlagenbetriebszustände durch verschiedene Quellen:
ANLAGETEIL / ZEITKANAL
Quelle
Priorität
Taste
PRO...
1
(höchste)
0
2
–
3a
–
Autom. Jahresprogr.
max. 40 Schaltbefehle
4
2
Autom. Wochenprogr.
max. 40 Schaltbefehle
5
(niedrigste)
1
Autom. Timer
max. 999 h
0
1
2
4
3
2
0
Dauerbetriebsart
Uhr ext.
Siehe SERV 110
mögliche Betriebszustände
–
–
0: Aus
0:
0: Aus
1: Ein
1:
1: Ein
2:
nur für Jahresprogramm PRO 2:
Betrieb anschliessend nach Wochenprogramm;
Mögliche Konflikte zwischen den einzelnen Quellen werden
durch unterschiedliche Prioritäten der Quellen gelöst
(Beispiel: Jahresprogramm sagt Heizkreis 1 EIN, Wochenprogramm hingegen AUS: das Jahresprogramm hat höhere
Priorität als das Wochenprogramm; deshalb Heizkreis 1
EIN).
Der Timer hat höchste Priorität; er kann auch durch die
Dauerbetriebsart nicht mehr unterbrochen werden (hingegen Desaktivierung mit PRO 0 = 000 (h) möglich).
1
1
1
Der Regler hat 3 Zeitprogramme:
PRO 0: 1 Timer pro Zeitkanal (Rückwärtszähler für Stunden)
PRO 1: 1 Wochenprogramm mit max. 40 Schaltbefehlen
PRO 2: 1 Jahresprogramm mit max. 40 Schaltbefehlen
Individuelle Wochen- oder Jahresprogramme können in die am Ende der Bedienungsanleitung befindlichen Merkblätter eingetragen werden.
Sauter Components
–21 –
R
Sind zwei Heizkreise vorhanden und werden Heizkreis 1 und
Heizkreis 2 vom gleichen Wärmetauscher gespiesen (SERV 01
= + 3), so hat Heizkreis1 in jedem Fall*) Priorität. Während Betriebsphasen für Heizkreis1 ist - oder -Betrieb für Heizkreis 2 möglich, nicht aber -Betrieb. Der jeweils den Betriebsarten entsprechende sekundäre Vorlauftemperatur-Sollwert
geht aus der folgenden Tabelle hervor:
Heizkreis 1
Heizkreis 2
Sekundärer
(HK1)
(HK2)
VorlauftemperaturSollwert
Jahresprogramm, Wochenprogramm, Timer, Uhr extern,
Dauerbetriebsart etc. haben folgende Prioritäten:
Priorität 1:
Priorität 2:
Priorität 3a:
Priorität 3b:
Priorität 4:
Priorität 5:
Timer (höchste Priorität)
Dauerbetriebsart
Uhr extern
Fernbedienung
Jahresprogramm
Wochenprogramm (geringste Priorität)
*) Ausnahme: Brauchwasserbereitung im Parallelbetrieb. In diesem Fall gilt der entsprechende Vorlauftemperatursollwert für
die Brauchwasserbereitung.
PRO
Nachdem die Taste
7
betätigt wurde, erfolgen Anzeige und Eingabe der Automatikprogramme grundsätzlich in 3 Schritten:
1. Schritt: Wahl des Zeitprogramms:
Taste
2. Schritt:
Programm
0
Timer
1
Wochenprogramm
2
Jahresprogramm
Taste
Kanal
0
Zeitkanal nach extern
1
Heizkreis 1
2
Heizkreis 2
3
Brauchwasserkreis
4
Brauchwasserkreis-Zirkulationkreis
0
2
3. Schritt: Schaltzeit ansehen, ev. löschen und neu eingeben und/oder nächste Schaltzeit ansehen...
4. Schritt: Betriebszustand des gewählen Zeitkanals bestimmen, wählen:
•
•
•
*)
• Brauchwasser
Heizkreis 1
–
Betrieb
Ladung gesperrt
0
–
Betrieb
Ladung freigegeben (Sollwert 1)
1
–
Betrieb
Ladung freigegeben (Sollwert 2)
2
• Zeitkanal nach extern
Heizkreis 2
–
Betrieb
0
AUS
0
–
Betrieb
1
EIN
1
–
Betrieb
Brauchwasserzirkulation
0
AUS
0
1
EIN
1
Drücken der Taste Länger als 14 Sekunden. Löschvorgang wird durch Blinken der LCD-Symbole verdeutlicht.
Sauter Components
–22 –
R
Timer PRO 0
Ermöglicht die Bestimmung des Betriebszustandes bzw. der Betriebsart für 1...999 Stunden (~ 40 Tage).
Taste
Funktion
PRO
Anzeige
7
Regler in Zustand Zeitprogramm-Eingabe bringen
PRO
0
Timerfunktion wählen
0
–
/
/
Zeitkanal wählen, der programmiert werden soll*):
z.B. 2
2
C
L
R
z.B.
0 ... 9
Gewünschte Zeitdauer eingeben
z. B. 0 2 7 für 27 h
/
*)
/
0h
2
–––h
2
027 h
2
Heizkreis 2 (siehe nebenstehende Tabelle)
Angezeigte Zeitdauer löschen
2
Gewünschter Betriebszustand bzw. gewünschte
Betriebsart eingeben:
reduzierter Betrieb (siehe Tabelle vorne)
z.B.
1
Rückkehr in Automatikbetrieb
Danach kann mit dem gleichen Vorgehen die Timerfunktion für einen weiteren Zeitkanal aktiviert werden.
*) Je nach Konfiguration des Reglers
Sauter Components
–23 –
R
Wochenprogramm PRO 1
Für Zeitperioden innerhalb einer Woche können für die vorhandenen Zeitkanäle insgesamt max. 40 Schaltbefehle einTaste
gegeben werden. Das Programm wiederholt sich jede
Woche.
Funktion
PRO
Anzeige
7
Regler in Zustand Zeitprogramm-Eingabe bringen
PRO
1
Wochenprogramm wählen
0
–
/
/
2
/
/
*)
Zeitkanal wählen, dessen 1. Schaltbefehl des Wochenprogramms
angezeigt werden soll*)
z.B. 1
C
L
R
z.B. 0
2
1
3
0
z.B.
Heizkreis 1 (siehe Tabelle vorne)
1
0 06:00
nächsten Schaltbefehl des gewählten Zeitkanals aufrufen
(bei Bedarf)
1
0 22:00
angezeigten Schaltbefehl löschen (bei Bedarf)
1
– – –:– –
neuen Schaltzeitpunkt eingeben für z.B. täglich
(siehe Tabelle unten), Zeit 21 Uhr 30 und
1
0 21:30
dem Schaltzeitpunkt zugehörige Betriebsart eingeben...
(siehe Tabelle vorne)
1
0 21:30
Rückkehr in Automatikbetrieb
1
0
4
= täglich
= Donnerstag
1
5
Kodierung der Wochentage
= Montag
2 = Dienstag
= Freitag
6 = Samstag
Danach kann mit dem gleichen Vorgehen ein anderer Zeitkanal des Wochenprogramms angewählt werden.
Die 40 Schaltbefehle des Wochenprogramms können
unter den konfigurierten Zeitkanälen beliebig aufgeteilt
werden.
*)
3
7
= Mittwoch
= Sonntag
Für Heizkreis 1 sind Werkseinstellungen im Wochenprogramm (1 ) vorhanden, die bedarfsabhängig einfach angepasst werden können (siehe Werkseinstellungen).
Die täglich gültigen Schaltbefehle (0 hh:mm) werden an
Sondertagen (1...7 hh:mm) nicht ausgeführt.
je nach Konfiguration
Sauter Components
–24 –
R
Jahresprogramm PRO 2
Für Zeitabschnitte innerhalb 12 Monaten können für die vorhandenen Zeitkanäle insgesamt max. 28 Schaltbefehle bestehend aus Monat, Tag des Monats und Betriebsart eingegeben werden.
Taste
Funktion
PRO
z.B.
Jeder Zeitabschnitt ist bestimmt durch dessen Beginn und
dessen Ende. Er darf über das Jahresende gehen.
Anzeige
7
Regler in Zustand Zeitprogramm-Eingabe bringen
PRO
2
Jahresprogramm wählen
0
–
/
2
Brauchwasser (siehe Tabelle vorne)
C
L
R
z.B.
z.B.
/
/
*)
7
04.20
angezeigtes Datum löschen (bei Bedarf)
0
1
– –:– –
Monat und Tag des Monats für Beginn des Zeitabschnittes mit
besonderer Funktion eingeben (z.B. 1. Juli)
1
Die zum Zeitabschnitt gehörende Betriebsart eingeben
(siehe Tabelle vorne)
0
2
2
8
1
5
– –:– –
Monat und Tag des Monats für Ende des Zeitabschnitts mit
besondererer Funktion eingeben (z. B. 15. August)...
Betriebsart nach Ende des Zeitabschnitts innerhalb des
Jahresprogramm eingeben**)
1
07.01
07.01
nächsten Speicherplatz aufrufen
z.B. 0
2
Zeitkanal wählen, dessen 1. Schaltbefehl im Jahresprogramm
angezeigt werden soll*)
3
z.B. 0
/
1
2
08.15
1
2
08.15
Rückkehr in Automatikbetrieb
1
Hinweis zur Optimierung der Schaltzeiten
Funktioniert ein Gerät ohne Optimierung, so wird manuell
der Einschaltzeitpunkt
zwischen 0,5 und 1,5 Stunden vor
den Nutzungsbeginn gelegt. Der Ausschaltzeitpunkt ( →
bzw.
→ ) wird meist auf denjenigen Zeitpunkt gelegt,
ab welchem ein Raum mehrheitlich nicht mehr genutzt wird.
Es handelt sich also um feste Schaltzeitpunkte. Wird der
Optimierungsbetrieb gewählt, so berechnet der Regler anhand der aktuellen Raumtemperatur und der Aussentempe-
*)
**)
ratur den einschalt-, bzw.Ausschaltzeitpunkt. Die Schaltzeitpunkte sind also variabel. Aus diesem Grunde ist bei Optimierungsbetrieb der Nutzungsbeginn und/oder das Nutzungsende eines beheizten Gebäudes anzugeben.
(Siehe auch Einstellwerte SERV 81...87).
je nach Konfiguration.
Soll der Betrieb nach Ablauf des Zeitabschnittes wieder nach Wochenprogramm (
1
) erfolgen, so wird diese Betriebsart
mit
der Taste
1
gewählt.
Sauter Components
–25 –
R
Benutzer-Einstellwerte PAR (Parameter) abfragen und anpassen
Taste
Funktion
ersten Benutzer-Einstellwert aufrufen
PAR
6
nächsten Einstellwert abfragen (vorwärts durchblättern)
nächsten Einstellwert abfragen (rückwärts durchblättern)
den in der Anzeige erscheinenden Wert löschen
(wenn erforderlich)
C
L
R
gültigen Wert eingeben
0 ... 9
Rückkehr in die gewünschte Betriebsart durch Tastenbetätigung oder automatisch in die zuletzt
gültige nach ca. 2 min.
1
Die folgenden Tabellen informieren über die vorhandenen Benutzer-Einstellwerte. Der Einstellwert in der 2. Spalte ( ) entspricht der Werkseinstellung. Die Zahlenwerte in Klammern geben den Bereich an, in dem der jeweilige Einstellwert festgelegt werden kann.
Ein wichtiger Teil der Reglereinstellung betrifft dessen Parametrierung. Aus diesem Grund wird empfohlen, beim Verändern
von PAR-Einstellwerten die am Ende der Bedienungsanleitung befindlichen Konfigurationsblätter auszufüllen resp. zu ändern.
Heizkennlinie 1
PAR
Einstellwert
Funktion
Nr.
1
20.0 °C
2
12.0 °C
3
1.40
Raumtemperatur-Sollwert bei Normalbetrieb ( ), (= Fusspunkt TI
Normalbetrieb)
der Heizkennlinie bei
(5.0...39.9 °C)
Raumtemperatur-Sollwert bei reduziertem Betrieb ( ), (= Fusspunkt TI
bei reduziertem Betrieb)
der Heizkennlinie
(5.0...39.9 °C)
Steilheit der Heizkennlinie für Heizkreis 1
Die Heizkennlinie bestimmt den Sollwert der sekundären Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Aussentemperatur.
Die Heizkennlinie wird im wesentlichen durch den Fusspunkt T I (= PAR 1) und die Steilheit festgelegt.
Dabei gilt qualitativ:
Kleine Heizflächen erfordern höhere Vorlauftemperaturen, grosse Heizflächen erfordern tiefe Temperaturen um eine bestimmte Wärmeleistung abgeben zu können.
Richtwerte für Steilheit:
Warmwasser-Radiatorenheizung
1,4
Niedertemperaturheizung
1,0
Fussbodenheizung
0,6
Nach einer Korrektur von Fusspunkt oder Steilheit braucht das Gebäude (und evtl. die Heizungsanlage)
Zeit, um sich dem Korrekturwert anzupassen. Deshalb sollte nur 1 Korrektur pro Tag durchgeführt werden
(siehe auch Kapitel Heizkennlinie anpassen).
(0.0...4.99)
Sauter Components
–26 –
R
2,5
3,0
3,5
4,0
2,0
100
1,8
90
[°C]
1,6
T FS
80
1,4
70
1,2
1,0
60
0,8
50
0,6
40
0,4
30
-20
-15
-10
-5
0
5
10
[°C]
TA
15
TI
B01534
Heizkennlinienschar für TI = 20 °C und Krümmungsfaktor (SERV 66) = 0,5.
Beispiel für Werkseinstellung: Bei einer Aussentemperatur von TA = –5 °C wird die Vorlauftemperatur TFS = 58 °C.
Saisonale Heizgrenze (Siehe auch Ein- und Ausgang Sommerbetrieb)
PAR
Einstellwert
Funktion
Nr.
4
16 °C
Heizgrenze „AUS“ Winter
Sommer
Die Heizung wird bei Betrieb nach Zeitprogramm (= Betrieb nach Wochenprogramm oder Jahresprogramm
oder Timer) automatisch ausgeschaltet, wenn die Aussentemperatur während mind. der unter PAR 6 eingestellten Zeitdauer diesen Wert überschreitet.
Bei dauernd
,
wird die Heizung durch diese Funktion nicht automatisch ausgeschaltet.
5
14 °C
(0...39 °C)
Heizgrenze „EIN“ Sommer
Winter
Die Heizung wird bei Betrieb nach Zeitprogramm (= Betrieb nach Wochenprogramm oder Jahresprogramm
oder Timer) automatisch eingeschaltet, wenn die Aussentemperatur während mind. der unter PAR 6 eingestellten Zeitdauer diesen Wert unterschreitet.
Bei dauernd
wird die Heizung durch diese Funktion nicht automatisch eingeschaltet.
6
14 h
(0...39 °C)
Verzögerungszeit für die saisonalen Heizgrenzen
(0...19 h)
Sauter Components
–27 –
R
Heizkennlinie 2
Ist der Regler für 2 Heizkreise konfiguriert, so erscheinen folgende weitere Benutzereinstellwerte PAR:
PAR
Einstellwert
Funktion
Nr.
7
20.0 °C
Raumtemperatur-Sollwert für Heizkreis 2 bei Normalbetrieb (
)
2
8
12.0 °C
(5.0...39.9 °C)
Raumtemperatur-Sollwert für Heizkreis 2 bei reduziertem Betrieb ( )
2
(5.0...39.9 °C)
9
1.40
2 Steilheit der Heizkennlinie für Heizkreis 2
Die Heizkennlinie 2 bestimmt den Sollwert der sekundären Vorlauftemperatur von Heizkreis 2 in Abhängigkeit der Aussentemperatur. Sie wird im wesentlichen durch den Fusspunkt
(= PAR 7) und die Steilheitfestgelegt.
(0.0...4.99)
Details siehe PAR 3
Werden Heizkreis 1 und Heizkreis 2 vom gleichen Wärmeerzeuger gespiesen (z. B. wie in KonfigurationsBeispiel SERV 100 = +3, siehe Abschnitt Konfiguration...), so hat Heizkreis 1 Priorität.
Sauter Components
–28 –
R
Informationen für sachverständige Personen
SERV (= Service)-Einstellwerte
Die Service-Einstellwerte sind in folgende Untergruppen eingeteilt:
SERV-Nr.
Funktion
00...09
10...18
19...30
31...39
40...49
50...59
60...89
90...96
97...98
Seite
Konfiguration der Ausgänge, Laufzeiten der Ventilantriebe, Nachlaufdauer der Pumpen
Abgleich der Eingänge
Konfiguration der Eingänge
Einstellwerte betreffend Begrenzungsfunktionen Durchfluss und Rücklauftemperatur
Einstellwerte betreffend Regelung mit Stellorgan V1
Einstellwerte betreffend Regelung mit Stellorgan V2
Einstellwerte betreffend Heizungsanlage, Gebäude und Klima
Einstellwerte betreffend Brauchwasser
Vorregelung bei 2 Ventilen in Serie
27
30
32
35
37
38
39
47
47
Service-Einstellwerte SERV abfragen und anpassen
Die Service-Einstellwerte betreffen direkt die Sicherheit und
Funktionsfähigkeit der Heizungsanlage und sind nur durch
sachverständige Personen anzupassen. Für Änderungen
ist der Schiebeschalter (
, AUTO,
) in Stellung
zu bringen. Die Abfrage der Werte ist auch in Stellung
„AUTO“ möglich.
Taste
Funktion
SERV
0
9
0 ... 9
9
ersten Service-Einstellwert aufrufen (Nummer eingeben)
nächsten Einstellwert abfragen (vorwärts durchblättern)
oder
nächsten Einstellwert abfragen (rückwärts durchblättern)
AUTO
0
1
C
L
R
Schalter in Schlüsselposition bringen,
den in der Anzeige erscheinenden Wert bei Bedarf löschen
... 9
gültigen Wert eingeben......
Rückkehr in die gewünschte Betriebsart durch Tastenbestätigung oder
automatisch in die zuletzt gültige nach ca. 2 min.
In der Regel erscheinen in der Anzeige nur diejenigen Einstellwerte, die der Regler auf Grund der Konfiguration benötigt. Deshalb muss die Eingabe der SERV-Parameter in logisch korrekter Reihenfolge stattfinden: z.B. kann der Stromeingang mit SERV 037... erst dimensioniert werden, wenn
ein Eingang als Stromeingang (SERV 025) konfiguriert wurde. Offensichtliche Konfigurierungsfehler werden mit SERV
angezeigt. Details dazu können unter Regelwert 50... abgefragt werden.
Der Index des SERV-Einstellwertes wird nach deren Eingabe nur dargestellt, wenn die Stellenzahl des zugehörigen
Einstellwertes dies zulässt. (Siehe auch Abschnitt Regelwerte)
Die Tabellen in den folgenden Abschnitten informieren
über die vorhandenen SERVice-Einstellwerte. Der Wert in
der 2. Spalte ( ) entspricht jeweils dem Wert der
Werksein-stellung. Die Zahlenwerte in Klammern geben
den Bereich an, in dem der Einstellwert festgelegt werden
kann.
Ein wichtiger Teil der Reglereinstellwerte betrifft dessen Konfiguration. Aus diesem Grund wird empfohlen, beim Verändern
von SERVice-Einstellwerten die am Ende der Bedienungsanleitung befindlichen Konfigurationsblätter auszufüllen resp. zu
ändern (unter Berücksichtigung des Anlagentyps am Einsatzort des Reglers).
Sauter Components
–29 –
R
Konfiguration der Ausgänge, Laufzeiten der Ventilantriebe, Nachlaufdauer der Pumpen
Konfiguration des Zustandes der Zweipunkt-Ausgänge bei Handbetrieb
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
00
0
00
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
Die Zustände der 2-Punkt-Ausgänge (EIN oder AUS) im Handbetrieb werden durch Eingabe eines
Zahlenwertes (0...15) bestimmt.
(Die 3-Punkt-Ausgänge werden für den Handbetrieb durch die Einstellwerte SERV 49 und SERV 59
bestimmt.)
In der Tabelle bedeutet:
0 = ausgeschaltet
1 = eingeschaltet
Ausgang
O7
O6
O5
O4
0
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
Sauter Components
–30 –
R
Datenbus-Parameter Regler
Zur Kommunikation mehrerer Regler untereinander und mit
der Systembedienung besitzt der Regler ein Businterface.
Alle am Bus angeschlossenen Geräte kommunizieren über
die gleiche Datenleitung; sie müssen sich durch eine unter-
schiedliche Apparate-Nummer unterscheiden. Die Insel- und
Stationsnummer müssen identisch sein und sollen nur für
Systemerweiterungen geändert werden.
SERV-Einstellwert Regler QRK 151
Funktion
Nr.
010
+0
011
1
012
+0
Apparate-Nummer des Reglers
Jedes am Datenbus angeschlossene Gerät ist durch eine exklusive Nummer (Adresse) gekennzeichnet,
welche für den Datenverkehr über Bus erforderlich ist. Eine geänderte Adresse wird erst nach einer
Unterbrechung der Netzspannungsversorgung gültig.
(00...29, bevorzugterweise 00...19, 22...29)
Insel-Nummer
Alle Geräte, die an der gleichen Datenbusleitung angeschlossen sind, bilden eine Insel und müssen die
gleiche Insel-Nr. aufweisen.
(1...6)
Station-Nummer
Alle Geräte in der gleichen Station müssen die gleiche Stations-Nummer aufweisen.
(00...29)
Netzgerät
228 301
QRK 151
Regler
QRK 151
Systembedienu
QBK 101
QRK 151
.......
00
Apparatenummer
01
02...19, 22...29
.......
20
(21)
B04520a
Kommunikations-Adresse PC-QRK
Zur Kommunikation des Reglers mit einem Personal Computer (PC) via Schnittstelle RS 232 dienen nachfolgende
Adressen, die nicht geändert werden sollen.
Die Mittel zur Kommunikation PC-Regler stehen nur der Organisation des Herstellers zur Verfügung.
ADR-Einstellwert
Funktion
Nr.
15
0
PC-Apparate-Nummer
16
1
PC-Insel-Nummer
17
30
PC-Stations-Nummer
Zur Kommunikation vom PC zum Regler muss am Bildschirm die Apparate-Nummer des anzusprechenden Reglers eingegeben werden.
Sauter Components
R
–31 –
Ein- und Ausgänge
Der Regler hat 7 mit „I“ bezeichnete Eingänge (I0...I6) und 6 mit „0“ bezeichnete Ausgänge (00...05), die in ihrer Funktion
konfiguriert werden können. Ausnahmen: Ventil V (O2 und O3) und Brennerstufe 1 (O4).
Sind mehrere Regler über Datenbus miteinander verbunden, so können Ein- und Ausgänge von einem anderen Regler über
den Datenbus benutzt werden. (Schema siehe Abschnitt Anschlussplan).
Sauter Components
–32 –
R
Eingänge
Sensor-Typen
Mit dem nachfolgenden SERV- Wert wird für jeden Eingang der angeschlossene Sensortyp definiert:
–1
+00
+01
+02
+03
+04
+05
+06
+07
+08
+09
+10
+11
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
Eingang unbenutzt
Widerstandselement Temperaturfühler Pt 1000
Widerstandselement Temperaturfühler Ni200
Widerstandselement Temperaturfühler Ni1000
Fernbedienung EGS 52/15 mit Temperaturfühler Ni1000
Fernbedienung EGS 52/15 ohne Temperaturfühler Ni1000
Temperaturfühler mit Stromausgang (0...20 mA)
Sonnenfühler mit Stromausgang (0...20 mA)
Windfühler mit Stromausgang (0...20 mA)
Leistungsmesser (Fernwärme) mit Stromsignal (0...20 mA)
Durchflussgeber (Fernwärme) mit Stromsignal (0...20 mA)
Durchflussgeber mit Impuls-Signal
Geber ∑ Menge, Energie etc. mit Impuls-Signal
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
020
+2
Sensortyp am Eingang I0
021
+2
Sensortyp am Eingang I1
022
+2
Sensortyp am Eingang I2
023
+2
Sensortyp am Eingang I3
024
+2
Sensortyp am Eingang I4
025
+2
Sensortyp am Eingang I5
026
+2
Sensortyp am Eingang I6
-1 +00 +01 +02 +03 +04 +05 +06 +07 +08 +09 +10 +11
Eingang SERV
EGS
EGS
I
Pt 1000 Ni 200 Ni 1000 mit
ohne
Temp.
Ni 1000 Ni 1000
I
Sonne
I
Wind
I
Leistung
I
Durchfluss
Pulse Pulse
Durch- Menge
fluss ∑
I 0 020 +02
I 1 021 +02
I 2 022 +02
I 3 023 +02
I 4 024 +02
I 5 025 +02
I 6 026 +02
angeschlossener
analoger Geber-Typ
Widerstandssensor
Stromgeber
für jeden Eingang den zugeordnete Sensortyp markieren und Wert in Konfigurationsblatt eintragen
Impulsgeber
B04733
Sauter Components
–33 –
R
Impulssignal
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
027
1
Frequenzbereich des Impulssignals:
0 = kleiner 300 Hz für Transistor-Ausgänge (ohne Entprellung) für eher kleine Durchflüsse/Energie
Durchflüsse/Energie
Impuls/Menge (z.B. Imp/l oder Imp/kWh)
+1 = kleiner 10 Hz für mechanische Kontakte (mit Entprellung) für eher grosse Durchflüsse/Energie
in der Einheit
Menge/Impuls. (z.B. l/Imp oder kWh/Imp)
(0/1)
028
1.0
Wertigkeit der Zählimpulse: die Eingabe hängt vom verwendeten Messgerät ab, ebenso die Einheit des
Messwertes (siehe SERV 027)
Beispiel: SERV 028 = 10.0 → 1 Impuls ergibt einen Zählwert von 10.
(0.1...999.9)
Beispiel 1:
SERV 026 =
+10
SERV 027 =
1
SERV 028 =
10.0
Durchflusserfassung mit Impulsgeber
mit Entprellung in l/Impuls
Wertigkeit: 10 l/Impuls
Innert 60 Sekunden werden 100 Impulse registriert, was 1000 l/min oder 60'000 l/h entspricht. Der angezeigte Regelwert 42
beträgt 60 m3/h.
Beispiel 2:
SERV 026 =
+11
Energieerfassung mit Impulsgeber
SERV 027 =
0
Ohne Entprellung in Impuls/kWh
SERV 028 =
1.0
Wertigkeit: 1.0 Impuls/kWh
Während einer bestimmten Zeit wurden 100 Impulse registriert, was 100 kWh entspricht. Der kumulierte Energieverbrauch,
der unter Regelwert 48 und SERV 006 angezeigt wird, hat sich um 0,1 MWh erhöht.
Sauter Components
–34 –
R
Abgleich der Eingänge
Entsprechend dem konfigurierten Sensortyp (SERV 020...)
kann ein Abgleich mit den nachfolgenden SERV-Einstellwerten vorgenommen werden.
Temperatureingang
Die Sauter Temperaturfühler geben Gewähr für präzise
Temperaturmessung. Ist die Anschlussleitung jedoch lang,
so kann eine Kompensation des Leitungswiderstandes erforderlich sein.
Die folgenden Temperatur-Messeingänge können im Bereich
± 9,9 (K) abgeglichen werden. Dabei ist zu beachten, dass der
abzugleichende Temperaturfühler genügend Zeit hat (1...2 Std),
sich an die Umgebungstemperatur anzupassen.
Stromeingang
Auch der Stromeingang kann im Bereich ± 9,9
mA
entsprechend ± 990 µA abgeglichen werden. Allerdings ist hier auch eine
10
Kalibrierung via SERV 037...039 möglich.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
030
0.0
Abgleich des Einganges I0 (Klemme 20)
031
0.0
Abgleich des Einganges I1 (Klemme 19)
032
0.0
Abgleich des Einganges I2 (Klemme 18)
033
0.0
Abgleich des Einganges I3 (Klemme 16)
034
0.0
Abgleich des Einganges I4 (Klemme 15)
035
0.0
Abgleich des Einganges I5 (Klemme 14)
036
0.0
Abgleich des Einganges I6 (Klemme 13)
Beispiele für den Abgleich des Aussentemperaturfühlers.
Annahme: Der Regler ist so konfiguriert, dass der Aussentemperaturfühler an Klemme 20 (Eingang I0) liegt.
Beispiel 1
Ausgangslage:
Thermometer-Messwert
Messwertanzeige Regelwert Nr. 1 des Reglers
Beispiel 2
+9,5 °C
+10,0 °C
Vorgehen für Abgleich:
1.
Abweichung erfassen
(Thermometer-Messwert minus
Fühlermesswert)
2.
SERV 030 einstellen
3.
Aktuellen Korrekturwert löschen
4.
Vorzeichen der Abweichung eingeben
5
Korrekturwert eingeben
Ausgangslage:
Thermometer-Messwert
Messwertanzeige Regelwert Nr. 1 des Reglers
+1,5 °C
–1,1 °C
Vorgehen für Abgleich:
9,5 °C
–10,0 °C
–0,5 °C
C
L
R
0
5
Danach erscheint in der Anzeige unter Regelwert Nr. 1 der
korrigierte Wert der Aussentemperatur (im Beispiel 9,5 °C).
1.
Abweichung erfassen
(Thermometer-Messwert minus
Fühlermesswert)
2.
SERV 030 einstellen
3.
Aktuellen Korrekturwert löschen
4.
Vorzeichen der Abweichung eingeben
5.
Korrekturwert eingeben
1,5 °C
–(–)1,1 °C
+2,6 °C
C
L
R
2
6
Danach erscheint in der Anzeige unter Regelwert Nr. 1 der
korrigierte Wert der Aussentemperatur (im Beispiel 1,5 °C).
Der Abgleich der anderen Temperaturfühler kann auf gleiche Art und Weise erfolgen.
Sauter Components
–35 –
R
Dimensionierung des Stromeinganges
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
037
0.00
Anfangswert des Stromsignales in mA, welcher der Messgrösse 0 entspricht.
(0.00...29.99 mA)
038
20.00
Endwert des Stromsignales in mA, welcher der maximalen Messgrösse entspricht.
(0.00...29.99 mA)
039
1.00
Wertigkeit des Stromsignales: Zahlenwert der Messgrösse, die dem maximalen Stromsignal entspricht.
Die Einheit des Messwertes wird durch die Konfiguration des Sensortypes unter SERV 025... bestimmt.
Bei der Werkseinstellung 1.00 entspricht dies für
Temperatur 10 °C
Sonne max. Einfluss 100 %
Wind max. Einfluss 100 %
Durchfluss 1 m3/h
Leistung 1 kW
(0.10...99.99)
[z.B. °C]
maximale
SERV 039 Messgrösse (15)
Messgrösse (0)
5
SERV 037
(-5)
Stromsignal
20 [mA]
SERV 038
B04858
Obiges Beispiel zeigt, dass mit dem Stromeingang z.B. auch negative Temperaturen (im Beispiel im Bereich –50...150 °C) erfasst werden können.
Sauter Components
–36 –
R
Adresse Ferneingänge
Normalerweise wird ein Regler einem Regelkreis zugeordnet, der mit seinen konfigurierbaren (frei zuordenbaren) Einund Ausgänge alle Aufgaben erfüllt.
I =
i =
O =
Input, analoger Eingang
Input, binärer Eingang
Output, Ausgang
Genügt die Anzahl Eingänge des (lokalen) Reglers jedoch
nicht, können bis zu 3 analoge und 3 binäre Eingänge eines
oder mehrerer anderer Fernregler zur Lösung der Aufgabe
herangezogen werden.
–1
XX.Z
In diesem Fall werden im lokalen Regler unter
SERV 047...049 die Adresse(n) des Fernreglers und dessen
benutzte analogen, unter SERV 067...069 dessen binäre
Ferneingänge definiert und unter SERV 057...059 respektive
SERV 077...079 die zugehörigen Funktionen konfiguriert
(siehe weiter unten). Selbstverständlich dürfen diese Ferneingänge im Fernregler selbst (lokaler Eingang) und auch von
anderen Reglern verwendet werden.
Die Apparate-Nummer und Eingänge des Fernreglers werden unter SERV 047...049 respektive 067...069 im lokalen
Regler in folgendem Format definiert:
Ferneingang nicht aktiv
XX = Apparate-Nummer des Fernreglers (00...29, siehe SERV 010)
Z = Nummer des Einganges I.. des Fernreglers
(0...9 wobei für QRK 151 0...6 zulässig,
QBK 101 nur 0 für TR zulässig also XX.Z = 20.0)
Im Fernregler müssen unter SERV 020...026 die SensorTypen definiert sein. In der Systembedieneinheit QBK 101
ist nur die Raumtemperatur unter der Eingang Nummer 0
verfügbar.
Adresse der Ferneingänge für analoge Funktionen
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
047
–0.1
Adresse analoger Ferneingang I7 (–0.1...29.9)
048
–0.1
Adresse analoger Ferneingang I8 (–0.1...29.9)
049
–0.1
Adresse analoger Ferneingang I9 (–0.1...29.9)
Adresse der Ferneingänge für binäre Funktionen
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
067
–0.1
Adresse binärer Ferneingang i7
(–0.1...29.9)
068
–0.1
Adresse binärer Ferneingang i8
(–0.1...29.9)
069
–0.1
Adresse binärer Ferneingang i9
(–0.1...29.9)
Sauter Components
–37 –
R
Beispiel: Der (lokale) Regler mit Busadresse 00 benötigt die Aussentemperatur, welche aber schon vom Regler mit der Busadresse 03 am Eingang I0 erfasst wird.
Zusätzlich soll auch der binäre Eingang eines externen Schaltkontaktes, der bereits mit dem Regler mit der Busadresse 02 am Eingang i4 erfasst wird, berücksichtigt werden.
Im lokalen Regler wird mit
SERV 050 = –1
die Werkseinstellung (Aussentemperaturfühler am lokalen Eingang I0) aufgehoben. Dieser
lokale Eingang steht nun für andere Zwecke zur Verfügung.
SERV 059 = +00
die Funktion Aussentemperatur dem analogen Ferneingang I9 zugeordnet (im nächsten Abschnitt erklärt) und mit
SERV 049 = 03.0
dieser Messwert von der Apparate-Nummer des Fernreglers 03 von Eingang I0 geholt.
Im weitern wird im lokalen Regler mit
SERV 078 = +00
die Funktion des externen Schaltkontaktes dem lokalen binären Eingang i8 zugeordnet
(im nächsten Abschnitt erklärt) und mit
SERV 068 = 02.4
dieser Messwert von der Apparate-Nummer des Fernreglers 02 von Eingang i4 geholt
In der Konfigurierung des Fernreglers selbst müssen der Sensor-Typ lokal konfiguriert sein.
Konfiguration der Eingänge
Die Zuordnung der Funktion (zum Beispiel Messung der
Raumtemperatur) zu einem Eingang (zum Beispiel I5) wird
durch die Konfiguration festgelegt.
I = Input, analoger Eingang
i = Input, binärer Eingang
Die Werkseinstellung ( ) legt die meistens benötigten Eingangsfunktionen unter Beachtung der Kompabilität zu den
Equitherm-Familien 200, M10 und M50 fest. Sind weitere
Eingangsfunktionen (z.B. Rauchgastemperatur anzeigen)
erforderlich, so können freie Eingänge entsprechend konfiguriert werden.
Beispiel: Zusätzlich zur Werkseinstellung soll die Raumtemperatur aufgeschaltet werden. Dazu wird
die Fernbedienung mit Raumtemperaturfühler am freien lokalen Eingang I5 angeschlossen.
Im Regler wird der (lokale) Eingang I5 mit dessem zugehörigen Parameter
SERV 055 = +01
als Raumtemperaturfühler konfiguriert.
[Fernbedienung mit Raumtemperaturfühler bedeutet Sensortyp = +03 (siehe Abschnitt Sensor Typen). SERV 025 muss also
auf +3 gesetzt wertden]
Sämtliche lokalen Eingänge können entweder als analoger
Eingang (I..) oder als binärer Eingang (i...) konfiguriert werden. In gewissen Fällen ist es zulässig, an einem Temperaturmesseingang gleichzeitig einen binären Eingang zu konfigurieren, zum Beispiel Rücklauftemperatur und Fmin Begrenzung (Begründung: während der Fmin Begrenzung
schliesst der Regler das Ventil ganz, die Rücklauftemperatur
ist bei geschlossenem Ventil nicht mehr von Bedeutung).
Genügt die Anzahl Eingänge des (lokalen) Reglers nicht,
können bis zu 3 analoge und bis zu 3 binäre Eingänge eines
oder mehrerer anderer (Fern-) Regler zur Lösung der Aufga-
be herangezogen werden. Ein Aussentemperaturfühler
muss im System von mehreren M500 Regler nur einmal vorhanden sein; die übrigen Regler bedienen sich ihrer Ferneingänge.
In diesem Fall wird im lokalen Regler unter SERV
047...049 die Apparate-Nummer des Fernreglers und
dessen Eingang (I0...I6) definiert und unter SERV 057...059
die zugehörigen Funktionen konfiguriert. Selbstverständlich
muss dieser Ferneingang im Fernregler selbst konfiguriert
sein (Beispiel siehe weiter oben).
Sauter Components
–38 –
R
analoge Eingangs-Funktion
- 1 +00 +01 +02 +03 +04 +05 +06 +07 +08 +09 +10 +11 +12 +13 +14 +15
1)
1)
TR1
2
TR2
SERV
TA
TB
TW1
2
TW2
TF1
TRF1
TF2
TRF2
2)
TRB
TB2
2
TRB2
050 +00
051 - 1
052 - 1
053 +05
054 - 1
055 - 1
056 - 1
057 - 1
058 - 1
059 - 1
für jeden Eingang die zugeordnete Funktion markieren und Wert in Konfigurationsblatt eintragen
bevorzugte Konfiguration
I xund i xbelegen den gleichen Hardware-Eingang
1) Für Raumtemperaturfühler EGT 320, EGS 52/15 mit Raumfühler (EGS Klemmen 0 und 1 oder 0 und 3, s.a. SERV 020 ...) oder via Ferneingang von QBK 101
2) Für Fernbedienung EGS 52/15 ohne Raumfühler (EGS Klemmen 3 und 4)
B04729
3) geschlossen = Sommerbetrieb
Sauter Components
–39 –
R
Klemme
analoge Eingangs-Funktion
+16 +17 +18 +19 +20 +21
2)
2
Sonne Wind
Leistung
Flow
Menge
binäre Eingangs-Funktion
Eingang
analog
binär
- 1 +0
+1
Ι
Ι
I0
+2
+3
+4
3) Fmin
Fmax
SERV
Ι
Ι
i0
- 1 070
i1
- 1 071
i2
- 1
072
i3
- 1
073
i4
-1
074
i5
-1
075
i6
-1
076
I 7 via i 7 via
SERV 047 SERV 067
-1
077
I 8 via i 8 via
SERV 048 SERV 068
-1
078
I 9 via i 9 via
SERV 049 SERV 069
-1
079
I1
I2
I3
I4
I5
I6
analog
20
19
18
16
15
14
13
binär
Eingang
B04730
Sauter Components
–40 –
R
Konfiguration der Eingänge (Fortsetzung)
Analoge Eingänge
Die 7 analogen lokalen und 3 analogen Fern- Eingänge des Reglers (I0...I9 entsprechend SERV 050...SERV 059) können
anhand folgender Tabelle konfiguriert werden:
–01
+00
=
=
ohne Funktion (Eingang wird nicht benutzt)
Eingang für Aussentemperaturfühler TA
+01
=
+02
=
+03
=
Eingang für Raumtemperaturfühler TR1 (oder Raumtemperatursignal ab Klemme 0 der
Fernbedienung EGS 52/15) auf Heizkreis 1 wirkend (Klemme 3 von EGS 52/15 auf
Masse führen).
Eingang für Raumtemperaturfühler TR2 (oder Raumtemperatursignal ab Klemme 0 der
Fernbedienung EGS 52/15) auf Heizkreis 2 wirkend (Klemme 3 von EGS 52/15 auf
Masse führen).
Eingang für Brauchwassertemperaturfühler TW1
+04
=
Eingang für Brauchwassertemperaturfühler (unten) TW2
+05
=
Eingang für Vorlauftemperaturfühler TF1 (im vom Stellorgan V geregelten Kreis)
+06
=
Eingang für Rücklauftemperaturfühler TRF1 (im vom Stellorgan V geregelten Kreis)
+07
=
Eingang für Vorlauftemperaturfühler TF2 (nur Anzeige)
+08
=
Eingang für Rücklauftemperaturfühler TRF2 (nur Anzeige)
+09
=
Eingang für Kesseltemperatur TB
+10
=
Eingang für Kesselrücklauftemperatur TRB
+11
=
Eingang für Kesseltemperatur TB2 (nur Anzeige)
+12
=
Eingang für Kesselrücklauftemperatur TRB2 (nur Anzeige)
+13
+14
+15
=
=
=
+16
=
+17
+18
+19
+20
+21
=
=
=
=
=
Eingang für Temperatur Anzeige 1
Eingang für Temperatur Anzeige 2
Eingang für Fernbedienung EGS 52/15 ohne Raumtemperatursignal auf Heizkreis 1
wirkend (über 2-Drahtanschluss). (Bei 3-Drahtanschluss Klemme 4 von EGS 52/15 auf
den konfigurierten Eingang, Klemme 3 auf Masse führen)
Eingang für Fernbedienung EGS 52/15 ohne Raumtemperatursignal auf Heizkreis 2
wirkend (über 2-Drahtanschluss). (Bei 3-Drahtanschluss Klemme 4 von EGS 52/15 auf
den konfigurierten Eingang, Klemme 3 auf Masse führen)
Eingang Sonnenfühler
Eingang Windfühler
Eingang Leistungserfassung
Eingang Durchflusserfassung
Eingang Menge
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
050
+00
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I0 (Klemme 20)
051
–1
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I1 (Klemme 19)
052
–1
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I2 (Klemme 18)
053
+05
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I3 (Klemme 16)
054
–1
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I4 (Klemme 15)
055
–1
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I5 (Klemme 14)
056
–1
Konfiguration des lokalen, analogen Einganges I6 (Klemme 13)
057
–1
Konfiguration des analogen Ferneinganges I7
058
–1
Konfiguration des analogen Ferneinganges I8
059
–1
Konfiguration des analogen Ferneinganges I9
Sauter Components
–41 –
R
Konfiguration der Eingänge (Fortsetzung)
Binäre Eingänge
–1
+0
+1
+2
+3
+4
=
=
=
=
=
=
ohne Funktion
Alarmeingang
Eingang für externe Schaltuhr etc.
Eingang Sommerbetrieb
Eingang Kontakt minimaler Durchfluss/Leistung
Eingang Kontakt maximaler Durchfluss/Leistung
Die 7 binären lokalen Eingänge (i0...i6 entsprechend
SERV 070...076) und 3 binären Ferneingänge (i7..i9 ent-
sprechend SERV 077...079) des Reglers können anhand
der folgenden Tabelle konfiguriert werden:
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
070
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i0 (Klemme 20)
071
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i1 (Klemme 19)
072
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i2 (Klemme 18)
073
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i3 (Klemme 16)
074
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i4 (Klemme 15)
075
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i5 (Klemme 14)
076
–1
Konfiguration des lokalen, binären Einganges i6 (Klemme 13)
077
–1
Konfiguration des binären Ferneinganges i7
078
–1
Konfiguration des binären Ferneinganges i8
079
–1
Konfiguration des binären Ferneinganges i9
Sauter Components
–42 –
R
Ausgänge
Adresse Fernausgänge
Normalerweise wird einem Regelkreis ein Regler zugeordnet, der mit seinen konfigurierbaren (frei zuordenbaren)
Ausgängen alle Aufgaben erfüllt.
Genügt die Anzahl Ausgänge des (lokalen) Reglers jedoch
nicht, können bis zu 4 freie Ausgänge eines oder mehrerer
anderer Fernregler zur Lösung der Aufgabe herangezogen
werden.
O = Output, Ausgang
Die Werkseinstellung ( ) legt die meistens benötigten
Aus-gangsfunktionen fest. Sind weitere Ausgangsfunktionen
er-forderlich, so können freie Ausgänge entsprechend
konfigu-riert werden.
Beispiel: Die Drehzahl der Heizungsumwälzpumpe soll
während der Nacht reduziert werden.
Im Regler wird der (lokale) Ausgang 05 mit dessem zugehörigen Parameter
In diesem Fall werden im lokalen Regler unter SERV 086...089
die Apparate-Nummer des Fernreglers und dessen benutzter
Ausgang (Fernausgang) definiert und unter SERV 096...099 die
zugehörigen Funktionen konfiguriert. Selbstverständlich dürfen
diese Fernausgänge im Fernregler selbst nicht mehr lokal verwendet werden und müssen dort deshalb mit –1 konfiguriert
sein.
Die Apparate-Nummer und Ausgang des Fernreglers werden unter SERV 086...089 im lokalen Regler in folgendem
Format definiert:
SERV 095 = +07 als Kontakt zur Drehzahlreduktion im Absenkbetrieb konfiguriert.
–0.1
XX.Y
Fernausgang nicht aktiv
XX = Apparate-Nummer des Fernreglers (00...29, siehe SERV 010)
Y = Nummer des Ausgang O.. des Fernreglers (0, 1, 4 oder 5)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
086
–0.1
Adresse Fernausgang O6
087
–0.1
Adresse Fernausgang O7
088
–0.1
Adresse Fernausgang O8
089
–0.1
Adresse Fernausgang O9
Beispiel: Der (lokale) Regler mit Busadresse 00 benötigt mehr als 4 Zweipunktausgänge, da noch eine Intern-Zirkulationspumpe (+6) gesteuert werden muss. Jedoch weist der benachbarte (Fern-) Regler mit der Busadresse 01 einen
freien Ausgang (O5) auf.
Im lokalen Regler wird mit
SERV 086 = 01.5
SERV 096 = +6
Die Adresse des Fernausganges mit der Apparate-Nummer 01 und dem Ausgang O5 definiert und mit
Die Funktion (Intern-Zirkulationspumpe, Details siehe weiter unten) zugeordnet.
In der Konfigurierung des Fernreglers selbst muss Ausgang O5
unbenutzt (–1) sein. Der Zustand der Intern-Zirkulationspumpe
(EIN oder AUS) wird nur auf dem LCD des lokalen Reglers angezeigt.
Sauter Components
–43 –
R
Konfiguration der 2-Punkt-Ausgänge
Die Zweipunktausgänge (Klemmen 3, 6, 9, 10) können anhand folgender Tabelle konfiguriert werden (Einstellwerte SERV 090...099)
–1
+00
=
=
+01
+02
+03
=
=
=
+04
=
+05
+06
=
=
+07
=
+08
=
+09
+10
+11
+12
+13
=
=
=
=
=
ohne lokale Funktion (Ausgang kann von anderem Regler benutzt werden).
Zeitkanal ZK nach extern. In den Zeitprogrammen können EIN (= 1) und AUS (= 0)-Befehle eingegeben werden. Damit kann ein beliebiger Verbraucher unabhängig von der
Heizung zeitabhängig ein- und ausgeschaltet werden (Schaltuhrfunktion).
Ansteuerung der Umwälzp. für Heizkreis 1 (UP 1). UP 1 ist immer Heizkreis 1 zugeordnet.
Ansteuerung der Umwälzp. für Heizkreis 2 (UP 2). UP 2 ist immer Heizkreis 2 zugeordnet.
LP (1) ladet direkt den Brauchwasserspeicher oder einen Wärmetauscher zur Brauchwasserspeicherladung.
Ansteuerung der Brauchwasser-Zirkulationspumpe ZP. In den Zeitprogrammen können
EIN (= 1) und AUS (= 0)-Befehle eingegeben werden. Damit kann die BrauchwasserZirkulationspumpe zeitabhängig ein- und ausgeschaltet werden (mit Blockierschutzfunktion). Während dem Ladevorgang wird die Zirkulationspumpe gestopt, (siehe auch
Abschnitt Brauchwasser).
LP 2 ist LP 1 nachgeschaltet und ladet den Brauchwasserspeicher.
Intern-Zirkulationspumpe IP (sekundär, durch Regler automatisch gesteuert wenn keine
andere Pumpe läuft).
Kontakt DR (1) wird bei und -Betrieb von Heizkreis 1 betätigt, sofern UP 1 eingeschaltet ist. Dieses Signal lässt sich auf einen Pumpendrehzahlregler aufschalten und damit die
Pumpendrehzahl bei und -Betrieb (Frostschutz aktiv) reduzieren.
Kontakt DR 2 wird bei und -Betrieb von Heizkreis 2 betätigt, sofern UP 2 eingeschaltet
ist. Dieses Signal lässt sich auf einen Pumpendrehzahlregler aufschalten und damit die
Pumpendrehzahl bei und -Betrieb (Frostschutz aktiv) reduzieren.
Kontakt OPTEIN wird während der optimierten Aufheizphase von Heizkreis 1 betätigt.
Kontakt KP Kesselpumpe etc.).
Brennerstufe BR 2.
Kontakt SB schliesst bei Sommerbetrieb.
Alarmausgang: Kontakt ST schliesst bei Störung
Der Dreipunktausgang (O2 und O3, Klemmen 7 und 8) ist fest
für ein Dreipunktstellorgan konfiguriert. Der entsprechende
SERV- Wert wird mit –1 dargestellt und kann nicht geändert
werden. Der Zweipunktausgang (O4, Klemmen 5 und 6) ist
bei Anlagengrundkonfiguration als Kesselregler (SERV 100)
immer fest für Brennerstufe 1 konfiguriert. Der entsprechende
SERV - Wert wird mit –1 dargestellt und kann nicht geändert
werden.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
090
+1
Konfiguration lokaler Zweipunktausgang O0 (mit RC- Glied, Klemme 10)
091
–1
Konfiguration lokaler Zweipunktausgang O1 (mit RC- Glied, Klemme 9)
092
093
094
–1
–1
–1
(Dreipunktstellorgan, auf)
(Dreipunktstellorgan, zu)
Konfiguration lokaler Zweipunktausgang O4 (mit VDR, Klemme 5 und 6)
095
–1
Konfiguration lokaler Zweipunktausgang O5 (mit VDR, Klemme 3)
096
–1
Konfiguration Fern- Zweipunktausgang O6
097
–1
Konfiguration Fern- Zweipunktausgang O7
098
–1
Konfiguration Fern- Zweipunktausgang O8
099
–1
Konfiguration Fern- Zweipunktausgang O9
Sauter Components
–44 –
R
Konfiguration der 2-Punkt-Ausgänge (Fortsetzung)
Sauter Components
–45 –
R
Anlagengrundkonfiguration
Der Equitherm QRK 151 ist multifunktionell. Je nach Wahl der Anlagengrundkonfiguration mit SERV 100 funktioniert er als
Zonen-, Fernwärme- oder Kesselregler.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
100
+1
–1 = kein Ventill, keine Brennersteuerung
0 = allgemeines Ventil, keine Brennersteuerung
1 = Ventil für Heizkreis 1, keine Brennersteuerung
2 = Ventil für Heizkreis 2, keine Brennersteuerung
3 = Ventil für Brauchwasserkreis, keine Brennersteuerung
4 = kein Ventil, mit Brennersteuerung
5 = allgemeines Ventil, mit Brennersteuerung
6 = Ventil für Heizkreis 1, mit Brennersteuerung
7 = Ventil für Heizkreis 2, mit Brennersteuerung
8 = Ventil für Brauchwasserkreis, mit Brennersteuerung
Anlagengrundkonfiguration siehe auch nebenstehende Schemas. Erforderliche Umwälz- und
Ladepumpen sowie die Temperaturfühler müssen mit separaten SERV- Parametern konfiguriert werden.
(–1...8)
Symbolik der Energie- Abnehmerkreise:
Regelkreis
Symbol
HK1
HK2
1
2
BWK
BW
UP1
Schema
UP2
1
2
Raumtemperaturaufschaltung TR1
und Fernbedienung
FB1 etc. möglich
Raumtemperaturaufschaltung TR2
und Fernbedienung
FB2 etc. möglich
LP1
LP2
TW1
TW2
KW
Bemerkungen
Brauchwasserzirkulationspumpe ZP möglich
= optionell möglich
B04736
Bei mehreren Abnehmerkreisen erfolgt die Bestimmung des Vorlaufsollwertes des Erzeugekreises nach dem Prinzip der Maximalauswahl, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des bedarfsgeführten Wärmebereitstellungs-Management. Im Falle eines
direkt versorgten Brauchwasserkreises kann dieser Kreis jedoch Vorrang haben.
Sauter Components
–46 –
R
Anlagengrundkonfiguration (Fortsetzung)
Sauter Components
–47 –
R
Laufzeit Ventilantrieb, Nachlaufdauer Pumpen
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
101
+120
Laufzeit des Antriebs von Stellorgan V
102
5
(30....300) (s)
Nachlaufdauer der Umwälzpumpe(n) Heizung und der Intern-Zirkulationspumpe, nachdem der
entsprechende Vorlauftemperatur-Sollwert = 0 berechnet wurde.
103
5
(0...19) (min)
Nachlaufdauer der Brauchwasserladepumpe(n), nach erfolgter Ladung. Der Nachlauf von LP 1 kann
durch den Regler auf Grund bestimmter Bedingungen vorzeitig abgebrochen werden. Ist eine zweite
Ladepumpe LP 2 vorhanden, so hat diese immer die volle Nachlaufdauer.
(0...19) (min)
Bedarfsgeführtes Wärmebereitstellungs-Management
Der Heizungssregler QRK 151 kann als Kessel-, Umformer-,
Zonen- und Brauchwasser-Regler eingesetzt werden. Erstere Kreise sind Wärmeerzeuger-, letztere Wärmeabnehmerkreise wird der Erzeugerkreis von einem separaten Regler
kontrolliert, kann er mit der nachfolgenden SERV-Parametern seine Vorlauf- oder Kesselsolltemperatur nach dem Be-
darf der Abnehmerkreise richten. Durch das bedarfsgeführte Wärmebereitstellungs-Management entstehen geringere
Verteil- und Bereithalteverluste und trägt somit wesentlich
zur Energieeinsparung und Umweltschonung bei.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
105
0
106
0
107
0
Wärmeerzeugerkreis: Annahme einer Wärmeanforderung über den Bus.
0 = Annahme gesperrt
1 = Annahme zur Wärmebereitstellung durch Ventil oder Tauscher oder Kessel freigegeben
2 = Annahme zur Wärmebereitstellung durch Ventil und Kessel freigegeben
(0...2)
Wärmeabnehmerkreis: Ausgabe einer Wärmeanforderung über den Bus.
0 = Ausgabe gesperrt
1 = Ausgabe freigegeben
(0,1)
Wärmeabnehmerkreis: Apparate-Nummer des Wärme-Erzeugerkreises zum Empfangen einer
Wärmeanforderung
(siehe SERV 010 des Wärmeerzeuger-Reglers)
(00...29)
Sauter Components
–48 –
R
Externe Schaltuhr
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
110
–1
Einfluss einer externen Schaltuhr auf die Betriebsart.
Bei Betrieb nach Zeitprogramm kann durch einen geschlossenen externen (Gold) Kontakt eine andere
Betriebsart erzwungen werden. Wird der Kontakt wieder geöffnet, so bestimmt erneut das Zeitprogramm
des Reglers die Betriebsart (siehe auch Zeit-programme PRO).
–1 = ohne Funktion
0 0 0 0 0
. . . . .
. . . . .
. . . . .
Die einzelnen Stellen dieses SERV - Parameter beeinflussen folgende Kreise und
9 9 9 9 9
bestimmen den Betriebszustand wie folgt:
2
0 = AUS
1 = EIN
> 1 kein Einfluss
0=
1=
2=
> 2 kein Einfluss
0=
1=
2=
> 2 kein Einfluss
0=
1=
2=
> 2 kein Einfluss
0 = AUS
1 = EIN
> 1 kein Einfluss
B08207
(–1...99999)
Alarmfilter
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
111
0
0: Nur das aktive externe Alarmeingangssignal wird auf den (konfigurierten) Alarmausgang geschaltet.
1: Sowohl das aktive externe Alarmsignal als auch interne Fehler werden auf den (konfigurierten)
Alarmausgang geschaltet (siehe auch Abschnitt Informationszentrum, Fehleranzeige).
(0/1)
Sauter Components
–49 –
R
Rücklauftemperatur und Durchfluss/Leistung -Begrenzung
Rücklauftemperatur-Begrenzung
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
120
90
Oberer Begrenzungswert der Rücklauftemperatur
121
90
(0...149) (°C)
Unterer Begrenzungswert der Rücklauftemperatur
122
0
(0...149) (°C)
Aussentemperatur, wo gleitender Teil der Begrenzungsfunktion der Rücklauftemperatur einsetzt.
123
0.0
124
90
(–49...+49) (°C)
Steilheit des gleitenden Teils der Begrenzungskennlinie der Rücklauf-Temperatur
(0...4.9)
Begrenzungswert der Rücklauftemperatur (Absolutwert in °C) bei Brauchwasserladung. Falls Wert < 0:
Begrenzungswert (SERV 124) nur aktiv bei normaler Brauchwasserladung (SERV 190), nicht aktiv bei
Ladung auf zweite Brauchwassertemperatur (SERV 192)
(–149...149 °C)
T RFS
(S ER V 12 0 ) T o
B e gre nz u n gs w e rte fü r d ie p rim ä rs e itig e
R üc k lau ftem p era tu r
T R F S(W ) (S ER V 1 24)
S(F F )
(SE R V 12 3)
T U (SE R V 121)
TA
T A (F F ) (SE R V 12 2)
B04789a
Durchfluss/Leistung min. und max. Begrenzung (siehe auch SERV 028, 029)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
125
126
127
128
0.00
Unterer Durchfluss/Leistungsgrenzwert bei dem der Regler eingreift.
5.00
(0.00..299.99) (m3/h resp. kW oder MW)
Oberer Durchfluss/Leistungsgrenzwert (bei gleichzeitigem Energiebezug für Heizung und Brauchwasser),
bei dem der Regler eingreift.
5.00
5.00
(0.00..299.99) (m3/h resp. kW oder MW)
Oberer Durchfluss/Leistungsgrenzwert (Energiebezug nur für Heizung), bei dem der Regler eingreift.
(0.00..299.99) (m3/h resp. kW oder MW)
Oberer Durchfluss/Leistungsgrenzwert (Energiebezug nur für Brauchwasser), bei dem der Regler eingreift.
(0.00..299.99) (m3/h resp. kW oder MW)
Sauter Components
–50 –
R
Kesselregelung
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
130
85
131
0
132
0
Max. Begrenzung des Kesseltemperatur-Sollwertes TBMAX:
Der Wert der max. Begrenzung für die Kesseltemperatur soll immer grösser sein als der Wert der
Sockeltemperatur. Da die Sockeltemperatur Vorrang gegenüber der maximalen Kesseltemperatur hat,
könnte diese sonst überschritten werden. Während der Ladung des Brauchwasserspeichers wird die max.
Begrenzung der Kesseltemperatur nicht berücksichtigt.
(20...149 °C)
Min. Begrenzung des Kesseltemperatur-Sollwertes TBMIN:
Wird diese min. Begrenzung nicht benötigt, so muss der Wert 0 eingegeben werden.
(0...99 °C)
Gültigkeit der Minimalbegrenzung des Kesseltemperatur-Sollwertes:
0 = Nur bei Heizbetrieb gültig
1 = Immer gültig, der Kessel wird über die Heizgrenze PAR 4 ausgeschaltet und über PAR 5
wieder eingeschaltet
2 = Immer gültig, die Einhaltung des minimalen Kesseltemperatur-Sollwertes wird während des
ganzen Jahres gewährleistet (Heizkessel mit integriertem Brauchwasserspeicher)
133
40
134
5
(0,1, 2)
Die Sockeltemperatur BST gewährleistet, dass der Heizkessel nicht während längerer Zeit im Kondensationsbereich betrieben wird. Ist keine Minimalbegrenzung für die Kessel-Temperatur (SERV 131)
vorgegeben, so kann der Heizkessel immer auf eine beliebige Temperatur auskühlen. Wird der Brenner
jedoch eingeschaltet, dann wird solange aufgeheizt, bis die Kesseltemperatur mindestens den Wert der
Sockeltemperatur erreicht hat.
(10...99 °C)
Schaltdifferenz des Kessels XSD: der Brenner wird beim Erreichen der Einschaltkennlinie eingeschaltet
und beim Erreichen der Ausschaltkennlinie ausgeschaltet. Je nach eingestelltem Wert der Sockeltemperatur kann die Schaltdifferenz im Wirkungsbereich der Sockeltemperatur grösser werden.
(1...9 °C)
°C T B
80
TB max
Ke
ss
el
60
B ST
max
T B min
40
20
-20°
-10°
TA
0
10
TI
20 °C
1 °C
B04788
Sauter Components
–51 –
R
Kesselregelung (Fortsetzung)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
135
15
Verzögerungszeit für Einschaltung der zweiten Brennerstufe: Wird über SERV 090...099 eine 2. Brennerstufe angesteuert, so wird diese, nach erfolgter Anforderung, erst dann zugeschaltet, wenn die Kesseltemperatur den Kesseltemperatursollwert minus XSD/2 während der hier eingestellten Zeitdauer unterschritten hat.
Bei der Ladung des Brauchwasserspeichers im Sommerbetrieb oder bei Vorrangschaltung wird nur
Brennerstufe 1 eingeschaltet.
136
15
(0...99 min)
Temperaturdifferenz für unverzügliche Einschaltung der 2. Brennerstufe: Die 2. Brennerstufe wird sofort
zugeschaltet, wenn Kesseltemperatur Sollwert - Kesseltemperatur Istwert > SERV 136
137
2
(+10...+99 K)
Aussentemperaturgrenze für 2. Brennerstufe: Voraussetzung für die Freigabe der zweiten Brennerstufe
ist, dass die Aussentemperatur unter diesem Wert liegt.
(–49...+49 °C)
Die 2. Brennerstufe wird nur bei Heizbetrieb oder bei Brauchwasserladung parallel zum Heizbetrieb zugeschaltet.
Die 2. Brennerstufe wird zugeschaltet, wenn die 1. Brennerstufe bereits läuft, die Aussentemperatur unter einer einstell-
baren Grenze liegt und die Verzögerungszeit zum Einschalten der 2. Brennerstufe (SERV 135) abgelaufen ist oder aber
unverzüglich, wenn die Temperaturdifferenz (SERV 136)
überschritten wird.
Konfiguration der 2. Brennerstufe siehe SERV 090...
Erreicht die Kesseltemperatur den Wert
TB = TBS
so wird die Brennerstufe 2 ausgeschaltet und Brennerstufe 1 läuft weiter, bis
TB = TBS + XSD/2
erreicht ist. Danach schaltet auch Brennerstufe 1 aus.
Sauter Components
–52 –
R
Kesselregelung (Fortsetzung)
Kesselanfahrentlastungsfunktion:
Sinkt die Kesseltemperatur zu tief, so wird die Kessel-Anfahr-Entlastungsfunktion ausgelöst, das heisst die Last wird
abgeschaltet, bis die Kesseltemperatur wieder hoch genug
ist. Die Last abschalten bedeutet je nach Anlagen-Konfiguration und Anlagenzustand:
•
•
Schliessen des Regelventils (HK1)
Abschalten einer oder mehrerer Pumpen (UP, LP)
SERV-Einstellwert
Nr.
138
Funktion
0
Freigabe oder Sperrung der Kesselanfahrentlastung: Hat die Funktion angesprochen, erscheint der
Schriftzug LIM blinkend in der Anzeige.
0 = ohne Kesselanfahrentlastung
1 = mit Kesselanfahrentlastung
(0/1)
Es gelten die 3 folgenden Start/Stop Kriterien, welche die Kessel-Anfahr-Entlastungsfunktion auslösen/beenden.
1.
TBMIN > 0 °C:
Start: TB < [TBMIN - XSD]
Stop: TB > TBMIN
Allgemeines: Ist die Kesseltemperatur beim Einschalten des Brenners
TB < TBMIN - XSD
so wird das Ventil geschlossen und die Umwälzpumpe sofort ausgeschaltet bzw. nicht eingeschaltet, bis die Kesseltemperatur
den Wert TBMIN erreicht.
2.
TBST > 10 °C, TBMIN = 0:
Start: TB < [TBST - 10 K - XSD]
Stop: TB > [TBST - 10 K]
Allgemeines: Liegt der Einschaltpunkt unterhalb TBST - 10 K - XSD, so wird mit dem Einschalten des Brenners das Ventil
geschlossen und die Umwälzpumpe sofort ausgeschaltet, bis die Kesseltemperatur den Wert TBST - 10 K erreicht.
3.
TBST > 10 °C, TBMIN > 0:
Start: TB < [TBMIN - XSD]
Stop: TB > TBMIN
Allgemeines: Die Sockeltemperatur dient in diesem Falle ausschliesslich dazu, die Brennerlaufzeit zu verlängern, wenn
TBS < TBST - XSD/2
Die Kesselanfahrentlastungsfunktion wird über TBMIN realisiert.
Sauter Components
–53 –
R
Kesselregelung (Fortsetzung)
TB
T BS
T BS
X SD
T BST
BST -10K
BST -10K
-X SD
T BS
T BM IN
T BM IN
-X SD
X SD
X SD
ENC L.
DEC LEN .
ENC L.
DEC LEN .
REG UL E
F ER MÉ
B04790
Sauter Components
–54 –
R
Regelung mit Stellorgan V
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
140
141
40
Proportionalband Xp der PI-Regelung mit Stellorgan V
240
10...99 für normale Regelung
–99...–10 für invertierte Regelung für spezielle Anwendungen
(–99...99) (K)
Nachstellzeit tN der PI-Regelung mit Stellorgan V
142
1.5
143
+2.0
(15...999) (s)
Neutrale Zone Xsh der PI-Regelung mit V.
Liegt der Vorlauftemperatur-Istwert innerhalb eines Bereiches Vorlauftemperatur-Sollwert ± Xsh, so erzeugt der Regler keine Schliess- und Öffnungsbefehle.
(0.5...4.9) (K)
Eingriffstärke des Reglers beim Erreichen des Begrenzungswertes der Rücklauftemperatur.
Pro Grad Überschreitung der zulässigen Rücklauftemperatur wird der Sollwert der sekundären Vorlauftemperatur (TFS1) des durch V geregelten Kreises um den hier eingestellten Wert reduziert. (Typische
Anwendung: Rücklauftemperaturbegrenzung in Fernwärmenetzen)
(0.0...+9.9) (K/K)
oder
144
10.0
145
5
146
0.20
147
5
148
0.30
149
0.30
Pro Grad Unterschreitung der zulässigen Rücklauftemperatur wird der Vorlauftemperatur-Sollwert (TFS1)
des durch V geregelten Kreises um den hier eingestellten Wert reduziert (Typische Anwendung: Rücklauftemperaturhochhaltung zur Vermeidung von Kondensation in konventionellen Heizkesseln)
(0.0...–9.9) (K/K)
Wird der maximal zulässige Durchfluss/Leistung erreicht oder überschritten, so wird der Sollwert des
durch Stellorgan V geregelten Kreises zyklisch reduziert und das Ventil progressiv geschlossen. Dieser
Einstellwert bestimmt die Geschwindigkeit, mit welcher der Vorlauftemperatur-Sollwert pro Minute abgesenkt wird.
Ist der maximal zulässige Durchfluss/Leistung wieder unterschritten, so wird der Vorlauftemperatur-Sollwert wieder langsam erhöht.
–29.9...– 0.1 = Leistungsbegrenzung
0 = weder Durchfluss- noch Leistungsbegrenzung
0.1...29.9 = Durchflussbegrenzung
(–29.9...29.9) (K/min)
Wird auf Grund einer Begrenzungsfunktion das Stellorgan V vollständig geschlossen, so bleibt es während der eingestellten Zeit geschlossen.
(1...59) (min)
Min. Impulsdauer des ersten AUF-Impulses an Stellorgan V nach dessen vollständiger Schliessung. Die
Eingabe erfolgt in % der Laufzeit des Antriebs von Stellorgan V.
(0.00...1.00) (entsprechend 0 %...100 %)
Erfolgt die Öffnung des Stellorgans V ausgehend vom vollständig geschlossenen Zustand, so sind Rücklauftemperatur- und Durchfluss/Leistungs-Minimal-Begrenzung während dieser Zeit nicht wirksam.
(1...29) (min)
Ventilstellung von Ventil V (in % der Laufzeit des Ventilantriebs) bei aktiver Frostschutzfunktion.
Unterschreitet die Vorlauftemperatur des durch Ventil V geregelten Heizkreises den Wert 10 °C, so wird
das Stellorgan V auf diesen Einstellwert gefahren bis die Vorlauftemperatur den Wert 20 °C erreicht und
anschliessend wieder geschlosssen.
(0.00...1.00) (entspricht 0...100 %)
Maximale Ventilstellung von V im Handbetrieb.
In Stellung Handbetrieb kann Ventil V maximal auf diesen Wert aufgefahren werden.
(0.00...1.00) (entspricht 0...100 %)
Sauter Components
–55 –
R
Konfiguration des Zustandes der Zweipunkt- Ausgänge bei Handbetrieb
O0
O2
O3
O4
O5
O6
O7
O8
O9
1
1
0
2
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
16
0
0
32
0
0
64
0
0
128
0
0
256
0
0
512
0
Summand des im Handbetrieb
offenen Kontaktes
des Ausganges O ..
0001
8
Ausgang aktiv
oder inaktiv
w ählen und
m arkieren
Summanden der Werte der
AKTUELLEN Einstellung
übertragen und Summieren
= SERV 150
lokaler Ausgang
O1
0
Summe der Werte der
Werkseinstellung
= SERV 150
SERV 150
A u sg a n g
in a k tiv a k tiv
Summand des im Handbetrieb
geschlossenen Kontaktes
des Ausganges O ..
O ..
Fernausgang
Die Zustände der Zweipunktausgänge im Handbetrieb können frei bestimmt werden (deren Funktion muss zuerst mit
SERV 090...099 bestimmt sein).
Die Ermittlung des Wertes des entsprechenden SERV-Parameters SERV 150 erfolgt mit nebenstehenden Tabelle. Der
im Handbetrieb gewünschte Zustand der Zweipunktausgänge (aktive = geschlossen oder inaktiv = offen) wird in der
Tabelle markiert und der zugehörige Summand in die letzte
Spalte übertragen und addiert. (Bereich 0...1023).
Diesen Wert auch in das Konfigurationsblatt am Schluss
dieser Anleitung eintragen. Die Ausgänge O2 und O3 für das
Regelventil V werden getrennt mit SERV 149 konfiguriert.
(siehe auch Abschnitt Handbetrieb).
B04734
Sauter Components
–56 –
R
Ventilkreisbegrenzung (Heizung und Brauchwasser)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
155
75
156
0
157
0
Maximal Begrenzung des Vorlauftemperatur-Sollwertes.
(20...149) (°C)
Minimal Begrenzung des Vorlauftemperatur-Sollwertes
Dieser Wert begrenzt die sekundäre Vorlauftemperatur auf einen minimal Sollwert in der Betriebsart
Normalbetrieb und evtl. reduzierter Betrieb (s. SERV 157), nicht aber in der Betriebsart AUS-Betrieb. Mit
dem Ansprechen der Heizgrenze für Sommerbetrieb (PAR 4) wird die minimal Begrenzung aufgehoben.
Wird die Minimal Begrenzung nicht benötigt, so muss der Wert 0 eingestellt werden.
(0...149) (°C)
Gültigkeit der Minimal-Begrenzung des Vorlauftemperatur-Sollwertes bei reduziertem Betrieb.
0 = Minimal-Begrenzung für diesen Heizkreis bei reduziertem Betrieb nicht aktiv
1 = Minimal-Begrenzung für diesen Heizkreis bei reduziertem Betrieb aktiv
(0/1)
Sollwertüberhöhung
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
158
10
Wird ein Kreis nachgeregelt, ist es erforderlich, dass der Vorlaufsollwert vor dem Ventil entsprechend
SERV 158) über dem Sollwert nach dem Ventil liegt.
(1...29) (K)
°C
V or la u ftem pe ra tur , K e s s e lte m p e ra tu r
80
Kes
sel
m ax.
60
m ax.
40
Hei
zun
g-
S o c k e lte m p e ra tu r
m in.
Vor
lau
f
m in.
20
-2 0°
-1 0°
0
10
A u s s en te m p era tu r
F u s sp u nk t
2 0 °C
1 °C
B04771
Sauter Components
–57 –
R
Heizungsanlage, Gebäude und Klima
Allgemeine Einstellwerte
Heiz(grad)tage
Ein beliebiger Tag gilt als Heiztag, wenn die mittlere Aussentemperatur über 24 h den Wert der entsprechenden
Heizgrenze (SERV 161) unterschreitet. Der Heiztage-Zähler
(SERV 000) wird jeweils um Mitternacht nachgeführt.
Die Anzahl Heizgradtage wird berechnet durch Aufsum-
mierung der Differenz zwischen mittlerer Aussentemperatur
minus Raum-Referenztemperatur (SERV 160) über jeweils
24 h (= 1 Tag). Der Heizgradtag-Zähler (SERV 001) wird
ebenfalls um Mitternacht nachgeführt, sofern es sich beim
vergangenen Tag um einen Heiztag handelte.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
160
20
Raum-Referenztemperatur für Heiz(grad)tag-Rechnung
161
12
(17...23) (°C)
Heizgrenze für Heiz(grad)tag-Rechnung
162
+3
163
–15
164
0.5
(0...16) (°C)
Frostgrenze
Die Frostschutzfunktion wird aktiviert, wenn die Aussentemperatur tiefer ist als der eingestellte Wert für
die Frostgrenze. Bei einer Änderung des Sollwertes für die Frostgrenze ist immer zuerst das Vorzeichen
(+ oder –) einzugeben. Das Vorzeichen wird über die Fortschalttaste
oder
eingegeben.
(–5...+5) (°C)
Auslegungstemperatur
Die Auslegungstemperatur (für die Heizung) bestimmt die Grenze für den intermittierenden Heizbetrieb.
Bei Aussentemperaturen unterhalb der Auslegungstemperatur wird bei Betrieb nach Wochen- oder
Jahresprogramm ( 1 oder 2) mit der Betriebsart
durchgeheizt, d. h. es erfolgt keine Nachtabsenkung.
(0...–49) (°C)
Einflussfaktor Sonne: der auf Grund des Sonnenfühlers berechnete Korrekturwert des Vorlaufbeziehungsweise Kesseltemperatur-Sollwertes wird für die Regelung mit diesem Faktor gewichtet:
0.0 Korrekturwert Sonne wird nicht berücksichtig (0 %)
1.0 Korrekturwert Sonne wird maximal berücksichtigt (100 %)
165
0.5
(0.0...1.0)
Einflussfaktor Wind: der auf Grund des Windfühlers berechnete Korrekturwert des Vorlaufbeziehungsweise Kesseltemperatur-Sollwertes wird für die Regelung mit diesem Faktor gewichtet:
0.0 Korrekturwert Wind wird nicht berücksichtig (0 %)
1.0 Korrekturwert Wind wird maximal berücksichtigt (100 %)
(0.0...1.0)
Sauter Components
–58 –
R
Heizkennlinie 1 (für Heizkreis 1)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
166
0.50
167
0.0
168
–3
169
0
Krümmungsfaktor der Heizkennlinie 1 für Heizkreis 1
Der Krümmungsfaktor berücksichtigt die Wärmeabgabeeigenschaften des Heizsystems. Speziell für
höhere Aussentemperaturen (typ. 10...20 °C) kann damit die sekundäre Vorlauftemperatur bei Bedarf
wirksam verändert werden.
0,00 = Gerade Heizkennlinie (ohne Krümmung)
1,00 = Heizkennlinie mit maximaler Krümmung
(0.00...1.00)
Fremdwärmeeinfluss auf Heizkennlinie 1 für Heizkreis 1
Ein kontinuierlicher Anfall von Fremdwärme (z. B. Anwesenheit von Personen, Verlustwärme von
Maschinen) kann durch horizontale Verschiebung des Heizkennlinienfusspunktes in Richtung tiefere
Aussentemperatur kompensiert werden.
(0.0...4.9) (K)
Raumtemperatur-Aufschaltung Heizkreis 1, Raumtemperatur > Raumtemperatur-Sollwert
Ist ein Raumtemperatursignal für Heizkreis 1 vorhanden und ist die Raumtemperatur grösser als der entsprechende Sollwert, so werden diese Abweichungen durch Verminderung des Vorlauftemperatur-Sollwertes automatisch korrigiert.
0 = Funktion nicht wirksam
–1 = Funktion wirksam mit geringstem Einfluss
–9 = Funktion wirksam mit maximalem Einfluss
(0...–9)
Raumtemperatur-Aufschaltung Heizkreis 1, Raumtemperatur < Raumtemperatur-Sollwert
Ist ein Raumtemperatursignal für Heizkreis 1 vorhanden und ist die Raumtemperatur kleiner als der entsprechende Sollwert, so werden diese Abweichungen durch Erhöhung des Vorlauftemperatur-Sollwertes
automatisch korrigiert.
0 = Funktion nicht wirksam
1 = Funktion wirksam mit geringstem Einfluss
9 = Funktion wirksam mit maximalem Einfluss
(0...9)
Sauter Components
–59 –
R
Heizkennlinie 2 (für Heizkreis 2)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
170
0.50
171
0.0
172
–3
173
0
Krümmungsfaktor der Heizkennlinie 2 für Heizkreis 2
Der Krümmungsfaktor berücksichtigt die Wärmeabgabeeigenschaften des Heizsystems. Speziell für
höhere Aussentemperaturen (typ. 10...20 °C) kann damit die sekundäre Vorlauftemperatur bei Bedarf
wirksam verändert werden.
0,00 = Gerade Heizkennlinie (ohne Krümmung)
1,00 = Heizkennlinie mit maximaler Krümmung
(0.00...1.00)
Fremdwärmeeinfluss auf Heizkennlinie 2 für Heizkreis 2
Ein kontinuierlicher Anfall von Fremdwärme (z. B. Anwesenheit von Personen, Verlustwärme von
Maschinen) kann durch horizontale Verschiebung des Heizkennlinienfusspunktes in Richtung tiefere
Aussentemperatur kompensiert werden.
(0.0...4.9) (K)
Raumtemperatur-Aufschaltung Heizkreis 2, Raumtemperatur > Raumtemperatur-Sollwert
Ist ein Raumtemperatursignal für Heizkreis 2 vorhanden und ist die Raumtemperatur grösser als der entsprechende Sollwert, so werden diese Abweichungen durch Verminderung des Vorlauftemperatur-Sollwertes automatisch korrigiert.
0 = Funktion nicht wirksam
–1 = Funktion wirksam mit geringstem Einfluss
–9 = Funktion wirksam mit maximalem Einfluss
(0...–9)
Raumtemperatur-Aufschaltung Heizkreis 2, Raumtemperatur < Raumtemperatur-Sollwert
Ist ein Raumtemperatursignal für Heizkreis 2 vorhanden und ist die Raumtemperatur kleiner als der entsprechende Sollwert, so werden diese Abweichungen durch Erhöhung des Vorlauftemperatur-Sollwertes
automatisch korrigiert.
0 = Funktion nicht wirksam
1 = Funktion wirksam mit geringstem Einfluss
9 = Funktion wirksam mit maximalem Einfluss
(0...9)
Begrenzung für Heizkennlinie 1 (Heizkreis 1)
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
174
75
175
0
176
0
Max. Begrenzung der Heizkennlinie für Heizkreis 1
(20...149) (°C)
Min. Begrenzung der Heizkennlinie für Heizkreis 1
Dieser Wert begrenzt die sek. Vorlauftemperatur auf einen min. Sollwert in der Betriebsart
„Normalbetrieb“ (und evtl. „reduzierter Betrieb“ (s. SERV 176)), nicht aber in der Betriebsart „AUSBetrieb“. Mit dem An-sprechen der Heizgrenze für Sommerbetrieb (PAR 4) wird die min. Begrenzung
aufgehoben. Wird die min. Begrenzung nicht benötigt, so muss der Wert 0 eingestellt werden.
(0...149) (°C)
Gültigkeit der min. Begrenzung der Heizkennlinie für Heizkreis 1 bei reduziertem Betrieb.
0 = min. Begrenzung für diesen Heizkreis bei red. Betrieb nicht aktiv
1 = min. Begrenzung für diesen Heizkreis bei red. Betrieb aktiv
(0/1)
Begrenzungen für Heizkennlinie 2 (Heizkreis 2)
SERV-Einstellwert
Nr.
Funktion
Sauter Components
–60 –
R
177
75
178
0
179
0
Max. Begrenzung der Heizkennlinie für Heizkreis 2
(Die max. Begrenzung der sek. Vorlauftemperatur wird bei Anlagen mit 1 Wärmetauscher ohne sekundärseitigem Mischventil während der Brauchwasserladung nicht berücksichtigt).
(20...149) (°C)
Min. Begrenzung der Heizkennlinie für Heizkreis 2
Dieser Wert begrenzt die sek. Vorlauftemperatur auf einen min. Sollwert in der Betriebsart „Normalbetrieb“ (und evtl. „reduzierter Betrieb“ (s. SERV 179)), nicht aber in der Betriebsart „AUS-Betrieb“. Mit dem
Ansprechen der Heizgrenze für Sommerbetrieb (PAR 4) wird die min. Begrenzung aufgehoben. Wird die
min. Begrenzung nicht benötigt, so muss der Wert 0 eingestellt werden.
(0...149) (°C)
Gültigkeit der min. Begrenzung der Heizkennlinie für Heizkreis 2 bei reduziertem Betrieb.
0 = Minimal-Begrenzung für diesen Heizkreis bei reduziertem Betrieb nicht aktiv
1 = Minimal-Begrenzung für diesen Heizkreis bei reduziertem Betrieb aktiv
(0/1)
Gebäudebauart
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
180
0.0
Wandanteil (für Heizkreis 1 und 2)
Jedes Gebäude gibt über Fenster, Wände und Dach Wärme nach aussen ab. Das Mauerwerk kann eher
viel, Fenster dagegen können praktisch keine Wärme speichern. Die im Mauerwerk gespeicherte Wärme
bewirkt, dass sich Änderungen der Aussentemperatur verzögert auf das Innere eines Gebäudes auswirken.
Bei einem Gebäude mit grossem Fensteranteil (und entsprechend kleinerem Mauerwerkanteil) wirken
sich Änderungen der Aussentemperatur schneller auf das Innere des Gebäudes aus als bei einem Gebäude mit kleinerem Fensteranteil (und entsprechend grösserem Mauerwerkanteil). Der hier einstellbare
Wert soll etwa dem Verhältnis:
Wärmeverluste durch Mauerwerk der Gebäudehülle
Gesamte Wärmeverluste durch die Gebäudehülle
entsprechen.
0 = Zur Berechnung der (Heizungs-) Vorlauftemperatur wird der momentane AussentemperaturFühlermesswert verwendet.
> 0 = Zur Berechnung der (Heizungs-) Vorlauftemperatur wird eine gedämpfte Aussentemperatur
verwendet, welche je nach dem hier eingestellten Wert Änderungen der Aussentemperatur
schneller oder langsamer berücksichtigt.
0.0 – 0.1: Leichte Bauweise, grosser Fensteranteil
0.2 – 0.4: Durchschnittliches Gebäude
0.5 – 0.8: Schwere Bauweise, wenig Fenster
(0.0...1.0)
Sauter Components
–61 –
R
Optimierung der Schaltzeiten
Für Heizkreis 1 kann der Regler die Einschalt- und/oder
Ausschaltzeiten optimieren. Wird Optimierungsbetrieb gewählt, so berechnet der Regler anhand des aktuellen Raumtemperatur-Istwertes und der Aussentemperatur den spätest
möglichen Einschalt- bzw. den frühest möglichen Ausschaltzeitpunkt. Die Schaltzeitpunkte sind also variabel. Aus
diesem Grund ist bei Optimierungsbetrieb im Rahmen des
Wochenprogrammes PRO 1 Nutzungsbeginn und/oder
Nutzungsende des Gebäudeteiles einzugeben, welchem
Heizkreis 1 zugeordnet ist. Für den Optimierungsbetrieb ist
normalerweise das Signal Raumtemperatur-Istwert eines
Raumtemperaturfühlers im Referenzraum von Heizkreis 1
erforderlich. (Wird das Signal ab Fernbedienung EGS 52/15
genommen, so wird deren Anschluss mit 3 Drähten empfohlen).
Wird Optimierungsbetrieb gewählt und ist kein
Raumtempe-raturfühler (TR1) vorhanden, so wird anstelle
des gemesse-nen Raumtemperatur-Istwertes eine vom
Regler berechnete Modell-Raumtemperatur verwendet.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
181
50
Gebäudeauskühlzeitkonstante
Die Gebäudeauskühlzeitkonstante (tAK) hängt ab von der Gebäudebauweise und ist die wichtigste
Grösse für den Optimierungsbetrieb. Ist die thermische Trägheit eines Gebäudes klein, so kühlt es (ohne
Heizenergiezufuhr) rasch aus und die Gebäudezeitkonstante hat einen eher tiefen Wert. Ist die thermische Trägheit gross, so kühlt das Gebäude langsam aus und die Gebäudezeitkonstante hat einen eher
hohen Wert.
Gebäudeauskühlung bei unterschiedlichen Auskühlzeitkonstanten und Nichtnutzungszeiten:
Thermische
Trägheit
des Gebäudes
Gebäudezeitkonstante
tAK (h)
klein
mittel
gross
siehe auch SERV 187
182
0.70
183
8
15– 40
40–100
100–200
Auskühlung bei 20 °C Raumtemperatur
und 4 °C Aussentemperatur
in 8 h
in 60 h
(K)
(K)
6...3
3...1
1...0,5
16...12
12... 7
7... 4
(10...199) (h)
Komfortfaktor
Die im Optimierungsbetrieb vom Regler berechnete Dauer des Aufheizvorganges lässt sich über den
Komfortfaktor verkürzen, d. h. der Regler schaltet zu einem späteren Zeitpunkt als dem berechneten ein.
Tiefere Werte für den Komfortfaktor ergeben eher tiefere Raumtemperaturen bei Nutzungsbeginn (= geringerer Komfort), höhere Werte für den Komfortfaktor ergeben bei Nutzungsbeginn Raumtemperaturen,
die näher beim Sollwert der Normaltemperatur liegen.
0,30 = geringst möglicher Komfortfaktor
1,00 = maximaler Komfortfaktor
(0.30...1.00)
Überheizwert
Der Überheizwert bestimmt die Heizkennlinie für die Phase des optimierten Aufheizens. Sie liegt um den
Überheizwert parallel verschoben über der Heizkennlinie für Normalbetrieb. Ein höherer Überheizwert
ergibt eine kürzere Aufheizzeit.
(1...19) (K)
Sauter Components
–62 –
R
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
184
0.0
185
0.0
186
6.0
Optimiertes Einschalten der Heizung (Heizkreis 1)
Dieser Einstellwert gibt das optimierte Einschalten der Heizung frei und begrenzt gleichzeitig die max. zulässige Aufheizdauer.
0,0 h : Optimiertes Einschalten ist blockiert. Die Schaltzeitpunkte für
-Betrieb der Zeitprogramme sind massgebend.
> 0 h : Optimiertes Einschalten ist freigegeben. Die max. Aufheizdauer entspricht dem eingestellten Wert.
(0.0...19.9) (h)
Optimiertes Ausschalten der Heizung (Heizkreis 1)
Dieser Einstellwert gibt das optimierte Ausschalten der Heizung frei und bestimmt gleichzeitig die maximal mögliche Ausschaltzeitdauer vor Nutzungsende.
0,0 h : Optimiertes Ausschalten ist blockiert. Die
oder
Schaltzeitpunkte der Zeitprogramme
sind massgebend.
> 0 h : Optimiertes Ausschalten ist freigegeben. Der Regler berechnet den frühest möglichen
Ausschaltzeitpunkt (ohne wesentlichen Komfortverlust).
(0.0...9.9) (h)
→
nach Zeitprogramm, ohne RaumtemperaSteuerung der Umwälzpumpe UP 1 (Heizkreis 1) bei
turfühler
Ohne Anschluss eines Raumtemperaturfühlers TR1 für Heizkreis 1 arbeitet der Regler mit der Modell→
wird die Umwälzpumpe UP1 von HeizRaumtemperatur. Nach einer Änderung der Betriebsart
kreis 1 ausgeschaltet. UP 1 wird wieder eingeschaltet und es wird mit dem reduzierten Sollwert geheizt,
sobald die berechnete Modell-Raumtemperatur den reduzierten Raumtemperatur-Sollwert (PAR 2)
erreicht hat oder die hier eingestellte Zeitdauer abgelaufen ist.
Mit angeschlossenem Raumtemperaturfühler bleibt die Heizung und damit UP1 resp. UP2 nach einem
Übergang
→
solange ausgeschaltet, bis der gemessene Raumtemperatur-Istwert den reduzierten
Raumtemperatur-Sollwert (PAR 2 resp. 7) erreicht.
N.B.: Heizkreis 2 besitzt kein Raumtemperatur-Modell. Falls Heizkreis 2 keinen Raumtemperaturfühler
hat, läuft UP2 dauernd.
187
–1
(0...19.9) (h)
Gebäudeauskühlzeitkonstanten-Adaption (mit Raumtemperaturfühler TR1)
–1 = gesperrt
> = 0 = Gebäudeauskühlzeitkonstanten-Adaption frei und Anzeige der Zahl Adaptionsschritte. Die
Wirkung der Adaptionsschritte ist zu Beginn (= tiefer Zahlenwert) grösser und wird mit steigender Schritt-Zahl kleiner.
siehe auch SERV 181
(–1...9)
Sauter Components
–63 –
R
Adaption der Heizkennlinie(n)
Die Heizkennlinie von Heizkreis 1 (und Heizkreis 2, sofern
vorhanden), kann automatisch an Gebäude und Heizsystem
angepasst werden. Dazu ist das Signal „RaumtemperaturIstwert“ vom Referenzraum erforderlich, was einen Raumtemperaturfühler pro Heizkreis bedingt. Wird das Signal ab
Fernbedienung EGS 52/15 genommen, so wird deren Anschluss mit 3 Drähten empfohlen; der Temperatureingang
ist abzugleichen.
Bei 2-Drahtanschluss der Fernbedienung soll während der
Adaptionsphase von 1...2 Wochen, wenn möglich keine
Sollwert-Korrektur ab Fernbedienung erfolgen. Sobald der
Eindruck vorhanden ist, dass die Heizkennlinie(n) richtig
eingestellt sind, so kann die automat. Adaption der Heizkennlinie(n) (SERV 188 resp. 89) durch Eingabe des Wertes –1 blockiert werden und Sollwert-Korrekturen ab Fernbedienung können beliebig erfolgen). Mit der automatischen
Adaption von Heizkennlinie 1 (und 2, sofern vorhanden)
werden (je) folgende Grössen angepasst:
−
Steilheit der Heizkennlinie
−
Krümmung der Heizkennlinie
−
Fremdwärmeanteil
Ob automatisch angepasst wird und welche dieser 3 Grössen automatisch angepasst werden, hängt von der durchschnittlichen Abweichung der Raumtemperatur vom Raumtemperatur-Sollwert
-und von der durchschnittlichen
Aussentemperatur ab. Die Adaption erfolgt jeweils um Mitternacht.
Die Veränderungen können unter den entsprechenden Einstellwerten kontrolliert werden, z. B. der aktuelle Wert der
Steilheit von Heizkennlinie 1 unter PAR 3. Für jeden der 3
adaptierbaren Werte gilt: Zuerst wird relativ stark korrigiert,
z. B. mit dem ersten Adaptionsschritt. Mit steigender Anzahl
Adaptionsschritte wird der Korrektureinfluss geringer und ist
ab dem 9. Schritt konstant.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
188
–1
189
–1
Adaption von Heizkennlinie 1 (Heizkreis 1)
–1
Adaption gesperrt
0
0
0
Adaption freigegeben, alle 3 Werte werden anfänglich mit grösstmöglichem Einfluss
.
.
.
.
.
.
angepasst
.
.
.
Adaption freigegeben, alle 3 Werte werden von Anfang an mit kleinstmöglichem
9
9
9
Einfluss angepasst
Zähler für Anzahl Adaptionsschritte "Fremdwärme" (0...9)
(bei höheren Aussentemperaturen)
Zähler für Anzahl Adaptionsschritte "Krümmung" (0...9)
(bei mittleren Aussentemperaturen)
Zähler für Anzahl Adaptionsschritte "Steilheit" (0...9)
B08268
(bei tieferen Aussentemperaturen)
Mit jedem Adaptionsschritt wird der jeweils zuständige Zähler um 1 erhöht (Kontrolle). Der Wert
SERV 188 kann jederzeit von Hand durch Eingabe eines Wertes zwischen 000...999 geändert und damit
neue Anfangsbedingungen für den Einfluss der Adaptionsschritte geschaffen werden.
(–1...999)
Adaption von Heizkennlinie 2 (Heizkreis 2)
–1
Adaption gesperrt
0
0
0
Adaption freigegeben, alle 3 Werte werden anfänglich mit grösstmöglichem Einfluss
.
.
.
.
.
.
angepasst
.
.
.
Adaption
freigegeben, alle 3 Werte werden von Anfang an mit kleinstmöglichem
9
9
9
Einfluss angepasst
Zähler für Anzahl Adaptionsschritte "Fremdwärme" (0...9)
(bei höheren Aussentemperaturen)
Zähler für Anzahl Adaptionsschritte "Krümmung" (0...9)
(bei mittleren Aussentemperaturen)
Zähler für Anzahl Adaptionsschritte "Steilheit" (0...9)
B08268
(bei tieferen Aussentemperaturen)
Mit jedem Adaptionsschritt wird der jeweils zuständige Zähler um 1 erhöht (Kontrolle). Der Wert
SERV 189 kann jederzeit von Hand durch Eingabe eines Wertes zwischen 000...999 geändert und damit
neue Anfangsbedingungen für den Einfluss der Adaptionsschritte geschaffen werden.
(–1...999)
Brauchwasser
Sauter Components
–64 –
R
Achtung!
Die Einstellwerte für Brauchwasser können in einem weiten
Bereich frei gewählt werden. Vergewissern Sie sich, dass
die von Ihnen gewählten Einstellwerte der Benutzeranforderung entsprechen. Bei zu hohen Einstellwerten kann Verbrühungsgefahr bestehen.
Legionellen sind Süsswasserbakterien, die Lungenerkrankungen verursachen. 1976 erkrankten bei einem Treffen der
„US American Legion" in Philadelphia von 4000 Teilnehmern 220 Personen, wovon 30 verstarben.
Als Massnahmen zur Verhinderung von Legionellen im
Trinkwasser (Brauchwasser) gilt gemäss DVGW (Deutschland) insbesondere für Grossanlagen (Hotel, Schule, Krankenhaus etc., Details siehe Techn. Regel W551):
•
•
•
TWS = 60 °C, XSd (w) < = 5K (siehe SERV 190...194)
Minimal eine Ladung des gesamten Warmwassersystems pro Tag erforderlich
Der Betrieb der Brauchwasserzirkulationspumpe darf
täglich nicht mehr als 8 Stunden unterbrochen werden;
Dauerbetrieb der Zirkulationspumpe ist empfehlenswert
Bei Verwendung eines 2-Punktausganges zur Steuerung
der Brauchwasser- Zirkulationspumpe wird also bei Grossanlagen empfohlen, nicht SERV 090...099 = +4 sondern mit
+0 den Zeitkanal nach extern zu verwenden.
Für die Behandlung kontaminierter Anlagen siehe DVGWArbeitsblatt W552. Neben thermischen Verfahren sind auch
andere Verfahren in Betracht zu ziehen.
SERV-Einstellwert
Funktion
Nr.
190
60
191
65
192
65
193
70
194
8
195
+49
196
–49
Brauchwassertemperatur-Sollwert TWS1MAX (siehe auch PAR 10: TWS1)
(0...69) (°C)
Maximal zulässiger Vorlauftemp. Sollwert bei Brauchwasser-Speicherladung TFSMAX(WS1MAX)
(bei TW1 =TWS1)
Für die Speicherladung wird die Vorlauftemperatur auf TWS1 + (TFSMAX(WS1MAX) - TWS1MAX) geregelt.
(0...95) (°C)
Zweiter Brauchwassertemperatur-Sollwert TWS2MAX (Legionellenschutz, siehe auch PAR 11: TWS2)
(0...89) (°C)
Maximal zulässiger Vorlauftemp. Sollwert bei Brauchwasserspeicherladung auf zweiten Sollwert
TFSMAX(WS2MAX).
Für die Speicherladung wird die Vorlauftemperatur auf TWS2 + (TFSMAX(WS2MAX) - TWS2MAX) geregelt.
(0...95) (°C)
Schaltdifferenz des Brauchwasser-Speichers Xsd(w)
Der Speicher wird geladen, wenn der Sollwert TWS um den eingestellten Betrag der Schaltdifferenz
Xsd(w) unterschritten wird und eine Ladung betriebsabhängig zulässig ist.
(1...19) (K)
Der Regler bestimmt in Abhängigkeit der Aussentemperatur, ob die Brauchwasserbereitung mit Vorrang
oder parallel zum Heizbetrieb von Heizkreis 1 erfolgt. Liegt die Aussentemperatur über diesem Einstellwert, so erfolgt die Brauchwasserbereitung mit Vorrang. (Je nach Konfiguration der Anlage ist es dabei
möglich, dass die Vorlauftemperatur des Heizungswassers einen Wert entsprechend SERV 191 oder
SERV 193 erreicht, s.a. Abschnitt Zeitprogramme PRO).
+49: immer parallel
–49: immer Vorrang
(–49...+49) (°C)
Der Regler bestimmt in Abhängigkeit der Aussentemperatur, ob die Brauchwasserbereitung mit Vorrang
oder parallel zum Heizbetrieb von Heizkreis 2 erfolgt. Liegt die Aussentemperatur über diesem Einstellwert, so erfolgt die Brauchwasserbereitung mit Vorrang. (Je nach Konfiguration der Anlage ist es dabei
möglich, dass die Vorlauftemperatur des Heizungswassers einen Wert entsprechend SERV 191 oder
SERV 193 erreicht, s.a. Abschnitt Zeitprogramme PRO).
+49: immer parallel
–49: immer Vorrang
(–49...+49) (°C)
Brauchwasser (Fortsetzung)
Die Brauchwasserspeicherladung kann mit „intermittierender
Brauchwasserspeicherladung im Vorrangbetrieb" erfolgen1):
dadurch können Probleme mit einem knapp dimensionierten
Wärmeerzeuger oder Umformer gemildert werden oder es
wird dafür gesorgt, dass bei extremem und langdauerndem
Bezug von Warmwasser die Räume weniger auskühlen. Mit
Serv 198 wird eine Periodendauer zwischen 0,5 bis
9,9 Stunden definiert, während der sich gegebenenfalls
abwechselnd Brauchwasserspeicherladung und Heizung
(Anzeige ) periodisch wiederholen. Mit SERV 197 wird
das Verhältnis der Heizdauer zur Periodendauer im Bereich
von 0,0 bis 0,7 festgelegt.
SERV-Einstellwert
Nr.
Funktion
Sauter Components
–65 –
R
197
0.0
198
1.0
Verhältnis der Heizdauer zur Periodendauer bei intermittierender Brauchwasserpeicherladung im Vorrang.
0.0
keine intermittierende Ladung: Vorrang
0.1...0.7 Verhältnis des Unterbruchs der Ladung (Heizdauer) zur Periode SERV 198
(0.0...0.7)
Periodendauer, während der sich gegebenenfalls abwechselnd Brauchwasserspeicherladung und
Heizung periodisch wiederholen.
a (h)
a
SERV 197 = SERV 198
SERV 198 (h)
B05281
(0.5...9.9) (h)
1)
Ab Produkteindex D
Sauter Components
–66 –
R
Kennlinie für Regelung von Heizkreis 1
Kennlinie für Regelung von Heizkreis 2
2
Bmax
Heizung
Heizung
Bmin
T
T
TI
TA
Aussentemperatur
Vorlauftemperatur-Sollwert
Vorlauftemperatur-Sollwert
Bmax
Bmin
T
T
TI
Aussentemperatur
1K
TA
1K
B01696
B01747
Kennlinie für Regelung des Brauchwasserkreises
Rücklauftemperatur - Begrenzung
TFS
T R F m ax
Brauchwasser
TFS (WS2)
TFS (WS1)
TWS2
TWS1
Sollwert der PrimärRücklauftemperatur
T0
be i Bra uc hw a s se rbe reitun g
S (F F )
TU
T A (F F )
TA
TA
A u s s en te m p era tu r
B02106a
B01697
Heizkennlinien für Fusspunkt
Tl = 20 °C, Krümmung = 0,5
Steilheit
3,0
2,5
3,5 4,0
100
[°C]
90
2,0
1,8
1,6
80
1,4
70
1,2
1,0
60
0,8
50
0,6
40
0,4
30
-20 -15
[°C]
-10
-5
0
5
Aussentemperatur
10
15
B01916
Kennlinien
Sauter Components
R
–67 –
Sauter Components
–68 –
R
Widerstandswerte der Temperaturfühler (Ni1000)
Temperatur (°C)
Widerstandswert (Ω) Ni1000
1549
1483
1417
1353
1291
1230
1171
1112
1056
1000
946
893
842
791
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
–10
–20
–30
–40
Ni200
Pt1000
310
297
283
271
258
246
234
222
211
200
189
179
168
158
1347
1309
1271
1232
1194
1155
1117
1078
1039
1000
961
921
882
843
Anschlussplan
3 7 0 0 1 5 /0 0 1
L
23 0 V~
N
Q R K 1 51
2
24V ~
1)
2)
1
2)
2)
3 4 5 6
O5
1)
1)
7
8
M
O4
9
V1
1)
(R C )
(V D R )
B us
B us
I6 I5 I4 ⊥ I3 I2 ⊥ I1 I0 ⊥
13 14 15 17 16 18 17 19 20 17
10
1 11 2
O1 O0
1 11 2
Q RK 151/ Q B K 101
T e m p e ra tu rfü h le r N i 1 0 0 0 Ω (N i 2 0 0 Ω ...)
3
V1
I
I
I
I
I
I
I
-
O 4
O 5
x
0
1
I x 17 I y
0
3
17 I
4
-
0
1
2
3
4
5
6
=
=
=
=
=
=
=
Auss entem pera tu r T A
-
Vorlauftem peratur T F
-
-
17 I x
x
1 Aussenfühler
für 2 R egler
1
O 0
O 1
4
17 I
Ni 500 Ω
V a r. E G S 5 2 /1 5
17 13
17 I x
H ilfs k o n ta k te
(G old )
Im pu lsfreq ue nz
17 14
...
I (0/4...20 mA)
17 I x
M e ss um form er
QBK 101
A 04523
228301
L
N
230 V~
L
N
21 22 23 24 25
A04561a
A07223
Sauter Components
–69 –
R
Technische Daten
Kompakter witterungsgeführter Heizungs- und Brauchwasserregler zur Vorlauftemperatur-, Kessel- oder Umformer- Regelung.
Mehrere Regler mit Systembedienung QBK über 2-Draht Bus kommunikationsfähig. Bedarfsgeführtes WärmebereitstellungsManagement. Für alle Gebäudearten geeignet. Festes Grundprogramm für die 1. Inbetriebsetzung (Werkseinstellung). Begrenzung der Vorlauf- und Kesseltemperatur (Min/Max) sowie der Kesselrücklauftemperatur (Min) respektive Primär-Rücklauftemperatur (Max: Festwert- Folge- Festwert). Automatische Umschaltung auf Winter oder Sommerbetrieb (Heizgrenzenfunktion) und Berechnung der Heiz(grad)tage. Raumtemperaturaufschaltung mittels Raumfühler, Fernbedienung oder Systembedieneinheit. Möglichkeit der Sonne- und Windaufschaltung. Adaption der Heizkennlinie mit Raumfühler möglich. Getrennt einstellbare Schaltzeitenoptimierung für Ein- und Ausschalten der Heizung mit oder ohne Raumtemperaturfühler. Adaption der
Gebäudeauskühlzeit möglich. Steuerausgänge und Temperatureingänge konfigurierbar. Impuls-, Hilfskontakt-, Strom- und
Uhreneingang. Digitale Wochen- und Jahresschaltuhr und Timerfunktion für die Betriebsarten Heizung und Brauchwasser.
Brauchwasserregelung im Parallel- oder Vorrangbetrieb mit Legionellenschutz. Automatischer Sommer/Winterzeitwechsel.
Bedarfsabhängige Pumpensteuerung mit Blockierschutzfunktion. Frostschutzfunktion. Gehäuse 144 × 96 mm aus flammwidrigem, hellgrauem Thermoplast. Frontplatte mit LCD-Anzeige und plombierbarem Hand-/Automatik-/Service-Schiebeschalter.
Tastatur unterteilt in Benutzertastatur zur Wahl der Betriebsart (Automatik- Normal- Reduziert- Aus) und Servicetastatur zur
Anpassung der Einstellwerte. Darstellung des Anlagezustandes auf dem LCD mittels Bildsymbolen und numerischem Feld.
Stecksockel aus flammwidrigem, schwarzem Thermoplast mit Schraubklemmen für elektr. Leitungen max. 2,5 mm2. Montage
des Gerätes auf Wand, in Schalttafel, in Kesselfeld oder auf Hutschiene nach DIN/EN 50022.
Typ
Eigenschaften
QRK 151 F001
Kommunikativ
Regelcharakteristik
Kesseltemperatur
2-Punkt
Vorlauftemperatur
PI-Regelung
Ausgang für Motorantrieb
Auf/Stop/Zu
Laufzeit-Eingabe
30...300 s
Temperaturmessbereiche
–50...150 °C
Durchflussmessbereich
0...299,9 m3/h
Einstellbereiche Heizung
Fusspunkt der Heizkennlinie
5 ...39,9 °C
Steilheit der Heizkennlinie
0 ...4,99
Heizgrenze (Sommer/Winter)
0 ...39 °C
min./max. Begr. Vorlauf
0 ...149 °C
min./max. Begr. Kessel
0 ...149 °C
min. Begr. Kesselrücklauf
0 ...149 °C
Sockeltemperatur
10 ...99 °C
Einstellbereich Brauchwasser
Brauchwasser Sollwert 1
0...69 °C
Brauchwasser Sollwert 21)
0...89 °C
Vorlauftemp. bei Ladung
0...95 °C
Schaltdifferenz
1...19 K
Betriebsarten: Sollwert 1, Sollwert 2, keine Ladung
Grenze für Frostschutzfunktion
–5 ...5 °C
Auslegungstemperatur (Heizung)
–49...0 °C
Eingänge für Temperatur
Ni/Pt1000, Ni200
Speisespannung 230 V~
Leistungsaufnahme
zul. Umgebungstemperatur
zul. Umgebungsfeuchte
Schutzart (Schalttafeleinbau)
Schutzklasse
1)
2)
3)
4)
5)
6)
10 /–15 %, 50 Hz
ca. 5 VA
0 ...40 °C
Kl. D (DIN 40040)
IP 40 (EN 60529)6)
II
Spannung
Gewicht
230 V
0,7
Regelparameter
Proportionalbereich
10 ...99 °C
Nachstellzeit
15...999 s
neutrale Zone
0,5...4,9 K
Schaltdifferenz (2-Punkt)
1...9 K
Fernbedienung
EGS 52/15
Schaltkontakt
mit Goldkontakt
Stromsignal, Ri = 50 W
0(4)...20 mA,
10 Hz / 300 Hz
Impulsfrequenz2)
Sammelstörung
mit Goldkontakt
Ausgänge, geschaltet potentialfrei3)
für Stellantrieb (Auf/Stop/Zu)
1 (0,5) A, 250 V~
für Brenner (Ein/Aus)
2 (1) A, 250 V~
Ausgänge, geschaltet spannungsführend3)
div. Steuerfunktionen
2 (1) A, 250 V~
Schaltspielzahl gemäss
EN 12098
Bus- Leitungslänge
max. 500 m
Digitale Quarz-Schaltuhr
Gangreserve (Super Cap)
> 24 h
Timer
1...999 h
Wochenprogramm Speicher
40
Min. Schaltabstand
1 min
Jahresprogramm Speicher
40
Min. Schaltabstand
1d
Anschlussplan
A04523
Massbild
M368900
Montagevorschrift
MV 505107
Inselbus
MV 505157
Bedienungsanleitung4)
7000659
Kurzbedienungsanleitung5)
7000463
Sollwert 2: erhöhte BW-Temperatur zum Schutz gegen Legionellen
z.B. zur Durchflusserfassung: ≤ 10 Hz für mech. Kontakte, < 300 Hz für „open drain" oder „open collector"
Einschaltstrom max. 7 A, (1 s)
Jedem Gerät beigepackt, Sprache nach Bestellung
Jedem Gerät beigepackt in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch
Beim Einbau in Schaltschranktüre
Sauter Components
–70 –
R
Anwendungsbeispiele
QB K 101, Q RK 151 ...
TA
T
2P
PI
T TF
M
V
TB
LP
T
UP
BW
TW 1
T
1
TW 2
T
TRF
T
KW
KP
B04898a
QB K 101, Q RK 151 ...
TA
T
PI
TF
2P
T
T
UP
LP1
T
(T R )
LP2
BW
TW 1
T
ZP
TW 2
T
M
KW
V
TRF
T
F
B 04899 a
Sauter Components
–71 –
R
QB K 101, Q RK 151 ...
2P
TA
T
PI
V
TB
T
T TF
M
T
T
UP2
(T R )
UP1
1
1
2
TRF
T
KP
B04900a
Q B K 1 0 1, Q R K 1 5 1 ...
Q B K 1 0 1, Q R K 1 5 1 ...
TA
PI
ST
PI
TA
T
T
2P
2P
T TF
M
(DR)
T
T TF
TB
T
V
UP
(T R )
T
2
1
T RF
T
TRF
T
B04901a
KP
V
M
B04902a
Anfahrentlastung mit Inversregelung
Sauter Components
–72 –
R
Q B K 1 0 1, Q R K 1 5 1 ...
TA
T
2P
TB
PI
T
T TF
M
LP
UP
BW
TW 1
T
2
1
TW 2
T
M
M
KW
TRF
T
B04903a
TA
2P
T
PI
T TF
M
SB
TB
LP
T
UP
BW
TW1
T
TW2
1
T
TRF
T
KW
B04904a
Sauter Components
–73 –
R
Q B K 1 0 1, Q R K 1 5 1 ...
TA
T
PI
2P
T
T
M
LP
BW
ZP
(T R )
TF
T
TW1
UP
T
TW2
T
TRF
T
KW
E
B05242a
QB K 101, Q RK 151 ...
PI
2P
TF
BW
TW1
T
LP1
T
ZP
TW2
T
M
KW
Y
100%
-
+
TF
B 05243 a
Sauter Components
–74 –
R
Merkblätter
Wochenprogramme (total max. 40 Schaltbefehle, siehe Abschnitt PRO 1)
0
1
=
=
täglich
Montag
Wochenprogramm 1
Wochentag
0
2
3
=
=
Dienstag
Mittwoch
4
5
=
=
Donnerstag
Freitag
Heizkreis 1
Betriebsart Wochentag
Schaltzeiten
06.00
22.00
Samstag
Sonntag
Heizkreis 1
Schaltzeiten
Betriebsart
0
Täglich
07.00
23.00
Sondertag
=Samstag
7
=
=
Wochenprogramm 1
Täglich
6
6
7
Sondertag
07.00
22.00
Sondertag
=Sonntag
Sondertag
Dieses Wochenprogramm entspricht der Werkseinstellung
(
). Die folgenden Tabellen dienen zur Erstellung von
individuellen Wochenprogrammen.
(Ohne Schaltbefehl: Dauernd
Wochenprogramm 1
Wochentag
Sondertag
Betrieb
Brauchwasser
Schaltzeiten
Wochenprogramm 1
Betriebsart Wochentag
0
0
Täglich
Täglich
Sondertag
Sondertag
Sondertag
Sondertag
Sondertag
Sondertag
(Ohne Schaltbefehl: Brauchwasser dauernd freigegeben)
Heizkreis 2
2
Schaltzeiten
(Ohne Schaltbefehl: Dauernd
Betriebsart
B02642
Betrieb)
Sauter Components
–75 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Wochenprogramm 1
Zeitkanal nach extern I
Wochentag Schaltzeiten
0
Wochenprogramm 1
Betriebsart
EIN
AUS
Täglich
Brauchwasser-Zirkulation
Wochentag Schaltzeiten
0
Betriebsart
EIN
AUS
Täglich
EIN
AUS
Sondertag
EIN
AUS
Sondertag
EIN
AUS
Sondertag
EIN
AUS
Sondertag
EIN
AUS
EIN
AUS
B02643
Sondertag
(Ohne Schaltbefehl: Dauernd EIN)
Sondertag
(Ohne Schaltbefehl: Dauernd EIN)
Sauter Components
–76 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Jahresprogramme (total max. 40 Schaltbefehle, siehe Abschnitt PRO 2)
Jahresprogramm
2
Heizkreis 1
Datum (Monat – Tag)
Betriebsart
1
Jahresprogramm
2
Brauchwasser
Datum (Monat – Tag)
Betriebsart
1
Jahresprogramm
2
Heizkreis 2
2
Datum (Monat – Tag)
Betriebsart
1
Jahresprogramm
2
Zeitkanal nach extern (Schaltuhrfunktion) I
Datum (Monat – Tag)
Betriebsart
EIN
AUS
1
Jahresprogramm
2
Brauchwasser-Zirkulation
Datum (Monat – Tag)
Betriebsart
EIN
AUS
1
Wichtig: Jeder Zeitabschnitt des Jahresprogramms ist
bestimmt durch 2 Zeitpunkte:
•
•
Bei Auslieferung ist das Jahresprogramm leer.
Beginn des Zeitabschnittes
Ende des Zeitabschnittes
Sauter Components
–77 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Adressliste der Anlage
Insel Nummer:
Teilnehmer
adresse
+00
=1
Stationsnummer:
=0
Anlageteil, Gerät
Regler...
= + 00
Systembedieneinheit....
= + 20
+01
+02
+03
+04
+05
+06
+07
+08
+09
+10
+11
+12
+13
+14
+15
+16
+17
+18
+19
+20
+21
+22
+23
+24
+25
+26
+27
+28
+29
Sauter Components
–78 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Konfigurationsblatt (siehe Abschnitt PAR und SERV)
Anlagewert
PAR..
Bedeutung
TI
TI
(°C)
1
20.0
2
12.0
3
4
5
6
1.4
16
14
14
7
20.0
Heizgrenze (°C)
Heizgrenze (°C)
Verzögerungszeit (h)
TI
2 (°C)
8
12.0
TI
9
1.4
10
11
55
60
000
001
002
003
004
005
006
007
008
009
010
011
012
013
014
015
016
017
018
019
2 (°C)
2
Brauchwassersollwert 1
Brauchwassersollwert 2
Anlagewert
SERV..
(°C)
Bedeutung
0
0
0
0
0
0
0
Heiztage
Heizgradtage
Brennereinschaltzeit Stufe 1
Anzahl Einschaltbefehle Stufe 1
Brennereinschaltzeit Stufe 2
Anzahl Einschaltbefehle Stufe 2
Summe Zählwert / 1000
0
1
0
Apparate-Nummer Regler
Insel-Nummer Regler
Station-Nummer Regler
0
1
30
PC-Apparate-Nummer
PC-Insel-Nummer
PC-Stations-Nummer
Sauter Components
–79 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Konfigurationsblatt (Fortsetzung)
Anlagewert
SERV..
020
+2
021
022
023
024
025
026
027
028
029
030
031
032
033
034
035
036
037
038
039
040
041
042
043
044
045
046
047
048
049
050
051
052
053
054
055
056
057
058
059
+2
+2
+2
+2
+2
+2
1
1.00
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.00
20.00
1.00
–0.1
–0.1
–0.1
+00
–1
–1
+05
–1
–1
–1
–1
–1
–1
Bedeutung
Sensortyp Eingang 0
Sensortyp Eingang 1
Sensortyp Eingang 2
Sensortyp Eingang 3
Sensortyp Eingang 4
Sensortyp Eingang 5
Sensortyp Eingang 6
Frequenzbereich Impulssignal (Entprellung)
Wertigkeit der Zählimpulse
Abgleich Eingang 0
Abgleich Eingang 1
Abgleich Eingang 2
Abgleich Eingang 3
Abgleich Eingang 4
Abgleich Eingang 5
Abgleich Eingang 6
Anfangswert Stromsignal
Endwert Stromsignal
Wertigkeit Stromsignal
Adresse analoger Ferneingang 7
Adresse analoger Ferneingang 8
Adresse analoger Ferneingang 9
Konfiguration lokaler analoger Eingang 0
Konfiguration lokaler analoger Eingang 1
Konfiguration lokaler analoger Eingang 2
Konfiguration lokaler analoger Eingang 3
Konfiguration lokaler analoger Eingang 4
Konfiguration lokaler analoger Eingang 5
Konfiguration lokaler analoger Eingang 6
Konfiguration des analogen Ferneinganges 7
Konfiguration des analogen Ferneinganges 8
Konfiguration des analogen Ferneinganges 9
Klemme 20
Klemme 19
Klemme 18
Klemme 16
Klemme 15
Klemme 14
Klemme 13
Sauter Components
–80 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Konfigurationsblatt (Fortsetzung)
Anlagewert
SERV..
060
061
062
063
064
065
066
067
068
069
070
071
072
073
074
075
076
077
078
079
–0.1
–0.1
–0.1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
Bedeutung
Adresse binärer Ferneingang 7
Adresse binärer Ferneingang 8
Adresse binärer Ferneingang 9
Konfiguration des lokalen binären Einganges 0
Konfiguration des lokalen binären Einganges 1
Konfiguration des lokalen binären Einganges 2
Konfiguration des lokalen binären Einganges 3
Konfiguration des lokalen binären Einganges 4
Konfiguration des lokalen binären Einganges 5
Konfiguration des lokalen binären Einganges 6
Konfiguration des binären Ferneinganges 7
Konfiguration des binären Ferneinganges 8
Konfiguration des binären Ferneinganges 9
Sauter Components
–81 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Konfigurationsblatt (Fortsetzung)
Anlagewert
SERV..
080
081
082
083
084
085
086
087
088
089
090
091
092
093
094
095
096
097
098
099
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
–0.1
–0.1
–0.1
–0.1
+1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
–1
+1
+120
5
5
0
0
0
–1
0
–1
–1
Bedeutung
Adresse Fernausgang 6
Adresse Fernausgang 7
Adresse Fernausgang 8
Adresse Fernausgang 9
Konfiguration lokaler Ausgang 0
Konfiguration lokaler Ausgang 1
(Dreipunktstellorgan Zu)
(Dreipunktstellorgan Auf)
Konfiguration lokaler Ausgang 4
Konfiguration lokaler Ausgang 5
Konfiguration Fernausgang 6
Konfiguration Fernausgang 7
Konfiguration Fernausgang 8
Konfiguration Fernausgang 9
Anlagengrundkonfiguration
Laufzeit Stellorgan
Nachlaufdauer Umwälzpumpe(n)
Nachlaufdauer Brauchwasserladepumpe(n)
Klemme 10
Klemme
9
Klemme
8
Klemme
7
Klemme 5+6
Klemme
3
Annahme Wärmeanforderung
Ausgabe Wärmeanforderung
Apparate-Nummer des Wärme-Erzeugerkreis
Einfluss externe Schaltuhr
Alarmfilter
Sauter Components
–82 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Konfigurationsblatt (Fortsetzung)
Anlagewert
SERV..
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
90
90
0
0.0
90
0.00
5.00
5.00
5.00
141
142
240
1.5
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
+2.0
10.0
5
0.20
5
0.30
0.30
0001
Bedeutung
Oberer Begrenzungswert Rücklauftemperatur
Unterer Begrenzungswert Rücklauftemperatur
Einsatzpunkt
Steilheit gleitender Teil
Rücklauftemperaturgrenzwert bei Brauchwasserladung
Unterer Durchfluss/Leistungsgrenzwert
Oberer Durchfluss/Leistungsgrenzwert Heizung und Brauchwasser
Oberer Durchfluss/Leistungsgrenzwert nur Heizung
Oberer Durchfluss/Leistungsgrenzwert nur Brauchwasser
85
0
0
40
5
15
15
2
0
Max. Begrenzung Kesseltemperatur
Min. Begrenzung Kesseltemperatur
Gültigkeit der Min. Begrenzung Kesseltemperatur
Sockeltemperatur Kessel
Schaltdifferenz Kessel
Verzögerungszeit 2. Stufe
Temperaturdifferenz 2. Stufe
Aussentemperaturgrenze 2. Stufe
Kesselanfahrentlastung
40
Xp V
75
0
0
10
Nachstellzeit V
Xsh V
Eingriffstärke bei Rücklauftemperaturbegrenzung V
Eingriffstärke bei Durchfluss Leistungsbegrenzung V
Wartezeit Ventil geschlossen V
Minimale Öffnung nach Wartezeit V
Zeit inaktive Temperatur- und Durchfluss-Überwachung V
Ventilstellung Frostschutz V
Ventilstellung Handbetrieb V
Konfiguration Ausgänge Handbetrieb
Max. Vorlauftemperatur HK 1
Min. Vorlauftemperatur HK 1
Gültigkeit Minimal-Begrenzung HK 1
Kesselsollwertüberhöhung
Sauter Components
–83 –
R
Merkblätter (Fortsetzung)
Konfigurationsblatt (Fortsetzung)
Anlagewert
SERV..
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
20
12
+3
–15
0.5
0.5
0.50
0.0
–3
0
0.50
0.0
–3
0
75
0
0
75
0
0
0.0
50
0.70
8
0.0
0.0
6.0
–1
–1
–1
60
65
65
70
8
+49
–49
0.0
1.0
Bedeutung
Raum-Referenztemperatur
Heizgrenze Heizgradtage
Frostgrenze
Auslegungstemperatur
Einfluss Sonne
Einfluss Wind
Krümmungsfaktor HK 1
Fremdwärme HK 1
Einfluss Raumtemperatur Aufschaltung HK 1
Einfluss Raumtemperatur Aufschaltung HK 1
Krümmungsfaktor HK 2
Fremdwärme HK 2
Einfluss Raumtemperatur Aufschaltung HK 2
Einfluss Raumtemperatur Aufschaltung HK 2
Max. Begrenzung Heizkennlinie HK 1
Min. Begrenzung Heizkennlinie HK 1
Gültigkeit bei reduziertem Betrieb HK 1
Max. Begrenzung Heizkennlinie HK 2
Min. Begrenzung Heizkennlinie HK 2
Gültigkeit bei reduziertem Betrieb HK 2
Wandanteil
Gebäudeauskühlzeitkonstante
Komfortfaktor
Überheizwert
Optimiertes Einschalten HK 1
Optimiertes Ausschalten HK 1
Steuerung UP 1
Gebäudeauskühlzeitkonstanten-Adaption
Adaption Heizkennlinie 1
Adaption Heizkennlinie 2
Brauchwasser-Solltemperatur
Vorlauftemperatur Brauchwasser Sollwert
2. Brauchwasser-Solltemperatur
Vorlauftemperatur Brauchwasser 2. Sollwert
Schaltdifferenz Brauchwasser
Parallel/Vorrang HK 1
Parallel/Vorrang HK 2
Verhältnis intermittierende BW-Ladung
Periode intermittierende BW-Ladung
Sauter Components
–84 –
R
Index
A
Abgleich der Eingänge ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------43
Abgleich des Raumtemperaturfühlers -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------20
Abschalt-/Einschaltautomatik ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15
Absenkbetrieb --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15
Adaption ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------71; 72
Adaption der Heizkennlinie(n)------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------72
Adaptionsschritt------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------72
Adresse ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
Adresse Fernausgänge --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------51
Adresse Ferneingänge---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
ADR-Parameter Systembedieneinheit QBK 101 ------------------------------------------------------------------------------------------------------20
Aktivierung des Sommerbetriebs--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------16
Aktivierung des Winterbetriebs ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------16
Alarmausgang--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------57
Alarmeingang---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------50
Alarmeingangssignal -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------57
Alarmfilter--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------57
Analoge Eingänge---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------49
Analoger Eingang ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
Anfangswert des Stromsignals ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------44
Anlagengrundkonfiguration ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------54
Anlageteil --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------28
Annahme einer Wärmeanforderung----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------56
Anschlussplan--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------76
Anwendungsbeispiele ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------78
Anzeige der Raumtemperatur------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------20
Apparate-Nummer ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------20; 45
Apparate-Nummer des Reglers ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------39
Aufheizzeit-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
Ausgabe eine Wärmeanforderung------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------56
Ausgang ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
Ausgänge--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------51
Ausgeschaltet --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------22
Auskühlung -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
Auslegungstemperatur ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------66
Ausschaltkennlinie --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------59
Aussentemperatur----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 34; 49; 66; 69
Aussentemperaturgrenze für 2 Brennerstufe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------60
Automatik --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15
Automatikbetrieb-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------22
B
Bedarfsgeführtes Wärmebereitstellungs-Management ---------------------------------------------------------------------------------------------56
Bedienelemente ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 5
Begrenzung -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------58
Begrenzung für Heizkennlinie 1 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------68
Begrenzung für Heizkennlinie 2 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------69
Benutzer-Einstellwerte PAR --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------33
Benutzertastatur ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 5
Betriebsart-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------57
Betriebsarten Brauchwasser -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6
Betriebsarten Heizung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6
Betriebsartenschalter------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 5
Betriebsstörungen---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------21
Betriebszustand------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Binäre Eingänge -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------50
Binärer Eingang------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
Blinkende Symbole -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6
Blockierschutzfunktionen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------16
Brauchwasser ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------35; 73
Brauchwasserbereitung mit Vorrang ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------73
Brauchwasserkreis--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Sauter Components
R
–85 –
Brauchwasserladepumpe ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 7
Brauchwassersollwert --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 35
Brauchwasserspeicherladung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 52; 73
Brauchwassertemperatur ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 49; 73
Brauchwassertemperatur-Sollwert ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Brauchwasser-Zirkulationkreis ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 29
Brauchwasserzirkulationspumpe ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Brauchwasser-Zirkulationspumpe ZP ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52
Brenner------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 7
Brennereinschaltzeit ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 38
Brennerstufe BR 2-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52
Busgeräte------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19
D
Darstellung numerische Werke ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8
Databus-Parameter Regler -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 40
Dauerbetriebsart ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28
Dimensionierung des Stromeinganges ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 44
Drehpunktausgang-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52
Drehpunktstellorgan ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52
Drehzahlreduktion ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Durchfluss- oder Rücklauftemp.-Begrenzung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Durchfluss/Leistung Begrenzung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 58
Durchflussbegrenzung -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Durchflusserfassung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 49
Durchflussgeber----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41
Durchflussgeber defekt --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
E
Ein- und Ausgänge ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 40
Ein- und Ausgangsparametrierung QRK 151 --------------------------------------------------------------------------------------------------------- 99
Einflussfaktor Sonne----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66
Einflussfaktor Wind ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 66
Eingang für externe Schaltuhr----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 50
Eingang Kontakt maximaler Durchfluss/Leistung --------------------------------------------------------------------------------------------------- 50
Eingang Kontakt minimaler Durchfluss/Leistung ----------------------------------------------------------------------------------------------------- 50
Eingang Sommerbetrieb ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 50
Eingriffstärke des Reglers beim Erreichen------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Einschaltbefehle an Brennerstufe ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 38
Einschaltkennlinie -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 59
Endwert des Stromsignales -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 44
Energie ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41
Energieimpulse------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 38
Entprellung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 42
Externe Schaltuhr--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 57
F
Fehler ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 21
Fehleranzeige -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 12; 57
Fensteranteil --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 69
Fernbedienung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 49
Fernbedienung EGS 52/15---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 17; 41
Ferneingang---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 45
Fernregler------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 45
Fernreglers ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 51
Fernwärmeregler---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 55
Fremdwärmeanteil-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 72
Fremdwärmeeinfluss auf Heizkennlinie 1 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 67
Fremdwärmeeinfluss auf Heizkennlinie 2 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 68
Frequenzbereich des Impulssignals --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 42
Frontansicht des Reglers ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
Frostgrenze ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7; 66
Frostschutzfunktion ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16; 66
Fussbodenheizung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 33
Sauter Components
–86 –
R
G
Gebäude ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------66
Gebäudeauskühlzeitkonstante-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
Gebäudeauskühlzeitkonstante-Adaption----------------------------------------------------------------------------------------------------------------71
Gebäudebauart ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------69
Gebäudebauweise --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
Geber -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------41
Gerade Heizkennlinie ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------67
Gültigkeit der min. Begrenzung-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------68; 69
Gültigkeit der Minimalbegrenzung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------59
Gültigkeit der Minimal-Begrenzung der Vorlauf -------------------------------------------------------------------------------------------------------65
H
Handbetrieb------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15; 64
Handschalter ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15
Häufig verwendete Abkürzungen--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------13
Heizgradtage ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------38
Heizgrenze -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------34; 66
Heizkennlinie 1--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------33; 67
Heizkennlinie anpassen -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------24
Heizkennlinie mit maximaler Krümmung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------67
Heizkennlinien--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------75
Heizkennlinienfusspunktes ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------67
Heizkennlinienschar ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------34
Heizkreis 1 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Heizkreis 2 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Heiztage ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------38
Heizungsanlage------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------66
I
Impulsdauer des ersten AUF-Impulses------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
Index --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------92
Informationszentrum------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
Input---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
Insel- und Stationsnummer ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------20
Insel-Nummer --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------39
Intermittierend --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------74
Intermittierender Heizbetrieb -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------66
Interne Fehler --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------57
Intern-Zirkulationspumpe-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7; 52
Invertierte Regelung für spezielle Anwendung --------------------------------------------------------------------------------------------------------63
J
Jahr und Datum einstellen ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------26
Jahresprogramm PRO 2-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------32
Printed in Switzerland
Änderungen vorbehalten
© Fr. Sauter AG, CH-4016 Basel
7000458001 H2
Sauter Components
R
–87 –
K
Kesselanfahrentlastung, Kesselanfahrentlastungsfunktion---------------------------------------------------------------------------------------- 61
Kesselregelung------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 59
Kesselregler---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 55
Kesselrücklauftemperatur ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 49
Kesselsollwertüberhöhung --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 65
Kesseltemperatur --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 49
Klima ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66
Kodierung der Wochentage-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 31
Komfortfaktor -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 70
Kommunikationsprogramm PCQRK --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 37
Kondensation -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Kondensationsbereich--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 59
Konfiguration der 2-Punkt-Ausgänge-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52
Konfiguration der Eingänge -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 46
Kontakt OPTEIN ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52
Kontakt Zeitkanal ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Krämmungsfaktor der Heizkennlinie 1 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 67
Krümmung der Heizkennlinie------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 72
Krümmungsfaktor der Heizkennlinie 2 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 68
Kurzzeitige Unterbrechung des Heizprogrammes --------------------------------------------------------------------------------------------------- 23
L
Ladung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Laufzeit des Antriebs von Stellorgan V ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 56
LCD----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6
Legionellen ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Leistungsbegrenzung---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Leistungserfassung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 49
Leistungsmesser---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41
LIM---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 61
Lokalen Regler ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 45; 51
Löschen ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
Lungenerkrankungen ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
M
Maschinen ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 67
Mauerwerkanteil ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 69
Max. Begrenzung der Heizkennlinie ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 68; 69
Max. Begrenzung des Kesseltemperatur--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 59
Maximale Ventilstellung von V im Handbetrieb ------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Maximaler Begrenzung-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 65
Menge ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 49
Merkblätter ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 82
Min. Begrenzung der Heizkennlinie----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 68; 69
Min. Begrenzung des Kesseltemperatur---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 59
Minimaler Begrenzung -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 65
Momentane Aussentemperatur --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 69
N
Nachlaufdauer der Brauchwasserladepumpe--------------------------------------------------------------------------------------------------------- 56
Nachlaufdauer der Umwälzpumpe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 56
Nachstellzeit --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Nachtabsenkung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66
Netzausfall------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 16
Netzgerät ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19
Neutrale Zone ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Ni1000 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41
Ni200------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41
Niedertemperaturheizung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 33
Normalbetrieb--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22; 33
Normaltemperatur-Sollwert anpassen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 25
Sauter Components
–88 –
R
Notbetrieb -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------21
Nutzungsbeginn -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
Nutzungsende--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
O
Öffnung des Stellorgans V ausgehend ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
OPTEIN Ausgang ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Optimierte Absenk- bzw. Ausschaltphase --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Optimierte Aufheizphase ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Optimierten Aufheizphase-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------52
Optimiertes Ausschalten ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------71
Optimiertes Einschalten -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------71
Optimierung der Schaltzeiten -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------32; 70
Optimierungsbetrieb ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------70
Output ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------45
P
PAR ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------33
Parallel -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------73
Parametrierhilfe EQJWPAR --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------37
Partyfunktion----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------23
PI-Regelung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
Priorität -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------28
Prioritäten -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
PRO---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------28
Proportionalband ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
Pt 1000 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------41
Pumpendrehzahlregler ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------52
Pumpensteuerung---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------16
R
Raum-Referenztemperatur ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------66
Raumtemperatur-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------49
Raumtemperatur-Aufschaltung -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------67; 68
Raumtemperaturfühler EGT 320 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------17
Raumtemperaturfühler EGT 333 F101 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------18
Raumtemperatur-Sollwert -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------33
Reduziertem Betrieb------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------33
Reduzierten Betrieb-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------22
Regelung mit Stellorgan V ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
Regelwerte ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9
Reglereinstellwerte--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------36
Rücklauftemperatur -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------49
Rücklauftemperatur-Begrenzung--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------58
Rücklauftemperaturbegrenzung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
Rücklauftemperaturhochhaltung --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------63
Rückwärts -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
S
Saisonale Heizgrenze -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15; 34
Schaltdifferenz -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------73
Schaltdifferenz des Brauchwasser-Speichers ---------------------------------------------------------------------------------------------------------73
Schaltdifferenz des Kessels --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------59
Schaltuhr --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------57
Schaltuhrfunktion ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------52
Schiebeschalter------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
Schnittstelle RS 232 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5; 39
Sensortypen ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------41
SERV -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------36
Service -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15
Service- und Anpasstastatur -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
Service-Einstellwerte -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------36
SET-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Printed in Switzerland
SET-Mode --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Änderungen vorbehalten
© Fr. Sauter AG, CH-4016 Basel
7000458001 H2
Sauter Components
R
–89 –
Sockeltemperatur --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 59
Sommer-/Winterzeitumschaltung------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 27
Sommerbetrieb ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 52
Sonnenfühler---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41; 49
Sonnenfühlers ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66
Spartips --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 25
Station-Nummer----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 39
Statistik ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 38
Steilheit---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 33
Steilheit der Heizkennlinie---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 72
Stellorgan V ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 7
Stellorgan V vollständig geschlossen ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Steuerung der Umwälzpumpe UP 1 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 71
Störung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7; 52
Süsswasserbakterien ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Systembedienung QEK 101 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19
T
Tagesheizgrenze --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 15
Täglich----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 31
Technische Daten -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 77
Temperaturdifferenz für unverzügliche------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 60
Temperaturfühler mit Stromausgang -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41
Temperatur-Istwert --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9
Temperatur-Sollwert ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9
Thermische Trägheit eines Gebäudes ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 70
Timer ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28
Timer PRO 0 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 30
Timerfunktion -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 30
U
Überheizwert --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 70
Umwälzp -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 51
Umwälzpumpe--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
V
Ventilkreisbegrenzung--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 65
Ventilstellung von Ventil V---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63
Verbrühungsgefahr------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Verlustwärme von -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 67
Verzögerungszeit für die saisonalen Heizgrenz ------------------------------------------------------------------------------------------------------ 34
Verzögerungszeit für Einschaltung----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 60
Vorlauftemp. Sollwert bei Brauchwasser --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Vorlauftemperatur --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 34; 49
Vorrang---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 73
Vorwärts----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
W
Wahl der Betriebsart ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22
Wandanteil ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 69
Wärmeabnehmerkreis--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 56
Wärmeanforderung KP---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
Wärmeerzeugerkreis ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 56
Warmwasser-Radiatorenheizung ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 33
Werkseinstellung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6
Werkseinstellungen ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 14
Wertigkeit der Zählimpulse--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 42
Wertigkeit des Stromsignales ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 44
Widerstandswerte der Temperaturfühler Ni1000----------------------------------------------------------------------------------------------------- 76
Windfühler ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 41
Windfühlers ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66
Winter-/Sommerzeitumschaltung------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 27
Wochentag und Uhrzeit einstellen ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 26
Sauter Components
–90 –
R
Z
Zähler-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------38
Zählwert----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------38
Zeiteinstellfunktionen SET ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------26
Zeitkanal ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------28
Zeitkanal nach extern ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Zeitkanal ZK nach extern------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------52
Zeitkanals -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Zeitprogramme PRO -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------28
Zeitprogramms -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29
Zentralbefestigung --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5
Zirkulationspumpe----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7; 52
Printed in Switzerland
Änderungen vorbehalten
© Fr. Sauter AG, CH-4016 Basel
7000458001 H2
Sauter Components
17
I/i 2
18
I/i 1
19
I/i 0
20
11
12
I/i 6
13
I/i 5
14
I/i 4
15
I/i 3
16
T
Kleinspannungsklemmen
Adresse =
SERV 10 :
00..29
Bus:
SERV 26:
-1...4,
10,11
SERV 25:
-1...4,
5...9
SERV 24:
-1...4
SERV 23:
-1...4
SERV 22:
-1...4
SERV 21:
-1...4
Impulswertigkeit =
SERV 28:
0.1....999.9
Entprellfilter =
SERV 27:
1=Ein, 0=Aus
10 = Durchfluss
11 = Sonstige
Impulsgeber
Signalwertigkeit =
SERV 39:
0.1...99.99
Endwert =
SERV 38:
0...29.99mA
Anfangswert =
SERV 37:
0...29.99mA
5 = Temperatur
6 = Sonne
7 = Wind
8 = Leistung
9 = Durchfluss
Stromgeber
0 = Platin 1000
1 = Nickel 200
2 = Nickel 1000
3 = EGS mit Fühler
4 = EGS ohne Fühler
Widerstandsgeber
SERV 20:
- 1 = nicht belegt
-1...4
Sensortyp
Kontaktfunktionen
-1 = ohne Funktion
0 = Alarmeingang
1 = externe Uhr
2 = Sommerbetrieb
3 = Durchfluss minimal
4 = Durchfluss maximal
Abgleich = SERV 36
Kontakt = SERV 76: -1...4
SERV 56:
-1...16, 20,21
Abgleich = SERV 35
Kontakt = SERV 75: -1...4
SERV 55:
-1...16, 17...20
Kontakt = SERV 74: -1...4
Abgleich = SERV 34
SERV 54: -1...16
Kontakt = SERV 73: -1...4
Abgleich = SERV 33
SERV 53: -1...16
Kontakt = SERV 72: -1...4
Abgleich = SERV 32
SERV 52: -1...16
Kontakt = SERV 71: -1...4
Abgleich = SERV 31
SERV 51: -1...16
Kontakt = SERV 70: -1...4
Abgleich = SERV 30
SERV 50: -1...16
(Für Kontakte entspr. SERV 77...79
bzw. Adresse SERV 67...69)
Soll eine Funktion mit dem
Fühler eines anderen Reglers
realisiert werden ist sie unter
SERV 57...59 einzugeben,
Adresse und Eingangsnr. unter
SERV 47...49
17 = Sonnenfühler
18 = Windfühler
19 = Leistungserfassung
20 = Durchflusserfassung
21 = Mengenerfassung
16 = Fernbedienung ohne
Raumfühler Heizkreis 2
(13 = Anzeige Temperatur 1)
(14 = Anzeige Temperatur 2)
15 = Fernbedienung ohne
Raumfühler Heizkreis 1
(12 = Anzeige Kesselrückl. 2)
10 = Kesselrücklauftemp.
(11 = Anzeige Kessel 2)
(8 = Anzeige Rücklauf 2)
9 = Kesseltemperatur
(7 = Anzeige Vorlauf 2)
6 = Rücklauftemperatur
4 = Brauchwassertemp. 2
(unten)
5 = Vorlauftemperatur
2 = Raumtemperatur
Heizkreis 2
3 = Brauchwassertemp.
-1 = ohne Funktion
0 = Aussentemperatur
1 = Raumtemperatur
Heizkreis 1
Funktion Sensor / Kontakt
-1
0
1
2
3
4
5
6
7
8
ohne
mit
Brenner Brenner
Soll eine Funktion mit dem
Ausgang eines anderen Reglers
realisiert werden ist sie unter
SERV 96...99 einzugeben,
Adresse und Ausgangsnr. unter
SERV 86...89
(nicht möglich für Brenner und
Ventil)
kein Ventil
allgemeines Ventil
Ventil für Heizkreis 1
Ventil für Heizkreis 2
Ventil für BWW-Kreis
*Anlagengrundtyp
SERV 100:
-1 = ohne Funktion
0 = Schaltuhrfunktion
1 = Umwälzpumpe Heizkreis 1
2 = Umwälzpumpe Heizkreis 2
3 = Brauchwasserladepumpe (1)
4 = Brauchwasserzirkulationspumpe
5 = Brauchwasserladepumpe 2
6 = Internzirkulationspumpe
7 = Drehzhlreduktion UP1
8 = Drehzhlreduktion UP2
9 = Optimierungsbetrieb
10 = Wärmebedarf /
Kesselkreispumpe
11 = Brennerstufe 2
12 = Sommerbetrieb
13 = Alarmausgang
Ausgangsfunktionen
SERV 95:
-1....13
Brenner,
falls vorhanden
in Anlagengrundeinstellung*
SERV 100,
sonst
SERV 94:
-1...13
Ventil "AUF",
falls vorhanden*,
sonst ohne
Funktion
Ventil "ZU",
falls vorhanden*,
sonst ohne
Funktion
SERV 91:
-1....13
SERV 90:
-1....13
Grundtyp / Funktion Ausgänge
N
1
L
2
O5
3
4
LM
O4
5
6
O3
7
8
O2
O1
9
O0
10
Ein- / Ausgangsparametrierung QRK151 nach Anschlussklemmen
Netzklemmen
B07587
R
–91 –
Sauter Components
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Technik
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