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F lo w C o n S e n s o r - Solardirekt24

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Installation
Bedienung
Inbetriebnahme
FlowCon
Sensor
FlowCon A
RESOL FlowCon Sensor
48004830
*48004830*
www.resol.de
www.resol.de
D
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Bitte lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch, um die Leistungsfähigkeit
dieses Gerätes optimal nutzen zu können.
Bitte bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf.
Handbuch
Handbuch
FlowCon Sensor
1. Solarstation mit integriertem Regler............ 3
2. Wandmontage der Station.............................. 6
3. Inbetriebnahme................................................ 6
3.1 Spülen und Befüllen der Solaranlage..........................6
3.2 Entleeren der Solaranlage............................................8
4. AirStopp............................................................. 8
5. Digitale Sensorik............................................... 9
6. Anschluss........................................................... 9
7. Zubehör zur Station......................................... 9
8. Integrierter Regler DeltaSol® Sensor....... 10
9. Installation........................................................11
10. Sensor- und Relaisbelegung............................11
11. Erstinbetriebnahme........................................11
11.1 Drucktasten...................................................................11
11.2 Inbetriebnahmeassistent.............................................12
11.3 Einstellung der Mindestdrehzahl...............................15
12. Menüstruktur.................................................. 16
13. Bedienung und Funktion................................ 19
14. Infobereich....................................................... 20
15. Hauptmenü...................................................... 23
15.1 Status.............................................................................. 23
15.2 Bilanzwerte................................................................... 23
15.3 Einstellwerte..................................................................24
16. Meldungen....................................................... 31
16.1 Ständige Überwachungsfunktionen..........................31
16.2 Optionale Überwachungsfunktionen........................ 32
17. Elektrischer Anschluss................................... 34
Stichwortverzeichnis.............................................. 35
Impressum............................................................... 36
Sicherheitshinweise
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise genau, um Gefahren und Schäden für Menschen und Sachwerte auszuschließen.
Vorschriften
Beachten Sie bei allen Arbeiten die nationalen und regionalen gesetzlichen Vorschriften, Normen, Richt­linien und
Sicherheitsbestimmungen.
Zielgruppe
Diese Anleitung richtet sich aus­schließ­lich an autorisierte
Fachkräfte.
•• Elektroarbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften
durchgeführt werden.
•• Die erstmalige Inbetriebnahme hat durch den Ersteller
der Anlage oder einen von ihm benannten Fach­kundigen
zu erfolgen.
Symbolerklärung
Angaben zum Gerät
WARNUNG!
Warnhinweise sind mit einem
Warndreieck gekennzeichnet!
ÎÎ Es wird angegeben, wie die
Gefahr vermieden werden
kann!
Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr, die
auftritt, wenn sie nicht vermieden wird.
Warnung bedeutet, dass schwere Personenschäden oder
sogar Lebensgefahr auftreten können.
Achtung bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Hinweis
Hinweise sind mit einem Informations­symbol
gekennzeichnet.
ÎÎ Textabschnitte, die mit einem Pfeil gekennzeichnet sind,
fordern zu einer Handlung auf.
|2
Irrtum und technische Änderungen vorbehalten
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Solarstation mit dem integrierten Regler darf nur im
Kollek­torkreis von solarthermischen Anlagen unter Berücksichtigung der in dieser Anleitung angegebenen technischen
Daten verwendet werden.
Die bestimmungswidrige Verwendung führt zum Ausschluss
jeglicher Haftungs­ansprüche
CE-Konformitätserklärung
Das Produkt entspricht den relevanten Richtlinien und ist daher mit der CE-Kennzeichnung
versehen. Die Konformitätserklärung kann bei
RESOL angefordert werden.
Entsorgung
•• Verpackungsmaterial des Gerätes umweltgerecht
­entsorgen.
•• Altgeräte müssen durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht entsorgt werden. Auf Wunsch nehmen wir
Ihre bei uns gekauften Altgeräte zurück und garantieren
für eine umweltgerechte Entsorgung.
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Inhaltsverzeichnis
FlowCon Sensor
1. Solarstation mit integriertem Regler
•• Mit Grundfos Direct SensorsTM
•• H o c h e f f i z ie n z p u m p e ( b e i Ve r s i o n FlowCon
­
Sensor H E ) förder f ähig im R ahmen des
Marktanreizprogrammes für Erneuerbare Energien
•• Pr ä zise Messung von Temper atur, Druck und
­Volumenstrom
•• Erweitertes Status- und Fehlerdiagnosesystem
•• Wärmemengenzählung
•• Vollgrafik-Display
•• RESOL VBus®
Die FlowCon Sensor ist eine Komplett-Solarstation, sie
beinhaltet die elektrischen und hydraulischen Kernstücke
der Solaranlage mit den notwendigen Sensoren in einer
vormontierten Einheit. Die Anbringung von Kollektor- und
Speichersensoren ist nicht erforderlich.
Die FlowCon Sensor bietet die Leistungsfähigkeit
und den Funktionsumfang einer Standard-Solaranlage bei
gleichzeitig verringertem Installationsaufwand und einer
erhöhten Betriebssicherheit.
Die Solarstation enthält wichtige Armaturen und Sicherheitseinrichtungen für den Betrieb der Solaranlage:
•• Absperrventile im Vor- und Rücklauf in Kombination
mit Schwerkraftbremsen zur Verhinderung von Eigenzirkulation
•• Digitale Sensoren zur Erfassung von Temperatur, Druck
und Volumenstrom
•• AirStopp zum manuellen Entlüften der Solaranlage
•• Manometer zur Anzeige des Anlagendrucks
•• Sicherheitsventil zur Vermeidung von unzulässigem
Überdruck
•• Hocheffizienzpumpe bei FlowCon Sensor HE
Das Besondere an der FlowCon Sensor ist ihr Regel­
algorithmus. Er berechnet für jeden Betriebstag ein individuelles Zeitfenster, in dem es sich lohnt, die Pumpe in Betrieb
zu nehmen. Mit Hilfe der integrierten Sensoren werden die
Kollektor- und Speichertemperaturen identifiziert, indem die
Pumpe testweise in Betrieb genommen wird.
Um das Zeitfenster zu optimieren, bezieht der Algorithmus
die verschiedensten Parameter in seine Berechnung ein:
Kollektorneigung, -ausrichtung, -typ, die geographische Lage
sowie die Jahreszeit. Des Weiteren passt sich das Testfenster an die typische identifizierte Speichertemperatur an.
Theoretische Bestrahlungsstärke auf
die Kollektoren
Ruhe
6:00
Testfenster
12:00
Ruhe
18:00
Der Ablauf der Regelphasen der FlowCon Sensor:
Identifikation
30 Min Pause nein
ja
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Einschwingen
nein
Beladung
ja
Das Testfenster beginnt mit der Identifikation der Kollektor- und Speichertemperatur. Der Regler aktiviert die
Pumpe mit Minimaldrehzahl und prüft, ob eine Solarernte
möglich sein könnte.
Ist eine Solarernte möglich, folgt das Einschwingen: die
Pumpe läuft mit Minimaldrehzahl und der Regler prüft
weiter, ob eine effiziente Solarernte möglich ist.
Die Station geht in den Normalbetrieb, das heißt in die
Beladung. Der Speicher wird beladen, so lange eine effiziente Solarernte möglich ist.
Ist keine solare Beladung des Speichers möglich, wird eine
Pause eingelegt, um dem Kollektor Zeit für eine Erwärmung zu geben.
3|
FlowCon Sensor
Technische Daten Station
Abmessungen:­
Höhe (mit Isolierung):­417 mm
Breite (mit Isolierung):­374 mm
Tiefe (mit Isolierung): 179 mm
Achsabstand: 160 mm
Abstand Achse/Wand: 55 mm
Rohranschlüsse: ¾" IG
Anschluss für ADG-Set:
3/4" AG, flachdichtend
Abgang Sicherheitsventil: 3/4" IG
Ausstattung:
Sicherheitsventil: 6 bar
Manometer: 0 ... 6 bar
Schwerkraftbremsen:
Öffnungsdruck 200 mmWS, aufstellbar
Material:
Armaturen: Messing
Dichtungen: EPDM
Isolierung: EPP, l = 0,041 W/(m*K)
Technische Daten:
Max. zulässiger Druck: 6 bar
Max. zulässige Betriebstemperatur: 120 °C
Durchflussbereich: 100 ... 500 l/h
Kollektorfeldgröße: < 25 m²
Regler
DeltaSol® Sensor
Sicherheitsgruppe
AirStopp
Manometer
Pumpe
Digital-Sensor
(Rücklauf)
Digital-Sensor
(Vorlauf)
Lieferumfang:
1 x Solarstation FlowCon Sensor / Sensor HE mit
integriertem Regler DeltaSol® Sensor
1 x Wandhalter
1 x Zubehörbeutel mit
2 x Schraube und Dübel
2 x Zugentlastung
55 mm
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
160 mm
|4
FlowCon Sensor
Pumpenkennlinie / Druckverlustkennlinie FlowCon Sensor
98
10,0
Grundfos Solar PM 15-85
9,0
88,2
78,4
8,0
68,6
7,0
6,0
58,8
5,0
49
FlowCon Sensor
4,0
39,2
3,0
29,4
2,0
19,6
1,0
9,8
0,0
0
200
400
600
800
1000
1200
Druckverlust [kPa]
Druck [mWS]
Wilo ST 15/6
0
Volumenstrom [l/h]
Allgemeine Sicherheitshinweise
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Die Installation und Inbetriebnahme der Solarstation sowie
der Anschluss von elektrischen Komponenten setzt Fachkenntnisse voraus, die einem anerkannten Berufsabschluss
entsprechen als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungsund Klimatechnik bzw. einem Beruf der einen vergleichbaren
Kenntnisstand voraussetzt. Bei der Installation und Inbetriebnahme muss Folgendes beachtet werden:
•• einschlägige regionale und überregionale Vorschriften
•• Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft
•• Anweisungen und Sicherheitshinweise dieser Anleitung
WARNUNG: Verbrühungsgefahr
Bei Sicherheitsventilen besteht Gefahr durch Dampfaustritt. Deshalb muss an das ¾"-Innengewinde der
Sicherheitsgruppe eine Abblaseleitung zu einem geeigneten Auffangbehälter angeschlossen werden.
Achtung: Sachschaden
Die Armaturengruppe muss mit ausreichendem Abstand zu den Kollektoren installiert werden, da die
Temperaturen in Kollektornähe im Stillstand sehr
hoch sein können. Bei Montage im Dachraum ist
gegebenenfalls ein Vorschaltgefäß zum Ausdehnungsgefäß erforderlich.
Achtung: Sachschaden
Die EPDM-Dichtungselemente der Solarstation
dürfen nicht mit mineralölhaltigen Substanzen in
Kontakt kommen. Mineralölprodukte beschädigen
den Werkstoff nachhaltig, wodurch seine Dichteigenschaften verloren gehen. Beim jeweiligen Hersteller
ist zu erfahren, ob die Solarflüssigkeit, verwendete
Fette oder Montagehilfen Mineralöle enthalten. Für
Schäden, die durch derartig beschädigte Dichtungen
entstehen, übernimmt RESOL weder eine Haftung
noch leistet RESOL Garantieersatz.
5|
FlowCon Sensor
(b)
(c)
(d)
(a)
(e)
(d) Anschluss für die Abblaseleitung
(e) Anschluss für das Ausdehnungsgefäß
3. Inbetriebnahme
3.1
(1)
Spülen und Befüllen der Solaranlage
(2)
Spül- und Befülleinheit
|6
Abb.1
ÎÎ Den Montageort der Solarstation bestimmen
ÎÎ Die komplette Solarstation aus der Verpackung nehmen. Die vordere Isolierschale (a) abnehmen
ÎÎ Den beiliegenden Wandhalter (b) an die Wand halten
und Bohrlöcher anzeichnen, bohren, Dübel einsetzen
ÎÎ Wandhalter mit Schrauben an der Wand befestigen
ÎÎ Die komplette Solarstation fest an den Wandhalter
drücken. Die Station rastet ein und ist somit an der
Wand befestigt
ÎÎ Die Verrohrung mit der Solaranlage herstellen; dabei
die Anschlüsse (d) und (e) beachten!
ÎÎ Den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes überprüfen und
diesen ggf. an die örtlichen Gegebenheiten anpassen
(PVor [bar] = 1 bar + Dh [m]*1/10 (Dh = Höhendifferenz zwischen Kollektor und Solarstation)
ÎÎ Netzstecker des Reglers in eine Netzsteckdose stecken
ÎÎ Alle Überwurfmuttern und Verschraubungen nachziehen
ÎÎ Vordere Isolierschale anbringen
Bei einer Demontage müssen die Clips (c) entfernt werden.
Hinweis
Wenn die Pumpe der Anlage den Spül- und Befüllvorgang unterstützen soll, muss zunächst die
Reglerinbetriebnahme vorgenommen werden!
Zum Vorgehen für die Reglerinbetriebnahme
siehe Kap. 11.
WARNUNG!
Verbrühungsgefahr!
Gefahr schwerer Sachschäden!
Beim Spülen und / oder Befüllen der
Solaranlage bei starkem Sonnenschein
kann es zu schlagartiger Verdampfung
der Flüssigkeit kommen.
ÎÎ Spülen und / oder befüllen Sie
die Anlage nicht bei starkem
Sonnenschein!
ACHTUNG!
Gefahr von Frostschäden!
Solaranlagen lassen sich nach dem
Spülen nicht mehr restlos entleeren.
Bei Spülen mit Wasser besteht daher
die Gefahr von Frostschäden. Die
Solaranlage nur mit der Wärmeträgerflüssigkeit spülen und befüllen.
ÎÎ Ein Wasser-Propylenglykol-Gemisch
(maximal 50 % Propylenglykol) als
Wärmeträgerflüssigkeit verwenden!
Hinweis zur Erstinbetriebnahme:
Die optional erhältliche Spül- und Befülleinheit sollte waagerecht an der tiefsten Stelle im Rücklauf des Solarkreises
installiert werden (siehe Abb.1).
Es sollte ein Filter zwischen der Spül- und Befülleinheit und
der Solarpumpe installiert werden.
Der Spülvorgang wird in „3.1.1 Spülen der Solaranlage bei Erstinbetriebnahme“ beschrieben. Danach wie in „3.1.2 Entlüften
und Befüllen der Solaranlage“ beschrieben fortfahren.
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
2. Wandmontage der Station
FlowCon Sensor
3.1.1
Spülen der Solaranlage bei Erstinbetriebnahme
(4)
(5)
(3)
Abb. 2
3.1.2
Entlüften und Befüllen der Solaranlage
1
2
Abb. 3
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Kugelhahn: 45°
Schwerkraftbremse
außer Betrieb
Durchströmung in
beide Richtungen
Kugelhahn: 90°
Kugelhahn geschlossen,
keine Durchströmung
Abb. 4
Kugelhahn: 0°
Schwerkraftbremse
in Betrieb, Durch­
strömung nur in
Flussrichtung
ÎÎ Das Ausdehnungsgefäß von der Solaranlage trennen
ÎÎ Den Druckschlauch einer Spül- und Befüllstation an den
Befüllhahn (3) anschließen
ÎÎ Den Spülschlauch einer Spül- und Befüllstation an den
Entleerhahn (5) am tiefsten Punkt der Solaranlage
anschließen
ÎÎ Den Kugelhahn (4) schließen
ÎÎ Den Befüllhahn (3) und den Entleerhahn (5) öffnen
ÎÎ Die Kugelhähne im Vorlauf (1) und im Rücklauf (2)
mit einem Maulschlüssel SW 14 in 45°-Stellung drehen.
So sind die Schwerkraftbremsen in den Kugelhähnen
geöffnet (Abb. 4)
ÎÎ Die Solaranlage mittels der Spül- und Befüllstation
solange spülen, bis die austretende Wärmeträgerflüssigkeit keine Schmutzteilchen mehr enthält
Dabei kann die Solarpumpe auf „Max.” im Handbetrieb
mitlaufen (Hinweis in Kap. 3 beachten!)
ÎÎ Die Befüllpumpe abschalten
Wurden die Schritte in Kap. 3.1.1 nicht durchgeführt,
zunächst diese Schritte durchführen. Ansonsten mit den
folgenden Schritten fortfahren:
ÎÎ Die Solaranlage mittels der Spül- und Befüllstation für
mindestens 15 Minuten spülen, um die Luft aus der
Anlage zu bekommen.
Dabei kann die Solarpumpe auf „Max.” im Handbetrieb
mitlaufen (Hinweis in Kap. 3 beachten!)
ÎÎ Die Solaranlage während des Spülens mehrfach am
AirStopp entlüften, bis die Wärmeträgerflüssigkeit
blasenfrei austritt
ÎÎ Das Ausdehnungsgefäß mit der Solaranlage verbinden
ÎÎ Den Entleerhahn (5) der Spül- und Befülleinheit bei
laufender Befüllpumpe schließen und den Anlagendruck
auf ca. 5 bar erhöhen
Der Anlagendruck kann am Manometer abgelesen werden
ÎÎ Den Befüllhahn (3) schließen und die Pumpe der Spülund Befüllstation sowie die Solarpumpe abschalten
ÎÎ Am Manometer prüfen, ob sich der Anlagendruck verringert (ca. 15 Minuten) und ggf. die Undichtigkeiten
beheben
ÎÎ Durch Öffnen des Entleerhahnes (5) den Betriebsdruck
(ca. 0,5 bar größer als Vordruck des Ausdehnungsgefäßes) der Solaranlage einstellen
ÎÎ Den Entleerhahn (5) schließen und den Kugelhahn (4)
öffnen
ÎÎ Die Schläuche der Spül- und Befüllstation abnehmen
und die Verschlüsse auf die Befüll- und Entleerhähne
schrauben
ÎÎ Die Schwerkraftbremsen im Vor- und Rücklauf in Betriebsstellung bringen; dazu die Kugelhähne mit einem
Maulschlüssel SW 14 in senkrechte Position bringen
(Abb. 4)
Wenn der Regler beim Spülen und / oder Befüllen in Betrieb
ist, wird unter Umständen ein zu geringer Ruhedruck gespeichert. Zeigt der Regler direkt nach dem Spül- und / oder
Befüll­vorgang eine Stagnation an, folgendermaßen vorgehen:
7|
FlowCon Sensor
ACHTUNG!
ÎÎ Taste 3 für ca. zwei Sekunden gedrückt halten
ÎÎ „Status” anwählen
ÎÎ Mit den Tasten 1 und 2 zur Menüzeile „Ruhedruck zuweisen!” scrollen
ÎÎ Mit Taste 3 „Ruhedruck zuweisen!” anwählen
Der Regler speichert nun den aktuellen Systemdruck als
Ruhedruck ab.
Für mehr Informationen zur Stagnation siehe auch Kap. 14.
Entleeren der Solaranlage
WARNUNG!
Verbrühungsgefahr!
Die austretende Flüssigkeit kann sehr
heiß sein.
ÎÎ Den Auffangbehälter so platzieren, dass beim Entleeren der
Solaranlage keine Gefahr für
umstehende Personen besteht.
4. AirStopp
ÎÎ Die Schwerkraftbremsen in den Kugelhähnen im Vorund Rücklauf öffnen. Dazu die Kugelhähne mit einem
Maulschlüssel in 45°-Stellung drehen.
ÎÎ Einen temperaturbeständigen Auffangbehälter unter
den Entleerhahn am tiefsten Punkt der Solaranlage
stellen.
ÎÎ Den Entleerhahn am tiefsten Punkt der Solaranlage
öffnen.
ÎÎ Die Entlüftungseinrichtungen am höchsten Punkt der
Solaranlage, falls vorhanden, öffnen.
ÎÎ Die Wärmeträgerflüssigkeit unter Beachtung der lokalen Vorschriften entsorgen.
Der AirStopp dient der Entlüftung der Wärmeträgerflüssigkeit in der Solaranlage. Die aus der Solarflüssigkeit
abgeschiedene Luft sammelt sich im oberen Bereich des
Handentlüfters (siehe Abbildung links) und kann bei Bedarf
am Entlüftungsventil abgelassen werden. Um eine einwandfreie Entlüftung des Kollektorkreises zu gewährleisten, muss
die Strömungsgeschwindigkeit im Vorlauf mindestens 0,3 m/s
betragen.
ÎÎ Nach dem Entlüften den Anlagendruck prüfen und ggf.
auf den vorgeschriebenen Betriebsdruck erhöhen.
WARNUNG!
Verbrühungsgefahr!
Austretende Luft und Flüssigkeit können sehr heiß sein.
ÎÎ Beim Entlüften Körperteile
von der Entlüftungsöffnung
fernhalten!
Entlüftung der Anlage direkt nach der Inbetriebnahme
Die Solaranlage zunächst täglich und dann je nach abgeschiedener Luftmenge wöchentlich oder monatlich entlüften, um
einen optimalen Wirkungsgrad der Solaranlage zu erzielen.
Der Airstopp in der Solarstation
|8
Hinweis für den Betreiber der Solaranlage
Die Solaranlage halbjährlich am Handentlüfter
entlüften, um einen optimalen Wirkungsgrad der
Solaranlage zu erzielen.
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
3.2
Schäden durch Druckstöße!
Ein Anlaufen der Pumpe trotz Stagnation im Kollektor kann zu Schäden an
der Anlage führen!
ÎÎ Wählen Sie „Ruhedruck zuweisen!” nur an, wenn keine
Stagnation vorliegen kann!
FlowCon Sensor
5. Digitale Sensorik
Die Solarstation ist mit digitalen Sensoren ausgestattet, die
jeweils im Rücklauf und im Vorlauf der Station sitzen. Der
digitale Sensor im Rücklauf misst Temperatur und Druck, der
digitale Sensor im Vorlauf Temperatur und Volumenstrom.
Bei Wartungsarbeiten bzw. Austausch der Sensoren wie
folgt vorgehen:
ÎÎ Kugelhähne schließen, Wärmeträger ablassen
ÎÎ Klemme am digitalen Sensor nach hinten abziehen
ÎÎ Defekten Sensor herausziehen
ÎÎ Neuen Sensor einset zen und anschließend mit
Sicherungs­clip befestigen
ÎÎ Anlage spülen und befüllen
Öffnung in der
Messspitze
Bei dem digitalen Druck- und Temperatursensor (Rücklauf) befindet sich auf einer Seite der Messspitze eine
Öffnung.
Bei dem digitalen Volumenstrom- und Temperatursensor
(Vorlauf) befindet sich auf jeder Seite der Messspitze eine
Öffnung.
Hinweis:
Vor Inbetriebnahme unbedingt Sitz der Sensorstecker prüfen!
Hinweis:
Der Systemdruck wird an der Saugseite der Pumpe gemessen. Bei laufender Pumpe kann es daher
zu Abweichungen zwischen den Messwerten an
Digitalsensor und Manometer kommen.
6. Montage des Reglers
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WARNUNG!
Elektrischer Schlag!
Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei.
ÎÎ Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät all­polig von der
Netzspannung trennen!
7. Zubehör zur Station
Der Regler ist bereits in der Station integriert und steckerfertig. Im Falle von Wartungs- und Servicearbeiten ist der
Regler aus der Station zu nehmen. Dazu sind die folgenden
Schritte zu beachten:
ÎÎ Anlage abschalten, Netzstecker aus der Steckdose ziehen
ÎÎ Vordere Isolierschale von der Station abnehmen
ÎÎ Die Kreuzschlitzschraube in der Blende herausdrehen
und Blende nach oben vom Gehäuse abziehen
ÎÎ Die untere Kreuzschlitzschraube lösen, den Regler nach
oben schieben und von der Isolierschale abnehmen.
ÎÎ Montage des Reglers in entsprechend umgekehrter
Reihenfolge vornehmen
Für nähere Informationen zum elektrischen Anschluss des Reglers siehe Kapitel 17.
Die Bedienungsanleitung für den Regler befindet
sich auf den folgenden Seiten 10 bis 34.
Zur Installation sind Verschraubungen erforderlich, die nicht
im Lieferumfang vorhanden sind.Verwendet werden können
selbstdichtende Doppelnippel, Löt-Übergangsnippel oder
Klemmringverschraubungen. Nähere Informationen sind der
Preisliste zu entnehmen.
9|
FlowCon Sensor
8. Integrierter Regler DeltaSol® Sensor
•• Speziell für die Solarstation FlowCon Sensor
entwickelter Regler
•• Vollgrafik-Display mit intuitiver Symbolik
•• Digitale Sensoren für Temperatur, Druck und
Volumenstrom
•• Funktionskontrolle
•• Grafische Bilanzfunktionen
46
110
Technische Daten Regler
Gehäuse:
Kunststoff, PC-ABS und PMMA
Schutzart: IP 20 / EN 60529
Umgebungstemp.: 0 ... 40 °C
Abmessungen: 172 x 110 x 46 mm
Einbau: in der Solarstation
FlowCon Sensor integriert
Anzeige:
Vollgrafik-Display zur Visualisierung
Bedienung: Über drei Drucktaster in Gehäusefront
Funktionen: In der Solarstation integrierter Regler mit
optional zuschaltbaren Anlagenfunktionen. Funk­ti­ons­kon­
trolle gemäß BAFA-Richtlinie, Betriebsstundenzähler für die
Solarpumpe und Wär­me­­­­mengen­­bilanzierung
| 10
Der DeltaSol® Sensor ist in der Station FlowCon
­Sensor für thermische Standard-Solarsysteme integriert.
Digitale Doppel­sensoren messen neben der Temperatur im
Vor- und Rücklauf, den Druck im Rücklauf und den Volumenstrom im Vorlauf. Die Installation von Speicher- und Kollektorsensoren ist nicht notwendig, denn die Digitalsensoren
übernehmen deren Aufgaben mit Hilfe der Reglersoftware.
Der Regler verfügt u. a. über Drehzahlregelung, Speichernotabschaltung sowie umfangreiche Fehlerdiagnosemöglichkeiten und ist zur Datenkommunikation mit dem
­RESOL VBus® ausgestattet. Der Regler ist in der Solarstation
integriert und steckerfertig.
Eingänge: 2 Eingänge für Grundfos Direct Sensors™,
3 Eingänge für optionale Pt1000-Temperatursensoren
Ausgänge: 1 Halbleiterrelais
Bus: RESOL VBus®
Versorgung: 220 ... 240 V~
Standby-Leistungsaufnahme: 0,63 W
Maximale Leistungsaufnahme: 1,08 W
Wirkungsweise: Typ 1.Y
Schaltleistung:
Halbleiterrelais:
1 (1) A (220 ... 240) V~
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
172
30
62
FlowCon Sensor
9. Installation
Hinweis:
Der Regler ist bereits in der Station integriert
und stecker­fertig. Im Falle von Wartungs- oder
Servicearbeiten Kapitel 17 „Elektrischer Anschluss” beachten!
10. Sensor- und Relaisbelegung
Digital-Sensor (Volumenstrom, Temperatur)
R1
Digital-Sensor
(Druck,
Temperatur)
Sensorbelegung
Digital Sensor
A
B
C
D
S1
1
Digitale Sensoren
S2
S3
2
3
4
5
Pt1000-Sensoreingänge
(Belegung optional und nur zu
Informationszwecken)
VBus
6
7
8
PWM
9
10
blau
braun
A =
B =
C =
D=
braun
grün
weiß
gelb
Relaisbelegung
11
PE
12
R1
13
14
N
Netz
15
L
Kollektorkreispumpe
16
N
17
L
Netz
11. Erstinbetriebnahme
Wenn das System hydraulisch befüllt und betriebsbereit ist,
die Netzverbindung des Reglers herstellen. Bei der Erstinbetriebnahme startet automatisch der Inbetriebnahmeassistent
(siehe Kap. 11.2).
11.1 Drucktasten
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Der Regler wird über die drei Drucktasten unter dem
Display bedient.
1
Herauf
Taste 1 dient dem Heraufscrollen im Menü oder dem Erhöhen von Einstellwerten.
3
SET
(Auswahl-/
Einstellmodus)
Taste 2 dient dem Herunterscrollen im Menü oder dem
Absenken von Einstellwerten.
2
Herunter
Taste 3 dient der Anwahl von Menüzeilen und der Bestätigung von Eingaben.
11 |
FlowCon Sensor
11.2 Inbetriebnahmeassistent
Der DeltaSol® Sensor verfügt über einen Inbetriebnahmeassistenten, der bei der Erstinbetriebnahme automatisch und intuitiv durch die Einstellung der notwendigen
Anlagenparameter führt. Erst wenn er durchlaufen wurde,
nimmt der Regler seine Funktion auf und man gelangt in
das Hauptmenü.
Der Inbetriebnahmeassistent fragt nacheinander die notwendigen Anlagenparameter ab.
Erst wenn der jeweilige Wert eingegeben und bestätigt, bzw. die voreingestellte Werkseinstellung bestätigt wurde, erscheint der nächste Parameter in einer
neuen Zeile und kann angewählt werden.
Nur wenn alle nötigen Parameter eingegeben wurden,
kann der Inbetriebnahmeassistent beendet werden.
So ist gewährleistet, dass kein Wert vergessen wird.
Auswahl der Menüsprache
Inbetriebnahmeassistent:
Sprache
Deutsch
Der Inbetriebnahmeassistent beginnt mit der links abgebildeten Anzeige der Menüsprache.
ÎÎ um eine Sprache auszuwählen oder die Werkseinstellung
zu bestätigen, Taste 3 drücken
Die Anzeige springt in das Menü zur Sprachauswahl.
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 die gewünschte Sprache auswählen
ÎÎ Taste 3 kurz drücken, um die Auswahl zu bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
Sprache
Deutsch
English
Auswahl des Standortlandes
Sprache
Land wählen ...
Deutsch
Land wählen ...
Tschechien (CZ)
Deutschland (DE)
Dänemark (DK)
Hinweis:
Wenn der Standort der Anlage in einem sehr
großen Land liegt, sollte die genaue Position
durch die geographischen Koordinaten eingegeben werden (siehe S. 29).
Inbetriebnahmeassistent:
Land wählen ...
Land
Deutschland
Datum
01.01.2009
| 12
Nun erscheint der nächste Einstellkanal – das Land kann
ausgewählt werden.
ÎÎ Taste 3 drücken, um in die Eingabemaske für das Land
zu gelangen
Die Länderauswahl ist alphabetisch nach den internationalen Länderkürzeln (gemäß ISO 3166) sortiert.
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 das gewünschte Land anwählen
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
Nach der Eingabe und Bestätigung erscheint eine weitere
Zeile im Display, die das gewählte Land anzeigt.
Falls das gewünschte Standortland nicht zur Auswahl steht, ein beliebiges anderes Land der gleichen Erdhalbkugel anwählen und nach Beendigung
des Inbetriebnahmeassistenten im Untermenü
„Ländereinstellungen” (siehe S. 29) die genauen
geographischen Koordinaten eingeben.
Der nächste Einstellkanal im Menü des Inbetriebnahmeassistenten wird sichtbar.
ÎÎ Taste 3 drücken, um in die Eingabemaske zu gelangen.
Im Folgenden werden die jeweiligen Eingabemasken gezeigt:
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Inbetriebnahmeassistent:
FlowCon Sensor
Datum und Uhrzeit
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 das Jahr einstellen
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
Nun erscheint auch die Monatsanzeige, nach ihrer Be­
stätigung die Anzeige des Tages.
ÎÎ Monat und Tag wie oben beschrieben einstellen und
bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
Datum
__.__.2009
Uhrzeit
12:01
00:00
23:59
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 die Stundenzahl einstellen
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 die Minutenzahl einstellen
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
Neigung des Kollektorfeldes
Neigung
45°
0°
90°
Die Neigung des Kollektorfeldes kann mit 0°, 15°, 30°,
45°, 60°, 75° oder 90° angegeben werden. Durch die hohe
Toleranz des Regelalgorithmus reicht eine näherungsweise
Bestimmung des Neigungswinkels aus. Als Richtwert kann
die links abgebildete Winkelgrafik dienen.
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 die etwaige Neigung des Kollektorfeldes anwählen
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
Winkelgrafik zur Angabe der etwaigen
Kollektorneigung
Ausrichtung des Kollektorfeldes
Ausrichtung
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
S
O
W
Die Ausrichtung des Kollektorfeldes kann in Stufen angegeben werden. Auch hier genügt eine näherungsweise
Angabe.
Der Bereich der auswählbaren Ausrichtungsstufen hängt
davon ab, auf welcher Erdhalbkugel sich das ausgewählte
Standortland befindet.
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 die Ausrichtung des Kollektorfeldes angeben
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
13 |
FlowCon Sensor
Eingabe / Adaption des Anlagenvolumens
Volumina
Eingabe
Automatik
Inbetriebnahmeassistent:
Volumina
Rohrmaterial
Durchm. Kol->St
Eingabe
Kupfer
18 mm
Hinweis:
Für Informationen bzgl. der Volumina von Kollektoren und / oder Wärmeübertrager Typenschilder oder Dokumentation des jeweiligen
Herstellers zu Rate ziehen.
Status
Status
Identifikation
... noch (mm:ss)
14:55
Adaption läuft
Fertigstellung des Inbetriebnahmeassistenten
In diesem Einstellkanal kann ausgewählt werden, ob die
Rohr- und Anlagenparameter einzeln eingegeben oder
automatisch adaptiert werden sollen.
ÎÎ mit den Tasten 1 und 2 „Eingabe” oder „Automatik”
anwählen
ÎÎ mit Taste 3 bestätigen
ÎÎ um die Eingabe zu speichern und zum Inbetriebnahmeassistenten zurückzukehren, Taste 3 erneut drücken
Wird „Eingabe” angewählt, erscheinen nacheinander
weitere Einstellkanäle, in denen die einzelnen Parameter
eingegeben werden müssen:
Rohrmaterial: Auswahl aus „Kupfer” oder „Edelstahl”
Durchm. Kol- >St: Durchmesser der Rohrleitungen
zwischen Kollektor und Station
Durchm. WÜ->St: Durchmesser der Rohrleitungen
zwischen Wärmeübertrager und Station
Länge Kol->St: Einfache Länge der Rohrleitungen zwischen Kollektor und Station
Länge WÜ->St: Einfache Länge der Rohrleitungen zwischen Wärmeübertrager und Station
Volumen KF: Volumen des Kollektorfeldes
Volumen WÜ: Volumen des Wärmeübertragers
Nach der Eingabe und Bestätigung von „Volumen WÜ”
kann der Inbetriebnahmeassistent abgeschlossen werden
(siehe unten).
Wird „Automatik” angewählt, adaptiert der Regler
das Anlagenvolumen automatisch. Der Adaptionsvorgang
dauert an, bis an fünf Tagen in den jeweils ersten Identifikationsphasen ein Temperatur­anstieg von mindestens 20 K
gemessen wird, d. h. die Stillstandstemperatur im Kollektor
muss signifikant höher sein als in der Solarstation.
Im Winter oder bei langen Schlechtwetterperioden kann
der Adaptionsvorgang mehrere Wochen andauern. Währenddessen läuft die Anlage bereits und kann nahezu normal genutzt werden. Der Hauptunterschied zum normalen
Regelzyklus ist, dass die Identifikationsphasen etwas später
beginnen und eine gegenüber dem Normalbetrieb längere
Dauer haben.
Solange der Adaptionsvorgang läuft, wird im Statusmenü (siehe Kap. 15.1) die Meldung „Adaption läuft” angezeigt.Wenn
der Adaptionsvorgang abgeschlossen ist, geht der Regler
automatisch zu einem normalen Regelzyklus über.
Nach der Auswahl von „Automatik” kann der Inbetriebnahmeassistent abgeschlossen werden (siehe unten).
Ausrichtung
Volumina
Fertig! ...
P
1.8 bar
Systemdruck
l/h
V 500
Volumenstr
.
| 14
S
Automatik
18.4 kW
Leistung
System ok
Nach der Eingabe und Bestätigung des letzten Parameters
erscheint die Zeile „Fertig! ...” als unterster Menüpunkt.
Wird sie angewählt, schließt der Inbetriebnahmeassistent
die Erstinbetriebnahme ab.
ÎÎ Um die Erstinbetriebnahme abzuschließen, Taste 3
drücken
Der Regler ist nun bereit für den Normalbetrieb und zeigt
die Statusanzeige (siehe links, die gezeigten Werte haben
Beispielcharakter).
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Inbetriebnahmeassistent:
FlowCon Sensor
Die mit dem Inbetriebnahmeassistenten eingegebenen
Parameter sind im Normalbetrieb im Expertenbereich des
Menüs „Einstellwerte” zugänglich (siehe Kap. 15). Falls sie
nachträglich geändert werden sollen, ist dies in folgenden
Untermenüs möglich:
•• Volumenadaption (Rohrparameter etc.)
•• Ländereinstellung (Land, Zeitzone etc.)
•• Anlagenparameter (Neigung, Ausrichtung etc.)
Hinweis:
Die Einstellwerte im Expertenbereich sollten
nur von ausgebildeten Fachkräften verändert
werden. Der einwandfreie Betrieb der Anlage
ist anderenfalls nicht gewährleistet!
11.3 Einstellung der Mindestdrehzahl
Max.
Min.
Auto
Aus
Relaismodus
Einstellwerte
Relaismodus
Min.-Drehzahl
Durchfluss
Min.
10 %
500 l/h
Nach erfolgreicher Beendigung des Inbetriebnahmeassistenten muss die Mindestdrehzahl für die Pumpe festgelegt
werden. Dazu folgendermaßen vorgehen:
ÎÎ Taste 3 für ca. zwei Sekunden gedrückt halten
Das Hauptmenü erscheint.
ÎÎ „Einstellwerte” anwählen
ÎÎ Mit Taste 2 zum Menüpunkt „Relaismodus” scrollen
ÎÎ Den Menüpunkt mit Taste 3 anwählen
ÎÎ „Min.” auswählen und mit Taste 3 bestätigen
In der Zeile unter „Relaismodus” erscheint der Einstellkanal
„Min.-Drehzahl”, darunter der aktuelle Durchfluss.
ÎÎ „Min.-Drehzahl” anwählen
ÎÎ Die Mindestdrehzahl so einstellen, dass der gewünschte
Volumenstrom erreicht wird.
ÎÎ Mit Taste 3 bestätigen
Hinweis:
Das System braucht etwa 30 Sekunden, um sich
auf eine neue Mindestdrehzahl einzustellen. Vor
einer erneuten Anpassung immer diesen Zeitraum abwarten.
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Hinweis:
Bei der Einstellung der Mindestdrehzahl die
­Angaben des Pumpen- und des Kollektorherstellers beachten! Liegt mit der eingestellten
Mindestdrehzahl der Durchfluss unter 100 l/h,
erhöht der Regler die Drehzahl, bis der Durchfluss über 100 l/h liegt.
Nach der Einstellung der Mindestdrehzahl sollte der
Relaismodus wieder auf „Auto” gestellt werden.
Anderenfalls sinken Effizienz und Betriebssicherheit der
Anlage!
Dazu wie oben beschrieben den Menüpunkt „Relaismodus”
anwählen, „Auto” auswählen und mit Taste 3 bestätigen.
Für mehr Informationen zu den unterschiedlichen Relaismodi siehe Kap. 15.3.
15 |
FlowCon Sensor
12. Menüstruktur
P
1.8 bar
Systemdruck
l/h
V 500
Volumenstr
18.4 kW
Einstellung und Kontrolle des Reglers erfolgen über das
Menü. Der Regler befindet sich während des Betriebes in
der Statusanzeige.
Leistung
Hinweis:
Die angezeigten Einstellwerte und Optionen
sind funktions­abhängig und erscheinen nur dann
in der Anzeige, wenn diese für die eingestellten
Anlagenparameter verfügbar sind.
System ok
.
Anzeige
Bedeutung
Einstellbereich
Werkseinstellung
Infobereich
Statusanzeige
Systemdruck
Leistung
Volumenstr.
System ok
Aktueller Systemdruck am Rücklaufsensor
Aktuelle Leistung der Anlage
Aktueller Volumenstrom am Vorlaufsensor
Alles in Ordnung – kein Fehler liegt vor.
Wenn nicht „System ok” vorliegt, blinkt die Displaybeleuchtung!
Für mehr Informationen über mögliche Fehlerzustände siehe auch Kap. 16 auf S. 31 dieser Anleitung.
Weitere mögliche Meldungen an dieser Stelle:
Digitaler Vorlaufsensor defekt
T-VL defekt
T-RL defekt
Handbetrieb
DT zu hoch
Überdruck
Leckage
Durchfluss?
RohrzirkulationVL
RohrzirkulationRL
Messwertanzeige
Digitaler Rücklaufsensor defekt
Handbetrieb (Relaismodus auf „Min.”, „Max.” oder „Aus”)
DT ist seit mehr als 20 Minuten größer als 50 K
Überdruckfehler (Schaltschwellen einstellbar)
Unterdruckfehler (Schaltschwellen einstellbar)
Durchflussfehler, seit mehr als 10 Sekunden wurde kein Durchfluss gemessen (quittierbar)
Rohrzirkulationswarnung, Temperaturanstieg im Vorlauf während Ruhephasen
Rohrzirkulationswarnung, Temperaturanstieg im Rücklauf während Ruhephasen
Für detaillierte Informationen zur Messwertanzeige siehe Kap. 14 auf S. 20 dieser Anleitung
Anzeige der Temperatur, bzw. eines Defekts am entsprechenden Sensor
Temp. / Defekt
Beladung, Sperrung... Anzeige des Betriebsstatus über dem Speichersymbol, ggf. mit rückwärtslaufender Anzeige
der verbleibenden Laufzeit; siehe auch Kap. 14
| 16
Verlaufskurve der Vorlauftemperatur am laufenden Tag
Verlaufskurve der Rücklauftemperatur am laufenden Tag
Verlaufskurve der Vorlauftemperatur am Vortag
Verlaufskurve der Rücklauftemperatur am Vortag
Balkendiagramm über die Wärmeerträge der letzten sieben Tage
Maximaler Systemdruck
Minimaler Systemdruck
Maximale Vorlauftemperatur
Maximale Rücklauftemperatur
Maximale Leistung
Gewonnene Wärmemenge seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Betriebsstunden Relais 1
Betriebstage
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Bilanzdiagramme
Vorlauf heute
Rücklauf heute
Vorlauf gestern
Rücklauf gestern
Erträge in kWh
Bilanzwerteanzeige
Max. Systemdruck
Min. Systemdruck
Max. Vorlauftemp.
Max. Rücklauftem.
Max. Leistung
Wärme
Betriebsstd. R1
Betriebstage
FlowCon Sensor
Hauptmenü
Status
Status
Aktuelle Regelphase / aktueller Betriebsstatus
für Erläuterungen zu den möglichen Anzeigen siehe Kap. 14.1
... noch (mm:ss) bzw. Bei zeitlich begrenzten Regelphasen (Ruhe, Pause, Identifikation, Einschwingen, Nachlauf)
wird die verbleibende Zeit rückwärtslaufend angezeigt
... noch (hh:mm)
In der Ruhephase erfolgt die Anzeige in Stunden und Minuten, in den Phasen Pause, Identifikation, Einschwingen und Nachlauf in Minuten und Sekunden
Pause abbrechen! Abbruch der Pause zum Erzwingen einer Identifikationsphase (erscheint nur während der Pause)
Ruhedruck zuweisen!
Adaption läuft
T-Vorlauf
T-Rücklauf
Volumenstrom
Leistung
Drehzahl
Druck
S1 ... S3
Bruch
Kurzschl.
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Bilanzwerte
Max. T-Vorlauf
Max. T-Rücklauf
Max. Vol.-strom
Max. Leistung
Max. Druck
Min. Druck
Max. S1 ... S3
Wärme
Betriebsstd. R1
Betriebstage
Einstellwerte
Datum
Uhrzeit
Sprache
Tspmax
Relaismodus
Codeeingabe
--Experte--Regeleinstellung
Bereitschaft
Tspnot
Kollektorminimal
Tkolmin
Speicherkühlung
Abbruch der Stagnationssperrung, erzwingt das Speichern eines neuen Ruhedrucks
Die automatische Volumenadaption ist noch nicht abgeschlossen
Aktuelle Vorlauftemperatur
Aktuelle Rücklauftemperatur
Aktueller Volumenstrom
Aktuelle Leistung der Anlage
Aktuelle Pumpendrehzahl
Aktueller Systemdruck
Temperatur / Fehlerzustand am jeweiligen Sensor (optional)
Leitungsbruch am entsprechenden Sensor, bzw. entsprechende Sensorklemme nicht belegt
Kurzschluss am entsprechenden Sensor
Höchste gemessene Vorlauftemperatur seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Höchste gemessene Rücklauftemperatur seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Höchster gemessener Volumenstrom seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Höchste gemessene Leistung seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Höchster gemessener Systemdruck seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Niedrigster gemessener Systemdruck seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Höchster gemessener Wert am entsprechenden Sensor seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Wärmemenge seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Betriebsstunden Relais 1 seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Betriebstage seit Inbetriebnahme oder letztem Reset
Aktuelles Datum
01.01.2001 ... 31.12.2099
01.01.2009
Aktuelle Uhrzeit
00:00 ... 23:59
12:01
Menüsprache
Deutsch, English
Deutsch
Speichermaximaltemperatur
0 ... 90 °C
60 °C
Funktionsart des Relais
Max., Min., Auto, Aus
Auto
Eingabemöglichkeit für die Aktivierung und Deaktivierung des Expertenbereichs
Bereitschaftsfunktion
Ja, Nein
Nein
Speichernotabschaltung
30 ... 95 °C
90 °C
Kollektorminimalbegrenzung
Ja, Nein
Nein
Kollektorminimaltemperatur
10 ... 60 °C
10 °C
Speicherkühlfunktion
Ja, Nein
Nein
17 |
FlowCon Sensor
Drehzahlreg.
DTsoll
VLsoll
Anstieg
Minimaldrehzahl HE-Pumpe
10 ... 100 %
Minimaldrehzahl Standardpumpe 30 ... 100 %
Drehzahlregelungsart
Aus, Diff., Ziel
10 %
30 %
Diff.
Sollwert für die Drehzahlregelung 0 ... 50 K
10 K
Sollwert für die Drehzahlregelung 20 ... 90 °C
65 °C
Mindest-Temperaturdifferenz für 0.2 ... 20.0 K
eine Drehzahlanpassung
1.0 K (bei HE-Pumpe)
2.0 K (bei Standardpumpe)
Wärmemengenzählung
verwendeter Wärmeträger
Frostschutzart
Tyfo LS
Frostschutzgehalt
Tyfo LS, Ethylen, Propylen,
Wasser
Volumenanteil des Ethylens oder 20 ... 70 %
Propylens im Wärmeträger
40 %
Erfassungsart der Volumina
Eingabe, Automatik
Automatik
Material der Rohrleitungen
Kupfer, Edelstahl
Kupfer
Durchmesser der Leitung vom
Kollektor zur Station
Durchmesser der Leitung vom
Wärmeübertrager zur Station
Einfache Länge der Leitung vom
Kollektor zur Station
Einfache Länge der Leitung vom
Speicher zur Station
Volumen des Kollektorfeldes
0 ... 35 mm
18 mm
0 ... 35 mm
18 mm
0 ... 50 m
10 m
0 ... 50 m
3m
0.0 ... 99.0 l
4.0 l
Volumen des Wärmeübertragers 0.0 ... 99.0 l
9.0 l
Volumenadaption
Volumina
Rohrmaterial
Durchm. Kol.->St
Durchm. WÜ->St
Länge Kol.->St
Länge WÜ.->St
Volumen KF
Volumen WÜ.
Ländereinstellung
Land wählen
Geogr. Breite
Geogr. Länge
Offset to UTC
Zeitumstellung
Anlagenparameter
Koll.-Typ
Neigung
Ausrichtung
Funktionskontrolle
DT zu hoch
Überdruck
Ein bei
Aus bei
Leckage
Ein bei
Aus bei
Durchfluss
Rohrzirkulation VL
Rohrzirkulation RL
| 18
Standort der Anlage
verschiedene Länder
Geographische Breite
90.0°S ... 90.0°N
Geographische Länge
180.0°O ... 180.0°W
Verschiebung gegenüber der
UTC (früher: GMT)
Automatische Zeitumstellung
auf Winter- / Sommerzeit
-12 ... +12 h
Ja, Nein
(Ja = europäische Zeitumst.)
Ja
Kollektortyp
Röhrenkoll., Flachkoll.
Flachkoll.
Neigung des Kollektorfeldes
0°, 15°, 30°, 45°, 60°, 75°, 90° 45°
Ausrichtung des Kollektorfeldes
abhängig vom Standort (bzw. der jeweiligen Erdhalbkugel)
DT-Überwachung
Ja, Nein
Nein
Überdruckwarnung
Ja, Nein
Ja
Einschaltschwelle
5.5 bar
Durchflussfehler
0.6 ... 6.0 bar gegeneinander
um 0.3 bar
0.3 ... 5.7 bar verriegelt
Ja, Nein
0.3 ... 5.7 bar gegeneinander
um 0.3 bar
0.6 ... 6.0 bar verriegelt
Ja, Nein
Inrohrzirkulation im Vorlauf
Ja, Nein
Nein
Inrohrzirkulation im Rücklauf
Ja, Nein
Nein
Ausschaltschwelle
Unterdruckwarnung
Einschaltschwelle
Ausschaltschwelle
abhängig vom ausgewählten Land
5.0 bar
Ja
0.7 bar
1.0 bar
Nein
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Drehzahlregelung
Min.-Drehzahl
FlowCon Sensor
13. Bedienung und Funktion
Einstellwerte
Im Einstellwertemenü können verschiedene Funktionen
ausge­wählt und Werte eingestellt werden.
ÎÎ Taste 3 für zwei Sekunden gedrückt halten, um ins
Hauptmenü zu gelangen.
ÎÎ Durch Anwählen von „Einstellwerte” in das Einstellwertemenü wechseln
ÎÎ Den einzustellenden Wert oder die zu aktivierende
Funk­tion mit Taste 1 bzw. 2 anwählen und mit Taste 3
bestätigen.
Es gibt verschiedene Einstellmasken, ihre Bedienung wird
im Folgenden beschrieben. Für Informationen zu den einzelnen Funktionen und Einstellwerten siehe Kap. 15.3.
Tspmax
60 °C
0
90
Sprache
Englisch
Deutsch
Einstellwerte
x
Bereitschaft
Tspnot
Kollektorminimal.
95 °C
Wert einstellen:
ÎÎ Wert mit Tasten 1 oder 2 auswählen
ÎÎ Taste 3 kurz drücken; der Einstellbereich wird in Form
eines Balkens angezeigt.
ÎÎ den gewünschten Wert mit Tasten 1 und 2 einstellen;
dieser Wert wird mit dem Schieber auf dem Balken
angezeigt.
ÎÎ Taste 3 kurz drücken, um die Einstellung zu bestätigen.
ÎÎ Taste 3 erneut drücken, um die Einstellung zu übernehmen und zurück ins Einstellmenü zu gelangen.
Wird nach Einstellen des Wertes Taste 3 nicht gedrückt,
springt die Anzeige nach einigen Sekunden zurück, der
eingestellte Wert wird nicht übernommen.
Funktion bzw. Option auswählen:
ÎÎ Funktion bzw. Option mit Tasten 1 oder 2 auswählen,
ÎÎ Taste 3 kurz drücken
ÎÎ Ja auswählen, um die gewünschte Funktion zu aktivieren,
Nein, um die Funktion zu deaktivieren.
ÎÎ Taste 3 kurz drücken, um die Auswahl zu bestätigen.
ÎÎ Taste 3 erneut drücken, um die Auswahl zu übernehmen.
Eine aktivierte Funktion wird durch ein angekreuztes Kontrollkästchen angezeigt. Zudem werden die dazuge­hörgen
Einstellwerte eingeblendet.
ÎÎ Um vom Einstellmenü in den Infobereich zu gelangen,
Taste 3 für zwei Sekunden gedrückt halten.
Wurde im Einstellmenü für eine Minute keine Taste gedrückt, springt die Anzeige automatisch in den Infobereich
zurück.
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Für genaue Informationen zu allen Funktionen und
Einstellwerten siehe Kap. 15.3.
Um Zugriff auf alle Einstellwerte zu haben, muss unter
Umständen der Experten-Bedienercode eingegeben
werden. Im Lieferzustand ist der Expertenbereich bereits
freigeschaltet und kann durch Eingabe eines falschen Codes
wieder gesperrt werden, z. B. um Manipulationen durch
Unbefugte zu verhindern.
Der Expertenbedienercode und die Hinweise zur Codeeingabe werden in Kapitel 15.3, Abschnitt „ExpertenBedienercode” erläutert.
19 |
FlowCon Sensor
14.
Infobereich
Während des normalen Betriebes befindet sich der Regler
im Infobereich. Dieser umfasst eine Reihe von Anzeigen, die
eine genaue Beobachtung von Mess- und Anlagenwerten
ermöglicht.
Î Um zwischen den verschiedenen Anzeigen des Infobereichs hin- und herzuschalten, Tasten 1 und 2 betätigen.
Statusanzeige
1,8 bar
P
Systemdruck
l/h
V 500
Volumenstr
In der Statusanzeige werden Systemdruck, Volumenstrom,
Leistung und Status angezeigt.
Der Systemstatus wird grafisch in Form eines Smileys dargestellt und hat folgende Bedeutungen:
18,4 kW
Leistung
System ok
= System ok (alles in Ordnung)
.
Hinweis:
Der Systemdruck wird an der Saugseite der Pumpe gemessen. Bei laufender Pumpe kann es daher
zu Abweichungen zwischen den Messwerten an
Digitalsensor und Manometer kommen.
= Warnung (ein Fehler liegt vor, der Regelbetrieb
wird nicht abgebrochen [Ausnahme: „Leckage”
und „Überdruck”, siehe Kap. 16.2])
= Fehler (ein Fehler liegt vor, der Regelbetrieb wird
abgebrochen)
Genauere Informationen über die möglichen Fehlermeldungen finden Sie in Kapitel 16 „Meldungen”.
Messwertanzeige
Beladung
78 °C
100 %
Betriebsstatus
42 °C
Ruhe
Außerhalb des Testfensters befindet sich der Regler im Ruhezustand. In der Messwertanzeige und im Statusmenü wird
die Ruhezeit rückwärtslaufend angezeigt (hh:mm).
Pause
Eine Pause wird eingelegt, wenn
• eine Identifikationsphase erfolglos war
• eine Einschwingphase erfolglos war
• das DT in einer Nachlaufphase nicht wieder ansteigt
• Tspmax (bzw. Tspnot, falls „Bereitschaft” aktiv ist) überschritten wird
• eine Sperrung vorlag und bei laufendem Testfenster aufgehoben wurde
In der Messwertanzeige und im Statusmenü wird die Pausenzeit rückwärtslaufend angezeigt (mm:ss).
Hinweis:
Im Regelfall ist eine Pause 30 Minuten lang. Im
Hochsommer verkürzt sich die Pausenzeit jedoch automatisch, um eine Verdampfung durch
zu lange Stillstandszeiten zu vermeiden.
Identifikation
| 20
Nach jeder Pause folgt eine Identifikationsphase. Die Pumpe
wird mit der Mindestdrehzahl angefahren, um die Kollektortemperatur zu ermitteln. Wird eine ausreichend große Temperaturdifferenz (DT) zwischen Vor- und Rücklauftemperatur
(mindestens 5 K) festgestellt, folgt eine Einschwingphase. Ist das
gemessene DT nicht ausreichend, folgt eine Pause.
In der Messwertanzeige und im Statusmenü wird die verbleibende Identifikationszeit rückwärtslaufend angezeigt (mm:ss).
Die Dauer der Identifikationsphase passt sich dem aktuellen
Durchfluss an. Es kann daher zu Veränderungen in der Anzeige
der verbleibenden Zeit kommen, wenn der Durchfluss sich
verändert.
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In der Messwertanzeige werden die Vor- und Rücklauftemperatur sowie die Pumpendrehzahl angezeigt.
Über dem Speichersymbol wird der aktuelle Betriebsstatus
angezeigt (siehe unten).
Ist der Betriebsstatus „Ruhe”, „Pause”, „Identifikation”,
„Einschwingen” oder „Nachlauf”, wird zusätzlich die
verbleibende Zeit der entsprechenden Phase rückwärtslaufend angezeigt.
Im Folgenden mehr Informationen zu den Betriebsstatus:
FlowCon Sensor
Einschwingen
Beladung
Hinweis:
Die Beladung wird vom Ende des errechneten
Testfensters nicht abgebrochen. Unter Umständen kann die Beladung somit über das Ende des
Testfensters hinaus andauern.
Bereitschaft
Speicherkühlung
Hinweis:
Bei Vakuumröhrenkollektoren ist der Wärmeverlust so gering, dass eine Speicherkühlung über
das Kollektorfeld nicht effektiv möglich ist.
Falls die Anlage Vakuumröhrenkollektoren besitzt,
sollte diese Funktion nicht aktiviert werden!
Nachlauf
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Stagnation
Sperrung
Wird in der Identifikationsphase ein ausreichend großes DT
festgestellt, folgt eine Einschwingphase. Die Pumpe läuft mit
der Mindestdrehzahl weiter, bis das Anlagenvolumen ca. einmal
umgewälzt wurde.Wird weiterhin ein ausreichend großes DT
festgestellt, beginnt die Beladung. Ist das gemessene DT nicht
ausreichend, folgt eine Pause.
In der Messwertanzeige und im Statusmenü wird die verbleibende Einschwingzeit rückwärtslaufend angezeigt (mm:ss).
Die Dauer der Einschwingphase passt sich dem aktuellen
Durchfluss an. Es kann daher zu Veränderungen in der Anzeige der verbleibenden Zeit kommen, wenn der Durchfluss
sich verändert.
Wird am Ende der Einschwingphase ein weiterhin ausreichend großes DT festgestellt, beginnt der Regler mit der
Beladung. Sie dauert so lange an, wie ein ausreichendes DT
gegeben und keine Ausschaltbedingung erfüllt ist. Während
der Beladung wird die Drehzahl gemäß der getätigten Einstellungen geregelt.
Ist die Bereitschaftsfunktion aktiviert, wird die solare
Beladung bei Erreichen von Tspmax nicht abgebrochen,
sondern so weitergeführt, dass die Anlage möglichst lange
betriebsbereit bleibt.
Wird während der Beladung eine Rücklauftemperatur gemessen, die Tspmax um mindestens 5 K überschreitet, geht der
Regler in Bereitschaft, bis Tspnot erreicht oder Tspmax wieder unterschritten ist. Während dieser Zeit läuft die Pumpe
drehzahlgeregelt mit Tspnot als Vorlaufzieltemperatur.
Ist die Funktion „Speicherkühlung” aktiviert, wird der Speicher über die Kollektoren rückgekühlt, wenn es durch die
Bereitschaftsfunktion zu einer Beladung über Tspmax hinaus
gekommen ist.
Liegt die Rücklauftemperatur über Tspmax und sinkt das DT
in den negativen Bereich, setzt die Speicherkühlung ein. Die
Pumpe wird so lange bei 100 % Drehzahl betrieben, bis das
DT wieder positiv oder Tspmax wieder unterschritten ist.
Sinkt das DT während der Beladung unter den Mindestwert
ab, beginnt unverzüglich eine Nachlaufphase. Die Pumpe wird
in diesem Zeitraum mit der Mindestdrehzahl weiterbetrieben,
bis das Anlagenvolumen einmal umgewälzt wurde. Steigt während der Nachlaufzeit das DT wieder an, bricht die Nachlaufphase ab und die Beladung wird unverzüglich fortgesetzt. Ist
das DT bei Ablauf der Nachlaufphase noch immer zu klein,
beginnt eine Pause. In der Messwertanzeige und im Statusmenü wird die verbleibende Nachlaufzeit rückwärtslaufend
angezeigt (mm:ss).
Die Dauer der Nachlaufphase passt sich dem aktuellen
Durchfluss an. Es kann daher zu Veränderungen in der Anzeige der verbleibenden Zeit kommen, wenn der Durchfluss
sich verändert.
Zu Beginn einer Pause oder einer Sperrung wird der aktuelle
Systemdruck gespeichert. Steigt der Druck während der
Pause, bzw. Sperrung um mehr als 0,2 bar an, wird angenommen, dass eine Verdampfung von Wärmeträgerflüssigkeit
stattgefunden hat.
Der Betrieb wird so lange unterbrochen, bis der Druck
wieder abgesunken ist. Danach folgt eine 5-minütige Pause.
Tritt ein Fehler auf (für mehr Informationen siehe Kap. 16),
wird eine Sperrung ausgelöst. Ist der Fehler behoben, endet
die Sperrung und es folgt eine Pause (außer bei „Leckage” und
„Überdruck”, siehe Kap. 16.2). Außerhalb des Testfensters
geht der Regler nach einer Sperrung in die Ruhephase.
21 |
FlowCon Sensor
Bilanzdiagramme
In den Anzeigen der Bilanzwerte werden nacheinander
folgende Temperaturverläufe (in °C) über der Uhrzeit
dargestellt:
100
Vorlauf heute
6
0
12
18
60
Rücklauf heute
30
6
12
18
100
Vorlauf gestern
6
0
12
••
••
••
••
Vorlauf heute
Rücklauf heute
Vorlauf gestern
Rücklauf gestern
Hinweis:
Wenn die Stromversorgung des Reglers unterbrochen wird, werden die Bilanzwerte auf Null
zurückgesetzt.
18
60
Rücklauf gestern
30
6
7
12
18
8
Erträge in kWh
6
5
3
In dieser Anzeige der Bilanzwerte wird der Wärmeertrag
(in kWh) der letzten sieben Tage dargestellt.
4
Bilanzwerteanzeige
94 °C
Max.Vorlauftemp.
1.5 bar
Min. Systemdruck
52 °C
Max. Rücklauftem.
167
Betriebstage
1075 h
Betriebsstunden R1
16372 kWh
Wärme
20.7 kW
Max. Leistung
Maximaler Systemdruck
Anzeige des maximalen Druckes im System in bar seit Inbetriebnahme oder letztem Reset.
Minimaler Systemdruck
Anzeige des minimalen Druckes im System in bar seit Inbetriebnahme oder letztem Reset.
Maximale Vorlauftemperatur
Anzeige der maximalen Temperatur am Vorlaufsensor in ° C seit
Inbetriebnahme oder letztem Reset.
Maximale Rücklauftemperatur
Anzeige der maximalen Temperatur am Rücklaufsensor in ° C
seit Inbetriebnahme oder letztem Reset.
Maximale Leistung
Anzeige der maximalen Leistung der Anlage in kW seit Inbetriebnahme oder letztem Reset.
Wärme
Anzeige des Wärmeertrags in Wh, kWh bzw. MWh seit
Inbe­triebnahme oder letztem Reset.
Betriebsstunden
Anzeige der Betriebsstunden der Solarpumpe seit Inbetriebnahme oder letztem Reset.
Betriebstage
Anzeige der Betriebstage des Reglers seit Inbe­triebnahme.
| 22
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
2.4 bar
Max. Systemdruck
FlowCon Sensor
15. Hauptmenü
Um zwischen Infobereich und Hauptmenü zu wechseln,
Taste 3 für ca. zwei Sekunden gedrückt halten.
Hauptmenü:
Das Hauptmenü besteht aus den drei Untermenüs „Status”,
„Bilanzwerte” und „Einstellwerte”.
Status
Bilanzwerte
Einstellwerte
15.1 Status
Das Statusmenü besteht aus den aktuellen Anzeigen für:
Status
Status
T-Vorlauf
T-Rücklauf
Beladung
65 °C
39 °C
Hinweis:
Ein Abbruch der Pause kann sinnvoll sein, um
z. B. direkt nach der Inbetriebnahme die Funktion des Reglers zu prüfen.
15.2 Bilanzwerte
Bilanzwerte
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zurück ...
Max. T-Vorlauf
Max. T-Rücklauf
73 °C
58 °C
Bilanzwerte zurücksetzen
1
Herauf
3
SET
(Auswahl-/
Einstellmodus)
2
Herunter
•• Status
•• T-Vorlauf
•• T-Rücklauf
•• Volumenstrom
•• Leistung
•• Drehzahl
•• Druck
•• S1 ... S3
Ist der angezeigte Status „Ruhe”, „Pause”, „Identifikation”,
„Einschwingen” oder „Nachlauf”, wird zusätzlich die verbleibende Zeit für diese Phase rückwärtslaufend angezeigt.
Ist der angezeigte Status „Pause”, erscheint unter der Anzeige die Zeile „Pause abbrechen!”. Wird sie angewählt,
bricht die Pause ab und der Regler startet eine Identifikationsphase.
Da, falls mehrere Fehler- und / oder Warnmeldungen
vorliegen, nur die Meldung mit der höchsten Priorität
in der Statusanzeige des Infobereichs eingeblendet wird,
werden alle weiteren Meldungen im Statusmenü angezeigt.
Im Statusmenü werden die Meldungen mit einem Dreieck
gekennzeichnet.
Darüber hinaus kann die Fehlermeldung „Durchfluss?”
nach ihrem Auftreten im Statusmenü quittiert werden.
ÎÎ Um in das Hauptmenü zurückzugelangen, „zurück ...”
anwählen.
In diesem Menü werden folgende Bilanzwerte angezeigt:
•• Max. T-Vorlauf
•• Max. T-Rücklauf
•• Max. Volumenstrom
•• Max. Leistung
•• Max. Druck
•• Min. Druck
•• Max. S1
•• Max. S2
•• Max. S3
•• Wärme
•• Betriebsstunden R1
•• Betriebstage
Die Bilanzwerte können in diesem Menü auch auf Null zurückgesetzt werden. Dazu folgendermaßen vorgehen:
ÎÎ Den zurückzusetzenden Bilanzwert mit Tasten 1 und 2
auswählen und Taste 3 kurz drücken.
Der Wert wird daraufhin auf Null zurückgesetzt.
ÎÎ Um in das Hauptmenü zurückzugelangen, „zurück ...”
anwählen.
23 |
FlowCon Sensor
15.3 Einstellwerte
Einstellwerte
zurück ...
Datum
Uhrzeit
01.01.2009
12:01
Nach dem Anwählen des Punktes „Einstellwerte” wird das
Einstellmenü sichtbar.
Im Normalbetrieb besteht es aus den fünf Einstellwerten
•• Datum
•• Uhrzeit
•• Sprache
•• Tspmax
•• Relaismodus
•• Min. Drehzahl (nur wenn Relaismodus = „Min.”)
•• Codeeingabe
Steht der Relaismodus auf „Min.”, erscheint zusätzlich der
Einstellkanal „Min.-Drehzahl” und eine Zeile, in der zu
Informationszwecken der aktuelle Durchfluss angezeigt
wird.
ÎÎ Um in das Hauptmenü zurückzugelangen, „zurück ...”
anwählen.
Einstellwerte im Normalbetrieb
Datum
Einstellbereich: 01.01.2001 ... 31.12.2099
Werkseinstellung: 01.01.2009
Uhrzeit
Das aktuelle Datum, die Uhrzeit und die Menüsprache sind
im Regelfall bereits bei der Erstinbetriebnahme eingestellt
worden. Sie können hier korrigiert werden, falls es zu einer
Abweichung gekommen sein sollte.
Einstellbereich: 00:00 ... 23:59
Werkseinstellung: 12:01
Sprache
Auswahl: Englisch, Deutsch
Werkseinstellung: Deutsch
Einstellbereich: 0 ... 90 °C
Werkseinstellung: 60 °C
Relaismodus
Auswahl: „Max.“, „Min.“, „Auto“, „Aus“
Werkseinstellung: „Auto“
ACHTUNG!
Schäden durch Druckstöße!
Ein Anlaufen der Pumpe trotz Stagnation im Kollektor kann zu Schäden an
der Anlage führen!
ÎÎ Die Pumpe nicht manuell aktivieren, wenn die Anlage bei Sonnenschein stillgestanden hat!
Min. Drehzahl
Einstellbereich: 30 ... 100 % (bei Standardpumpe)
10 ... 100 % (bei Hocheffizienzpumpe)
Werkseinstellung:30 % (bei Standardpumpe)
10 % (bei Hocheffizienzpumpe)
| 24
Einstellung der Speichermaximaltemperatur, bis zu der eine
solare Beladung erfolgen soll.
Da die Anlage keinen Speichersensor hat, gilt Tspmax erst
als überschritten, wenn am Rücklaufsensor ein Wert von
Tspmax plus 5 K gemessen wird.
In diesem Einstellkanal kann das Relais wahlweise in unterschiedliche Modi versetzt werden:
• Aus (Pumpe ist ausgeschaltet)
• Auto (Pumpendrehzahl wird automatisch geregelt)
• Min. (Pumpe läuft dauerhaft mit der Minimaldrehzahl)
• Max. (Pumpe läuft dauerhaft mit der Maximaldrehzahl)
Bei Auswahl „Aus”, „Min.” oder „Max.” wechselt die Anzeige „System ok” in der Statusanzeige mit der Anzeige „
Handbetrieb”.
Wird „Min.” angewählt, erscheint in der nächsten Menüzeile
der Einstellkanal „Min. Drehzahl” und in einer weiteren Zeile
der aktuell gemessene Volumenstrom.
Einstellung der Minimaldrehzahl der Pumpe. Bei der Einstellung die Angaben des Kollektor- und des Pumpenherstellers beachten (siehe auch S. 15).
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Tspmax
FlowCon Sensor
Experten-Bedienercode
Codeeingabe:
0077
Um Zugriff auf alle Einstellwerte zu haben, muss der Expertenbereich im Einstellmenü freigegeben sein.
Im Lieferzustand des DeltaSol Sensor-Reglers ist
der Expertenbereich bereits freigegeben.
Falls der Expertenbereich geschlossen worden sein sollte,
muss der Experten-Bedienercode erneut eingegeben werden (siehe auch Kap. 13.1):
ÎÎ Im Einstellmenü bis zum letzten Punkt „Codeeingabe”
herunterscrollen
ÎÎ Mit Taste 3 bestätigen
Die Eingabemaske für den Bedienercode erscheint. Ein
Dreieck zeigt die aktive Stelle an.
ÎÎ Mit den Tasten 1 und 2 die gewünschte Ziffer einstellen.
ÎÎ Mit Taste 3 bestätigen.
Der Experten-Bedienercode lautet: 0077
Nach Bestätigung der vierten Stelle springt die Anzeige in das
Einstellmenü zurück. Ist der richtige Code eingegeben worden, kann zum Expertenbereich weitergescrollt werden.
Wird kein oder ein falscher Code eingegeben, springt die
Anzeige zurück in das Einstellmenü.
Hinweis:
Die Einstellwerte im Expertenbereich sollten
nur von ausgebildeten Fachkräften verändert
werden. Der einwandfreie Betrieb der Anlage
ist anderenfalls nicht gewährleistet!
Wenn der Anlagenbetreiber nach der erfolgreichen Inbetriebnahme keinen Zugriff auf den Expertenbereich haben
soll, kann dieser durch die Eingabe und Bestätigung eines
falschen Codes (z. B. „0000”) wieder gesperrt werden.
Untermenüs
Einstellwerte
-- Experte --
–
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x
Regeleinstellung
Bereitschaft
Der Expertenbereich des Einstellmenüs besteht überwiegend aus sogenannten „Untermenüs”. Sie werden durch
ein + vor dem Menüpunkt gekennzeichnet. Wählt man das
entsprechende Untermenü an, öffnet es sich. Statt des +
wird vor dem Menüpunkt ein – angezeigt.
Wird der Menüpunkt erneut angewählt, schließt sich das
entsprechende Untermenü wieder. So kann dafür gesorgt
werden, dass der sichtbare Menübereich übersichtlich
bleibt.
Folgende Untermenüs sind im Expertenbereich zugänglich:
•• Regeleinstellung
•• Drehzahlregelung
•• Wärmemengenzählung
•• Volumenadaption
•• Ländereinstellung
•• Anlagenparameter
•• Funktionskontrolle
Im Folgenden werden die einzelnen Menüs mit allen Funktionen und Optionen erläutert.
25 |
FlowCon Sensor
Regeleinstellung
Das Menü „Regeleinstellung” enthält die im Folgenden
beschriebenen Funktionen und Optionen.
Bereitschaft
Die Bereitschaftsfunktion kann aktiviert werden, um die
Anlage bei starker Sonneneinstrahlung möglichst lange
betriebsbereit zu halten.
Wird während der Beladung eine Rücklauftemperatur gemessen, die Tspmax um mindestens 5 K überschreitet, geht
der Regler in die Bereitschaftsfunktion, bis Tspnot erreicht
oder Tspmax wieder unterschritten ist.
Während dieser Zeit läuft die Pumpe mit Tspnot als Vorlaufzieltemperatur. Der Speicher wird so über Tspmax hinaus
weiter beladen, jedoch nicht über Tspnot hinaus.
Soll der Speicher nach Rückgang der Einstrahlung (z. B. über
Nacht) wieder abgekühlt werden, kann die Option „Speicherkühlung” (­siehe unten) aktiviert werden.
Tspnot
Einstellbereich: 30 ... 95 °C
Werkseinstellung: 90 °C
Kollektorminimal
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Nein“
Tkolmin
Einstellbereich: 10... 60 °C
Werkseinstellung: 10 °C
Speicherkühlung
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Nein“
Einstellbarer Wert für die Speichernotabschaltung (nur
sichtbar wenn „Bereitschaft” aktiviert ist).
Bei aktivierter Bereitschaftsfunktion wird der Speicher
über die eingestellte Maximaltemperatur Tspmax hinaus
beladen. Um zu hohe Temperaturen im Speicher zu vermeiden, ist zusätzlich die Speichernotabschaltung vorgesehen,
die den Speicher bei Überschreitung des eingestellten
Wertes für eine weitere Beladung sperrt.
Da die Anlage keinen Speichersensor hat, gilt Tspnot als
erreicht, wenn am Rücklaufsensor die eingestellte Temperatur gemessen wird. Der Regler schaltet die Anlage ab und
es folgt eine Pause.
Funktion zur Kollektorminimaltemperaturbegrenzung für
den Solarbetrieb.
Ist die Funktion „Kollektorminimal.” aktiviert, wird das
Kollektorfeld nur für den Solarbetrieb freigegeben, wenn
die identifizierte Kollektortemperatur die eingestellte
Minimaltemperatur „Tkolmin” (nur sichtbar, wenn „Kollektorminimal.” aktiviert ist) überschritten ist.
Funktion zur Speicherkühlung (nur sichtbar, wenn
„­Bereitschaft” aktiviert ist).
Ist diese Funktion aktiviert, wird der Speicher über die Kollektoren gekühlt, wenn es durch die Bereitschaftsfunktion zu
einer Beladung über Tspmax hinaus gekommen ist.
Liegt die Rücklauftemperatur über Tspmax und sinkt das DT
in den negativen Bereich, setzt die Speicherkühlung ein. Die
Pumpe wird so lange bei 100 % Drehzahl betrieben, bis das
DT wieder positiv oder Tspmax wieder unterschritten ist.
Hinweis:
Bei Vakuumröhrenkollektoren ist der Wärmeverlust so gering, dass eine Speicherkühlung über das
Kollektorfeld nicht effektiv möglich ist.
Falls die Anlage Vakuumröhrenkollektoren besitzt,
sollte diese Funktion nicht aktiviert werden!
| 26
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Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Nein“
FlowCon Sensor
Drehzahlregelung
Das Menü „Drehzahlregelung” enthält die im Folgenden
beschriebenen Funktionen und Optionen.
Min.-Drehzahl
Einstellung der Mindestdrehzahl der Pumpe. Bei der
Einstellung die Angaben des Kollektor- und des Pumpenherstellers beachten. Liegt mit der eingestellten Mindestdrehzahl der Durchfluss unter 100 l/h, erhöht der Regler
die Drehzahl, bis der Durchfluss über 100 l/h liegt.
Einstellbereich: 30 ... 100 % (bei Standardpumpe)
10 ... 100 % (bei Hocheffizienzpumpe)
Werkseinstellung:30 % (bei Standardpumpe)
10 % (bei Hocheffizienzpumpe)
Drehzahlreg.
Einstellbereich: Aus, Diff., Ziel
Werkseinstellung: Diff.
Hinweis:
Unabhängig vom ausgewählten Drehzahlregelungsmodus bleibt jede Drehzahlanpassung ­bestehen,
bis das Anlagenvolumen einmal umgewälzt wurde.
Erst danach erfolgt eine weitere Anpassung, falls
die Temperatur, bzw. die Temperaturdifferenz sich
zwischenzeitlich verändert haben.
DTsoll
Einstellbereich: 0 ... 50 K
Werkseinstellung: 10 K
VLsoll
Einstellbereich: 20 ... 90 °C
Werkseinstellung: 65 °C
Anstieg
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Einstellbereich: 0.2 ... 20.0 K
Werkseinstellung:2.0 K (bei Standardpumpe)
1.0 K (bei Hocheffizienzpumpe)
Einstellung des Drehzahlregelungsmodus.
Bei der Einstellung „Aus” findet keine Drehzahlregelung
statt, die Pumpe läuft mit der Minimaldrehzahl.
Wird „Diff.” ausgewählt, orientiert sich die Drehzahlregelung an der Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklaufsensor, dem DT. In den nächsten Zeilen erscheinen die
Einstellkanäle „ DTsoll” und „Anstieg”. Der Wert „ DTsoll”
legt fest, bei Erreichen welches DT die erste Drehzahlanpassung stattfindet. Der Wert „Anstieg” legt fest, bei welcher
Veränderung des DT erneut die Drehzahl angepasst wird.
Wird „Ziel” angewählt, orientiert sich die Drehzahlregelung
an der Vorlauftemperatur. In den nächsten Zeilen erscheinen
die Einstellkanäle „VLsoll” und „Anstieg”. Der Wert „VLsoll”
legt fest, bei Erreichen welcher Vorlauftemperatur die erste
Drehzahlanpassung stattfindet. Der Wert „Anstieg” legt fest,
bei welcher Veränderung der Vorlauftemperatur erneut die
Drehzahl angepasst wird.
Wenn unter „Drehzahlreg.” der Modus „Diff.” ausgewählt
wird, erscheint dieser Einstellkanal. Der Wert „ DTsoll” legt
fest, bei Erreichen welches DT die erste Drehzahlanpassung
stattfindet.
Wenn unter „Drehzahlreg.” der Modus „Ziel” ausgewählt
wird, erscheint dieser Einstellkanal. Der Wert „VLsoll” legt
fest, bei Erreichen welcher Vorlauftemperatur die erste
Drehzahlanpassung stattfindet.
Über den Einstellkanal „Anstieg” wird festgelegt, bei welcher
Veränderung des DT bzw. der Vorlauftemperatur (je nach
ausgewähltem Drehzahlregelungsmodus) erneut die Drehzahl angepasst wird.
Wärmemengenzählung
Die Solarstation verfügt über alle notwendigen Komponenten für eine Wärmemengenzählung. Bei der Wärmemengenzählung wird die Wärmekapazität des verwendeten
Wärmeträgers einbezogen.
Für eine präzise Wärmemengenzählung müssen deshalb
die Frostschutzart und gegebenenfalls auch der Gehalt des
Frostschutzmittels eingegeben werden.
Frostschutzart
Einstellkanal für den verwendeten Wärmeträger.
Auswahl: „Tyfo LS“, „Ethylen“, „Propylen“, „Wasser“
Werkseinstellung: „Tyfo LS“
Wenn „Ethylen” oder „Propylen” ausgewählt ist, wird der
Einstellkanal „Frostschutzgehalt” eingeblendet.
Frostschutzgehalt
Einstellkanal für den Volumenanteil des Frostschutzmittels
(Ethylen oder Propylen) im Wärmeträger. Der Frostschutzgehalt im Wasser-Ethylen- bzw. Wasser-Propylen-Gemisch
sollte 50 % nicht überschreiten.
27 |
Einstellbereich: 20 ... 70 %
Werkseinstellung: 40 %
FlowCon Sensor
Volumenadaption
Die Volumenadaption, bzw. -eingabe ist im Regelfall bereits
bei der Erst­inbetriebnahme vorgenommen worden. Sie
kann hier korrigiert werden, falls es zu einer Abweichung
gekommen sein sollte.
Volumina
Über „Volumina” kann eingestellt werden, ob die Rohr- und
Anlagenvolumina von Hand eingegeben oder automatisch
adaptiert werden.
Wird „Automatik” ausgewählt, adaptiert der Regler die
Volumina automatisch. Für mehr Informationen zur automatischen Volumenadaption siehe Kap. 11.2.
Wird „Eingabe” angewählt, erscheinen die unten aufgeführten Einstellkanäle für die verschiedenen Rohrabschnitte
und Anlagenteile.
Auswahl: „Eingabe“, „Automatik“
Werkseinstellung: „Automatik“
Hinweis:
Die Einstellung von „Volumina” nur ändern, wenn
die angeschlossene Anlage tatsächlich verändert
wurde!
Bereits adaptierte Volumina werden bei Einstellung „Eingabe” verworfen und durch berechnete Werte ersetzt. Bei
einem Wechsel von „Eingabe” zu „Automatik” beginnt die
Adaption von vorne (für detaillierte Informationen zum
Adaptionsprozess siehe auch Kap. 11.2).
Auswahl: „Kupfer“, „Edelstahl“
Werkseinstellung: „Kupfer“
Durchm. Kol->St
Einstellbereich: 0 ... 35 mm
Werkseinstellung: 18 mm
Durchm. WÜ->St
Einstellbereich: 0 ... 35 mm
Werkseinstellung: 18 mm
Länge Kol->St
Einstellbereich: 0 ... 50 m
Werkseinstellung: 10 m
Länge WÜ->St
Einstellbereich: 0 ... 50 m
Werkseinstellung: 3 m
Volumen KF
Einstellbereich: 0.0 ... 99.0 l
Werkseinstellung: 4.0 l
Volumen WÜ
Einstellbereich: 0.0 ... 99.0 l
Werkseinstellung: 9.0 l
| 28
Einstellung des Rohrmaterials zur Feststellung der Wärmekapazität.
Durchmesser der Rohrleitungen zwischen Kollektor und
Station.
Durchmesser der Rohrleitungen zwischen Wärmeübertrager und Station.
Länge der Rohrleitungen zwischen Kollektor und Station.
Maßgeblich ist die einfache Länge der Rohrleitungen dieses
Abschnitts. Vor- und Rücklauf müssen nicht addiert werden.
Länge der Rohrleitungen zwischen Wärmeübertrager und
Station. Maßgeblich ist die einfache Länge der Rohrleitungen dieses Abschnitts. Vor- und Rücklauf müssen nicht
addiert werden.
Volumen des Kollektorfeldes. Die notwendigen Angaben
sind auf dem Typenschild des Kollektors zu finden.
Die Werkseinstellung entspricht dem üblichen Volumen
eines Kollektorfeldes mit einer Fläche von ca. 8 m².
Volumen des Wärmeübertragers. Die notwendigen Angaben sind in der Dokumentation des Speicherherstellers
zu finden.
Die Werkseinstellung entspricht dem üblichen Volumen
des innenliegenden Wärmeübertragers eines 300 ‑­
Liter‑Speichers.
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Rohrmaterial
FlowCon Sensor
Ländereinstellung
Die Ländereinstellung ist im Regelfall bereits bei der Erst­
inbetriebnahme vorgenommen worden. Sie kann hier
korrigiert werden, falls es zu einer Abweichung gekommen
sein sollte.
Land wählen
Auswahl des Standortlandes
Falls das gewünschte Standortland nicht zur Auswahl steht,
ein beliebiges anderes Land der gleichen Erdhalbkugel
anwählen und die genauen geographischen Koordinaten
eingeben.
Auswahl: verschiedene Länder
Werkseinstellung:wird bei der Erstinbetriebnahme
festgelegt
Hinweis:
Wenn der Standort der Anlage in einem sehr
großen Land liegt, sollte die genaue Position
durch die geographischen Koordinaten eingegeben werden.
Geogr. Breite
Einstellbereich: 90.0°S ... 90.0°N
Werkseinstellung: abhängig vom gewählten Land
Geogr. Länge
Einstellbereich: 180.0°O ... 180.0°W
Werkseinstellung: abhängig vom gewählten Land
Offset to UTC
Einstellbereich: -12 ... 12
Werkseinstellung: abhängig vom gewählten Land
Zeitumstellung
Eingabe der Längenkoordinate des Standortes
Die geographischen Koordinaten werden dem jeweils
gewählten Land automatisch angepasst. Eine Korrektur ist
nur notwendig, falls der Standort der Anlage nicht in der
Länderauswahl zu finden ist.
Verschiebung gegenüber der UTC (koordinierte Universalzeit; früher GMT – Greenwich Mean Time; Für Deutschland gilt: UTC +1 h)
Auswahl: Ja, Nein
Werkseinstellung: Ja
Zeitumstellungsoption – wird sie aktiviert, folgt die ReglerUhrzeit automatisch der EU-üblichen Umstellung auf
Sommer- / Winterzeit. Wenn die Zeitumstellungsoption
deaktiviert wird, muss die Winterzeit eingestellt werden.
Anlagenparameter
Die Anlagenparameter sind – bis auf den Kollektortyp – im
Regelfall bereits bei der Erstinbetriebnahme eingestellt
worden. Sie können hier korrigiert werden, falls es zu einer
Abweichung gekommen sein sollte.
Koll.-Typ
Auswahl des Kollektortyps
Auswahl: „Röhrenkoll.“, „Flachkoll.“
Werkseinstellung: „Flachkoll.”
Neigung
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Eingabe der Breitenkoordinate des Standortes.
Die geographischen Koordinaten werden dem jeweils
gewählten Land automatisch angepasst. Eine Korrektur ist
nur notwendig, falls der Standort der Anlage nicht in der
Länderauswahl zu finden ist.
Auswahl: 0°, 15°, 30°, 45°, 60°, 75°, 90°
Werkseinstellung: 45°
Ausrichtung
Einstellbereich: O, SO, S, SW, W (auf der Nordhalbkugel)
W, NW, N, NO, O (auf der Südhalbkugel)
Werkseinstellung: S (auf der Südhalbkugel: N)
Eingabe der Kollektorneigung. Sie kann näherungsweise
angegeben werden (siehe Winkelgrafik in Kap. 11.2).
Eingabe der Kollektorausrichtung. Sie kann näherungsweise
angegeben werden.
Falls als Standort ein Land (oder im Einstellkanal „Geogr.
Breite” eine Koordinate) auf der Südhalbkugel eingestellt
wird, wechselt der Einstellbereich entsprechend auf die
nördlichen Ausrichtungen W, NW, N, NO und O.
29 |
FlowCon Sensor
Funktionskontrolle
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Nein“
Uberdruck
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Ja“
Ein bei
Einstellbereich: 0.3 ... 6.0 bar
Werkseinstellung: 5.5 bar
Aus bei
Einstellbereich: 0.3 ... 6.0 bar
Werkseinstellung: 5.0 bar
Leckage
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Ja“
Ein bei
Einstellbereich: 0.3 ... 6.0 bar
Werkseinstellung: 0.7 bar
Aus bei
Einstellbereich: 0.3 ... 6.0 bar
Werkseinstellung: 1.0 bar
RohrzirkulationVL
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Nein“
RohrzirkulationRL
Auswahl: „Ja“, „Nein“
Werkseinstellung: „Nein“
| 30
Ist diese Option aktiviert, wird die Warnmeldung „DT zu
hoch” angezeigt, wenn eine solare Beladung über einen
Zeitraum von 20 Minuten mit einer Differenz größer als
50 K stattfindet.
Ist diese Option aktiviert, gibt der Regler im Falle eines
Überdruckfehlers eine Warnmeldung aus und unterbricht
den Anlagenbetrieb, bis der Druck wieder abgesunken ist.
Dem Regler wird die zu überwachende Schaltschwelle
„Ein bei” vorgegeben (Werkseinstellung 5.5 bar).Wird dieser
Wert überschritten, wird die Meldung generiert und die Anlage abgeschaltet, bis der Anlagen­druck die Ausschaltschwelle
„Aus bei” unterschreitet (Werkseinstellung 5.0 bar).
Hinweis:
Bei der Überwachungsfunktion „Überdruck”
sind die Werte „Ein bei” und „Aus bei” so gegeneinander verriegelt, dass „Ein bei” immer mindestens 0.3 bar höher liegt als „Aus bei”. Die Einstellbereiche passen sich dementsprechend an.
Ist diese Option aktiviert, gibt der Regler im Falle eines Unterdruckfehlers eine Warnmeldung aus und unterbricht den
Anlagenbetrieb, bis der Druck wieder angestiegen ist.
Dem Regler wird die zu überwachende Schaltschwelle
„Ein bei” vorgegeben (Werkseinstellung 0.7 bar). Bei Unterschreiten dieses Wertes wird die Meldung generiert und die
Anlage abgeschaltet, bis der Anlagendruck die Ausschaltschwelle
„Aus bei” überschreitet (Werkseinstellung 1.0 bar).
Hinweis:
Bei der Überwachungsfunktion „Leckage” sind
die Werte „Ein bei” und „Aus bei” so gegeneinander verriegelt, dass „Aus bei” immer mindestens 0.3 bar höher liegt als „Ein bei”. Die Einstellbereiche passen sich dementsprechend an.
Bei einem Versagen oder der versehentlichen Öffnung der
Schwerkraftbremsen kann es bei der inaktiven Anlage (z. B.
nachts) zu einer Inrohrzirkulation kommen, bei der Wärme
aus dem Speicher verloren geht.
Sind die Überwachungsfunktionen „RohrzirkulationVL” und
„RohrzirkulationRL” (bzw. eine von ihnen) aktiviert, wird der
entsprechende Leitungsabschnitt auf eine signifikante Temperaturveränderung während der Nacht überwacht.Wird an
drei aufeinanderfolgenden Nächten ein Temperaturanstieg
gemessen, erscheint die entsprechende Warnmeldung.
Die Warnmeldung wird wieder ausgeblendet, sobald eine
Nacht lang kein signifikanter Temperaturanstieg gemessen
wurde.
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DT zu hoch
FlowCon Sensor
16.
Meldungen
Für die Fehlererkennung und -diagnose verfügt der Regler
über verschiedene Überwachungsfunktionen. Sie generieren
die jeweilige Fehler- oder Warnmeldung, wenn die jeweiligen
Überwachungskriterien erfüllt sind und quittieren sie – mit
Ausnahme des Durchflussfehlers – automatisch, wenn der
Fehlerzustand behoben ist.
Im Falle eines Fehlers wird eine Meldung in der Statusanzeige angezeigt und die Displaybeleuchtung blinkt. Warnungen
und Fehlermeldungen werden im Statusmenü durch ein
Dreieck
gekennzeichnet.
Sollten mehrere Meldungen vorliegen, so wird nur die mit
der höchsten Priorität in der Statusanzeige dargestellt. Alle
anderen aktuell ermittelten Fehler bzw. Meldungen werden
im Statusmenü aufgeführt (siehe Kap. 15.1).
2.5 bar
P
Systemdruck
l/h
V 0Volumenstr
.
0 kW
Leistung
Fehler
Durchfluss?
Der Systemstatus wird grafisch in Form eines Smileys dargestellt und hat folgende Bedeutungen:
= System ok (alles in Ordnung)
= Warnung (ein Fehler liegt vor, der Regelbetrieb
wird nicht abgebrochen [Ausnahme: „Leckage”
und „Überdruck”, siehe Kap. 16.2])
= Fehler (ein Fehler liegt vor, der Regelbetrieb wird
abgebrochen)
Unter der Anzeige „Warnung” oder „Fehler” wird die
jeweilige Meldung eingeblendet (siehe unten).
Während der Fehlerzustand andauert, wird über dem
Speichersymbol im Systemschema „Sperrung” angezeigt.
Ist der Fehler behoben oder quittiert worden, endet die
Sperrung und es folgt eine Pause.
16.1
Ständige Überwachungsfunktionen
Sensordefekte
P
1.8 bar
Systemdruck
V Defekt
Volumenstr
.
0 kW
Leistung
Fehler
T-Vl defekt
Sperrung
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0%
Defekt
34 °C
Hinweis:
Defekte der optionalen Pt1000 Temperatursensoren werden nicht in der Systemgrafik dargestellt.
Ein Kurzschluss („Kurzschl.”) oder Leitungsbruch
(„Bruch”) am Pt1000-Temperatursensor wird ausschließlich im Statusmenü angezeigt.
„Bruch” wird auch angezeigt, wenn an der entsprechenden Klemme kein Sensor angeschlossen ist.
Die ständigen Überwachungsfunktionen sind immer aktiv
und können vom Benutzer weder deaktiviert noch verändert werden.
Meldung: „T-VL defekt” / „T-RL defekt”
Defekte an den Digitalsensoren werden in der Statusanzeige als Fehlermeldung angezeigt. Zusätzlich wird statt des
entsprechenden Messwertes „Defekt” eingeblendet.
Darüber hinaus erscheint an der entsprechenden Stelle im
Systemschema der Messwertanzeige anstatt der gemessenen Temperatur die Meldung „Defekt”.
Ein Defekt an den Digitalsensoren bricht den Regelbetrieb
ab. Über dem Speichersymbol wird „Sperrung” angezeigt
(siehe auch S. 21).
Î Den Sitz der Sensorstecker überprüfen und gegebenfalls korrigieren
Î Wird weiterhin kein Sensorsignal empfangen, muss der
defekte Sensor ausgetauscht werden
Die Fehlermeldung verschwindet automatisch, wenn von
dem entsprechenden Sensor wieder Werte empfangen
werden. Der Regelbetrieb wird mit einer Pause fortgesetzt.
31 |
FlowCon Sensor
Durchflussüberwachung
Meldung: „Durchfluss?”
Wird bei laufendem Solarkreis über einen Zeitraum von
von 10 Sekunden kein Volumenstrom gemessen (dV = 0 l/
min), führt der Regler zunächst ein Reset der digitalen
Sensoren durch. Wird danach noch kein Volumenstrom
registriert, erscheint die Fehlermeldung und der Regelbetrieb wird abgebrochen.
Mögliche Ursachen sind:
•• ein Defekt der Solarpumpe
•• eine hydraulische Blockade im System
•• Luftblasen im System
Ein erneuter Anlaufversuch nach einem längeren Stillstand
kann wegen möglicher Druckstöße durch eine Stagnation
zu Schäden an der Anlage führen. Die Meldung über den
Durchflussfehler verschwindet daher nur über Nacht oder
wenn sie im Statusmenü quittiert wird.
16.2 Optionale Überwachungsfunktionen
Die optionalen Überwachungsfunktionen können vom Benutzer im Untermenü „Funktionskontrolle” (siehe S. 30) im
Expertenbereich aktiviert und deaktiviert werden. Für einige
der optionalen Überwachungsfunktionen können auch die
Schaltschwellen eingestellt werden.
DT-Überwachung
Meldung: „DT zu hoch”
Die DT-Überwachung ist werksseitig deaktiviert, kann aber
vom Benutzer aktiviert werden. Die Schaltschwellen können
nicht verändert werden.
Ist die DT-Überwachung aktiviert, erscheint die Warnmeldung, wenn über 20 Minuten hinweg eine solare Beladung
mit einem DT > 50 K stattfindet.
Der Regelbetrieb wird nicht abgebrochen, jedoch sollte die
Anlage überprüft werden. Mögliche Ursachen sind:
•• eine zu schwache Pumpenleistung
•• blockierte Anlagenteile
•• Durchströmungsfehler im Kollektorfeld
Die Warnmeldung wird wieder ausgeblendet, sobald das
DT den Wert von 50 K wieder unterschreitet.
| 32
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Die Meldung sollte nur quittiert werden, wenn die oben
genannten Fehlermöglichkeiten überprüft und gegebenenfalls beseitigt wurden. Zum Quittieren der Meldung
folgendermaßen vorgehen:
ÎÎ Taste 3 ca. zwei Sekunden gedrückt halten
ÎÎ Um „Status” auszuwählen, Taste 3 kurz drücken
ÎÎ Zur Menüzeile „Durchfluss” scrollen
ÎÎ Taste 3 erneut kurz drücken, um die Meldung zu quittieren.
Die Meldung verschwindet und der Regler geht in eine
Pause.
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FlowCon Sensor
Überdrucküberwachung
Meldung: „Überdruck”
Die Überdrucküberwachung ist werksseitig bereits aktiviert, kann aber vom Benutzer deaktiviert werden. Ist die
Überwachungsfunktion aktiviert, können die Schaltschwellen
„Ein bei” und „Aus bei” eingestellt werden.
Ist die Überdrucküberwachung aktiviert, erscheint die Warnmeldung „Überdruck”, wenn die Schaltschwelle „Ein bei”
überschritten wird. Der Regelbetrieb wird unterbrochen, bis
die Schaltschwelle „Aus bei” wieder unterschritten wird.
Sobald die Schaltschwelle „Aus bei” unterschritten wird,
verschwindet die Meldung automatisch und der Regelbetrieb wird fortgesetzt.
Mögliche Ursache für eine Überdruckwarnung ist ein zu
kleines Ausdehnungsgefäß.
Unterdrucküberwachung
Meldung: „Leckage”
Die Unterdrucküberwachung ist werksseitig bereits aktiviert, kann aber vom Benutzer deaktiviert werden. Ist die
Überwachungsfunktion aktiviert, können die Schaltschwellen
„Ein bei” und „Aus bei” eingestellt werden.
Ist die Unterdrucküberwachung aktiviert, erscheint die
Warnmeldung „Leckage”, wenn die Schaltschwelle „Ein bei”
unterschritten wird. Der Regelbetrieb wird unterbrochen, bis
die Schaltschwelle „Aus bei” wieder überschritten wird.
Sobald die Schaltschwelle „Aus bei” überschritten wird, verschwindet die Meldung automatisch und der Regelbetrieb
wird fortgesetzt.
Mögliche Ursachen sind
•• eine Undichtigkeit im System
•• Abblasen von Wärmeträger in den Auffangbehälter
infolge einer Stagnation
Rohrzirkulationsüberwachung
Meldung: „RohrzirkulationVL” / „RohrzirkulationRL”
Die Funktionen zur Rohrzirkulationsüberwachung sind
werksseitig deaktiviert, können aber vom Benutzer aktiviert werden. Die Schaltparameter können nicht verändert
werden.
Sind die Überwachungsfunktionen „RohrzirkulationVL” und
„RohrzirkulationRL” (bzw. eine von ihnen) aktiviert, wird
der entsprechende Leitungsabschnitt auf eine signifikante
Temperaturveränderung während der Nacht überwacht.
Wird an drei aufeinanderfolgenden Nächten ein Temperaturanstieg gemessen, erscheint die entsprechende
Warnmeldung.
Der Regelbetrieb wird nicht abgebrochen, jedoch sollte die
Anlage überprüft werden. Mögliche Ursachen sind:
•• Versagen der Schwerkraftbremse(n)
•• Versehentliche Öffnung der Schwerkraftbremse(n)
•• Starke Wärmequellen in unmittelbarer Nähe der Rohrleitungen (z. B. Kamin, Nachheizungsanlage etc.)
Die Warnmeldung wird automatisch wieder ausgeblendet,
sobald eine Nacht lang kein signifikanter Temperaturanstieg
gemessen wurde.
33 |
FlowCon Sensor
17. Elektrischer Anschluss
Klemmenbelegung DeltaSol Sensor
S2
S3
VBus
14 15 16 17
N R1 N
L
Relais 1 (R1)
Netzklemmen
optionale Pt1000
Sensorklemmen
Erdungsklemmen
Klemmenbelegung DeltaSol Sensor HE
Temp. Sensor Pt1000
Digitalsensorsteckplätze
S2
Sicherung
T4A
DeltaSol® Sensor HE
S1
Elektrostatische Entladung!
Elektrostatische Entladung kann zur
Schädigung elektronischer Bauteile
führen!
ÎÎ Vor dem Berühren für Entladung sorgen!
1 (1) A (220 ... 240) V~
11 12 13
VBus®
Klemmen
Digitalsensorsteckplätze
Digital
Sensor
ACHTUNG!
T4A
Temp. Sensor Pt1000
S1
Elektrischer Schlag!
Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei.
ÎÎ Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät all­polig von der
Netzspannung trennen!
Sicherung
DeltaSol® Sensor
Digital
Sensor
WARNUNG!
S3
VBus PWM
VBus®
Klemmen
1 (1) A (220 ... 240) V~
11 12 13
14 15 16 17
N R1 N
L
Relais 1 (R1)
PWM Signalausgang
optionale Pt1000
Erdungsklemmen
Sensorklemmen
Netzklemmen
Hinweis:
Der Netzanschluss muss grundsätzlich mit
dem gemeinsamen Grunderder des Gebäudes
ausgeführt werden, an dem die Rohrleitung des
Solarkreises angeschlossen ist!
Die Stromversorgung des Reglers muss über einen externen
Netzschalter erfolgen (letzter Arbeitsschritt!) und die Ver­
sorgungsspannung muss 220 ... 240 V~ (50 ... 60 Hz) betragen.
Der Regler ist mit einem Relais ausgestattet, an das die
Pumpe angeschlossen werden kann:
• Relais 1
14 = Neutralleiter N
15 = Leiter R1
Erdungsklemme
• Die digitalen Sensoren sind an den Eingängen „Digital
Sensor” angeschlossen. Die Zuordnung der beiden Sensorstecker kann beliebig erfolgen.
• Der RESOL VBus® ist an den mit „VBus” gekennzeichneten Klemmen angeschlossen.
• Die mit „PWM” gekennzeichnten Klemmen sind Steuerausgänge für eine Hocheffizienzpumpe (nur DeltaSol
Sensor HE). Zur Belegung siehe S. 11.
• Der Netzanschluss ist an den Klemmen:
16 = Neutralleiter N
17 = Leiter L
Erdungsklemme
An S1 ... S3 können optional Pt1000-Temperatursensoren mit beliebiger Polung angeschlossen werden. Die
von ihnen gemessenen Werte dienen lediglich der Information und werden nicht in die Regelung einbezogen.
Sicherung
Erscheint im Display keine Anzeige, könnte die Sicherung
des Reglers defekt sein. Diese muss durch eine Glaskeramiksicherung 4,0 A ausgetauscht werden. Im Sicherungshalter ist eine Ersatzsicherung enthalten.
Der Sicherungshalter wird zugänglich, wenn die Abdeckung
des Reglers abgenommen wird (siehe Abbildung links).
Hinweis:
Beim Wiedereinsetzen muss der Sicherungshalter hörbar einrasten!
| 34
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Sicherungshalter mit Ersatzsicherung
FlowCon Sensor
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
Stichwortverzeichnis
A
Abblaseleitung, Anschluss für die............................................6
Adaption des Anlagenvolumens......................................14, 28
AirStopp.........................................................................................8
Allgemeine Sicherheitshinweise...............................................5
Anlagenparameter.................................................................... 29
Ausdehnungsgefäß, Anschluss für das....................................6
Ausrichtung des Kollektorfeldes...........................................13
B
Bedienercode............................................................................ 25
Beladung (Betriebsstatus)...................................................... 21
Bereitschaft (Betriebsstatus)................................................. 21
Bereitschaft (Funktion)........................................................... 26
Betriebsstatus............................................................................ 20
Bilanzdiagramme....................................................................... 22
Bilanzwerte................................................................................ 23
Bilanzwerte zurücksetzen...................................................... 23
C
Codeeingabe.............................................................................. 25
D
Digitale Sensorik..........................................................................9
Drehzahlregelung..................................................................... 27
Drucktasten................................................................................11
Druckverlustkennlinie................................................................5
E
Eingabe des Anlagenvolumens.........................................14, 28
Einschwingen (Betriebsstatus).............................................. 21
Einstellung der Mindestdrehzahl............................................15
Einstellwerte...............................................................................24
Elektrischer Anschluss............................................................ 34
Entleeren der Solaranlage.........................................................8
Entlüften der Solaranlage..........................................................7
Entlüftungsventil..........................................................................8
Erstinbetriebnahme der Station..............................................6
Erstinbetriebnahme des Reglers............................................11
Experten-Bedienercode......................................................... 25
Expertenbereich, Aktivierung / Deaktivierung................. 25
F
Funktionskontrolle................................................................... 30
G
geographische Koordinaten................................................... 29
H
Hauptmenü................................................................................ 23
I
Identifikation (Betriebsstatus).............................................. 20
Inbetriebnahmeassistent..........................................................12
Infobereich................................................................................. 20
K
Kollektorfeld (Ausrichtung)....................................................13
Kollektorfeld (Neigung)...........................................................13
Kollektorfeld (Volumen)..........................................................14
Konformitätserklärung...............................................................2
Kugelhahn......................................................................................7
L
Ländereinstellung...................................................................... 29
M
Meldungen...................................................................................31
Menüsprache..............................................................................12
Menüstruktur.............................................................................16
Mindestdrehzahl.................................................................15, 27
Montage des Reglers..................................................................9
N
Nachlauf (Betriebsstatus)....................................................... 21
Neigung des Kollektorfeldes..................................................13
P
Pause (Betriebsstatus)............................................................ 20
Pumpenkennlinie..........................................................................5
R
Regeleinstellung........................................................................ 26
Regelphasen...........................................................................3, 20
Relaisbelegung............................................................................11
Rohrparameter......................................................................... 28
Rohrzirkulation...................................................................30, 33
Ruhe (Betriebsstatus).............................................................. 20
S
Schwerkraftbremse.....................................................................7
Sensorbelegung..........................................................................11
Sensordefekte.............................................................................31
Speicherkühlung (Betriebsstatus)........................................ 21
Speicherkühlung (Funktion)................................................... 26
Speichernotabschaltung.......................................................... 26
Sperrung (Betriebsstatus)...................................................... 21
Sprachauswahl............................................................................12
Spülen und Befüllen der Solaranlage......................................6
Spül- und Befülleinheit...............................................................6
Stagnation (Betriebsstatus).................................................... 21
Statusmenü................................................................................. 23
Systemstatus........................................................................20, 31
T
Technische Daten Regler........................................................ 10
Technische Daten Station..........................................................4
U
Überwachungsfunktionen...................................................... 30
Überwachungsfunktionen, optionale.................................. 32
Überwachungsfunktionen, ständige......................................31
Untermenüs............................................................................... 25
V
Volumenadaption...................................................................... 28
W
Wärmemengenzählung........................................................... 27
Warnmeldungen........................................................................31
Winkelgrafik................................................................................13
Z
Zubehör.........................................................................................9
35 |
FlowCon Sensor
Ihr Fachhändler:
Wichtiger Hinweis
Die Texte und Zeichnungen dieser Anleitung entstanden
mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Wissen. Da
Fehler nie auszuschließen sind, möchten wir auf folgendes
hinweisen:
Grundlage Ihrer Projekte sollten ausschließlich eigene Berechnungen und Planungen an Hand der jeweiligen gültigen
Normen und DIN-Vorschriften sein. Wir schließen jegliche
Gewähr für die Vollständigkeit aller in dieser Anleitung veröffentlichten Zeichnungen und Texte aus, sie haben lediglich
Beispielcharakter.Werden darin vermittelte Inhalte benutzt
oder angewendet, so geschieht dies ausdrücklich auf das
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Herausgebers für unsachgemäße, unvollständige oder falsche
Angaben und alle daraus eventuell entstehenden Schäden
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Anmerkungen
Das Design und die Spezifikationen können ohne Vorankündigung geändert werden.
Die Abbildungen können sich geringfügig vom Produktionsmodell unterscheiden.
Impressum
Diese Montage- und Bedienungsanleitung einschließlich aller
seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verwendung
außerhalb des Urheberrechts bedarf der Zustimmung der
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insbesondere für Vervielfältigungen / Kopien, Übersetzungen,
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in elektronischen
Systemen.
Herausgeber: RESOL - Elektronische Regelungen GmbH
© RESOL 09246 flowcon_sensor.monde.indd
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45527 Hattingen / Germany
Tel.: +49 (0) 23 24 / 96 48 - 0
Fax: +49 (0) 23 24 / 96 48 - 755
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