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430 461 BA AG-LN neu Ventil

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Bedienungsanleitung
Gasspezialheizkessel für Erdgas
AtmoGas LN (9-51)
430 461 / 00 Oktober 1997
Änderungen vorbehalten
Vom Heizungsfachmann ausfüllen lassen:
Auftrag Nr.:
Kessel Typ:
Eingestellt auf:
Erdgas H
Heizungspumpe Typ:
Heizungsregelung Typ:
Mischorgan Typ:
Beistell-Wassererwärmer Typ:
Wassererwärmerfühler
Thermostat
Aussentemperaturfühler
Raumtemperaturfühler
Verbrennungsluftzufuhr
Raum
Aussen
Berechnungsgrundlagen
der Heizung
Tiefste Aussentemperatur
°C
Wärmebedarf:
kW
Max. Vorlauftemperatur:
°C
Wichtige Telefon-Nummern
Heizungs-Installateur
Sanitär-Installateur
Elektro-Installateur
Brennstoff-Lieferant
Kaminfeger
Deutsche Hoval GmbH
Hoval Herzog AG
Hoval Gesellschaft mbH
D-72108 Rottenburg am Neckar
Freiherr-vom-Stein-Weg 15
Telefon 0180 / 501 63 25
Telefax 07472 / 163-50
CH-8706 Feldmeilen
General-Wille-Strasse 201
Telefon 01 / 925 61 11
Telefax 01/ 923 11 39
A-4614 Marchtrenk
Hovalstrasse 11
Telefon 07243 / 550-400
Telefax 07243 / 550-17
weitere Adressen siehe letzte Seite
2
Allgemeine Hinweise
Sehr geehrter Hoval Kunde,
Sie haben mit dem Hoval-AtmoGas LN ein Produkt
erworben, das nach neuestem Stand der Technik und
nach bestem Wissen in höchster Qualität gefertigt
wurde.
Für ordnungsgemäße Installation und Betrieb Ihres
Hoval-AtmoGas LN ist die Einhaltung aller geltenden
Gesetze, Vorschriften und Normen, insbesonders die
Vorschriften der zuständigen Energieversorgungsunternehmen, zu beachten. Bei Rückfragen wenden Sie
sich bitte an Ihren Installateur-Fachbetrieb oder Ihre
nächste Hoval-Kundendienststelle.
Montage und Installation des Heizkessels dürfen nur
von Fachleuten eines konzessionierten Installationsbetriebs durchgeführt werden. Vor der Inbetriebnahme ist eine Installationskontrolle durchzuführen und
die Anlage vom Fachmann freizugeben.
Bedienen Sie Ihren Hoval-AtmoGas LN nur an Hand
dieser Bedienungsanleitung, um einen sicheren und
störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
Der Hoval-AtmoGas LN darf nur für Verwendungszwecke und Brennstoffe verwendet werden, für die er
aufgrund seiner Bauweise geeignet und von Hoval
freigegeben wurde.
Führen Sie keine Veränderungen am Gerät durch,
denn dadurch erlöschen alle Rechtsansprüche. Umbausätze sind vom konzessionierten Installateur oder
Hoval-Kundendienst zu installieren und abzunehmen.
Bei richtiger Handhabung werden Sie für viele Jahre
ein Hoval-Gerät besitzen, das für ein behagliches
Wohnklima sorgen wird.
430 461 / 00 Oktober 1997
Sicherheitshinweise
Bei Gefahr:
• Brennstoffzufuhr (Gas) und Stromzufuhr unterbrechen!
Bei Gasgeruch:
Nicht rauchen
Offenes Feuer und Funkenbildung (z. B.
Ein- und Ausschalten von Licht und Elektrogeräten) verhindern
Fenster und Türen öffnen
Gasabsperrhahn schließen
Heizungsfachfirma/Vertragsinstallationsunternehmen benachrichtigen
Sicherheitsbestimmungen des Gasversorgungsunternehmens (siehe Gaszähler) und der Heizungsfachfirma beachten!
Bei Abgasgeruch:
• Anlage außer Betrieb nehmen
• Fenster und Türen öffnen
• Heizungsfachfirma benachrichtigen
Zuluft im Heizraum offen halten
(Fenster):
Zu- und Abluftöffnungen dürfen
nicht verschloßen werden. Verschloßene Zuluftöffnungen können zu unvollständiger Verbrennung führen dadurch sind Vergiftungen möglich.
430 461 / 00 Oktober 1997
Allgemeine Hinweise
Verwendungszweck:
Der AtmoGas LN Heizkessel darf nur
mit den in der Techn. Information/
Installationsanleitung angegebenen
Brennstoffen betrieben werden. Die
produzierte Wärme muß mittels
Heizungswasser abtransportiert werden. Alle Öffnungen des Kessels müssen während des Betriebs verschloßen sein!
3
Allgemeines
Die Hoval Gasheizkessel AtmoGas LN sind mit automatischen Regel- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet. Im Normalfall sind sie vom Beginn der Heizperiode bis zu deren Ende in Betrieb. Während dieser
Zeit wird die benötige Kesseltemperatur mittels der
automatischen Heizungsregelung eingestellt.
Erfolgt auch die Warmwasserbereitung mit dem
Heizungskessel, dann bleibt der Kessel das ganze
Jahr über eingeschaltet.
Brennstoff
Vorsichtshinweise:
Korrosionsschutz
Verwenden Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebestoffe usw. in
der Umgebung des Gerätes. Diese Stoffe können
unter Umständen zu Korrosion im Kessel und in der
Abgasanlage führen.
Befüllen der Heizungsanlage
Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungsanlage
können Sie normalerweise Leitungswasser verwenden. In Ausnahmefällen gibt es jedoch stark abweichende Wasserqualitäten, welche unter Umständen
nicht zum Befüllen der Heizungsanlage geeignet sind
(stark korrosives oder stark kalkhaltiges Wasser).
Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte an Ihren
anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Die Richtlinien
der VDI 2035 bzw. der ÖNORM H5195 Teil 1 sind zu
berücksichtigen.
Wasserstand kontrollieren
Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den
Wasserstand der Anlage.
Frostgefahr
Wenn der Heizbetrieb im Winter für längere Zeit unterbrochen wird, muss die gesamte Heizungsanlage
einschließlich Kessel vollständig entleert werden. Es
sollte dabei geprüft werden, ob die Entleerungshähne
evtl. durch Schmutz verstopft sind. Die Entleerungshähne am Kessel bleiben bis zur Wiederbefüllung der
Anlage geöffnet. Der Füll- und Entleerungshahn befindet sich im linken Aussenglied unten an der Vorderseite des Kessels. Auf gleicher Höhe ist im rechten
Aussenglied ein kleines Ventil zum Ablassen eines
Wasserrestes.
Der Kessel darf nur mit der auf dem
Typenschild angegebenen Gasart
betrieben werden. Einstellung durch
den Installateur.
Kontrollen vor der Inbetriebsetzung
Eine neue Anlage darf erst dann in Betrieb genommen
werden, wenn sie vom Heizungsinstallateur für den
Betrieb freigegeben wurde.
Füllen der Heizung
Die Heizung wird nach den Vorschriften des Installateurs mit Leitungswasser gefüllt. Die Anlage muß
entlüftet werden. Druck am Manometer oder Hydrometer kontrollieren.
Füllen des Beistell-Wassererwärmers
Der Wassererwärmer ist brauchwasserseitig nach den
Vorschriften des Installateurs zu füllen. Der Heizkessel darf auch dann in Betrieb genommen werden,
wenn der Wassererwärmer nicht gefüllt ist.
Sicherheitsventile
Heizungsanlage und Warmwasseranlage sind mit je
einem Sicherheitsventil gegen unzulässigen Überdruck zu schützen.
Ladepumpe (Kessel mit Beistellwassererwärmer)
Drehzahl und Leistungsregulierung müssen den Erfordernissen des Beistellspeichers entsprechen. Einstellung durch den Heizungsfachmann.
Heizungspumpen
Drehzahl und Leistungsregulierung müssen den Erfordernissen der Anlage entsprechen. Sie sind vom
Heizungsfachmann einzustellen.
Elektroanschluß
Der Elektroanschluß ist von einem Fachmann vorzunehmen. Das Elektro-Schema befindet sich auf der
Innenseite der Steuerungsabdeckung.
4
Wichtige Hinweise
Wichtige Hinweise
Bitte schliessen Sie bei Gasgeruch
sofort den Hauptabsperrhahn vor
dem Gaszähler und rufen Sie die
Störungsstelle Ihres Gasversorgungsunternehmens an.
Damit keine giftigen Abgase entstehen, muss die
Verbrennungsluft ungehindert zum Gaskessel strömen. Deshalb darf bei raumluftabhängigem Betrieb
die vorgesehene Lüftungsöffnung (z.B. Kellerfenster)
niemals geschlossen sein. Auch der Kessel selbst darf
nicht zugestellt werden.
Halten Sie den Raum, in dem Ihr Kessel steht, stets
sauber und stellen Sie vor dem Saubermachen den
Brenner ab, da staubhaltige Verbrennungsluft zu Störungen führen kann.
Störungen
Zu Ihrer Sicherheit schaltet sich bei Störungen an der
Brenneranlage, bei zu niedrigem Gasdruck, Gasausfall oder beim Überschreiten der höchstzulässigen
Kesseltemperatur der Brenner automatisch ab. Versuchen Sie zunächst nach etwa 5 Minuten Wartezeit
mehrmals den Brenner zu zünden, indem Sie den
Entstörknopf (Reset) des Feuerungsautomaten (Bild
3). Gelingt das nicht, schließen Sie bitte den Gashahn
und verständigen Sie Ihren Kundendienst oder
Heizungsinstallateur.
Unbedingt beachten!
Die einwandfreie Funktion ist nur
dann gewährleistet, wenn die Bedienungsanleitung befolgt wird und
Kessel sowie Brenner regelmässig
von einem Fachmann gewartet werden.
Störungen und Schäden, verursacht durch Aufstellung in ungeeigneten Räumen, z.B. Hobbyräumen,
Werkstätten etc., sowie durch verschmutzte Betriebsmittel (Gas, Wasser, Verbrennungsluft), ungeeignete
chemische Zusätze zum Heizungswasser,
unsachgemässe Behandlung, fehlerhafte Installation
und gewaltsame Beschädigung fallen nicht unter unsere Gewährleistungspflicht; das gilt auch für Korrosionen durch Halogenverbindungen z.B. aus Sprühdosen, Lacken, Klebern und Lösungs- und Reinigungsmittel.
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Nachfüllen der Heizung
Achtung:
Nie kaltes Wasser in die heisse
Anlage einfüllen.
• Hauptschalter SYSTEM auf "O" stellen.
• Die Absperrventile im Heizungsvor- und -rücklauf
müssen offen sein.
• Der Kessel-Füll- und Entleerungshahn ist nach Abnehmen der Frontabdeckung an der Kesselvorderseite zugänglich.
• Die Verbindung zwischen dem Füllhahn und dem
Wasserhahn erfolgt durch einen Schlauch; dieser ist
nach dem Füllen wieder abzuschrauben um die
Verbindung sicher zu unterbrechen.
• Die Wasserqualität ist zu beachten: Trinkwasserqualität; der pH-Wert darf nicht höher als 9,5 sein.
• Wasser langsam einfüllen, Wasserstand am Hydrometer bzw. Manometer kontrollieren.
• Die Entlüftungsventile an den Heizkörpern sind offenzuhalten, bis nur noch Wasser ausfließt.
• Chemische Zusatzmittel zum Heizungswasser (Inhibitoren) müssen geprüft sein und dürfen nur vom
Heizungsbauer eingefüllt werden, wenn dieser sich
von der Eignung dieser Mittel für Ihre Heizungsanlage überzeugt hat.
Aufstellungs- und Montageanleitung
• Die installierende Firma hat Ihnen die Aufstellungs
und Montageanleitung übergeben. Heben Sie diese wichtige technische Unterlage gut auf, damit
sich im Bedarfsfall auch später noch der
Kundendienstmonteur an Ort und Stelle über technische Details informieren kann.
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Inbetriebnahme/Ausserbetriebnahme
Kesselreinigung
Vorbereitung zur Inbetriebnahme
Bei einer neu installierten Anlage darf die erste Inbetriebnahme nur durch einen Fachmann vorgenommen werden. Die Installationskontrolle muß vollständig durchgeführt sein.
• Hauptschalter SYSTEM auf “O“ stellen.
• Absperrventil im Heizungsvor- und -rücklauf öffnen.
• Durch Öffnen des Heizraumfensters für Luftzufuhr
(Frischluft) im Heizraum sorgen. Bei Nennwärmebelastung ab 50 kW Heizraum-Richtlinien beachten.
• Absperrhahn in der Gasleitung zum Kessel öffnen.
• Hauptschalter außerhalb des Heizraumes (falls vorhanden) einschalten. Oft hat die Heizungsanlage
zusätzlich noch einen Gefahrenschalter, der nur den
Gasbrenner außer Betrieb setzt.
Inbetriebnahme
Dieser Anleitung ist eine Bedienungsanleitung für die Kesselsteuerung (Seite
6,7,8) mit einer bildlichen Darstellung des
Schaltfeldes und mit ausführlichen Hinweisen beigefügt. Diese Bedienungsanleitung für die Kesselsteuerung ist zu beachten.
• Hauptschalter SYSTEM auf “I“ stellen und am Kesseltemperaturregler die gewünschte Kesseltemperatur
einstellen
• Bei Aufleuchten der Störlampen beachten Sie bitte
den Abschnitt “Störungen“ auf Seite 4.
Ausserbetriebsetzung
• Hauptschalter SYSTEM auf “0“ stellen.
• Gasabsperrhahn schliessen.
• Bei längerer Unterbrechung, z.B. während des
Urlaubes, können Sie die Heizungsanlage abstellen.
• Wenn Frostgefahr besteht, ist ein Frostschutzmittel
nur durch den Heizungsbauer, der sich über die
Eignung des Mittels für diese Heizungsanlage zu
vergewissern hat, einzufüllen.
5
Wartung und Kontrolle
Kessel und Brenner
Lassen Sie Brenner und Kessel - DIN 4756 empfiehlt,
mindestens eine Wartung jährlich - kontrollieren und
warten. Diese Wartung ist bei einem Hochwirkungsgrad-Kessel wie diesem Hoval AtmoGas LN
besonders wichtig, um den optimalen Jahresnutzungsgrad zu erreichen. Einen Wartungsvertrag können Sie
mit Ihrem Heizungsbauer oder der zuständigen
Kundendienstorganisation abschliessen.
Warmwasserversorgung
Regelmäßige Kontrollen erhöhen die Lebensdauer
und Wirtschaftlichkeit des evtl. verwendeten BeistellWassererwärmers. Diese Arbeiten übernimmt der
Wartungsdienst.
In Gebieten mit kalkhaltigem Wasser sollte der Wassererwärmer - im Interesse einer wirtschaftlichen Warmwasserversorgung - periodisch entkalkt werden. Der
Speicher darf beim Entkalken nicht mit Eisenwerkzeug bearbeitet werden. Bei stark kalkhaltigem Wasser ist der Einbau einer Wasserenthärtungsanlage
zweckmäßig.
6
Beschreibung und Funktion
430 461 / 00 Oktober 1997
2.5 Die Bedienungselemente der
Kesselsteuerung
11
10
9
6
8
5
7
4
3
2**
1
** auch ohne elektronischen
Heizungsregler erhältlich
Legende
Funktion
1. Hauptschalter
autom.
= Heizkessel EIN; normaler automatischer Betrieb über den
elektronischen Heizungsregler.
Notbetrieb = Trotz einer eingetretenen Störung ist die Raumheizung und
die Wassererwärmung dauernd in Betrieb.
autom.
Test
+
0
55°C
Notbetrieb
Régime de secours
Test = Für den Fachmann zur Durchführung einer Sicherheitstemperaturbegrenzer-Funktionskontrolle.
62°C
= Für den Fachmann zur Durchführung von Abgasmessungen und
Wartungsarbeiten am Brenner und Heizkessel.
0
2. Elektronischer
Heizungsregler
14:20
= Heizkessel AUS
Heizkessel und Brenner sind ausser Betrieb und stromlos.
- Sorgt bei jeder Aussentemperatur für die gewünschte Raumtemperatur
- Regelt die Aufheizung des Wassererwärmers.
Dem Heizungsregler ist eine spezielle Kurzbedienungsanleitung
(8) beigelegt.
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Legende
Beschreibung und Funktion
7
Funktion
Hier kann die gewünschte Raumtemperatur "Tag" eingestellt
werden. Mittelstellung -> 20°C
(Ändern des Wertebereiches von 14-26°C)
3. Temperatur-Versteller
"Tag"
18
22
26
14
4. Betriebsartenschalter Hier kann das Heizprogramm ausgewählt werden:
1
1
1
1
1
1
1
1
2
3
2
3
2
3
2
3
2
3
2
3
2
3
2
3
5. Temperatur-Versteller
"Nacht"
12
8
1
Heizprogramm
für
Berufstätige
Automatischer Regelbetrieb entsprechend
den für das 1.Programm eingegebenen
Schaltzeiten.
(Tages Zwischenabsenkung von Mo-Fr)
2
Normales
Heizprogramm
Automatischer Regelbetrieb entsprechend
den für das 2.Programm eingegebenen
Schaltzeiten (Normales Heizprogramm)
3
Verlängertes
Heizprogramm
Automatischer Regelbetrieb entsprechend
den für das 3.Programm eingegebenen
Schaltzeiten (Verlängertes Heizprogramm)
ständiger
Tagesbetrieb
Die Raumtemperatur wird in der Nacht
nicht abgesenkt, Warmwasser entsprechend Uhrenprogramm 2
nur
Warmwasserbetrieb
Sommerbetrieb: Heizung "AUS"
Frostschutz, Warmwasserladung ist wirksam entspr. Uhrenprogramm 2
Mischer von
Hand
einstellen
Handbetrieb für den Fachmann. Brenner
und Umwälzpumpe sind in Betrieb. Mischventil spannungslos, Warmwasserladung
bleibt in Betrieb
ständiger
Absenkbetrieb
Die eingestellte Raumtemperatur für die
Nacht ist auch während des Tages wirksam, Warmwasser entsprechend Uhrenprogramm 2
Standby
Heizung und Warmwasserladung "AUS".
Frostschutz ist gewährleistet
Hier kann die gewünschte Raumtemperatur "Nacht" eingestellt
werden, Mittelstellung -> 14°C
(Ändern des Wertebereiches von 8 - 20°C
16
20
6. Anzeigefeld
Hier wird abwechselnd die Uhrzeit mit Wochentag, die momentane
Wassererwärmertemperatur (evtl.) und die Kesseltemperatur angezeigt.
8
Legende
Beschreibung und Funktion
430 461 / 00 Oktober 1997
Funktion
7. Abfrage und
Programmierebene
Typenschild
Das Typenschild kann heruntergeklappt werden, dann wird die erweiterte
Betreiberebene zugänglich.
Hier können Werte abgefragt und Einstellungen verändert werden.
Die Bedienung erfolgt nach der speziellen Bedienungsanleitung des elektronischen Heizungsreglers
8. Bedienungsanleitung
Kurzbedienungsanleitung nur für Heizungsregler (2)
9. Störungsanzeige
"Brenner"
Wenn die Anzeige rot leuchtet ist ein Defekt am Brenner aufgetreten.
Drücken Sie die Entstörungstaste am Brenner (Beschreibung Seite 4). Falls
nach wiederholtem Entstören kein Brennerbetrieb möglich ist, benachrichtigen Sie Ihre Hoval Kundendienststelle (Adressen finden Sie auf der letzten
Seite)
10.KesseltemperaturbegrenzerEntriegelung
Falls der Brenner infolge zu hoher Kesseltemperatur (>110°C) abgeschaltet
ist und gegen automatische Einschaltung gesichert ist, kann hier entriegelt
werden.
Zum Entriegeln die Schutzkappe abschrauben, darunterliegenden Knopf
drücken. Sobald die Kesseltemperatur unter 80°C abgesunken ist. Die
momentane Kesseltemperatur wird im Anzeigefeld (6) (z.B.
100°C)
angezeigt. Bei mehrmaligen Ansprechen des Kesseltemperaturbegrenzer
ist Ihre Hoval Kundendienststelle zu benachrichtigen.
11.Sicherung
Sicherung 6,3A evtl. überprüfen wenn alle Anzeigen dunkel bleiben.
Darf nur vom Fachmann überprüft werden!
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Störanzeige Brenner / Wartung und Reinigung
Signallampe Störanzeige Brenner
a) Abgas-Rückstau in der Strömungssicherung:
Falls Ihr AtmoGas LN mit einer Abgasüberwachung
ausgerüstet ist, wird bei einem Rückstau der Abgase
das Abgas über die Strömungssicherung in den Aufstellraum abgeleitet und das Thermostat der Abgasüberwachungsrichtung unterbricht den Ionisationsstrom. Der Brenner geht auf Störung (Störungslampe
Schaltfeld leuchtet). Um die Störung zu beseitigen,
muss der Entriegelungsstift am Thermostaten 1
(Schutzkappe vorher entfernen) gedrückt werden und
anschliessend der Entstörknopf 2 am Feuerungsautomaten betätigt werden. Sollte der Abgaswächter
innerhalb eines kurzen Zeitraumes wiederholt auslösen, rufen Sie bitte die nächste Hoval-Kundendienststelle.
1
9
Wartung und Reinigung
Eventuelle Garantieansprüche können u.a. nur geltend gemacht werden, wenn für sachgemäße Bedienung, Wartung und Instandhaltung des Kessels gesorgt wurde. Durch regelmäßige fachgerechte Wartung wird eine zuverlässige Funktion und lange Lebensdauer des Kessels erreicht. Nach DIN 4756 ist
der Betreiber der Heizungsanlage verpflichtet, diese
einmal jährlich von einem sachverständigen Fachmann überprüfen zu lassen. Um unnötige Energieverluste zu vermeiden, ist er ebenso für die regelmäßige
Wartung und Instandhaltung verantwortlich. Daher
erweist es sich als vorteilhaft, mit dem Errichter der
Anlage einen Wartungsvertrag abzuschließen. Die
Reinigung bezieht sich auf die Abgaswege, den Wärmetauscher und den Brenner. Der Wärmetauscher
(Kesselblock) kann nach dem Öffnen des Reinigungsdeckels (siehe Installationsanleitung Abschnitt 5.6)
mechanisch mittels einer Kesselbürste oder chemisch
mittels Sprühpistole gesäubert werden. Der Brenner
wird mit einer Bürste oder dem Staubsauger gereinigt.
Die Flammen müssen ruhig und rußfrei brennen.
Flackernde Flammen deuten auf Abgasstau im Kessel
oder Abgassystem hin. Sind bei diesen Erscheinungen Abgasleitungen und Schornstein in Ordnung, so
ist der Kesselblock zu reinigen. In die Wartung/Reinigung sind auch Zünd- und Ionisationselektrode einzubeziehen.
Wartungs- und Reinigungsarbeiten
stets bei geschlossenem Gasabsperrhahn und netzseitig abgeschaltetem Kessel durchführen.
2
Bild 3
b) Unterbrechung der Ionisation (Brennerstörung):
Falls der Ionisationsstrom unterbrochen wird, geht der
Brenner auf Störung (Störungslampe Schaltfeld leuchtet). Kontrollieren Sie, ob das Thermostat der
Abgasüberwachungeinrichtung ausgelöst hat (siehe
Punkt a). Falls das nicht der Fall ist, drücken Sie den
Entstörknopf 2 am Brennerautomaten. Sollte innerhalb kurzer Zeit wiederholt eine Brennerstörung auftreten, rufen Sie bitte die nächte Hoval-Kundendienststelle.
Treten andere Störungen auf, so beachten Sie bitte
die Tabelle auf Seite 10.
10
Checkliste bei eventuellen Störungen
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Störung
Kontrolle/Ursache
Behebung
Gasbrenner
startet
nicht
- Ist Strom vorhanden
- Sicherungen prüfen. Haupt- eventuell
Notschalter einschalten
- Ist der Gashahnen offen
- Öffnen
- Leuchtet Störlampe
- Entstörtaste drücken
- Brenner-Service benachrichtigen
- Ist Gas vorhanden
- Gaswerk anfragen
- Hat der Temperaturbegrenzer
ausgelöst
- Mutter lösen und durch Druck
auf den Knopf entriegeln
- Sind die Ventile im Heizungsvorund -rücklauf offen
- Öffnen
- Ist der Betriebswahlschalter auf
Position “AUS”
- Umschalten
6-8
- Ist die Schaltuhr des Heizungsreglers
richtig eingestellt
- Kontrolle gemäss separater Bedienungsanleitung der Heizungsregelung
6/8
- Einstellung am Sollwertgeber oder
am Temperaturregler überprüfen
- Bei tiefen Aussentemperaturen
Kesseltemperaturregler höher stellen
- Wasserstand bzw. -druck kontrollieren
- Heizung nachfüllen und entlüften
- Sind die Heizkörperventile geöffnet
- Öffnen
Heizkörper
werden nicht
warm
Siehe Seite
6-8
6-8
4
- Die Heizungsumwälzpumpe läuft nicht
- Verschlussschraube wegschrauben
Wellenende mit Schraubenzieher kräftig
drehen, bis der Widerstand nachlässt
Kein
Warmwasser
- Mischorgan öffnet nicht automatisch
- Von Hand öffnen; Kundenservice anrufen
- Die Ladepumpe läuft nicht
- Verschlussschraube wegschrauben
Wellenende mit Schraubenzieher kräftig
drehen, bis der Widerstand nachlässt
- Ist Luft in der Ladeleitung
- Von Hand entlüften eventuell
- Automatischer Entlüfter von Hand betätigen
- Hat der Temperaturbegrenzer
ausgelöst
- Mutter lösen und durch Druck auf den
Knopf entriegeln
Bitte
beachten Sie!
Bitte führen Sie bei Betriebsstörungen
die Kontrollen gemäss obenstehender
Checkliste durch.
Beachten Sie auch die Einstellung der
Betriebswahlschalter und Temperaturregler auf den entsprechenden Seiten.
Wenn Sie die Störung nicht
beheben können, so rufen Sie
bitte den Heizungsinstallateur oder den Hoval-Kundenservice an.
430 461 / 00 Oktober 1997
11
12
430 461 / 00 Oktober 1997
Deutsche Hoval GmbH
D-72108 Rottenburg am Neckar, Freiherr-vom-Stein-Weg 15
Telefon 0180 / 501 63 25, Telefax 07472 / 163-50
Hoval Herzog AG
CH-8706 Feldmeilen, General-Wille-Strasse 201
Telefon 01/ 925 61 11, Telefax 01/ 923 11 39
Pikett ausserhalb der Geschäftszeit:
Tel. 01 - 923 17 53
Basel, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach
Tel. 061/711.20.70, Fax 061/711.26.84
Bern, Quartiergasse 10, 3013 Bern
Tel. 031/332.62.66, Fax 031/331.18.57
Zürich, Postfach, 8706 Feldmeilen
Tel. 0848.811.930, Fax 0848.811.931
Zentralschweiz, Postfach, 8706 Feldmeilen
Tel. 0848.811.940, Fax 0848.811.941
Ostschweiz, Postfach, 8706 Feldmeilen
Tel. 0848.811.920, Fax 0848.811.921
Vaduz, Austrasse 70, FL-9490 Vaduz
Tel. 075/399.38.66, Fax 075/399.38.67
Suisse romande, Av. de Provence 25, 1000 Lausanne 20
Tél. 021/622.01.44, Fax 021/622.01.55
Ticino, Via Cantonale 34A, 6928 Manno
Tel. 091/610.43.60, Fax 091/610.43.61
Hoval Gesellschaft mbH.
A-4614 Marchtrenk, Hovalstraße 11
Telefon 07243/ 550-0, Telefax 07243/ 550 15
Tel. Verkauf 072 43/ 550-300, Telefax 07243/ 550-16
Kundendienststelle 072 43/550-400, Telefon 07243/550-17
A-6850 Dornbirn, Stadtstr. 33
Telefon 05572/ 52 900, Telefax 05572/ 52 900 96
Kundendienststelle 05572/ 52 901
A-6020 Innsbruck, Eduard Bodem Gasse 5 + 7
Telefon 0512/ 36 40 50, Telefax 0512/ 36 40 50 25
A-9500 Villach, Ossiacher Zeile 27
Telefon 04242/ 28 131, Telefax 04242/ 29 907
A-8041 Graz, Messendorfer Straße 6
Telefon 0316/ 47 25 36, Telefax 0316/ 47 20 50
A-1210 Wien, Ignaz Köck Straße 9
Telefon 01/ 27 806 74, Telefax 01/ 27 806 82
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