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AutoPulse® Akku Management Te c h n isc h e H in w e ise - Zoll

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Te c h n i s c h e H i n w e i s e
AutoPulse®
Akku Management
AutoPulse® Akku Management
Akkumanagement für den AutoPulse
Der AutoPulse ist ein Notfallgerät, und daher stets in
einem Zustand der Einsatzbereitschaft zu halten. Bei der
täglichen Geräteprüfung sollte der AutoPulse und der Akku
überprüft werden.
Einführung
Wie auch bei anderen Lebenserhaltungssystemen ist
eine ordnungsgemäße Behandlung und Pflege der
Akkus unerlässlich, damit während der Einsatzdauer der
Geräte das Auftreten von Problemen verringert und die
Nutzungsdauer der Akkus optimiert wird.
Der AutoPulse wird von einem wiederaufladbaren und
austauschbaren Akku betrieben, der aus einer Reihe von
Nickelmetallhydridzellen besteht. Dieser Energieträger
ist genau auf den AutoPulse abgestimmt und sorgt in
Kombination mit dem Kompressionsband („LifeBand“)
für einen optimalen zerebralen und kardialen Blutfluss
des Patienten. Aufgrund dieser Anwendung und der
Akkukosten sind im folgenden genannte Vorgehensweisen
erforderlich, um neben einem einwandfreien Betrieb eine
lange und störungsfreie Lebensdauer zu gewährleisten.
Erwartete Akkulebensdauer
Die erwartete Betriebsdauer des AutoPulse Akku beträgt
je nach Akkupflege und Einsatzhäufigkeit 100 Ladezyklen
oder 2 bis 4 Jahre.
AutoPulse mit einem Ladegerät und 3 bis 4 Akkus
Handhabung neuer Akkus
Neue Akkus bitte sofort auspacken und nicht für einen
längeren Zeitraum in der Verpackung belassen. Neue
Akkus müssen vor Inbetriebnahme in das AutoPulseLadegerät eingesetzt werden. Dann ist ein TEST-Zyklus
durch Drücken der Taste „START TEST“ durchzuführen.
Nach dem Drücken der Taste „START TEST“ den Akku
solange nicht entfernen, bis der TEST-Zyklus vollständig
beendet ist. Dieser Vorgang dauert mindestens
10 Stunden. Die Durchführung eines TEST-Zyklus
gewährleistet bei einem neuen Akku neben einem
späteren einwandfreien Betrieb auch eine optimale lange
Akkulebensdauer.
Empfehlungen für die Anzahl der jeweiligen
Akku-, Lade- und AutoPulse-Geräte.
Für jedes AutoPulse-Gerät sollten normalerweise drei bis
vier Akkus zur Verfügung stehen. Zwei Akkus sind dabei
zusammen mit dem Gerät einzusetzen (ein Akku ist jeweils
im Betrieb und einer dient als Reserve bzw. für längere
Einsatzdauer). Ein bzw. zwei weitere Akkus werden jeweils
nachgeladen für einen Austausch oder Ersatz nach Einsatz
bei einem Patienten. Pro AutoPulse-Gerät wird ein Ladegerät
oder auch zwei Ladegeräte empfohlen. Unter bestimmten
Umständen und bei seltener Verwendung des AutoPulse
kann dieses Verhältnis jedoch auch geringer sein. Es ist
unbedingt auf eine ausreichende Möglichkeit sowohl zum
Laden als auch zur Prüfung und Konditionierung (mittels
TEST-Zyklus) zu achten, damit stets das empfohlene Minimum
von zwei Akkus zur Verfügung steht.
Selbstentladung
Im Gegensatz zu einigen anderen Akkutypen
haben Nickelmetallhydridzellen eine relativ hohe
Selbstentladungsrate. Während der Lagerung bei
Normaltemperatur verliert dieser Akkutyp pro Tag 1,6
% seiner Kapazität. Bei einer Lagerung unter hohen
Temperaturen (bspw. über 21°C) beschleunigt sich die
Geschwindigkeit der Selbstentladung merklich. Aus
diesem Grund empfehlen wir, die Akkus täglich oder nach
jeder Verwendung zu laden. Geladene Akkus, die für
einen längeren Zeitraum entweder im AutoPulse oder als
Reserve-Akku verbleiben, haben unter Umständen keine
ausreichende Kapazität mehr. Während des Betriebs
kann dies zu einem unerwarteten Ausfall führen, wobei
möglicherweise nicht rechtzeitig vor einer geringen
Akkukapazität gewarnt wird.
Beschädigung des Akku durch Lagerung
Es ist sehr wichtig, dass Reserve-Akkus in den täglichen
Wechsel einbezogen werden, um ihre Einsatzbereitschaft
für eine aktive Verwendung im AutoPulse zu gewährleisten.
Eine Lagerung von Akkus außerhalb des Ladegerätes
für länger als 4 Wochen kann u.U. irreparable Schäden
verursachen.
Eingebauter Ladezykluszähler
In jedem Akku ist ein Ladezykluszähler (Charge Cycle
Counter, CCC) eingebaut. Dieser Zähler verzeichnet
eine Aufladung, sobald das Ladegerät erkennt, dass die
Akkukapazität zu mehr als einem Drittel erschöpft wurde.
Der CCC wird auch jedes Mal weitergeschaltet, wenn
die Taste „START TEST“ am Ladegerät gedrückt wurde.
Das Ladegerät führt dann nach jeweils 10 Ladezyklen
automatisch einen Prüfungs- und Konditionierungszyklus
durch. Dieser Vorgang ähnelt dem Vorgang, der nach
dem Drücken der Taste „START TEST“ abläuft. Häufige
Ladevorgänge bei geringer Entladung – wie sie etwa bei
täglichem Wechsel ohne Einsatz an Patienten vorkommen
– werden nicht bei der Zählung gewertet, da die
Kapazitätserschöpfung unter einem Drittel liegt.
Prüfungs- und Konditionierungszyklus
Um eine optimale Leistungsfähigkeit zu gewährleisten,
sollte jeder Akku mindestens einmal im Monat konditioniert
werden. Dies ist ein Merkmal vieler Arten von Akkuzellen,
die akkubetriebene Geräte versorgen. Es wird nicht
empfohlen, sich hierbei ausschließlich auf die automatische
Prüfung- und Konditionierung der Akkus durch das Ladegerät
nach jedem 10. Ladezyklus zu verlassen. Der interne Zähler
erfasst den Ladevorgang nämlich nicht, wenn der AutoPulse
selten oder nur kurz benutzt wird.
Ladetyp nach einem Einsatz
100
Akkukapazität (%)
90
80
Restkapazität
70
60
50
40
30
20
10
0
O
Ladezyklen
werden
gezählt
1
Ladezyklus
wird
gezählt
Verbrauchte Kapazität
Ein Test-Zyklus erfolgt durch Einsetzen der Akku in das
Ladegerät und manueller Auslösung des Zyklus durch
Drücken der Taste „START TEST“. Nach dem Drücken der
Taste „START TEST“ den Akku solange nicht entfernen, bis
der Test vollständig beendet ist. Dieser Vorgang dauert
im Regelfall 10 Stunden pro Akku. Bei stark entladenen
Akkus muss der Wiederherstellungszyklus gegebenenfalls
ein zweites oder drittes Mal wiederholt werden, falls
auf dem Ladegerät nach dem Testzyklus „FAIL“ (Störung)
Tägliches Akkumanagement durch Akkuwechsel
Nach jedem Patienteneinsatz ist der im AutoPulse
eingesetzte Akku herauszunehmen und in ein
Ladegerät einzusetzen. Ein unbenutzter, im AutoPulse
eingesetzter Akku, wird alle 24 Stunden gewechselt.
angezeigt wird. Kunden sollten dies bei der Festlegung der
Anzahl der Akkus berücksichtigen, um eine ausreichende
Kapazität zum Einsatz des AutoPulse vorzuhalten, da durch
diese Tests Akkus belegt werden. Durch den Vorgang wird
sichergestellt, dass alle Akkus ungeachtet ihrer jeweiligen
Entladungstiefe durch die Benutzung im AutoPulse komplett
geladen werden. Zudem wird damit auch die Lebensdauer
der Akkus optimiert.
Dies sollte idealerweise zum Schichtbeginn erfolgen.
Wechselanleitung für 3 Akkus: Nach jedem Wiederbelebungsvorgang bzw. bei Nichtbenutzung 1x tgl. durchzuführen.
Reserve-Akku
1. Den im AutoPulse eingesetzten Akku herausnehmen und
in das Ladegerät einsetzen.
2. Den Reserve-Akku in den AutoPulse einsetzen. Vor dem
Einsetzen prüfen, dass die grüne LED leuchtet.
3. Den im Ladegerät befindlichen voll geladenen Akku
herausnehmen und als Reserve-Akku verwenden.
4. AutoPulse einschalten und sicherstellen, dass keine
Störungen angezeigt werden.
5. Beim Einsetzen eines Akku in das Ladegerät immer
prüfen, an welchem Datum zuletzt ein Test-Zyklus ausgeführt
wurde. Liegt das Datum der Durchführung des Testzyklus
länger als 1 Monat zurück, die Taste „START TEST“ am
Ladegerät drücken.
Wechselanleitung für 4 Akkus: Nach jedem Wiederbelebungsvorgang bzw. bei Nichtbenutzung 1x tgl. durchzuführen.
Reserve-Akku
1. Den im AutoPulse eingesetzten Akku herausnehmen.
Diesen Akku sowie den Reserve-Akku in das Ladegerät
einsetzen
2. Die im Ladegerät befindlichen zwei voll geladenen Akkus
herausnehmen. Die grünen LED sollten leuchten. Einen Akku
in den AutoPulse einsetzen. Den anderen Akku als ReserveAkku nutzen.
3. AutoPulse einschalten und sicherstellen, dass keine
Störungen angezeigt werden.
4. Beim Einsetzen eines Akku in das Ladegerät immer
prüfen, an welchem Datum zuletzt ein Test-Zyklus ausgeführt
wurde. Liegt das Datum der Durchführung des Testzyklus
länger als 1 Monat zurück, die Taste „START TEST“ am
Ladegerät drücken.
Überprüfung des Akkuladezustandes
Vor dem Einsetzen eines geladenen Akku in den AutoPulse
ist der Akkuladezustand durch Drücken der Test-Taste am
Akku zu prüfen. Achtung: Den Akku nur dann benutzen,
wenn die grüne LED leuchtet. Eine gelbe LED zeigt an,
dass der Akku nicht vollständig geladen ist. Der Akku ist
daher in das Ladegerät für eine routinemäßige Aufladung
einzusetzen. Alle Akkus, bei denen sich eine blinkende rote
LED zeigt, sind defekt und dürfen auf keinen Fall weiter
verwendet werden. Rufen Sie bei Fragen den Technischen
Service von ZOLL unter +49 (0)2236 87 87 0 an.
Pflege von ReserveAkkus
Für eine optimale Akkulebensdauer die Akkus bei
Raumtemperatur (21°C) lagern und aufladen. Alle für
eine Woche oder länger im Ladegerät belassenen Akkus
sind ebenfalls einmal im Monat manuell zu prüfen und zu
konditionieren. Hierzu die Taste „START TEST“ am Ladegerät
drücken. Vor einem Einsatz die Akkuanschlüsse und das
Akkufach auf Beschädigung prüfen. Das Ladegerät bei einer
Beschädigung auf keinen Fall benutzen. Setzen Sie sich mit
dem Technischen Service von ZOLL unter
+49 (0)2236 87 87 0 in Verbindung.
Einsetzen des Akku in den AutoPulse
Den Akku mit den Anschlüssen zuerst in das AutoPulseAkkufach einsetzen. Vorsichtig vorgehen, um Akkufach oder
Akku nicht durch unnötige Kraftanwendung zu beschädigen.
Fest mit beiden Daumen zudrücken, bis der Akku mit
einem hörbaren Klicken einrastet. Ist eine Akkusicherung
vorhanden, diese über den Akku legen, um den Akku
festzuhalten. Beim Einsetzen eines vollständig geladenen
Akku den AutoPulse einschalten und den Akkuladezustand
im Display prüfen. Wird auf dem Akkubalkendiagramm
keine vollständige Ladung des Akku angezeigt (dann sind
4 Balken sichtbar), muss der Akku durch einen vollständig
geladenen Akku ersetzt werden.
Prüfzyklus-Etikett
Damit Sie bequem den jeweils letzten Ladezyklus vermerken
können, wurde ein Ladezyklus-Etikett angebracht. Bringen
Sie das Etikett am unteren Mittelteil jeder Akku zwischen den
erhöhten Führungen an. Siehe Abbildung unten.
Prüfzyklus-Etikett
ZOLL Medical Deutschland GmbH
Emil-Hoffmann-Str. 47
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