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Einbau- und Betriebsanleitung - JUDO Wasseraufbereitung GmbH

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Einbau- und Betriebsanleitung
JUDO FIMAT
JFXL-M
JFXL-T
JFXL-TP
JFXL-TPS
Rückspül-Schutzfilter 1½" – 2"
Gültig für: EU-Länder und Schweiz
Sprache: deutsch
Achtung:
Vor Einbau und Inbetriebnahme
die Einbau- und Betriebsanleitung
und Sicherheitshinweise lesen
und beachten!
Immer dem Betreiber übergeben.
Abb.: JFXL-TP 1½" – 2"
Abb.: JFXL-M 1½" – 2"
Anfragen, Bestellungen, Kundendienst
JUDO Wasseraufbereitung GmbH
Postfach 380
D-71351 Winnenden
e-mail: info@judo.eu
www.judo.eu
Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,
wir bedanken uns für das Vertrauen, das
Sie uns mit dem Kauf dieses Gerätes
entgegengebracht haben. Mit diesem
Filter haben Sie ein Gerät erworben, das
sich auf dem neuesten Stand der Technik
befindet.
Dieser Rückspül-Schutzfilter ist für den
Einsatz in kaltem Trinkwasser bis zu
einer Wasser- und Umgebungstemperatur von maximal 30 °C geeignet. Er
entzieht dem Wasser durch eine Siebfiltration grob- und feinkörnige Partikel, die
größer oder gleich der Maschenweite
des Filtersiebes sind.
Hausanschrift
JUDO Wasseraufbereitung GmbH
Hohreuschstraße 39 - 41
D-71364 Winnenden
Partikel, die kleiner als die verwendete
Siebmaschenweite sind, sowie Trübstoffe und im Wasser gelöste Stoffe
können nicht aus dem Wasser gefiltert
werden.
Jeder Filter wurde vor der Auslieferung
gewissenhaft überprüft. Sollten dennoch
Schwierigkeiten auftreten, wenden Sie
sich bitte an den zuständigen Kundendienst (siehe Rückseite).
Warenzeichen:
In dieser Unterlage verwendete Warenzeichen
sind geschützte und eingetragene Warenzeichen
der jeweiligen Inhaber.
© JUDO Wasseraufbereitung GmbH
D-71364 Winnenden
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit
besonderer Genehmigung.
2
JUDO FIMAT
JUDO FIMAT
3
Zu dieser Betriebsanleitung
Inhaltsverzeichnis
1. Zu dieser Betriebsanleitung ............. 4
1.1 Verwendete Symbole .................. 5
1.2 Sicherheitshinweise und Gefahren
bei Nichtbeachtung...................... 5
1.3 Verwendete Einheiten ................. 5
2. Bestimmungsgemäße Verwendung. 6
2.1 Wasserdruck................................ 7
2.2 Hinweis auf besondere Gefahren 7
3. Produktangaben ................................ 8
3.1 Einsatzzweck............................... 8
3.2 Verwendete Werkstoffe ............... 8
4. Installation ......................................... 8
4.1 Allgemeines ................................. 8
4.2 Ableitung des Rückspülwassers 10
5. Betrieb .............................................. 12
5.1 Inbetriebnahme.......................... 12
5.2 Kontrollleuchten, Handtaster ..... 12
5.3 Differenzdruck einstellen ........... 13
5.4 Rückspülintervall einstellen ....... 13
5.5 Funktionsbeschreibung ............. 14
5.6 Rückspülung.............................. 15
5.7 Potenzialfreie Meldung .............. 16
5.8 Potenzialfreier Eingang ............. 16
5.9 Integrierung des Filters in
Gebäudeleitsysteme.................. 17
5.10 Umbauten / Veränderungen /
Ersatzteile.................................. 18
5.11 Wartung / Reparatur .................. 18
5.12 Betriebsunterbrechung .............. 18
6. Störung............................................. 19
7. Instandhaltung................................. 20
7.1 Reinigung .................................. 20
8. Gewährleistung und Wartung ........ 20
9. Datenblatt ......................................... 21
9.1 Typ............................................. 21
9.2 Ausführungsarten ...................... 21
9.3 Technische Daten...................... 22
9.4 Einbaumaße JFXL..................... 22
9.5 Lieferumfang.............................. 23
9.6 Anschlussschema Netzgerät JFXLTPS............................................ 23
9.7 Schaltplan für Filtersteuerung mit
potenzialfreien Melderelais........ 24
4
10. Ersatzteile JFXL 1½"-2" ................. 25
10.1 Ersatzteilliste JFXL 1½"-2" ........ 26
11. Kundendienst .................................. 28
1.
Zu dieser
Betriebsanleitung
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Die Betriebsanleitung muss ständig am
Einsatzort des Filters verfügbar sein.
Diese Betriebsanleitung soll es erleichtern,
den Filter kennenzulernen und die bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu
nutzen.
Die Betriebsanleitung enthält wichtige
Hinweise, um den Filter sicher, sachgerecht
und wirtschaftlich zu betreiben. Sie enthält
grundlegende Hinweise, die bei Installation,
Betrieb sowie Instandhaltung zu beachten
sind. Die Beachtung dieser Hinweise hilft,
Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten
zu vermindern und die Zuverlässigkeit sowie
die Lebensdauer des Filters zu erhöhen.
Die Betriebsanleitung ist von jeder Person
zu lesen und anzuwenden, die mit Arbeiten
an dem Filter beauftragt ist, zum Beispiel:
–
Installation
–
Betrieb
–
Instandhaltung
(Wartung, Inspektion, Instandsetzung)
Installation und Instandhaltung darf nur
durch vom Hersteller autorisiertes Personal
erfolgen, das in der Lage ist, die in der
Einbau- und Betriebsanleitung genannten
Anweisungen und die landesspezifischen
Vorschriften zu erfüllen.
JUDO FIMAT
Zu dieser Betriebsanleitung
Neben der Betriebsanleitung und den im
Verwenderland und an der Einsatzstelle
geltenden verbindlichen Regelungen zur
Unfallverhütung sind auch die anerkannten
fachtechnischen Regeln für sicherheits- und
fachgerechtes Arbeiten zu beachten.
Daher ist diese Betriebsanleitung unbedingt
vor Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung vom Monteur sowie dem
zuständigen Fachpersonal/Betreiber zu
lesen.
Es sind nicht nur die unter dem Kapitel
„Bestimmungsgemäße
Verwendung“
aufgeführten allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten, sondern auch die
unter den anderen Hauptpunkten eingefügten speziellen Sicherheitshinweise.
1.1
Abb. 1:
1.2
ACHTUNG
Hinweis auf
bestehende
Gefahren
Warnung vor elektrischer
Spannung
Vom Hersteller vorgeschriebene
Anziehmomente
Anwendungstipps und andere
Informationen
Direkt am Filter angebrachte Hinweise, wie
z. B.
–
Fließrichtung (siehe Abb. 1)
–
Typenschild
–
Reinigungshinweis
müssen unbedingt beachtet und in vollständig lesbarem Zustand gehalten werden.
Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung
Im Einzelnen kann die Nichtbeachtung der
allgemeinen Gefahrensymbole beispielsweise folgende Gefährdungen nach sich
ziehen:
–
Versagen wichtiger Funktionen des
Filters.
–
Gefährdung von Personen durch elektrische und mechanische Einwirkungen.
–
Gefährdung von Personen und Umgebung durch Leckage.
Verwendete Symbole
Die in dieser Betriebsanleitung enthaltenen
Sicherheitshinweise sind mit folgenden
Symbolen gekennzeichnet:
Einbaudrehflansch
Jede sicherheitsbedenkliche Arbeitsweise
ist zu unterlassen.
Die Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung und deren Sicherheitshinweise kann
sowohl eine Gefährdung für Personen als
auch für Umwelt und Filter zur Folge haben.
1.3
Verwendete Einheiten
Abweichend vom Internationalen Einheitensystem (SI = System International) werden
folgende Einheiten verwendet:
Einheit
Umrechnung
bar
1 bar = 105 Pa = 0,1 N/mm2
1½"
DN 40
2"
DN 50
JUDO FIMAT
5
Bestimmungsgemäße Verwendung
2.
Bestimmungsgemäße
Verwendung
Die Installation und die Nutzung des Filters
unterliegen jeweils den geltenden nationalen Bestimmungen.
Neben der Betriebsanleitung, den im
Verwenderland und an der Einsatzstelle
geltenden verbindlichen Regelungen zur
Unfallverhütung sind auch die anerkannten
fachtechnischen Regeln für sicherheits- und
fachgerechtes Arbeiten zu beachten.
Das zu filtrierende Wasser muss der
europäischen Trinkwasserrichtlinie entsprechen!
Vor einer Nutzung mit Wasser anderer
Qualität beziehungsweise mit Zusätzen ist
unbedingt mit dem Hersteller/Lieferer Rücksprache zu halten!
Der Filter ist für den Einsatz in kaltem Trinkwasser bis zu einer Umgebungstemperatur
von maximal 30 °C geeignet.
Die Filter sind nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß,
sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung der Betriebsanleitung zu benutzen!
Funktionsstörungen umgehend beseitigen lassen!
Auf Grund der großen Filterfläche ist der
Rückspül-Schutzfilters zum Einsatz im
gewerblichen und industriellen Bereich mit
erhöhtem Feststoffanteil zur Filtration von
Wasser geeignet.
Folgende Tabelle zeigt die Richtwerte für
einige Einsatzbereiche.
Trinkwasser
max. 20 m³/h
Luftwäscher
max. 15 m³/h
Brunnenwasser
max. 10 m³/h
Kühlwasser
max. 10 m³/h
Autowaschanlagen
max. 5 m³/h
Er ist nach dem neuesten Stand der Technik
und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln in Deutschland hergestellt.
Der Filter darf ausschließlich wie in der
Betriebsanleitung beschrieben genutzt
werden. Eine andere oder darüber hinausgehende Nutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Es bestehen zusätzliche Gefahren bei nichtbestimmungsgemäßer Verwendung und bei
Nichtbeachtung der Gefahrensymbole und
Sicherheitshinweise. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferer
nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung
gehört auch das Beachten der Betriebsanleitung.
Vor einer Nutzung des Filters außerhalb der
in der Betriebsanleitung aufgeführten
Einsatzgrenzen ist unbedingt mit dem
Hersteller / Lieferer Rücksprache zu halten.
6
JUDO FIMAT
Bestimmungsgemäße Verwendung
2.1
Wasserdruck
2.2
Hinweis auf besondere
Gefahren
Der Wasserdruck muss zwischen 1,5 bar
und 10 bar liegen.
Der Wasserdruck darf 1,5 bar nicht unterschreiten, da sonst das Rückspülen beeinträchtigt sein kann! Wird der Filter nicht
regelmäßig rückgespült, so kann es zu
einem Druckverlust und zu einer Beeinträchtigung der Filterfunktion kommen.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Bei einem Wasserdruck über 10 bar muss
ein Druckminderer vor dem Filter installiert
werden (siehe Abb. 2). Liegt der Betriebsdruck über 10 bar, kann dies zu Betriebsstörungen führen.
1
2.2.1 Elektrische Geräte/
Einrichtungen
Es dürfen sich keine elektrischen
Leitungen und Geräte unterhalb
oder in unmittelbarer Nähe des
Filters befinden!
Elektrische Geräte / Einrichtungen, die nicht
spritzwassergeschützt sind und sich in der
Nähe der Filter befinden, können durch
Wasser, das bei Rückspülung oder unsachgemäßer Verwendung aus dem Filter
austritt, beschädigt werden. Sind die elektrischen Geräte / Einrichtungen an die Stromversorgung angeschlossen, kann es
außerdem zu einem Kurzschluss kommen.
Für Personen besteht in diesem Fall die
Gefahr eines Stromschlages. In der Nähe
befindliche elektrische Geräte / Einrichtungen
müssen deshalb spritzwassergeschützt sein
bzw. den gesetzlichen Vorschriften für
Nassräume entsprechen (IP 44).
2.2.2 Potenzialfreier Ausgang
Für die Fernübertragung der Störmeldung mittels des potenzialfreien
Ausgangs darf ausschließlich Kleinspannung verwendet werden!
1 = Druckminderer
Abb. 2: Druckminderer vor dem Filter
(Beispiel: JFXL-T)
Bei einem Wasserdruck von 5 bar
bis 10 bar empfehlen wir, einen
Druckminderer zu installieren.
Schaltspannung .............. maximal 24 V
Strom..................................maximal 1 A
JUDO FIMAT
7
Produktangaben
3.
Produktangaben
4.
Installation
3.1
Einsatzzweck
4.1
Allgemeines
Der Filter ist für den Einsatz in kaltem Trinkwasser bis zu einer Wassertemperatur
von 30 °C geeignet.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Angaben zu Einsatzbeschränkungen sind
im Kapitel „Bestimmungsgemäße Verwendung“ enthalten.
Diese Filter entziehen dem Wasser grobund feinkörnige Partikel, die größer oder
gleich der Maschenweite der Filter sind.
Partikel, die kleiner als die gelieferte
Maschenweite sind, und Trübstoffe
können nicht aus dem Wasser gefiltert werden.
3.2
Verwendete Werkstoffe
Die zur Verwendung kommenden Werkstoffe
sind gegenüber den im Trinkwasser zu erwartenden physikalischen, chemischen und
korrosiven Beanspruchungen beständig
und erfüllen die in der DIN EN 13443-1 und
DIN 19628 („Mechanisch wirkende Filter in
der Trinkwasser-Installation“) geforderten
Vorgaben. Alle Werkstoffe sind hygienisch
und physiologisch unbedenklich. Kunststoffe
erfüllen die KTW-Leitlinie des Umweltbundesamtes und das DVGW-Arbeitsblatt
W270. Metallische Werkstoffe erfüllen die
Anforderungen der DIN 50930-6.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Die Installation darf nur von geeignetem
Fachpersonal durchgeführt werden.
Das Kapitel „Bestimmungsgemäße Verwendung“ ist unbedingt zu beachten!
Der elektroseitige Anschluss für den JFXLTPS (230V/50Hz) muss durch einen Fachmann in Übereinstimmung mit den örtlichen
Vorschriften des VDE bzw. EVU vorgenommen werden.
Die Rohrleitung muss den RückspülSchutzfilter sicher tragen können.
Ansonsten kann es zu einer mechanischen
Beschädigung der Rohrleitung bis hin zum
Bruch kommen. Daraus können größere
Wasserschäden resultieren. Personen, die
sich in der Nähe des Filters aufhalten, sind
in diesem Falle durch die größeren Wassermengen einem gesundheitlichen Risiko
ausgesetzt. Deshalb müssen die Rohrleitungen gegebenenfalls zusätzlich fixiert
bzw. gestützt werden.
Zur bequemen Bedienung und Wartung
unbedingt die angegebenen Abstände
einhalten. (siehe Kapitel „Ableitung des
Rückspülwassers“) Oberhalb und unterhalb
des Filters sollten mindestens 200 mm Freiraum eingehalten werden. Diese Abstände
sind notwendig, um die Rückspülung (siehe
Kapitel „Rückspülung“) ordnungsgemäß
durchführen zu können.
4.1.1 Transport / Lagerung
Der JUDO FIMAT Rückspül-Schutzfilter ist
vor starken Stoßbelastungen zu schützen.
8
JUDO FIMAT
Installation
4.1.2 Anforderungen an den
Einbauort
4.1.3 Einbaulage
Der Raum für die Installation muss
trocken und frostfrei sein! Unbefugte
Personen dürfen zu dem Filter keinen
Zugang haben!
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
–
–
–
Die Umgebungstemperatur darf 30 °C
nicht überschreiten! Bei höheren
Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung kann es zu Materialschäden bis hin zum Bruch der Filterglocke kommen.
Um das Abwasser (Rückspülung) im
Betrieb und auch bei einem eventuell
auftretenden Defekt der Anlage sicher
ableiten zu können, sind die im Kapitel
„Installation“ gemachten Angaben genau
einzuhalten!
Kann das Abwasser (Rückspülung) nicht
sicher und vollständig abgeleitet werden,
so ist es möglich, dass Sachschäden an
Haus und Einrichtung durch Wasser
entstehen.
Vor dem Filter muss ein Absperrventil
installiert sein! Damit kann die Wasserzufuhr bei Installation, Wartung, Reparatur und Fehlfunktion des Filters unterbrochen werden. Überschwemmungen
und größere Wasserschäden an Hauseinrichtungen lassen sich so vermeiden.
–
Das Gerät kann in alle handelsüblichen
Trinkwasserleitungen eingebaut werden.
–
Die Installation des Filters vor dem
Wasserzähler ist grundsätzlich nicht
erlaubt.
–
Für das Netzgerät des Automatikfilters
ist eine Schukosteckdose oberhalb des
Filters mit dauernder Stromversorgung
im Abstand von höchstens 1,5 m erforderlich.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Den Filter grundsätzlich in senkrechter Lage
(± 5°) installieren!
Wird dies nicht beachtet, so kann das Rückspülwasser unkontrolliert austreten und zu
Wasserschäden führen.
4.1.4 Montage des
Einbaudrehflansches
Die Montage erfolgt mit dem mitgelieferten
Einbaudrehflansch. Der Einbaudrehflansch
dient als Verbindungselement mit der Hauswasserinstallation.
Der Einbaudrehflansch ist sowohl für
waagerechte als auch für senkrechte Rohrleitungen geeignet.
Der Einbaudrehflansch muss in Fließrichtung installiert werden. Diese ist
durch
einen
eingegossenen
Pfeil
gekennzeichnet (siehe Abb. 4).
Bei Nichtbeachtung ist eine Rückspülung
nicht möglich. Dies führt mit der Zeit zu
einem steigenden Druckverlust.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Die Flanschfläche des Einbaudrehflansches
muss senkrecht stehen! Der Einbaudrehflansch muss so montiert werden, dass
keine mechanischen Verspannungen auftreten! Ansonsten kann es zu einer mechanischen Beschädigung bis hin zum Bruch
der Rohrleitung oder des Einbaudrehflansches kommen. Daraus können größere
Wasserschäden resultieren.
Personen, die sich in der Nähe des Filters
aufhalten, sind in diesem Falle durch die
größeren Wassermengen einem gesund-
JUDO FIMAT
9
Installation
heitlichen Risiko ausgesetzt.
Beim Einbau ist deshalb darauf zu achten,
dass keine großen Kräfte auf Rohrleitung,
Einbaudrehflansch und Filter einwirken.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
4.1.5 Montage des Filters
I
II
Profilflanschdichtung
Abb. 4:
Abb. 3:
Einbaudrehflansch mit Bajonett
Der Einbaudrehflansch für die Filter ist mit
Bajonettbohrungen ausgerüstet. Bei diesen
Filtern sind die erforderlichen Dichtungen
und Schrauben vormontiert.
Das Profil der Profilflanschdichtung muss
zum Einbaudrehflansch zeigen. Wird dies
nicht beachtet, so kann es zu Undichtheiten
und zum Austreten von Wasser kommen.
Dabei können Wasserschäden an Haus und
Einrichtung entstehen (siehe Abb. 4).
4.2
Die Schrauben nicht lösen!
–
Die vier Flanschschrauben M8x30 in die
Bajonettbohrung am Einbaudrehflansch
stecken (siehe Abb. 3 I).
–
Den Filter im Uhrzeigersinn bis zum
Anschlag drehen (siehe Abb. 3 II).
–
Die vier Flanschschrauben festziehen.
Das Anziehmoment (ca. 4 Nm) so
wählen, dass die Dichtung schließt
und der Filter nicht beschädigt bzw.
verspannt wird!
Einbaudrehflansch
Ableitung des
Rückspülwassers
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Für das Rückspülwasser muss ein ausreichend dimensionierter Abwasseranschluss
(z. B. Bodenablauf) nach DIN 1986 vorhanden sein.
Die Dimensionierung richtet sich nach den
örtlichen Gegebenheiten (z. B. Gefälle des
Abwasserrohres, Anzahl der Umlenkungen,
Länge der Abwasserleitung usw.). Sie muss
mindestens so groß sein, dass das gesamte
Abwasser zeitgleich abgeführt werden
kann.
Sicherstellen, dass der Abwasseranschluss funktionsfähig ist,
bevor das Netzgerät in die Steckdose gesteckt wird.
10
JUDO FIMAT
Installation
Ist ein Abwasseranschluss direkt unter dem
Filter nicht möglich, so kann das Spülwasser
über einen Schlauch oder eine am Spülwasserventil zu montierende Leitung einige
Meter zum nächsten Abwasseranschluss
geführt werden. Diese Leitung muss die
gleiche Dimension wie das Spülwasserventil haben.
4.2.1 Ableitungsmöglichkeiten für
das Rückspülwasser
Bei allen Möglichkeiten muss nach EN1717
auf einen freien Auslauf geachtet werden.
JFXL-M:
> 40 mm
Falls kein Abwasseranschluss vorliegt kann
ein Eimer mit entsprechender Größe
verwendet werden (siehe Abb. 5). Folgende
Punkte sind dabei zu beachten:
–
–
Bei hohem Netzdruck kann Wasser aus
dem Eimer spritzen. In diesem Falle sind
Wasserschäden an Gegenständen, die
sich in der Nähe des Filters befinden,
möglich.
Nur bei JFXL-M
möglich.
Wenn der Eimer zur Hälfte gefüllt ist,
muss der Rückspülvorgang beendet
werden.
Andernfalls
besteht
die
Möglichkeit, dass der Eimer überläuft.
Deshalb muss der Eimer ausreichend
dimensioniert sein und die Rückspülung
sollte zügig durchgeführt werden.
Kugelhahn
Nur im Störfall schließen.
Bei hohem Wasserdruck
kann der Wasserstrom
gedrosselt werden.
Abb. 5:
JUDO FIMAT
Ableitungsmöglichkeiten für das
Rückspülwasser (Beispiel: JFXL-M)
11
Betrieb
5.
Betrieb
5.2
Kontrollleuchten, Handtaster
Betrieb
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Spülung
Unbedingt Kapitel „Bestimmungsgemäße
Verwendung“ beachten!
Störung
Handauslösung
5.1
Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme (Erstinbetriebnahme
oder Inbetriebnahme nach Wartungsarbeiten) den Filter mit Wasser füllen und
entlüften!
–
Dazu wird der Filter nach der Installation
durch Öffnen des vorgeschalteten
Absperrventils mit Wasser gefüllt.
–
Der Filter steht nun unter Netzdruck.
–
Die
eingeschlossene
Luft
muss
anschließend sofort aus dem Filter
entfernt werden, um eine Beschädigung
der Installation durch Druckstöße zu
vermeiden. Die Entlüftung des Filters
wird mittels einer Rückspülung durchgeführt (siehe Kapitel „Ableitung des
Rückspülwassers“).
–
Nach dem Rückspülen und Entlüften ist
der Filter betriebsbereit.
Abb. 6:
Kontrollleuchten, Handtaster
Betrieb
Grünes Dauerlicht: Der Rückspül-Schutzfilter ist funktionsbereit.
Grünes Blinken: Der Filter befindet sich
beim Einstecken des Netzgerätes in Spülstellung.
Die LED „Betrieb“ blinkt, bis das Spülventil
geschlossen ist.
Spülung
Gelbes Dauerlicht: Es findet eine Rückspülung statt.
Gelbes Blinken: Aufforderung zur Rückspülung bei Einstellung Halbautomatik.
Störung
Rotes Blinken: Der Rückspül-Schutzfilter
ist nicht funktionsbereit (siehe Kapitel
„Störung“).
Handauslösung
Handtaster drücken
Rückspülung wird ausgelöst.
Wartungsmeldung
Alle drei LEDs blinken gleichzeitig (siehe
Kapitel „Gewährleistung und Wartung“).
12
JUDO FIMAT
Betrieb
5.3
Differenzdruck einstellen
5.4
Die Schaltwelle des Differenzdruckschalters
wird an der Verstellschraube eingestellt. Mit
einem Schraubendreher kann der Wert
zwischen 0,06 und 0,6 bar eingestellt
werden (siehe Skala).
Ist der Wert zu hoch eingestellt, kann sich
bei geringem Durchfluss Schmutz anlagern.
Bei höherer Wasserentnahme wird der
Differenzdruck so groß, dass Beschädigungen am Sieb auftreten können.
Verstellschraube für
Differenzdruckeinstellung
Rückspülintervall einstellen
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Netzgerät aus der Steckdose
ziehen!
–
Die vier Schrauben der Abdeckhaube
lösen und die Abdeckhaube abnehmen.
–
Das Rückspülintervall über die Kontakte
2 bis 6 des DIP-Schalters S1 einstellen
(siehe Tab. 1).
Kabel zur elektrischen Schaltung
4
Stunden
8
Stunden
24
Stunden
1
Woche
1
Monat
OPEN
1 2 3 4 5 6
OPEN
1 2 3 4 5 6
OPEN
1 2 3 4 5 6
OPEN
1 2 3 4 5 6
OPEN
1 2 3 4 5 6
Tab. 1: DIP-Schalter S1
Anschluss
Vordruck
Anschluss
Nachdruck
Abb. 7:
–
Zur Einstellung darf nur ein Kontakt nach
links geschaltet werden.
–
Auf falsche Einstellungen reagiert die
Schaltung mit einem Dauersignal (siehe
Kapitel „Störung“).
–
Abdeckhaube wieder aufsetzen und mit
den vier Schrauben festschrauben.
Differenzdruckschalter
Sicherstellen, dass der Abwasseranschluss funktionsfähig ist. Das
Netzgerät in die Steckdose stecken.
–
Der Rückspül-Schutzfilter ist nach dem
Rückspülvorgang wieder betriebsbereit.
Rückspülvorgang manuell starten:
Handtaster drücken Die Rückspülintervallzeit wird zurückgesetzt.
JUDO FIMAT
13
Betrieb
Wahl der Rückspülintervalle
Maschenweite in
mm
Anwendungsfälle
Rückspülintervalle1)
0,032)
Arztpraxen, Labors, Fotolabors
24 Stunden
0,10
Hauswassertechnik im privaten und
1 Woche, 1 Monat
gewerblichen Bereich
0,10 und 0,32
Hauswassertechnik
Brunnenwasser
24 Stunden, 1 Woche
0,32 und 0,5
Industrieller Bereich
Klimaanlagen
24 Stunden, 1 Woche
1) abhängig vom Schmutzanfall
2) ggf. Absicherung des Filters gemäß DIN EN 1717 beachten!
5.5
Funktionsbeschreibung
Der JUDO FIMAT Rückspül-Schutzfilter
entfernt alle grob- und feinkörnigen Verunreinigungen.
Diese
Verunreinigungen
können in Kaltwasserleitungen und Warmwasserversorgungsanlagen als Belüftungselemente Lochfraß verursachen oder zu
Funktionsstörungen an Armaturen, Kontrollund Regelorganen sowie an empfindlichen
Geräten führen.
Das Wasser fließt im JUDO FIMAT Rückspül-Schutzfilter von außen nach innen
durch einen zylindrischen Filtereinsatz, so
dass die Verunreinigungen auf dem Filtereinsatz durch die Filterglocke sichtbar
werden. Ist der Filter verschmutzt, wird er
ohne Betriebsunterbrechung abgereinigt.
JUDO
FIMAT
Rückspül-Schutzfilter
manuell (JFXL-M):
Je nach Wasserdurchflussmenge sowie Art
und Umfang der im Wasser vorhandenen
grob- und feinkörnigen Verunreinigungen ist
der JFXL-M in Abständen von max. 2
Monaten rückzuspülen, sofern nicht starke
Verunreinigungen ein Rückspülen in
kürzeren Zeitabständen erforderlich machen.
Das Rückspülen erfolgt bei vollem Wasserleitungsdruck. Zum Reinigen des Filters
wird das Handrad sechs Umdrehungen
14
nach links bis zum Anschlag aufgedreht und
hierauf sechs Umdrehungen nach rechts
zugedreht, bis kein Spülwasser mehr
austritt.
JUDO FIMAT Rückspül-Schutzfilter mit
Zeitsteuerung (JFXL-T):
Die werkseitige Einstellung des automatischen Rückspülvorganges ist beim JFXL-T
eine Woche. Aufgrund von verstärktem oder
geringem Schmutzanfall ist es erforderlich,
den automatischen Rückspülvorgang wahlweise auf einen Monat, einen Tag oder eine
Stunde
einzustellen
(siehe
Kapitel
„Rückspülintervall einstellen“).
JUDO FIMAT Rückspül-Schutzfilter mit Zeitund Differenzdrucksteuerung (JFXL-TP):
Durch die auf dem Filtergewebe abfiltrierten
Verunreinigungen entsteht bei entsprechendem Durchfluss ein erhöhter Differenzdruck zwischen Ein- und Auslauf des Filters.
Der Differenzdruckschalter registriert den
am Filter anstehenden Differenzdruck.
Erreicht der Differenzdruck den eingestellten Wert, wird der Rückspülvorgang
automatisch ausgelöst.
Der Differenzdruckschalter ist über den
Zwischenflansch direkt an den Filter angeflanscht.
JUDO FIMAT
Betrieb
Die werkseitige Einstellung des automatischen Rückspülvorganges ist beim JFXL-TP
eine Woche und 0,3 bar. Die Schaltwelle
des Differenzdruckschalters wird an der
Verstellschraube eingestellt (siehe Kapitel
„Differenzdruck einstellen“).
Nach ca. 2 Minuten schließt das Spülventil
wieder und der Rückspülvorgang ist abgeschlossen.
Durch das Auslösen der Rückspülung mit
dem Differenzdruckschalter wird das Zeitintervall für die Rückspülung zurückgesetzt.
Das Rückspülen des RückspülSchutzfilters erfolgt bei allen Gerätegrößen mit gereinigtem Wasser. Die
Wasserversorgung in der Hausinstallation mit gereinigtem Wasser
bleibt während des Rückspülvorganges erhalten. Während des Rückspülens kann kein Schmutzwasser
in die Reinwasserseite gelangen.
Dieser Rückspülvorgang kann bei Bedarf
wiederholt werden.
JUDO FIMAT Rückspül-Schutzfilter mit
Zeit-, Differenzdrucksteuerung und Netzgerät (JFXL-TPS):
(siehe Kapitel „Anschlussschema Netzgerät
JFXL-TPS“)
Die werkseitige Einstellung für den automatischen Rückspülvorgang ist beim JFXL-TPS
eine Woche. Aufgrund von verstärktem oder
geringem Schmutzanfall ist es erforderlich,
den automatischen Rückspülvorgang wahlweise auf einen Monat, einen Tag oder eine
Stunde einzustellen (siehe Kapitel „Schaltplan für Filtersteuerung mit potenzialfreien
Melderelais“).
5.6
Sowohl der Verschmutzungsgrad
als auch der Abreinigungsvorgang
können von außen beobachtet werden.
5.6.1 Rückspülintervall
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Rückspülung
Um den gefilterten Schmutz vom Siebgewebe des Feinfilters zu entfernen, muss
der Rückspül-Schutzfilter in vorgegebenen
Zyklen rückgespült (= gereinigt) werden.
Während des Rückspülvorganges rotieren
drei Saugrohre um das Siebgewebe des
Feinfilters.
Gleichzeitig öffnet sich ein Spülventil an der
Unterseite des Filters, so dass das Rückspülwasser austreten kann. Das gereinigte
Wasser strömt von innen nach außen durch
die Siebfläche in die Saugrohre und reißt
dabei die anhaftenden Partikel mit sich. Das
Siebgewebe des Feinfilters wird gereinigt.
Gleichzeitig wird die Innenseite der transparenten Filterglocke mit den Wischerlippen
der Saugrohre gesäubert.
Ist das Intervall bis zur nächsten Rückspülung größer als zwei Monate, so kann es zu
einer Verkeimung des Filters kommen. Die
Wasserqualität
kann
dann
deutlich
abnehmen.
Unbefugte Personen dürfen den Filter nicht
bedienen! Personen, die den Filter bedienen, müssen die Betriebsanleitung beachten. Bei Nichtbeachtung muss mit Sach- und
Personenschaden gerechnet werden.
Je kleiner die Maschenweite des Siebeinsatzes ist, desto häufiger muss rückgespült werden!
Bei Neuinstallationen wird erfahrungsgemäß in der Anfangszeit verstärkt
Schmutz abgelagert. In diesem Fall muss
öfters gespült werden als normal.
Wird nicht rechtzeitig gespült, kann dies zu
Beschädigungen des Siebes führen.
JUDO FIMAT
15
Betrieb
Größere Mengen an gefilterten Partikeln
können das Siebgewebe verformen und im
Extremfall zum Reißen des Siebes führen.
Dadurch ist eine Filterfunktion nicht mehr
gewährleistet. Außerdem können größere
Schmutzmengen zur mechanischen Beeinträchtigung der Rückspülfunktion führen.
5.7
Mit „p-frei“ gekennzeichnete Filter und Filter
mit potenzialfreien Melderelais können
folgende Meldungen potenzialfrei weiterleiten (siehe Abb. 8 und Abb. 11):
Störmeldungen
–
Meldung der Rückspülung
Die Relais können als Öffner oder Schließer
angeschlossen werden.
Wird das Netzgerät des Filters eingesteckt,
wechselt das Relais 1 seinen Schaltzustand.
Bei einer Störmeldung schaltet das Relais 1
in den Zustand „stromlos oder Störung“.
Potenzialfreie Meldung
–
In der
Abb. 8 sind die Kontakte des
potenzialfreien Relais in stromlosem
Zustand gekennzeichnet.
Beim Start einer Rückspülung schaltet das
Relais 2 in den Zustand „Spülung“.
Nach einer Rückspülung schaltet das
Relais 2 in den Zustand „keine Spülung“.
5.8
Zur Durchführung der elektrischen Installation und zur Einstellung des DIP-Schalters muss
das Netzgerät aus der Steckdose
gezogen sein!
Die Kapitel „Hinweis auf besondere
Gefahren“ und „Installation“ sind unbedingt
zu beachten!
Potenzialfreier Eingang
Filter mit potenzialfreien Melderelais haben
einen zusätzlichen Eingang (Potenzialfreier
Eingang) und einen zusätzlichen DIPSchalter S2 (siehe Kapitel „Schaltplan für
Filtersteuerung mit potenzialfreien Melderelais“). Dieser Eingang kann zur Steuerung
des Filters verwendet werden (siehe Tab.
2).
Maximale Schaltstrom und maximale
Schaltspannung beachten! (siehe Kapitel
„Hinweis auf besondere Gefahren“)
Zur Durchführung der elektrischen Installation und zur Einstellung des DIP-Schalters muss
das Netzgerät aus der Steckdose
gezogen sein!
Relais 1
rosa
gelb
Betrieb
grün
stromlos
oder Störung
Die Kapitel „Hinweis auf besondere
Gefahren“ und „Installation“ sind unbedingt
zu beachten!
Relais 2
blau
Abb. 8:
16
weiß
Spülung
grau
keine
Spülung
Belegung der Relaiskontakte
JUDO FIMAT
Betrieb
Funktion
ON
ON
ON
1 2
Halbautomatik
1 2
externer
Spülstopp
1 2
externer
Spülstart
DIP-Schalter
S2
Beschreibung
Spülung starten:
Durch Schließen eines am potenzialfreien Eingang angeschlossenen Schaltkontaktes (Ader braun und rot).
Bei geschlossenem Schaltkontakt am potenzialfreien Eingang (Ader braun und rot) kann der Filter keine Spülung
durchführen.
Bei abgelaufener Rückspülintervallzeit wird die Spülung
ausgeführt, sobald der Schaltkontakt des potenzialfreien
Eingangs geöffnet wird.
Das Relais 2 schließt nach Ablauf der Rückspülintervallzeit
oder nach Drucküberschreitung am Differenzdrucksensor
und zeigt dadurch die Aufforderung zur Rückspülung an.
Gleichzeitig blinkt die gelbe LED „Spülung“.
Die Spülung kann nur mit dem Handtaster oder einem am
potenzialfreien Eingang angeschlossenem Schaltkontakt
gestartet werden.
ON
1 2
Nicht zulässig.
Dauersignalton bis Schalterstellung korrigiert.
Tab. 2: Potenzialfreier Eingang
5.9
Integrierung des Filters in
Gebäudeleitsysteme
Der Filter kann über die potenzialfreien
Melderelais und den externen Eingang der
Filtersteuerung (nur Ausführung „pot. frei“)
in ein Gebäudeleitsystem (z. B. EIB, LCN
oder LON) integriert werden.
Die potenzialfreien Melderelais werden beispielsweise an einen binären Busankoppler
angeschlossen.
Somit können Störmeldungen oder die
Meldung der Filterspülung an das Gebäudeleitsystem weitergeleitet werden.
Zusätzlich kann der externe Eingang der
Filtersteuerung zur Fernsteuerung (Spülstart, Sperrung der Spülung) des Filters
verwendet werden.
JUDO FIMAT
17
Betrieb
5.10 Umbauten / Veränderungen /
Ersatzteile
5.12 Betriebsunterbrechung
ACHTUNG
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Es dürfen nur Original-Ersatzteile verwendet
werden!
Eigenmächtige Umbauten und Veränderungen sind aus Sicherheitsgründen verboten!
Diese können die Funktion des Filters
beeinträchtigen, zu Undichtheiten und im
Extremfall zum Bersten des Filters führen.
Die aufgedruckten Prüfzeichen sind nur bei
der Verwendung von Original-Ersatzteil
gültig.
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Wenn ein Filter abgeflanscht oder abgeschraubt werden muss, das Kapitel „Bestimmungsgemäße Verwendung“ unbedingt
beachten!
–
Die Flanschflächen vor Beschädigungen
schützen! Beschädigte Flanschflächen
können nicht mehr dicht schließen.
Durch austretendes Wasser können
infolge davon Haus und Einrichtung
beschädigt werden.
–
Sicherstellen, dass kein Schmutz in den
Filter gelangen kann! Dieser Schmutz
kann bei Wiederinbetriebnahme des
Filters mit Trinkwasser in Kontakt
kommen und an dieses abgegeben
werden. Personen, die verschmutztes
Wasser aufnehmen, sind gesundheitlich
gefährdet.
–
Den Filter frostfrei lagern! Durch Frost
kann in Hohlräumen des Filters eingeschlossenes Wasser gefrieren, wobei
der Filter mechanisch so beschädigt
werden kann, dass er beim Betriebsdruck undicht wird oder bersten kann.
Durch austretendes Wasser können größere Sachschäden im Haus entstehen.
Außerdem können Personen, die sich in
der Nähe des Filters aufhalten, durch
abplatzende Filterteile verletzt werden.
–
Bei der Wiederinbetriebnahme des
Filters wie bei einem neuen Filter
vorgehen.
5.11 Wartung / Reparatur
Vor Arbeiten am Filter, die über die reine
betriebsbedingte Bedienung hinausgehen,
muss der Filter druckfrei gemacht werden!
Bei Nichtbeachtung kann es durch unkontrolliertes Austreten von Wasser zu Wasserschäden im Haus kommen. Es müssen die
in den Kapiteln „Installation“ und „Instandhaltung“ genannten Anweisungen genau
eingehalten werden.
18
JUDO FIMAT
Störung
6.
Störung
Das Auftreten einer Störung wird durch die
rote Kontrollleuchte „Störung“ signalisiert.
Das Öffnen der Geräte und der
Austausch von wasserdruckbelasteten
Teilen darf nur durch konzessionierte
Personen erfolgen, um die Gerätesicherheit und Dichtheit zu gewährleisten.
Löschen der Störmeldung:
Netzgerät aus der Steckdose
ziehen. Nach ca. 5 Sekunden
wieder einstecken!
Hilfe bei Störungen:
Störung
Ursache
Behebung
Anhaltender Signalton.
DIP Schalter wurde
falsch eingestellt.
Stellung der DIP-Schalter korrigieren (siehe Kapitel „Rückspülintervall einstellen“ und „Potenzialfreier Eingang“).
Rote Kontrollleuchte
„Störung“ blinkt,
Signalgeber hupt.
Elektrischer oder
mechanischer Defekt.
–
Störmeldung löschen
–
Rückspülung durch Handauslösung erneut starten.
Wenn die Störung erneut auftritt:
–
Netzstecker aus der Steckdose
ziehen.
–
Installateur oder nächstgelegenen Kundendienst informieren.
–
Wenn Wasser austritt,
Kugelhähne schließen.
Alle drei LEDs blinken.
Wartung erforderlich.
Siehe Kapitel „Gewährleistung und
Wartung“
Rückspülwasser läuft
nach.
Spülventil nicht ganz
geschlossen.
–
Rückspülung durch Handauslösung erneut starten.
–
Netzgerät aus der Steckdose
ziehen.
–
Installateur oder nächstgelegenen Kundendienst informieren.
–
Wenn Wasser austritt, Kugelhähne schließen. Die Filterglocke ist unverzüglich auszutauschen.
Schmutz im Spülventil.
Wasserdurchfluss lässt
nach.
Sieb ist verstopft.
Undichtheiten an der
Filterglocke.
Filterglocke wird trüb.
Haarrisse auf der
Filterglocke.
Filterglocke wurde
höheren Temperaturen
oder Lösungsmitteln
ausgesetzt.
JUDO FIMAT
19
Instandhaltung
7.
Instandhaltung
8.
ACHTUNG
Um Ihren gesetzlichen Gewährleistungsanspruch zu erhalten, ist es nach DIN 1988,
Teil 8, erforderlich, dass die „…Rückspülung
nach vorliegenden Betriebsbedingungen,
spätestens jedoch alle 2 Monate…“ erfolgt.
(siehe Kapitel ”Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung”)
Unbedingt Kapitel “Bestimmungsgemäße
Verwendung” beachten!
7.1
Reinigung
ACHTUNG
(siehe Kapitel ”Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung”)
Zur Reinigung von Gehäuse und transparenter Filterglocke darf nur klares
Trinkwasser verwendet werden.
Haushaltsübliche Allzweckreiniger und
Glasreiniger können bis zu 25% Lösemittel
bzw. Alkohol (Spiritus) enthalten.
Diese Substanzen können die Kunststoffteile chemisch angreifen, was zu Versprödungen bis hin zum Bruch führen kann.
Derartige Reiniger dürfen daher nicht
verwendet werden.
20
Gewährleistung und
Wartung
Um den Verfahrenserfolg auch nach der
Inbetriebnahme auf viele Jahre zu erreichen, ist eine regelmäßige Wartung der
Anlage unerlässlich. Im Haustechnikbereich
ist dies durch die DIN 1988, Teil 8 geregelt.
Ein Wartungsvertrag sichert am besten eine
gute Betriebsfunktion auch über die
Gewährleistungszeit hinaus.
Es ist anzustreben, dass die regelmäßigen
Wartungsarbeiten und die Versorgung mit
Verbrauchsmaterial bzw. Verschleißmaterial
usw. durch das Fachhandwerk oder den
Werkskundendienst erfolgen.
JFXL-T/TP:
Der Filter meldet die erforderliche Wartung
im Zyklus von einem Jahr durch Blinken der
drei LEDs „Betrieb“, „Spülung“ und „Wartung“. Der Filter bleibt weiterhin betriebsbereit. Nach erfolgter Wartung wird die Wartungsmeldung durch Unterbrechen der
Netzspannung zurückgesetzt.
JUDO FIMAT
Datenblatt
9.
Datenblatt
9.1
Typ
JUDO Rückspül-Schutzfilter
Kurzbezeichnung: JFXL
9.2
Ausführungsarten
Modell
JFXL-M 1½"
JFXL-M 2"
JFXL-T 1½"
JFXL-T 2"
JFXL-TP 1½"
JFXL-TP 2"
JFXL-TPS 1½"
JFXL-TPS 2"
HandZeitmit Differenzausführung steuerung drucksteuerung
Netzgerät
JFXL-TPS
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
9.2.1 Sonderausführungen
Die Standardmaschenweite des Filtergewebes ist 0,1 mm. Das Gewebe ist aus
versilbertem Edelstahl für den prophylaktischen Keimschutz. Auf Wunsch sind auch
Maschenweiten von 0,03 / 0,32 und 0,5 mm
ohne Versilberung lieferbar. Für die Automatikausführungen ist ein potenzialfreier
Kontakt zur Fernübertragung der Störung
möglich (Best.-Nr. 8707010).
JFXL-TPS:
Die Standardmaschenweite des Filtergewebes ist 0,32 mm. Auf Wunsch sind auch
Maschenweiten von 0,03 / 0,10 und 0,5 mm
lieferbar.
Unversilberte Edelstahlsiebe stellen kein gesundheitliches Risiko
dar, auch hier ist jedoch darauf zu
achten, dass der Filter wie im Kapitel „Rückspülung“ beschrieben, spätestens alle zwei Monate rückgespült wird.
Best.-Nr.
8010085
8010089
8020099
8020100
8020101
8020102
8020235
8020246
Filter mit Sondermaschenweiten sind nicht
in der Prüfung gemäß DIN EN 13443-1 und
DIN 19632-100 enthalten.
ACHTUNG
(siehe Kapitel „Sicherheitshinweise und
Gefahren bei Nichtbeachtung“)
Filter mit größeren Maschenweiten als
0,1 mm filtern entsprechend nur größere
Partikel aus dem Wasser. Die Rückspülung
muss aber auch hier spätestens nach zwei
Monaten erfolgen, um eine Keimbildung zu
verhindern.
Eine Maschenweite, die kleiner als 0,1 mm
ist, bewirkt, dass auch kleinere Partikel aus
dem Wasser gefiltert werden. Dadurch kann
der Filter schneller verschmutzt werden. Die
Rückspülintervalle sollten in diesem Falle
verkürzt werden. Spätestens, wenn der
Filter sichtbar verschmutzt ist und/oder der
Wasserdruck nachlässt, sollte eine Rückspülung erfolgen.
JUDO FIMAT
21
Datenblatt
9.3
Technische Daten
9.4
Einbaumaße JFXL
Für alle Gerätegrößen gilt:
–
Druckverlust im sauberen Zustand (nach Rückspülung): 0,2 bar bei dem in der Tabelle angegebenen Wasserdurchfluss (Nenndurchfluss).
–
Maximale Umgebungs- und Wassertemperatur: 30 °C.
–
Gewindeanschluss nach DIN 2999.
Elektroanschluss
Stromversorgung
230 V AC, 50 Hz
Aufnahmeleistung
beim Rückspülen
max. 15 W
Nenndruck
Modell
Betriebsdruck
JFXL
1,5 – 10 bar
Nenndruck
PN 10
Der Nenndruck bezeichnet die Druckstufe,
nach der der Filter die Anforderung nach
DIN EN 13443-1 und DIN 19628 erfüllen
muss. Der maximale Betriebsdruck ist niedriger, um die optimale Funktion des Filters
sicherzustellen.
Gewicht
A = Einbaulänge
B = Gerätebreite
C = Höhe oberhalb Rohrmitte
D = Höhe unterhalb Rohrmitte
Modell
JFXL-M
JFXL-T
JFXL-TP
JFXL-TPS
Abb. 9: Einbaumaße JFXL
E = Einbautiefe bis zur Rohrmitte
Gewicht
1½" - 2"
1½" - 2"
1½" - 2"
1½" - 2"
F = Abwasseranschlussmitte bis Rohrmitte
16,5 kg
17 kg
17 kg
17 kg
G = Anschlussmaß Abwasser
H = Breite Differenzdruckschalter zur
Rohrmitte
Rückspülvolumenstrom
Modell
JFXL
= Kanalanschluss erforderlich
Rückspülvolumenstrom
0,5 - 1,5 l/s
Der angegebene Rückspülvolumenstrom
gilt bei einem Netzdruck von 2 - 3 bar und
für ein vollständig geöffnetes Spülwasserventil.
22
JUDO FIMAT
Datenblatt
Alle Maße in [mm] (siehe Abb. 9)
Model
A
B
C
C1
D
E
F
G
H
JFXL-M 1½"
JFXL-M 2"
JFXL-T 1½"
JFXL-T 2"
JFXL-TP 1½"
JFXL-TP 2"
252
280
252
280
252
280
232
232
232
232
232
232
400
400
-
472
472
472
472
76
76
76
76
76
76
276
284
276
284
276
284
160
168
160
168
160
168
¾"
¾"
¾"
¾"
¾"
¾"
149
149
9.5
–
Lieferumfang
Fertig vormontierter Filter
–
Einbau- und Betriebsanleitung
–
Einbaudrehflansch
JQE 1½" oder 2" mit
Bajonettanschluss und Verschraubung
9.6
Anschlussschema Netzgerät JFXL-TPS
24 VAC
Verbindungskabel
zur Steuerung
Abb. 10: Anschlussschema Netzgerät JFXL-TPS
Die primärseitige Anschlussleitung (230 VAC) gehört nicht zum Lieferumfang.
Hinweise zum Einbau sind im Kapitel “Installation” enthalten.
JUDO FIMAT
23
Datenblatt
9.7
Schaltplan für Filtersteuerung mit potenzialfreien Melderelais
LED
Betrieb
LED
Spülung
LED
Störung
DIP-Schalter S2
Einstellung für
potenzialfreien
Eingang
Differenzdruckschalter
DIP Schalter S1
für Rückspülintervalle
Handtaster
HE-Kontaktgeber
rot
(oben)
Motor
HE-Kontaktgeber gelb
(unten)
Potenzialfreier Eingang
24 VAC
braun
rot
rosa
gelb
grün
Signalgeber
blau
weiß
grau
Potenzialfreies Relais 2 für Spülungsmeldung
Potenzialfreies Relais 1 für Störmeldung
Abb. 11: Schaltplan für Filtersteuerung mit potenzialfreien Melderelais
24
JUDO FIMAT
Ersatzteile JFXL 1½"-2"
10. Ersatzteile JFXL 1½"-2"
JUDO FIMAT
25
Ersatzteile JFXL 1½"-2"
10.1 Ersatzteilliste JFXL 1½"-2"
Pos.
Benennung (Empfohlenes durchschnittliches
Austauschintervall bei Verschleißteil [*])
Stück
Best.-Nr.
VE1)
/Stück
1
Kugelhahn
1
1610004
32
2
Scheibe A8,4
4
1607125
1
3
Sechskantmutter M8
4
1607117
2
4
Zylinderschraube M8x35
4
1650107
2
5
Profilflanschdichtung
1
1200230
9
6
Verschlussstopfen
2
2290001
12
7
Filterunterteil
1
2020112
560
8
O-Ring 178x6
1
1200058
16
9
O-Ring 26x3
1
1607111
8
JFXL-M, -T, -TPS
10 Reduzierstück
JFXL-TP
2
1450247
4
11 Differenzdruckschalter
JFXL-TP
1
1500367
550
12 Anschlussstück
1
2010031
38
13 O-Ring 12x3
2
1607110
2
14 Spülrohr
1
2020113
15
15 O-Ring 100x1,5
1
1200124
3
1
2010028
350
16 Siebeinsatz kompl. MW 0,10
versilbert
***
17 Saugrohreinheit kompl
JFXL-M
1
2010029
320
17 Saugrohreinheit kompl
JFXL-TP, -T, -TPS
1
2020040
360
18 Mundstück
****
4
1120135
11
19 Linsenblechschraube 4,2x9,5
****
1
1650125
1
20 Saugrohrdichtung
****
1
1200056
12
1
2020034
25
21 Mitnehmer kompl.
22 O-Ring 28x2,5
****
1
1200027
3
23 O-Ring 15x3,2
****
1
1607420
2
24 Filterglocke
JFXL-M
1
1120129
590
24 Filterglocke
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2020038
590
25 Flanschring
1
2010181
180
26 Zylinderschraube M8x45
16
1650208
2
27 Gehäuseoberteil
JFXL-M
1
2010160
48
27 Gehäuseoberteil
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2020114
48
26
JUDO FIMAT
Ersatzteile JFXL 1½"-2"
Pos.
Benennung (Empfohlenes durchschnittliches
Austauschintervall bei Verschleißteil [*])
Stück
Best.-Nr.
VE1)
/Stück
1
1609447
9
28 Kabelverschraubung M8
JFXL-T, -TP, -TPS
29 Sechskantmutter M8
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1650010
1
30 Kabelverschraubung
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1440057
9
31 Gegenmutter
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1440056
2
32 Durchführungstülle
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1607215
3
33 Motorgehäuse bedruckt
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2607203
49
34 Blechschraube 3,5x9,5
JFXL-T, -TP, -TPS
4
1650130
1
35 Handtastenknopf
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1120355
5
36 Handtaste
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2020714
19
37 Ring zu Montageclip
JFXL-T, -TP, -TPS
3
1500136
1
38 Montageclip
JFXL-T, -TP, -TPS
3
1607207
2
39 Blechschraube C 3,9x45
JFXL-T, -TP, -TPS
4
1607213
1
41 HE-Kontaktgeber rot
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1500365
49
42 HE-Kontaktgeber gelb
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1500366
49
43 Gewindestift M6x5
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1607216
1
44 Motorflansch
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2020110
27
45 Elektronik
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2020680
247
45 Elektronik pot.frei
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2020710
370
46 Netzgerät
JFXL-T, -TP
1
1510164
104
46 Netzgerät
JFXL-TPS
1
2021004
907
47 Synchronmotor
JFXL-T, -TP, -TPS
1
2320135
310
48 Blechschraube C 3,9x22
JFXL-T, -TP, -TPS
4
1650191
1
49 Gehäusedeckel
JFXL-T, -TP, -TPS
1
1607204
27
50 Distanzscheibe
JFXL-M
1
1120137
3
51 Handrad
JFXL-M
1
1607151
23
52 Scheibe A6,4
JFXL-M
1
1650142
1
53 Senkschraube M5x12
JFXL-M
1
1607454
1
54 Handraddeckel
JFXL-M
1
1607152
7
1)
VE = Verrechnungseinheit
Austauschintervall: ** = 2 Jahre, *** = 3 Jahre, **** = 4 Jahre
JUDO FIMAT
27
Kundendienst
11. Kundendienst
JUDO Wasseraufbereitung GmbH
Postfach 380 • D-71351 Winnenden
Tel. +49 (0)7195 / 692-0
e-mail: info@judo.eu • www.judo.eu
JUDO Wasseraufbereitung GmbH • Niederlassung Österreich
Zur Schleuse 5 • A-2000 Stockerau
Tel. +43 (0)22 66 / 6 40 78 • Fax +43 (0)22 66 / 6 40 79
e-mail: info@judo-online.at • www.judo.eu
JUDO Wasseraufbereitung AG
Industriestrasse 15 • CH-4410 Liestal
Tel. +41 (0)61 906 40 50 • Fax +41 (0) 61 906 40 59
e-mail: info@judo-online.ch • www.judo-online.ch
JUDO Wasseraufbereitung GmbH • Filiaal-Filiale BeNeLux
Laarbeeklaan-Av. du Laerbeek, 72 A1 • 1090 Brussel-Bruxelles
Tel./Tél. +32 (0)24 60 12 88 • Fax +32 (0)24 61 18 85
e-mail: info.benelux@judo.eu • www.judo.eu
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die dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung dienen, behalten wir uns vor. Modell- und
Produktansprüche können nicht geltend gemacht werden.
1701752 • 2012/11
28
JUDO FIMAT
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