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HKG HE Para 700227_DE.indd

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Installations- und
Bedienungsanleitung
Heizkreisgruppe
HKG HE
Wilo Stratos PARA
DE
Für das Fachhandwerk
Vor Installation sorgfältig lesen
Inhaltsverzeichnis
1
Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
10 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
10.1
2
Sicherheitshinweise und Symbolerklärungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.1
Sicherheitshinweise. . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.2
Symbolerklärungen . . . . . . . . . . . . . . . . 4
3
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
4
Vorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
4.1
Pumpenkennlinien, Wilo Stratos
PARA 25/1-7. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Gesetzliche Vorschriften . . . . . . . . . . . . 5
5
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
6
Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
6.1
Montage am Pufferspeicher . . . . . . . . . 7
6.2
Wandmontage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
6.3
Elektrischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . 8
6.3.1
Kabelbelegung des Stellantriebs . . . . . . . . . 8
6.3.2
Wirkungsweise des Stellantriebs . . . . . . . . . 8
6.3.3
Elektrischer Anschluss der Umwälzpumpe . 9
6.4
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
6.4.1
Schwerkraftbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
6.4.1.1 Stellung A "Betrieb". . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
6.4.1.2 Stellung B "Befüllung und Entleerung" . . . . . 9
6.4.2
Drosselventil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
6.4.3
Umwälzpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
6.4.3.1 Regelarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
6.4.3.2 Inbetriebnahme Einstellungen . . . . . . . . . . 11
7
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
8
Gewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
9
Störungsfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2
Inhaltsverzeichnis
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
1
Verwendung
Die Heizkreisgruppe HKG HE ist für die Anbindung eines Hoch- und/oder NiedertemperaturHeizkreises an einen Pufferspeicher vorgesehen.
Sie wird in unmittelbarer Nähe des Speichers an
die Wand oder bei speziellen Systemlösungen
direkt an den Speicher montiert.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Für Schäden aus nicht bestimmungsgemäßer
Verwendung haftet der Hersteller nicht, das Risiko
trägt der Betreiber.
Die Heizkreisgruppe HKG HE wird in 3 Varianten geliefert:
• Hochtemperatur für Radiatorenheizung
(Pumpengruppe rechts)
• Niedertemperatur für Fußbodenheizung
(Pumpengruppe links)
• Hoch- und Niedertemperatur
(Pumpengruppe rechts und links)
2
Sicherheitshinweise und Symbolerklärungen
2.1
Sicherheitshinweise
► Heizkreisgruppe darf nur von qualifiziertem
Fachpersonal montiert, in Betrieb genommen
und gewartet werden.
► Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch
Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder
geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung
und/oder mangels Wissen benutzt zu werden,
es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder
erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät
zu benutzen ist.
► Sollte die Netzanschlussleitung dieses Gerätes
beschädigt werden, muss diese durch ein
qualifiziertes Fachpersonal ersetzt werden.
► Anleitung einhalten, damit die einwandfreie
Funktion gewährleistet wird.
► Heizkreisgruppe ausschließlich in Verbindung
eines Heizsystems einsetzen.
► Sicherungen, Verdrahtungen und Erdungen
sind nach den örtlichen Vorschriften auszuführen.
► Ein Öffnen des Stellantriebs ist nur im Servicefall notwendig. Vor jedem Öffnen des Gehäuses des Antriebs ist die Trennung von der
Netzspannung sicherzustellen.
► Nur in trockenen und frostsicheren Räumen
installieren.
► Nur bei Umgebungstemperaturen zwischen
+2° C und +40° C betreiben.
► Vor Montage muss die Spannungsversorgung
(230 V AC) der Heizungsanlage unterbrochen
werden.
► Im Betrieb kann die Heizkreisgruppe durch
Berührung zu Verbrennungen führen.
► Eine sofortige Abschaltung der Heizkreisgruppe muss durch die Installation eines externen
Hauptschalters gewährleistet sein.
► Installation und Betrieb sind in Übereinstimmung mit den örtlich geltenden Vorschriften
und Normen bzw. Richtlinien durchzuführen.
► Im Wartungs- und Störungsfall verständigen
Sie einen zuständigen Fachbetrieb.
► Der Stellantrieb ist vor Überspannungen zu
schützen.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Verwendung
3
2.2
Symbolerklärungen
Sicherheitshinweise
werden mit einem Warndreieck wie
nebenstehend abgebildet gekennzeichnet.
Sicherheitshinweise markieren wichtige Informationen für Fälle, in denen mögliche Gefahren für
Mensch und Gerät auftreten können. Zusätzliche
Schlagwörter deuten auf die Art und Schwere der
Gefahr hin.
Hinweise markieren wichtige Informationen für
Fälle, in denen keine Gefahren für Mensch und
Gerät auftreten können.
max
max.
ax Anzugsdreh
Anzugsdrehmoment [Nm]
Schraubenschlüssel
gibt die vorgeschriebene Drehrichtung und das maximale
Anzugsdrehmoment an.
Hinweise
werden mit einem Infozeichen wie
nebenstehend abgebildet gekennzeichnet.
3
Lieferumfang
Heizkreisgruppe
Montageset
Bild 3: Montageset
Anschlussset Niedertemperatur
Bild 1: Heizkreisgruppe (Variante Hoch- und Niedertemperatur)
Schneidringverschraubungen
Bild 4: Anschlussset für Niedertemperatur
Anschlussset Hochtemperatur
Bild 2: Schneidringverschraubungen (2 Stk. pro Pumpengruppe)
Bild 5: Anschlussset für Hochtemperatur
4
Lieferumfang
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
4
Vorschriften
4.1
Gesetzliche Vorschriften
Die Heizkreisgruppe ist unter Berücksichtigung
folgender Normen und länderspezifischer Richtlinien bzw. Vorschriften anzuschließen.
• DIN 4751
• VDE 0100
• DIN 18380
• VDE 0185
• DIN 18381
• ÖNORM ENV 12977-1
• DIN 18382
• ÖNORM M7701
• DIN EN 12828
• ÖNORM M7731
5
Technische Daten
A
B
1
2
3
4
1
5
6
3
6
Kugelhahn
Schwerkraftbremse
Umwälzpumpe
3-Wege-Mischer
(hinter dem Stellantrieb)
Stellantrieb
Drossel für Bypass
Anschlüsse:
A Vorlauf Heizkreis
B Rücklauf Heizkreis
C Vorlauf Speicher
D Rücklauf Speicher
4
5
2
D
C
Bild 6: Aufbau der Heizkreisgruppe
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Vorschriften
5
Tab. 1: Technische Daten
Heizkreisgruppe
Heizkreisgruppe
Wärmeleistung
Anschlüsse
Δt = 10 K
9 kW
Δt = 20 K
16 kW
Nennweite
Umwälzpumpe
Nennleistung
DN 20
230 V / 50 Hz
50 W
Leistungsaufnahme
5 - 70 W
Durchflussfaktor (kvs)
4,5 m³/h
Förderhöhe
1-7m
Schutzart
Isolationsklasse
EMV
Rel. Luftfeuchte
Temperaturklasse
Abgestrahlte Oberflächentemperatur
Schalldruckpegel
IP44
F
EN 61800-3
EN 61000-6-2
EN 61000-6-3
max. 95 %
Heizkreis
Rp ¾" IG
Abdeckung
EPP
Gewicht
HT oder NT
9,6 kg
HT und NT
16,6 kg
Stellantrieb
230 V / 50 Hz
Leistungsaufnahme
3,5 W
Laufzeit
210 s
Drehwinkel
Anlaufmoment
Gehäuseschutzart
90°
max. 8 Nm
P 44 IEC 529
Schutzklasse
II VDE 0631
Anschlusskabel
4 x 0,5 mm2
max. +125°C
Steuerung
drei Leitungen SPDT
Getriebe
Stahlzahnrad gesintert und gefräst
Gehäuse
PA 66
< 35 dB(A)
Mediumtemp.
Umgebungstemp.
+2°C ... +95°C
max. +40°C
+2°C ... +90°C
max. +50°C
+2°C ... +80°C
max. +55°C
+2°C ... +70°C
max. +60°C
+2°C ... +65°C
max. +65°C
Medium
G1" AG
flachdichtend
TF110 nach
CEN 335-2-51
Zulässige Temperaturen
Max. zul. Betriebsdruck
Speicher
Öffnungsdruck
Schwerkraftbremse
20 mbar
6 bar
Wasser
Außenabmessung
6
Breite
400 mm
Höhe
570 mm
Tiefe
260 mm
Technische Daten
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
6
Installation
6.1
Montage am Pufferspeicher
1
3
max. 70 Nm
max. 70 Nm
max. 10 Nm
Bild 7: Verbinden des Anschluss- und Montagesets
Bild 9: Befestigen der Heizkreisgruppe und Anbringen der
Schneidringverschraubungen
2
4
max. 70 Nm
Bild 8: Positionierung der Heizkreisgruppe
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Bild 10: Montage der Rohrleitungen
Installation
7
6.2
Wandmontage
S12
12 mm
Ø12
60
190 mm
min. 80
max. 10 Nm
Bild 11: Wandmontage
6.3
Elektrischer Anschluss
Achtung!
Der elektrische Anschluss darf nur von
qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden.
Kabel nicht unter Spannung verlegen,
scharf knicken oder über scharfkantige Bauteile führen.
Die elektrischen Leitungen sind so
zu verlegen, dass in keinem Fall die
Rohrleitungen oder die Umwälzpumpe berührt wird.
6.3.1
Kabelbelegung des Stellantriebs
1
braun
2
3
blau
schwarz
6.3.2
Endlage
Handverstellung
Der Antrieb fährt von Stellung „max“ auf Stellung
„min“.
Bei Erreichen des Maximums
oder Minimums wird der
Stellantrieb durch einen Endlagenschalter abgeschaltet.
Stellgriff bis Anschlag eindrücken, gedrückt halten und
in die erforderliche Stellung
drehen. Stellgriff loslassen
(siehe Bild 12).
Steuereingang zum Öffnen des
Ventils (Durchgang)
Nullleiter
Steuereingang zum Schließen
des Ventils (Durchgang)
Wirkungsweise des Stellantriebs
Spannung auf
Klemme 1
Keine Steuerspannung
8
Spannung auf
Klemme 3
Installation
Der Antrieb fährt von Stellung „min“ auf Stellung
„max“.
Stellantrieb und Ventil verharren in der jeweiligen
Stellung
Bild 12: Stellantrieb Handverstellung
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
6.3.3 Elektrischer Anschluss der Umwälzpumpe
Das freie Ende ist im Schaltkasten der Anlage
aufzulegen (siehe Bild 13).
Beschädigung der Pumpe!
Netz- und Steuerkabel werden werkseitig angeschlossen. Eine nachträgliche Installation ist nicht möglich.
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Sollte durch Gewalteinwirkung das
Kabel von der Pumpe abgetrennt
worden sein, besteht Personengefahr:
• Bei generatorischem Betrieb der
Pumpe (Antrieb des Rotors) kann
an den Modulkontakten eine berührgefährliche Spannung entstehen.
• Keine spitzen Gegenstände (Nagel, Schraubendreher, Draht) in die
Kontaktierung am Modul stecken.
6.4
Funktion
6.4.1
Schwerkraftbremse
Die Schwerkraftbremse ist im Rücklauf-Strang
des 3-Wege-Mischers integriert.
Bild 13: Netzanschlusskabel
» Schwarze/braune Litze: L1 (Phase)
» Blaue Litze: N (Neutralleiter)
» Grün-gelbe Litze: (Schutzerde)
6.4.2
Drosselventil
Das Drosselventil ist im Auslieferungszustand
vollständig geschlossen.
1
A
B
2
Bild 14: Stellungsmöglichkeiten der Schwerkraftbremse
6.4.1.1 Stellung A "Betrieb"
Schraubenstellung: waagrecht
Zur Verhinderung der Schwerkraftzirkulation darf
der Ventilteller nicht angelüftet sein. Die Schwerkraftbremse ist geschlossen.
6.4.1.2 Stellung B "Befüllung und Entleerung"
Schraubenstellung: senkrecht
Zum Befüllen und Entleeren des Heizkreises ist
der Ventilteller der Schwerkraftbremse anzulüften.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Bild 15: Drosselventil
Nach Entfernen des Stopfens kann das Drosselventil mit einem Schlitz-Schraubendreher bis
zum Erreichen des geforderten Volumenstromes
der konstanten Beimischung aus dem HeizungsRücklauf herausgedreht werden.
Nach der Einstellung den Stopfen wieder einschrauben.
Installation
9
6.4.3
Umwälzpumpe
5
6
1
4
8
3
2
7
Bild 16: Umwälzpumpe Stratos PARA 25/1-7
Die Hocheffizienz-Pumpe Wilo-Stratos PARA ist
eine Baureihe von Nassläuferpumpen mit „Electronic Commutated Motor“ (ECM)-Technologie
und integrierter, elektronischer Regelung, die eine
automatische Leistungsanpassung der Pumpe an
variable Lastzustände der Anlage ermöglicht.
Damit wird die optimale Effizienz der Anlage in
allen Betriebs- und Lastzuständen gewährleistet
und die größtmögliche Energieeinsparung auf der
Pumpenseite ist möglich.
Auf der Frontseite des Regelmoduls (siehe Bild 16
Pos. 5) befindet als zentrales Bedienelement der
„rote Knopf“ (siehe Bild 16 Pos. 4) mit drei Einstellbereichen.
eingang 0...10 V ist aktiviert. Die Funktionen,
die mit dem analogen Steuersignal verknüpft
sind, zeigt Bild 17 (werkseitige Grundeinstellung).
► Einstellbereich (siehe Bild 16 Pos. 2): Regelungsart Δp-c ist aktiv.
► Einstellbereich (siehe Bild 16 Pos. 3): Regelungsart Δp-v ist aktiv.
6.4.3.1 Regelarten
► Δp-c: Die Elektronik hält den von der Pumpe
erzeugten Differenzdruck über den zulässigen
Förderstrombereich konstant auf dem eingestellten Differenzdruck-Sollwert HS bis zur
Maximal-Kennlinie (siehe Bild 18).
- min
Bild 17: Drehzahlverstellung durch Analogsignal 0...10 V
► Einstellbereich (siehe Bild 16 Pos. 1): Analog10
Installation
Bild 18: p-c-Kennlinie
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
► Δp-v: Die Elektronik verändert den von der
Pumpe einzuhaltenden Differenzdruck-Sollwert
linear zwischen ½Hs und Hs. Der Differenzdruck-Sollwert H nimmt mit der Fördermenge
ab bzw. zu (siehe Bild 19).
- min
Δp-c
Δp-v
Betriebspunkt Vom Betriebspunkt aus nach
auf Maxlinks zeichnen. Sollwert Hs abKennlinie
lesen und die Pumpe auf diesen
Wert einstellen.
Betriebspunkt Vom Betriebs- Auf der Regelim Regelpunkt aus
kennlinie bis
bereich
nach links
zur Max-Kennzeichnen.
linie gehen,
Sollwert Hs
dann waageablesen u. die recht nach
Pumpe auf
links, Sollwert
diesen Wert
Hs ablesen und
einstellen.
die Pumpe auf
diesen Wert
einstellen.
Bild 19: p-v-Kennlinie
Hinweis
Unterschreitet der am roten Knopf
eingestellte Förderhöhen-Sollwert den
minimalen Einstellwert, dann läuft die
Pumpe in der entsprechenden Regelungsart auf dem minimalen Einstellwert Hmin.
Überschreitet der am roten Knopf
eingestellte Förderhöhen-Sollwert den
maximalen Einstellwert, dann läuft die
Pumpe auf dem maximalen Einstellwert Hmax.
6.4.3.2 Inbetriebnahme Einstellungen
Wird die Pumpe in der Regelungsart Δp-c oder
Δp-v betrieben, so ist die Pumpenleistung nach
dem errechnetem Betriebspunkt der Anlage
einzustellen. Die Werkseinstellung entspricht nicht
der für die Anlage erforderlichen Pumpenleistung.
Sie wird mit Hilfe des Kennliniendiagramms ermittelt (siehe Bild 20 oder 21).
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Installation
11
7
Inbetriebnahme
Sachschäden
Heizkreisgruppe erst nach vollständiger Befüllung des Heizkreises in
Betrieb nehmen.
Strömungsgeräusche
in der Umwälzpumpe deuten auf Luft
in der Anlage hin.
• Überwurfmuttern auf Festigkeit überprüfen.
• Schwerkraftbremse auf Stellung "Betrieb" umstellen (siehe Kapitel 6.4.1).
• Anlage befüllen und auf Dichtheit prüfen.
• Drosselventil abgleichen (siehe Kapitel 6.4.2).
• Spannungsversorgung herstellen.
• Pumpeneinstellungen vornehmen (siehe Kapitel 6.4)
• Befüllung, Spülung und Entlüftung der Anlage:
» Zum Befüllen des Heizkreises muss das
Ventilteller der Schwerkraftbremse auf
Stellung "Befüllung" (siehe Kapitel 6.4.1)
eingestellt werden.
» Kugelhähne an den Ein- und Austritten
der Heizkreisgruppe langsam vollständig
öffnen.
» Heizkreislauf durch Spülen von etwaigen
Verunreinigungen befreien.
» Nach dem Spülvorgang muss die Anlage
solange befüllt werden, bis das System
völlig entlüftet ist.
» Systemdruck prüfen.
8
• Systemdruck prüfen.
• Isolierung aufstecken.
Nach Inbetriebnahme ist die Funktion und die
Dichtheit der gesamten Anlage zu prüfen.
Gewährleistung
Der Hersteller gewährt auf das gelieferte Produkt
und deren Komponenten 2 Jahre Gewährleistung
ab Liefertermin.
Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen
sind aus Sicherheitsgründen nicht zulässig und
führen unweigerlich zum Gewährleistungsverlust
über die Anlage.
12
Inbetriebnahme
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
9
Störungsfall
Personen- und Sachschäden
► Fehlerbehebung nur bei entsprechender Qualifikation ausüben.
► Vor Öffnen der Heizkreisgruppe für
Spannungsfreiheit sorgen.
► Örtliche Vorschriften beachten!
Störung
Ursache
1
Elektrische Sicherung
Sicherungen überprüfen, Spannungsunterbrechdefekt, Pumpe hat keine ung beheben.
Spannung
2
Pumpe läuft bei
eingeschalteter
Stromzufuhr
nicht.
Pumpe macht
Geräusche.
3
NetzUnterspannung
4
Netz- Überspannung
5
Blockierung
Motor
6
Überlast Motor
Abhilfe
Kavitation durch unzuSystemvordruck innerhalb des zulässigen Bereiches
reichenden Vorlaufdruck erhöhen, Förderhöheneinstellung über-prüfen evtl.
niedrigere Höhe einstellen
Netz überlastet
Im Falle einer Über- oder Unterspannung wird der
Motor ausgeschaltet. Er startet automatisch sobald die Spannung wieder im gültigen Bereich liegt.
SSM-Relais ist aktiv.
Off: 165V AC / On: 195V AC
Fehleinspeisung des
Im Falle einer Über- oder Unterspannung wird der
EnergieversorgungsMotor ausgeschaltet. Er startet automatisch sounternehmens
bald die Spannung wieder im gültigen Bereich liegt.
SSM-Relais ist aktiv.
Off: 265V AC / On: 245V AC
z.B. durch AblagerWenn der Motor blockiert, erfolgen max. 5 Neuungen
starts in Intervallen von jeweils 30 Sekunden. Wenn
der Motor weiterhin blockiert, wird er dauerhaft ausgeschaltet. Dies kann nur durch Stromabschaltung
über mehr als 30 sec. und anschließendes Wiedereinschalten erfolgen. Das Deblockierungsprogramm
läuft bei jedem Start. SSM-Relais ist aktiv, solange
der interne Fehler-zähler nicht NULL ist.
Ablagerungen in der
Wenn der Stromverbrauch des Motors die
Pumpe
Grenze für länger als 60 sec. Überschreitet, wird
der Fehler „Überlast“ gemeldet. Der Motor wird
gestoppt und nach einer Phase von 30 sec. erneut
gestartet. Wenn innerhalb der nächsten 2 Minuten
keine Überlast auftritt, wird der interne Fehlerzähler
zurückgesetzt. Ansonsten wird der Motor nach 5
nicht erfolgreichen Starts dauerhaft ausgeschaltet.
Dies kann nur durch Stromabschaltung für > 30
sec. zurückgesetzt werden. SSM-Relais ist aktiv
solange der interne Fehlerzähler nicht NULL ist.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Störungsfall
13
7
Kurz-/Erdschluss
Motor defekt
8
Kontaktfehler
Modul nicht richtig aufgesteckt.
Verbindung zwischen
Motor und Modul unterbrochen
9
Leerlauf
Luft in der Pumpe
10 Übertemperatur
Modul
Luftzufuhr zum Kühlkörper des Moduls
eingeschränkt
11 Kabelbruch
Steuerung ist defekt,
Steuerleitung ist defekt
14
Störungsfall
Nach einem Kurzschluss wird der Motor ausgeschaltet. Nach 30 sec. wird er wieder eingeschaltet.
Der Motor wird nach fünfmaligem Kurzschluss dauerhaft abgeschaltet. Dies kann nur durch Stromabschaltung für > 30 sec. zurückgesetzt werden.
SSM-Relais ist aktiv, solange der interne Fehlerzähler nicht NULL ist.
Bei fehlendem Kontakt zwischen Motor und Modul
wird der Motor abgeschaltet. Nach 30 sec. erfolgt
ein Neustart. Nach fünfmaligem Abschalten wird
der Motor dauerhaft abgeschaltet. Dies kann nur
durch Stromabschaltung für > 30 sec. zurückgesetzt werden. SSM-Relais ist aktiv, solange der
interne Fehlerzähler nicht NULL ist.
Nach einem bestimmten Zeitrahmen unter
Trockenlaufbedingungen wird der Motor abgeschaltet. Nach einer Verzögerung von 30 sec. startet er
erneut. Wenn innerhalb der nächsten 2 Minuten
kein Trockenlauf auftritt, wird der interne Fehlerzähler zurückgesetzt. Ansonsten wird der Motor nach 5
nicht erfolgreichen Starts dauerhaft ausgeschaltet.
Dies kann nur durch Stromabschaltung für > 30
sec. zurückgesetzt werden. SSM-Relais ist aktiv
solange der interne Fehlerzähler nicht NULL ist.
Im Falle eine Übertemperatur wird der Motor abgeschaltet. Nach 30 sec. erfolgt ein Neustart. Nach
fünfmaligem Abschalten wird der Motor dauerhaft
abgeschaltet. Dies kann nur durch Stromabschaltung für > 30 sec. zurückgesetzt werden. SSM-Relais ist aktiv, solange der interne Fehlerzähler nicht
NULL ist.
Bei den Pumpen, die über ein 0-10 V Signal geregelt sind und die über ein Software mit Kabelbruchfunktion verfügen bei dem Eingangsteuersignal <
0,5 V, wird ein Kabelbruch registriert. Die Pumpe
dreht sich mit min. Drehzahl.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
10
Anhang
10.1
Pumpenkennlinien, Wilo Stratos PARA 25/1-7
Δp-konstant
Bild 20: Pumpenkennlinie Wilo Stratos PARA 25/1-7, Δp-konstant
Δp-variabel
Bild 21: Pumpenkennlinie Wilo Stratos PARA 25/1-7, Δp-variabel
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
Anhang
15
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