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EnterTherm Bedienungsanleitung - Heizung ab Lager

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Holzvergaser-Kessel
Serie HE
Montage- und Bedienungsanleitung
Modell________________________________
Seriennummer_________________________
Inhaltsverzeichnis
1.
1.1.
1.2.
1.2.1.
1.2.2.
1.2.3.
1.3
2.
3.
4.
5.
6.
6.1.
6.2.
7.
7.1.
7.2.
7.3.
7.4.
7.5.
8.
9.
9.1.
9.2.
9.3.
9.4.
10.
11.
11.1.
11.2.
11.3.
11.4.
12.
Erläuterung der Symbole und Sicherheitshinweise
Erläuterung der Symbole
Hinweise für den Raum der Kesselaufstellung
Installateur - Anweisungen
Hinweise für den Benutzer der Anlage
Mindestabstände bei der Montage und Brennbarkeit der Baumaterialien
Recycling der Kesselverpackung
Produktbeschreibung
Brennstoffe
Kesseltransportierung
Kessellieferung
Montage des Heizkessels
Anforderungen
Umstellung der Kesseltüren für Öffnen nach links oder rechts
Heizkesselinstallation
Anschluss des Kessels an einen Schornstein
Kessselanschluss an das Stromnetz
Anschluss des Kessels an das Heizungssystem
Anschluss des Sicherheitswärmeaustauschers
Anschluss Schemas des Kessels PID-Logic
Auffüllen des Heizung Systems
Bedienung des Kessels
Füllung und Zündung des Kessels
Brennregelung
Kesselreinigung
Wichtige Hinweise für dauerhafte und richtige Inbetriebnahme des Kessels
Garantiebedingungen
Techische Daten des Kessels PID-Logic
Allgemeine Charakteristik
Elemente der Brennkammer des Kessels PID-Logic
Sicherungsstahlplatte der Brennkammer des Kessels PID-Logic
Technische Parameter
Recycling und Entsorgung
2
3
3
4
4
5
6
7
7
9
11
13
14
14
14
17
17
19
19
21
22
26
26
26
27
29
29
34
34
34
36
39
40
43
1. Erläuterung der Symbole und Sicherheitshinweise
1.1. Erläuterung der Symbole
ACHTUNG! – Wichtige Empfehlung oder Warnung, welche die
Sicherheitsbedingungen bei der Montage und den Anschluss des Heizkessels
betreffen.
GEFAHR! – wegen Beschädigung oder falscher Anwendung besteht Gefahr für
Leib und Leben von Menschen und Tieren
FEUERGEFAHR! – wegen Beschädigung oder falscher Montage und
Bedienung besteht Feuergefahr.
INFORMATION – Wichtige Information für den richtigen Anschluss des
Erzeugnisses.
3
1.2. Hinweise für den Raum der Kesselaufstellung
Die vorliegende Montageanleitung enthält wichtige Information für eine sichere und
richtige Montage, Inbetriebnahme, einwandfreie Bedienung und Wartung des Heizkessels.
Der Heizkessel darf für Heizung von Räumen benutzt werden, nur nach der Art und
Weise, wie in der vorliegenden Anleitung beschrieben.
Beachten Sie die Kesseldaten laut dem technischen Datenblatt und die Daten im Abschnitt
11, damit Sie sich über die richtige Funktion des Erzeugnisses versichern können.
1.2.1. Installateur - Аnweisungen
Bei Montage und dem Anschluss müssen die spezifischen Anforderungen und Normen des
entsprechenden Landes eingehalten werden:
- die örtliche Bauvorschriften für Montage, Luftversorgung und Abgasentsorgung,
sowie der Anschluss an einem Schornstein.
- die Vorschriften und Normen für die Sicherheitsausrüstung des Heizungssystems.
Verwenden Sie nur originale Ersatzteile von Enter-Therm.
VERGIFTUNGS- UND ERSTICKUNGSGEFAHR
Ein zu geringer Lufteintritt im Kesselraum, kann eine gefährliche
Abgasumwälzung, im Aufstellraum, während des Betriebes des Kessels
verursachen.
- vergewissern Sie sich davon, dass die Öffnungen für Lufteintritt und
Abgasluft nicht verstopft oder geschlossen sind.
- Wenn die Beschädigungen nicht sofort beseitigt werden, darf der
Kessel nicht benutzt werden und der Benutzer muss schriftlich bezüglich daraus wahrscheinlich folgenden Beschädigung in Kenntnis
gesetzt werden.
4
FEUERGEFAHR beim Verbrennen von brennbaren Materialien und
Flüssigkeiten.
-Brennbare Materialien/Flüssigkeiten dürfen nicht in unmittelbarer Nähe vom
Kessel aufbewahrt werden.
-Weisen Sie den Benutzer auf die Mindestabstände bezüglich der
umstehenden Gegenstände hin.
1.2.2. Hinweise für den Benutzer der Anlage
VERGIFTUNGS- ODER EXPLOSIONSGEFAHR
Giftige Gase entstehen bei der Verbrennung von Abfällen, Kunststoffen und
Flüssigkeiten möglich.
- Benutzen Sie Brennstoffe, die nur in dieser Anweisung angegeben
sind.
- Bei Explosions-, Zündungs- oder Abgasausströmungsgefahr im
Kesselraum, schalten Sie den Heizkessel SOFORT aus.
ACHTUNG! Veletzungsgefahr / Installationsbeschädigungen wegen
unsachgemäßer Montage
- Der Heizkessel darf nur von Personen bedient werden, die sich mit der
Bedienungsanleitung vertraut gemacht haben.
- Als Benutzer dürfen nur Sie den Kessel in Betrieb nehmen, die Temperatur
des Kessels regeln, den Kessel ausschalten und reinigen.
- Der Zugang von Kindern ist im Raum mit laufendem Kеssel ohne Aufsicht
verboten.
-
Sicherheitsbedingungen während des Betriebes vom Benutzer:
Benutzen Sie den Heizkessel mit max. Temperatur in Höhe von 85°C, zu diesem
Zweck kontrollieren Sie regelmäßig den Kesselraum.
Verwenden Sie keine brennbaren Flüssigkeiten für die Zündung, sowie auch für
die Steigerung der Kesselleistung.
Sammeln Sie die Asche in einem unbrennbaren Gefäß mit Deckel.
5
-
Reinigen Sie die Oberfläche des Kessels nur mit unbrennbaren Mitteln.
Stellen Sie keine brennbaren Gegenstände auf dem Kessel oder in die Nähe des
Kessels
Lagern Sie keine brennbaren Materialien im Kesselraum.
1.2.3. Mindestabstände bei der Montage und Brennbarkeit der Baumaterialien
Es kann sein, dass in ihrem Land andere Mindestabstände gelten. Bitte konsultieren Sie
Ihren Installateur.
Der Mindestabstand des Heizkessels oder des Abgasrohres, zu Gegenständen und
Wänden, muss mindestens 200 mm sein.
Schema 1
Empfohlener Abstand des Kessels zu Wänden
Bezüglich der allgemeinen Sicherheit platzieren Sie den Kessel auf einem Fundament von
100 mm aus Material Klasse A, sehen Tabelle 1.
6
Tabelle 1. Brennbarkeit der Baumaterialien
Klasse A feuerbeständig
Klasse В – schwer
entflammbare
Klasse С1/С2
mittel brennbare
Klasse С3
leichtbrennbar
Stein, Ziegel, keramischer Belag, gebrannter Lehm, Mörtel,
Verputz ohne organische Zugabe
Gipsplatten, Basaltfilz, Glasfaser, AKUMIN, Izomin, Rajolit,
Lignos, Velox, Heraklit.
Buchen- u. Eichenholz,
Nadelholz, Schichtholz
Asphalt, Karton, Zellulose, Teer, Holzfaser, Kork, Polyuretan,
Polyäthylen,
1.3. Recycling der Kesselverpackung
Verpackungsteile aus Holz und Papier kann man im Kessel verbrennen. Die anderen
Verpackungsreste übergeben Sie, für eine weitere Verarbeitung, den dafür vorgesehenen
Sammelstellen laut der örtlichen Vorschriften und Normen. Die Bestandteile des Heizung
Systems, die ersetzt werden, müssen für weitere Verarbeitung in autorisierten
Unternehmen – Sammelstellen, die der Normen für Umweltschutz entsprechen, übergeben
werden.
2. Produktbeschreibung
Die Heizkessel HE -Serie sind für feste Brennstoffe – Holz oder Holzbriketts Klasse B,
auf Basis der Pyrolyse von Holzgas durch ein Gebläse, entwickelt. Der Kesselkörper ist
mit geschweißten Stahlblechen aufgebaut. Der Kessel besteht aus der Brenstoffkammer,
die am unteren Teil mit keramischer Düse mit Längsöffnung ausgerüstet ist. Durch diese
Düse durchströmen die gebildeten Holzgase. Unter dieser Kammer befindet sich die
Brennkammer für die Brennung der Holzgase, verkleidet mit keramischen Elementen.
Am oberen Teil des Kessels befindet sich die Fülltür der oberen Kammer für Holz und am
unteren Teil befindet sich die Tür der Brennkammer. In der oberen Kammer befindet sich
eine Klappe, die die Abgase absaugt (sie wird manuel durch einen Hebel an die Tür offen
und geschlossen bedient). Der Kesselkörper ist durch Mineralwolle isoliert, die sich unter
7
der Kesselverkleidung befindet. Am oberen Teil des Kessels ist ein HE-Kontroller
installiert.
• Konstruktion. Der Kesselkörper ist aus hochwertigem Kesselstahl gebaut,
Brennkammer 6 mm stark und der Wassermantel 4 mm stark. Die eingebaute
hochtemperaturbeständige Keramik sorgt für den gleichmäßigen Wärmeaustausch zum
Wassermantel und schützt die Stahlwände vor höherer Temperatur (bis 1200 ° С).
• Pyrolyse Brennen. Das Holz in der Füllkammer wird bei 580 °С zu Holzgas (reich an
Kohlenstoffverbindungen). In einer Kombination mit der Primärluft entwickelt sich ein
Brennstoff- Luftgemisch, dass durch die Düse in die Brennkammer gerichtet wird. In der
Düse wird die Mischung mit Sekundärluft bereichert und entzündet sich selbst, damit das
Gasgemisch in der Brennkammer die Temperatur 1200°С erreicht. Bevor die Abgase den
Kessel verlassen, strömen sie durch eine Rauchgasleitung, wo sie zzl. Wärme austauschen
und sich bis auf eine Temperatur von 150°С abkühlen. Durch das Pyrolyseverfahren wird
eine vollständige Holzverbrennung mit geringer Aschenbildung erreicht.
• Effektiv. Dank der Pyrolyse erreicht der Kessel eine Effektivität von 90%. Der
Wassermantel umfasst vollständig die Brennkammer für eine äußerst effiziente
Wärmeausnutzung. Der Heizkessel ist von der Außenumgebung durch eine
hochtemperaturbeständige 50 mm dicke Dämmschicht aus Mineralwolle isoliert.
Mikroprozessor HE Steuerung. Der Kessel Enter-Therm HE verfügt über intuitive
Regelung, kontrollierbare Leistung und sichere Schutzsysteme. Der eingebaute HE
Controller mit einem Mikroprozessor kontrolliert und regelt den Brennprozess für
Erreichung von einem optimalen, sparsamen und umweltfreundlichen Arbeitsmodus.
Der Controller regelt die Umwälzpumpe des Heizungssystems und der
Warmwasserinstallation. Er hat zwei Hauptarbeitsfunktionen. Bei der Aktivierung der
Funktion Z (Werkseinstellung) stellt der Controller die Gebläseleistung, abhängig von der
gegenwärtigen Temperatur des Kessels und des Abgases bezüglich der eingestellten
maximalen Kesseltemperatur, ein. Bei Deaktivierung des Modus Z schaltet der Controller
den Ventilator ein oder aus, abhängig von der Kesseltemperatur und der eingestellten
maximalen Kesseltemperatur.
Die Mikroprozessorsteuerung kann einen Heizkreis und einen Warmwasserkreis regeln,
8
mit eingebauten Anschlüssen für Umlaufpumpen und Warmwasserfühler.
• Fülltür für Brennstoffe
• Reinigungstür (Brennkammer)
• Luftklappen für Luftzutrittregelung
• STB – Havariethermostat
• Abgassensor
• Sicherheitswärmeaustauscher
• Absaugklappe für Abgase
• Sicherheitsanlagen des Kessels
Der Kessel verfügt über 3 unabhängige Sicherheitssysteme gegen Überhitzung.
1. Bei Temperaturerreichung von 95°С schaltet die Regelung den Ventilator aus
und signalisiert dies mit einem akustischen Signal.
2. Unabhängiger STB Thermostat schaltet den Ventilator bei der Temperaturerreichung von 95°С aus.
3. Sicherheitswärmetauscher, integriert im oberen Teil des Kessels, der mit einer
thermostatischen Ventil (thermische Ablaufsicherung TAS) verbunden sein kann.
3. Brennstoffe
Der Heizkessel darf nur mit naturbelassenen und unbehandelten Holz arbeiten. Die
Holzscheite dürfen eine Länge bis 330 mm (Modell HE -18) und eine Länge bis 500 mm
(Modelle HE -25 und HE -40) haben. Es dürfen auch gepresste Brennstoffe und Briketts
benutzt werden. Die Brennstoff – Feuchtigkeit muss nicht mehr als 20% sein. Für eine
hochwertige Ausnutzung des Holzkaloriegehalts ist empfohlen ein 1,5-2 Jahre lang
getrocknetes Holz zu benutzen. Die hohe Holzfeuchtigkeit senkt den Kaloriengehalt des
Holzes und folglich die Kesselleistung.
9
Diagramm 2
Abhängigkeit des Holzkaloriengehalts bezüglich der Holzfeuchtigkeit
Tabelle 2. Holzkaloriegehalt der meist gebrauchten Holzarten
Holzarten
Fichte
Kiefer
Birke
Eiche
Buche
Energie, enthalten in 1 kg
kcal
kJoule
3900
16250
3800
15800
3750
15500
3600
15100
3450
14400
10
kWh
4,5
4,4
4,3
4,2
4,0
4. Kesseltransportierung
Es wird empfohlen den Transport des verpackten Heizkessels, auf Paletten, zum
Monatgeplatz zu tätigen. Transport und Montage müssen im Einklang der richtigen
Sicherheitsmittel in Übereinstimmung der Richtlinie 2006/42/СЕ gebracht werden.
Bei der Transportierung von Gegenständen mit einem Gewicht über 30 kg, wird ein
Stapler nötig sein.
Der Kessel ist mit Hilfe von Befestigungselementen auf einer Holzpalette mit
Dimensionen A, B, C gefestigt. Des Weiteren ist er mit Folie verpackt, damit die
Verkleidung nicht verkratzt und verdreckt wird. Der letzte Teil der Verpackung ist ein
Karton mit Höhe D. Der Karton schützt den Kessel vor den Umweltbedingungen bei der
Transportierung.
Wichtig: Bei der Kesselinstallation muss man die Holzpalette entfernen,
indem die Schraubenverbindungen mit Hilfe von einem passenden
Schlüssel S13 aufgeschraubt werden.
11
Schema 3
Modell
A
B
C
D
kg
HE -18
740mm 1055mm 120mm 1370mm
392
HE -25
850mm 1200mm 120mm 1470mm
548
HE -40
850mm 1200mm 120mm 1540mm
575
12
5. Kessellieferung
- prüfen Sie die Verpackungseinheit nach Schäden, bei der Anlieferung des
Kessels
- Prüfen Sie, ob alle Bestandteile vorhanden sind.
Die Kessellieferung schließt folgendes ein:
1) Kesselkörper mit Kesseltüren
2) Sicherheitsventil 3 bar.
3) Feuerhaken
4) Reinigungsbürste
5) Hahn G ½”
6) Technisches Datenblatt. Montage- und Bedienungsanleitung
Wenn Sie ein fehlenden Bestandteil entdecken, wenden Sie sich bitte an
ihrem Lieferant.
Entfernen Sie unbedingt die Polystyrol Blöcke in der unteren
Brennkammer bevor Sie den Kessel in Betrieb nehmen.
13
6. Montage des Heizkessels
6.1. Anforderungen:
- Der Kesselraum muss gegen Frost gesichert sein;
- Im Kesselraum muss gut belüftet sein;
- Die Kessel dürfen nicht in Wohnräumen aufgestellt werden;
- Jeder Kesselraum muss über eine Ventilatonsöffnung gemäß der Kesselleistung
verfügen. Die Öffnung muss mit einem Netz oder Gitter gesichert sein. Die
Öffnugsgröße wird folglich gerechnet:
А=6,02Q : A – Die Fläche der Öffnung in cm, Q-Kesselleistung in kW
- Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien ohne die Umwelt zu verschmutzen;
- Halten Sie die Vorschriften der Bauaufsicht ein, besonders die aktuelle
Verordnung für Feuerungsanlagen bezüglich der Bauanforderungen für Montageund Ventilationsräumen;
- Der Kessel muss auf einem Fundament mit größerer Fläche bezüglich der
Grundfläche des Kessels gemäß Schema 1 aufgestellt werden
- Der Kessel muss so aufgestellt werden, dass er möglichst leichr gereinigt und
bedient werden kann;
- Die Installation muss gemäß Montageschema 1 erfolgen, das auch den
Kesselmantel einschließt;
- In der Nähe und auf dem Kessel dürfen keine Gegenständen von brennbaren
Materialien und Flüssigkeiten gesetzt werden;
Montagearbeiten, Installation und Kesselverstellung müssen von
einem berechtigten Spezialist durchgeführt werden.
Der Installateur ist verpflichtet dem Benutzer der Installation die
Mindestabstände zu brennbaren Materialien und Flüssigkeiten zu
zeigen.
6.2. Umstellung der Kesseltüren für das Öffnen nach links oder rechts
Für Erleichterung des Benutzers können die Türen der Kessel aus Serie HE
für das Öffnen nach links oder rechts umgestellt werden.
14
Die Umstellung der Kesseltüren muss von einem autorosierten
Spezialist/Service ausgeführt werden.
Entfernen Sie die dekorativen Stöpsel (1) der Mantelseitenteile. Schrauben Sie mit Hilfe
von einem tiefen Schlüssel S13 die Schraubenmutter (2), die die Türangeln (7), (8)
befestigen, auf.
Achtung! Bei dem aufschrauben der Türangel (7), auf der die Tür
befestigt ist, stützen Sie dieselbe, damit ein plötzliches Fallen der Tür
vermieden wird.
Nachdem Sie die Tür (3) demontiert haben, ziehen Sie die Achse (4) mit der Türangel
heraus, auf der die Tür verbunden ist und montieren Sie diese auf der anderen Seite.
Danach schließen Sie die Tür an die Kesselkörper (5) mit Hilfe der Türangel (7) an.
Demontieren Sie den Verschluss (6) und stellen Sie diesen so um, dass er der neuen
Schließrichtung des entspricht.
Schließen Sie die Türangel (8) an den Kessel und stellen Sie diese so ein, dass die Tür die
Brennkammer absolut luftdicht abdichtet.
Verdichtungskontrolle der Türen
Machen Sie die Kesseltüren auf. Stellen Sie Papierbänder an die vier Seiten der Türen und
schließen Sie dann diesen so zu, dass ein Teil der Bänder heraustritt. Ziehen Sie die
Bänder heraus. Wenn die Bänder reißen, sind die Türen verdichtet.
Achtung! Die ungenaue Regelung der Türangeln kann eine Luftsaugung von
den Türen und so eine unkontrollierbare Verbrennung verursachen.
15
Schema 4
16
7. Heizkesselsinstallation
7.1. Anschluß des Kessels an einen Schornstein
Schema 5
Die Anschließung des Kessels an einen Schornstein muss der angemessenen gültigen
Normen und Regeln entsprechen. Der Schornstein muss genug Zugkraft für die Abgase
bei jeglichen Bedingungen bereitstellen. Für die einwandfreie Kesselfunktionierung eine
genaue Dimensionsbestimmung notwendig, weil von seiner Zugkraft die Verbrennung so
wie auch die Leistung und die Lebensdauer des Kessels abhängig ist.
Die Schornsteinzugkraft ist funktionsabhängig von Schnitt, Höhe und Unebenheit der
Innenwände. Der Kessel muss man an einem selbständigen Schornstein anschließen. Der
Schornsteindurchmesser darf nicht weniger als den Abgasstutzen des Kessels sein. Das
Abgasrohr muss man zu der Schornsteinöffnung anschließen. Bezüglich der mechanischen
Eigenschaften muss das Abgasrohr fest und gut verdichtet sein (damit eine unerwünschte
Abgasausströmung vermieden wird) und eine leicht zugängliche Innenreinigung erlauben.
Der Innendurchmesser des Abgasrohres darf nicht größer als die Abmessung des
17
Schornsteinquerschnittes sein und darf sich nicht verjüngt werden. Verwendung von
Knierohren ist nicht empfohlen.
Tabelle 3
Empfohlene Mindesthöhe des Schornsteins
Kesselleistung
Schornsteindurchm
esser
Empfohlene Höhe
18 kW
Ø 160 mm
Ø 180 mm
Ø 200 mm
Mindestens 8 M
Mindestens 8 M
Mindestens 7 M
25 kW
Ø 160 mm
Ø 180 mm
Ø 200 mm
Ø 220mm
Mindestens 9 M
Mindestens 9 M
Mindestens 8 M
Mindestens 8 M
40 kW
Ø 180 mm
Ø 200 mm
Ø 220mm
Mindestens 11 M
Mindestens 10 M
Mindestens 10 M
Die angegebenen Daten in diesem Schema sind durchschnittlich.
Die Zugkraft ist von Durchmesser, Höhe, oberflächlichen Unebenheiten des
Schornsteins und den Temperaturdifferenzen zwischen Brennstoffen und
Außenluft abhängig. Es ist eine Schutzkappe des Schornsteins empfohlen. Der
Heizung Spezialist muss die genaue Abmessung des Schornsteins ausführen.
18
7.2.
Kesselanschluss an das Stromnetz
Es wird von einem autorosierten Spezialist/Service ausgeführt.
Achtung! Strom!
- Bevor Sie das Gerät aufmachen: Trennen Sie es vom Stromnetz und
vergewissern Sie sich, dass das Gerät nicht erneut an das Stromnetz angeschlossen
wurde.
- Halten Sie die Installationsvorschriften ein.
19
Der Kessel wird an ein Stromnetz 220V / 50Hz mit einem Kabel und einem Stecker
angeschlossen. Den Kessel muss man so aufstellen, dass er einen freien Zugang zu dem
Stecker erlaubt. Demontieren Sie den Revisionsdeckel, der sich auf dem rechten
Mantelseitenteil befindet. Schließen Sie mit Hilfe von einem Schraubenzieher die
Stromversorgung und das andere Zubehör (Heizungkreisumpe und Warmwasserpumpe)
an. Vergewissern Sie sich, dass das Zubehör richtig angeschlossen ist, indem Sie dem
angefügten Verbindungsschema folgen. Machen Sie den Stromnetzanschluß so, dass er
den örtlichen Vorschriften entspricht.
Tabelle 4
Problem
Lösung
Feuergefahr!
Beachten Sie, dass alle Leitungen in den vorgeschriebenen KaDie heißen Kesselteile belstellen montiert werden und sich auf der Kesselisolation bekönnen die elektrischen finden.
Leitungen beschädigen
7.3. Anschluß des Kessels an das Heizungssystem.
Es wird von einem autorosierten Spezialist/Service ausgeführt.
Wenn der Kessel an das Heizungssystem angeschlossenßen ist, muss man unbedingt ein
Sicherheitsventil 3 bar und ein Druckausgleichbehälter montieren. Zwischen
Sicherheitsventil, Erweiterungsbehälter und Kessel dürfen keine Verschlussstücke
montieren werden.
Unbedingt muss man ein Dreiwegeventil (Laddomat oder anderes) oder
ein Vierwegemischer montieren, so wird eine minimale Temperatur des
im Kessel einfließenden Wärmeträgers aus dem Heizungssystem in Höhe
von 65°С garantiert.
20
7.4.
Anschluss des Sicherheitswärmeaustauschers
Es wird von einem autorosierten Spezialist/Service ausgeführt.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Wasserzulauf 6-10 Bar
Wasserablauf
Kessel HE
Sicherheitswärmetauscher Eingang
BVTS Thermische Ablaufsicherung
Sicherheitswärmetauscher Ausgang
Der Heizkessel ist mit einem Sicherheitswärmeaustauscher (Abkühlungskreis) ausgerüstet.
Er wird durch ein thermostatishes Ventil an die Wasserleitung angeschlossen. Bei
Überhitzung durchlässt das thermostatische Ventil kühles Wasser aus der Wasserleitung,
das durch den Sicherheitswärmeaustauscher durchfließt und so die Kesselhitze entnimmt.
Nach dem Wärmeaustausch fließt das Wasser weiter in die Kanalisation. Der
Sicherheitswärmeaustauscher gewährt eine ungefährliche Entnahme der überflüssigen
Wärme und dafür ist keine zusätzliche Energie notwendig. So ist sichergestellt, dass die
Wassertemperatur im Wassermantel nicht 95 °С überschreitet.
Der Mindestdruck des kalten Wassers, das durch den Sicherheitswärmeaustauscher
durchfließt, muss in den Grenzen von 2÷10 bar sein. Es ist mindestens ein Debit von 12
Liter/Min. notwendig.
Schließen Sie den Sicherheitswärmeaustauscher gemäß den hydraulischen Schemas mit
einem thermostatischen Ventil an. Montieren Sie einen Filter am Eingang des
thermostatischen Ventils.
21
7.5.
Anschluss Schemas
Es wird von einem autorosierten Spezialist/Service ausgeführt.
Schema 7
Anschluss des Kessels HE an ein Dreiwegeventil
22
Schema 8
Anschlussß des Kessels HE an einen Pufferspeicher P und ein Dreiwegeventil
23
Schema 9
Anschlussß des Kessels HE an Kombi-Warmwasserspeicher ,
Sonnenkollektor und Dreiwegeventil
24
Schema 10
Anschluss des Kessels HE an Solar – Warmwasserspeicher , Pufferbehält
älter ,
Sonnenkollektor und Dreiwegeventil
25
8. Auffüllen des Heizungssystems
Problem
Beschädigungsmöglichkeit der
Installation wegen einer Spannung
der Materialien in Folge der
Temperaturdifferenzen.
Beschädigungsgefahr der
Installation wegen einer Anhäufung
von Ablagerungen. Die
Kondensation- und
Katranenbildungen können die
Lebensdauer des Kessels verkürzen.
Tabelle 6
Lösung
Füllen Sie das Heizungssystem nur im kalten
Zustand auf (die Eingangstemperatur darf nicht
höher als 40 °C sein).
- Benutzen Sie den Heizkessel nicht dauernd in
einer niedrigen Belastung.
- Die Temperatur muss am Kesseleingang
mindestens 65°C und am Kesselausgang muss
die Wassertemperatur zwischen 80 und 85 °C.
sein.
- Um warmes Wasser im Sommer zu
versorgen, benutzen Sie den Kessel nur für eine
kurze Zeit.
9. Bedienung des Kessels
9.1. Füllung und Zündung des Kessels
Nach der ersten Bedienung des Kessels bildet sich Kondensat, das danach ausfließt
Bei der Verbrennung von feuchten Holz arbeitet der Kessel nich effektiv und der
Brenstoffverbrauch wird erheblich erhöht, die erwünschte Leistung wird nicht erreicht und
die Lebensdauer des Kessels und des Schornteins verkürzert sich.
Der Brennstoff wird in die obere Brennkammer gefüllt, zudem ist es empfohlen, die
Holzstücke der Länge nach in die obere Brennkammer gut geordnet zu Schichten. Die Tür
der unteren Kammer so wie auch alle Revisionsöffnungen müssen geschlossen und
verdichtet werden.
Aus dem Menü wird Modus „Ignition” /Zündung/ gewählt. Die Abgasklappe wird für das
Kesselfeuern geöffnet. In diesem Zustand wird das Rauchgas vom oberen Teil der
Brennkammer gesaugt und dann die Feuerstätte mit Hilfe einer selbst entzündenden
Zugabe eines Gasgemisches und zerkleinertes Holz angefeuert.
26
Nach der Glutbildung wird der Kessel voll mit Holz geladen. Die Klappe wird geschlossen
und der Kessel geht schrittweise in einem normalen Arbeitsmodus über.
HE
А
В
1.
2.
3.
4.
5.
-Kessel
-geschlossen
-offen
Ziehen Sie den Hebel (В) heraus
Öffnen Sie die Kesseltür
Laden Sie Brennstoff
Machen Sie die Kesseltür zu
Stellen Sie den Hebel in Ausgansposition (А)
Schema 11
Im Arbeitsmodus muss man die Klappe nicht öffnen!
Man muss eine
aufrechterhalten.
9.2.
Arbeitstemperatur
zwischen
80°
C
und
90°C
Brennregelung
Der Saugventilator in der hinteren Kesselseite bringt Brennluft durch die Luftklappen (für
Primärluft und Sekundärluft). Die Brennqualität ist von der richtigen Einstellung der
Luftklappen abhängig. Sieh Schema 12.
А – Primärluft В - Sekundärluft
Schema 12
27
9.2.1. Luftzutrittklappenregelung beim Brennen von Holz mit Feuchtigkeit von
15% bis20%
1.1 Die Klappe für Primärluft muss mit 20-25% von der gesamten Öffnungskapazität für
Luftzutritt geöffnet sein. Der Abstand „C” muss ca. 15 mm sein, bezeichnet auf das
Schema.
1.2 Die Klappe für Sekundärluft muss mit 10-15% von der gesamten Öffnungskapazität für
Luftzutritt geöffnet sein. Der Abstand „C” muss ca. 8-10 mm sein, bezeichnet auf das
Schema.
9.2.2.
Lufteintritt-KlappenregelungbeimBrennenvomkalorienarmen Holz
9.2.2.1 Die Klappe für Primärluft muss mit 50-75% von der gesamten Öffnungskapazität
für Lufteintritt geöffnet sein. Der Abstand „C” muss ca. 25-35 mm sein, bezeichnet auf
das Schema.
9.2.2.2 Die Klappe für Sekundärluft muss mit 10-15% von der gesamten Öffnungskapazität
für Luftzutritt geöffnet sein. Der Abstand „C” muss ca. 8-10 mm sein, bezeichnet auf das
Schema.
Wichtig!!! DieEinstellungen sindinPunkten 1und2 nur informativ gegeben,
bestimmt bei Produktprüfung in Laborbedingungen. Das richtige und korrekte Regeln der Luftzutrittsklappen für Primär- und Sekundärluft muss
unbedingt von einemautorisieren Servicetechniker, der mit der notwendigen
Apparatur (Gasanalysator) verfügt, ausgeführt werden.
Das Brennstoffladen darf nur beim eingeschalteten Ventilator durchgeführt werden!
28
9.3. Kesselreinigung
Achtung! Heiße Oberflächen.
Bevor Sie den Kessel reinigen, prüfen Sie, ob das Feuer verlischt ist und
der Kessel abgekühlt ist.
Die Reinigung muss man regulär in einer Periode von 3 bis 5 Tagen durchführen. Die
Asche im Brenstoffraum und in der unteren Brennkammer, die Kondensationsfeuchtigkeit
und die Katranenabelagerungen senken häufig die Kesselleistung und verschlechtern die
Fähigkeiten der Wärmetauscheroberflächen. Bei einer größeren Anhäufung von Asche
gibt es nicht genug Raum für die Brennstoffbrennung, die eine Beschädigung der
keramischen Düsen und des Kessels verursachen kann. Die regelmäßige Reinigung ist für
die Gewährung der nominalen Leistung und Lebensdauer des Kessels wichtig.
Bei ständiger Benutzung ist eine wöchentliche Reinigung der unteren Brennkammer
empfohlen, indem die Asche mit Hilfe der Reinigungsinstrumente aus dem keramischen
Teilen ausgeschaufelt wird. Es ist eine monatliche Reinigung der Rauchgasteile des
Kessels durch die Revisionsöffnung im oberen Teil mit Hilfe einer Drahtbürste
empfohlen, danach durch eine Entfernung der Rußflocken von der unteren
Revisionsöffnung.
Am Anfang von einer neuen Heizungssaison ist eine Reinigung von einem kompetenten
Service empfohlen.
9.4. Wichtige Hinweise für dauernde und richtige Inbetriebnahme des Kessels
9.4.1. Die zulässige Feuchtigeit der gebrauchten Brennstoffe darf nicht 15% ÷ 20%
überschreiten.
9.4.2. Bei Gasausströmung in der Brennkammer können Katranen und Kondensationen
(Säuren) gebildet werden. Man muss ein Mischvetil installieren, das so reguliert wird, dass
die Temperatur von 65°C des zurückfließenden Wassers zum Kessel nicht unterschritten
wird. Das verlängert die Lebensdauer des Kessels und seine Garantie. Die
Arbeitstemperatur des Wassers im Kessel muss im Rahmen von 80 ÷ 90° С sein.
9.4.3. Bei Dauerbetrieb des Kessels ist eine Leistung unter 50% nicht empfohlen.
29
9.4.4. Bei der Verwendung von einer Umwälzpumpe, muss die Kesselarbeit von einem
Thermostat geregelt sein, damit die vorgeschriebene Nominaltemperatur des
zurückfließenden Wassers erreicht wird.
9.4.5. Der Kessel arbeitet umweltfreundlicher bei der Nominalleistung.
9.4.6. Es ist empfohlen, einen Pufferspeicher und eine Pumpengruppe (bestenfalls
Laddomat 21-60 mit 72°C Patrone) mit thermostatischem Ventil am Kessel zu montieren.
Das Puffervolumen beträgt mindestens 55L/1kW installierter Leistung.
9.4.7. Die Bedienung und Montage wird von einem autorisierten Installateur durchgeführt.
Wenn die beschriebenen in den Bedienungsanleitung und Servicebuch
Montage- und Bedienungsvorschriften nicht eingehalten werden, ist die
Garantie des Kessels ungültig.
Schema 5. Störungen und Lösungen
Installationsschädigung
Ursache
Lösung
1. Wegen undichte Verbindungen.
1. Installieren Sie die Rohrleitungen ohne
Sannung zu den Kesselverbindungen.
Schließen Sie den Ausgang des
Heizungssystems an die Verbindung B an.
Schließen Sie den Eingang des
Heizungssystems an die Verbindung A an.
Montieren Sie am Auslassausgang den
Hahn Y, der als Bestandteil in der
Komplettausrüstung Punkt 11.4 vorhanden
ist.
30
2. Wegen Anhäufung von Ablagerungen.
Durch Kondensation- und Katranbildung
kann sich die Arbeit des Kessels
verschlechtern und die Lebensdauer des
Kessels verkürzen. Die Wassertemperatur
muss am Eingang des Kessels mindestens
65 °C und am Ausgang 80 °C - 85 °C sein.
3. Wegen Frost.
2. Man muss unbedingt ein
thermostatisches Dreiwegeventil
montieren, das die Temperatursenkung
unter 65 °C am Kesseleingang vermeidet.
- Für die Verlängerung der Lebensdauer
des Kessels ist es empfohlen ein
Pufferbehälter von 55 Liter per kW
installierte Leistung zu montieren.
3. Wenn das Heizungssystem,
einschließlich des Rohrnetzes nicht mit
einem Schutz gegen Frost aufgebaut sind,
ist es empfohlen das Heizungssystem mit
einer Flüssigkeit einzufüllen, die einen
niedrigen Einfrierungsgrad und
Korrosionsschutz hat.
Die Leistung ist zu schwach
Ursache
Lösung
1.Die Zugkraft ist nicht ausreichend.
1.Prüfen Sie den Schornsteinzustand und
messen Sie die Zugkraft.
(Es wird von einem autorosierten Servisce
ausgeführt.)
2.Die Brennstoffleistung ist zu niedrig.
2. Überprüfen Sie, dass Sie genug
getrocknete Brennstoffe benutzen. Beim
Gebrauch von Brennstoffen mit hoher
Feuchtigkeit kann der Kessel für eine
bestimmte Zeit spürbar mit einer niedrigen
Leistung arbeiten bis die Brennstoffe in der
Brennkammer trocken werden.
31
3. Das Vorhandensein von Ablagerungen
und/oder Katranen auf der Abgasklappe in
oberer Kammer, die ihre vollständige
Zuschließung verhindern.
3. Reinigen Sie die Abgasklappe und
vergewissern Sie sich davon, dass bei der
Bewegung des aufmachenden bzw.
zumachenden Hebels die Klappe
vollständig die Abgasöffnung der oberen
Brennkammer verdichtet. (Es wird von
einem autorosierten Servisce ausgeführt.)
4. Reinigen Sie mit Hilfe der Bürste die
Wärmeaustauschfläche der Rohrbündel.
Nach der Reinigung, entfernen Sie die
Rußflocken aus der Revisionsöffnung am
hinteren Teil des Kessels. Es wird von
einem autorosierten Servisce ausgeführt.
4.Das Vorhandensein von Ruß- und/oder
Katranenablagerungen auf den Rohren des
Rohrbündel-Wärmetauscher Behälters im
hinteren Teil des Kessels.
Der Kessel kann man nicht regeln. Pyrolyse-Brennen ist nicht vorhanden.
Ursache
1. Die Kesseltüren können nicht gut geschlossen werden.
2. Die Klappen für Primär- und Sekundärluft sind nicht richtig geregelt.
3. Erhebliche Ablagerung von Rußflocken
und Katranen auf dem Ventilator stören
seine Normalarbeit.
Lösung
1. Prüfen Sie die Verdichtung und ersetzen
Sie diese, wenn das nötig ist. Die Kesseltüren müssen mit einem leichten Druck geschlossen werden, damit Sie sich in der
guten Verdichtung versichern.
Punkt 6.2.
2. Regeln Sie die Luftzutrittsklappen für
Primär- und Sekundärluft abhängig von
dem Holzkaloriengehalt, in dem Sie die
Hinweise in Punkt 9 folgen.
Wenden Sie sich an einem autorisierten
Service für die Ventilator Reinigung und
für die Reinigung der Ventilator Turbine.
Vergewissern Sie sich, dass der Kessel
nicht zu lang in einem niedrigen Leistungsmodus oder mit einem zu feuchten
32
Brennstoff arbeitet.
Höhe Temperatur des Wassers im Kessel und in derselben Zeit niedrige Temperatur der
Heizkörper.
Ursache
Lösung
1. Der hydraulische Widerstand ist zu hoch. Prüfen Sie, ob die Umlaufpumpe gut
2.Luft im System
ausgewählt ist und das Heizungssystem gut
3. Die Zirkulationspumpe funktioniert nicht. angemessen ist.
(Unbedingt wenden Sie sich an ihren
Installateur.)
Der Ventilator arbeitet nicht.
Ursache
Lösung
Der Kessel hat die maximale eingestellte
Temperatur erreicht.
Warten Sie die Kesselabkühlung. Nach der
Temperatursnkung im Kessel schalet sich
der Saugventilator wieder ein.
Erhebliche Ablagerung von Rußflocken und
Katranen auf dem Ventilator stören seine
Normalarbeit.
Der Sicherheitsthermostat STB ist aktiviert.
Wenden Sie sich an einem autorisierten
Service für die Ventiltorreinigung und für
die Reinigung der Ventilator Turbine. Vergewissern Sie sich, dass der Kessel nicht zu
lang in einem niedrigen Leistungsmodus
oder mit einem zu feuchten Brennstoff arbeitet.
Bei Erreichung der Temperatur von 95оС
aktiviert sich die thermostatische Havarie
Sicherung und der Ventilator schaltet sich
aus. Damit sie die Sicherung erneuern,
entfernen Sie den schwarzen Deckel des
vorderen Kesselpanels und drücken Sie die
Taste des STB-Thermostats.
Wenden Sie sich an ihren Installateur,
33
damit er die Ursache für die Aktivierung
der Sicherung entdeckt.
10. Garantiebedingungen
Die Garantiebedingungen sind im Servicebuch beschrieben.
11. Technische Daten des Kessels HE
11.1. Allgemeine Charakteristik
Die Klappe der oberen Brennkammer verhindert eine Verräucherung des Kesselraums im
Fall von einer Überladung.
Vorteile:
- Der eingebaute HE Controller mit einem Mikroprozessor, kontrolliert und regelt
den Brennprozeß für Erreichung von einem optimalen, sparsamen und
umweltfreundlichen Arbeitsmodus.
- Rauchgasventilator
- Die Klappe der oberen Brennkammer verhindert eine Verräucherung des
Kesselraums im Fall von einer Überladung.
- Die große Füllraumtür ermöglicht komfortable Füllung mit Scheitholz bis 50 cm.
- Die Brennkammer ist durch einen keramischen Mantel gesichert.
- Eingebauter Haken im oberen Kesselteil erleichtert die Transportierung
Sicherheitselemente:
1) Die elektronische Regelung kontrolliert die Temperatur des Wassers im Kessel und der
Rauchgase. Es ist auch einen zusätzlichen Sensor für Überhitzung (STB Thermostat)
vorhanden;
2) Sicherheitswärmeaustauscher – Bei Überhitzung durchfließt kühles Wasser durch den
Sicherheitswärmeaustauscher, das die Kesseltemperatur entnimmt *;
34
3) Versicherungsventil 3 bar
* Es ist ein Wasserleitunganschluss durch ein thermostatisches Ventil nötig
Schema 13
Elemente des Kessels HE
1. Mikroprozessor Regelung;
2. Sicherheitswärmeaustauscher;
3. Isolation aus hochtemperaturbeständige Isolierung;
4. Wassermantel;
5. Brennstoff – Füllkammer;
6. Kammer für Pyrolyse – Brennen;
7. Hebel für die Abgasklappe;
8. Warmwasserauslauf;
9. Schornsteinrohr ;
10. Saugventilator;
11. Primärluftklappe;
12. Sekundärluftklappe;
13. Kaltwassereinlauf;
35
11.2. Elemente der Brennkammer des Kessels HE
Schema 14
Elemente der Brennkammer von HE 18 kW
Tabelle 7
Nr.
Modell HE 18 kW
St.
1
Seitenteil oberer Brennkammer -18kW
2
2
Düse - 18kW
1
3
Hinterteil unterer Brennkammer - 18kW
1
4
Unterteil unterer Brennkammer - 18 kW
1
5
Seitenteil enterer Brennammer - 18 kW
2
6
Sicherungsstahlplatte
4
36
Таbelle 8.1
Nr.
Моdell HE 25 kW
St.
1
Seitenteil oberer Brennkammer -25kW
2
2
Düse- 25kW
1
3
Hinterteil unterer Brennkammer - 25, 40kW
1
4
Unterteil unterer Brennkammer – lang - 25, 40kW
1
5
Unterteil unterer Brennkammer – kurz- 25, 40kW
1
6
Seitenteil unterer Brennammer - 25, 40kW
2
7
Sicherungsstahlplatte
6
37
Tabelle 8.2
Nr.
Modell HE 40 kW
St.
1
Seitenteil oberer Brennkammer -40kW
2
2
Düse- 40kW
1
3
Hinterteil unterer Brennkammer - 25, 40kW
1
4
Unterteil unterer Brennkammer – lang - 25, 40kW
1
5
Unterteil unterer Brennkammer – kurz - 25, 40kW
1
6
Seitenteil unterer Brennammer - 25, 40kW
2
7
Sicherungsstahlplatte
6
38
11.3. Sicherungsstahlplatte der Brennkammer des Kessels HE
Die Sicherungsstahlplatten sind in der oberen Brennkammer des Kessels montiert.
Demontage der Sicherungsplatten
1.Die Platte ist an eine Niete aufgehängt.
2.Gleiten Sie die Platte nach oben so, dass die Niete im breiten Teil des Kanals fällt.
3.Ziehen Sie die befreite Platte heraus.
Schema 15
Elemente der Brennkammer von 25kW, 40kW
39
11.4. Technische Parameter
Modell
HE 18
HE 25
HE 40
Nominalleistung
kW
9÷18
12÷25
20÷40
Heizungsfläche
m2
80÷130
100÷240
150÷320
Höhe Н
mm
1270
1370
1570
Breite L/ Tiefe D
mm
676/930
765/1090
765/1160
Wassermantel Volumen
L
52
68
75
Brennkammer Volumen
L
76
132
162
10/0.10
11/0.11
12/0.12
10÷20
10÷20
10÷20
Brennkammer Widerstand
Nötige Schornsteinzugkraft
Pa/m
bar
Pa
40
Leistung elektr.
Teil/Versorgungsnetz
W/V/
Hz
80/230/50
80/230/50
80/230/50
Füllabstand
mm
400/220
490/260
490/260
Max. Scheitholzlänge
mm
330
500
500
Holz,Feuchtigkeit 15%; Holzbriketts
Empfohlene Brennstoffe
m3
~14,4÷18
~20÷25
~32÷40
h
9/4,5
14/7
11/5,5
Arbeitstemperaturintevall/
Max. Temperatur
°С
65÷85/95
65÷85/95
65÷85/95
Abgastemperatur im
Arbeitsmodus
°С
150÷180
150÷180
150÷180
Arbeitsdruck
bar
3
3
3
Gesamgewicht des Kessels
kg
330
460
510
Eintritt kaltes Wasser
А,
mm
B,
mm
K
G1½“/130
G1½“/170
G1½“/170
G1½“/1165
G1½“/1265
G1½“/1340
R½“/1070
R½“/1160
R½“/1235
Brennstffmenge für einen
Heizsaison
Brennzeit
teilhafte/volständige
Belastung
Ausgang warmes Wasser
Sensor- oder
Sicherheitsventilstelle
Hebel für direkte
Rauchgasleitung
M
Eing./Ausg.
Sicherheitswärmeaustausch
er
E,
mm
Schornsteinrohr
F,
mm
ø150/970
338
41
ø150/1075
382
ø150/1150
382
Revisionsöffnung
im oberen Teil
im unnteren Teil
Entleeren
Luftzutritt
Primärluft
Sekundärluft
Saugventilator
Eingebauter Haken für
Selbstreinigung
Regelung
J, mm
O1,
mm
O2,
mm
Y,
mm
V1,
mm
V2,
mm
W,
mm
P
360/120
325/142
455/120
350/140
455/120
350/140
R½“/60
R½“/100
R½“/100
610
460
655
505
690
540
790
890
970
U
42
12. Recycling und Entsorgung
Am Ende der Lebensdauer von jedem Produkt müssen die einzelnen Teile entsprechend
der Normen entsorgt werden.
Laut Richtlinie 2002/96/ЕG zur Reduktion der zunehmenden Menge an Elektronikschrott
ist es hier eine Entsorgung außer der gewöhnlichen Entsorgung von Haushaltsabfällen
angefordert.
Die alten Geräte müssen getrennt von anderen Recyclingabfällen gesammelt werden, die
gefährliche Stoffe für die Gesundheit und die Umwelt enthalten.
Die metallischen und nichtmetallischen Abfälle müssen für weitere Verarbeitung in
autorisierten Unternehmen – Sammelstellen für metallische und nichtmetallische
Recyclingabfälle übergeben werden. Sie müssen nicht als Haushaltsabfälle behandelt
werden.
Enter-Therm
Mail: info@enter-therm.at
Web: www.enter-therm.at
43
Eine wichtige Eigenschaft für das ruhige Laufen der thermischen Zersetzung ist,
dass die obere Öffnung gut mit Heizmaterial mit minimalem Luftabstand zwischen
den Holzstücken befüllt ist.
Bei Befüllung mit Holz ist darauf zu achten, dass die obere und die untere Kammer
ganz fregeihalten wird.
Beim Nachlegen eines großen Holzscheits in die Öffnung kann eine thermische
(pyrolytische) Verbrennung auftreten.
Empfohlene Abmessungen von Brennholz
Art von
Brennholz
A, cm
8-10
7-9
5
B, cm
12-15
13-16
20
Empfohlene Abmessungen von Brennholz
3.1.Füllen von großen und ungleichmäßigen Brennholz
Platzieren Sie das ungleichmäßige Brennholz über dem
bereits aufgeschlichteten Standardmaß-Brennholz in der
oberen Hälfte der Brennkammer.
3.2. Bei Befüllen von kleinem Unterholz, Stückholz und
Tischlerabfall
Wir empfehlen zuerst das Standard Stückholz (3 Linien) zu platzieren
und dann den Stapel von dem Kleinholz und unebenen Holz auf
diesen zu legen. Stapeln Sie das Brennholz innen mit möglichst
kleinem Luftspalt.
Vergessen Sie nicht die Regel: Kleinste und feine Stücke vom Holz
sollten zuletzt platziert werden!!!
3.3. Laden Sie niemals kleines Unterholz, Holzstücke und
Tischlerabfälle in den unteren Teil des Brennraumes.
Das kann zu einer Blockade führen.
Platzieren Sie das ungleichmäßige Brennholz über dem bereits
aufgeschlichteten Standardmaß-Brennholz in der oberen Hälfte
der Brennkammer.
Anhang
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