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Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das - Start Again

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Kämpfe um das, was dich weiterbringt.
Akzeptiere das, was du nicht ändern
kannst, und trenne dich von dem, was dich
runterzieht.
Jahresbericht
2013
start again
Zentrum für Suchttherapie
Steinwiesstrasse 24
Postfach 1217
8032 Zürich
Telefon 044 267 50 20
Fax 044 267 50 45
info@startagain.ch
www.startagain.ch
Wie nachhaltig ist Therapie?
Marianne Baumann, Präsidentin
Philippe Hasler, Unternehmensleitung
Gerade in der Suchttherapie ist Nachhaltigkeit mit Zahlen kaum
belegbar: Wie soll man «nicht entstandene Schadensfälle» quantifizieren? Klar gilt festzuhalten: Mit jeder gelungenen Wiedereingliederung spart das Gemeinwesen (inkl. Krankenversicherung) Beträge,
die sich – auf ein Menschenleben hochgerechnet – hoch im sechsstelligen Bereich bewegen.
Der Verein start again hat entschieden, Nachhaltigkeit exemplarisch
zu belegen. Wir lassen drei ehemalige Klientinnen und Klienten zu
Wort kommen, die den Suchtausstieg erfolgreich ins Leben umgesetzt haben. Es ist kein Zufall, dass in allen Porträts die beiden
Hauptinstrumente von start again vorkommen: Selbsthilfe Narcotics
Anonymous (NA ) und Meditation (Vipassana, nach S. N. Goënka).
Wohlverstanden: Wir verstehen unsere Therapieinstrumente nicht
als Fundament von Nachhaltigkeit, sondern als Hilfen auf dem Weg
zu einer selbstbestimmten Lebensgestaltung. Erfahrungsgemäss
gelingt unseren Klientinnen und Klienten der Ausstieg mit der Selbsthilfe zur Stabilisierung und Beruhigung des süchtigen Lebensstils
und der Meditation zur kontinuierlichen Aufarbeitung von Süchtigkeit am besten.
Der Verein start again bietet der Selbsthilfegemeinschaft NA und
dem Schweizer Vipassana Verein die Möglichkeit, in seinen Räumen
Meetings abzuhalten. Nebst dem, dass ehemalige Klienten sich im
«Heimathafen» so neu fokussieren und ausrichten können, erhalten
aktuelle Klienten die Chance, sich – auch im Austausch mit Personen
von ausserhalb – Motivation und Perspektiven für ein Leben nach
der Therapie aufzubauen.
Auch im Namen der Klientinnen, Klienten und Mitarbeitenden von
start again bedanken wir uns an dieser Stelle bei den zuweisenden
Stellen für die gute Zusammenarbeit. In Zeiten knapper Budgets des
Gemeinwesens ist die Finanzierung kein «Selbstläufer». Dass sich die
Investitionen langfristig lohnen, steht ausser Frage. Wir hoffen, die
positiven Berichte stellen einen kleinen Return on Investment dar.
02 01
«Beim Meditieren lernte ich, schlechte
Gedanken vorbeigehen zu lassen –
das hilft mir, nachhaltig drogenfrei zu leben»
Reto Q. (36)*
Ich kam zu start again, weil ich eine Therapie ohne Substitution
suchte. Zwölf Jahre war ich in einem Methadonprogramm gewesen,
und es hatte nicht funktioniert. Bei start again blieb ich zwei Jahre,
im Februar 2012 trat ich aus. Ich bin gelernter Maurer, aber auf
den Bau zurück wollte ich nicht. Ich bin froh, dass ich eine Festanstellung in einer Importfirma gefunden habe. Wo ich beruflich
hin möchte, weiss ich noch nicht.
Mein Lebensziel war immer, glücklich zu werden. Aber ich hatte die
unrealistische Vorstellung von einem «Nonstopp-Glück». Ich habe
wohl auch früh angefangen, Drogen zu nehmen, weil ich dort anfangs
genau dieses Gefühl fand.
Als Kind, sagte meine Mutter, sei ich ein Sonnyboy gewesen. Mit dem
Konsumieren wurde ich immer mehr zum Einzelgänger und verschlossener. Bereits im ersten Lehrjahr konsumierte ich harte Drogen, aber ich zog die Lehre durch. Ich habe immer viel mit dem
Willen gemacht.
Als ich nicht mehr bei meiner Mutter wohnen konnte, lebte ich vorübergehend auf der Gasse, willigte dann in ein Methadonprogramm
ein, zog kurz zu meinem Vater und seiner Frau und wechselte dann
zu meinem Bruder. Dort stieg ich wieder in die Arbeit ein. Ich wollte
schon damals nicht mehr auf den Bau zurück, landete dann aber
doch wieder für zwölf Jahre dort. Ich arbeitete, hatte eine Wohnung,
erhielt den Führerschein zurück, hatte mein Methadon und spielte
in einem Basketballverein. Das funktionierte drei Jahre, ich konnte
sogar Methadon abbauen. Und dann fing es einfach wieder an und
nahm den üblichen Verlauf, ich konsumierte ein-, zweimal pro
Woche, dann drei-, viermal, dann täglich, und ich sagte mir zig Male:
nur noch heute, ja, nur noch das eine Mal. Ich habe gegen die Sucht
angekämpft, versuchte sie zu kontrollieren, aber irgendwann ging es
nicht mehr. Ich schaffte es noch ein Jahr, weiterhin Basketball zu
spielen. Noch länger hielt ich an der Arbeit und der Wohnung fest, ich
weiss nicht, wieso ich mich so darangekrallt habe. Es war so ein
bescheidenes Leben, es bestand nur noch aus Konsumieren und
Arbeiten. Soziale Kontakte waren nicht mehr vorhanden. Es war ein
Leben ohne Ziel, ohne Pläne und ohne Freude. Alle Tage waren
gleich. Mit dem Entzug kam der Wendepunkt. Seither ist das Leben
eine wilde Fahrt gewesen, es hat sich viel verändert.
Bei start again ging ich in die Meditation. Beim Meditieren lernte ich,
schlechte Gedanken vorbeigehen zu lassen – das hilft mir, nachhaltig drogenfrei zu leben. Bis dahin hatte ich mich in einem nervenzermürbenden Krieg mit solchen Gedanken befunden und immer verloren: Nein, geh nicht, und zack war ich schon wieder auf der Suche
nach der nächsten Droge. Von Therapiebeginn an hatte ich das Gefühl, das Meditieren würde mir helfen. Und so ist es. Ebenso wichtig
sind auch weitere Stützen, wie das Soziale und NA (Narcotics Anonymous). Die Zeit bei start again war ein guter Trainingsparcours
für den grossen Parcours, das richtige Leben. In der Therapie habe
ich erste schöne Momente erlebt. Sie kamen immer, wenn ich in
einer Gemeinschaft, in einer Gruppe war, nie, wenn ich alleine im
Zimmer hockte. Mit jedem schönen Moment ist eine Motivation mehr
dazugekommen.
Heute habe ich wieder Beziehungen. Es ist eine kleine Gruppe, aber
es ist eine. Sie hat sich aus der Therapie gebildet und ist ein bedeutender Teil meines Fundamentes. Zu einer Gruppe zu gehören,
bedeutet mir sehr viel. Ich lebe einen geregelten Wochenplan mit
Arbeit, Hobbys und Freizeit. Meine Standbeine sind die Meditationsgruppe am Montag-, das Volleyballspielen am Mittwoch- und NA
am Freitagabend. Das gibt einen Ablauf in meine Woche. Und das tut
mir gut.
Ich diskutiere heute nicht mehr mit mir, wenn Gedanken aufsteigen,
etwas auszulassen, weil ich gerade müde bin, weil ich früh aufstehen muss – es gibt immer Gründe im Kopf, warum es jetzt gerade
nicht passt. Ich gehe konsequent hin. Ich will nichts aufs Spiel setzen. Ich bin zwar clean, aber ich habe immer noch einen Teil, der an
Drogen denkt, der sich mal ausklinken möchte. Und ich weiss, wie
schnell man abstürzen kann. Ich habe es geschafft, aber ich muss
dranbleiben und immer mal wieder meiner manchmal auftretenden
Antriebslosigkeit entgegenwirken, damit es so bleibt. Mein Leben ist
nicht, weil es jetzt clean ist, nur super. Ich hatte gedacht, ein Leben
ohne Drogen sei nur Juhui, und es ist schon ein bisschen eine Enttäuschung gewesen, dass dem nicht so ist. Aber mein heutiges
Leben ist besser, ich habe gute Tage, und es gibt schöne Momente.
*Name geändert
02 03
«Solange ich mich für meine Genesung
einsetze und achtsam bleibe,
kann ich nachhaltig clean bleiben»
Nadine J. (30)*
Ich habe mich immer extrem stark über Leistung definiert. Und ich
gab mich fröhlich, war sportlich und ein beliebter Kummerkasten.
Was niemand wusste: Gleichzeitig war ich suizidal, magersüchtig und
schnitt mich. Wenige Monate vor der Matura klappte es nicht mehr
mit Überspielen, und ich willigte ein, in eine psychiatrische Klinik
zu gehen. Ich stellte mir ganz naiv vor, in drei Wochen mit neuen
Strategien wieder für den Alltag gerüstet zu sein, die Schule abzuschliessen und ein Studium zu beginnen. Es kam anders. Ich war
zwei Jahre, verteilt auf neun Aufenthalte, in der Klinik. Ich habe einen
jüngeren Bruder, der auch Probleme hat. Zeitweise waren wir beide
gleichzeitig in der Psychiatrie, einfach auf anderen Stationen.
In dieser Zeit verlor ich das Vertrauen, das Leben draussen in der
Welt zu bestehen. Mit diesem Gefühl kämpfe ich manchmal heute
noch. Ich, die bis anhin nicht einmal geraucht oder getrunken hatte,
stieg bei einem der Aufenthalte direkt in die harten Drogen ein und
begann zu spritzen. Mir war alles egal, ich hatte keine Perspektiven
und Hoffnungen mehr.
*Name geändert
Ich konnte mich dann aber wieder zurückkämpfen, ging ins Methadonprogramm, holte die Matura nach und begann, Psychologie und
Kriminologie zu studieren. Das gefiel mir sehr. Trotzdem zog es mich
nach wie vor zur Szene. Ich stürzte wieder massiv ab und begann,
ein Doppelleben zu führen. Tagsüber besuchte ich die Uni und konsumierte manchmal schon dort, nachtsüber war ich stundenlang
unterwegs, um zu Geld und Stoff zu kommen. Das hielt ich über ein
Jahr durch. Aber es ging mir immer schlechter. Es kam so weit, dass
ich mir das Leben, das ich mir mit so viel Mühe zurückerobert hatte,
wieder nehmen wollte. Ich sah, dass ich Hilfe brauchte, und meldete
mich zum ersten Mal für einen Entzug an. Danach nahm ich mehrere
Therapieanläufe, aber erst mit start again klappte es. Flügge wurde
ich nach zwei Jahren im September 2012.
Ich habe mich in der Therapie auf alle Vorschläge eingelassen, ich
hatte ja nichts zu verlieren. Das Meditieren hat mir nicht so zugesagt, ich meditiere auch jetzt nicht, aber ich habe es probiert. Am
wichtigsten war und ist NA (Narcotics Anonymous). Ich besuche zweibis viermal pro Woche ein Meeting, eines leite ich. Das ist gut, so bin
ich verbindlich. Ich gehe an regionale Conventions, und auch als ich
in den USA in den Ferien war, habe ich an NA-Meetings teilgenommen. Es ist mir wichtig, an diesem Programm zu arbeiten, die Schritte
und der Erfahrungsaustausch mit anderen cleanen Süchtigen helfen
mir dabei, clean zu bleiben.
Bei start again lernte ich, nicht mehr vor mir und meinen Gefühlen
davonzurennen. In unserer Familie haben wir nie über Gefühle gesprochen, nicht als es meiner Mutter nach der Scheidung schlecht
ging, nicht als ein Jahr später mein Vater, der mir sehr wichtig war,
bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Da war ich dreizehneinhalb, mein Bruder zwölf Jahre alt. Meine Mutter besuchte die Angehörigenseminare von start again. Heute haben wir es wieder gut
miteinander, und wir lernen langsam, über unsere Gefühle zu reden.
Geholfen hat mir auch der therapeutische Ansatz: Die Sucht ist eine
Krankheit, für die du nicht verantwortlich bist, für die Genesung hingegen schon. Und start again zeigte mir, was Vorrang hat: Zuerst
bleibst du jetzt am Leben, nimmst keine Drogen und verletzt dich
nicht. Die Essstörung kannst du später angehen.
Ich nehme mein Überleben nicht als selbstverständlich hin, und es ist
wichtig für die Nachhaltigkeit, dass ich mir dessen jeden Tag bewusst
bin. Ich entscheide mich jeden Tag für das Leben, für das Positive.
Ich bin zu lange auf der kranken Seite des Lebens gewesen. Nun
fasse ich wieder Vertrauen in mich und das Leben. Solange ich mich
für meine Genesung einsetze und achtsam bleibe, kann ich nachhaltig clean bleiben.
Hei, jetzt hast du ein Leben!, sage ich mir oft. Aus start again heraus
habe ich eine Lehrstelle als Tierpflegerin gefunden, im Sommer 2015
schliesse ich ab. Ich arbeite mit lässigen Leuten zusammen, die
meisten von ihnen wissen von meiner Vergangenheit. Ich bin clean,
und ich habe einen ausgewogenen Freundeskreis, was für mich sehr
schön ist und mir zusätzlichen Halt gibt. Es ist alles auf dem Weg,
und ich bin schon ein rechtes Stück davon gegangen.
04 05
«Narcotics Anonymous ist zentral für
meine Nachhaltigkeit, denn nur
abstinent habe ich Freude am Leben »
Emil W. (37)*
Seit meinem zweiten Eintritt bei start again im November 2010 bin
ich clean. Ich wusste vom ersten Mal her, dass ich es schaffen kann.
Zurzeit bin ich dran, Medikamente abzubauen, das kostet mich viel
Energie. Als Künstler setze ich mich zeichnerisch, malend und modellierend mit dem auseinander, was mich interessiert, aber im Moment hat die Kunst weniger Vorrang.
Im Mai 2012 bin ich bei start again ausgetreten. Ich weiss nun besser, was funktioniert und wie ich mich vor dem schützen kann, was
nicht funktioniert. Ich muss in Kontakt mit Leuten sein, die mir wichtig sind und wissen, was bei mir läuft. Die meisten sind Freunde, die
ich in der NA (Narcotics Anonymous) und bei start again kennengelernt habe. Es gibt aber auch Leute, die wichtig sind, auch wenn sie
nicht meine Freunde sind. Von meiner Familie lebt nur noch die Mutter. Es gibt viele Sachen, in denen wir einander unterstützen. Mein
Vater nahm sich das Leben, als ich fünf Jahre alt war. Mein Bruder
starb mit achtzehn Jahren bei einem Unfall, da war ich fünfzehn. Bald
darauf begann ich zu kiffen und im Ausgang Alkohol zu trinken. Zurück aus einem Austauschjahr, ersten Depressionen und Nullinteresse für irgendetwas flog ich vom Gymnasium. Später schaffte ich es
noch, die Matura abzulegen. Ich behandelte meine Stimmungstiefs
über Jahre mit psychoaktiven Substanzen wie Partydrogen und geriet
immer stärker in die Sucht.
Wenn es mir heute nicht gut geht, «klopfe» ich selber bei Freunden
und anderen Personen an – abwarten, zuwarten, dass jemand kommt,
funktioniert nicht. Anklopfen kann ich erst, seit ich es als Trockenübung in der zweiten Therapie kennengelernt habe. Es war ein Projekt, das ich machen musste, nicht wollte. Und es klappt. Früher
hatte ich die Logik, nur auf Themen einzugehen, die mich ansprachen, und mich nur auf Betreuer einzulassen, mit denen ich es gut
hatte. Ich habe gemerkt, dass es etwas bringt, sich zu öffnen, sich
auf Neues einzulassen, einem Inhalt oder einer Person eine Chance
zu geben. Beim zweiten Mal besuchte ich auch den Meditationskurs,
den ich in der ersten Therapie noch als unnötig empfunden hatte.
Ich besuche alle zwei Wochen die Gruppenmeditation und schaue,
dass ich mindestens einmal wöchentlich auch zu Hause meditiere.
Ganz wichtig für mich sind die NA-Meetings, ich achte darauf, dass
nie mehr als drei Tage dazwischenliegen. Das gibt mir Halt und
Struktur.
Andere haben die Lebensaufgabe, eine Familie zu gründen oder eine
Firma aufzubauen, ich habe sozusagen die Lebensaufgabe, mich selber aufzubauen. Fast alle männlichen Vorfahren haben sich, wie mein
Vater, das Leben genommen. Ich habe mir versprochen, dass ich das
nicht machen werde. Aber nach drei Jahren Cleansein hatte ich mich
2007 in die Situation manövriert, dass ich mein Leben nicht mehr
interessant fand. Ich ging nicht mehr in die NA , stellte die Infomeetings über das Programm in den Kliniken ein, verlor den Kontakt
zur Gruppe, war ohne Arbeit. Ich war an einem Punkt angelangt, wo
ich mir sagte, jetzt bist du so weit, dass du auch ohne Drogen nicht
zufrieden mit der Welt sein kannst. Du hast keine Ahnung, wie es
weitergehen könnte, was du machen sollst. Da tauchte schon die
Idee auf – man kann sich auch umbringen. Ich entschied mich dann
für Heroin und Kokain. Als ich ausser Konsumieren nichts mehr auf
die Beine brachte, meldete ich mich zum zweiten Mal bei start again
an, um zu lernen, ohne Drogen zu leben. Es gibt für mich keinen anderen Weg. Narcotics Anonymous ist zentral für meine Nachhaltigkeit, denn nur abstinent habe ich Freude am Leben. Anders gelingt
es mir nicht, ich habe alle Möglichkeiten ausprobiert. Auch wenn ich
es existenziell nach drei Jahren immer noch schwierig habe – ich bin
zufrieden und konzentriere mich darauf, weiter Boden zu gewinnen.
*Name geändert
06 07
Nachhaltig clean leben –
Kernpunkte aus einer Umfrage
Per Facebook, SMS und in direktem Kontakt hat start again ehemalige Klientinnen und Klienten ersucht, sich zum Thema Nachhaltigkeit zu äussern: Was hat ihnen nach der Therapie geholfen, clean zu
bleiben? Welche Sätze, welche Frage oder welche Worte sind ihnen
wichtig? Zusammengekommen ist eine reichhaltige Palette von Vorgehensweisen, Mottos und Erkenntnissen aus Meditation und Narcotics Anonymous-Meetings. Die hier versammelten Auszüge sind
ein Querschnitt daraus und laden wie Informationen an einer Pinnwand zum Verweilen, Sinnieren und Kommunizieren ein.
«Ich kann meine Mitmenschen nicht ändern,
aber meinen Umgang mit ihnen.»
«Mir hat geholfen, klare Strukturen zu
bekommen und über meine Ängste,
Unzufriedenheit offen sprechen zu können.»
«Wonach man jagt, bekommt man nicht.
Was man werden lässt, fliegt einem zu.»
«Ich habe die Hoffnung auf eine bessere
Vergangenheit aufgegeben.»
«Kämpfe um das, was dich weiterbringt.
Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst,
und trenne dich von dem, was dich
runterzieht.»
«Es nützt nichts, wenn ich mich wie blöd
über ein Verhalten eines Mitmenschen ärgere.
Er wird sich nicht ändern, bloss weil ich
mich ärgere. Also kann ich es auch gleich
lassen und mich stattdessen in Gelassenheit
üben.»
«Ich bin durch NA nicht clean geworden,
aber clean geblieben.»
08 09
«Durch die Reduktion aufs Notwendige bin
ich gezwungen worden, mich selber
kennenzulernen – und ich habe gelernt,
mich zu steuern.»
«Ich bin mein Chef und bestimme, was
ich kann und was ich mache.»
«Wesentlich für mich waren die
«Willst du leben?»
wertschätzende und freundschaftliche
Art vieler Mitarbeitenden weit über
den Therapierahmen hinaus.»
«Zentral war für mich der anfänglich enge
Rahmen mit Verzicht auf allen Ebenen.
So habe ich gelernt, mich mit mir selber
auseinanderzusetzen und damit umzugehen,
dass nicht alles nach meinem Kopf geht.»
«Was mir am meisten geholfen hat, clean
zu werden und zu bleiben, waren die
strengen Regeln in der Anfangsphase.»
«Ausschlaggebend war für mich die
Erkenntnis: Alkohol ist auch eine Droge.»
«Geholfen haben mir vor allem der
geschützte Rahmen, der Sozialdienst
und die Zeit zum ‹Verdauen›.»
«Nur für heute, nur für jetzt.»
«Am meisten hat mir nach der Therapie
mein funktionierendes soziales Netz
geholfen – bestehend aus meiner Frau und
meinen Sportkollegen.»
«Verzicht lehrte mich, das zu akzeptieren,
was ist.»
«Sehr wichtig waren für mich
Einzelgespräche, in denen ich gestärkt
wurde, mir jedoch klare Grenzen gesetzt
wurden.»
«Wichtigster Punkt ist für mich bis
heute der enge Kontakt zu
einigen ehemaligen Klienten.»
Nachhaltigkeit
in der Suchttherapie
Bruno Keller, Dr. phil. Psychologe FSP
Bereichsleitung Therapie start again
Der Begriff der Nachhaltigkeit meint die Entwicklung, die eine gewisse Dauer über den aktuellen Zeitpunkt hinausgeht. In der stationären Suchttherapie stellt sich dabei die Frage, ob die während der
Therapie erreichten Fortschritte nach deren Abschluss beispielsweise sechs Monate, ein Jahr, mehrere Jahre oder für immer Bestand
haben oder ob die Therapieabgänger/innen wieder in alte Verhaltensmuster oder gar in die Drogensucht zurückfallen.
Welche Kompetenzen, Fähigkeiten soll ein drogenabhängiger Mensch
im Verlaufe einer Therapie (wieder) erlernen? Geht es vorwiegend
darum, dass er nicht mehr darauf angewiesen ist, sich täglich dem
Irrsinn von Drogenbeschaffung um jeden Preis hinzugeben? Oder
geht es darum, dass er erlernt, den Anforderungen der Gesellschaft
gerecht zu werden, und dass er wieder ohne intensive Betreuung,
finanziell unabhängig und eigenständig funktionieren kann? Soll
darüber hinaus möglich werden, dass er im Sinne eines maximalen
Autonomiezuwachses von Neuem Lebensqualität und Selbstverwirklichung als Perspektive ins Auge fassen kann?
Vor dem Hintergrund dieser Fragen ist eine eindeutige Antwort, wann
eine Therapie gelungen ist, geschweige denn, ab wann sie als nachhaltig bezeichnet werden kann, nur schwer zu geben. Sogar bei Therapieabbrüchen oder Therapieausschlüssen können sich durchaus
positive Entwicklungen ergeben, die sich erst zu einem späteren Zeitpunkt als Folge des Entwicklungsverlaufs während der Therapiezeit
herauskristallisieren. Aus der Perspektive der Therapien geht es nach
Eric Vuille und Herbert Müller vor allem darum, dass die Anbieter von
Suchttherapien alles Erdenkliche tun müssen, damit die Klientinnen
und Klienten zu einem würdigen Leben finden.
Es gibt bisher noch keine umfassenden Studien zur Wirksamkeit und
Nachhaltigkeit von stationären Suchttherapien. Untersucht man das
vorhandene Material, zeichnen sich zwei zentrale Kriterien für den
Behandlungserfolg ab: Einerseits das Konsumverhalten und die Bewältigung allfälliger Rückfälle, andererseits, ob und inwiefern die
Therapieabgänger/innen von der Behandlung profitiert haben und
die erworbenen Kompetenzen nutzen können. Bewertungskriterien
sind nach Susanne Schaaf et al. berufliche Integration, gesundheitlicher Status, soziale Ressourcen und Aspekte der Lebenszufriedenheit. Verbindet man die individuellen persönlichen Anliegen mit einer
übergeordneten gesellschaftlichen Perspektive, erscheint der Ansatz
der Bildung für nachhaltige Entwicklung erstrebenswert.
Im Mittelpunkt steht der Zukunftsgedanke und der Erwerb sogenannter Gestaltungskompetenzen. Dem Einzelnen sollen nach dem
Erziehungswissenschaftler Gerhard de Haan folgende Fähigkeiten
vermittelt werden: vorausschauendes und interdisziplinäres Denken,
Weltoffenheit, neue Perspektiven, agieren und partizipieren, an der
Nachhaltigkeit orientiert planen, sich und andere motivieren und
individuelle wie kulturelle Leitbilder reflektieren. Diese Kompetenzen ermöglichen es, die Zukunft aktiv und eigenverantwortlich mitzugestalten.
start again unterstützt seine Klientinnen und Klienten bei einem
nachhaltigen Genesungsprozess und hilft ihnen, einen Lebensstil zu
entwickeln, der sie achtsam gegenüber süchtigen Verhaltensformen
macht. Dafür eignet sich das ganzheitliche Konzept der Tiefensystemik. Es basiert auf vier sich gegenseitig ergänzenden Bereichen:
− Systemische Suchttherapie (Einzel, Paar, Familie, Gruppe,
Deliktorientierte Therapie)
− Einbindung von Selbsthilfegemeinschaften (Narcotics Anonymous NA, Rational Recovery Systems RRS)
− Achtsamkeitsschulung, Meditation
− Alltag als Therapie, (Wieder-)Entdecken von Talenten und
Entwickeln von Fähigkeiten
Therapieziele sind:
− Erfolgreiche soziale und berufliche Wiedereingliederung
− Erweiterung der sozialen und kognitiven Kompetenzen
− Klärung und Aufbau der familiären und sozialen Beziehungen
− Entwicklung eines neuen Lebensgefühls und Aufbau eines
sinnerfüllten, drogenfreien Lebens
start again versteht sich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung
seit Bestehen als Langzeittherapie mit dem Anspruch, die Süchtigkeit
über die Entwöhnung hinaus als Persönlichkeitsmerkmal zu bearbeiten. Dabei bietet start again den Klientinnen und Klienten die
Möglichkeit, die berufliche und soziale Integration bereits aus der
stationären Therapie heraus aufzugleisen, und begleitet ihre ersten
Schritte. Das ermöglicht einen maximalen Autonomiezuwachs mit
gleichzeitiger schrittweiser Ablösung der Unterstützungsangebote.
Dieses Vorgehen zeigt sowohl bei Abschluss der Therapie als auch
in der Folge erfreuliche Resultate hinsichtlich Konsumverhalten, beruflicher Integration und Wohnsituation und hat somit entscheidende
Bedeutung für die Nachhaltigkeit (siehe Seite 14). Als zentral für die
Nachhaltigkeit der Therapieabgänger/innen haben sich die Achtsamkeit, die Meditation, die Selbsthilfe und die ambulante Nachsorge im Lebensalltag erwiesen. Zahlreiche Therapieabgänger/innen
nehmen auch nach der Therapie an der wöchentlichen Gruppenmeditation teil, und etwa ein Drittel aller Abgänger/innen besucht
weiterhin die NA -Meetings.
Quellen:
Baumann, M. (2013).
Nach der Therapie fassen viele wieder Tritt. Ergebnisse einer Studie zur Wirksamkeit der stationären Suchttherapie. In: SozialAktuell 1/2013
de Haan, G. (2004).
Zukunft gestalten – Nachhaltigkeit lernen. Magazin Schule, Ausgabe 12,
http://www2.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/22121
Endrass, J., Rossegger, A., und Braunschweig, M. (2012).
Wirksamkeit von Behandlungsprogrammen. In: Interventionen bei Gewaltund Sexualstraftätern. Endrass, J., Rossegger, A., Urbaniok, F., und Borchard, B.
(Hrsg.) Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: Berlin
Rau, H. (2010).
Wirksamkeit und Nachhaltigkeit in der Suchttherapie.
Referat an der Interdisziplinären Weiterbildungstagung in Berlin-Spandau.
Schaaf, S., Grichting, E., und Bolliger, H. (2012).
Nachbefragung der Klienten und Klientinnen in stationärer Suchttherapie
im Kanton Bern. Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF, Universität
Zürich. In Zusammenarbeit mit dem Berner Arbeitskreis Stationäre Suchttherapie
und Rehabilitation BeAK.
Vuille, E., und Müller, H. (2013).
Ein Plädoyer für den stationären Aufenthalt. In: Suchtmagazin 5/2013
10 11
Bilanz
31.12. 2013
Vorjahr
CHF
CHF
712’986.83
272’412.57
954.81
25’009.30
178’819.20
1’190’182.71
683’144.13
135’209.84
1’566.47
0.00
202’450.90
1’022’371.34
7’772’515.07
– 5’541’511.56
2’231’003.51
7’772’515.07
– 5’448’511.56
2’324’003.51
Anschaffungswert Betriebseinrichtungen
./. Wertberichtigungen
Betriebseinrichtungen
145’161.24
– 121’716.34
23’444.90
143’919.24
– 116’161.75
27’757.49
Fahrzeuge
2.00
2’254’450.41
2.00
2’351’763.00
107’689.91
200’000.00
307’689.91
2’562’140.32
3’752’323.03
162’542.30
200’000.00
362’542.30
2’714’305.30
3’736’676.64
31’063.09
22’977.45
54’905.20
108’945.74
30’033.20
15’495.55
57’277.75
102’806.50
3’025’000.00
3’025’000.00
3’133’945.74
3’065’000.00
3’065’000.00
3’167’806.50
12’312.50
15’000.00
6’745.00
5’000.00
39’057.50
10’033.95
15’000.00
6’745.00
0.00
31’778.95
537’091.19
42’228.60
579’319.79
3’752’323.03
739’177.15
– 202’085.96
537’091.19
3’736’676.64
Teilbereich start again Suchttherapie
Aktiven
Umlaufvermögen
Flüssige Mittel
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Forderungen
Mietzinskaution
Aktive Rechnungsabgrenzung
Anlagevermögen
Anschaffungswert Immobilien
./. Wertberichtigungen
Immobilien
Finanzanlagen
Kontokorrent move
Darlehen Vipassana
Total Aktiven
Passiven
Fremdkapital
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Kontokorrent Klientinnen/Klienten und Depots
Passive Rechnungsabgrenzung
Langfristige Verbindlichkeiten
Hypotheken
Fondskapital
Klient(inn)enfonds
Weiterbildungsfonds
Wohnungsfonds
EDV Fonds
Organisationskapital
Vereinskapital
Vortrag aus dem Vorjahr
Jahresverlust/Jahresgewinn
Total Passiven
Betriebsrechnung
2013
Vorjahr
CHF
CHF
17’965.60
21’485.00
450.00
550.00
654’000.00
0.00
654’000.00
684’000.00
0.00
684’000.00
1’219’543.65
724’468.09
1’944’011.74
1’134’827.74
491’533.41
1’626’361.15
70’241.80
70’241.80
2’686’669.14
54’679.60
54’679.60
2’387’075.75
1’316’662.40
135’824.02
98’990.27
238’043.40
115’027.98
37’015.65
78’843.67
2’020’407.39
1’323’829.17
145’295.44
124’510.57
243’578.98
87’999.42
17’463.84
94’119.86
2’036’797.28
479’602.81
49’474.78
65’614.03
5’975.08
9’253.91
19’710.92
629’631.53
482’213.35
52’924.81
80’921.85
5’091.64
4’365.96
23’529.95
649’047.56
7’676.32
– 73’645.95
– 65’969.63
- 29’339.41
9’389.51
– 74’894.35
– 65’504.84
- 364’273.93
11’050.10
– 1’554.85
69’351.30
78’846.55
36’509.75
0.00
127’478.22
163’987.97
49’507.14
- 200’285.96
–7’278.55
0.00
–1’800.00
0.00
42’228.59
- 202’085.96
Teilbereich start again Suchttherapie
Ertrag
Spenden
Mitgliederbeiträge
Betriebsbeiträge
Betriebsbeiträge Trägerkanton
Betriebsbeiträge andere Kantone
Erträge aus erbrachten Leistungen
Erträge aus Leistungen für Betreute innerkantonal
Erträge aus Leistungen für Betreute ausserkantonal
Sonstige Erträge
Übrige Erträge aus Leistungen an Betreute
Total Ertrag
Aufwand
Direkter Projektaufwand
Personalaufwand
Honorare für Leistungen Dritter
Schulung/Ausbildung/Freizeit Klientinnen und Klienten
Sachaufwand
Kosten Anlagenutzung
Unterhaltskosten
Abschreibungen
Administrativer Aufwand
Personalaufwand
Honorare für Leistungen Dritter
Sachaufwand
Kosten Anlagenutzung
Unterhaltskosten
Abschreibungen
Finanzergebnis
Finanzertrag
Finanzaufwand
Betriebsergebnis
Übriges Ergebnis
Erträge aus Leistungen an Personal und Dritte
Aufwand aus Vorjahren
Gutsprache Betriebsbeiträge aus Vorjahren
Jahresergebnis ohne Fondsergebnis
Fondsergebnis
Zweckgebundene Fonds
Zuweisung
Verwendung
Jahresergebnis
12 13
Klientinnen und Klienten
2011 | 2012 | 2013
100
90
4
Abbruch
erste 2 Monate
1
Abbruch während Therapie
0
1
47
Eintritte
13
Austritte
13
Übertritte/Anschlusslösung
2
Abbruch
erste 2 Monate
1
2012
3
35
Bewerbungen
Eintritte
2013
18
Austritte
11
0
3
Abbruch
erste 2 Monate
Abbruch während Therapie
80
10
Übertritte/Anschlusslösung
Übertritte/Anschlusslösung
70
Austritte
Abbruch während Therapie
2011
18
Eintritte
Bewerbungen
60
50
40
30
20
10
0
51
Bewerbungen
4
Auswertung zur Nachhaltigkeit
Erfreuliche Resultate, denen in Bezug auf die Nachhaltigkeit eine
entscheidende Bedeutung zukommt, zeigt eine Auswertung über das
Konsumverhalten, die Wohnsituation und berufliche Integration von
total 41 Klientinnen und Klienten, welche die Therapie bei start again
im Zeitraum 2010 bis 2013 ordentlich abgeschlossen haben.
Konsumverhalten 24 Therapieabgänger/innen (59 Prozent) lebten auch sechs Monate nach Austritt NA-abstinent.
Total Plätze gemäss
kantonaler Bedarfsplanung: 20
Wohnsituation Beim Austritt hatten 36 Therapieabgänger/innen
(88 Prozent) eine eigene Wohnung, fünf lebten vorübergehend bei
der Familie oder bei Freunden.
Berufliche Integration 31 Therapieabgänger/innen (76 Prozent)
haben eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt gefunden, die anderen im zweiten Arbeitsmarkt, in einer Ausbildung, einer betreuten
Tagesstruktur oder einer Freiwilligenarbeit. Lediglich ein Klient
musste die Therapie ohne Arbeitsperspektive beenden.
Bruno Keller, Bereichsleitung Therapie
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter
Stand 31.12. 2013
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
23
26
1
2
3
4
6
7
8
9 10
Bereichsleitung
Bruno Keller Bereichsleitung Therapie, Psychologe Dr. phil.,
Psychotherapeut Individualpsychologie
Marc Graff Bereichsleitung Therapie, Sozialpädagoge HFS
Rachel Philipona Bereichsleitung Zentrale Dienste, Assistenz
Geschäftsleitung, Fachfrau Finanzen/Personal
Team Therapie
Thomas Balmer Mitarbeiter Sozialdienst, Sozialpädagoge HFS
Alena Bähler Mitarbeiterin Sozialdienst, Bachelor in
Sozialarbeit FH
Sara Dittrich Therapeutische Mitarbeiterin, Mag. rer. nat.,
Klinische Gesundheitspsychologin
Fabian Eberle Therapeutischer Mitarbeiter, Psychologe lic. phil.
Martina Gees Therapeutische Mitarbeiterin, Psychologin lic. phil.
(postgraduiert)
Anita Hardegger Therapeutische Mitarbeiterin, Cand. MSc ZHF
in Angewandter Psychologie
René Hintermann Mitarbeiter Soziale Arbeit, Sozialpädagoge i.A.
Tamara Holzer Mitarbeiterin Soziale Arbeit, Sozialarbeiterin i.A.
Ute Kroll Therapeutische Mitarbeiterin, Psychologin, Kunstund Ausdruckstherapeutin M.A.
Daniela Kühne Mitarbeiterin Soziale Arbeit, Sozialpädagogin HFS
Heinz Müller Therapeutischer Mitarbeiter, Psychologe POP,
Psychotherapeut GedaP, Berufsbildner
Danyel Schöndorfer Praktikant
Torsten Ziesche Therapeutischer Mitarbeiter, Leiter Deliktorientierte Therapie, Forensischer Psychotherapeut DAS
Betreuung
Valentin Uberi Leitung Team Betreuung, Gruppenleiter auf
NA/RRS - Grundlagen
Marlen Ammann, 21 Alexander Eichmann, 22 Michael Henker,
Dodo Padel, 24 Béla Pete, 25 Christine Schenk
Betreuerinnen und Betreuer
Selbsthilfe und Meditation
Hans Bastians Selbsthilfe, Gruppenleiter auf
NA/RRS - Grundlagen
5
11 12 13 14 15
27
16 17 18 19 20
28
21 22 23 24 25
26 27 28 29 30
31 32
Geschäftsleitung
Erika Dinkel CDO, MAS in Health Care Management,
Psychotherapeutin GedaP, Supervisorin
Manuela Egli CFO, Fachfrau Finanzen,
eidg. dipl. Personalfachfrau, CAS Betriebspsychologie
29
30
31
32
Zentrale Dienste
Ingrid Jowett Kaufmännische Angestellte, Handelsdiplom
Michael Meister Sachbearbeiter Buchhaltung, Handelsdiplom
Gerda Vontobel-Landolt Kaufmännische Mitarbeiterin
Mary Bachmann Raumpflegerin
Franz Ott, Alexander Eichmann Hauswarte
Salvatore Petrone Fahrzeugverantwortlicher, Automechaniker
Freiwillige
Walter Schärer
VVe, Verein für Volksschulergänzung
Janine Anderegg, Roger Clausen
14 15
Verein start again
Ärztinnen und Ärzte
Spenden
Präsidentin
Marianne Baumann Syst. Fam.-Therapie
A.- K. Drangeid-Struwe, Zürich
A. Hättenschwiler, St. Gallen
Bäckerei Konditorei Hürlimann AG, Zürich
C. Waldburger, Herisau
C. Van Haren, Küsnacht
D. Hintermann, Hirschthal
D. Utzinger-Schmid, Bachenbülach
Dr. H. Bitzer, Wetzikon
Dr. med. Urs Ruegg, Stäfa
Dr. Stefan J. Schmid, Hinteregg
E.+ W. Eisenhut, Speicher
E. Landert, Wetzikon
E. Hasler, Gerlafingen SO
F. Canal, Fehraltorf
Giuseppe-Kaiser-Stiftung, Zürich
H. Zimmermann, Effretikon
H. Cipolat, Unterengstringen
H. Lambelet-Bocola, Basel
Infometis AG, Zürich
J. Luginbühl, Zürich
K.+ V. Manser, Oberägeri
Krokop -Stiftung, Zürich
L. Brupbacher-Rieder, Thalwil
L. Burkhard, Schliern b. Köniz BE
L. Polito, Zürich
R. Leuenberger, Uster
R. Keller, Bern
R. Macauley, Riedholz
R. Widmer, Marthalen
Schulthess Maschinen AG, Bubikon
S. Rauhoff, Wädenswil
S. Bernard, Zürich
Stiftung Kastanienhof, Zürich
Vizepräsident
Markus Scheer Dr. med., Arzt PPZ
Vorstandsmitglieder
Christoph Schmid Betriebsökonom HWV
Marcel Nellen Eidg. dipl. Bankfachmann
Unternehmensleitung
Gerhard Scholz Dr. phil., Systemischer Organisationsentwickler
Philippe Hasler Systemischer Organisationsberater
Kontrollstelle
ReviTrust Audit AG, Zürich
Ärztinnen und Ärzte
Roman Diener Dr. med., FMH Allgemeine Medizin
Daniel Steger Dr. med., FMH Allgemeine Medizin
Hannes Hartmann Dr. med., FMH Psychiatrie und Psychotherapie
Brigitte Hunziker Dr. med. dent., eidg. dipl. Zahnärztin SSO
Daniel Heer lic. phil., Psychologe FSP
Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die
grosszügigen Spenden.
Ein besonderes Dankeschön auch an alle Sponsoren, unseren
Partner, den Rotary Club Zürich-Adlisberg, und an alle freiwilligen
Mitarbeitenden des Anlasses Volleyballturnier, die uns tatkräftig
unterstützt haben.
Impressum
Text
Cornelia Hausherr, Winterthur
Fotografie
Karl Fülscher, Stammheim
Grafik | Satz
Arthur Tim Landheer SGD, Winterthur
Druckvorstufe
Walker dtp, Winterthur
Offsetdruck
Mattenbach AG , Winterthur
Papier
Euroset weiss, 200 | 120 g/m 2
Auflage
2200 Exemplare
Zentrum für Suchttherapie
Steinwiesstrasse 24
Postfach 1217
8032 Zürich
Telefon 044 267 50 20
Fax 044 267 50 45
info@startagain.ch
www.startagain.ch
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Seele and Geist
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