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Anpassung in den Alpen: was kommt auf uns zu? primär - OcCC

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Anpassung in den Alpen: was kommt auf uns zu?
primär durch
Klima gesteuert
IPCC 2007
primär durch
Landnutzung
gesteuert
Wilfried Haeberli
Geographisches Institut, Universität Zürich
Gruber/Biegger
Anpassung in den Alpen: was kommt auf uns zu?
Permafrost
Gletscher
Vegetation und Boden
Wasserkraft
Abfluss
Wilfried Haeberli
Geographisches Institut, Universität Zürich
Gruber/Biegger
Noetzli
Permafrost
und
Gletscher
OcCC 2007
nach Zemp et al. 2006
Vegetation und Boden
Egli
Gauligletscher 2009
Neue Seen
Unterer Grindelwaldgletscher 2009
Petroni
Ghiaccaio del Belvedere 2002
Ghiacciaio Nord
delle Locce 2002
Klimaänderung und Wasserkraft: CCHydro und WWK
Wasserressourcen: NFP61
Linsbauer
Viglietti
NELAK (NFP61):
Wilfried Haeberli, Christian Huggel
Geographisches Institut, Universität Zürich
Hansruedi Müller
Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus, Universität Bern
Anton Schleiss
Laboratoires de constructions hydrauliques
EPF Lausanne
Michael Bütler
Anwaltsbüro Bergrecht, Zürich
Seebildung und Gefahrenbeurteilung
Klima/Gletscher-Szenarien
Eismächtigkeiten
digitales Geländemodell
ohne Gletscher
Paul
mögliche
neue Seen
Linsbauer
Fels- und Fels/Eisstürze
Veränderungen im Hochgebirge:
•  beschleunigende Entwicklung
Noetzli
•  robuste Modelle
•  Situationen ohne historische Präzedenz
•  extreme Ungleichgewichte
•  bedeutende Verständnislücken
mögliche
Prozessketten
Salzmann
Flutwellen und
Murgänge
PERMASENSE (MICS) - selbstorganisierende Sensor-Netzwerke
1) Jungfraujoch (2006)
2) Matterhorn (2007)
Gruber, Hasler
Wasserkraft, Abtrag und Hochwasserschutz
hydrologisch-hydraulische Bedingungen komplexer Anlagen
mit neuen Seen
Geschiebehaushalt bei verstärktem Abtrag in eisfrei
werdenden Einzugsgebieten und neu entstehenden
Sedimentfallen
innovative Mehrzweckprojekte
für Stromproduktion,
Geschieberückhalt und
Hochwasserschutz
Alpine Stauhaltungen:
•  Neukonzessionierung anstehend
•  erneuerbare Energie
•  wichtiger Anteil der Stromproduktion
•  Abdeckung kurzfristiger Spitzen möglich
•  Rückhaltefunktion bei Extremereignissen
•  stark ändernde Zuflussregimes
•  zunehmender Sedimenteintrag
Paul
Schleiss
Hydrological Impacts of Heat Waves
20.00
Zappa, Jaun, Verbunt et al.
Aare
Rhein- -Thunersee
Rheinfelden
(2002-2004)
(2002-2004)
OBS
Discharge [mm/d]
CTRL
15.00
NO_ICE
C_NO_ICE
10.00
5.00
0.00
1-Jan-02
1-Jan-03
2-Jan-04
1-Jan-05
Wassermangel: der Sommer 2003
in der Zeit 2070 - 2100
Dargebot:
•  extreme Abflussminima
•  monatelange Niederwasserperioden
+ Rückkoppelung
•  kleinere Fliessgeschwindigkeiten
•  weniger Stromproduktion
•  höhere Wassertemperaturen
•  tiefere Grundwasser-/Seespiegel
•  veränderte aquatische Ökosysteme
Nachfrage:
Mehr Wasserbedarf für:
Zielkonflikte
{
•  Haushalte/Industrie
•  Bewässerung/Landwirtschaft
•  Stromproduktion
•  Waldbrände
Anpassung in den Alpen was kommt auf uns zu?
•  Im Hochgebirge sind klimabedingte Veränderungen besonders markant, laufen mit
zunehmender Geschwindigkeit ab, führen weit über den Bereich historischer
und holozäner Präzedenz hinaus, verursachen zunehmend langfristige
Ungleichgewichte mit entsprechenden Stresskombinationen und wirken sich
auf das Landschaftsbild, den Wasserkreislauf, die Abtragsprozesse, die
Stromproduktion und den Tourismus stark aus.
•  Entsprechende Anpassungsstrategien müssen von einem soliden Verständnis
komplex vernetzter, stark ausgelenkter Systeme ausgehen und bei enger
werdenden Entscheidungs-Freiräumen sowie knapper werdenden Zeiträumen
für die Entscheidfindung divergierende Zielvorstellungen harmonisieren.
•  In den Alpen steht dafür eine einmalige Datengrundlage und ein langfristig aufgebautes
Prozessverständnis zur Verfügung. In Anbetracht der v.a. in der zweiten
Jahrhunderthälfte zu erwartenden Schwierigkeiten ist allerdings auch diese
Wissensbasis eher bescheiden. Speziell hinsichtlich der sich rasant
entwickelnden Ungleichgewichte komplexer Systeme bestehen noch
wesentliche Wissens- und Verständnislücken.
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Kategorie
Gesundheitswesen
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