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Allergien – was ist das genau? Vorträge von Dr. Ruediger Dahlke

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GESUNDE GLEISDORF SEITE
April 2007
Vorträge von Dr. Ruediger Dahlke
am 15. April 2007 im forumKLOSTER
18:30 Uhr
Krankheit als Sprache der Seele
Mehr als 20 Jahre nach „Krankheit als
Weg“ hat sich das Thema der Krankheitsbilder-Deutung in der Bevölkerung weitgehend durchgesetzt. Trotzdem liegen darin noch weitere ungeahnte
Chancen, die dieser Vortrag aufzeigen will. Alles, was in dieser
Schöpfung Form und Gestalt annimmt, hat auch Bedeutung, also
natürlich auch die Symptombilder – und auch die eigenen!
Der Abend wird zeigen, wie man an diese herankommt und sie
sich zu Nutze macht, um gesünder und damit auch erfüllter und
glücklicher zu leben, allerdings auch verantwortlicher und bewusster. Es wird notwendig sein, dabei Tabus zu brechen und bisherige
Denkgrenzen in Frage zu stellen. Da es aber mit Schwung und
Humor geschieht, ist es nur halb so schlimm und das Ergebnis
trotzdem befreiend und heilend. Nur wer krank ist, wird gefragt, was
ihm fehlt und so kann auch nur der Kranke das Fehlende finden
und in sein Leben integrieren. Hier wird „Krankheit zur Chance“
und jede Krise zur Möglichkeit zu Wachstum und Entwicklung.
20:00 Uhr,
Richtig Essen – Der ganzheitliche Weg zu gesunder Ernährung
Vortrag zum Buch
Im Dschungel der Diäten und ständig neuer Ernährungsanweisungen gibt dieser Vortrag klare Hinweise, wo die Fallen und wo
die Chancen des Essens liegen. Statt in einem fort zwischen Pest
und Cholera zu wählen, lassen sich die Grundlagen sinnvoller
Ernährung aus der Evolution und unserer Anatomie ableiten.
Dr. Ruediger Dahlke macht das auf seine eigene Art mit vielen
plastischen Bildern und vermittelt Lust, sich gut und geschmackvoll,
ohne Reue und mit Genuss durch die reiche Welt der modernen
Ernährungsmöglichkeiten zu schlemmen.
Tickets:
Vorverkauf: €12,-- pro Vortrag bzw. € 20,-- für beide,
Abendkasse: € 15,-- / 23,-Vorverkauf bei allen steir. Raiffeisenbanken und bei Ö-Ticket
FSME Impfaktion
Sie haben heuer noch einmal die Möglichkeit sich gratis gegen
Zecken impfen zu lassen! Die Impfkosten des Arztes übernimmt
für sie die Gesunde Gemeinde. Für Sie fallen nur die Kosten des
Impfstoffes abzüglich des Krankenkassenzuschusses an.
Donnerstag, 12. April von 16 – 19 Uhr; im Life Center, 1. Stock
Vortragsreihe Schüßler-Salze
mit Mag. pharm. Claudia Tuscher
12.04.2007 | 19:30 Uhr; Schüßler-Salze Nr. 9-12 – Teil 4
19.04.2007 | 19:30 Uhr; Schüßler-Salze Nr. 13-27 – Teil 5
26.04.2007 | 19:30 Uhr; Antlitzanalyse – Teil 6
Qigong - Kurs
Qigong ist eine jahrtausendalte Selbstheilungsmethode, die verschiedene Atem- u. Bewegungsübungen sowie Entspannungsmethoden beinhaltet. Qigong ist ein wichtiger Bestandteil der
Traditionellen Chinesischen Medizin, nach der die Lebensenergie
(Qi) in einem System von Leitbahnen im Körper fließt. Der freie
Fluss des Qi ist Grundlage für unser körperliches, geistiges und
emotionales Wohlbefinden.
Kursinhalte: Erlernen der 8 Alltagsfiguren bzw. Brokatübungen
sowie Einführung in die 18 Taiji-Qigong-Figuren in Harmonie.
Die Kursleiterin ist dipl. Qigonglehrerin.
Treffpunkt: Dienstag, 10.04.2007, 18:00 Uhr; Stadtpark (am Teich);
Kosten: € 50,-; Einheiten: 8 Einheiten zu je 50 Minuten
mit gesunden Grüßen
Richard Mayr, Obmann Gesunde Gemeinde
Tel.: 03112-2469 (Stadt - Apotheke Gleisdorf)
www.apotheke-mayr.com
Allergien – was ist das genau?
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Allergien sind überschiessende
Immun(Abwehr)-reaktionen auf vielerlei
auslösende Substanzen. Diese können
auf dem Atemweg, den Verdauungstrakt
oder durch Hautkontakt in den Körper
gelangen und so die entsprechenden
Symptome hervorrufen. Typische Anzeichen für allergische Reaktionen sind:
Der Nesselausschlag (Urtikaria), geschwollene Schleimhäute mit tränenden
Dr. Georg Kurtz
Augen, glasigem Schnupfen, Juckreiz,
(Foto Gernot Muhr)
in besonders schweren Fällen selten
auch Atemnot wie beim Asthmaanfall und
Kreislaufkollaps bis hin zum allergischen Schockgeschehen.
Vielfach jedoch sind die Beschwerden nur gering und werden von
den Betroffenen somit nicht als Krankheit wahrgenommen. Es
ist erwiesen, dass die Neigung, Allergien auszubilden genetisch
verankert ist, meist gibt es im familiären Umfeld eines Allergikers
Verwandte, die an Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis
leiden (alles Krankheiten mit einem ähnlichen Reaktionsmuster,
sogenannte „Atopien“), wobei der Schweregrad der Erkrankung
von zahlreichen anderen Faktoren abhängt.
Eine Behandlung ist mehrstufig und wird von den Symptomen und
dem Leidensdruck bestimmt. Davor ist eine Abklärung nötig, um die
überhaupt wichtigste Therapieempfehlung aussprechen zu können:
Das Meiden der auslösenden Ursache. Diese Allergiekarenz ist in
manchen Fällen alleine ausreichend und stellt für alle zusätzlichen
Behandlungsschritte die Basis dar. Allergien müssen „erlernt“
werden, das heißt, dass die zur allergischen Reaktion führende
Substanz bis dahin durchaus über längere Zeit gut toleriert wird.
Vielfach werden aber Unverträglichkeiten anderer Ursache leider
vorschnell als Allergien bezeichnet, was zu starker Verunsicherung
führt. Der entscheidende Unterschied liegt in der sogenannten
Dosisabhängigkeit: Allergien werden praktisch unabhängig von
der Dosis schon in geringsten Mengen ausgelöst, Unverträglichkeiten sind umso stärker, je größer die aufgenommene Menge
ist. Beispiel: Penicillin kann als Antibiotikum bei vorliegender
Allergie bereits wenige Stunden nach Einnahme einen stark
juckenden Nesselausschlag auslösen, bei Penicillinunverträglichkeit erst nach Erreichen der dafür nötigen Dosis, meist nach
5-6 Tagen, eine kaum juckende punktförmige Hautveränderung
am ganzen Körper.
Sehr hilfreich für die Diagnosestellung ist ein „Anfallstagebuch“
bei dem eine Zuordnung der in Frage kommenden Substanzen zu
den Symptomen hergestellt werden soll. Durch Blutabnahme kann
man die „Allergiebereitschaft“ darauf messen. In weiterer Folge
werden dann je nachdem Allergietestungen (Hauttests, Atemtest,
sog. „inhalative Provokationen“, auch orale Tests) empfohlen. Bei
nachgewiesener Allergie auf eine bestimmte Substanz (Nahrungsmittel, Medikamente, Pollen, Hausstaub,....) ist die bereits erwähnte
Karenz (Meidung) das Entscheidende. Wenn das nicht reicht oder
nicht möglich ist, wie beim Pollenflug, steht eine medikamentöse
Therapie zur Verfügung, die den letzten Schritt der allergischen
Reaktion blockiert. Für manche Fälle steht auch eine spezielle
Immuntherapie zur Verfügung, wo quasi die Toleranzschwelle für
die auslösende Substanz nach oben geschraubt wird. Bei hoher
Allergieneigung mit potentiell gefährlichem Verlauf (manchmal bei
Insektengiftallergien nötig) werden Patienten mit einem Notfallset
ausgerüstet und darauf eingeschult.
Nicht alles, was wir nicht vertragen, ist gleich eine Allergie. Allergien
hat es immer gegeben und werden weiter bestehen, die Häufigkeit
hat nicht zuletzt durch die verbesserte Diagnostik zugenommen.
Die medizinischen Untersuchungen und verfügbaren Therapien
sollten den betroffenen Menschen ein weitestgehend beschwerdefreies Leben ermöglichen.
Alles Gute!
Dr. Georg Kurtz
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Gesundheitswesen
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