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128 Angewandte Botanik. — Biographie. massigen Humusgehalt

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Angewandte Botanik. — Biographie.
128
massigen Humusgehalt, genügende Nährstoffmengen und eine Was­
serkapazität von 60 °/ der absoluten aufwies, durchgeführt. Auf
1 ha kamen 200, oder 600 oder 1200 kg Kalkstickstoff. Die Versuchs­
objekte waren Hannagerste und Wechselweizen. Die Endergebnisse
waren die folgenden:
1. Die beiden Versuchsfrüchte zeigten bezüglich der Keimung
bedeutende Unterschiede (verschiedene Oberflächenumhüllung). 2.
Die Gerste zeigte sich widerstandsfähiger als der Weizen (Spelzen­
wirkung). 3. Durch eine Gabe von 200 kg auf 1 ha gleich nach der
Unterbringung der Saat wird zwar in den ersten Tagen die Keimungs­
energie von 8 5 % auf 15°/ herabgedrückt; die Keimkraft verbessert
sich aber gegenüber dem Kontrollversuch und beträgt 100 % gegen
85 °/ . 4. Bei spätem Saat bemerkt man bei Gerste keine ungünstigen
Einwirkungen; die Keimkraft hat dieselbe Höhe wie beim Kontroüversuch, das sind 8 5 % darf bei oben angegebenen Böden mit
der Aussaat der Gerste nicht zögern. 5. Die Gabe von 600 kg aut
1 ha vermindert in den ersten 4 Tagen die Keimkraft der Gerste,
später erfolgt eine Verbesserung derselben. Bei einer Gabe von
1200 kg sinkt die Keimkraft am 1. Tage auf 25 °/ und beträgt am
4. Tage 5 5 % - Erst nach 8 Tagen erkennt man, dass die Keimkraft
keinen Schaden erleidet, ob zwar das allgemeine Nachlassen der
Keimungsenergie deutlich sichtbar ist. 6. Bei Weizen ist bei einer
Gabe von 200 kg am 1. Tage die Keimkraft auf 80 / gesunken; in
den nächstfolgenden Tagen sind schädliche Merkmale nicht festzu­
stellen. Die Keimungsenergie beträgt 60 °/„ gegenüber 85 °/ . 7. Die
Gabe von 600 kg auf 1 ha vermindert die Keimkraft wie bei Gerste.
Die Keimungsenergie beträgt bis zum 13. Tage allmählich 0,20, 60,
75°/ gegenüber 90°/ . 8. Die Gabe von 1200 kg auf 1 ha hebt vom
1. bis zum 4. Tage die Keimkraft des Weizens fast ganz auf; sie
bringt dann 15 % gegenüber 9 5 % . Nach 8 Tagen wird die Keim­
kraft eine bessere. 9. Die Umwandlung der organischen Stickstoffform
(Cyanamid) in Harnstoff, Ammoniak und später in Salpetersäure
geht sehr schnell vor sich. Diese Stickstoffform kann man schon am
4. Tage quantitativ nicht mehr nachweisen, wenn es an Feuchtigkeit,
Humus und Mikroorganismen nicht mangelt und die Bodenqualität
entspricht.
Matouschek (Wien).
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S z a b ö , Z c , F u c s k ö M i h ä l y e m l e k e z e t e . [ N a c h r u f ü b e r M.
F u c s k ö ] . (Botanikai Közlemenyck. XIV. 1/2. p. 5—11. 1 Portr.
1915. Magyarisch und deutsch.)
Geboren 21. IL 1885, 1910 Demonstrator der Botanik an der
Budapester Universität, ab XII. 1910 Professor der Naturgeschichte
am Gymnasium zu S e l m e c h ä n y a . Die Arbeiten des am 8. XII.
1914 auf dem serbischen Kriegsschauplatze Gefallenen bewegten sich
auf folgenden Gebieten: Morphologie und Entwicklung der Früchte
der Papilionaten, Biologie der Campanula-Blüten.
hypertrophisches
Gewebe, Regenerationsfähigkeit der Cotyledonen, Parthenokarpie
von Morus, Heterokarpie von Atriplex.
Matouschek (Wien).
Ausgegeben : 3 August 1015.
Verlag von 6 u 8 t a v F i s c h e r in Jena.
Buchdruckerei A. W . S i l t h o f f in Leideu.
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Kategorie
Gesundheitswesen
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