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Der Wohnbereich geht neue Wege Selbstbestimmtes Leben – was

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Selbstbestimmtes Leben – was sagen die Bewohner?
Ich
finde toll, dass
ich ruhiger geworden
bin, also das heißt, dass ich
ausgeglichen bin. Ich freue
mich besonders, dass mein
Trainer Herr Hertel mich für
ein großes Turnier
ausbilden will.
Jens Büschel
Man könnte
eine Patenschaft für
den Spielplatz in Rastenberg
übernehmen z. B. wie in Buttstädt.
Darüber haben einige im ABW schon
mal miteinander gesprochen, weil
der Spielplatz manchmal ganz
schön verwildert ist.
Christine Zeitsch
+++ Sonderausgabe +++ Sonderausgabe +++ Sonderausgabe +++ Sonderausgabe +++
Ausgabe
2013
Der Wohnbereich geht neue Wege
REGIONALISIERUNG TRITT AM 1. JANUAR 2014 IN KRAFT
Find
ich gut. Es geht
immer einen Schritt
weiter in der Entwicklung.
Andreas Pohlig
Gut. Wir werden
an unsere Aufgaben
herangeführt. Nicht die
Betreuer machen alles.
Ronald Schmidt
Mein
Wunsch ist die
Leute im ABW zu besuchen. Ich habe die Idee,
mal bei der Feuerwehr mit
eingeladen zu werden.
Michael Behringer
Ich
finde die neuen Wege im Wohnbereich gut. Es wäre aber
schön, wenn das Sommerfest
und die anderen Aktivitäten des
gesamten ABW bleiben würden.
Wenn ich meine Wohnung
umgestaltet habe, möchte ich
im Cafe in Buttstädt
mitarbeiten.
Frank Zirzow
Wir
machen mehr in
der Stadt von der Erledigung der Einkäufe über die
ehrenamtliche Pflege von
Waldwegen.
Mario Treuter
Josefine Kappert und Jan Malle aus der AWG Ahornweg singen
seit Dezember 2012 im Kirchenchor Rastenberg mit. Den
beiden macht das gemeinsame Musizieren mit Erwachsenen
und anderen Jugendlichen viel Spaß.
IMPRESSUM
HERAUSGEBER:
ANSCHRIFT:
TELEFON:
FAX:
E-MAIL:
INTERNET:
V.I.S.D.P.:
REDAKTION:
BILD:
GESTALTUNG:
Stiftung Finneck
Mühltal 9
99636 Rastenberg
(03 63 77) 763 100
(03 63 77) 763 101
stiftung-finneck@
stiftung-finneck.de
www.stiftung-finneck.de
Joachim Stopp
(Vorstand)
Ursula Tunze
Stiftung Finneck, privat
maczentrum.com
Ines Wolf, Gera
Eberhard Reiße und Michael Koch wohnen seit Oktober in einem Appartement
im Haus Mara. Beide meistern den Alltag größtmöglich eigenständig. Michael
Koch ist aktiv im Kegelverein Artern. Er nutzt die Urlaubsangebote des DBI und
fährt mit einer „unbekannten Truppe“ in den Urlaub. Bei der Medikamenteneinnahme unterstützen sie sich gegenseitig. Eberhard Reiße kann lesen und
hilft Michael Koch (hochgradige Sehschwäche). Andererseits hilft Michael Koch
Eberhard Reiße beim Umgang mit dem Wochengeld.
Neue Wege – warum?
Silvester verabschieden sich die Kinder, Jugendlichen, Frauen und Männer sowie die Mitarbeiter des Wohnbereiches der Stiftung Finneck nicht nur von diesem Jahr, sondern auch von der bisherigen Struktur der Wohnangebote. Wie
sich der Wohnbereich ab 1. Januar 2014 präsentieren und arbeiten wird, hat
eine Projektgruppe in den vergangenen Wochen und Monaten erarbeitet.
Waren bisher jeweils die Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen ein
Bereich, werden dann die Wohnheime, Außenwohngruppen und das Ambulant Betreute Wohnen an den Standorte Rastenberg, Buttstädt, Sömmerda und
Artern stärker regional vernetzt. Wer künftig mit wem kooperieren wird und
wer dafür „den Hut auf hat“ ist im Innenteil dieser Tintenfisch-Sonderausgabe
ersichtlich.
Ziel ist, die Betreuungsangebote optimaler und effektiver zu gestalten und die
Durchlässigkeit für die Bewohner entsprechend ihres Entwicklungsstandes vom
Wohnheim in die ambulante Betreuung, aber wenn notwendig auch zurück, zu
ermöglichen. Das Augenmerk liegt dabei auf der stärkeren ambulanten Betreuung der Klienten. Aus diesem Grund ist an den vier Standorten das Ambulant
Betreute Wohnen in den jeweiligen Verbund integriert.
Die neuen regionalen Teamleitungen sind sowohl Ansprechpartner für die Bewohner als auch deren Moderatoren für die Wahl der passenden Wohnform.
Darüber hinaus wollen sich die Regionalstandorte noch stärker in Rastenberg,
Buttstädt, Sömmerda und Artern mit ihren Angeboten, Leistungen und Ideen
in das städtische Gemeinschaftsleben, wie in Vereine oder mit Aktionen, einbringen und bereits bestehende Kontakte ausbauen und vertiefen. Geplant ist
auch ein gemeinsamer Freizeitkatalog, in dem sich alle Aktivitäten wiederfinden sollen.
Mit der neuen Struktur wollen die Mitarbeiter des Wohnbereiches auch der UNBehindertenkonvention Rechnung tragen, die fordert, dass die Betreuung des
Menschen mit Behinderung noch stärker im Mittelpunkt stehen soll.
Warum diese Umstrukturierung, werden
Sie sich fragen. Es lief doch alles gut.
Ja, da haben Sie recht. Aber wie heißt es
doch so schön: „Ein gutes Leben verhindert ein hervorragendes Leben.“ Mit den
bisherigen Strukturen ist eine Weiterentwicklung im Wohnbereich der Stiftung
Finneck nicht so möglich, wie wir uns das
wünschen. Unser Ziel ist es, dass die Menschen, die in unseren Wohnheimen und
Wohngruppen leben, nicht nur nach Buchstaben und Gesetz gleichberechtigt sind,
sondern auch in der jeweiligen Region
(Sozialraum) von ihren Mitmenschen noch
mehr als gleichwertige Bürgerinnen und
Bürger anerkannt und geschätzt werden.
Wir wollen gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden Antworten darauf finden, wie das
gesellschaftliche Leben im Sozialraum so
gestaltet werden kann, dass alle Menschen
dort selbstbestimmt leben können und die
Unterstützung finden, die sie brauchen. Es
geht um nichts weniger als den Anspruch
uneingeschränkter, gesellschaftlicher Teilhabe aller Menschen vor dem Hintergrund
der UN-Behindertenkonvention. Dazu müssen Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Geschäfte, Clubs und
Einrichtungen der Region zusammenarbeiten.
Es liegt ein langer Weg vor uns, aber nie
war die Zeit dafür so günstig wie heute.
Lassen Sie ihn uns gemeinsam gehen!
Sabine Wäldrich, Bereichsleiterin Wohnen
Kontakt: (03 63 77) 76 31 51
Die regionalen Standorte
im Wohnbereich ab
1. Januar 2014
RASTENBERG
Haus Miriam
BUTTSTÄDT
Außenwohngruppe
Ahornweg
Haus Elim
Haus Jakob
Silke Kösling
Geschäftsbereichsleiterin Wohnen,
Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagesstätte
Die regionale Teamleitung:
Steffen Wiechert, Susanne Barth, Sabine Wäldrich,
Ramona Stöpel, Jan Huber, Kerstin Schneider
Haus Noah
Die regionale Teamleitung:
Andreas Kuhn, Dominic Schindler,
Madlen Seyfarth, Sabine Wäldrich
Ambulant Betreutes
Wohnen
Ambulant
Betreutes
Wohnen
Schweizerhaus
Ambulant
Betreutes
Wohnen
ARTERN
Familienentlastender
Dienst
Haus Mara
Bärbel Schütz
Sekretariat Wohnstätten
Wohnverbund
Die regionale Teamleitung:
Stefanie Sollik, Nadine Leschczyna,
Jens Schweiger in Vertretung für
Matthias Höbel, Sabine Wäldrich
Die regionale Teamleitung:
Daniela Brittling, Sabine Wäldrich,
Andrea Wehling
Wohnverbund
Ambulant
Betreutes Wohnen
ab 2014
SÖMMERDA
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Bildung
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