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Bühnefrei!
Bühnefrei! | Oktober 2014
Das Magazin der Düsseldorfer Volksbühne e.V. und der Westdeutschen Zeitung
Neustart am
Schauspielhaus:
Mit der Düsseldorfer
Volksbühne in die Kultursaison
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Bühnefrei! | Oktober 2014
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Bühne frei!
Bühnefrei! | Oktober 2014
Die 32. Ausgabe
Liebe Mitglieder und Kulturfreunde,
zur Abwechslung möchte ich Ihnen zu Beginn der neuen Saison vor allem einen sturmfreien
Herbst wünschen. Viele unserer Parkführungen sind aufgrund des Pfingststurms ausgefallen,
Foto: Bernd Schaller
deswegen hoffen wir auf stabiles Kulturwetter.
Inzwischen bieten wir unseren Mitgliedern auch Eintrittskarten für ausgewählte TV-Shows an.
Wenn Sie also einmal live dabei sein möchten, wenn Stern TV oder die Mitternachtsspitzen produziert werden - bitte rufen Sie uns an oder schicken uns eine E-Mail.
Doch auch abseits vom Fernsehen tut sich bei uns eine Menge. Wir haben unser Popmusik-Angebot stark erweitert. Ob im Sommer Festivals oder im Winter Hallenkonzerte - freuen Sie sich
Dr. Stefan Jürging ist seit April 2002
Geschäftsführer der Düsseldorfer
Volksbühne e.V.
auf internationale Top Acts im Sektor.
Bitte werben Sie neue Mitglieder oder verschenken Sie Kulturpatenschaften für junge Leute, wir
beraten Sie gern.
Einen guten Start in die Saison wünscht Ihnen
Tickets
Ihr Dr. Stefan Jürging
Tickets für alle Veranstaltungen sowie weitere Informationen erhalten
Sie bei der Düsseldorfer Volksbühne unter Telefon 0211 552568 oder
unter info@duesseldorfer-volksbuehne.de
Besuchen Sie uns auch im Internet unter www.duesseldorfer-volksbuehne.de
Impressum
Bühnefrei!
Ist das offizielle Magazin der Düsseldorfer Volksbühne e.V. und
erscheint in Zusammenarbeit mit der Westdeutschen Zeitung
Westdeutsche Zeitung Verlag W. Girardet GmbH & Co. KG
Geschätsführung (verantwortlich) Kersten Köhler
Chefredaktion Ulli Tückmantel
Redaktion Marion Troja, Salina Yehdego
Produktion
Rheinland Presse Service GmbH, José Macias (verantwortlich),
Michael Sieger (SiMa Design), Deniz Karius
Anzeigen (verantwortlich) Christian Koke
Projektkoordination Nelli Rubin
Druck Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Düsseldorf
Titelbild Sebastian Hoppe: „Bei den wilden Kerlen“, Junges
Schauspielhaus
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Bühnefrei! | Oktober 2014
„Wir wollen für Düsseldorf
Theater machen“
Schauspielhaus-Intendant Günther Beelitz will in der neuen Spielzeit
wieder mehr Zuschauer ins Theater locken. Dafür bietet er ein neues
Ensemble.
Das Düsseldorfer Schauspielhaus steckt in der Kri- war nicht vorhanden. Die Düsseldorfer sollen das
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se. Personaldebatten, Finanzskandale und miserable neue Schauspielensemble in der Vielfalt des SpielAuslastungszahlen haben die Schlagzeilen dominiert. plans immer wieder neu erleben, wiedererkennen
Der neue Intendant Günther Beelitz ist gerade in seine und lieben.
erste Spielzeit gestartet. Er möchte bis 2016 wieder für
mehr Theaterbegeisterung in der Stadt sorgen. Dann Das Schauspielhaus ist gut ausgestattet, Sie ha-
Blue
Chip:
Bluechip:
Den macht uns keiner nach
Holthausener
Schlüsseldienst e.K.
Inh. Reinhard Brunn
HSD
Service-Zentrale
Telefon 02 11/9 79 10 90
Telefon 02 11/79 16 16
Telefax 02 11/79 18 79
Eller
Gumbertstraße 143
40229 Düsseldorf
Telefon 02 11/2 20 12 55
Telefax 02 11/2 29 31 14
Wersten
Kölner Landstraße 273
40589 Düsseldorf
Telefon 02 11/9 79 10 91
Telefax 02 11/9 79 10 92
www.brunn-sicherheitstechnik.de
e-mail: brunnhsd@aol.com
Notdienst von 8.00 – 22.00 Uhr
Telefon 02 11/79 16 16
Seit
1980 –--- 2014
2011
33
2013
Seit 31
34 Jahren
Jahren•· 1980
4
will er das Haus an eine neue Leitung übergeben.
ben mit dem Jungen Schauspielhaus und dem
Central am Hauptbahnhof vier Spielstätten. Auch
Herr Beelitz, welche Erwartungen haben Sie an die Inszenierungen der vergangenen Spielzeit
diese Spielzeit?
waren teilweise durchaus sehenswert. Was fehlt
Hoffentlich wird unser ausgewogenes Programm zum Erfolg?
wieder mehr Zuschauer anlocken. Die gestiegenen Ein Bündel von Vermutungen gibt es, warum der
Abo-Zahlen lassen uns dies hoffen.
Erfolg letztlich ausblieb. Das wechselseitige notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Theater,
Die Auslastung war in der vergangenen Saison Publikum und Stadt wurde gegenseitig zu wenig
katastrophal. Warum sollten die Düsseldorfer gepflegt.
wieder ins Theater gehen?
Weil unser Spielplan offener und anziehender ist und Ihre Intendanz währt bis 2016. Was wollen Sie Ihwir für Düsseldorf Theater machen wollen!
rem Nachfolger mit auf den Weg geben?
Toi, toi, toi und mit Christa Wolf antworte ich: „Wenn
Sie haben das Ensemble aufgestockt. Was wollen wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten,
Sie mit den neuen Schauspielern erreichen?
bestimmt.“
Zuletzt konnte man nicht von einem Ensemble sprechen und ein identitätstiftender Ensemblekörper Marion Troja
Bühnefrei! | Oktober 2014
Nächste Premieren
Großes Haus:
Albert Camus „Die Gerechten“ (18. Okt.) Wunschnr. 405
Franz Wittenbrink „Sekretärinnen“ (25. Okt.) Wunschnr. 407
Kleines Haus:
Lot Vekemans „Gift. Eine Ehegeschichte“ (15. Nov.) Wunschnr. 427
Johanna Murray-Smith „Zorn“ (27. Nov.) Wunschnr. 469
Junges Schauspielhaus:
Wolfgang Herrndorf „Tschick“ (8. Nov.) Wunschnr. 445
Central:
Soeren Voima „Der kleine Muck“ (22. Nov.) Wunschnr. 467
www.duesseldorfer-schauspielhaus.de
Fotos (2): Sebastian Hoppe
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In Salzburg hatte die Koproduktion der Tragödie „Hinkemann“ Premiere. Jetzt ist sie in Düsseldorf im Kleinen Haus zu sehen.
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Kunst neben dem Knast
28 Off-Räume gibt es in Düsseldorf, in denen die Besucher
auch auf Maler und Bildhauer treffen.
Ein Off-Raum ist ein Ausstellungsraum, der von Weg zur Justizvollzugsanstalt auf Ratinger Ge- Als „Raum für vollendete Tatsachen“ bezeichKünstlern für Künstler betrieben wird. Er lässt biet. Und die einst besetzten Häuser der Theo- nen Katharina Maderthaner und Christian
sich nicht mit einem Musem vergleichen, denn dorstraße liegen auch nicht weit entfernt. An- Schreckenberger ihre ungewöhnliche Galerie
die Maler und Bildhauer sind anwesend. Man dreas S. Wünkhaus stellt seit zwei Jahren sein an der Oberbilker Allee 317. Sie war Tutorin des
kann mit ihnen reden und im direkten Kontakt Atelier für Ausstellungen bereit. Er kennt die Bildhauereiprofessors Richard Deacon und verdie Avantgarde verstehen lernen. 28 Off-Räu- Szene seit Jahrzehnten und holt interessante tritt einen Pop-Minimalismus im eigenen Werk.
me gibt es in Düsseldorf. Die Zahl schwankt, Positionen ins Haus. Dazu gehören der junge Er ist Lehrbeauftragter an der Architekturfadenn die ehrenamtliche Arbeit ist nicht auf Bildhauer Heiko Räpple mit seinen Skulpturen kultät der Universität Wuppertal und zuständig
Dauer angelegt. Wir stellen drei Standorte vor.
aus Gips und Holz und Dirk Loiberzeder mit sei- für die Bildhauerei. Wenn Besucher nach wirk-
Der erste nennt sich OHS 15, er liegt im Ateli- nen Lichtzeichnungen.
lich neuen, jungen Positionen Ausschau halten,
erhaus Oberhausener Straße 15. Nebenan wird „Awa Bar“ heißt der alternative Raum von Ste- sind sie dort am richtigen Platz. Beide Künstler
gerade ein Freudenhaus großzügig ausgebaut. phan Machac, Theaterleiter im Bambi-Kino, im wohnen im selben Haus und schließen auch zu
Täglich fahren die Gefängniswagen mit den Hintergebäude der Ackerstraße 33. Er bezahlt unmöglichen Zeiten die Tür zum Off-Raum auf.
kleinen Fensterluken am Haus vorbei, auf dem die Räume und lädt Leute ein, die ihrerseits ihre
Arbeit zeigen oder Lieblingsfilme anderer Leute www.oha15.com
zum Besten geben. Der Raum versteht sich auch www.awa-bar.com
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als Ideenbörse für Kreative, die neue Pläne aus- www.vollendete-tatsachen.de
hecken. Der Besucher hat die Chance, selbst in
neue Prozesse eingebunden zu werden.
Helga Meister
Klavier-Festival Ruhr 2014
Historische Stadthalle Wuppertal | Großer Saal
Montag | 10. November 2014 | 20 Uhr
Khatia Buniatishvili
Renaud Capuçon (Violine)
Werke von Antonín Dvo ák,
Edward Grieg und César Franck
Info | Ticket: 01806 - 500 80 3* | www.klavierfestival.de
Foto: Judith Michaelis
Silver Circle-Gala
*(0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobil max. 0,60 €/Anruf)
(v.l.) Andreas S. Wünkhaus, Dirk Loiberzeder und Heiko Räpple im Off-Raum Oberhausener Straße
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Sein Herz schlägt für den Alltag
Der Düsseldorfer Autor Sven-André Dreyer verändert das Literaturleben in der Stadt. Er will mit Publikum über
Lieblingsbücher plaudern und mit Rad und Bus unterwegs Geschichten entdecken.
Wann er anfing zu schreiben, das weiß Sven-André
Dreyer schon gar nicht mehr. Wohl aber, dass es zu
Schulzeiten war. Und dass er seine Texte zunächst
zu Musik verfasste, der elektronischen Musik seiner
eigenen Band. Die Zeit verging, die Gruppe löste
sich irgendwann auf – was blieb, waren die Texte.
„Ich stellte fest, dass sie ohne Musik sogar besser
Foto: David Young
funktionierten“, erinnert sich Dreyer, der 1973 in
Düsseldorf geboren wurde. Und so waren, unwillkürlich, seine ersten Gedichte entstanden. Gedichte
über alltägliche Kleinigkeiten, die häufig unbemerkt
bleiben und bei näherem Hinsehen doch zu fesseln
vermögen. Dinge, die den Autor auch heute noch
Sven-André Dreyer am Bahnhof in Bilk.
beschäftigen.
Auf der Suche nach Inspiration begibt sich Dreyer
zunächst ihre eigene Kunst präsentieren und im
daher gern an Orte in der Stadt, an denen es viel zu
Anschluss mit den Gästen über ihre ganz private
beobachten gibt. Einer davon ist der Bilker Bahnhof,
Lieblingsliteratur sprechen. Er will zeigen, dass Le-
nicht weit entfernt von seiner Wohnung. „Ich sehe
sungen auch auf hohem Niveau Spaß machen und
dieses alte Ehepaar und frage mich: Wie hat das
unterhalten können.
Paar zueinandergefunden? Das hat großes emoti-
Das soll auch der neue von Dreyer herausgegebene
onales Potenzial.“ Seine Beobachtungen verarbei-
literarische Stadtführer „Düsseldorf Walking“ mit
tet er in Form von Kurzgeschichten und Lyrik. Sein
Tipps von verschiedenen Autoren. Bei der Fahr-
aktuelles Werk „Wo Du Bist. Erzählungen“ dreht
radtour „Düsseldorf Cycling“ wurde vor Kurzem an
sich um einen demenzkranken Vater – da stand die
acht Stationen aus dem Werk gelesen, vorbei ging
Recherche zum Thema im Vordergrund. „Es ist toll,
es unter anderem am Worringer Platz und am All-
dass überhaupt etwas von mir publiziert wird, ob es
wetterbad Flingern. Im Januar bietet Dreyer die Tour
ein Gedicht in einer Anthologie ist oder ein Buch.“
mit dem Bus an.
Im Mittelpunkt steht für ihn nun einmal das gut
Zur nächsten Ausgabe von „Lies, Du Sau!“ erwartet
geschriebene Wort, keine Allüren. Und gute Lite-
Dreyer am 9. Oktober um 20 Uhr den Schlagertexter
ratur braucht Aufmerksamkeit und will attraktiv
Tobias Reitz in der Buchhandlung BiBaBuZe, Aache-
präsentiert sein, meint er. Lesungen in etablierten
ner Straße 1.
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esaster
Das D
perfekte Dinner
Von Marc Camoletti · Bearbeitung von Michael Niavarani
Thorsten Hamer,Elke Winkens, Marcus Ganser,
Isabell Horn, Claudia Rohnefeld
Laufzeit: 27.08.2014 - 21.10.2014
Mann
über Bord
Eine musikalische Midlife-Krise
Von Robert und Ulrike Brambeer
René Hofschneider, Simon van Parys,
Stephan Bürgi, Jens Schnarre
Laufzeit: 29.10.2014 - 05.12.2014
Pretty Girl
Komödie von Florian Battermann
Anita Kupsch, Andreas Elsholz, Silvia Maleen,
Momme Mommsen, Holger Petzhold
Düsseldorfer Häusern seien häufig zu verkopft, zu
akademisch. Deshalb hat er den Literaturtalk „Lies,
www.sven-andre-dreyer.de
Du Sau!“ im BiBaBuZe am Bilker Bahnhof ins Leben
gerufen. Dazu lädt er regelmäßig Autoren ein, die
Laufzeit: 10.12.2014 - 29.01.2015
Wera Engelhardt
Vorstellungsbeginn: Di - Fr 20.00 Uhr, Sa 17.00 Uhr & 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr
Vorverkauf: 0211 / 32 51 51 und 0211 / 13 37 07
www.komoedie-steinstrasse.de · kasse@komoedie-steinstrasse.de
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Foto: Veranstalter
Bühnefrei! | Oktober 2014
Dutzende Musicals an einem Abend erleben!
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Ab dem 26. Dezember 2014 präsentiert das hervorragende Ensemble
von „Die Nacht der Musicals“ in über zwei Stunden Show einen Querschnitt durch die faszinierende Musicalwelt. Von gefühlvollen Balladen bis hin zu klangvollen Rhythmen ist bei dieser Musicalgala alles
vertreten.
Seit Jahrzehnten lockt die Inszenierung die Fans und Zuschauer mit
einer immer neuen und abwechslungsreichen Show in Hallen und Theatersäle in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die perfekt
aufeinander abgestimmten Darsteller lassen den Abend durch ihre
Stimmgewalt sowie durch schauspielerisches Talent zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.
Die erfolgreichsten Lieder aus weltbekannten Klassikern, wie „Sister
Act“ oder „Cats“ fehlen ebenso wenig, wie die weltberühmte Hymne
aus „Evita“. Die Romantik kommt selbstverständlich nicht zu kurz.
Man kann förmlich das Knistern zwischen Elisabeth und dem Tod oder
Christine und dem Phantom der Oper spüren. Eines der Highlights
ist die Geschichte um den kleinen Menschenjungen Tarzan, der nach
einem Schiffsunglück von Gorillas aufgezogen wurde. Phil Collins hat
dafür Melodie und Text geschrieben.
Auch in dieser Saison garantiert „Die Nacht der Musicals“ einen unvergesslichen Abend.
Tickets sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sowie
im Internet unter www.eventim.de.
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Orchester wartet
auf guten Chef
Andrey Boreyko,
bisheriger
Generalmusikdirektor
In der Tonhalle stellen sich in dieser Konzertsaison eine
Reihe von Gastdirigenten vor. Wer am Pult steht, ist für die
Symphoniker von großer Bedeutung.
In dieser Saison haben die Düsseldorfer Symphoniker keinen Generalmusikdirektor für die Konzerte in der Tonhalle. Mit Axel Kober gibt zwar im
Opernhaus ein GMD die musikalische Linie vor, doch seit dem Weggang
von Andrey Boreyko feilt niemand mehr beständig am Stil für die Darbietung von Symphonien, Solokonzerten und Tondichtungen.
Zuletzt zeigten sich die Symphoniker unter Boreykos Leitung von ihrer
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stärksten Seite, beispielsweise bei Tschaikowsky oder Bruckner. Und der
Ex-Chef hat im Interview mit der WZ noch gesagt, dass er diese enorme
Entwicklung in der Zusammenarbeit nicht vorhergesehen habe. Womöglich wäre er dann länger geblieben. Gleichwohl: Tempi passati.
Jetzt kommt aber erst einmal eine spannende Phase mit Gastdirigenten.
Vielleicht befindet sich unter ihnen jemand, der das Orchester künftig als
neuer Chefdirigent voranbringt. In der vergangenen Saison waren bereits
ein paar vielversprechende Pult-Gäste dabei, etwa Adam Fischer mit einem ungemein feinsinnig interpretierten Mozart-Requiem oder der junge Kapellmeister Constantin Trinks mit dem sehr transparenten Dirigat
von Anton Bruckners f-Moll-Messe.
Gegenbeispiele mit eher schwachen Dirigenten zeigten, wie sehr das Orchester auf eine passende musikalische Führung angewiesen ist. Manche
Konzerte verliefen in den vergangenen Jahren so trübselig und freudlos, dass
der kritische Hörer schon begann, an den dargebotenen Werken zu zweifeln.
Dabei sind die Düsys technischen und gestalterischen Herausforderungen
voll gewachsen – wenn sie innerlich überzeugt und motiviert sind. Gelingt es
einem Dirigenten nicht, die Musiker zu begeistern, klingt es im Konzert entsprechend – uninspiriert und unsauber. Das Orchester besitzt gewissermaßen
Hansaallee 245
Düsseldorf
zwei Gesichter. Um das schöne, fein gemeißelte Antlitz hervorzulocken, bedarf es also künftig am Pult eines charismatischen Künstlers, der die Musiker
fasziniert und im positiven Sinne herausfordert. nähere Informationen unter
www.cinestar.de
Lars Wallerang
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Foto: Christian Rolfes
Bühnefrei! | Oktober 2014
Neues Spiel mit
neuer Mannschaft
10
Martin Maier-Bode (2. v. l.) gehört zum
neuen Ensemble im Kom(m)ödchen.
Das Stück „Deutschland gucken“ hat
er mit dem ausgeschiedenen Christian
Ehring geschrieben. Zum neuen
Quartett zählen auch Daniel Graf, Maike
Kühl und Heiko Seidel.
Bühnefrei! | Oktober 2014
Fußball ist für ihn eine Herzensangelegenheit. mit Dietmar Jacobs geschrieben, was jetzt ein seiner Feder. Mit seinen Soloprogrammen gasImmer schon. Als Junge musste Martin Maier- Quartett auf die Bühne bringen wird. Und es tiert er immer wieder an dem Ort, den er selbst
liebevoll seinen Stall nennt. Diese Verbindung
Bode von Düsseldorf nach Neuss umziehen. geht: um Fußball.
Die Fortuna-Fahne hat er immer hochgehalten. Dieter, Lutz und Bodo treffen sich darin wie hat sich ausgezahlt. Als der vielbeschäftigAuch während seiner Zeit in der Bundeshaupt- immer zum Spielgucken vor dem Fernseher. te Ehring entschied, in der neuen Produktion
stadt. Nach fünf Jahren als Leiter der Berliner So beginnt die Story. Diesmal ist aber alles an- nicht mehr aufzutreten, war der Weg zum neuKabarettbühne Distel ist er jetzt ins Ensemble ders, weil einer von ihnen seine neue Freundin en Autor und Schauspieler Maier-Bode offendes Düsseldorfer Kom(m)ödchens gewech- mitgebracht hat. Sie will einen Dokumentar- sichtlich nicht weit.
selt. Zusammen mit dem Schauspieler Daniel film über Männer drehen, die Fußball schauen. Den Mann am Klavier wird es wohl nicht mehr
Graf ersetzt er den ausgeschiedenen Christian „Wir haben eine ritualisierte Männerrunde, und geben. Für die Musik sorgt nach dem Ende der
Ehring. Im neuen Stück „Deutschland gucken“, durch das Auftauchen einer Frau bricht das Ehring-Ära eine Polkaband, die schwungvoll
das am 23. Oktober Premiere hat, steckt den- ganze Gefüge zusammen. Das hat unheimliche über Lautsprecher eingespielt wird. Und wonoch jede Menge Ehring drin. Die beiden haben Kraft“, erklärt Maier-Bode die Figuren-Kon- rum geht es? „Wir beschäftigen uns sehr mit
stellation. Heiko Seidel und Maike Kühl spie- Deutschland in der Welt. Warum geht es den
len wieder mit. Ob das neue Ensemble an den Deutschen besser als anderen europäischen
Wahnsinnserfolg der drei vorherigen Stücke Ländern? Und ist das Modell Löw eine Erfolgsanschließen kann, darüber möchte schablone?“ Maier-Bode ist nicht nur Autor des
Maier-Bode nicht spekulieren. „Es Stückes, er ist auch zuständig für die tagesaksind sehr große Fußabdrücke, tuellen politischen Blöcke. „Da wissen wir schon
die
Christian
hinterlassen jetzt, dass wir einiges nicht über lange Zeit so
hat“, sagt er anerkennend.
spielen können.“ Dass es ein Stück über Fußball
Dabei ist die Bühne in der ist, hat aber nur bedingt was mit seiner privaten
Düsseldorfer
Altstadt Leidenschaft zu tun. „Fußball ist deshalb so fas-
kein Neuland für ihn. zinierend und für die Bühne interessant, weil suBereits vier Programme perviel Emotion drinsteckt. Viel mehr Gefühl als
des Ensembles stam- in fast allen anderen Dingen im Leben.“
men
aus Premiere. „Deutschland gucken“, das neue Ensemble-Stück im Kom(m)ödchen, hat
am Donnerstag, 23. Oktober,
Premiere. Karten unter Telefon 0211 329443.
www.kommoedchen.de
Foto: Sergej Lepke
Marion Troja
Martin MaierBode im
Gespräch
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Foto: Melanie Zanin
Bühnefrei! | Oktober 2014
Alexandra Stampler-Brown ist die
neue Geschäftsführende Direktorin
der Deutschen Oper am Rhein. Als
Musikerin kennt sie sich mit der Kunst,
als Juristin mit den Zahlen aus.
Von den Tönen zu den Zahlen
Sie ist die neue Geschäftsführende Direkto- reine Musikerkarriere habe sie sich nicht so gut Bühnenbildes zu tragen oder als Musiker im
rin der Deutschen Oper am Rhein, Alexandra vorstellen können. Darum schrieb sie sich an Orchestergraben unter psychischem Druck zu
Stampler-Brown. Ihren zweisprachigen Dop- der Wiener Universität für das Fach Rechtswis- stehen.
pelnamen führt sie seit zehn Jahren. „Mein senschaft ein. „Mein Wiener Geigenprofessor So weiß Stampler-Brown, wo eventuell gespart
Mann ist Schotte, und der Name Brown sagte mir, ich müsse mich nun entscheiden“, werden kann und vor allem, wo dies eben nicht
stammt von einer alten schottischen Fami- erzählt Stampler Brown. Und so entschied sie geht. „Oper ist eine personalintensive Kunst,
lie“, sagt Stampler-Brown lächelnd. Dass sie sich gegen die Kunst und für die Juristerei.
und es sind Experten am Werk; diese Experten
ihren Mann auf der britischen Insel kennen- Doch schon bald näherte sie sich wieder der können wir nicht wegrationalisieren.“ Spiellernte, ist kein Zufall. Zehn Jahre lang lebte Kunst. Nach ihrem MBA als Kulturmanagerin, räume zum Sparen seien mittlerweile ohnehin
die gebürtige Österreicherin in Edinburgh, den sie in Edinburgh absolvierte, schnupperte kaum noch vorhanden. „Wir arbeiten heute
studierte dort Kulturmanagement und führte sie Theaterluft. Zwar ist sie in der Deutschen sehr effizient.“ Würde jetzt noch der Etat gedanach die Geschäfte mehrerer schottischer Oper am Rhein nicht künstlerisch tätig, son- kürzt, ginge das stark zu Lasten der Qualität.
Theater.
dern Herrin der Geschäftszahlen, doch die Denn jeder wegfallende Euro würde den Pro-
Auslandsaufenthalte sind der freundlich und Einblicke in die Welt der Kunstausübung hel- duktionen fehlen und die Qualität der Aufverbindlich wirkenden Frau aus der Steiermark fen ihr auch beim Managen eines Opernhau- führungen spürbar herabsetzen. Und dabei
nicht fremd. „Ich habe vor meinem Schottland- ses. „Als studierte Musikerin kenne ich mich könnte noch nicht mal besonders viel gespart
aufenthalt viele Jahre lang Orchesterspiel in mit Besetzungsgrößen aus und weiß, was werden. Stampler-Brown: „Ein MittelklasseIndonesien unterrichtet.“ Auch die Nähe zur zur Realisierung einer Aufführung hinter den Theater kostet kaum weniger als ein Haus der
Musik kommt nicht von ungefähr. „Ich stamme Kulissen alles abläuft.“ Ihr sei auch immer klar, Spitzenklasse.“ Die Extra-Euros im Etat seien
aus einer Musikerfamilie und habe zuerst Gei- was es bedeute, Vorhänge zu heben, Ausstat- also effektiv investiert.
ge studiert“, sagt Stampler-Brown. Doch eine tungen zu bauen, schwere Elemente eines 12
Lars Wallerang
Bühnefrei! | Oktober 2014
Gemeinsam mit „Grenzgang“ die Welt entdecken!
Authentisch. Live. Mitreißend. Erleben Sie die Grenzgang-Reportagen ab November 2014 live in Düsseldorf.
Fantastische Bilder, beeindruckend kommentiert: Das sind Live-Repor-
wie Reinhold Messner, Rüdiger Nehberg und Michael Martin mitgefie-
tagen von „Grenzgang“. Halsbrecherische Expeditionen auf die höchs-
bert. Im Oktober beginnt die zwölfte Saison.
ten Gipfel oder sensationelle Begegnungen mit Ozean-Riesen in den
Auch in diesem Jahr möchte „Grenzgang“ gemeinsam mit seinem Pu-
Tiefen der Weltmeere – bei „Grenzgang“ reisen die Besucher gedanklich
blikum über den Tellerrand blicken und aufbrechen zu halsbrecheri-
durch die extremsten und schönsten Gebiete unserer Erde. Mit spek-
schen Abenteuer-Trips und entspannten Natur-Reisen zum Träumen,
takulären Aufnahmen auf Großleinwand und mitreißender Musik be-
Staunen und Abtauchen. Die Besucher lernen, dass es auch ohne Geld
richten Grenzgänger und Profi-Fotografen hautnah und live von ihren
um die Welt geht, wie faszinierend die Wüsten unserer Erde sind und
Erlebnissen.
welche unglaublichen Natur-Schätze unter und über Wasser versteckt
Über 300 000 Besucher haben in den vergangenen elf Jahren die einma-
sind. Neben Live-Reportagen warten auch in dieser Saison genüssliche
lige „Grenzgang“- Atmosphäre in Köln, Düsseldorf, Aachen, Münster und
Dinnershows, lehrreiche Fotoseminare und spannende Exkursionen
Wuppertal erlebt und bei den Abenteuer-Geschichten von Grenzgängern
rund ums Reisen darauf, entdeckt zu werden. www.grenzgang.de
Volki erklärt …
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… „Der schwarze Zauberer und die weiße Frau“
Volki, das Maskottchen der Düsseldorfer Volksbühne e.V., erklärt in jeder Ausgabe von „Bühne frei!“ Kindern und jungen Theaterfreunden aktuelle Produktionen.
Klaus Kohler, der Klaviererzähler des Theaterateliers Takelgarn, berichtet von
dem schwarzen Zauberer und der weißen Frau. Die Geschichte beginnt mit
dem Auftritt eines Musikclowns, der nicht nur die Kinder, sondern auch die
Erwachsenen mit seinem virtuosen Klavierspiel, seinen akrobatischen Künsten und seiner clownesken Erscheinung verzaubert. Als plötzlich eine wunderschöne Frau in einem weißen Kleid erscheint, verliebt er sich sofort. Bald
erkennt er, dass sie von einem bösen schwarzen Zauberer verhext wurde. Verzweifelt versucht er mithilfe der Kinder, seine Geliebte zu befreien. Er fordert
den Zauberer zum Kampf am Klavier heraus! Wer wird gewinnen? Kann er die
geliebte Frau befreien?
Vor den Augen der Kinder werden Töne zu Worten und Worte fliegen wie Töne.
Eine immer wieder neue Geschichte webt die staunenden Kinder und Eltern in
die Welt der Fantasie und Poesie ein. Die Kinder entdecken, dass Gefühle wie Liebe, Freude, Angst, Trauer und Wut sich in der Musik ausdrücken und verwandeln.
Ab dem 2. November können Theaterbesucher ab vier Jahren „Der schwarze
Zauberer und die weiße Frau“ im Theateratelier Takelgarn sehen. Freuen Sie
sich auf ein bezauberndes Musiktheaterstück.
Wunschnummer: 2610
Start der neuen Saison!
Fordern Sie Ihr kostenloses grenzgang-Magazin an: 0221- 71991515
Alle Infos und Termine unter www.grenzgang.de
AACHEN - BOCHUM - DÜSSELDORF - KÖLN - KREFELD - MÜNSTER - WUPPERTAL
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Eine Hoffnungsträgerin für das Tanzhaus
Bettina Masuch übernimmt nach der mehr als 30-jährigen Ära Bertram Müllers die Leitung in einer der ersten
Adressen Düsseldorfs, wenn es um den modernen Tanz geht.
Bertram Müller hat mehr als 30 Jahre lang das sprechender Choreografen und den Mut zum bewahren, sondern auch nach ihrer Facon geTanzhaus NRW geleitet. Seine Nachfolge or- Experiment.
stalten. Sie will ein eigenes Repertoire aufbau-
ganisierte er, lange bevor er das Rentenalter Die Neue an der Spitze ist Bettina Masuch. Vor en und hat dazu junge Künstler aus Düsseldorf,
erreichte, denn die Kultureinrichtung an der wenigen Monaten übernahm sie die Intendanz, Berlin und Antwerpen als Haus-Choreografen
Erkrather Straße ist sein Lebenswerk. 2500 gerade startete ihre erste Spielzeit. Mit Masuch ausgewählt. Deren Werke werden mit einem
Kursbesucher zählt das Tanzhaus pro Woche, landete der Tanzhaus-Vorstand einen Volltref- neuen Partner, dem Folkwang Tanzstudio aus
die wichtigsten Produktionen des neuen Tan- fer, urteilte jüngst die Fachzeitschrift „tanz“ Essen, verwirklicht.
zes, national und international, sind dort zu und wählte die 49-Jährige in die Hitliste der 30 Die Zuschauer will Masuch künftig noch stärker
sehen. Jan Fabre, Alain Platel, Ben J. Riepe und Hoffnungsträger in Deutschland. Das Ansehen als bisher einbinden. Das Publikum soll an der
Raimund Hoghe, um nur einen Bruchteil des des Hauses, das sie nun leitet, ist Bettina Ma- Entwicklung eines Tanzstücks beteiligt, eine Zuumfangreichen Choreografen-Aufgebots zu such sehr wohl bewusst. „Es ist eine Ehre für schauer-Akademie gegebenenfalls gegründet
nennen. Die künstlerische Leitung hatte stets mich, diesen Posten zu übernehmen“, sagt sie werden. Mit Tanz beschäftigt sich Masuch seit
ein gutes Gespür für die Strahlkraft vielver- und wird dennoch nicht bloß das Erbe Müllers sie mit 13 Jahren Pina Bausch entdeckte. Esprit
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„Happy together" von dem
Düsseldorfer Choreografen
Ben J. Riepe
Bühnefrei! | Oktober 2014
und Wagemut der Choreografin irritierten sie zunächst, sehr bald jedoch erkannte sie die Leistung
dieser großen Künstlerin. Seither hat Masuch ihre
Faszination für Tanz nicht mehr verloren.
Die gebürtige Solingerin studierte Theaterwissenschaften, arbeitete als Dramaturgin und Kuratorin
in Berlin und Zürich und leitete Tanzfestivals in den
Niederlanden. Sie ist bestens vernetzt in der europäischen Tanzszene und will künftig auch mit den
Vertretern der freien Szene in Düsseldorf enger
zusammenarbeiten. Dass sie Alexandra Waierstall,
die dieser Szene entstammt, zur Hauschoreografin als eine von dreien berief, ist diesbezüglich ein
klares Signal.
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Opus 13 - Jecke! aller Länder vereinigt euch …
Foto: Bernd Nanninga
Karnevalistische
Neujahrs-Matinee
der DKG WEISSFRÄCKE mit Burkard
Sondermeier und seiner Camarata
Carnaval am 11. Januar 2015 in
Kooperation mit dem Förderverein
Düsseldorfer Karneval e.V.
Karneval ist international und wird bei weitem
nicht nur im Rheinland, in Venedig oder in
Rio de Janeiro gefeiert. Dieser Tatsache trägt
Burkard Sondermeier mit seinem neuen Programm Rechnung. Wir sind gespannt, aus
welchen Ecken der Erde die karnevalistischen Kleinode stammen werden, die er uns
dieses Mal präsentieren wird. Diese einzigartige
Mischung aus Poesie, Philosophie, Verzällcher
und klassischer Musik muss man erleben.
Sie ist der Beweis dafür, dass Karneval auch
völlig anders, leise und feinsinnig gefeiert
werden kann. Ein Hochgenuss karnevalistischer Kultur. Auch für kulturinteressierte „Nichtkarnevalisten“ besonders geeignet!!!
Ort: Robert-Schumann-Saal
Einlass: 10.30 Uhr
Beginn: 11.00 Uhr
Tickets über die Volksbühne!
Eintrittspreise: € 25 / 30 / 35
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Sehenswert!
Der Kino-Tipp von
Joseph Anton Kruse
„Madame Mallory und der Duft von Curry“ (USA 2014)
Prof. Dr. Joseph Anton Kruse, Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer Volksbühne e.V., war
von 1975 bis 2009 als Direktor des HeinrichHeine-Instituts in Düsseldorf tätig. Seit 1986 ist
Kruse Honorarprofessor an der Heine-Uni.
Einflugschneise von Heathrow sein Zelt aufschlägt,
um schließlich an einem einsamen südfranzösischen Orte zu landen.
Dort aber gibt es genau dem mit indischen Versatzstücken endlich hergerichteten Anwesen längst
gegenüber auf der anderen Straßenseite ein Edellokal unter der verwitweten kinderlosen Chefin
In den letzten Monaten dieses Jahres, nach seinen ins Kino gegangen, weil „Madame Mallory und der Madame Mallory, als die sich Helen Mirren erstaunsommerlichen Eskapaden, könnte man jede freie Duft von Curry“ angekündigt war.
lich jung und elegant-französisch macht. Sie kann
Stunde im Kino zubringen und sich beispielsweise Ich bin ins Kino gelaufen, obwohl ich wusste, dass sich dort eine solche Konkurrenz einfach nicht biemit Goethe, nach wie vor, und mit Schiller, neuer- es ums Essen geht, dem ich einerseits in einem ten lassen. Es ist unter ihrer Würde. Aber nationalisdings, befassen, wenn man es durchaus klassisch verzweifelten Kampfe verfallen bin, während ich tisch will sie nicht sein. So finden der hochbegabte
mag. Oder aber den gesamten Rest der proble- andererseits jeder Kochsendung im Fernsehen junge indische Koch unter „Papas“ Kindern seine
matischen Menschheit betrachten. Die tragischen umgehend die Herdplatte abdrehe. Natürlich, das in der Nobelküche tätige zu Herzen gehende franProbleme inbegriffen und in der Erwartung, dass gestehe ich freimütig, war die Besetzungsliste mit zösische Partnerin und die Chefin im trotzigen, jeFilme eine Menge zum notwendig aufzuklärenden Helen Mirren eine Versuchung, der ich nicht wider- doch genauso überlebenswillig witzigen Nachbarn
Bewusstsein in allen Breiten des Erdenrunds bei- stehen konnte. Umso schrecklicher, wenn sie nicht einen neuen, dem Tanze wie sie selber ergebenen
tragen.
hielte, was ihr Name verspricht. Und nicht nur sie Lebensgefährten.
Ich meinerseits habe diesmal einfach Fontanes hält in der Tat ihre Zusage von Lachen und heim- Beim Film über die übereinander her taumelnden
„Unwiederbringlich“ und Thomas Manns „Budden- lichen Tränen, die aus den Augenwinkeln rinnen. Küchenkulturen mit den grenzenlosen Gefühlen
brooks“, mit denen ich mich beschäftigen musste, Familienprobleme haben wir allemal vor Augen, von Liebe, Achtung und friedvollem Miteinander,
aus der Hand gelegt, diese zweifellos lesenswerten aber nicht nur Untergänge, sondern hoffnungs- nachdem man, wie sich versteht, heftigst gestritten
Familien- und Ehegeschichten des 19. Jahrhunderts volle Aufgänge im Zuge der unaufhaltsamen Völ- hat, handelt es sich um die Verfilmung des Weltmit ihren Untergangstönen. Unsere berühmten kerwanderung des 21. Jahrhunderts. Und das alles bestsellers des Amerikaners Richard C. Morais und
Autoren legen hellsichtig zwar immer noch den zunächst in Indien, wo ein Restaurantchef in Mum- um eine erneute Meisterleistung des schwedischen
Finger auf so viele Wunden, die wir selber davon- bai durch Regierungsunruhen Frau und Haus im Regisseurs Lasse Hallström. Wer würde beiden
tragen. Aber ich bin diesmal einfach guten Mutes Feuer verliert, dann mit Söhnen und Töchtern in der nicht dankbar sein!
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Zünftige Zoten und ein wacher Geist
Reginald D. Hunter stößt die Menschen mit seiner Standup Comedy gerne vor den Kopf. Erstmals gastiert er im Westen
Deutschlands, im Savoy Theater.
Mit das Erste, was man über Reginald D. Hunter liest, ist der Vorwurf, er
nander und macht sich über Menschen lustig, die sich in Übervorsicht
sei rassistisch und frauenfeindlich. Wahrlich kein guter Start zum Ken-
vor jedem kulturellen Fauxpas selbst im Wege stehen. Aber auch hinter
nenlernen. Grund genug also, sich mit ihm einmal über diese Vorwürfe
einer zünftig-derben Zote steckt ein sehr wacher philosophischer Geist.
zu unterhalten. „Ach ja, das habe ich auch gelesen“, sagt Hunter. „Aber
Comedy ist eine Kunst, sagt Hunter, auch wenn es einen Teil seines Pu-
da bin ich maximal indifferent. Niemand ist nur zwei Dinge. Gibt es denn
blikums zu geben scheint, der es nicht schafft, hinter die rüde Fassade
nicht mehr über mich zu sagen?“
zu blicken. Egal, wie deutlich er werde, sagte er dem Londoner Indepen-
In seiner Wahlheimat Großbritannien, eine der wenigen sprichwörtlichen
dent, er werde immer noch missverstanden. Wer sich also entsprechend
Hochburgen des Humors, hat es der 45-jährige US-Amerikaner geschafft,
einstellt, kann nicht mehr behaupten, er habe nicht gewusst, worauf er
mit Programmtiteln wie „A Nigga Runs Through It“, „Trophy Nigga“ oder auch
sich bei Mr. Hunter einlässt.
„Pride and Prejudice … and Niggas“ einige Leute ordentlich vor den Kopf zu
Am 30. September um 20 Uhr tritt Hunter im Savoy Theater,
stoßen. Wer ihn einmal selbst auf der Bühne erlebt hat, merkt schnell, dass
Graf-Adolf-Straße 47, auf.
sich Reginald D. Hunter wirklich nicht lange mit trockenem britischen Humor
Wunschnummer: 9071
Finn Jacobsen
aufhält. Vielmehr mag er es direkt, mitunter auch sehr direkt. „Engländer sind
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viel zu verliebt in das Indirekte“, beschwert er sich. Vielleicht schlägt er auch
deshalb gerne feste dort drauf, wo es politisch unkorrekt wehtut.
In ernstem Ton und mit gravitätischem Gesichtsausdruck, in den sich
manchmal ein spitzbübisches Lächeln stiehlt, erzählt er absurd-komische Geschichten, provoziert mit rassistischen Andeutungen, zwingt zur
Selbstreflexion über die eigenen Unzulänglichkeiten im Umgang mitei-
ALLES BLEIBT NEU.
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Experimente sind erlaubt und gewollt
Das Forum Freies Theater hat es geschafft: Seit 15 Jahren bietet es Theater-
blikum schaffen. Ein An-
machern aus der freien Szene eine Plattform für Experimente. Inzwischen
spruch, der auch heute
stimmen nicht nur die Zahlen, auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus
noch gilt. „Ich denke,
ist das FFT mit den beiden Spielstätten Juta und Kammerspielen eine feste
sowohl Künstler als auch
Größe. „2013 war unser bislang erfolgreichstes Jahr. Mit mehr als 360 Ver-
Zuschauer wissen es zu
anstaltungen und rund 23 000 Zuschauern haben wir jetzt eine Auslastung
schätzen, dass wir uns
von 78 Prozent erreicht“, erklärt die Künstlerische Leiterin Kathrin Tiede-
wirklich für sie interes-
mann stolz. Bereits seit zehn Jahren steht sie an der Spitze des im September
sieren“, sagte Tiedemann.
1999 von Niels Ewerbeck ins Leben gerufene Theater.
Gastfreundschaft werde
Damals wollte man in Düsseldorf einen Treffpunkt für Ensembles und Pu-
großgeschrieben.
Foto: Bozica Babic
In 15 Jahren hat sich das Forum Freies Theater als eine feste Größe in der Szene etabliert.
Hört
man sich um bei den Das Seniorentheater SeTa zeigt im Oktober die
Gruppen, die immer wie-
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‚
RO NC A L L I S VA R I E T É
Produktion „Ein Sommernachtstraum“.
der im FFT ihre Produktionen herausbringen, bestätigen sie das Bild. Kontakte werden über Jahre gepflegt, Rahmenbedingungen geschaffen, in denen Experimente auf der Bühne erlaubt und gewollt sind.
Dass sich daraus Wegweisendes in der Theaterlandschaft entwickelt, beweisen viele Beispiele. Gruppen wie Rimini Protokoll oder auch das Autorenduo
Hofmann & Lindholm sind im FFT aufgetreten, als sie nur wenige kannten. Inzwischen sind sie etabliert und gefragt in den Schauspielhäusern des Landes.
Als Sprungbrett will Tiedemann ihr Haus aber nicht verstanden wissen. „Klar
hat das FFT etwas Laborhaftes mit 120 Plätzen im Juta und 200 in den Kammerspielen. Und klar landet die eine oder andere Gruppe dann auch mal am
Stadttheater.“ Ihr Auftrag sei, Fragen zu stellen, Zusammenhänge aufzuzeigen, die einen eigenen Blick auf die Wirklichkeit ermöglichen. Wie etwa
mit der Reihe „Decolonize!“, in der es in dieser Spielzeit um die zerstörerischen Seiten unseres Leben geht. In dieser Saison wird es noch Auftritte von
Künstlern wie Helena Waldmann, Monster Truck und Gudrun Lange geben.
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Bis 2. November
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Marion Troja
Stars of Hollywood im Apollo
Großes Kino im Theater: Marilyn schwingt Röcke und Reifen, Charlie
Chaplin und Fred Astaire entzücken und verführen mit Herz und Humor und ein Hohepriester verliebt sich: Im Apollo gibt es noch bis zum
2. November „Stars of Hollywood“ zu sehen. Eine mitreißende Show,
faszinierend, furios und leidenschaftlich wie ein Hollywood-Film.
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Silvester feiern mit Andrej Hermlin
and his Swing Dance Orchestra
Zum Silvesterabend bringen Andrej Hermlin und seine Big Band echte
amerikanische „Ballroom“-Atmosphäre in die Tonhalle. Das Swing Dance
Orchestra und seine Sänger sind bis ins Detail authentisch: Der Sound, die
Arrangements, die Mikrofone und Pulte, die Instrumente und die Garderobe entsprechen den amerikanischen Originalen aus der glorreichen SwingEpoche der 1930er-Jahre. Seit dem ersten kleinen Auftritt 1987 im „Klub der
Bauarbeiterjugend“ haben sich Andrej Hermlin und seine Mitstreiter zu den
führenden deutschen Swing-Interpreten entwickelt und inzwischen auch die
Swing-Metropole New York erobert. Zu erleben sind die Musiker am 31. Dezember 2014 um 19 Uhr in der Tonhalle. Karten gibt es bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Eine Reise ins glitzernde Märchenland
Das märchenhafte Popmusical „Cinderella“ gastiert am 12. Dezember 2014 in der Mitsubishi Electric Halle.
Applaus, Füßetrampeln und Standing Ovations – 150 000 Zuschau-
wundervolles Bühnenbild und professionelle Musicaldarsteller entfüh-
er haben Cinderella bereits gesehen und gefeiert. Mit diesem zau-
ren die Zuschauer ins glitzernde Märchenland der bekanntesten Prinzes-
berhaften Musical kommt eine der aufwendigsten und schönsten
sin der Welt.
Produktionen für Kinder und Familien nach Düsseldorf. Traumhafte
Das Popmusical erzählt die klassische Geschichte für Familien von heute:
Kostüme, poppige und mitreißende Songs, humorvolle Szenen, ein
Da ruckedigurrt eine Taube mit Star-Allüren, die Fee fliegt mit Navi ein
und fiese Schwestern rocken die Bühne. Bei diesem Musical können Kin-
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cinderella-popmusical.de
der, Eltern und Großeltern zwischen Ballkleid und gläsernem Schuh neue
Highlights entdecken – das goldene Herz der Geschichte bleibt.
Die Story: Ausgerechnet Cinderella, das netteste Mädchen des Märchenlandes, muss die Gemeinheiten ihrer Stiefschwestern ertragen. Zum Glück
hat sie tierisch gute Freunde an ihrer Seite, und zusammen erleben sie
eine märchenhafte Geschichte über Freundschaft, Mut, Spaß und Liebe …
Lucy als Fee
DÜSSELDORF
MITSUBISHI ELECTRIC HALLE 16.00 UHR
Und dann sind da noch die gute Fee und die Kinder im Publikum, die alle
kräftig mithelfen, damit Cinderella am Ende erreicht, was sie sich so sehr
wünscht ...
Freitag, 12. Dezember 2014, 16 Uhr, Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf.
Die Tickets bekommen Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Er blieb ein kleiner Junge,
der das Leben genoss
René Heinersdorff war Konzertveranstalter und eine Düsseldorfer
Größe – im Juni ist er verstorben. Eine Erinnerung.
Da sitzt er, mitten im Leben, so wie ihn alle kannten.
René Heinersdorffs Liebe zur Musik ist viel be-
Sein Schreibtisch stets unaufgeräumt. Sieben La-
schrieben und besprochen. Wenige Leute wissen
gen unterschiedlicher Projekte ruhten mindestens
jedoch, dass wir nach sehr anstrengenden Bürota-
immer dort. Er kannte sich aus und wusste, wo alles
gen des Abends beim Klavierkonzert in der Tonhal-
lag. Andere sind oft daran verzweifelt.
le bei den Anfangsakkorden einfach eingeschlafen
Das Arbeiten mit René Heinersdorff war stets ins-
sind. Wir saßen im Rang in Reihe sechs, damit die
pirierend und ein Geschenk. Alle, die mit ihm jemals
Leute hinter uns nicht sahen, dass wir bewusstlos
Konzerte planten oder durchführten, liebten seine
zusammensackten. Die Verabredung war: Derjeni-
menschliche, beherzte Art. Alle? Nun, nicht alle. Im
ge, der das Schnarchen des anderen hörte, musste
fortgeschrittenen Stadium seines Schaffens konn-
aufwecken.
te er unliebsame Jobneulinge in befreundeten Kon-
Wenn wir nach Köln fuhren, um Konzerte in der Köl-
zertagenturen brummig und schlecht gelaunt in ihre
ner Philharmonie zu betreuen, sind wir des Öfteren
Schranken weisen oder wahlweise zur Verzweiflung
schwarz, also ohne gültigen Fahrschein, gefahren.
treiben.
Dies war eigentlich der einzige Grund, mit dem ich
René Heinersdorff hatte eine haptische Passion
ihn dazu bewegen konnte, sein Auto stehen zu las-
für Schreibgeräte. Das Schöne an dieser Vorlie-
sen. Er liebte es, mit den Schaffnern Verstecken zu
be war, dass er keine teuren Füller sammelte - er
spielen. Er war bis zuletzt ein kleiner Junge, der das
mochte einfach gut funktionierende, schön anzu-
Leben genoss.
sehende und anzufassende Bleistifte und Kugel-
In Padenghe am Gardasee war er ein anderer
schreiber. Füller hatte sein Vater, das war nichts
Mensch. René Heinersdorff kümmerte sich wenig
für ihn.
um Fernreisen, seine Passion war die Toskana und
Er sammelte auch Kinderstühle. Letzte Woche habe
sein kleines, geschmackvolles Haus am Hang, das er
ich in Antwerpen einen sehr schlichten, liebevoll
selbst gebaut hatte. Jedem neuen Besucher zeigte
gearbeiteten Kinderstuhl in einem Antiquariat ge-
er gerne und stolz den Feigenbaum, den er selbst
sehen - würde er noch leben, hätte ich den Stuhl
gepflanzt hatte. Ein schönes Symbol für diesen
sofort gekauft und für ihn mitgebracht.
Nachruf. Foto: Dennis Langel
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(Figur)
spanische
Mittagsruhe
griechische
Unheilsgöttin
30. Oktober 2014 um 20 Uhr mit
an
Stelle
von
ein Konzert im Savoy Theater Düsseldorf geben werden. Im
englisch:
Krieg
Versuchslabor der Feisten haben
japanische
Währung
Medienarbeit
(engl.
Abk.)
Scherz
mehrere
Personen
2
rauschhafte
Verzückung
ihrem Programm „Versuchslabor“
Hunnenkönig
Vorname
von Tennisprofi
Agassi
Initialen
der
Temple
obere
Mauerleiste
das Duo DIE FEISTEN, die am
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Bühnefrei! | Oktober 2014
Dienstag, 30.09.2014, 20:00 Uhr
REGINALD D HUNTER IN EUROPE – A Nigga runs throught it
Mittwoch, 01.10.2014, 20:00 Uhr
JÜRGEN BECKER – Der Künstler ist anwesend
Donnerstag, 02.10.2014, 19:57 Uhr
KLAUS „MAJOR“ HEUSER BAND
Freitag, 03.10.2014, 20:00 Uhr
PHILIP SIMON – Ende der Schonzeit
Samstag, 04.10.2014, 20:00 Uhr
KARI BREMNES
Mittwoch, 22.10.2014, 20:00 Uhr
THE KILKENNYS LIVE – The Colour Of Freedom
Donnerstag, 23.10.2014 bis Freitag, 24.10.2014, 20:00 Uhr
GESCHWISTER PFISTER – Wie wär’s, wie wär’s? – Die Geschwister Pfister in der Toskana
Samstag, 25.10.2014, 20:00 Uhr
PFOTEN HOCH! – Die Puppen-Impro-Show mit Martin Reinl & Carsten Haffke
Mittwoch, 29.10.2014, 20:00 Uhr
ULRICH TUKUR & DIE RHYTHMUS BOYS – Let’s Misbehave
Donnerstag, 30.10.2014, 20:00 Uhr
DIE FEISTEN – Versuchslabor
Freitag, 31.10.2014, 20:00 Uhr
NIGHTWASH LIVE
UNSERE TIPPS:
Samstag, 22.11.2014, 20:00 Uhr – Tonhalle Düsseldorf
VOLKER PISPERS – ... Bis Neulich
Samstag, 29.11.2014, 20:00 Uhr – Tonhalle Düsseldorf
HAGEN RETHER – Liebe
Samstag, 29.11.2014, 19:30 Uhr – Gloria Köln
STOPPOK MIT BAND – Popschutz
Tickets: 0211 . 32 91 91 (Hollmann Presse) oder 0211 . 37 30 70 (Kautz)
oder im Internet unter: www.savoytheater.de
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