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01 Aus der Rolle fallen – was uns Sprache verrät - ForRefs

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Creeps – ein Theaterstück entdecken
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LS 01.M1
01 Aus der Rolle fallen – was uns Sprache verrät
A1 PA Habt ihr die folgenden Redewendungen schon einmal gehört?
Kreuzt an, welche ihr kennt und erklärt ihre Bedeutung in der dafür vorgesehenen Spalte.
Redewendung
Kenne ich
Kenne ich nicht
Das bedeutet …
Bretter, die die Welt bedeuten
Aus der Rolle fallen
Mach doch nicht so ein Theater
Im Rampenlicht stehen
Hinter die Kulissen schauen
Eine Doppelrolle spielen
A2 GA Findet euch in Kleingruppen zusammen. Vergleicht und diskutiert eure Arbeitsergebnisse.
Sucht nach Beispielsituationen, auf die sich die Redewendungen beziehen lassen.
A3 GA Überlegt, wie ihr die Bedeutungen der Redewendungen szenisch darstellen könnt.
Baut dazu entweder ein Standbild oder erprobt spontan eine kurze pantomimische
Darstellung. Beobachtet euch gegenseitig und verändert Haltung oder Bewegungsablauf
so lange, bis die jeweiligen Redewendungen allen in der Gruppe verständlich sind.
A4 PL Präsentiert nun dem Plenum eure Interpretation. Aber Vorsicht, nicht verraten, was ihr darstellt!
Die anderen haben die Aufgabe, das herauszufinden.
Falls eure Gruppe gerade nicht spielt, macht Notizen zum Vortrag der anderen Gruppen.
Mit Hilfe eurer Notizen könnt ihr eine Rückmeldung geben, wie euch deren Interpretation
gefallen hat.
„„ Standbild
Ein Standbild ist eine
Art angehaltenes,
„eingefrorenes“
Szenenbild. Stand­
bilder zu bauen, ist
eine Methode, um
sich an Figuren oder
Problematiken eines
Stücks heranzutasten
und eigene Sichtwei­
sen zu entwickeln.
Pantomime
„„ Die Pantomime ist
eine Form der
darstellenden Kunst,
die ohne Worte
auskommt. Stim­
mungen, Gefühle
oder auch der
Charakter einer
Person werden durch
Mimik und Gestik
vermittelt.
EA = Einzelarbeit
PA = Partnerarbeit
GA = Gruppenarbeit
PL = Plenum
© Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2009 | Alle Rechte vorbehalten | Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet.
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Creeps – ein Theaterstück entdecken
LS 06.M1
06 Auf den Inhalt kommt es an
A1 EA Ihr hört einen kurzen Vortrag darüber, was eine literarische Inhaltsangabe ist und welche
Regeln ihr beim Verfassen einer literarischen Inhaltsangabe einhalten müsst.
Macht euch während des Vortrags Notizen. Beantwortet anschließend die Fragen.
Was ist eine literarische Inhaltsangabe?
Welche Formen der inhaltlichen Wiedergabe kennt ihr noch?
Aus welchen Teilen besteht eine literarische Inhaltsangabe?
An welcher Stelle sollt ihr den Autor und den Titel erwähnen?
In welcher Zeitform wird eine literarische Inhaltsangabe verfasst?
Was habt ihr euch noch gemerkt?
EA = Einzelarbeit
PA = Partnerarbeit
GA = Gruppenarbeit
PL = Plenum
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Creeps – ein Theaterstück entdecken
LS 06.M2
Lehrervortrag zur literarischen Inhaltsangabe
Eine literarische Inhaltsangabe ist eine wichtige Informationsquelle, sowohl in
mündlicher als auch in schriftlicher Form.
Im mündlichen Sprachgebrauch sind literarische Inhaltsangaben notwendig, um
einen Gesprächspartner kurz, aber umfassend über ein Theaterstück, einen Roman
oder einen anderen literarischen Text (Gedicht, Ballade, Kurzgeschichte) oder einen
Film zu informieren.
In schriftlicher Form soll für den Leser der Inhalt eines literarischen Textes oder
eines Films knapp zusammengefasst werden. Wichtig ist, dass der Leser einen
Gesamtüberblick über das literarische Werk bekommt, und zwar möglichst objektiv
und ohne persönliche Bewertung.
Im Gegensatz zu einer Nacherzählung, die auch eine Form der inhaltlichen Wieder­
gabe ist, wird die literarische Inhaltsangabe in einem sachlichen Ton verfasst, ohne
persönliche Bewertungen und ohne die Mitteilung von Gefühlen. Zudem wird auf
ausschmückende Formulierungen verzichtet.
Der Verfasser einer literarischen Inhaltsangabe sollte darauf achten, dass er sich
nicht zu sehr am Stil des Originaltextes orientiert, sondern den Inhalt in eigenen
Worten wiedergibt. Nur ganz wichtige Aussagen werden zitiert und müssen dann in
Anführungszeichen gesetzt werden.
Anders als der Bericht, der eine weitere Form der inhaltlichen Wiedergabe ist, wird
die literarische Inhaltsangabe im Präsens verfasst. Soll Vorzeitigkeit ausgedrückt
werden, wird das Perfekt verwendet. Außerdem muss man darauf achten, dass
direkte wörtliche Rede in indirekter Rede wiedergegeben wird.
Literarische Inhaltsangaben haben folgende Gliederung:
Zunächst schreibt man eine kurze Einleitung, in der der Titel des literarischen
Werks, der Verfasser, das Erscheinungsjahr, die Textart sowie das zentrale Thema
des Textes genannt werden. All diese Informationen können in einem einzigen Satz
genannt werden, den man auch Basissatz nennt.
Im Hauptteil geht man dann genauer auf den Handlungsverlauf, auf den Ort des
Geschehens, die Personen und ihre Beziehungen zueinander ein. Wichtig ist, dass
man wesentliche Handlungsschritte sachlich wiedergibt und nicht in ausschweifen­
des Nacherzählen verfällt.
Im letzten Teil einer literarischen Inhaltsangabe, im Schluss, wird noch einmal das
im Hauptteil Beschriebene zusammengefasst und ein Bezug zum einleitend
genannten Thema hergestellt.
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Einen Fotoroman entwickeln
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LS 01.M1
A3 PA Erstellt mit Hilfe der Tabelle aus Aufgabe 2 in eurem Deutschheft eine kurze Vorgangsbeschrei­
bung. Die Überschrift soll lauten: Von der Aufnahme bis zum Betrachten des Fotos am Monitor.
A4 PA In der Tabelle findet ihr unterschiedlich schwere Aufgaben, die ihr mit PowerPoint oder OpenOffice.Impress lösen könnt. Sie sind in leichte und schwere Aufgaben unterteilt. Versucht aus
jedem Bereich eine Aufgabe zu lösen. Auf der nächsten Seite findet ihr die Bildschirmansichten
zu den Programmen.
Programme: PowerPoint oder OpenOffice.org.Impress
Aufgabe
Wie geht das?
Leicht
Das Programm starten, eine leere Folie
öffnen
Ein Textfeld in eine Folie einfügen
Zwei Textfelder nacheinander erscheinen
lassen
Buchstaben und/oder Objekte animieren/
bewegen
AutoFormen einfügen
Schwer
AutoFormen drehen
Kopf- und Fußzeile in eine Folie einfügen
Ein Bild einfügen
Ein Textfeld in ein Bild einfügen
Mehre Folien mit dem gleichen Design
(Masterfolie) erstellen
A5 PA Überprüft an einem Computer, ob eure Lösungen in der Praxis funktionieren. Geht die Lösungen
Schritt für Schritt durch. Korrigiert eure Lösung, wenn es einen besseren Weg gibt.
EA = Einzelarbeit
PA = Partnerarbeit
GA = Gruppenarbeit
PL = Plenum
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LS 07.M1
Einen Fotoroman entwickeln
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07 Ein Charakter entwickelt sich
A1 EA Du hast dich mit der Entwicklung der Figuren aus Creeps auseinandergesetzt. Blättere noch
einmal zurück zu den Lernspiralen 05 „Der Spannung auf der Spur“ und 07 „Beziehungskisten“.
Rufe dir Einzelheiten ins Gedächtnis. Überprüfe deine Unterlagen dazu. Gibt es neue Erkennt­
nisse oder Informationen, die du noch ergänzen möchtest?
A2 PA Erstellt einen digitalen Spannungsbogen, indem ihr eure handschriftlichen Unterlagen mit
einem Textverarbeitungsprogramm (Word, Open Office.org Writer) neu gestaltet.
Hier findet ihr einen Gestaltungsvorschlag.
Spannungsverlauf Creeps:
S p a n n un g
3 Bewerberinnen
Ankunft
Den Kurvenverlauf könnt ihr mit einer Linie aus den AutoFormen bestimmen. Stärke und Farbe
einer Kurve lassen sich ebenfalls verändern. Aktiviert das Untermenü Zeichnen (Ansicht –
Symbolleisten – Zeichnen).
Wendepunkte der Handlung könnt ihr mit Textfeldern und Einträgen in kleinerer Schriftgröße
einfügen.
Etwas kniffliger ist es, den Spannungsverlauf als Diagramm mit einem Tabellenkalkulationsprogramm (Excel …) darzustellen. Gibt es „Profis“ in eurer Klasse, die das können?
Übertragt eure handschriftliche Rollenbiografie in ein Word- oder OpenOffice-Dokument.
Speichert das Dokument in eurem Verzeichnis ab.
A3 PA Verbindet den Spannungsbogen mit der Rollenbiografie, indem ihr Hyperlinks in die
Dokumente einfügt.
Wenn ihr Schwierigkeiten oder wenig Erfahrung damit habt, Hyperlinks zu erstellen,
lest den Info-Text dazu.
EA = Einzelarbeit
PA = Partnerarbeit
GA = Gruppenarbeit
PL = Plenum
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Seele and Geist
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