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Halbjahresfinanzbericht 2010 Was uns antreibt. - WL Bank

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Halbjahresfinanzbericht 2010
Ein Unternehmen der WGZ Bank-Gruppe
Was uns antreibt.
30. Juni 2010
Halbjahresfinanzbericht 2010
An·trieb der <Antriebs (Antriebes), Antriebe> (≈ Motivation)
die innere Kraft, etwas zu tun
Inhalt
Vorwort des Vorstandes 4
Zwischenlagebericht 6
Halbjahresabschluss: 30. Juni 2010
Bilanz
12
Gewinn- und Verlustrechnung
14
Verkürzter Anhang 16
Eigenkapitalspiegel
26
Verkürzte Kapitalflussrechnung
27
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 28
Ansprechpartner 30
Impressum
31
4
WL BANK Halbjahresbericht 2010
Vorwort des Vorstandes
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.
Persönliche Beweggründe geben uns Energie – und unserem Handeln
Sinn. Motivation macht stark und ist dabei etwas sehr Authentisches:
Man kann sie nicht erzwingen und ihr nur schwer ausweichen. Wir waren
neugierig, was die Menschen bewegt, mit denen wir täglich zusammenarbeiten. Mit denen wir die Leidenschaft für eine Sache, aber auch die
Verantwortung teilen.
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
das erste Halbjahr 2010 war auch für uns durch vorsichtigen
Optimismus gekennzeichnet. Wir haben in den ersten sechs
Monaten des Jahres einen ordentlichen Geschäftsverlauf in allen
Segmenten erlebt, der uns auf zufriedenstellende Ergebnisse
zum Jahresende hoffen lässt.
Wir sehen aber auch, dass nach den ersten Schritten zur Bewälti­
gung der Finanzmarktkrise neue Herausforderungen entstanden
sind, auf die wir reagieren müssen. Themen wie die ausufernde
Verschuldung europäischer Staaten und deren Bewältigung
werden ebenso wie die sich abzeichnenden verschärften regu­
latorischen Rahmenbedingungen und Belastungen auf der
Abgabenseite nicht ohne Auswirkungen auf die Finanzbranche
und damit auf uns bleiben.
Bei diesen Perspektiven hilft es uns, über ein Geschäftsmodell
zu verfügen, das sich unter Krisenbedingungen als robust
und tragfähig erwiesen hat. Dankbar sind wir aber auch Ihnen,
unseren Aktionären, Kunden und Partnern, weil Sie uns erst durch
Ihr Vertrauen eine dauerhafte und erfolgreiche Zusammenarbeit
ermöglichen.
Wir freuen uns darauf, uns für diese Partnerschaft auch zukünftig
engagieren zu dürfen.
Mit besten Grüßen
Frank M. Mühlbauer Helmut Rausch
Dr. Thomas Sommer
Dr. Thomas Sommer, Frank M. Mühlbauer und Helmut Rausch
Vorstand der WL BANK
6
WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Zwischenlagebericht
Zwischenlagebericht
Geschäftsentwicklung der WL BANK
Deutschlands Konjunktur setzte im ersten Halbjahr 2010 den
vorsichtig positiven Trend fort, der sich bereits gegen Ende des
Jahres 2009 abgezeichnet hatte. Trotz der gestiegenen Staats­
verschuldung und der durch das griechische Haus­halts­debakel
erheblich verschärften Euro-Krise etabliert sich ein insgesamt
op­ti­mistischeres Geschäftsklima.
Der Vorjahresvergleich bei den Ein- und Ausfuhren zeigt mit
Zunahmen um rund 30 % eine rege Aufholbewegung. Auch
die Zahl der Erwerbstätigen nimmt, anders als im Vorjahr, stetig
leicht zu, während die Preisentwicklung trotz gestiegener Roh­
ölpreise einen insgesamt noch moderaten Anstieg von 1,1 %
zum Vorjahr zeigt.
Im Baugewerbe waren weiterhin die belebenden Auswirkungen
des Konjunkturpaketes II spürbar, allerdings ebbt die Auftrags­
welle inzwischen deutlich ab. Dadurch lässt die Aktivität beson­
ders im öffentlichen Bau nach, während im Wohnungsbau weiter
steigende Baugenehmigungen (Neubau und Modernisierung)
verzeichnet werden. Der Bau gewerblich genutzter Gebäude
legt ebenfalls zu, befindet sich aber immer noch auf niedrigem
Niveau.
Das Neugeschäft der WL Bank im Bereich Immobilien­finan­zie­
rung konnte im ersten Halbjahr 2010 um 40 % auf ein Volumen
von 1.059,9 Mio. EUR gesteigert werden.
Davon entfielen auf das direkt getätigte Geschäft mit der Woh­
nungswirtschaft und mit Investoren 577,8 Mio. EUR gegenüber
532,7 Mio. EUR zum Vorjahresstichtag. Dies entspricht einem
An­­teil von 54,5 % (70,4 % per 30.06.2009). Die Finanzierung ge­­
werblicher Objekte konnte auf ein Volumen von 220,6 Mio. EUR
(95,0 Mio. EUR per 30.06.2009) ausgebaut werden. Dies ent­­spricht
einem Neugeschäftsanteil von 20,8 %.
Das von den Volksbanken und Raiffeisenbanken vermittelte Neu­
geschäft erreichte ein Volumen von 482,1 Mio. EUR nach 224,1
Mio. EUR zum 30.06.2009. Der Anteil am Neugeschäft stieg von
29,6 % auf 45,5 % an.
Das Prolongationsvolumen bei den Immobilienfinanzierungen
betrug im Berichtszeitraum 108,6 Mio. EUR gegenüber 162,4 Mio.
EUR per 30.06.2009.
Im Staats- und Kommunalfinanzierungsgeschäft liegt das Neu­
geschäftsvolumen zum 30.06.2010 mit 3.439,2 Mio. EUR nahezu
auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (3.316,5 Mio. EUR).
Der Darlehensbestand bei den Immobilienfinanzierungen stieg im
Vergleich zum 30.06.2009 um 1.319,5 Mio. EUR auf 10.538,9 Mio.
EUR an, der Kommunaldarlehensbestand erhöhte sich im selben
Zeitraum um 2.001,7 Mio. EUR auf 18.547,1 Mio. EUR.
Wertpapiere wurden überwiegend als Deckung für unsere
Öffent­lichen Pfandbriefe verwendet. Der Bestand reduzierte
sich gegenüber dem 30.06.2009 um 192,6 Mio. EUR auf nun
13.878,0 Mio. EUR.
Refinanzierung
Am Kapitalmarkt wurden zur Refinanzierung insgesamt 4.391,6
Mio. EUR (4.547,4 Mio. EUR per 30.06.2009) aufgenommen,
da­von entfielen 79,6 % auf Pfandbriefe.
Im Rahmen der Marktpflege werden eigene Schuld­ver­schrei­bun­
gen zurückgekauft. Im Bestand befanden sich zum 30.06.2010
69,8 Mio. EUR gegenüber 36,8 Mio. EUR per 30.06.2009.
7
8
Zwischenlagebericht WL BANK Halbjahresbericht 2010
Rating
Das Spitzenrating AAA durch Standard & Poor‘s (S&P) bestätigt
die Qualität sowohl unserer Hypotheken- als auch Öffentlichen
Pfandbriefe. Im Counterpartyrating bewertet S&P die WL BANK
mit A+/A-1 mit stabilem Ausblick. Im Rahmen des Ratings für
den genossenschaftlichen FinanzVerbund bewertet Fitch die
WL BANK mit A+/F1+.
Außerbilanzielle Geschäfte (Derivate)
Ergänzend zum bilanzwirksamen Geschäft haben wir auch de­ri­
va­tive Geschäfte abgeschlossen. Insgesamt bestehen zur Ab­si­
che­­rung von Zinsänderungsrisiken im Aktivbereich zinsbezogene
Geschäfte von 24.072,2 Mio. EUR und im Passivbereich von
22.847,0 Mio. EUR.
Die Bilanzsumme erhöhte sich im letzten halben Jahr von 43,4
Mrd. EUR auf 45,7 Mrd. EUR.
Ertragslage
Der Zinsüberschuss liegt mit 66,0 Mio. EUR deutlich über dem Vor­
jahreswert (50,3 Mio. EUR). Die Ursache liegt in der sehr er­­freu­­
lichen Neugeschäftsentwicklung des Immo­bil­ien­kre­dit­ge­schäfts.
Nach Provisionsaufwendungen in Höhe von 10,7 Mio. EUR
(nach 9,5 Mio. EUR zum Vorjahresstichtag) und Pro­vi­si­ons­er­trä­gen
in Höhe von 0,4 Mio. EUR belief sich der Zins- und Pro­vi­si­ons­über­
schuss im Berichtszeitraum auf 55,7 Mio. EUR (Vj. 41,3 Mio. EUR).
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Zwischenlagebericht
Die Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vor­jahres­
zeitraum um 5,3 % auf 20,5 Mio. EUR angestiegen. Hiervon
be­tragen die Personalkosten 10,8 Mio. EUR (Vj. 10,0 Mio. EUR).
Die Sachkosten sind um 1,9 % gestiegen. Die Cost-Income-Ratio
reduzierte sich im zurückliegenden Halbjahr von 45,7 % auf 36,3 %.
Der Saldo der Risikovorsorge betrug im 1. Halbjahr 20,8 Mio.
EUR (7,1 Mio. EUR per 30.06.2009). Ein Teil der Risikovorsorge
hat seine Ursache in vorgenommenen Wertberichtigungen bei
den Wertpapieren der Liquiditätsreserve, welche durch die Aus­
wirkungen der Finanzmarktkrise notwendig wurden. Unserer
Risikostrategie folgend handelt es sich hierbei ausschließlich um
Bankentitel, die mit mindestens A- bewerteter Bonität erworben
wurden. Im Einzelfall ergaben sich hier Ratingherabstufungen.
Zusätzliche Belastungen ergaben sich durch den Verkauf auslän­
discher Staatsanleihen.
Wertpapiergeschäfte, die in Zusammenhang mit Ver­brie­fungs­
transaktionen stehen, wurden nicht getätigt. Die Risikokosten
bei den Immobilienfinanzierungen bewegen sich nach wie vor
auf einem niedrigen Niveau.
Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt einschließ­
lich der Aufwendungen aus der Umsetzung der Anforderungen
aus dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 14,2 Mio.
EUR nach 15,9 Mio. EUR zum Vorjahreszeitraum.
Gesamtbanksteuerung: Management der Risiken
und Darstellung der Chancen
Die Methodik des Risikomanagements auf Gesamt­bank­ebene
wurde zum Jahresbeginn überarbeitet, um eine wei­tere Har­mo­
9
10
Zwischenlagebericht WL BANK Halbjahresbericht 2010
11
WL BANK Halbjahresbericht
2010 Zwischenlagebericht
nisierung mit dem konzernweiten Risiko­trag­fähig­keits­kon­zept
zu erreichen. Neben den Stan­dard­szenarien wurden die Stress­
szenarien für die einzelnen Ri­si­ko­arten weiter ausgebaut.
Im Rahmen der Weiterentwicklung der Gesamtbanksteuerung
wurde im 1. Halbjahr 2010 auch ein neues Ratingverfahren ent­
wickelt und zum Einsatz gebracht, um eine genauere Qu­an­
ti­fizierung des Adressausfallrisikos und damit verbunden eine
ge­nau­ere Kalkulation der Risiko- und Eigenkapitalkosten im Rah­
Von den Genussrechten wurden 35,0 Mio. EUR und von den
nachrangigen Verbindlichkeiten 112,7 Mio. EUR in das haftende
Eigenkapital einbezogen.
Darüber hinaus besteht ein satzungsgemäßer Vorratsbeschluss
für die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 30,7 Mio. EUR bis
zum 04.07.2011.
men der risikoadjustierten Bepreisung durchführen zu können.
Für das neue Ratingverfahren wurde die IRBA-Zulassung bean­
tragt.
Die Einhaltung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Vorschriften
stellen wir jederzeit sicher.
Die Gesamtkapitalkennziffer nach dem Kreditrisiko Stan­dard­
ansatz (Basel II) betrug zum Stichtag 14,53 %, die Li­qui­di­täts­
kennziffer nach Liquiditätsverordnung lag bei 1,12 %. Unserer
vorsichtigen Risikopolitik folgend betrug die Limitauslastung bei
den Zinsänderungsrisiken lediglich 27,6 %.
Chancen und Risiken
Eigenmittelstruktur
Die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Regelungen über die
Eigenmittelausstattung wurden von uns stets eingehalten.
Nach der Rücklagenzuführung aus dem Gewinn des Vorjahres
beträgt das Eigenkapital ohne Bilanzgewinn 350,1 Mio. EUR.
Neben dem Grundkapital von 85,4 Mio. EUR sind darin Kapital­
rücklagen von 153,1 Mio. EUR und Gewinnrücklagen von 111,6
Mio. EUR enthalten.
Die klaren Anzeichen, die auf eine Konjunkturerholung hindeuten,
wie beispielsweise die Verbesserung der Geschäftsklimaindizes, las­
sen marktseitig eine stabile Fortsetzung des bisherigen Ge­schäfts­
verlaufs erwarten. Wachstumsimpulse sehen wir insbesondere im
Geschäft mit der institutionellen Wohnungswirtschaft, im Vermitt­
lungsgeschäft mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken, im
Geschäft mit Fonds und Investoren und in der Weiterentwicklung
zinsoptimierter Finanzierungsangebote für unsere öffentlichen
Kunden.
Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Unsicherheit am
Kapitalmarkt, insbesondere im Staatskreditgeschäft, in unserem
Haus zu keinen nennenswerten Ergebnisbelastungen führen und
das Ergebnis zum Jahresende insgesamt im Plan liegen wird.
12
WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Bilanz
13
Bilanz
Passivseite
Aktivseite
in EUR 30.06.2010 in TEUR
31.12.2009
1. Barreserve a) Kassenbestand b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 644.347,08 25.451,45 618.895,63
24.420
43
24.377
5.985.826.353,14 308.231,06 3.684.423.995,81 2.301.094.126,27 4.632.778
317
3.607.584
1.024.877
25.443.955.672,32 10.538.547.149,47 14.862.668.500,37 42.740.022,48 23.830.128
10.106.270
13.678.451
45.407
13.947.792.789,99 13.877.951.037,08
69.841.752,91 14.640.134
14.603.285
36.849
2. Forderungen an Kreditinstitute a) Hypothekendarlehen b) Kommunalkredite c) andere Forderungen 3. Forderungen an Kunden
a) Hypothekendarlehen b) Kommunalkredite
c) andere Forderungen
4. Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere a) Anleihen und Schuldverschreibungen
b) eigene Schuldverschreibungen 5. Beteiligungen 75.950,00
76
10.277.752,02
11.564
459.436,79
454
459.436,79
454
8. Sachanlagen 19.901.067,20 19.579
9. Sonstige Vermögensgegenstände 46.475.027,31 58.276
227.229.965,73 224.971.496,73 2.258.469,00 162.111
161.953
158
6.Treuhandvermögen 7. Immaterielle Anlagewerte
a) Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
10. Rechnungsabgrenzungsposten a) aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft
b) andere Summe der Aktiva
in EUR 30.06.2010 in TEUR
31.12.2009
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) begebene Hypotheken-Namenspfandbriefe
b) begebene Öffentliche Namenspfandbriefe
c) andere Verbindlichkeiten
10.063.230.449,77
459.101.439,51 1.002.092.683,29 8.602.036.326,97
8.614.831
411.857
1.010.675
7.192.299
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) begebene Hypotheken-Namenspfandbriefe
b) begebene Öffentliche Namenspfandbriefe
c) andere Verbindlichkeiten
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
4. Treuhandverbindlichkeiten
14.640.864.607,27
3.453.028.331,53 10.374.717.942,78 813.118.332,96 14.344.405
3.482.421
9.939.501
922.483
20.261.465.857,30 20.261.465.857,30
19.700.821
19.700.821
10.277.752,02
11.564
5. Sonstige Verbindlichkeiten
75.356.047,92
66.996
6. Rechnungsabgrenzungsposten
a) aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft
b) andere
70.344.864,98
69.984.588,17 360.276,81
75.581
75.122
459
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
b) Steuerrückstellungen
c) andere Rückstellungen
29.701.848,91 15.642.205,00 4.335.095,34 9.724.548,57 37.423
14.222
14.390
8.811
134.338.756,45 134.339
37.500.000,00
37.500
359.558.176,96 85.376.000,00 153.107.712,81 111.600.000,00
9.474.464,15 356.060
85.376
153.108
91.600
25.976
45.682.638.361,58 43.379.520
8.Nachrangige Verbindlichkeiten
45.682.638.361,58 43.379.520
9. Genussrechtskapital
10. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital
b) Kapitalrücklage
c) Gewinnrücklagen
d) Bilanzgewinn
Summe der Passiva
Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen betrugen
zum Stichtag 14.871.148,81 EUR gegenüber 6.381 TEUR zum 31.12.2009.
Die unwiderruflichen Kreditzusagen betrugen zum Halbjahr 1.728.385.413,51 EUR
(31.12.2009: 1.338.055 TEUR)
14
WL BANK Halbjahresbericht 2010
Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwendungen und Erträge
in EUR
01.01.-30.06.2010
in TEUR
01.01.-30.06.2009
1. Zinserträge aus 815.837.206,26 830.528
a) Kredit und Geldmarkt geschäften
570.446.758,48 571.031
b) festverzinslichen Wert papieren und Schuldbuch forderungen
245.390.447,78 259.497
2. Zinsaufwendungen
749.846.934,54 65.990.271,72 780.249
3. Provisionserträge
394.360,70
484
4. Provisionsaufwendungen 10.715.133,02 -10.320.772,32
9.460
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.466.908,32
6.Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
19.927.831,54
a) Personalaufwand 10.816.328,49
9.959
b) andere Verwaltungsufwendungen
9.111.503,05
8.944
7.Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf immaterielle Anlagewerte und Sach anlagen
528.279,20
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
720.751,85
9.Abschreibungen und Wertbe­richtigungen
auf Forderungen und bestimmte Wert papiere sowie Zuführungen zu Rückstel lungen im Kreditgeschäft 20.821.631,40
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteili gungen, Anteilen an verbundenen Unter nehmen und wie Anlagevermögen be handelten Wertpapieren
5.452,96
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 15.143.366,69
12.Außerordentliche Erträge
71.878,85
0
13.Außerordentliche Aufwendungen
950.000,00
0
14.Außerordentliches Ergebnis
-878.121,15
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
4.700.467,84
4.958
16. Sonstige Steuern, soweit nicht unter
Posten 8 ausgewiesen
90.313,55
4.790.781,39
71
Lösungen finden.
Die Menschen kommen zu mir, um sich einen großen Traum zu erfüllen:
die eigenen vier Wände. Meine Aufgabe ist, sie dabei zu unterstützen.
Gemeinsam mit der WL BANK kann ich ihnen marktgerechte Konditionen
und hohe Flexibilität, vor allem aber eine starke Vertrauensbasis bieten.
In einer Situation, in der sie die größte Investition ihres Lebens realisie­
ren, bauen unsere Kunden auf einen verlässlichen Partner, der auch in
zehn Jahren noch an ihrer Seite ist. Genau das sind wir für sie. Und die
WL BANK ist es für uns.
50.279
-8.976
1.400
18.903
528
170
7.161
0
15.941
0
5.029
17. Jahresüberschuss
9.474.464,15 10.912
18. Bilanzgewinn
9.474.464,15 10.912
Michael Berger
Abteilungsleiter private Baufinanzierung,
VR­Bank Bergisch Gladbach­Overath­Rösrath eG,
Bergisch Gladbach
16
WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Verkürzter Anhang
Verkürzter Anhang
Allgemeine Angaben
Der Halbjahresabschluss der WL BANK AG Westfälische Land­
schaft Bodenkreditbank zum 30.06.2010 wurde gemäß § 37w
Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) nach den Rech­nungs­le­gungs­
vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den rechts­
form- bzw. branchenspezifischen Vorschriften des Ak­tiengesetzes
(AktG), des Kreditwesengesetzes (KWG), des Pfand­briefgesetzes
(PfandBG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der
Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Im Halbjahresabschluss zum 30.06.2010 kommen erstmals die auf­
grund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) neu in
das HGB eingefügten Bilanzierungs- und Be­wer­tungs­vor­schriften
zur Anwendung. Bei Einzelfragen zur erstmaligen Anwendung, zu
Beibehaltungs- oder Fortführungswahlrechten sowie zu anderen
Erleichterungen wurden die Regelungen der Stellungnahme
IDW RS HFA 28 angewandt.
Die Vorjahreszahlen wurden nicht an die aufgrund des BilMoG
geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angepasst.
Ein organisatorisch definierter Kreis von Vermögens­gegen­stän­
den, Schulden und schwebenden Geschäften wird zum Aus­
gleich gegenläufiger Wertänderungen aus vergleichbaren Risiken
mit Finanzinstrumenten zu Bewertungseinheiten (Micro-Hedges)
zu­sammengefasst, deren Wertänderungen sich hinsichtlich des
gesicherten Risikos (Zinsänderungsrisiko, Währungsrisiko) wei­test­
gehend ausgleichen. Unverändert werden die zur Ab­sicherung
des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossenen derivativen
Geschäfte nicht gesondert bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind auf Basis der
PUC-Methode (projected unit credit method) unter An­wendung
eines Abzinsungssatzes von 5,25 % sowie einer angenommenen
jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,75 % bemessen.
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der „Richttafeln 2005 G“
von Prof. Klaus Heubeck.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände, Schul­
den und außerbilanzielle Verpflichtungen werden gemäß § 256a
HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag um­ge­
rech­net. Ergebnisse der auf fremde Währung lautenden Ver­mö­
gens­gegenstände, Schulden und außerbilanziellen Geschäfte, die
gemäß § 340h HGB besonders gedeckt sind, werden erfolgswirk­
sam erfasst.
Der Steueraufwand wurde auf Basis der Erkenntnisse des letzten
Jahresabschlusses bestmöglich geschätzt.
Die sich aus voraussichtlich temporären Differenzen zwischen han­
dels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergebenden Steuer­be­
lastungen und -entlastungen werden verrechnet. Vom bilanziellen
Ansatz aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht.
Eine Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögens­
gegenstände des Anlagevermögens erfolgt nicht.
Im Übrigen kommen die gleichen Bilanzierungs- und Bewer­
tungs­­methoden wie im Jahresabschluss zum 31.12.2009 zur
An­wendung.
Auf die Vornahme einer Prüfung nach §§ 340k und 317 HGB
sowie auf eine prüferische Durchsicht durch den Abschlussprüfer
wurde verzichtet.
17
18
Verkürzter Anhang WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Verkürzter Anhang
19
Angaben zur Bilanz
Fristengliederung nach Restlaufzeiten
Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Aktivseite
Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig
bis drei Monate
mehr als drei Monate bis ein Jahr
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
mehr als fünf Jahre
in TEUR 30.06.2010
in TEUR
31.12.2009
5.985.826 1.419.156 1.064.102 599.575 2.156.442 746.551 4.632.778
257.357
957.748
410.691
1.753.406
1.253.576
F orderungen an Kunden
täglich fällig
bis drei Monate
mehr als drei Monate bis ein Jahr
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
mehr als fünf Jahre
mit unbestimmter Laufzeit
25.443.956
45.229
691.762 2.163.312 6.594.212 15.949.272 169 23.830.128
39.267
1.034.144
1.653.705
5.917.513
15.185.267
232
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Beträge, die im Jahr nach dem Bilanzstichtag fällig werden
13.947.793 1.994.414
14.640.134
1.684.731
in TEUR 30.06.2010
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.063.230
täglich fällig
1.506.991 bis drei Monate
4.262.162 mehr als drei Monate bis ein Jahr
2.068.791 mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
809.559 mehr als fünf Jahre
1.415.727 in TEUR
31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
täglich fällig
bis drei Monate
mehr als drei Monate bis ein Jahr
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
mehr als fünf Jahre
14.640.865 10.482 343.386 342.345 1.866.674 12.077.978 14.344.405
4.662
519.002
283.517
1.767.482
11.769.742
Verbriefte Verbindlichkeiten
Beträge, die im Jahr nach dem Bilanzstichtag fällig werden
20.261.466 5.258.840
19.700.822
4.869.916
Passivseite
8.614.831
443.700
3.648.433
2.518.587
746.704
1.257.407
in TEUR
30.06.2010
Forderungen an Kreditinstitute 470.091
Sonstige Vermögensgegenstände
1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.134.098
Sonstige Verbindlichkeiten 1.899
in TEUR
31.12.2009
55.318
1
663.001
5.086
Forderungen/Verbindlichkeiten in Fremdwährung
In den Aktivposten sind 657.581 TEUR (31.12.2009: 572.267 TEUR) und in den Passiv­
posten 336.557 TEUR (31.12.2009: 654.214 TEUR) aus Fremdwährungen enthalten.
Börsenfähige Wertpapiere und Beteiligungen
in TEUR 30.06.2010 börsennotiert nicht börsennotiert
börsennotiert
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
13.710.102
237.691
14.420.096
Beteiligungen
0
0
0
in TEUR
31.12.2009
nicht börsennotiert
220.038
0
Von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren, die
dem wie Anlagevermögen bewerteten Bestand zugeordnet sind, wird ein Buchwert
von 4.927.883 TEUR nicht mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden
Wert bewertet. Der beizulegende Wert dieser Wertpapiere beträgt 4.296.791 TEUR.
Eine außerplanmäßige Abschreibung wurde nicht vorgenommen, da wir aufgrund
der uns bis zur Aufstellung dieses Halbjahresabschlusses vorliegenden Erkenntnisse
nicht von einer dauerhaften Wertminderung ausgehen. Insbesondere erwarten wir
für unser Wertpapierportfolio keine Kreditausfälle. Unser Wertpapierbestand ent­hält
keine Anleihen und Schuldverschreibungen, die im Zusammenhang mit Ver­brie­fungs­
transaktionen stehen.
20
Verkürzter Anhang WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Verkürzter Anhang
21
Wir beabsichtigen, Schuldverschreibungen und andere festver­
zinsliche Wertpapiere, die dem wie Anlagevermögen bewerteten
Bestand zugeordnet sind, grundsätzlich bis zur Endfälligkeit im
Bestand zu halten. Zurzeit sind für uns keine Umstände erkenn­
bar, die der von uns verfolgten Halteabsicht entgegenstehen.
Wir weisen ergänzend darauf hin, dass am Bilanzstichtag den
nicht dauerhaften Wertminderungen stille Reserven in anderen
Bilanzpositionen gegenüber stehen.
TEUR (31.12.2009: 624.718 TEUR) abgetreten. Darüber hinaus wurden im Rahmen von
Besicherungsvereinbarungen für Finanz­termingeschäfte Barsicherheiten in Höhe von
816.880 TEUR (31.12.2009: 479.050 TEUR) gestellt.
Sonstige Vermögensgegenstände/Sonstige Verbindlichkeiten
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen
Steuererstattungsansprüche in Höhe von 4.743 TEUR und der
Gegenposten zum Ertrag aus positiven Umrechnungsdifferenzen
von besonders gedeckten Fremdwährungs-Termingeschäften in
Höhe von 36.933 TEUR enthalten.
Eventualverbindlichkeiten
Die Eventualverbindlichkeiten enthalten im Rahmen des Darlehensgeschäftes abgege­
bene Bürgschaften in Höhe von 13.897 TEUR (31.12.2009: 5.474 TEUR).
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen den
Gegenposten für Aufwendungen aus negativen Umrech­nungs­­
differenzen von besonders gedeckten Fremdwährungs-Ter­min­
geschäften in Höhe von 52.949 TEUR und erhaltene Opti­ons­prä­
mien in Höhe von 12.574 TEUR.
Zur Sicherheit übertragene Vermögensgegenstände
Im Rahmen von Offenmarktgeschäften mit der Europäischen
Zentralbank (400.000 TEUR) wurden Wertpapiere und Kredit­
forderungen verpfändet bzw. abgetreten. Im Rahmen von
echten Wertpapierpensionsgeschäften (Repo-Geschäften)
wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 4.389.999 TEUR
(31.12.2009: 3.968.476 TEUR) in Pension gegeben.
Zur Sicherung von aufgenommenen Darlehen bei Kredit­in­­s­ti­­tuten wurden Darlehensforderungen in Höhe von 711.720
Nachrangige Vermögensgegenstände
In der Bilanzposition andere Forderungen an Kreditinstitute sind nachrangige
Vermögens­gegenstände in Höhe von 2.000 TEUR (31.12.2009: 2.000 TEUR) enthalten.
Andere Verpflichtungen
Bei den ausgewiesenen unwiderruflichen Kreditzusagen handelt es sich um Zusagen
für:
Hypothekendarlehen Kommunalkredite
sonstige Darlehen Aval-Kredite Summe
in TEUR
30.06.2010
in TEUR
31.12.2009
1.186.447 445.335 71.627 24.976 989.832
281.361
64.960
1.902
1.728.385 1.338.055
22
Verkürzter Anhang WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Verkürzter Anhang
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Nachrangige Verbindlichkeiten
in TEUR
in TEUR
Nominalbetrag Zinssatz % p. a.
Fälligkeit Aufwand 30.06.2010
bis 10 % des Gesamtbetrages
134.339
4,00 - 6,27 vom 07.03.2011
3.466
bis 29.09.2021
über 10 % des Gesamtbetrages
0
–
–
0
Summe
134.339
3.466
Der Aufwand 2010 betrifft Zinszahlungen und anteilige Zinsen, die als sonstige
Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Es wurden keine von § 10 Abs. 5a KWG
abweichenden Bedingungen vereinbart.
Genussrechtskapital
Die WL BANK hat neun Namensgenussrechte im Gesamtnennbetrag von 37.500 TEUR
begeben. Im Berichtsjahr wurde kein Genussrechtskapital neu aufgenommen. Der
Zinsaufwand für das Genussrechtskapital betrug bis zum 30.06.2010 1.209 TEUR. Die
anteiligen Zinsen wurden in die sonstigen Verbindlichkeiten eingestellt.
Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 04.07.2011 Genussrechte zu marktüb­
lichen Bedingungen gemäß § 10 Abs. 5 KWG in einer Höhe von bis zu 100.000 TEUR
zu begeben.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen
Mieterträge von Immobilien (970 TEUR) und genossenschaft­
liche Rückvergütungen (160 TEUR). Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen im
Zusammenhang mit der Verwaltung von Immobilien bei Ret­
tungs­erwerben und notleidenden Krediten (112 TEUR), Auf­
wendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen (380 TEUR)
sowie Aufwendungen für Prozessrisiken (141 TEUR).
Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalten Zufüh­run­gen
zu Pensions­rück­stellungen, die aufgrund der ge­än­derten Rück­­
stellungs­bewertung im Rahmen des Bilanz­rechts­mo­der­ni­­sie­­rungs­­gesetzes (BilMoG) vorgenommen wurden. Die außer­­or­dent­
lichen Erträge beinhalten Erträge aus der erstmaligen Ab­­zinsung
beste­hen­der Rückstellungen im Rahmen des BilMoG.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (4.700 TEUR) ent­
fallen in vollem Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
Angaben nach § 28 Pfandbriefgesetz (PfandBG)
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital ist eingeteilt in 166.750 auf den Namen lautende Stückaktien.
Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 04.07.2011 mit Zustimmung des
Aufsichtsrates das Grundkapital durch Ausgabe von 60.000 neuen auf den Namen
lautenden Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um TEUR
30.720 durch Bareinlage zu erhöhen.
Die nach § 28 PfandBG vierteljährlich zu veröffentlichenden
Angaben sind auf unserer Homepage www.wlbank.de
veröffentlicht.
23
24
Verkürzter Anhang WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010 Verkürzter Anhang
Sonstige Angaben
Termingeschäfte
Am Bilanzstichtag bestehen noch nicht abgewickelte zins- und währungsbezogene Ter­
mingeschäfte, die zur Absicherung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken abgeschlos­
sen wurden. Bei den Kontrahenten handelt es sich um OECD-Banken. Darüber hinaus
treten im Zusammenhang mit Kreditvereinbarungen Darlehensnehmer als Kontra­henten
auf (beizulegender positiver Zeitwert 11,6 Mio. EUR, beizulegender negativer Zeit­wert
1,4 Mio. EUR). Bei den Produkten handelt es sich ausschließlich um OTC-Produkte.
in Mio. EUR
≤ 1 Jahr
1-5 Jahre
> 5 Jahre
Summe
positiv
negativ
7.714 0
0
164
16.659
0
186
58
20.550
0
538
15 44.923
0
724
237
1.569,1
0,0
0,0
0,3
2.362,7
0,0
52,0
0,3
172
863
0,0
76,1
17,9
107,2
46.919
1.645,5
2.540,1
Zinsbezogene Geschäfte
Zinsswaps (gleiche Währung)
Zinsoptionen-Käufe
Zinsoptionen-Verkäufe
sonstige Zinskontrakte
Währungsbezogene Geschäfte
Devisentermingeschäfte
Cross-Currency Swaps
Summe 
Beizulegender
Zeitwert
Nominalbetrag
nach Restlaufzeiten
172
143 0
462
8.193
17.365
0
258
21.361
Das Adressrisiko wurde nach der Marktbewertungsmethode ermittelt. Der Kredit­
äqui­­valenzbetrag setzt sich bei Anwendung der Marktbewertungsmethode aus
dem aktuellen Eindeckungsaufwand (positiver Marktwert) unter Berücksichtigung
von Kon­tra­henten-Netting-Vereinbarungen und einem Zuschlag (Add-On) für mög­
liche zukünftige Risikoerhöhungen zusammen. Für den so ermittelten Wert erfolgt
eine Vertragspartnergewichtung analog der Regeln der Solvabilitätsverordnung. Das
ge­wichtete Adressrisiko vor Einbeziehung von Netting-Vereinbarungen belief sich zum
30.06.2010 auf 525,0 Mio. EUR (31.12.2009: 339,2 Mio. EUR). Unter Einbeziehung von
Netting-Vereinbarungen und Bareinlagen reduziert sich das Adressrisiko um 470,5 Mio.
EUR auf 54,5 Mio. EUR (31.12.2009: 62,1 Mio. EUR).
25
Zinsswaps werden anhand von aktuellen Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag nach
der Barwertmethode bewertet. Hierbei werden die Zahlungsströme mit dem risikound laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Strukturierte Produkte werden in ihre
Grundbestandteile zerlegt. Für die Wertermittlung von Optionen werden Options­
preis­­modelle eingesetzt. Deren Einsatz erfolgt auf der Basis der allgemein anerkannten
grundlegenden Annahmen. Danach bestimmt sich der Wert einer Option insbeson­
dere nach dem Wert des Grundgeschäfts und dessen Volatilität, dem vereinbarten
Basispreis, Basiszinssatz oder Basisindex, dem risikolosen fristenadäquaten Zinssatz
sowie der Restlaufzeit des Kontrakts.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten empfangene Optionsprämien mit einem
Buch­wert von 12,6 Mio. EUR. Die anteiligen Zinsen aus den derivativen Ge­schäf­ten
werden in den Forderungen an Kreditinstitute mit 417,6 Mio. EUR, in den Forde­run­
gen an Kunden mit 0,8 Mio. EUR, in den Verbindlichkeiten gegenüber Kredit­in­s­titu­
ten mit 438,5 Mio. EUR sowie in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit 0,1
Mio. EUR ausgewiesen. Die Abgrenzung der gezahlten Ausgleichszahlungen er­­folgt
unter den Rechnungsabgrenzungsposten der Aktivseite mit 5,1 Mio. EUR. Die erhal­
tenen Ausgleichszahlungen werden unter den Rechnungsabgrenzungsposten der
Passiv­seite mit 27,4 Mio. EUR ausgewiesen. Aus der Fremdwährungsbewertung von
Swaps sind Ausgleichsposten in Höhe von 36,9 Mio. EUR in den sonstigen Ver­mö­gens­
gegenständen sowie in Höhe von 52,9 Mio. EUR in den sonstigen Verbindlichkeiten
ent­halten. Da die derivativen Geschäfte der Absicherung von Zins- und Wechsel­kurs­
schwankungen dienen, stehen den negativen beizulegenden Zeitwerten im De­ri­va­te­
bereich Bewertungsreserven in bilanziellen Geschäften gegenüber.
Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Im Berichtszeitraum beschäftigten wir durchschnittlich 291 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter (2009: 275), davon waren 147 weiblich (2009: 140) und 144 männlich
(2009: 135). Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden betrug 12 (2009: 15).
Konzernzugehörigkeit
Die WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank, Düsseldorf, besitzt
über die Wegeno Verwaltungsgesellschaft mbH (100%ige Tochtergesellschaft der
WGZ BANK) eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft.
26
WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010
Eigenkapitalspiegel
Verkürzte
Kapital­fluss­rechnung
in TEUR andere GezeichnetesKapital- Gesetzliche
Gewinn-
Bilanz-
EigenKapital
rücklage
Rücklage rücklagen
gewinn
kapital
Stand 01.01.2009
85.376
153.108
700
76.300
19.723
335.207
Jahresüberschuss
10.912
10.912
01.01.2009 - 30.06.2009
Einstellung in/Entnahme
aus der gesetzlichen
Rücklage
0
Einstellung in/Entnahme
aus den anderen
Gewinnrücklagen
14.600-14.600
0
Gezahlte Dividenden-5.123-5.123
Stand 30.06.2009
85.376
153.108
700
90.900
10.912
Stand 01.07.2009
85.376
153.108
700
90.900
10.912
Jahresüberschuss
15.065
01.07.2009 - 31.12.2009
Einstellung in/Entnahme
aus der gesetzlichen
Rücklage
Einstellung in/Entnahme
aus den anderen
Gewinnrücklagen
Gezahlte Dividenden
Stand 31.12.2009
85.376
153.108
700
90.900
25.977
340.996
340.996
15.065
0
0
0
356.061
Stand 01.01.2010
85.376
153.108
700
90.900
25.977
356.061
Jahresüberschuss
9.474
9.474
01.01.2010 - 30.06.2010
Einstellung in/Entnahme
aus der gesetzlichen
Rücklage
0
Einstellung in/Entnahme
aus den anderen
Gewinnrücklagen
20.000-20.000
0
Gezahlte Dividenden-5.976-5.976
Stand 30.06.2010
85.376
153.108
700
110.900
27
9.475
359.559
in TEUR in TEUR
01.01.- 30.06.2010
01.01.- 30.06.2009
Zahlungsmittelbestand zum 01.01.
24.420 158
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit-660.425 931.662
Cashflow aus Investitionstätigkeit
642.624 -916.561
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit-5.976 -15.123
Zahlungsmittelbestand zum 30.06.
643 136
Der ausgewiesene Zahlungsmittelbestand umfasst den Bilanzposten Barreserve und
enthält den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Zentralnotenbanken.
28
WL BANK Halbjahresbericht 2010
Versicherung der
gesetzlichen Vertreter
Verantwortung übernehmen.
Es ist grundsätzlich eine spannende Aufgabe, qualitätvolle und bezahlbare Wohn- und Lebensräume für Menschen zu schaffen. Man
übernimmt damit eine soziale Verantwortung, aber auch eine Verpflichtung gegenüber der nächsten Generation. Deshalb handeln
wir nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch. Die WL BANK
unterstützt uns mit Kontinuität und guten Konditionen, mit exzellenten Marktkenntnissen und einer unkomplizierten Zusammenarbeit,
die niemals oberflächlich ist – auch nicht in schwierigen Zeiten.
„Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzu­
wendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischen­
berichterstattung der Zwischenabschluss ein den tatsächli­
chen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Fi­nanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und
im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen
entspre­chendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des
Unternehmens im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben
sind.“
Münster, im August 2010
WL BANK AG
Westfälische Landschaft Bodenkreditbank
Der Vorstand
Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer Bauwirtschaft,
und Manfred Franck, Geschäftsführer Betriebswirtschaft,
Rheinwohnungsbau GmbH, Düsseldorf
Frank M. Mühlbauer Helmut Rausch
Dr. Thomas Sommer
30
WL BANK Halbjahresbericht 2010
WL BANK Halbjahresbericht 2010
Ansprechpartner
Impressum
Vorstand
Frank. M. Mühlbauer
Helmut Rausch
Dr. Thomas Sommer
0251 4905-1300
0251 4905-1400
0251 4905-1200
Betrieb/Organisation/Systeme
Manfred Feld
0251 4905-1800
Finanzen
Artur Merz
0251 4905-1900
Grundsatzfragen/Recht/Vorstandsbüro
Dr. Patrick Lübbersmann
0251 4905-2300
Immobilienbewertung
Benno Kirchhof
0251 4905-4200
Immobilienkreditgeschäft-Betreuung
Ludger Kortemeyer-Lanvers
0251 4905-3500
Immobilienkreditgeschäft-Vertrieb
Jürg Schönherr
Immobilienkreditgeschäft Banken-Betreuung
Clemens Schemmer
Immobilienkreditgeschäft Banken-Vertrieb
Thomas Plum
31
030 220021-4300
Fotos:
Gestaltung:
Matthias Hubert, Dortmund
Text:
WL BANK, Marketing
serres, text. Hattingen
serres, design. Hattingen
Dieser Halbjahresfinanzbericht ist auch digital
in deutscher und englischer Sprache unter
www.wlbank.de/HJB10 erhältlich.
Die Printversion unseres Halbjahresberichtes 2010
enthält alle verpflichtenden Bestandteile gem.
§ 37w WpHG sowie zusätzliche freiwillige Angaben.
Letztere entsprechen nicht in allen Teilen der im
elektronischen Bundesanzeiger publizierten Version.
0251 4905-2700
0211 210942-5700
Interne Revision
Frank Schneider
0251 4905-2400
Marktfolge Immobilienkreditgeschäft
Josef Kirschbaum
0251 4905-2500
Marktfolge Kapitalmarktgeschäft und
Öffentliche Kunden
Markus Wirsen
0251 4905-1600
Personal/Marketing
André Krabbe
0251 4905-2100
Treasury, Geld- und Kapitalmarktgeschäft
Sascha Aldag
0251 4905-2200
Unternehmensentwicklung und -planung
Dr. Bernd Graalmann
0251 4905-2600
Leiter Repräsentanzen
Berlin
Jürg Schönherr
030 220021-4300
Düsseldorf
Marco Schaub
0211 210942-5720
München
Georg Weigl
089 4523207-5780
Alle Fotos in diesem Halbjahresbericht haben wir
unserem Geschäftsbericht 2009 entnommen.
Den beteiligten Kunden und Geschäftspartnern
danken wir nochmals für ihre Stellungnahmen zur
Frage „Was uns antreibt“ und für ihre engagierte
Mitarbeit bei den Shootings.
Das Titelfoto zeigt (v. l. n. r.):
Wilfried Lüttgen, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Michael Merk, Stadt Ludwigshafen am Rhein
Michael Berger, VR-Bank Bergisch Gladbach-Overath-Rösrath eG
Markus Schürmann, Commerz Real AG
Manfred Franck, Rheinwohnungsbau GmbH
Kirsten Bitsch, Landeshauptstadt Hannover
Steffan Liebscher, GEWOBA Nord Baugenossenschaft eG
Harald Herkströter, Volksbank Halle/Westf. eG
Leonidas Valtis, Landeshauptstadt Hannover
Thomas Hummelsbeck, Rheinwohnungsbau GmbH
WL BANK AG
Westfälische Landschaft
Bodenkreditbank
Sentmaringer Weg 1
48151 Münster
Tel. 0251 4905-0
Fax 0251 4905-5555
info@wlbank.de
www.wlbank.de
Repräsentanzen:
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel. 030 220021-0
Fax 030 220021-4391
Ludwig-Erhard-Allee 20
40227 Düsseldorf
Tel. 0211 210942-0
Fax 0211 210942-5792
Vertriebsstandorte:
Frankfurt a. M.:
Thomas Zajac
Mobil 0160 908162 07
Hamburg:
Stefan Möller
Mobil 0151 12268913
Brienner Straße 14
80333 München
Tel. 089 4523207-0
Fax 089 4523207-5798
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