close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Alles Euro, oder was? - WRO

EinbettenHerunterladen
inside B 7.12 | S. 37 | > regionen & märkte > wirtschaftsregion ortenau
inside B 7.12 | S. 36 | > regionen & märkte > wirtschaftsregion ortenau
Alles Euro, oder was?
Spiel, Satz, Sieg!
> Gengenbach
> Schutterwald
Es war einmal ein Tennisausstatter aus
den USA ... 2009 wollte er auch in Europa
Fuß fassen, und zwar im Grenzland
Deutschland/Frankreich. Das Märchen
geht gut aus: Rick Kerpsack hat Fuß
gefasst, sein Tennis Warehouse Europe
boomt. Dass er in der Region, genauer in
Schutterwald in der Schutterstraße, eine
Heimat gefunden hat, ist der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau zu verdanken.
Was ist der richtige Standort? Wo finde
ich die perfekte Immobilie? Wer hilft beim
Aussuchen, Anschauen – und Verstehen?
Kein Problem: Die Profis von der WRO
starteten Immobilienabfragen bei ihren
Gesellschaftern, standen Rick Kerpsack
mit Rat, Tat und Dolmetscher zur Seite.
Nach knapp sechs Monaten war alles perfekt, und Tennis Warehouse Europe, weltweit die Nummer eins im Tennisversandhandel, agierte von Schutterwald aus.
Bange machen gilt nicht, der Euro wird weiter existieren – so die Prognose des Ökonomen
Dr. Ulrich Kater. Auf Einladung der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau und der Sparkasse
Gengenbach wird er am 17. Juli in Gengenbach durch die „Schlechtwetterzone“ führen.
Im Euroland geht’s zur Zeit
rund – wohin rollt die zehn Jahre
junge Währung?
doch sei langfristig ein Inflationsszenario vorstellbar, bei dem die Raten leicht
über denen der vergangenen Jahre liegen. Das heißt, dass die Kaufkraft des
Ersparten mit den Jahren abnimmt.
Daher müsse der Anleger dafür sorgen,
mit seinen Anlagen mindestens die Inflationsrate zu verdienen. Doch ganz
Dr. Ulrich Kater,
gleich, ob Staats- oder UnternehmensChefvolkswirt.
anleihen, Immobilien oder Aktien:
„Die ruhige Zeit des Geldanlegens ist
vorbei. Wer auskömmliche Renditen erzielen will, muss sich mit
Kursschwankungen abfinden oder diese von Vermögensverwaltern managen lassen“, stellt Ulrich Kater klar.
Nach dem Vortrag gibt es eine Publikumsfragerunde, die von
WRO-Geschäftsführer Manfred Hammes moderiert wird. Das
Schlusswort spricht Thomas Laubenstein, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gengenbach.
„Durch die Schlechtwetterzone. Nicht ohne finanzielle Repression“ – Dienstag, 17. Juli, ab 18.30
Uhr, Stadthalle am Nollen in Gengenbach,
Nollenstraße 15. Anmeldung per E-Mail an:
christian.leser@wro.de.
Gabriele Ritter
Mit Sportsgeist zum Erfolg – das Tennis
Warehouse Europe in Schutterwald.
Mit zwei Mitarbeitern startete das
Distributionscenter, heute sind es
rund 50. Das Erfolgsrezept: Tennis
Warehouse – übrigens der offizielle Partner der ATP Tour sowie der
WTA Tour – liefert nicht nur Topmarken, sondern bietet den Kunden auch
eine Garantie für beste Online-Preise.
Schläger, Schuhe, Bälle, Outfits,
Accessoires und Zubehör – von
Schutterwald aus werden (fast)
alle Wünsche passionierter Tennisspieler erfüllt. Zu Kerpsacks
Kunden zählen übrigens auch
Mannschaften und Vereine, für die es
spezielle VIP-Programme gibt.
Energisch zur Energiewende
> Achern-Mösbach
Fotos: Fotolia (2), WRO (2)
D
er Euro ist in die Kritik geraten – und das nicht erst, seit
Provokateur Thilo Sarrazin in seinem aktuellen Buch mit
der zehn Jahre jungen Währung abgerechnet hat. Demgegenüber stehen die Befürworter – unter anderem Dr. Ulrich
Kater, Chefvolkswirt der DekaBank. Der Ökonom und Autor
zahlreicher Veröffentlichungen zu den Themen Geldpolitik,
Währungspolitik, internationale Kapitalmärkte, Finanzpolitik
und Alterssicherungssysteme sieht den Euro als Gegengewicht
zum US-Dollar, seine Prognose fällt positiv aus.
Auf Einladung der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau (WRO)
und der Sparkasse Gengenbach im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dialog Zukunft“ referiert Kater rund um die Themen Euro,
Inflation und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten: „Durch
die Schlechtwetterzone. Nicht ohne finanzielle Repression“. Die
Sorgen aus dem vergangenen Herbst um den Zustand der weltweiten Konjunktur haben sich als unbegründet herausgestellt:
„Die Weltwirtschaft ist auf einem soliden
Kurs und wird dies in diesem Jahr
wohl auch bleiben.“ Auch die
von vielen Anlegern befürchtete Hyperinflation
sei nach wie vor unwahrscheinlich. Je-
Was braucht es für die Energiewende, was
ist machbar, wie kommt man zum Ziel?
Die Antworten sind vielschichtig, Puzzlestücke für den Erfolg gibt es zahlreiche –
am 11. Juli werden in Achern-Mösbach
„Bürgernähe, Energieeffizienz und E-Mobilität als Bausteine der Energiewende“
thematisiert. Diese Veranstaltung ist die
dritte und letzte aus der Veranstaltungsreihe „Energiewende: Der richtige Weg“,
initiiert von der WRO, der E-Werk Mittelbaden AG und der ECG (Energie Consulting GmbH). Zu Wort kommen Helmut
Nitschke, Vorstand E-Werk, Mittelbaden,
Wolfgang Hahn und Achim Walter von
der ECG sowie Klaus Muttach, Oberbürgermeister der Stadt Achern. Er referiert
über die „Energiewende durch kommunale Verantwortung“.
Laut Muttach waren auslaufende Konzessionsverträge für das Gas- und Stromnetz
für mehrere Kommunen in der nördlichen
Ortenau um die große Kreisstadt Achern
Anlass, den bisherigen Weg einer einfa-
chen Konzessionsvergabe an ein Energieversorgungsunternehmen zu hinterfragen
und Optionen zu prüfen. Es wurde ein
Konzept entwickelt, das unter anderem
möglich machen soll, den Bürgern absolut ökologische Energie anzubieten – „das
heißt beispielsweise, dass kein Strom aus
Kernkraftwerken in den Energievertrieb
kommt. Mittelfristig soll über Bürgerbeteiligungsprojekte regenerative Energie
in der Raumschaft erzeugt werden“, so
Muttach. Er ist zuversichtlich, dass „die
Unternehmen sich gleichfalls ihrer ökologischen Verantwortung bewusst sind und
gemeinsam mit den Kommunen einen
ökologisch verantwortbaren Weg gehen.“
Denn, so Muttach, nur über die Kommunen werde es gelingen, die Menschen bei
der Energiewende mitzunehmen – „die
Kommunen sind näher am Menschen als
die großen Energiekonzerne.“ Auch in
Sachen Energieeffizienz sieht der Oberbürgermeister von Achern positiv in die
Zukunft: „Energieeffizienz ist vor allem
auch eine Frage des Energieverbrauchs.
Das Energiewerk Ortenau wird die Gewinnerzielung in den Hintergrund und
ökologische Verantwortung in den Vordergrund stellen. Deshalb sind wir auch
nicht darauf angewiesen, unbegrenzt
Umsatz beim Energieverbrauch zu steigern, sondern sehen vor allem ökologische Ziele im Mittelpunkt.“
11. Juli, Beginn: 17 Uhr, Gerold Weber
Solartechnik GmbH, Gerberstr. 11, 77855
Achern-Mösbach. Anmeldungen bitte per
E-Mail an: christian.leser@wro.de.
Klaus Muttach,
Oberbürgermeister
von Achern.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
3
Dateigröße
173 KB
Tags
1/--Seiten
melden