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PFARRE MARIA HIMMELFAHRT
www.mariahimmelfahrt.at
Mit dem Monat September hat ein neues Arbeitsjahr begonnen. Nach den
Schulferien, den Urlaubstagen hat uns der "Ernst des Lebens" wieder
erfasst.
Für die wieder vorhandene tägliche Arbeit brauchen wir einen Ausgleich.
Wir haben dafür das Wochenende und Feste und Anlässe, die wir mit
unseren Familien und unserer Pfarrgemeinde feiern. Dabei ist für uns
Christen der Sonntag der Tag des Herrn, an dem wir Gott für die
vergangene Woche danken und um seinen Segen für die vor uns liegende
Woche bitten - in der Heiligen Messe.
Auch die pfarrlichen Aktivitäten beginnen wieder: die Vorbereitungen für
Firmung und Erstkommunion, Jungschar, Frauenrunde, Chor, Bibelrunde,
Seniorenklub, Häkelrunde usw. nehmen wieder ihre Tätigkeiten auf und
auch auf das tägliche spirituelle Angebot unserer Pfarre, wie Sie es aus der
Gottesdienstordnung ersehen können, soll hingewiesen werden.
Ganz besonders wollen wir aber noch auf unseren Nordrandsiedler
Pfarrflohmarkt am Wochenende 4./5. Oktober aufmerksam machen!
Die Redaktion
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ORIENTIERUNGEN –
Seite 2
DIE
SEITE
DES
PFARRERS
Ein neues Arbeitsjahr bedeutet, dass die Urlaubszeit vorbei ist und dass
wir wieder in den Alltag zurückgekehrt sind. In den normalen Alltag
zurückkehren … wir haben so viele normale Tage. Die Siebentagewoche
ist weder aus der Beobachtung der Sonne noch des Mondes ableitbar. Ihre
Entstehung ist ungewiss. Das Volk Israel erkennt im ständigen Rhythmus
„6 Arbeitstage - 1 Feiertag“ eine Gabe Gottes und gibt sie über die Kirche
weiter an die ganze Welt.
Wir essen, um genug Energie zu haben, wir machen Pausen in unserem
Leben, um neue Kraft zu gewinnen. Heute brauchen wir geistige und
psychische Kräfte noch mehr als früher: „Sechs Tage sollst du arbeiten,
am siebten Tag sollst du ruhen; selbst zur Zeit des Pflügens und des
Erntens sollst du ruhen.“ (Ex 34,2). Auch wenn es unwirtschaftlich
scheint, der Mensch soll den Ruhetag einhalten! Sogar Sklaven in der
Antike war ein Ruhetag gegönnt. Wir brauchen den Alltag dazu, um unser
tägliches Brot zu verdienen. Wir brauchen dieses Brot zum Leben, wir
müssen es also verdienen, damit wir Kraft bekommen, etwas leisten zu
können. Der Alltag kann uns dabei etwas erdrücken. Wir müssen deshalb
gut haushalten, weil wir unsere Kräfte ständig verbrauchen. Wenn wir
hungrig sind, müssen wir essen. Wir gehen in ein Gasthaus, um etwas zu
essen. Wo aber und wie ernähre ich meine geistigen Kräfte? Wir sollten
nicht vergessen, Gott in unser Leben hineinzubringen, denn erst dann
können wir etwas vollbringen wie Gott: „So wurden Himmel und Erde
vollendet und ihr ganzes Gefüge. Am siebten Tag vollendete Gott das
Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er
sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und
erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze
Werk der Schöpfung vollendet hatte.“ (Gen 1-2,3). Dieser Text sagt uns:
Bei Gott gibt es – menschlich gesprochen – nicht nur Aktivität, sondern
auch Ruhe und „Nichtstun“. Das beschreibt er auch in seiner Schöpfung:
Gott segnet den Tag des „Nichtstuns“. In diesem Nichtstun liegt Segen,
Kraft für Neues. Der Sonntag hat sein eigenes Profil. Das
Außergewöhnliche des Sonntags ist jedoch nicht nur die Arbeitsruhe,
sondern auch das Gebet und der Gottesdienst.
Zum ersten Gottesdienst im Advent, am Sonntag, 30. November 2014,
wird uns Kardinal Dr. Christoph Schönborn besuchen und mit uns die
Heilige Messe um 9:30 feiern - dazu sind wir alle herzlich eingeladen.
Ihr Pfarrer
Seite 3
1000 FREIMINUTEN
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VON
GOTT
WALTRAUD HAMP
1000 Freiminuten! Was soll ich damit?
Nichts! Frei haben!
Frei haben, wovon?
Von allem, was du als Anspruch an dich erlebst.
1000 Freiminuten pro Jahr. Das sind ungefähr 3 Minuten pro Tag, 20
Minuten pro Woche, 80 Minuten pro Monat. Wozu soll ich die nutzen?
Zu nichts, sie sind nur für dich.
Wahrscheinlich soll ich an dich denken oder irgendwas Gutes, Nettes tun.
An mich brauchst du gar nicht zu denken. Tu dir etwas Gutes. Tu nichts
für irgendwen oder irgendwas. Nimm dir frei von allem.
Leichter gesagt als getan. Ich weiß ja nicht einmal mehr, was ich will,
wenn ich wirklich frei für mich bin.
Na, dann nimm dir doch einmal die ersten Freiminuten und lass´ deine
Gedanken, deine inneren leisen Stimmen suchen, was du wirklich willst,
wenn du nichts musst.
Mir fallen nur Dinge ein, die ich immer schon tun wollte, tun sollte, wenn
ich einmal Zeit hätte. Aber frei fühle ich mich dabei nicht wirklich.
Meine Freiminuten für dich sind frei vom: „Sollte ich doch!“, vom „Würde
ich gerne einmal…“, vom „Müsste ich eigentlich!“ Es braucht kein
Ergebnis da zu sein, nichts zum Herzeigen, zum Erzählen! Sie sind ein
Geschenk nur für dich! 1000 Freiminuten, 1000 freie Minuten von mir für
dich.
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DIE PFARRGEMEINDE
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ANTON TIPPL
1. TEIL: ENTSTEHUNG
Schon die wandercharismatische Bewegung des Jesus von Nazareth war
auf die Unterstützung sesshafter Sympathisanten angewiesen.
Nachösterlich wurden Ortsgemeinden dann zu einer bestimmenden
Existenzform des frühen Christentums, an die sich auch die ältesten
Schreiben des Neuen Testaments (Briefe des Apostel Paulus an …..)
richteten.
Trotzdem war die Ortsgemeinde nicht die einzige Form christlichen
Lebens in der Urkirche, wandernde Missionare gründeten und begleiteten
die frühkirchlichen Gemeinden, das beste Beispiel dafür ist Paulus selbst.
Die Ortsgemeinde erfuhr auch schon früh durch radikale
Nachfolgeformen, wie sie z.B. die Ordensbewegungen darstellen,
Herausforderungen, die versuchten, die Ideale der ursprünglichen
Jesusbewegung, wie sie in der Bergpredigt und der Aussendungsrede zum
Ausdruck kommen, in Erinnerung zu halten.
Die christlichen Gemeinden wurzelten auch in einer Fülle von
Verfassungen, die sich nicht immer harmonisch ablösten, sondern auch
teilweise nebeneinander existierten; ein Beispiel für Kirche als Lernschule
für Pluralität!
Zunächst war die Geschichte der Ortsgemeinde aber noch eng mit dem
Bischofsamt verbunden: das Recht zur Taufe – und damit zur Aufnahme in
die Kirche – hatte der Bischof und alle Gottesdienste wurden in der
Bischofskirche gefeiert.
Als sich das Christentum auch auf dem Land auszubreiten begann, wurde
es notwendig, die dortige Bevölkerung seelsorglich zu betreuen. Diese
Aufgabe wurde auch von Geistlichen wahrgenommen, die zur
Landbevölkerung reisten. Der Bischof war weiterhin die zentrale
kirchliche Instanz, aber räumlich von den Gläubigen oft getrennt. Mit der
Zeit pendelten die Geistlichen nicht mehr zwischen Bischofskirche und
Landgemeinde, sondern nahmen in ihrem Wirkungsbereich Wohnung. Sie
unterstanden zwar weiterhin der Autorität des Bischofs, wurden aber
aufgrund der notwendigen Aufgaben vor Ort de facto immer selbständiger.
Etwa um die Mitte des 6. Jahrhunderts hatten sich die Landgemeinden im
gesamten christlichen Abendland ausgebreitet.
Nach der Völkerwanderung und der Konsolidierung des fränkischen
Reiches gewann das Eigenkirchenwesen bei der Christianisierung der
Bevölkerung einen großen Einfluss: jeder Grundherr errichtete
Eigenkirchen, bestimmte den dort wirkenden Priester und ermöglichte so
die Seelsorge der Landbevölkerung. Der Einfluss des Bischofs beschränkte
sich auf die Ordination des Priesters und die Konsekration der Kirche. Aus
dieser Zeit stammt auch der Pfarrzwang: die Bevölkerung musste in ihrer
Wohnpfarre Gottesdienst feiern und Sakramente empfangen.
In den Städten blieb die Kirche stärker an die Leitung durch den Bischof
gebunden, der nach Möglichkeit mit dem Stadtklerus in einer vita comunis
zusammenlebte. Dieses Modell zerfiel aber nach der Jahrtausendwende
und Ordensgemeinschaften übernahmen zunehmend die Seelsorge in den
Städten.
Um die Konflikte zwischen der Reformbewegung und den kirchlichen
Strukturen aufzufangen, wurde auch in den Städten das Pfarrsystem
eingeführt.
Das Konzil von Trient schloss 1563 diese Entwicklung ab, indem verfügt
wurde, dass die volle Aufgliederung aller Diözesen in Pfarrgebiete zu
erfolgen habe.
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DIE
SOGENANNTEN
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7 „TODSÜNDEN“
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LIESELOTTE GAUß
TEIL 5
4. Zorn
Wer kennt ihn nicht – den Zorn! Dieses Gefühl, das manchmal sehr
schnell die Herrschaft über den Menschen gewinnt, so dass er diese sehr
schnell über sich selbst verliert. Jener manchmal unbändige Zorn lässt sehr
oft im eigenen Ich Verzweiflung, gegen andere gerichtetes Unverständnis,
Kränkung, aber auch den Wunsch zum Gegenangriff zurück. Hass und
Rachegefühle werden geschürt, Freundschaften zerstört.
Entsprechende Reaktionen zeigen sich in der Wut über eigene
Machtlosigkeit, in Verbindung mit Kampfgefühl, um sich gegen
Ungerechtigkeit zu verteidigen und sich Respekt zu erkämpfen, als Schutz
gegen innerliche Weichheit und Gefahr, durchschaut zu werden. Im Zorn
ausgesprochene Worte hinterlassen Narben, ausgeführte Taten vermögen
zum Tod anderer zu führen.
Da uns allen die zahllosen Ursachen und Folgen bekannt sind, stellt sich
nun der Wunsch ein nach Abhilfe oder, wie es immer wieder heißt, einer
geeigneten Therapie. Diese findet sich bereits in der Bergpredigt (Selig
sind die Friedfertigen)! Tugenden und Haltungen wie z.B.:
Bescheidenheit, Geduld, Verzeihen, Mitleid, Gelassenheit, Liebe ergeben
sich daraus und sind (oft mit entsprechender
Hilfe) erlernbar.
Letztendlich sei aber noch der „Heilige oder
gerechte Zorn“ zu erwähnen: Zorn als Tugend
und Aufbegehren gegen Gewalt, Ungerechtigkeit,
Hunger, Ausbeutung von Mensch und Umwelt.
Der entscheidende Punkt als Unterschied zu den
vorangegangenen Ausführungen liegt aber hier in
der Frage: Wie setzen wir die Emotion Zorn um,
damit sie zum Motor und als Chance für positive
Lösungen eingesetzt werden kann?
5. Unkeuschheit
Lassen Sie mich die Auseinandersetzung mit dieser „Todsünde“ ganz
anders als bisher beginnen, denn wahrscheinlich wird jedem dazu sofort
irgendein naheliegender oder verwandter Begriff einfallen, woraus sich
eine ansehnliche Sammlung ergeben dürfte. Da dies keinesfalls meine
Absicht ist, stelle ich das wertvolle Wort Menschenwürde, gefolgt von der
Liebe, an den Anfang. Beide – Wert und Gefühl – sind von Gott gegeben,
den Menschen eigen. Obwohl im Innersten vorhanden, scheinen sie nach
außen hin als Lebenshaltung (manchmal) schwer erkennbar zu sein.
Deshalb hinterfragen wir vorerst den Begriff Keuschheit. Dieser leitet sich
ab vom lateinischen conscius oder mittelhochdeutsch kiusche, was
„mitwissend, bewußt, klar“ bedeutet (klar und durchsichtig für Gott, meint
der Benediktinerpater Anselm Grün).
Darin enthalten sind gewisse Voraussetzungen wie Selbstbeherrschung im
sexuellen Bereich als Erziehung zu menschlicher Freiheit, Respektierung
des Partners und dessen Grenzen. Dies bedeutet aber nicht Abstinenz,
sondern geglückte Integration der Geschlechtlichkeit.
Unkeuschheit: Das Beherrschtsein und sich beherrschen lassen von
Begierden, Nebenabsichten, Einschleichen-Lassen verschiedenster Motive
– losgelöst von liebevoller Vereinigung. Genußsucht, Ausschweifung und
Wolllust ergänzen diese Aufzählung.
Letztere – die Wolllust – möge noch kurz definiert sein. Der Begriff
beinhaltet eine gewisse Doppeldeutigkeit:
- negativ besetzt: Lateinisch luxuria („Luxus“): wobei allen Trieben
und Launen sofort nachgegeben wird, ungeachtet der Folgen,
Ausschweifung, exzessives Ausleben sexueller Fantasien …
- positiv besetzt: Lateinisch voluptas (üppig), gottgegebene sinnliche
Lust (frei übersetzt: lustvolles Wollen).
Als Beispiel dafür möge in der Bibel das „Hohelied der Liebe“ dienen!
Hiermit schließt sich der Kreis zu Menschenwürde und Liebe.
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HINTER
DEN
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SCHRECKBILDERN
PROF.
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Kontakt 3-2014
HEINZ NUßBAUMER
Am Rand der Salzburger Festspiele geht es heuer um einen anderen Blick auf den Islam –
als Versuch, im „Dialog der Kulturen“ ein Stück Boden zu gewinnen.
Welch tragische Gleichzeitigkeit: Während sich das festspielgestimmte
Salzburg mit seiner „Ouvertüre spirituelle" heuer dem Islam widmet, wütet
der Furor muslimischer Gewalt: Al-Kaida und Taliban, ISIS und Boko
Haram, Salafisten, Hamas und Islamischer Dschihad ... Die Kürzel stehen
längst für ein globales Entsetzen. Die Erklärungsversuche dafür sind
bekannt: Jahrhunderte der Dauerkränkung durch westliche Dominanz und
Arroganz samt sozialer und kultureller Entwurzelung. Das „Monopoly"
der Globalisierung, aus muslimischer Sicht ein gnadenloses Spiel um
Macht und Geld. Und dazu die Repression und Kleptokratie der eigenen
Diktatoren. Plus aktueller Enttäuschung einer jungen Generation: Der
„Arabische Frühling" hat den Falschen die Macht zugespielt.
Die islamische Welt durchlebt eben eine doppelte Zerreißprobe: Hier das
neu aufgebrochene Schisma zwischen Schiiten und Sunniten. Dort der
Konflikt um den „wahren Islam": Ist er ein aggressives, rückwärts
gewandtes Welteroberungsprojekt, das Religion zur Geisel verblendeter
Gotteskrieger macht? Oder eine spirituell-kulturelle Kraft, die Abermillionen Muslimen in der Hingabe an Gott („Islam") Lebenssinn und
Frieden schenken kann?
Menschheit als Schicksalsgemeinschaft
Welch glückliche Gleichzeitigkeit: Die Salzburger „Disputationes" sind
ein Geschenk zur rechten Zeit. Sie öffnen angesichts aller Verwerfungen
den Blick auch auf jene andere islamische Wirklichkeit, die hinter
Fanatismus und Feindbildern zu verschwinden droht:
• als große Zivilisation, ohne die Europas Gestern, Heute und Morgen
nicht mehr zu denken wäre;
• als Weltreligion, die ich (so viel Persönliches sei erlaubt) in Jahrzehnten
intensiver Orientreisen sicher nicht als Hort einer intoleranten, gewaltbereiten Gesellschaft erlebt habe, sondern - gerade unter schwierigsten
Lebensbedingungen - als Aufruf zu Seelenruhe und Gottvertrauen;
• als Halt und Stärkung für hunderttausende Muslime in Österreich, die
längst kein „Ausländer-Thema" mehr sind, sondern fester Bestandteil
unserer Alltagspluralität.
Erstmals in ihrer Geschichte erlebt sich die Menschheit gerade jetzt als
eine einzige Schicksalsgemeinschaft - im Guten wie im Bösen. Sie spürt,
dass Überleben letztlich nur gemeinsam gelingen kann. Das aber
verpflichtet uns angesichts der gewachsenen Verschiedenheiten zu einer
Trias gemeinsamer Pflichten: Neugier füreinander, Respekt voreinander,
Gespräch miteinander. So einfach ist das.
Für ein Mehr an gegenseitigem Schätzen und Schützen
„Aber der Westen macht uns das gar nicht leicht. Er versteht uns nicht",
würden unzählige Muslime einwenden. Sie würden auf die Doppelbödigkeit westlicher Moral und Politik, auf unzählige Sünden unserer
Diffamierungen, Ausbeutungen und Unmenschlichkeiten verweisen. Und
auf unsere Gottlosigkeit.
„Aber die Muslime machen es uns schwer. Ihre Bedrohung unterwandert
unsere Demokratie“, würden Amerikaner und Europäer antworten. Sie
würden auf die blutigen Dramen einer ganzen Weltregion samt globaler
Terrorgefahr verweisen. Und auf das Versagen der Muslime, eine
erkennbare Aufgabenteilung zwischen Religion und Politik zustande zu
bringen - um auch im Islam freies Denken, freies Forschen, ja, freies
Atmen zu ermöglichen.
Vorwürfe hier, Schreckbilder da. Und immer die Verlockung, das eigene
Ideal mit dem Zerrbild des Anderen zu vergleichen. Mit dem Ergebnis,
noch tiefer in den Argwohn zu geraten.
Die Salzburger „Disputationes" versuchen einen anderen Weg. Sie graben
nach gemeinsamen Befruchtungen - in Kunst, Kultur und Spiritualität.
Auch im Menschen- und Gottesbild. Hoffend, dass dabei, hinter der Last
der Gegenwart, ein kleiner Bodengewinn möglich sein könnte: dass aus
mehr Wissen auch ein wenig Mehr an gegenseitigem Schätzen und
Schützen wachsen könnte.
aus: Die FURCHE, 29/17.7.2014, mit freundlicher Genehmigung des Autors
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PÜNKTLICH ZUM HERBSTBEGINN:
34. NORDRANDSIEDLER PFARRFLOHMARKT
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CHRISTIAN DELTL
Vorweg: der traditionelle Pfarrflohmarkt in der Pfarre Maria Himmelfahrt
findet wie immer am ersten Oktoberwochenende statt – also heuer am 4.
und 5. Oktober.
Was gibt’s für Neuigkeiten?
Der neue Pfarrhof ist fertig – und er ist sehr schön geworden. Der Pfarrhof
ist fertig, heißt aber auch: die Baustelle ist weg – mehr Platz für unsere
Flohmarktstandln.
Falls Sie noch nie da waren und denken, das ist ein Pfarrflohmarkt wie
jeder andere – das ist er eben nicht! Der traditionelle Nordrandsiedler
Pfarrflohmarkt ist ein Volksfest, eine riesige Fundgrube, ein gemütliches
Beisammensein und … und … und …
Was kann der Flohmarkt bieten?
Vom Abendkleid über Hosen, Anzüge und Mäntel bis hin zu Schuhen,
Hemden und Blusen. Platten und CDs, Lampen und Faschiermaschinen,
Gläser, Teller und Garnituren, Bücher, Bücher und noch mehr Bücher.
Vorhänge und Tischtücher, Kinderbetten und Dachträger, Pflanzen und
Sportsachen, und natürlich wie immer: „Krims-Krams" und "Kramuri".
Auch für den Nachwuchs gibt’s, was das Herz begehrt: Kindergewand in
allen Größen, Spiele und Spielzeug in Hülle und Fülle.
Und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Fassbier, Spritzer, Hendl,
Schnitzel, Würstel, Pommes – Kaffee und Tee, selbstgemachte Torten,
Kuchen und frische Palatschinken.
Ich hoffe, ich habe Sie jetzt auf den Geschmack gebracht – und wir sehen
uns am ersten Oktoberwochenende am Pfarrflohmarkt in der Pfarre Maria
Himmelfahrt.
Fast 100(!) freiwillige Mitarbeiter freuen sich, Sie bei uns in der
Nordrandsiedlung begrüßen zu dürfen!
PS: ihre Sachspenden können Sie noch bis 25.September vorbeibringen.
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GOTTESDIENSTORDNUNG
Samstag
18:30
Sonntag
8:00
9:30
Montag
8:00
18:30
Rosenkranz
Abendlob
Dienstag
8:00
Rosenkranz
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Freitag und
Samstag
Vorabendmesse
Heilige Messe
Heilige Messe
Sa.
4.10.
9:00 - 17:00 Flohmarkt
So.
5.10.
9:00 - 15:00 Flohmarkt
Mi.
8.10.
19:00
So. 12.10.
9:30
Mo. 13.10.
14:00
So. 19.10.
9:30
Sa. 25.10.
15:30
Bibelrunde
Erntedankfest
1. Häkelrunde (Beginn der neuen Saison)
Sonntag der Weltkirche (Missio-Sammlung)
Seniorenklub
8:00
Rosenkranz
So. 26.10.
9:30
Hl.Messe zum Nationalfeiertag
8:00
18:30
Rosenkranz
Abendlob
Sa.
1.11.
9:30
Allerheiligenmesse
So.
2.11.
9:30
Allerseelenmesse für unsere Verstorbenen des
vergangenen Jahres
Mi.
5.11.
19:00
So.
9.11.
9:30
8:00
18:30
Rosenkranz
Heilige Messe
17:30 bis
18:15
Aussprache- und Beichtmöglichkeit
Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat wird die Heilige Messe um 9:30 Uhr
mit neuen geistlichen Liedern gestaltet
Jeden 1. Freitag im Monat eucharistische Anbetung nach der Abendmesse
www.mariahimmelfahrt.at
Vorstellmesse der Firmlinge
14:00
Männerwallfahrt nach Klosterneuburg,
Motto: „Geht ohne Furcht“
Sa. 15.11.
15:30
Seniorenklub
So. 16.11.
9:30
Elisabethsonntag, gestaltet von der Pfarrcaritas
So. 23.11.
9:30
Christkönigssonntag
Fr. 28.11.
19:00
Sa. 29.11.
18:30
So. 30.11.
9:30
Rosenkranzgebet zum 13. des Monats nach den jeweiligen Gottesdiensten
Da sich manche Termine auf Grund aktueller Anlässe kurzfristig ändern
können, bitten wir Sie, die genauen Daten dem in der Kirche aufliegenden
Wochenblatt, den Schaukästen oder unserer Homepage zu entnehmen:
Bibelrunde
Fischgulasch-Essen und Sparvereinsauszahlung
Nach der Heiligen Messe
Einteilung der Sternsingergruppen
1. Adventsonntag
Hl.Messe und Adventkranzweihe
(heuer ausnahmsweise erst am Sonntag)
mit Kardinal Dr.Christoph Schönborn
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UNSER
Mi.
3.12.
19:00
Do.
4.12.
7:00
Mo.
8.12.
16:00
Bibelrunde
Rorate-Messe
Adventfeier
Die Treffen der Frauenrunde entnehmen sie bitte dem Aushang im
Schaukasten bzw. den Verlautbarungen!
Kanzleistunden:
Montag und Freitag 9:00 – 12:00, Donnerstag 15:30 – 18:30
Sprechstunden des Pfarrers:
Freitag 17:00 – 18:00
sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 292 71 36 – 13 (NEU!)
Telefonnummer der Pfarre: 292 71 36 – 10, Fax -9
Kindergarten (Leiterin Frau M.Trinkl): 0664 – 8852 2797
Unsere Pfarre im Internet: www.mariahimmelfahrt.at
E-Mail: pfarre@mariahimmelfahrt.at
Die nächste Ausgabe von KONTAKT erscheint Anfang Dezember 2014.
Redaktionsschluß: 1. November 2014
UNSERE BITTE
AUCH IN DIESEM
JAHR:
BITTE HELFEN SIE MIT IHRER SPENDE, UNSER PFARRBLATT ZU
FINANZIEREN. IHR BEITRAG ERMÖGLICHT UNS, 4 MAL IM JAHR
INFORMATIONEN AUS UNSERER PFARRE AN SIE ZU SENDEN!
VERWENDEN SIE BITTE DEN BEILIEGENDEN ZAHLSCHEIN ODER
KOMMEN SIE IN DIE PFARRKANZLEI ODER ÜBERWEISEN SIE
DIREKT AN:
PFARRE MARIA HIMMELFAHRT, 1210 WIEN
IBAN: AT64 1200 0514 2802 6471
BIC: BKAUATWW
KENNWORT: PFARRBLATTSPENDE
WIR DANKEN IM VORAUS!
Kontakt 3-2014
ALLER
FREUD
UND
LEID
Getauft wurden:
14.06. Rammer Daniel, 1220 Wien
14.06. Kartner Lukas, Gusengasse
28.06. Masopust Matthias, Adolf-Loos-Gasse
05.07. Curda Leonie, 2201 Gerasdorf bei Wien
Verstorben sind:
14.06. Koppel Ing. Friedrich, 84, Kainachgasse
03.07. Turek Walter, 87, Iselgasse
05.07. Klemen Felizitas, 85, Kainachgasse
13.07. Koci Pauline, 90, Trisannagasse
28.07. Graf Rosa, 81, Stammersdorf
06.08. Buchsbaum Helmut, 82, Möllplatz
Wir gratulieren zum Geburtstag:
Oktober: Kreuzer Walter , 94
Scheidl Herbert, 75
Mesli Johann, 80
Gleixner Herbert Ing., 75
Schättler Eva, 70
Hoffmann Brigitte, 75
Lehner Erna, 75
Schweitzer Renate, 75
November: Vaterle Alois, 91
Dufek Ingeborg, 75
Kramer Bruno, 85
Hlavka Walther, 75
Gamperl Johann, 75
Dezember: Kessler Friederike, 75
Gauss Elisabeth, 80
Lausch Renate, 75
Rack Edda, 75
Blaha Monika, 70
Papersek Hedwig, 94
Schepers Clemens, 75
Engelits Elisabeth, 75
Gutmann Gertraud, 75
Schändlinger Margarete, 80
Rack Nikolaus, 75
Röder Paula, 75
Nürnberger Christine, 75
Pillmann Peter, 70
Knittl Wolfgang, 70
Traub Ernst, 85
Friedl Hildegard, 70
Binder Adam, 92
Hanko Fridoline, 80
Leyrer Albine, 91
Komar Liselotte, 75
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JUNGSCHARLAGER 2014
Seite 16
ANDREA ERHARDT
Dieses Jahr eroberten 36 Raubritter aus der
Pfarre von 20.-26. Juli das weststeirische
Hügelland, genauer Krottendorf-Gaisfeld bei
Ligist. Unser Thema hieß diesmal „ Jo so
warn’s die alten Rittersleut“ und nach alter
Rittersitte wurden das große Haus und die
herrliche Freianlage gleich in Beschlag
genommen. Der erste Tag diente zur
Erkundung der Wald- und Weingartenlandschaft rund um das Quartier.
Zur allgemeinen Freude gab es jeden Tag zum
Zwecke der körperlichen Ertüchtigung einen
riesigen Spaß im großzügigen Pool der Anlage.
Das Wetter hat prima mitgespielt. Nur einmal gab es am Rückweg von
unserem Ganztagswandertag auf die höchste Erhebung der Umgebung,
den Wartenstein (804m), ein heftiges Gewitter. Da waren alle, trotz
Regenkleidung, tropfnass. Des Weiteren wurde ein Hobbyzoo besucht, der
mit seinen vielen unterschiedlichen Tieren die Rittersleut sehr beeindruckt
hat. Die Ruine Krems, von deren Burgfried man eine sehr schöne Aussicht
hat, wurde natürlich auch erobert, eine Schnitzeljagd und eine
Nachtwanderung durch die nahen Wälder waren ebenso Highlights dieser
Woche. Zwischendurch wurde, wie schon oben erwähnt, geplantscht und
gebastelt. Am letzten Abend haben sich alle Ritterfräulein und Ritter
versammelt und gemeinsam ein Abschiedsfest gefeiert.
Kulinarisch wurden wir wieder vom Küchenchef Werner und seinem
Gehilfen Oliver mit allen erdenklichen Köstlichkeiten, vom deftigen
Schweinsbraten bis zu zarten Palatschinken verwöhnt. Um den großen und
kleinen Belangen und Sorgen der Ritterhorde gerecht zu werden, wurde
ich von Gaby, Judith und Leo toll unterstützt. Ihnen allen und Gott möchte
ich meinen herzlichen Dank aussprechen für diese schöne Woche, in der
kein einziges Kind krank wurde und wir die Ritterbande, mit keinen
größeren Blessuren, außer einer Beule und mehrerer blauer Flecken, ihren
Eltern wieder übergeben konnten.
Seite 17
Kontakt 3-2014
SONNTAG, 12. OKTOBER 2014
Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil. sein Weg.
Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Das Land gab seinen Ertrag.
Es segne uns Gott, unser Gott.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn
Unser Erntedankfest feiern wir heuer am
Sonntag, 12. Oktober, in der Messe um 9:30 Uhr.
Gaben zum Erntedankfest wollen wir wieder dem
„Haus Immanuel“ der Caritas für obdachlose
Mütter und Kinder überlassen. Ihre Sachspenden
in Form von haltbaren Lebensmitteln, aber auch
frische Gaben, können Sie am Erntedank-Wochenende als Ihre Spende
gerne bringen.
WIR WOLLEN AUCH HEUER DIE IDEE FORTFÜHREN, EINMAL
IM JAHR DAS BILD DER PFARRGEMEINDE DURCH
MÖGLICHST VIELE DIRNDLN, TRACHTENJACKEN UND
-HEMDEN USW. ZU BELEBEN. SIE SIND HERZLICH
EINGELADEN MITZUMACHEN!
Kontakt 3-2014
„GEBOREN
Seite 18
IM
WIRTSHAUS“
WILLY KASTNER
Seite 19
NACHRICHTEN
Kontakt 3-2014
VON DER
VOLKSTANZGRUPPE
HANNELORE BAUHOFER
Diese Aussage hatte bei einigen Pfarrmitgliedern die Neugierde erweckt und so
kam der Ausflug am 26. Mai 2014 nach
Stillfried an der March, in meine Heimatgemeinde, zustande. Es wäre vermessen zu
sagen, dass Stillfried anlässlich meiner
Geburt seine Berühmtheit erlangte. Nein,
vielmehr bekannt und beliebt wurde
Stillfried als der älteste Ort der Region und kann eine mehr als
dreißigtausendjährige Geschichte nachweisen.
Wir reisten bequem mit dem Wiesel und waren nach 30 min. Fahrzeit am
Ziel. Der erste Besuch galt meinem Geburtshaus, dem Stillfrieder Hof, wo
die Chefin und eine gedeckte Tafel uns erwarteten. Nach der gemütlichen
Mittagsrast, bei der wir auch Zeit fanden, über meine 10 Wirtshausjahre zu
plaudern, ging es zum Zeit- und Urgeschichtlichen Museum. Dort trafen
wir die Museumsleiterin, Frau Univ. Prof. Dr. Walpurga Antl, die uns eine
knappe ¾ Stunde durch das Haus führte, die
Exponate erklärte und uns eine 30.000jährige
Geschichte näher brachte. Tief beeindruckt
vom Gehörten und Gesehenen wurden wir
zum Abschluss mit einem selbstgemachten
Rezinawein-Likör (Spezialität von Fr. Dr.
Antl) gelabt. Dermaßen gestärkt ging es steil
bergan zur Georgskirche. Auch hier erzählte
uns Frau Dr. Antl, die Entstehungsgeschichte
und verwies unter anderem auf ein sehr schönes Bild, das Maria und Josef
bei ihrem Hochzeitsmahl zeigt. Danach ging's rasch zum Top Winzer Josef
Staringer, wo wir unter blauem Himmel und bei herrlichem Sonnenschein,
die mehrfach ausgezeichneten Weine genossen und auch nachhause
mitnahmen.
Der Wiesel brachte uns wieder problemlos zurück. Kulturgeschichte
vereint mit kulinarischen Genüssen, sowie die gute Laune der Gruppe,
bescherten uns einen wunderschönen Tag.
Da schon längere Zeit kein Artikel von der Volkstanz-Gruppe erschienen
ist, möchte ich in diesem Pfarrblatt über unsere Aktivitäten berichten:
Inzwischen hat sich unsere Volkstanz-Gruppe vergrößert: Zwölf Paare
kommen regelmäßig zu unseren Tanzabenden, während drei Paare
gelegentlich bei uns vorbeischauen. Weitere tanzbegeisterte Paare sind
immer willkommen. Informationen bietet die Homepage der Pfarre Maria
Himmelfahrt unter dem Link „Volkstanzen“. Für jene, die keinen
Computer besitzen oder jene, die lieber im Pfarrblatt nachschlagen, sind
die folgenden Zeilen bestimmt. Wir tanzen mittwochs von 19:30 bis
21 Uhr, wobei wir jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat in der Aula
der HS Gerasdorf, Bahnstraße 26, mit unserem Tanzlehrer Mag. Wolfgang
Pfleger üben, der uns auf der Knöpferlharmonika - gemeinsam mit Patricia
Wirth am Bass - begleitet. Jeden zweiten, vierten und ggf. fünften
Mittwoch treffen wir einander im Pfarrsaal in der Triestinggasse 30.
Vergangenen Herbst traten wir wieder im Landespflegeheim Retz auf und
feierten mit den Bewohnern das Erntedankfest. Neun Paare unserer
Volkstanz-Gruppe reisten heuer ins Waldviertel, um beim Hoffest der
Familie Bauer in Groß Höbarten einige Tänze vorzuführen.
Gerne besuchen wir diverse Volkstanzveranstaltungen, die das ganze Jahr
über stattfinden, wobei die Volkstanzfeste in Baden im Fasching und in
Spannberg im Mai jedes Mal ein besonderes Erlebnis sind.
Interessierte laden wir zu unserem
Volkstanzfest
Volksbildungshaus Oberlisse
Stammersdorfer Straße 354
Samstag, 18.10.2014 ab 17:30
ein. Es spielt die Spielmusik Wolfgang Pfleger. (Information und
Reservierung: 06888 150 832). Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Kontakt 3-2014
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KRANKENKOMMUNION
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WOZU
Kontakt 3-2014
BRAUCHEN WIR DIE
FRAUENRUNDE?
MONIKA STOCKHAMMER
Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die
Pfarrgemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie
versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen
ihres Alters oder wegen Krankheit nicht daran
teilnehmen können. In unserer Pfarre wird den
alten und kranken Gemeindemitgliedern auf
Wunsch die Heilige Kommunion gebracht.
Unsere Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen
der Zusammengehörigkeit, wenn der Herr Pfarrer
oder ein(e) vom Bischof beauftragte(r) Kommunionhelfer(in) die Krankenkommunion bringt. Wir wissen,
dass viele alte und kranke Menschen oft niemanden
belasten wollen und sich deshalb scheuen, dieses Angebot in Anspruch zu
nehmen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie die Kommunion empfangen
möchten und nicht mehr zur Kirche kommen können!
Die Anmeldung zur Krankenkommunion ist jederzeit persönlich oder
telefonisch beim Herrn Pfarrer (Telefon 292 71 36 – 13) oder in der
Pfarrkanzlei (Telefon 292 71 36 - 10) möglich.
Wir wollen nach Gott fragen, die Bibel lesen und verstehen und
gemeinsam über Glauben, Leben und Kirche nachdenken.
Wir wollen durch unsere Gemeinschaft Zeugnis geben, die gute
Botschaft weitertragen und in Familie und Pfarre Hilfestellung und
Orientierung anbieten.
Konkret wird das beim Weltgebetstag der Frauen, beim
„Suppensonntag“, in der Caritasarbeit, bei Pfarrfesten (Pfarrkaffe,
Hochzeiten, Agapen, ...), aber auch beim Osterputz oder den Reinigungsarbeiten im neuen Pfarrhaus, der Nachbarschaftshilfe, beim Babysitten, bei
Krankenbesuchen, usw.
Die 1. Frauenrunde
findet am Dienstag, dem 14.10.2014, wieder um 15:30 statt.
Weitere Termine werden noch bekannt gegeben.
Ich freue mich auf Ihr/Euer Kommen.
AUCH
IN DIESEM
JAHR: HÄKELRUNDE
ROSA KOPPEL
Es beginnt wieder unsere Häkelrunde! Wir treffen uns gleich nach dem
Flohmarkt, wie im Vorjahr im
ehemaligen Kindergarten. Es sind alle
herzlich eingeladen, die mitmachen
möchten.
Erster Nachmittag:
Montag, 13. Oktober um 14 Uhr.
Unsere Decken werden noch immer
gebraucht. Wer Wolle für uns hat - Wollspenden und Mitarbeiter sind
jederzeit willkommen! Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen oder ein
Kennenlernen?
Kontakt 3-2014
KINDERGARTEN
Seite 22
IM NEUEN
ARBEITSJAHR
Seite 23
Kontakt 3-2014
MANUELA TRINKL
O Gott,
Das neue Arbeitsjahr hat nun
begonnen und für einige Kinder und
Eltern beginnt mit dem Eintritt in
den Kindergarten ein neuer
Lebensabschnitt. Um sein Kind in
einer Kinderbetreuungseinrichtung
gut aufgehoben zu wissen, bedarf es
einer Menge Vertrauen an das
Kindergartenpersonal.
Diese
Vertrauensbasis ist ein wichtiges
Fundament für die Eingewöhnung bzw. die Entwicklung der einzelnen
Kinder, aber auch der Zusammenarbeit mit den Eltern bei uns im
Kindergarten. Deshalb ist es uns besonders wichtig, Menschen mit
Wertschätzung, Respekt und Verständnis zu begegnen.
Nach dem Motto, gemeinsam an
einem Strang zu ziehen, um das Kind
in seiner Entwicklung bestmöglich
begleiten zu können, ist unser großes
Ziel in diesem Arbeitsjahr, verstärkt
an der Bildungspartnerschaft mit den
Eltern zu arbeiten, um für die Kinder
die beste Voraussetzung für eine
fruchtbare Entwicklung zu schaffen.
Von Silke Haumer mussten wir uns
im August leider schon wieder verabschieden, weil sie als
Sonderkindergartenpädagogin in der St. Nikolausstiftung tätig sein wird.
Wir wünschen Silke alles Gute für die neue berufliche Herausforderung.
Als Nachfolgerin begrüßen wir Tanja Bachtog herzlich in unserem Team,
die als Springerin bei Personalmangel schon öfters bei uns war und daher
auch vielen Kindern und Eltern bereits bekannt ist.
In diesem Sinne heiße ich alle neuen Kinder, Familien und Kolleginnen
herzlich willkommen und freue mich auf ein neues Arbeitsjahr!
du hast Abraham
aus seinem Land herausgeführt
und ihn auf allen seinen Wegen behütet.
Gewähre auch uns diesen Schutz.
Stärke uns in Gefahr,
behüte unseren Schritt.
Sei uns ein kühler Schatten in der Hitze des Tages,
schützender Mantel gegen die Kälte.
Trag uns in Ermüdung,
und verteidige uns in jeder Not.
Sei uns ein fester Stab gegen den Sturz
und ein Hafen, der die Schiffbrüchigen aufnimmt.
Lass uns unter deiner Führung
mit Sicherheit unser Ziel erreichen.
Lass uns unsere Heimat finden,
Lass uns ankommen bei dir.
Altes Pilgergebet
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Seele and Geist
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