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Newsletter November 2014
www.kulturkost-stmarkus.at
office@kulturkost-stmarkus.at
G R Ü ß G O T T A U S D E M D E M E TE R - K U LT U R K O S T- L A D E N
ÖFFNUNGSZEITEN
800 bis 1800
800 bis 12 Uhr
Montag bis Freitag
Samstag
Ewigkeit
Immer wieder und wieder
steigst du hernieder
in der Erde wechselnden Schoß,
bis du gelernt im Licht zu lesen,
daß Leben und Sterben eins gewesen
und alle Zeiten zeitenlos.
Bis sich die mühsame Kette der Dinge
zum immer ruhenden Ringe
in dir sich reiht –
in deinem Willen ist Weltenwille,
Stille ist in dir – Stille –
und Ewigkeit
Manfred Kyber
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4 . N OV EM BE R WE GE N WE I T E R B I LD U N G N U R B I S 1 6 . 30 U H R GE ÖFFN E T
7 . N OV E M B E R – B I S 2 1 U H R G E Ö F F N E T
von 9 bis 13 Uhr informiert und berät Sie Herr Ratheiser Bernhard zum Thema
„Trinkwasser – Lebenskraft aus dem Wasserhahn“
D E M E T E R - K U L T U R K O S T T A G – 7 J A H R E D E M E TE R - K U L T U R K O S T S T . M A R K U S
I N W O L F S B E R G – A M 2 9 . N OV E M B E R V O N 8 B I S 1 7 U H R G E Ö F F N E T
-10 % AU F ALL ES
B R O T U N D G EB Ä CK
Montag:
Mittwoch:
Freitag:
Newsletter November 2014
frisches Gebäck sowie Roggenweizen-, Körndl-, Karotten- und
Dinkelbrot
frisches Gebäck
frisches Gebäck sowie Roggen-, Körndl-, Karotten- und Dinkelbrot
sowie Buchweizenbrot auf Vorbestellung (2 Tage vorher!)
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F LE I S CH L I E F ER U N G E N
Die Termine für die nächsten Fleischlieferungen vom Biohof Neuper sind noch
nicht bekannt – Vorbestellungen jederzeit möglich.
Der Termin der nächsten Rindfleischlieferung von Rudi Krießmann ist am
28. November – Vorbestellungen bis 22. November möglich.
HE N D L - L I E FE RU NG E N
Der Termin für die nächste Lieferung vom Biohof Hafner ist voraussichtlich am
20. November – Vorbestellungen bis 15. November möglich.
NU D E L LI E F ER U NG
Am 14. November gibt es wieder Nudeln in demeter- und Bioqualität von Marianne
Klingbacher – diesmal zur Auswahl:
•
•
Kärntner Nudeln
Spinat-Nudeln
•
Zwetschken-Nudeln
Die Nudeln gibt es entweder mit Weizenmehl oder mit einer Dinkel-KamutMehlmischung und in einer Packung sind 10 Stk. – Bestellungen sind
bis 8. November möglich!
V O R S C HA U – AD V E N TS AM STA G E
1., 3. und 4. Adventsamstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet!
A M 2 . A D V EN T S A M S T A G
A M 8 . D E Z E M BE R
H A B E N WI R B I S
H A B E N WI R
12 UHR
G E ÖF F N E T !
G E S C H LO SS EN !
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Vereinigung zur Förderung der biologisch-dynamischen Lebens(mittel)qualität und freier Erwachsenenbildung
mitreden – mitgestalten - mitverantworten
Das demeter-Forum macht heuer eine Adventpause und trifft sich wieder am
13. Jänner 2015 um 19 Uhr in der LFS Buchhof – zum Thema
Zukünftige Wirtschafts- und Sozialsysteme
mit Systemanalytiker Günther Deutschinger!
Newsletter November 2014
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„Dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist“
Bertolt Brecht und kein Ende – Jürgen Raßbach In: Die Christengemeinschaft
Heft 9 September 2009
Das außergewöhnliche Leben dieses außergewöhnlichen Menschen begann am 10. Februar 1898
in Augsburg, bei wohlhabenden Eltern, die ihn in den Gwohnheiten des Bedientwerdens erzogen
und in der Kunst des Befehlens unterrichteten. Doch früh schon, bereits als Gymnasiast, begann
er sich, zeitwach, dieser Gewohnheiten zu erwehren und gesellte sich zu den geringen Leuten,
weil er immer deutlicher sah, dass eine Zukunft für die Menschheit nur von unten her zu gestalten
war.
Er wurde nicht müde, die Niedrigen zum Lernen zu ermutigen, ihnen begreifbar zu machen, dass
sie die Rechnung prüfen müssen, da sie sie zu bezahlen haben. Er hegte den Zweifel und die
Kunst des Nichtduldens; er war, nicht nur in der künstlerischen Arbeit, begierig auf Veränderungen
und produktive Einwände: er glaubte an die sanfte Gewalt der Vernunft.
Er hat zahllose Gedichte geschrieben, von denen auch ich sage, dass sie zu den schönsten dieses
Jahrhunderts gehören. Eines beginnt mit den Worten: „Ich benötige keinen Grabstein“; das
folgende aber nun leitet eine Lebensmaxime ein, in der der ganze BB, nein bb, präsent ist:
Ich benötigte keinen Grabstein, aber
Wenn ihr einen für mich benötigt,
Wünsche ich, es stünde darauf:
Er hat Vorschläge gemacht. Wir
Haben sie angenommen.
Durch eine solche Inschft wären
Wir alle geehrt.
Drei Tage nach seinem frühen Tod, am 14. August 1956, wurde der erst 58jährige auf dem
Dorotheenstädtischen Friedhof beigesetzt, an von ihm wohlüberlegt bestimmter Stelle: dem Grabe
Hegels gegenüber, dessen Dialektik er gelebt und gelobt hatte:
Wer noch lebt, sage nicht: Niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Er empörte sich, weil sich die Kirche seinerzeit allzu oft mit den Herrschenden gemein machte, und
so übersetzte er das Lateinisch ihrer bestochenen Pfaffen Wort für Wort in die gewöhnliche
Sprache und diese wiederum (das nun ist wahre Dialektik) formte er nach dem Duktus und Gestus
der Bibel, die er neben dem Horaz und den chinesischen Weisen (und Kriminalromanen) als seine
Lieblingslektüre bezeichnete:
Ihr aber, wenn es so weit sein wird,
Dass der Mensch
Dem Menschen ein Hlefer ist,
Gedenket unser
Mit Nachsicht.
Er zählte sich zu denen, die den Boden für Freundlichkeit bereiten wollten, selber aber noch nicht
freundlich sein konnten Immer wieder attackiert er Bequemlichkeit, obwohl er bequeme Schuhe
schätzte, Neutralität und folgenlose Güte. Sorgt doch, sagt seine zu Bewusstheit gelangte heilige
Johanna der Schlachthöfe:
Sorgt doch, dass ihr die
Welt verlassend
Nicht nur gut wart, sondern verlasst
Eine gute Welt!
Newsletter November 2014
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Seele and Geist
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