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Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
2/2014
Freundesbrief
Segensort
Grüß Gott
Impulse zum Gebet
Was passiert an Segensorten?
Diakonie-Gemeinschaft
Liebe Freunde!
Gott, himmlischer Vater, danke für
... deine bisherige Hilfe, Bewahrung, Führung
und für deinen Segen bei den vielen kleinen und großen Veranstaltungen in unseren Räumen
...das crossing!-Team 2013/2014
Das Jahr 2014 ist ein
spannendes Jahr für
uns in der DiakonieGemeinschaft. Wir
haben es zum Perspektivjahr erkoren. Es
geht um die Frage: Wie soll sich die DiakonieGemeinschaft in den nächsten Jahren weiterentwickeln? Wofür soll sie in Zukunft stehen?
Wer wird sie in Zukunft tragen? Welche Schritte
sind dran? Doch bevor wir die Ärmel hochkrempeln, wollen wir fragen: Was will der Herr
von uns? Was ist unser Auftrag?
Bitte
... begleite die crossing!-Teamler bei ihren
nächsten Schritten
... führe uns als Diakonie-Gemeinschaft
durch das Perspektivjahr 2014, und zeige
uns deinen Willen
... schicke viele Menschen zum Jahresfest und
ermögliche, dass sie als Gesegnete Segen an
ihrem Platz weitergeben können
Heinrich-Heinel-Heim
Danke
... für unsere Mitarbeiter und für die Bewohner, die du zu uns geführt hast
Bitte
... stärke alle, die sterbende Bewohner und
deren Angehörige begleiten
... hilf den Mitarbeitenden, dass sie zurechtkommen mit den täglich neuen Anforderungen und Herausforderungen
Gern schicken wir Ihnen kostenlos die
monatlichen Impulse zum Gebet –
Anruf oder Mail genügt: 09101 – 70 40
zentrale@diakonie-puschendorf.org
2
Segensort
Segensorte sind Plätze, an denen eine Begegnung mit Gott stattgefunden hat. Für viele
der Betroffenen war das eine Überraschung,
dass Gott plötzlich so präsent war. Und weil
sie diese Begegnung für erinnernswert hielten,
errichteten sie (besonders im AT) einen Altar.
Sie wollten diese Begegnung für sich selbst und
zukünftige Generationen lebendig erhalten
(vgl. 1Mo 8,20 Noah; 1Mo 12,7 Abraham;
1Mo 35,7 Jakob; 2Mo 24,4 Mose). Deshalb
wurde Kindern und Kindeskindern erzählt,
welches Erlebnis sich mit dem Platz verband.
In diesem Heft möchten wir Sie mit hineinnehmen in dieses betende Fragen.
Im NT findet sich ein anderes Erinnerungs­
zeichen, das an die großartigste Tat Gottes
erinnert: „Das tut zu meinem Gedächtnis“,
sagt Jesus im Abendmahl (Luk 22,19).
Immer wieder berichten uns Freunde, dass sie
hier in Puschendorf Gottes Segen erfahren haben. Deshalb kreisen viele Beiträge um dieses
Thema „Segensort“.
Spezielle Plätze, die als wichtiger oder alleiniger Segensort galten, verlieren angesichts
der Gegenwart Jesu ihre Bedeutung (vgl. Joh
4,21.23).
Wir wünschen Ihnen und uns wertvolle, weiterführende Anregungen. Gott segne Sie und
lasse Sie ein Segen sein.
Welche Segensorte gibt es in der
eigenen Biografie?
Herzlichst
Ihr
Rektor Manuel Janz
• „Ich habe viele gute Erinnerung an wunderbare Erlebnisse.
• „Hierher konnte ich mich zurückziehen,
als es mir ganz schrecklich ging.“
• „Ich habe hier meinen Partner kennengelernt.“
Wenn Sie Lust haben, dann nehmen Sie einfach eine Landkarte zur Hand und markieren
Sie Ihre persönlichen Segensorte. Sie werden
staunen, was aus der Erinnerung alles hervorkommt. Und wenn Sie möchten, können Sie
einen persönlichen Segensweg reisen, indem
Sie zu solchen Plätzen fahren und Ihren Dank
gegenüber Gott (und auch Menschen) zum
Ausdruck bringen. Vielleicht begegnen Sie
Menschen, die darüber staunen, dass sie für Sie
zum Segen werden konnten.
Konrad Flämig, Puschendorf
Was haben Menschen gefunden, wenn sie
Segensorte beschreiben?
• „Hier habe ich die Fürsorge Gottes erlebt.“
• „Ich habe den Raum gefunden, mich neu
geistlich auszurichten.“
• „An diesem Platz gibt es Menschen, die für
mich beten.“
• „Ich habe Jesus gefunden.“
3
Segensort
Zeitreise zum Segensort
Kommen Sie mit
auf eine Reise! Ich
möchte mit Ihnen
einen Ort besichtigen, einen Segens­
ort, der immer
wieder in der Bibel
auftaucht – von der
frühen AbrahamGeschichte an, bis hinein in die Ewigkeit: Jerusalem. Unsere Reise wird eine Zeitreise werden,
quer durch die Heilsgeschichte! Was hat diesen
Ort immer wieder zu einem Segensort gemacht? Woran lag das? Was ist das Besondere
an Segensorten? Finden wir da etwas, das auch
für uns heute von Bedeutung sein kann?
1. Salem
Das erste Mal wird Jerusalem in 1.Mose 14,1720 erwähnt, hier noch als Salem. Die Stadt
selbst spielt hier gar keine Rolle, wohl aber
ein Mensch, der dort das Sagen hat: Melchisedek, der König von Salem, Priester Gottes des
Höchsten. Er geht heraus, geht auf den vom
Kampf erschöpften Abraham zu, bringt ihm
Brot und Wein und segnet ihn. Segensorte
sind Orte, wo segnende Menschen leben.
Menschen, die andere wahrnehmen, auf sie
zugehen, sie erfrischen und sie segnen!
2. Morija
Einige Jahre später, am selben Ort, auf dem
Berg Morija, wo später Salomo den Tempel errichten ließ (2.Chr 3,1). Gott fordert Abraham
heraus, ob er bereit ist, sein Liebstes für den
4
Herrn zu geben. Und Abraham? Er stellt sich
Gott zur Verfügung: „Hier bin ich.“ Er ist bereit
zur Hingabe. Und wird so zum Segen für viele
(1.Mose 22). Segensorte brauchen hingebende Menschen.
3. Die Stiftshütte
Urbild des Hauses Gottes ist die Stiftshütte.
Gott hat sie in ihrer Struktur selber konzipiert
und Mose die Bau-Anleitung gegeben. Sie soll
ein Zelt „der Begegnung“, ein Zelt „der Verabredung“ sein (so wörtlich 2.Mose 27,21 und
öfter). Sie ist nicht statisch, sondern mobil
konzipiert, weil sie als geistliche Mitte mit dem
Volk Gottes mitziehen soll. Im Opferdienst
dürfen die Priester hier im Auftrag Gottes
Menschen Entlastung und Versöhnung zusprechen. Damit dies möglich wird, braucht es
die freiwilligen Gaben der Gläubigen (2.Mose
35,4f.20f). Was also macht diesen Segensort
aus? Die Begegnung (zwischen Gott und
Mensch und auch von Mensch zu Mensch)
ist die MITTE, die Verkündigung und Umsetzung seines Willens. Es braucht mobile
Menschen, die als Mitgeher diese Mitte gestalten, die als seelsorgerliche und priesterliche Menschen immer neu die Verbindung
zu Gott knüpfen und reinigen helfen. Und
auf der anderen Seite braucht es gebende
Menschen, die diesen Dienst ganz praktisch
ermöglichen und finanzieren.
4. Jebus
In 2.Sam 5,6 sehen wir, dass der künftige
Segensort, Jerusalem, erst erobert werden
muss, denn er steht unter anderen Mächten.
So braucht es Menschen, die wissen, dass der
Dienst im Reich Gottes ein geistlicher Kampf
ist und die „kämpfen helfen durchs Gebet“
(Röm 15,30).
5. Der Tempel
Das Gebet ist auch der Mittelpunkt all dessen,
was am Segensort Tempel geschieht: „Mein
Haus soll ein Haus des Gebets sein für alle
Völker“ (Jes 56,7; Mt 21,13), und zwar in doppelter Hinsicht: Es steht allen Völkern offen;
und: Es wird stellvertretend für die Völker gebetet und Gott gelobt! Darum braucht es Menschen, die „in seinem Hause wohnen“, um
diesen Gebets-Dienst zu tun. Psalm 84 (der
übrigens bei der Einweihung der Jägersburg
gesprochen wurde, dem ersten Mutterhaus
unserer Schwesternschaft) entwirft das Bild
einer wunderbaren „Arbeitsteilung“ zwischen
dieser Gemeinschaft von bleibenden
Menschen vor Ort und all jenen Gläubigen,
die unterwegs sind und sich immer wieder als
sehnsüchtige Pilger aufmachen an diesen
Segensort („Meine Seele sehnt sich…“ V 3).
In allem geht es darum, IHM als treue, geheiligte Menschen nachzufolgen (V 6).
Gefährlich wäre es, sich in selbstgefälliger
Sicherheit auf Segensorte zu verlassen (Jer 7,4:
„Hier ist des Herrn Tempel“). Gott bindet sich
nicht an Orte (Er kann gar den Tempel verlassen – Hes 10), sondern an Menschen, die ihm
treu folgen und in denen er seine lebensverändernde, lebensgestaltende Kraft
mächtig werden lässt (Jer 7,3; 2.Kor 12,9).
6. Golgatha
All diese Segenslinien fließen schließlich
zusammen an diesem einen Ort in Jerusalem:
Golgatha. Hier (in der Person des Gekreu5
Segensort
zigten und Auferstandenen) ist der Ort der
Versöhnung zwischen Gott und Mensch, der
Ort der Erweckung und geistlichen
Erneuerung. Der Ort, von dem Botschafter
der Versöhnung in die Welt hinausgehen als
Gehilfen zur Freude (2.Kor 5,19f). Segen geschieht, weil Jesus persönlich Menschen
anspricht, sie erweckt, versöhnt, sendet.
7. Jerusalemer Urgemeinde
So wurde Jerusalem für die ersten Christen
zum Ort der Sammlung (Apg 2,46f: „Sie
waren täglich einmütig beieinander“) und
zum Ort der Sendung (Apg 1,8 „ihr werdet
meine Zeugen sein…“). Segensorte haben
also darin ihr Leben und ihren Wert, dass sie
den Gläubigen wie eine Tankstelle, wie eine
Akku-Ladestation dienen, damit sie Kraft,
Vollmacht und Orientierung empfangen,
um hinauszugehen.
8. Zion
Deshalb sind wahre Segensorte auch nicht
vom Muff des Kleinkarierten, des Selbstbezogenen bestimmt, sondern von der Weite des
Reiches Gottes. Gottes Vision ist, dass der Berg
Zion in Jerusalem in der Endzeit zu einem
Segensort mit weltweiter Ausstrahlung wird,
einem Ort mit gewaltiger Anziehungskraft
für die Völker (Jer 2,2f; Ps 87). „Von Zion
wird man sagen: Mann für Mann ist darin
geboren. Der Herr spricht, wenn er aufschreibt
die Völker: Die sind hier geboren.“ An diesem
Segensort sind Menschen aus allen Nationen
6
wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung.
Gibt es Größeres von einem Segensort zu
sagen?! Übrigens ist auch dieser Psalm 87
bei der Einweihung der Jägersburg verlesen
worden.
Unsere Zeitreise durch die Heilsgeschichte geht
zu Ende. Wir haben eine Fülle von Verheißungen kennen gelernt – so will Gott heute
handeln, hier und jetzt, an ganz bestimmten
Orten! Atemberaubend! Was heißt das für uns?
9. Das Neue Jerusalem
Bei dieser Fülle von Verheißungen für den
Segensort Jerusalem und für die vielen Segens­
orte in dieser Welt darf eines nicht vergessen
werden: Solche Segensorte sind noch nicht der
Himmel auf Erden. Da menschelt‘s kräftig, da
gibt es Leid, Geschrei und Schmerz, da schaut
der alte Adam immer noch aus den Knopflöchern. Die Segensorte dieser Welt sind eine
plastische Illustration für das göttliche „Schon
jetzt“ der Verheißung und das menschliche
„Noch nicht“ unserer (Un)vollkommenheit.
Darum weist uns das letzte Buch der Bibel auf
das Neue Jerusalem hin, den Inbegriff und die
Vollendung aller Segensorte (Offb 21f). Dieser
Segensort wird direkt aus dem Himmel herabkommen. Hier wird wirklich alles neu sein,
und Gott wird unverhüllt unter den Seinen
wohnen. Diese Vollendung steht noch aus, und
bis dahin sind alle Segensorte hier bei uns
unvollkommen und fehlerhaft.
Was macht einen Ort zum Segensort?
Vorsicht! Wir fragen nicht: „Wie macht man
einen Segensort?“ Denn das ist sonnenklar:
Machen kann man’s nicht!! Gottes Segen ist
und bleibt ein Geschenk. Souverän, unverfügbar, wunderbar. Segensorte kann man nicht
am Reißbrett entwerfen, sie entziehen sich
jeder Machbarkeit.
Es stimmt: Gott braucht uns nicht. ER kann
souverän aus dem Nichts etwas Neues schaffen. Gott ist ein Gott der Neuanfänge. Es
stimmt aber auch: Oftmals knüpft Gott dort
an, wo er früher mal begonnen hat. Denn
Gott lässt sein Werk nicht halbfertig liegen.
Bitten wir um Durchblick, um solche Segensspuren Gottes zu erkennen! Um wahrzunehmen, wo er uns für sein Segenswirken
einspannen will. Bitten wir um den richtigen
Blickwinkel: „Wo keimt schon etwas hoch von
dem, was Gott will? Wo ist etwas zu sehen von
dem, was Jesus möchte? Wo ist die offene Tür,
die wir bisher nicht sahen, weil wir vor Türen
standen, die einmal offen waren und es heute
nicht mehr sind?“ (so fragte Prof. Michael
Herbst auf dem Gnadauer Kongress in Erfurt
2013.)
Auf den nächsten Seiten lesen Sie, wie Menschen Puschendorf als Segensort erlebt haben.
Gott hat hier unter uns gewirkt, manchmal
durch uns, manchmal trotz uns. Da kann
man nur staunen! Und danken! – Und fragen:
Herr, kann ich etwas dazu beitragen, dass
dieser Ort weiterhin ein Segensort sein darf?
Willst du mich einbauen in deine Segensgeschichte? Gehen wir noch einmal die obigen
Merkmale für Segensorte durch! Was ist jetzt
gerade dran? Für Sie? Für mich? Für uns als
Diakonie-Gemeinschaft?
Manuel Janz
Impressum
v.i.S.d.P.: Rektor Manuel Janz
Redaktion:
S. Gertrud Hägel, Rektor Manuel Janz, S. Eva-Maria
Klöber, S. Elisabeth Schwert, S. Hannelore Tröger,
S. Evelyn Dluzak, Rainer Schöberlein und Peter Jahn
Konferenzstraße 4, 90617 Puschendorf
Tel.: 0 91 01/ 70 40 - Fax: 0 91 01/70 465
www.diakonie-puschendorf.org
E-Mail:zentrale@diakonie-puschendorf.org
Fotos:Diakonie-Gemeinschaft,
Wolfram S.C. Heidenreich
www.gute-botschafter.de
(auf Titelseite oben Mitte u. 1. links)
Druck: Müller Fotosatz & Druck, 95152 Selbitz
www.druckerei-gmbh.de
Konto: Sparkasse Fürth Nr. 189 803
(BLZ 762 500 00)
IBAN: DE 20 7625 0000 0000 189803
SWIFT-BIC: BYLADEM ISFU
7
Segensort
Erfahrungen am Segensort
War, bzw. ist Puschendorf ein Segensort für
mich? Die Frage ist einfach zu beantworten.
Ja, viele Male.
Dabei wissen wir alle, dass es nicht am Ort
selbst, nicht an den Gebäuden liegt, was Puschendorf zum Segensort werden lässt. Es liegt
an den Menschen. Nur wenn Menschen sich
selbst von Gott segnen lassen und Gottes Segen
weitergeben, dann wird ein bestimmter Längsund Breitengrad zum Ort des Segens – so wie
Puschendorf für mich.
Ich will dich segnen und du sollst ein Segen
sein. 1 Mose 12, 2
So wartete ich im Teenageralter Jahr für Jahr –
schon voller Spannung – auf die Pfingsttagung
in Pudo, die wir als Rother CJB Jugendkreis be-
Pfingsttagung
suchten. Die gemeinsame Zeit, die Gespräche,
die Wettbewerbe – alles hat gut getan. Wichtig
waren mir die Bibelarbeiten. Da saß ich und
schrieb in Stenographie jede Predigt mit. Danach, beim Volleyballplatz sitzend sprachen
8
meine Freundinnen und ich über all das, was
uns bei den Predigten bewegt hatte, herausforderte oder begeisterte. Wertvoll waren und sind
mir die Freundlichkeit und Herzlichkeit von
den Mitarbeitern und Diakonissen – ein fröhlicher Blick, eine helfende Hand, ein geschenktes
Gebet und auch mal ein verschmitztes Zwinkern – einfach wohltuend. Und – ich genieße
es auch heute noch – ob bei einer Freizeit oder
im Begegnen während eines Arbeitstages.
mals wichtige, wenn auch noch kleine Schritte
mit ihm gemacht habe.
Zwar dachte ich zunächst, dass mein Leben
mit Jesus nur eine Erhörung der Gebete meiner Schwester Gabi ist. Doch stellte ich bei
genauerem Hinsehen fest, dass sie damals
für einige Jahre Teil der Gemeinschaft hier in
Puschendorf war. So war wohl nicht nur ihre,
sondern auch die Gebetstreue vieler Schwestern
wirksam. Vielen Dank für euer Gebet!
Christine Stern, Kinderreferentin des cjb
Rainer Schöberlein, Leiter crossing!
Dank eures Gebets!
Als mir vor einigen Jahren die Frage gestellt
wurde, warum ich eigentlich Christ bin, stellte
ich nach langem Überlegen fest, dass das wohl
schlicht eine Gebetserhörung ist.
Ich bin in keinem besonders frommen Umfeld
groß geworden. Zudem bin ich kein Mensch
mit vielen religiösen Gefühlen. Im Gegenteil,
ich bin eher rational-logisch, wie es viele Männer angeblich sind – so ist es auch nicht von
ungefähr, dass ich Ingenieur bin.
Umso überraschender ist es, dass Jesus gerade
mich angesprochen hat und es mir unbändig
wichtig ist, mit ihm als meinem Herrn unterwegs zu sein, ihm zu dienen. Von selbst wäre
ich sicher nicht auf die Idee gekommen, dies
zu tun. So war es für mich erhellend zu sehen,
dass ich mich als Gebetserhörung der Puschendorfer Diakonissen verstehen darf. Ich habe in
der Rückschau entdeckt, dass Jesus mich in den
frühen 80igern angesprochen hat und ich da-
Autobahnausfahrt Raindorf...,
mein Herz klopft schneller. Nur noch wenige
Kilometer, wenige Minuten, dann bin ich da
– in meinem geliebten Puschendorf. Ich meine nicht den Ort als solches, mit Bäcker und
Metzger, mit Apotheke und Sparkasse, nein, ich
meine die Diakonie-Gemeinschaft.
Die vertrauten Gebäude, den wunderschönen
kleinen Park mit den Tieren, die Buchhandlung ...
Freundlich und herzlich werde ich empfangen
und bekomme meinen Schlüssel.
Als ich meine Zimmertür aufgeschlossen habe
und durch die großen Fenster die alten schönen Bäume sehe, die Wege, die sich dann durch
den Park schlängeln, die Wolken am Himmel
... weiß ich: ich bin angekommen!
Ich freue mich schon so auf die geistlichen
Impulse, auf die Gespräche, auf Seelsorge, den
gedeckten Tisch. Es tut einfach sehr gut!
Hier, in meinem Puschendorf, weiß ich mich
wert geachtet, angenommen, geliebt. Hier
werde ich erbaut und gestärkt.
Froh, gestärkt und zuversichtlich fahre ich
auch heim mit tiefer Dankbarkeit im Herzen
für diesen Segensort.
Gabriele Klein, Schwarzenbruck-Gsteinach
Puschendorf – wo bitte schön liegt das?!
So reagierte ich, auf die Frage einer Bekannten,
ob ich zur Weihnachtsfreizeit mitkommen
würde. Warum nicht? Das Thema war „Israel“,
und ich wollte aus dem ganzen Weihnachtsspektakel mal raus. Im Dienst für den Herrn
Jesus in Pflegeheimen, beim Hospiz und als
Helfer für Senioren muss man einfach mal zur
Ruhe kommen.
Und ich fand sie, die Ruhe. In einem gepflegten Haus, in liebevoller Atmosphäre mit guter
Gemeinschaft, täglichen Andachten und gutem
Essen. So war für Leib, Geist und Seele gesorgt.
2013 waren es dann schon vier Besuche. Zwei
mal die Freizeit zum Nulltarif. Ich war früher
Nulltarif-Freizeit – rechts Michael Becher
9
crossing!@world
crossing!@World
Segensort
Handwerker. Die Herzlichkeit der Diakonissen
und Mitarbeiter, die vertrauten Gemeinschaftslieder in den Andachten, die Gespräche, das
alles zeigte mir, der Herr lebt mitten unter uns.
2014 war ich wieder da zur Helferfreizeit nach
der Landeskonferenz und zu einem Singletag.
So ist Puschendorf eine kleine zweite irdische Heimat geworden. Mal sehen was noch
kommt?!
Michael Becher, Bad Kissingen
Puschendorf – ein Segensort
Puschendorf ist ein „junger“ Segensort. Es gibt
keinen Jahrtausende alten Altar, es gibt kein
jahrhunderte altes Kloster – alles hat erst nach
1945 hier begonnen.
10
Seit einigen Jahrzehnten gibt es Veranstaltungen von Diakonie-Gemeinschaft, cjb und LKG,
auf denen Menschen die Nähe Gottes erleben.
Es gibt die Gewissheit, dass die Schwestern in
der Fürbitte mittragen, wenn man sich bei
ihnen meldet. Es gibt Freizeiten mit vielen
schönen Erinnerungen. Es gibt immer wieder
Leute, die zeitweise hier mitgelebt haben und
entscheidende Anregungen für ihr Leben erhalten haben – sei es als Zivi, FSJler, Bibelschüler,
Hauswirtschaftsauszubildende, Aussiedler,
crossing!-Teamler oder Einzelgast.
In ganz Bayern hat „Puschendorf“ einen positiven Klang – und darüber freuen wir uns!
Konrad Flämig,
Inspektor des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes Bayern, Puschendorf
Unsere crossing!-Teamler des Jahrgans
2013/2014
waren weltweit
unterwegs.
Unsere
crossing!-Teamler
des Jahrgangs
Vier von ihnen
waren in
Südostasien,
2013/2014
waren weltweit
unterwegs.
Vier von
zwei
in
Mittelamerika
und
drei
in
ihnen waren in Südostasien, zwei in MittelOsteuropa.
amerika
und drei in Osteuropa.
UnsereWelt
Welt
ist grenzenloser
geworden.
Unsere
ist grenzenloser
geworden.
DesDeshalb
es wichtig,
zu für
halb
ist es ist
wichtig,
OffenheitOffenheit
zu gewinnen,
gewinnen,
Menschen
Menschen
ausfür
allen
Kulturen aus
und allen
die Liebe
Kulturen und die Liebe Jesu weiter zu
Jesu weiter zu geben. Dabei kann man schöne
geben. Dabei kann man schöne und
und
herausfordernde Dinge erleben und sich
herausfordernde Dinge erleben und sich
sehr
kennen
lernen.
DochDoch
lesen Sie
sehrgut
gutselber
selber
kennen
lernen.
selbst,
was
unsere
crossing!-Teamler
erlebt
lesen Sie selbst, was unsere crossing!haben.
Teamler erlebt haben.
Singapur
Ost-Asien
Partner: Kurzzeitprogramm der ÜMG
Missionarin vor Ort: Liz Voegeli
Jasmin, Johanna und Tamara
Tamara Sophie,
SoIhr
seid
in
Singapur,
in
einer
phie, Ihr seid in Singapur, in einer MilliMillionenstadt
fast am
direkt
am Äquator
onenstadt
fast direkt
Äquator
gewesen.
gewesen.
Wie
war
das
Wetter,
wasgearhabt
Wie war das Wetter, was habt Ihr dort
Ihr
dort
gearbeitet,
und
wie
erging
beitet, und wie erging es euch dabei? es
euch dabei?
Jasmin:
war,war,
wie zu
erwarten,
Jasmin:Das
DasWetter
Wetter
wie
zu
ziemlich
heiß
und feucht
– mit
täglichen
erwarten,
ziemlich
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undfast
feucht
- mit
Gewittern
und gigantischem
Donnern. Mir
fast täglichen
Gewittern und
persönlich
hat das
Klima überhaupt
nichts
gigantischem
Donnern.
Mir persönlich
hat
das
Klima
überhaupt
nichts
ausgemacht, im Gegenteil ich habe es genosausgemacht,
im Gegenteil ich habe es
sen.

genossen.
Unsere
Aufgabe war die Betreuung von MisUnsere Aufgabe war die Betreuung von
sionarskindern
im AlterimvonAlter
1 bisvon
8 Jahren,
Missionarskindern
1 bis 8
während
ihre
Eltern
an
einem
OrientierungsJahren, während ihre Eltern an einem
kurs
angehender Missionare
teilnahmen.
Orientierungskurs
angehender
Herausfordernd war für mich, eine Beziehung
zu den Kindern aufzubauen, da alles auf Englisch ablief und die Kommunikation deshalb
Missionare teilnahmen. Herausfordernd
war für mich, eine Beziehung zu den
Kindern aufzubauen, da alles auf
Englisch ablief und die Kommunikation
deshalbetwas
manchmal
etwas
schwierig
manchmal
schwierig
war. Trotz
man- war.
Trotz
mancher
Verständigungsprobleme
cher Verständigungsprobleme hatten wir eine
hatten
wir eine schöne
gemeinsame
schöne
gemeinsame
Zeit mit den
Kindern. Zeit
mit den Kindern.
Johanna:
WirWir
haben
in Singapur
in der in der
Johanna:
haben
in Singapur
Zentrale der OMF auf Zentrale
fünf Missionarskinder
der OMF auf
aufgepasst.
Das hat
fünf
Missionarskinder
aufgepasst.
hat
großen SpaßDas
gemacht.
großen
Spaß
gemacht.
Da das Wetter dort
Daallerdings
das Wetter
dort
so heiß
allerdings
so
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und schwül ist, warund
schwül
ist, war
es oft auch
sehr es
her-oft
auch sehr herausfordernd. Ich habe es
ausfordernd. Ich habe
wegen des Wetters leider nicht
es wegen
geschafft, jeden Tag
100%des
fürWetters
die Kids
leider
nicht
geschafft,
jeden
Tag
100%
fürsehr
zu geben. Aber ich bin trotzdem
diedankbar
Kids zu geben.
Aber ich
bin trotzdem sehr
für diese
geniale
dankbar
für diese geniale
und
Grenzerfahrung
undGrenzerfahrung
die bereichernde
dieArbeit.
bereichernde Arbeit.
Tamara
Sophie:
Spannend
es
Tamara
Sophie:
Spannend
war eswar
schon,
schon, aus dem Flughafen zu kommen
aus dem Flughafen zu kommen und gegen
und gegen eine 38-Grad heiße Wand zu
eine 38-Grad heiße Wand zu laufen.  Aus
laufen.  Aus bayerisch Sibirien
bayerisch
Sibirien
stammend,
stellte das zustammend,
stellte
das zumindest
für
mindest
mich
eineHerausforderung
echte Herausforderung
mich für
eine
echte
dar –
daraber
– aber
andersals
alsgedacht,
gedacht, hat
anders
hatsich
sichdas
das
sogar
relativ
fix eingependelt.
Nach einer
Wosogar
relativ
fix eingependelt.
Nach
cheeiner
hatte Woche
man sichhatte
halbwegs
gewöhnt
mandaran
sich halbwegs
gewöhnt
sich dann
unddaran
konnte
sich dannund
fastkonnte
vollkommen
auf
fast
vollkommen
auf
die
Arbeit
mitUnd
den
die Arbeit mit den Rackern konzentrieren.
Rackern
konzentrieren.
Und
auch
wenn
auch wenn diese tollen Kids (wider meiner
diese tollen
(wider
meiner
Erwartung)
nichtKids
immer
nur süß
sind, war
Erwartung) nicht immer nur süß sind,
es einfach ein Riesen-Geschenk Gottes, Beziewar es einfach ein Riesen-Geschenk
hungen
wachsen zu lassen, zu den Kindern,
Gottes, Beziehungen wachsen zu lassen,
zu zu
denden
Missionaren,
verantwortlichen
Kindern,zuzuden
den
Missionaren, zu
Koordinatoren vor Ort.
Ihr habt einiges an diversen Stinkefruchtprodukten (Durian) „importiert“ und „be11
habe wieder einmal festgestellt, wie
Stinkefruchtprodukten (Durian)
wertvoll, kraftspendend und wichtig die
„importiert“ und „beglückt“ damit alle,
persönliche Stille Zeit mit Gott ist.
denen ihr begegnet. Was habt ihr
darüber hinaus an Erfahrungen und
Jasmin: Auch in unserer Freizeit haben
Erlebnissen mitgebracht, die euch
wir viel Zeit mit den Missionaren und
persönliche
geprägt
haben?
angehenden
verbracht,
Auch inMissionaren
unserer Freizeit
haben wir
glückt“ damit alle, denen ihr begegnet. Was denJasmin:
so
konnten
wir
viele
Einblicke
ihrangeTamara
Sophie:
Für
mich
selbst
habe
viel Zeit mit den Missionaren undinden
habt Ihr darüber hinaus an Erfahrungen
Leben bekommen und viele
ich festgestellt,
dass
die
Souvenirs
das
henden Missionaren verbracht, so konnten wir
und Erlebnissen mitgebracht, die euch perGeschichten über ihren persönlichen
größte
Geschenk
sind,
die man nicht
Einblicke
in ihrhören.
Leben Ich
bekommen
sönliche
geprägt
haben?
Rufviele
in die
Mission
konnteund
bewusst mit in den Koffer packen kann.
viele Geschichten über ihren persönlichen Ruf
Du erlebst
in Sophie:
diesem Monat
soselbst
viel,habe
aberich mal wieder sehen, dass Gott einen
Tamara
Für mich
in die MissionPlan
hören.
konnte
mal wieder
wunderbaren
fürIch
jeden
einzelnen
stehstfestgestellt,
trotzdemdass
ab und
zu an dem
die Souvenirs
das Punkt,
größte
sehen,
dass
Gott
einen
wunderbaren
nie für
an dem
du dich
fragst
– hat
dasbewusst
jetzt mit in hat. Gott hat mich gelehrt, niemalsPlan
Geschenk
sind,
die man
nicht
hat.zu
Gott
hatfür
mich
zu jeden
sageneinzelnen
und offen
sein
allegelehrt,
wirklich
was an
mir gemacht?
So erging
den Koffer
packen
kann. Du erlebst
in diesem
Pläne,
die nie
er für
michund
hat,offen
auchzuwenn
es
niemals
zu sagen
sein für
es zumindest
mir,
und
das
größte
war,
Monat so viel, aber stehst trotzdem ab und zu eines Tages die Mission ist. ;-)
alle
Pläne,
die
er
für
mich
hat,
auch
wenn
es
nach Deutschland zu kommen und zu
an dem Punkt, an dem du dich fragst – hat das
sehen, welche Veränderung dir Gott
eines Tages die Mission ist. ;-)
jetzt wirklich
was anmitgegeben
mir gemacht?hat.
So erging
heimlich
als Souvenir
es zumindest
mir, undwie
dasGott
Größte
Du merkst
auf einmal,
inwar,
dir nach
Slavsk / Russland
Deutschland
zu
kommen
und
zu
sehen,
gewirkt hat in all der Zeit, wenn du dichwelche
Nord-Ost-Europa
Veränderung
Gott heimlichviel
als Souvenir
erlebst,
wie du indirGesprächen
Partner vor Ort: Schwester Barbara und
mitgegeben hat. Du merkst
einmal, wie
offeneraufbist.
Schwester Helena im „Swetlatschok“
Wenn
Gott in dir gewirkt hat
in all du
der Zeit, wenn du
Tamara und Thalasio, Ihr
geduldiger
bist,
dich
erlebst, wie
du in Ge- Damaris,
Damaris,
Tamara
und Thalasio, Ihr
seid
in
unserer
Pflegefamilie
an Punkten,
an bist.
sprächen
viel offener
seid
in
unserer
Pflegefamilie
„Swetlatschok“
denendudu
früher bist, „Swetlatschok“ in Slavsk gewesen. Was
Wenn
geduldiger
in
Slavsk
gewesen.
Was
waren
Aufgawaren eure Aufgaben und waseure
hat euch
schon
längst
an
Punkten,
an auf
denen du amben,
und
was
hat
euch
am
besten
gefallen?
besten gefallen?
der sprichwörtlichen Palme gesessen
früher schon längst auf der
hättest. Ich bin Gott dankbar für dieses
Tamara:
Palme
Riesen-Geschenk, wassprichwörtlichen
man mit
Unsere
gesessen
hättest.
Ich bin
Sicherheit in keinem der
vielen,
kleinen
Aufgabe
Gott dankbar
für dieses
Riesen-Geschenk, was
war vor
Ramschläden
in den
verwinkelten
manlittle
mit Sicherheit
in keinem
der vielen, kleiGassen
Indias oder
Chinatowns
allem das
nenwird.
Ramschläden in den verwinkelten Gassen Mitleben in der russischen Familie. Wir
finden
übernahmen ganz selbstverständliche
little Indias
oder Chinatowns
Johanna:
Ich habe
in der Zeitfinden
in wird.
Aufgaben,wie den Kleinsten, Kyrill, in
Singapur vor allem Gottes Wirken in
Unsere zu
Aufgabe
war vorfür
allem
Johanna: Ich habe in der Zeit in Singapur vor denTamara:
Kindergarten
begleiten,
dasdas
meinem Leben gespürt und dass er
Mitleben
in
der
russischen
Familie.
Wir
überallem
Gottes
Wirken
in
meinem
Leben
gespürt
Frühstück zu decken oder mit den Kids
immer dabei ist, auch am anderen Ende
nahmen
ganz
selbstverständliche
Aufgaben,
und dass er immer dabei ist, auch am anderen
wie den Kleinsten, Kyrill, in den Kindergarten
Ende der Welt. Ich habe erleben dürfen, wie er
uns trägt, wenn wir an die eigenen Belastungs- zu begleiten, für das Frühstück zu decken
grenzen kommen. Und ich habe wieder einmal oder mit den Kids zu spielen. Wenn die Kinder
außer Haus waren, hatten wir Zeit, Unkraut
festgestellt, wie wertvoll, kraftspendend und
zu jäten, Kacheln oder Fenster zu putzen oder
wichtig die persönliche Stille Zeit mit Gott ist.
beim Kochen zu helfen.
crossing!@World
12
Kacheln oder Fenster zu putzen oder
beim Kochen zu helfen.
Mir hat am besten gefallen, dass ich in
Slavsk sehr viel über Beziehungen,
Erziehung und Vorbildfunktion lernen
durfte. Das hat mich in meiner
Mir hat am besten gefallen, dass ich in Slavsk
Einstellung und Denkweise enorm
sehr viel
Erziehung
und
geprägt.
Esüber
warBeziehungen,
der lehrreichste
Monat,
Vorbildfunktion
lernen
durfte.
Das
hat
mich
den ich bisher erlebt habe. Eine Zeit, in
Einstellung
und Denkweise
enorm
der in
ichmeiner
Gottes
Plan entdecken
konnte.
geprägt.
warmeinem
der lehrreichste
den ich
Seine
Idee Es
von
Leben Monat,
ist immer
erlebt habe. Eine Zeit, in der ich Gottes
die bisher
Allerbeste!
Plan entdecken
Seinewaren
Idee von meiDamaris:
Unserekonnte.
Aufgaben
nem Leben istFensterputzen
immer die Allerbeste!
beispielsweise
oder
Unkrautjäten. Aber das Highlight war
Damaris: Unsere Aufgaben waren beispielsfür mich die Gestaltung der
weise Fensterputzen
oderdieUnkrautjäten. Aber
Konfifreizeit
und dann
das
Highlight
war
für
die Gestaltung der
Konfirmation von zweimich
Pflegekindern
Konfifreizeit und
aus dem Swetlatschok.
dann die KonfirThalasio:
mation von zwei
Unsere
Pflegekindern
Aufgaben
ausneben
dem Swetwaren
demlatschok.
Betreuen
der 7 Kinder,
das Thalasio:
Helfen beiUnsere
Haus-Aufgaben
und waren neben dem
Betreuen der 7 Am
Kinder,
das Helfen
HausGartenarbeiten.
besten
habenbeimir
Gartenarbeiten.
Am besten Schule
haben mir die
die und
Besuche
in der russischen
Besuche in der russischen Schule gefallen.
gefallen.
Neben der Betreuung der Kids im
Neben der Betreuung
der Kids
im
Swetlatschok
habt Ihr sogar
in einer
Swetlatschok
habtDeutsch
Ihr sogarund
in einer
russirussischen
Schule
Englisch
unterrichtet.
SoDeutsch
die Frage
euch, unterwas
schen Schule
undan
Englisch
habtrichtet.
Ihr inSoder
in an
Slavsk
dieZeit
Frage
euch,gelernt?
was habt Ihr
Tamara:
Ich in
habe
gelernt,
keine Angst
in der Zeit
Slavsk
gelernt?
vor der englischen Sprache mehr zu
Tamara:
Ich habe
keine Angstfür
haben.
Das Gute
war,gelernt,
dass Englisch
vor
der
englischen
Sprache
mehr
zu haben.
die russischen Kinder genauso eine
Das
Gute
war,
dass
Englisch
für
die
Fremdsprache ist wie für mich. russischen
Kinder genauso eine Fremdsprache ist wie
für mich. Außerdem wurden wir sofort in den
Unterricht integriert und konnten Gruppen von
Kindern leiten. Ich habe gelernt, dass ich nicht
immer alles verstehen muss und wie wichtig
gute und wertvolle Kommunikation ist!
Gruppen von Kindern leiten. Ich habe
gelernt, dass ich nicht immer alles
verstehen muss und wie wichtig gute
und wertvolle Kommunikation ist!
Damaris: Für mich war interessant,
dass
es egalFür
ist,mich
welche
Sprache wir
Damaris:
war interessant,
dass es
sprechen, denn man kann auch mit
egal ist, welche Sprache wir sprechen, denn
Händen und Füßen kommunizieren.
man kann auch mit Händen und Füßen komUnd man freut sich dann umso mehr,
munizieren.
Und man
freut sichhat,
dannwas
umso
wenn
der andere
verstanden
mehr, wenn
gemeint
war.der andere verstanden hat, was
gemeint war.
Manila / Philippinen
Ost-Asien
Partner: Kurzzeitprogramm der ÜMG
Missionarin vor Ort: Anke Malessa
David,
vier Wochen
Wochenin
David,duduhast
hastdeine
deine knapp
knapp vier
in Manila verbracht. Wo warst du dort
Manila verbracht. Wo warst du dort eingeeingesetzt, was waren deine Aufgaben
setzt, was waren deine Aufgaben und was
und was war dein eindrücklichstes
war deindort?
eindrücklichstes Erlebnis dort?
Erlebnis
David:
einemchristlichen
christlichen
David:Ich
Ich habe
habe inineinem
EntEntwicklungszentrum
in
einem
wicklungszentrum in einem muslimischen
muslimischen
Armenviertel
gearbeitet.
Armenviertel gearbeitet.
Die meiste
Zeit durfte
Die
meiste
Zeit
durfte
ich
Zeit
mitMatheich Zeit mit Jugendlichen verbringen,
Jugendlichen
nachhilfe gebenverbringen,
und Gitarre unterrichten.
Mathenachhilfe geben und Gitarre
Einmal war ich auch mit einigen Kindern
unterrichten. Einmal war ich auch mit
joggen. Kindern
Am eindrückeinigen
joggen. Am
lichsten fand ich dieeindrücklichsten fand
Lebensfreude und ich die Lebensfreude
Herzlichkeit der Fili-und Herzlichkeit der
pinos – vor allem inFilipinos - vor allem
meiner Gastfamilie.in meiner Gastfamilie.
Was ist dir persönlich und geistlich
Was ist dir persönlich und geistlich
wichtig geworden?
wichtig geworden?
David: Es hat mich sehr beeindruckt, wie
hoch der Wert von Gemeinschaft und Beziehungen in der philippinischen Kultur sind.
Gott hat mir dadurch klar gemacht, dass in
meinem Leben meine Beziehungen – zu ihm
und zu anderen – die alleroberste Priorität
13
und Beziehungen in der philippinischen
Kultur sind. Gott hat mir dadurch klar
gemacht, dass in meinem Leben meine
Beziehungen - zu ihm und zu anderen die alleroberste Priorität haben sollten.
Deshalb
habe ich
mir vorgenommen,
haben sollten.
Deshalb
habe ich mir vorgemehr
Zeit
und
Energie
meinein meine
nommen, mehr Zeit undinEnergie
Beziehungen
zu
investieren.
Beziehungen zu investieren.
crossing!@World
Les Cayes / Haiti
Karibik
Partner: S.E.E.D. Ministries
Missionare: Doris + Frantz Clotaire
David
undund
Stefan,
wie wie
warwar
eure
ZeitZeit
inin
David
Stefan,
eure
der Karibik? Welche Aufgaben hattet
der Karibik? Welche Aufgaben hattet Ihr, was
ihr, was war spannend?
war spannend?
Stefan: Unsere Aufgaben waren, zu
Stefan:
Unsere
AufgabenDas
waren,
zu helfen wo
helfen
wo wir
konnten:
Depot
aufräumen,
dieDas
Hundehütte
reparieren
wir konnten:
Depot aufräumen,
die Hunund hier
und da und
dehütte
reparieren
malund
einen
hier
da mal einen
Kundendienst
Kundendienst am Auto
am Auto Am spandurchführen.
durchführen. Am
nendsten war, dass wir
spannendsten
Kreoldurften.
lernen durften.
war, dass wir Kreol lernen
Wir
Wir
hatten
eine Woche
hatten eine Woche lang, 2 Stunden
lang, Unterricht,
2 Stunden täglich
Unterricht,
ich
täglich
und ich
merkte,und
wie
merkte,
es mir
sehrmachte.
viel Spaß machte.
es mir
sehrwieviel
Spaß
David: Cool war, dass wir unsere
David: Cool war,einsetzen
dass wir unsere
BerufsBerufskenntnisse
konnten.
kenntnisse
einsetzen
konnten.
Stefan
Stefan beim Auto und Maschinen beim
Auto und
Warten
Reparieren.
Warten
undMaschinen
Reparieren.
Ichund
beim
Hecken
oder
Mangobäume
Schneiden
Ich beim
Hecken
oder Mangobäume
Schneiden und bei der Feldarbeit. Interessant war es
mit Frantz oder einem der anderen S.E.E.D.
Mitarbeiter
unterwegs zu
sein – z.B.
auf der Insel
Île à Vache.
14
Insel Île à Vache.
Ihr hattet eine
ganz besondere Anreise. Was war
passiert, und was konntet Ihr aus
diesem Erlebnis über und für euch
lernen?
Ihr hattet eine ganz besondere Anreise. Was
war passiert,
und wasIm
konntet
Ihr aus dieStefan
und David:
Nachhinein
würden
wir sagen
es war
sem Erlebnis
über und
für Gottes
euch lernen?
Führung. Doch zu dem Zeitpunkt als
Stefan
und David:
Nachhinein
wir
feststellten,
dassImwir
nach ca. würden
25
wir
sagen
es
war
Gottes
Führung.
Doch zu
Stunden Reise an der Grenze der
dem Zeitpunkt als wir
feststellten,
dass wir
dominikanischen
Republik
standen,
nach ca.
Stunden
an der
Grenze
der
sahen
wir25das
nochReise
anders.
Wir
wollten
mit
dem Bus nach
Les Cayes
fahren,
dominikanischen
Republik
standen,
sahen
waren
wir dasaber
noch genau
anders.inWirdie
wollten mit dem Bus
entgegengesetzte
Richtung
gefahren.
nach Les Cayes fahren,
waren aber
genau in
Drei
Mal
hatten
wir
gefragt,
ob wir im
die entgegengesetzte Richtung gefahren.
Drei
Bus
nach
Les
Cayes
sitzen.
Jedesmal
Mal hatten wir gefragt, ob wir im Bus nach Les
wurde es uns bestätigt, obwohl wir in
Cayes sitzen. Jedesmal wurde es uns bestätigt,
Wirklichkeit unterwegs waren in die
obwohl Richtung.
wir in Wirklichkeit unterwegs waren in
andere
die
andere
Wir kamenRichtung.
dann zwar zurück nach Port
WirPrince
kamenund
dannübernachteten
zwar zurück nach
au
au
beiPort
einem
Prince und übernachteten
bei einem
BekannBekannten
von Doris, aber
unsere
ten von Doris,
aberdadurch
unsere Anreise
Anreise
hat sich
eben hat
umsich
einen
Tag
verlängert.
Erst
später
erfuhren,
dadurch eben um einen Tag verlängert. Erst
dass
eigentlich
„richtige“
in
späterder
erfuhren,
dass der
eigentlichBus
„richtige“
eine
Demonstration
geraten
war,
wo
Bus in eine Demonstration geraten war, woerer
mit
beworfen
wurde
es zu
mit Steinen
Steinen beworfen
wurde
und und
es sogar
sogar zu einem Todesopfer kam. So
einem Todesopfer kam. So gesehen können
gesehen können wir dem Herrn danken
wir dem Herrn danken das wir im „falschen“
das wir im „falschen“ Bus saßen und
Busdiese
saßen Art
und und
auf diese
Art sogar
und Weise
sogar
auf
Weise
noch
noch mehr
sehen
konnten.
mehr
vom vom
LandLand
sehen
konnten.
Rumänien-Rundbrief August 2014
Liebe Freunde und Förderer unserer Rumänien-Hilfe!
Aktuelles aus Rumänien gibt es kaum, da Not,
wirtschaftliche Probleme, Arbeitslosigkeit,
Korruption und Betrügereien gleich geblieben
sind. Umso dankbarer sind unsere Freunde
und Geschwister für die regelmäßige Hilfe und
Unterstützung, die durch Sie möglich ist.
Mircea Pricop aus Sighet (ukrainische Grenze) schreibt: „Alles kam gut an, alles war
sehr gut. Wir danken Euch tausendmal.
Ich besuche täglich Familien in Dörfern.
Es freut mich, dass ich jetzt ihnen auch die
nötigen Güter mitbringen kann. Wir haben
sehr viele Kranke, die an Krebs leiden. Es
gibt einige sehr schwere Fälle. Einige wurden operiert und andere warten auf die
Operation. Ich selber kämpfe auch mit der
Leukämie und anderen Krankheiten. Gott
hilft mir, dass ich mit IHM auf dem Weg
vorwärts gehe. Ich will IHM bis zu meiner
letzten Minute dienen.“ Mircea Pricop ist
Rentner und arbeitet ehrenamtlich.
Diese Zeilen sagen mehr aus als tausend andere Worte. Danke für alle bisherige Unterstützung und Hilfe.
dung, Schuhe, Matratzen usw. für Rumänien
annehmen, kann ich das mit einem klaren Ja
beantworten.
Wir nehmen das ganze Jahr in Puschendorf
Hilfsgüter an – Abgabe in Garage 8 „Kleiderspenden – Rumänienhilfe“, oder dienstags
zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr in der Konferenzhalle oder in Nebenräumen – nur nicht
in den Schulferien.
Bitte bringen Sie gewaschene Kleidung und
packen Sie sie in Kartons oder Säcke – sonst
verdreckt alles!
Bei Haushaltsgegenständen,
Rollstühlen und Fahrrädern
usw. rufen Sie bitte vorher
bei mir an – Tel. 09101 – 90
62 75. Es müssen Bedarf und
Transportkapazität abgeklärt
werden. Danke für Ihr Verständnis!
Für die Sommerfreizeiten für Kinder aus
armen Verhältnissen, konnten wir wieder
2.000,- € nach Rumänien weitergeben.
Danke für Ihre Hilfe!
Transporte
Herzliche Einladung
zum Infonachmittag für den crossing!-Jahrgang
2015/16 am Sonntag 26. Oktober 2014 ab
14:00 Uhr in Puschendorf.
Infos und Anmeldung unter info@crossingteam.de und www.crossing-team.de.
In den ersten acht Monaten konnten wir durch
sieben Transporte (einer mit einem 40-Tonner-LKW) ca. 28.000 kg Kleidung und Haushaltsgegenstände nach Rumänien bringen.
Das ist fast die gleiche Menge wie im Vorjahr.
Da ich durch manche Fragen und Anrufe eine
Verunsicherung bemerke, ob wir noch Klei-
Weihnachtspäckchen – Aktion 2014
Der Sommer ist noch nicht vorbei, da steht
schon Weihnachten vor unseren Augen. Auch
2014 laden wir Sie ein, uns bei der Aktion
„Weihnachtsfreude für ein rumänisches Kind“
zu unterstützen. Im November/Dezember 2013
konnten wir 2.700 Päckchen nach Rumänien
15
Rumänien-Rundbrief August 2014
bringen. Als
diese übergeben
wurden, waren
es wieder Momente der Freude und Dankbarkeit, die man
nicht vergisst.
Auch hier einen kurzen Auszug aus einem Brief
von Oszkar Ambrus, Sighisoara/Schässburg:
„Es ist immer eine große Hilfe für uns, dass
Sie mit den Weihnachtsgeschenken dazu
beitragen, den Kindern Freude zu bereiten
und sie daran erinnern, dass Christus ‚als
Gottesgeschenk’ gekommen ist, um uns
Menschen zu erretten. Es ist etwas Besonderes für die Kinder. Außerdem kommen die
meisten Kinder von außerhalb der Gemeinde, die dann ihre Eltern an Weihnachten
mitbringen. Das ist eine große Möglichkeit,
ihnen das Evangelium von der Liebe und
Gnade Gottes in Jesus Christus zu verkündigen. Wir sind dankbar dafür, und wollen
uns bei Gott und bei Ihnen bedanken.“
der Rumänienarbeit) Ende November 2014 die
Päckchen nach Rumänien bringen und den
Verantwortlichen vor Ort übergeben. Für Ihre
finanzielle Unterstützung sind wir sehr dankbar, da die Transportkosten während eines
Jahres ca. 20.000,- € ausmachen. Das ist etwa
die Hälfte aller Ausgaben.
Spendenkonto
Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
Spk. Fürth: BLZ 762 500 00
Konto:
189 803
IBAN: DE20 7625 0000 0000 1898 03
SWIFTBIC:BYLADEM1SFU
Stichwort:Rumänien
Verantwortlich:
Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
Konferenzstraße 4
D-90617 Puschendorf
Telefon: + 49(0)9101 - 70 40
Fax: + 49(0)9101 - 7 04 65
E-Mail: zentrale@diakonie-puschendorf.org
www.diakonie-puschendorf.org
Unsere Bitte auch in diesem Jahr: Helfen Sie
uns wieder! Es gibt so viele Kinder, die die
Päckchen sehnsüchtig erwarten.
Packhilfe für Weihnachtspäckchen
Viele fragen, was soll in ein Päckchen
hinein?
Schenken Sie eine Mischung aus den sechs nach
folgend aufgeführten Bereichen:
Original verpackte Süßigkeiten:
Schokolade, Bonbons, Kekse, Gummibärchen,
Kaugummi, Traubenzucker,
Früchtetee, Kaba, Multivitamintabletten
Hygieneartikel:
Zahnpasta, -bürste, -becher, Shampoo, Dusc
hgel, Hautcreme, Haarbürste,
Kamm, Haarschmuck (Bitte keine Seife!)
Kleines Spielzeug (altersgerecht):
Z.B. Puppe, Kuscheltiere, Auto, Ball, Memory,
Springseil, Luftballons, Seifenblasen
Schulsachen:
Bleistifte, Buntstifte, Mäppchen, Lineal, Ansp
itzer, Radiergummi, Hefte,
Kugelschreiber, Taschenrechner, Klebestift, Farb
kasten, Kinderschere
Für kleine Kinder:
Malhefte (keine Bilderbücher in deutscher Spra
che), Buntstifte, Anspitzer
Neue Textilien:
Mütze, Schal, Handschuhe, Socken, Pulli, T-Sh
irt, Strumpfhosen, Unterwäsche.
Das soll bitte nicht hinein:
Taschenmesser, Kriegsspielzeug, Kartenspiele
Alles Weitere entnehmen Sie bitte dem Flyer,
den Sie im Internet finden oder den
wir Ihnen gerne zuschicken.
Letzter Abgabetermin:
15. November 2014 in Puschendorf.
Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Arbeit und
Mühe auf sich zu nehmen. In vier Transporten
werden wir selber (Mitarbeiter und Freunde
Weihnachtspäckchen für rumänische Kinder
16
Herzliche Grüße aus der Diakonie-Gemeinschaft und nochmals vielen Dank
für Ihre Unterstützung.
Im Auftrag des Rumänien-Teams
Ihr/Euer Peter Jahn
17
Russland-Rundbrief Juli 2014
Russland zum Angewöhnen
Karl-Peter Fritz und Daniel Westerheide
planen seit Jahren regelmäßig Fahrten
nach Slavsk ein. Sollte das ein Ende finden,
nachdem die Transporte eingestellt wurden?
Lesen Sie selbst:
….Aber dann kam Anfang 2014 die Nachricht, dass Artjom und Schenja, unsere Patensöhne, dieses Jahr ihre Konfirmation feiern
sollten. Als Konfirmationssonntag wurde der
4. Mai festgelegt, der sowohl in Slavsk, als
auch in unseren Familien genau zwischen die
vielen anderen Termine passte.
Die Visabeschaffung fand zeitgleich mit den
ersten EU-Sanktionen gegen Russland statt.
Glücklicherweise lief alles problemlos. Abfahrt war am 2. Mai in aller Frühe. Diesmal
nicht mit einem LKW. Wir bekamen einen
bequemen Opel Astra aus dem Fuhrpark des
Mutterhauses und konnten so einmal als
PKW-Reisende die Fahrt genießen.
Genießen – das stimmt. Wenn man einmal
ganz ohne Verantwortung für die sichere
Überbringung der Hilfsgüter fahren kann,
merkt man erst, dass das immer eine große
Anspannung war.
So fuhren wir die gewohnte Route mit Übernachtung auf Hin- und Rückreise in uns
bekannten Hotels in Polen. In Russland erwartete uns sehr schönes Wetter, die neu eröffnete Pregelbrücke bei Kaliningrad (die halb
zerbombte alte Brücke wurde nun tatsächlich
ersetzt!) und natürlich die große Familie im
18
Swetlatschok, diesmal erweitert um die drei
crossing!-Teamler Damaris, Tamara und
Thalasio.
durchhalten können. Sie leben in einem Umfeld, das geprägt ist von Zukunftsangst und
Sinnsuche.
Der Höhepunkt unserer Reise war die Konfirmation der fünf Jugendlichen aus Slavsk.
Mit Schenja und Artjom wurden drei Mädchen konfirmiert. Besonders beeindruckt hat
uns alle die Predigt von Pfarrer Ruslan. Er
sprach sehr konkret in das Leben der jungen
Konfirmanden hinein. Bei der Einsegnung
durften wir unseren Patensöhnen einen Segen
zusprechen. Nach dem Gottesdienst war im
Café neben der Kirche schon alles für die Feier
vorbereitet. Es gab leckeres Mittagessen und
danach ein Programm mit verschiedenen
Spielen für die Festgäste.
Fazit: die diesjährige Fahrt nach Russland hat
in uns beiden die Lust auf weitere Besuche in
Slavsk geweckt. Es waren wirklich schöne und
erholsame Tage. Eben: Russland zum Angewöhnen.
Schenja mit
seinem Paten
Karl-Peter Fritz
Den Montag verbrachten wir im noblen Ostseebad Swetlogorsk. Nicht nur die Konfirmanden (wie in Deutschland), sondern auch die
anderen Schulkinder aus dem Swetlatschok
hatten schulfrei bekommen.
Wie sehr hoffen und beten wir, dass unsere
beiden Patensöhne, aber auch alle anderen
Kinder die Entscheidung für den Glauben
Daniel Westerheide und Karl-Peter Fritz
crossing!-Team’ler im Swetlatschok
Damaris Walter,
Tamara Strobl
und Thalasio Washington waren
zum vierwöchigen
Auslandseinsatz im
Swetlatschok. Ganz
v.l. Thalasio, Tamara und
Damaris mit Konfirmandengruppe schnell wurden sie
Teil der Pflegefamilie mit allem, was dazu gehört: Garteneinsatz,
Aufgaben im Haus, Spielen, Beten usw. Sie
begleiteten die Konfirmandenfreizeit und die
Konfirmation. Bei ihren Schuleinsätzen (im
Deutsch- und Englischunterricht) wurden sie
wie berühmte Stars begrüßt.
S. Helena als Lektorin eingesegnet
Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in
der Propstei wurde S. Helena zusammen mit
zwei anderen Frauen aus dem Oblast Kaliningrad als Lektorin eingesegnet.
Besuch der Pflegefamilie in Puschendorf
Ende Juli / Anfang August war die Swetlatschok-Familie zu einem Besuch in Puschendorf. Ende August fuhr eine neunköpfige Reisegruppe zu einer Besuchsreise über Polen ins
Kaliningrader Gebiet. Darüber berichten wir in
der nächsten Ausgabe des Freundesbriefes.
Dank an alle Spender
Auch wenn die Transporte eingestellt sind: die
Verantwortung für das Swetlatschok bleibt.
Derzeit machen den Schwestern die enormen
Preissteigerungen Kummer. Das Pflegegeld für
die Kinder wurde nicht entsprechend erhöht.
Und es gibt immer wieder notwendige Investitionen für das Haus.
Danke, wenn Sie weiter als Spender dem Projekt
„Swetlatschok“ verbunden bleiben.
Schwester Evelyn Dluzak
Spendenkonto:
Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
Spk. Fürth, Konto-Nr. 189 803
BLZ 762 500 00
IBAN: DE20 7625 0000 0000 1898 03
SWIFTBIC: BYLADEM1SFU
Stichwort: Russland
Verantwortlich:
Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
Tel.: 09101 – 70 40
E-Mail: zentrale@diakonie-puschendorf.org
www.diakonie-puschendorf.org
19
Einblick
Aus dem LKG-Verband
Neuer Name – gleicher Inhalt:
aus dem „Netzwerk“ wird SIN.GE.L.
Die DiakonieGemeinschaft
ist für mich zu
einem Segensort
geworden.
Es begann mit
einem Besuch
beim Puschendorfer Single-WoIngrid Grötsch
chenende vor fünf
Jahren. Beim Abschluss-Gottesdienst wurde für
das „Netzwerk“ geworben – ein Angebot der
Diakonie-Gemeinschaft, als alleinstehende
Frau in die Schwesternschaft einzutreten,
ohne Diakonisse zu sein.
Ich war schon lange auf der Suche nach
einer Möglichkeit, christliche Gemeinschaft
in einer verbindlicheren und persönlicheren Form zu leben. Nach einer Phase des
gegenseitigen Kennenlernens wurde ich
2011 Mitglied im Netzwerk und damit in der
Diakonie-Gemeinschaft. Weil im Lauf der Zeit
der Wunsch gewachsen ist, noch näher und
selbstverständlicher dabei zu sein, zog ich
letztes Jahr nach Puschendorf, arbeite aber
weiterhin in Nürnberg.
Nach vielen Jahren des Alleinlebens ist es für
mich eine große Freude, mit meinen Mitschwestern und anderen Christen zusammen
arbeiten und leben zu dürfen. Uns verbindet
der gemeinsame Glaube an Jesus Christus. Wir
haben die gleichen Werte und Ziele.
20
Wir (derzeit) drei Netzwerk-Frauen haben uns
im letzten Freundesbrief vorgestellt und dabei
berichtet, dass wir einen passenderen Namen
für uns und unsere Art der Mitgliedschaft
suchen.
Inzwischen haben wir ihn! Wir nennen uns
SIN.GE.L. Ja, Sie haben richtig gelesen. Es ist
kein Schreibfehler, sondern die Abkürzung
von „Sinnvoll Gemeinsam Leben“. Der
neue Name drückt gut aus, was das Ziel der
Diakonie-Gemeinschaft mit diesem Angebot
ist, und was wir SIN.GE.L – Mitglieder wollen:
Es geht darum, als Christen Gemeinschaft zu
leben und zu gestalten. Gott will segnen, heilen und retten. Wir SIN.GE.L`s wollen als Teil
der Diakonie-Gemeinschaft dabei mithelfen,
dass Menschen Gottes frohe Botschaft hören,
erleben und glauben können.
Die Diakonie-Gemeinschaft ist auch für mich
in den letzten Jahren zum Segensort geworden. Ich erlebe, dass Gott seine Verheißung
wahr macht: „Ich will Dich segnen, und Du
sollst ein Segen sein.“
Ingrid Grötsch
Seniorentag „Lebens(t)räume“
Mitten in der Woche trafen sich über 300 Leute
zum Seniorentag 2014. Viele von ihnen waren
zum ersten Mal in Puschendorf, weil sich Historisches ereignete. Die beiden Gemeinschaftsverbände Hensoltshöher Gemeinschaftsverband und Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband Bayern boten eine gemeinsame Publikumsveranstaltung an. Von vielen Besuchern
wurde hervorgehoben, dass es sie freut, dass
die Gemeinschaftsverbände gemeinsam eingeladen haben – und dass in Puschendorf eine
wohltuende, freundliche Atmosphäre herrscht.
Viele Impulse zum Nachdenken setzten der
Referent des Seniorentages, Andreas Malessa,
und die vielen ehrenamtlichen Seminarleiter
in der Aktivzeit.
Wechsel in der Verbandsjugendleitung
des LKG
Marcus Dresel wurde nach 10 Jahren als Verbandsjugendleiter am 19. Juli 2014 in Puschen-
dorf feierlich verabschiedet. Er hat in Seminaren und Veranstaltungen immer darauf
geachtet, dass wirklich tiefgehende geistliche
Impulse in die Herzen junger Leute geprägt
werden. So hat er dem Platz „Puschendorf“
einen guten Klang auch unter jungen Leuten
verschafft. Wir danken ihm ganz herzlich für
alles Engagement, seine Leidenschaft und seine den Jugendlichen und Teenies zugewandte
Art. Er wechselt im September in die Bezirksarbeit nach Schwarzenbach-Burgthann.
Seine Nachfolge tritt Daniel Hahn an. Er
wechselt von der Teenagerstelle auf die Verbandsjugendleitung. So entsteht zwar nicht in
der Leitung, wohl aber in der Teenagerarbeit
des cjb eine Vakanz, die wir gern so bald wie
möglich wieder besetzen möchten. Bitte beten
Sie mit, dass wir jemanden finden, der gut ins
Team passt und sich kräftig in die Arbeit kniet.
Daniel Hahn wünschen wir für die neue Aufgabe Gottes Beistand und Segen.
Konrad Flämig, Puschendorf
P.S. Und es geht weiter:
Am 15. Juli konnte Frau Anne Weiterer aus
Nürnberg als neues SIN.GE.L.- Mitglied ins
Probejahr aufgenommen werden. Näheres in
der nächsten Ausgabe des Freundesbriefes.
us Dresel
Verabschiedung von Verbandjugendleiter Marc
und Frau am 19.7. 2014
Daniel Hahn
21
In der Mittagszeit: Zeit zur Information und Begegnung
Wir laden ein
Boxenstopp – Aktionen im Freien für Kids und Teenies
z.B. Megabaustelle – Rollover – Bastelstation Biene – Schaumkussschleuder – Dosenwerfen – Hüpfburg – Fußball – Volleyball – Indiaca
Seminartag
Den Glauben im
Alltag leben –
Wochenende
für Alleinerziehende
„Bei dir ist die Quelle des Lebens und
in deinem Lichte sehen wir das Licht“
„Ich bin wertvoll“
17. - 19. Oktober 2014
Samstag, 15. November 2014
Referentin:
Angelika Hiergeist-Kallin
Beruf und Familie, Ehrenamt und geistliches
Leben – lässt sich das in unserer Zeit vereinbaren?
Leitung:
S. Evelyn Reschies
Inhalt dieses Seminars:
• Was ist Arbeit – was ist Ruhen?
• Lesen biblischer Texte
• Übungen, um sich selbst wahr zu nehmen
• Welchen Stellenwert hat meine Biografie?
•Körperübungen
Referentin:Dekanin
Ingrid Gottwald-Weber
Beginn:
09.00 Uhr
Ende:
ca. 16:30 Uhr
Kosten:
Mittagessen 9,50 €;
Kaffee 3,50 €
Seminarbeitrag:15,- €
Ingrid Gottwald-Weber
• Jahrgang 1962, verheiratet,
drei erwachsene Kinder
• Gestaltseelsorgerin und
geistliche Begleiterin,
Dekanin in Weißenburg
22
Wochenende für Trauernde
31. Oktober - 2. November 2014
„Trauer, die ins Leben führt“
Referentin:
S. Rosemarie Bareiß
Leitung: S. Evelyn Reschies
Ausstellungsbereich im hinteren Hallenteil
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Ausstellungsbereich im Hallenfoyer
• Infotisch Gästehaus
• Bücherantiquariat
• Büchertisch; auch die Alpha-Buchhandlung hat geöffnet
Aktionen im Freien – vor der Halle
• Brassband
• Kleinkünstler
• Mitmachtänze
Weihnachtsfreizeit
19. - 27. Dezember 2014
„Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott - seine vielen Titel und Namen und wie sie uns zum Staunen bringen“
Leitung und Referentinnen:
S. Evelyn Reschies und
S. Brigitte Schlotter
auftanken
21. 9.2014
Rumänienhilfe – Verkaufsstand
2014
Bruckberger Heime – Verkaufsstand
JahresFest der Diakonie-Gemei
nschaft Puschendorf
„Lebendige Bibel“ – Ausstellung mit Egli-Figuren
Neue Perspektiven gew
innen!
Diakonie live mit SIN.GE.L.
Café
Gebetswand „Saisampan“- Thai-deutsche Familien in Kontakt
„crossing!“ – ein Jahr für Gott - für dich - für andere
Veeh-Harfen in Aktion
LKG, cjb, cfr
Missionsstand der ÜMG /OMF
13.15 Uhr bis 14.00 Uhr
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Ehe, das schöne schwere Miteinander – „Und immer bin ich schuld“!?
„Halt mich fest - lass mich los!“ – mit Teenies leben
Rundgang durch unser Alten- und Pflegeheim
Insel der Stille im Alltag
Singen alter und neuer Lieder
Persönliches Gebet und Segnung
Ruheräume
Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
auftanken
2014
JahresFest der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
Neue Perspektiven gewinnen!
Sonntag, 21. September 2014
Puschendorf, Konferenzhalle
Referent: Hanspeter Wolfsberger
10.00 Uhr Wo sind meine Quellen?
12.00 Uhr Mittagessen, Informationen, Begegnungen
14.30 Uhr Was macht uns anziehend?
„Boxenstopp“ für Kids und Teenies – parallel zu den Veranstaltungen
Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf
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Seele and Geist
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