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2 Was uns Menschen verbindet - Humanethologische Angebote zur

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AM ZÜGEL DER EVOLUTION
Hrsg.: Wulf Schiefenhövel & Judith Schuler
VWB – Verlag für Wissenschaft und Bildung
ISBN 978-3-86135-583-0
Was uns Menschen verbindet
Stimmen zur ersten Auflage:
• „Ein faszinierendes Buch, das unsere tierlichen Spiegelbilder wissenschaftlich
strukturiert und fundiert verständlich macht, damit die partielle Sonderstellung des
Menschen prägnant herausarbeitet und so wichtige Erkenntnisse beisteuert zu der
zentralen Frage, wer und was wir Menschen wirklich sind.“ Helmut Pechlaner
(2012), Schönbrunner Tiergarten Journal 3: 18; Vetmed-Magazin 2: 32
• „Klare Beispiele ermöglichen dem Leser die Zusammenhänge zwischen Human­
ethologie, Psychologie und Philosophie besser zu verstehen.“ Barbara Antesberger
(2012), Mitteilungen aus dem Haus der Natur 20: 106
• „Darwin nicht nur auf die Morphologie anzuwenden, sondern auch auf das Verhalten des Menschen und auf seine ‚höheren‘, seine geistigen Fähigkeiten und Leistungen – dazu bedurfte es weiterer Schritte, weiterer Einsichten, weiterer Kränkungen.
Aber immer noch arbeiten die verschiedenen Forschungszweige für sich – was zwar
bequem, aber nicht erfreulich ist.“ – „Mir gefällt an dem Buch, dass man auf jeder
Seite etwas lernen kann – Grund genug, es zu empfehlen!“ Gerhard Vollmer
(2012), Naturwissenschaftliche Rundschau 7: 379
Gerhard Medicus
Was macht den Menschen zum Menschen? Wie hängen Körper und Geist zusammen,
wie die Natur- und Geisteswissenschaften? Die Evolution hat an Leib und Seele
Spuren hinterlassen. Deshalb erweisen sich evolutionäre Grundlagen als nützlich
und notwendig auch für die Humanwissenschaften, die in der Trennung zwischen
Natur und Geisteswissenschaften nach wie vor das Leib-Seele-Problem abbilden.
Ausgehend von dieser Erkenntnis wird eine Theorie der Interdisziplinarität vorgestellt, um jenen Ufern näher zu kommen, die den Humanwissenschaften festen Boden
für interdisziplinäres Erklären und Verstehen bieten. Dies wird im Buch an einer
Reihe von Beispielen ausgeführt: an der Evolution freiheitserweiternder Leistungen
wie Lernen, Reflexion und Kultur, an Aspekten des Sozialverhaltens, an der Evolution der Moralfähigkeit, an “opposed instincts” wie z. B. Aggression und Aggressionshemmung, an Verhaltensunterschieden der Geschlechter, an Bindungsverhalten
und den Folgen von Bindungs- und Inzesttraumen und anderen. Das Wissen um
bio­psychische Verhaltensbereitschaften ist auch relevant für Anwendungswissenschaften, vor allem für Psychotherapie und Medizin. Dieses Wissen kann Spielräume
erweitern - und damit auch die Freiheit, verantwortungsvoll zu handeln.
Gerhard Medicus
Was uns Menschen verbindet
Humanethologische Angebote
zur Verständigung zwischen
Leib- und Seelenwissenschaften
Vol. 9
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Kunst und Fotos
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9
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