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DER TITEL
THEATERZEITUNG DES VOLKSTHEATERS UND DER OSTSEE-ZEITUNG | SEPTEMBER 2014
Auf Jungfernfahrt beim Waschzuberrennen 2014: Vom Kentern in die Normallage – für die Volkstheater-Titanic wurde die Gefahr eines Untergangs gebannt.
Foto: Faschingsclub der IHS „Die Macher“ e.V.
Komm, lass uns was vom Stapel lassen.
Unter der neuen Leitung von Sewan Latchinian startet das Volkstheater Rostock in seine 120. Spielzeit –
mit dem STAPELLAUF, einem dreiteiligen Spektakel rund um das Thema Neubeginn.
Hochgeschätzte Leserinnen und Leser, zur 120. Spielzeit des Rostocker
Volkstheaters möchten wir mehrere
neue Traditionen begründen und haben aus diesem Anlass auch diese erste Sonderausgabe unserer monatlichen Theaterzeitung mit dem neuen Titel DER TITEL dem Eröffnungsspektakel 1. STAPELLAUF Neubeginn gewidmet.
Theater ist Spiel und nur wenn der
Mensch spielt, ist er ganz bei sich, hat
einst ein weiser Mann gesagt. Insofern
spielen wir auch gern Zeitung und auch
gern mit diesem wichtigen Begriff der
Zeitungsmacher. Der Titel ist immer
der Aufmacher, der Eyecatcher, das
Spannendste, das Aktuellste: Der Titel
eben. Und deshalb steht er ab jetzt
über jeder Theaterbeilage der OSTSEE-ZEITUNG.
Wir möchten jede Spielzeit mit einem
neuen STAPELLAUF, einem spartenübergreifenden Theaterfest eröffnen.
Dieses werden wir mehrmals bis in den
Spätherbst spielen und jedes Jahr einem ausgewählten Thema widmen.
Der 1. STAPELLAUF trägt den programmatischen Beinamen Neubeginn.
Wie auch das Volkstheater einen Neubeginn wagt, so thematisiert jede der
drei Inszenierungen des Spektakels
das Phänomen des Neubeginns auf unterschiedliche Weise – auf den Gebieten der Technik, der Politik, der Liebe
und natürlich der Kunst.
Das Eröffnungsspektakel ist ein Gesamterlebnis für alle (wenn auch nicht
für jeden), ein Fest für alle Sinne – für
Augen und Ohren, für Kopf und Herz,
nicht zuletzt auch für den Gaumen.
Denn auch in der Zeit vor, zwischen
und nach den drei Inszenierungen des Abends werden wir Ihnen ein abwechslungsreiches
Angebot
bieten,
künstlerisch wie
kulinarisch.
Wir laden Sie ein,
Ihr Theater neu
kennen zu lernen
und zu erleben.
Auf, vor und hinter
der Bühne, wie auch
im gesamtem Gebäudekomplex, sind alle
Sparten und Mitarbeiter des
Hauses sowie zahlreiche freiwillige Helfer aufgeboten, um diese sieben
Abende möglich und – gemeinsam mit
Ihnen – einmalig und unvergesslich zu
machen.
Feiern Sie mit uns Ihr und unser Theater. Unser Traditionsschiff Volkstheater Rostock ist startklar, flott gemacht,
und wenn der Stapellauf gelingt,
können wir – anders als seinerzeit die Titanic –
auf Erfolgskurs zu
neuen Ufern gelangen, mit der großen
Welle, die wir machen
müssen und wollen, wie
auch unser neues Logo
zeigt. Wünschen wir uns deshalb
gemeinsam: Immer eine Handbreit
Wasser unterm Kiel. Ahoi.
Ihr Sewan Latchinian
Intendant
e 1. STAPELLAUF Neubeginn:
Wilhelm Dieter Siebert: UNTERGANG
DER TITANIC, 16 Uhr, Beginn auf dem
Theatervorplatz
Uwe Johnson: INGRID BABENDERERDE, 19 Uhr, GROSSER SAAL
Kay Pollak: WIE IM HIMMEL,
21.30 Uhr, GROSSER SAAL
e Premiere: 20. September 2014,
weitere Termine: 27. September, 3., 4.,
11. und 18. Oktober 2014
e Dernière: 25. Oktober 2014
e Karten: Theaterkasse, Doberaner
Straße 134-135, J 0381/ 381 47 00,
E-Mail: vtrinfo@rostock.de
Öffnungszeiten: Montag 13 - 18 Uhr,
Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr,
Sonnabend 10 - 13 Uhr
2 DER TITEL
Tipps & Tricks
rund um das
Theaterspektakel
AUSGABE SEPTEMBER 2014
Technik: Geldgier und Untergang
Zum STAPELLAUF am 20. September kommt der UNTERGANG DER TITANIC auf die Bühne –
als Mitspieloper. Die Besucher erwartet eine turbulente Inszenierung. Mit dabei: Sascha Gluth.
Von Matthias Schümann
Machen Sie
es sich bequem!
Anders als der übliche Theaterbesuch ist das Eröffnungsspektakel ein mehrstündiges Theaterereignis. Zudem kann man bei
Schiffsreisen nie wissen, welche
Katastrophe oder Wetterlage einen überrascht. Greifen Sie deshalb in jedem Fall zu bequemer
und wetterfester Kleidung anstatt zum bodenlangen Ballkleid
mit hochhackigen Schuhen oder
dem Frack. Doch keine Angst:
auf Regen, Wind und andere
Schlechtwetterlagen sind wir mit
entsprechenden Hilfsmitteln vorbereitet!
Genießen und
Schlemmen Sie!
Nutzen Sie die Pausen, um das
Gesehene, Gehörte und Empfundene kulinarisch fortwirken zu
lassen. Inspiriert von den Inszenierungen UNTERGANG DER
TITANIC und INGRID BABENDERERDE bietet unser Caterer
LePomm Ihnen verschiedene
Köstlichkeiten zu kleinen Preisen an. In der ersten Pause empfängt er Sie mit Auszügen aus
dem letzten Menü der Titanic, in
der zweiten Pause können Sie
neuinterpretierte Klassiker der
ostdeutschen Schulspeisung genießen. Lassen Sie sich überraschen! Für ausreichend Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen und
Zeit für Gespräche ist gesorgt.
Anfangs war den beiden Funkern der
„Titanic“ noch nach Scherzen zumute.
„Gib SOS, vielleicht ist heute deine letzte Chance für ein SOS“, sagte der eine
zum anderen. SOS – das war damals
einer von vielen Notrufen, er war keineswegs international etabliert. Der
Scherz kam gut an, denn der Luxusliner galt als unsinkbar.
Der UNTERGANG DER TITANIC –
jetzt kommt das Thema auf die Bühne
des Volkstheaters Rostock. Als Oper.
Doch eine herkömmliche Oper ist das
nicht. Es handelt sich um das Stück
des Komponisten Wilhelm Dieter Siebert (1931-2011). 1979 wurde es während der Berliner Festspiele uraufgeführt. „Es gilt als erste Mitspieloper der
Musikgeschichte“, sagt Musikdramaturg Michael Mund. Das bedeutet: Eine
klassische Aufführung mit Publikum im
Saal und Orchester sowie Darstellern
auf der Bühne wird es so nicht geben.
Die Oper beginnt auf dem Theatervorplatz, wo das Schiff getauft wird. Dann
ziehen alle ins Theater, um sich auf
den Plätzen niederzulassen. Vorerst.
Die Oper musikalisch fest zuzuordnen,
ist nicht möglich. „E- und U-Musik sind
miteinander verwoben“, weiß Michael
Mund. Den Figuren werden verschiedene Stile zugeordnet. Während sich der
Kultursnob Benjamin Guggenheim zu
Zwölftonmusik bewegt, singt die Zofe
einen Blues. „Der Komponist kam eigentlich vom Jazz, war aber auch Mitbegründer der Gruppe Neue Musik Berlin. Das gibt eine sehr humorvolle,
selbstironische Mischung.“
Voller Ironie ist auch die Aufführungspraxis. Denn klassisch gespielt wird
nur so lange, wie die „Titanic“ noch als
unsinkbares Schiff unterwegs und der
SOS-Funkspruch noch nicht abgesetzt
ist. Doch sobald das Schiff zu sinken
beginnt, ist auch die herkömmliche Inszenierung vorbei. „Wir werden die Zu-
Und nach dem Untergang der Titanic geht es im Volkstheater Rostock fröhlich weiter – Mit der Berliner Band „Wallahalla“, die
für die Gäste musiziert.
Zeichnung: Tobias Wartenberg
schauer evakuieren. Sänger, Musiker,
Zuschauer bilden als Passagiere eine
Einheit.“ So wie beim echten Untergang eben auch – alle in einem Boot.
Die Story entspricht weder der des realen Untergangs, noch der überzuckerten Liebesschmonzette Hollywoods.
„Wir erzählen die Geschichte einer
mehrfachen
Selbstüberschätzung“,
sagt Michael Mund. Von der Aneinanderkettung falscher Entscheidungen
auf allen Seiten – der Schiffsbesatzung, der Passagiere, aber auch der
Schiffe im Umfeld der „Titanic“, die
nicht zu Hilfe kamen, weil sie die Hilferufe gar nicht ernst nahmen.
Überhaupt war der Umgang mit dem
Schiff offenbar nicht ausreichend ge-
probt worden, die Rettungsboote etwa
waren während der Katastrophe das
erste Mal zu Wasser gelassen worden.
An Bord gab es keine roten Leuchtraketen. Die weißen Raketen hatten Kapitäne von Schiffen aus der Umgebung für
Feuerwerk gehalten.
Schließlich die Menschen an Bord: Darunter John Jacob Astor, der die Reederei der „Titanic“ kaufen will, und der
Schiffseigner Sir Bruce Ismay, der aus
Geldgier und mit Blick auf Aktienkurse
das Schiff auf einer gefährlichen Route
fahren lässt – durch Gewässer mit Eisbergen. „Wenn man nur eines der fatalen Elemente herausnimmt, wäre das
Unglück so nicht passiert“, sagt Michael Mund. Der Abend wird den Besu-
chern ein Wiedersehen mit bekannten
Gesichtern bescheren. Die Rostocker
Jazz- und Soulsängerin Jacqueline
Boulanger etwa wird die Zofe geben.
Außerdem führt Ex-Störtebeker-Darsteller Sascha Gluth als Erzähler durch
den Abend: Er spielt den Reporter
Frank Holloway.
Schließlich bedeutet die programmatische Inszenierung des „Titanic“-Stoffs
natürlich auch einen bissig-ironischen
Kommentar auf die Theaterlandschaft
in Mecklenburg-Vorpommern. Denn
auch dort gilt es, fatale Fehlentscheidungen zu verhindern. „Im Gegensatz
zur ’Titanic’ besteht hier jedoch die
Möglichkeit, den Untergang noch abzuwenden“, sagt Michael Mund.
Politik: Neuland DDR
Eine Hommage an den Dichter beider Deutschlands: INGRID BABENDERERDE, Holger Teschkes
Stück nach dem Erstlingsroman von Uwe Johnson, wird in Rostock uraufgeführt.
Von Christine Borgwald
Feiern Sie!
Im Anschluss an das Eröffnungsspektakel laden wir Sie herzlich
ein, den Neubeginn mit uns zu
feiern. Verweilen Sie, bleiben
Sie. Tanzen, Essen und Trinken
Sie mit den Machern des Stapellaufs. Kommen Sie am 20. September 2014 zur Premierenfeier!
DER TITEL
Theaterzeitung der OSTSEE-ZEITUNG
Herausgeber:
Ostsee-Zeitung GmbH & Co KG
Redaktion:
Tel. 0381 365437, Fax: 365205, E-Mail:
christine.borgwald@ostsee-zeitung.de
Richard-Wagner-Straße 1a,
18055 Rostock
Verantwortlich: Christine Borgwald
Anzeigenverkauf: Ilja Gliem
Tel. 03 81 365734, Fax: 365 179
ilja.gliem@ostsee-zeitung.de
Der Titel erscheint monatlich
freitags mit einer Auflage
von 62 400 Exemplaren.
Es gilt die Anzeigenpreisliste
vom 01.01.2014
Der Neubeginn ist das Motto des ersten Rostocker Theaterspektakels.
Nach der ersten Pause, die kulinarisch
das Menü bereit hält, das die Passagiere der ersten Klasse auf der Titanic am
Abend des Untergangs serviert bekommen haben, wird im Stück INGRID BABENDERERDE nach Uwe Johnson
(1934-1984) der Neubeginn der DDR
erzählt, in dem auch schon das Ende
des Staates angelegt war. Es ist die Geschichte einer Abiturklasse und die Zeit
des sogenannten Kirchenkampfes im
Jahr 1953. Elisabeth Rehfelde (Juschka Spitzer), Mitglied der Jungen Gemeinde, wirft ihr FDJ-Mitgliedsbuch einem SED-Funktionär vor die Füße.
Schulleitung und Parteigremien leiten
ein Disziplinarverfahren ein und wollen
die Schüler zu linientreuer Abstimmung verpflichten. Für Direktor Siebmann (Steffen Schreier) gibt es nur
Freund oder Feind: In Zeiten der Bedrohung der DDR durch „kapitalistische
Aggressoren“, die sich angeblich der
jungen Gemeinde als Agenten bedienten, müsse jeder Bürger das sozialistische System bedingungslos stützen.
Die kritischen Schüler der kirchlichen
Jugendorganisation, aber auch die
Freunde Ingrid Babendererde (Inga
Wolff), Klaus Niebuhr (Till Demuth) und
Jürgen Petersen (Bernd Färber) sehen
das anders. Zwar versteht Jürgen prinzipiell Siebmanns Argumente, aber
nicht dessen radikale Methode der Be-
Mit Mut durch Abitur und Kirchenkampf 1953: Ingrid (Inga Wolff, rechts) und Elisabeth (Juschka Spitzer).
Probenfoto: Martin Stefke
strafung, um jede Kritik gegen das System zu unterdrücken. So fordert der Direktor von Ingrid eine öffentliche Stellungnahme gegen die Junge Gemeinde auf der Schulversammlung. Doch
die mutige Schülerin setzt sich in ihrer
Rede für individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und Meinungsfreiheit ein –
und wird einen Tag vor dem Abitur der
Schule verwiesen. Daraufhin flieht sie
mit Klaus in den Westen.
„Ingrid Babendererde. Reifeprüfung
1953.“ war der erste Roman des 1934
im pommerschen Cammin geborenen
Autors Uwe Johnson. Er spielt in einer
fiktiven norddeutschen Kleinstadt.
„Man nimmt an, dass es Güstrow war.
Die Geschichte hätte aber auch genauso gut Rostock spielen können“, sagt
Schauspieldramaturg Martin Stefke,
für den das Spektakel am Volkstheater
Rostock ebenso wie für die Schauspieler Inga Wolff, Till Demuth und Bernd
Färber ein Neuanfang ist.
Im Mai 1953 war es zwischen Uwe
Johnson, der FDJ und der SED an der
Universität Rostock zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, da sich
Johnson auf einer Protestversammlung der Philosophischen Fakultät öffentlich für die Junge Gemeinde und für
die in der Verfassung garantierten
Rechte auf Meinungs- und Religionsfreiheit eingesetzt hatte. Er sollte von
der Hochschule verwiesen werden,
wurde dann aber nach dem 17. Juni
1953 wieder zum Studium zugelassen.
1959 floh Johnson nach West-Berlin.
Mit der Uraufführung seines Erstlingsromans in der Bühnenfassung von Holger Teschke will das Volkstheater
Rostock den weltberühmten Mecklenburger Uwe Johnson, der als „Dichter
beider Deutschland“ bezeichnet wird
und in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag hätte feiern können, ehren. „Wir lassen ihn heimkehren auf die Bühne des
Volkstheaters Rostock, der Stadt, mit
der er in Hassliebe verbunden war“,
sagt Martin Stefke. Es sei kein leichter
Stoff, den Johnson da geschrieben habe. „Der Roman besitzt auch eine sehr
eigene Sprache – mal spröde, dann
wieder sehr poetisch. Daraus eine Bühnenfassung zu machen, war eine Herausforderung, die Holger Teschke gemeistert hat.“ Passagen des Babendererde-Stoffs werden übrigens im Original vorgetragen von einem Chor der
Lauschenden als Stimme Johnsonscher Prosa. Er ist angelehnt an den
„Fries der Lauschenden“ des Güstrower Bildhauers Ernst Barlach, der für
Johnsons Leben, Werk und Poetologie
große Bedeutung hatte. Musik aus der
Zeit bringt das Berliner Trio „Wallahalla“ auf die Bühne. „Die Band spielt etwa
drei Dutzend Instrumente. Auch in den
Pausen werden ’Wallahalla’ zu erleben
sein“, weiß Martin Stefke.
DER TITEL 3
AUSGABE SEPTEMBER 2014
Liebe: Noch einmal von vorn
Das Volkstheater Rostock zeigt als drittes Stück des Eröffnungsspektakels Kay Pollaks WIE IM HIMMEL. Ulrich K. Müller
spielt die Hauptrolle, den international gefeierten Stardirigenten Daniel Daréus.
Interview von Ulrike Buchmann
Herr Müller, was bedeutet Musik in Ihrem Leben?
Ulrich K. Müller: Sie geht mich etwas an, sie berührt mich, sie kann meine Stimmungen, meine inneren Atmosphären verändern. Leider bin ich nicht
besonders musikalisch.
Singen Sie gern?
Müller: Nein, das setzt mich immer ungeheuer unter Druck. Ich höre gern Musik und unterhalte mich oft mit meinen
Kindern darüber, weil mich interessiert,
was sie für einen Musikgeschmack entwickeln.
Wie alt sind Ihre Kinder?
Müller: 18 und 11 Jahre.
Ertragen oder mögen Sie deren
Musikvorlieben?
Müller: Ich mag sie. Der Große
schleppt immer wieder was Neues an,
das wir gemeinsam hören, und es gefällt mir. Auf langen Urlaubsfahrten
stellt er die Musik zusammen.
Sie spielen nun einen weltberühmten Dirigenten, Daniel Daréus. Der zieht sich in sein Heimatdorf zurück, wo er als Kind
gedemütigt wurde. Gemütlich
hat er es dort beileibe nicht.
Was treibt ihn?
Müller: Nach einem Herzanfall am
Pult hat er den Eindruck, dass er in seinem Leben grundsätzlich etwas ändern muss. Möglicherweise denkt er,
ich hab da ein Problem aus der Kindheit, das will ich mir anschauen. Von da
aus kann vielleicht etwas Neues losgehen. Er begibt sich an den Ort und sagt:
Ich werde zuhören. Das wirkt vielleicht
ein bisschen naiv und konstruiert. Aber
weil er das tut, geschieht sehr viel.
Filmstoffe werden in letzter
Zeit oft auf die Bühne gebracht.
Gibt’s nicht genug gute Stücke?
Müller: Oh doch. Ich finde, wir sollten
wieder mehr davon spielen, vor allem
Klassiker. Ich gehe davon aus, dass
Herr Latchinian das befördern wird.
Daréus sucht den göttlichen
Klang und sich selbst. Er fürchtet sich vor der Liebe. Wieviel
von der Hauptfigur des Kay-Pollak-Films „Wie im Himmel“
steckt in Ihnen?
Müller: Ich suche nicht im Bereich der
Musikalität, aber ich suche Ähnliches.
Daréus erzählt: Während eines Konzertes fällt das Licht aus. Die Musiker sehen keine Noten mehr, auch ihn am
Pult nicht. Sie spielen weiter. Himmlisch. Der Dirigent begreift, wenn man
einander zuhört, entsteht eine Musik,
die über die Noten hinausreicht. Was
das angeht, steckt viel von ihm in mir.
Ich bin ein Ensemble-Tier. Ich brenne
darauf, miteinander zu spielen, aufeinander zu hören, so dass es ein Geben
und Nehmen, ein Wachsen an der Sache ist. Auf diese Weise kann man zusammen etwas entwickeln und zu
Punkten kommen, die sich zuvor niemand vorgestellt hat.
Sie sind seit 14 Jahren am
Volkstheater Rostock und einer
der großen Publikumslieblinge.
Fühlen Sie sich hier inzwischen
als alter Hase?
Müller: Das fühlt sich für mich nicht so
an. Ich bin dankbar für die vielen tollen
Aufgaben, die ich bekomme. Ich versuche sie mit all meiner Kraft zu erfüllen
und freue mich, wenn das beim Publikum ankommt.
Wenn jeder seinen einzigartigen Grundton findet, funktioniert es. Glauben Sie an diese
Botschaft?
Müller: Ich kann daran glauben. Es
geht nicht nur um diesen Ton, sondern
darum, sich selbst so anzunehmen,
Von welcher Rolle träumen Sie?
Müller: Nur von einer, aber da hab ich
noch ein bisschen Zeit. Das ist der
Theobald Friedeborn, der Vater des
„Käthchen von Heilbronn“. Weil ich den
auch so sentimental finde. Wie der hinter seiner Tochter hinterherläuft und immer sprachloser wird. Damit kann ich
etwas anfangen.
Den ureigenen Ton finden: Ulrich K. Müller versetzt sich in einen Dirigenten, der
nach Musik sucht, die jeder in sich trägt.
Foto: Ulrike Buchmann
wie man ist. Dann bin ich bei mir, kann
ich blühen. Ich muss die Mauern, die
ich aus Angst um mich herum gebaut
habe, durchbrechen können.
Im Film bröckeln so einige Fassaden...
Müller: Auch im Stück. Menschen
kommen zu sich, können dadurch Probleme ansprechen oder versuchen zu
lösen. Einige wunderbare Typen im Kirchenchor, die alle ihre Geheimnisse
und Macken haben, entwickeln sich
aus sich selbst heraus.
Daniel
Daréus
empfindet
Liebe und hört den himmlischen Klang bevor sein Leben endet. Sterbend fühlt er
sich wie im Himmel. Manche
finden den Film kitschig,
auch
zu wenig
dramatisch...
Müller: Er ist sentimental. Mir hat
er viel Freude gemacht, weil die Figuren so wunderschön sind. Ich mag diesen skandinavischen Humor. Alles
sehr fein, sehr genau. Die Figuren
krude.
Für WIE IM HIMMEL führt der
neue Intendant Regie. Wie läuft
Ihre erste Zusammenarbeit mit
Sewan Latchinian?
Müller: Gut. Es macht Spaß. Ich kann
mich einbringen und werde gefordert.
Natürlich müssen wir uns alle noch besser kennenlernen. Es sind ja etliche
neue Kollegen ans Haus gekommen.
Ich habe das Gefühl, wir sind auf einem
guten gemeinsamen Weg.
Wir spielen für sie im September
Sa
1. Stapellauf Neubeginn Ingrid babendererde
20. Untergang
der Titanic
Premiere
Wie im Himmel
Uwe Johnson
Uraufführung der Bühnenfassung von Holger Teschke
Wilhelm Dieter Siebert
Kay pollak
21.
22. 1. Kinderkonzert: Peter u. der Wolf 1. Kinderkonzert: Peter u. der Wolf
Odysseus
23.
24.
25.
Odysseus
26.
1. Stapellauf Neubeginn Ingrid babendererde
27. Untergang
der Titanic
S0
Premiere
1. Kinderkonzert: Peter und der Wolf
grosser saal 16.00 Uhr
Sergej prokofjew
Mo
Sergej prokofjew
Di
grosser saal 8.30 Uhr
Sergej prokofjew
grosser saal 10.00 Uhr
Premiere
Beginn Theatervorplatz 16.00 Uhr
Schlechter Sex
kleine komödie warnemünde 19.30 Uhr
Mia Ming
Kabarett: Christoph Sieber
Grosser Saal 19.30 Uhr
alles ist nie genug
Premiere
Kim NØrrevig
Zwischendeck 10.00 Uhr
Mi
Do
Fr
Kim NØrrevig
Zwischendeck 10.00 Uhr
Schlechter Sex
kleine komödie warnemünde 19.30 Uhr
Mia Ming
Schlechter Sex
kleine komödie warnemünde 19.30 Uhr
Mia Ming
Schlechter Sex
kleine komödie warnemünde 19.30 Uhr
Mia Ming
Sa
Uwe Johnson
Uraufführung der Bühnenfassung von Holger Teschke
Wilhelm Dieter Siebert
28.
29.
30.
S0
Mo
Di
Konzerteinführung
Odysseus
Kim NØrrevig
Odysseus
Kim NØrrevig
Konzerteinführung
Zwischendeck 10.00 Uhr
Konzerteinführung
Zwischendeck 10.00 Uhr
Wie im Himmel
Volkstheater 16.00 Uhr
Kay pollak
Brücke 17.30 Uhr
Brücke 19.00 Uhr
Brücke 19.00 Uhr
1. Philharmonisches Konzert
j. Haydn, A. DvorˇÁk, J. Brahms
1. Philharmonisches Konzert
j. Haydn, A. DvorˇÁk, J. Brahms
j. Haydn, A. DvorˇÁk, J. Brahms
Barocksaal
loriots dramatische Werke
Die Schatzinsel Gastspiel der Seebühne Hiddensee
Seine Braut war das Meer
und sie umschlang ihn
1. Barocksaalklassik
20.00 Uhr
12./ 13.09.
20.00 Uhr
14./ 28.09.
20.00/ 16.00 Uhr
grosser saal 19.30 Uhr
1. Philharmonisches Konzert
Sommer-Spielplan in der Kleinen Komödie Warnemünde
05./ 06./ 07.09
grosser saal 18.00 Uhr
grosser saal 19.30 Uhr
J. Brahms, A. DvorˇÁk
07.09., 18.00 Uhr
Das Kleingedruckte • Theaterkasse: Doberaner Straße 134-135, Tel. 03 81-381 4700 • Öffnungszeiten: Mo. 13.00 - 18.00 Uhr, Di. - Fr. 10.00 - 18.00, Sa. 10.00 - 13.00 Uhr • Internet: www.volkstheater-rostock.de
• E-Mail: vtrinfo@rostock.de • Kartenverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Konzert Musiktheater Schauspiel Tanztheater Figurentheater Bürgerbühne Gastspiel
4 DER TITEL
AUSGABE SEPTEMBER 2014
KURZ
VORGESTELLT
Mia Ming:
Schlechter Sex
Frauen und Männer berichten auf der Bühne ihre lustigsten,
peinlichsten und absurdesten Erlebnisse.
„Schlechten Sex hab ich jeden Tag!“,
sagt Tina aus Eisenhüttenstadt. Mag
sein, dass die Frau damit nicht für die
Mehrheit in unserem Lande
spricht. Tina arbeitet als Pornodarstellerin.
Doch
auch sonst scheint es
mit der schönsten Nebensache der Welt
nicht immer zu
klappen. Mal ist
der Partner zu
schnell, mal zu ungeschickt. Mal machen er oder sie
„es“ zu sanft, mal zu
langsam oder sie verlangt nach Dingen, die
er nicht fertig bringt.
Kurz und gut – Katastrophen
gibt es in deutschen Betten allenthalben. Die Berliner Autorin Mia Ming hat
sich die Geschichten vom schlechten
Sex erzählen lassen. Zwölf der heitersten, peinlichsten, absurdesten, manchmal auch einfach nur ärgerlichen Geschichten aus 99 Berichten haben Sewan Latchinian und Martin Stefke für ihre Bühnenfassung von SCHLECHTER
SEX ausgewählt: Zwölf Männer und
Frauen erzählen von ihren Erlebnissen
mit dem anderen Geschlecht – von großer Nähe und unendlicher Distanz, von
Odysseus’ Abenteuer
als Ein-Mann-Stück
Nach dem verheerenden Krieg
in Troja kehrt der Held Odysseus
endlich nach Griechenland zurück. Niemand erkennt ihn, nur
sein alter Hund. Und dann ist da
noch sein Sohn, Telemachos.
Der ist groß geworden. Auch er
erkennt seinen Vater nicht, doch
der Fremde zieht ihn magisch
an, weil er von den unglaublichsten Abenteuern erzählt. Und so
erfährt Telemachos, wie Odysseus mit den Kyklopen kämpfte,
zwischen Skylla und Charybdis
geriet und wie ihn die schöne
Zauberin Circe verführen wollte.
Schauspieler Johannes Moss,
neu im Ensemble des Volkstheaters, spielt im Stück, das für Zuschauer ab neun Jahre gedacht
ist, Odysseus und an die 20 weitere Rollen. Ein Musiker der
Norddeutschen
Philharmonie
Rostock begleitet ihn dabei.
e Premiere: 23. September 2014, 10 Uhr, ZWISCHENDECK
Petra Slowig hat an der Hochschule für Musik und Theater
Rostock (HMT) studiert und gerade ihre Masterarbeit beendet.
Dennoch war sie intensiv in die
Vorbereitungen der Spielzeit am
Volkstheater involviert und freut
sich auf ihre neue Arbeit. Petra
Slowig ist Ansprechpartnerin für
alle Fragen rund um die theaterpädagogischen Angebote. Sie
veranstaltet das Lehrercafé und
organisiert die Theaterclubs.
DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS
Noch ein Neubeginn
Zum Auftakt der Kabarettreihe KABARETT DELUXE ist Christoph Sieber im
Volkstheater zu Gast. Sein Programm
„Alles ist nie genug“ ist ein Versprechen, das der studierte Pantomime
und Kabarettist zum Ansporn genommen hat, all seine Fähigkeiten zu zeigen. 90 Minuten überraschende Wortspielereien, bitterböse Satire, Tanz,
Pantomime, Jonglage, Parodie und musikalische Leckerbissen – in Zeiten, in
denen nicht nur Politikverdrossenheit
beim Bürger herrscht, sondern auch
Politiker vom Bürger längst genug haben, zeigt Sieber, dass im Alltag jede
Menge Komik steckt. Unter dem bestechenden Motto „Alles ist nie genug“ präsentiert er den ganzen Irrsinn unserer
Welt – und das so unterhaltsam und abwechslungsreich, dass der Zuschauer
weiß: Das Leben lohnt sich trotzdem.
e Kabarett: 22. September 2014,
19.30 Uhr, GROSSER SAAL
1. Philharmonisches Konzert mit Haydn, Brahms und Dvorák. Neu: Der Termin am Dienstag.
Die Reihe Barocksaalklassik wird in
dieser Spielzeit mit einem Konzert
eröffnet, das den Fokus auf den
Norddeutschen Johannes Brahms
legt. Unter der Leitung des 1. Kapellmeisters Manfred Hermann Lehner,
der in bewährter Weise dirigiert und
moderiert, erklingt die Serenade A-Dur
op.16. Johannes Brahms war von
1857 bis 1859 am Detmolder Fürstenhof als Konzertpianist, Dirigent des
Hofchores sowie Klavierlehrer der
Prinzessin Friederike tätig. Dort
studierte er intensiv Bläserserenaden
Mozarts und Sinfonien Joseph
Haydns. Er arbeitete am Werk bis zur
Uraufführung im Jahr 1860. „Was soll
ich Dir über das Adagio sagen?”,
schrieb Clara Schumann an Brahms.
„Mir ist dabei, als könne ich kein Wort
finden für die Wonne, die mir dies
Stück verschafft… Es ist wunderbar
schön!” Außerdem steht die Bläserserenade von Antonin Dvorak auf dem
Programm.
und konzertiert nun zum
fünften Mal bei der
Norddeutschen
Philharmonie:
„Ich habe immer
ein sehr persönliches Verhältnis
zu diesem Orchester
und
dem netten Umfeld empfunden.
Daher kehre ich so
gern wieder zurück.“
Mit dem Klavierkonzert
Nr. 2 B-Dur op. 83 des Norddeutschen Johannes Brahms steht
ein großes Werk der Romantik auf dem
Programm, das wegen der symphonischen Anlage seiner vier Sätze als
„Symphonie mit obligatem Klavier“ gilt.
Unter der Leitung des britischen Dirigenten David Parry erklingen außerdem vier Slawische Tänze aus Opus
72 von Antonín Dvorák.
Vor den Philharmonischen
Konzerten findet eine Einführung statt. Es wird
Wissenswertes und Interessantes über die
Komponisten sowie
die Entstehung und
Rezeption der gespielten Werke präsentiert. Neu ist in dieser Spielzeit der Konzerttermin am Dientag,
der den Sonnabend ersetzt. „Viele Besucher nutzen das Wochenende anders,
deshalb bieten wir ihnen jetzt etwas
Neues an“, begründet Konzertdramaturgin Corina Wenke diese Neuerung.
e 1. Philharmonisches Konzert:
28. September 2014, 18 Uhr; 29. und
30. September 2014, 19.30 Uhr, GROSSER SAAL; Konzerteinführung 30 Minuten vor Beginn auf der BRÜCKE
e Konzert: 7. September 2014,
18 Uhr, BAROCKSAAL
Das erf ol grei chst e Schl agerduo 2015 L i ve a uf Tournee
DIE groSSe Ab schiedstournee!
05.02.2015 Rostock Stadthalle
MIREILLE MATHIEU
Live mit Orchester
Die groSSe Tournee zum
50-jährigen Bühnenjubiläum
03.03.2015 Rostock Stadthalle
Fotos auf dieser Seite: Steffen Rasche (2), Felix Broede, Dieter Stroh, Agentur
Brahms im
Barocksaal
zu m
Di e To ur bu m !
1 Al
Nu m m er
14.10.2014 Rostock Stadthalle
e Premiere: 21. September 2014,
19.30 Uhr, KLEINE KOMÖDIE WARNEMÜNDE
Mit messerscharfem Witz und Verstand durchleuchtet Christoph Sieber in geradezu halsbrecherischem Tempo die Nischen des Alltags.
Auftakt mit Paukenwirbel
Mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 103
Es-Dur Hob. I:103 eröffnet die Norddeutsche Philharmonie Rostock die
Konzertsaison 2014/2015 und es könnte passender nicht klingen. Denn das
Werk aus dem Jahr 1795, das zu den
berühmten „Londoner Sinfonien“ gehört, trägt den Beinamen „mit dem Paukenwirbel“. Dieser Zusatz stammt nicht
von Haydn selbst, sondern leitet sich
vom ungewöhnlichen Beginn der Sinfonie ab: Hier hat Haydn eine ganztaktige
Note mit einem Ruhezeichen notiert
und mit „Intrada“ („eintreten“) überschrieben. Zur Lautstärke gibt es keine
Angaben, so dass das Paukensolo unterschiedlich interpretiert wird und
Raum für eine Improvisation des Paukenspielers lässt.
Lars Vogt, gefeierter Pianist auf den bedeutendsten Konzertpodien der Welt,
wird bei der philharmonischen Saisoneröffnung zu Gast sein. Bereits 1992
gab er sein Debüt in der Hansestadt
Petra Slowig ist neue
Theaterpädagogin
Maßlosigkeit und Eitelkeit, von sanften
und eher deftigen Vorlieben, vom aufregend-romantischen, aber doch verpatzten One- Night-Stand, vom
Ausflug in den Swingerclub oder einer nächtlichen
Odyssee
durch ein unbekanntes Treppenhaus. Und
doch geht es an
diesem Abend
trotz all der
Missgeschicke,
der Kälte und
Katastrophen immer auch um die
Liebe. Selbst wenn
diese oft nur am Rande
als die große Unbekannte
auftritt.
Mia Ming wurde 1977 im Rheinland geboren. Nach ihrem Studium der Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte arbeitete sie als Lektorin, bevor sie
mit ihrer eigenen Buchiddee die Seiten
wechselte. Die Autorin wird bei der Premiere am Volkstheater Rostock anwesend sein.
20.04.2015 Rostock Stadthalle
TICKETS: 0 18 06 / 57 00 99
*
*0,20 EUR/Anruf – Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf
•
www.semmel.de
Komm,
lass uns
was vom
Stapel
lassen.
Klassiker der Insel
Es wird geritten, geschossen,
gebrüllt und gefochten – und
das alles im Figurentheater. Das Stück DIE
SCHATZINSEL nach
dem Roman von Robert Louis Stevenson
kommt in die Kleine Komödie Warnemünde.
Es ist die abenteuerliche Suche nach dem Piratenschatz in einem
Stück für die ganze Familie
mit Solo-Bass und einer Hand
voll verwegener Meuterer: Jim mit
der Schatzkarte des alten Kapitäns und
der harmlose Schiffskoch John Silver,
der prompt das Kommando übernimmt.
Mit dem Inselklassiker DIE SCHATZINSEL eröffnete Karl Huck vor 17 Jahren
die Seebühne Hiddensee. Der Reiz seiner Aufführungen liegt darin, Texte der
Weltliteratur für die Puppenbühne einzurichten und
zu modernisieren und
mit sowohl poetischem als auch frechem Witz und Zauber zu versehen.
Dabei spielt er genial mit Puppen und
Requisiten.
Mit DIE SCHATZINSEL sendet die Seebühne einen ersten
Gruß nach Rostock. Künftig wird das Heck im Großen
Haus die reguläre Bühne für das Figurentheater unter der Leitung von Karl Huck
am Volkstheater sein.
e Figurentheater: 12. und 13. September 2014, 20 Uhr, KLEINE KOMÖDIE WARNEMÜNDE
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Seele and Geist
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