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(Was bieten AÜG und KV bereits den Miarbeitern 0512) - VZa

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Was bietet der „Kollektivvertrag der Arbeitskräfteüberlasser“ und das
bestehende Arbeitskräfteüberlassungsgesetz den Mitarbeitern? (Stand 0112)
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Rechtssicherheit und Transparenz
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AKÜ und AÜG sind derzeit so formuliert, dass Arbeitgeber und
Arbeitnehmer wissen, welche Rechte und Pflichten sie haben. Der
Mitarbeiter weiß genau, welcher Grundlohn, Überlassungslohn oder
Prämien-Akkordlohn ihm zustehen. Die geplanten Änderungen der Novelle
sind undurchsichtig und schaffen Unklarheit!
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Wenn zum Beispiel die gewünschte Gleichbehandlung im Entgelt auf der
betrieblichen Ebene mit der derzeitigen Textierung umgesetzt werden
würde, wäre unklar, ob die Bestimmungen des AKÜ insbesondere die
Referenzzuschläge noch gelten würden.
Sinn der Referenzzuschläge:
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Sie erhalten derzeit noch auf die Einstufung im KV in vielen Branchen
zusätzlich den sog. Referenzzuschlag, um genau jene Teile abzufedern,
die administrativ nicht abwickelbar sind. Wir freuen uns, dass Sie ab
sofort auch zu Einrichtungen wie die Betriebskantine, die ein reiner Vorteil
für den Mitarbeiter darstellen, Zugang erhalten.
Bezahlung in den Stehzeiten
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Der Mitarbeiter erhält Entgelt während der überlassungsfreien Zeiten
(Stehzeiten) in der Höhe von 7,7 Stunden pro Tag mit dem
Durchschnittswert der letzten 13 Wochen. (Der Mitarbeiter muss sich dafür
erreichbar halten.)
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In vielen anderen EU Ländern werden die Mitarbeiter zwischen den
Einsätzen arbeitslos gemeldet und erhalten dann vom AMS das geringe
Arbeitslosengeld. Österreich und Deutschland vertreten das sog.
„Arbeitgebermodell“, welches versucht, mehrere Überlassungen
hintereinander zu koppeln. Dazu stehen wir auch.
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Kollektivvertraglich ist auch zB die Entgeltfortzahlung bei
Arbeitsverhinderung geregelt.
Bildungsbeitrag
o
Als einzige Branche verpflichten wir uns pro Monat € 3,16 pro
Arbeiter in den Weiterbildungstopf einzuzahlen. Daraus werden
Fortbildungen wie Lehrabschlussprüfungen, fehlende Module zum
Lehrabschluss, Kranführerschein, Staplerschein, Excel Kurse oder auch
Sprachkurse finanziert. (Siehe Auswertungen von „Aufleb“)
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Betriebszugehörigkeit
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Zeitkonten
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Auch die Flexibilisierungsmöglichkeit im Zusammenhang mit den
Zeitkonten ist eine wichtige Leistung für den Mitarbeiter!
Lohnsteuerfreie Aufwandsentschädigung
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Die Zusammenrechnungsregel im Zusammenhang mit der
Betriebszugehörigkeit geht weit über das Ausmaß der bisherigen Judikatur
hinaus, da eine Zusammenrechnung auch bei einer Unterbrechung von bis
zu 90 Tagen vorgeschrieben ist. Dies bedeutet Sicherheit für genau
jene Mitarbeiter (auch gering qualifiziert), die häufig auf Basis von
Kurzeinsätzen tätig werden.
Für viele Mitarbeiter, die auf Montageeinsätzen arbeiten, ist die zeitlich
unbefristete lohnsteuerfreie Aufwandsentschädigung im Gegensatz zur
Lohnsteuerfreiheit für max. 5 Tage oder 6 Monate auf Basis des EStG ein
entscheidender Vorteil!
Sperrfrist
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Der Arbeitgeber darf nicht wegen dem Ende einer Überlassung den
Mitarbeiter kündigen, sondern frühestens am 5. Arbeitstag nach dem Ende
der Überlassung. Diese Regel gibt dem Mitarbeiter die Sicherheit,
dass der Arbeitgeber – der Überlasser – definitiv versucht einen
anderen Einsatz zu finden.
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Auch diese Entkoppelung vom Ende der Überlassung zum Ende des
Arbeitsverhältnisses ist fast einzigartig in Europa.
Jubiläumsgeld
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Die überlassenen Mitarbeiter erhalten in unserer Branche ein
Jubiläumsgeld, nämlich 25% des Grundlohns nach 10 Jahren
Betriebszugehörigkeit; 25% nach 15 Jahren und 50% nach 20 Jahren.
Alles in allem stehen wir dafür, dass diese Rechtssicherheiten auch für den
Mitarbeiter bestehen bleiben!
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Reisen
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