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1. Allgemeines zum Thema Web 2.0 2. Was sind API's?

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Inhalt 1.
Allgemeines zum Thema Web 2.0 ....................................................................... 1
2.
Was sind API’s? ................................................................................................... 1
3.
Wie kann man API’s nutzen? - Beispiele ............................................................. 2
4.
Technische Aspekte............................................................................................. 4
5.
Integration einer „Google Maps API“ - Ein Anwendungs-beispiel ........................ 5
1. Allgemeines zum Thema Web 2.0 Web 2.0: Ist die zweite, verbesserte Version des World Wide Web, die technischen
Unzulänglichkeiten überwindet und damit die soziale Vernetzung und die
Interaktivität des Nutzers in den Vordergrund stellt.
Es wird auch als das neue Internet, das „Mitmach-Netz“ bezeichnet. Web 2.0 ist
mehr als nur ein Marketing-Begriff: Es ist das Netz mit vielen Chancen (z.B. soziale
Vernetzungsmöglichkeiten), aber leider auch mit Risiken (Gefahr des Verlustes der
Privatsphäre). Durch verbesserte Software (AJAX, Blog, RSS) und schnellere
Internetzugänge werden beim Web 2.0 anstelle von bloßer Text-Information echte
Kommunikation, Vernetzung und Multimedialität (Fotos, Videos, Töne) realisiert.
Ein wichtiger Begriff des Web 2.0 ist die Community mit interaktiven
Kommunikationsmöglichkeiten wie beispielsweise den Weblogs(Blogs). Geprägt
wurde der Begriff Web 2.0 von Tim O'Reilly. Der Begriff wurde erstmals auf der Web2.0-Konferenz im Oktober 2004 vorgestellt.
2. Was sind API’s? API: (englisch: application programming interface) Schnittstellen für Kommunikation
und Datenaustausch zwischen Websites.
APIs sind Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung und damit eine der
technischen Grundlage des Web 2.0. Sie sorgen dafür, dass eine Website sich
Inhalte selbstständig bei einer anderen Seite holen kann. So könnte man einem
Finnland-Reiseführer entsprechende Ortspläne zuordnen oder Fotos aus Lappland
mit zugehörigen Lexikoneinträgen kombinieren. Oder man könnte eine Community
mit einem Bewertungssystem und der Routennavigation fürs Handy ergänzen.
Diese dafür notwendigen Inhalte und Funktionen stehen heute live und kostenlos bei
Websites wie Google oder Flickr zur Verfügung, wobei APIs die Aufgabe haben,
diese Inhalte in die eigene Website einzubinden. Hinter einer kreativen Webseite
muss also kein genialer Programmierer sitzen. Es reicht meist aus, die APIs und
damit die Inhalte geschickt auszuwählen und in die eigene Seite zu integrieren.
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Carsten Fröhlich,
Bildungszentrum des Sächsischen Handels gGmbH,
September 2007
Der Begriff API ist weder neu noch Web 2.0-spezifisch: Schon immer wurden
Hardware und Software über APIs gesteuert. So könnte beispielsweise niemand
ohne offene Microsoft- oder Sony-APIs ein Spiel für Windows oder die PlayStation 2
entwickeln.
Der Begriff API steht im direkten Zusammenhang mit „Mashups“. Hierbei geht es um
die Einbindung von Informationen und Applikationen im richtigen, neuen „Mix“:
Zu den bekanntesten API‘s gehören derzeit die Schnittstellen von Google, Yahoo,
Flickr, Amazon und eBay.
3. Wie kann man API’s nutzen? ­ Beispiele Die Einbindung von offenen Webinhalten über API’s sollte keine wahllose
Zusammenstellung sein, sondern sollte gezielt erfolgen.
Sinnvoll ist zum Beispiel die Integration des Google-Map-API’s wenn es sich um
Wegbeschreibungen handelt oder die Einbindung des ebay-API’s wenn Zusatzartikel
angeboten werden sollen.
Die Liste der bereits existierenden API’s ist lang. Auf der Webseite
www.programmableweb.com/apis erhält man eine Übersicht über die aktuellen
API’s.
Beispiele für die Verwendung von API‘s
API‘s von Google und amazone (http://planet-gmaps.de/ ):
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Carsten Fröhlich,
Bildungszentrum des Sächsischen Handels gGmbH,
September 2007
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Carsten Fröhlich,
Bildungszentrum des Sächsischen Handels gGmbH,
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API von ebay
(http://www.schnaeppchenjagd.de/cgibin/go/show/show.pl?suche=digicam&suche_fokus=global ):
4. Technische Aspekte Generell sind Web 2.0-Anwendungen nicht so einfach zu integrieren. Es bedarf
schon einiger Programmierkenntnisse, um API’s richtig zu konfigurieren.
Als wichtigste Datenquelle stehen dem Anwendungsentwickler jedoch offen gelegte
Web-APIs zur Verfügung. Mit wenig Aufwand (und völlig legal) können fremde
Dienste in eigene Anwendungen eingebaut werden. Zum Beispiel genügen einige
Zeilen Code, um eine Landkarte von Google Maps in die eigene Webseite zu
integrieren und mit eigenen Overlays zu versehen.
Neben der Dokumentation, die der Dienstanbieter für den Entwickler bereitstellt,
erleichtert auch deren maschinenlesbare Variante das Programmieren.
Üblicherweise steht von Webservices eine Beschreibung in der XML-Sprache WSDL
(Web Services Description Language) bereit, welche von den Clients verarbeitet
werden kann. So erfahren die Skripte, welche Anfragen der Dienst erwartet und
welche Funktionen und Objekte er anbietet. Mit diesen Informationen können Clients
automatisch Programmgerüste erzeugen.
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Carsten Fröhlich,
Bildungszentrum des Sächsischen Handels gGmbH,
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5. Integration einer „Google­Maps­API“ ­ Ein Anwendungs­
beispiel Seit Anfang 2006 kann man Google-Maps auch in Deutschland nutzen.
Webentwickler können die von Google zur Verfügung gestellte API verwenden, um
Kartenmaterial in ihre Websites einzubauen. Die Funktionen der Google Maps
können auf der eigenen Seite sogar individuell angepasst werden. Auch die
Kombination von API’s anderer Anbieter lässt sich realisieren (Mashups).
Das folgende Beispiel soll die grundlegende Funktion der API demonstrieren.
Allerdings sind für das Verständnis der API Programmierkenntnisse (Javascript und
Objektorientierter Programmierung) erforderlich.
Um die API benutzen zu können, benötigt man einen Developer-Key von Google
(http://www.google.de/apis/maps/ ). Dieser Key funktioniert nur auf der Domain, für
die er registriert wurde.
Der Developer-Key von Google muss in den HTML-Code der entsprechenden
Website eingebunden werden. Auf dem eigenen lokalen Rechner funktioniert dies
aber leider nicht, da dieser eine andere Domain (oft http://localhost) besitzt. Erst
wenn die Datei auf den Webserver hochgeladen ist, wird die Karte von Google auch
sichtbar.
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Carsten Fröhlich,
Bildungszentrum des Sächsischen Handels gGmbH,
September 2007
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<head>
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8"/>
<title>Google Maps</title>
<script src=
"http://maps.google.com/maps?file=api&amp;v=2&amp;key=[DevKey]"
type="text/javascript"></script>
<script type="text/javascript">
//<![CDATA[
[Code]
//]]>
</script>
</head>
<body onload="load()" onunload="GUnload()">
<div id="map" style="width: 500px; height: 300px"></div>
</body>
</html>
Im Bereich [Code] können die verschiedenen API-Codes von Google integriert
werden.
Sie
sind
auf
der
Website
von
Google
beschrieben
(http://www.google.de/apis/maps/documentation/ ).
Das folgende Beispiel zeigt eine Google Map an, die gezoomt werden kann.
Zusätzlich stehen weiter Funktionen (Karte, Satellit, Hyprid) zu Auswahl:
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<head>
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8"/>
<title>Google Maps</title>
<script src=
"http://maps.google.com/maps?file=api&amp;v=2&amp;key=[DevKey]"
type="text/javascript"></script>
<script type="text/javascript">
//<![CDATA[
function load() {
if (GBrowserIsCompatible()) {
var map = new GMap2(document.getElementById("map"));
var control = new GLargeMapControl();
map.addControl(control);
control = new GMapTypeControl();
map.addControl(control);
map.setCenter(new GLatLng(49.403769,8.67538), 14);
}
}
//]]>
</script>
</head>
<body onload="load()" onunload="GUnload()">
<div id="map" style="width: 500px; height: 300px"></div>
</body>
</html>
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Weitere Beispiele für die Anwendung von API‘s
Google-Web-Suche als API:
http://141.20.126.11/cgi-bin-gs/googly.cgi
ebay-API:
Dokumentation
http://developer.ebay.com/DevZone/shopping/docs/HowTo/JS_Shopping/JS_Search
GS_NV_JSON/JS_SearchGS_NV_JSON.html
Quellcode
http://developer.ebay.com/DevZone/shopping/docs/HowTo/JS_Shopping/JS_Search
GS_NV_JSON/JS_SearchGS_NV_JSON.zip
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