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Dr. Snuggels Wer-Was-Wo-Maschine - FSI-Metro

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DR. SNUGGELS
WER-WAS-WO-MASCHINE
Erstsemesterinformationsheft
2OO3
Fachschaftsinitiative Mechatronik
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
WAS IST WO?
Vorwort.............................................................................................
3
Die Fachschaft im richtigen Leben.......................................
und im Netz....................................................................................
4
5
Übersicht über das Grundstudium........................................
6
Wichtige Anlaufstellen:
Studienberatung - K. Melzer..................................................
Praktikantenamt - Dr. Göttlicher.............................................
Dr. Snuggles...................................................................................
8
9
10
Die technische Seite der Immatrikulation..........................
Klausuren........................................................................................
12
14
Zum Heraustrennen:
Stundenplan...................................................................................
Lageplan Südgelände.................................................................
17
19
Die Fächer:
Grundlagen der Elektrotechnik...............................................
Mathematik für Ingenieure........................................................
Werkstoffe der Elektrotechnik.................................................
Grundlagen der Informatik........................................................
Produktionstechnik......................................................................
Werkstoffkunde.............................................................................
22
23
24
25
26
27
Ausblick: Praktikum Mechatronische Systeme.................
28
Stichwörter......................................................................................
29
Impressum......................................................................................
34
2
VORWORT
Hallo Ihr!
Das Heft, welches ihr gerade in den Händen haltet, ist „Dr. Snuggles’
Wer-Was-Wo Maschine“, unser Erst lings – Werk.
So so, schön und gut, aber wofür dieses Heft? Und von wem? Und
warum um alles in der Welt Dr. Snuggels?!?
Die Antwort auf die erste Frage lautet schlicht und einfach: Um die
zweite und dritte Frage zu beantworten – und auch einige mehr, die sich euch
im Laufe der ersten Wochen eures Studiums vielleicht stellen werden.
Glauben wir zumindest, denn wir (wer ist „WIR“? Schaut einfach auf
Seite 4) haben sie uns zu Beginn unseres Studiums gestellt und wollen versuchen, die eine oder andere Unsicherheit aus der Welt zu schaffen und euch
den Studienanfang so angenehm wie möglich zu gestalten.
Und nun:
Viel Spaß mit diesem Heft!
3
FSI MECHATRONIK, KURZ METRO
N
ach überstandenen ersten Erstsemesterparties, Mathevorlesungen, die
einem erstmal spanisch vorkamen und überwundenen Kennenlernschwierigkeiten gründete eine eher lose Gruppe von Mechatronik - Studenten kurz vor
Weihnachten 2001 die FSI (= FachSchaftsInitiative) Mechatronik. Zuvor wurden
wir von der AGT (das ist die FSI der Elektrotechniker) dankenswerterweise
„mitbetreut“, was uns vor allem am Anfang sehr half.
W
ir setzen uns im Moment aus Studenten des dritten und fünften Semesters
zusammen. In wöchentlichen Sitzungen, die gleichzeitig Sprechstunde für
Hilfesuchende oder Interessierte sind, kümmern wir uns um die kleineren und
größeren Probleme, die mit der Einführung eines neuen Studienganges einhergehen: Professoren wegen Klausuren, Skripten und Übungslösungen anlabern,
Klausurensammlung anlegen, Sommerfeste und Parties organisieren, Unsinn
treiben, oder zum Beispiel ein Erstsemesterheft schreiben ;o). Des Weiteren
sitzen zwei Mitglieder von uns in der Studienkommission Mechatronik, wo sie
unsere (und bald auch eure) Anliegen direkt bei den Professoren vertreten
können.
U
nser Ziel (und der Grund warum wir uns gegründet haben) ist es, als
Sprachrohr für alle Mechatroniker aufzutreten und eine Basis zu schaffen,
an die sich jeder wenden kann, wenn es mal Probleme gibt, sei es mit Profs,
mit Prüfungen oder Stundenplänen. Was natürlich nicht heißt, dass wir außer
Problemen nichts weiter lösen: Wir bemühen uns um ein gutes Verhältnis zu
den Lehrstühlen und Professoren, was allen in Form von besseren Vorlesungen
und Übungen nutzt. Dabei sollte unsere Arbeit nicht die von Wenigen, sondern
natürlich die von möglichst Vielen sein. Denn nur wenn wir ein breites Spektrum
an Feedback haben und auf Probleme aufmerksam werden, können wir darauf
reagieren und etwas bewegen. Wenn ihr Interesse habt, kommt halt einfach
mal vorbei:
linker E-Technik Turm, 1. Stock, Zimmer 1.21
4
HOMEPAGE DER METRO
- „Gibts da Musterlösungen? “
- „Weißt du den Link zum Skript vom XZYUILAWE ? “
- „ Fällt E-Technik am 49.15.2035 jetzt aus oder nicht? “
F
rüher oder später stellen sich jedem/r Student/in diese Fragen. Und genau
dazu gibt’s zu 99% (was Mechatronik angeht) die richtigen Antworten im
WWW, genauer unter
www.fsi-mechatronik.de
haben wir ein Portal für alle Suchenden aufgebaut, in dem ihr alles Wesentliche
findet, was das Netz zu den Vorlesungen anzubieten hat.
Die Seite hat zwei Kernpunkte - nämlich die Punkte „Studium“ und „Mechatronik“. Daneben bieten wir ein Gästebuch an, in dem ihr euch verewigen könnt • ,
sowie ein Forum, in dem ihr euch elektronisch über alles austauschen könnt,
was Mechatronik angeht oder nicht. Hier stellen wir auch alle Neuigkeiten online,
die wir so in Erfahrung bringen. Wenn es also irgendwelche Veränderungen,
Neuigkeiten oder sonst was gibt, was für euch wichtig ist, dann findet ihr es
am ehesten dort. Wenn also eine Veranstaltung verlegt wird oder ausfällt steht
das zuerst im Forum und wer das nicht gelesen hat kann auch mal alleine in
einem Hörsaal sitzen... Also immer mal wieder reinschauen.
GANZ WICHTIG ist auch, sich in den Email-Verteiler einzutragen. Unsere
Studienberaterin hat für jedes Semester einen Verteiler eingerichtet, über den
wichtige Informationen verbreitet werden. Wie das Eintragen funktioniert könnt
ihr auf unserer Homepage nachlesen.
Wichtig für euch ist sicherlich die Rubrik “Studium“. Hier wirds studientechnisch
interessant, weil es hier Links zu Software (z.B. Java; sehr wichtig im ersten
Semester), Skripten, Klausuren und natürlich den allerersten Stundenplan gibt.
Und das, glaubt es uns, erspart am Anfang `ne Menge Sucharbeit. Den Stundenplan könnt ihr euch aber auch im Univis erstellen lassen. Das ist allerdings auf
den ersten Blick leicht kompliziert. Nehmt also fürs erste den Stundenplan auf
der Homepage, der automatisch generiert wird. Keine Angst! Die Stundenpläne
sind die gleichen. Kleine Änderungen werden euch die jeweiligen Dozenten
selbst mitteilen oder ihr erfahrt sie auf der Homepage.
Der zweite Schwerpunkt „Mechatronik“ beinhaltet vor allem weiterführende Links
(z.B. an Lehrstühle) und bietet nebenher eine kleine Begriffsdefinition für alle, die
vielleicht Mechatronik studieren wollen oder sich nur mal informieren wollen.
5
V:
Ü:
P:
SWS:
X:
6
1. Grundlagen der Antriebstechnik
Praktikum
2. Grundlagen der Elektrotechnik
mit den Teilprüfungen
a) Teilprüfung 1
b) Teilprüfung 2
c) Teilprüfung 3
3. Halbleiterbauelemente
4. Einführung in die Informatik
5. Maschinenelemente I
6. Mathematik mit den Teilprüfugen
a) Mathematik I & II
b) Mathematik III
7. Mechatronische Systeme
Praktikum
8. Messtechnik
Praktikum
9. Produktionstechnik
10. Schaltungstechnik
11. Systemtheorie
12. Technische Mechanik
mit den Teilprüfungen
a) Technische Mechanik I/II
b) Technische Mechanik III & IV
13. Wärmeübertragung
14. Werkstoffkunde
mit den Teilprüfungen
a) Werkstoffkunde I & II
b) Werkstoffkunde der ET
Summe
Prüfungsfächer der
Diplomvorprüfung
2+2
2
2
24
2
21
2
3+2
2
2
4+2 4+2
3+3
4+2
26
3+2
2+2
4+2
2+2
2+2
22
1+1
2+1
2+2
2+1
2
4P
1
1P
Verteilung der SWS über die
Semester des Grund-studiums
V+ Ü+ P
1.
2.
3.
4.
2+1
2P
120
60
1830
90
120
120
180
60
60
x
60
x
120
90
90
120
90
90
90
90
120
60
x
Prüfungsdauer in
Minuten
4
2
86
5
7
3
4
2
86
5
7
3
4
4
3
1
1
4
4
3
12
4
4
6
4
4
4
6
6
3
12
4
4
6
4
4
4
6
6
3
Zahl der
Leistungs- Maluspunkte
punkte
ÜBERSICHT ÜBER DAS GRUNDSTUDIUM
Legende:
Vorlesung
Übung
Praktikum, für das es bei erfolgreichem Besuch einen Schein (x s.u.) gibt.
Unterrichtsstunden (je 45 min) pro Woche während der Vorlesungszeit
Ein Schein ist ein Leistungsnachweis für die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehr veranstaltung.
Er wird durch Leistungen in Hausaufgaben, Präsenzaufgaben oder prüfungsähnlichen Verfahren
erwor ben.
Wichtige
Personen
7
DIPL. ING . K. MELZER
Dipl. Ing. Katrin Melzer
Studienberaterin für Mechatronik
Egerlandstrasse 9 Zimmer 0.022
FAPS
91058 Erlangen
Melzer@faps.uni-erlangen.de
Tel. 09131 - 85 27964
Durch Sätze wie „Kommt halt ganz rein! Net so schüchtern!” oder „Ihr
könnt mich auch duzen, ich bin die Katrin!” wurde schon so mancher
hilfesuchender Mechatronik-Student begrüßt. Und das nicht von irgend
jemandem, sondern von unserer offiziellen „Studienfachberaterin für
Mechatronik”!
Neben einem freundlichen Lächeln hat Sie auch immer (je nach
Arbeitslage!) zwischen 10 Sekunden und XX Minuten Zeit und ein
offenes Ohr für Eure Anliegen.
Fazit: Nicht verzagen, Katrin fragen!
Aber dennoch: Kommt erst zu uns! Nutzt Eure Fachschaft als erste
Anlaufstelle für Fragen jedweder Art! Katrin hat meistens eine Menge zu
tun und zu vielen Antworten die wir Euch geben können haben wir meist
gleich noch ein paar „Insidertips“ mit auf Lager.
8
DR. ING . W. GÖTTLICHER
Dr. Ing. Walter Göttlicher
Geschäftsstellenleiter des IEEI Erlangen
Cauerstraße 7, Zimmer 1.24
Geschaeftsstelle des IEEI Erlangen
91058 Erlangen
goettlicher@eei.uni-erlangen.de
Tel. 09131 / 85-27156
Eines der ersten wichtigen Gesichter die Ihr Euch merken solltet ist das
vom Herrn Dr. Göttlicher. Er ist einer der wenigen in dieser Universität
der mehr von den Studenten aufgesucht wird, als das er sich zu ihnen
begibt um ihnen etwas zu erzählen.
Und eines könnt Ihr Euch sicher sein: Auch Ihr werdet zu ihm gehen
innerhalb des Grundstudiums! Und das, obwohl es dem einen oder
anderen vielleicht ein wenig schwer fallen wird.
Keine Angst! Herr Dr. Göttlicher ist zuständig für die Anerkennung der
Praktika. Nicht nur, das er für die Mechatronik-Fachschaft schon das ein
oder andere organisiert hat – er hat auch immer ein offenes Ohr um mit
Euch über Eure Praktika zu sprechen.
Das heißt, wenn Ihr Euch (oder wir uns) nicht ganz sicher seid (sind)
was das Grundpraktikum etc. angeht:
Dr. Göttlicher ist die wahrhaft „göttliche“ Adresse für fachmännischen
Rat.
Dann klappt´s auch mit dem Praktikum!
9
WER IST DR. SNUGGLES?
WAS?!? Du kennst Dr. Snuggles nicht?
Den Godfather des technical Engineering? Also sowas...
D
as ist Dr. Snuggles. Der große Erfinder. Unser Vorbild. Der Mann, der aus
einem Weinfass, einer Wäschewanne und einer Klospülung eine Rakete baut.
Oder ein Wurmobil, mit dem er durch die Erde reisen kann. (Der kann sogar
noch mehr als Mac Guyver!!) Unterstützt wird er dabei von seinen Mitarbeitern:
Dennis, Knabber, Mathilde Dosenfänger, Frl. Reinlich, und und und…
WAS IST DIE WERWASWO-MASCHINE?
D
ie WerWasWo-Maschine ist der Traum eines jeden Geheimdienstes: Mit ihr
kann Dr. Snuggles alles sehen und finden, was er will. Wir haben unseren ErstieFührer deshalb so genannt, weil wir ihn auch als eine Art Maschine sehen, die auf
alle Erstiefragen eine Antwort parat hat. Also: Wenn du etwas wissen willst, dann
sollte dir dieses Heft die Antwort liefern. Und wenn die WerWasWo Maschine mal
wieder eine Schraube locker hat und die Antwort nicht parat hat, fragt uns einfach,
Dr. Snuggles Assistenten: die Fachschaft. Wir haben die Baupläne und können
dir helfen.
WO KANN ICH MEHR ÜBER DR. SNUGGLES
ERFAHREN?
http://www.doctor-snuggles.here.de/
10
DAS IST DR. SNUGGLES!
mit seinen
Freunden
11
DIE TECHNISCHE SEITE DER IMMATRIKULATION
D
a es aufgrund der vielen CIP-Pools an der Uni zu Verwirrungen kommen
kann, welche Pools man benutzen darf, welche Vorteile sie bieten und wo
man einen Login bekommt, soll dieser Artikel Euch helfen, diese Probleme zu
überwinden.
• Der CIP-Pool des Rechenzentrums
Dieser Computerraum ist im ersten Stock des Rechenzentrums zu finden
(Nebengebäude des Informatikhochhauses, Raum 1.043). Auf allen Rechnern
läuft hier Windows. Der CIP-Pool ist vor allem für Bild- und Textverarbeitung
geeignet. Es gibt verschiedene Drucker (auch einen Farblaser) und Scanner
(Dia, Großformat…). Allerdings lässt die Stabilität der Software zu wünschen
übrig. So klappt häufig der Login gar nicht oder der Rechner hängt sich nach ein
paar Klicks auf. Anmelden kann man sich an der Servicetheke im ersten Stock.
Einfach die Treppe hochgehen, durch die Glastür durch und dann links.
Dort kann man auch nützliche und billige Bücher kaufen (z.B. zu Java oder
ähnlichem).
http://www.rrze.uni-erlangen.de
Lage: im Plan auf Seite 19 Nr. 2
• Der Informatik-CIP-Pool
Der Informatik-CIP-Pool befindet sich im ersten und zweiten Stock des blauen
Informatikhochhauses (Raum 01.155 bzw. 02.151). Die Räume sind von 6.0020.30 Uhr geöffnet, danach hat man nur noch mit einer Magnetkarte Zugang.
Auf etwa drei Vierteln der Rechner läuft Debian-Linux, auf den anderen SunOS.
Insgesamt stehen 113 Workstations zur Verfügung. Die Computer sind gut dafür
geeignet, auf ihnen zu programmieren oder auch Skripte auszudrucken, da zwei
Schwarz-Weiß-Laserdrucker zur Verfügung stehen und die Druckkosten billiger
als im Rechenzentrumspool sind. Abstürze gibt es wie auf allen UNIX-Maschinen
natürlich sehr selten. Die Anmeldung ist auch für die Übungen zur Vorlesung
„Einführung in die Programmierung“ notwendig.
http://wwwcip.informatik.uni-erlangen.de/CIP
Lage: im Plan auf Seite 19 Nr. 31
12
• Der E-Technik-CIP-Pool
Zu finden ist er zwischen den beiden E-Techniktürmen (Raum 0124). Auch
hier läuft auf allen Rechnern Linux (Suse) oder HP-UX (Unix). Der CIP-Pool ist
kleiner als die anderen beiden, dafür kann man hier kostenlos drucken, wenn
man das Papier selbst mitbringt. Zur Anmeldung musst Du in den ersten Stock
des rechten E-Technikturms zu Herrn Sembach (Raum 1.27). Der Pool hat von
8.00-18.00 Uhr geöffnet, wobei man auch länger drinbleiben kann.
http://www.cip.e-technik.uni-erlangen.de
Lage: im Plan auf Seite 19 Nr. 3
• Aktivierung des E-Mailaccounts
Jeder Student bekommt von der Uni eine eigene Mailadresse (steht auf dem
Studentenausweis). Diesen Account muss man aber an einem Terminal erst
freischalten lassen (z.B. Infosäulen im Nebengebäude des Informatikhochhauses, Erdgeschoss). Dazu gilt es sich erst einmal ein kryptisches Passwort
auszudenken, welches einigen Regeln genügen muss, die auch auf einem Zettel
stehen, den Ihr bei der Einschreibung erhalten haben solltet.
Achtung: Die Mailanmeldung hat nichts mit dem Rechenzentrums-CIP-Pool
Login zu tun!
Hierzu Hilfe mit dem Merkblatt „Internet für Studierende“ unter:
http://www.uni-erlangen.de/computerraeume/
13
KLAUSUREN
E
ines Tages, wahrscheinlich früher als Euch lieb sein wird, werdet Ihr feststellen müssen, dass studieren nicht nur Spaß macht und das es an der Uni nicht
immer locker und ungezwungen zugeht. Denn eines Tages ändert sich das!
Dann nämlich, wie Ihr Euch denken könnt, stehen die Klausurtermine ins Haus.
Zu jeder Vorlesung die Ihr hört bzw. hören solltet gibt es auch eine Klausur. Bei
uns Mechatronikern sind das während des Grundstudiums alles Vordiplomsklausuren was bedeutet, daß alle Noten in Eure Vordipolmsnote mit eingehen.
Wie und in welcher Gewichtung, dass könnt Ihr zum Beispiel auf Seite 6 nachlesen (Stichwort: Leistungspunkte) oder Ihr lest im Internet auf der offiziellen
Mechatronik-Homepage nach.
W
ann ist denn dieser „Horrortag” ;-) Tja – das werdet Ihr wohl erst im Laufe
der letzten Wochen des Semesters erfahren, da unser Prüfungsamt die
Prüfungsterminvergabe zu einem aufregenden Erlebnis für Prüfer und Geprüfte
macht….
J
etzt stellt sich natürlich die Frage, wie man sich am besten auf Klausuren
vorbereitet und da haben sich in allen Fächern Klausurensammlungen Eurer
Vorgänger bewährt. So bekommt man gleich einen Überblick, was gefragt werden könnte; wie gefragt werden könnte; wie weit man selbst mit lernen ist und
Ihr könnt Euch selbst mal unter Zeitdruck auf die Probe stellen.
W
oher bekommen wir also diesen heiligen Gral der Vorbereitung? Natürlich bei
Eurer Fachschaft! Wir bieten Euch den Service eines Klausurenverkaufes.
Das heißt, wir bieten Euch zum Selbstkostenpreis Klausurensammlungen der
verschiedenen Fächer an, sofern sie uns zur Verfügung stehen. Zur Zeit umfasst
das Angebot Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Informatik, Werkstoffkunde aller
Art, Technische Mechanik etc…
A
m besten Ihr schaut mal bei uns vorbei. Oder noch besser Ihr schaut zu
einem Sitzungstermin vorbei!
14
GRUNDPRAKTIKUM
W
ie Ihr wahrscheinlich schon wisst müsst Ihr innerhalb des Grundstudiums
(der ersten 4 Semester) ein Grundpraktikum von sechs Wochen mit genau
definierten Arbeitsinhalten absolvieren um das Vordiplom zu erhalten.
W
as Ihr genau machen müsst/könnt/solltet findet Ihr in der Praktikumsordnung, die auf der offiziellen Mechatronikwebseite zum Download
bereitsteht:
www.mechatronik.uni-erlangen.de
D
as Durchlesen dieses Dokuments ist absolut jedem zu empfelhen, da ihr
euer Praktikum nur anerkannt bekommt, wenn es bestimmten inhaltlichen
und formalen Ansprüchen genügt. Damit man also kein blaues Wunder im
Praktikantenamt erlebt sollte man schon bevor man sich einen Praktikumsplatz
sucht mal das wesentlich gelesen haben, nicht zuletzt um den Firmen etwas
über die gewünschten Tätigkeitsgebiete sagen zu können.
W
er das Praktikum schon hinter sich hat ist erstmal fein raus, sofern es vom
Praktikantenamt anerkannt wurde.
Den anderen ist dringend anzuraten das Praktikum nach dem ersten Semester
einzuplanen. Ihr werdet während dem Grundstudium nie mehr nur drei Prüfungen schreiben und so viel freie Zeit haben. Auch wenn die Informatikklausur
mittendrin liegen sollte ist es nach unserer Erfahrung kein Problem mal einen
Tag frei zu bekommen um die Klausur zu schreiben. Nach späteren Semestern
wird der Arbeitsaufwand, der zur Prüfungsvorbereitung notwendig wird so groß,
dass es kaum noch möglich ist die sechs Wochen Praktikum und die Prüfungen
gleichzeitig zu meistern.
W
enn ihr weitere Fragen habt oder noch Informationen rund um das Praktikum benötigt helfen wir von der Fachschaft oder das Praktikantenamt
(vgl. S. 9) gerne weiter.
15
% SCHNIPP SCHNAPP %
Die folgenden
Seiten 17 bis 20
könnt ihr
heraustrennen und
zur täglichen
Orientierung
verwenden...
16
14 - 16
Uhr
12 - 14
Uhr
10 - 12
Uhr
8.30 - 10.00
8 - 10
Uhr
12 - 14
R4.15
GET1Übungen
10.15
- 11.45
02.151a:
GdI - Übungen
10 - 12
01.155:
GdI
- Übungen
H7: GET1
(Albach)
Montag
Zeit
H9: WET
(Winnacker)
E2.11:
GET
1Übungen
12.15
- 13.45
14.15 - 15.45
12 - 14
01.155:
GdI
- Übungen
H7: MfI1
(Strauß)
10.15 - 11.45
8 - 10
02.151a:
GdI - Übungen
Dienstag
H7: GdI
(Hofmann)
14.15 - 15.45
E2.11/
E1.12:
GET1 Übungen
12.15 - 13.45
E2.11/
E1.12
GET1 Übungen
10.15 - 11.45
8.30 - 10.00
H7: GET1
(Albach)
Mittwoch
12.30 - 14.00
H8: GET1
- Übungen
H7: MfI1
(Strauß)
GET1Übungen
8.30-10
R4.15
10.15 - 11.45
GdIÜbungen
8 - 10
02.151a
Donnerstag
12.30 - 14.00
H9: Werkstoffkunde
(Sockel)
10 - 12
02.151a:
GdI-Übungen
HE: PT1
(Geiger)
8.30 - 10.00
Freitag
STUNDENPLAN
GET1: Grundlagen der Elektrotechnik 1
GdI: Grundlagen der Informatik für Ingenieure
MfI: Mathematik für Ingenieure
WET: Werkstoffkunde Elektrotechnik
PT: Produktionstechnik
Anmerkungen:
Vorlesungen sind im Stundenplan durch einen grauen Hintergrund hervorgehoben. Bei Übungen muss nur ein Termin
besucht zu werden, Infos dazu gibt es in der jeweiligen Vorlesung. Die Vorlesung "Metallische Werkstoffe" führt die
Vorlesung "Werkstoffkunde" von Prof. Sockel fort, die nur in der ersten Semesterhälfte stattfindet. Dies wird jedoch auch
noch in der Vorlesung bekannt gegeben.
17
ERLÄUTERUNGEN ZUM LAGEPLAN
HÖRSÄLE:
1 Hörsäle H1-3
2 Hörsaal H4
3 Hörsäle H5, H6
4 Hörsäle H7-10
WICHTIGE EINRICHTUNGEN:
5 Technische-Naturwissenschaftliche Zentralbibliothek
6 Cafeteria/Mensa
7 Dekanat
8 Praktikantenamt (1. Stock)
9 FSI Mechatronik (1. Stock)
LEHRSTÜHLE DER ELEKTROTECHNIK:
11 Elektrische Antriebe und Steuerungen
12 Elektrische Energieversorgung
13 Elektromagnetische Felder
14 Elektronische Bauelemente
15 Hochfrequenztechnik
16 Informationsübertragung
17 Regelungstechnik
18 Technische Elektronik
LEHRSTÜHLE DES MASCHINENBAUS:
21 Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik
22 Konstruktionstechnik
23 Fertigungstechnologie
24 Technische Mechanik
SONSTIGE LEHRSTÜHLE:
31 Informatik- und Mathematik-Hochhaus
32 Werkstoffkunde
18
LAGEPLAN SÜDGELÄNDE
19
KONTAKT ZUR METRO
So findet ihr uns:
linker E-Technik-Turm, erster Stock, Zimmer 1.21
FSI Mechatronik
Lehrstuhl für elektrische Antriebe und Steuerungen
Prof. Dr. Ing. Bernhard Piepenbreier
Cauerstraße 9
91058 Erlangen
Telefon: +49 (0) 9131/ 85-27 256 (auch AGEE)
http://www.fsi-mechatronik.de
E-Mail: metro@cip.e-technik.uni-erlangen.de
Den Sitzungstermin (Sprechstunde) für dieses Semester könnt ihr den Internetseiten
entnehmen oder ihr schaut einfach mal vorbei.
20
Die
FächerSeiten
21
GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK 1
Dozent: Prof. Dr.-Ing. Manfred Albach
Lehrstuhl für Elektromagnetische Felder
Ort und Zeit der Vorlesung:
Mo: H7, 8.30 - 10.00 und Mi: H7, 8.30 - 10.00
Die Termine der Übungen werden von
Prof. Albach in der Vorlesung bekannt
gegeben.
Inhalte der Vorlesung:
Grundlagen der Elektrotechnik ist ein allgemeiner Überblick über die verschiedenen Themengebiete der Elektrotechnik. Das Skript ist sehr ausführlich
und leicht verständlich geschrieben. Es werden unter anderem folgende Themen
behandelt:
● Elektrische Strömungsfelder
● Elektromagnetische Felder
● Stromleitungsmechanismen
● Wechselstromrechnung
● Stationäres Magnetfeld
● Einschwingvorgänge
Übung zur Vorlesung:
Die Übung ist sehr anspruchsvoll gehalten. Die Aufgaben sind sehr fordernd
und sollten vor der Besprechung in der Übung - durch Ableitung aus dem Skript
- bearbeitet werden, auch wenn man nicht auf das Ergebnis kommt. Es ist
wichtig, sich schon im Voraus mit dem Themengebiet der jeweiligen Aufgaben
auseinander zu setzen, so dass man in der Übung den Lösungsweg nachvollziehen und gezielt Fragen stellen kann.
Zu empfehlende Bücher:
Inhalt
Kommentar
Unbehauen: Grundlagen der Elektrotechnik 1
Titel
Detaillierte Erläuterung des Stoffes
incl. Aufgaben und Lösungen.
Etwas trocken und mathematiklastig,
aber als Nachschlagewerk absolut
zu empfehlen.
Pregla: Grundlagen der
Elektrotechnik
Behandelt eher die Zusammen-hänge
der Materie als den Stoff selbst.
Hintergrundlektüre.
Nicht zwingend erforderlich, aber
gut für Interessierte, die sich etwas
vorstellen wollen.
22
MATHEMATIK FÜR INGENIEURE 1
Dozent: Prof. Dr. Hans Strauß
Lehrstuhl für Angewandte Mathematik
Ort und Zeit der Vorlesung:
Di: H7, 10.15 - 11.45 und Do: H7, 10.15-11.45
Die Termine der Übungen werden
in der Vorlesung bekannt gegeben.
Inhalte der Vorlesung:
Mathematik für Ingenieure I behandelt zum größten Teil die Themen Lineare
Algebra und Analytische Geometrie, am Ende des Semesters kommt dann
noch die Integral- und Differentialrechnung, dies wird im zweiten Semester
fortgesetzt.
● Mengen, Funktionen
● Matrizenrechnung
● Lineare Gleichungssysteme
● Eigenwerte, -vektoren
● Grenzwerte von Folgen
● Unendliche Reihen
● Mengen reeller und komplexer
Zahlen
Übung zur Vorlesung:
Die Übungen sind für das Verständnis des Stoffs sehr wichtig. Sie sind
anspruchsvoll, aber nachvollziehbar. In dieser Übung bekommt ihr
„Hausaufgaben”, die benotet werden. Am Ende des Semesters müsst ihr
mindestens 50% der erzielbaren Punkte haben, um den Übungsschein zu
bekommen, welcher für die Zulassung zur Prüfung nach dem zweiten Semester
benötigt wird. Es empfiehlt sich, die Übungen in Gruppen zu bearbeiten.
Zu empfehlende Bücher:
Titel
Inhalt
Kommentar
Das gelbe Rechenbuch
Band 1-3
Verständliche
Vermittlung
Grundlagen mit vielen Beispielen
der
Als Ergänzung zum Skript und zu
den Übungen sehr zu empfehlen.
Bronstein: Taschenbuch
der Mathematik
Formelsammlung,
Mathematik
der
Wenn man eine Formel sucht: Hier
findet man sie garantiert!
"Bibel"
23
WERKSTOFFE DER ELEKTROTECHNIK
Dozent: Prof. Dr. Albrecht Winnacker
Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik
Ort und Zeit der Vorlesung:
Di: H9, 14.15 - 15.45
Inhalte der Vorlesung:
Die Vorlesung behandelt ebenfalls, aber nicht so ausführlich wie Werkstoffkunde
die mechanischen Eigenschaften und den kristallinen Aufbau der Materie.
Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen hier die Herstellung und Verwendung
von Werkstoffen der Elektrotechnik und die physikalischen Grundlagen
von elektrischem Verhalten und Magnetismus. Das Skript kann von dieser
Internetseite im pdf-Format heruntergeladen werden:
http://www6.ww.uni-erlangen.de/~awinn/vorlesungen_awinn.html
Außerdem gibt es dort ein Repetitorium, welches vor der Klausur zum eigenen
Vorteil durchgearbeitet werden sollte.
Die Vorlesung ist in folgende Kapitel untergliedert:
● Mechanische Eigenschaften von
Festkörpern
● Kristalle
● Elektrische Eigenschaften
● Metalle
● Supraleitung
● Halbleiter
● Isolatoren (Dielektrika)
● Magnetismus
Zu empfehlende Bücher:
Inhalt
Kommentar
v. Münch: Werkstoffe
der Elektrotechnik
Titel
Kompletter Vorlesungsstoff mit vielen
Diagrammen und Beispielen
Als Ergänzung zum Skript gut
geeignet, aber nicht unbedingt
erforderlich.
Fasching: Werkstoffe
für die Elektrotechnik
Sehr umfangreiches Nachschlagewerk,
das tiefer in die Materie eindringt und
über die Vorlesung hinausgeht.
Eher als Nachschlagewerk geeignet
denn zum gezielten Vorbereiten auf
die Vorlesung. Zu teuer, um es sich
selbst zu kaufen.
24
GRUNDLAGEN DER INFORMATIK
Dozent: Dr. Richard Hofmann
Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme
Ort und Zeit der Vorlesung:
Mi: H4/H10, 14.15 - 15.45 und Do: H4, 16.00 - 17.30
Die Termine der Übungen werden
in der Vorlesung bekannt gegeben.
Inhalte der Vorlesung:
Die Vorlesung Grundlagen der Informatik vermittelt im Wesentlichen die Grundkenntnisse der Programmiertechnik anhand der Programmiersprache Java
von Sun. Ebenfalls erläutert sie Grundzüge der Rechnerstruktur, Speicher- &
Datenverwaltung.
Übung zur Vorlesung:
In den geführten Übungen werden in der Vorlesung ausgehändigte Aufgaben
möglichst selbstständig am Rechner bearbeitet und zur Korrektur an den
Übungsleiter geschickt. Das Besuchen der Übungen und das gewissenhafte
Erarbeiten der Lösungen ist zu empfehlen, da das Programmieren ein wesentlicher Bestandteil der Klausur im Anschluss an das Semester ist.
Zu empfehlende Bücher:
Inhalt
Kommentar
JAVA 2 (beim Rechenzentrum erhältlich)
Titel
Java von Beginn an. Alles Relevante ist
erfasst, sehr nah am Vorlesungsstoff.
SWING wird nur eher nebenbei
besprochen.
Für Leute, die noch nie programmiert
haben TOP! Außerdem sehr, sehr
günstig.
Lemay & Cadenhead:
JAVA in 21 Tagen
Das Java-ABC mit weiterführenden
Kapiteln zur grafischen und animierten
Programmierung von Applets, mit
(nicht nur) SWING.
Nett geschrieben, aber nur zu
einem Drittel konform mit dem
Vorlesungsstoff. Ansonsten aber ein
sehr gutes Nachschlagewerk.
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PRODUKTIONSTECHNIK
Dozent: Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h.c. Manfred Geiger
Lehrstuhl für Fertigungstechnologie
Ort und Zeit der Vorlesung:
Fr: H5, 8.30 - 10.00
Inhalte der Vorlesung:
Produktionstechnik ist eine zweistündige Vorlesung und bietet eine Überblick
über die wichtigsten Produktions- und Fertigungsverfahren. Es soll Wissen
über Grundlagen und aktuelle Innovationen in der Produktionstechnik vermittelt
werden. Die Vorlesung wird im zweiten Semester von Prof. Feldmann (FAPS)
fortgesetzt.
Hauptthemen des ersten Teils sind:
● Urformen
● Umformen
● Fügen
● Werkzeugmaschinen
● Trennen
Zu empfehlende Bücher:
Titel
Inhalt
Kommentar
Ilschner/Singer: Werkstoffwissenschaften und
Fertigungstechnik
Überblick
über
alle
Ingenieurswerkstoffe, sowie die Technologie zu
deren Herstellung und Verarbeitung
Dieses Buch eignet sich sehr gut
zur Prüfungsvorbereitung für alle
Werkstoffkunde klausuren (auch ET!)
und natürlich für Produktoinstechnik,
da alle relevanten Themen sehr
verständlich angesprochen werden.
26
WERKSTOFFKUNDE
Dozent:
Die Vorlesung Werkstoffkunde besteht aus insgesamt drei Teilen. In diesem Semester hält apl. Prof. Dr.-Ing. Hans-Georg Sockel die erste Hälfte der Vorlesung,
die dann in der zweiten Hälfte mit Metallische Werkstoffe (siehe Stundenplan)
fortgeführt wird.
Ort und Zeit der Vorlesung:
Fr: H9, 12.30 - 14.00
Inhalte der Vorlesung:
Die Vorlesung gibt einen ersten Überblick über die Grundbegriffe der
Werkstoffkunde und Einteilung, Aufbau, Eigenschaften und Behandlung der
Werkstoffe. Diese allgemeinen Kenntnisse werden in späteren Vorlesungen, also
schon in der zweiten Semesterhälfte vorausgesetzt und vertieft. Das Skript ist
recht knapp gefasst, weshalb es sich lohnt, die Vorlesungen zu besuchen und
auch in Büchern nachzuschlagen.
Folgende Themen sind Inhalte der Vorlesung:
● Aufbau kristalliner Stoffe
● Aufbau makromolekularer Stoffe
● Nichtmetallische anorganische
Stoffe
● Zustandsdiagramme
● Eisen-Kohlenstoff-Diagramm
● Stahlhärtung, -vergütung
● Gusseisen
● ZTU-Umwandlungsschaubilder
● Werkstoffbezeichnungen
● Mechanische Werkstoffkennwerte
Zu empfehlende Bücher:
Im Skript findet man eine Literaturliste mit Kommentaren. Es gibt kein
besonders empfehlenswertes und auch kein besonders schlechtes Buch, so
dass es von der persönlichen Vorliebe des Einzelnen abhängt, aus welchem
Buch man letztendlich lernen will. Für alle Werkstoffkundevorlesungen, sowie
Produktionstechnik ist zu empfehlen: Ilschner/SInger: Werkstoffwissenschaften
und Fertigungstechnik
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AUSBLICK: MECHATRONIK-PRAKTIKUM
I
m vierten Semester, d.h. im SS 2003, war es soweit. Wir mussten im Rahmen des
Mechatronischen Praktikums in Gruppenarbeit unseren Roboter konzipieren, bauen
und programmieren. Wir hatten uns alle – zumindest fast alle, da es immer ein paar
Ausnahmen gibt – darauf gefreut, die Theorie, die man uns in den ersten drei Semestern „eingeprügelt hatte“ endlich mal anwenden zu dürfen. Leider hatten wir auch keine
Ahnung, wie man denn an so eine Aufgabe rangehen, geschweige denn, wie man einen
Roboter bauen soll. Doch das sollte sich alles ändern...
A
m ersten Tag des vierten Semesters besuchten wir eine Vortragsreihe zum Mechatronischen Praktikum, wo uns die Referenten der einzelnen beteiligten Lehrstühle, eine
Einführung in die Konzeption, das Bauen und das Programmieren eines Roboters gaben
und die Aufgabenstellung erläuterten. Wir hatten die Aufgabe, ein autonom navigierendes
Fahrzeug zu bauen, welches sich selbstständig nach einer Lichtquelle ausrichten und
darauf zufahren soll. Gleichzeitig soll es Hindernissen, die ihm in den Weg gelegt werden
gezielt ausweichen können und am Ende zur Lichtquelle gelangen.
W
ir wurden in Gruppen zu maximal 10 Studenten aufgeteilt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe für sich zu bearbeiten. Natürlich tauschten sich auch die Gruppen untereinander
aus. Ein richtiger Konkurrenzkampf kam also nicht zu Stande und das war ja auch nicht
Sinn der Sache. Jeder Gruppe wurden ein bis zwei Betreuer des betreuenden Lehrstuhls
zugeteilt, die mit der Gruppe das Konzept entwickelten, die Koordination übernahmen
und auch sonst beratend zur Seite standen. Im Prinzip arbeitete die Gruppe aber ohne
Hilfe und musste sich das nötige Wissen selbst aneignen. Im Sinne der Arbeitsteilung
und Aufgabenverteilung teilten sich die Gruppen selbst wiederum in Einzelgruppen auf.
Die Sensorik, die Programmierung und die Mechanik (Reihenfolge nicht nach Wichtigkeit geordnet!) Diese Gruppen beschäftigten sich mit dem ihnen anvertrauten Teil
des Fahrzeuges und mussten Schnittstellen schaffen, um mit den anderen Teilgruppen
zusammenarbeiten zu können und um ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Die
Konzepte wurden zum Abschluss des Praktikums bei einer Abschlusspräsentation, wo
alle Teilnehmer und auch Professoren anwesend waren, vorgestellt und die Fahrzeuge
durch den Hindernisparkur geschickt. Das schnellste und das preisgünstigste Fahrzeug
wurden ausgezeichnet.
U
m ein Fazit zu ziehen, das Praktikum hat wirklich Spaß gemacht und dem Studium
den dringend nötigen Praxisbezug gegeben. Zudem hat es uns als Gruppe zusammengebracht und gezeigt, was man als Gruppe in so kurzer Zeit erreichen kann. Uns
wurde ein Funken Ingenieursarbeitsweise übermittelt. Es war zwar stressig, aber es hat
etwas gebracht. Ihr könnt euch also schon jetzt auf das vierte Semester freuen.
Bilder der verschiedenen Fahrzeuge findet Ihr auf der letzten Seite.
28
Stichwörter
29
STICHWÖRTER
Arbeitsgruppe: sollte gebildet werden um Hausaufgaben zu bearbeiten,
denn zusammen geht es meistens leichter und ist weniger aufwendig
Anlaufstelle (Metro): bei Fragen und Problemen könnt ihr einfach vorbeikommen und euch wird hoffentlich geholfen
BAFöG: könnt ihr beim Studentenwerk beantragen; dort gibt es auch
die beste Auskunft dazu
Bibliothek: Gibt’s hier für die Technisch/Naturwissenschaftliche Fakultät
(TNZB) bzw. in der Stadt die große UB. Es empfiehlt sich mal an einer
Führung teilgenommen zu haben, um die Sortierung zu verstehen und
nicht unnötig lange suchen zu müssen.
Bondage: Arbeitsgruppe an der Uni, bestehend aus Studenten, die es sich
zum Ziel gesetzt haben Firmen und Unternehmen, sprich die späteren
Arbeitgeber mit uns durch Messen in der Uni zueinander zubringen
Bücher: Lasst euch erstmal nicht von den langen Literaturlisten der
Profs verwirren. Versucht erst das Buch in der Bibo auszuleihen, dann
damit zu arbeiten und dann erst kaufen, womöglich gebraucht, wenn
ihr merkt, dass ihr es wirklich braucht.
Cafeteria: unter der Mensa zu finden; es gibt aber noch die Fraunhofer
- Cafeteria in selbigem Institut.
CIP-Pool: ist die Bezeichnung für die Computerräume einer jeden Fakultät
bzw. des Rechenzentrums
c.t.: Cum tempore, was soviel heißt wie: Ihr braucht erst die akademische
Viertelstunde später kommen.
Dekan: Neben dem Kanzler sozusagen der Chef der Uni.
Einwohnermeldeamt: Ihr seid verpflichtet euren neuen Wohnsitz innerhalb von 2 Wochen nach dem Einzug dort zu melden, auch für den
Zweitwohnsitz. Sicher wird man versuchen, dass ihr eueren Erstwohnsitz
verlegt, denn das bringt mehr Geld für die Stadt ein. Wenn ihr jedoch
angebt, dass ihr Studenten seid und jedes Wochenende, sowie in den
Semesterferien nach Hause fahrt, dann meldet ihr einen Zweitwohnsitz
an.
30
MEHR
STICHWÖRTER
E-Werk: ein Sammelsurium: Discos, Kneipe, Kino, Biergarten, LiveMusik, Vorträge, Partys, Fahrradwerkstatt (zum selbst Hand anlegen
mit Unterstützung), jede Menge Workshops, etc.
FSI: Fachschaftsinitiative: selbstgewählte Studies, die sich engagieren
und um die Belange aller kümmern....
Fahrrad: in Erlangen wohl das beste Fortbewegungsmittel; innerhalb
von 20 Minuten lässt sich alles erreichen! am besten ein gebrauchtes
zulegen!
FHG-IISB: Fraunhofer-Gesellschaft Institut für Integrierte Schaltungen
und Bauelemtentetechnologie: haben eine Zweigstelle in der Schottkystraße, dort gibt es gute HIWI-Jobs, Praktikumsmöglichkeiten, sowie Studien und Diplomarbeitsmöglichkeiten
Grundstudium: mindestens vier Semester, mit dem Vordiplom am
Ende
Höchststudiendauer: darf nicht überschritten werden, am besten man
schaut in die Prüfungsordnung
Internationaler Studentenausweis: bietet einige Vergünstigungen; der
einzig im Ausland akzeptierte; man erhält ihn in jedem Reisebüro für
circa 10 Euro
Mathe-Programme: Können einem das Leben manchmal sehr erleichtern, z.B. Mathcad, Maple, Mathematica oder das kostenlose MUPad
(http://www.mupad.de)
Mensa: in Erlangen gibt es zwei: Eine am Langemarckplatz, die andere
am Südgelände; bezahlt wird immer mit der sog. Girovendkarte und die
erhält man jeweils vor der Mensa
Praktikantenamt: hier sitzt Dr. Göttlicher und wickelt alles praktikumsrelevante ab, Anträge und dergleichen sind dort erhältlich: In Zimmer
E1.24 und in E1.25 gibt es die Formulare zur Bestätigung der Praktika,
das alles befindet sich im rechten E-Technik-Tower.
Praktikum: Normalerweise meint man hiermit das Industriepraktikum,
das sich in Grund und Fachpraktikum aufteilt. Achtung man muss bis
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NOCH MEHR
STICHWÖRTER
auf Ausnahmen mindestens 3 Wochen am Stück ableisten, sonst wird
nichts anerkannt!
Prüfungsanmeldung: Ist in diesem Studiengang unerlässlich und grundsätzlich muss man sich zu jeder Prüfung anmelden. Das kann am Anfang
kniffelig sein also einfach fragen; zu beachten: DIE SIGNALFARBENEN
PLAKATE , die geben nämlich Auskunft über den Zeitraum der Anmeldung
und der ist meist recht kurz. Außer über unsere Website erfährt man
sonst nirgends, wann man sich denn anmelden muss...
Prüfungsamt: Ist für Prüfungstermine, die Anmeldung zur Prüfung und
allem was damit zu tun hat zuständig.
Prüfungsordnung: Sollte jeder selbst durchlesen um bescheid zu wissen. (http://www.mechatronik.uni-erlangen.de)
RCDS: Studentenorganisation der CSU!
Schein: Gibt’s in vielen Studiengängen als Nachweis für Bestehen und
erfolgreiche Teilnahme von Veranstaltungen wie Praktika oder Vorlesungen; bei uns aber nur für die Mathehausaufgaben und somit zur
Teilnahme an der Vordiplomsklausur in Mathe relevant.
Sport: Insbesondere der Hochschulsport sei hier erwähnt, für den man
sich aber schon bald nach Semesterbeginn oder besser schon vorher
über das Internet eintragen sollte, da oft nur wenige Plätze verfügbar
sind. Kostet meistens nur eine Grundgebühr und schafft Ausgleich und
Kontakte.
Studentenwerk: Das ist die offizielle Anlaufstelle für Bafög, Rechtsfragen,
Wohnheimsplätze etc.
Studienberatung: Findet man in der Halbmondstraße 6 (dort ward ihr bei
der Immatrikulation). Die können einem Auskunft über fast alle wichtigen
Studienbelange inklusive Fachwechsel, Exmatrikulation, Ortswechsel und
dergleichen erteilen.
StuVe: inoffizielle, aber anerkannte Studentenvertretung, die die FSIen
kräftig unterstützt und versucht die Studentenvertretung von Parteieinflüssen frei zu halten.
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UND NOCH MEHR
STICHWÖRTER
Vorlesungsverzeichnis: Gibt es jedes Semester als Buch bzw. schaut
man einfach auf die Website der Uni: http://univis.uni-erlangen.de Der
Kauf der gedruckten Version lohnt sich in der Regel nicht, da das Internet
aktueller ist und man sich gleich einen Stundenplan ausdrucken kann.
Übungen: Zusatzveranstaltungen zu Vorlesungen wie E-Technik, Mathe
oder Informatik, die helfen sollen, den Vorlesungsstoff einzuüben und
zu verstehen.
Wegweiser: hier sei nochmals darauf hingewiesen, das der WEGWEISER
2002/2003 des Studentenwerkes eine RIESIGE HILFE von A bis Z
liefert und fast alles wirklich wissenswerte beinhaltet, was hier fehlen
könnte...
Noch mehr Stichwörter und Informationen findet ihr z.B. in der amtlichen
Erstsemester-Info der Uni oder im Wegweiser des Studentenwerks.
Falls dennoch Fragen offen bleiben hilft natürlich eure Fachschaft gerne
weiter, z.B. über das Forum auf unserer Homepage.
Scheut euch nicht zu fragen, denn wir alle haben mal unwissend angefangen und hatten auch viele, oft auch dumme Fragen.
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IMPRESSUM
Dieses Erstsemesterinformationsheft wird
präsentiert von der
METRO - FSI Mechatronik
Anschrift:
Lehrstuhl für Elektrische Antriebe
und Steuerungen
Cauerstraße 9, Zimmer 1.21
91058 Erlangen
Telefon: +49 (0) 9131 / 85-27 256
Internet: http://www.fsi-mechatronik.de
E-Mail: metro@cip.e-technik.uni-erlangen.de
Auflage: 200 Exemplare
Herausgeber: Fachschaftsvertretung an der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Hersteller: METRO - FSI Mechatronik
VisdP: Philipp Krämer
Chefredakteur: Martin Bookjans
Mitarbeiter: Christian B., Christian H., Georg,
Jan, Mar tin, Michael M., Peter, Ralf, Philipp,
Thorsten, Michael R., Karl-Johann
Layout: Philipp Krämer
Druck: Copy Arena Erlangen
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Dieses Druckwerk wurde nach bestem
Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem
sind etwaige Fehler nicht auszuschließen.
Hinweise und Verbesserungsvorschläge
sind ausdrücklich willkommen.
Jede Ver f iel f äl t igung , Über s e t zung ,
Mikroverfilmung sowie Einspeicherung
und Verarbeitung in elektronischen Systemen ist ohne schriftliche Zustimmung
des Herausgebers unzulässig.
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weitere Bilder online im Bilderalbum unter
www.fsi-mechatronik.de
We want you
Die Fachschaft Mechatronik kann nur erfolgreich arbeiten, wenn Ihr uns Rückmeldung gebt. Nur so erfahren wir von Problemen, Missständen, Wünschen
oder ähnlichem.
Wenn Ihr also aktiv an eurem Studiengang mitarbeiten wollt um euch und euren
Kommilitonen ein schönes und erfolgreiches Studium zu ermöglichen, dann schaut
doch einfach mal bei uns vorbei.
FSI Mechatronik - linker E-Technik-Turm, 1. Stock, Zimmer 1.21
www.fsi-mechatronik.de
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