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1 Holy Spirit – feel the power! 2 Ist die Geistestaufe nur was für

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Holy Spirit – feel the power! 2
Ist die Geistestaufe nur was für Superfromme?
Johannes Müller
Es war vor vielen Jahren in England. Ich und mein Freund hatten eine Gespräch mit einem jungen
Mann über den Glauben. Das Gespräch endet damit, dass der junge Mann sein Leben im Gebet
Jesus anvertraute. Nachdem er das Übergabegebet formuliert hatte und wir ihm noch einige
wichtige weitere Schritte erklärt hatten, sagte meine Freund plötzlich, „so und nun lasst uns noch
beten, dass so und so auch noch mit dem Heiligen Geist getauft wird, damit er auch in Zungen beten
kann.“ (In der Phase war es schwer eine Diskussion vom Zaun zu brechen...)
Aber hinterher hatten wir ein angeregte Diskussion.
Was war die Argumentation:
1.
Lies Apg 2, über was für Menschen wurde der HG ausgegossen? Über die Jünger die schon
VORHER mit Jesus gelebt haben und ihm nachgefolgt sind. Ihnen hat also etwas wichtiges gefehlt.
Sie waren Christen ohne Geistestaufe. Und das Zeichen, an dem man die GT erkennt ist die
Fähigkeit in unbekannten Sprachen zu reden (Zungenrede).
2.
Apostegeschichte 8, Philippus führt Menschen in Samaria zum Glauben an Jesus und sie mit
Wasser taufte. Aber es fehlte ihnen noch etwas, erst als zwei Apostel aus Jerusalem anreisten, ihnen
die Hände auflegten, empfingen sie den HG. (also eine „Zweite Erfahrung“)
3.
Eine dritte Stelle ist in Apg. 19, wo Paulus in Ephesus einigen Jüngern begegnet und sie fragt, „habt
ihr den HG empfangen, als ihr gläubig wurdet?“
Also beweist Paulus scheinbar hier mit dieser Frage, dass man gläubig sein kann ohne den HG zu
haben. Er legt ihnen die Hände auf und sie werden mit dem HG erfüllt und sprechen in anderen
Sprachen. Geistestaufe mit Sprachengabe.
Fragen die automatisch kommen:
Ist die Sprachengabe doch für alle Christen zu haben? (und damit auch für mich?)
Gibt es so etwas wie die „zweite Erfahrung“ wirklich?
Fehlt sie mir?
Ist das vielleicht die Erklärung dafür, dass ich mich manchmal schwach und erfolglos fühle?
Das ich den Eindruck habe von mir strömen nicht „lebendiges Wasser“ (Jo 7,38)
Fragen über Fragen.
Die erste Erwähnung der Geistestaufe finden wir in
Mt 3,11 Wer umkehrt zu Gott, den taufe ich mit Wasser. Nach mir wird aber einer
kommen, der ist stärker als ich. Ich bin nicht einmal würdig, ihn zu ihm die
Schuhe nachzutragen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer
taufen.
2
Wir lernen:
- die Geistestaufe wird von Jesus ausgeführt
- Menschen können nur mit Wasser taufen
- Die GT ist mit der WT vergleichbar, aber steht auch in einem Gegensatz
wie Feuer und Wasser
Das Wort Taufe bedeutet „eintauchen“ „untertauchen“ „untergehen“ oder „sich waschen“
Wassertaufe hatte im NT immer etwas mit Sinneswandel zu tun. Taufe zur Umkehr. Menschen die
sich taufen lassen zeigen damit, dass die Notwendigkeit erkennen, ihr Leben zu ändern und das si
zu diesem Schritt bereit sind.
Auch die Geistestaufe hat mit einem Neuanfang des Menschen zu tun, allerdings und das ist
wichtig, hat die Geistestaufe eine andere Wirkung als die Wassertaufe.
Im text heißt es Jesus ist STÄRKER als ich. Die Taufe mit dem Geist ist wirksamer, radikaler,
qualitativer als die der WT.
Nun aber zu der Frage:
Ist die Geistestaufe die Tür zum Christsein
oder eine superwichtige Ergänzung des Christseins?
Dazu müssen wir uns
1Kor 12,13 Denn wir sind durch einen Geist zu einem Leib getauft, ganz gleich, ob
wir nun Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit
demselben Geist getränkt
Paulus erklärt: „wir alle“ sind mit dem Geist getauft und getränkt – d.h. erfüllt worden.
Alle meint alle Christen, den im Kontext des Korinther Briefes spricht er von „den Menschen die
zum Leib Christi gehören“
Für Paulus ist die Geistestaufe keine Ergänzung, sondern die Voraussetzung, also die Tür zum
Christsein.
Paulus macht deutlich, dass wir durch den HG in den Leib Christi hineingetauft sind und so ein Teil
des Leibes werden.
DH die GT ist also der Vorgang, durch den wir Menschen Christen werden.
Das ist der Grund warum er sie bei jedem Gläubigen voraussetzt, denn es kann keinen Christen
ohne sie geben.
(Folie1)
Es gibt noch andere Belegstellen dafür, dass das Christsein mit der GT beginnt. Sie enthalten nicht
ausdrücklich die Formulierung „mit den Geist getauft“ verwenden aber andere Ausdrücke, die
eindeutig die GT beschreiben.
Das Christsein beginnt mit der Geistestaufe
2Kor 1,21 Gott ist's aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt
2Kor 1,22 und versiegelt und in unsere Herzen das Unterpfand, den Geist, gegeben
hat.
3
Paulus erwähnt hier die „Salbung“. Dabei hat er den Ritus vor Augen, der in Israel bei der
Einsetzung von Königen und Priestern vollzogen wurde.
Bei der Salbung wurden die Menschen mit duftendem Öl übergossen.
Das Übergießen ist ein Ausdruck für Geistestaufe (siehe Apg 2,17+33; 10,45; Tit 3,6)
Die Wirkung des Geistes vergleicht Paulus mit einem Siegel oder einem Pfand. Heute können wir
auch Ausweis oder Scheck sagen.
Wofür?
Für die Erlösung!
D.h. die Salbung mit dem Geist ist Heilsnotwendig. Es kann keinen Christen ohne sie geben.
Zusammenfassend:
- Es gibt keine zwei Klassen von Gläubigen.
- Geistestaufe ist nicht eine zweite Erfahrung oder eine Art Zusatzausrüstung.
- Wer Christus hat ist mit ihm zur Fülle gelangt.
- Der Wiedergeburt folgt keine Durststrecke bis zu einer zweiten Erfahrung, die dann den
Durchbruch bringt.
- Alle Segnungen stehen bereit, sobald ein Mensch sich Jesus anvertraut, er muß sie nur in
Anspruch nehmen.
Das schließt Durststrecken nicht aus. Jesus wurde nach seiner Taufe in die Wüste geführt, jede
Menge Durststrecke. Und er wurde auch wieder heraus geführt.
Wenn Wiedergeburt und Geistestaufe nicht untrennbar zusammen gehörten, dann müsste es im NT
Mahnungen geben, die Geistestaufe nicht zu verpassen.
Wir finden nach Pfingsten aber keine einzige solcher Aussagen.
Sondern, jeder Christ wird bei seiner Wiedergeburt mit dem Heiligen Geist getauft!
Zwei heiße Eisen!
1. Die Geistestaufe in Samaria (u.a.)
2. Ist die Sprachenrede Kennzeichen der GT?
In Samaria - Doch ein Beweis?
In Apg. 8 ist der wichtigste Beleg für die Lehre von der „zweiten Erfahrung“
Apg 8,5 Einer von ihnen war Philippus. Er kam in die Stadt Samaria und sprach
dort von Christus.
Apg 8,6 Die Einwohner hörten ihm bereitwillig zu; vor allem, nachdem sie die
Wunder sahen, die er wirkte.
Apg 8,12 Aber nun glaubten viele an die Botschaft vom Reich Gottes, wie sie
ihnen Philippus verkündet hatte, und an Jesus Christus. Männer und
Frauen - ließen sich taufen.
Apg 8,14 Als nun die Apostel in Jerusalem davon hörten, daß die Leute in Samaria
Gottes Botschaft angenommen hatten, schickten sie Petrus und
Johannes dorthin.
4
Apg 8,15 Die beiden Apostel kamen nach Samaria und beteten für die
Gläubigen, daß Gott ihnen seinen Heiligen Geist schenken möge.
Apg 8,16 Denn bisher hatte keiner von ihnen den Geist empfangen, obwohl sie
auf den Namen Jesu getauft worden waren.
Apg 8,17 Als ihnen aber die Apostel die Hände auflegten, empfingen sie den
Heiligen Geist.
Gehören Wiedergeburt und Geistestaufe doch nicht untrennbar zusammen?
Was hier passiert ist eine große Herausforderung:
Zum ersten mal werden hier „Halbe-Juden“ (nur als Erklärung, denn ein „halber“ Jude ist kein
Jude)) Mitglieder der christlichen Gemeinde.
Juden hatten von klein auf gelernt, nur sie waren das Volk Gottes. Wenn ein Heide zu Gott kommen
wollte, musste er Jude werden.
Die Samariter waren nur auf dem Halben Wege Juden, sie hatten ein Mischung aus heidnischen und
jüdischer Tradition.
Philippus predigte dort, Samariter wurden Gläubig, ließen sich taufen, aber empfingen nicht den
HG.
Sondern Johannes und Petrus von der 1. Gemeinde müssen sich auf den Weg machen,
Warum?
Ist zur GT die Handauflegung eines Apostels nötig? Normalerweise nicht.
Das NT nennt keine solche Bedingung und in Apg. Finden sich drei Berichte von GT ohne
Handauflegung.
Die Samariter sollten lernen, das Heil kommt von den Juden
Die Juden sollten lernen, dass auch Nichtjuden Christen werden können.
Die Leiter der Urgemeinde sollten diesen Prozeß auslösen, begleiten und bezeugen.
Apg 1,8 Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft
meine Zeugen sein in Jerusalem und Judäa, in Samarien und auf der
ganzen Erde.»
Besonders Petrus spielt hierbei die entscheidende Rolle.
Wobei ihm der Schritt nach Samaria leichter viel als der nächste Schritt zu den Heiden (Apg.10)
Petrus wird in dieser heilsgeschichtlich besonderen Zeit zur „Schlüsselfigur“.
Zum besseren Verständnis dieser Vers:
Mt 16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich
bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht
überwältigen.
Mt 16,19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf
Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du
auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.
Petrus bekam von Jesus die Vollmacht Menschen den Weg ins reich Gottes aufzuschließen.
Petrus war es der für die Samariter und die heiden die „Schleusen“ öffnete und die Ströme des HG
über die Grenzen hinaus leitete.
Jesus wollte nicht nur irgend einen leitenden Apostel dabei haben, sondern genau Petrus, deshalb
verzögerte er die Aufnahme der Samariter in den Neuen Bund, in die Gemeinde Jesu so lange, bis
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Petrus dazugekommen war. Die Situation (wie auch in Apg. 10 bei den Heiden) war einmalig und
erklärt sich nur aus der heilsgeschichtlichen Einmaligkeit und der Schlüssel-Rolle des Petrus.
Diese Stelle in Apg. 8 wiederspricht nicht den Bibelstellen, die Zeigen, dass Wiedergeburt und GT
untrennbar zusammen gehören.
(Folie 2)
Nun zum zweiten heißen Eisen,
Ist die Sprachengabe das Kennzeichen der Geistestaufe?
Dreimal wird in der Apostelgeschichte die Sprachengabe als Folge der Geistestaufe erwähnt.
Allerdings wird nur in Apg. 2 der Eindruck erweckt, das „alle“ in anderen Sprachen redeten.
Bei der Geistestaufe von Kornelius Apg. 10 und bei den Ephesern Apg. 19 Bleibt offen wie viele
der Anwesenden in Sprachen beteten.
Bei den Ephesern wird neben der Srachenrede auch noch Propfetie erwähnt.
Bei der GT bei den Samaritern werden nur „auffällige Wirkungen“ erwähnt. (vielleicht auch
Sprache und Prophetie)
Wenn wir nur die Bibelstellen zur GT hätten liegt es nahe, das GT mit Sprachenrede in engster
Verbindung steht.
Diese Bibelstellen sind „erzählende Texte“ der Bibel. Sie zeigen was Gott in der Vergangenheit
getan hat. Leitet man hiervon aber Grundsätze ab, also geistliche Prinzipien und
Schlussfolgerungen, so müssen sie anhand der Lehrtexte der Bibel überprüft werden.
Was sagen nun die lehrhaften Texte des NT.
In 1. Korinther 12 macht Paulus folgendes klar:
1. Paulus stellt fest, dass kein Christ ohne Geistesgabe ist.
1Kor 12,7 In einem jedenn erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen
Nutzen.
2. Paulus erklärt, dass die Gabe der unbekannten Sprache nicht jedem Gläubigen geschenkt
wird.
1Kor 12,28 Und Gott hat etliche in der Versammlung gesetzt: erstens Apostel,
zweitens Propheten, drittens Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann
Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Regierungen, Arten von
Sprachen.
1Kor 12,29 Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle
Wunderkräfte?
1Kor 12,30 Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen?
1Kor 12,31 Legen alle aus? Eifert aber um die größeren Gnadengaben; und einen
noch weit vortrefflicheren Weg zeige ich euch.
Die Antwort hier lautet jedes Mal NEIN.
Denn der HG teilt jedem zu wie er es will.
6
1Kor 12,11 Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen
seines zu, nach dem er will.
Hier haben wir eine eindeutige Aussage zur Verteilung der Sprachengabe. Sie wird nicht jedem
Christen geschenkt.
Wie viele Gläubige sie haben oder haben können, bleibt offen.
Klar ist nur, dass es nicht alle sind.
Mancher wendet ein, es gilt zu trennen das Amt: der Sprachenrede (z.B. in Veranstaltungen)
Und die private (zur persönlichen Erbauung)
Dazu:
Paulus hat nirgendwo zwei Arten der Sprachenrede unterschieden. Er beschreibt sie ausschließlich
als Gebet, das öffentlich oder privat gesprochen werden kann.
Deshalb gilt seine Aussage, dass nicht jeder diese Gabe hat, für jede Art von Sprachenrede, auch die
private.
Eine entscheidende Frage müssen wir noch klären, (aber nicht mehr heute)
Woran ist denn die Geistestaufe zu erkennen?
Damit steigen wir das nächste mal ein am 3.5.
3.5. Holy Spirit – feel the power! 3 Sind alle Geistesgaben heute noch zu haben?
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Folien
Holy Spirit – feel the power! 2
Ist die Geistestaufe nur was für Superfromme?
Die erste Erwähnung der Geistestaufe finden wir in
Mt 3,11 Wer umkehrt zu Gott, den taufe ich mit Wasser. Nach
mir wird aber einer kommen, der ist stärker als ich. Ich
bin nicht einmal würdi g, ihn zu ihm die Schuhe
nachzutragen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist
und mit Feuer taufen.
Wir lernen:
- die Geistestaufe wird von Jesus ausgeführt
- Menschen können nur mit Wasser taufen
- Die GT ist mit der WT vergleichbar, aber steht auch in
einem Gegensatz wie Feuer und Wasser
Ist die Geistestaufe die Tür zum Christsein
oder eine superwichtige Ergänzung des Christseins?
1Kor 12,13
Denn wir sind durch einen Geist zu
einem Leib getauft, ganz gleich, ob wir nun Juden oder
Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit demselben
Geist getränkt
Das Christsein beginnt mit der Geistestaufe
2Kor 1,21 Gott ist's aber, der uns fest macht samt euch in
Christus und uns gesalbt
2Kor 1,22 und versiegelt und in unsere Herzen das Unterpfand,
den Geist, gegeben hat.
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Zusammenfassend:
- Es gibt keine zwei Klassen von Gläubigen.
- Geistestaufe ist nicht eine zweite Erfahrung oder eine Art
Zusatzausrüstung.
- Wer Christus hat ist mit ihm zur Fülle gelangt.
- Der Wiedergeburt folgt keine Durststrecke bis zu einer zweiten
Erfahrung, die dann den Durchbruch bringt.
- Alle Segnungen stehen bereit, sobald ein Mensch sich Jesus anvertraut,
er muß sie nur in Anspruch nehmen.
Zwei heiße Eisen!
1. Die Geistestaufe in Samaria (u.a.)
2. Ist die Sprachenrede Kennzeichen der GT?
Apg 8,5 Einer von ihnen war Philippus. Er kam in die Stadt Samaria und
sprach dort von Christus.
Apg 8,6 Die Einwohner hörten ihm bereitwillig zu; vor allem, nachdem
sie die Wunder sahen, die er wirkte.
Apg 8,12 Aber nun glaubten viele an die Botschaft vom Reich Gottes,
wie sie ihnen Philippus verkündet hatte, und an Jesus Christus.
Männer und Frauen - ließen sich taufen.
Apg 8,14 Als nun die Apostel in Jerusalem davon hörten, daß die
Leute in Samaria Gottes Botschaft angenommen hatten,
schickten sie Petrus und Johannes dorthin.
Apg 8,15 Die beiden Apostel kamen nach Samaria und beteten für
die Gläubigen, daß Gott ihnen seinen Heiligen Geist schenken
möge.
Apg 8,16 Denn bisher hatte keiner von ihnen den Geist empfangen,
obwohl sie auf den Namen Jesu getauft worden waren.
Apg 8,17Als ihnen aber die Apostel die Hände auflegten, empfingen
sie den Heiligen Geist.
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a. Die Samariter sollten lernen, das Heil kommt von den Juden
b. Die Juden sollten lernen, dass auch Nichtjuden Christen werden
können.
c. Die Leiter der Urgemeinde sollten diesen Prozeß auslösen, begleiten
und bezeugen.
Apg 1,8 Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und
durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und
Judäa, in Samarien und auf der ganzen Erde.»
Besonders Petrus spielt hierbei die entscheidende Rolle.
Mt 16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen
Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die
Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Mt 16,19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben:
alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im
Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden
lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.
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Ist die Sprachengabe das Kennzeichen der Geistestaufe?
Diese Bibelstellen sind „erzählende Texte“ der Bibel. Sie zeigen was Gott
in der Vergangenheit getan hat. Leitet man hiervon aber Grundsätze ab,
also geistliche Prinzipien und Schlussfolgerungen, so müssen sie anhand
der Lehrtexte der Bibel überprüft werden.
1. Paulus stellt fest, dass kein Christ ohne Geistesgabe ist.
1Kor 12,7 In einem jedenn erzeigen sich die Gaben des
Geistes zum allgemeinen Nutzen.
2. Paulus erklärt, dass die Gabe der unbekannten Sprache nicht jedem
Gläubigen geschenkt wird.
1Kor 12,28
Und Gott hat etliche in der Versammlung
gesetzt: erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens
Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben
der Heilungen, Hilfeleistungen, Regierungen, Arten von
Sprachen.
1Kor 12,29
Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle
Lehrer? Haben alle Wunderkräfte?
1Kor 12,30
Haben alle Gnadengaben der Heilungen?
Reden alle in Sprachen?
1Kor 12,31
Legen alle aus? Eifert aber um die größeren
Gnadengaben; und einen noch weit vortrefflicheren
Weg zeige ich euch.
Die Antwort hier lautet jedes Mal NEIN.
Denn der HG teilt jedem zu, wie er es will.
1Kor 12,11
Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt
einem jeglichen seines zu, nach dem er will.
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