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ET Liste 1115 P22_P26

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HammGas
22.10.2014
© HammGas GmbH & Co. KG
Die HammGas GmbH & Co. KG


Gründung 1. August 2011
Zusammenschluss von vier Unternehmen:
Unternehmen

Gesellschafteranteil
PVG GmbH – Resources
Services & Management
56,5 %
Stadtwerke Hamm GmbH
30,0%
Tief- und Brunnenbaubetrieb
Messmaker
9,0 %
GeoK GmbH
4,5 %
Aufnahme von GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH in 2013 als Konsortialpartner
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Das Gesamtprojekt gliedert sich in drei Projektphasen
Gründungsphase (bis 2013):
 Auswahl und Beteiligung eines industriellen Konsortialpartners
 Beteiligung von weiteren Kooperationspartnern und/oder Gesellschaftern
 Grundlagenermittlung und Feldeserkundung
Explorations- und Pilotphase (rd. 3 - 4 Jahre):
 Untersuchung der geologisch-/tektonischen Strukturen und des natürlichen
Kluftsystems
 Transferierung in ein digitales 3D-Modell
 Planung, Genehmigung und Niederbringung von Aufsuchungsbohrungen
 Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Gasgewinnung
Produktionsphase (rd. 25 - 30 Jahre):
 Aufbau der vollständigen Produktionsinfrastruktur im Erlaubnisgebiet
 Niederbringung weiterer Bohrungen zur Gewinnung/Produktion
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Lage der Gasvorkommen in Nordwest-Deutschland
und Rahmenbedingungen
 Energiewende
• Weitest gehende dezentrale
Energieerzeugung auf der Basis
erneuerbarer Energien
• Reduzierung der Importabhängigkeit
von fossilen Energien
 EE-Strom kann den Energiebedarf
mittelfristig nicht zuverlässig decken
 Die Flexibilität von Erdgas ist ein
wichtiger Baustein der Energiewende
 Besonders heimisches Erdgas
• Erhöht Versorgungssicherheit
• Vermindert Importabhängigkeit
• Stärkt wettbewerbsfähige Preise
• Sichert inländische Arbeitsplätze und
Wertschöpfung
• Schafft Spielräume für kommunalen
Haushalt
PVG/HammGas
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Das HammGas-Konzept hat die Auffindung der natürlichen
Gasansammlungen in offenen Kluftsystemen als Ziel
Wir haben uns bewusst für die Tektomechanik als fracking-freie Methode zur Aufsuchung
und Gewinnung von Kohleflözgas in einer klassischen Gaslagerstätte entschieden
 Mit der Tektomechanik werden Lagerstätten hochpräzise
analysiert und bewertet.
 Die Tektomechanik wurde über Jahrzehnte hinweg im Bergbau
zur Optimierung der Abbauplanung entwickelt.
 Dabei wurden Methoden entwickelt, um gezielt Bereiche von
Klüften, Störungen und Instabilitäten im Gebirge zu identifizieren,
um so auch Gasaustritte zu vermeiden.
 Diese Erkenntnisse und Methoden werden nun genutzt, um
genau diese Bereiche zur Erschließung der Lagerstätte zu
nutzen.
 Dadurch kann eine gezielte Gasentnahme aus diesen Bereichen
der Kohlelagerstätten erfolgen.
 Kohleflözgas ist mit Grubengas vergleichbar, da es den selben
Ursprung hat.
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Konventionelle Gaslagerstätte
•
•
•
freies Gas in offenen und
vernetzten Kluftsystemen
Durchlässigkeit (Permabilität)
des Gesteins
Gas fließt zur Bohrung durch
Lagerstättendruck
5
Die Anwendung der
Tektomechanik
Die
Anwendung
der Tektomechanik
Über die Ermittlung der Großtektonik und weitere detaillierte Analysen der mittel- und kleintektonischen Störungen werden die Bereiche der offenen Kluftsysteme und der Gasflüsse
bestimmt.
Karten: PVG
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Lagerstättenanalyse mit Tektomechanik
Natürliche Gasaustritte
Tiefe
in m
-100
-200
Campan
Deckgebirge
aus verschiedenen
Gesteinsschichten
-300
-400
-500
Santon
-600
Coniac
-700
-800
Turon
-900
Cenoman
Bewertung für die
Gasspeicherung
und -zirkulation
sehr gut
-1000
sehr schlecht
-1100
-1200
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Lagerstätte – Schematische Darstellung
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Die erste Aufsuchungsbohrung soll im Erlaubnisfeld
Rudolf erfolgen
Eckpunkte der Bohrfläche
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•
Ursprünglich als Sondernutzungsfläche
Bergbau ausgewiesen, nunmehr
Industriebrache
•
Abstand zur nächsten Wohnbebauung
ca. 500 m
•
Liegt nicht im Naturschutzgebiet
•
Kein Landschaftsschutzgebiet
•
Kein Trinkwasserschutzgebiet
•
Umfangreiche Erkundung des
Geländes liegt vor
•
Geeignete An- und Abfahrtswege
abseits der Hauptverkehrsrouten
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Standort der ersten Aufsuchungsbohrung
Ehemalige Schachtanlage Radbod 7 in der Gemeinde Ascheberg
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Unsere Leitlinien und Umweltschutz
•
Kein Einsatz von Fracking: Wir nutzen natürlich vorhandene Wegsamkeiten zur
Gasgewinnung.
•
Umweltschutz: Rücksichtnahme auf Mensch und Tier, Trinkwasser und Pflanzenwelt
werden u.a. durch eine freiwillige UVP- Vorprüfung, die Berücksichtigung der Brut- und
Nistzeiten und den Einsatz bewährter Technologie erfolgen.
•
Wahrung der Lebensqualität: Eingriffe in das Landschaftsbild und Schall-Imissionen
werden auf ein Minimum begrenzt.
•
Transparenz: Wir informieren umfassend und schnell.
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Nächste Schritte
•
Bericht an den Lenkungskreis Gasbohren am 22.10.2014 in Hamm
•
Bürgerinformation in Ascheberg am 12.11.2014 um 18 Uhr, Aula Herbern
•
Erstellung und Einreichung des Betriebsplanes bis Ende 2014
•
Fortlaufende Information und Beteiligung der Öffentlichkeit
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Information der Öffentlichkeit
•
umfangreiche Website www.hammgas.de
•
kostenfreies Bürgertelefon 0800 7241360
•
Pressemitteilungen bei relevanten Projektschritten
•
zügige Reaktion auf Anfragen von Bürgern und Bürgerinitiativen
•
Unterstützung durch vom Hoff Kommunikation GmbH
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Fazit
• Umweltfreundliches, heimisches Kohleflözgas ohne Fracking aus einer
konventionellen Lagerstätte
• Einbindung der Öffentlichkeit durch frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung
• Deutschlandweit einmaliges Projekt, das zum Gelingen der Energiewende
und zur Versorgungssicherheit beitragen kann
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Ralf Presse
Geschäftsführer
HammGas GmbH & Co. KG
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