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A. alpestris Schmidt. Was von Buser und Linton als Ä. filicaulis Bus

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HARALD LINDBERG.
24
A.
alpestris
Schmidt.
Was von B u s e r
und L i n t o n als Ä. filicaulis Bus. bestimmt
wurde, ist, wie schon oben erwähnt, zum grössten Teil zu A. minor Huds. (A. filicaulis
Bus. v. vestita Bus.) zu führen.
Das in Flora
stellt
Danica gelieferte Bild von Alchimilla vulgaris 0. B. P. 319 I,
eine grossblättrige
Art dar, die glatt gezeichnet, also zunächst als die in Däne­
mark häufig vorkommende Alchemilla alpestris Schmidt anzusehen wäre.
lich diese Art oder vielleicht A. pratensis
Ob nun wirk­
Schmidt gemeint ist, in welchem letzteren
Falle die Behaarung beim Zeichnen nicht dargestellt worden ist, lässt sich nicht genau
bestimmen.
Der Blattform
nach (mit kurzen
gerundeten Lappen und grossen Stamm­
blättern) erinnert nämlich das Bild eher an diese letztere Art (siehe meine Tafel .12!),
und wäre ich deshalb eher geneigt anzunehmen, es sei trotz der G-lattheit diese Form,
die das
„foliis
Bild darstellen
2
will.
Chr. Fr. Schumacher' ) erwähnt eine var. « hybrida
lobatis serieeis acute serratis caule petiolisque dense pilosis", die wol mit
pubescens
(inter
(Lam.) zusammenfallen
dürfte.
Da er sie nur
von einem Orte
A.
erwähnt
Frederichsberg & Damhuse), ist es höchst wahrscheinlich, dass es sich um diese
in Dänemark
plare
ziemlich seltene
dieser letzteren
Art
handelt
und
nicht um A. minor, obgleich Exem­
von älteren dänischen Botanikern
Schum. bestimmt worden sind.
als A. vulgaris v. hybrida
3
In J. W . H o r n e m a n n s ) Oekonomisk Plantekere wird
Alchemilla vulgaris mit folgenden Worten beschrieben: „Stengelen haaret, 4—8 Tommer
höi, Bladene nsesten kredsrunde, rundlappede, med 5 störe og 2 mindre Lapper, takkede,
fiinhaarede,
Blomsterne tset sammen, gtilaktige."
Ausserdem wird auch hier eine var.
hybrida angeführt, von welcher es heisst, dass sie kleiner von Wuchs, mehr behaart und
seltener
als die Hauptform
ist.
Die von ihm gelieferte Beschreibung der Hauptform
trifft meiner Ansicht nach am besten auf Alchemilla minor Huds. zu, welche auch die
in Dänemark
gewöhnlichste Art sein dürfte.
so hätte auch er
Wenn nun diese Vermutung richtig ist,
mit A. vulgaris var. hybrida offenbar A. pubescens (Lam.) gemeint.
4
In S. T. N. D r e j e r s ) Flora excursoria Hafniensis wird erwähnt, dass Alchemilla vul­
garis L. sowol glatt als
behaart vorkommt, welche letztere A. montana Willd. sein
sollte, in welcher Benennung D r e j e r wahrscheinlich sowol A. pubescens als auch A. mi­
nor
und vielleicht A. pratensis
selten
zusammenfasste;
die anderen behaarten Arten sind so
in Dänemark, dass sie kaum hier in Frage kommen können.
5
J. L a n g e ) hat
0. F. M ü l l e r , Flora Danica, vol. IV, fasc. XII, tab. 693 (1770).
2
) Chr. Fr.
S c h u m a c h e r , Enumeratio plantarum in partihus Saellandiae septentrionalis et orien-
talis, pars. I, p. 47 (1801).
J
) J. W . H o r n e m a n n , Forsög tili en dansk oekonomisk Plantelasre, ed. U, p. 146 (1806).
*) S. T. N. D r e j e r , Flora excursoria Hafniensis, p. 52 (1838).
5
) J. L a n g e ,
Haandbog i den danske Flora, ed. I, p. 100 (1851), ed. II, p. 111 (1858), ed. IV, p. 753
(1886—1888).
Tom. X X X V I I .
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